Bücher mit dem Tag "predigt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "predigt" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (730)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


    Konnte mich leider nicht packen. Ich werde diese Reihe nicht fortsetzen.

  2. Cover des Buches Von dieser Welt (ISBN: 9783423281539)
    James Baldwin

    Von dieser Welt

     (62)
    Aktuelle Rezension von: People-abroad

     Man spürt, wie sie kämpfen und versuchen sich zu ducken gegen den Rassismus und gegen die Demütigungen und Aussichtslosigkeit. Ein fesselndes Buch.

  3. Cover des Buches Die Schriften von Accra (ISBN: 9783257242829)
    Paulo Coelho

    Die Schriften von Accra

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Ein sehr tiefgründiges und sehr christlich geprägtes Buch.

    Es ist sicher nicht für jeden etwas, aber gerade die Menschen, die in ihrem Glauben gefestigt werden möchten, sollten dieses Buch lesen.

    Für mich ist es tatsächlich schwer, dieses Buch zu rezensieren. Ich selbst glaube an Gott, wenn auch nicht an die Institution Kirche. Ich habe dieses Büchlein als Ratgeber, als Mutmacher gelesen, aber auch als realistische Auslegung der Liebe Gottes.

    Mir haben die Worte Coelhos teilweise so gut gefallen, dass ich hier einfach ein paar Zitate seiner Weisheiten aufschreiben möchte:


    "Und jene, die das Alleinsein bedrückt, sollten sich in Erinnerung rufen, dass wir in den entscheidenden Augenblicken des Lebens immer allein sind." (S. 42)


    "Das höchste Ziel des Lebens ist zu lieben. Der Rest ist Schweigen." (S. 81)


    "Man darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, doch wenn man einen Berg erklimmt, sollte man hin und wieder stehen bleiben und die Aussicht genießen." (S. 127)


    "Wahrer Erfolg bedeutet, sein Leben zu bereichern, und nicht, seine Schatzkiste zu füllen." (S. 127)


    "Die zerstörerischste Waffe ist das Wort, das ein Leben zunichtemacht, ohne Blutspuren zu hinterlassen, und dessen Wunden niemals heilen." (S. 166)


    Ein so unglaublich weises Buch und ein so fantastischer Autor. Für mich war es absolut 5 Sterne wert.

  4. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  5. Cover des Buches Esther (ISBN: 9783038480990)
    Leo Bigger

    Esther

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Minni
    Mit dem Buch "Esther - Mit Gott die Welt auf den Kopf stellen" hat Leo Bigger hier nun die Geschichte der biblischen Königin Esther untersucht und viele Impulse für unser Leben rausgezogen.

    Das Buch beginnt mit einer Nacherzählung des biblischen Buches und geht dann häppchenweise auf die verschiedenen Geschehnisse ein. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine Meditation, in der der Leser aufgefordert wird, über einen Kerngedanken nachzudenken und eventuell zu beten. Eine App begleitet dieses Buch auf, wie ich finde, eine nette Art und Weise. Die Videos in der App muss man sich nicht unbedingt anschauen, runden aber das Gesagte gut ab. Auch grafisch ist das Buch schön in Szene gesetzt. Es wirkt modern, in schwarz-weiß und Gold/Rost-Tönen gehalten. Das Format ist auch etwas außergewöhnlich, es ist größer als ein normales Taschenbuch, die Schrift ist recht groß gehalten, bzw. die Bilder sehr flächig und das Papier dick. Die Sprache ist wie im ICF gehalten - modern mit vielen englischen Wörtern gespickt. Ich hatte damit kein Problem, an manchen Stellen wirkte es etwas aufgesetzt, an anderen hat es den Text deutlich aufgelockert.

    Insgesamt tu ich mich schwer mit der Bewertung des Buches. Zu Beginn wird die Brautsuche Xerxes' nacherzählt, wodurch ich vermutete, dass diese Art sich durch das Buch durchziehen wird. Tat sie aber nicht - was ein wenig wirkte, als wäre diese Art des Erzählens aufgegeben worden. Die Bibelverse, auf die sich Leo Bigger in den Kapiteln bezog, wurden zusammenhangslos über die Abschnitte aufgeführt. Das wirkte auf mich ziemlich unstrukturiert.

    Viele Geschichten und Beispiele haben den Text lebensnah gemacht, wenn ich auch nicht immer wusste, worauf der Autor hinauswollte. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass nicht ganz so sehr auf das ICF eingegangen wird. Ich mag das ICF sehr gerne, aber es stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn der Gründer andere Gemeinden schlechtmacht, weil sie es tatsächlich wagen, mit "nur" der Bibel zu predigen. Die Bibel ist für mich Basic in einer Predigt. Das Drumherum kann helfen oder ablenken, aber ohne die Basic geht's nun mal nicht. Und Nebelmaschinen machen das ICF auch nicht zur "einzig richtigen" Gemeinde - es gibt schon genug Gemeinden und Kirchen, die so etwas aus den unterschiedlichsten Gründen glauben.

    Aus manchen Kapiteln habe ich einen großen Gewinn gezogen, z. B. dass man nicht vorschnell unter sein Leben Bilanz ziehen sollte. Mit anderen konnte ich dagegen gar nichts anfangen. Mit seinen langen Ausführen über die Träume, die man wie ein Bild in einen Rahmen "aufhängen" solle, hatte ich ziemlich Probleme, da mir der Aspekt gefehlt hat, nach welchen Kriterien wir überhaupt "lohnenswerte" Träume und Visionen enwickeln können. Wie erkennen wir Gottes Willen? Und: Sind wir überhaupt bereit, Gott zu fragen, was er von unseren Träumen hält? Das war mir alles recht schwammig. Teilweise ging es mir stark in Richtung Wohlstandsevanglium. "Du musst nur glauben, dass du vom Krebs geheilt wirst." Dagegen hat mir das letzte Kapitel wieder gut gefallen, da es eine realistische Sicht auf das Gesagte gebracht hat und einiges wieder in Balance gebracht hat.

    Übrigens ist das Buch nicht nur etwas für Frauen. So gut mir sonst die Aufmachung des Buches gefällt (lediglich für meinen Geschmack etwas zu düster), so wirkt es doch ziemlich wie ein Frauenbuch, und ich glaube nicht, dass all zu viele Männer danach greifen werden. Dabei geht es hier überhaupt nicht nur um "Frauendinge" - nicht einmal die ganze Zeit um Esther. Denn Leo Bigger wechselt in seiner Betrachtung oft zwischen den beteiligten Personen hin un her. Ein Aspekt, der mir gut gefallen hat, denn man kann von allen lernen.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, schon allein vom haptischen, und habe auch gute Gedankenimpulse mitgenommen, die mich in den Alltag begleiten und im Glaubensleben weiterbringen. Trotzdem fehlte noch einiges, um mich restlos zu begeistern. Mehr Struktur und mehr geistliche Tiefe hätten dem Buch gut getan.
  6. Cover des Buches Das Glück der anderen (ISBN: 9783499234309)
    Stewart O′Nan

    Das Glück der anderen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Fantasia08

    Dieses Buch wurde in einem P.M Magazin als Buchtipp angepriesen. Der Inhalt klang sehr spannend, weshalb ich mir das Buch sofort, bei der Buchhandlung meines Vertrauens, bestellt habe.

    Inhalt:
    In einer amerikanischen Kleinstadt bricht eine Seuche aus. Jacob Hansen, Sheriff, Leichenbestatter und Pastor, muss hilflos zusehen, wie die Bewohner seine Warnungen vor der Krankheit in den Wind schlagen und alle Quarantänemaßnahmen missachten. Die Zahl der Toten wächst dramatisch, von der friedlichen Dorfidylle ist nichts mehr zu spüren. 

    Fazit:
    Irgendwie eine Koinzidenz im Moment ein Buch zu lesen, in welchem es um eine Seuche geht, wo wir doch gerade in einer Pandemie stecken.
    Die erste Überraschung hatte ich als ich anfing das Buch zu lesen. Das Buch ist nicht wie gewöhnlich aus der Ich-Perspektive geschrieben oder auktorial erzählt. Es ist eine Art personale Erzählperspektive, in welcher der Erzähler den Hauptprotagonist immer in der Du-Form anspricht. Zum Beispiel: Das geht nicht! flüsterst Du, Eure Gesichter berühren sich fast, dein Schenkel klemmt zwischen ihren Knien. Sie ist so enttäuscht, dass du am liebsten nachgeben würdest....

    Auch die Entwicklung welcher der Hauptprotagonist durchmacht, ist wahnsinnig erstaunlich, vom sehr gläubigen Christen zum Mörder...

    Ich mochte das Buch, es war strukturiert, überraschend und hat spannende Twists. Es lässt sich ring lesen und hat doch einen touch klassische Literatur an sich.

  7. Cover des Buches 40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer (ISBN: 9783765509926)
    Sandro Göpfert

    40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906
    "40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer" ist ein wunderbares Buch für die Fastenzeit, um sich auf Ostern vorzubereiten. Das was man als Adventskalender für die Weihnachtszeit kennt ist dieses Buch für die Vorosterzeit. Ich faste sehr gerne und bin froh, dass ich jetzt dieses Buch auch für das seelische Fasten gefunden habe.
    In dem Buch gibt es 40 Bonhoeffer-Texte zu den unterschiedlichsten Themen: Arbeiten, Dankbarkeit, Taufe, Not, Morgen, Abschied...
    Was mich am meisten an dem Buch überzeugt hat, ist der Aufbau. Zunächst gibt es den kurzen Bonhoeffer-Text. Da dieser meist gar nicht so leicht zu verstehen ist, empfiehlt es sich, den Text öfter zu lesen. Anschließend gibt es einen kurzen passenden Bibelvers dazu. Als nächstes lädt eine Bank dazu ein, in kurzer Stille über das Gelesene nachzudenken, auf ein paar leeren Linien kann man auch seine Gedanken aufschreiben. Dann gibt es eine Erläuterung zum Text vom Autor Sandro Göpfert, der wirklich sehr schöne Interpretationen zu den Texten geschrieben hat. Im Anschluss kann man bei ein paar Fragen nocheinmal über das Gelesene reflektieren. Und was mich besonders angesprochen hat sind danach noch die Impulse für ein kurzes Dankgebet, das einfach nochmal verdeutlicht, was Bonhoeffer uns sagen und zeigen will und was Gott dabei für eine Rolle spielt.
    Dieses Buch wird mich von nun an sicher in jeder Fastenzeit begleiten und innerlich weiterbringen.
  8. Cover des Buches Böser Engel (ISBN: 9783426506981)
    Timothy Carter

    Böser Engel

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich hatte das Buch zum ersten Mal als Teenager gelesen, mag es jedoch immer noch, nachdem ich es nun nochmal als Erwachsene gelesen habe. Die Sprache ist der Zielgruppe entsprechend und obwohl sehr viel über Religion und Dämonen gesprochen wird, erscheint die Geschichte nie zu sehr wie eine Predigt zu sein.

    Ich sollte jedoch erwähnen, dass der Leser mit den Themen des Buches jedoch umgehen können sollte (Homosexualität und Masturbation), da diese sehr oft durch das gesamte Buch hinweg erwähnt werden. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, jedoch nichts Außergewöhnliches. Solide 3/5 Sternen.

    Eine Sache, die ich jedoch stark kritisieren muss ist das Fehlen von Einsätzen des Protagonisten. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich mich wirklich um sein/e Leben/Gesundheit/etc. gesorgt. Auch der Tod von Fon Pyre hatte sich nicht real angefühlt und war nicht sonderlich tiefgründig, wodurch es keine große Überraschung war, als er einige Seiten später wieder auftauchte.

  9. Cover des Buches Erwählt vor Grundlegung der Welt (ISBN: 9783935558648)
    Charles H Spurgeon

    Erwählt vor Grundlegung der Welt

     (4)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Es gibt zwei grundsätzliche Sichtweisen bei der Frage, warum ein Mensch sich entscheidet mit Jesus zu leben. Die einen sagen, dass Gott schon vor Grundlegung der Welt Menschen erwählt hat, die anderen sagen, jeder Mensch trifft selbst die Entscheidung. Es gibt für beide Meinungen gute Argumente, und auch Bibelstellen, die für die jeweilige Meinung sprechen.

    Charles Spurgeon war davon überzeugt, dass Glaubende Erwählte sind. In diesem kleinen Buch sind sechs Predigten Spurgeons zum Thema Erwählung zu finden. Er erklärt, warum er der Meinung ist, dass diese Sichtweise richtig ist, und er greift Argumente seiner Gegner auf und entkräftet sie. 

    Diese Predigten sind Niederschriften von Ansprachen, die Spurgeon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gehalten hat. Ort und Zeit sind jeweils angegeben. Die Gedanken wiederholen sich teilweise, was nicht verwunderlich ist, da es in diesem Buch um ein zentrales Thema geht. Der Schwerpunkt der einzelnen Predigten unterscheidet sich aber. Es geht z.B. um Gottes Souveränität, darum, ob die Lehre der Erwählung dazu führt, dass ein Christ erst recht sündigt, oder um die Frage, ob Erwählung ungerecht ist.

    Die Sprache ist manchmal etwas umständlich, denn der Herausgeber hat sich bemüht die Predigten möglichst wortgetreu wiederzugeben. Das ist kein Nachteil, aber man braucht Zeit zum Lesen. Die Argumente sind nicht immer überzeugend – es spricht schon auch einiges für eine andere Sichtweise.

    Erwählung oder Entscheidung? Vielleicht stimmt ja beides. Im christlichen Glauben gibt es ja einige scheinbare Widersprüche, die wir einfach nicht begreifen können, z.B., dass Jesus ganz Gott und ganz Mensch ist. 

    Fazit: Ein interessantes Buch, vor allem für Menschen die Argumente für die Lehre der Erwählung suchen. Es ist schön, dass diese Predigten neu aufgelegt wurden, auch wenn Spurgeons Argumente nicht immer überzeugen.

  10. Cover des Buches Die Blaue Grotte (ISBN: 9783492957465)
    Sergio Bambaren

    Die Blaue Grotte

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Autor Sergio Bambaren begibt sich auf eine vierwöchige, von seinem Verlag organisierte Lesereise quer durch Europa und lässt den Leser in einer Art Tagebuch an den Begebenheiten, Geschehnissen und seinen Gedanken während dieser Zeit teilhaben.

    Zeitgleich ist dies Buch auch eine Hommage an den heiligen Franziskus von Assisi, auf dessen Spuren seines längst vergangenen Lebens Bambaren mehr als einmal wandelt.

    Sehr treffend schreibt Sergio Bambaren: "Das Leben ist eine Frage der Wahrnehmung."
    Und dies ist auch schon eine der Kernaussagen des nur 128 Seiten zählenden, aber dennoch so gewichtigen Büchleins.

    Es geht darum, sich selbst zu finden und seinen Weg zu gehen. Dabei den tieferen Sinn des Lebens zu entdecken und - ganz im Sinne Assisis - ein guter Mensch zu werden. Zu erkennen, dass es keine Zufälle im Leben gibt, sondern dass das, was wir dafür halten, einfach nur Hinweise auf unserem Weg sind, die uns Erkenntnisse bringen. Und zwar genau dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten. Es geht darum, seinem Herzen zu vertrauen und ihm zu folgen. Nicht der hat am Ende ein erfolgreiches Leben gelebt, der viele materiellen Reichtümer angehäuft hat, sondern der, der viele kostbare Momente gelebt hat ♥ 
  11. Cover des Buches Der gute Kampf des Glaubens (ISBN: 9783893973026)
  12. Cover des Buches Die Schriften von Accra (ISBN: 9783257801071)
    Paulo Coelho

    Die Schriften von Accra

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Schreibeule

    Am Anfang steht die Stadt - Jerusalem. Symbol für den Glauben schlechthin, mit seiner Mystik, Zentrum der großen Religionen.

    Beim ersten Reinhören dachte ich: ziemlich angelehnt an die Schriften von Khalil Gibran. Doch spätestens bei der zweiten CD kommt sie zum Vorschein: die Faszination des unverwechselbaren Schreibstils von Paolo Coelho, sein unglaubliches Bewusstsein über Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir in unserem Alltags - Einerlei gar nicht mehr wahrnehmen können.

    Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie. Besonders gut gefällt mir die versteckte Botschaft, Dinge anzunehmen, die man nicht ändern kann (Beginn des Krieges am kommenden Tag) und trotzdem die Hoffnung nicht zu verlieren.

    Hörenswert!

     

  13. Cover des Buches Terrorist (ISBN: 9783644057111)
    John Updike

    Terrorist

     (73)
    Aktuelle Rezension von: parden
    TERROR UND FUNDAMENTALISMUS...

    Ahmed ist achtzehn Jahre alt, gemeinsam mit seiner irischen Mutter lebt er irgendwo in New Jersey. Sein Vater, ein Araber, hat die Familie früh verlassen. Aber die Trennung der Eltern liegt lange zurück, und in New Prospect gibt es viele kaputte Familien. Ahmed ist ein ausgezeichneter Schüler, redegewandt und klug, ein junger Mann, der im amerikanischen System Karriere machen könnte. Doch er hat sich schon anders entschieden:
    Konsequent kapselt er sich von seiner Umwelt ab und hat im islamischen Fundamentalismus ein neues Zuhause gefunden. Er ist bereit, für seinen Glauben sein eigenes Leben zu opfern - und das Leben anderer.


    Eine Innenansicht von Terror und Fundamentalismus präsentiert John Updike hier, in dem Versuch, den simplen Schuldzuweisungen den Boden zu entziehen.

    "Es gibt genug Menschen, die vor der arabischen Bedrohung warnen. Da mag man es mir zugestehen, den jungen Mann so sympathisch darzustellen, wie es mir möglich ist. Er ist mein Held. Ich habe versucht, ihn zu verstehen und seine Welt zu beschreiben."

    So schreibt Updike es im Klappentext. Leider muss ich gestehen, dass mir Ahmed nie wirklich nahe kam. Ich konnte das gesamte Buch über kaum einmal so etwas wie Sympathie für den jungen Muslimen aufbringen. Zu distanziert wird er geschildert, zu abgehoben von der Welt. Die Charaktere insgesamt sind zwar detailliert und facettenreich dargestellt, doch blieben sie den gesamten Roman über für mich wenig greifbar. 

    Selbst die angedeuteten Gründe, weshalb Ahmed so fanatisch in seinem Glauben aufgeht, wirken wie ein Stück Stammtisch-Psychologie und waren für mich wenig überzeugend. Es werden viele religiöse Hintergründe aufgeführt, doch entsteht letztlich der Eindruck, dass sie über die gängigen religiösen Klischees z.B. bezüglich des Islam nur unwesentlich hinausgehen. So habe ich zwar verfolgt, wie aus Ahmed ein religiöser Fanatiker wurde, konnte es aber trotzdem nicht wirklich nachvollziehen. Schade. 


    Gut gefallen hat mir dagegen die Kritik am amerikanischen (westlichen) Leben der heutigen Zeit. Gut pointiert hat Updike die Oberflächlichkeit dargestellt, das unreflektierte Konsumverhalten, die Rolle von Wirtschaft und Medien im Hinblick auf die Kreation unkritischer Konsumenten - und die Haltlosigkeit der Jugend, ihre verzweifelte Suche nach Werten und Lebenssinn. 

    Der Schreibstil Updikes hat mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch überzeugt. Auch wenn es mir zeitweise zu ausschweifend, zu langatmig war und ich Sätze durchaus auch zwei oder drei Mal lesen musste, um ihren Sinn wirklich komplett zu erfassen, haben mich manche Schliderungen auch einfach nur bezaubert.


    Und es wird  nicht mein letztes Buch von Updike sein, da bin ich mir sicher...



    © Parden

  14. Cover des Buches Die Nachfolge Christi (ISBN: 9783836703208)
    Thomas von Kempen

    Die Nachfolge Christi

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die Marquise von O… / Das Erdbeben in Chili (ISBN: 9783520860026)
    Heinrich von Kleist

    Die Marquise von O… / Das Erdbeben in Chili

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Die beiden Geschichten sind wohl einer der bekanntesten von Kleist. Dieser hat meistens ein etwas distanzierten Schreibstil, der es mir persönlich schwer macht der Geschichte zu folgen. Die Konjunktive sind einfach zu viele und die Personen sind sehr blass. Bei der Marquise von O. Kommt noch dazu, dass sie nichtmal richtige Namen haben.
    Ansonsten sind die Geschichte teilweise etwas schräg und man muss genau lesen, da zwischen den Zeile viel verborgen ist und oft mancht alles auch nicht so wirklich Sinn, was wohl gewollt ist. Irgendwo ist es auch witzig, wenn die Situationen garnicht passen wollen, aber meinen Geschmack trifft es nicht.
    Kleists Geschichten gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsklassiker, obwohl sie an sich nicht schlecht sind. Persönlich können sie mich jedoch nicht überzeugen

  16. Cover des Buches Mein kleiner Wahnsinn (ISBN: 9783630621142)
    Jan Brokken

    Mein kleiner Wahnsinn

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Samtpfote
    Beschreibung:
    Eine ergreifende Reise durch das Land der Erinnerung, ein autobiographischer Roman, der ein halbes Jahrhundert holländische Geschichte umspannt.
    Nach Jahren kehrt Jan Brokken aus den Tropen in die Niederlande zurück. Ein reiches Land, in dem ein freier Geist herrscht - oder etwa nicht? Bald bereut er seine Heimkehr, entdeckt überall Zeichen der verhassten Einmischkultur, wegen der er damals sein Land verlassen hatte. Und er erinnert sich, wie alles begann.

    Inhalt:
    Jan ist ein Nachkriegskind. Den Krieg kennt er nur aus Erzählungen und Ermahnungen seiner Eltern und seiner Brüder. Und egal, wie viel Mühe er sich gibt, Zusammenhänge zu verstehen und sich zu informieren, so wird er immer ein Nachkriegskind bleiben. Ein Kind, welches nicht von seinen Eltern getrennt in Lagern aufgewachsen ist, sondern eines, welches seine Familie bewusst erlebt und eine vollkommen behütete und glückliche Kindheit verbracht hat. Dies sagen zumindest seine Brüder. Doch der erwachsene Jan Brokken blickt zurückt auf seine Kindheit. Die war zwar glücklich. Aber mit seinem Vater, der als Priester einige Gemüter gegen sich aufgehetzt und zur Ablenkung zu viel getrunken und zu viele Medikamente geschluckt hat, war es nicht immer einfach. Auch seine rätselhafte Krankheit, welche sich durch starken Jukreiz und schmerzhafte Quaddeln am ganzen Körper bemerkbar machte und ihn teilweise für Monate ans Bett fesselte, war wohl kein Zuckerschlecken. Er solle weit weg gehen, egal, wohin, hat ihm ein Arzt geraten. Und so ist Jan Brokken schliesslich in den Tropen gelandet. Auf der Spur seiner Geschichte und der Geschichte seiner Eltern und auf der Suche nach langfristiger Linderung und Genesung. So wundert es nicht, dass seine Rückkehr in die Niederlande - an dieser Stelle beginnt die Erzählung und rollt dann die Geschichte nicht immer chronologisch von hinten auf - alte Erinnerungen und Erlebnisse wachruft, die erzählt und beschrieben werden müssen.

    Meine Meinung:
    Brokken erzählt, was er weiss und was er selber erzählt bekommen hat und fasst dies zu einem Roman zusammen, der sowohl historisch, als auch sehr amüsasant und berührend ist. Gewisse Erinnerungen verkommen zu Anekdoten und andere werden ausführlich erklärt und beschrieben. So zum Beispiel die Angst und die Wut, als der kleine Jan seinen Vater zum ersten Mal leblos unter dem Tisch liegen sieht, ihn für tot hält und einen Arzt ruft.
    Auch die nicht immer leichte Beziehung zu seinen älteren Brüdern schildert Brokken in allen Facetten. Er sucht nach Erlärungen für ihr Verhalten und schreibt, wie er nach und nach versteht, was seine Familie erlebt hat und warum sie sich manchmal genau so verhalten, wie er sie kennt.
    Ausserdem werden sehr viele Freundschaften aus Kindheitstagen und einige Liebesabenteuer geschildert. Jan Brokken scheint eine für einen Pfarrerssohn eher untypische und freizügige Jugend gehabt zu haben. Dies ist auch der Grund, weshalb die Beziehung zu seinen Eltern mit den Jahren immer komplizierter wird.
    Seine Rückkehr in die Niederlande lässt ihn nicht gerade glücklich zurück. Die Einmischkultur und leider auch die fehlende Kultur und die Widersprüchlichkeit des Staates machen ihn nachdenklich und erinnern in daran, wie alles begonnen hat. So erzählt er eigentlich zuerst vom Jetzt, seiner Rückkehr und kehrt dann Schritt für Schritt und nicht immer chronologisch in verschiedenste Episoden seiner Kindheit und Jugend zurück, was dieses Buch zu einer sehr unterhaltsam gestrickten Erzählung macht.
    Trotzdem muss ich sagen, dass gewisse Längen und der nicht immer sehr flüssige Erzählstil das Lesevergnügen ein wenig gemindert haben.

    Fazit:
    Ein Roman voller Geschichte und Geschichten, der sich selber nicht immer ganz ernst zu nehmen scheint und manchmal einfach nur erzählen will.
      
    Zusätzliche Infos:
    Autor: Jan Brokken
    Taschenbuch kartoniert: 448 Seiten 
    Verlag: Luchterhand Literaturverlag
    Sprache: Deutsch
    Originalsprache: Niederländisch
    Übersetzt von: Helga van Beuningen
    ISBN  978-3-630-62114-2
  17. Cover des Buches An den christlichen Adel deutscher Nation und andere Schriften (ISBN: 9783150015780)
  18. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

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