Bücher mit dem Tag "Preis: 19,99 €"
9 Bücher
- Christiane Emma Prolic
Emmi backt einfach (Emmi kocht einfach – das 1. Backbuch)
(25)Aktuelle Rezension von: JazzHEmmi backt einfach ist das Thema ihres Backbuchs. Es gibt 75 Rezepte, die in Kategorien wie Blechkuchen, Rührkuchen, Käsekuchen, Blechkuchen, Muffins und co. eingeteilt sind. Am Anfang gibt es für absolute Anfänger auch eine Einleitung mit verschiedenen Teigen und auch hilfreichen Tipps und Tricks rund ums Backen.
Die Kuchen sind alle in meinen Augen recht simpel und Klassiker. Das ist perfekt für Einsteiger und auch für welche, die gerne nach einem Rezeptebuch suchen, das alle klassischen Rezepte in einfacher Form in einem Buch suchen. Mir ist das Bananenbrot beim ersten Mal super gelungen! Ich werde ab jetzt sehr gerne am Wochenende zu ihrem Backbuch greifen und viele weitere Rezepte testen.
Man sollte hier mit traditionellen Kuchen rechnen, die Eier und raffinierten Zucker verwenden. 😊 Kein modernes Schickimicki mit zuckerfrei und vegan, die mir als Hobbybäcker nicht gut gelingen und auch geschmacklich nicht überzeugen können.
- Lisa Schneider
Tränen der Freiheit
(4)Aktuelle Rezension von: julzpaperheartAmerika 1861: Ein blutiger Krieg um Freiheit und Gleichheit und die Abschaffung der Sklaverei bricht aus. Mittendrin ein junges Mädchen auf der Flucht, zerrissen zwischen der Liebe zu einem feindlichen Soldaten und ihrem Freiheitswillen.
Weil in ihrem Heimatort ein brutaler Krieg tobt, soll Catherine mit dem Zug in den Norden fahren, wo sie in Sicherheit sein wird. Allerdings wird genau dieser Zug überfallen, einige sterben und Catherine wird daraufhin in ein Gefangenenlager verschleppt, aus dem sie wenig später fliehen kann. Auf ihrer Flucht trifft sie viele Menschen und muss einige Herausforderungen bestehen. Der Hunger und die stets gegenwärtige Angst um ihr Leben erschweren die Flucht enorm. Doch nicht nur das, nach einem schlimmen Ereignis will Catherine den kleinen Sklavenjungen Bahati nicht zurücklassen und nimmt ihn mit, was ihre Flucht zusätzlich erschwert.
Die Autorin schafft es, den Leser in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, detailreich und fesselnd. Lisa spricht viele wichtige Themen und damalige Missstände an, wie die Brutalität der Menschen, den Stellenwert und die Unterschiede der „Weißen“ und der „Schwarzen“, Ausrottung von ganzen Indianer-Kolonien und Verlust geliebter Menschen.
„Tränen der Freiheit“ ist ein interessanter und fesselnder Roman. Der Leser bekommt viele Eindrücke, wie das Leben im 19. Jahrhundert ausgesehen haben muss. Durch die Aneinanderreihung der Ereignisse wirkte die Geschichte jedoch sehr konstruiert und erschwerte es mir in einen Lesefluss zu kommen. Es passierte einfach so viel und sehr schnell hintereinander, sodass ich zwischendurch eine Pause machen musste, um das Ganze einmal sacken zu lassen. Insgesamt ist es aber ein sehr empfehlenswerter historischer Roman, der viele wichtige Themen anspricht, mit denen man sich befassen sollte.
- Ina Mielkau
Resteliebe Korken – Alles verwenden. Nichts verschwenden.
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Franziska Sorgenfrei
Rethink DIY. Sinnvoll reparieren, kreativ upcyclen, richtig instandsetzen.
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Nora Bossong
Die Geschmeidigen
(4)Aktuelle Rezension von: Nil»Es ist deutlich schwieriger, Haltung zu haben, als zu moralisieren« (S 225)
Selten habe ich so ein inhaltstarkes gutgeschriebenes Sachbuch gelesen, dass den Nerv der aktuellen politischen Situation im gegenwärtigen Deutschland so gut einfängt. Nora Bossong hat in „Die Geschmeidigen – Meine Generation und der neue Ernst des Lebens“, die Generation geboren 1975 bis 1985 portraitiert. Vor allem ist das Buch eine sehr politische Analyse der Lage und beleuchtet vor allem die Führungsqualität dieser (auch meiner!) Generation. Eine Generation geprägt vom Pragmatismus Angela Merkels und wenig polarisierend.
“Der Glaube, man selbst habe die Wahrheit gepachtet, ist eine Art der Selbstverführung und wird heikel, wenn man sich nicht mehr ins Verhältnis zu den anderen setzen kann. Dann wird es dogmatisch, manchmal sogar fanatisch.” (S 127)
Im Grunde sind wir diejenigen, die Helfen können unsere Demokratie zu stabilisieren und zu vermitteln, denn wir sind noch kompromissbereit, das Lager vor uns schon verkrustet und das Lager nach uns verhärtet. Weniger radikal als die 68er und die Social Justice Worrier nach uns. Wir, die Geschmeidigen, sind die einzige Generation, die weder digital natives („die Jungen) noch digital immigrants (die „Alten“) sind.
Das Buch hat so viele gute Stellen über die sich sprechen ließen, ich könnte fast jeden Satz anstreichen. Es läd so gut zum reflektieren ein und verbindet verschiedenste Gedankengänge auf eine neue Weise, aus einem Blickwinkel, der mir teilweise neu war und damit sehr bereichernd.
„Zwar gibt es auch neue gemäßigte Lager wie die paneuropäische Bewegung Volt, doch insgesamt wächst die Ambiguitätsintoleranz: Man bezieht sich links wie rechts wieder stärker auf einen Wahrheitsanspruch, der keine Kompromisse kennt.“ (S 197)
Fazit: Ihr Lieben Banker:inne, Lehrer:innen, Marketinspezialist:innen haben wir, die Geschmeidigen, zu viel selbst optimiert und die blinden Flecken sind gewachsen auf unserer gesellschaftlichen Landkarte? Für ein erhalt unserer Demokratie sind wie alle gefordert und das aktiv!
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