Bücher mit dem Tag "preußen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "preußen" gekennzeichnet haben.

337 Bücher

  1. Cover des Buches Der Winterpalast (ISBN: 9783458359708)
    Eva Stachniak

    Der Winterpalast

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Phini

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich historische Romane liebe und ich über die russische Zarin "Katharina die Große" noch nicht viel gelesen hatte. Tatsächlich war es auch sehr interessant zu lesen wie es am russischen Hof unter der Herrschaft von Elisabeth zuging. Leider rissen mich Erzähl- und Schreibstil überhaupt nicht mit, auch die Protagonistin glitt mir irgendwie durch die Finger - was zwar zu ihrem Job passte, aber es mir als Leser wirklich schwer machte. An manchen Stellen konnte ich nicht mehr folgen: In welchem Palast sind wir jetzt gerade, in welchem Jahr!? Hat mich leider nicht ganz überzeugt.

  2. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

     (167)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut. Was mir über das ganze Buch hinweg aber etwas schwer gefallen ist war das "Platt" der Leute zu lesen / zu verstehen. Franziska ist eine sympathische Person, die mich direkt mitgerissen hat. Sie ist mutig und klug und scheut sich auch nicht, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber auch Rudolph hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich musste öfter schmunzeln als er - die Korrektheit in Person - immer etwas weichherziger wurde. Und das Necken der beiden - mal erst mal nicht - war amüsant zu erlesen. 

    Man spürt seine Liebe zu seiner Arbeit. Aber auch Franziska ist sehr engagiert dabei, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. 

    Das Buch war durchgehend spannend und die Atmosphäre der Vergangenheit recht gut vermittelt. 

    Die Rückblenden in die Vergangenheit waren gut, hätte für mich aber auch kompakter ausfallen können.

    Mit dem Ende war ich sehr zufrieden! Insgesamt gibt es gute 4 Sterne von mir für dieses Buch.

  3. Cover des Buches Gut Greifenau - Abendglanz (ISBN: 9783426521502)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Abendglanz

     (134)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Abendglanz ist ein wirklich gelungener Auftakt der Reihe. 

    Ab Seite eins fühlt man sich direkt mitten in dem Geschehen um die Grafenfamilie, deren Bediensteten und den Dorfbewohnern. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, die Geschichten gut miteinander verknüpft und natürlich hat man direkt die Wohlfühlatmosphäre aus Downton Abbey.

    Im Verlauf des Bandes sind mir viele der Protagonisten ans Herz gewachsen. Die Autorin hat wundervolle vielschichtige Personen mit ihren eigenen Geschichten geschaffen. Keine einzige ist eindimensional. Ebenfalls hat die Autorin in mir so viele Gefühle beim Lesen erweckt. Ich habe Leid und Trauer empfunden, mich gefreut, war wütend und habe mit dem Kopf geschüttelt. Die Handlung ist so gut geschrieben, dass man sich einfach nur "mittendrin" fühlen kann.

    Ich fand, dass sie das Zeitgeschehen gut widergespiegelt hat. Durch den schnellen Wechsel der Perspektive zu einzelnen Personen hat man so zu identischem Thema aufgrund von verschiedenen Standpunkten verschiedene Meinungen erhalten.

    Der schnelle Wechsel war jedoch anfangs etwas schwierig. Ich bin bis Mitte des Buchs immer wieder mit den Namen durcheinandergekommen und sehr sehr dankbar für das Personenverzeichnis am Anfang.

  4. Cover des Buches Der Jahrhundertsturm (ISBN: 9783548286648)
    Richard Dübell

    Der Jahrhundertsturm

     (105)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Ich muss gestehen, so einfach mal verschlungen habe ich die fast 1000 Seiten nicht so eben, u. trotzdem gibt es für mich für diesen Wälzer eine totale Leseempfehlung! Hier bekommt man so eben mal auf unterhaltsame Art und Weise Geschichtsunterricht auf eine unterhaltsame Art. Aber dieses viele Wissen muss eben auch erst einmal im Kopf verarbeitet werden, u. deshalb habe ich für dieses Buch eine Weile gebraucht. Durch die Lebensgeschichte um den Protagonisten  Albin von Briest und seine Familie , der ein Weggefährte Bismarcks war, erfahren wir, wie es zu dieser Zeit in Deutschlang zuging. Der Autor lässt nichts außen vor, wir lesen über die März-Revolution, bis über die Einigungskriege bis zur Reichsgründung 1871. Nebenbei auch immer ein bisschen über Bismarcks spannende Biograpphie, für mich einer der ganz großen deutschen Staatsmänner! Und doch bleiben wir immer nahe an den Hauptpersonen, nämlich Alvin, seinem Freund Paul und Louise, die von beiden Männern heiß geliebt wird - eine spannende Menage a trois!
    Wie gesagt, mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, u. ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Saga!     

  5. Cover des Buches Insel der blauen Gletscher (ISBN: 9783404171545)
    Christine Kabus

    Insel der blauen Gletscher

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitsträngen. Beide sind ziemlich unterschiedlich und doch fand ich beide interessant und spannend. Während der in der Vergangenheit ziemlich abenteuerlich und aufregend ist, wirkt der aktelle eher realistischerer und hat etwas von einer romantischen Geschichte und Selbstfindung spielt eine große Rolle. Das macht das ganze Buch ziemlich unterhaltsam, vorrausgesetzt man stört sich nicht daran, dass nach jeden Kapitel die Perpektive gewechselt wird.
    Dennoch erfährt man nebenbei viel über Norwegen und das sowohl üver historische Ereignisse, als auch über die aktuelle Kultur und das Land.
    Und auch die Personen finde ich toll. Sie sind sympathisch, wirken echt und ich konnte gut mit ihnen mitfiebern.

    Alles in allem macht das das Buch sehr angenehm zu lesen und trotz der 600 Seiten, war ich ziemlich schnell damit durch und hätte sogar noch weiterlesen können. Das Buch ist nicht nur etwas für Norwegenfans, sondern auch für alle anderen zu empfehlen.

  6. Cover des Buches Salz für die See (ISBN: 9783551560230)
    Ruta Sepetys

    Salz für die See

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico
    Januar 1945, die letzten Kriegstage brechen an, als sich die Wege von vier Jugendlichen mit völlig unterschiedlichen Wurzeln und Hintergründen kreuzen.
    Gemeinsam machen sie sich auf nach Westen auf der Flucht vor der Roten Armee.

    "Salz für die See" ist ein Einzelband von Ruta Sepetys, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Joana Vilkas, Florian Beck, Emilia Sto żek und Alfred Frick erzählt wird.

    Florian ist Preuße, der auf einer geheimen Mission unterwegs ist. Er ist schweigsam und gebildet, zeigt aber auch eine Lässigkeit, die man in den letzten Kriegstagen selten sieht. Er will nach Westen, um dort nach seiner Schwester Anni zu suchen.
    Joana ist einundzwanzig und hat ihr Heimatland Litauen vor vier Jahren verlassen. Sie hat Glück, dass sie deutsche Vorfahren hat, denn so darf sie legal nach Deutschland reisen. Sie ist eine hingebungsvolle Krankenschwester, der das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt.
    Die fünfzehn Jahre alte Polin Emilia wird von Florian aus einer schlimmen Situation gerettet und ist ihm danach völlig ergeben, eine Verbindung, die ich sehr spannend fand! Wie sie alle, musste auch Emilia in Kriegszeiten Schreckliches erleiden und doch hat die ihren Mut nicht verloren. Sie ist eine richtige Kämpferin!
    Alfred ist siebzehn Jahre alt und Matrose in Gotenhafen. In Gedanken schreibt er heldenhafte Briefe an seine Jugendliebe Hannelore, doch die Realität ist eine ganz andere. 
    Während ich Florian, Joana und Emilia sehr mochte, kam ich mit Alfreds Art überhaupt nicht klar. Er ist sehr egoistisch und fanatisch, dem Reich und Hitler absolut zugetan. Er ist kein Sympathieträger, aber auch seine Sicht hat einen interessanten Einblick in die Geschehnisse gegeben!

    Die vier Protagonisten haben mir insgesamt richtig gut gefallen! Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten und haben völlig verschiedene Wurzeln und doch kreuzen sich ihre Wege und sie helfen sich gegenseitig. Besonders ihre Geschichten fand ich sehr spannend, denn der Krieg hat sie nicht verschont und ihre Familien auseinandergerissen. 
    Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich nicht in den Fokus gedrängt hat und die mit sehr gut gefallen hat! Ein kleines Licht in diesen dunklen Tagen!

    Dank der kurzen Kapitel, die oft nur ein bis zwei Seiten lang waren, ließ sich das Buch sehr gut lesen! Allerdings fand ich es anfangs doch etwas schwierig eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da die Perspektive zu schnell und zu oft gewechselt hat. 

    So gut sich das Buch auch lesen ließ, die Handlug war keine leichte Kost. 
    Die letzten Kriegstage im Jahr 1945 zeigen Menschen, die alles verloren und nur noch wenig Hoffnung haben. Eine Hoffnung ist, dass sie mit einem Schiff über die Ostsee nach Deutschland fliehen können, doch für viele Menschen endet diese Hoffnung im eiskalten Meer. Ruta Septeys beschönigt nichts, sondern zeigt sehr realistisch, wie schlimm die Situation der Menschen damals war.
    Ich war vom Zweiten Weltkrieg schon immer fasziniert und habe viele Fakten förmlich inhaliert. Vom Untergang der Wilhelm Gustloff hatte ich trotzdem noch nie etwas gehört. Dabei ist es eine der größten Katastrophen der Seefahrt, von der bis heute nur wenige wissen! Allein das zeigt schon, wie wichtig "Salz für die See" ist. Man muss sich erinnern, um zu verhindern, dass solche Gräueltaten noch einmal passieren!
    Ruta Sepetys mischt gut recherchierte Fakten mit vielfältigen Charakteren und lässt auch noch andere sehr spannende historische Tatsachen einfließen, eine sehr gelungene Mischung! 

    Fazit:
    "Salz für die See" von Ruta Sepetys ist ein sehr wichtiges Buch, das über den Untergang der Wilhelm Gustloff erzählt.
    Mir haben die vielfältigen Charaktere mit ihren völlig unterschiedlichen Wurzeln richtig gut gefallen, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, eine richtige Bindung zu ihnen aufzubauen, was auch an den sehr kurzen Kapiteln lag.
    Ruta Sepetys hat für ihren Roman sehr gut recherchiert und erzählt eine spannende Geschichte, die mich wirklich mitreißen konnte!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!
  7. Cover des Buches Die Senfblütensaga - Zeit für Träume (ISBN: 9783596700837)
    Clara Langenbach

    Die Senfblütensaga - Zeit für Träume

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Ranichanie

    Ein New Adult Roman im historischen Gewand?


    So ähnlich hat die Autorin selbst mal ihr Buch bezeichnet und ich muss sagen: da ist etwas Wahres dran. Allerdings steckt im Auftaktband der Senfblütensaga noch so viel mehr.

    In jedem Dialog, jeder Szene spürt man wie gut und detailliert die damalige Zeit (um 1900) in Metz recherchiert und umgesetzt wurde. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich wirklich vor Ort! Und der Schreibstil ist so fließend, oft witzig, und auf den Punkt, dass ich jede Lesesession einfach nur genossen habe. 


    Die Charaktere bilden das Herzstück der Geschichte. Es geht um Emmas Wunsch nach Selbstverwirklichung in einer Welt, die noch (extrem) von Männern dominiert wird. Während sie davon träumt zu studieren oder unternehmerisch tätig zu werden, muss sie sich leider den Erwartungen der strengen Eltern und der Gesellschaft beugen.


    Carl (der männliche Protagonist) träumt davon, Senf im großen Stil herzustellen und ist dafür sogar bereit, das traditionsträchtige Unternehmen der Familie aufzugeben – was von Seiten der Eltern und der Schwester natürlich nicht gerade gut aufgenommen wird (= Drama 🥰👌🏽)


    Carls bester Freund, Antoine, ist meiner Meinung nach der dritte Protagonist (auch wenn er eher als Nebenfigur angelegt sein mag). Seine Geschichte hat mich fast am meisten interessiert … bis gewisse Dinge passiert sind.

    Er ist der klassische Bad Boy: gut aussehend, schlagfertig, schwermütig und getrieben. Er holt sich, was er will, auch wenn das verheerende Konsequenzen hat.


    Kritik? 

    Ich habe keine Kritik an dem Buch, außer dass ich mir eine Liebesgeschichte zw. 2 bestimmten Menschen gewünscht hätte 😝😅, aber ich verstehe, warum die Autorin darauf verzichtet hat.


    Fazit: Große Leseempfehlung für alle, die einen Hauch Deutsch-Französische Geschichte mögen, starke Charaktere, viel Dramatik, Frauenschicksale und einen fantastischen Schreibstil!

    Ich werde auf jeden Fall noch Band 2 & 3 lesen. Will nämlich wissen, wie es mit meinem Antoine weitergeht! 🥺😍

  8. Cover des Buches 1813 - Kriegsfeuer (ISBN: 9783426505830)
    Sabine Ebert

    1813 - Kriegsfeuer

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    Ich bin mit einer hohen Erwartung, aber gleichzeitig auch mit Ehrfurcht an diesen über 900 Seiten schweren Roman von Sabine Ebert herangegangen.

    "1813. Kriegsfeuer" beschreibt das Jahr 1813 in Sachsen. Die Handlung spitzt sich im Verlauf immer mehr auf das große Finale, der berühmten Schlacht um Leipzig, zu.
    Für alle, die neben der Unterhaltung auch fundiertes Wissen zu einer Epoche erwerben wollen, ist dieses Buch eine riesige Empfehlung! Ich liebe diese Art historischer Romane, die sich weg von der Seifenoper hin zu erlebbarer Geschichte bewegen. Mich beeindrucken die Detailtiefe, die Genauigkeit und die unermüdlichen Recherchen der Autorin zutiefst. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass die eine oder andere Stelle kürzer sein könnte. Es war in sich stimmig, obwohl wir eine Vielzahl unterschiedlicher Personen auf unterschiedlichen Seiten der Fronten begleiten. Besonders interessant waren die Beschreibungen zum Leben der einfachen Leute im Kontrast zu den politischen Gedanken der Könige und Kaiser. Die hohe Komplexität wurde durch einen einfachen und sehr angenehmen Schreibstil kompensiert. Die kürzeren Abschnitte machten es für mich leicht, die Masse an Seiten zu bewältigen. Ich kritisiere schnell, wenn ich ein Buch für unnötig lang halte. Diesen Eindruck hatte ich hier an keiner Stelle.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Frau Henriette. Sie war für mich durchweg sympathisch. Den einzigen Abstrich würde ich hier nur bei einigen Handlungen machen, die ich nicht voll nachvollziehen konnte und dem Umstand, dass sich gefühlt alle jungen Männer direkt in sie verlieben, oder sie zumindest körperlich begehren. Diese Kritik ist aber minimal und sicher nur meinem persönlichen Empfinden geschuldet.
    Mit allen anderen Charakteren, insbesondere denen der Zivilisten und mutigen Soldaten, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert.

    Eine der vielen Stärken des Romans möchte ich noch besonders hervorheben: Der Krieg wird nicht beschönigt. In vielen Werken, ob in Filmen oder Büchern, stört es mich, wie der Krieg und Gewalt heroisierend und fast schon romantisch dargestellt werden. Das entspricht schlicht nicht der Realität. Krieg verursacht nichts außer Leid und Verlust. 

    Keiner, der sich an einem Krieg beteiligt, kann gewinnen.

    Ich freue mich, weitere Werke der Autorin zu lesen. Das Buch "1813" bekommt einen festen Platz in meinem Regal und wird sicher noch einmal gelesen. Für mich hat dieses Buch einen riesigen Mehrwert, weil es mir die Geschichte meiner Heimat näher bringt.

  9. Cover des Buches Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur (ISBN: 9783570102060)
    Andrea Wulf

    Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Rettelbach

    Ich liebe historische Reise- und Wissenschaftsbeschreibungen ohnehin sehr, und hier hat mich auch der lebendige Schreibstil mitgerissen. Das Werk befasst sich mit interdisziplinärem und universalem Weltwissen, das die Jahrhunderte überdauert: Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaft, Kunst, Soziologie … Auch machte Humboldt damals schon auf beginnende Umweltzerstörung aufmerksam und kritisierte den Kolonialismus und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur durch Ausbeutung. Natürlich lässt sich nicht verhehlen, dass auch er selbst zwangsläufig ein europäischer Eindringling auf dem südamerikanischen Kontinent war und aus heutiger Sicht mit Sicherheit Ausbeutung betrieben hat – allein schon das Sammeln von Pflanzen und Tieren etc. Dennoch schien er für die damalige Zeit umsichtig vorzugehen und wirklich vor allem Wissensdurst stillen wollen, nicht sich selbst bereichern. Ein herrliches Buch, das ich Nächte durchgelesen habe. Sehr zu empfehlen.

  10. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.388)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  11. Cover des Buches Das goldene Ufer (ISBN: 9783426511695)
    Iny Lorentz

    Das goldene Ufer

     (126)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Deutschland in der Zeit des Vormärz: Gisela und Walther teilen ein tragisches Schicksal: beide verloren bereits im Kindesalter beide Eltern und wuchsen unter der Obhut des Grafen von Renitz auf dessen Schloss auf. Der Graf lässt den beiden die gleiche Erziehung zukommen, wie seinem eigene leiblichem Sohn. Doch diesem werden die beiden ungebetenen Familienmitglieder mehr und mehr ein Dorn im Auge und so müssen die beiden ständig dessen kalte Verachtung ertragen. Im Laufe der Jahre wachsen die drei zu jungen Erwachsenen heran und plötzlich beginnen Walther und der Grafensohn sich für die mittlerweile recht ansehnliche Gisela zu interessieren. Da diese aber nur die Gefühle Walthers erwidert, kommt es zu einer Katastrophe, die sich schon über Jahre anbahnte. Danach sieht das junge Paar in Deutschland keine Zukunft für sich mehr und beschließt, Europa mit dem Schiff zu verlassen. 

    Ich kenne den Schreibstil von Iny Lorentz bereits recht gut, und auch dieser Roman unterscheidet sich sprachlich nicht groß von den anderen. Ein recht einfacher Schreibstil lässt die Leser problemlos durch die Geschichte rauschen. Den Lesefluss fördern ist auch, dass sich der Spannungsbogen der Geschichte über die komplette Länge des Buches immer weiter aufbaut, sich dabei aber dabei immer wieder entlädt. Kurz gesagt herrscht das ganze Buch über eine mehr oder weniger intensive Spannung die die Leserinnen und Leser dazu zwingt, immer weiter zu lesen, und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Auch in diesem Buch von Iny Lorentz sind die Protagonisten, wie in den meisten anderen auch, durchaus authentisch gestaltet und man entwickelt recht rasch gewisse Sympathien. Allerdings muss ich sagen, dass die Figuren dabei recht einfach gestrickt sind. Und auch die Konstellationen, wie sie zu einander stehen, miteinander agieren, wer gut und böse ist, sind nicht besonders ausgefallen. Ich will nicht sagen, dass die Protagonisten schlecht oder billig sind, keineswegs, sie haben in meinen Augen einfach ein Stück weit ihre Individualität eingebüßt. Aber wenn jetzt Gisela im direkten Vergleich antritt mit beispielsweise mit Irmela aus "Die Feuerbraut" oder Caterina aus "Die Löwin", beides Bücher von Iny Lorentz, muss ich ehrlich sagen, dass da Irmela und Caterina einen bleibenderen Eindruck hinterließen. Was dafür die Recherchearbeit und die historischen Hintergründe angeht, muss ich Iny Lorentz wieder loben. Man bekommt immer wieder Einblicke in das recht stark zensierte Leben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber auch in die Bedingungen bei der Überquerung des Atlantiks auf einem Segelschiff. Geschichtliche Fakten und fiktive Handlung sind auch hier wieder gut miteinander verwoben und man kauft dem Autorenpaar die Authentizität der Handlung ab. Was ich auch noch anmerken möchte, ist die Gestaltung des Endes. Die Bücher von Iny Lorentz haben meistens so an sich, mit einem Friede-Freude-Kokosnuss-Ende aufzuwarten, die je nach Buch, recht kitschig geraten können, was gar nicht meinem Geschmack entspricht. Bei diesem Buch hatte ich allerdings keineswegs das Gefühl, beim Ende entnervt mit den Augen zu rollen, das Gesicht zu verziehen oder gequälte Laute auszustoßen, um der Situation gerecht zu werden. Nein, das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen, ohne dass dabei etwas auf der Strecke geblieben wäre, oder aber die Autoren es etwas zu gut mit den Leserinnen und Lesern meinten. 

    Letztendlich kann ich sagen, dass das buch mich überzeugen und auch abholen konnte. Ich bin wirklich schon auf die anderen Teile gespannt, da ja die Reihe scheint, einen größeren Abschnitt der nordamerikanischen Geschichte abzudecken. Bisher kann ich kann ich die Reihe eigentlich uneingeschränkt an alle empfehlen, die gerne die Bücher von Iny Lorentz oder aber auch generell historische Romane lesen. 

  12. Cover des Buches Pfaueninsel (ISBN: 9783442749836)
    Thomas Hettche

    Pfaueninsel

     (124)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Was für ein Buch! Schon die Aufmachung des Hardcovers hat mich begeistert: Gebunden in seidenglänzendes, blaugraues Leinen und weiß bedruckt, ist das in-der-Hand-halten ein haptisches Erlebnis! Fragt nicht, wie oft ich das Buch von außen bewundert und liebevoll gestreichelt habe! Die äußere Aufmachung, die so sehr vom heute gewöhnlichen Aussehen mit Schutzumschlag abweicht, passt wundervoll zum Inhalt. Denn der erzählt eine historische Geschichte von der Pfaueninsel, deren Lage in der Havel bei Berlin auf der Innenseite des Umschlags zu finden ist.

    Als Leitfigur für seinen Roman hat der Autor das Schloßfräulein Marie gewählt. Die Kleinwüchsige war sechs Jahre alt, als sie zusammen mit ihrem Bruder Christian (ebenfalls ein Zwerg) auf die Insel kam. Sie erlebte in ihrer Lebenszeit, wie das künstlich geschaffene Paradies sich im 19.Jahrhundert innerhalb von zirka 75 Jahren immer wieder veränderte: von einer landwirtschaftlich genutzten Fläche in einen Paradiesgarten mit Menagerie bis zum teilweisen Verfall.

    Soweit die historischen Tatsachen. Das Märchen, das der Autor daraus gemacht hat, erzählt uns eine Geschichte, die teilweise zu Tränen rührt, ohne kitschig zu sein. Wir Leser werden nicht nur mit dem Leben der Adligen und seinen Auswüchsen bekannt gemacht und bekommen einen Eindruck von der damaligen Art zu reisen, sondern erfahren auch von der wichtigen Stellung des Hofgärtners Ferdinand Fintelmann.

    Fazit: Das Buch hat sich in mein Herz geschlichen.

  13. Cover des Buches Queen on Heels (ISBN: 9783958180581)
    Nina MacKay

    Queen on Heels

     (50)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Mariella, Baroness von Württemberg, steht eine traumhafte Ehe mit dem unverheirateten Kronprinzen von Preußen bevor – zumindest glaubt das ihre Mutter, als sie ihre widerwillige Tochter zur Brautschau schickt. Mariellas kleine Zwillingsschwestern haben auch noch ein Wörtchen mitzureden und mischen den gesamten preußischen Königshof ordentlich auf. Während die Baroness am liebsten mehr Zeit mit dem gut aussehenden Stalljungen Alex verbringt, entspinnt sich langsam ein Familiengeheimnis, von dem nur Mariellas Mutter etwas weiß. Ein Geflecht aus Intrigen, Verwechslungen und lustigen Streichen braut sich zusammen …


  14. Cover des Buches Friederike. Prinzessin der Herzen (ISBN: 9783442480227)
    Bettina Hennig

    Friederike. Prinzessin der Herzen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Deutschland im Jahre 1793: Die untrennbar verbundenen Schwestern Luise und Friederike sind Prinzessinnen und besuchen zusammen das preußische Königshaus. Während Luise zukünftig die preußische Königin wird, heiratet Friederike den Bruder Prinz Ludwig. Die Gäste sind verzaubert von ihr, doch ihre Ehe ist arrangiert und wird nicht glücklich. Friederike hat unter Ludwig zu leiden. Er ist herzlos, hintergeht seine Frau und erniedrigt sie permanent. Einige Jahre lebt sie damit, dann stirbt Ludwig plötzlich. Die junge Frau möchte endlich Liebe und Glück erfahren, doch ist das bei Hofe überhaupt möglich? Wird sie sich den Sitten widersetzen?
    Hier werden wir in das turbulente Leben bei Hofe ins 18. Jahrhundert versetzt und man fühlt sich mittendrin, so als würde man die Protagonisten persönlich kennen. Durch die ausführlichen Recherchen der Autorin ist das möglich, und wir erfahren nicht nur Fakten, sondern bekommen auch einen Einblick in Friederikes Gefühlswelt und können so ihre Wünsche absolut nachvollziehen. Hier wird Geschichte lebendig dargestellt, die unter anderem aus Tagebucheintragungen entnommen ist. So erleben wir, wie selbst die Prinzessinnen unter den Zwängen zu leiden und wie viele Dramen sich in Friederikes Leben ereignet hatten. Der Schreibstil passt zu der vergangenen Zeit und lässt sich angenehm lesen.
  15. Cover des Buches Sturmzeit (ISBN: 9783734105982)
    Charlotte Link

    Sturmzeit

     (408)
    Aktuelle Rezension von: lisarf

    Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise in eine andere Zeit. Felicia ist eine sehr starke, unabhängige Frau, die ihren eigenen Weg geht. Wer ihr dabei Steine in den Weg legt, dem wird es noch leid tun, denn mit ihr darf man sich nicht anlegen. Sie zeigt uns, was eine Frau ihren Alters durchmachen musste, um etwas zu erreichen. 

    Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Eine sehr faszinierende junge Frau, von der man sich einiges abgucken könnte. Sie lässt sich nicht von anderen beeinflussen. Und wenn man dann doch denkt, dass sie sehr egoistisch ist, ist sie sofort zur Stelle, sobald es um ihre Familie geht. Seher mitreißend, kann ich jedem nur empfehlen !

  16. Cover des Buches Aprilgewitter (ISBN: 9783426504147)
    Iny Lorentz

    Aprilgewitter

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Leider konnte mch diese Reihe nicht fesseln.es war fuer mich nicht spannend so wie die anderen Romane des Autorenpaares. Schade.

  17. Cover des Buches Die Akte Vaterland (ISBN: 9783462046465)
    Volker Kutscher

    Die Akte Vaterland

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der vierte Band um Kutschers Ermittler Gereon Rath. Er spielt im Sommer 1932 in Berlin und Ostpreußen. Sieht man von Prolog und Epilog ab, beschränkt sich die Handlung auf einen Zeitraum von einem Monat. Erstmals ermittelt Gereon Rath in diesem Band außerhalb Berlins, nämlich in Ostpreußen in und um Treuburg bzw. Marggrabowa, dem heutigen Olecko in Masuren.

    Wie immer versteht es Kutscher ausgezeichnet fiktive Ereignisse in echte historische Ereignisse einzubetten. Da wirkt nichts bemüht oder gekünstelt, das fügt sich harmonisch zusammen. Die damalige Zeit wird in den Geschichten sehr lebendig vor den Augen des Lesers. Besonders toll finde ich auch die Webseite https://www.nianli.de/ mit historischen Karten und Schauplätzen der Krimireihe, wo man auch Infos über die entsprechenden Gebäude und nicht selten eine Verlinkung zur Wikipedia findet. Ich weiß nicht, ob das die private Seite eines großen Fans ist oder etwas Offizielles, aber es lohnt sich, die Ereignisse dort mit zu verfolgen. Allerdings besteht Spoilergefahr, wenn man noch nicht weit im Buch ist.

    Die Handlung an sich fand ich in diesem Band weniger komplex, als in den vorangegangenen Bänden, was aber der Spannung keinen Abbruch tut, zumal der Autor auch falsche Fährten legt. Schön finde ich auch, dass es sich um eine echte Reihe handelt, also nicht um eine reine Serie. Die Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander entwickeln sich stetig weiter und immer mal wieder  wird auch Bezug auf vergangene Bände genommen. Es ist zwar grundsätzlich möglich, die Bände unabhängig voneinander zu lesen, aber man beraubt sich selbst eines Teils des Lesevergnügens sofern man so verfährt.

    In manchen Momenten erinnert mich das Duo Rath/Marlow an Ian Rankins Rebus/Cafferty. Jedenfalls ist sind beide Verbrecher so gezeichnet, dass der Leser immer mal wieder auch Sympathie für sie empfinden kann.

    Die Romane der Reihe haben bisher eine gleichbleibende Qualität, was auch nicht jeder Autor schafft. Den Showdown am Ende finde ich übertrieben und unwahrscheinlich, aber dieses Manko haben viele Krimis. Dennoch reicht es deshalb nicht für fünf Sterne. 

  18. Cover des Buches Der Untertan (ISBN: 9783423002561)
    Heinrich Mann

    Der Untertan

     (368)
    Aktuelle Rezension von: dot
    Im Roman " Der Untertan" von Heinrich Mann geht es um Diederich Heßling, der zur Zeit des Kaiserreichs am Ende des 19. Jahrhundert lebt. Diederich wächst in einem strengen Elternhaus in Netzig auf, wodurch er früh einen Einblick in die Machtverhältnisse bekommt und sie zugleich zu bewundern beginnt. Durch seinen Werdegang  im Schul- und Militärdienst, sowie im Studium und der Übernahme der Papierfabrik seines Vaters, wird aus ihm ein sehr selbstbezogener Mensch, der seine Vorteile auf Kosten anderer ausspielt und nur jene respektiert, die ihm übergeordnet zu sein scheinen. [...]


    " Der Untertan" ist ein Klassiker, der sehr gut die politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts verdeutlicht, der aber teilweise wohl auch noch immer als zeitgemäß betrachtet werden kann.
  19. Cover des Buches 1815 - Blutfrieden (ISBN: 9783426510209)
    Sabine Ebert

    1815 - Blutfrieden

     (41)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH
    Klappentext:

    In Sabine Eberts neuem Roman befinden wir uns in Deutschland nach der Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon ist geschlagen, aber noch lange nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zu seiner endgültigen Niederlage 1815 bei Waterloo dauern wird. Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Krankheit durch das Land. Auch die junge Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben. Als in Wien nach zynischem Schacher endlich Frieden geschlossen wird, ist Europa neu geordnet – aber unter blutigen Opfern. In bewegenden Szenen beleuchtet Sabine Ebert die kaum bekannte Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Dafür hat die Bestsellerautorin über Jahre hinweg Tausende Seiten Originalquellen studiert und eng mit Historikern und Militärs zusammengearbeitet. Entstanden ist etwas Großartiges und Seltenes: Geschichte, die unter die Haut geht!

    Meine Meinung:

    Sabine Ebert setzt mit dieser Fortsetzung genau da an, wo sie mit 1813 - Kriegsfeuer geendet hat. In ihrem flüssigen Schreibstil nimmt sie den Leser mit in eine Zeit zwischen den Kriegen und beschreibt sehr eindrücklich und berührend das Elend der Bevölkerung und auch das Leben der Monarchen.

    Gut ausgearbeitete Protagonisten erzählen eine Geschichte von Krieg, Leid, Hunger, Entwurzelung, aber auch von Hoffnung.
    Alt bekannte Protagonisten sind wieder mit dabei und treiben die Geschichte voran und einige andere werden näher beleuchtet und man lernt sie besser kennen.

    Aber wieviel Leid kann das Volk ertragen und mit welchem Blut wird der Frieden bezahlt?  -  Lest selbst!!!

    Auch dieses Mal ist die Handlung gut nachzuvollziehen und leicht zu verstehen. Ich habe viel gelernt über die Zeit zwischen der Völkerschlacht und Waterloo, da die Autorin wieder sehr gut recherchiert hat und Fakten lieferte, die sie mit fiktiven Figuren und Begebenheiten abgerundet hat.

    Mein Fazit:

    Ich empfehle die Bücher von Sabine Ebert jedem Historienfan und gebe auch diesmal wieder verdiente

    5 Sterne.
  20. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.359)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  21. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 03 (ISBN: 9783442244454)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 03

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Kyogre

    Laurence, Temeraire und die andere machen sich Bereit für die Rückkehr nach England. Doch bevor sie die Reise antreten können, bricht euch Feuer auf der Allegiance aus. Die Reparaturen werden Monate in Anspruch nehmen. Aber solange müssen Laurence und die anderen gar nicht warten. Sie erhalten von einem Mann namens Tharky eine Botschaft. In Istanbul befinden sich drei Dracheneier, die so schnell wie möglich abgeholt und nach England gebracht werden müssen. Also machen sich unsere Protagonisten auf, um die scheinbar endlose Wüste Richtig Istanbul zu durchqueren. Als wären Wüstenstürme, knappes Wasser und wilde, ungezähmte Drachen nicht schon schlimm genug, gibt es zudem noch das Gerücht, dass ein großer weißer Drache mit blutroten Augen durch die Wüste streift. Ein Drache, der laut seiner Beschreibung Laurence und den anderen sehr bekannt vorkommt…


    Nach dem Aufenthalt in China aus dem letzten Band, schickt uns die Autorin nun auf die Reise nach Istanbul. Und auch dieses Mal lässt sie Temeraire und Laurence keinen Zeit zum verschnaufen. Spannende Wendungen von der ersten Seite an und charakterliche Weiterentwicklungen knüpfen auch hier an die beiden Vorgänger an. Auch die neuen Charaktere, auf die Laurence und die anderen während ihrer Reise stoßen, schließt man als Leser sofort ins Herz. Denn die Autorin hat ein großes Talent darin, die Figuren mit ihren individuellen Eigenschaften lebendig erscheinen zu lassen. Und Naomi Novik wäre wohl nicht Naomi Novik, wenn sie das Buch nicht so enden lassen würde, dass man als Leser sofort zum 4 Band greifen möchten!

  22. Cover des Buches Juliregen (ISBN: 9783426504154)
    Iny Lorentz

    Juliregen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Yvo3
    Es ist der letzte Teil einer Trilogie um Lore. Wir befinden uns Ende des 19.Jahrhunderts und begleiten Lore auf ihrem Lebensweg. Auch in diesem Teil ist Lore Neid und Intrigen ausgesetzt und gerät in Gefahr.
    Das Buch war sehr schön zu lesen. Lore ist mir sehr sympathisch und es machte mir Spaß sie zu verfolgen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Für historisch lesende Anfänger sehr gut geeignet. Die Geschichte nahm immer mehr an Spannung zu und war sehr interessant.  Auch lernt man einiges über das Leben und Verhalten adliger und ärmeren Leuten der damaligen Zeit. Mir hat die gesamte Trilogie sehr gut gefallen.
  23. Cover des Buches Licht in den Wolken (ISBN: 9783426518885)
    Iny Lorentz

    Licht in den Wolken

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Preußen, Ende der 1860er Jahre: Rieke besucht gemeinsam mit Gunda von Hartung die Höhere Töchter-Schule der Schwestern Schmelling. Als sie die Ferien bei ihrer Freundin und deren wohlhabenden Familie verbringt, ist Gundas Bruder Theo recht ruppig zu ihr. Als sie jedoch echte Hilfe braucht, als sich ihr Vater im Krieg verletzt, ist Theo zur Stelle.

    Wären da nur nicht all die Missverständnisse, die zwischen Rieke und Theo stehen…



    Meine Meinung:

    Ich liebe die historischen Romane des Autorehepaars Iny und Elmar Lorentz, denn sie sind immer spannend und mit fundiert recherchiertem historischen Hintergrund geschrieben und flüssig zu lesen. 

    Auch der zweite Band der Trilogie rund um drei starke Frauen aus verschiedenen Generationen im 19. Jahrhundert war wieder sehr gelungen. 


    Dieses Mal ist der historische Hintergrund der deutsch-französische Krieg von 1870 sowie einige Schlachten der Preuße gegen die Dänen bzw. die Österreicher in den Jahren zuvor. In Preußen dreht sich vieles um das Militär, das Beamtentum und Firmen / Fabriken, die z.B. Tuche für Uniformen herstellen oder eben Waffen / Kanonen. 


    In dieser Zeit lebt Rieke als Tochter eines Offiziers aus kleineren Verhältnissen. Die Protagonistin war mir gleich sympathisch, denn sie ist eine starke Frau, die sich nicht alles gefallen lässt. Auch wenn ihr manchmal ihr Stolz etwas im Weg steht, ist sie zupackend und mutig sowie empathisch gegenüber ihren Mitmenschen. 

    Neben Rieke sind auch die anderen handelnden Personen fein gezeichnet, so dass man ihre Motive und Handlungen als Leser*in gut nachvollziehen kann. 


    Ich fand nicht nur die Figuren, sondern auch den Spannungsbogen wieder sehr gelungen angelegt und ich habe das Buch mit Genuss gelesen. 

    Da ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht, konnte ich den Roman fast nicht aus der Hand legen. 



    Fazit:

    Ich hoffe, wir bekommen noch viel weiteren „Stoff“ des Autorenpaares, der gewohnt spannend erzählt und so gründlich und fundiert recherchiert ist. 


  24. Cover des Buches Dezembersturm (ISBN: 9783426504055)
    Iny Lorentz

    Dezembersturm

     (217)
    Aktuelle Rezension von: kidcat283
    Als Lore eines Abends von ihrem Großvater Nikolaus von Trettin nach Hause kehrt, findet sie ihr Elternhaus in Flammen wieder. Da es ziemlich spät ist und ihre Familie schon geschlafen hat, bemerkten sie das Feuer nicht und sterben alle.
    Nun lebt sie bei ihrem Großvater, dem auch das Schicksal nicht wohlgesonnen ist und er sie vor seinem Neffen schützen möchte, in dem er sie auf eine Reise schickt. Sie soll das Land verlassen und nach Amerika gehen. Ihr Erbe soll sie die ersten Jahre über Wasser halten. Doch das Schiff, mit dem sie reist, soll das Ziel nie erreichen.....

    Meine Meinung:

    Es ist ein historischer Roman mit einigen spannenden Stellen.
    Der Großvater hat seine Enkelin sehr gerne, obwohl es am Anfang nicht so scheint.
    Wenn ich an die Zofe denke, die Lore auf der Reise begleiten sollte, denke ich mir nur, jeder bekommt das, was er verdient.
    Ansonsten eine schöne Geschichte für zwischendurch, die auch noch weitergeht.
    Ich bin gespannt.

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