Bücher mit dem Tag "priester"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "priester" gekennzeichnet haben.

528 Bücher

  1. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb

    Emily St. John Mandel hat einen wunderbaren Roman geschrieben.“Das Licht der letzten Tage“ ist ein kleines Wunder, eine poetische Dystopie, die dem Leser auf berührende Weise die Einmaligkeit, Schönheit und Fragilität unseres Lebens und unserer Welt vor Augen führt.

    Mandel erzählt in ihrem, für einige Literaturpreise zurecht nominierten Roman, die Geschichte des Endes unserer bekannten Zivilisation aufgrund einer tödlichen Pandemie. Der Großteil der Weltbevölkerung fällt der „Georgischen Grippe“ zum Opfer, aber einige Menschen überleben und versuchen, zwischen Erinnerung an die alte Welt und Verzweiflung, ein neues Leben aufzubauen. Auf magische Art verknüpft Mandel das Leben ihrer Protagonisten und führt die verschiedenen Erzählstränge zu einem , humanistischen Epos zusammen. 

    Von mir kann ich behaupten, etwas Derartiges noch nie gelesen zu haben. Meist geht es in dystopischen Romanen um diktatorische Gesellschaften, wie in „Der Report der Magd“ oder „1984“, oder aber um ein Leben nach einer Katastrophe, welches von Zombies oder grauenhaften Mutationen heimgesucht wird, und dann gibt es die Bücher, in denen die Handlung ein einziger Abgesang auf das menschliche Leben ist, wie z. B. „Die Straße“ von Cormac McCarthy.

    Emily St. John Mandel lässt in ihrer Endzeit Hoffnung walten und Liebe, lässt die Erinnerung, an das, was wichtig im Leben ist, als Balsam in die Seelen ihrer Figuren einsickern. Dichtung kann heilen, Liebe und Freundschaft lässt den Menschen alles ertragen, und immer kann das Leben überraschen und glücklich machen. Für mich ist das große Literatur!

  2. Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783841421692)
    Ally Condie

    Atlantia

     (492)
    Aktuelle Rezension von: jens_bookworld_

    Zwillinge. 

    Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt. 

    Doch das Schicksal trennte sie.

    Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. 

    In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.

    Eigene Meinung

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 

    Das Leben von Rio wurde sehr detailliert beschrieben, doch mir fehlte die Geschichte rund um Bay. Rio war zwar die Protagonistin, aber der Handlungsstrang rund um die andere Zwillingsschwester fehlte nun mal. Man erfährt nicht, wie es Bay oben erging, nur einige kleine Fetzen erfährt man. 

    Die Liebesgeschichte rund um Bay und den Jungen Mann, der in ihr Leben tritt, drängt sich nicht in den Vordergrund. Vor allem ging es in diesem Buch um die Liebe von Rio zu Ihrer Schwester Bay. Man konnte sehr gut mit Rio mitfühlen, vermisste Bay ebenso wie Sie.

    Es macht sehr viel Spaß, die Geheimnisse rund um Atlantia und dem Oben mit der Protagonistin herauszufinden. Durch dies wird das Buch spannender und spannender.

    Die Autorin hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Charaktere und die Umgebung sofort vorstellen konnte.

    Fazit

    Das Buch erhält von eine klare Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (917)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Chris Carter – Der Vollstrecker


    Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia werden in den frühen Morgenstunden zu einem Tatort gerufen. Die Leiche eines Priesters ist seltsam drapiert worden. Als Hunter den Tatort betritt kann er seinen Augen kaum glauben, denn während der Kopf des Priesters fehlt ist er durch den eines Hundes ersetzt worden. Makaber? Ritualmord? Schon bald gibt es eine weitere Leiche und nur wegen der Nummerierung kann man die Tat dem selben Killer zuordnen.

    Als sich eine Zeugin meldet glaubt Hunter seinen Ohren nicht zu trauen, das junge Mädchen behauptet von sich selbst nicht bei der Tat dabei gewesen zu sein, sondern die Schmerzen ihres Opfers gespürt zu haben. Spinnerei? Medium? Hellsichtigkeit? Oder vielleicht doch Insiderinformationen?

    Hunter muss schnellstens die Puzzleteile zusammen setzen, denn der Täter hat sein nächstes Opfer schon im Visier.


    “Der Vollstrecker” ist der zweite Thriller um die beiden Ermittler Hunter und Garcia aus der Sondereinheit des LAPD, die in besonders grausamen Mordfällen ermitteln. Der Thriller ist eigenständig lesbar und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ich selbst habe vor einiger erst den ersten Band gelesen, kenne aber bereits die letzten 4 oder 5 Bände der Reihe.

    Chris Carter hat einen lockeren, flüssigen Erzählstil. Seine Tatorte und die Handlung selbst wird sehr detailliert und anschaulich dargestellt. Ein gewisses Maß an Grausamkeit und Brutalität ist vorhanden, weshalb dieser Thriller nicht für zarte Gemüter unbedingt geeignet ist, allerdings ist „Der Vollstrecker“ mit den aktuelleren Bänden aus der Reihe nicht zu vergleichen.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, weshalb sie auch durchgängig interessant bleibt und neugierig macht. Es gibt eine gute Mischung aus Crime, Action und Tempo. Durch die Vielzahl der verschiedenen Figuren, die allesamt lebendig und facettenreich ausgearbeitet wurden, und die verschiedenen Handlungsstränge wird der Leser auf verschiedene Irrwege und in Sackgassen geschickt. Dabei gibt es das typische Thrill-Feeling, das der Autor gut hervorgehoben hat.

    Robert Hunter kann auch diesmal wieder überzeugen. Er ist sympathisch, wenn auch ein wenig distanziert, dennoch ist er außerordentlich klug und sieht kleinste Zusammenhänge im Fall.

    Sein Partner Carlos Garcia ist der herzlichere der Beiden und bringt einen Touch mehr Emotionalität in das Duo. Ich mag es, wenn er von seiner Frau erzählt.


    Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, der Fall war sehr spannend und die Thematik könnte nicht aktueller sein, oder anders gesagt: bisher hat sich noch nicht wirklich viel an der Thematik geändert, auch wenn das natürlich kein Grund zum morden ist. Mir gefiel die übersinnliche Komponente sehr gut in der Story, aber ich muss sagen, dass ich sie jetzt nicht in jedem Fall der beiden brauche.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.


    Das Cover ist genretypisch, dunkel gehalten, mit blutroten Strichen und weißer Schrift.


    Fazit: spannender zweiter Fall mit grausamen Motiv. 5 Sterne. 

  4. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.966)
    Aktuelle Rezension von: Nicole01

    Ganz kurze Zusammenfassung:

    Robert Langdon wird nach Schweiz gerufen. Es wurde ein Kernforscher tot aufgefunden und Antimaterie entwendet. Auf seiner Brust sind Symbole eingraviert, die nur der Symbolologe und Harvardprofessor lösen kann. Er findet heraus, dass diese mit den Illuminati in Verbindung stehen. Langdon reist nach Italien um die Antimaterie zu finden und den dunklen Plan der Illuminati zu verhindern.


    Ich bin begeistert! "Illuminati" ist mein Lieblingsbuch. Die Spannung ist von Anfang an da und hält bis zum Ende an. Dan Brown beschreibt die Orte und Situation zwar ausführlich, aber realistisch, weshalb es sich dennoch sehr gut liest. Besonders fasziniert bin ich von den wahren Fakten über die Illuminati, auf denen seine Erzählung beruht. Dazu passt der Protagonist Robert Langdon als Symbolologe perfekt in die Geschichte.

    "Illuminati" ist für jeden zu empfehlen, der eben gerne Geschichten mit historischen Fakten, Mysterien und Verfolgungen liest!!!

  5. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (575)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Dieses Buch lag nun sehr lange Auf meinem SuB, aber aktuell ist es trotzdem noch. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und wollte an der Seite der Kommissarin den Fall aufklären.

    Etzold schuf hier eine vielschichtige, brutale und trotzdem spannende Jagd durch die Realität und das Internet. Mir gefiel, dass die Hintergründe gut recherchiert wirken und es vielschichtige Charaktere gibt. Ebenso fand ich den Schreibstil fesselnd und nicht ermüdend oder langweilig. Das Spiel mit der Sprache wurde hier auf jeden Fall verstanden.

    Die Brutalität war mir persönlich etwas zu präsent, aber das ist ja Geschmackssache.

    Jedenfalls freue ich mich bereits auf das nächste Werk aus Etzolds Feder 🙂

  6. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte (ISBN: 9783596297269)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Selten hat es mich so viel Kraft und Zeit gekostet ein Buch zu Ende zu lesen. Beinahe hätte es Bernhard Hennen geschafft mir die Lust an Fantasy zu nehmen. Und dennoch habe ich es geschafft meinem Vorsatz – Bücher, die ich begonnen habe, bis zum Ende zu lesen – gerecht zu werden. Dieses Buch hat mich allerdings an der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens zweifeln lassen. Aller Voraussicht nach wird es das erste und letzte Buch dieses Autors sein, welches den Weg in mein Regal gefunden hat. 

    Ich versuche eigentlich jedem Buch, das ich gelesen habe, auch etwas Positives abzugewinnen. In diesem Fall fiel mir das allerdings schwerer als gedacht. Wenn ich dennoch etwas positiv hervorheben soll, dann wäre das wohl der achtzigseitige Prolog zur eigentlichen Geschichte. Hier hätte es Bernhard Hennen beinahe geschafft die Art von Spannung aufzubauen, die ich im Rest der Geschichte vermisst habe. Ebenso interessante Ansätze waren in der Charakterisierung der Hauptfigur – Lucio Tormeno – auszumachen. Umso bedauerlicher, dass es dieser Charakter nicht über den Prolog hinaus in die Geschichte geschafft hat. Damit wäre ich mit meinen positiven Eindrücken zum Buch schon wieder am Ende angelangt… 

    Als besonders fragwürdig empfand ich die Darstellung von Frauen: Eine so ausgeprägte Sexualisierung des weiblichen Geschlechtes habe ich bislang nur selten wahrgenommen. Im vorliegenden Buch schien die Aufgabe der Frau allein darin zu bestehen, den animalischen Trieben des Mannes gerecht zu werden. Ich bin der Meinung, dass man auch in einer von der Renaissance inspirierten Fantasiewelt einer fortschrittlicheren Darstellung gerecht werden kann und sollte. 

    Die handelten Personen dieser Geschichte haben jegliche Tiefe vermissen lassen. Die Folge waren Geschehnisse, welche viel zu oft willkürlich oder im besten Fall nur begrenzt nachvollziehbar gewirkt haben. Dementsprechend ist es mir nicht gelungen auch nur die geringste Verbindung zu einem der Protagonisten aufzubauen. Dieser Umstand hatte wiederum negative Auswirkungen auf die Spannung innerhalb der Erzählung. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel durch die ich mich immer wieder aus der Handlung gerissen gefühlt habe. Ab dem dritten Drittel des Romans wurde in mir den Eindruck erweckt, als hätte der Autor mit geschlossenen Augen Märchenbücher aufgeschlagen und die darin gefundenen Inhalte ohne Rücksicht auf Klarheit und Logik in der eigenen Geschichte unterzubringen versucht. Es ist durchaus nachvollziehbar sich von anderen Erzählungen inspirieren zu lassen. Ganze Ereignisse 1:1 zu übernehmen – ich denke hierbei zum Beispiel an die Situation zwischen Milan und Gideon welche sehr stark an Bilbo und Gollum erinnert – sollte allerdings nicht das Ziel sein. Darüber hinaus wurde Bernhard Hennen nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Mären innerhalb der Geschichte die Grundlage aller Geschehnisse bilden. Spätestens nach der gefühlt hundertsten Erwähnung innerhalb weniger Seiten hatte ich eine Abneigung gegen das Wort „Mär“ entwickelt. 

    --- ACHTUNG SPOILER ---

    Um nochmal auf die Logik innerhalb der Geschichte einzugehen: Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mann dessen Namen der Erzählung nach so sehr in Verruf geraten ist – immerhin wird sein Sohn deswegen gemobbt und geschlagen – zum gefühlt mächtigsten Mann der ganzen Insel aufsteigen konnte. Wenn es dafür eine nachvollziehbare Erklärung geben sollte, bleibt sie Bernhard Hennen seinen Leser*innen schuldig. Genauso wenig erschließt sich mir die Tatsache, dass die Geschichte der Schwertherzogin, welche in der Vergangenheit von Nandus Tormeno gefangen genommen wurde, nicht bis zu seinem eigenen Sohn durchgedrungen zu sein schien. Jeder Mensch scheint zu wissen wer diese Frau ist und wie sie aussieht; mit Ausnahme des jungen Mannes, der sich in ebendiese Frau verliebt. Die Kompetenzen der Stadtwache und deren Fähigkeit im Bogenschießen möchte ich jetzt gar nicht erst näher in Frage stellen.

    --- SPOILER ENDE ---

    Fazit:
    Ein mehr als enttäuschender Auftakt einer uninspirierten Fantasiegeschichte gepaart mit einer mehr als problematischen Darstellung von Frauen. Auf Grund der Fülle an lesenswerten Alternativen sehe ich für mich persönlich keinen Grund dieses Buch weiterzuempfehlen.

  7. Cover des Buches Vampire Academy - Blutschwur (ISBN: 9783802582042)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blutschwur

     (965)
    Aktuelle Rezension von: An-chan

    Mittlerweile kann mich die Vampire Academy-Reihe weitgehend fesseln, was ich bei den ersten beiden Bänden nie erwartet hätte. Doch die Reihe hebt sich von ähnlichen Genrevertretern deutlich durch unvorhersehbare Entwicklungen ab.

    Nach dem tragischen Ende des 3. Bandes macht sich Rose auf die Suche nach Dimitri. Ihr Weg führt sie in dessen alte Heimat Russland, wo sie nicht nur Dimitris Familie aufsucht, sondern auch auf eine Gruppe von Alchemisten trifft, die außerhalb der Akademien dabei helfen, die Vampir-Welt vor den Menschen geheim zu halten. Diesen neuen Aspekt fand ich wirklich interessant und hätte gerne noch mehr über die geheimnisvollen Alchemisten erfahren.
    Aber auch Dimitris Familie kennenzulernen, hat Spaß gemacht. Man erfährt dadurch nicht nur mehr über Dimitiri, sondern lernt auch Dampire mit etwas anderen Lebensläufen kennen, als Rose es in der Akademie beigebracht bekommt. Das Bild der Romanwelt wird in diesem Band insgesamt positiv erweitert.

    Leider kann ich gar nicht viel zur Handlung sagen, ohne zu spoilern, daher nur so viel: Rose' Gefühle halten sie leider von einer wichtigen Handlung ab, sodass im Mittelteil lange Zeit kaum etwas passiert, was ich leider als recht zäh empfand. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass Rose an der Stelle mehr Willenkraft gezeigt hätte und nicht so lange mit ihren Gefühlen hadert. Auch wenn ich nachvollziehen kann, warum sie so zögert, passt es nicht ganz zu ihrem sonst so taffen Charakter.

    Auch wenn Rose alleine unterwegs ist, besucht sie Lissa immer wieder in ihren Gedanken, sodass man auch die dortigen Entwicklungen weiterverfolgen kann. Und natürlich wird Rose' Abwesenheit dort direkt ausgenutzt und von neuer Seite versucht, Lissa zu beeinflussen. Diesen Handlungsstrang fand ich ziemlich cool und unerwartet! In dem Zusammenhang wird auch die Geistfähigkeit noch wichtiger und nimmt in diesem Band generell viel Raum ein, inklusive neuen Möglichkeiten, die sich durch diese Fähigkeit ergeben.

    Das Ende war dann unheimlich spannend und hat mich für die längere "Durststrecke" entschädigt.

  8. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.103)
    Aktuelle Rezension von: Thomas-78

    Ist dieses Buch nicht fast schon ein Klassiker? Ich habe es mehrfach gelesen. Auch die Verfilmung ist gelungen. Ein Musst-Read für alle Historienfans.

  9. Cover des Buches Weil du bei mir bist (ISBN: 9783499271786)
    Anna McPartlin

    Weil du bei mir bist

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
    Ich habe bereits viel Positives von der Autorin gehört und habe dieses Buch als Mangelexemplar gefunden und habe es spontan mitgenommen :)

    Um was geht es?
    Emma verliert ihren Freund John bei einem tragischen Unfall. Sie und ihre Freunde leiden sehr darunter und gehen mit der Trauer anders um: Die einen betäuben ihre Schmerzen mit Alkohol, der andere wendet sich an Gott oder suchen Halt bei ihren Partnern. 
    Die Zeit vergeht und jeder versucht mit seinem Leben weiterzumachen: Emmas Bruder Noel und ihre Freunde Séan (Johns bester Freund), Anne und Richard (ein befreundetes Paar) und Clodagh. 
    Emmas Bruder Noel ist Priester mit Leib und Seele, was zur Folge hat, dass er nicht in den Genuss kommen darf, eine Frau zu lieben. Mit diesem Entschluss hat er hart zu kämpfen seit er Laura kennengelernt hat. Er beschließt, räumlichen Abstand zu nehmen und geht für mehrere Monate auf Weltreise.
    Séan ist Autor und hegt Gefühle für Emma, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Er hat mit Gewissensbissen zu kämpfen, da es für ihn wie Betrug an seinen toten besten Freund ist, wenn er nun mit Emma zusammenkommt.
    Anne und Richard haben reich geerbt und ziehen in ein Haus aufs Land. Richard findet es toll, Anne jedoch ist todunglücklich. Hinzu kommt, dass das Paar nicht schwanger werden kann, egal wie oft sie es versuchen.
    Clodagh hat bisher immer Pech mit Männern gehabt, bis sie Tom kennengelernt hat. Sie heiraten und Clodagh wird schwanger, was der Karrierefrau überhaupt nicht passt.
    Und mittendrin ist Emma, die um John trauert und die Probleme ihrer Freunde miterlebt und sich nun dazu aufraffen muss, auch für sie da zu sein wie sie für sie in ihrer schweren Zeit da waren.

    Meine Meinung
    Ich fand das Buch sehr schön. 
    Am Anfang fand ich es jedoch verwirrend, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten, da Emma zwar im Vordergrund war, sie aber noch ihre Freunde um sich herum hatte, die ebenfalls zur Geschichte gehören. Ich mochte alle Hauptpersonen auf ihre eigene Art und Weise.
    Das Buch verfolgt in dem Sinne keiner klaren Zeitabfolge; es werden kapitelweise Geschichten und Anekdoten aus Emmas Sicht erzählt, was ich sehr schön finde, da es wie mehrere Kurzgeschichten in einem Band sind.
    Manchmal fand ich, es hat sich etwas gezogen, vor allem beim Trauerprozess, was aber auch daran lag, dass ich so neugierig auf die weitere Handlung war.
    Das Buch behandelt sensible Themen wie Trauer, Tod, Liebe, Schwangerschaft und Glaube, also eine große Vielfalt.
    Das Ende fand ich sehr mitreißend, ich habe es gar nicht so kommen sehen! 
    Ein gelungener Roman mit Witz, Charme und vielen Emotionen!
  10. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.199)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Schreckliches ist in dem alten Bootshaus geschehen. Doch es gelingt, eine Flaschenpost abzusetzen. Jahre später landet diese im Sonderdezernat Q für ungelöste Fälle. Es sind nur noch wenige Buchstaben zu erkennen. Ist sie ein Hilferuf ? Und kommt nicht jede Hilfe zu spät ? Carl Morck verbeißt sich wiedermal in einen Fall und sein Instinkt gibt ihm recht. Langsam setzt sich ein Bild zusammen und es scheint, als triebe der Mörder immer noch sein Unwesen. Und er hat sich auf Kinder spezialisiert.

    Der dritte Fall mit Carl Morck und seinem Assistenten Assad. Wieder sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen. Ich mag die Charaktere, den Humor und den Erzählstil. Auch dieses Buch habe ich wieder verschlungen und werde gleich das nächste starten. Man möchte auch wissen, was es mit Assad auf sich hat und wie es mit dem Team, das in diesem Buch noch mehr Zuwachs erhält, weitergeht und was damals wirklich geschah, als Carls Kollege erschossen und sein anderer Kollege Querschnittsgelähmt wurde. Aber vor allem will man wieder so einen tollen Thriller lesen. Nur die reißerischen Titel stören mich bzw. haben mich lange davon abgehalten, diese Reihe zu lesen. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer Spannung liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich kann gar nicht sagen, ob mich Band 2 oder Band 3 mehr begeistert hat. Und die Bösen sind immer so abgrundtief Böse und gestört, dass einem manchmal echt die Luft wegbleibt. Auch hier tun sich wieder Abgründe auf angesichts der Schicksalsschläge und Kindheitserfahrungen.
     

  11. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (980)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalte: Zwei Nonnen werden kurz vor Weihnachten brutal erschlagen. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass die jüngere Nonne kurz zuvor ein Kind entbunden hatte. Wie ist das möglich? Wenig später wir eine weitere Tote gefunden, die massiv verstümmelt wurde und die scheinbar nichts mit den Nonnen zu tun hat. Rizzoli ermittelt und kämpft dabei mit ihrem eigenen privaten Problem. Genauso ergeht es Doktor Maura Isles, die die Autopsien übernimmt. Als ihr Exmann auftaucht, reißt es ihr neues Leben ziemlich aus den Fugen.

     

    Ich muss ja sagen, dass ich anfangs etwas irritiert war, wie viel Perspektive Maura Isles in diesem Roman bekommen hat. Zwar habe ich durch die Serie geahnt, dass sie mehr Raum bekommt, aber gerade wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat, verwirrt das etwas, wo Maura so gut wie keine Rolle gespielt hat. Gestört an sich hat es mich aber nicht, weil ich Maura als Figur ähnlich interessant finde wie Jane Rizzoli.

    Auch hat sich dadurch der Fokus des Buches etwas verlagert. In den vorherigen Bänden war man eher bei der Ermittlung mit dabei, gerade beim zweiten Band. Die Autopsie wurde auch dort detailreich erklärt. Da die Autorin ja einen medizinischen Hintergrund hat, fühlt sich das Beschriebene für mich als Laien sehr authentisch an. Gerade als sie im Krankenhaus waren und Isles mit den Doktoren dort gesprochen hat, sind sie ja fast in ihre eigene Sprache abgedriftet. Wenn da kein Charakter dabei ist, der auch Laie ist und etwas nachfragt, ist das fast schon etwas schwer zu verstehen.

    Auf jeden Fall wurde hier mehr Wert darauf gelegt, die Toten auseinander zu nehmen und alle Informationen aus ihnen zu lesen, als die sonstige Ermittlungsarbeit in einem Krimi. Das fand ich ganz gut, aber für mich hat es das Buch an manchen Stellen zu sehr entschleunigt, vor allem wenn es dann noch um die privaten Angelegenheiten der Protagonisten ging.

    Ich kann hier an der Stelle sagen, dass ich die beiden Protagonistinnen Jane Rizzoli und Maura Isles bereits ins Herz geschlossen habe. Jane, die sehr temperamentvolle, meist etwas zu verbissene Polizistin, die gern auch mal über das Ziel hinausschießt (aber die eine Szene mit dem Vater von Camille war klasse, wie sie ihn zusammengestaucht hat und dieser sich nach seinem Schlaganfall nicht dagegen wehren konnte) und Maura Isles „Die Königin der Toten“ kühl, sachlich, kompetent, kaum aus der Ruhe zu bringen. Ich glaube, die werden als Team sehr gut harmonieren und ich bin schon gespannt darauf, wie sich die entstehende Freundschaft zwischen den Beiden weiter entwickelt.

     

    Übrigens spielte das Buch um die Weihnachtszeit, gerade beim Lesen nicht gerade passend. Aber da die Figuren nicht gerade in Weihnachtsstimmung waren und somit auch kein Weihnachtsfeeling direkt aufgebaut wurde, hat das wiederum gepasst. Aber da braucht man bei der Autorin anscheinend sowieso keine Sorge zu haben, denn immer wenn ich einen Roman von ihr lese, habe ich so ein beklemmendes, beängstigendes Gefühl. Sie schafft es immer wieder eine tolle düstere Atmosphäre aufzubauen. Ich denke, dass das an der Düsterkeit der Fälle an sich liegt und an diesem genauen, präzisen Beschreiben der Taten. Mehr und mehr Gräueltaten werden aufgedeckt, Zusammenhänge entschlüsselt und wenn man denkt, es kann gar nicht mehr schlimmer kommen, setzt sie doch noch einen drauf.

    Neben dem ganzen Fall fand ich besonders die Szene spannend, als Heiligabend war und Jane mit ihrer Mutter zusammen das Weihnachtsessen vorbereitet hat. Man hat wieder einen sehr tiefen Einblick in ihren familiären Hintergrund bekommen. Ich persönlich finde das ziemlich spannend, da das bei Rizzoli ja auch nicht ganz so einfach ist. Allerdings wenn das Private überhand nimmt, dann ist das nicht sehr zuträglich für einen Thriller. Bei diesem Buch fand ich es auf Messers Schneide. Noch ein Bisschen mehr und es wäre wirklich zu viel gewesen.

    Ach, weil ich das gerade selber so schreibe. Aus Janes Perspektive wird sie gern auch mal Rizzoli genannt, also mit ihren Nachnamen. Bei Maura fand ich das ja nachvollziehbar, da sie noch nicht so eine enge Beziehung hatten, aber wenn man aus ihrer Perspektive gelesen hat, hatte das noch einmal eine Distanz zur Figur geschaffen. Ich bin mir nicht sicher, warum man das so macht. Möchte man nicht eigentlich eine gewisse Nähe zur Figur aufbauen, um sie besser verstehen zu können?

     

    Fazit: Das Buch hat mir auch wie die Vorgänger gut gefallen. Ich liebe es, welche düstere Atmosphäre die Autorin aufbaut. Das hat sie wirklich drauf. Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die vorherigen Bände etwas mehr gepackt haben (was nicht nur an der Perspektive lag). Hier hat es irgendwie gedauert, bis das Ganze ins Rollen kam. Daher von mir gute vier Sterne.

  12. Cover des Buches Das Haupt der Welt (ISBN: 9783404172009)
    Rebecca Gablé

    Das Haupt der Welt

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Freyas_Books

    Bei diesem Buch bin ich sehr zwiegespalten. Vor Monaten fing ich an das Buch zu lesen, dann Monate rührte ich es nicht an, weil die Geschichte sich so gezogen und so langatmig war, obwohl die Geschichte um den Otto den Großen mich sehr interessiert hat. Später aber als ich dann weiterlies konnte ich mich noch genau an die Handlung erinnern. Die Geschichte ist zum Schluss leider nicht besser geworden :((
    Leider, Leider, Leider...

  13. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.704)
    Aktuelle Rezension von: NiniMiau

    Das Buch war richtig spannend. Ich habe es in einem Zug gelesen und konnte nicht aufhören.  Das Buch beinhaltet ein total  hartes uns schockierendes Thema, welches leider total real in unserer Gesellschaft ist.
    Auch wenn ich am Anfang schon eine Vermutung hattes wie das Buch ausgehen würde, war ich total überrascht, das ich zwar ein kleines Stück recht hatte, aber das komplette Ende trotzdem eine große Überraschung für mich war.
    Auch Fand ich den Nebenplot zwischen Jeffrey und Sarah total süß und nicht too much! Sie ist zwar da aber hält sich ziemlich Im Hintergrund.

    Ich weiß gar nicht warum ich nicht direkt nach dem ersten Teil (Belladonna) weiter gelesen habe und die folgebände der Grant County Reihe seit 2 Jahren ungelesen in meinem Regal stehen. 🤔😅 Ich fand diesen Band sogar ein Stück besser als Belladona.  

  14. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (607)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Dieses Werk ist definitiv anders und wahrlich nichts für schwache Nerven. Man hält hier eine ganz besondere Adaption zu Peter Pan in den Händen und insbesondere das Nachwort macht deutlich, warum diese Richtung für die vermeintlich verspielte und schöne Geschichte gegangen wurde. 

    Wer das Original kennt wird hier sehr viele Parallelen im Verlauf finden, aber so viele Konstrukte und kreativen Einschübe finden hier ihren Platz, welche mich Staunen ließen, herausforderten und ab und an auch an meine Grenzen brachten. Der Beginn ist sehr eindrucksvoll, spannend und brutal. Im mittleren Teil des Buches flachte die Story ein wenig ab, sodass es im Schlussteil wieder vollends überraschen konnte. Man erhält sehr viele Details, Kämpfe, Folter, Vergewaltigung und einiges mehr zieht sich durch das Buch. 

    Ich würde fast behaupten, dass es sich hier um ein Meisterwerk handelt. Es ist ein ganz besonderes Flair, welches mich beim Lesen begleitete und auch, wenn mir die ein oder andere Szene zu brutal wurde und ich das Buch kurz zur Seite legen musste, konnte ich dennoch nicht gänzlich davon ablassen. Ich wollte erfahren welche Abgründe hier schlummern, welchen Zeichnungen ich noch begegne und vor allem welche Hintergründe sich hier auftun.

    Fazit
    Abgesehen von der kleinen Länge im Mittelteil beeindruckte mich dieser Titel ungemein. Er verlangte mir einiges ab, aber ebenso konnte mich das Buch auch fesseln, in seine Fänge nehmen und begeistern. 5 von 5 Sternen ❤

  15. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.014)
    Aktuelle Rezension von: Domi_Nika

    Endlich habe ich dieses Buch von meinem SuB befreit und ich bereue es keine Sekunde. Was für eine wunderschöne Fantasygeschichte rund um Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Die Elfen, wie Bernhard Hennen sie hier dargestellt hat, sind genau so wie ich sie gerne sehe. Treu, ehrlich, gütig und überaus mutig. Mir hat die grandiose Entwicklung der Hauptfiguren - den Elfen Nuramon und Farodin sowie dem Menschen Mandred - sehr gut gefallen. Unfassbar was für eine großartige Welt Hennen hier erschaffen hat. Wir waren neben der Alben- und Menschenwelt, bei den Zwergen, bei den Trollen, wir haben eine magische Bibliothek besucht und waren in der zerrissenen Welt. Unfassbar welcher Ideenreichtum hinter diesem Buch steht. Ich kann hiermit sagen, dass "Die Elfen" neben "Der Name des Windes" und "Das Lied des Blutes" nun zu meinen Lieblingsfantasybüchern gehört und ich freue mich auf weitere Abenteuer in der Welt der Elfen.

  16. Cover des Buches Dunkler Wahn (ISBN: 9783453267053)
    Wulf Dorn

    Dunkler Wahn

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Jojo4102

    Es ist nun das dritte Buch, das ich von Wulf Dorn gelesen habe und nach wie vor hat er mich mal wieder von den Socken gehauen.

    Der Thriller befasst sich mit dem Thema "krankhafte Liebe" und scheint etwas ganz anderes zu sein, als die bisherigen Themen über die der Autor geschrieben hat.

    Abgesehen davon, dass Dorns "Dunkler Wahn" mal wieder ein völlig unerwartetes Ende nimmt, das ich nie vorhergesehen hätte, habe ich teilweise an diesem Buch gesessen und bin mit Herr Dr. Jan Forstner zusammen verzweifelt. Das Buch steckt voller Spannung, Plottwists und Komplexität, dass ich einfach weiterlesen musste. 

    Einzig gestört hat mich der Epilog ein wenig. 

    (Achtung Spoiler!)


    Thanners zweite Persönlichkeit Tatjana, die alles daran setzen wollte mit Jan eine Liebesbeziehung in einem Leben nach dem Tod zu führen, schrieb in Jans Namen einen Brief an sie, dass sie sich einen weiteren Urlaub nehmen sollte. Tatjana hätte aber auch die Möglichkeit Carla umzubringen anstatt zu riskieren, dass sie verneint oder frühzeitig wiederkommt. Warum hat sie Carla, auf die sie ja so einen Hass hegte, nicht umgebracht obwohl sie Gelegenheit dazu gehabt hätte? Länger als die Ermittlungen dauern würden, würde Jan ja nicht leiden (wenn man das mit ihrer letzten Nachricht begründet). 

    Aber bis auf diesen kleinen Logikfehler gab es an dem Buch nichts auszusetzen. Die Geschichte war der Hammer, der Schreibstil ist fabelhaft und mal wieder hat Wulf Dorn in meinen Augen sein Können bewiesen. 



    Eine klare Empfehlung für Leute, die mal wieder richtig in einer düsteren Geschichte versinken wollen...

  17. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  18. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  19. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.250)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    "Das Mädchen" von Stephen King war definitiv ein Buch von ihm, was anders war.
    Im Grunde gestaltet sich die ganze Story ziemlich einfach und schlicht. Doch besticht es meiner Meinung nach eben sehr mit der Atmosphäre die Stephen King hier aufbaut und die einzelnen mitunter sehr detaillierten Beschreibungen rund um Trisha und ihre Erlebnisse.
    Mir persönlich hat das Buch wirklich wirklich gut gefallen, man muss sich irgendwie schon drauf einlassen und von den Erwartungen eines "üblichen Kings" absehen, aber dann funktioniert das Buch (zumindest tat es das für mich) ziemlich gut.
    Düster, atmosphärisch und für mich mit dem gewissen Herzklopfen - ein Trip durch den Wald und nicht zuletzt durch die Psyche.

  20. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (256)
    Aktuelle Rezension von: BuecherKatzja

    Trudi Canavan schafft es immer wieder tolle magische Welten zu bauen. Das ist ihr auch hier wieder gelungen.⁠

    Der Schreibstil ist wie immer ein sehr flüssiger und gut zu lesen. Auch wir man hier wieder sehr unaufdringlich in die Welt, nein, die Welten eingeführt.⁠

    Denn das Buch erzählt zwei Geschichten, die erstmal absolut unabhängig erscheinen und es im Laufe des Buches auch bleiben! So stehen hier Magie, Spannung und Intrigen gleichzeitig großen Emtionen und hingebungsvoller Liebe gegenüber.⁠

    Die Autorin hat hier meiner Meinung nach wieder eine sehr spannenden und komplexe Welt mit einer einzigartigen und mitreissenden Geschichten erschaffen. Ich liebe ihre Bücher sowieso und wenn ihr noch nichts von ihr gelesen habt, dann wird es höchste Zeit!⁠

  21. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel ist ein Roman, den ich vor vielen Jahren geschenkt bekam von einer damaligen Freundin. Ich habe das Buch verschlungen. Ich musste in der Woche jeden Tag längere Zeit Zug fahren. In wenigen Tagen hatte ich es durchgelesen. Es geht in der Geschichte um den Sohn eines indischen Zoobesitzers: Pi Patel. Pi glaubt nicht an eine Religion. Er ist Christ, Muslim und Hindu und liebt die Tiere im Zoo seines Vaters, in dem er mit seiner Familie aufwächst. Eines Tages sieht er, wie ein Tiger ein anderes Tier reißt. Er lernt die Gefahr des Tigers kennen. Viele Jahre später muss sein Vater die Tiere verkaufen. Nach Übersee sollen sie geschifft werden. Mit an Bord: Pi und seine Familie. Sie möchten ein neues Leben anfangen. Das Schiff geht unter. Und mit ihm fast alle Tiere und Pi's Familie. Pi selbst rettet sich auf ein Boot. Doch da sind noch ein paar mehr Lebewesen drauf. Unter anderem der Tiger des Zoos von Pi's Familie. Pi versucht sich und die Tiere durchzubringen. In der Hoffnung, bald gerettet zu werden. Doch nicht alle schaffen es. Zuletzt gibt es nur noch Pi und den Tiger. Das Buch erzählt die Geschichte der beiden auf dem Boot. Die Geschichte ist atemberaubend. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, sah ich mir auch den Film an. Er ist wirklich gut gelungen. Dafür, dass es immer heißt, die Filme seien nicht so gut wie das Buch. Die Naturaufnahmen sind der Hammer. Am tollsten finde ich eine Szene, als bei Nacht ein Wal auftaucht und das Meer sich in tausend Lichter färbt. Ich kann das Buch jedem empfehlen und den Film ebenso. Ich würde beides jederzeit wieder zur Hand nehmen.

  22. Cover des Buches Die Muschelsammlerin – Deine Bestimmung wartet (ISBN: 9783401604350)
    Charlotte Richter

    Die Muschelsammlerin – Deine Bestimmung wartet

     (98)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus

    Das Cover ist wunderschön.

    Das Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen.

    Am Anfang war es spannend und auch am Ende wurde es spannend ,aber mittendrin hatte ich einen durchhänger und fand es langweilig.

  23. Cover des Buches A little too far (ISBN: 9783423716079)
    Lisa Desrochers

    A little too far

     (99)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Um das meiner kurzen Rezension schon einmal voranzustellen: Leider konnte mich "A little too far" alles in allem überhaupt nicht überzeugen. Vielleicht war es das tragische Schicksal des Romans, dass ich ihn direkt nach einem Schreibratgeber gelesen habe - jedenfalls haben sich mir größere und kleinere Schnitzer, mit denen die Autorin eine Menge Potential verschenkt hat, beim Lesen gerade aufgedrängt. Auch mit dem Hauptkonflikt und dem Verlauf der Geschichte bin ich alles andere als zufrieden. Doch beginnen wir am Anfang - welcher mich leider schon in wenig Begeisterung versetzt hat. Inhaltlich passiert in Lisa Disrochers Einstieg folgendes: Nachdem die 20jährige Lexi ihrem betrügerischen Ex begegnet und in Tränen aufgelöst zuhause ankommt, trifft sie dort ihren Stiefbruder Trent an. Dieser versucht sie zu trösten, stattdessen landen die beiden im Bett. Emotional passiert währenddessen folgendes: NICHTS. Und genau das ist das Problem. Einige englischsprachigen Rezensionen haben sich daran echauffiert, dass Trent und Lexi Stiefgeschwister sind, das ist jedoch nicht das eigentliche Problem - im Gegenteil, ich kenne eine Menge Forbidden-Love-Geschichten, die sich an das Stiefgeschwister-Thema wagen, dabei aber mit viel emotionalem Einfühlungsvermögen und sich langsam aufbauender Chemie vorgehen. Als Vorzeigebeispiel fällt mir da zum Beispiel "It was always you" von Nikola Hotel ein, welches den Konflikt aus Nähe, Anziehung, Verantwortung und Schuld regelrecht rockt.


    Was macht jedoch "A little too far"? Hier wird nicht zunächst Chemie aufgebaut, dafür gesorgt, dass wir zunächst die Figuren kennenlernen, sorgsam unterdrückte Gefühle präsentiert und der daraus entstandene Konflikt dann langsam gesteigert - Nope, die beiden fallen wie aus dem Nichts übereinander her (so plötzlich, dass ich mich erschrocken hätte, wenn das Thema nicht im Klapptext angekündigt gewesen wäre) und verbringen die Nacht miteinander, ohne dass wir als Leser mitbekommen würden, was in den beiden eigentlich vorgeht. Und es wird noch besser: Statt dies als radikalen Einstieg zu nutzen, um sich danach eingehend mit der Gefühlsebene der beiden zu beschäftigen und herzuleiten, wie es dazu kommen konnte, verschwindet Trent erstmal für über 100 Seiten vollständig aus der Handlung, als Lexi wie geplant ihren Auslandsaufenthalt in Rom antritt. Der hier eigentlich angestoßene Konflikt wird also genauso auf die lange Bank geschoben wie jegliche Gefühle und spielt für einen großen Teil der Handlung überhaupt keine Rolle mehr.


    Stattdessen tut sich ein komplett neuer Handlungsstrang inklusive Love Interest auf. Für über 80% der Handlung sehen wir Lexi dabei zu, wie sie sich in Rom ein neues Leben aufbaut, Kunstgeschichte studiert, Freunde trifft und... sich verliebt. Hier beschäftigt die Autorin sich nun endlich mit ihrer Protagonistin, lässt sie aufblühen und offenbart dem Leser ihre Gefühlswelt. Genau auf diese emotionale Öffnung hatte ich ja gewartet - nur haben diese neuen Gefühle eben überhaupt nichts mit Trent zu tun (bis auf ein paar vereinzelte Textnachrichten bleibt er immer noch der große Unbekannte im Schatten), sondern mit dem angehenden Priester Allessandro. Würde man die ersten vier Szenen der Geschichte weglassen, könnte man bis kurz vor dem Ende also davon ausgehen, dass die Autorin hier eine Forbidden-Love-Story einer jungen Frau erzählt, die in Rom Gefühle für den falschen Mann zu entwickeln beginnt. Und - ganz im Ernst, das hätte mir um einiges besser gefallen, als die halbgare Stiefgeschwister-Idee. Wie der zunächst kühle Reverend langsam auftaut, Lexi Rom zeigt, für sie kocht, in ihr neue Lebensfreude weckt, sie dazu inspiriert, einen anderen Weg einzuschlagen und sie sogar mit nach Korsika nimmt, um sie seiner Familie vorzustellen ist wirklich wahnsinnig süß zu verfolgen. 


    Achtung: ab hier folgen Spoiler über das Ende.


     Wir lernen also Alessandro über den Roman hinweg immer besser kennen und lieben und spüren, wie sich langsam Gefühle zwischen ihm und Lexi entwickeln ... nur damit Lexi am Ende zum (die meiste Zeit abwesenden) Trent zurückkehren kann, den sie (so wird es behauptet, bei mir angekommen ist es jedoch nie) schon immer geliebt hat. Da stellt sich natürlich die Frage: warum das alles? Warum verwendet Lisa Desrochers so viel Zeit und Mühe, Alessandro und ihre Beziehung zu entwickeln, während Trent ignoriert wird, nur um dann am Ende Alessandro in wenigen Worten abzuservieren? Mir tat hier nicht nur Alessandro wahnsinnig leid, ich konnte Lexis Entscheidung einfach überhaupt nicht nachvollziehen. Denn egal wie oft Lisa Desrochers beteuert, dass Trent der heißeste Typ der Welt sei, spielt er für die Geschichte überhaupt keine große Rolle und schafft es in den wenigen auftauchenden Szenen (in denen er natürlich umwerfend aussieht und ab und zu was Nettes sagt, oder Lexi ordentlich "durchnudelt") nicht, sich ausreichend zu profilieren, um als zweite Hauptfigur wahrgenommen werden zu können.  


    Das ist also eine ganz klare Schwäche im Handlungsaufbau, den man der Autorin ankreiden muss. Die Autorin führt mit ihrer Geschichte über lange Zeit ganz klar in eine Richtung, nur um dann kurz vor Schluss eine 180-Grad-Kehrtwende hinzulegen und den Karren mit Vollgas an die Wand zu fahren. Ich bin also schlichtweg enttäuscht angesichts des unstringenten Aufbaus. Ich weiß, dass es im zweiten Teil, "A little too much" um Alessandro und seine Kindheitsliebe gehen wird und er somit auch noch sein Glück finden wird. Dennoch bin ich mit dem Aufbau der Reihe alles andere als zufrieden. Um hier wirklich Trents und Lexis Geschichte zu erzählen, hätte ich mir zum Einen einen früheren Ansatzpunkt gewünscht, durch den wir die beiden als Paar besser fühlen können und dann zum Anderen auch weit mehr gemeinsame Szenen. Meinetwegen hätte die Autorin dann trotzdem ein "Liebesdreieck" einbauen können, durch das Lexi nochmal auf die Probe gestellt wird und sich ihrer Liebe zu Trent bewusst wird. Ohne diese Vorarbeit, die Trent und Lexi ganz klar als füreinander bestimmt erklären würde, verschiebt sich der Schwerpunkt des Romans jedoch so stark, dass man "A little too far" ohne Probleme als Liebesgeschichte von Alessandro und Lexi interpretieren könnte, würde man nur am Ende und zu Beginn 20 Seiten weglassen. 


    Nachdem ich mich jetzt lang und breit über den missglückten Aufbau ausgelassen habe, noch ein paar Worte zu anderen Baustellen. Die erste Sache, die ich noch kritisch anmerken will, ist dass sich die Autorin für ihre Geschichte viel zu wenig Zeit genommen hat, sodass tolle Ansätze wie Lexies Studium, ihre Liebe zu Kunst, das Entdecken des spannenden Settings in Rom oder der Kurztrip nach Korsika lange nicht die Magie entfalten, die sie hätten haben können. Auch Nebenfiguren wie Lexies beste Freundinnen, oder ihre Eltern bleiben sehr blass. Viel Potential lässt Lisa Desrochers auch bei ihrer Protagonistin selbst liegen. Schon in der Einstiegsszene war sie mir leider eher unsympathisch. Ohne jegliches Rückgrat lässt sie sich zuerst von ihrem betrügerischen Ex abknutschen (über den sie im weiteren Verlauf übrigens keinen weiteren Gedanken mehr verliert, obwohl sie ja soooooooooo heartbroken ist), dann heult sie sich die Augen aus dem Kopf und steigt schließlich mit ihrem Stiefbruder ins Bett, über den sie dem Leser noch Sekunden zuvor nüchtern und emotionslos versicherte "Auf Trent ist eben Verlass. Er ist ein toller Typ, mein Stiefbruder". Zu sagen, dass sie sprunghaft und unglaubwürdig erscheint, erübrigt sich also. Das hängt jedoch nicht nur mit dem misslungenen Aufbau der Geschichte zusammen. Auch wenn sie immer wieder Dinge denkt, wie zum Beispiel über ihre Freundin Katie "dabei ist sie eigentlich sehr hübsch und könnte toll aussehen, wenn sie sich besser stylen würde, aber sie lässt ihr dunkles Haar einfach runterhängen und ihre Klamotten sind auch nicht gerade der letzte Schrei" oder haufenweise oberflächliche Slutshaming-SMS verschickt, lässt sie das nicht gerade im sympathischsten Licht erscheinen. 


    Sehr gewundert habe ich mich auch über den großen Stellenwert, der Religion hier spielt. Bedenkt man, dass Alessandro ein angehender Priester ist und demnach in enger Verbindung mit Kirche und Glaube steht, ist das gar nicht mal so abwegig. Wie der Protagonistin hier jedoch künstlich ein katholischer Glaube angedichtet wurde, hat mir gar nicht gefallen. Auf der einen Seite betet sie brav Ave-Marias, geht zur Beichte und bittet Gott um ein Zeichen, auf der anderen Seite flucht sie wie ein Rohrspatz, hat Angst vor einer Nonne, ignoriert das gesendete Zeichen (Alessandro taucht in genau dem Moment in ihren Eingang auf, als sie darum bittet) und auch ihr ständiges Gerede von "durchnudeln" (es gibt so viele Umschreibungen für das Prädikat "Sex haben", warum muss man hier auf jeder zweiten Seite genau dieses benutzen?) spricht eine andere Sprache. Hier passt also vieles nicht so recht zusammen und zwar nicht auf eine gut durchdachte Art, die der ambivalenten Figur Tiefe verschaffen würde, sondern eher auf die "hä, was ist denn ihr Problem"-Art, die beim Lesen verunsichert. 


    Die letzte große Baustelle ist dann noch das Ende, in dem sich Trent und Lexie dann in gefühlt drei Seiten zueinander bekennen, ihre Eltern einweihen und sich verloben. Das würde ja an sich schon recht flott gehen und überstürzt erscheinen. Angesichts der Tatsache, dass auf diese Entwicklung in der Geschichte nicht hingearbeitet und eher dagegen gesteuert wurde, wirkt das Ende jedoch geradezu lächerlich. Hier hat die Autorin also versucht, zwei Liebesgeschichten in einem Roman verpacken. Die eine ist wunderschön und gut ausgearbeitet, wird aber leider in ihrer Hochphase brutal abgewürgt. Die andere tritt als scheinbarer Hauptplot auf, ist aber so kurzgegriffen und viel zu wenig beachtet, dass sie deutlich an Glaubwürdigkeit einbüßt. Schade! Teil 2, "A little too much", welches ja auch in meinem Sammelband enthalten ist, werde ich nun aber trotzdem noch eine Chance geben - einfach weil ich Alessandro sehr liebgewonnen habe und gespannt bin, wie es für ihn ausgeht.

     



    Fazit

    Eine unausgegorene Geschichte, die in eine falsche Richtung lenkt und stark enttäuscht. Auch wenn mir der Mittelteil grundsätzlich gut gefallen hat, sind Figuren, Setting und Schreibstil im Gesamtkontext unglaubwürdig.

     

  24. Cover des Buches Todesengel (ISBN: 9783404172382)
    Andreas Eschbach

    Todesengel

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    [klappentext] Was, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr schützen kann? Muss es dann nicht jemand anderes tun?

    Ein „Engel“ geht in der Stadt um und richtet gnadenlos all diejenigen die anderen unrecht tun. Weil sie sich nicht selbst wehren können, weil sie in der Unterzahl sind, weil die Täter immer brutaler schlagen, treten und vergewaltigen. 

    Hilflos und Schutzlos sind die Opfer dem ausgeliefert - bis der Todesengel kommt und kurzen Prozess macht - ohne Vorwarnung schießt er den Tätern in den Kopf. 

    Von nun an wird akribisch nach ihm gefahndet. 

    Das widerum prangert ein junger Journalist öffentlich an; wieso sucht man den Engel so massiv - lässt aber soooo oft die Angreifer davonkommen? Er recherchiert -  

    Was geschieht wenn man sich WIRKLICH wehrt? Man kommt vor Gericht und muss sich nicht nur gegen den Angreifer, sondern auch vor Gericht verteidigen. Man hört; schlimme Kindheit ect. aber hat nicht jeder die Wahl NICHT gewalttätig zu sein? Wären klare Regeln, klare Konsequenzen nicht effektiver als Sozialstunden die nie abgeleistet werden. 

    Zitat: die Obrigkeit machen zwar Regeln und Gesetze - sind aber hilflos wenn sie nicht eingehalten werden......

    Rechtfertigt das widerum Selbstjustiz?

    Zustände und Aktionen wie im Mittelalter?

    Dieses Thema greift Andreas Eschbach, wieder gewohnt wortgewandt, auf. 

    Selbstjustiz weil man sonst keine Chance sieht?

    Oder auf Gerechtigkeit seitens der richterlichen Gewalt hoffen. Brisantes Thema - super verarbeitet. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks