Bücher mit dem Tag "princeton"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "princeton" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Someone New (ISBN: 9783736308299)
    Laura Kneidl

    Someone New

     (1.473)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    In diesem Roman werden ernste und super wichtige Themen aufgegriffen: LGBTQ+, Selbstverwirklichung, Ausgrenzung und Diskriminierung sowie frühe Mutterschaft. Mit der Protagonistin Micah konnte ich leider nicht so warm werden, da sie mir oftmals etwas unsympathisch war. Aber Julian ist ein toller Charakter, und auch ein paar Nebenfiguren können mit ihrer Persönlichkeit überzeugen. Die Beziehung zwischen Micah und Julian erlebt einige Höhen und Tiefen, ist dabei jedoch überhaupt nicht toxisch, sondern entwickelt sich trotz Schwierigkeiten richtig schön. Der Fokus liegt zwar auf den beiden, aber auch die Nebencharaktere haben ihre eigenen, kleinen Geschichten, die am Rande miterzählt werden. Zum Ende hin gibt es eine Wendung, die sich erst einige Seiten zuvor erahnen lässt und absolut gelungen ist - denn durch diesen Plottwist nimmt man die Geschichte in einem völlig neuen Licht wahr. Das Thema, um das es sich bei dieser Offenbarung handelt, wird sehr authentisch dargestellt und hinterlässt dadurch einen bleibenden Eindruck. Auch das Nachwort sollte man sich nicht entgehen lassen. Insgesamt hat "Someone New" auf jeden Fall eine Leseempfehlung verdient! Aus diesem Buch kann garantiert jede/r was mitnehmen und ich kann es euch nur ans Herz legen.

    Kleiner Tipp: Die gesamte Reihe gibt's als Hörbuch auf Spotify.

  2. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442314492)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (345)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Literaturagent Peter Katz erhält den Anfang eines Manuskripts von Richard Flynn. Im Mittelpunkt steht der Mordfall an Professor Joseph Wieder, der vor 25 Jahren geschah und nie aufgeklärt wurde. Katz ist so sehr von der Geschichte fasziniert, dass er wissen möchte, wie sie weitergeht. Doch Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Katz macht sich auf die Suche nach dem restlichen Manuskript.

    Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Neben Peter Katz wird die Geschichte noch durch zwei weitere Charaktere und deren Perspektive fortgesetzt. Alle Figuren sind interessant und gut ausgearbeitet. Die Spannung bleibt über das gesamte Buch auf einem guten Level.

    Der Kriminalroman zeigt sehr gut auf, wie unterschiedlich die Sicht auf Geschehnisse sein kann. Oft sind es die eigenen Gedanken, die einer anderen Person ein Verhalten unterstellen, welches diese wahrscheinlich nicht hat. So ergeben sich im Laufe des Buches mehrere mögliche Tatgeschehen und Täter. Jede dieser Varianten scheint möglich.

    Geschickt schafft es der Autor, bis zum Schluss Wendungen zu bieten, die überraschen. Es ist ein interessanter Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  3. Cover des Buches Americanah (ISBN: 9783596521067)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Americanah

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Eva-H

    Erweitert den Horizont. Wie engstirnig man als Weiße doch sein kann. Die Sicht ändert sich. Sehr "amüsant"  aber auch der Vergleich des Lebens in Amerika und dann zuhause in Nigeria. Dort gibt es auch eine falsche Sicht auf das jeweils andere Land. Die Menschen haben genauso Vorurteile oder falsche Vorstellungen. Kann ich nur empfehlen.

  4. Cover des Buches In seinen Händen (ISBN: 9783442475063)
    Harlan Coben

    In seinen Händen

     (127)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Klapptext: die 17 jährige Haley McWaid, Vorzeigeschülerin und Liebling ihrer stolzen Eltern, verschwindet von einem Tag auf den anderen spurlos. Eine verzweifelte Suche beginnt. Dann, endlich scheint ein Täter gefasst - doch oft ist nichts so wie es scheint, und die Wahrheit führt ganz nah an den Abgrund.

    Solche Klapptexte habe ich bestimmt schon zigmal gelesen und die Geschichte wirkt nichtssagend und abgedroschen - außer man heißt Harlan Coben und ist Meister der unerwarteten Wendungen. 

    Alleine der Name Harlan Coben verspricht eine Geschichte, die voller Überraschungen und Wendungen ist. Hier und da werden beiläufig kleine nebensächliche Informationen in die Geschichte eingestreut, die am Ende eine bedeutende Rolle bei der Ermittlung spielt. Auch  wenn ich schon einige Bücher von Harlan Coben gelesen habe, schafft er es jedes Mal dieses  Ach-du- ahnst-es- ja-nicht Gefühl heraufzubeschwören. 

    Die Figuren sind alle super gezeichnet, ohne das es langatmig wird. Die Dialoge waren schnell, spritzig und auf den Punkt gebracht. An manchen Seiten musste ich lauthals lachen. 

    Fazit: An "In seinen Händen" ist alles perfekt: das Komplott, die Figuren, die Dialoge und die überraschenden Wendungen sowieso. Unbedingt lesen !




  5. Cover des Buches Ivy - Steinerne Wächter (ISBN: 9783802586033)
    Sarah Beth Durst

    Ivy - Steinerne Wächter

     (90)
    Aktuelle Rezension von: TifaLockhart
    Ivy - Steineren Wächter ist eine so unglaublich schöne Fantasygeschichte, in die Sarah Beth Durst so viel Liebe zum Detail gesteckt hat. Man merkt richtig, dass sie ihre Zeit auf Princeton sehr geliebt hat und es ist auch eine kleine Hommage an ihr früheres College. 
    Zur Aufmachung kann ich nur sagen, dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Man sieht die Gargoyles, die auch eine Rolle spielen und es ist mystisch, wie die ganze Geschichte. Eine kleine eigene Welt. 
    Die Idee dahinter finde ich unglaublich originell und einfallsreich. Es kommen viele unterschiedliche Wesen vor (Feen, Drachen, Zentauren, die erwähnten Gargoyles und vielen mehr) und ich finde, dass die Autorin ein Händchen dafür hat, Fantasy mit der Realität zu mischen. Man hat das Gefühl, genau so muss es in Princeton einhergehen. Es gibt nämlich viele Schilderungen der Universität an sich und deren Bräuche, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Die Atmosphäre zieht einen direkt in den Bann. Ihr Schreibstil ist einfach grandios mit sehr viel Witz und Charme! 
    Nicht nur die Umgebung beschreibt Sarah Beth Dust liebevoll, sondern auch die Charaktere. Nicht nur die Protagonistin Lily sondern auch kleine Nebencharaktere finde ich einfach großartig. Selbst die "Bösen" kann man sich bildhaft vorstellen. Selten sind Charaktere so gut ausgearbeitet.
    Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, wobei mir die Dreiecks-Liebesgeschichte einfach zu viel war. Das wäre nicht nötig gewesen um die Geschichte spannend zu halten. Man fiebert schon so mit den Charakteren mit auf der Suche nach dem Ivy Schlüssel.
    Insgesamt eine magische Reise in eine Welt voller mythischer Geschöpfe, einem Abenteuer voller Spannung, vielen Intrigen und einer kleinen Liebesgeschichte. Ich kann sie absolut empfehlen! 

    4 von 5 Sternen

  6. Cover des Buches Geschichte machen (ISBN: 9783746623337)
    Stephen Fry

    Geschichte machen

     (176)
    Aktuelle Rezension von: scoobs_turner
    Mein absolutes Lieblingsbuch seit Weihnachten 1997, das eine Buch, das ich mit auf die berühmte einsame Insel nehmen würde. Ich schreibe jetzt aber nicht NOCH eine Rezi, in der steht, wie Michael und Leo es tatsächlich schaffen, Adolfs Geburt zu verhindern .. So wichtig das Thema Nationalsozialismus ist .. ist niemandem die wunderbare Liebesgeschichte erwähnenswert, die Stephen Fry erzählt? Ich habe natürlich nicht alle Beiträge gelesen, und vielleicht habe ich mir nur die Stichproben rausgesucht, in denen ausgerechnet nichts davon geschrieben wird... aber, hach und seufz, wie schön ist diese Liebesgeschichte! Und wie schön, dass ich heute hier drüber gestolpert bin - die Ausgabe, die oben abgebildet ist, kannte ich noch gar nicht. Mal gucken, ob die noch erhältlich ist, das wäre dann für mich Variante Nr. 4. Ich beneide immer noch jeden, der das Buch zum ersten Mal liest ... aber auch beim fünfzehnten Mal ist es immer noch spannend. <3
  7. Cover des Buches Genie und Wahnsinn (ISBN: 9783492236744)
    Sylvia Nasar

    Genie und Wahnsinn

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Das Buch ist die autorisierte Biographie des Lebens von John Forbes Nash, dem 1928 geborenen US-amerikanischen Mathematiker, der sich in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach einer steilen, wechselvollen wissenschaftlichen Karriere, die ihn bis zu einem Lehrstuhl in Princeton führte, insbesondere auf dem Gebiet der Spieltheorie weltweit einen Namen machte, bevor im Alter von etwa 30 Jahren eine paranoide Schizophrenie vollständig von ihm Besitz ergriff und zu seinem beruflichen wie privaten Absturz führte. Erst nach jahrzehntelangem Dahinvegetieren mit diversen Klinikaufenthalten klarte sich sein Geist Anfang der 90er Jahre wieder soweit auf, dass wohl gesonnene Interessengruppen in einem spektakulären und nicht unumstrittenen Auswahlverfahren es tatsächlich schafften, dass ihm 1995 für seine wissenschaftlichen Verdienste der Nobelpreis zuerkannt wurde. Die Autorin steigt in ihrer umfangreichen, in Teilen fast ausufernden Biographie hinab in die tiefsten Tiefen einer außergewöhnlichen menschlichen Existenz und vermittelt dem Leser über deren einzelne Lebensstationen gleichzeitig einen interessanten Einblick in die akademische Welt der mathematischen Koryphäen des vergangenen Jahrhunderts. Im Vordergrund steht jedoch immer das Bemühen, die problematische Hauptfigur mit all ihren Stärken und Schwächen in Wechselwirkung mit ihrer Umwelt, vor allem mit Familie und Kollegen, möglichst realitätsgetreu und fair nachzuzeichnen. Neben der Beschreibung der rein mathematischen Karriere, die im Buch eingehend dargestellt wird, erfährt der Leser auch eine ganze Menge Unbekanntes und Überraschendes zu Nash selbst und seiner ganz besonderen Persönlichkeit, seiner von klein auf streckenweise krankhaften Egozentrik, seiner völlig fehlenden Sozialkompetenz mit bitteren Folgen vor allem für seine nächsten Angehörigen, seiner zur damaligen Zeit nicht unproblematischen Bisexualität und zu guter Letzt natürlich zu den näheren Umständen seines krankheitsbedingten mentalen Sturzes ins Nichts. Man hat während des Lesens den Eindruck, dass es Nasar als ihre Aufgabe sieht, wirklich jeden Aspekt dieses Lebens zu beleuchten, was zwar ein völlig abgerundetes Bild schafft, die Lektüre auf Dauer aber etwas anstrengend macht. Lohnend ist sie auf jeden Fall. So eine verschachtelte, außergewöhnliche Lebensgeschichte bekommt man nicht alle Tage geboten. Das Buch wurde vor einigen Jahren -mit Russel Crowe in der Hauptrolle perfekt besetzt- oscarprämiert verfilmt.
  8. Cover des Buches Das letzte Geheimnis (ISBN: 9783404155798)
    Ian Caldwell

    Das letzte Geheimnis

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Rocky_
    Es geht um vier befreundete Studenten, die das Rätsel des Buches "Hypnerotomachia Poliphili" lösen möchten. Der eine mehr, der Andere weniger. So manch eine Verfangenheit holt die vier ein, die Gegenwart wird vernachlässigt und die Zukunft steht in den Sternen.

    Mich konnte das Buch Anfangs gar nicht fesseln, weil ich die Leidenschaft zu der Zeit/dem Buch nicht empfinde. Danach wurde es  mit der Zeit, durch die div. Geschehnisse, etwas spannender. Aber ganz weglegen konnte ich es aber auch nicht.  


  9. Cover des Buches WATER & FIRELIGHT: College-Liebesroman (ISBN: B0867ZRQLG)
    Josie Charles

    WATER & FIRELIGHT: College-Liebesroman

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Miyuki

    Meine Meinung
    .
    Nach dem ersten Teil der Priceton Reihe musste ich gleich mit dem zweiten weitermachen, diesmal geht es allerdings nicht um Football sondern um Waterpolo, ein Sport von dem ich noch weniger Ahnung habe, als von allen anderen.
    .
    Auch hier hat Josie wieder einen angenehmen, modernen Schreibstil der wunderbar zu dem College Setting passt und wirklich leicht und schnell zu lesen ist.
    .
    Mit Sienna hat sie wieder eine starke weibliche Protagonistin erschaffen, die mit denselben Vorurteilen zu kämpfen hatte wie Jules aus dem Vorgängerteil. Frauen haben im Sport nichts zu suchen und können es nicht mit Männern aufnehmen. Wir wissen, das ist Quatsch, aber Sie musste ihre neue Mannschaft erstmal davon überzeugen.
    Derek ist ein sympathischer, junger Mann, der, genau wie Sienna, einen Plan für sein Leben hat und für seine Ziele kämpft. Wie schnell so ein Plan ins Wanken geraten kann und sich alles ändern kann müsst ihr selbst lesen.
    .
    Fazit
    .
    Wieder eine tolle, romantische aber auch humorvolle Geschichte, die es schafft den Leser durch die Gefühle und Emotionen in ihren Bann zu ziehen und, mich zumindest, zum Träumen und Nachdenken bringen konnte.
    .
    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

  10. Cover des Buches Fourth Comings (ISBN: 030734651X)
    Megan McCafferty

    Fourth Comings

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Things I Know About Love (ISBN: 9781606842140)
    Kate Le Vann

    Things I Know About Love

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches The Accursed (ISBN: 9780007494217)
    Joyce Carol Oates

    The Accursed

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Von 1978 bis 2014 unterrichtete Joyce Carol Oates Kreatives Schreiben an der Eliteuniversität Princeton in New Jersey. Princeton wurde 1746 gegründet und ist die viertälteste Universität der USA. Die reiche Geschichte der privaten Hochschule inspirierte Oates. Besonders faszinierte sie das Rektorat von Woodrow Wilson, der dieses Amt von 1902 bis 1910 ausübte. Der 28. US-Präsident wird im kollektiven US-amerikanischen Gedächtnis als progressiver, reformerischer Held verehrt, der die USA bis 1917 aus dem Ersten Weltkrieg heraushielt. Es wird hingegen gern verschwiegen, dass er ein Rassist war, der die Rassentrennung unterstützte und das Frauenwahlrecht ablehnte. 1984 hatte Oates genügend Material über Princeton während Wilsons Rektorat gesammelt, um einen Roman zu beginnen, der die vernachlässigte moralische Verpflichtung der weißen Elite der afroamerikanischen Bevölkerung gegenüber thematisiert, doch sie fand nicht die richtige Erzählstimme, den richtigen Ansatz für ihre Geschichte. Knapp 30 Jahre ruhte das Manuskript. 2011 hatte sie eine Eingebung und holte es wieder hervor. Es entstand der Schauerroman „The Accursed“, in dem Oates die Gleichgültigkeit der weißen Oberschicht mit einem Fluch bestraft.

    1905 ist das ruhige Universitätsstädtchen Princeton ein Hort des Wissens und des Wohlstands. Seine Einwohner_innen sind ausnahmslos hochangesehene Mitglieder der Gesellschaft. Sie stammen aus ehrwürdigen Familien, qualifizieren sich als bescheidene Berühmtheiten und bilden eine akademische Elite, die argwöhnisch über die ihren wacht. Vereinnahmt von den kleinlichen Sorgen und Streitigkeiten ihrer Gemeinschaft ignorieren sie das Unrecht der Welt. Sie erkennen nicht, dass ihre Gleichgültigkeit Konsequenzen hat. Ein Fluch sucht Princeton heim. Das Böse wandelt mitten unter ihnen und wird nicht eher ruhen, bis sie alle bestraft wurden. Sie wähnten sich sicher hinter den erhabenen Mauern vornehmer Anwesen und efeuberankter Universitätsgebäude. Doch keine Seele bleibt unberührt.

    „The Accursed“ ist eine Inszenierung. Von der ersten bis zur letzten Seite ist dieser Schauerroman ein wohldurchdachtes Konstrukt, in dem jedes Detail dazu beiträgt, die rassistische Ignoranz der weißen akademischen Elite um die Jahrhundertwende herum zu verurteilen. Joyce Carol Oates akzeptiert keine Ausreden, keine Ausflüchte und keine Relativierungen. Sie straft. Und sie straft hart. Deshalb ist dieses Buch verblüffend grimmig und anders als jeder Roman, den ich bisher aus ihrer Feder gelesen habe. Ich liebe die Vielfältigkeit der preisgekrönten Schriftstellerin. Ich weiß nie, was mich erwartet, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage. „The Accursed“ überraschte mich, weil Oates ihre finstere Geschichte trotz ihrer eigenen Verbindung zu Princeton nicht selbst erzählt. Sie leiht ihre Stimme dem (wahrscheinlich) fiktiven Hobby-Chronisten M.W. van Dyck II, geboren 1906 und ein Nachfahre einer der ältesten Familien in Princeton. Die Perspektive eines indirekt Betroffenen, der sich um Objektivität bemüht, sie jedoch niemals vollständig gewährleisten kann, erlaubt es ihr, eine persönliche Nuance des sogenannten „Crosswick-Fluchs“ herzustellen, ohne die subjektive Verklärung eines Opfers zu riskieren. Gleichzeitig befreit van Dyck sie durch sein Geständnis, kein ausgebildeter Historiker zu sein, von der Notwendigkeit, rationale Interpretationen der Ereignisse anbieten zu müssen, was ihr unheimliches Potential erhöht. Die Spielarten des Fluches sind mannigfaltig und perfide, sodass dessen Muster ausschließlich rückblickend erkennbar ist und sich eine schauerliche, giftige Atmosphäre einschleicht, die einen altmodischen Geschmack auf der Zunge hinterlässt. Gestohlene Bräute, düstere Träume, Geisterheimsuchungen – jede Familie erfährt eine individuelle Form der grotesken Vergeltung, zu der sie selbst beitragen, weil die gesellschaftlichen Konventionen der Epoche und ihres Standes es ihnen verbieten, über Sorgen und Ängste offen zu sprechen. Ihr sozialer Status, der ein Grund für ihre rassistisch gefärbte Gleichgültigkeit ist, wird ihnen zum Verhängnis, was mir äußerst intelligent und angemessen erschien, denn Oates lässt sie unbemerkt selbst zu Vollstrecker_innen werden. Zusätzlich interessant wurde diese Strategie durch die Involvierung echter Figuren der Geschichte, neben Woodrow Wilson zum Beispiel Grover Cleveland, Upton Sinclair, Jack London und Mark Twain. Die Mischung erdichteter und historischer Persönlichkeiten in einem reellen Setting erzeugt in „The Accursed“ eine nervenaufreibende Spannung zwischen Fakten und Fiktion. Immer wieder fragte ich mich, welche Porträts und Beschreibungen authentisch sind und welche lediglich Oates‘ Fantasie entsprangen. Dabei ging sie so subtil vor, dass die Details kaum zu überprüfen sind. Glaubt mir, ich habe es versucht.

    „The Accursed“ ist ein gewohnt überzeugender Roman von der Begründerin des Psychologischen Realismus. Trotz paranormaler Elemente beweist Joyce Carol Oates auch in dieser Geschichte ihr unnachahmliches Talent für einfühlsame, wirklichkeitsnahe Charakterisierungen, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion mühelos aushebeln. Die Lektüre war etwas schwerer verdaulich, weil der geschichtliche bzw. pseudo-geschichtliche Input immens ist und vermutlich oft mehr Informationen bietet als unbedingt nötig, aber meiner Meinung nach gehört dieser Detailreichtum zur Inszenierung und trägt zur Etablierung des Erzählers bei, den Oates unmissverständlich als Mann vorstellt, der mit Leidenschaft über sein Lieblingsthema referiert. Der vielleicht größte Unterschied zwischen „The Accursed“ und ihren übrigen Werken ist das geringe Mitgefühl, das sie ihren Figuren gegenüber zeigt. Das ist ungewöhnlich, jedoch keineswegs unmotiviert. Rassismus verdient kein Mitleid. Nicht einmal, wenn er sich durch Untätigkeit äußert.

  13. Cover des Buches The Reluctant Fundamentalist (ISBN: B002Y4IYVM)
    Mohsin Hamid

    The Reluctant Fundamentalist

     (28)
    Aktuelle Rezension von: BOBOBOBO
    Wir haben das Buch im Englischunterricht gelesen und anfangs dachte ich noch das könnte ganz gut werden. Naja, dabei hab ich mich wohl ein wenig getäuscht. Das Buch ist sehr langweilig gewesen und ich musste mich immer dazu zwingen, bis zum Ende zu kommen, es war nicht wirklich fesselnd. Zudem war das Englisch auch noch ganz schön anspruchsvoll, aber das ist ja kein Kritikpunkt an dem Buch. 
    Ich finde die Handlung an sich aber schon ganz interessant. Es geht hierbei um einen Pakistani, Changez, der nach Amerika kommt, um sich den American Dream zu erfüllen. Er ist sehr intelligent und studiert an einer Elite-Uni, danach klettert er die Karriereleiter ganz schnell herauf.
    Und dann kommt der 11.9.2001
    Und durch sein muslimisches Aussehen wird er von allen, auf der Straße und im Beruf, überall nur verurteilt.
    Dabei geht sein Leben dann ziemlich bergab, er hatte auch ein Mädchen kennengelernt, welches sich auch nach 9/11 von ihm abwendet.


    Das Thema der Diskriminierung der Moslems nach dem Terroranschlag in New York ist ein sehr wichtiges und interessantes Thema. Schade nur, dass es in diesem Buch so langweilig umgesetzt wurde.
  14. Cover des Buches OMEGA & ALPHADOGS: College-Liebesroman (Die Princeton-College-Reihe 3) (ISBN: B08B1T47JF)
    Josie Charles

    OMEGA & ALPHADOGS: College-Liebesroman (Die Princeton-College-Reihe 3)

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin_Berger

    Ich liebe, liebe diese Reihe vor allem die Unterschiedlichen Cover wie auch dieses das sehr gut zur Reihe wie auch zum Buch passt. 


    Ich liebe die Omegas und die Alphadogs, allen voran Cassian und Lilian. Nach Jahren treffen sie sich wieder und hach .. es ist so genial Leute das Buch müsst ihr lesen.


    Es ist spannend absolut fesselnd und ich sag euch .. ich hab teilweise Tränen gelacht. Es ist so herrlich witzig. Spannend, etwas dramatisch und einfach perfekt wie es ist.


    Der Schreibstiel der Autorin hat es mir sehr leicht gemacht in die Geschichte zu finden und ich konnte nicht anders und hab es in einem rutsch gelesen.


    Wer die Princeton kennt weiss das die Autorin immer wieder für eine Überraschung gut ist. So auch in diesem Teil.


    Doch bevor ich zu viel verrate kann ich dem Buch nur ein Absolutes Lese muss verpassen, ihr werdet es lieben ♥️♥️♥️


  15. Cover des Buches Karambolagen (ISBN: 9783548364940)
    Hellmuth Karasek

    Karambolagen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

    Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

    Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

    Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

    Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

    Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

    Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

    Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

    Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

    „Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

    Wo war bloß der Lekor?

    „...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

    Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

     Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
    „Nee“, antwortete sie.
    Focus: „Warum nicht?“
    Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

  16. Cover des Buches In den Schuhen meiner Schwester (ISBN: 9783442461233)
    Jennifer Weiner

    In den Schuhen meiner Schwester

     (19)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Normalerweise lese ich immer zuerst das Buch und sehe mir hinterher den Film dazu an. Bei "In den Schuhen meiner Schwester" war es aber genau umgekehrt, da ich nicht wusste, dass der Film, den ich mehrmals zufällig im Fernsehen gesehen hatte, auf einem Roman basiert. Jennifer Weiners "In den Schuhen meiner Schwester" hat mir aber sehr gut gefallen. Normalerweise neigen solche Romane ja oft dazu, kitschig und klischeehaft zu werden, aber in diesem Buch hier war das überhaupt nicht der Fall. Es war sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben, die Autorin schrieb spannend und hat einen klaren, schönen Erzählstil für ihre Geschichte gewählt. Maggie und Rose wirken grundverschieden - in Wirklichkeit, tief in ihrem Inneren, sind sie aber gar nicht mal so unterschiedlich. Wie die Autorin die Beziehung zwischen den beiden Schwestern geschildert hat, fand ich wirklich sehr gut gelungen. Auch Ella, die Großmutter der beiden, habe ich beim Lesen ins Herz geschlossen. Es ist wirklich schön, einen Unterhaltungsroman lesen zu können, bei dem man auch so richtig mit den Protagonisten mitleben, sich für sie freuen und mit ihnen leiden kann. Also: Ein empfehlenswerter Roman für kuschelige Herbsttage, der genauso schön ist wie der Film dazu.
  17. Cover des Buches Unterwegs mit Thomas Mann (ISBN: 9783596902712)
    Lisa Bönsel

    Unterwegs mit Thomas Mann

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches camino island [Paperback] (ISBN: 9781473664449)
    jhon grisham

    camino island [Paperback]

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Enchanted Ivy (ISBN: 9781416986461)
    Sarah Beth Durst

    Enchanted Ivy

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Kaugummiqueen
    Inhalt Seit sie klein ist kann sich Lily nichts anderes vorstellen, als später in Princeton zu studieren. Ihr Großvater gehörte dort damals einer Studentenverbindung an und erzählt Lily die tollsten Geschichten über seine Zeit als Student an der Universität. Als ihr Großvater nun zu dem alljährlichen Ehemaligen-Fest fährt, da er und sein Jahrgang 50 Jahre Abschluss feiern, nimmt er erstmals Lily und deren Mutter Rose mit, die an sogenannten Brain Hiccups (Gedächtnis-/Hirnaussetzern) leidet. Als Lily von ihrem Großvater seinen alten Freunden aus der Studentenverbindung vorgestellt wird, erfährt sie, dass ihr eine besondere Ehre zuteil wird: sie darf einen Test absolvieren, den sogenannten Legacy Test. Wenn sie diesen besteht, wird sie ohne wenn und aber in der Princeton Universität aufgenommen und wird zudem automatisch Mitglied in der Studentenverbindung. Begeistert macht sich Lily daran, den Test zu bestehen, der darin besteht, einen Schlüssel, den Ivy Key, zu finden, und bekommt unerwartete Unterstützung von dem jungen Studenten Tye, dessen Haare aussehen wie das Fell eines Tigers. Während der Suche muss Lily feststellen, dass es an der Universität nicht mit rechten Dingen zu geht und sie beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln, als ein Wasserspeier ihr erzählt, dass es neben dem normalen Princeton auch ein magisches Princeton gibt. Und eben jener Ivy Key kann die Tore zwischen beiden Parallelwelten öffnen. Plötzlich sieht sich Lily zusammen mit Tye in einem Kampf zwischen zwei verschiedenen Welten und bekommt es mit Feen und Einhörnen und sogar einem angriffslustigem Drachen zu tun. Meine Meinung Dieses Buch lässt mich sehr im Zwiespalt zurück. An sich hat es mir ganz gut gefallen, sonst hätte ich das ja nicht an zwei Tagen fertig gehabt, aber gleichzeitig hat es einige Mängel aufzuweisen, die mich in meinen Augen doch schon arg gestört haben. Aber nun einmal alles auf Anfang. Die Idee hinter dem Buch fand ich wirklich super. Eine Universität, die gleichzeitig noch einmal in einer magischen Parallelwelt existiert, eine junge Frau, die auf Fabelwesen trifft und in einen gefährlichen Krieg gerät und ein geheimer verschollener Schlüssel, der tief in den Gemäuern der Universität gefunden werden will. Einige Dinge waren sehr gut umgesetzt, andere leider weniger. Das Cover ist jedenfalls leider nicht so mein Fall, da gefällt mir das deutsche Cover doch eindeutig besser (guckst du >>hier<<). Die Charaktere und somit auch Lily blieben für mich alle leider ziemlich blass. Sie waren in meinen Augen in ihren Ansichten festgefahren oder dann wiederum zu wankelmütig - das klingt jetzt vielleicht komisch, aber lasst es mich so erklären: einerseits haben sie sich von manch ihren Vorstellungen überhaupt nicht abbringen lassen und manche Dinge haben sie einfach so hingenommen oder akzeptiert, ohne es zu hinterfragen. Dennoch waren Lily und vor auch Tye nicht unsympathisch. Sie ist das typische Mädchen von neben an. Nicht besonders auffällig und stand nie im Mittelpunkt. Sie kümmert sich um ihre kranke Mutter und unterstützt den Großvater im Blumengeschäft. Viele Freunde hat sie nicht, ihre Mitschüler halten sie wegen ihrer Mutter für einen Freak. Er ist der mysteriöse gut aussehende Typ, der eine sofortige Anziehungskraft auf sie ausübt und obwohl Lily bisher nie jemandem großartig aufgefallen ist, steht er natürlich auf sie. Um das ganze noch abzurunden muss natürlich noch ein weiterer junger Mann dazugedichtet werden: Jake, der Enkel von dem besten Freund von Lilys Großvater. Jake ist groß, muskulös, blond und sieht aus wie ein Engel, ist schon ein Jahr an der Universität und ebenfalls in der Verbindung. Dadurch weiß auch er um die magische Gegenwelt zu Princeton. Und natürlich hat auch er sofort ein Auge auf Lily geworfen. Wer andere Rezensionen von mir gelesen hat, der weiß, dass ich für diese Dreiecksgeschichten überhaupt nicht zu haben bin. Ich finde es beim Lesen immer äußerst lästig und ärgerlich. Ein bisschen hat mich auch genervt, dass Lily im Buch immerzu geschrien hat, wenn irgendetwas passierte. Besonders schwierig zu fassen war für mich Lilys Mutter Rose. Das lag selbstverständlich unter anderem an den Hiccups, aber natürlich auch an ihren seltsamen Wesen, was ganz klar von der Autorin gewollt war. Erst gegen Ende bekommt man ein Bild von ihr und kann sie sich besser vorstellen, ihre Art besser verstehen. Das wiederum hat mir ganz gut gefallen, da es in meinen Augen sehr gut durchdacht war. Die Handlung kommt sehr schnell in Fahrt. Alles, was im gesamten Buch geschieht, spielt sich innerhalb von zwei Tagen ab - mein nächster Kritikpunkt: ich finde es sehr unglaubwürdig, dass so viel binnen zweier Tage geschehen kann. Erst recht nicht, dass sich irgendwelche tiefen romantischen Gefühle entwickeln. Hätte das alles mehr Zeit beansprucht und mehrere Tage/Wochen gedauert, hätte ich das durchaus besser gefunden. Aber nun genug zur negativen Kritik, denn das Buch hat auch seine guten Seiten. Die Handlung ist wirklich oftmals ziemlich spannend und actionreich. Tatsächlich gibt es eine Menge Kampfszenen und es fließt sogar nicht allzu knapp Blut. Dennoch wirkt es irgendwie nicht fehl am Platz. Außerdem hat die Autorin einen sehr schönen bildhaften und angenehmen Schreibstil, der dafür sorgte, dass sich das Buch einfach so runter lesen ließ. Zudem ist die magische Welt, welche die Autorin schuf und die Idee dahinter wirklich gut gelungen. Besonders gefallen haben mir die steinernen Wasserspeier, die auf dem gesamten Universitätsgelände verteilt sind. Am Ende gibt es noch einen sehr spannenden Showdown und das Buch wartet noch mit vielen überraschenden Wendungen auf, mit denen ich teilweise wirklich nicht gerechnet hätte. Da hatte die Autorin mich wirklich gut an der Nase herumgeführt. Dieses Buch ist sicherlich für alle etwas, die gerne Bücher lesen, in denen eine magische Welt auf unsere normale trifft und die ebenfalls vor Kampf, Zeitdehnung, bildhafte Beschreibungen und Dreiecksgeschichten nicht zurückschrecken. Fazit Ein Buch, das mich wirklich unschlüssig zurück gelassen hat. Einerseits hat es wirklich lobenswerte Aspekte wie die Spannung und Handlung, die magische Welt und die Idee dahinter, andererseits hat es gewaltige Schwächen wie die Dreiecksbeziehung und die Zeitdehnung. Daher habe ich wirklich lange überlegen müssen und auch wenn meine Rezension eher negativ als positiv klingt, werde ich dem Buch dennoch 4 Sterne geben, da ich es zwar schlechter fand als beispielsweise Gregor und die graue Prophezeiung, aber besser als zum Beispiel Delirium.
  20. Cover des Buches Jessica-Darling-Serie, Band 4: Vierte Wahl (ISBN: 9783551582072)
    Megan McCafferty

    Jessica-Darling-Serie, Band 4: Vierte Wahl

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Rain698
    Jessica Darling war ein wichtiger Charakter in meiner Pubertät. Als ich jetzt herausfand, dass die Trilogie gar keine Trilogie ist musste ich natürlich sofort zuschlagen. Leider hat mich die Geschichte etwas enttäuscht. Jess ist immer noch super mit ihren Sprüchen nur leider gefällt mir der Verlauf der Story nicht. Marcus und Jessica Trennung? Soweit waren wir schon mehrmals und dem Leser war auch schon mehrmals klar, dass die beiden das nicht lang überstehen. Der vorgeschobene Antrag passt auch irgendwie nicht. Ich finde die Trologie hätte eine Trilogie bleiben sollen. Mich konnte diese Fortsetzung leider nicht überzeugen. Ich werde aber wohl trotzdem Band 5 noch lesen müssen ;)
  21. Cover des Buches Kurt Gödel (ISBN: 9783492249607)
    Rebecca Goldstein

    Kurt Gödel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kaivai
    Metaphysik ist bekannt. Metamathematik viel weniger. Als Anfang der fünfziger Jahre der Physiker Albert Einstein und der Mathematiker Kurt Gödel im amerikanischen Princeton spazierengingen, Tag für Tag, ging die Meta mit ihnen. Meta heißt soviel wie außer oder hinter und darum ging es den beiden sehr. Sie wollten ihre Wissenschaft in das Große Ganze hinein öffnen und es gelang ihnen, indem sie fundamentales entdeckten: bei Einstein war es die Relativitätstheorie und bei Gödel die beiden Unvollständigkeitssätze. Gödel war in dem mathematischen Gebiet tätig, das der Philosophie am nächsten steht: der Logik. Dort tummeln sich auch seine Sätze, die hieb- und stichfest bewiesen sind und die zur Folge hatten, daß die Mathematik vom Kopf auf die Füße gestellt wurde. Die Füße stecken in Socken und in den Socken sind zwei Löcher und wegen dieser Löcher dringt die Mathematik immer tiefer in den Menschen, als dieser in sie und das ist unumkehrbar. Seit Gödel ist das klar. Wers erklärt haben will sollte dies schöne Buch lesen. Wer war Kurt Gödel? Ein großer Unbekannter. Ein Schwieriger. Erinnert an Kafka, den er verehrte. Wie Kafka war auch Gödel fixiert auf geistige Reinheit und darum mußte er sich tief in seine Seele verankern. Im dunklen Raum, wo er der einSame ist, herrscht immer wieder alles überschattende Klarheit. Im hellen Raum, wo sich die Menschen tummeln, herrscht permanent düsterer Nebel. Doch Einstein half dem Einsamen. Bis er 1955 starb. Gödel lebte noch bis 1978. In den Jahren vor seinem Tod studierte Rebecca Goldstein in Princeton. Gödel war ihr Gott. Ein Gott mit einem rosa Plastik-Flamingo im Vorgarten. In ihrem Buch gelingt es ihr diesen Gott auf die Erde zu holen. Ein wenig fremd, aber menschlich. Weniger menschlich ist die Mathematik, speziell die Logik. Rebecca Goldstein erklärt gut, doch ich versteh schlecht. meine Hirnzellen sind schon ein wenig verstaubt. Ist aber nicht schlimm. Das hat mir nix von meiner Freude beim Lesen genommen.
  22. Cover des Buches Das letzte Geheimnis (ISBN: 9783785714881)
    Ian Caldwell

    Das letzte Geheimnis

     (5)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Tom, Carlie, Gil und Paul sind Freunde und Zimmergenossen an der renomierten Princeton Universität. Für ihren Abschluss müssen sie eine Arbeit verfassen und Paul entscheidet sich für die Erforschung der „Hypnerotomania Poliphili“, ein Renaissancemanuskript. Viele Forscher habe schon versucht die geheime Botschaft, die sich in diesem Buch verbirgt zu entschlüsseln und lieferten sich dabei einen verbissenen Kampf, der bis heute andauert. Paul ist ahnungslos wie gefährlich Nahe er der Entschlüsselung des Manuskripts kommt und dass er damit sein Leben und das seiner Freunde aufs Spiel setzt. „Hypnerotomania Poliphili“ ist keine Erfindung des Autors, es gibt dieses Buch, von dem die Meisten Menschen wohl noch nie gehört haben, wirklich (http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnerotomachia_Poliphili). Prinzipiell also eine tolle Idee des Autors, sich ein echtes, mysteriösesm wirklich existierendes Buch herzunehmen und daran ein Geheimnis zu knüpfen. Leider übertreibt es der Autor dabei sehr. Er entwickelt ein Rätsel nach dem anderen und erläutert ermüdend genau dessen Bedeutung und Lösung. Das wäre möglicherweise spannend, wenn man das am wirklichen Manuskript verfolgen könnte, so weiß man jedoch nie, ob er sich das nur ausgedacht hat. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, den spannenderen Gegenwartserstrang, in welchem die Unfälle und Morde passieren und einem immer wieder eingeschobenen Erzählstrang über die Entschlüsselung des Manuskripts, erst durch Toms Vater und die derzeitig lehrenden Professoren, dann durch Paul. Diesem Wechsel der Erzählperspektiven ist im Hörbuch teils schwer zu folgen, manchmal habe ich eine Weile gebraucht um zu erfassen, in welcher Zeit ich denn nun schon wieder bin. Einem Vergleich mit Dan Brown hält das Buch nicht im Mindesten stand. Kaum Action, es passiert eigentlich nicht viel und wenn ich ehrlich bin konnte ich der Verschwörung und den Verwicklungen nicht wirklich komplett folgen. Der Schluss ist noch verwirrender und irgendwie unbefriedigend. Schwer zu erfassen warum, möglicherweise, weil mehrere Tracks lang erzählt wird, was aus dem Freunden wurde, was für eine Karriere sie gemacht haben, wer wen geheiratet hat, alles irgendwie komplett unwesentlich für die Geschichte. Insgesamt verschanzt sich der Autor hinter einer Menge wissenschaftlichem Geschwafel über Kodierungen, Renaissance, Geschichte und dergleichen und vernachlässigt dabei die eigentliche Handlung. Wenn man davon ausgeht, dass das Hörbuch bereits auf die Highlights gekürzt sein dürfte, muss das Buch unglaublich langatmig und ermüdend sein.
  23. Cover des Buches Die Portal-Chroniken - Portal (ISBN: 9780985676636)
    Imogen Rose

    Die Portal-Chroniken - Portal

     (59)
    Aktuelle Rezension von: achterbahnmaedchen
    Puh. Irgendwie war es echt etwas ... langweilig und ... verwirrend und einfach so gar nichts meins? Es ließ sich zwar sehr schnell lesen, aber es war wirklich sehr, sehr flach.
    Man wird in das Geschehen geworfen, was an sich ja nicht schlecht ist, aber es dauert sehr lange, bis einem klar wird, was Sache ist. Die Problematik mit dem "Portal" wird erst ganz zum Ende hin beschrieben.
    Die Charaktere sind zwar gut beschrieben, aber Arizona hat mich irgendwie genervt. Immer dieses hin und her - sicher, sie ist noch ein Teenager, aber sie verhält sich teilweise wie ein Kind. Ich hatte eher das Gefühl, Ella wäre älter als sie.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht, dadurch lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Dies hat mich sehr erfreut, da ich das Buch einfach nur langweilig fand.  Allerdings merkt man, dass die Autorin ihr Handwerk kann. Und da es anscheinend ihr erstes Buch war, bin ich mal nicht nur am Meckern. Kellan und Harry waren meine beiden Lieblinge, die Idee an sich gefiel mir auch sehr gut. Aber es war teilweise leider wirklich etwas verwirrend und ich hatte etwas Schwierigkeiten, dem Ganzen zu folgen. :/

    Ein Stern wäre allerdings zu wenig, da ich es doch relativ schnell gelesen habe. Also bin ich nett und vergebe zwei.
  24. Cover des Buches The Rule Of Four (ISBN: 0440241359)
    Ian Caldwell

    The Rule Of Four

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Nil
    Ein spannender Klappentext hat mich zunächst überzeugt und auch das Marketing für dieses Buch hat bei mir bestens funktioniert. Ich habe das Buch gekauft und leider auch verschenkt. Es ist gut, aber kein Buch das einen umhaut. Es ist weder dramatisch spannend noch ist es erzählerisch eine Wucht. Etwas Gutes muss man dem Buch sprachlich lassen, sofern man es auf Englisch ließt, es enthält einige "big words", die ich bis dato nicht kannte. Hier geht es um vier Studenten in Princeton, die ihre Master-Arbeit fertig bekommen müssen. Einer der Freunde beschäftigt sich mit einem mystischen Buch, das wohl real existierende Hypnerotomachina Poliphili (aus dem Jahr 1499) aus dem Mittelalter und möchte mit seiner Arbeit das nie entschlüsselte Geheimnis dieses Buches aufdecken.... Über die Autoren ist noch zu erwähnen, dass Ian Caldwell selbst nach Princeton gegangen sind und deshalb die Hintergrundgeschehnisse dem echten Campusleben in Priceton ähnlich sein sollten. Warum das Buch über 6 Monate auf der New York Times Bestseller Liste stand, ist mir trotzdem ein Rätsel.

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