Bücher mit dem Tag "privatdetektiv"
194 Bücher
- Robert Galbraith
Der Ruf des Kuckucks
(756)Aktuelle Rezension von: MarigoldIch lese sehr gerne Krimis, besonders wenn sie in England spielen, und die London-Atmosphäre in „Der Ruf des Kuckucks“ hat mich sofort begeistert. Das Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin ist großartig und ihre Zusammenarbeit macht die Geschichte lebendig und unterhaltsam. Strike als vielschichtiger Kriegsveteran und Robin mit ihrer sympathischen und cleveren Art ergänzen sich hervorragend.
Trotz der gelungenen Figurenzeichnung verliert sich die Handlung an vielen Stellen in zu vielen Details, und der Spannungsbogen wirkt stellenweise flach. Das Finale und die Auflösung waren für mich nicht ganz schlüssig, sodass der Auftakt nicht vollständig überzeugen konnte. Der Schreibstil ist jedoch flüssig und lässt sich gut lesen, was das Buch angenehm unterhaltsam macht.
Ich bin neugierig auf die weiteren Bände der Reihe und werde sie auf jeden Fall weiterlesen. Auch wenn „Der Ruf des Kuckucks“ mich nicht vollkommen überzeugt hat, freue ich mich darauf, mehr von Strike und Robin zu verfolgen und in die spannenden Ermittlungen einzutauchen.
- Leonie Swann
Dunkelsprung
(208)Aktuelle Rezension von: SatoJulius Birdwell, Spross einer Einbrecherdynastie, ist ein begnadeter Goldschmied und der beste Flohzirkusdirektor Londons - nein des ganzen Landes!
Der Verlust seiner Flöhe stürzt ihn in eine tiefe Krise und ist der Beginn eines großen Abenteuers, denn plötzlich ist die Welt um ihn herum bevölkert von Fabelwesen und ziemlich skurrilen Gestalten. Für die "Widerauferstehung" seiner geliebten Flöhe muss Julius eine gefangene Nixe befreien, unterstützt von Elizabeth Thorn - welche Hörner trägt und dem etwas wundersamen Detektiv Mr. Green will er den unheimlichen Magier Fawkes finden, der viele der fantastischen Kreaturen gefangen hält. Doch zunächst führt sie ihr Weg quer durch England um letztendlich in London in einem großen Showdown zu enden.
Eine wirklich sehr schräge Geschichte voller faszinierender Protagonisten, toll geschrieben mit Humor und Wortwitz gespickt - man muss sich einfach darauf einlassen, dann kann man sich in dieser Parallelwelt treiben lassen und viel Spaß haben.
- Arno Strobel
Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
(453)Aktuelle Rezension von: a_dreamerIch habe in letzter Zeit einige Thriller innerhalb weniger Tage verschlungen. So auch "Fake" von Arno Strobel. Ich war auf der Suche nach einer ähnlichen Thematik wie in Marc-Uwe Kling's "Views". Bei der Recherche bin ich auf Strobel gestoßen. Dieser Psychothriller ist verdammt nah an der (technischen) Realität, was mich wieder einmal mehr zum Nachdenken gebracht hat.
Patrick wird von der Polizei verdächtigt, eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Er beteuert seine Unschuld, jedoch tauchen nach und nach Hinweise, Zeugenaussagen und auch Videos auf, die genau das Gegenteil aussagen. Sind sie ein Fake? Wer sagt die Wahrheit? Patrick kommt in Haft und soll verurteilt werden.
Das Buch hat einen guten und überraschenden Plottwist. So spannend der Thriller auch war, das Ende war ich sage mal okej. Schmälert für mich jedoch nicht das hervorragende Leseerlebnis. Wir sollten die Errungenschaften und Vorteile zwar schätzen, jedoch unbedingt auch mit Vorsicht genießen. Sie können zu Waffen werden, wenn wir nicht achtgeben. - Robert Galbraith
Die Ernte des Bösen
(264)Aktuelle Rezension von: PMelittaMRobin Ellacott wird ein Frauenbein in die Detektei geliefert. Cormoran Strike hat sofort mehrere Männer in Verdacht, die es auf ihn abgesehen haben könnten und seiner Detektei schaden möchten. Letzteres ist tatsächlich schnell erreicht, denn eine Detektei, der man Leichenteile liefert, gilt nicht als seriös. Ein weiteres Problem tut sich auf, als die Polizei nicht an Strikes Verdächtige glaubt, sondern jemand anderen ins Visier nimmt. Robin und Cormoran müssen also wieder einmal selbst ermitteln, für beide wird es dabei sehr persönlich.
Der dritte Band der Reihe ist wieder ein dicker Schmöker, der mich von Anfang an fesseln konnte. Ich mag die Reihe vor allem wegen ihres Protagonisten, Cormoran ist ein interessanter Typ, der mir zudem sympathisch ist. Auch Robin mag ich, auch wenn ich ihre Beziehung zu ihrem Verlobten Matthew nicht nachvollziehen kann, die hier übrigens sehr in den Mittelpunkt gerät, zumal die Hochzeit kurz bevor steht.
Sowohl mit Cormoran als auch mit Robin konnte ich also sehr gut mitfühlen, zumal auch aus ihren beiden Perspektiven erzählt wird. Hinzu tritt die des Täters, die Andeutungen macht, aber wenig verrät. Man kann gut miträtseln, die Auflösung, die sich am Ende ergibt, hat mich persönlich überrascht, nachvollziehbar ist sie natürlich trotzdem.
Sowohl bei Robin als auch bei Cormoran wird es sehr persönlich. Cormoran muss sich mit einigen Personen und Geschehnissen aus seiner Vergangenheit auseinandersetzen, die er lieber vergessen hätte. Durch seine Erinnerungen nehmen wir Leser:innen daran teil. Auch Robin muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und gerät zudem in den Fokus des Täters. Außerdem stellt sie ihre Beziehung zu Matthew auf den Prüfstand. Insgesamt dringt man neben der Suche nach dem Täter tief in die Persönlichkeiten der beiden Protagonist:innen ein. Ich mag so etwas sehr, und bin gespannt, wie ich die beiden im nächsten Band antreffen werde.
Die Reihe hat es mir bereits seit dem ersten Band angetan und auch Band 3 hat mich wieder sehr gefesselt. - Robert Galbraith
Weißer Tod
(154)Aktuelle Rezension von: berenikebonnerGalbraith/Rowling weiß genau, worauf die Leserschaft, vermutlich überwiegend weiblich, wartet: Wann klickt es zwischen den beiden Detektiven? Aber nein, wie stets hat mindestens einer von beiden zur Unzeit andere Tauben auf dem Dache. Und so wird die Erwartungshaltung weitergetragen zum nächsten Band: Wann denn endlich?
Der Fall, um den es geht, ist per se schon spannend genug. Erst als ein klein wenig ungewöhnliches Hintergrundwissen, über das kaum eine Leserin im Vorfeld verfügen dürfte, hinzugemixt wird, fallen die Puzzleteile plötzlich zusammen. Es bleibt spannend bis zum Schluss, auf beiden Ebenen. Der manchmal etwas ruhige Erzählstil mit genial wiedergegebenen emotionalen Zuständen vor allem von Robin und die tausend Leseseiten sind Genuss für mich, für ungeduldige Hau-ruck-Leser aber vielleicht nicht das Richtige.
Und wieder hat es geklappt: Ich warte auf den nächsten Band um Robin und Cormoran! - Robert Galbraith
Der Seidenspinner
(383)Aktuelle Rezension von: MarigoldIm zweiten Fall für Cormoran Strike verschwindet der Autor Owen Quine spurlos und Strike soll ihn im Auftrag seiner Frau aufspüren. Schnell wird klar, dass mehr dahinter steckt als nur ein spontanes Abtauchen. Quine hat ein Manuskript geschrieben, das Menschen aus seinem Umfeld extrem bloßstellt. Als er brutal ermordet aufgefunden wird, müssen Strike und Robin tief in die literarische Szene eintauchen, um herauszufinden, wer ihn wirklich zum Schweigen gebracht hat.
Für mich war dieser Teil deutlich düsterer, schwerer und komplexer als der Vorgänger. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert, bietet viele Andeutungen, Wendungen und ein klassisches Miträtseln bis zum Schluss. Allerdings braucht man dafür Geduld, denn es gibt auch Längen und eine anhaltend bedrückte Stimmung. Insgesamt aber ein starker zweiter Band der Reihe mit toller Weiterentwicklung von Robin und einem Fall, der lange nachwirkt.
- Robert Galbraith
The Cuckoo's Calling
(100)Aktuelle Rezension von: Nicolai_LevinEin Kriminalroman der konventionellen Art. Das muss nicht schlecht sein, im Gegenteil - es muss nicht immer Serienmord und Blutsturz und Perversion sein. Sprachlich gibt sich das Opus unauffällig mit ein paar ganz netten Einsprengseln da und dort.
Was ich mochte, war die Chemie zwischen Ermittler Strike und seiner Assistentin Robin, die von der aufregenden Detektivbranche fasziniert ist und einen erfreulich intelligenten Sidekick angibt. Positiv - speziell gegenüber dem Harry-Potter-Universum - fällt auch eine Reihe von angenehm dreidimensionalen Charakteren, wie etwa dem Modezaren Guy Somé, auf. Das ist mal was anderes, als die Knallchargen aus Hogwarts.
Was ich dagegen gar nicht mag, sind diese Agatha-Christie-mäßigen Charaden, wo der Gärtner zur Garage rennt, sich den Overall des Chauffeurs überwirft und danach wieder zurückeilt, um die Rosen zu gießen. (Hier die Frage, wer warum in welcher Wohnung wo war) Das kommt im wahren Leben einfach NIE vor!
Störend finde ich auch, wenn der Ermittler (speziell wenn er die Erzählperspektive bildet!) kurz vor dem Ende etwas weiß, was er den Leser_innen vorenthält. Das gehört sich einfach nicht.
Und ich bin erschüttert, welche absoluten Anfänger-No-nos der Verlag seinem Autor hat durchgehen lassen: Der Held, der sich im Spiegel betrachtet und darin sein Äußeres darlegt - sagt mal, geht's eigentlich noch?!
Bleibt die Erkenntnis, dass Frau Rowling eine sehr mäßig begabte Schriftstellerin mit grandioser Nase für gute Stories bleibt.
Und mir (hier wirds jetzt spoilerig) am Ende die Frage, wieso der Privatdetektiv überhaupt beauftragt wurde? Das ergibt einfach gar keinen Sinn!
Im Ganzen okaye Krimikost mit Abstrichen; besser als Barnaby, aber Welten von den Spitzentiteln des Genres entfernt.
- Ellen Sandberg
Die Vergessenen
(305)Aktuelle Rezension von: IvonneSpringerIch muss offen zugeben: Ich bin totaler Fan von Ellen Sandberg! Kaum eine andere Autorin schafft es, Figuren so facettenreich und lebensecht zu zeichnen – und genau das liebe ich auch an Die Vergessenen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in ihrem Kosmos gefangen.
Die Geschichte selbst ist spannend und tiefgründig, aber gleichzeitig wunderbar locker erzählt. Sandberg verwebt Gegenwart und Vergangenheit mit einer Leichtigkeit, die alles andere als oberflächlich ist. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren überzeugt mich immer wieder aufs Neue: Jede Person bekommt Raum und Tiefe, selbst Nebenfiguren wirken nie beliebig, sondern stecken voller kleiner Details und Widersprüche. Das macht für mich den ganz besonderen Sandberg-Stil aus.
Was das Buch außerdem auszeichnet, ist diese atmosphärische Dichte – die schwingt einfach auf jeder Seite mit. Egal, ob man gerade in der Vergangenheit mitfiebert oder in den aktuellen Handlungssträngen unterwegs ist, die Charaktere nehmen einen einfach mit. Besonders gefallen hat mir, wie klug und einfühlsam Sandberg familiäre Abgründe, alte Geheimnisse und das Thema Schuld anpackt – dabei bleibt es immer spannend, aber nie reißerisch.
Für mich war Die Vergessenen wieder mal ein absoluter Volltreffer: Ein Roman, der fesselt, zum Nachdenken anregt und mit detailreicher Figurenzeichnung einfach begeistert. Wer komplexe Charaktere mag und Geschichten, die noch lange nachklingen, kommt an Ellen Sandberg nicht vorbei!
- Seishi Yokomizo
Die rätselhaften Honjin-Morde
(172)Aktuelle Rezension von: Airdem„Die rätselhaften Honjin-Morde“ war mein erster Berührungspunkt mit der Arbeit von Seishi Yokomizo und hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil: Er ist atmosphärisch dicht, präzise und zieht einen sofort in das Japan der Nachkriegszeit.
Der junge, verzauste Detektiv Kosuke Kindaichi ist ein echtes Highlight. Seine unkonventionelle Art zu ermitteln bricht das klassische Ermittler-Schema auf und verleiht der Geschichte eine besondere Note. Es hat schlichtweg Spaß gemacht, ihn bei der Lösung dieses komplexen Falls zu begleiten. Die Logik hinter den Rätseln ist messerscharf und die Auflösung absolut stimmig.
Für mich steht fest: Das wird nicht mein letztes Buch dieses Autors gewesen sein. Eine klare Empfehlung für alle, die intelligente Kriminalromane mit Tiefgang und besonderem Flair suchen.
- Christof Weigold
Der Mann, der nicht mitspielt
(96)Aktuelle Rezension von: Katl2Ein erfolgloser Schauspieler ist in Hollywood keine Seltenheit. Hardy Engel ist nur einer von vielen. Sein Versuch, als Privatdetektiv über die Runden zu kommen, ist ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bis eines Tages eine attraktive, rothaarige Frau um eine Audienz bei ihm bittet. Und mit einem Schlag ändert sich im Leben von Hardy Engel alles. Seine Ermittlungen führen ihn hinter die Bühnen und Scheinwerferlichter von Hollywood zu den dunklen und verdorbenen Geheimnissen der Filmwelt. Schnell wird ihm klar, dass hier nichts so ist, wie es scheint und dass es manche Vorfälle gibt, die nie in das Licht der Öffentlichkeit geraten sollen.
Der Detektiv
Hardys Wunsch, ein Komiker zu werden, ist nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und so beschießt er, sich seine Erfahrungen als Polizist zunutze zu machen und beschließt, Privatdetektiv zu werden, anfangs mit einer niedrigen Beschäftigungsrate. Ein unscheinbarer Auftrag ändert dann alles. Seine Hartnäckigkeit und sein Talent, stehts zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, stoßen den zynischen und sturköpfigen Hardy mitten hinein in die Welt des Filmes, wo es von Geheimnissen und Unwahrheiten nur so wimmelt. Doch für Hardy Engel ist klar, dass er letztendlich nur der Wahrheit dient. Und die will er finden, koste es was es wolle.
Ein Platz, an dem Träume zur Wirklichkeit werden
Hollywood – ein Platz voller Träume, berühmter Persönlichkeiten und ein Himmel auf Erden. Zumindest scheint es so. Christof Weigold malt ein anderes Bild von Hollywood. Drogen, Alkoholismus und sexuelle Vergnügungen stehen an der Tagesordnung der großen Stars. Die vermittelte Illusion existiert nicht, und doch kämpft die Filmbranche darum, eben jene Illusion aufrecht zu erhalten. Doch der Skandal, der durch den Tod von Virginia Rappe ausgelöst wird, lässt die Fassade bröckeln und ermöglicht den Medien einen Blick hinter die sorgsam verborgenen Kulissen. Die Aufregung ist groß. Zeitungen erkennen ihre Chance zu Massenabnahmen ihrer Schlagzeilen, die Filmproduzenten fürchten um ihren Ruf, Schauspieler und Produzenten haben Angst um ihre Karriere. Am Ende ist sich jeder selbst der nächste. Und, wie Hardy später klarstellt: Im Krieg und im Film ist die Wahrheit das erste Opfer.
Fazit
Ein spannungsgeladener, actionreicher Kriminalroman der 1920er Jahre. Unerwartete Richtungsänderungen und Entwicklungen machen die Handlung unberechenbar und sorgen für eine fesselndes Leseereignis. Hardy Engel ist ein symphytischer Ermittler, der sich seiner eigenen Schwächen und Fehler durchaus bewusst ist und mit seinem zynisch-ironischen Blick auf die übertriebene Welt um ihn herum, einen angenehmen Gegenpol zu den undurchsichtigen Persönlichkeiten des Buches bildet. Ich habe diesen Ausflug in die Goldenen Zwanziger genossen, jede einzelne Seite davon. Für Menschen, die verwickelte Handlungsstränge lieben, ein absolutes Muss.
- Vi Keeland
Park Avenue Player
(209)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch lernt Elodie Hollis auf ungewöhnliche Weise kennen und wir dann auch noch zur Nanny seiner Nichte. Doch sowohl Elodie als auch Hollis haben eine schwierige Vergangenheit hinter sich, die sie erst einmal überwinden müssen, bevor sie einander näher kommen.
Wow, wow, wow. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Nachdem mir „British Player“ nicht so wirklich gefallen hat, wollte ich das Buch zuerst gar nicht lesen und ich könnte nicht glücklicher darüber sein, es doch getan zu haben. Ich habe gelacht und ich habe geweint (mehrmals). Dieses Buch war die perfekte Mischung aus Spice, Humor und schöner Liebesgeschichte und den Plottwist habe ich wirklich nicht kommen sehen.
Ich habe Hailey und ihre lustige und doch ehrliche Art geliebt. Auch wenn ich Hollis Art an manchen Stellen nicht ganz verstehen konnte, war das alles vergessen, als ich weiterlas. Bei diesem Buch konnte ich nämlich gar nicht aufhören zu lesen.
Ganz wichtig in diesem Fall: Never judge a book by its cover.
Wirklich eine große Empfehlung von mir.
- Robert Galbraith
Böses Blut
(155)Aktuelle Rezension von: VioCoIch liebe die Strike Reihe!!
Robin und Cormoran sind ein total tolles Team, haben ihre eigenarten, Qualitäten und geheime Zuneigung zueinander.
Neben den persönlichen Problemen, die beide auf sehr unterschiedliche Weise in diesem Band haben, ist das erste Mal ein Cold Case der Hauptfall für die Detektei.
Die detailgenauen Ermittlungen, das Gefühl die Ermittlungen in Echtzeit mitzuerleben, die Rückschläge, die persönlichen Differenzen und Anziehungen der Protagonisten, alles zusammen einfach super!
Ich fieber mit Robin und Strike mit, was ihre private Angelegenheit angeht und finde euper, dass auch „alte@ bzw. bekannte Klienten weiterhin dabei sind. Man hat das Gefühl den Alltag der Detektei und Robin und Strikes mitzuerleben.
Die Einwände von manchen Lesern, dass die Bücher unnötig lang seien, kann ich gar nicht unterstützen. Ich finde jedes Kapitel, jede Hintergrundinfo und Wendung, jeden Gedankengang total wichtig und berechtigt!!
- Jim Butcher
Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Grabesruhe
(103)Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibroHarry Dresden bekommt es in seinem dritten Fall mit einem unbezwingbaren Geist zu tun, der sowohl die Geisterwelt als auch die Welt der Lebenden terrorisiert. Außerdem ist seine Freundin Susan total aus dem Häuschen, als sie eine Einladung zum Ball der Vampire erhält - sollten die beiden für Recherchezwecke dort auftauchen? Oder ist das nicht viel zu gefährlich, sich in eine Höhle voller Monster zu wagen?
Meine Meinung:
Auch der dritte Fall hat mich gut unterhalten und ich hab die Charaktere mittlerweile echt lieb gewonnen. Vor allem Charity feier ich total! Vor ihrem Temperament und Zorn muss man sich ebensosehr in Acht nehmen, wie vor der Vampirin Bianca.
Was mich leider stört: ich fühle die Chemie zwischen Harry und Susan nicht und wünsche mir tatsächlich Murthy an Harrys Seite. Ich finde, die beiden passen besser zusammen - vielleicht kommt das ja noch irgendwann? Aber insgesamt fand ich es total schade, dass Murthy in diesem Teil so wenig Screentime bekommen hat - sie ist meine liebste Charakterin der Reihe bisher und sie konnte sich diesmal kaum zeigen. Das fand ich schade.
Fazit:
Freue mich auf die weiteren Bände.
- Susan Elizabeth Phillips
Verliebt bis über alle Sterne
(138)Aktuelle Rezension von: ChiruKaioLiest bei Blanvalet niemand die Bücher bevor sie sich für ein Cover Design entscheiden?
Ehrlich im Text wird mehrfach angegeben, dass Piper kurzes strubeliges Haar hat. Warum nimmt man dann jemand langhaariges fürs Cover. 🤯
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Piper steht auf ihren eigenen Beinen hat jedoch Schwierigkeiten die Detektei wieder auf Kurs zu bringen.
Denn all ihre Ersparnisse gingen dafür drauf den Namen zu behalten.
Sie ist ein starker Charakter und bleibt dies auch durchweg. Etwas das ich bei manchen Romantasy Romanen durchaus vermisse.
Piper ist loyal und steht zu ihren Entscheidungen. Einzig ihre Emotionen und ihre Ablehnung sich weiblich zu kleiden wurden in ihrer Erziehung verkorkst.
Durch ihren Auftrag folgt sie Graham. Der Ex-Footballspieler ist jedoch aufmerksam und bemerkt sie.
Statt sich geschlagen zu geben und dreht den Spieß um und geht in den Angriff.
Dennoch verliert sie ihren Auftrag und bringt Graham gar dazu ihr eine Arbeit zu geben.
Ich mochte das Buch und die Charaktere. Wenn auch Pipers Freundinnen etwas blass blieben.
Die Wortgefechte zwischen Piper und Graham waren super.
- Ilona Andrews
Hidden Legacy - Das Erbe der Magie
(156)Aktuelle Rezension von: Mira_Evelyn_ValeSuper spannend, viel Aktion, viele Details, aufregende Love Story.
Selten schafft es ein Buch, mich so vollständig in seinen Bann zu ziehen wie dieses! Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich die Geschichte gefesselt, überrascht und emotional berührt. Die Charaktere sind so lebendig gezeichnet, dass man mit ihnen lacht, leidet und triumphiert.
- Linwood Barclay
Nachts kommt der Tod
(53)Aktuelle Rezension von: Kleine8310"Nachts kommt der Tod" ist ein Thriller des Autors Linwood Barclay. Nachdem mir seine "Promise Falls" Trilogie gut gefallen hatte, habe ich mich schon auf dieses Buch des Autors gefreut. In dieser Geschichte begegnet man Cal, dem ich schon in Promise Falls begegnen durfte, aber das Buch lässt sich auch problemlos ohne jegliches Vorwissen lesen, was ich gut finde.
In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Cal Weaver. Cal ist vor einer Weile aus dem Polizeidienst ausgetreten und arbeitet seitdem als Privatdetektiv. Als er nach einem Treffen mit einem Mandanten in einer regnerischen Nacht auf dem Weg nach Hause ist und kurz auf einem Parkplatz hält, bittet ihn eine nervöse, junge Frau ihn mitzunehmen. Cal schwankt, aber als die junge Frau erwähnt, dass sie seinen Sohn kannte, lässt er sie einsteigen.
Bei einem Zwischenstop an einem Fast Food Laden, steigt eine andere junge Frau wieder bei ihm ein. Was für ein Spiel treiben die Mädchen? Aber nicht nur die Anhalterin ist ab diesem Abend spurlos verschwunden, sondern auch ihre Freundin, die als zweites bei Cal eingestiegen war, wird kurze Zeit später tot aufgefunden. Und Cal ist plötzlich dringend tatverdächtig ...
Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Linwood Barclay hat einen klaren und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mir sehr gefällt und mit dem ich mich beim Lesen wohlfühle. Besonders mag ich, dass Herr Barclay, die Geschichte aus der Sicht des Protagonisten Cal Weaver erzählt. Das finde ich hier super passend. Die Handlung besticht durch verschiedenen Handlungsstränge, die sich erst nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen lassen.
Die Charaktere hat der Autor liebevoll und detailliert ausgearbeitet, was ich toll fand. Nicht nur der Protagonist besticht durch verschiedenste Besonderheiten, sondern auch die Nebencharaktere haben Eigenschaften oder Merkmale, die sie nicht gleich wieder in Vergessenheit geraten lassen. Den Spannungsbogen hat Linwood Barclay, besonders durch die verschiedenen Handlungsstränge, sehr lange recht hoch aufrechterhalten. Das Spannungsniveau ist allerdings eher auf einem mittleren Level und es gibt vielleicht ein bis zwei Spannungsanstiege und ein spannendes Finale am Ende des Buches.
Die Themen in dieser Geschichte sind vielseitig. Es geht um junge Liebe, Polizeigewalt, persönliche Verluste, Selbstjustiz und anderes. Diese Mischung ist super abwechslungsreich und trägt dazu bei, dass ich stets mit Interesse weitergelesen habe. Die Emotionen bringt der Autor authentisch und lebensnah rüber, sodass es schon ein paar Momente gab, in denen ich, beispielsweise mit dem Protagonisten, mitgelitten habe. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Thriller von Herrn Barclay.
Positiv:
* vielschichtige Handlung mit interessanten Erzählsträngen
* schöne Darstellung der Charaktere
* gute vielseitige Themeninhalte
* solide gehaltener Spannungsbogen
Negativ:
* es gab vielleicht ein zwei Passagen, die mir etwas zu langatmig waren, aber das ist
meckern auf hohen Niveau
"Nachts kommt der Tod" ist ein spannender Thriller, der mich vorallem durch die interessanten Charaktere und die abwechslungsreichen Themeninhalte sehr gut unterhalten hat!
- Wolf Haas
Der Brenner und der liebe Gott
(159)Aktuelle Rezension von: TheSaintTotgeglaubte leben länger... wie der Leser feststellen muß: Simon Brenner starb nicht am Ende seines letzten Falles. Denn in dieser Geschichte fristet der perspektivlose durchaus lebendige Simon Brenner sein Dasein als Privatchauffeuer der wohlhabenden Familie Kressdorf. Er kutschiert die kleine Tochter der Familie zwischen dem Vater in München, der Mutter in Wien und dem gemeinsamen Domizil in Kitzbühel hin und her. Während all der langen Autostunden entwickelt sich eine herzliche Freundschaft zwischen dem in Beziehungsfragen nicht gerade erfolgreichen Mann und dem kleinen Mädchen. Als Brenner eines Tages an einer Tankstelle stoppt und Schokolade für Helena kauft, wird sie aus dem Wagen entführt. Da ist der Brenner nicht nur das Mädel los... auch seinen Job.
Von seinen Ex-Kollegen bei der Kripo schnell als Verdächtiger behandelt, ist Brenner nicht nur an der Wiederfindung des Mädchens interessiert, sondern auch an der Reinwaschung seines Namens. Das Umfeld der Familie Kressdorf bietet guten Nährboden für Widersacher: Helena's Mutter ist Leiterin einer Abtreibungsklinik, die es mit fundamentalistischen Christen zu tun hat und der Vater ist ein Bauunternehmer mit einem Riesenprojekt rund um das Wiener Pratergelände. Während der Ermittlungen tauchen einige Ungereimtheiten in der Familie und im Umfeld auf... unter anderem erscheint die Vaterschaft dubios. Brenner's Suche nach Helena sorgt für einige Todesfälle und führt den Antidepressiva schluckenden Detektiven in aufhellende romantisch-sinnliche Gefilde mit einer Südtirolerin...
Wolf Haas begann 1996 mit den Geschichten um den Privatdetektiven Simon Brenner... 2003 erweckte er am Ende des Romans "Das ewige Leben" den Eindruck, eine Pistolenkugel hätte ihn hinweg gerafft. Aus sollt's sein mit dem Brenner. Doch die Leserschaft und der Verlag ließen wohl nicht locker und so betritt die nicht wirklich im Leben erfolgreiche Figur in dieser 2009 erschienenen Geschichte neuerlich die mit Leichen und schrägen Figuren gespickte Krimibühne. Der Autor schafft in seiner ganz eigenen - sich leider auch schnell abnützenden und somit beinahe lästig werdenden - Art eine originelle und unterhaltsame Geschichte, die uns von einem bauernschlauen Erzähler, der sich schon mal direkt an den Leser wendet, nähergebracht wird. Diese Figur - zweifelsohne der Star des "Brenner'schen Universums" - berichtet in holpriger Manier und in aufs Wesentliche reduzierten Sätzen eine durch Beobachtungsgabe und gelungene Skizzierung des Österreichischen mit all den Stärken und Schwächen entwickelte Krimigeschichte von nun nicht gerade überwältigender Tragweite. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Abnützungserscheinungen desselben bis zum Schluss kosten einige Sternchen.
Die Leserschaft scheint nicht nur den Simon Brenner zu mögen, sondern auch diesen unnachahmlichen nicht tot zu kriegenden Erzähler... mittlerweile sind zwei weitere Romane erschienen.
- Don Winslow
Missing. New York
(137)Aktuelle Rezension von: wanderer-of-wordsDon Winslow setzt in seinem Roman auf kurze Kapitel und ein durchgehend hohes Erzähltempo. Das sorgt für viel Dynamik und macht das Buch, zusammen mit der packenden Story, zu einem echten Pageturner. Perfekt dazu passt Winslows knapper und präziser Stil, er verwendet kein Wort zu viel und schafft es trotzdem, dass es nie an inhaltlicher Tiefe oder Emotionen mangelt. An manchen Stellen wirkt das Tempo allerdings etwas atemlos und hektisch und besonders in komplexen Situationen musste ich mich immer wieder kurz orientieren, um den Überblick nicht zu verlieren.
Toll gelungen sind auch die Dialoge und der immer wieder trocken-sarkastische Ton des Buches. Mit Ich-Erzähler und Ermittler Frank Decker wird man schnell warm und fiebert bei seiner unnachgiebigen Suche nach Hailey mit.
Fazit
„Missing. New York“ hat mich mit seinem rasanten Erzähltempo, einer spannenden Story und gut ausgearbeiteten Charakteren bestens unterhalten. - Sara Gran
Dope
(34)Aktuelle Rezension von: HoldenGanz schön rumgekommen in New York ist Josephine "Joe" Flannigan, Exjunkie, die Anfang der 50er Jahre von besorgten Eltern beauftragt wird, ihre verschwundene Tochter und Collegeabbrecherin zu finden, die womöglich im New Yorker Drogensumpf vor die Hunde geht. Die Bezahlung ist mehr als üppig, und so macht Joe sich ans Werk und trifft immer mehr von den ehemaligen Bekannten wieder, die sie nach zweijährigem Cleansein eigentlich hinter sich gelassen hatte. Der Abstieg der Tochter aus gutem Hause scheint immer tiefer gegangen zu sein, als Freund bzw. Zuhälter scheint sie sich einen besonders fiesen Typen ausgesucht zu haben. Besonders stark ist das Buch, wenn Joes Drogenverlangen beschrieben wird, wie der Körper auch nach zweijähriger Drogenfreiheit noch sofort in den verschiedenen Körperpartien reagiert, sobald das Teufelszeug in der Nähe ist. Sie trifft ihren Exmann wieder, der nach wie vor süchtig ist und sieht, wie er sich verändert hat durch den langjährigen Drogenmißbrauch, beschreibt seinen Selbstbetrug (das ständige Reden vom Aufhören "nächste Woche") genauso wie Altjunkies, die trotz allem lange überlebt haben, aber körperlich gezeichnet sind.
- Lee Child
Sniper
(114)Aktuelle Rezension von: HoldenIn einer namenlosen Stadt in Indiana begeht ein ehemaliger Army-Scharfschütze ein scheinbar willkürliches Massaker mit fünf Zufallsopfern, der Täter wird schnell gefaßt und fragt nach Jack Reacher. Alles weitere ist extrem langsam geschrieben, die Figuren bleiben unglaubwürdig bzw. psychologisch egal, am Interessantesten sind die Geschichten über Reachers Nomadenleben und die Erfahrungen "des Zec" in der Schlacht um Stalingrad. Thriller geht auch in spannend mit spannenden Figuren und einem aufregenden Background, hier wird nur erzählt, wie die Leute um 3 Blocks nach Westen gehen und dann 4 Blocks nach Norden.
- Jörg Juretzka
Rotzig & Rotzig
(14)Aktuelle Rezension von: GulanPrivatdetektiv Kristof Kryszinski hat sich von der Wohnungsgesellschaft WODEGA anheuern lassen, um eine Einbruchs- und Vandalismusserie in der Großwohnsiedlung Wohnpark Nord aufzuklären. Dazu nimmt Kryszinski zur Tarnung einen Job als Hausmeister an. Hier muss er sich direkt mit einer Hoodie-Gang und zwei forschen zehnjährigen Zwillingen herumschlagen, die beide als Urheber der Einbruchserie in Frage kommen. Als Kryszinski schließlich die Zwillinge vermeintlich überführt, setzt er eine Maschinerie in Gang, die er hinterher nur allzu gerne wieder aufhalten möchte.Ingesamt dreizehn Bände umfasst die Serie um den Mülheimer Privatdetektiv Kristof Kryzinski inzwischen, „Rotzig & Rotzig“ ist der neunte Band der Reihe. Zumindest bei diesem Band war es überhaupt kein Problem quer einzusteigen. Kryszinski ist ein eigenwilliger und eigensinniger Privatermittler mit bewegter Vergangenheit, sein bester Kumpel ist der Halbitaliener Scuzzi. Kryszinskis Heimat ist Mülheim an der Ruhr, allerdings ermittelt er im Laufe der Zeit auch in den Schweizer Bergen, in Spanien, auf einem Kreuzfahrtschiff und im vorliegenden Band u.a. auch in Luxemburg.
Der Roman ist zunächst ein ganz großer Spaß, voller Humor, lakonischer Sprache, lässigen Figuren und großartigen Dialogen. Doch nach und nach vergeht einem ein wenig das Lachen, als sich herausstellt, dass Kryszinski letztendlich im Großherzogtum einen Abgrund von Kindesmissbrauch aufspürt. Dennoch schafft Juretzka hervorragend die Balance zwischen Ernst und Humor und hat immer einen ungewöhnlichen Einfall im Plot parat. Das war garantiert nicht mein letzter Kryszinski!
- Robert Galbraith
Der Tote mit dem Silberzeichen
(14)Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedelsDie verzweifelte Decima Mullins bittet Privatdetektiv Cormoran Strike um Hilfe den Tod ihres Freundes aufzuklären. In einem Geschäft, das Silber für Freimaurer anbietet, wurde nach einem Raubzug eine unbekannte, verstümmelte Leiche entdeckt. Die Polizei vermutet, dass Decimas Freund, der unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, etwas damit zu tun hat. Doch Decima beteuert, dass er sie niemals verlassen hätte, denn das gemeinsame Baby ist inzwischen geboren. Zunächst erwägt Cormoran den Fall abzulehnen, doch je tiefer er und seine Geschäftspartnerin Robin ermitteln, tauchen weit verzweigte Beziehungen auf. Weitere Männer werden vermisst und die Spuren führen in unterschiedliche kriminelle Machenschaften.
Auch die Beziehung zwischen Robin und Cormoran verläuft nicht geradlinig. Während sie beruflich gut zusammenarbeiten, ist ihre Freundschaft außerhalb der Ermittlungen immer wieder durch gegenseitige Mutmaßungen und Vorwürfe geprägt.
Ich hatte Mühe, allen Personen und Begebenheiten zu folgen. Das Hörbuch erschwert dies, wenn auch fantastisch von Dietmar Wunder gelesen, im Gegensatz zum gedruckten Roman. Dennoch ist der komplizierte Fall mitreißend, wenngleich ich mir weniger ausufernde Handlungsstränge gewünscht hätte. - Mons Kallentoft
Verschollen in Palma
(110)Aktuelle Rezension von: RihannaMonaDa der Schriftsteller für mich unbekannt war, war ich froh, dass ich das Buch als Vorableser lesen durfte. Ich war überrascht von diesem Schriftsteller. Die Story war spannend und die Atmosphäre der Geschichte war gut herausgearbeitet.
Zum Inhalt: Die Tochter Emme von Tim verschwand vor 3 Jahren auf Mallorca. Tim hat nie aufgegeben nach seiner Tochter zu suchen und hat seinen Lebensmittelpunkt nach Palma verlegt du dort eine kleine Detektei aufgemacht, um sich damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Kann er Emme finden? Warum ist sie verschwunden? Ist sie noch am Leben?
Der Einstieg war etwas holprig und die vielen Überlegungen die er angestellt hat, gingen mir am Anfang gegen den Strich, aber dann bekam Tim einen Auftrag eine wahrscheinlich untreue Ehefrau eines betuchten Mannes zu beschatten, wo dann der Liebhaber dieser Frau ermordet aufgefunden wird und die Frau spurlos verschwunden ist. Warum? Von da an begann die Story spannend zu werden und man wollte wissen, wie es weitergeht. Die Story war authentisch, auch wenn manchmal die Traurigkeit von Tim auf einen überschwappen wollte.Klare Leseempfehlung!
- Raymond Chandler
The Big Sleep
(20)Aktuelle Rezension von: tedescaIrgendwie hat mich dieser erste Teil der Philip-Marlowe-Reihe nicht so richtig gepackt, obwohl das Buch an sich witzig geschrieben ist, die Typen gut rüberkommen und auch die Geschichte nicht unspannend ist. Es spielt ja Ende der Dreissigerjahre, und diese Gangstersprache klingt für mich wie eine Parodie, es fällt mir schwer, nicht laut aufzulachen, wenn der Oberboss sagt "The girl can dust" für "Die Kleine kann abhauen" - wahrscheinlich hab ich schon zu viele Filme und Perssiflagen auf dieses Genre gesehen, um das wirklich ernstnehmen zu können. Grundsätzlich ist die Geschichte sehr vielschichtig und birgt bis zum Schluss größere und kleinere Überraschungen. Philip Marlowe, den wir hier ja zum ersten Mal treffen, gewinnt immer deutlichere Züge und wird einem immer sympathischer. Sehr ansprechend finde ich seine ganz persönlichen Gedanken, die er als Ich-Erzähler ja mit uns Lesern teilt. Somit bekommt er noch eine Chance, der zweite Teil ist bereits bestellt.























