Bücher mit dem Tag "privatdetektivin"

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234 Bücher

  1. Cover des Buches Vermiss mein nicht (ISBN: 9783596297184)
    Cecelia Ahern

    Vermiss mein nicht

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt

    Sandy sucht ihr ganzes Leben lang nach Vermissten. Doch dann verschwindet sie plötzlich und findet sich an einem geheimnisvollen Ort namens "Hier" wieder...


    Bewertung 

    "Vermiss mein nicht" ist nicht mein erster Roman von Cecelia Ahern. Während andere mir durchaus gut gefallen haben, war dies bei "Vermiss mein nicht" nicht der Fall. Ich konnte das Buch nicht greifen, wusste nichts damit anzufangen. Ein paar Mal stand ich tatsächlich davor, das Buch abzubrechen. Ich habe es dann doch nicht getan, weil es einfach nicht meine Art ist. Allerdings hatte ich danach das Gefühl, meine Zeit verschwendet zu haben. Dementsprechend bleibt es bei knappen zwei Sternen und der Hoffnung,, dass der nächste Ahern-Roman besser wird.

  2. Cover des Buches Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3) (ISBN: 9783548284217)
    Chris Carter

    Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)

     (892)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Der dritte Fall für Hunter und Garcia in Los Angeles. Wieder mal treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen in der Stadt der Engel. Sein erstes Opfer ist eine junge Frau. Und diese ist auf eine Weise entstellt die selbst dem hartgesottenen Ermittlerduo einen eisigen Schauer über den Rücken laufen lässt.

    Hart, härter - Carter. Hunter und Garcia ermitteln wieder. Und liefern das volle Programm ab. Ich liebe diese beiden zusammen einfach. Ein unschlagbares Duo, was für eine gute Prise Humor in diesem schaurigen Fall sorgt. Dieser dritte Band ist zwar auch nichts für schwache Nerven, dennoch kommt er von der Brutalität nicht an die ersten beiden heran. Was der Grausamkeit dennoch keine Grenzen setzt. Es läuft einem wirklich ein kalter Schauder über den Rücken, was sich der Autor hier wieder hat einfallen lassen. Wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, hat Chris Carter immer noch ein Ass im Ärmel. In diesem Fall habe ich das Hörbuch gehört und muss sagen, dass ich von der Synchro absolut begeistert bin. Nicht nur einmal hatte ich wahrhaft Gänsehaut. Was mir bei Chris Carter auch immer wieder gut gefällt, sind die verschiedenen Perspektiven aus denen er seine Fälle schreibt. Nicht nur die Ermittler kommen hier zu Wort, nein auch die Opfer, Angehörigen und sogar der Täter. Das bringt immer wieder neue Facetten in den Fall und beleuchtet die Dinge immer wieder von einem anderen Licht. So kann man quasi auch immer ein bisschen in die Gedankenwelt des Täters abtauchen. Und das ist tatsächlich das Gruseligste an dem Ganzen. Nicht die Leichen die gefunden werden oder die Obduktionsergebnisse. Nein, die Hirngespinste und die Beweggründe des Mörders lassen einem noch einen ganz anderen Schauder über den Rücken laufen. Das Ende ist wie immer super spannend und beschert mal wieder ordentliches Herzklopfen. Wieder mal top!

    Wie nicht anders erwartet, einfach genial. Spannend von der ersten bis zur letzten Minute! 5 von 5!

  3. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492281591)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (526)
    Aktuelle Rezension von: zinas_buchwelt

    Es war mein erstes Buch von Nina McKay und mit Sicherheit nicht mein letztes. Der Schreibstil war super angenehm zu lesen und ich konnte leicht in die Geschichte abtauchen. Es geht direkt spannend los und man wurde mitten ins Geschehen geworfen. Das hat mich von Anfang an total neugierig gemacht und ich wollte gerne mehr erfahren. 

    Da die Protagonistin Alana selbst noch viel über die magische Welt zu lernen hat, wurde ich als Leser sehr gut mitgenommen. Sie war mir sehr sympathisch und vor allem ihre etwas tollpatschige Art sowie die Tatsache, dass sie ihr Herz auf der Zunge trägt, haben mich des öfteren zum Lachen gebracht. Als mehrere Menschen in Ihrem Umfeld sterben, gerät sie auch in den Fokus der Ermittlungen und trifft auf Detektiv Dylan Shane. Ich mochte ihn sehr gerne und vor allem die beiden in Kombination haben mir gut gefallen.

    Die Geschichte wird wundervoll durch die Nebencharaktere abgerundet. Vor allem Clay, Alanas besten Freund, habe ich ins Herz geschlossen. Ich mochte die Dynamik zwischen den Charakteren und die Thematik sehr gerne. Das Ende kam leider viel zu schnell und ich hätte noch so viel mehr lesen können. Auch wenn ich persönlich das Ende etwas traurig fand, war es doch ein schöner Abschluss für die Geschichte.

    Das Buch war total kurzweilig, hat mich sehr gut unterhalten und mir einige tolle Lesestunden beschert. Eine unterhaltsame und fesselnde Fantasy Geschichte, die von mir 4/5 ⭐️ bekommt.

  4. Cover des Buches Fisch und fertig (ISBN: 9783954515691)
    Ute Haese

    Fisch und fertig

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Ich habe so viele Lieblingsserien und einige viele beim Emonsverlag und so suche ich natürlich auch nach „älteren Büchern“ meiner Lieblingsserien. So bin ich über das Buch von Ute Haese gestolpert: Fisch und fertig. 

     Die Privatdetektivin Hanna Hemlock schafft es zwar hier noch nicht, dass sie zum Amt geht und eine Lizenz holt, dass sie auch amtlich die Privatdetektivin ist. Aber das macht nix. Alle kennen sie und sie hat gleich mehr Fälle, als ihr lieb sind. Zum einen stirbt ein Mann, ohne Testament, weshalb sein Freund der Testamentsvollstrecker nicht an Selbstmord glaubt. Dazu darf Hanna die Erben suchen. Zumindest einer von denen ist dann auch in Gefahr. Und dann kommt ihre Freundin, damit, dass sie sauer ist, weil ständig ihre Tischdeko fehlt. Zudem ist ab und an das Essen vergiftet und sie weiß sich nicht mehr zu helfen. 

     Ein super Cosy Crime, man kommt oft aus dem Lachen nicht raus. Zumal Hannas – etwas ältere Freunde noch den Bootschein machen – und so für weitere Verwirrungen und Spannung sorgen. Und dann die Namensgebung der frisch geschlüpften Schildkröten. Total lustig. Ich mag diese sympathische Serie, die hier deutlich am Meer spielt, was der Lokalkolorit auch immer wieder bestätigt. Die Schreibweise ist so trocken komisch, dass ich mich nicht gelangweilt habe und viel Spaß hatte. Und obwohl das Buch fast 400 Seiten hat, war ich schnell damit fertig. 

     Mein – Lesezeichenfees – Tipp: 

    Wer Spannung, Spaß, Witzigkeit, skurrile Charaktere und Lokalkolorit liebt, ist hier total richtig. Cosy Crime vom Feinsten! Ich liebe diese Serie und auch dieser Band hat mich nicht enttäuscht. 10 Feensternchen dafür und eine unbedingte Leseempfehlung. Natürlich auch ein Behalti!

     

    Überschrift: Seite 144

  5. Cover des Buches Blutspur (ISBN: 9783641091743)
    Kim Harrison

    Blutspur

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Rachel-Morgan-Reihe ist eine Urban-Fantasy-Serie, die in einer Welt angesiedelt ist, in der die Menschheit fast vollständig ausgerottet ist, da genmanipulierte Lebensmittel für eine lebensbedrohliche Seuche und für zahlreiche Untote gesorgt haben. In dieser Welt versucht nun die temperamentvolle Hexe Rachel Morgan, Angestellte der Inderlander Security, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Nach wiederholten Differenzen mit ihrem Vorgesetzten wird Rachel gekündigt, was sie veranlasst ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Mit dabei sind ihre Freunde Jenks - ein Pixie (ein fliegender Elf) und Ivy - eine Vampirin.

    Dramatische und temporeiche Passagen wechseln sich gekonnt ab und durch den teils scharfzüngigen Erzählstil, bei dem ich mir manchen Lacher nicht verkneifen konnte, wird das Lesevergnügen konstant hoch gehalten. Mich hat dieser Teil gut unterhalten - ich kann das Buch  empfehlen und vergebe 4,5 von 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Berlin Ripper (ISBN: B01DABBTCS)
    Siegfried Langer

    Berlin Ripper

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Podcast_buecherreich

    "Berlin Ripper" ist bereits der dritte Teil der Reihe rund um Privatdetektivin Sabrina Lampe und Kommissar Niklas Steg. Ich mag die Reihe sehr, sehr gerne, weil ein toller trockener Humor immer mit von der Partie ist. Besonders in Sabrinas Umfeld tummeln sich skurrile Charaktere und Situationen, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringen.


    Ich wurde auch beim 3. Fall nicht enttäuscht, was den Humor anging! Leider hatte ich das Gefühl, dass der eigentliche Fall (Mörder schlitzt Frauen bäuchlings auf) dieses Mal hinter der Charakter-Entwicklung zurückstand, was das Buch etwas einseitig machte. Mit hoffentlich mehr Balance lese ich dann gerne auch Band vier, sobald verfügbar! :D


    Hört mal in meine Januar-Episode vom Podcast bücherreich rein, dort erfahrt ihr mehr und mündlich. ;)

  7. Cover des Buches Sechsunddreißig Diamanten und ein Mord (Jackie Dupont - Diamond Detective, Band 1) (ISBN: 9781521153123)
    Runnah von Spielfeldt

    Sechsunddreißig Diamanten und ein Mord (Jackie Dupont - Diamond Detective, Band 1)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Gerhard
    Ich war hin und her gerissen bei dem Buch ,,.. Es hat mich auch wirklich einige Tage in der Handtasche begleitet,.. Dann kam es wieder weg und wurde später weiter gelesen,.. Ich mag ja dieses Springen in Büchern zwischen den Zeiten, Vergangenheit und Gegenwart,.. Immer neue Hinweise oder Finten und dann geht's 2 Schritte vor und einen zurück,.. Manchmal drohet man sich im Kreis und kommt trotzdem 2 Kapitel spöter ans Ziel,.. Ich fand die Story an sich richtig gut und konnte ihr auch super folgen,.. Nur manchmal war es etwas "zu vorausschauend" - man könnte sich denken wie das jetzt wieder passierte ,... Aber die Vergangenheit hatte eine wesentliche Rolle und der Schluss war dann nochmal überraschend und auch im Laufe der Geschichte gab es einige spannende und überragende Momente,.. Ich hoffe die Taffe Frau ermittelt weiter ;-) man was war sie eine geniale charakterbesetzung in mitten der Männer Domäne:-)
  8. Cover des Buches Buttgeflüster (ISBN: 9783740801816)
    Ute Haese

    Buttgeflüster

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Corrado

    Kornkreise am Passader See, Hanna Hemlokks Heimat, sorgen dafür, dass Ruhe und Beschaulichkeit vorbei sind! In Scharen tummeln sich hier jetzt Esoteriker jedweder Couleur und Neugierige, um nach Außerirdischen oder übersinnlichen Kraftquellen zu suchen, obwohl sich Hanna fast sicher ist, dass sich jemand aus dem Dorf einen Spaß erlaubt hat oder dass der Tourismusverein das Geschäft beleben möchte. Vielleicht aber gibt es auch eine natürliche Erklärung, denn die Rehe sind gerade in der Brunft...

    Und als wäre das nicht genug, um Hannas Frieden zu stören, wird sie mit zwei Fällen beauftragt, deren Nachforschungen sich reichlich skurril gestalten: zum einen bittet sie eine Frau Schmale, den vermeintlichen Unfalltod ihres Mannes beim Joggen zu untersuchen, zum anderen erscheinen Freund Johannes und zwei Kornkreisjünger, die Juliane, eine der Ihren und selbsternanntes Engelmedium vermissen. Hanna, die sich zu allem Überfluss noch einer Stalkerin erwehren muss, hat plötzlich alle Hände voll zu tun...

    Hanna Hemlokk, hauptberuflich Schreiberin von Herz-Schmerz-Geschichten für Frauenzeitschriften und nebenberuflich Ermittlerin, dürfte einigen Lesern schon eine alte Bekannte sein.

    "Buttgeflüster" ist nämlich bereits der siebte Roman, dessen Protagonistin sie ist.

    Als Küsten-Krimi bezeichnet die Autorin ihre Geschichte - und ja, Hanna hat immer auch einige Kriminalfälle zu lösen, aber im Mittelpunkt stehen doch immer eher das private und soziale Leben der Hauptperson und die vielen Verflechtungen, die zwischen ihr und ihren Mitmenschen bestehen.

    Das ist auch so in "Buttgeflüster", dessen Titel auf ein spezielles Fischgericht zurückgeht, das auch hier im Roman kredenzt wird.

    Die beiden Fälle, die Hanna zu lösen hat, sind außerordentlich verwirrend und die Auflösung ist mehr als mühsam und letztendlich auch einigermaßen absurd.

    Als Krimi empfinde ich den Roman nur als mittelspannend, entschieden zu langatmig und leider wenig interessant, was aber mit dem gewählten Thema zu tun haben mag.

    Und wäre da nicht der ständig präsente Wortwitz, mit dem Ute Haese ihre Figuren ausstattet und der für das Fehlen einer zündenden Handlung ein wenig entschädigt, gäbe es nicht das mehr als ungewöhnliche und turbulente Privatleben der Ermittlerin und ihre Empfindungen, an denen uns die Autorin teilhaben lässt, dann müsste ich diesen Roman als langweilig und viel zu lang, zu ausführlich bezeichnen. Allzu oft verliert er sich stark in Nebensächlichkeiten und immerwährenden Spötteleien über die Schar der Esoteriker, der Engelmedien und gewisser unerträglicher Chauvinisten.

    Unter den zahlreichen Handlungssträngen ragt für mich einzig derjenige heraus, der der Stalkerin gehört, derer sich Hanna erwehrt, vor der sie auf der Flucht ist und wegen der sie sich gezwungen sieht, auf Schleichwegen ihr Haus zu verlassen. Hier zeigt sie ganz gewiss paranoide Züge, zumal die Stalkerin sich letztend als völlig ungefährlich herausstellt.

    Amüsant zu lesen war das gewiss. Und ein netter Einfall war es obendrein - und rettete für mich den Krimi ein wenig, mit dem ich ansonsten eher weniger anzufangen weiß. Dennoch wird er selbstverständlich seine Freunde finden....

  9. Cover des Buches Einmal ist keinmal (ISBN: 9783641168193)
    Janet Evanovich

    Einmal ist keinmal

     (567)
    Aktuelle Rezension von: FraeuleinSpinnweb

    Das Thema „Kopfgeldjäger“ war schon immer faszinierend für mich. Nicht nur Boba Fett oder Din Djarin aus Star Wars hatten es mich angetan, im Manga/Anime Bereich war es „Cowboy Bebop“ und sogar der trashigen „Dog- Der Kopfgeldjäger“ stand Nachts auf meinem „Ich-kann-nicht-schlafen“-Programm. Somit musste Stephanie Plum irgendwann auf meiner Leseliste erscheinen.


    Im ersten Band ist Stephanie Plum einfach abgebrannt. Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Aus dieser Not nimmt sie einen Job bei ihren Cousin Vinnie an, aber nicht wie ihre Mutter meint, als Hilfe im Büro, sondern als knallharte Kopfgeldjägerin. Doch Steph ist eine Anfängerin und noch meilenweit von Knallhart entfernt. Mit Hilfe des coolen Ranger (und wir alle haben oder hatten schon mal einen Ranger-Typen in unseren Leben) nimmt sie gleich einmal den gefährlichsten Job an, den Vinnie zu bieten hat. Joe Morelli, mit dem sie nicht nur eine Nachbarschaft, sondern auch ihre Unschuld in der Highschool geteilt hat. 


    Ungeniert erleben wir ihre Welt und der Schreibstil ist locker flockig und lädt förmlich zum Schmunzeln ein. Die Sprache ist witzig und die Spannung ist trotz des Humors immer fesselnd. Ich habe mein bestens unterhalten gefühlt, und sollte ich eines Tages einen Hamster habe, wird er Rex heißen.

  10. Cover des Buches Nichts zu verlieren: {A wie Alibi} (ISBN: 9783955304867)
    Sue Grafton

    Nichts zu verlieren: {A wie Alibi}

     (11)
    Aktuelle Rezension von: EvelynM

    Dieser Krimi aus den 80er Jahren wurde mit den Worten „Der Auftakt zu einer der berühmtesten und erfolgreichsten Krimiserien!“ angepriesen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen

    Nikki Fife saß 8 Jahre für den Mord an ihrem Ehemann Laurence im Gefängnis. Als sie entlassen wird, führt ihr erster Weg zu der Privatdetektivin Kinsey Millhone. Nikki bleibt bei ihrer Unschuldsbehauptung und engagiert sie, den wahren Mörder zu finden. Das gestaltet sich sehr schwierig und erfordert Kinseys ganze Aufmerksamkeit. 

    Ganz im klassischen Stil alter englischer Krimis und Ermittlungsarbeit begleitet die/der Leser*in die Privatdetektivin Kinsey bei ihrer Arbeit. Das Buch ist aus Kinseys Sicht verfasst und liest sich meist wie eine Art Tagebuch. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Anfangs gefiel mir die Geschichte ganz gut, denn man lernt Kinsey als Einzelgängerin und recht widersprüchliche Frau kennen. Doch dann nervten mich die Übersetzungsfehler und auch die alte Rechtschreibung. Ich ging davon aus, dass es sich um eine Neuauflage und somit ein überarbeitetes Exemplar handelte. Da lag ich falsch. Über die alte Rechtschreibung konnte ich hinweglesen, allerdings vermisste ich auf vielen Seiten die Spannung im Buch. 

    Die Geschichte plätscherte so dahin, ohne nennenswerte Spannung. Kinsey ist schon ein seltsamer Charakter und war für mich mit der Zeit schwer zu fassen. Zwischendurch fiel es mir schwer, an der Geschichte dran zu bleiben und weiterzulesen, denn bei all den Nebensächlichkeiten, die um die Ermittlungen herum erzählt wurden, verlor ich die eigentliche Story zusehends aus den Augen. 

    Die Längen wurden leider auch nicht in den letzten, wirklich spannenden Kapiteln wettgemacht. Deshalb vergebe ich für dieses Buch nur 2 Sterne, denn meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

  11. Cover des Buches Zuträger (ISBN: 9783839216859)
    Friederike Schmöe

    Zuträger

     (6)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Katinka Palfy wird von Jana beauftragt, deren Kollegin Hanne zu suchen. Hanne hat auch beim dem Bamberger IT-Unternehmen Kvintu gearbeitet und ist verschwunden. Ein paar Wochen vorher ist eine junge Praktikantin beim Training für den Weltkulturerbe-Lauf am plötzlichen Herztod verstorben. Und bald sieht Katinka hier Parallelen…

    Das Unternehmen trainiert gemeinsam für diesen Lauf – das ist nicht unbedingt freiwillig…alle Mitarbeiter sollten sich beteiligen. Dass hier Mobbing in reinster Form herrscht, hat Katinka bald heraus – aber sie kommt auch noch anderen Dingen auf die Spur…

    Also ein schnelles „Drüberlesen“ geht bei diesem Krimi nicht; es gibt sehr viele Personen und sehr viele illegale komplizierte Machenschaften, die die ganze Aufmerksamkeit des Lesers erfordern. Trotzdem war es ein Genuss, in dieses Buch einzutauchen und mitzufiebern.

    Auch das private Leben kommt nicht zu kurz – Katinka und Hardo leben nun nebeneinander in dem Haus, das sie gekauft hat. Aber dann mischt Katinka sich in Polizeiarbeit ein – und es gibt Stunk und herrscht dann tagelange Funkstille. Beide sind stur wie Maulesel meiner Meinung nach, auch wenn….nein das erzähle ich nicht, das lest mal schön selber.

    Ärgerlich war nur, dass sehr viele Fragen offen geblieben sind. All das was sich Dante Wischnewski im Epilog fragte – das frage ich mich auch…und es gefällt mir gar nicht, dass es darauf keine Antworten gab…


  12. Cover des Buches Todeskleid (ISBN: 9783426525333)
    Karen Rose

    Todeskleid

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Elbi_Ones

    Sehr gute Formulierungen, die mich teilweise beeindruckten, und eine gute Story. Wobei ich mich im Nachhinein fragte, ob es sich die Autorin in manchen Dingen nicht zu einfach gemacht hat. Ein Personenregister wäre hilfreich gewesen, bei der Vielzahl der Akteure verliert man leicht den Überblick. Überhaupt nicht gefallen hat mir die Formatierung (beispielsweise fehlendes Einrücken, wenn sich zwei Personen abwechselnd unterhalten), die das Lesen nicht erleichterte.

    Deshalb vergebe ich vier Sterne.

  13. Cover des Buches Aschebraut (ISBN: 9783548283791)
    Alison Gaylin

    Aschebraut

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Brenna Spector ist eine ganz besondere, junge Frau, die mit einer Gabe gesegnet ist, die sie selbst allerdings nicht immer so als Segen ansieht: sie hat ein autobiographisches Gedächtnis, d.h. sie kann nichts vergessen und sich auch noch an weit zurückliegende Dingen sehr gut erinnern.

    Sie arbeitet als Privatdetektivin und „Aschebraut“ ist nach „Dornröschenschlaf“ bereits der zweite Krimi um Brenna.

    Vor Jahren verschwand ihre kleine Schwester Clea spurlos und seitdem lässt ihr Verschwinden Brenna nicht zur Ruhe kommen...

    Als sie mit dem Fall der verschwundenen Lula Bella betraut wird, wittert sie eine Verbindung zu Clea.

    Den zweiten Fall um Brenna Spector finde ich zwar spannender als den ersten, aber auch hier hat mir ein kontinuierlicher Spannungsaufbau ein wenig gefehlt. In Teilen war mir die Geschichte ein wenig „gestockt“.

    Die Protagonistin ist aber so charismatisch gewählt, dass man darüber schon fast hinwegsehen kann.

    Sie gerät in einen Strudel von Ereignissen, die den Leser anfangs ein wenig überfordern könnten, wenn man nicht konzentriert am Ball bleibt. Ein wenig wirr schon fast.

    Aber alles in allem kann ich hier vier Sterne von fünf vergeben.

  14. Cover des Buches Wo niemand dich findet (ISBN: 9783442377909)
    Laura Griffin

    Wo niemand dich findet

     (19)
    Aktuelle Rezension von: hazy_chapter
    "Spannend, erotisch, unwiderstehlich"

    Klappentext:
    Privatdetektivin Alexandra Lovell macht verschwundene Menschen ausfindig – und manchen hilft sie dabei unterzutauchen. Der letzteren Kategorie gehört Melanie Bess an: Sie hält es bei ihrem brutalen Mann Craig Coghan nicht mehr aus. Er verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Gemeinsam mit Alex plant sie die Einzelheiten ihrer Flucht in ein neues Leben. Doch eines Tages ist sie selbst für Alex nicht mehr erreichbar und wie vom Erdboden verschluckt. Hat der gewalttätige und eifersüchtige Craig von Melanies Plänen Wind bekommen?

    Rezension:
    Bei "Wo niemand dich findet" von Laura Griffin handelt es sich um den ersten Teil ihrer Reihe. Ich habe das Buch als Mängelexemplar erworben und war gespannt, da ich die Autorin nicht kannte. Erst später habe ich in Erfahrung gebracht, dass es sich bei dem Buch um einen Ladythriller handelt.
    Demnach werden keine blutigen Handlungen erläutert oder dargestellt. Dies ist für mich jedoch ein wichtiger Faktor beim Lesen eines Thrillers. Es ist für mich besonders interessant die Vorgehensweise eines Mörders zu lesen, um zu verstehen aus welchen Trieben heraus dieser solche Taten verrichten kann.

    Hauptsächlich steht die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten im Vordergrund. Diese wirkte zu aufdringlich und ich konnte das ganze nicht nachvollziehen.

    Die Schreibweise der Autorin ist flüssig. Sie schaffte es aber nicht mich in ihren Bann zu ziehen. Die ersten Seiten konnte ich nur mit sehr viel Mühe lesen. Die letzten Seiten waren dann hingegen spannend, was auch der Grund war weshalb ich mir den zweiten Teil ebenfalls gekauft habe.

    Insgesamt war der Thriller für mich eher enttäuschend. Der spannende Fall rückte leider viel zu oft in den Hintergrund, wodurch die Spannung verloren gegangen ist.
  15. Cover des Buches Altlasten (ISBN: 9783867542449)
    Sara Paretsky

    Altlasten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Sara Paretskys Roman Altlasten, im amerikanischen Original Fallout von 2017, dieser radioaktive Niederschlag lässt nichts Gutes erahnen. 

    Altlasten beginnt unscheinbar. V.I. Victoria Iphigenia Vic Warshawski, Chicagos weiße Privatdetektivin, soll für Angie und Bernie einen Freund suchen, den jungen schwarzen Filmemacher August Veriden. In dem Sportstudio, in dem er jobbt, wurde eingebrochen und verwüstet, er selbst ist seit zehn Tagen unauffindbar. Chicagos Polizei kümmert sich nicht um solche Lappalien; auch seine Wohnung wurde von Vandalen heimgesucht. Die Tatorte gleichen sich, jemand hat ein großes Interesse an ihm oder etwas. Wer ist hinter was her? August ist mit der afroamerikanischen Emerald Ferring movieStar nach Kansas, um über ihre Wurzeln eine Doku zu drehen, eine Origin Story.

    Vic ist mit ihrer Hündin Peppy, einem Golden Retriever in Kansas unterwegs, weil sie nicht allein ermitteln will und einen verständnisvollen Gesprächspartner braucht.

    Warshawski recherchiert verbissen ohne Rücksicht auf eigene Verluste, kämpft ohne Scheu vor Sheriffs, County Police, US Army und anderen bösen Buben, kehrt das Unterste zuoberst, buddelt in der Erde, findet Leichen und rettet Fasttote und fragt sich, ‚wo liegt der Hund begraben?‘ Ein leerer Atomraketensilo, geheime Experimente in einem Universitätslabor, gentechnisch veränderte Pflanzen, mysteriöse Krankheitskeime als biologische Waffen und radioaktiv verseuchte Böden im Zentrum einer komplexen Geschichte. Leichen verschwinden. Vic, eine widerwärtige Detektivin, die den Tod riecht wie eine Schmeißfliege (Zitat), streitet sich mit dem Sheriff. Sie, die berühmte Frau aus Chicago, die alle Sünden und Verbrechen im Douglas County aufdeckt (Zitat). Im Forschungszentrum für Biowissenschaften an der Uni Kansas gab es einen David Paretsky, einer von den Guten. 

    Großartiges Portrait einer Privatdetektivin mit einem Schuss Selbstironie, ein Tribut Paretskys an den feministischen Krimi, V. I. Warshawski, die Wünschelrute für Verbrechen. Ihr Jack kann ihr dabei nicht mehr zusehen.

    Dieser vielschichtige, hochaktuelle und spannende Plot führt Paretsky zurück in ihre eigene Vergangenheit. Ihr Vater war von 1951 bis 2000 Zellbiologe en der University of Kansas. Sein Arbeitsgebiet waren die Bakterien. 

  16. Cover des Buches Ein Krokodil für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404149186)
    Alexander McCall Smith

    Ein Krokodil für Mma Ramotswe

     (49)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Precious Ramotswe eröffnet mit ihrer No. 1 Ladies Detective Agency die erste Detektei in Botswana, am Anfang ist es schwierig, Aufträge zu bekommen, doch sie gibt nicht auf, und so kann der Leser sie bei einer ganzen Reihe Ermittlungen begleiten.

    Entgegen des Untertitels handelt es sich hier nämlich nicht um den „1. Fall“, sondern um eine ganze Reihe von Fällen, fast jedes Kapitel handelt von einem anderen und zwischendurch erfahren wir einiges über Mma Ramotswe selbst, und auch das afrikanische Leben bzw. das Leben in Botswana nimmt einen Teil der Geschichte ein. Der Autor, obwohl selbst kein Afrikaner, ist in Afrika aufgewachsen, hat später u. a. auch in Botswana gelebt, und kennt daher Land und Leute.

    Als ich vor einigen Jahren die Fernsehserie um Mma Ramotswe entdeckte und sehr gerne sah, die auf dieser Buchreihe basiert, wollte ich natürlich auch die Bücher lesen, und nun ist es endlich so weit. Natürlich habe ich durch die Serie bereits eine Vorstellung von Mma Ramotswe und der Gegend, in der sie lebt, aber ich denke, mein Kopfkino hätte auch so gut funktioniert. Mma Ramotswe habe ich hier wie da schnell gemocht. Neben ihr gibt es ein paar wiederkehrende Charaktere, wie ihre Sekretärin Mma Makutsi und ihren Freund, J. L. B. Matekoni, der eine Autowerkstatt besitzt.

    Die Reihe ist schon älter, das Original des ersten Bandes stammt aus 1998. Mir gefällt gut, wie Mma Ramotswe ihre Fälle löst, bedächtig, aber schlau, und ganz auf ihre eigene Art. Sie hat sich manches angelesen, aber sie hat auch Lebenserfahrung und Menschenkenntnis. Ein bisschen schade ist, dass sie manchmal ihr Selbstbewusstsein verliert, aber das ist menschlich nachvollziehbar. Ich bin schon gespannt auf weitere Romane der Reihe.

    Mma Ramotswe ist eine ungewöhnliche Detektivin, die mir sehr sympathisch ist und mit Herz und Köpfchen ihre Fälle löst. Man erfährt auch viel über die private Precious Ramotswe und das Land, in dem sie lebt. Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches Die Ewigkeit in einem Glas (ISBN: 9783832165512)
    Jess Kidd

    Die Ewigkeit in einem Glas

     (132)
    Aktuelle Rezension von: mellibooks

    Ich find die Beschreibungen der eingelegten Leichen eklig und auch die Stimmung der Buches war eher düster.
    Ich konnte das Buch leider nicht abholen. Da mir die Handlung ebenso weniger gefallen hat. Ich fande die Story mit dem geheimgehaltenen Mädchen eher uninteressant und komisch.
    Das Lesen hat mir daher auch weniger Spaß gemacht. 

  18. Cover des Buches Greywalker (ISBN: 9783453433106)
    Kat Richardson

    Greywalker

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Riuna

    ...leider nicht gut geschrieben. 

    An sich liebe ich Fantasy und auch gute Krimis. Dass die Vereinigung von beidem geht, zeigt beispielsweise Ben Aaronovitch. Kat Richardson ist dies meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen. 

    Die Idee an sich, mit einem kurzen Tod, einer Zwischenwelt voll Grau und Mystik hat mir sehr gut gefallen. Daher auch die zwei Sterne. 

    Die Hauptfigur selbst fand ich jedoch schlichtweg nicht gut. Es fand keine Entwicklung statt, kein wirklicher Aha-Moment. Ich bin eigentlich ein Fan von genauen Beschreibungen und Bewusstseinsstömen, doch durch das viele Grau waren diese formals sehr zäh. Oft habe ich mit mir gekämpft weiterzulesen. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. 

  19. Cover des Buches Süßer der Punsch nie tötet (ISBN: 9783839221853)
    Friederike Schmöe

    Süßer der Punsch nie tötet

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Euridike
    Adventskrimi aus dem pittoresken Bamberg. Man streift mit der Protagonistin durch die Altstadt , Klein - Venedig bis zum Domberg. Beim Bummel über den Weihnachtsmarkt kann man die Gewürze, um die es in diesem Buch geht, förmlich riechen. Denn es geht um Giftmord! Mehrere Teilnehmer von Kochkursen der Starkoechin Caro werden vergiftet durch Glühwein und Gewürze. Der Gewuerzhaendler Gfell wird unter anderem von Katinka und Hardo verdächtigt. Dieses Ermittlerduo ist sehr authentisch und sympathisch. So wie man sich eben eine Privatdetektivin und einen etwas älteren Polizeikommissar eben vorstellt. Das Buch liest sich nicht so flüssig, da es sich eben um normale Polizeiarbeit in Bamberg und nicht um eine spektakuläre Hollywood Serie handelt. Ich will auf jeden Fall über Katinka und Hardo auf dem laufenden bleiben.
  20. Cover des Buches Zweimal ist einmal zuviel (ISBN: 9783641071462)
    Janet Evanovich

    Zweimal ist einmal zuviel

     (242)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Nichts beschwingt den Gang eines Mädchens mehr, als eine Pistole in ihrer Handtasche. Stephanie Plum ist wieder auf der Jagd nach den Gaunern der Großstadt.  Zwei Fälle beschäftigen sie gerade: das Verschwinden des Angeklagten Kenny  Mancuso und ein Fall von Sargdiebstahl. Gemeinsam mit Grandma Mazur - die alte  Dame genießt Beerdigungen wie andere Leute Sahnetorten - macht sie sich auf die  Suche - quer durch die Hinterhöfe Trentons und Omas liebste  Beerdigungsunternehmen... 


    Sichtweise: Wir schlüpfen in die Rolle der frechen und noch recht neu im Geschäfft Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. In Ich-Form erzählt, bekommen wir einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Nicht immer kann ich ihre Handlungen nachvollziehen, aber sie passen gut zu ihrem aufbraussendem Tempament. Bei einigen Szenen musste ich laut auflachen wegen der schlagfertigen Sprüche. Stephanie ist ein Tollpatsch oft mit mehr Glück als Verstand. 


    Story: Orts- und Personentechnisch knüpfen wir direkt an Band 1 an. Es spielt alles wieder in der Stadt Trenton und auch Stephanie's geliebte Familie wird in ihre Fälle hineingezogen. Allen vorran liebe ich Großmutter Mazur, sie ist vom ähnlichen Schlag wie Stephanie und lässt mich einfach dauergrinsen wenn sie auftaucht. 

    Auch hier ist Janet Evanovich die gute Kombination aus ROman  und Krimi gekommen. Mit Humor und Spannung verfolgen wir die Verbrecher, lassen uns von Joe Morelli verführen (oder auch nicht) und bekommen Angst wenn es Ernst wird. Dieser zweite Band hat sich wieder herrlich schnell weglesen lassen und ist super für zwischendurch. 

    Einige Wendungen animieren zum weiterlesen und treiben den Puls in die Höhe. Jedoch waren auch ein paar Details ziehmlich vorhersehbar, sodass ich schon manche Schlüße eher ziehen konnte als unsere Protagonistin. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hatte richtig Spaß beim lesen. 


    Fazit: Ein toller leichter Roman gepaart mit Krimianteilen, sollte jeder einfach mal austesten und dann entweder verschlingen oder liegen lassen.

  21. Cover des Buches Winterfluch (ISBN: 9783802588297)
    Seanan McGuire

    Winterfluch

     (75)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Mir hat die Geschichte und die Figur der Hauptdarstellerin total gut gefallen. Grundsätzlich kennt man diese Art von Story und Handlungsabläufen auch aus anderen Büchern und Filmen, also ein Fantasythema witzig und doch spannend zu erzählen. Aber man muss ja das Rad nicht immer wieder komplett neu erfinden.

    Ich würde behaupten, dass die Handlung jetzt keine unglaublich unvorhersehbaren Wendungen nimmt, trotzdem war ich immer am Ball und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr unterhaltsam.

    Etwas Konzentration ist wohl vonnöten, da man immer wieder in die ungewohnte Welt der "Reinblütler" eintaucht und ebenso in die "Zwischenwelt" der "Wechselbälger". Man muss schon immer mit den Gedanken am Ball bleiben, wer ist wer (Einzelperson, ihre Funktion in Bezug auf Hauptdarstellerin und Handlung), welcher Spezies gehört diese Person an und welche Eigenschaften hat diese Spezies. Aber die Autorin klärt dies auch immer wieder und durch die Wiederholungen bleibt es eher mal haften, wird aber auch nicht langweilig, finde ich.

    Ich habe mir direkt die Folgebände bestellt.

    Band 1-3 gibt es in deutsch. Band 4-13 lediglich in englisch. Grundsätzlich stört mich das nicht, ich lese sogar gerne im englischen Original, fürchte aber, dass mir aufgrund mangelnder Englischkenntnisse ein paar Witze durchgehen könnten. Macht aber nichts. Wenn mir Band 2 und 3 auch so gut gefallen, werde ich mir auch die weiteren holen.

  22. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

     (91)
    Aktuelle Rezension von: San_Keller

    An sich fand ich die Geschichte schon spannend, wenn auch an manchen Stellen wirklich etwas verwirrend und die Verbindungen dann auch merkwürdig. Der Schreibstil ist flüssig und man will schon wissen, was als nächstes passiert und ob das Mädchen überlebt oder nicht ... aber der Schluss ging mir dann plötzlich viel zu schnell - so zack war er da und irgendwie auch nicht. Hab dann ziemlich enttäuscht das Buch beendet. Ob ich den nächsten Band lese  weiß ich noch nicht. 

  23. Cover des Buches Nichts zu verlieren / In aller Stille (ISBN: 9783442134397)
    Sue Grafton

    Nichts zu verlieren / In aller Stille

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Gungl
    Zwei in einem: A - eine verurteilte Gattenmörderin beauftragt nach Absitzen der Haft die Privatdetektivin Kinsey Millhone den wahren Mörder ausfindig zu machen. B - eine Witwe verschwindet spurlos und ein halbes Jahr lang vermisst sie keiner. Wäre da nicht eine Erbschaftserklärung abzugeben, würde keiner sich Gedanken um sie machen. So aber wird Kinsey Millhone doch noch von der Schwester der Verschwundenen mit Nachforschungen beauftragt. 


    Die beiden Krimis basieren auf dem klassischen Ermittlungsschema - und das auf höchstem Niveau. Als Leserin rätsle ich unentwegt mit und fühle mich aufgrund der detailreichen Beobachtungen mitten im Geschehen. Die Figuren sind perfekt ausgearbeitet, lebendig, hassen- und liebenswert. 
     Ganz besonders interessant ist die Protagonistin, eine außergewöhnliche Detektivin mit Polizeiausbildung und einem ausgeprägten Hang zum einsamen Wolf-Dasein. Was ich nicht ganz glauben kann, ist die Kaltschnäuzigkeit, mit der sie über den Tod einer der Figuren am Ende des ersten Teils hinwegkommt. Sagen wir mal, es liegt ein typischer Fall von Verdrängung vor. Sehr gut kommt bei mir der Erzählstil an, eine Art Bericht aus der Perspektive der Detektivin und nicht zuletzt, dass wir uns in den frühen 80ern befinden - geradezu wohltuend frei von Handy und Google.


    Fazit: Spannende Krimiunterhaltung "old school" für alle, die es gern mal wieder klassisch wollen!
  24. Cover des Buches Erdbeermond (ISBN: 9783453410541)
    Marian Keyes

    Erdbeermond

     (234)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Unfall wird Anne von ihrer Mutter Zuhause gepflegt. Doch sie will nicht in Dublin bleiben, sondern zurück nach New York, wo sie ihr eigentliches Leben zurückgelassen hat. Kann sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen und glücklich werden?

    Anne und ihre Familie fand ich witzig und gut unterhaltend. Trotzdem war mir das Buch von Anfang an zu ausschweifend und sprunghaft. Es ging um die Familie, im nächsten Moment erzählte Anne, wie sie ihren Job gefunden hat, ihren Freund usw. Ich hätte es wohl besser gefunden, wenn der Roman irgendwie mehr als eine zusammenhängende Geschichte erzählt worden wäre. So langweilte ich mich oft, auch weil ich nicht so recht wusste, worauf die Geschichte hinauswill.

    Nach der Hälfte habe ich das Buch nur noch quergelesen, weil ich es einfach nicht mitreißend und gut fand. Schade!

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