Bücher mit dem Tag "privatermittler"
66 Bücher
- Sebastian Fitzek
Playlist
(823)Aktuelle Rezension von: Chiara_Maria_BeermannPlaylist hat mich einfach komplett aus meinem Leben geworfen. Es war das erste Buch bei dem ich wirklich mitweinen musste, schon die ersten Seiten waren Emotional wirklich hart und dieses Gefühl erstreckt sich über das ganze Buch. Für mich bisher das beste Buch von Fitzek. Ich war emotional gefangen und habe gute Lieder kennengelernt! :D
- Jim Butcher
Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Sturmnacht
(315)Aktuelle Rezension von: Fulminus"Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden. Nutzen Sie meinen Namen auf eigenes Risiko für Beschwörungen." Mit diesem Satz beginnt Jim Butchers Sturmnacht – und er sitzt sofort. Er ist eine Einladung, eine Warnung und ein Versprechen zugleich. Wer hier weiterliest, wird in eine Welt geworfen, die sich vertraut anfühlt und doch voller Überraschungen steckt. Ein Magier als Detektiv, der im Chicagoer Telefonbuch unter "Magier" steht – das könnte lächerlich klingen. Aber Butcher gelingt das Kunststück, genau diese scheinbar absurde Prämisse völlig ernst zu nehmen, ohne jemals den ironischen Unterton zu verlieren. Und genau das macht den Reiz dieses Romans aus.
Die Geschichte ist ein Paradebeispiel für Urban Fantasy, die sich nicht in ihrem eigenen Überbau verliert. Butcher bleibt nah an Harry Dresden, einem Ermittler der alten Schule, der seine Fälle mit einer Mischung aus Scharfsinn und Magie löst und dabei ständig zwischen den Fronten pendelt. Er arbeitet für die Polizei, er hat es mit der Unterwelt zu tun, und er ist der einzige Magier, der öffentlich seine Kunst praktiziert. Das klingt nach einem Helden, ist aber einer mit Ecken und Kanten. Dresden hat Geldsorgen, er hat Angst, er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt – und er ist oft genug derjenige, der am Ende selbst in der Klemme steckt. Butcher schreibt ihn als Mann der Tat, nicht des großen Gestus. Das ist wohltuend.
Die Handlung selbst ist ein klassischer Krimi, aber mit einem übernatürlichen Einschlag. Ein Doppelmord, der durch Magie verübt wurde, ein verschwundener Ehemann, eine geheimnisvolle Droge – Butcher verbindet diese Stränge mit einer beachtlichen erzählerischen Souveränität. Die Spannung ist konstant hoch, wird aber immer wieder durch Humor und selbstironische Momente aufgelockert. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Szene, in der Dresden sich mit einem Dämon prügelt – nackt, mit Shampoo in den Haaren, im eigenen Wohnzimmer. Es ist eine Szene, die das ganze Buch auf den Punkt bringt: skurril, lebensnah, aber niemals albern.
Butchers Sprache ist knapp, präzise und von einer angenehm sarkastischen Note. Er schreibt in kurzen, prägnanten Sätzen, die den Leser durch die Handlung treiben. Beschreibungen sind sparsam, aber eindringlich – man riecht den Regen auf dem Asphalt, man spürt die Schwüle vor einem Gewitter, man hört das Kratzen magischer Wesen im Dunkeln. Die Ich-Perspektive schafft eine Intimität, die den Protagonisten zum Begleiter macht, nicht nur zum Erzähler. Man fiebert mit ihm mit, wenn er sich aus misslichen Lagen befreien muss – und das tut er oft.
Die Welt, die Butcher entwirft, ist realistisch genug, um glaubwürdig zu sein, und fantastisch genug, um zu faszinieren. Die Regeln der Magie sind klar, die Gefahren sind spürbar, die Figuren haben Gewicht. Einige Nebencharaktere bleiben etwas blass, aber das wird durch den charismatischen Protagonisten und die rasante Handlung wettgemacht. Sturmnacht ist kein Buch für große philosophische Exkurse, aber es ist ein Buch von großer erzählerischer Kraft und handwerklichem Können.
Der Roman ist so flüssig geschrieben, dass man ihn in einem Zug durchlesen möchte. Die Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, der einen neugierig macht, die Dialoge sind pointiert, die Action gut choreografiert. Es ist ein Buch, das nicht belehren, sondern unterhalten will – und das gelingt ihm auf ganzer Linie. Ich habe mich bestens amüsiert und wurde selten aus dem Lesefluss gerissen.
Das Buch ließe sich hervorragend verfilmen – als Serie oder Realfilm, mit einem charismatischen Hauptdarsteller und einem düster-schönen Chicago als Kulisse. Die episodische Grundstruktur lädt dazu ein, aber auch die übergeordnete Handlung hat genug Sog, um ein breites Publikum zu fesseln. Mit den richtigen Effekten und einem Gespür für Butchers trockenen Humor wäre das ein Hit.
4 Sterne vergebe ich – aufgerundet von 3,5 –, weil Butcher eine mitreißende, temporeiche Geschichte erzählt, die mich bestens unterhalten hat. Der fünfte Stern bleibt aus, weil sich die Handlung an einigen Stellen zugunsten von Dramatik und Tempo kleine logische Freiheiten nimmt. Manche Rettungen wirken zu glücklich, und einige Figuren treffen Entscheidungen, die im Nachhinein nicht ganz schlüssig sind. Auch die Nebenfiguren bleiben streckenweise etwas blass und hätten mehr Tiefe vertragen können. Hinzu kommt, dass die Handlung an einigen Stellen vorhersehbar ist, was den Überraschungseffekt ein wenig schmälert. Diese Momente trüben den Lesespaß kaum, weil der Autor geschickt über sie hinwegfegt, doch sie verhindern, dass die Geschichte vollkommen rund wirkt. Dennoch: Ein großartiger Auftakt einer vielversprechenden Reihe, den ich mit großer Freude gelesen habe.
- Tom Hillenbrand
Hologrammatica
(177)Aktuelle Rezension von: Annika_BongartzHologrammatica - Tom Hillenbrand
Kiepenheuer und witsch
*Rezensionsexemplar
2088, die Welt hat sich verändert und so die Menschen und die Technologien.
Ist es nun möglich, sich in andere Körper und Hüllen zu uploaden und so eine neue Identität anzunehmen.
Galahad Singh ist ein Quästor und spürt verschwunde Menschen auf. Als er den Fall Juliette Perotte, eine intelligente Computerexpertin, übernimmt steckt Singh inmitten einer Verschwörung, in der nicht klar ist, wer der größte Feind ist: Mensch oder KI?
🗺 2088
🕵♂️ Ermittlungen & Verschwörungen
⚖️ Technische & moralische Dilemmata
⭐️⭐️⭐️⭐️ 4,25 Sterne
Vielen lieben Dank für die Übersendung dieses Rezensionsexemplar.
Was für ein Ritt durch die Technologien und der Zukunft.
Am Anfang fand ich es schwer reinzukommen, zu viele Wörter und Inhalte, die die Welt und das Setting beschreibt, haben mich erst erschlagen.
Aber nach gut ~40 Seiten kam ich immer mehr rein und war in der Welt rund um das Holonet, Uploads und die Übertragung in einen anderen Körper gefangen.
Ich liebe die moralischen und technischen Fragen, die das Buch aufwirft.
Wie gut oder böse ist die KI?
Sollte die angestrebte digitale Unsterblichkeit zulässig sein? Fragen, die das Buch aufwirft und auf die ich mich freue in den weiteren Bändern zu lesen.
Es ist keine leichte nebensächliche Kost, die man abends lesen kann. An einigen Stellen musste ich mich doch sehr konzentrieren, aber ich mag ab und an Bücher und Geschichten, die einen "fordern" und über das jetzige hinausgehen.
Wer einem Thriller in einer futuristischen Welt, wo alles und jeder nur Schein sein kann, nicht abgeneigt ist, wird mit dem Buch eine Freude haben.
Die Begrifflichkeiten verwirren und überladen am anfangs vlt ein wenig, aber der Autor führt einen gut durch das Buch. Am Ende gibt's auch ein kurzes Register.
Ich mochte es nicht, dass es in dem Sinne keine Kapitel gibt, sondern die Handlung lediglich durch ein Symbol unterbrochen wird und dann weitergeht.
Das ist aber wahrscheinlich sehr subjektiv.
Daher gebe ich 4,25 Sterne und finde es ein gelungenes, interessantes und vlt nicht mehr ganz so abwägiges Buch.
- Jan Spelunka
Ende einer Lesereise
(33)Aktuelle Rezension von: GinaKappusPrivatdetektiv Mücke lebt sein kleines Alltagsleben, bis er für die Aufklärung eines Mordes angeheuert wird. Zwischen normalen alltäglichen Aufgaben und dem Mord an einer Autorin, ist man an Mückes Seite und erlebt seine Sicht der Dinge.
Genau dies gibt dem Krimi mit Mücke eine persönliche Note, durch die man selbst entspannt an Mückes Seite, die Dinge in Erfahrung bringt, die letztendlich zur Aufdeckung der Tat und somit zum wahren Mörder führt.
- Andreas Gruber
Die schwarze Dame
(142)Aktuelle Rezension von: LesehonigIn diesem ersten Fall ermittelt der Versicherungsdetektiv Peter Hogart in Prag. Eigentlich wurde er engagiert, da die Detektivin, die zuerst nach Prag geschickt worden war, um einen großen Kunstraub aufzuklären, spurlos verschwunden ist. Doch in der goldenen Stadt treiben zwei Serienmörder ihr Unwesen. Und schon bald vermischen sich die beiden Fälle und Hogart wird in diesen kniffligen Fall hineingesogen. Dies war der erste Thriller von Andreas Gruber, doch er reicht leider noch nicht an die Nachfolgerthriller, die man von dem Autor kennt, heran. Die Idee fand ich wirklich sehr gut und auch die Hintergrundstory war sehr ausgeklügelt und durchdacht. Leider war man gedanklich dem Protagonisten schon immer eine nasenlänge voraus. Überraschungsmomente gab es so leider nicht. Ich merkte auch wie ich mich beim Lesen immer wieder ablenken ließ, da mich die Geschichte einfach nicht packen konnte. Sehr schön fand ich das Setting. Prag ist einfach eine tolle Stadt und das kommt in diesem Thriller besonders zur Geltung. Man merkt, dass große erzählerische Potential in diesem Buch, leider bedarf der Umsetzung jedoch noch der gewissen Feinschlief.
- Lucie Klassen
Der 13. Brief
(75)Aktuelle Rezension von: HennieMein erstes Leseerlebnis mit der Autorin hatte ich mit „Jenseits von Wut", der erste Teil einer Trilogie. Die Folgebände heißen „Jenseits von schwarz“ und „Jenseits von tot“. Ich habe sie alle mit Begeisterung gelesen. Von Beginn an war ich fasziniert von der Leichtigkeit ihres Schreibstils. Ebenso von der Authentizität ihrer Figuren.
Das gefiel mir auch hier beim ersten Band der Lila-Ziegler-Reihe. Die 20jährige ist rotzfrech, etwas neben der Spur und nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Anstatt wie von den Eltern erwartet und vorherbestimmt, tritt sie ihr Jurastudium nicht an. Stattdessen steigt sie in Bochum aus dem Zug und läßt sich mit nichts in der Tasche treiben. Zufällig „strandet“ sie bei Danner und Molle. Der eine ist Privatdetektiv, der andere besitzt eine Kneipe. Sie kommt bei ihnen unter.
Mit ihrer unverblümten Art gerät sie bald an einen Fall, bei dem der Detektiv nicht weiterkommt. Eine 16jährige, hübsche, erfolgreiche Schülerin soll Selbstmord begangen haben. Lila ermittelt undercover in deren 10. Klasse...
Sehr erfrischend wird in der Hauptsache aus der Sichtweise Lilas die Angelegenheit aufgerollt. In unbeschwerter Sprache, mit witzigen Dialogen versehen, konnte ich als Leserin nicht nur den Schulalltag mit seinem besonderen Flair verfolgen. Bald kann Lila erste Erfolge verzeichnen und mit Spannung verfolgte ich überraschende Wendungen. Dabei gibt es durchaus gefährliche Momente. Die Charaktere sind so intensiv und bildlich herausgearbeitet, dass ich sogar die nachdrücklich beschriebenen Körpergerüche vermeinte wahrzunehmen.
Der Autorin gelang mit dem miesepetrigen Macho Ben Danner, dem fürsorglichen Molle und dem attraktiven, flirtfreudigen Kommissar Lenny Staschek ein Figurentrio, das mit der Hauptperson Lila Ziegler ein perfektes Krimidebüt bildet.
Mir machte das Lesen eine riesige Freude und ich freue mich nun auf die folgenden acht Bände.
Ich bin froh in der jetzigen (Corona)-Zeit auf diese unterhaltsame Lektüre gestoßen zu sein. Danke an Lucie Flebbe für die Bereitstellung des ersten Bandes!
- Franz Hafermeyer
Tote lächeln nicht
(28)Aktuelle Rezension von: KarinJUm meinen Eindruck zusammenzufassen, würde ich sagen: Der Roman ist in den 80/90ern hängengeblieben. Bruce Willis wird mehrmals erwähnt, welchem der Kraftmeier Sven Schäfer ähneln soll, und so redet er auch: viele Kraftausdrücke, viel Spott, ein paar Anzüglichkeiten. Zwischen ihm und Elsa Dorn ist es wie mit Hund und Katz und, wie es der Brauch will, mögen sie sich insgeheim vielleicht ein bißchen. Im ersten Band der Reihe passiert aber noch nichts zwischen den beiden, wenn überhaupt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass beide gleich schwer sind und Elsa mit Reiner Calmund verglichen wird, obwohl der mal mehr als doppelt so viele Kilos wie Elsa hatte. Später schafft es Elsa trotzdem, ihre gefesselten Hände über ihren dicken Hintern (ihre Worte) vom Rücken nach vorn zu bringen, und das ist ein Beispiel für verschiedene Stellen, an denen es absurd wird. Besonders absurd fand ich die Haltung, dass es gute Gewalt gäbe oder der Zweck die Mittel heilige; das wird verschiedentlich vertreten. Aber so müssen sie eben sein, die kernigen Ex-Cops der 80/90er. Insgesamt fand ich die Geschichte übertrieben brutal. Ich kann leider keine Spannung daraus ziehen, wenn Taten möglichst pervers dargestellt werden. Auch die Action hat mich nicht angemacht. Die Szenen wären in einem Film gut gewesen. Aber zum Lesen waren sie zu lange und teils auch gestört von Erklärungen. Der Autor geht oft aus einer Szene heraus, um dann etwas später wieder einzusteigen. Die Auslassung muss teils erläutert werden, weil der Fortgang oft unerwartet ist. Besonders an einer Stelle hat es mich irritiert, weil es unrealistisch ist, in diesem Moment zu reden. Dennoch hat Franz Hafermeyer es geschafft, dass ich seinen Krimi zügig durchgelesen habe. Der Text ist lebhaft. Er hat Wendungen. Sprachlich gibt es keine Hemmnisse, die den Lesefluss stören würden. Ich fand gut, wie der Autor durch die Stadt Augsburg führte. Die Ortsangaben und kleinen Angaben zu Sehenswürdigkeiten fügten sich sehr gut in die Geschichte ein. Ich möchte diesem Krimi 3 Sterne geben.
- Michael Tsokos
Zerrissen
(191)Aktuelle Rezension von: Phillippe_Quinter„Zerrissen“ ist erneut ein packender Thriller aus der Reihe um Rechtsmediziner Dr. Fred Abel und für mich einer der emotionalsten Bände überhaupt. Schon die Thematik rund um die misshandelte Nichte von Sabine Yao hat mich tief berührt. Verbrechen an Kindern sind immer schwer zu ertragen, und Michael Tsokos versteht es, dieses Thema mit grosser Eindringlichkeit aber auch mit Respekt und Empathie zu schildern.
Sein Schreibstil ist gewohnt präzise und spannend, zugleich aber menschlich und mitreissend. Ich musste beim Lesen immer wieder innehalten und durchatmen so realistisch und beklemmend wirkt die Darstellung. Auch der parallele Handlungsstrang rund um Lars Moewig und die libanesischen Drogen-Clans bringt Tempo und Härte in die Geschichte und sorgt für die typische Tsokos-Mischung aus True Crime und Thriller.
Für mich ein absolut gelungener Band, der lange nachhallt.
Ein kleiner Hinweis: Wer empfindlich auf Gewaltdarstellungen – insbesondere gegenüber Kindern – reagiert, sollte sich auf schwierige Szenen einstellen.5 von 5 Sternen
- Ole Hansen
Hendriksen und der mörderische Zufall
(36)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeMarten Hendriksen ermittelt in seinem ersten Fall. Eigentlich ist Hendriksen Pathologe, doch nun ermittelt er als Privatdetektiv. Sein erster Fall führt ihn zu Schloss Bolkow. Das alte Schloss soll zu einem Hotel umgebaut werden, doch jemand scheint etwas dagegen zu haben. Es kommt immer wieder zu mysteriösen und sogar tödlichen Zwischenfällen...
🎧 Ich habe das Hörbuch gehört, gesprochen von Erich Wittenberg. Ihn mag ich als Sprecher sehr; es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören.
Die Geschichte an sich ist nicht hochspannend, eher unterhaltsam. Mir hat sie gut gefallen, da ich vor allem das Setting und das zunächst Rätselhafte an der Geschichte sehr mochte.
Ein gelungener erster Band.
16.02.2026
- Robert Bryndza
Seelendunkel
(34)Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303„Seelendunkel“ war mein erstes Buch des britischen Autors Robert Bryndza, aber vermutlich nicht mein letztes, schließlich ist es auch schon der dritte Band der Serie um das ungleiche Ermittlerduo Kate Marshall und Tristan Harper. Nach einem etwas schleppenden Einstieg hat der Krimi mich erst überrascht und dann überzeugt. Die Geschichte nimmt zwar nur langsam Fahrt auf und die Ermittlungen laufen zeitweise etwas diffus und ziellos in verschiedene Richtungen, aber im Endeffekt wird aus dem Durcheinander ein solider und spannender Krimi.
Aber von vorn.
Kate Marshall und der um einige Jahre jüngere Tristan Harper haben sich mit einer Detektei selbstständig gemacht. Die ehemalige Polizistin der Londoner Polizei und Dozentin für Kriminologie und der wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität sind ein sehr ungleiches Paar. Ihr Unternehmen läuft eher schleppend, daher sind die beiden froh, als Bev Ellis und ihr Lebensgefährte Bill sie beauftragen, nach ihrer seit 13 Jahren verschwundenen Tochter Joanna Duncan zu suchen. Die engagierte Journalistin war eines Abends spurlos aus einem Parkhaus verschwunden, inzwischen wurde sie für tot erklärt und die Mutter ist überzeugt davon, dass sie das auch ist. Also suchen die beiden Privatermittler nach einer Leiche und nach einem Mörder, die Suche führt sie bis in Politikerkreise. Anhaltspunkte für ihre Recherchen finden sie in der umfangreichen Fallakte der Polizei, die kein besonders gutes Licht auf die damaligen Ermittler wirft. Diese scheinen eher halbherzig ermittelt zu haben und inzwischen ist der Fall ein Cold Case. Woran hatte die Journalistin gearbeitet, als sie verschwand? War sie jemandem auf die Füße getreten? Und hat es etwas mit den zahlreichen verschwundenen jungen Männern in der Gegend zu tun?
Ich kannte vor der Lektüre des Buchs die beiden Protagonisten nicht, daher habe ich keinen Vergleich zur Qualität der Vorgängerbände der Serie. Die beiden Hauptfiguren wirken authentisch, sympathisch, kompetent und ehrgeizig. Ihr jeweiliges Privatleben wird eher am Rande dargestellt, sodass auch Neulinge der Reihe sie näher kennenlernen. Dabei schafft es der Autor allerdings überwiegend, dass die Balance aus Privatem und Ermittlungen stimmt. Als Neuling der Serie brauchte ich die aufgegriffenen Informationen aus Kates bewegter Vergangenheit auch dringend. Auch die anderen Charaktere in der Geschichte sind gut beschrieben, so gut wie jeder hat gründlich ausgearbeitete Eigenheiten, die zum Teil auch psychologisch sehr interessant sind. Die Beschreibungen der Landschaft in Devon und Cornwall, die ich sehr liebe, sind sehr gelungen.
Die Sprache des Autors fand ich angenehm und das Buch insgesamt leicht zu lesen. Mit dem Spannungsbogen hingegen tat ich mich etwas schwer. Da die Ermittler mit ihrer Arbeit bei null anfangen müssen, gehen ihre Ermittlungsansätze in sehr viele Richtungen und sind daher für mich als Leser etwas unübersichtlich und manchmal etwas langatmig, vor allem am Anfang. Der Schluss kam für mich überraschend und war nicht hundertprozentig stimmig. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht sagen, nur so viel: das Motiv hinter der Tat überzeugte mich nicht ganz.
Dennoch fand ich das Buch spannend, nachdem ich schwer in die Geschichte gefunden habe, war ich überrascht, dass ich es nach etwa einem Drittel gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für Kenner der Serie mag es eine Enttäuschung sein, das kann ich als Neuling nicht beurteilen. Da ich keine Probleme mit dem Verständnis hatte, kann ich mit Fug und Recht sagen, dass man den dritten Teil der Serie ohne Probleme unabhängig von den anderen lesen kann. Ich fand das Buch lesenswert und gut, allerdings nicht überragend. Von mir vier Sterne.
- John Connolly
Das schwarze Herz
(57)Aktuelle Rezension von: TheSaintAls der NYPD-Detective Charlie "Bird" Parker (der Spitzname "Bird" ist eine Anspielung auf den Jazz-Saxophonisten Charles Parker Jr.) nach der Rückkehr von einer seiner Sauftouren seine Frau und Tochter brutalst ermordet und die Leichen ähnlich Bildern aus historischen Anatomielehrbüchern drapiert vorfindet, ist dieser Schock Anlass, den Polizeidienst und den Alkohol zu quittieren und sich dem Schmerz zu ergeben. Um seine Schuldgefühle zu bekämpfen und wieder Fuß im Leben fassen zu können, arbeitet Parker als Privatermittler und sucht nebenbei nach Spuren, die ihn zum Mörder, der als "fahrender Mann" firmiert und auf dessen Konto weitere brutale Ritualmorde gehen, seiner Familie führen sollen.
Jahre später stellt sich während eines Auftrages - "Bird" soll eine verschwundene Frau namens Catherine Demeter wiederfinden - der "fahrende Mann" wieder ein und demonstriert abermals seine infernalischen Menschenhäutungen. Die Kriminalpsychologin Rachel Wolfe bietet ihre Dienste an und entwickelt langsam ein Täterprofil, welches Parker bei der Lösung des Demeter-Auftrages zu dem Schluss bringt, dass der pädophile Mafia-Spross mit einer Vorliebe, der Ermordung von Kindern zuzusehen und der "fahrende Mann" miteinander zu tun haben...
Mit der Hilfe von Wolfe und zwei treuen Halbunterweltlern namens Louis und Angel beginnt Parker in den Sümpfen Louisianas die Fäden zusammenzuführen und den "fahrenden Mann" zu seiner Endstation zu bringen...
Mit diesem Roman startete der irische Schriftsteller 1999 seine mittlerweile auf 20 Romane angewachsene Reihe um den Privatermittler Charlie Parker. Der Autor schreibt plastisch und ist in der Darstellung der Morde recht drastisch. Die Beschreibungen der handelnden Personen sind klar und die Darstellung der Orte - vor allem Louisianas - atmosphärisch und dicht. Der Roman ist etwas zu überladen, denn er bringt uns zwei Handlungsstränge, die parallel laufen aber nicht wirklich reibungslos ineinander aufgehen. Trotz der Überlänge, den Holprigkeiten und dem Hang zur expliziten Grausamkeit sowie der Verwendung eines weiteren irren Serienmörders (der am Ende durch Fadesse enttäuscht) vermag Connolly durch seinen Schreibstil, der allen Figuren Sympathie, Anziehung oder auch Widerwärtigkeit zu verleihen vermag, den Leser während der überfrachteten Handlung interessiert zu halten.
Wer Romanen mit gebrochenen und fehlerbehafteten Helden, blutrünstigen und brutalen Gewaltakten und religiösen Motiven wie Schuld, Sühne, Vergebung und Rache zugetan ist, der wird mit dem Autor und seiner Buchreihe seine schaurigen und spannenden Momente haben.
- Matthew Costello
Cherringham - Mord an der Themse
(39)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Als Sarahs ehemals beste Freundin scheinbar bei einem Unfall ums Leben kommt, kann sie das nicht glauben. Auf der Suche nach Antworten trifft sie auf den pensionierten New Yorker Cop Jack und gemeinsam beginnen sie zu ermitteln.
Der Auftakt der Reihe hat mir schon einmal sehr gut gefallen. Besonders das Kleinstadtidyll und die Protagonisten mochte ich sehr.
Sarah und Jack sind sehr unterschiedlich, aber gerade deshalb arbeiten sie, meiner Meinung nach, auch so gut zusammen. Beide sind mir auf Anhieb sympathisch gewesen und die beiden sind auch ein großer Faktor warum ich die Reihe so mag.
Der Fall ist für einen Cosy Crime Buch spannend und unterhaltsam, aber umhauen tut er einen nicht.
Alles in allem wurde ich gut unterhalten und freue mich mit der Reihe weiter zu machen.
- Joe Ide
I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1)
(54)Aktuelle Rezension von: GolondrinaZwei Handlungsstränge liefert dieses Buch - einmal den Weg Isaiahs zum Privatermittler in einem schwarzen Viertel von Los Angeles und ein zweiter, der von dem Auftrag um den Mordversuch an einem millionenschweren Rap-Star handelt.
Isaiah wird von allen nur I.Q. genannt, weil er der Schlaueste in the hood ist und als solcher die gute Seele, die sich mit Kleinaufträgen und Gefälligkeiten über Wasser hält, für die er als Gegenleistung auch schon mal einen Hahn bekommt.
Mir gefallen die witzigen Dialoge und die behutsam formulierten Einschübe zur Geschichte von Isaiah. Unbedingt lesen, den zweiten Teil "Stille Feinde" schon mal als Nachschub auf dem Bücherstapel bereithalten!
- Candice Fox
Crimson Lake - Thriller (Crimson-Lake-Serie 1)
(174)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Ganz Australien hält Ted für schuldig an einem schweren Verbrechen, nur beweisen kann man es nicht. Und so versteckt sich Ted in Crimson Lake, wo er mit der verurteilten Mörderin Amanda gemeinsam eine Detektei betreibt.
Anfangs habe ich mich echt schwer getan mit der Geschichte, aber je weiter die Story voranschritt, desto spannender wurde es.
Allerdings fand ich die Geschichten rund um Teds und Amandas Verbrechen deutlich spannender als den Fall den sie versuchen aufzuklären. Der wurde zum Ende hin zwar noch mal richtig gut, aber ansonsten hat es mich eher weniger interessiert.
Ted mochte ich eigentlich, vor allem aber tat er mir sehr leid. Amanda fand ich die meiste Zeit irgendwie verstörend .
Auf jeden Fall werde ich noch den zweiten Teil lesen, in dem hoffentlich Teds Fall aufgeklärt werden kann.
- Tess Gerritsen
Mutterherz
(122)Aktuelle Rezension von: Jenny_SieberDieser Roman war sehr ungewöhnlich zu lesen und deckte sich nicht mit den sonst sehr spannungsgeladenen, fesselnden Romanformaten der Autorin. Die Geschichte selbst ist ganz ok. Reicht aber nicht an die gewohnten Formate der Autorinnen. Wer ein Fan der Autorin ist, liest dieses Buch weil es ein Teil von ihr ist. Mich persönlich hat es jedoch nicht so angesprochen. Ich freue mich aber schon auf den nächsten Roman.
- Annette Wieners
Wildeule
(102)Aktuelle Rezension von: AleshaneeAuch wenn die Spannung etwas nachgelassen hatte war ich dennoch neugierig auf den dritten Band und habe mir wieder einen interessanten Fall und einen schönen Abschluss für Gesine erhofft.
In Wildeule beginnt es aber erstmal mit Spannungen zwischen Gesine und Hannes, was noch davon überschattet wird, dass ein Konkurrent von dem Bestattungsunternehmen ermordet aufgefunden wurde und Hannes unter Verdacht steht, etwas damit zu tun zu haben.
Der Fall war wieder sehr verwickelt und auch hier gab es kleine Ungereimtheiten - und auch die Reaktionen der Charaktere wirkten manchmal überzogen oder etwas unverständlich. An anderen Stellen wiederum sehr durchdacht und nachvollziehbar, das war wirklich ein sehr unbeständiger Zustand bei den Figuren ^^ Ich wollte mich davon aber nicht abhalten lassen, denn spannend war es trotzdem wieder, auch wenn manche Verdächtigungen schon etwas abstrus waren.
Es war auf jeden Fall viel los und und die Ermittlungen hatten einige falsche Spuren, so dass man auch gut miträtseln konnte. An den ersten Band kommt aber auch dieser für mich nicht ran.
Die Autorin drückt sich manchmal etwas umständlich aus, aber ich mag es, wie sich Gesines Weg zeigt - vor allem wenn man zurückblickt, was sie alles hinter sich hat und es trotzdem geschafft hat, weiter zu machen und sich etwas aufzubauen, das ihr guttut und mit dem sie Leben kann.
Hier war wieder etwas mehr Spannung vorhanden als in Band 3, aber auch einige Unstimmigkeiten, auch das Verhalten der Figuren war etwas seltsam. Insgesamt aber ein gute Abschluss der Trilogie.
3.5 Sterne - Steffen Jacobsen
Trophäe
(75)Aktuelle Rezension von: PrinzesschnElisabeth Caspersen, eine wohlhabende Erbin eines dänischen Industrieunternehmens, entdeckt im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine schockierende Menschenjagd zeigt. Einer der Jäger im Film ähnelt frappierend ihrem Vater. Um der Sache auf den Grund zu gehen, engagiert sie Michael Sander, einen exklusiven Privatdetektiv, der sich auf heikle Fälle spezialisiert hat. Als Sander beginnt, die Identität der Opfer zu untersuchen, taucht er in eine verstörende Welt aus Gewalt und Größenwahn ein, in der er selbst zur Zielscheibe wird.
Ich hab mich mit den Charakteren ein wenig schwergetan. Es waren genug da, denen man kurz über den Weg läuft und zwei von ihnen begleiten die Leser:innen über einen längeren Zeitraum hinweg, aber so richtig warm wurde ich leider mit niemandem. Auch wenn die Leser:innen viele Einblicke bekommen, hielten sie mich dennoch stark auf Distanz und vermieden es, stärkere Sympathien aufzubauen.
Das Thema der Menschenjagd fand ich super spannend, aber leider scheiterte es für mich ein wenig an der Umsetzung. Ich hatte mit mehr Facetten, vielleicht Perspektivwechseln oder ähnlichem gerechnet. Leider passiert das nur am Anfang, der weitere Verlauf befasst sich eigentlich ausschließlich mit der Ermittlungsarbeit. Per se auch nicht unspannend, aber irgendwann wurd es doch schon relativ eintönig.
Ich bin zwiegespalten, was die Geschichte angeht. Einerseits hab ich extrem lang gebraucht, um reinzukommen, zwischendrin hat es mich auch hin und wieder fast verloren, weil so viel Potenzial für Spannung da war, das nicht genutzt wurde. Dennoch wollte ich wissen, wie die Auflösung ist, wer hinter all dem steckt und über welche „Leichen“ man auf der Suche stolpert. Leider wurd dann irgendwann auch klar, in welche Richtung es geht, aber ich muss sagen, dass ich dennoch eine zeitlang wirklich gern am Ball geblieben bin.
Ich würd sagen, die „Trophäe“ ist ein solider Krimi mit interessantem Thema, Fokus auf der Ermittlungsarbeit, aber komplett packen oder wirklich überraschen konnte er mich leider nicht.
- Wolfgang Schorlau
Kreuzberg Blues
(109)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannDieses Mal also ein Thema mitten aus der Gesellschaft (dubiose Geschäftspraktiken von Immobilienhaien auf der einen und mehr oder weniger hilflose Mieter auf der anderen Seite), gepaart mit aktuellen Ereignissen („Coronapandemie“) und mit einem Tatort außerhalb Stuttgarts: mitten in Berlin. Das kann ja nur ein Bestseller werden! Das mag auch der Verlag gedacht haben und flugs die Gunst der Stunde nutzend zum ersten Mal der Taschenbuchausgabe eine Hardcover-Ausgabe vorausgeschickt. (Wohl bekommts.)
Laut Nachwort („Finden und Erfinden“) war zunächst beschlossen worden (von ZDF, Produzenten und Autor), einen „Film auf der Basis dieses noch (unfertigen) Buches zu drehen.“ Doch Corona torpedierte dieses Vorhaben. Die drehbuchartige Schreibweise scheint allerdings bei diesem Dengler-Fall oft durch: überwiegend einfach konstruierte Sätze im überschaubaren Handlungsrahmen, die den eigenen Kopf nur hin und wieder fordern, beispielsweise bei der Zuordnung von Personen und Institutionen. Bei manchen historischen Personen wird der Klarnamen verwendet (z.B. Otto Schily oder Attila Hildmann), bei anderen sind sie leicht zuzuordnen. Wenn zum Beispiel von einem Holger May die Rede ist, kann in dem dargestellten Zusammenhang unschwer auf Friedrich Merz geschlossen werden, dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden von Blackrock (und aktuell einer der Bewerber um den CDU-Vorsitz), die hier als Blackhill in Erscheinung treten. Bei einem gewissen Hans-Peter Meesen fällt einem recht schnell der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, ein, zumal die Charakterisierung dieser Person keinen Zweifel zulässt.
Der leicht und flüssig zu lesenden teilweise mit Cliffhangern versehenen Handlungsfolgen, tun der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Hierdurch wird Raum geschaffen für die Darstellung von Hintergrundinformationen, die geschickt in die Story eingestreut wurden. So finden wir hier nicht nur die Schilderung von dem Immobiliengeschehen in der Bundeshauptstadt, mit Themen wie Mitpreisexplosion, kalte Entmietung bzw. Entmietung durch Verwahrlosung und Mietendeckel, um nur einige zu nennen. Sondern auch Informationen über Verschwörungstheorien, Impfgegner sowie Anthroposophen und nicht zuletzt über die Auswirkungen von Corona.
Auch „Denglers zehnter Fall“ ist also eine Mischung aus Spannung und Information. Wer einige der Dengler-Fälle bereits kennt, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Erstleser werden überrascht sein, dass man in einem Krimi auch gesellschaftliche relevante Informationen gut verpackt präsentiert kann – und diese nicht auf tönernen Füßen stehen, da die Fakten sauber recherchiert wurden. Die entsprechenden Hintergrundinformationen kann man auf der Homepage des Autors nachlesen.
(8.11.2020)
- Martin Krist
David Gross / Brandstifter
(64)Aktuelle Rezension von: Rebecca_86Ein Unternehmer wird brutal in seinem eigenen Haus ermordet. Die Polizei forscht in seinen Finanzen und findet einige Unregelmäßigkeiten. Sind diese der Grund für den Mord. Seine Witwe Valentina ist derweil mit den Kindern auf der Flucht, denn die Mörder scheinen ihr überall hin zu folgen. Privatermittler David Gross ermittelt in zwei Fällen. Ein Fall von Brandstiftung mit Mord und einem Vermisstenfall.
Wie man es von Martin Krist kennt, startet alles mit vielen einzelnen Schauplätzen und Fällen, die sich nach und nach aber immer mehr zusammenfügen. Parallelen und Zusammenhänge entstehen und beim Leser entsteht das ein oder andere Aha-Erlebnis. Dennoch, das Ende ist wie gewohnt überraschend. Ein knallharter und actionreicher Thriller, der die dunklen Seiten von Berlin zeigt. Spannung bis zur letzten Seite!
- Frank Esser
Deine Sünde ist dein Tod (Ein Lukas-Sontheim-Thriller)
(39)Aktuelle Rezension von: my_littlebook_worldLukas Sontheim ist Privatdetektiv und gerade dabei zu ermitteln, als er auf seinen ehemaligen Kollegen trifft. Brenner bittet ihn in seinem Fall um Mithilfe. Es dauert nicht lange und das nächste Opfer wird gefunden. Genau wie das erste Opfer wurde auch das Zweite an ein Kreuz genagelt und zu Tode gefoltert. Auch befindet sich ein neuer Bibelvers am Tatort. Haben es die Ermittler mit einem religiösem Fanatiker zu tun?
Das Buch beginnt direkt mit dem ersten Mord, ein spannender Einstieg. Und genauso geht es weiter. Ein Mord jagt den nächsten. Die Spannung hält sich und es wird nicht langweilig. Immer wieder werden einem kleine Stückchen zugeworfen, die einem zum möglichen Täter führen. Ich dachte dann zum Ende hin, jawoll ich weiß wer der Mörder ist und dann war es doch wieder anders.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes und spannendes hin und her bis zur letzten Seite. Die Story und die Charaktere sind absolut glaubwürdig. Besonders Ali war mir sehr sympathisch. Aber generell waren alle Charaktere gut ausgearbeitet und haben ihren Teil zur Story glaubwürdig beigetragen.
Der Schreibstil war fließend und solide. Die Länge der Kapitel und des Buchs haben mir gut gefallen. Alles hat super zusammen gepasst, so dass ich das Buch Ratz Fatz durchgelesen habe.
Absolute Leseempfehlung meinerseits.
Danke dir Frank für das Buch und danke an @storrie.autorenplattform - Matthew Costello
Cherringham - Das Geheimnis von Mogdon Manor
(29)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Sarah und Jack sollen für eine Freundin den scheinbaren Unfalltod eines älteren Herren untersuchen, der bei einem Feuer an einer Rauchvergiftung starb. Und schnell stellt sich heraus, das es einige Verdächtige gibt.
Den zweiten Fall der Reihe fand ich wieder sehr unterhaltsam, aber hier fahlte mir irgendwie der spannende Teil. Cosy Crime ist ja schon nicht so spannend wie eine normaler Krimi, aber etwas Spannung wäre schon schön gewesen.
Ansonsten habe ich nichts zu beanstanden und freue mich mit der Reihe weiter zu machen.
- Melisa Schwermer
Flüstermoor (Thriller)
(26)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannDies ist der zweite Teil der Autorin und wie schon im ersten Teil der Anwältin Annabelle und Privatermittler Felix wurde ich wieder von Anfang bis Ende spannend unterhalten. Eine Freundin von Annabelle`s Assistentin Daniela verschwindet. Diese bittet ihre Chefin um Hilfe, denn für sie geht dieses Verschwinden nicht mit rechten Dingen zu. Niemals würde die Freundin einfach alles stehen und liegen lassen, ohne jemandem Bescheid zu sagen. Da die Polizei nicht viel unternehmen kann, bittet Annabelle den Privatermittler Felix um Hilfe. Die beiden versuchen herauszufinden, was mit der Freundin von Daniela passiert sein kann, als diese nach einem Date plötzlich auch nicht mehr auftaucht. Hat der Mann, mit dem sie die Verabredung hatte, etwas damit zu tun? Der kannte nämlich beide Frauen. Felix beginnt fieberhaft zu recherchieren und bekommt dabei wieder Hilfe von seiner Schwester. Als man Daniela tot auffindet, ist das für Annabelle und Felix ein Schock. Was hat es mit den Rosen auf sich, mit der die Tote drapiert wurde? Was für eine Verbindung hat der Täter mit der Toten? Wo ist die Freundin von Daniela? Ist sie auch ein Opfer? Wie schon im ersten Teil begeben sich Annabelle und Felix bei der Suche nach dem Mörder in große Gefahr. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft, daß ich diesen Thriller nicht aus der Hand legen konnte. Er ist sehr wendungsreich, packend und fesselnd. Die Taten des Täters werden zwischenzeitlich beschrieben, ohne das man ahnt, wer es denn sein könnte. Man bekommt einen Einblick in die Psyche und die Beweggründe. Was es für mich so spannend machte war, daß erst am Ende alles aufgeklärt wurde. Ich fieberte die ganze Zeit mit. Die Autorin hat hier ein super Team am Start und ich freue mich auf weitere Fälle von Annabelle und Felix. Von mir gibt es verdiente fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.
- Peter Braukmann
Liebesgrüße aus Meißen
(4)Aktuelle Rezension von: niknakInhalt:
Steffen Schroeder ist Privatdetektiv in Meißen. Eigentlich hat er da einen recht gemütlichen Job bis ihn eines Tages die Frau des Oberbürgermeisters um Hilfe bittet, ihren Hund Bubu zu finden. Schroeder findet ihn tot mit einer Menge Chrystal Meth im Magen. Sofort macht er sich auf die Suche wie der Hund an die Drogen gekommen ist und taucht ein in eine Welt aus Sex und Drogen. Seine Reise geht bis nach Prag ins Rotlichtmilieu. Nachdem es noch weitere Opfer gibt, muss Schroeder immer tiefer graben, um den Fall zu lösen.
Mein Kommentar:
Dies ist der erste Teil einer Reihe rund um den Privatdetektiv Steffen Schroeder. Der Autor Peter Braukmann hat einen flüssigen und angenhemen Schreibstil. Man ist sofort mitten im Geschehen und möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
Die Seiten fliegen nur so dahin. Es wird von Beginn an ein toller Spannungsbogen aufgebaut welcher bis zum Schluss erhalten bleibt. So liest man immer weiter, da man gespannt ist, was als nächstes passiert. Es gibt auch einige unerwartete Wendungen, welche mir besonders gut gefallen haben, da man so nie weiß in welche Richtung sich das Geschehen entwickelt.
Der Ermittler wird toll und herzlich dargestellt. Man lernt ihn im Laufe des Buches recht gut kennen und erfährt einiges von seinem Leben. Er liebt gutes Essen und man erfährt so auch interessantes über verschiedene Lokale in Meißen und Umgebung. Er kommt sehr sympathisch beim Leser an und hat auch so seine Ecken und Kanten. Man kann sich ihn gut vorstellen, da er vom Autor gut beschrieben wurde.
Dies wird auch durch die Erzählperspektive in der Ich Form unterstützt. So erfährt man auch den Grund seines Handelns.
Außerdem haben mir auch die Beschreibungen von Meißen und seiner Landschaft gefallen. Ich war zwar noch nie dort, konnte mir aber einige Orte richtig gut vorstellen.
Mein Fazit:
Ein gelungener Auftakt zu einer Reihe, welcher jetzt schon Lust auf den nächsten Band macht.
Ganz liebe Grüße,
Niknak























