Bücher mit dem Tag "problem"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "problem" gekennzeichnet haben.

179 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.747)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Katy und Daemon verbindet ein mysteriöses Band, seitdem er sie geheilt hat. Am liebsten würde sie ganz auf Distanz zu ihm gehen - zu undurchschaubar ist er nach wie vor und doch übt er eine enorme Anziehungskraft auf sie aus. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch ein neuer Mitschüler auf - und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie ihre Gefühle für Daemon noch leugnen können?

  2. Cover des Buches Throne of Glass 1 - Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 1 - Die Erwählte

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Celeana läuft im Angriffsmodus auf einem zu und hält zwei Schwerter in den Händen. 

    Outfit und Pose gefallen mir sehr gut, das Gesicht ist jetzt nicht so mein Fall.

    Ansonsten ist das Cover recht schlicht in Weiß gehalten mit blauen Flammen um den Körper herum.

    Auf der Rückseite ist ein leicht abgebildetes Bild von Celeana im Kleid uns dem Rücken zugewandt und wieder mit den zwei Schwertern zu sehen.

    Titel und Celeana sind leicht fühlbar, die Fühlstärke ist ähnlich wie ein Stickeraufkleber.

    476 Seiten (Story)

    mit Danksagung und Leseprobe zu Throne of Glass Band 2 (2 Kapitel)

    und Leseprobe zu Das Reich der sieben Höfe 508 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 7 teiligen Throne of Glass Reihe

    Celeana, eine gefangene Assassine ist zum Tode verurteilt, doch der Kronprinz macht ihr ein Angebot. 

    Kämpfe für mich in einem tödlichen Wettkampf und du bekommst deine Freiheit zurück.


    Meine Meinung

    Ich habe ehrlich gesagt gemischte Gefühle. 

    Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, aber schlecht empfand ich die Story jetzt auch nicht.

    Was mich persönlich sehr enttäuscht hatte, war das Celeana ständig als "stärkste und gefährlichste Assassine der Welt" betitelt wurde, aber überhaupt nicht gefährlich wirkte. 

    Weder ihre Persönlichkeit noch ihre Kämpfe konnten mich überzeugen sie "ernst" zu nehmen.

    Sie benimmt sich sehr naiv und Kindlich/Mädchenhaft, verguckt sich relativ schnell in gleich zwei Männern und vertraut auch viel zu schnell Anderen. 

    Eine Weltberüchtigte Assassine stell ich mir da ganz anders vor o_Ô

    Wie oben schon erwähnt wird Celeana als gefährliche Assassine verkauft, zu lesen kriegt man dann aber das es ständig um "Mädchenzeug" geht z.B wie toll sie doch ihre Kleider findet, süße Hündchen liebt und wie schüchtern sie doch ist, weil sie noch keine Erfahrung in der Liebe gemacht hat etc. 

    Außerdem liest sie natürlich super viele Bücher, spricht mehrere Sprachen, soll im Kämpfen unglaublich stark sein, sieht dazu ultra hübsch aus und findet sehr schnell neue Freunde?

    (*räusper*, wir reden hier von Assassinen, die den Ruf haben Auftragskiller zu sein *hüstel* und die Dame ist gerade mal 18)

    Für mich etwas zu übertrieben, ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich bei Assassinen gleich Vergleiche ziehe mit Mia (Nevernight) oder die Zoldyck Familie (Hunter X Hunter) , aber für mich kommt die NULL gefährlich rüber und verhält sich auch nicht wie eine "erfolgreiche" Assassine. 

    Solche sind ehr schwer einzuschätzen und von Grund aus ehr misstrauisch veranlagt und Freunde finden ist ehr Ballast in dieser Branche. 

    Manche Sätze machten für mich auch wenig Sinn, z.B übergibt sich Celeana öfters, oder man erwähnt, dass sie wohl jetzt wieder ihre "Periode" bekommen hat, die lange Zeit ausgefallen ist. >.< 

    Zu viele Infos und wer übergibt sich schon wenn man seine Tage kriegt o.Ô Ich kenne jedenfalls niemanden und empfand solche Sätze als unnötig.

    Die Grundidee ist gut, aber warum man so eine Reihe 7 Bände lang ziehen muss (die auch noch immer dicker werden), versteh ich bis Dato noch nicht.

    Neugierig bin ich trotzdem, deshalb wird weitergelesen ^-°


    Mein Fazit

    Zusammengefasst: 

    Hätte man Celeana nicht so hoch angepriesen, als gefährlichste "Welt-Stärkste Assassine" wären meine Erwartungen nicht so hoch gewesen. 

    Aber da ständig davon die Rede ist, sie aber in meinem Augen weder gefährlich noch einschüchternd ist, bin ich darüber wirklich enttäuscht gewesen. Viel Gerede um Nichts...

    Ihr Mädchenhaftes Verhalten, wenn sie ein Kleid anzieht oder über ihre Love Interest schwärmt macht sie dadurch nicht interessanter. 

    Wirklich schade, dass man sie mit Klischees überbeladen hat. 

    Potential ist da, Umsetzung war aber nur okay, hat mich bisher nicht vom Hocker gehauen.

    Hoffentlich steigern sich die Bände noch.

    Werde ich weiterlesen? Ja ich werde weiterlesen, aber meine Erwartungen sind jetzt an Band 2 gesunken.

    3,5* für die Idee

    Zur Info: Es gibt direkt am Anfang 2 Love Interest, mal sehen wie sich das dann aufbaut und wer es dann im Endeffekt wird.






  3. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.034)
    Aktuelle Rezension von: Buchofant

    "Trust Again" von Mona Kasten ist ein wunderbar emotionaler u. herzzerreißender, aber auch humorvoller New-Adult-Roman. Die Autorin glänzt wieder mit sympathischen u. authentischen Charakteren u. der bereits lieb gewonnenen Welt von Woodshill mit der zugehörigen Woodshill-University. Ein absoluter Wohlfühlroman zum Abschalten! Mir hat die Geschichte um Dawn u. Spencer sogar noch besser gefallen als Band 1 💚

    Kurz zur Story:
    Seit die Studentin Dawn Edwards ihren Ex-Freund in flagranti mit einer anderen erwischt hat, hat sie der Männerwelt abgeschworen. An die große Liebe glaubt sie deshalb schon gar nicht mehr. Für Dawn gibt es Happy Ends nur im Film oder in ihren selbst verfassten Geschichten. Aus diesem Grund prallen auch sämtliche Annäherungsversuche von Spencer Cosgrove an ihr ab, der sichtliches Gefallen an Dawn gefunden hat.
    Aber je mehr Zeit Dawn mit Spencer verbringt, desto mehr erkennt sie, dass er ein Geheimnis hinter seiner humorvollen Art verbirgt.

    Es war wirklich wieder toll, als Leser in die Welt von Woodshill einzutauchen, die mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen ist.
    Auch in Band 2 wurden die Charaktere wieder äußerst liebevoll u. detailverliebt ausgearbeitet.
    In Dawn kann man sich von Anfang gut hineinversetzen. Durch die schmerzhafte Vergangenheit mit ihrem Ex-Freund hat sie an Selbstvertrauen verloren u. insgesamt Probleme damit, einen neuen Mann in ihr Leben zu lassen. Dennoch ist sie sehr offenherzig, liebevoll u. ist zur ihrer Clique eine wunderbare Freundin. Schade ist, dass sie sich so für ihre selbst geschriebenen Geschichten schämt, was nicht zuletzt auch wieder mit ihrem Ex-Freund zu tun hat…

    Spencer dagegen ist der Sunny Boy pur, mit stets einem witzigen Spruch u. einem Lächeln auf den Lippen, der an jedem Finger wahrscheinlich 10 Frauen haben könnte. Das will er aber nicht, denn sein Herz schlägt nur für Dawn. Er trägt sie auf Händen, nimmt Rücksicht auf ihre Bedürfnisse u. stellt seine eigenen hinten an, obwohl er selbst sein Päckchen zu tragen hat. So versteckt er nämlich ein Geheimnis hinter seiner humorvollen Art.
    Spencer mochte ich bereits in "Begin again" sehr gerne, weshalb es mir dann jedes Mal schier das Herz zerrissen hat, wenn Dawn ihn immer abgewiesen hat.
    Aber je besser sich die beiden kennenlernen, desto mehr Spannung kommt auf. Man fiebert als Leser regelrecht mit!

    Der Leser steigt wieder sehr schnell in die Geschichte ein, man fühlt sich als Leser pudelwohl in Woodshill!
    Mona Kastens Schreibstil ist wie immer flüssig, angenehm, locker u. lebendig. Als Leser bekommt man an der ein oder anderen Stelle wirklich selbst Herzklopfen. Ein wirklich tolles, emotionales Wohlfühlbuch für zwischendurch, das mir sogar noch besser als "Begin again" gefallen hat!

    Eine wirklich tolle Love-Story, ein Muss für alle New-Adult-Fans!

    Eine Leseempfehlung von mir!
    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!


    Zitat: Mona Kasten: Trust Again, S. 18

  4. Cover des Buches After forever (ISBN: 9783453418837)
    Anna Todd

    After forever

     (2.247)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Eine lange Reise geht zu ende. Ein bisschen traurig bin ich jetzt schon, aber die Autorin hat es tatsächlich geschafft, das große Hin und Her der Liebesgeschichte zu einem zufriedenstellenden Ende zu bringen. Anders hätte ich es mir nicht wünschen können. Im Grunde genommen war es am Ende auch für mich als Leserin anstrengend durch die Höhen und vor allem die Tiefen der toxischen Beziehung der beiden zu gehen. Ich konnte sehr gut nachempfinden, wie Tessa sich fühlt. Aber aus Beziehungsproblemen eine vierbändige Reihe aufzubauen ist schon eine Nummer. Viele Wendungen hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, andererseits fühlte es sich am Anfang jedes weiteren Teils so an, als würde ich wieder alte Freunde besuchen. 


    Anders als in den anderen Teilen wird in diesem der toxische Charakter der Beziehung groß thematisiert. Das ist auch dringend nötig. Aus dieser Perspektive betrachtet hat Anna Todd die Sache sehr gut gemacht, denn so dramatisch die vielen Streits der Protagonistin auch wirken, so realistisch sind sie dennoch. Es wurden zwar viele Klischees verbraten, aber weil wir das Paar so lange begleiten und zusammen mit ihnen viele unschöne Szenen erleben, verlieren sie an Perfektion und Glanz. Ich würde nicht mit Tessa tauschen wollen. So attraktiv Hardin auch wirkt, so anstrengend und dominant wie er ist, könnte er mir gestohlen bleiben. Aber in der Konstellation mit Tessa passt das. Auch wenn ich mich immer wieder gefragt habe, warum Tessa sich das eigentlich gefallen lässt, habe ich genug Beispiele in meinem eigenen Bekanntenkreis gefunden, die mir zeigen, dass das leider viel zu oft vorkommt. 


    Würde ich nun wollen, dass meine hypothetische Teenager-Tochter diese Reihe liest? Nun, es gibt viele erotische Szenen, die ein idealisiertes und falsches Bild vermitteln oder Jugendliche unter Druck setzen könnten. Davon abgesehen, wird die Beziehung zwar kritisch durchleuchtet, bietet aber dennoch viele fragwürdige Momente. Es könnte passieren, dass junge Leserinnen das Gefühl, geliebt und begehrt zu werden, mit wahrer Liebe verwechseln. Klar ist es schön, wieviel Aufmerksamkeit Hardin Tessa entgegenbringt, aber ist es das wert? Mir hat sich jedes Mal der Magen umgedreht, wenn Hardin besitzergreifend und väterlich mit Tessa umgegangen ist. Leider begegnet einem in heutigen Romanen viel zu oft der Typ "Daddy-Guy". In einer idealen Welt haben die 15-jährigen Mädchen, denen dieses Buch in die Hände fällt, bereits gelernt, wie man kritisch mit Texten umgeht. Da die Beziehung hier von der Autorin selbst kritisch behandelt wird, finde ich es sogar in gewisser Weise lehrreich, diese Reise zu durchleben, WENN es wenigstens noch aufklärerisches Nachwort der Autorin gegeben hätte. Doch das fehlt, was sehr schade ist. Denn das Ende macht leider wieder einen ziemlich unkritischen Eindruck. Gerade in diesem Genre muss man sehr sensibel schreiben, da sie junge Leser*innen stark beeinflussen können. Ständig vergleicht man sich, ob man will oder nicht, mit der Protagonistin. 


    Was mich wiedermal genervt hat, ist, dass Hardin und vor allem Tessa den Mittelpunkt der Menschen um sie herum darzustellen scheinen. Beinahe die ganze Romanwelt ist stets damit beschäftigt, deren Probleme zu lösen. Der arme Landon tut mir total leid!

    Und auch die ständigen überempfindsamen, selbstaufopfernden inneren Dialoge der beiden Turteltauben haben hier und da meine Geduld herausgefordert, genauso wie mich einige Dialoge, die romantisch wirken sollten, lachen ließen. Aber dazu muss ich sagen, dass der Punkt bei mir auch sehr schnell erreicht ist.


    Allgemein mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne und finde, dass sie es schafft, Emotionen zu übertragen oder sogar zu erzeugen. Ich kann nachempfinden, welches (Hoch-)Gefühl sie beim Schreiben mancher poetischer Passagen hatte und welche Bedeutungen sie in bestimmte Wörter gesteckt hat, damit der Leser sie später auspackt und mit seinen eigenen Erfahrungen mischen kann. Aber hier und da hat mir das Fundament oder Witz gefehlt. Sieh selbst in den aufgeführten Zitaten.

    Sehr gut an der gesamten Reihe hat mir die wechselnde Erzählperspektive gefallen.

  5. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736303188)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

     (960)
    Aktuelle Rezension von: Jenny2405

    Tristan und Elisabeth haben eines gemeinsam: Sie haben beide ihre liebsten Menschen auf die schlimmste Weise verloren. Monate später, als Liz wieder in ihre alte Heimatstadt zieht, treffen die beiden durch einen Unfall aufeinander und siehe da: Liz neuer Nachbar ist niemand geringerer als Tristan. Trotz aller Warnungen gibt Liz nicht auf, und schaut hinter die Fassade dieses harten Kerls. 

    Tristan fühlt sich tot, gesteht sich selbst das Leben nicht zu und wird deshalb auch von allem im Ort als Verrückter, als Monster angesehen. Obwohl er doch nur durch das Leben gebrochen und gezeichnet ist. Genauso wie auch Elisabeth. Nur blieb ihr immerhin ihre wundervolle Tochter Emma, die sie jeden Tag daran erinnert das es sich lohnt zu Leben. Emma ist einfach ein aufgeweckter Engel, den man einfach lieben muss. 

    "Du bist gut genug. Selbst an den Tagen, an denen du dich wertlos fühlst."

    Dieses Buch ist einfach ganz BC Cherry. Es berührt, es verletzt und es fügt dich wieder zusammen. Zwei gebrochene Herzen und eine wunderbare traurige Geschichte. Der Schreibstil ist wieder wie gewohnt fließend, emotional, und die Story zieht einen sofort in den Bann. Allerdings muss ich hierbei sagen, das besonders zu Beginn öfters Lücken in der Geschichte sind. Diese machen die Story nur umso authentischer, aber dennoch haben sie mich anfangs in meinem Lesefluss gestört. Auch der Humor kommt mit den Protagonisten nicht zu kurz. Besonders Faye und Emma haben mir mehrmals ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Also lasst euch in ein Abenteuer mit Fisch und Quappe entführen, die euch mit Sicherheit den Atem rauben werden. 

    Alles in allem eine unglaublich authentische, emotionale und rührende Geschichte, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die einen zum Nachdenken anregt. 

  6. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.502)
    Aktuelle Rezension von: Letters-with-Coffee-and-Cake

    Als ob der Verlust ihrer Mutter nicht schwer genug wäre, wird die 34-jährige Brett erneut vor den Kopf gestoßen, als bei der Testamentsverlesung all ihre Geschwister ein großes Erbe absahnen, während sie selbst nicht mehr von ihrer Mutter bekommt, als eine Liste, die Brett als junges Mädchen verfasst hat. Innerhalb von 12 Monaten soll sie alles darauf erfüllen.

    Lange versteht Brett nicht, was sie damit anfangen soll. Sie ist kein kleines Kind mehr und das, was auf der Liste steht, sind in ihren Augen kindische Träumereien, für die sie längst zu alt ist. Zudem sind ein paar Sachen dabei, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen würden. Da Brett aber im Grunde nichts zu verlieren hat und sonst nicht herausfindet, was das Erbe ihre Mutter ist, lässt sie sich darauf ein. 

    Die Erfüllung der Liste, ähnlich einer Bucket-List, prägt das ganze Buch. Das Konzept an sich ist jetzt nichts Neues, jedoch steht hier die Beziehung zwischen Brett und ihrer Mutter stark im Vordergrund, sodass es doch wieder zu etwas Besonderem wird. Die Liebe zu ihrer Tochter bleibt bis weit nach ihrem Tod bestehen und am Ende erfährt Brett so viele Dinge, die bei weitem ein viel größeres Erbe waren, als es das alleinige Geld gewesen wäre. 

    "Morgen kommt ein neuer Horizont" ist locker geschrieben und auf emotionaler Ebene sehr authentisch. Klar, viele Dinge wirken ein wenig zufällig, aber am Ende ist es doch eine Geschichte darüber, dass man kämpfen muss und dann dafür belohnt wird. Happy End garantiert <3 

  7. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.787)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Layken hat gerade ihren Vater verloren und zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Noch beim Umzug freundet sich ihr kleiner Bruder mit dem neuen Nachbarn an und Layken trifft auf dessen großen Bruder Will. Will, in den sie sich direkt verliebt, Will, mit dem alles zu passen scheint. Doch das Glück weilt nicht lange - alles stellt sich dem Glück der beiden in den Weg ...


    Meinung

    Wie auch alle anderen Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, hat mir auch dieses gefallen - allerdings nicht ganz so gut. Man merkt finde ich schon, dass das noch die Anfänge der Autorin waren, was ja auch völlig in Ordnung ist. Ich musste mich doch immer mal wieder dazu "zwingen" weiter zu lesen.

    Für mich war die Geschichte etwas zu krass, in dem Sinne, dass ich es einfach zu viel des ganzen fand. Kann sein, dass auch genau solche Geschichten passieren, mir war es aber einfach zu viel.

    Ich bin auch nicht ganz so gut in die Story rein gekommen, bzw. habe die Liebe der beiden nicht wirklich spüren können, es war alles so plötzlich und einfach da. Das hat mir etwas gefehlt. 

    Aber natürlich war nicht alles schlecht. Die Charaktere an sich hat mir gefallen, besonders die zwei kleinen Brüder mochte ich gern. Es hat mir auch super gefallen, dass Poetry Slam thematisiert wurde und so eine große Rolle gespielt hat. 

    Insgesamt finde ich, dass man das Buch lesen kann, es ist aber kein muss und ich werde es vermutlich auch kein zweites mal lesen.

  8. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Maik Klingenberg geht in die 8. Klasse eines Gymnasiums, ein recht guter Schüler, aber so langweilig, dass er nicht einmal einen Spitznamen hat und als einer der wenigen nicht auf die große Party seines Schwarms Tatjana eingeladen wird. Auch der Neue in der Klasse, der einfach nur Tschick genannt wird, ist ein Außenseiter. Russischer Spätaussiedler und öfters mal betrunken im Unterricht.

    Als Maiks Eltern ihn in den Sommerwochen allein in der Villa in Marzahn lassen (Vater muss mit seiner jungen Assistentin weg, die Mutter geht wieder mal in eine Entzugsklinik), sieht Maik einer entspannten, aber einsamen Zeit entgegen, bis Tschick plötzlich mit einem geklauten Lada kommt und ihn mit auf einen Trip in die Walachei nimmt. Ein Roadtrip der besonderen Art beginnt.

     

    Wolfgang Herrndorf schafft eine tiefgründige Charakterisierung zweier Jugendlicher, bei denen man sich von den Klischees nicht blenden lassen darf. Maik, das einsame Kind aus einer (ehemals) wohlhabenden Familie, aber von den Eltern allein gelassen und in die Klassenschönheit unglücklich verliebt, lernt auf dem Trip, was wirklich wichtig ist im Leben. Tschick, der verwahrloste Sohn einer Aussiedlerfamilie, erweist sich immer wieder als sensibel und gefühlvoll. Diese Freundschaft lässt beide nicht nur räumlich aus ihrer Isolation ausbrechen.

     
     Das Buch ist eine wundervolle Beschreibung über das Erwachsen werden, denn beide Jungen reifen auf die ein oder andere Weise heran. Vor allem aber erkennen sie, dass man bei allen Personen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, hinter das Äußere schauen, und dass man Verantwortung übernehmen muss

     

    Ein spannender Roman, wenn man aufmerksam auf die Zwischentöne hört.

  9. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.501)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abel ist ein Aussenseiter, in der Schule gefürchtet, Schulschwänzer und Dealer, jedoch hat Abel auch eine andere Seite, eine sanfte, fürsorgliche und traurige Seite, der für seine Schwester sorgt, wenn es sonst niemand kann, und in diesen Abel verliebt sich Anna jeden Tag mehr...

    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und zugleich tragisch und traurig... Abel erzählt dieses Märchen und dabei wird schnell klar, dass es viele Parallele zur realen Geschichte gibt, nach und nach wird die Geschichte und Geschehnisse aufgedeckt und man kommt der Wahrheit immer näher. Das Setting ist düster und es geschehen viele Dinge und mittendrin eine zarte erste Liebe zwischen den beiden, die irgendwie fehl am Platz und doch so intensiv ist das man möchte das es irgendwie gut auseinander geht.

    es war mein ersten Buch der Autorin und wird auch nicht das letzten sein, da der Schreibstil sehr angenehm war, jedoch brauche ich nach diesem Buch ganz viele schnulzige Lovestorys bevor ich wieder zu so etwas greifen kann...

    Für alle die auch tragische Bücher vertragen...

  10. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.218)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Dieser Psychothriller von Sebastian Fitzek durfte in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen. Trotz einiger negativer Rezensionen hat mich dieses Buch "Splitter" nicht enttäuscht. Der gewohnte Schreibstil von Fitzek lässt einen das Buch nur so verschlingen. Ich muss sagen das Ende fand ich sehr überraschend, darauf wäre ich im Leben nicht gekommen. Ich bewundere den Autor sehr wie er die Verwirrung der menschlichen Psyche so gut und realistisch zu Papier bringt.

  11. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe)

     (1.403)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Kurzmeinung: Es ist eine typische, erotische Lovestory.
    Sie ist sehr vorhersehbar und klischeehaftet. Leider konnte ich nicht in die Beziehung eintauchen und mitfiebern.

    Es beginnt mit dieser typischen Anziehungskraft auf den ersten Blick. Sie fühlt sich zu ihm so stark hingezogen wie noch nie zuvor zu irgendwem anders. Die ganze Beziehung gründet fast nur auf der sexuellen Spannung zwischen beiden und es gibt eine Menge Sex-Szenen. Leider bleibt dabei auf der Strecke, was die beiden sonst noch verbindet. Dadurch wird die Beziehung nicht wirklich greifbar und man kann nicht so gut mitfiebern.
    Oftmals benimmt sich Braden wie ein Höhlenmensch und ist total herrisch, was ihn mir etwas unsympathisch gemacht hat. Dabei kommt es dann auch zu starken Grenzüberschreitungen, indem er ein wiederholtes Nein beispielsweise nicht akzeptiert, was dann innerhalb der Liebesgeschichte gerechtfertigt und romantisiert wird. Dieses Beziehungsbild finde ich sehr problematisch.
    Nicht nur innerhalb der Beziehung, auch an anderen Stellen der Geschichte, geht durch diese starke sexuelle Fokussierung einiges verloren. Beispielsweise gibt es eine beste Freundin, die total an den Rand gedrängt und links liegen gelassen wird. Außerdem hat Jocelyn eine Vergangenheit, die sie aufarbeiten muss, was meiner Meinung nach etwas zu wenig Platz erhält.
    Die Handlung ist sehr klassisch und vorhersehbar - die typischen Auf und Abs einer Liebesgeschichte. Dabei habe ich die Streitereien als unglaubhaft und aufgebauscht empfunden und je weiter die Geschichte voranschreitet, umso nerviger wird es, da sich Jocelyn nicht weiterentwickelt, sondern auf der Stelle tritt und sehr unreif bleibt. Wo man auf eine Charakterentwicklung gehofft hatte, merkt man dann, dass sie doch keine wirkliche Veränderung durchlaufen hat. Es ist einfach viel unnötiges Drama, Gehabe und Geziere. Auch die Dialoge fand ich - im Streit, aber auch an anderen Stellen - oftmals nicht wirklich realitätsnah.

    Fazit: Alles in allem hat mich die Geschichte einfach nicht überzeugen können. Die Sexszenen (, die zwar nicht schlecht, aber auch nicht allzu besonders sind) verdrängen alles andere, was dadurch sehr klischeehaft und leer bleibt. Die Protagonistin wurde mir dabei von Seite zu Seite unsympathischer.

    "Dublin Street: Gefährliche Sehnsucht" bekommt von mir 2,3 (also gerundet 2)/5 Sterne.

  12. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (283)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  13. Cover des Buches Zweite Chancen (ISBN: 9783453418547)
    Monica Murphy

    Zweite Chancen

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Schulze

    Ich war total vom ersten Band begeistert und hab mich sehr gefreut als eine Freundin mir den zweiten Band dann zu meinem Geburtstag geschenkt hat. Leider hat mich der zweite Band nicht so sehr wie der erste Band fesseln können. Wiederholt habe ich über Wochen das Lesen unterbrochen und war mir nicht sicher, ob ich es zu Ende lesen wollte. Letztendlich habe ich es doch gemacht, aber insgesamt konnte das Buch nicht an den ersten Band anknüpfen. 

    Es gab trotzdem aber auf jeden Fall gute Momente. Die Liebesgeschichte der beiden entwickelt sich weiter. Es gibt Höhen und Tiefen. Mir gefällt es, dann man an manchen Stellen mehr über den Bruder erfährt. Trotzdem war vieles einfach vorhersehbar. 

    Immer noch frage ich mich:
    War es wirklich Drews Kind oder nicht?
    Was ist mit der Mutter passiert?

    Deshalb gibt es von mir "nur" 3 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Daringham Hall - Das Erbe (ISBN: 9783404171378)
    Kathryn Taylor

    Daringham Hall - Das Erbe

     (288)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Ich gebs zu: Ein absoluter Covergriff. Man darf ja wohl noch hoffen, dass sich hinter solch hübscher Verpackung auch ein überzeugender Inhalt verbirgt. Noch dazu hatte ich eine positive Rezension im Hinterkopf. Mein Fall war es aber letztendlich definitiv nicht. Es mutet wie ein modernes Downtown Abbey an, nur noch langweiliger (in meinen Augen). Es ist einfach eine Geschichte, wie man sie gefühlt schon tausendmal gelesen hat. Alles ist sehr blumig und rosig verpackt trotz der vielen Konflikte. Und außerdem ist es sehr vorhersehbar. Einzig das Setting hat mir wirklich sehr gut gefallen. Aber die Charaktere, z.B. Kate, waren viel mehr eine unzugängliche Fassade als eine interessante Gesellschaft für eine Leserin wie mich.

  15. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe (ISBN: 9783570403099)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

     (919)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Kinder als Agenten im Kampf gegen Geister – eine außergewöhnliche Idee, die Jonathan Stroud souverän umsetzt. Glücklicherweise ist das Ganze weit genug weg, da die Kinder eigentlich zu bedauern sind. Davon abgesehen, passiert eine Menge, man fiebert mit und entspannt sich trotzdem. Empfehlenswert für alle, die unkomplizierten Spaß mögen.

    Die fehlenden zwei Sterne aufgrund der Bedenken gegen Kinderarbeit.

  16. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (420)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Ich liebe diese Buchreihen. Meiner Meinung nach ist dieses das schwächste buch der Reihe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen allerdings ging mir Hannah oft auf dem Wecker Marco ist ein toller Mann aber zum Glück haben die beiden sich zum Schluss noch gefunden. 


  17. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.115)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  18. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (987)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  19. Cover des Buches Von wegen Liebe (ISBN: 9783570308394)
    Kody Keplinger

    Von wegen Liebe

     (529)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Da ich den Film bereits geguckt habe, war ich auch sehr auf das Buch gespannt und wurde nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil war einfach geschrieben und ich habe das Buch in 3 Stunden zu Ende gelesen.
    Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch und gerade Wesley ist doch wirklich ein Traum!
    Zwar konnte ich nicht alle Entscheidungen der Protagonistin nachvollziehen, jedoch fand es auch nicht besonders schlimm.
    Im Buch sind teilweise Klischees enthalten, die das Buch aber nicht weniger gut gemacht haben.

    Im Großen und Ganzen war es eine nette und süße für zwischendurch, welche ich auch zu lesen empfehlen würde. Außerdem fand ich die Message des Buches wirklich schön : 

    Es ist nicht wichtig wie die anderen dich sehen, sondern nur wie du dich selbst sieht. 

  20. Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem (ISBN: 9783431039498)
    Kerstin Gier

    Für jede Lösung ein Problem

     (1.573)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Bei Gerri läuft so einiges schief im Leben: ihr Liebesleben ist seit Jahren nicht vorhanden und dann wird auch noch die Romanreihe, für die sie seit 10 Jahren schreibt, eingestellt. In ihrer Verzweifelung weiß sie sich nicht anders zu helfen als Selbstmord zu begehen. Doch vorher schreibt sie Abschiedsbriefe an Familie, Freunde und wer ihr sonst noch so einfällt. Durch eine unglückliche Verkettung der Umstände bleibt Gerri am Leben - und muss nun mit den Konsequenzen leben. Ihre Mutter ist schockiert und zwingt Gerri, sich bei allen zu entschuldigen, insbesondere Erbtante Hulda. Die meisten sind jedoch froh, dass der Selbstmordversuch gescheitert ist, insbesondere Kumpel Ole und ihr neuer "Chef" Adrian.

    Die Idee ist nett, wenn auch nicht spektakulär. Was mir sehr gefällt, sind die Abschiedsbriefe von Gerri. Diese wurden nämlich in einer Schrift, die wie eine Handschrift aussieht, gedruckt und jeder ist in kleine Briefumschläge gesteckt. Diese sind zwischen den einzelnen Kapiteln eingeklebt. Das ist echt wunderschön. Allein dafür gibt es von mir einen Zusatzstern!

    Die Geschichte ist allerdings zu seicht erzählt, als dass wirklich groß Spannung aufkommt. Durch den Klappentext weiß man ja auch schon, dass Gerri den Selbstmordversuch überleben wird.

    Mit einer nicht so spannenden Geschichte könnte ich bei tollen Figuren leben. Aber das ist leider nicht so. Viele Figuren finde ich von Grund auf unsympathisch. Ihre Familie, insbesondere ihre Mutter, ist einfach nur furchtbar. Ein einziger Haufen Unverständnis gegenüber Gerri, wobei sie sich noch nicht mal die Namen ihrer Töchter merken kann. Auch einige ihrer Freunde sind ziemlich unsympathisch.

    Leider kann ich das Buch ausdiesem Grund nicht weiterempfehlen!

  21. Cover des Buches Wunder (ISBN: 9783423086547)
    R. J. Palacio

    Wunder

     (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Süsse Geschichte, man begleitet August an seinen ersten Tagen an einer öffentlichen Schule und seinem ersten Jahr dort mit allen höhen und tiefen. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch lässt sich gut lesen. Das Buch wird aus verschiedenen Sichten geschrieben, was noch interessant war. Aus August Sicht, seiner Schwester und seiner Freunde und zum Schluss ergibt es eine schöne Geschichte, die wichtige Themen anspricht und ein wenig zum nachdenken anregt. 

    Für alle die eine spezielle Geschichte über einen aussergewöhnlichen Protagonisten lesen möchten

  22. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (918)
    Aktuelle Rezension von: Frank2

    Ich kennen Eltern, die ihren Kindern die Lektüre dieses Buches untersagen. Nachdem ich mich im Zuge des Deutschunterrichts meiner Tochter mit dem Buch beschäftigt und es gelesen habe, muss ich zugeben, dass die besagten Eltern aus meiner Sicht gute Gründe dafür haben.

    Ich will diese Auffassung begründen.

    Das Buch ist Fiktion, und darf deshalb auch fiktionale, sprich spekulative Inhalte haben. Die Autorin setzt diese fiktive Handlung aber bewusst in einen 100% realen Rahmen. Der Reaktor, die Orte und der Zeitrahmen sind Realität. Damit wird ein Umfeld geschaffen, dass die Handlung sehr plastisch macht und denkbar erscheinen lässt.

    Das ist sie mitnichten. Dafür gibt es 2 wesentliche Gründe:


    1. Das Bild der technischen Katastrophe ist haarsträubend überspitzt, die Darstellung der unmittelbaren Folgen ebenfalls (auf Spätfolgen wird im Buch nicht weiter eingegangen).


    Die Autorin benennt einen Reaktorunfall, der schlimmer sei als der 1986 in Tschernobyl. Sie bleibt aber jedwede Erklärung schuldig, wie ein solcher Unfall einhergehen könnte. Es ist auch schwer vorstellbar, was folgenschwerer sein soll, als, dass der Reaktor eines Kernkraftwerks samt aller ihn umgebenden Hüllen gesprengt wird und der Inhalt des Reaktors in die Umwelt freigesetzt wird – so geschehen in Tschernobyl. Falls man eine thermonukleare Kettenreaktion wie bei einer Kernwaffe in Betracht zieht, so sei gesagt, dass die physikalischen Voraussetzungen dafür in einem Kernkraftwerk nicht gegeben sind, und auch nicht durch die Umstände eines wie auch immer gearteten Unglücksfalls entstehen können.

    Dennoch beschreibt die Autorin unmittelbare Folgen, die ihrer Fernwirkung z.T. weit über die des Atombombenabwurfs über Hiroshima hinaus gehen. So wird z.B. der Protagonistin Janna-Berta eine schwere Strahlen-Krankheit attestiert (Erbrechen und Haarausfall – Strahlenbelastung 2-4 Gy), die sie in 87 km Entfernung zum Unglücksort erlitten haben soll. Das ist vollkommen unrealistisch. In Tschernobyl erlitten nur Menschen diese Schwere der Strahlenkrankheit, die für Aufräumarbeiten unmittelbar am verunglückten Reaktor eingesetzt waren. In Hiroschima war der Radius um den Mittelpunkt der Bombenexplosion, innerhalb dessen man dieser Belastung durch Primär-Strahlung ausgesetzt war, 1 - 2 km. Die Autoren verortet solche Erkrankungen bis 100 km Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt. Auch wenn man den radioaktiven Fallout als Ursache in Betracht zieht, sei darauf hingewiesen, dass es in Hiroshima nur innerhalb des inneren Stadtgebietes, und in Tschernobyl nirgends außerhalb des Kraftwerks selbst zu derartigen Belastungen durch den Fallout kam.

    Nach der Autorin waren ferner die Menschen in der sogenannten Todeszone so verstrahlt, dass sie eine Gefahr für andere Menschen darstellten, weshalb sie den Unglücksort nicht verlassen durften. Eine solche Verstrahlung ist nicht möglich. Eine Strahlungsdosis, die die Elemente im Körper eines Menschen derart aktiviert, dass er selbst zur Strahlungsquelle wird, wäre tausendfach tödlich, und wird weder bei einem Kernwaffeneinsatz, geschweige denn bei einem Reaktorunglück freigesetzt. Die Radioaktivität, die bei einem Reaktorunglück freigesetzt wird, speist sich nahezu ausschließlich aus radioaktiven Nukleiden der Brennstäbe, die an Stäuben durch die Luft transportiert werden, dem Fallout. Dieser haftet oberflächlich an, und kann abgewaschen werden. Damit wären die betroffenen Menschen, unabhängig von der Strahlungsdosis, die sie erlitten haben, selbst „strahlungsfrei“.

    Weiter: In der 10 km entfernten Stadt Schweinfurt hätte keiner überlebt – das ist ebenfalls eine Folgewirkung, die nicht einmal die Hiroshima-Bombe im entferntesten hätte bewerkstelligen können.

    Insgesamt sind alle Beschreibungen der Folgen des Unglücks entweder hoffnungslos übertrieben oder frei erfunden, so gut wie immer aber sachlich falsch.


    2. Der Staat und seine Organe werden durchgehend als korrupt, unfähig oder lächerlich abqualifiziert, die Bevölkerung als weitgehend asozial.


    Die Autorin benennt als Schuldigen an der Katastrophe den Staat und seine korrupte Bürokratie. Dabei bleibt sie jedwede Erklärung schuldig, welches korrupte Verhalten genau zur Katastrophe geführt haben soll. Die Vorwürfe sind immer diffus – sowohl inhaltlich als auch in ihrer Zielrichtung. Dabei werden dem Leser diese Vorwürfe in einem Dauer-Stakkato präsentiert, das eher kindisch als dramatisch wirkt.

    Den Behörden und den ausführenden Kräften wird ferner so weitreichende Unfähigkeit im Umgang mit dem Unglück unterstellt, dass den Beamten der Befehl erteilt wird, die Menschen, die die „Todeszone“ verlassen wollen, zum Schutz der anderen zu erschießen. Abgesehen davon, dass aus o.g. Gründen, vereinfacht gesprochen, eine gründliche Dusche genügt hätte, um diese Menschen zu dekontaminieren und damit die Gefahr für andere zu beseitigen, ist ein solcher Befehl in einem Rechtsstaat wie dem unseren auch in Katastrophenfällen nicht möglich.

    In jeder Situation im Buch, in der Kräfte der Polizei oder des Staatsschutzes auftauchen, werden diese als vollkommen unfähig dargestellt und damit Gewalt gegen diese Kräfte legitimiert.

    Vom Autofahrer, der den kleinen Bruder der Protagonistin überfährt und ungerührt Fahrerflucht begeht bis zu der alten Frau, die Janna-Berta mit Hinweis auf ihre mögliche Verstrahlung ein Glas Wasser verweigert, begegnen dem Leser eine ganze Reihe von egoistischen und kaltherzigen Mitbürgern, die den Eindruck erwecken, die ganze Gesellschaft hätte sich im Angesicht der Katastrophe weitgehend entsolidarisiert. Wer Berichte aus Katastrophengebieten oder auch aus den Weltkriegen kennt, weiß, dass im Allgemeinen das Gegenteil der Fall ist: Extremsituationen führen bei den meisten Beteiligten zur Solidarisierung. Ausnahmen gibt es immer, aber warum die Autorin der deutschen Gesellschaft asoziales Verhalten in einem solchen Ausmaß unterstellt, bleibt unklar. Tendenziell werden zudem die eher hilfsbereiten Mitmenschen in der Gruppe der Kernkraftgegner verortet, die Egoisten (Großeltern - bleiben im Urlaub, während die Familie in höchster Not ist) in die Gruppe der Kernkraftbefürworter. Ebenfalls ein ärgerlicher, billiger, tendenziöser „Kunstgriff“.


    Fazit


    Beim Lesen des Buches wird man das Gefühl nicht los, die Autorin versucht eher, dem Leser Ihre politische Meinung zu oktroyieren, als eine aufrüttelnde Geschichte zu erzählen. Dafür konstruiert sie ein in fast jeder Hinsicht völlig überzogenes Katastrophenszenario in eine reale Umgebung. Sie bleibt dem Leser jede Erklärung für das Unglück und die seltsame Entsolidarisierung der Mitmenschen schuldig. Sie teilt die Menschen in inakzeptabler Weise entlang ihrer jeweiligen Positionierung zum Thema Kernkraft in gut und böse ein. Sie nimmt sich nicht die Zeit, die Charaktere der Hauptprotagonisten zu entwickeln, sondern wirft sie direkt ins Geschehen, was dazu führt, dass der Leser zu den Figuren im Buch kaum eine Beziehung aufbauen kann. Sie schimpft in einer fast grotesken Frequenz auf Politik und Staat, ohne auch nur einmal konkrete Verfehlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe näher zu beleuchten.

    Es heißt in vielen Rezensionen, dass das Buch den Zeitgeist widerspiegelt. Das ist nach meiner Meinung viel zu allgemein gesprochen. Es mag der Zeitgeist aus Sicht bestimmter Gruppen sein, sicher aber nicht die Empfindungslage der gesamten Gesellschaft.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass dieses Buch für Heranwachsende ungeeignet ist. Es polemisiert, polarisiert und zeichnet das Bild einer kaputten Gesellschaft, wie wir sie Deutschland zum Glück nicht haben. Es ist durchzogen von Misstrauen gegen Staat und Mitmenschen. Wäre es eine klassische Dystopie in einer fiktionalen Gesellschaft mit fiktionalem super-gefährlichen Mega-Industriekomplex, in dem es zur Katastrophe kommt – geschenkt, aber hier geht es ganz klar darum, eine politische Botschaft zu transportieren, indem diese völlig unrealistische Katastrophe in das reale Deutschland an reale Orte gesetzt wird.

    Ich bin der Meinung, dass Heranwachsende, die gerade beginnen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, und damit noch kaum in der Lage sind, einen neutralen Standpunkt einzunehmen, ein solches Buch nicht lesen sollten. Es ist ein Paradebeispiel für einen unsachlichen, meinungsdiktatorischen Diskurs.


  23. Cover des Buches Two Boys Kissing – Jede Sekunde zählt (ISBN: 9783737351850)
    David Levithan

    Two Boys Kissing – Jede Sekunde zählt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Tolles Jugendbuch, dass die Ängste, Nöte, Möglichkeiten und Hoffnungen schwuler Jugendlicher aktuell und mitreisend erzählt einfängt. Die anspruchsvolle Erzählperspektive lässt das Werk mehrere Generationen schwulen Lebens umspannen, was beeindruckt und berührt. Absolut lesenswert!

  24. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (423)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

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