Bücher mit dem Tag "probleme & krankheiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "probleme & krankheiten" gekennzeichnet haben.

99 Bücher

  1. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (712)
    Aktuelle Rezension von: Astralelfe

    Violet kommt mit dem Tod ihrer Schwester nicht klar und versucht sich eines Tages auf dem Glockenturm das Leben zu nehmen, wenn nicht dort der verrückte Schüler Finch neben ihr stünde. Er hilft ihr aus der kritischen Situation hinaus, zeigt ihr was es heißt zu Leben und vermittelt ihr außerdem das Gefühl von Liebe.

  2. Cover des Buches Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken (ISBN: 9783446259034)
    John Green

    Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

     (622)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

    Meinung:

    Der Schreibstil an sich ist gut und leicht zu lesen, weshalb man nur so durch die Seiten fliegt. Trotzdem mangelte es, meiner Meinung nach, komplett an der Handlung und am nichtvorhandenen Spannungsbogen. Durch den Klappentext habe ich eine spannende Suche nach dem Milliardär erwartet und ich habe auch erwartet, dass Aza sich weiterentwickelt… Aber leider entsprach das Buch nicht ganz meiner Vorstellung.

    Aza ist ein schwieriger Charakter und, durch ihre eigenen Probleme, sehr Ich-Bezogen. Es hat mich tatsächlich überrascht, dass sie im Grunde keine Ahnung von den Menschen in ihrem Umfeld hat und dass sie sich auch Null für sie zu interessieren scheint. Das war schon mal das erste, womit ich nicht warm werden konnte. Zudem wurde das Mädchen einzig auf ihre psychische Krankheit reduziert und ansonsten erfährt man eigentlich kaum etwas über sie. Letzteres gilt jedoch für beinahe jeden Charakter in diesem Buch, denn allesamt bleiben sie blass und eindimensional. 

    Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, zumal es auch um ein wichtiges Thema geht. Ich hätte mir erhofft, dass eine Wandlung bei Aza stattfindet und sie ihre Ängste ein stückweit in den Griff bekommt. Stattdessen handelt Aza ziemlich widersprüchlich. Ich meine, sie dreht total durch, weil Flusswasser in ihre Wunde kommt aber sie hat überhaupt kein Problem durch ein Abflussrohr zu laufen, wo es auch haufenweise Ratten gibt. Das ergibt für mich keinen Sinn. Klar, mir ist durchaus bewusst, dass eine solche Krankheit keinen Regeln folgt aber trotzdem… 

    Ich bin weder Psychologin noch Ärztin und mit psychischen Krankheiten und Zwangsstörungen kenne ich mich kaum aus. Umso spannender war es (das hört sich jetzt doch ein wenig falsch an), einmal in den Kopf eines Betroffenen zu blicken. Man konnte wirklich ihre Gedankenspirale nachvollziehen und man fand sich als Leser mittendrin. Ich habe Azas Verzweiflung gespürt und man hat bemerkt, dass sie ihrer Zwangsstörung eigentlich nicht Folge leisten will aber nicht anders kann. 

    Die Handlung an sich dümpelte eigentlich die ganze Zeit nur so vor sich hin. Vieles geschah eher zufällig und eine Suche nach dem Milliardär hat auch nicht wirklich stattgefunden. Die seichte Lovestory war nur dazu da, um mehr Drama einzubauen und Azas Phobie gegen allerlei Bakterien weiter anzustacheln. 

    Fazit/Empfehlung:

    Alles in allem, war das Buch nicht schlecht aber auch nicht überragend. Nach «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» war es schon beinahe etwas enttäuschend.

    Ich würde das Buch eigentlich jedem empfehlen, der sich ein bisschen mehr mit einer psychischen Krankheit auseinandersetzen möchte. Eine solche Krankheit ist für den Betroffenen aber auch das Umfeld nie leicht. Vielleicht kann man durch das Buch die betroffenen Personen besser verstehen.

    Sternewertung:

    1.5 von 5 Sternen

  3. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.674)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes

    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben worden und man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Persönlich fand ich es teilweise sehr langatmig, hätte etwas verkürzt werden können.

    Die Protagonisten waren alle sehr gut beschrieben worden und man lernte sie im Verlauf des Buches besser kennen.

    Das sich Lou zu einer positiveren Person entwickelt hat, finde ich sehr gut, schade finde ich nur, dass Will seine Meinung nicht geändert hat, obwohl er auch Lou liebt. Sie ist eine starke Frau, ich hätte das nicht geschafft, was sie alles durchgestanden hat.
    Ein sehr gefühlvolles Buch, das mich am Ende auch zum weinen gebracht hat.

  4. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499290862)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

     (727)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    Inhalt ->
    Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut, Vertrauen und die Kraft, loszulassen. Eine wahre Geschichte.

    Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von ihm fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
    Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
    Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

    Cover ->
    Das Cover ist wirklich schön und passt sehr gut zum Titel und verspricht sehr viel.

    Meine Meinung ->
    Der Inhalt verspricht eine emotionsgeladene Geschichte, voller Liebe, Trauer und Verlust.
    Raus kommt für mich aber nur emotionslose Luft.
    Wer auf eine romantische Liebesgeschichte aus war, ist hier definitiv fehl am Platz.
    Es soll eine wahre Geschichte sein und doch erzählt die Autorin alles so leblos und ohne Gefühle.
    Normalerweise bin ich die erste die erste, die bei solchen Geschichten gefühlte fünf Pakete Taschentücher verbraucht, aber da ? Nichts. Bei mir kam einfach nichts an.

    Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus IHRER Sicht und doch wechseln oft die Perspektiven.
    Warum ? Wie kann Sie aus der Sicht der anderen Charaktere erzählen, wenn Sie doch gar nicht weiß wie diese in diesem Moment gedacht haben.
    Und dann auch noch so dermaßen negativ die ganze Zeit. Alle waren die Bösen, natürlich nur Danny und sie nicht.

    Dieser Perspektivwechsel stört immens im Lesefluss und macht diese "wahre" Geschichte noch viel unglaubwürdiger.
    Zumal ihr Schreibstil einfach leblos und "unterirdisch" ist.
    Der Wechsel in den Erzählzeiten ist teilweise auch sehr störend, genau wie die langen Zeitsprünge. Es zieht sich wie Kaugummi.
    Dazu kommt diese unfassbare Naivität und diese enorme Oberflächlichkeit.
    Geld, gutes Aussehen und "dicke" Autos.

    Während des Lesens fragt man sich auch - "Hat diese Jessica eigentlich noch ein Leben, oder ist sie nur noch abhängig von Danny"? -
    Ach alles in allem bin ich einfach nur enttäuscht von diesem Buch.
    Selbst der Epilog ist komplett emotionslos.

    Zu guter Letzt - es wird behauptet es wäre eine wahre Geschichte, aber man findet NICHTS über die Charaktere.
    Weder einen Danijel Tayler der Kick box Weltmeister war, noch ein Model namens Danijel Tayler zu der Zeit.
    Dabei müsste es doch gerade davon Nachweise geben - einfach alles unglaubwürdig.
    Und dieser Fakt macht die ganze Story für mich unsympathischer als sie es eh schon ist.
    Ich könnte nun immer weiter auf dieses Buch eingehen, aber es würde ja doch nichts Gutes mehr bei rum kommen.

    Mein Fazit -> Muss ich dazu noch mehr sagen ? Ich glaube nicht. Für mich eine komplette Enttäuschung.

  5. Cover des Buches Night School 1 (ISBN: 9783841503213)
    C. J. Daugherty

    Night School 1

     (2.059)
    Aktuelle Rezension von: Lesebaum

    Ich habe diese Reihe ganz spontan in der Bücherei entdeckt und irgendwie fand ich die Kurzbeschreibung sehr ansprechend... ausserdem bin ich ja für Buchreihen echt zu begeistern. 

    Das Buch handelt von Allie die nach dem verschwinden ihres Bruders eine rebellische Zeit durch macht. Als letzten Ausweg sehen die Eltern nur ein Internat namens Cimmeria. Doch handelt es sich dabei nicht um ein normales Internat. Schon bald findet sie dort neue Freunde und wird von zwei Jungen umworben die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als ein Mord auf Cimmeria geschieht, gerät Allie unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Wem kann sie jetzt noch trauen?

  6. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (780)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Über uns der Himmel" gelesen habe, war ich neugierig, was mich hier erwarten wird. Schon der Klappentext und der Titel hatten mich neugierig gemacht, dennoch stand das Buch noch eine Weile in meinem Regal.

    Kaum hatte ich angefangen, war ich sofort in der Geschichte drin. Hope ist eine geschiedene Frau, die mit Annie, die mitten in der Pubertät steckt, zu kämpfen hat. Außerdem hat die Bäckerei, die seit 60 Jahren im Familienbesitz ist, arge finanzielle Schwierigkeiten. Wenn das nicht schon alles wäre, würde Hope ganz gut klar kommen. Doch ihre demente Oma Rose, die sie gerne Mamie (frz für Großmutter) nennt, hatte sie im klaren Zustand gebeten, nach Paris zu fahren, um ihre Verwandten, die sie namentlich auf einen Zettel aufgeschrieben hatte, zu suchen.

    Hope ist anfänglich skeptisch, ob das nicht irgendein Scherz von Rose war. Aber Annie und Gavien redeten mit ihrer und letztendlich reist sie nach Paris. Mit einer Handvoll an Recherchematerial begibt sie sich vor Ort auf die Suche und kommt langsam hinter der Geschichte von Rose.

    Der Roman hatte mich so gefangen genommen, dass ich kaum vom Buch wegkam. Ich war gefangen in Paris und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich definitiv Taschentücher bereit legen. Habt ihr euch schon mit der Frage befasst, welche Religion die bessere ist? Sicherlich kommt es euch vom Deutschunterricht aus Gotthold Ephraim Lessing "Nathan der Weise" bekannt vor. Hier wird alles in einer rührenden Geschichte erklärt und dennoch ist es nicht zu viel. Kristin Harmel schreibt bewegende Romane, die dich weiterhin begleiten werden.

    Wenn ihr das nächster Mal zu den Sternen seht und ihr sie nicht benennen könnt, gebt ihnen Namen. So habt ihr euren Lieblingsmenschen immer bei euch.

  7. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783499291081)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    Klappentext ->


    Auf jede Nacht folgt ein Tag
    Das Leben könnte so einfach sein. Wäre es manchmal nicht so verdammt schwer. Jana schläft am liebsten unter dem Bett. Collin friert gerne. Jana wünscht sich vertraute Menschen um sich herum. Collin möchte mit anderen Leuten nichts zu tun haben. Auf Sylt begegnen sich die beiden in einem Wohnprojekt und leben für die nächsten zwei Jahre Zimmer an Zimmer. Da ist eine Mauer, die sie trennt. Und eine Tür, die sie verbindet.
    Nach den Bestsellern «Kirschroter Sommer» und «Türkisgrüner Winter» erzählt Carina Bartsch hier eine sehr berührende Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern: gefühlvoll,
    (Quelle: Amazon)
      

     


     Cover -> 


    Das Cover passt wunderbar zu dem Buch und ist wirklich sehr gelungen.
    Die Farben sind klasse und auch der Bezug zum Titel, aber durch diesen Farbklecks sehr passend zum Inhalt.
    Ein optisches Schmuckstück im Regal.
      

     


     Zusammenfassung -> 


    Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Jana, die nach vielen Schicksalsschlägen eine Chance auf Sylt bekommt.
    Dort wird sie 2 Jahre lang leben und ihre Ausbildung zur Bauzeichnerin in einem Architekturbüro absolvieren.
    Zusammen mit vier weiteren Jugendlichen bekommt Jana von ihrem Chef Klaas Völkner und seiner Frau Anke die Chance ihr Leben neu zu ordnen.
    Ein neuer Start ins Leben, was Jana nicht immer leicht fällt, die Vergangenheit wieder aufzurollen.
     Die Charaktere ihrer Mitbewohner könnten nicht unterschiedlicher sein und besonders verlieben stand nicht auf Janas Plan.

     

     


     Meine Meinung ->


    Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch anhand seines Klappentextes nicht gekauft hätte.
    Es wirkt von außen wie eine "klischeehafte" Romanze, aber eine liebe Freundin legte mir dieses Buch ans Herz.
    Und genau da ging es auch direkt hin, ins Herz.
    Der Schreibstil von Carina Bartsch ist flüssig, leicht zu lesen und man verschmilzt förmlich in den Seiten.
    Der Einstieg in das Buch war wirklich leicht und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte einfinden.
    Das Hauptaugenmerkt liegt hier bei Jana und der Bewältigung ihrer Probleme, aber ein Hauch von Liebe ist auch dabei.
     Die Entwicklung der Charaktere fand ich großartig und für mich sind Jana und Collin ein ganz besonderes Paar.

     

     


     Mein Fazit ->


    Nachtblumen ist für mich ein Roman der direkt ins Herz geht, teils bedrückend, teils traurig schön.
    Aber für mich auch sehr realistisch im Bezug auf Traumata und dem hoffnungsvollen Neueinstieg ins Leben.

     Verdiente 5 von 5 Sternen !

  8. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (409)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Hals über Kopf verliebt sich Merith in Sagan, der sich kurz nach ihrem Kuss als der Freund ihrer Zwillingsschwester Honor entpuppt. Zu ihr als auch zum Rest der Familie hat Merith kein gutes Verhältnis, trotzdem würde sie niemals etwas mit mit dem Freund ihrer Schwester anfangen. Bloß kann sie ihn sich einfach nicht aus dem Kopf schlagen. Vor allem als er dann scheinbar noch bei ihrer Familie einzieht.

    Fangen wir mit meinem größtem Problem an, den Charakteren, allen voran Merith Familie. Die Art wie sie miteinander umgegangen sind und eigentlich ihr komplettes Verhältnis war einfach eklig und das nicht auf eine gute weise im Bezug auf die Geschichte. Es war einfach nur unangenehm. Ihnen allen schien es ziemlich egal zu sein, was mit den Menschen um sie herum ist, allen voran Merith. Immer wieder habe ich mir auch gedacht, warum sagst du nicht einfach alles und ähnliches. Das hat es für mich einfach schwer gemacht die Geschichte zu genießen. 

    CoHos Schreibstil ist einfach toll. Anders kann man es einfach nicht sagen. Ich liebe die Art wie sie ihre Geschichten erzählt, auch wenn das hier für mich bisher die schwächste Darstellung war, war es dennoch sehr gut.

    Das Konzept hat mir gut gefallen, auch wenn es unter der Familie gelitten hat. Ich mochte die Art auf die CoHo psychische Krankheit so normal hat einfließen lassen. Es kann jedem passieren und oftmals merkt man es selbst nicht mal. Leider hatte ich bei einem sehr zentralen Plotevent, das ein sehr sensibles und schwieriges Thema ist, das Gefühl, dass es nur für den Plot eingebaut wurde und für seine größe viel zu minimalistisch behandelt wurde. 

    Die Handlung hat ebenfalls finde ich unter den Charakteren gelitten, dennoch hat sie mir gut gefallen. Sie konnte mich nach einer Weile richtig mitreißen. Bloß dieses eine oben schon erwähnte Plotevent hat mich gestört. Im Verhältnis zu den anderen Colleen Hoover Büchern, die ich bisher gelesen habe, war es bisher auch das unrealistischste.

    Insgesamt muss ich trotzdem sagen, dass es mir gut gefallen hat. Ja es hatte einige Schwachstellen, aber viele von ihnen sind mir nur so stark aufgefallen, weil ich sie nun mal mit anderen Büchern von Coho verglichen habe. Für miuch ist es auf jeden Fall nicht ihr bestes Werk, aber dennoch lesenswert.

  9. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.652)
    Aktuelle Rezension von: dascha_87

    Nach dem ersten Aufschlagen des Buches wusste ich, dass es ein wundervolles Buch sein wird. Das Buch behandelt ein sehr anspruchsvolles Thema, es ist auch an manchen Stellen sehr traurig, doch der Humor kommt auf jeden Fall auch nicht zu kurz. Ich finde es erstaunlich, wie gut die Figuren im Buch beschrieben wurden. Dadurch verlieh es dem Buch eine gewisse Authentizität. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Es ist ein Buch, das man nicht schnell vergessen wird. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gehört ab sofort garantiert zu meinen Lieblingsbüchern. 

    Das Buch ist wirklich ein Muss!

  10. Cover des Buches Mein Sommer auf dem Mond (ISBN: 9783570311981)
    Adriana Popescu

    Mein Sommer auf dem Mond

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Bei vielen Romanen weiß man ja schon, was passiert oder kann es gut vorhersehen. Diese Geschichte war einfach mal was anderes und daher echt spannend zu lesen.

    Das Therapie-Setting finde ich sehr interessant und dadurch werden natürlich auch ernste und wichtige Themen angesprochen. Alle vier Charaktere bekommen nach und nach immer mehr Tiefe und machen tolle Veränderungen mit, was wirklich schön zu verfolgen war. Besonders hat mir gefallen, wie das Thema Freundschaft im Roman verhandelt wurde.

    Das Buch wird abwechselnd in der Ich-Perspektive von Fritzi und von Basti(an) erzählt. Eigentlich liebe ich diese Perspektive ja, aber Basti hat immer wieder Erscheinungen, was ich etwas befremdlich fand. Generell hatte ich teilweise das Gefühl, dass die psychischen Erkrankungen etwas zu bildlich und unecht geschildert werden, aber das ist wahrscheinlich auch sehr schwer darzustellen. An anderen Stellen hat sich die Schilderung dafür sehr echt angefühlt.
    Zusätzlich entwickelt sich in dem Buch Liebe, was anfangs sehr unnatürlich und nicht nachvollziehbar wirkte, aber je weiter man liest, umso echter und nachvollziehbarer werden die Gefühle der Protagonist:innen.


    Alles in allem ist es einfach ein echt toller Roman mit so viel Tiefe, aber auch schönen, leichten Momenten! Mich hat die Geschichte auf jeden Fall berührt und ich hatte beim Lesen das ein oder andere Mal feuchte Augen...


    "Mein Sommer auf dem Mond" bekommt von mir 4,7 (also gerundet 5)/5 Sterne.

  11. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (615)
    Aktuelle Rezension von: elaliest

    Das Buch :

    Erzählt wird die Geschichte dreier Frauen. Smita aus Indien , Guilia aus Sizilien und Sarah aus Kanada. So unterschiedlich wie ihre Herkunft ist auch die jeweilige Lebensgeschichte der Frauen . Smita wünscht sich für ihre Tochter ein besseres Leben und setzt alles daran den indischen Kasten System zu entfliehen . Giulia muss erkennen, dass die Perrücken Fabrik ihrer Familie nahezu vor dem Aus steht und Sarah , eine erfolgreiche Anwältin die mitten im Leben steht , erfährt von ihrer schweren Erkrankung . 


    Meine Meinung: 


    Ich war recht schnell drin im Buch . Der Schreibstil der Autorin ist flüssig , bildlich und liest sich sehr angenehm. So schafft sie es , dass einem die Frauen direkt zu Beginn der Geschichte symphatisch und vertraut vorkommen . 

    Ich habe „Der Zopf“ wirklich gern gelesen , allerdings konnte mich das Buch nicht restlos begeistern. 

    Irgendwie wusste man wahnsinnig schnell worauf das ganze hinauslaufen wird 😅 

    Den Anfang des Buches fand ich stark , den Mittelteil etwas konstruiert und das Ende wieder gut ( wenn auch absehbar ) 

    In dem Buch geht es um starke, unabhängige Frauen , die JA zum Leben sagen . 

    Warum es bei Giulia dann unbedingt eines Mannes bedarf, der ihr die rettende Idee auf dem Silbertablett  präsentiert habe ich nicht so recht verstehen können. 


    Alles in allem ein Buch das sich gut lesen lässt, auch wenn es für mich hier und da „Schwächen“ hatte. 

  12. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  13. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446262591)
    Angela Lehner

    Vater unser

     (95)
    Aktuelle Rezension von: BirPet

    Dieses Buch ist eine solche Achterbahnfahrt, dass ich noch heute, 3 Tage nach Beendigung ziemlichen Schwindel spüre. Die Achterbahnfahrt befindet sich im Kopf der Protagonistin und dort hinein steigt der/die Leser*in direkt ab Seite 1. Eva Gruber heißt die junge Frau, die uns mitnimmt in ihre Wahrnehmung, durch ihre Augen sehen wird, ihre Gedanken lesen wir und was da Realitität und Fiktion ist, bzw einzig Eva’s subjektive Wahrnehmung, völlig gelöst von der Wahrheit bleibt ein Geheimnis. Eva wird, laut eigener Aussage in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, nachdem sie mit einer Pistole eine ganze Kindergartenklasse erschossen hat. Dies zumindest gibt sie als Grund an, als ihr behandelnder Psychiater in dem ‚Otto-Wagner-Spital‘ in Wien sie fragt, ob sie weiß, warum sie hier ist. Dass dies nicht stimmen kann steht außer Frage, aber was wirklich passiert ist, bleibt auch offen. Was im Verlauf klar wird, ist, dass Eva allerdings eine Gefahr darstellt, für andere und auch irgendwie für sich selber. Sie wollte unbedingt in dieses Spital, denn dort wird ihr jüngerer Bruder Bernhard stationär behandelt wegen ausgeprägter Magersucht, nur noch Haut und Knochen, der allerdings zunächst keinerlei Kontakt mit Eva will. Aufgrund ihrer unfassbar manipulativen Art schafft sie es schließlich doch Bernhard um den Finger zu wickeln. Sie will ihn retten, vor allem will sie mit ihm den Vater töten, ‚unser Geschwür ist der Vater … er dringt uns aus den Poren … kriecht uns den Rache herauf, wenn wir uns verschlucken‘, denn dieser scheint und ist für die Geschwister Kern all ihres Leids. Was es mit dem Vater auf sich hat, wird nicht ganz klar, erst sind beide Elternteile tot, der Vater hat Suizid begangen, dann wiederum lebt er wieder und sie will ihn nun töten um endlich Frieden und Erlösung zu finden. Es wird von liebevollen Szenen mit dem Vater berichtet, dann aber von Missbrauch durch ihn. Das Verhältnis zum Psychiater, den Eva lediglich beim Nachnamen nennt ohne Anrede, ist auch nicht zu durchschauen, zu vertraut, zu eng, zu unprofessionell, wie zwei Bekannte, die sich zum quatschen treffen. Eva’s Ziel ist es Bernhard die Flucht zu ermöglichen, vor den Schläuchen, der Zwangsernährung und mit ihm dann den Vater zu töten. Auf dem Weg zu diesem Ziel erleben wir Eva in ihrem Dasein und einzig aus ihrem Blickwinkel. Das ist manchmal zum schmunzeln, aber nur ganz kurz, denn dann blieb mir an anderen Stellen sinnbildlich der Mund offen stehen. Eva ist nicht nur hoch manipulativ und gefährlich, sie ist auch taktlos, überheblich und hochmütig, süffisant, provokant, zynisch, lakonisch, sarkastisch, unterhaltsam und eine notorische Lügnerin. Was ihr Verhalten den Mitmenschen gegenüber betrifft kennt Eva keinerlei Scheu oder Hemmungen, unterscheidet nicht zwischen fremd und bekannt, zwischen Mitpatient oder Therapeut. 

    Mein Lesejahr 2020 startet direkt mit einem Highlight und ich hoffe sehr weiteres von Angela Lehner zu lesen. Ich werde diesen Roman erneut lesen, ich habe ihn nach dem Lesen bereits mehrmals überflogen, manches sah ich bereits anders, denn das Ende hinterließ mich mit zig Fragen. Manches Mal habe ich mir gewünscht Eva einfach fest zu umarmen und ihr zu sagen ‚alles wird gut‘ und wäre dann aber wohl eine eben solche Lügnerin. Egal was Eva und Bernhard geschehen ist, gut wird es nicht mehr. Ganz ganz klare Leseempfehlung, ein einschlagendes Leseerlebnis mit unvergesslichen Figuren und Geschehnissen.

  14. Cover des Buches Die Endlichkeit des Augenblicks (ISBN: 9783499274237)
    Jessica Koch

    Die Endlichkeit des Augenblicks

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Cherrygum

    Ich war ja wirklich gespannt auf dieses Buch und hatte es auch schon lange Zeit auf meiner Liste, weshalb es mich umso trauriger macht zu sagen, dass die Enttäuschung größer nicht hätte sein können. Der Anfang zeigte sich echt vielversprechend. Man lernte die Charaktere und ihre Eigenheiten kennen und fieberte bei den weiteren Treffen regelrecht mit. Und dann auf einmal ging dieser schöne Start über in eine einzige Verkettung absolut unnötiger und total irrationaler Aktionen und Diskussionen. Anfangs dachte man noch Sam wäre eine tolle, verständnisvolle Person, die zwar mit eigenen Problemen zu kämpfen hat aber dennoch an ihnen wächst und Josh und Basti eine Stütze ist. Stattdessen war Sam das Schlimmste was Basti und Josh hätte passieren können. Basti tat mir ehrlich leid, denn er schien die einzige Person zu sein, die nicht komplett vernebelt von irrationalen Gefühlen und Gedanken durchs Leben "geht".

    Ich schreibe eigentlich nie Rezensionen aber ich war gerade so wütend auf das, was sich im Laufe des Buches abgespielt hat, dass ich nicht anders konnte, als mir Luft zu machen. Da ich trotz allem nicht spoilern möchte, belasse ich es jedoch trotzdem hierbei und gehe einfach mit einem absolut unzufriedenem Gefühl schlafen.

  15. Cover des Buches Einfach unvergesslich (ISBN: 9783492308021)
    Rowan Coleman

    Einfach unvergesslich

     (341)
    Aktuelle Rezension von: FranLuTi

    Das Buch schreibt aus mehreren Sichtweisen, welche alle zur Familie von Claire gehören. Claire ist eine tolle Mutter, liebevolle Ehefrau,  etwas störrische Tochter und wird mit der Diagnose Alzheimer, welche ihr Vater auch durchmachte, konfrontiert. Claire will kämpfen gegen den Nebel im Kopf,  doch immer wieder fehlen ihr die Begriffe für Dinge. Caitlin, ihre mittlerweile Erwachsene Tochter, erfährt viel aus ihrer Vergangenheit und muss sich aktuellen Problemen stellen,  die auch mit Claire zutun haben.  Greg zieht sich immer mehr zurück, da er ClairesAblehnung erfährt und Ruth,  ihre Mutter, möchte sie unterstützen,  aber ihr fehlt oft die Kraft. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben.  Man kann gut mit den Charakteren mitgehen,  sich in sie hinein versetzen und man fühlt den Schmerz von Claire und ihre Angst bald eine nicht wissenden Hülle zu sein. Dazwischen ist viel Witz und Humor und viel Familiendrama. 3 Generationen starke Frauen, die alle auf ihre Weise kämpfen. An einigen Stellen ist es etwas zu rund, aber die Geschichte gibt einem mit auf den Weg, jeden Tag mit seinen Lieben zu genießen.  Absolute Leseempfehlung !

  16. Cover des Buches Everything, Everything (ISBN: 9780553496642)
    Nicola Yoon

    Everything, Everything

     (186)
    Aktuelle Rezension von: MagicalBooksAndPlants

    Inhalt:

    Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…

    Quelle: Random House

    Buchinfos:

    Everything Everything | Autor: Nicola Yoon | Seiten: 320 | Einband: Taschenbuch | Erschienen am: 01.09.2015 | ISBN: 978-0-552-57423-5 | Preis (D): 8,49€ / £7,99| Verlag: Random House Children's

    Meine Meinung:

    Die Geschichte von Maddy und Olly ist eine spannende. Maddys Welt verändert sich drastisch, nachdem sie Olly in ihr Leben gelassen hat, und das in ihren Augen zum positiven. 

    Man merkt in vielen Passagen des Buches ihren innerlichen Zwiespalt zwischen am Leben sein und aktiv leben und die Zerrissenheit lässt einen gleich mitleiden. Das Buch packt einen unerwartet und trifft einen Mitten ins Herz.

    Der Schreibstil beziehungsweise die Umsetzung der Geschichte ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig, da es viele Chatverläufe, kurze Kapitel, Zeichnungen, Websites und Worterklärungen gibt. Diese lockern in meinen Augen die gesamte Thematik aber so auf, dass es sich nicht durchgehend nach einem schweren Thema, einer tödlichen Krankheit anfühlt.

     Das Ende des Buches war für mich persönlich eine Enttäuschung. Maddy entwickelte sich über das gesamte Buch zu einer starken Persönlichkeit weiter, welche sie jedoch zum Schluss wieder komplett verliert. Würde ich ihn einer ähnlichen Situation sein, könnte ich ihre Handlung nur sehr bedingt nachvollziehen und es würde mich wahrscheinlich eher kränken. 

    Fazit:

    Alles in allem ist es ein solides Buch mit einer spannenden Geschichte. Das Ende zieht das ganze jedoch etwas ins Lächerliche und hat mir um ehrlich zu sein, nicht sonderlich gut gefallen.
    Eine schöne Geschichte für zwischendurch, jedoch kein Favorit von mir.

    Eigentlich 3,5 von 5 Sternen

  17. Cover des Buches Kompass ohne Norden (ISBN: 9783446260467)
    Neal Shusterman

    Kompass ohne Norden

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Fraeulein_melly

    Aufmachung

    Die Handlung ist in zwei Erzählstränge gegliedert. Einer spielt in der realen Welt und der andere auf einem Schiff. Abgesehen von wenigen Kapiteln in der Du-Perspektive, ist alles aus Cadens Sicht in der ich-Form geschrieben. Der Schreibstil von Neal Shusterman ist auch hier wieder sehr bildhaft und hat mich emotional mitgenommen. 

    Die Kapitel sind zudem sehr kurz.


    Protagonist

    Caden leidet an einer psychischen Krankheit. Genauer gesagt, einer Form von Schizophrenie. Diese macht sich erst ganz langsam bemerkbar und ehe man sich versieht, sind nicht mehr greifbare Ausmaße erreicht. Er ist ein kluger Junge und sehr kreativ.


    Fazit

    Tatsächlich hatte ich schon beim Vorwort Gänsehaut. Dann begann die Geschichte und ich war erst einmal sehr verwirrt. Daher hatte ich das Buch Anfangs direkt wieder auf die Seite gelegt. Nach zwei Wochen hat mir dann natürlich der Faden gefehlt. Zwar fand ich wieder in die Geschichte zurück, doch gefühlt habe ich dennoch ewig daran gelesen. Das liegt wohl daran, dass es sehr bedrückend war und mich doch schon mitgenommen hat.

    Inhaltlich hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Verwirrung sich legte und man Begann immer mehr durchzublicken. 

    Das was ich bemängeln muss ist, dass es ein paar Längen gab und das Ende, dafür, dass davor alles sehr langsam erzählt wurde, eher rasch abgewickelt wurde.


  18. Cover des Buches Liebe wird aus Mut gemacht (ISBN: 9783499271212)
    Catharina Junk

    Liebe wird aus Mut gemacht

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Gerade war für die 20-jährige Nina noch alles in bester Ordnung und plötzlich liegt sie mit akuter Leukämie im Krankenhaus und muss ein Jahr um ihr Leben kämpfen. 

    Die Kapitel in Catharina Junks Roman „Liebe wird aus Mut gemacht“ erzählen abwechselnd von der Zeit in der Klinik und ein Jahr später, als Nina gesund entlassen wird. 

    Ich mochte dieses Konzept, da es ein wenig den Schrecken aus der Geschichte nimmt. Man weiß, dass Nina es schaffen wird und so sind die schonungslos beschriebenen Szenen leichter zu ertragen. 

    Ihr Neustart in der Welt gestaltet sich sich schwierig. Es fällt ihr schwer, neuen Mut zu fassen und mit ihren Mitmenschen zu interagieren. Über allem schwebt die Angst, erneut an Leukämie zu erkranken. Ninas Sorgen und Nöte wurden für mich sehr realistisch dargestellt. Ich konnte gut nachvollziehen, warum sie sich häufig selbst im Weg steht.  

    Trotz dem sehr ernsten Grundthema, lässt sich der Roman sehr leicht und angenehm lesen, denn Nina hat einen sehr trockenen / bissigen Humor, den sie zu keiner Zeit verliert. Sie manövriert sich immer wieder in kuriose Situationen über die ich lachen musste. 

    Am Ende bleibt nur eine Frage offen – warum gibt es so wenig Bücher von Catharina Junk?


  19. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (529)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  20. Cover des Buches Wo dein Herz zu Hause ist (ISBN: 9783499271809)
    Anna McPartlin

    Wo dein Herz zu Hause ist

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    -Zwischen den eigentlichen Kapiteln der Geschichte sind 30 Jahre alte Tagebucheinträge eines Mädchens eingeschoben. Diese erzählen von häuslicher Gewalt, den Depressionen der Mutter, Freundschaft und der ersten Liebe. Man fragt sich anfangs, was diese Einträge mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. In dieser musste Harriett (Harri) gerade zum 2. Mal mit einer Panikattacke ins Krankenhaus, woraufhin ihr Verlobter sie verlässt. Sie stürzt in ein tiefes Loch, aus dem weder ihr Bruder noch ihre Freunde sie heraus befreien können. Deswegen erzählen die Eltern ihren Kindern schließlich von einem alten Familiengeheimnis…

    Ich liebe dieses Buch! Neben Harris Geschichte und die des Mädchens werden auch die Leben und Probleme von Harris Freunden dargestellt. Es gibt einige Stellen, wo ich immer wieder weinen muss, ganz egal, wie oft ich das Buch schon gelesen habe. Absolut empfehlenswert!
  21. Cover des Buches Making Faces (ISBN: 9783736312814)
    Amy Harmon

    Making Faces

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Heartfullofbooks2020

    Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt über Netgalleyde.

    Making Faces hat von mir 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ bekommen. 

    Was gleich als erstes auffällt ist, dass das Buch aus der Sicht des allwissend Erzählers geschrieben ist. Anfangs war das etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings hat man sich schnell daran gewöhnt, weil es sich sehr gut zum Schreibstil von Amy Harmon passt. Trotz der für New Adult ungewöhnlichen Perspektive hat es meiner Meinung nach nicht an Gefühlen gemangelt. Die Gefühle der Protagonisten Fern und Ambrose sind sehr deutlich geworden und man hat genauso mitgefiebert und getrauert. 

    Fern ist eine sehr besondere Protagonistin. Sie wirkt stark und dennoch mangelt ihr es nicht an Weichheit und Einfühlsamkeit. Sie kümmert sich sehr um ihren todkranken Cousin und ist sehr poetisch veranlagt. Sie ist sehr liebenswürdig und achtet nicht immer nur auf Äußerlichkeiten, sondern viel mehr auf die inneren Werte. 

    Ambrose ist zu Beginn des Buches ein fröhlicher Charakter, was sich jedoch sehr schnell verändert und er wird eher verbittert und zieht sich immer mehr zurück. Aber er macht zum Ende hin eine deutliche Entwicklung und man merkt seine Liebe zu Fern deutlich, auch wenn sie ein wenig "versteckter" ist. 

    Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und durch den ungewöhnlichen und eher etwas düsteren Schreibstil und die Verarbeitung von Trauer, Wut und Hilflosigkeit die in diesem Buch sehr gut umgesetzt worden, ist dieses Buch etwas ganz besonderes. Ich bin ein echter Fan dieses Buches geworden und freue mich sehr auf die nächsten beiden Teile der Trilogie. Somit ist dieses Buch eine klare Empfehlung meinerseits an euch.

  22. Cover des Buches Wenn das Meer leuchtet (ISBN: 9783945362433)
    Jessica Koch

    Wenn das Meer leuchtet

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Tinchen1

    Das Buch ist sehr gut geschrieben, besonders die Zweizeiler zu Beginn jedes Kapitels beleuchtet alles sehr präzise.

    Ich fand die Handlung sehr realistisch und sicherlich wird nicht nur am College „mobbing“ unter Kommilitonen stattfinden, das kommt in der heutigen Zeit leider bereits schon in der Grundschule vor. Es wird ein Thema, das die Gesellschaft sehr beschäftigen wird. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Marie als mobbing Opfer nur sehr schwer wieder vertrauen aufbauen kann.

    I

  23. Cover des Buches Als ich unsichtbar war (ISBN: 9783404603565)
    Martin Pistorius

    Als ich unsichtbar war

     (142)
    Aktuelle Rezension von: mesunshine

    Gefangen in seinem eigenem Körper. Der Geist und die Seele wacher und klarer als je zuvor. Du bist eingesperrt, niemand hört dich, doch du hörst und verstehst jedes Wort. Verzweiflung pur. 

    Martin Pistorius erzählt uns seine unfassbare Lebensgeschichte und gibt Einblicke seiner Verzweiflung, seiner Hoffnung und der Herausforderungen denen er sich stellen musste. Ein echter Held, wie er sich zurück ins Leben kämpft. Totale Gänsehaut Momente. 

    Dieses Buch hat mich emotional sehr mitgenommen und mir wieder einmal bewusst gemacht wie glücklich ich und die anderen "gesunden" Menschen sich schätzen können. 

    Was ich auch total bemerkenswert und unfassbar zugleich finde, ist die Tatsache das unser Gesundheitssystem, so gut es auch anscheinend sein mag, Lücken vorweist und oftmals vor Ratlosigkeit steht. 

    Nichts ist unmöglich, wo Hoffnung und ein fester Willen besteht. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Man und bedanke mich für dieses Leseerlebnis. 

  24. Cover des Buches Ich bleibe hier (ISBN: 9783548288932)
    Catherine Ryan Hyde

    Ich bleibe hier

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    INHALT:
    Die Kapitel sind jeweils mit "Billy" oder "Grace" überschrieben und erzählen das Geschehen aus Sicht des jeweiligen Protagonisten.
    Die Geschichte kommt etwas langsam in Fahrt, gleicht das aber durch detaillierte Beschreibung der Charaktere wieder aus.

    Besonders schön sind die Perspektivwechsel der Figuren, die eine echte Bereicherung für die Geschichte darstellen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Figuren (besonders Grace und Billy) weiterentwickeln.
    Das Schöne und Interessante ist also weniger eine rasante Storyline als vielmehr die sympathische und empathische Charakterisierung der Figuren. 


    FAZIT:

    Ein lesenswertes Buch über Freundschaft und Nächstenliebe, das nachdenklich stimmt.

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