Bücher mit dem Tag "professor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "professor" gekennzeichnet haben.

134 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551322814)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

    (19.566)
    Aktuelle Rezension von: LordFauntleroy

    Harry Potter und der Stein der Weisen ist ein Fantasyroman der britischen Autorin J. K. Rowling. Das Buch erschien 1998 im Carlsen Verlag. Es hat 336 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe 22,00 €.

    Der Roman erzählt die Geschichte des elfjährigen Harry Potter, der bei seiner Tante und seinem Onkel lebt. An seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist. Schon bald besucht er die Zauberschule Hogwarts, wo er neue Freunde findet und viele spannende Abenteuer erlebt. Gemeinsam mit Ron und Hermine kommt er einem geheimnisvollen Rätsel rund um den Stein der Weisen auf die Spur. Dabei geht es vor allem um Freundschaft, Mut und den Kampf zwischen Gut und Böse. 

    Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Besonders spannend finde ich die Handlung, weil immer wieder neue Geheimnisse auftauchen und man wissen möchte, wie es weitergeht. Auch die Figuren sind interessant und unterschiedlich. Harry, Ron und Hermine halten in schwierigen Situationen zusammen und wachsen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammen. Meine Lieblingsstelle ist die Szene, in der Harry zum ersten Mal die Große Halle von Hogwarts betritt. Die schwebenden Kerzen, die verzauberte Decke und die vielen Schülerinnen und Schüler haben mir besonders gut gefallen. Beim Lesen konnte ich mir alles genau vorstellen und hatte das Gefühl, selbst in Hogwarts zu sein.

    Die Sprache ist gut verständlich und die magische Welt wird so anschaulich beschrieben, dass man sich Hogwarts und seine Bewohner gut vorstellen kann. Allerdings sind einige Kapitel etwas lang und enthalten viele Beschreibungen. Dadurch zieht sich das Buch manchmal etwas. Trotzdem wurde es für mich nie langweilig. Der Preis ist für ein so umfangreiches wirklich angemessen. 

    Insgesamt ist Harry Potter und der Stein der Weisen ein spannender und abwechslungsreicher Fantasyroman. Ich empfehle das Buch besonders Kindern, die Abenteuer, Magie und geheimnisvolle Geschichten mögen. Wer einmal mit dem Lesen beginnt, möchte am liebsten sofort den nächsten Band lesen.

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.963)
    Aktuelle Rezension von: annalog

    Wahnsinnig witzige Idee, die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Hier gibt es die Geschichte des 100-jährigen, der vor seiner Geburtstagsparty flüchtet und dabei so allerhand erlebt. Es gibt immer wieder Rückblicke auf sein Leben und auch da hat er Dinge erlebt, die mich kopfschüttelnd zurückgelassen haben.
    Mir ist übel aufgestoßen, dass das N-Wort verwendet wurde. Ich hatte hoffentlich noch eine ältere Version und in den neueren ist das hoffentlich überarbeitet?

  3. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2) (ISBN: 9783551322821)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)

    (11.563)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Mit der Kammer des Schreckens ist es eine gelungen Fortsetzung. 

    Für mich persönlich sind Spinnen der absolute Graus und es ist recht duster und wegen der Spinnen ist es nicht gerade mein Lieblings Teil der Reihe aber definitiv kann ich das Buch allen nur empfehlen. 

    Ich persönlich finde man lernt auch viel in diesen Büchern. 


  4. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

    (1.532)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
    Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
    Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband.

  5. Cover des Buches A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783764533342)
    Deborah Harkness

    A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht

    (1.270)
    Aktuelle Rezension von: jess_nixx

    Und wieder ein Buch, dass es mir sehr schwer macht eine Bewertung abzugeben. Dabei wollte ich es wirklich mögen und es fing sehr vielversprechend an, baute aber massiv ab.

    Hier treffen so einige Widersprüche aufeinander. Das fängt schon beim Schreibstil an. Einerseits total flüssig, locker und gut zu lesen. Andererseits gibt es immer wieder Passagen die sich unnötig ziehen, sich an ausschweifenden Beschreibungen aufhängen, die an anderer Stelle fehlen. 

    Zum Vampirdasein gibt es hier sehr ausführliche und auch plausible Erklärungen und Beschreibungen, die mir sowohl bei den Dämonen, als auch bei den Hexen etwas fehlen / zu kurz kommen. 

    Man merkt deutlich, dass hier seitens der Autorin eine Affinität zu Geschichtlichen Aspekten besteht, da es dahingehend viel input gibt. Manchmal etwas zu viel, was das Lesen gerne mal erschwert bzw. es mich schlichtweg gelangweilt hat. 

    Die beiden Protagonisten sind einerseits sympathisch, ganz gut ausgearbeitet, aber gleichzeitig auch unglaubwürdig und manchmal zum schütteln nervig bis anstrengend. Da entsteht eine Liebe, bei der ich mich frage woher sie denn bitteschön plötzlich kommt. Bei Matthews versuchen Diana Befehle zu erteilen, was sie zu tun und zu lassen hat, und die sie btw auch noch einfach hinnimmt, sträubt sich mir das Nackenfell. Eine angeblich so Wortgewannte, gebildete und taffe Frau, die auch noch voll die krassen Kräfte haben soll, lässt sich so dermaßen rumschubsen? Na klar... Und das soll dann die große Liebe sein? Ich weiß ja nicht. Matthew entwickelt sich also zu einer nervigen Red Flag, der erwartet, dass sein Frauchen seinen Befehlen gehorcht (angefangen damit, wann sie zu schlafen, zu essen, zu baden hat bis hin, wann sie sich wo aufhalten darf oder abzuhauen und sich zu verstecken hat) und sie entwickelt sich von einer starken unabhängigen Frau, zur braven Hausmutter, die all seinen Befehlen ohne nachzudenken sofort nachkommt.


    Es war ein ständiges auf und ab beim Lesen. Von interessant, über spannend bis informativ, aber gleichzeitig auch Langeweile, über genervt sein bis hin zur Frage ob ich dieses Buch überhaupt zuende lesen will, ist hier für mich alles dabei gewesen. Wobei ich immer genervter wurde, je weiter ich gelesen habe. Es ging zwar zum Ende hin wieder leicht bergauf, aber da war ich innerlich schob durch mit dem Buch. 

    Dennoch ist es kein absoluter reinfall, denn trotz meines gemeckers war es insgesamt okay. Allerdings hatte ich mir deutlich mehr erhofft, mit einer Entwicklung zum positiven, statt zum negativen. 

    Nun ja, zumindest ist es nach vielen Jahren auf meinem SuB nun endlich gelesen :)

    Die restlichen Bücher der Reihe werde ich mir vermutlich sparen, obwohl auch sie in den Gefilden meines SuBs schlummern.

    Knappe 3,5 Sterne, die ich auf 3 Abrunden muss



  6. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

    (1.478)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Don Tillmann weiß, das soziale Interaktion nicht sein Fachgebiet ist. Als Professor und Forscher, der Umgang mit Analysen und rationalen Gedanken hingegen schon. Was liegt also näher als einen Fragebogen zu erstellen? Einen Fragebogen, um die perfekte Ehefrau zu finden? Don ist begeistert von seiner Idee und weiß, das sie erfolgreich sein kann. Doch dann trifft er Rosie. Rosie, die alle Fragen sprengt und sich einfach nicht um den Fragebogen schert, weil sie ein ganz anderes Ziel hat: Ihren leiblichen Vater zu finden.

    Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Es war erfrischend und einfach mal etwas total anderes. Und auch, wenn Don stellenweise echt anstrengend war, war es genau diese überzogene Darstellung, die das Buch für mich so einzigartig gemacht hat.

    Don und Rosie verfolgen ein gemeinsames geheimes Projekt. Und auch hier ist die Darstellung total überzogen und wahrscheinlich wenig realistisch. Aber genau das, macht es so einfach, sich auf das Buch einzulassen. Es besticht durch seinen trockenen Humor und einzigartige Charaktere.

    Das Buch vereint sämtliche Klischees und regt genau deshalb dazu an, nachzudenken. Seine eigene Einstellung zu hinterfragen, andere Perspektiven einzunehmen und die Geschichte einfach auf sich wirken zu lassen. Irgendwie kann sich sicher jeder in diesem Buch ein stückweit wiederfinden und das macht es so einfach, das Buch zu mögen.

    Ich habe den Schreibstil, den Humor, die Protagonisten und alles andere an dem Buch einfach sehr gemocht und freue mich schon total auf die anderen Bände.

  7. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war (ISBN: 9783596707522)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war

    (512)
    Aktuelle Rezension von: bunniesandbooks

    Diese Fortsetzung hat mir insgesamt wieder richtig gut gefallen und mich emotional voll abgeholt 💫📖

    Die Geschichte knüpft an Band 1 an und führt die Handlung konsequent weiter, wodurch man sofort wieder in dieser Welt drin ist. Viele Entwicklungen sind spannend, emotional und sorgen dafür, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

    Trotzdem hinterlässt das Buch ein ziemlich intensives Gefühl – im positiven Sinne, aber auch ein bisschen traurig, weil man am Ende einfach sofort weiterlesen möchte 😭 Man ist noch so tief in der Geschichte drin, dass es schwerfällt, sie zwischendurch loszulassen.

    Im Vergleich zu Band 1 war die Fortsetzung für mich etwas anders in der Dynamik, aber trotzdem sehr unterhaltsam und fesselnd. Besonders die emotionalen Momente haben wieder dafür gesorgt, dass ich richtig mit den Figuren mitgefiebert habe 💛

    Am Ende bleibt vor allem eines: der große Wunsch, direkt Band 3 in die Hand zu nehmen und zu erfahren, wie alles ausgeht.

    Insgesamt eine starke und sehr gelungene Fortsetzung.

  8. Cover des Buches Hope Again (ISBN: 9783736308343)
    Mona Kasten

    Hope Again

    (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Lisa0902marie

    📚 Rezension zu „Hope Again

    Der Schreibstil von Mona Kasten ist wie immer angenehm und leicht zu lesen, man kommt schnell in die Geschichte hinein. Besonders das Uni-Setting hat mir richtig gut gefallen, weil es der Story eine gemütliche New Adult Atmosphäre gibt. 🎓✨


    Die Charaktere und ihre Entwicklung waren interessant, allerdings habe ich die Love Story emotional nicht zu 100 % gefühlt. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte mit wichtigen Themen und einer angenehmen Dynamik zwischen den Figuren.


    Insgesamt ein gutes Buch, auch wenn mir ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt hat.



  9. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406831591)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

    (166)
    Aktuelle Rezension von: KlausvanBingen

    War das Vorgängermodell noch in weiten Teilen spannend und informativ hat dieses Buch leider ans Ende vom ersten im negativen Sinne angeknüpft. Es gibt eigentlich kaum etwas richtig Fesselndes, sondern nur noch Phrasen, die sich unendlich oft wiederholen.

    Zudem erschienen mir einige Behauptungen wissenschaftlich kaum haltbar und ich musste das Buch irgendwann genervt abbrechen. Leider sein Geld nicht wert...

  10. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (631)
    Aktuelle Rezension von: Mitterwallner


    Das Thema der Geschichte, wo wir Menschen herkommen und wo wir hingehen ist hochaktuell. Ein bekannter Wissenschaftler wird kurz vor der Enthüllung seiner bahnbrechenden Erkenntnis zum Ursprung ermordet. Es deutet sich schon früh an, dass die katholische Kirche etwas gegen seine Pläne gehabt haben könnte. Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ist auch in dieser Geschichte dominierend.

    Wie vom Autor gewohnt, rasant spannend, ohne Unterbrechung. Den einzelnen Figuren wird gekonnt Leben eingehaucht, was sie gleich authentisch macht.


    Ein klassischer Dan Brown – gerne das nächste Buch!

  11. Cover des Buches The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe (ISBN: 9783987511141)
    Ali Hazelwood

    The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    (890)
    Aktuelle Rezension von: Marica_Pawlik

    Vom akademischem Setting habe ich nicht wirklich viel Ahnung und auch vom Promovieren aber es hat mich trotzdem gefangen! 

    Tolle Charaktere, auch tolle Nebencharaktere. Eine super süße Protagonistin und ein, wie finde, gar nicht so grumpy Book-Boyfriend. Ich mochte Adam tatsächlich sehr gern. Er ist doch ein fairer Typ, bissl direkt vielleicht... naja und er isst mir such etwas zu gesund. Wobei die Abneigung gegen Kürbisssirup kann ich schon verstehen. 

    Wer also eine süße Romanze mit wenig spice sucht, der wird hier fündig. Der Spice steht hier wirklich nicht im Fokus, muss er für mich auch nicht. So war es genau richtig!

  12. Cover des Buches Fallen Princess (ISBN: 9783736321489)
    Mona Kasten

    Fallen Princess

    (492)
    Aktuelle Rezension von: Fallendreams

    war wohl absolut nix..

    Zoey war absolut eine 0815-Prinzessin, die ständig am jammern ist. Ich konnte zu ihr keinerlei Sympathie aufbauen. Sie ist so verzogen, arrogant und wird aus ihrer Clique wegen ihrer Magie ausgeschlossen. Natürlich findet sie hunderte Rechtfertigungen für ihre so genannten "Freunde" und hält eher zu denen, als zu Menschen, die ihr wirklich helfen wollen.

    Scheinbar ist sie mit Bo zusammen, doch davon merkt man auch nicht so wirklich viel. Es juckt Zoey auch nicht so wirklich, dass ihr geliebter Bo sie wegen ihrer Magie ignoriert. Die "Liebe" der beiden habe ich keinen Moment gefühlt. Ein Typ, der dich aufgrund deiner Magie ignoriert? Ganz klar ein klasse Typ - nicht.

    Zoey saß auf einem ziemlich hohen Roß und ist durch ihre Magie ziemlich tief gefallen. Zumindest in ihren Augen. Eigentlich dachte ich, dass sie mir durch ihre klitzekleine Charakterentwicklung sympathischer wird - doch Fehlanzeige. Sie verdächtigt natürlich immer nur ihre neuen Freunde, jedoch niemals ihre alte arrogante Clique.

    Dylan war ganz okay, jedoch habe ich auch ihn nicht zusammen mit Zoey gefühlt. Falls man da überhaupt Tension gespürt haben sollte.. Für meinen Teil ist es auch nur schwer nachvollziehbar, weshalb sich Dylan überhaupt auf Zoey einlassen sollte.

    Das einzige Fantasymäßige war die Magie, die die einzelnen Charaktere besitzen. Ansonsten war es eher ein Academy-Buch. :)

    Fazit
    Blasse Charaktere, null Anziehungskraft zwischen den Charakteren und eine unsympathische Protagonistin. Zoey war für mich die typische arrogante Highschool-Prinzessin.

    Für mich leider ein Nein. Ich mag die Romancebücher von Mona Kasten sehr gerne, jedoch werde ich zu keinem weiteren Romantasybuch von ihr greifen.

  13. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442495931)
    Michael Robotham

    Adrenalin

    (456)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Adrenalin von Michael Robotham•

    Dieses Buch war seit Langem wieder der erste Thriller, den ich gelesen habe und der mir wieder gezeigt hat, wie unglaublich gut dieses Genre eigentlich ist! Der Auftakt der Psychothriller-Reihe rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz konnte mich unglaublich doll begeistern und hat definitiv Eindruck bei mir hinterlassen!🔍


    Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, auch wenn es kein krasser Eyecatcher ist. Dennoch wirkt es mysteriös und passt gleichzeitig richtig gut zur Geschichte. Der Schreibstil von Michael Robotham ist wirklich besonders! Das Buch ist aus der Perspektive von Joe erzählt und alles wirkt unglaublich hautnah, greifbar und realistisch. Die Gedankengänge von Joe waren so spannend. Der Schreibstil hat einen total in diese Welt gezogen und nicht mehr losgelassen.


    Joe ist wirklich ein spannender Protagonist, der einem irgendwie direkt sympathisch ist. Ich kann nicht sagen, dass ich Joes Handeln, besonders in Bezug auf seine Ehe und Familie, immer gutheißen konnte, aber grundsätzlich weiß dieser Mann, was er tut. Seine Fähigkeiten als Psychologe sind unglaublich spannend. Der Mann ist unfassbar intelligent, gerissen und steckt voller Überraschungen. Dass er Parkinson hat, fällt meistens gar nicht auf. Ich liebe seine Gedankengänge und wie er seine Patienten angeht und mit ihren Traumata umgeht. Trotz einiger Fehlhandlungen ist Joe ein bewundernswerter Charakter!


    Ich habe seine Frau Julien und seine Tochter Charlie sehr ins Herz geschlossen. Charlie ist super lebensfroh und liebenswert und für Joe einfach alles, während Julien immer an Joes Seite ist und stets um ihn bemüht ist. Zudem war auch Elisa ein sehr interessanter Charakter, ebenso wie Vincent Ruiz. Ich konnte Ruiz wirklich sehr schwer einschätzen und mochte ihn zwischendurch überhaupt nicht für sein Handeln. Aber mit der Zeit hat man ihn besser verstanden und gemerkt, was wirklich dahinter steckt. Denn im Grunde hat auch Ruiz ein Herz und ist eigentlich ganz korrekt. Weniger mochte ich hingegen Joed Eltern und Jock. Es war teils super schwierige Charaktere. Allerdings kann man sagen, was man will, Joes Vater hat mich am Ende wirklich überrascht!


    Vor diesem Buch hatte ich fast vergessen, wie gut Thriller wirklich sein können! Aber dieses Buch konnte ich von der ersten Sekunde an nicht mehr aus der Hand legen. Mir haben das Setting in England und die düstere, mysteriöse Atmosphäre direkt zugesagt und für Lust nach Mehr gesorgt. Zumal der Einstieg in die Geschichte schon wirklich gut war und für einen klaren Einblick in Joes Arbeit gesorgt haben. Dass er als Psychologe, der nur zufällig in diese Mordermittlungen hineinrutscht, im Mittelpunkt der Geschichte steht, fand ich wirklich sehr spannend. Seine Perspektive zu lesen, hat schon gereicht, um einen intensiven Einblick zu bekommen. Am meisten beeindruckt haben mich jedoch die Geschichte rund um die Morde, Bobby, die Vergangenheit dahinter und alles, was noch dazugehört! Was mit einem Mord an einer Krankenschwester begonnen hat, wurde zu einem riesigen Netz aus Verstrickungen, Rache, Kindheitstraumata und vielem mehr. Ich fand Bobbys Charakter von Anfang an sonderbar, aber dass so viel hinter dieser Figur stecken würde, habe ich nicht erwartet. Ich habe jedenfalls jede Sekunde mitgefiebert und vor allem mitgelitten, als Joe unschuldig in diese Geschichte mithineingezogen wurde. Sein Anteil an dieser langen Mordserie war jedenfalls sehr spannend! Gleichzeitig hatte ich Angst um ihn und seine Familie. Auch seine Beziehung zu Vincent Ruiz war ein interessanter Faktor, ebenso wie zu Elisa. Seine Ehe mit Julien fand ich sehr schwierig zu greifen. Dennoch hat man gemerkt, dass sie ihm wichtig war, ebenso wie Charlie! Am meisten mitgefiebert habe ich jedoch zum Ende hin. Die Geschichte hat sich sehr rasant in eine gefährliche Richtung entwickelt und den Leser sprachlos gemacht. Die Ereignisse am Ende waren krass, aber das Ende an sich richtig schön! Das war einfach ein verdientes Ende für Joe und seine Familie. Die Aufklärung der Morde war ebenfalls super spannend und viel größer, als anfangs gedacht.


    Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz definitiv 5 von 5 Sternen! Mich konnte die Geschichte rundum beeindrucken und für Lust auf mehr sorgen. Bin gespannt auf Band 2! 

  14. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

    (310)
    Aktuelle Rezension von: Jule6243

    Zum Inhalt:

    Der Roman ist aus der Sicht des Literaturprofessors Francois geschrieben, der in Paris an der Sorbonne lehrt und mit seinen Worten im besten Alter ist. Sein ganzes Leben hat er sich mit den Gedanken eines anderen Mannes beschäftigt, dem Schriftsteller Huysmans. Ehe und Kinder lehnte er ab, ganz im Gegensatz zu wesentlich jüngeren Studentinnen. Ab und an trifft er sich mit Mirijam. Zu Beginn des Romans wird in Frankreich gewählt. Dabei kommt der Politiker Mohammed Ben Abbas an die Macht, führt eine Theokratie, die Scharia und die Polygamie ein. In Paris gibt es daraufhin Unruhen und Francois verlässt die Stadt für einige Zeit. Mirijam hat bereits das Land verlassen, die und ihre Familie sind Juden und sehen keine sichere Zukunft mehr in Frankreich. Nach einer Zeit der Untätigkeit kehrt Francois nach Paris zurück. Er stellt fest, dass er Pensionsgehalt bekommt, also nicht mehr an der Universität unterrichten soll. Im Hinblick auf seinen Alkoholismus stellt er fest, dass er ohne sinnvolle Arbeit nicht mehr lange leben wird. Kurz darauf verbringt er einige Zeit in einem Schweigekloster und kehrt dann nach Paris zurück. Um wieder an der Universität arbeiten zu dürfen, muss er zum Islam konvertieren. Einige Kollegen haben es schon getan und empfehlen diesen Schritt. Der letze Abschnitt ist im Konjunktiv geschrieben, sodass offen bleibt, ob Francois wirklich konvertiert.


    In paar Gedanken dazu:

    Der Roman greift zwei große Gedanken der aktuellen französischen Politik auf: Einerseits das Erstarken extremer Rechter, andererseits die Islamisierung Europas. Den Roman als Europäer mit christlichem Glauben zu lesen, kann sehr spannend sein. Hier wird den Figuren der Islam, bzw. einige herausgepickte Werte, Normen und Regeln dieser Religion übergestülpt, wie über Jahrhunderte hinweg Christen ihren Glauben anderen Gruppen aufgezwungen haben. Manche mögen meinen: Ausgleichende Gerechtigkeit. Andere sehen den Spiegel, der vorgehalten wird.

    Ich habe von Houellebecq bereits Ausweitung der Kampfzone gelesen. Dass Frauen in seinen Büchern nicht besonders gut wegkommen war mir bereits klar. Doch muss man sich immer vor Augen halten, dass er hier aus der Sicht eines alten weißen privilegierten Mannes schreibt. Ein Mann der sich sein Leben lang nur mit den Texten eines anderen alten weißen Mannes beschäftigt hat. Der Frauen nur durch die Brille sexueller Lust wahrnimmt. Dass von diesem Protagonisten tiefere Gedanken für das andere Geschlecht übrig sind, wäre eine Überraschung.

    Doch bleiben wir bei den Frauen. Francois nimmt die politischen Veränderung vor allem an den Frauen wahr. Er bemerkt andere Kleidung, sieht, dass ein ehemaliger Kollege von ihm nun plötzlich eine zweite Frau hat, ein fünfzehnjähriges Mädchen, obwohl er sein langem schon mit seiner vierzigjährigen Frau verheiratet ist. 

    Ganz bewusst wird nicht näher auf die Situation der Frauen eingegangen. Nicht weil es nicht wichtig wäre oder weil Houellebecq keine Relevanz darin sähe. Es geht um die Sicht Francois, für ihn ist es nicht relevant, Für ihn hat eine Islamische Herrschaft im Land völlig andere Auswirkungen, als auf Frauen. Bevor er dem Islam beitreten will, bekommt er ein Buch ausgeliehen, das die Grundzüge des Glaubens erklärt. Natürlich interessiert er sich besonders für die Polygamie. So ganz kann er der pseudointellektuellen Erklärung nicht folgen und er fragt bei der ersten Gelegenheit bei seinem Kollegen nach. Was er hört, könnte auch aus einem Alphamale-Video transkribiert worden sein. Phrasendreschen vom maskulinen Mann. Ein wildes umher schmeißen von angeblichen biologischen Fakten. Gekrönt mit der, in Incelforen gängigen Meinung, dass manche Männer, gerade gebildete einen Anspruch auf eine oder mehr Frauen haben, er dürfe sich eine aussuchen. Sie sollen glücklich sein, mit einem alten Uniprofessor vermählt zu werden.

    Wenn die männlichen Figuren um Francois jemals Werte hatten, die die Trennung von Religion und Staat beinhalten oder die Eigenständigkeit der Frauen beinhalten (die dürfen ab den Hälfte des Buches größtenteils nicht mehr arbeiten), dann wurden diese schnellstens über den Haufen geworfen. Opportunismus in seiner reinsten Form und natürlich leicht, denn für diese Männer wird es noch angenehmer im leben.

    Der Titel verweist auf das Wort Islam, das übersetzt Hingabe heißt. Hingabe hat etwas sanftes, etwas, was tief aus dem Herzen kommt, wohl überlegt, mit Leidenschaft vorgebracht. Unterwerfung ist mit Widerwillen verbunden. Hier folgt das massenhafte Konvertieren nicht auf eine Hingabe, sondern die Unterwerfung. Von viel Widerwille kann aber nicht die Rede sein, wenn man die Figuren betrachtet, die Uniprofessoren im besten alter sind. Hier verschwimmen die Begriffe.

    Es ist erschreckend zu lesen, dass sich männliche Figuren sofort eine zweite Ehefrau zulegen, obwohl sie mit dem Islam nie etwas am Hut hatten und seit 20 Jahren verheiratet sind. Er darf, also sollte er, also muss er? Der Religion wegen? Er hat die zweite Frau doch verdient, der Maskuline Mann. Sie ist Ware. 

    Die Geschichte steht im Kontrast mit den Personen, die auf Demos am lautesten schreien, sie würden "ihr" Abendland vor einer Islamisierung schütze. Die privilegierten schreien, die Männer, die sich nicht fürchten müssen. Genau die, welche davon in diesem fiktiven Roman profitieren würden. (Meine Meinung: Niemand muss sich vor einer Islamisierung des Abendlandes fürchten, das ist Quatsch)

    Alles in Allem ist der Roman sehr gelungen. Er hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich halte die Herangehensweise für originell und mutig. Es wird sich nicht hinter hohlen Phrasen versteckt, denn der Inhalt muss nicht hinter der Sprache versteckt werden. Trotzdem kam mir der Protagonist ausgewaschen und völlig von Emotion befreit vor. Ihn gern zu haben kam gar nicht in Fragen, doch dann hätte ich ihn gerne leidenschaftlicher gehasst.


  15. Cover des Buches Morgenrot (ISBN: 9783453532809)
    Tanja Heitmann

    Morgenrot

    (777)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Irgendwie bin ich absolut nicht mit den Charakteren warm geworden. Man erfährt so wenig über sie und irgendwie wurden mir beide Hauptcharaktere im laufe der Geschichte immer unsympatischer. Ich war ziemlich genervt davon wie Adam mit ihr umgeht und dass Lea das alles so mit sich machen lässt. Mit Romantik hat das meiner Meinung nach nix zu tun.


    Die weiteren Bucher werde ich auf jeden Fall nicht lesen!

  16. Cover des Buches Ich finde dich (ISBN: 9783945386880)
    Harlan Coben

    Ich finde dich

    (491)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Sechs Jahren sind vergangen seit Jake sich damit abfinden musste, dass Natalie, die Liebe seines Lebens, sich für einen anderen Mann entschieden und diesen geheiratet hat. Jake hat ihr damals versprochen nie wieder Kontakt zu ihr aufzunehmen. Daran hat er sich jahrelang gehalten bis etwas Unerwartetes geschieht und diesen Entschluss ins Wanken bringt. Jake findet heraus, dass Natalies Hochzeit nichts als eine Inszenierung gewesen ist und bei seinen weiteren Nachforschungen stößt er auf immer mehr Ungereimtheiten. Natalie scheint in großer Gefahr zu schweben und er ist entschlossen sie wiederzufinden und sie zu retten…

    „Ich muss dir noch einmal sagen, dass ich dich liebe“, sagte ich. „Ich musste dir sagen, dass ich dich immer lieben werde.“ (S. 14)

    Meine Meinung:

    Der Klapptext hat mich sehr angesprochen, weil er so interessant und spannend klingt. Man findet leicht in die Geschichte hinein und sie nimmt schnell Fahrt auf, sodass man schnell durch die Seiten „fliegt“. Es ist spannend Jake dabei zu begleiten wie er nach und nach auf immer mehr merkwürdige Details stößt. Je näher er der Lösung kommt desto mehr Fragen kommen auch. Ich wollte unbedingt wissen was hinter alldem steckt, ob Natalie noch lebt und ob Jake es schafft sie wiederzufinden.

    Jake ist ein sehr nahbarerer und sympathischer Protagonist in den man sich gut hineinversetzten kann. Es geht einem nahe wie verzweifelt er auf ein Wiedersehen mit der Liebe seines Lebens hofft und man fiebert sehr mit ihm mit. Man spürt wieviel Liebe Jake noch immer für Natalie empfindet, obwohl er sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Es ist bewundernswert und macht Jake sympathisch, dass er sich mit so viel Herzblut, Einsatz, Mut und Durchhaltevermögen in die Nachforschungen stürzt. Außerdem ist es auch sehr romantisch.

    Die Spannung wird kontinuierlich aufrechterhalten. Es tauchen regelmäßig neue Hinweise auf und Jake stößt immer wieder auf weitere Ungereimtheiten. Außerdem gibt es einige sehr überraschende Wendungen und auch actionreiche Szenen, die für zusätzliche Dramatik und Spannung sorgen.

    Am Ende kommt es zu einem spannenden Showdown und es gibt ein wirklich schönes Happy End. Alle offenen Fragen werden beantwortet.

    Warum vergebe ich trotzdem nur 3 Bewertungssterne?

    Es war richtig spannend Jake auf dem Weg bis hin zur Auflösung zu begleiten, aber die Erklärung was hinter allem steckt konnte mich dann leider nicht zu 100% überzeugen. Zwar lassen sich damit all die seltsamen und unerklärlichen Begebenheiten und Tatsachen erklären, die Jake entdeckt hat, aber das Ganze war für mein Empfinden etwas zu konstruiert und wirkte ein wenig übertrieben. Ich hatte den Eindruck, dass manche Ereignisse, Verwicklungen und auch Verhaltensweisen der Charaktere eigentlich nur dazu dienten die Spannung beim Leser aufrechtzuerhalten und den Unterhaltungsfaktor der Geschichte zu erhöhen, aber davon abgesehen gar nicht unbedingt nötig gewesen wären.  Bestes Beispiel ist die eigens für Jake inszenierte Hochzeit, die beim Leser für emotionale Momente sorgt, aber einen absolut unverhältnismäßig hohen Aufwand bedeutet, wenn man bedenkt, dass es einzig darum ging Jake auf Abstand zu halten. Es wäre logischer gewesen, wenn Natalie sich für eine von vielen einfacheren und unkomplizierteren Möglichkeiten entschieden hätte, um Jake loszuwerden, aber das hätten eben keine so gute Szene abgegeben. Ein ähnliches Beispiel ist die Sache mit Natalies Schwester. Ich habe nicht verstanden, warum Natalie ihrer Schwester nicht zumindest ein paar nähere Infos bzgl. der Umstände ihres „Abtauchens“ gegeben hat, sondern stattdessen nur ein paar sporadische Postkarten geschickt hat. Das machte zwar die Sache für den Leser spannender, weil Jake der Lösung erneut nicht näherkam, aber wirklich verständlich fand ich Natalies Verhalten nicht.

    Hinzu kommt, dass Jake ein bisschen zu gut darin war die Herausforderungen zu bewältigen mit denen er bei seinen Nachforschungen konfrontiert wurde. Ihm widerfahren einige zum Teil sehr heftige Dinge, die er meiner Meinung nach zu leicht wegsteckt. Bestes Beispiel ist der Kampf mit einem Verbrecher in dessen Verlauf Jake diesen in Notwehr umbringt. Dieses traumatische Erlebnis verarbeitet er viel zu schnell, wenn man bedenkt, dass er ja ein ganz normaler Typ ist und kein hartgesottener Verbrecher. Dann gibt es z. B. noch eine Situation in der es Jake mal eben gelingt einen Typen einzuschüchtern, der dem organisierten Verbrechen angehört.

    Jakes Liebe zu Natalie ist zwar sehr romantisch und rührend, aber sie war mir zu übertrieben geschildert. Weniger wäre da echt mehr gewesen. Jake kannte Natalie weniger als einen Monat ehe der Kontakt abgebrochen ist. Trotzdem hat Jake jedem einzelnen Tag in den folgenden sechs Jahren an sie gedacht und das ist wörtlich und nicht im übertragenen Sinne gemeint. Er ist zudem absolut überzeugt, dass er und Natalie im Falle eines Wiedersehens exakt da weitermachen könnten wo sie vor sechs Jahren aufgehört haben. Hier macht sich Jake viel zu wenig Gedanken darüber, dass er sie aufgrund der sehr kurzen Beziehung eigentlich ohnehin nicht richtig gekannt hat und man sich in sechs Jahren auch sehr verändern kann und nicht zwangsläufig noch genau die gleiche Person ist wie damals.

    Fazit:

    Ich habe diesen spannenden Pageturner gerne gelesen, aber leider hat mir der Weg zum Ende besser gefallen als letztlich die Auflösung selbst. Mir waren einige Dinge zu konstruiert und übertrieben. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, dass gewisse Begebenheiten und Verhaltensweisen von Personen vordergründig dazu dienten beim Leser für Spannung zu sorgen anstatt darauf zu achten, ob das zu 100% nachvollziehbar bzw. logisch ist. Aus den genannten Gründen würde ich das Buch ehrlicherweise kein zweites Mal lesen.

    Zum Schluss noch zwei Zitate aus dem Buch, die mir besonders gefallen haben:

    Es ist eine Eigenart des Menschen sich selbst für einzigartig und sehr komplex zu halten und alle anderen für leicht durchschaubar. Was natürlich ein Irrtum ist. Wir alle haben unsere Träume, Hoffnungen, Bedürfnisse, Begierden und Sehnsüchte. Jeder von uns ist auf seine eigene Art verrückt. (S. 25)
    „Kennen Sie sich mit Hoffnung aus, Jake? […] Sie ist das Grausamste auf der Welt. Selbst der Tod ist besser. Wenn man tot ist, hat der Schmerz ein Ende. Aber die Hoffnung zieht dich immer wieder hoch, nur um dich hinterher wieder auf den harten Boden der Tatsachen fallen zu lassen. Die Hoffnung hält dein Herz in der Hand, nur um es dann in der Faust zu zerquetschen. Immer wieder. Es hört nie auf. Das ist Hoffnung.“ (S. 354)
  17. Cover des Buches Wer war Alice (ISBN: 9783442486953)
    T. R. Richmond

    Wer war Alice

    (322)
    Aktuelle Rezension von: MiA

    Ein Buch, in dem es darum geht, dass ein Buch über eine Tote geschrieben wird. Und dieses Buch, das aus zusammengetragenen Briefen, Tagebucheinträgen und Verhörungsprotokollen besteht, lesen wir.
    Was vielleicht ein wenig diffus klingt, ist tatsächlich ein gut geschriebenes Werk. Es geht um Alice, die tot in einem Fluss gefunden wird. Ihr ehemaliger Professor versucht, den Mörder - an Selbstmord glaubt er nicht - zu überführen und beginnt, tief in das Leben von Alice einzutauchen.
    Mir hat die Schreibweise dieses Buches sehr gut gefallen. Auf einen Brief, in dem bisher Geschehenes rekapituliert wurde, folgte ein Protokoll, ein Tagebucheintrag oder auch eine Email an einen anderen Empfänger. Ein paar restliche Fragezeichen blieben mir, aber die wichtigsten Fragen wurden geklärt: Wer war Alice? Und was ist mit ihr geschehen? 

  18. Cover des Buches Dienstags bei Morrie (ISBN: 9783442487226)
    Mitch Albom

    Dienstags bei Morrie

    (534)
    Aktuelle Rezension von: lili_1302

    „Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom ist eines dieser Bücher, die man leise zuklappt, weil man innerlich noch gar nicht fertig ist. Ohne zu spoilern erzählt Albom von der besonderen Beziehung zwischen ihm und seinem ehemaligen Professor Morrie, der im hohen Alter schwer erkrankt und nur noch wenige Monate zu leben hat. In gemeinsamen Gesprächen erklärt Morrie seinem früheren Studenten, wie sich diese letzte Lebensphase anfühlt, was wirklich wichtig wird, wenn alles Überflüssige wegfällt, und welche Lektionen er aus seiner Krankheit gelernt hat – immer mit dem Wunsch, dieses Wissen weiterzugeben.

    Das Buch ist unglaublich feinfühlig geschrieben, ruhig, ehrlich und voller Wärme. Gerade weil es sich um eine wahre Geschichte aus Alboms Leben handelt, spürt man jede Emotion, jedes Mitgefühl. Für mich war das Lesen ein ständiges Wechselspiel aus Gänsehaut, Nachdenken und tiefer Rührung. Besonders hängen geblieben ist mir die Botschaft des Loslassens – Gefühle wahrnehmen, aber sich nicht von ihnen beherrschen lassen. Diese Worte wirken lange nach. Wieder ein wunderschönes, tiefgründiges Buch von Mitch Albom – spätestens nach diesem Buch möchte ich von Albom einfach alle Bücher lesen 😅.


  19. Cover des Buches Stoner (ISBN: 9783423254175)
    John Williams

    Stoner

    (470)
    Aktuelle Rezension von: Schwalbe71

    Das es solche Romane heute noch zu entdecken gibt, das ust schon ein Geschenk für Lesende. Die tiefgreifend wirkende, lebensnahe Erzählweise von John Williams macht die Geschichte um das Leben des Literaturprofessor Stoner fast zu einem realistischem Erlebnis. Mein bleibender Eindruck: Besonders lesenswert. 

  20. Cover des Buches Zodiac Academy 1: Das Erwachen (ISBN: B0D2LTNL2Y)
    Caroline Peckham & Susanne Valenti

    Zodiac Academy 1: Das Erwachen

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Sophie0406

    𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻:

    ⭐️⭐️⭐️⭐️

    -

    »Manchmal wünschte ich, wir würden nicht in einer Welt leben, in der alles für uns vorbestimmt ist. In einer Welt, in der unsere Leben nicht mehr als Teile in einem größeren, verdammten Puzzle sind, bei dem wir kein Mitspracherecht haben.«

    -

    Man nehme etwas „Harry Potter“-Vibes, kombiniert sie mit etwas Astrologie, gibt noch etwas Fantasy und Spice dazu und voilá - ein kleines Highlight aus meiner Sicht wurde geboren. Und mann war das ein Ritt durch die Seiten. Der Anfang des Buches gestaltet sich etwas schwierig beim Lesen, da das Worldbuilding wirklich riesig ist. Es gibt ein komplexes Magiesystem und so viele neue Protagonisten, die auf einen einstürmen, aber sobald man in die Welt der Zodiac Academy eingetaucht ist, schwimmt man mit dem Strom. Und wie ich geschwommen bin. Mit Thory und Darcy hat man zwei super starke weibliche Protagonisten, die dann auch noch Zwillinge sind, aber sich dennoch in ihrem Charakter und in ihrem Wesen total unterscheiden. Sie haben Biss, immer einen lockeren Spruch auf die Lippen und ich habe ihre Geschwisterverbundenheit total geliebt. Bei den männlichen Protagonisten läuft mir immer noch der Sabber aus dem Mund. Einer heißer als der andere. Die Tension so auf Höchstspannung, dass man das Buch definitiv an kälteren Tagen oder Nächten lesen sollte. Die Spannung der Handlung wird super toll aufgebaut und es kommt auf keiner Seite Langeweile auf. Der Schreibstil ist super flüssig und nachdem ich Band eins so verschlungen habe, war Band Zwei gleich griffbereit. Der ist übrigens auch schon beendet, die entsprechende Rezi folgt bald. 

  21. Cover des Buches Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid (ISBN: 9783423250290)
    Alena Schröder

    Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

    (407)
    Aktuelle Rezension von: DankeAnke

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5


    Mit „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ hat Alena Schröder einen Roman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat.


    Wir begleiten vier Frauen aus vier Generationen – und genau das hat dieses Buch für mich so besonders gemacht. Jede einzelne Geschichte hatte ihre eigene Tiefe, ihre eigenen Wunden, Hoffnungen und Entscheidungen. Ich fand es unglaublich spannend, in jede dieser Frauen eintauchen zu dürfen und mitzuerleben, wie eng ihre Schicksale miteinander verknüpft sind.


    Manche Leser empfinden das Buch vielleicht als traurig oder bedrückend, doch für mich war es vor allem faszinierend. Es zeigt auf eine sehr ehrliche und menschliche Weise, wie unterschiedlich Menschen sind und wie sehr das Leben prägen – und manchmal auch verbittern – kann. Trotzdem werden die Figuren nie einfach als „böse“ dargestellt. Gerade diese Vielschichtigkeit hat mich sehr berührt.


    Der Schreibstil war warm, intensiv und voller Gefühl. Ich konnte komplett in die Geschichte abtauchen und habe jede Seite genossen. Für mich ist dieser Roman absolut gelungen und ein Buch, das noch lange nachhallt.


    ✨ Mein Fazit:
    Eine bewegende Familien- und Lebensgeschichte über Generationen hinweg, voller Emotionen, Verbindungen und menschlicher Tiefe – ein Buch, in das einzutauchen sich absolut lohnt. 😉🙂


  22. Cover des Buches Abgeschlagen (ISBN: 9783426524398)
    Michael Tsokos

    Abgeschlagen

    (260)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Spannend, bildhaft und absolut lesenswert!


    Inhalt: Paul Herzfeld ist nicht überrascht, als sich sein Vorgesetzter bei dem anstehenden Interview so in den Fordergrund spielt. Dass er allerdings so ausrastet, als sich Herzfeld ertreistet, eine andere Meinung zu haben, überrascht ihn dann doch.

    In einem Kieler Park muss eine Frau eine wirklich schlimme Entdeckung machen. Sie wollte dem Obdachlosen doch nur helfen und findet ihn jetzt ermordet und mit einem Frauenarm in seinen eigenen Armen. - Die Leichen kommen ins rechtsmedizinische Institut und zu Paul Herzfeld, der eine Obduktion vornimmt. Sein Vorgesetzter ist es wieder, der scheinbar aus dem Blauen heraus eine Mordwaffe festlegt, die dann später auch gefunden wird.

    Noch mysteriöser wird der Fall, als der Hausmeister des Institutes Ungereimtheiten feststellen muss, die wirklich mehr als seltsam sind. Nicht nur, dass die Tatwaffe eigentlich in der Asservatenkammer hätte liegen müssen, sondern auch in den Entsorgungbehältern tauchen wirklich seltsame Dinge auf, die da nicht sein dürfen.

    Paul Herzfeld kommt dem eigentlichen Täter unbewusst immer näher und bringt dadurch seine eigene Familie in eine ungeahnte Gefahr. Das Ganze gipfelt in einem wirklich bitterbösen Finale, welches auch hätte schief gehen können.


    Fazit: Ein schwarzes Buch. Ein rabenschwarzes Cover mit einer Machete und einem weißen Titel, sowie roten Zusatzinformationen. Der Name des Autors, welcher seltsamerweise nur als Nachname dargestellt ist, ist aufgeworfen und schimmert leicht. Was mich hier erwarten sollte, war vom Prinzip her klar. Herr Tsokos ist ein Mann vom Fach und baut seine Bücher auf seiner realen Arbeit auf. Aber dass das Ganze dann so perfide und fast schon erschreckend realitätsnah wird, damit hätte ich nicht gerechnet.


    Am Anfang beginnt die Handlung seicht, fast schon alltäglich. Wir haben hier einen Chef, der sich profilieren will, einen Angestellten, der es mit sich machen lässt und ganz nebenbei noch seine Familie mit managen will. Es kommt sicherlich nicht alle Tage vor, dass ein Fernsehteam im Sektionssaal mit zugegen ist. Aber dass der Mann dann bei einer sachlich vorgetragenen anderen Meinung dermaßen ausrastet, kam mir von Anfang an seltsam vor.

    Die Geschichte entwickelt sich weiter und ein weiterer Mordfall kommt ins Haus, der erst einmal nichts mit dem Chef und seinem Ausraster zu tun hat. - Doch im Laufe der Handlung verdichten sich die Verdachtsmomente wirklich gewaltig und haben zwischendrin sogar dazu geführt, dass ich an meinem eigenen Verstand gezweifelt habe. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass hier wirklich ein Mann, der Karriere wegen, so weit gehen würde.

    Es hat nicht lang gedauert, da hatte mich die Handlung komplett in ihrem Bann und ich habe beim Lesen die Realität fast komplett aus den Augen verloren. Ich war wirklich komplett von dem fasziniert, was hier so realitätsnah und doch so spanend beschrieben war. - Es war klar, dass der Täter hier komplett den Verstand verloren haben muss.

    Am Ende kommt die Handlung zu einem Finale, was mich schon gleich gar nicht mehr losgelassen hat. Ich konnte wirklich erst dann aufhören, als wirklich alles so abgeschlossen war, dass ich mir sicher sein konnte, dass die Opfer außer Gefahr waren.


    Ich hatte hier das Taschenbuch und habe einmal mehr gemerkt, dass Ebooks eigentlich viel bequemer sind. Die Seitenaufteilung fand ich nicht ganz so gelungen. Die Schrift hätte gern größer sein können, was man mit einem einfachen Zeilenabstand sehr gut wieder wett hätte machen können. Außerdem fand ich den inneren Rand etwas knapp bemessen. Meine Meise, keine Leserillen in den Buchrücken zu machen konnte hier wirklich nur unter sehr schwierigen Umständen umgesetzt werden.

    Erzählt ist das Ganze aber in einem sehr gut lesbaren Stil. Ich habe immer gleich und schnell kapiert, wo der Hase langläuft und hatte ein wirklich sehr intensives Kopfkino vor meinem geistigen Auge. - So etwas hatte ich schon lang nicht mehr so intensiv.

    In den Protagonisten konnte ich mich sehr gut einfühlen und hätte dem Mann am liebsten öfter mal helfend unter die Arme gegriffen. Ich habe mich sogar dabei erwischt, wie ich lauthals ihm etwas zurufen wollte. - man man man

    Ein gelungenes Buch, was ich gern gelesen habe. Ich werde also auch die nächsten Bände definitiv noch kaufen. Immer schön der Erscheinungsreihenfolge nach.


    Ich kann das Buch ruhigen Gewissens wirklich allen Thrillerfans empfehlen. Völlig egal, ob der Autor bekannt ist, oder eben nicht. Aber hier bin ich wirklich sehr gut unterhalten gewesen.

  23. Cover des Buches Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3) (ISBN: 9783518469538)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3)

    (281)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Die Protagonistinnen werden älter, die Themen politischer, Studentenunruhen, Feminismus, Straßenkämpfe. Nun ist Elena unglücklich mit Kindern und Haushalt, hat aber keine finanziellen Sorgen und gibt ein Buch heraus. Lila arbeitet in einer Fabrik, hier zeigt sich der Kontrast zwischen Oberschicht und schlimmer Armut, wie er für ganz Italien galt.

    Großartig erzählt die Autorin von den siebziger Jahren in Italien und verknüpft soziale und politische Themen mit den beiden persönlichen Lebensgeschichten. Starke Gefühle, intensive Bilder. Alles hautnah zum Miterleben.

  24. Cover des Buches Zodiac Academy 2: Skrupellose Fae (ISBN: B0D1SW685D)
    Caroline Peckham & Susanne Valenti

    Zodiac Academy 2: Skrupellose Fae

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Sophie0406

    𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻:

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    -

    »Eisen wird in der heißesten Flamme des Feuers stärker, Seth. Du hast mich nicht gebrochen, du hast mich gefestigt.«

    -

    Die letzte Buchreihe, die mich so in ihren Bann gezogen hat, ist schon etwas her. Umso süchtiger bin ich jetzt nach der Zodiac Academy, denn ich bin zu 1000 % im Buch angekommen. Ich weiß gar nicht, was mich mehr begeistert. Diese wundervollen bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Protagonisten, dieses phänomenale Magiesystem oder die komplett spannende Handlung. Alles ist so perfekt aufeinander abgestimmt, dass es einfach ein atemberaubendes Leseerlebnis gibt. Ich liebe Tory und Darcy und ihre Entwicklungen im zweiten Band. Mir raubt es den Atem bei dieser Tension zwischen den Erben und den beiden. Und dieser vermehrt aufkommende Spice lässt mich brennen. Die anfänglichen Probleme, die ich während des Lesens von Band Eins hatte, haben sich in Luft aufgelöst. Die Nebencharaktere bekommen mehr Spielraum in der Fortsetzung, was ich richtig klasse finde, und wir lernen die Erben endlich mehr kennen. Es kommt selten vor, dass ich die Fortsetzung eines Buches mehr feiere als den ersten Band, aber hier ist es der Fall. Band zwei konnte mich auf allen Ebenen überzeugen. Also lest sie, liebt sie, lebt sie. 

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