Bücher mit dem Tag "professor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "professor" gekennzeichnet haben.

446 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.843)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.394)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Worum geht's? 

    Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau- Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. 


    Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Der Autor schafft es eine Liebeschgeschichte zu Papier zu bringen, die keinesfalls kitschig ist und ungemein lustig. Auch wenn es schon etwas her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, so konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch gelesen. Der Hauptprotagonist Don Tillman hat leicht autistische Züge, die dem Asperger Syndrom zuzuordnen sind und erinnert beim Lesen stark an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory. Oftmals gab es Momente, bei denen ich vor Lachen nicht mehr an mich halten konnte. Das Thema Asperger wird hier dem Leser auf eine lustige Art näher gebracht. Die beiden Hauptprotagonisten, Don und Rosie, sind mir im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen. Getreu dem Motto Gegensätze ziehen sich an. In dem Plot traten für mich keine unnötigen Längen auf und ich kann diese Story jedem empfehlen, der eine lustige und kurzweilige Story lesen möchte mit Happy End. 

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen

  3. Cover des Buches Hope Again (ISBN: 9783736308343)
    Mona Kasten

    Hope Again

     (820)
    Aktuelle Rezension von: MichelleStorytelling

    Rezension

    In Hope Again lernen wir die Geschichte von Everly und Nolan kennen. Die beiden haben wir bereits in Trust Again kennengelernt, als Dawn der Schreibwerkstatt beigetreten ist. 

    Durch das Schreiben versucht Everly, ihre Vergangenheit zu verarbeiten – doch natürlich fällt irgendwann auch Nolan, ihrem Dozenten, das Muster in ihren Geschichten auf. 

    Nolan weiß genau, dass er gegenüber seiner Studentin Professionalität bewahren muss. Doch kann das funktionieren, wenn die Nähe zueinander und das gegenseitige Vertrauen genau das ist, was sie von ihren Lasten befreien kann?


    Was ich über die beiden Protagonisten denke

    Everly Penn – Ich muss ehrlich sagen, dass ich Everlys Handlungen in den meisten Situation gar nicht nachvollziehen konnte. Klar, es ist leichter gesagt als getan, aber sich mit anderen auszusprechen ist so unfassbar wichtig - gerade, wenn man solche Situationen wie sie durchgemacht hat. Sie ist super lieb und eine tolle Freundin, aber sie hätte sich mit einer früheren Aussprache einiges an Kummer sparen können.

    Nolan Gates – Nolan war mir bereits in Trust Again direkt sympathisch – aber eben nur als Lehrer und nicht als Love Interest. Ich war nie ein großer Fan von Romanzen zwischen Schülern und Lehrern, weshalb ich ihn auch nicht als Book Boyfriend ansehen kann. Zwar hatte ich beim Lesen (hauptsächlich wegen der vielen Vergleiche mit Thor) ständig Chris Hemsworth vor Augen, aber das hat die Tatsache, dass er ein Dozent ist, dann eben doch nicht wettmachen können. 


    Das ist mein persönliches Lieblingszitat

    „Noch nie hatte es jemanden in meinem Leben gegeben, dem ich so sehr vertraute. Noch nie hatte es jemanden gegeben, der so viel über mich wusste, jemanden, der mich in den Arm nahm, weil er spürte, was in mir vorging. Jemanden, der wusste, dass ich verdammt kaputt war, und mich trotzdem festhielt, statt sich von mir abzuwenden.“ – Hope Again, Seite 154


    Habt ihr Hope Again bereits gelesen?

    Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?

    Wenn nicht, ist es noch auf eurer Lese-Liste?


    Bis bald!

    Michelle :)

  4. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (557)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
    Verzeihen ist nicht der einzige.
    Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
     Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

    Der Schreibstil ist spannungsaufbauend und interessant. Mir gefällt bei Dan Brown immer, dass von architektonischen Meisterwerken über Kunst alles so gut beschrieben wird, dass man es direkt vor sich sieht, ohne dass die Geschichte dadurch ins Stocken gerät oder langweilig wird. Zudem lernt man immer wieder ein paar spannende Details. 

    Im Buch geht es um die wohl ältesten Fragen der Welt «woher kommen wir?» und «wohin gehen wir?» und somit auch um den klassischen Kampf zwischen Kirche und Wissenschaft. Kirsch behauptet, die Antworten auf beide Fragen gefunden zu haben, bevor er sie mit der Welt teilen kann, wird er getötet. Robert Langdon macht sich zum Ziel, Kirschs Vermächtnis mit der Welt zu teilen. Ich war wirklich gespannt, wie Brown das am Ende auflöst. Versagt Langdon und findet die Antworten nicht oder findet er diese? Und wenn ja, wie sehen sie aus?

    Spannend, von Anfang bis Ende und viel Stoff zum Nachdenken!

     

     

  5. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.627)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Ich finde dieses Buch total spannend bis zur letzten Seite an. Kann es nur weiter empfehle, es lohnt sich wirklich. 

  6. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.468)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  7. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.149)
    Aktuelle Rezension von: Kaho_liest

    Interessante Geschichte, aber zu Detailgenau

    Puh, das war nicht so ganz mein Fall. Alles fing wirklich gut an, war interessant und irgendwie auch packend geschildert, so dass ich beim Lesen echt spaß hatte. Ich konnte mich auch echt gut in die Protas reinversetzen, die ja zur Gattung Hexe und Vampir gehören, was beides Gestalten sind die ich sehr gerne mag. da machen Diana und Matthew keine Ausnahme. Sie verkörpern alles wirklich toll und wurden mir sehr schnell sympatisch.

    Vor allem erfährt man hier jede Menge Hintergrundinfos über verschiedene Gattungen, was einerseits natürlich toll ist, andererseits aber dafür sorgt, dass zu sehr ins Detail gegangen wird. Naja, irgendwie muss man ja 800 Seiten füllen und leider merkt man das auch. Die Autorin hat einen Drang Dinge viel zu genau zu beschreiben und ständig zu widerholen wodurch die Geschichte eher langatmig, statt spannend wird, was bei dem guten Start wirklich schade ist. Man merkt eben doch irgendwie den Professortitel der Autorin, denn genau in der Art ist diese Geschichte geschrieben. Das mag bei anderen Geschichten toll sein, hier fand ich es eher unpassend.

    Ich gebe zu, ich habe mir mehr versprochen, denn das Thema, der Klappentext und die TV Serie( A Discovery of Witches) haben mich neugierig gemacht, aber leider enttäuscht zurückgelassen. Ich glaube nicht, dass ich Teil 2 lesen werde, auch wenn die Grundgeschichte interessant war. Aber auch die Umsetzung spielt eine große Rolle, ob ich eine Geschichte weiterverfolge oder nicht. In diesem Fall begnüge ich mich wohl mit der TV Serie. Eigentlich schade.



  8. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.231)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Ich bin begeistert von dem Buch, wie von jedem anderen von meinem Lieblingsautor.

    Dieses Buch von Sebastian Fitzek lädt zum rätseln ein. Wer ist der Seelenbrecher? Aus welchen Gründen tut er das? Was hat es mit den Rätseln auf sich? Was hat der Protagonist Caspar damit zu tun? Ich habe mich selber auch des öfteren gefragt ob das wirklich funktioniert was der Seelenbrecher treibt. 

    Ein gelungenes Ende wie mans gewöhnt ist. Ich war sehr überrascht und hatte überhaupt nicht mit diesem Ende gerechnet. Mein einziger Kritikpunkt sind die Kapitel. Von Sebastian Fitzek ist man eigentlich kurze Kapitel gewöhnt, dass ist hier nicht der Fall. Ich denke das wäre bei dieser Story auch nicht wirklich möglich gewesen. 

  9. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.210)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Splitter
    • Autor: Sebastian Fitzek
    • Verlag: Droemer Knaur
    • ISBN: 9783426503720 
    • Ausgabe: Taschenbuch
    • Erscheinungsdatum: 06.06.2009


    Inhalt:

    "Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht?
    Viel stärker als der Splitter, der sich in seinen Kopf gebohrt hat, schmerzt Marc Lucas die seelische Wunde seines selbst verschuldeten Autounfalls - denn seine Frau hat nicht überlebt. Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das ihn von dieser quälenden Erinnerung befreien könnte, schöpft er Hoffnung. Doch nach den ersten Tests beginnt das Grauen: Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Dann öffnet sich die Tür - und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht …"

    Meinung:

    Auch hier bin ich nur im Besitz einer älteren Ausgabe, was mich jedoch diesmal ebenfalls nicht gestört hatte.

    Kommen wir aber auch direkt schon zum Text. Dieser hat mich auch wieder einmal sehr begeistert. Denn auch bei "Splitter" erkennt man recht schnell den Schreibstil und die Vorgehensweise von Sebastian Fitzek und wird in einen riesigen Haufen an Handlungen geworfen, die einen bis zum Ende recht verwirren. Teilweise zweifelt man regelrecht selbst an seinem eigenen Verstand. Auch an Spannung fehlt es bei diesem Fitzek Buch nicht. Diese genießt man nämlich von den ersten Seiten weg bis hin zum Schluss. Dieser wurde leider meines Erachtens nicht dem Rest des Buches und vor allem keinem Ende eines Fitzek Buches gerecht. Dadurch ist beim großen Finale meiner Meinung nach etwas an Spannung wieder verloren gegangen. Das macht es für mich zu einem der schwächeren Bücher vom Autor. 

    Nichtsdestotrotz sind auch diesmal die Protagonisten so vielschichtig, dass man kaum noch weiß, wer jeder einzelne wirklich ist und wem man denn eigentlich trauen kann. Das macht für mich ein Sebastian Fitzek Buch einfach aus.

    Auch diesmal kann ich mich über den Schreibstil keineswegs beschweren. Denn einmal wieder habe ich aufgrund der Storyline und des Schreibstils das Buch innerhalb weniger Stunden beendet.


    Fazit:

    Leider ist "Splitter" aufgrund des Endes in meinen Augen einer der schwächeren Bücher von Sebastian Fitzek. Trotzdem würde ich dieses Buch an jeden Thriller- und Fitzek Fan weiterempfehlen, denn es ist immer noch ein überaus solider Thriller!

  10. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442314492)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (345)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Literaturagent Peter Katz erhält den Anfang eines Manuskripts von Richard Flynn. Im Mittelpunkt steht der Mordfall an Professor Joseph Wieder, der vor 25 Jahren geschah und nie aufgeklärt wurde. Katz ist so sehr von der Geschichte fasziniert, dass er wissen möchte, wie sie weitergeht. Doch Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Katz macht sich auf die Suche nach dem restlichen Manuskript.

    Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Neben Peter Katz wird die Geschichte noch durch zwei weitere Charaktere und deren Perspektive fortgesetzt. Alle Figuren sind interessant und gut ausgearbeitet. Die Spannung bleibt über das gesamte Buch auf einem guten Level.

    Der Kriminalroman zeigt sehr gut auf, wie unterschiedlich die Sicht auf Geschehnisse sein kann. Oft sind es die eigenen Gedanken, die einer anderen Person ein Verhalten unterstellen, welches diese wahrscheinlich nicht hat. So ergeben sich im Laufe des Buches mehrere mögliche Tatgeschehen und Täter. Jede dieser Varianten scheint möglich.

    Geschickt schafft es der Autor, bis zum Schluss Wendungen zu bieten, die überraschen. Es ist ein interessanter Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  11. Cover des Buches Die Furcht des Weisen Band 1 (ISBN: 9783608938166)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen Band 1

     (865)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Kvothe verlässt die Universität, ohne wirklich weitergekommen zu sein. Es scheint, ob er nun Unterstützung erhalten würde, um gegen seine übermächtigen Feinde vorzugehen. Ob dem tatsächlich so ist, sei hier nicht verraten.

    Ich vermisse ein wenig den roten Faden, da der Held schlussendlich nichts erreicht, ausser dass er vom unschuldigen Jungen zum Frauenkenner wird. 

    Der Band ist so umfangreich geworden, dass man ihn teilen musste in zwei Bände - »Die Furcht des Weisen 1« und »Die Furcht des Weisen 2«. 

    Sein Unterhaltungswert lässt sich nicht abstreiten. Lesenswert ist die Geschichte allemals. Schauen wir einmal, was der dritte Tag bringen wird.

  12. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.976)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  13. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (711)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: dtv (1. April 2014)

    ISBN-13: 978-3423260145

    Originaltitel: The Humans

    Übersetzung: Sophie Zeitz


    Ein außerirdischer Blick auf die Menschen


    Inhalt:

    Professor Andrew Martin macht eine große mathematische Entdeckung, die eine Gefahr für das Universum darstellt. Martin muss sterben. An seine Stelle tritt ein Außerirdischer mit dem Auftrag, alle zu töten, die von Martins Entdeckung wissen könnten. Zunächst kein Problem für ihn, weiß man doch im ganzen All, wie unnütz, gewalttätig und dumm die Menschen sind. Doch je länger „der neue Andrew“ auf der Erde ist, desto mehr erkennt er die Schönheit in den Dingen und in den Menschen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist ein Buch für all jene, die einen Sinn im Leben suchen. Sie werden ihn bei der Lektüre womöglich auch nicht finden, aber vielleicht erkennen, dass sie mit dem Suchen aufhören sollten und stattdessen ihr Leben so zu leben, dass irgendjemand etwas davon hat. 


    Matt Haig erzählt hier eine herzerwärmende Geschichte mit schönen Worten. Er zeigt uns einen ganz besonderen Blick auf die Spezies Mensch, auf alles Schöne und alles Absurde, das diese Menschen den lieben langen Tag tun. 


    Besonders gelungen fand ich dabei die 97 Ratschläge gegen Ende des Romans. An denen ist wirklich was dran ;-)


    ★★★★☆


  14. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.978)
    Aktuelle Rezension von: Laura1896

    Illuminati war mein erstes Buch von Dan Brown und kurz gesagt: Ich bin wirklich begeistert. Sowohl die wissentschaftlichen Fakten, die präsentiert werden als auch die historischen Elemente sind wahnsinnig interessant. Dazu die spannende Geschichte um den Tod des Physikers und die Entwicklungen im Vatikan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beschreibt es recht gut ohne zu viel zu verraten. Das Ende wiederum hat mich in einigen Teilen sehr überrascht.

    Von mir eine klare Leseempfehlung von mir.

  15. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  16. Cover des Buches Ich finde dich (ISBN: 9783442482580)
    Harlan Coben

    Ich finde dich

     (447)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Um was gehts ?
    Jake Fischers große Liebe hat einen anderen Mann geheiratet, nach sechs Jahren sieht er seine Todesanzeige und macht sich auf die Sucher nach seiner großen Liebe Natalie. Es gibt zunächst keine Spur von ihr und er stellt sich die Frage, was mit Natalie passiert ist.

    Für mich ist es das beste Buch von Coben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch lässt sich schön flüssig lesen. Die Geschichte hatte durchweg einen roten Faden und was mir am besten gefallen hat, waren die vielen Wendungen, womit ich beim Lesen des Buches nicht gerechnet habe.

    Ich kann jedem wärmstens dieses Buch empfehlen !

  17. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.109)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Also Harry Potter ist immer eine Empfehlung für alle Fantasyliebhaber wert 

  18. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783453269620)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

     (264)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich habe mich sehr gefreut, dass die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson durch David Lagercrantz fortgesetzt werden sollte und war gespannt, ob dieser das Niveau halten und trotzdem seinen eigenen Stil einbringen kann. "Verschwörung" hat mir dann auch wirklich gut gefallen: Ich fand die Geschichte spannend und gut fortgesetzt, das Agieren der Protagonisten schlüssig zu ihrem Verhalten in den ersten drei Bänden und auch den Hauptstrang rund um ein Kind mit mathematischer Inselbegabung sehr lesenswert (und das, obwohl Zahlen sonst nicht so mein "Ding" sind).

  19. Cover des Buches Herz aus Schatten (ISBN: 9783551316929)
    Laura Kneidl

    Herz aus Schatten

     (192)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein gut gelungener Fantasy-Roman über Kayla, die in einer Welt lebt, in der grausame Monster durch die Wälder streifen. Nur Bändiger wie sie, die die Wesen unter ihre Kontrolle bringen können, können die Bevölkerung davor beschützen. Doch als Kayla ihr erstes Monster, einen Schattenwolf, bändigt, stellt sich heraus, dass dieser sich in einen Menschen verwandeln kann und eigentlich nichts in ihrer Welt so ist wie es scheint. Das Setting ist wirklich sehr gut und interessant aufgebaut und auch der Plot hält einige Wendungen bereit, die man so nicht voraus sieht. Zwar trieft das Buch nicht vor epischen Kämpfen und Spannung, aber es überzeugt auf seine eigene Art mit dem tollen Worldbuilding und der Story. Die Charaktere sind dabei relativ sympathisch und der Schreibstil, der aus Kaylas Sicht erzählt, liest sich sehr flüssig und man taucht mit Leichtigkeit in die Geschichte ein.  Insgesamt eine sehr unterhaltsame, wenn auch etwas ruhigere Geschichte, die sich durchaus lohnt.

  20. Cover des Buches Stoner (ISBN: 9783423143950)
    John Williams

    Stoner

     (418)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Der Anfang ist langweilig, so richtig langweilig. Ich habe es gehasst, zu lesen, ich habe es sogar zur Seite gelegt und mir vorgenommen, das Buch zu vergessen. In Ermangelung anderer Lektüre habe ich dem Werk eine zweite Chance gegeben, mich durch diesen unschönen Text durchgekämpft, bis Stoner heiratete und erst da hat sich das Buch entfaltet. Der Zweikampf des Ehepaars war interessant und beim Lesen habe ich mich automatisch an Stoners Seite gestellt, um mir die ganze Zeit zu wünschen, dass Edith aus seinem Leben verschwindet. Das hat der Autor richtig gut gemacht und das macht das Buch so großartig.

    Das Buch führt uns durch das ganze Leben von Stoner, man wird über seine erste Liebe aufgeklärt, seiner Tochter, seiner Arbeit, seinen Wünschen, bis zu seinem Tod folgt man ihm und fühlt sein Unglück mit. Er merkt es auch und doch ist er nie in der Lage, sich dagegen zu wehren.

    Der Autor schreibt langatmig, das Lesen wird schnell zur Arbeit, man muss da wirklich durchkämpfen. Nach jedem Höhepunkt gerät der Text in ein dunkles Tief, der nicht nur den Leser hinunterzieht, sondern auch viel von ihm verlangt. Es war gut, das bestreite ich nicht, aber die Langatmigkeit zerrt doch sehr am Lesespaß, so dass ich mir nicht wünsche, jemals wieder etwas von diesem Autor zu lesen.

  21. Cover des Buches Danach (ISBN: 9783651000452)
    Koethi Zan

    Danach

     (351)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Ein spannendes Buch das einen sofort in den Bann zieht. Außergewöhnlich ist, dass die eigentliche Entführung und die Freiheitsberaubung hier nicht im Mittelpunkt steht. Das Buch startet erst nachdem das alles passiert ist. Es geht hauptsächlich um die Geschehnisse 10 Jahre später. Es geht darum was man als Opfer bereit ist zu tun um dem Täter die „gerechte“ Strafe zuzuführen, um sich selbst und andere zu schützen und um die Wahrheit aufzudecken. Kann man dann seinen Seelenfrieden finden?

    Was in der Vergangenheit passiert ist wird für den Leser erst nach und nach in kleinen Häppchen aufgerollt.

     

    Aber Achtung, das Buch ist nicht für zarte Nerven. Auch ohne, dass die Beschreibungen detailliert sind, sind manche Szenen sehr brutal und man versucht sich die Situation vorzustellen.

     

    Trotz aller Spannung gibt es doch zwei Dinge die mich etwas gestört haben. Zum Einen habe ich mich bei manchen Situationen gefragt wie realistisch das jetzt wirklich ist. Allerdings fällt es mir schwer das wirklich zu beurteilen, denn ich habe weder Fachkenntnis noch eigene Erfahrungen wie traumatisierte Personen sich verhalten.

    Zum Anderen (und das hat mich massiv gestört) hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Die große Überraschung war für mich gar nicht so groß, denn das hatte ich mir so schon vorher gedacht. Was für den Leser wirklich interessant gewesen wäre, nämlich zu erfahren wie es dazu kommen konnte und was in den vergangenen 10 Jahren in dieser Hinsicht passiert ist, bleibt ungeklärt. Ebenso wie es mit dieser Situation weitergeht. Also nicht wirklich ein Ende sondern eher so halboffen. Das ist leider gar nicht nach meinem Geschmack. Ebenfalls wird nicht geklärt wie es mit dem Täter weitergeht. Und was ich auch sehr schade finde ist, dass im Verlauf der Geschichte mehrere Fäden gesponnen werden, die irgendwie miteinander zu tun haben und irgendwie auch nicht. Allerdings wird das nicht so richtig zusammengebracht. Überall gibt es Andeutungen und man kann sich als Leser ausdenken wie das wohl genau war. Aber richtig komplett geklärt wurde das nicht. Es bleiben viele Fragen offen. Sehr schade. Denn das dürftige Ende kann dem Rest der Geschichte nicht das Wasser reichen. Stattdessen zieht das enttäuschende Ende den Gesamteindruck etwas nach unten. Das hätte nicht sein müssen. Ist allerdings auch Geschmackssache ob man solche Enden mag oder nicht.

     

    Fazit: Ein solider und spannender Thriller der allerdings einige Fragen offen lässt.

  22. Cover des Buches Der Horror der frühen Medizin (ISBN: 9783518468869)
    Lindsey Fitzharris

    Der Horror der frühen Medizin

     (143)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Lindsey Fitzharris – Der Horror der frühen Medizin


    In diesem Sachbuch mit dem klangvollen Namen "Der Horror der frühen Medizin" geht es um den Chirurgen Joseph Lister, der um 1860 die Medizin revolutionierte. Sein oberstes Ziel war die Todesrate bei chirurgischen Eingriffen einzudämmen und den Patienten eine schmerzlose Alternative zu ermöglichen. Doch natürlich werden Neuheiten immer skeptisch beobachtet und auch angefeindet, weswegen Listers Karriere oft auf dem Prüfstand stand. Er erfand das antiseptische System.


    Ich habe "Der Horror der frühen Medizin" als Hörbuch, eingelesen von Friedhelm Ptok, gehört.

    Das Sachbuch baut zum einen auf der Lebensgeschichte des Chirurgen Joseph Listers auf, zum anderen lebt das Buch von beschriebenen Operationen in der Öffentlichkeit, die teils grausam, teils skurril und auch teils übelkeiterregend dargestellt werden. Immer wieder schweift der Autor zu weiteren Chirurgen jener Zeit und ihren Erfolgen bzw. Misserfolgen ab.

    Im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass ich das Buch sicherlich öfter zur Seite gelegt hätte, als Hörbuch habe ich es durchlaufen lassen. Die Erkenntnisse waren spektakulär und auch wenn ich mir vorstellen kann, wie der Werdegang und wie die Chirurgen im Allgemeinen zur damaligen Zeit gehandelt haben, fand ich einiges doch recht lapidar und ein klein wenig überzogen dargestellt.

    Dennoch, das Buch hat mich interessiert, ich bin neugierig geblieben und Friedhelm Ptok gestaltet das Hörbuch mitreißend.


    Der Synchronsprecher hat eine angenehme Stimme. Friedhelm Ptok liest das Buch in einem angenehmen Tempo und man kann die Begeisterung beim zuhören spüren. Das ungekürzte Hörbuch hat eine Dauer von 8 Stunden und 36 Minuten.


    Das Buch ist ein Sachbuch. Es ist weder ein Thriller noch ein Horrorbuch, darüber sollte man sich klar sein. Obwohl die Handlung und das Leben um Joseph Listers sicherlich spannend ist und hier reißerisch erzählt wird, ist es ein etwas ausgeschmückter Lebenslauf des Chirurgen mit kleinen Einblicken in die Medizin der damaligen Zeit. Wem das bewußt ist, dem wird das Buch gefallen.

    Ich bin froh, dass wir in der heutigen Zeit leben mit all den Erkenntnissen die Lister machen konnte und so die ersten Schritte zur Sanierung in den Krankenhäusen und Operationssälen entstehen konnte. Nicht auszudenken, wie leicht bzw. schmerzhaft und grausam die damaligen Patienten den Tod gefunden haben. Operationen in der Öffentlichkeit, heute für uns unvorstellbar... und das ist auch gut so.


    Das Cover finde ich für ein Sachbuch recht quietschig und wird dem eher ernsten Inhalt nicht wirklich gerecht.


    Fazit: Guter Einblick in die frühere Chirurgie. 4 Sterne. 

  23. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

     (304)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Band zwei der Reihe um Joe O'Loughlin & Vincent Ruiz wird diesmal aus der Sicht von Ruiz erzählt. Während man in Band eins die Geschichte aus dem Blickwinkel des überlegten Professors erlebt, taucht man in Band zwei in die doch verkorkste Welt des Inspektors, mit den vielen Baustellen und der derben Ausdruckswiese ab. 

    In dem zweiten Band rollt Ruiz einen alten Fall wieder auf, das einzige Problem: er hat keinerlei Erinnerungen an seine Ermittlungen und die Geschehnisse vor seinem Unfall. 

    Der Autor hat hier verschiedene Zeitschienen eingebaut und schickt Ruiz in verschiedene Handlungsstränge. Die Handlungen selbst geben immer nur ein kleines Puzzlestück preis, sodass viel Platz zum Raten und Interpretieren der Situation und Beweise bleibt. Eine Handlung geht in die andere über, sodass verschiedene Spannungsbögen aufgebaut werden, keine Langeweile entsteht und das Bedürfnis bleibt immer weiter zu lesen. 

    Nebenbei erfährt man einiges über die Privatperson des Ruiz. 

    Im Ganzen: ein sehr gelungener Psychothriller, der natürlich ganz am Ende eine vollkommen unerwartete Auflösung bereithält.

  24. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (287)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

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