Bücher mit dem Tag "professoren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "professoren" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  2. Cover des Buches College Princess (ISBN: B07JF4Q9VX)
    Miranda J. Fox

    College Princess

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Sorek

    Schöne Story, die mich das eine oder andere mal sehr zum schmunzeln gebracht hat. :)
    Lustig, frech und humorvoll. :) 

  3. Cover des Buches Denn bitter ist der Tod (ISBN: 9783442479245)
    Elizabeth George

    Denn bitter ist der Tod

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen
    Handlung: Cambridge. Die gehörlose Studentin Elena Weaver wird beim Joggen ermordet. Aus London werden Inspektor Lynley und seine Partnerin hinzugezogen. Im Laufe der Ermittlungen kommt es zu zahlreichen Aufdeckungen von familiären Spannungen, Konflikten im privaten Bereich und Affären. Das Bild von Elena wird mit der Zeit immer klarer, während man über den Täter / die Täterin doch relativ lange im Unklaren bleibt. Auffällig ist, dass viele Themen angerissen werden, z.B. das Verhältnis von Männern zu Frauen in verschiedenen Varianten, der Wunsch nach Ansehen und dem schönen Schein, die Problematik, wenn Frauen die Mutterrolle zu wenig ist, das Thema Gehörlosigkeit, um nur einige zu nennen.
    Durch die Vielschichtigkeit der Themen und Figuren wird der Krimi interessant, teilweise aber auch etwas überladen. Die Atmosphäre und der Schauplatz sind sehr schön herausgearbeitet. Die Figuren wirken auf mich glaubwürdig. Das Motiv für den Mord wirkt vielleicht auf den ersten Blick etwas überzogen, ist aber sehr elegant entwickelt und für mich durchaus nachvollziehbar.
    Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich beim Lesen zwar Spaß hatte, aber dass sich die Spannung, die ich mir von einem richtig guten Krimi erhoffe, nicht allzu präsent war. Ich hatte nie das Gefühl, dass es gerade so spannend ist, dass ich das Buch nicht weglegen kann.
    Etwas, das mir erst in letzter Zeit auffällt, ist die unterschiedliche Qualität von Übersetzungen. Diese hier fand ich an manchen Stellen etwas merkwürdig, z.B. wurde von Brötchen der Rand abgeschnitten, man wollte "endlich zu Stuhle kommen", und die Polizei sollte bitte "ohne Blinklicht" kommen. Das geht nicht in die Bewertung ein, aber störend finde ich es schon.
    Das war mein erstes Buch aus dieser Reihe und ich kann mir  gut vorstellen, die anderen auch zu lesen.
  4. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.035)
    Aktuelle Rezension von: Kathi90

    Harry Potter und die ihn umgebende, einzige Welt, zieht seit mehr als zwei Jahrzehnten sehr viele Menschen aller Herrenländer in seinen Bann. So nun, endlich, auch mich. Mit sehr viel Freude begleitete ich den kleinen Jungen, der nicht wusste wie magisch sein Leben eigentlich ist, auf seinem ersten Abenteuer zusammen mit seinen besten Freunden gegen Vol... ähm, ich meine natürlich, "Du-weißt-schon-wer", und war von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe mit Harry gelitten, geweint und mich für ihn unendlich gefreut. Bis zum Schluss war ich gespannt, wie es ihm wohl ergehen wird, obwohl ich die Gesichte, in groben Zügen, bereits aus den Filmen kannte. Wenn ein Buch es schafft, trotz dieser Tatsache, den Leser so tief in die Geschichte zu ziehen, dass man nicht mehr auftauchen kann und möchte, kann es nur großartig sein. Und so freue mich bereits auf das nächste Abenteuer mit Harry!

  5. Cover des Buches Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (ISBN: 9783518467268)
    Amos Oz

    Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Eigentlich hatte ich nie vor, dieses Buch zu lesen. Schlussendlich tat ich es trotzdem und zwar für die Weltreise-Challenge. Also liess ich mich von Amos Oz durch Jerusalem und seine Geschichte führen. Es war kein Flop, obwohl ich mich doch etwas durch das Buch quälen musste, und das ist schon mal nicht schlecht.

    Grundsätzlich bin ich nun froh, sagen zu können, dass ich ein Buch von Amos Oz gelesen habe. Dazu auch noch sein wohl bekanntestes. Am meisten gefielen mir die einzelnen Passagen, in denen es um die Literatur und Amos' intellektuelle Familie ging. Also vor allem der Anfang hat es mir doch sehr angetan.

    Doch schlussendlich hat sich das Buch für mich zu sehr verzweigt, aber damit hatte ich schon gerechnet. Vielleicht war meine Lektüre somit eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, wobei ich wie schon gesagt, vom Anfang sehr begeistert war. Aber mit der Zeit liess meine Faszination merklich nach und ich blieb eigentlich nur wegen ein bisschen Faktenwissen und der Challenge dabei.

    Sprachlich bewegt sich Oz auf einem Niveau, das seinem Ruf gerecht wird. Ein präziser Schriftsteller, sehr begabt, ein Talent, welches aus seinem familiären Umfeld gewachsen ist. Wer in eine solch akademische Familie hineingeboren wird, dem liegt das Spielen mit den Worten wahrscheinlich im Blut. Dennoch war es ermutigend zu erfahren, dass auch jemand wie ein Amos Oz Mühe hatte. Deshalb war es auch wieder das Ende, das mich nach längerer Durststrecke wieder mitnahm.

    Ich bin froh, dass ich das Buch durch habe. Trotz meines Mühsals war die Lektüre nicht vergebens. Viele schöne Textzeilen warten darauf, niedergeschrieben zu werden. Ausserdem habe ich einiges über die Geschichte Jerusalems und Israels lernen können. Kein Buch ist vergebens und dieses schon gar nicht.

    Bücher wie "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" tun gut, auch wenn man sich durch sie durchkämpft. Auch dann, wenn man die Handlungen der Figuren nicht versteht. Nicht versteht, wie sie oft nicht zufrieden sein können, wenn sie doch ein Leben leben, das ich auch gerne hätte. Aber jeder kämpft mit seinen Geistern, auch das lehrt uns Oz. Manchmal sind sie auch zu stark, dies zeigt das prägende Erlebnis des Todes der Mutter, das an unterschiedlichen Stellen thematisiert wird.

    Ein eindrückliches Buch mit starkem Charakter. Ein Buch, das sich nicht so leicht unterkriegen lässt, trotz aller Unwirtlichkeiten. Deshalb prädestiniert wie kein zweites, um Israel zu repräsentieren.
  6. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783837109597)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Die Geschichte ist toll! Die junge Hexe Diana Bishop untersucht als Historikerin alte Schriften von Alchemisten und bekommt ein Manuskript in die Hände, das ihr viel mehr offenbart, als anderen Lesern und Leserinnen vor ihr. Es geht wohl nicht nur um Alchemie, sondern um den Ursprung und das Werden von Hexen, Dämonen und Vampiren auf unserer Welt. Sich dieser Tatsache noch gar nicht richtig bewusst, ist Diana verwundert, warum sie auf einmal von so vielen Geschöpfen umgeben ist: Vampire interessieren sich für sie, aber ebenso Hexer und sogar Dämonen. Auch der ernste Wissenschaftler Matthew Clairmont hat großes Interesse. Zunächst versucht Diana alle Versuche, ihr näherzutreten abzuwehren, doch nach und nach kann Matthew ihr Herz für sich gewinnen und sie kommen gemeinsam hinter das Geheimnis des Manuskripts. Doch durch ihre Verbindung wird die Kongregation auf den Plan gerufen: Hexen und Vampire dürfen keine Verbindung miteinander eingehen! Diana und Matthew kämpfen jedoch um ihr Recht, zu lieben, wen sie möchten. Aber der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Es bleibt nur die Flucht. auf einen anderen Kontinent. Ob das weit genug weg ist?

    Ich mag romantische Fantasy. Die Kombination Hexen und Vampire ist natürlich nichts Neues, jedoch wird diese Geschichte durch viel Geschichte und Wissenschaft sehr lesenswert.

    Leider ist die Sprecherin nicht angemessen. Diana ist so eine starke und auch starrköpfige Frau. Hier wird ihr aber eine mädchenhafte, naive und fast zarte und zerbrechliche Charakterfärbung verpasst, was ich total daneben finde. Außerdem unterliefen der Sprecherin ein paar Mal Fehler, in dem sie die Sprechstimmme bei den Dialogen falsch besetzt hat, was dann schon mal für Verwirrung sorgen konnte.

    Vielleicht sollte man deswegen das Buch, trotz seiner über 800 Seiten, selbst lesen. Fesselnd ist es alle mal!

  7. Cover des Buches Nebenan (ISBN: 9783492704137)
    Bernhard Hennen

    Nebenan

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gibt es eine magische Welt, die neben der unseren Welt existiert? Können diese Welten sich überlappen und magische Wesen in die Welt der Menschen eindringen? Was würde dann geschehen?

    Till, ist Student in Köln, er studiert Germanistik und begeistert sich  für Rollenspiele und ist Mitglied einer Gruppe, die in mittelalterliche Kostüme gekleidet auch Schwertkämpfe durchführt und nach Kultplätzen sucht rund um die Eifel. Doch was wäre, wenn diese Suche erfolgreich wäre, das Ritual, das sie durchführen, wirklich eine Art Wesen herbeibeschwören könnte?

    Dann gibt es die „Heinzelmännchen von Köln“, sie sind technikbegeistert und sorgen damit bei mir für einige Schmunzelmomente beim Lesen.   Doch es gibt noch mehr Wesen, von denen ein paar den Weg in die Welt der Menschen finden. Für Till beginnt ein fantasievolles Abenteuer, bei dem Realität und Fantasie sich vermischen.

    Ich mag Fantasiebücher, die einen Bezug zur Realität habe und dennoch diese magische Welt mit fantasievollen Figuren einbinden. Zu Beginn des Buches erhält der Leser eine Übersicht über die Figuren. Ich mochte besonders die „ Heinzelmännchen“, die so technikbegeistert sind. Den „ Erlkönig“, der die Annehmlichkeiten der Welt der Menschen entdeckt, als Figur nicht wirklich sympathisch, aber sie sind wirklich sehr realistisch dargestellt. Die Dyrade mit ihrem Baum und das alles verknüpft in der Welt der Menschen und mit den menschlichen Protagonisten. Es hat Flair das Buch. Es ließ mich schmunzeln und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich liebe Fantasiebücher. Sie entführen einen in eine magische Welt und vielleicht gibt es sie ja wirklich, diese Welt neben der unseren Realität- wenn auch vielleicht nur in unseren Träumen. Als Abschluss des Buches hat mir der Ausblick gut gefallen. Auch das Nachwort des Autors, der nochmal auf die Geschichte, Verknüpfungen  und auch auf seine eigene Biographie  eingeht. Das rundet das Buch sehr gut ab.

    Wer Fantasiebücher mag, der sollte hier zugreifen und sich für einige Lesestunden entführen lassen, ins Reich der Fantasie und der Magie.

  8. Cover des Buches Die Tochter von Avalon (ISBN: 9783442244546)
    Meg Cabot

    Die Tochter von Avalon

     (77)
    Aktuelle Rezension von: FrauSchafi

    Ich mag die Artussage sehr gerne und finde Adaptionen dazu sehr spannend. Hier mal eine Adaption, die in der heutigen Zeit spielt. Ellie ist die Rochter zweier Professoren, die sich sehr für das Mittelalter und für die Artussage interessieren, daher ziehen sie oft um. Als Ellie an die Avalon High kommt hat sie das Gefüh, einen ihrer Mitschüler, Will, irgendwie zu kennen, aber kann das sein?


    Ich habe mir das Buch gekauft nachdem ich den Film gesehen hatte und war sehr überrascht, dass das Ende sehr merkwürdig im Film geändert wurde. Im Buch ist es so wie man erwartet hat, daher sollte im Film wohl die Spannung und Überraschung angeregt werden. Es ist eine Geschichte, die zwar vorhersehbar ist, aber trotzdem einen interessanten Plot hat, bei dem man mitfiebert. Über die Charaktere erfährt man leider nicht so viel. Eine Fantasy-Teenie-Geschichte, die sich schnell wegliest und mich gut unterhalten hat. Es fehlte nur ein wenig mehr tiefe.

  9. Cover des Buches Akademie der Gebrannten (ISBN: 9783646601398)
    Mirjam H. Hüberli

    Akademie der Gebrannten

     (58)
    Aktuelle Rezension von: BabsiEngel

    Klapptext:
    Es ist nun schon über ein Jahr her, dass der geheimnisvolle Junge mit der tief in die Stirn gezogenen Kapuze sie abgeholt und in die Akademie gebracht hat. Ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit widmet sich Yosephine seitdem ihrer Ausbildung zur vollwertigen Phoenicrus. Und kommt Milo Voxx, dem Jungen unter der Kapuze, um einiges näher. Aber die Lage ist ernst, das Schicksal der Phoenicrus soll schon bald in Yosephines Hand liegen und sie hat noch viel zu lernen. Dabei könnte alles so viel leichter sein, wenn sie doch nur wüsste, wie das alles mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt und was Milo vor ihr verbirgt… 

    Meinung:
    Noch immer genauso begeistert, wie von Band 1. Es zieht mich wieder in seinen Bann und ich kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Mirjam hat eine atemberaubente Trilogie geschrieben, die einen so sehr fesselt und in die Welt der Gebrannten zieht. In Band 2 wird dieses Mal aus der Sicht von Yosi erzählt, die sich in der Akademie aufhält, da sie eine von den Gebrannten ist, die eine wundervolle Gabe besitzt. In Band 2 erfährt man nun auch mehr über den geheimnissvollen Arrow Milo. Ach ist der niedlich, aber niedlich ist eigentlich total das falsche Wort für ihn. Geheimnisvoll passt ja eigentlich viel eher zu ihm, aber er hat sich schon in mein Herz geschlichen, genauso wie Ben in Band 1. Es sind nun mal echt zwei wundervolle Prachtkerle und beide auf ihrer eigene Art und Weise. Zwei geheimnisvolle Kerle, die ziemlich gut beschrieben sind und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Aber auch Yosi, Zaras verlorene Schwester, ist eine ganz liebe Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann. Immer da für ihre zwei Freunde Aaron und Livia, verliebt sie sich auch in einen Typen, der sich von Anfang an auch in sie verliebt.
    Die Geschichte ist einfach sehr lebhaft beschrieben. Man fühlt sich, als wäre man selbst dabei.
    Mirjam hat einen wundervollen Schreibstil, der einen einfach verzaubert und in eine andere Welt eintauchen lässt.

    Fazit:
    Akademie der Gebrannten - Die Phoenicrus-Trilogie 2, bekommt von mir 5 von 5 Sterne. Der Grund dafür, ganz klar, es hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Ich konnte und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
    Ich kann es nur jedem weiterempfehlen und ans Herz legen, denn diese Trilogie geht unter die Haut.

    Was ich noch sehr zauberhaft finde, ist, dass Mirjam nicht nur die Geschichten schreibt, sondern auch noch die Charaktere ihrer Romane zeichnet. So wunderschön und lebhaft, wie sie es macht. 

    Ich bin ja absolut kein eBook Fan. Ich liebe es, ein richtiges Buch in der Hand zu halten, doch da es die Trilogie von Mirjam leider nur als eBook gibt, musste ich sie mir kaufen. Ich würde dem Verlag ans Herz legen, diese wundervolle Trilogie als Taschenbuch rauszubringen, denn die würden sich mehr als gut in den Bücherregalen der Leser machen. <3 
  10. Cover des Buches Der Campus (ISBN: 9783442458356)
    Dietrich Schwanitz

    Der Campus

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Schwanitz hat 1995 den akademischen Betrieb beschrieben als Theaterschauplatz für Rudelbildung und Intrigen. Weder das Individuum noch wissenschaftliche Inhalte zählen. Die Realität wird ad absurdum geführt.

    Lustig zu lesen. Aber mir heute 2020 etwas zu realitätsnah, wo die ganze Gesellschaft zu Gruppen zerfällt, die sich gegeneinander bekämpfen, ohne Rücksicht auf Wahrheit oder Anstand.

    Der Campus ist heut überall, die gesamte Gesellschaft von Phrasendreschern und Aktivisten durchdrungen, die lügen ohne rot zu werden.

  11. Cover des Buches Der Metzger muss nachsitzen (ISBN: 9783709979211)
    Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

     (75)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Der Metzger, Band 1: Willibald Adrian Metzger, genannt „der Metzger“, ist Restaurator und liebt schon allein von Berufes wegen alte Dinge. In der Schule war er ein Aussenseiter und wurde gemobbt. Ein Aussenseiter ist er auch als Erwachsener geblieben. Fünfundzwanzig Jahre nach seiner Matura stolpert der Metzger auf einer Hundstrümmerlwiese über Dobermann. Dobermann ist kein Hund, sondern sein ehemaliger Schulkollege, der nun tot auf dem Boden liegt. Nach der Meldung bei der Polizei ist die Leiche jedoch verschwunden…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover ein hängendes Strichmännchen auf einer Wandtafel – schlicht, passt gut.

    Der Titel der Rezension sagt schon alles: ich habe das Buch nach 120 von 304 Seiten abgebrochen. Wie kam es dazu? Üblicherweise kriegt ein Buch mit diesem Seitenumfang bei mir rund 50 Seiten Zeit, mich vom Inhalt zu überzeugen. Hier habe ich mir immer wieder gesagt, noch ein paar Seiten zu lesen, denn ich wollte das Buch gut finden, schliesslich hätten dann noch weitere sechs Krimis dieser Reihe auf mich gewartet. Aber nein, ich gebe auf. Es war mein erstes Buch des Autors und ich kenne auch die Verfilmungen seiner Bücher nicht, daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten.

    Willibald Adrian Metzger ist Mitte vierzig. Ich hätte ihn aufgrund der Beschreibungen sehr viel älter geschätzt, da er eigenbrötlerisch, eingefahren und etwas zwanghaft auf mich wirkte. Fremd ist mir, dass immer „der Metzger“ geschrieben wird. Je länger je mehr hatte ich zudem Mühe mit den langen Beschreibungen eines Vorgangs. Zuerst fand ich es nur ungewohnt, aber dann ermüdete es mich. Ein Beispiel: „Kalt sind die Perlen auf seiner Stirn, und kurz vor der Tür kippt er um wie ein irrtümlich als Schaukelstuhl missbrauchter Thonetsessel. Der schwere Aufschlag wird zwar ein wenig tröstend vom Perser aufgefangen, trotzdem hätte sich der Metzger wohl einen besseren Abgang vorstellen können, als direkt vor den Füssen des Herrn Direktor stehend k.o. zu gehen.“ So viele Wörter für den Fakt, dass „der Metzger“ umgekippt ist. Oder auch: „Nachdem beim Metzger die Wirkung des Rotweins die Kontrolle über die Selbstkontrolle übernommen und die Kundin aus denselben Gründen dem Metzger verdeutlicht hatte, dass hysterisch noch diverse Steigerungsstufen kennt, konnte er schliesslich bei Kerzenlicht vom Bett aus die Kommode betrachten, während die Kundin zutiefst gekränkt feststellen musste, dass sein Prunkstück, alkoholgeschwängert, den Dienst verweigert hatte!“

    Aufgrund meines Buchabbruchs kann ich leider nur einen Stern vergeben. Wahrscheinlich bin ich nicht die richtige Zielgruppe, denn ich sehe aufgrund anderer Kritiken, dass das Buch anderen Lesern sehr wohl gefällt – das freut mich.

  12. Cover des Buches Codex Regius (ISBN: 9783404164677)
    Arnaldur Indriðason

    Codex Regius

     (69)
    Aktuelle Rezension von: flokratisson
    1955: der junge Student Valdemar zieht von der heimischen Idylle im Nordosten Islands in das lebendige Kopenhagen um an der dortigen Universität sein Studium in nordische Philologie fortzusetzen. Seine Vorfreude auf das Studium wird gedämpft, als er erstmals seinen Professor trifft. Ein rüder und verbitterter Mann mit einem augenscheinlichen Alkoholproblem. Nachdem es Valdemar jedoch gelingt, dem Professor von seinen Fähigkeiten im Lesen von Handschriften zu überzeugen, gewinnt er sein Vertrauen und erkennt hinter der harten Schale einen verwundeten Kern. Der Professor weiht ihn in ein erschütterndes Geheimnis ein: Unter Druck gab er einst den Codex Regius, das wichtigste Buch Islands, in die Hände der Nazis. Inzwischen, nach Beendigung des zweiten Weltkriegs, ist es verschollen, doch einige Altnazis, denen einst die Flucht gelang, möchten das isländische Heiligtum wieder an sich reißen. Der Professor hat es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, ihnen zuvorzukommen und den Fehler wieder auszubügeln. Der anfangs zögerliche Valdemar, der sich einen Studienalltag mit vielen Büchern in einer ruhigen Stube erhofft  hatte, wird von seinem Professor in einen Strudel von unheilvollen Ereignissen hineingezogen, die sie nach Deutschland führt. Stück für Stück kommen sie dem Buch näher, doch damit auch ihren Feinden. Es kommt zum Showdown.

    Um „Codex Regius“ wertschätzen zu können, empfiehlt sich eine gewisse Affinität zu nordischer Literatur und zur Graphologie. Denn bevor die Geschichte Fahrt aufnimmt und  eines „Thrillers“ würdig wird, ist es die Geschichte eines Philologiestudenten, der mit einem vom Leben gezeichneten Professor mittelalterliche Literaturforschung betreibt. Langsam wird der Leser in den Forschungsalltag des Professors eingeführt, doch längere Abschnitte über Forschungsmethoden und Verwandtschaftsverhältnissen von Personen des Mittelalters machen die Lektüre zu einer zähen Angelegenheit.

    Erst als der Professor und Valdemar aktiv zur Tat schreiten wird der Leser in den Sog der Geschichte gezogen. Bei ihren Nachforschungen  im Nachkriegszeitdeutschland wird die Verzweiflung der vom Krieg geplagten Bewohner sehr authentisch dargestellt; Wie Detektive folgen die beiden Protagonisten jeden kleinsten Hinweis und nähern sich dem Buch der Begierde. Als erstmals Mordfälle ans Licht kommen finden Valdemar und der Professor sich in der ambivalenten Doppelrolle der Jäger und der Gejagten wieder – der Spannungsbogen erreicht den Höhepunkt. Das große Finale ist gut inszeniert, doch viele Geschehnisse sind vorhersehbar, nur selten wird der Leser in die Irre geführt. Hier ist man vom Krimiautoren Arnaldur Indridason besseres gewohnt. In einer Sache ist Indridason sich jedoch treu geblieben: Seine Liebe zum Makabren. Dies wird deutlich, wenn plötzlich Gräber geschändet werden. 


    Gelungen ist die Einbettung der fiktiven Geschichte in den realen Kontext, einem Vorhaben, bei denen sich schon viele Autoren die Finger verbrannt haben. Die Verstrickung des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldor Laxness in den Thriller ist charmant und wirkt nicht überzogen. 


    Ein zentrales Thema in dem Buch ist die Besessenheit, die kein anderer mehr verkörpert, als der alte Professor, ein vielschichtiger Charakter, der sein Leben für das Wohlergehen des Codex Regius opfern würde. Die Besessenheit für ein solches Buch lässt sich mit der Rolle der Literatur in Island erklären. Handschriften aus dem Mittelalter ist das größte Kulturgut der Isländer, einem Volk der Autoren, das sich historisch allein durch seine reiche Literatur und Mythologie definiert. Es ist kein Zufall, dass das bekannte Spruch „Lieber barfuß als ohne Buch“ seine Wurzeln auf der Vulkaninsel hat. Auf dem Papier ist Island ist zur Zeit der Handlung bereits seit 11 Jahren unabhängig – doch gefühlt sind sie es erst dann, wenn sich der Codex Regius in heimischen Gefilden befindet, dort, wo sein angestammter Platz ist.

    Bei den Antagonisten handelt es sich um ein paar Altnazis, die das Buch mit derselben Besessenheit jagen, wie die Hauptprotagonisten. Ihre Besessenheit basiert auf der Rassenideologie des deutschen Reichs, in dem der nordische Mensch und seine Kultur zum Ideal erhoben wurde. Alles nordische, von Runen bis hin zu alten Mythen, waren für die Nazis, die sich die Kultur aneigneten und sie unter einem “großdeutschen Schirm“ stellten, von unschätzbarem Wert. Die tiefe Abneigung des Professors gegenüber den Nazis liegt in deren Missbrauch und Pervertierung der nordischen Mythologie begründet. Die Antagonisten sind somit glaubhaft, ihre Beweggründe klar ausgearbeitet. 

    Schön sind die Parallelen zur nordischen Mittelalterliteratur. Die Rolle des Codex Regius erinnert an die des Ringes „Andvaranaut“ im selbigen. Der Ring ist von solcher Pracht, das jeder hinter ihm her ist und über ihn verfügen will. Doch gleichzeitig ist er mit einem Fluch belegt und bringt den Besitzern den Tod. In diesem Werk sind es die Sucher des Codex Regius, die eine Blutspur hinter sich herziehen. 

    Indridason vermischt in „Codex Regius“ geschickt Fiktion und Realität, porträtiert die Identität einer jungen Nation und ihr Selbstverständnis, und gibt die Atmosphäre im Europa der Nachkriegszeit authentisch wieder. Die Geschichte kommt jedoch nur schwer in Fahrt, ist zum Teil sehr vorhersehbar und ein Interesse an den hohen Norden, so scheint es, ist eine Voraussetzung für den Lesegenuss.
  13. Cover des Buches Dunkle Tage (ISBN: 9783866800724)
    Gunnar Kunz

    Dunkle Tage

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Industrielle Max Unger wird in dem Arbeitszimmer in seiner Villa grausam abgeschlachtet, und diesem Widerling trauert keiner so richtig nach. Seine Brüder haben längst eigene Pläne für das Familienunternehmen und mußten sich regelmäßig demütigen lassen, und als Vermieter hat er den Bewohnern seiner Dreckslöcher übel mitgespielt. Außerdem unterstützte er rechtsgerichtete Kreise, die zu der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Oberwasser gewinnen. Die Beschreibungen des Berlins zu Beginn der 20er Jahre sind gut gelungen, die Kriegsversehrten überall und die ärmlichsten Wohnbedingungen in den Mietskasernen werden sehr drastisch dargestellt, das politische rechtslastige Klima wird gut erzählt und der Kapp-Putsch im März 1920 nachvollziehbar eingebunden. Der Krimi ist aber ein einfacher Whodunit, und die Figurenzeichungen und deren Dialoge haben mich nicht gefesselt.
  14. Cover des Buches Die Stimmen der Vergangenheit (ISBN: 9783492311267)
    Elia Barceló

    Die Stimmen der Vergangenheit

     (22)
    Aktuelle Rezension von: BarbaraDrucker
    Der Klappentext weckt eindeutig falsche Erwartungen. Die Idee, eine Fantasy-Geschichte mit krimiähnlichen Zügen zu versehen, einen Geheimbund in den Teig zu mengen und ein paar historische Zutaten beizufügen, könnte ja an sich aufgehen. Allerdings fehlt es hier trotz der Genrebezüge deutlich an Spannung, es liest sich ziemlich langweilig.

    Die potenziell spannende Handlung wird durch retardierende Momente (z.B. eine endlos erscheinende Tagebuchlektüre) sinnlos verschleppt. Figuren werden nicht richtig entwickelt und bleiben platte Klischees, die einzig einigermaßen interessant gestaltete lesbische Freundin der Heldin wird wie die meisten Figuren von der Autorin viel zu früh (und unschlüssig) fallengelassen. Die Männer sind reine Abziehbilder, Liebesbeziehungen wohl wichtig für den Roman, in der Umsetzung jedoch leere Klischees.

    Von den Parallelwirklichkeiten werden drei betreten, lediglich in der ersten (Ritterwelt) gibt es so etwas wie Handlung, die zweite (Arkadien) ist für einen Nicht-Philologen ziemlich ermüdend, und die dritte (Karneval in Venedig) erwacht nicht einmal minimal zum Leben. Man könnte zwar mit gutem Willen einräumen, dass zumindest das literarische Genre (Ritterroman, Schäferdichtung) konsequent fortgeschrieben wird, aber die vielschichtigen Ebenen werden leider zu wenig für die Handlung genützt.

    Die Kriminalstory versandet irgendwie, die Handlungsstränge werden nicht wirklich zu Ende geführt, sondern rasch hingeschludert. Ebenso spielt der Geheimbund keine nennenswerte Rolle.

    Die Eindimensionalität der Figuren ist erschreckend, hier müsste doch gerade eine Philologin (Barceló ist Literaturwissenschaftlerin!) höhere Ansprüche stellen. Nichts wird konsequent weitergedacht, man erhält den Eindruck, dass der Autorin der Entwurf einer Idee reicht, sie aber nicht mehr an der Ausarbeitung interessiert ist.

    Am ehesten lässt sich der Roman noch als Familiensaga lesen, man erwarte sich aber trotz der vorhandenen Ansätze keine Analyse der Probleme.
    Insgesamt enthält der Text einige vielversprechende Ansätze, ist aber letzten Endes lau und enttäuschend.
  15. Cover des Buches Nichtweihnachten (ISBN: 9783492250306)
    Joscha Sauer

    Nichtweihnachten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    Eine durchaus nette Idee, als Parallelband zu der Reihe "Nichtlustig". Leider ist es nicht ganz so lustig, wie die Haupt-Reihe. Ich war leider teilweise enttäuscht und habe es eher so empfunden, als wäre dieses Buch einzig und allein dafür gemacht worden, um den Fans der "Nichtlustig"-Reihe Geld aus der Tasche zu ziehen, um an Weihnachten dieses Buch ebenfalls zu kaufen. Drei Sterne bekommt es trotzdem von mir, denn die Idee ist trotzdem gut und es waren ja trotzdem manch gute Zeichnungen und Witze dabei, die durchaus als humorvoll gelten können. Verschenken würde ich es nicht, nochmal lesen wahrscheinlich auch nicht. Empfehlen würde ich es schon. Man kann es auf jeden Fall mal gelesen haben. 
  16. Cover des Buches Hector und die Geheimnisse der Liebe (ISBN: 9783869520674)
    François Lelord

    Hector und die Geheimnisse der Liebe

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Francois Lelord schickt den Psychiater Hector auf die Suche nach dem Geheimnis der Liebe. Dabei folgt Hector einem Professor , der dieses Geheimnis zu entschlüsseln  glaubt. Wie könnte die perfekte Pille wirken und könnte sie die Liebe überhaupt in all ihren Facetten erfahrbar und zufrieden machen? Dabei sucht Hector, nach all dem, was Liebe ausmacht und stellt fest, daß es mit der Liebe gar nicht so einfach ist, weil es nicht die  eine Liebe , sondern viele Arten davon gibt, die auch für jeden eine andere Bedeutung hat. Das Hörbuch macht nachdenklich, lässt schmunzeln und die eigenen Verwirrungen gut reflektieren und lädt zum eigenen Hinterfragen ein .Meinen Sternabzug gibt es für die lästige Flötenmusik und die leicht sonore Stimme von August Zirner. Der Inhalt ist eine klare Empfehlung.
  17. Cover des Buches Annika und der Stern von Kazan (ISBN: 9783423713795)
    Eva Ibbotson

    Annika und der Stern von Kazan

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hatte mal wieder Lust auf eine Pferdegeschichte und habe in der Bibliothek zu diesem Buch gegriffen...
    Man begleitet die Waise Annika die in Wien aufwächst, als Bedienstete dreier Professoren, genau wie ihre Mutter Ellie, die Annika als Säugling gefunden hat. Doch dann taucht urplötzlich Annikas echte Mutter in Wien auf und nimmt sie mit auf ihr Anwesen...dort trifft Annika auf den Stallburschen und das Pferd Rocco, das eigentlich Annikas Halbbruder gehört, Zed jedoch viel mehr zugetan zu sein scheint .... doch dann überschlagen sich die Ereignisse und das Abenteuer geht erst richtig los ...

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, Annika ist ein wundervoller Charakter, sie kann anpacken und fühlt sich in ihrem Dienstbotenleben wohler als als kleine Prinzessin der von Tannenbergs. Mit Zed dem Pferdepfleger wird sie ein gutes Team und als ein Koffer, der für Annika bestimmt war verschwindet, machen die Professoren & Zed sich auf die Suche, decken Beweise auf und zum Schluss ist das Buch beinahe eine Kriminalgeschichte....

    Das Abenteuer macht viel Spaß, die Pferde stehen nicht im Vordergrund, sind aber dich sehr präsent und wenn sie vorkommen, haben mir die Szenen sehr gut gefallen. Die Beschreibungen der Lippizzaner sind wunderschön und dann hatte ich plötzlich Lust auch einmal nach Wien zu fahren und sie mir selbst anzusehen ^^ 
  18. Cover des Buches Organisation C. (ISBN: 9783866802155)
    Gunnar Kunz

    Organisation C.

     (8)
    Aktuelle Rezension von: PaulTemple
    Die Ermordung Walther Rathenaus im Sommer 1922 bildete den ersten Höhepunkt der von politischem Hass und Antisemitismus geprägten frühen Jahre der Weimarer Republik. Diese Stimmung wird einmal mehr sehr gut vom Autor eingefangen, während die Protagonisten, Professor Lillienthal und seine Bekannte Diana Escher zum zweiten Mal auf Mörderjagd gehen. Eine brutal zugerichtete Leiche im Grunwald bringt die beiden auf die Spur der Organisation Consul, die unverhohlen Jagd auf die Regierung der "Novemberverbrecher" macht und auf deren Liste sich auch Außenminister Walther Rathenau befindet...


    Für Geschichtsinteressierte ein schönes Lesevergnügen!
  19. Cover des Buches Nichtlustig, Band 2: Nichtlustig 2 (ISBN: 9783551773920)
    Joscha Sauer

    Nichtlustig, Band 2: Nichtlustig 2

     (53)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    „Nicht lustig 2“ von Joscha Sauer war fast genauso gut wie der erste Band. Es hat nur der Effekt gefehlt, dass man was Neues sieht. Da ich ja schon den ersten Band „gelesen“ habe, kannte ich ja schon den Stil dieser Comics. Aber das ist ja auch der Grund gewesen, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, nach dem ersten Band auch den zweiten Teil zu kaufen. Ich wurde zumindest nicht enttäuscht und werde mir auch den dritten Teil anschaffen. Der Malstil gefällt mir einfach. Der Humor ist vermutlich nicht für alle was. Daher auch der Titel „Nicht lustig“. Ich kann aber sehr wohl was mit dieser Art von Humor anfangen. Ich bin ein regelrechter Fan der Serie geworden und habe mir nun schon das eine oder andere „Merchandise“ gekauft. Ein Bildhalter steht nun auf meinem Schreibtisch im Büro, ein Anhänger hängt an meinem Handy und ein Glas steht in meinem Schrank zu Hause. Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall. Ich habe es nun daheim und kann es mir das eine oder andere mal auch noch mal „durchlesen“, was ich auch fest vorhabe.
  20. Cover des Buches A Walrus in Oxford (Little Wychwell Mysteries Book 7) (ISBN: B00TSPS11S)
    Stella Stafford

    A Walrus in Oxford (Little Wychwell Mysteries Book 7)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Walls, der Freund von Barnabas Smith ist ein Oxford Don. Leider sieht er in seiner Wohnung eine Leiche. Ist er verrückt oder war es ein Geist? Die Smiths (Vor allem Elodea und Barnabas) helfen ihn, das Problem zu lösen zu lösen.

    Bewertung:
    Es ist das siebte Buch der Reihe. Es wäre gut, die anderen Teile zu kennen, bevor man es liest, aber es ist nicht so erforderlich, wie im letzten Teil.
    Man trifft wieder die liebgewonnen Charaktere - Walls, Barnabas. Ellodea und Priscilla. Sie verhalten sich wie immer und es macht wirklich Spaß. Ich habe schon lange nicht so gelacht. Einige Sätze habe ich immer noch im Kopf, weil sie so absurd und toll sind, z.B. "Ich werde nicht mit dir die Leiche suchen. Was wäre wenn wir eine finden?" (Ellodea zu Walls, nachdem er ihr über die Leiche in seiner Wohnung erzählt).
    Hier werden viele Klischees bearbeitet, aber nicht wirklich bedient, die Smiths sind einfach eine tolle Familie. Walls als Amerikaner bekommt auch seinen Anteil und man liest diese Charaktere einfach gerne.
    Etwas gestört haben mich Rechtschreibfehler, vor allem fehlten an vielen Stellen Leerzeichen. Wobei das faszinierende war, dass es an einigen Seiten häufig vorkam und dann wieder 10 Seiten oder so gar nicht.
    Wer Engländer mag und Absurdes ihn nicht stört, sollte zugreifen!
  21. Cover des Buches Jahrbuch Architektur 2009 (ISBN: 9783937664996)
    Department Architektur Technische Universität Braunschweig

    Jahrbuch Architektur 2009

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Nele
    Da ich selber an der TU Braunschweig Architektur studiere, interessiert mich dieses Buch natürlich besonders. Der günstige Preis von 14€, welcher mit Hilfe von Studienbeitragsmitteln (ja, die Studiengebühren können tatsächlich etwas Gutes bewirken) realisiert werden konnte, ist wunderbar, da besonders im Bereich der Archiekturbücher solche Preise sonst eher utopisch sind. Die Gliederung ist sehr übersichtlich und geht von der Vorstellung der Institute inklusive vergangener Projekte und Arbeiten über Auslandausenthalte ausgewählter Studenten bis hin zu Dissertationen / Forschung oder vergangenen Exkursionen. Für "Neulinge" kann ich dieses Buch sehr empfehlen um einen Überblick über das Studieren der Architektur an der TU Braunschweig zu bekommen und auch für "ältere" Semester wie mich ist dieses Buch schon allein schön um sich an die vergangenen selbst geleisteten Projekte zu erinnern. Unbedingt kaufen und durchschauen!
  22. Cover des Buches Nichtlustig 3 (ISBN: 9783551773937)
    Joscha Sauer

    Nichtlustig 3

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Wenn der Tot mal keine Lust zum Arbeiten hat.

    Wieder ein super witziges Nichtlustig Buch von Joscha Sauer. Ich fand es sogar noch besser, als das zum Thema Schule und konnte eigentlich bei fast jedem Cartoon lachen. Besonders toll finde ich in diesem Band aber auch, dass es teilweise, sogar fast vollständig, auch irgendwie zusammenhängt. So findet man zwischendurch immer Sequenzen, die eine kleine Geschichte komplett erzählen, mit den üblichen Cartoons zwischen diesen, die aber trotzdem noch in Zusammenhang stehen, beziehungsweise die Charaktere wiederholt aufgreifen.

    Insgesamt ein echt tolles Buch, für mich lohnen sich die Nichtlustig Bücher tatsächlich.

  23. Cover des Buches Der Schädeltypograph (ISBN: 9783797308726)
    Jens Lossau

    Der Schädeltypograph

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr
    Im Gutenbergmuseum in Mainz werden wertvolle Drucktypen entwendet, dann entdeckt eine Spaziergängerin eines Morgens auf dem Zentralfriedhof, dass 6 Leichen aus ihren Gräbern gerissen wurden und schließlich geschieht noch ein Mord an einem Studenten, bei dem ebendiese gestohlenen Drucktypen Verwendung finden. Sofort warnt die Presse vor dem „Schädeltypographen“. Da im ganzen Bundesland solch merkwürdige Morde passieren, wurde eine entsprechende Sonderkommission gebildet. Die Beamten Passfeller und Grosch, Mitglieder der SK 66, reisen nach Mainz, um den Fall zu übernehmen, was natürlich der örtlichen Polizei nicht gerade gelegen kommt. Es dauert nicht lange, bis sie auf eine Spur stoßen, die sie zurück in Gutenbergs Zeit führt. Im 15. Jahrhundert gab es eine Sekte, die einen vorzeitlichen Gott namens Morgáthoan verehrte und diesen wieder erwecken wollte. Anscheinend planen ein paar Verrückte genau dies in Mainz der Gegenwart. . Den beiden Autoren ist es gelungen, einen spannenden und interessanten Krimi zu schreiben, der den Leser auch immer mal wieder verwundert schmunzeln lässt. Die Spannung ist – auch bedingt durch den interessanten geschichtlichen Hintergrund – von Anfang an gegeben und hält sich mühelos bis zum Ende des Buches. Der trockene Humor des Autorenduos, der hier immer wieder durchblitzt, wie auch ihre flüssige Schreibweise sorgen dafür, dass während des Lesens keine Langeweile aufkommt. . Ihre beiden Protagonisten Passfeller und Grosch sind herrlich schräg und respektlos und ihre Macken sind sehr liebenswürdig beschrieben. Die Art ihrer Ermittlung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch schon schnell hat man sich daran gewöhnt und genießt es, einfach mal einen etwas anderen Thriller zu lesen. Auch ein Plus sind die trefflichen Beschreibungen von Mainz, sodass sich auch Nichtorskundige sofort heimisch fühlen werden. . Fazit: Ein Thriller der anderen Art: Spannende Story gepaart mit schrägen Humor und nicht nur für Mainz-Fans ein Muss!!
  24. Cover des Buches Nichtlustig 4 (ISBN: 9783551680075)
    Joscha Sauer

    Nichtlustig 4

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Ich schätze irgendwann ist wohl einfach die Luft raus.
    Vielleicht trifft dieser Band aber auch einfach nicht meinen Humor. Es gibt in der Reihe, jedenfalls für mich, leider immer wieder Schwankungen, so empfinde ich Band 4 als wirklich schwach. Es hat keinen Spaß gemacht, eigentlich wollte ich das Buch nichtmal beenden, was schon ein kleines Kunststück ist, denn diese Cartoon Sammlung ist mit 64 Seiten und wenig Text nun wirklich nicht dick. Es war einfach langweilig, lachen musste ich bei den wenigsten Cartoons. So kann sich ein so kurzes Buch unheimlich in die Länge ziehen.

    Toll fand ich dagegen, dass hier dieses Mal sehr viele zusammenhängende Cartoons enthalten sind, so hat man in der Sammlung richtige kleine Comics, die länger als im Vorgängerband sind. Auch wenn diese es leider nicht wirklich retten konnten.

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