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131 Bücher
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.816)Aktuelle Rezension von: libraryoflaura𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Die Psychiaterin Emma Stein verlässt nach einem traumatischen Erlebnis ihr Haus nicht mehr.
Sie fühlt sich nirgendwo sicher.
Ihr Postbote bittet sie eines Tages, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen.
Ein Nachbar, den Emma noch nie gesehen hat und dessen Name ihr völlig unbekannt ist.
Mit der Annahme dieses Pakets beginnt ein paranoider Albtraum in ihren eigenen vier Wänden, bei dem Emma bald nicht mehr weiß, was Realität ist und was ihr ihr eigener Verstand vorgaukelt.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Der Suchtfaktor: Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels sind so platziert, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.
• Die Unvorhersehbarkeit: Diese ständigen Wendungen und Plottwists, für die Fitzek bekannt ist, haben mich immer wieder eiskalt erwischt, selbst wenn ich dachte, ich hätte das Rätsel endlich gelöst.
• Das Schock-Finale: Das Ende hat mich sprachlos gemacht. Es war so unerwartet und gleichzeitig geschickt vorbereitet, dass ich regelrecht schockiert war, wie sehr ich der Geschichte auf den Leim gegangen bin.
• Der Spannungsbogen: Fitzek hält das Level durchgehend hoch und führt einen meisterhaft in die Irre.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Hier gibt es für mich kaum etwas auszusetzen. Es ist ein typischer Fitzek, auf dessen Logikspielchen man sich einlassen muss und wer das tut, bekommt pure Unterhaltung.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Ein fesselnder Psychothriller, der beweist, warum Sebastian Fitzek zu den Besten seines Genres gehört.
Perfekt für alle, die aus einer Leseflaute raus wollen, einmal angefangen, gibt es kein Zurück mehr!
- Vincent Kliesch
Auris
(799)Aktuelle Rezension von: BuchtagebuchKliesch gelingt es meisterhaft, die Welt der forensischen Phonetik lebendig werden zu lassen. Die Idee, akustische Feinheiten als Beweismittel in Kriminalfällen zu nutzen, ist faszinierend und wird spannend umgesetzt. Die Charaktere, insbesondere das ungleiche Ermittlerduo Hegel und Ansorge, sind vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte überzeugend.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Mischung aus psychologischer Tiefe, überraschenden Wendungen und temporeicher Handlung macht „Auris“ zu einem echten Pageturner.
- Ethan Cross
Ich bin die Angst
(598)Aktuelle Rezension von: AlissilaIch kann diese Reihe einfach nur immer wieder empfehlen! Jeder Teil endet mit einem Banger und man ist neugierig wie es weiter geht.
Auch dieser Teil besticht durch absolut großartige Spannung, eine fesselnde Schreibweise und großer Unterhaltung.
Es ist immer wieder eine neue Überraschung enthalten und man weiß garnicht ob man bestimmte Protagonisten jetzt abgrundtief hassen oder lieben soll!
Die Geschichte um Frank und Markus wird einfach nicht langweilig. Auch die Protagonisten rund um die beiden sich vielschichtig und laufen nicht nur mit sondern haben ihre eigenen Höhen und Tiefen.
Absolute Empfehlung!
- Chris Carter
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
(1.557)Aktuelle Rezension von: LidenKeine Leseempfehlung
Datum : 16.09.2025
✨Handlung✨
Ein grausamer Mord von einem Serienkiller.
✨Protagonisten✨
Hunter und Garcia waren unsere Protagonisten. Und sie waren komplett überzeichnet. Perfekte, hochattraktive Männer (oder Götter ?), Hunter mit (natürlich) schwierigem Privatleben. Das Ermittler Klischee wurde vollends erfüllt.
✨Setting✨
Es war typisch amerikanisch, allerdings (für mich) im eher negativen Sinne.
✨Schreibstil✨
Solider Schreibstil. Es ging mal um das Privatleben der Ermittler und mal um die Polizeiarbeit. Es gab einige brutalere Szenen, wer damit Schwierigkeiten hat, sollte das Buch überspringen.
✨Fazit✨
Ein Muss für Psychothriller Fans ? Ich sage : Nein.
Ein brutaler, klischeehafter Ermittlerthriller. Bin mir unsicher, ob ich die Folgebände überhaupt anfangen werde. Mein Durst an (amerikanischen) Ermittlerthrillern ist gestillt, sogar so sehr, dass es mir eher aus den Ohren rauskommt.
- Chris Carter
Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
(394)Aktuelle Rezension von: BarellaliestRobert Hunter hätte nie gedacht, diesen Namen je wieder hören zu müssen: Lucien Folter. Doch genau der Mann, der als einer der grausamsten Serienkiller überhaupt gilt, ist aus der Sicherheitsverwahrung geflohen. Was folgt, ist ein blutiger Wettlauf. Doch wer jagt hier eigentlich wen? Hunter wird gezwungen, sich erneut auf Luciens krankes Spiel einzulassen. Und diesmal steht mehr auf dem Spiel als je zuvor.
Dieser zehnte Band setzt an eine frühere Geschichte an – nämlich die aus Band 6, Die stille Bestie. Schon damals war Lucien als Täter erschreckend eindringlich, und auch hier sorgt er wieder für Gänsehaut. (ich hab es noch mal gelesen, da der Inhalt aus meinem Kopf weg war)
Die Spannung ist hoch, das Tempo gewohnt rasant. Man weiß nie, was als Nächstes kommt, denn Luciens Pläne sind ebenso perfide wie undurchschaubar.
Im direkten Vergleich wirkt Band 6 für mich etwas raffinierter in der Erzählweise. Es ist ein Psychospiel, bei dem man als Leser ständig mitfiebert und hofft, dass Hunter am Ende doch noch die Oberhand behält.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung innerhalb der Reihe, die vor allem dann funktioniert, wenn man Band 6 kennt. Spannend, düster, intensiv. - Andreas Gruber
Todesurteil
(666)Aktuelle Rezension von: witchqueenBibliographische Angaben
Titel: Todesurteil
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 16.02.2015
Taschenbuch, 575 Seiten
Zum Inhalt / Klappentext
Wenn eine falsche Spur direkt in den Abgrund führt …
In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Als sie ein Jahr später völlig verstört am nahen Waldrand wieder auftaucht, ist ihr gesamter Rücken mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen den Fällen – doch das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Und die Spur führt nach Wien …
Meine Meinung:
Wieder ein raffiniert ausgeklügelter Thriller aus der Feder von Andreas Gruber. Anfangs hat man es mit zwei völlig unterschiedlichen Handlungssträngen zu tun, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun haben. Unterschiedliche Handlungsort, unterschiedliche Fälle, unterschiedliche Charaktere. Zwei völlig voneinander losgelöste Geschichten. Nach und nach verstricken sich diese beiden Handlungsstränge immer mehr, bis es am Ende ein großes Ganzes ergibt.
Man wird schon auf den ersten Seiten regelrecht in dieses Buch hineingesogen und nicht mehr losgelassen. Beide Handlungsstränge sind äußerst spannend. Man wird immer wieder zum mitraten und mitermitteln animiert. Jedes Mal wenn man denkt: So könnten die Handlungen zusammenpassen … zack, kommt es anders. Wenn man dann langsam hinter die Zusammenhänge kommt, läuft es einem kalt den Rücken hinunter, wie absolut boshaft doch der Mensch sein kann.
„Todesurteil“ ist der 2. Band um den charismatischen Profiler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez. Daher sind die Hauptcharaktere auch bekannt. Da das Buch aber in sich abgeschlossen ist, kann man es auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus dem 1. Band sind nicht (zwingend) erforderlich. Alle Handlungsorte und weiteren Charaktere sind bestens beschrieben. Man hat zu allem und jedem direkt ein Bild vor Augen. Das Kopfkino bekommt von der ersten Seite an reichlich zu tun. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sehr flüssig und kommt zügig voran. Aufgeteilt in 69 Kapitel (plus Pro- und Epilog) kann dieses Buch auch bequem in mehreren Abschnitten gelesen werden. Wenn man es denn aus der Hand legen kann. Mir ist das nicht gelungen.Mein Fazit:
Ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Tolle Fortsetzung des 1. Bandes. Meine absolute Leseempfehlung mit 5. Sternen. - Thomas Harris
Roter Drache
(573)Aktuelle Rezension von: NikoVossFür mich ist „Roter Drache“ ganz klar das stärkste Werk von Thomas Harris. Die Atmosphäre ist von Anfang an bedrohlich und dicht, ohne sich in unnötigen Effekten zu verlieren. Besonders beeindruckend fand ich, wie Harris den Täter psychologisch zeichnet – schonungslos, aber nicht überzogen.
Im Vergleich zu vielen modernen Thrillern, die stark auf Tempo und Schock setzen, nimmt sich Harris Zeit für Details und baut dadurch eine Spannung auf, die mich wesentlich tiefer gepackt hat. Der Roman ist gleichzeitig brutal und analytisch, was für mich perfekt zum Genre passt.
Besonders stark war für mich die Wendung am Ende: dieser Moment, in dem man per Rückblick begreift, dass noch nicht alles vorbei ist – und wie knapp es wirklich stand. Das hat mich komplett überrascht und die Spannung bis zur letzten Seite hochgehalten.
Einzig gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass es stellenweise etwas ausfranst – aber insgesamt ist „Roter Drache“ für mich ein Meilenstein, den kaum ein späteres Werk (auch von Harris selbst) übertroffen hat.
Beste Übersetzung meiner Meinung nach -> ClubThriller (musste herzlichst lachen)
- Andreas Gruber
Todesmärchen
(598)Aktuelle Rezension von: Pellis_FelisGute mitreißende Story. Roter Faden durch das Buch. Aus meiner Sicht wirklich ein Pageturner, der den Spannungsbogen von Beginn bis Ende aufrecht erhalten kann- dies auch zu einem Zeitpunkt, wo schon klar war, wer der Töter ist.
Die Erzählung,, dass Piet der Sohn von Marten S. Sneijder und Diana Hess ist - und auch der Stiefsohn vom BKA-Chef bringt Licht in das angespannte aber tiefe Beziehungsgeflecht der handelnden Akteure.
Hat mir bislang von den „Gruber-Krimis“ am besten gefallen. - Nele Neuhaus
Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
(490)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisIn ihrem 9. Fall für Bodenstein & Team nimmt sich Autorin Nele Neuhaus eines interessanten Themas an: Pflegekinder und ihre Pflegefamilien, sowie deren Umgang miteinander, der mitunter jahrelange Traumata verursacht.
Man jagt einen Serienmörder, der nicht leicht zu fassen ist. Die akribischen Ermittlungen sowie die Befragungen möglicher Täter geht diesmal ein wenig auf Kosten der Spannung, zumal sie die eine oder andere Aussage ziemlich ähnelt. Anders als in einigen Vorgängern bleibt die Anzahl der Verdächtigen diesmal überschaubar.
Diesmal ist der Funke nicht so ganz auf mich übergesprungen, was dem Buch einen Stern Abzug beschert.
Fazit:
Diesem interessanten Krimi, dessen Handlungsstränge in einem abschließenden Showdown zusammenfinden, gebe ich gerne 4 Sterne.
- Andreas Gruber
Todesmal
(383)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueIch mag einfach die Art wie diese Bücher geschrieben sind und auch wie sich die Protagonisten entwickeln. Schön ist es auch zu sehen, dass noch weitere Personen dazu kommen und man diese nicht nur anhand der Name auseinander halten kann, sondern sie Personen greifen kann.
Absolute Empfehlung! Bitte unbedingt bei Band eins beginnen. Macht so am meisten Spaß.
- Nele Neuhaus
Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7)
(614)Aktuelle Rezension von: Reeda_BookUnsympathische Ermittlerin, viel Gezicke bis Mobbing unter den Kommissaren, unübersichtliche Personenkonstellationen (und wer war das jetzt noch mal...) und ein völlig überflüssiges Organspenden-Bashing. Muss das sein in einem Land, in dem ohnehin zu wenig Menschen bereit sind zur Organspende?
Buch hat einige Längen. Am Ende habe ich nur noch quer gelesen, um die Auflösung zu erfahren.
- Andreas Gruber
Todesreigen
(439)Aktuelle Rezension von: blue-jenNachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein.
Der Band schließt direkt an den vorigen Band an, sodass man wieder direkt mitten im Geschehen ist. Diesmal gefällt er mir wieder etwas besser als die beiden vorigen, da die Story doch deutlich mehr Spannung bietet, auch wenn man nach knapp 2/3 der Story weiß wer der Haupttäter ist, jedoch dauert es bis zu Ende bis alle Fäden aufgelöst sind.
Die Auflösung gefiel mir an einigen Stellen nicht richtig, da man teilweise die Motivationen nicht wirklich erkennen konnte. Auch enthält die Story mal wieder extrem viel Drama und viele Tote, die nicht unbedingt sein müssten.
Allerdings entwickelt sich sabine Nemez in dem Buch sehr gut, auch wenn Sie wieder ihre unnötigen Alleingänge unternimmt.
Freue mich auf den nächsten Teil der Reihe
- Ethan Cross
Ich bin der Schmerz
(428)Aktuelle Rezension von: AlissilaAuch das Buch hat mich wieder begeistert.
Ich liebe die Protagonisten und die Schreibweise. Außerdem finde ich die Story wieder gelungen und das die Perspektive wechselt finde ich grandios.
Frank ist sich treu obwohl er irgnedwie weicher wirkt. Marcus ist hier das Opfer und macht dabei tortzdem eine gute Figur. Alle Protagonisten haben eine Geschichte die interessant und nicht langweilig sind, auch wenn es eigenltich nur Nebencharaktere sind!
Ich freue mich auf den nächsten Teil!
- Michael Hjorth
Die Frauen, die er kannte
(449)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Ein Serienmörder zieht eine blutige Spur. Seine Opfer werden grausam inszeniert – auf genau jene Weise, wie es einst der berüchtigte Frauenmörder Hinde tat. Doch Hinde sitzt seit Jahren isoliert im Hochsicherheitsgefängnis, ohne Kontakt zur Außenwelt. Niemand sollte Zugang zu diesen intimen Details haben. Niemand außer ihm. Als Torkel den eigenwilligen Sebastian ins Team holt, erkennt dieser eine Verbindung, die ihn erschüttert und die Ermittlungen in eine völlig neue Richtung lenkt. Der Fall wird zum Spiel auf Leben und Tod – für das Team, für Sebastian, für alle Beteiligten.
Meine Meinung:
Schon den Auftakt der Reihe habe ich verschlungen – und nach dem Cliffhanger war klar: „Die Frauen, die er kannte“ musste ich sofort lesen. Hjorth & Rosenfeldt enttäuschen auch diesmal nicht. Sie schaffen es, einen Protagonisten wie Sebastian Bergman, unsympathisch, verletzend und egozentrisch, gleichzeitig brillant und faszinierend wirken zu lassen. Diese widersprüchliche Figur trägt das Buch mit einer Sogwirkung, die man kaum erklären kann.
Das Team liefert dazu die perfekte Bühne: Vanja, die ahnungslos Sebastians Tochter ist, voller Abneigung gegen ihn; Billy, der immer stärker aus sich herausgeht; Ursula, deren Vergangenheit mit Sebastian erneut an die Oberfläche drängt; Mikael, Ellinor – auch diese Nebenfiguren bekommen interessante Rollen in diesem Band. Jeder mit eigenen Abgründen, jeder Teil dieses dichten, vibrierenden Beziehungsgeflechts. Es ist genau diese Mischung aus persönlichen Konflikten und dem harten Polizeialltag, die die Reihe so einzigartig macht.
Und dann der Fall: Wieder sind es grausame Taten, die von Anfang an unter die Haut gehen. Der Täter inszeniert kaltblütig, lässt die Opfer wie in einem makabren Spiel zurück und hält das Team mit jeder neuen Wendung in Atem. Es gibt Tote en masse, Manipulation, Verfolgungsjagden und brenzlige Situationen, die einem beim Lesen den Puls hochtreiben. Dazu die psychologischen Feinheiten: Hinde, der auch im Gefängnis noch mit den Gedanken seiner Besucher spielt, und Sebastian, der in Verhören eine geniale Schärfe entwickelt. Dazu immer die Angst, ob Sebastians Geheimnis ans Licht kommt. Die wechselnden Schauplätze sorgen zusätzlich für Tempo, mal bedrückend, mal voller Action. Die Ermittlungsarbeit selbst ist spannend geschildert – Überwachungen, Täuschungen, falsche Spuren, Vertuschung. Alles läuft auf ein packendes Finale hinaus, bei dem einem Angst und bange wird. Und wie schon im ersten Band endet auch dieser mit der möglichen Enthüllung eines Geheimnisses, das nur darauf wartet, im nächsten Teil zu explodieren.
Fazit:
„Die Frauen, die er kannte“ ist ein meisterhaft komponierter Thriller aus der Feder von Hjorth & Rosenfeldt. Düster, nervenaufreibend und psychologisch brillant. Figuren, die man nicht vergisst, Dynamiken, die fesseln, und eine Handlung, die man verschlingt.
Ein Pageturner, wie er im Buche steht – und für mich ganz klar 5 Sterne.
- Michael Tsokos
Zerschunden
(426)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer Rechtsmediziner Dr. Fred Abel vom BKA muss einen Serienmörder fassen, der Frauen in der Nähe europäischer Flughäfen tötet und jede Tat mit einer geheimnisvollen Botschaft versieht. Durch eine spezielle DNA-Analyse gerät sein alter Freund und Ex-Soldat Lars Moewig unter Verdacht, jemand, dem Abel solche Verbrechen nie zugetraut hätte. Moewig hat keine Alibis und wird deshalb in Untersuchungshaft genommen. Währenddessen stirbt seine kleine Tochter an Leukämie. Abel versucht verzweifelt, den wahren Täter zu finden. Die Suche führt ihn quer durch Europa, gefährdet sein eigenes Leben und lässt ihn immer mehr an der Unschuld seines Freundes zweifeln.
Fred Abel ist ein erfahrener Rechtsmediziner beim BKA. Er wirkt kompetent, ruhig und analytisch, aber man spürt, dass ihn die Fälle emotional stark belasten. Besonders die Verbindung zu seinem alten Freund Lars bringt ihn an seine Grenzen. Seine Mischung aus Professionalität und Mitgefühl macht ihn für mich zu einem sehr starken, glaubwürdigen Protagonisten. Er ist ein harter Charakter, der sich voll auf die Arbeit konzentriert. Gleichzeitig zeigt er Herz, besonders als es um Moewigs Tochter geht. Abel ist emotional nahbar und man leidet richtig mit ihm mit. Für mich ist er einer der besten Ermittlercharaktere, die ich in einem Thriller gelesen habe.
Lars ist ein Ex-Soldat und Abels alter Freund. Er wirkt zunächst stark und loyal, doch die Anschuldigungen gegen ihn setzen ihm enorm zu. Man spürt, wie hilflos er zwischen Verdacht, Haft und der Krankheit seiner Tochter ist. Trotz der schwierigen Situation zeigt er Durchhaltevermögen und Mut, was ihn sehr sympathisch macht. Er ist zugleich Opfer und Verdächtiger, was ihn zu einer spannenden Figur macht. Seine Sorgen und Ängste sind sehr nachvollziehbar. Lars wächst einem im Laufe der Geschichte ans Herz. Die emotionale Verbindung zu Fred Abel macht ihre Beziehung besonders intensiv.
Der Schreibstil von Michael Tsokos war für mich nicht neu, da ich bereits ein anderes Buch von dem Autoren gelesen habe. Michael Tsokos schreibt spannend, fesselnd und sehr detailliert. Besonders die kriminalistischen Abläufe und die Rechtsmedizin werden anschaulich erklärt, ohne dass es langweilig wird. Die Spannung hält sich von der ersten bis zur letzten Seite. Die Mischung aus Action, emotionalen Momenten und realistischen Ermittlungen sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Beschreibungen sind anschaulich, die Kapitel kurz und flüssig. Tsokos schafft es, sowohl Fakten als auch Emotionen überzeugend zu verbinden.
,,Zerschunden“ ist ein packender, emotionaler Thriller, der spannende Ermittlungen mit authentischer Rechtsmedizin verbindet. Die Figuren sind glaubwürdig und stark gezeichnet, man leidet und hofft mit ihnen mit. Die Geschichte ist temporeich, intensiv und überraschend, gleichzeitig emotional tiefgründig. Für mich ist es ein Thriller, der sowohl mit Spannung als auch mit Gefühl überzeugt. Wer Krimis liebt, wird von diesem Buch begeistert sein.
- Chris Carter
I Am Death - Der Totmacher
(509)Aktuelle Rezension von: MarigoldIch habe „I Am Death – Der Totmacher“ regelrecht verschlungen. Chris Carter schafft es einfach jedes Mal, mich sofort mitten in die Geschichte zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Der Fall startet brutal und entwickelt sich schnell zu einem düsteren Katz und Maus Spiel zwischen dem Täter und Hunter und Garcia. Die Spannung ist von Anfang an hoch und steigert sich kontinuierlich, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen hat mir, wie clever und unberechenbar der Täter angelegt ist und wie intensiv die Ermittlungsarbeit dargestellt wird. Hunter und Garcia wirken eingespielt, logisch und menschlich, auch wenn Hunter stellenweise so schnell kombiniert, dass ich nicht immer sofort folgen konnte. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan.
Der Schreibstil ist wie gewohnt direkt, düster und sehr packend. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und dieses typische „nur noch ein Kapitel“ Gefühl. Durch ein involviertes Kind war die emotionale und dramatische Spannung in diesem Band für mich besonders hoch.
Insgesamt ein extrem fesselnder Thriller, nichts für schwache Nerven, aber genau richtig für alle, die harte und spannende Geschichten lieben. Für mich wieder ein richtig starker Band der Reihe und absolut empfehlenswert.
- Rainer Löffler
Der Blutnäher
(262)Aktuelle Rezension von: LeseRolliMeine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.
Häusliche Gewalt ist ein erschreckendes und oft unsichtbares, aber schwerwiegendes Problem. Allein in Deutschland ist jede 3. Frau, Opfer von häuslicher Gewalt. Aber auch die Opferzahlen bei Männern steigt jährlich. Jedes einzelne Opfer, ist eines zu viel.
Betroffene leben in ständiger Angst, dass ein weiterer Gewaltausbruch vom Täter ausgeübt wird. Den ersten Schritt zu machen und sich Hilfe zu suchen, wird Opfern oftmals erschwert, weil die Täter, ihr „Objekt“ in einer Art Isolationshaft halten. Meistens können Betroffene nur befreit werden, weil Menschen hinsehen und die Gefahr erkennen. Es ist eine gesellschaftliche Pflicht, auf unsere Mitmenschen zu achten und ihnen zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen, schließlich kann jede Person in solch eine Situation geraten.
In fast jedem Beruf gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass sie die Besten sind. Dies kann in einigen Berufen aber sehr gefährlich werden, da wichtige Details übersehen werden können. In Berufen, wie z.B. als Polizist, sollte man ein gesundes Selbstbewusstsein besitzen, aber dies darf niemals in Überheblichkeit und Oberflächlichkeit ausarten.
Als Eltern geht man oftmals mit Versprechen, gegenüber der eigenen Kinder, leichtfertig um. Versprechen sind für Kinder etwas Magisches und bedeuten, dass sie Hoffnungen entwickeln. Werden Worte aber gebrochen, entsteht oft ein Schatten auf der Seele und kann tiefe Verletzungen zur Folge haben.
Kinder lernen dadurch, dass ihre Bezugspersonen, ihre Worte nicht in die Tat umsetzen und, dass es nicht schlimm ist, wenn sie diesem Beispiel folgen. Die Auswirkungen können fatal sein, schließlich können dadurch Freundschaften kaputt gehen und eine gewisse Einsamkeit entstehen.
Wir alle haben unsere Fehler. Niemand von uns ist perfekt und dies ist auch gut so. In Partnerschaften ist es wichtig, sich untereinander anzupassen. Dies bedeutet, dass die Fehler des anderen akzeptiert werden, aber auch, dass wichtige Entscheidungen gemeinsam getroffen werden müssen.
Sollte jemand die Entscheidung hinauszögern, kann dies eine Partnerschaft zerstören. Dabei dürfen wir niemals vergessen, dass Menschen, die uns ein Zuhause schenken, unbezahlbar sind. Solch ein Glück ist nicht selbstverständlich und sollte immer geachtet und gepflegt werden.
- Chris Carter
Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)
(416)Aktuelle Rezension von: MarigoldIch habe schon viele Bücher von Chris Carter gelesen, aber dieser Band hat mich besonders gepackt. Schon der Einstieg ist extrem intensiv und sorgt sofort für Gänsehaut. Die Idee mit den Videoanrufen ist nicht nur grausam, sondern auch erschreckend realistisch und genau das macht die Geschichte so beklemmend.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass der Täter lange im Hintergrund bleibt. Man bekommt keine klassischen Kapitel aus seiner Sicht, sondern tappt gemeinsam mit den Ermittlern im Dunkeln. Dadurch wirkt der Mörder fast wie ein Phantom und die Spannung bleibt konstant hoch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter allem steckt.
Hunter und Garcia arbeiten wieder sehr logisch und nachvollziehbar, ohne dass es langweilig wird. Als nach und nach mehr über den Täter ans Licht kommt, bekommt die Geschichte eine unerwartet emotionale Tiefe. Die Hintergründe sind traurig, tragisch und in gewisser Weise sogar nachvollziehbar, was das Ganze noch eindringlicher macht.
Ja, die Gewalt ist stellenweise sehr hart beschrieben, aber genau das gehört für mich zu Chris Carter dazu und passt zur Geschichte. Wer empfindlich ist, sollte das wissen, Thriller Fans kommen hier aber voll auf ihre Kosten.
Für mich ist das ein extrem starker Thriller mit einer einfachen, aber genial umgesetzten Idee. Spannend, düster und absolut fesselnd. Ich habe jede Seite genossen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
- Ethan Cross
Spectrum
(295)Aktuelle Rezension von: blue-jenAugust Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer, da die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt wird und es sehr lange braucht bis man weiß wie diese zusammenhängen. Zusätzlich sind es einige Protagonisten, bei denen man nie genau weiß wie wichtig sie sind und ob Sie wieder auftauchen, daher fand ich das Buch anfangs eher zäh als spannend.
Erst ab etwa der Hälfte fand ich das Buch dann gut, wobei schon hier absehbar war in welche Richtung es lief, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Die drei Hauptprotagonisten auf der Ermittlerseite gefielen mir auch sehr gut, Burke, Carter und Nic. alle drei sehr verschieden und doch haben sie ein sehr gutes team gebildet.
Die Gegenseite war für mich doch recht undurchsichtig, gerade was die Motive anging, aber auch hier waren es sehr unterschiedliche Charaktere die gut harmoniert haben.
Insgesamt war es ein gutes Buch, das anfangs etwas braucht, leider auch mit einem für mich offenen Ende.
Daher insgesamt nur 3,5 Sterne
- James Carol
Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen
(314)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerBroken Dolls von James Carol
dtV Verlag, Thriller
Worum es geht:
Jeff Winter hat einen neuen Fall. Dieses mal jagd er einen Täter in England. Dieser verwandelt junge, hübsche Frauen in sabbernde Gestalten. Ihre Gehirne sind nicht sicher vor ihm!
Meinung:
Meine 3te Runde mit diesem Buch. Ah! Wie wunderbar. Das Buch ist GENIAL! Die Geschichte hat ALLES. Sie ist ausgeklügelt und erfrischend anders. Nicht widerlig, sondern einfach nur..wow. Der Schreibstil ist gut lesbar und obwohl man keine Ahnung von Gehirnen hat, wird alles bestens erklärt, sodass keine Verständnisprobleme auftreten. Das Ende ist immer wieder aufs Neue ein: Wwaaasss???!! Ich fasse es nicht!
Dieses Buch macht so viel mehr Spaß als Prey! - Chris Carter
Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
(447)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteEin neuer verstörender Fall für das Ermittler Duo Robert Hunter und Carlos Garcia.
Die beiden sind auf die brutalsten Mordfälle spezialisiert und sie haben schon so einiges
gesehen. In ihrem neuen Fall kommen aber selbst sie an ihre Grenzen. Eine junge Frau
wird tot gefunden und jetzt liebe Leser/innen halten sie sich fest: sie wurde gehäutet!!
Es werden weitere Opfer gefunden und schnell ist klar der Serienkiller mordet schon länger.
Schnell muss ein Plan her, doch der Killer hinterlässt kaum Spuren.
Bestialisch, Nervenkitzel, absolute Spannung, ein Thriller der trotz seiner Brutalität mitreißt.
Ich bin ein großer Fan von diesem Autor und kann es immer kaum erwarten, wenn neuer Lesestoff
von ihm kommt. Viel zu schnell sind dann die Thriller wieder gelesen, da man einfach nicht aufhören
kann vor lauter Spannung, Faszination und blutrünstigen Grausamkeiten.
Ein Thriller der schlaflose Nächte garantiert.
- Axel Petermann
Im Kopf des Bösen - Ken und Barbie
(198)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Ich mag True-Crime Geschichten.
Das Buch hat mich aus diesem Grund auch gleich angesprochen. Der Klappentext klang vielversprechend und das Buch hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.
Die Geschichte beginnt gleich voller Spannung im Rhein werden in Beton eingegossen Leichenteile einer jungen Frau gefunden, ist es die seit einem Tag vermisste junge Frau? Der Rechtsmediziner gibt Entwarnung es ist nicht die vermisste junge Frau. Sophie Kaiser und Leonhard Michels vom BKA Wiesbaden werden informiert und begleiten die Suche nach der Vermissten.
Der Fall war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend und hat mich absolut gefesselt. Sophie, die unter dem Asperger Syndrom leidet ist eine sehr fokussierte und trotzdem sehr sympathisch Ermittlerin, Leonhard Michels macht sie zu einem tollen Ermittlerteam.
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten.
- Ule Hansen
Neuntöter
(138)Aktuelle Rezension von: Lilli33
Ule Hansen ist das Pseudonym des Autoren-Duos Astrid Ule und Eric T. Hansen.
Ich fand das Buch unheimlich spannend und fesselnd und habe es trotz seiner knapp 500 Seiten in einem Rutsch durchgelesen. „Neuntöter“ ist nichts für schwache Nerven oder schwache Mägen. Die beschriebene Todesart ist schon sehr gruselig. Die Ermittlerin war mir sehr sympathisch, aber zuweilen ist sie auch etwas naiv.
Manche Dinge erschienen mir etwas unwahrscheinlich, einiges habe ich schon früh erahnt, anderes konnte mich komplett überraschen. Der Spannungsbogen ist gut gelegt. Gerade zum Schluss zieht er noch einmal richtig an.
Insgesamt ein unterhaltsamer und spannender Thriller. Das Autoren-Duo werde ich mir auf jeden Fall merken.
- Tania Carver
Entrissen
(374)Aktuelle Rezension von: Lynn11Tania Carver hat mit "Entrissen" einen gelungenen Start als Autorin hingelegt. Besonders gefällt mir die Beschreibung der Protagonistin "Hester". Ihr krankes und abgründiges Gedankengut ist fühlbar und verursacht eine wahre Gänsehaut. Ich fand den Thriller sehr spannend, auch wenn die Geschichte etwas trivial war. Frauen, die sich gerade in einer Schwangerschaft befinden, würde ich dringend von diesem Buch abraten ;-).























