Bücher mit dem Tag "projekt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "projekt" gekennzeichnet haben.

202 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.429)
    Aktuelle Rezension von: Dopamin123

    Viele Jahre war ich totaler Fitzek Fan... Eigentlich an dem Tag wo ich "Die Therapie" gelesen habe... Zu seiner Geburtsstunde...Ab diesem Tag habe ich seine Bücher total verschlungen. Bis ich nach und nach das Gefühl hatte, er verliert an Kraft... Ein, zwei Bücher zogen mich in dieser Zeit nicht mehr so in den Bann... Wenig unerwartetes. Deswegen pausierte ich jetzt einige Jahre... Nun ein neuer Versuch. 

    Jetzt gibt es einiges aufzuholen 😉

    Angefangen habe ich mit "AchtNacht". Das Thema sprach mich total an und machte mich sehr neugierig. Den Film "The Purge" kannte ich bis dahin nicht. 

    Leider hat mir der Hauptprotagonist Ben überhaupt nicht zugesagt. Auch war das Thema mir zu flach ausgearbeitet. Wenig Spannung und mit etwas Kombinationsgabe stößt man auf die Antworten. Es hätte wirkliches Potential haben können. 

    Schade... Aber ich gebe nicht auf... 

    "Das Paket" liegt schon bereit 😊




  2. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783736304451)
    Mona Kasten

    Feel Again

     (1.638)
    Aktuelle Rezension von: josyy

    "Feel again" war ein toller 3. Band von Mona Kastens Again-Reihe!

    Ich mochte Sawyer in den beiden Büchern davor nicht besonders, habe sie dann in "Feel again" allerdings richtig lieb gewonnen. Sie und vor allem auch Isaac sind zwei so, so tolle Charaktere, in denen so viel Tiefe steckt!

    Mona Kastens Schreibstil hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Das Buch ließ sich flüssig, leicht und schnell lesen und ihr Schreibstil ist unglaublich authentisch! Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Wandlung, die sowohl Isaac als auch Sawyer über das Buch hinweg hingelegt haben und wie stark die beiden as ihren Schicksalsschlägen hervorgegangen sind!

    Die Unterhaltungen zwischen den Charakteren im Buch waren auch unglaublich humorvoll und ich mochte vor allem die Szenen bei Isaacs Familie auf der Farm!

    "Feel again" ist genauso gut wie seine Vorgänger es waren und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Again-Reihe, denn diese Clique in Woodshill macht richtig süchtig!

  3. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.394)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Worum geht's? 

    Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau- Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. 


    Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Der Autor schafft es eine Liebeschgeschichte zu Papier zu bringen, die keinesfalls kitschig ist und ungemein lustig. Auch wenn es schon etwas her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, so konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch gelesen. Der Hauptprotagonist Don Tillman hat leicht autistische Züge, die dem Asperger Syndrom zuzuordnen sind und erinnert beim Lesen stark an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory. Oftmals gab es Momente, bei denen ich vor Lachen nicht mehr an mich halten konnte. Das Thema Asperger wird hier dem Leser auf eine lustige Art näher gebracht. Die beiden Hauptprotagonisten, Don und Rosie, sind mir im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen. Getreu dem Motto Gegensätze ziehen sich an. In dem Plot traten für mich keine unnötigen Längen auf und ich kann diese Story jedem empfehlen, der eine lustige und kurzweilige Story lesen möchte mit Happy End. 

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen

  4. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (712)
    Aktuelle Rezension von: Astralelfe

    Violet kommt mit dem Tod ihrer Schwester nicht klar und versucht sich eines Tages auf dem Glockenturm das Leben zu nehmen, wenn nicht dort der verrückte Schüler Finch neben ihr stünde. Er hilft ihr aus der kritischen Situation hinaus, zeigt ihr was es heißt zu Leben und vermittelt ihr außerdem das Gefühl von Liebe.

  5. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Die Terranauten – T.C.Boyle 

    „Nichts rein, nichts raus. Vier Männer, vier Frauen. Neue Welten, neues Leben.“ Das sind die Mantras der Crew von Ecosphere 2.

    Acht Menschen, die in einer überdimensionalen Glaskuppel eine neue Welt aufbauen sollen. Es soll versucht werden, in einem geschlossenen Ökosystem das Leben nachzubilden. Dieser Roman basiert auf realen Begebenheiten. Ein entsprechendes Experiment gab es tatsächlich. Aufgezogen wie eine Reality-Show, sind die Kandidaten ständig unter Beobachtung, dennoch auf sich selbst gestellt. Der Medien-Rummel ist riesig. Big Brother is watching you. 

    Wie ich finde, eine total spannende Ausgangssituation, die der Autor auf eine recht spezielle Weise weiterentwickelt. 

    Nun ja, die Protagonisten, drinnen wie draußen sind allesamt keine Sympathieträger. Alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin: der Einschluss, der zwei Jahre dauern soll, darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Darüber hinaus sind sie alle keine Teamplayer. Da wird von Anfang an sehr viel geschauspielert, nach außen hin, versteht sich. Im Inneren der Kuppel werden sehr bald erste Risse in der Gemeinschaft sichtbar. 

    Erzählt wird das Ganze aus drei Perspektiven: Ramsay und Dawn, beide in der Glaskuppel, und Linda, neidisch und missgünstig von außen. Sie verkörpert das voyeuristische Element, das teilweise recht stark ausgeprägt ist. 

    4 Männer, 4 Frauen. Eigentlich ist klar, wohin das führen wird. Insbesondere der Schönling Ramsay überlegt bereits im Vorfeld, welche der zur Verfügung stehenden Frauen er gerne beglücken würde. Und nun ist es tatsächlich so, dass im Verlauf des Romans, die technischen, biologischen etc. Details dieser besonderen Mission etwas in den Hintergrund geraten. Boyle zieht es vor, sich auf die zwischenmenschliche Schiene des Unternehmens zu konzentrieren. Und das bedeutet: sehr viele Oberflächlichkeiten und noch mehr Sex. Nun steht es bereits im Klappentext und ist somit kein Geheimnis, dass Ramsay es fertig bringt, seine Auserwählte Dawn zu schwängern. Ich erwähne das deshalb, weil es tatsächlich über weite Teile das beherrschende Thema dieses Buches ist. Die Frage stellt sich: kann die Mission fortgesetzt werden? 

    Stellenweise war ich bei der Lektüre dieses Romans etwas irritiert, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Mehr Fokussierung auf die naturwissenschaftlichen Fakten, das eigentliche Ziel. Das hier erinnert oftmals an eine schlechte Daily Soap. Boyle versteht, es seine Leser zu fesseln. Wenn auch zumindest oberflächlich betrachtet auf billige, voyeuristische Weise. Aber bei näherer Betrachtung: ist es nicht das Wesen des Menschen, all die Streitereien und Missgünste, Machtkämpfe, Rivalitäten, die letztendlich über unser Überleben auf welchem Planeten auch immer entscheiden? Sind diese zwischenmenschlichen Differenzen nicht ebenso wichtig wie Ackerbau etc.? 

    Dieser Roman wirkte provokativ auf mich, konnte mich aber trotzdem absolut fesseln. Ich flog nur so durch die Seiten, fühlte mich aber immer wieder an Trash-TV erinnert. Die eigentliche tiefsinnige Aussage hat Boyle sehr gut hinter Eitelkeiten und Sex versteckt: Wenn der Mensch sich auf der Erde schon zerfleischt, wird er das überall sonst früher oder später ebenso machen. 

    Im Nachgang sehr beeindruckend: 4 Sterne

  6. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe)

     (1.401)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Kurzmeinung: Es ist eine typische, erotische Lovestory.
    Sie ist sehr vorhersehbar und klischeehaftet. Leider konnte ich nicht in die Beziehung eintauchen und mitfiebern.

    Es beginnt mit dieser typischen Anziehungskraft auf den ersten Blick. Sie fühlt sich zu ihm so stark hingezogen wie noch nie zuvor zu irgendwem anders. Die ganze Beziehung gründet fast nur auf der sexuellen Spannung zwischen beiden und es gibt eine Menge Sex-Szenen. Leider bleibt dabei auf der Strecke, was die beiden sonst noch verbindet. Dadurch wird die Beziehung nicht wirklich greifbar und man kann nicht so gut mitfiebern.
    Oftmals benimmt sich Braden wie ein Höhlenmensch und ist total herrisch, was ihn mir etwas unsympathisch gemacht hat. Dabei kommt es dann auch zu starken Grenzüberschreitungen, indem er ein wiederholtes Nein beispielsweise nicht akzeptiert, was dann innerhalb der Liebesgeschichte gerechtfertigt und romantisiert wird. Dieses Beziehungsbild finde ich sehr problematisch.
    Nicht nur innerhalb der Beziehung, auch an anderen Stellen der Geschichte, geht durch diese starke sexuelle Fokussierung einiges verloren. Beispielsweise gibt es eine beste Freundin, die total an den Rand gedrängt und links liegen gelassen wird. Außerdem hat Jocelyn eine Vergangenheit, die sie aufarbeiten muss, was meiner Meinung nach etwas zu wenig Platz erhält.
    Die Handlung ist sehr klassisch und vorhersehbar - die typischen Auf und Abs einer Liebesgeschichte. Dabei habe ich die Streitereien als unglaubhaft und aufgebauscht empfunden und je weiter die Geschichte voranschreitet, umso nerviger wird es, da sich Jocelyn nicht weiterentwickelt, sondern auf der Stelle tritt und sehr unreif bleibt. Wo man auf eine Charakterentwicklung gehofft hatte, merkt man dann, dass sie doch keine wirkliche Veränderung durchlaufen hat. Es ist einfach viel unnötiges Drama, Gehabe und Geziere. Auch die Dialoge fand ich - im Streit, aber auch an anderen Stellen - oftmals nicht wirklich realitätsnah.

    Fazit: Alles in allem hat mich die Geschichte einfach nicht überzeugen können. Die Sexszenen (, die zwar nicht schlecht, aber auch nicht allzu besonders sind) verdrängen alles andere, was dadurch sehr klischeehaft und leer bleibt. Die Protagonistin wurde mir dabei von Seite zu Seite unsympathischer.

    "Dublin Street: Gefährliche Sehnsucht" bekommt von mir 2,3 (also gerundet 2)/5 Sterne.

  7. Cover des Buches Eve & Adam (ISBN: 9783473401048)
    Katherine Applegate

    Eve & Adam

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Eve und Adam", von dem Autorenduo, Michael Grant und Katherine Applegate , handelt von Eve, Solo, Adam und Aislin. 

    Eve hatte einen schweren Unfall. Ihre Mutter Terra lässt sie in ihre Forschungseinheit verlegen. In dieser arbeitet auch Solo. Da Eve sich langweilt, soll sie an einem Projekt mitarbeiten. Dieses hat etwas mit DNA und Genetik zu tun. Hierbei soll Eve das Erschaffen eines Menschen symbolisieren. Wird sich Eve von ihren Unfall erholen und was hat es mit dem Projekt auf sich?

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Eves, Adams und Solos Sichtweise geschrieben und in Kapiteln untereilt.

    Mein Fazit:

    Die Story liest sich leicht und flüssig. Der Inhalt war interessant zu verfolgen, jedoch etwas anders als ich erwartet hatte. Ich fand die Charaktere sehr anschaulich beschrieben. Die Schauplätze hätten gerne noch etwas mehr ausgearbeitet sein können. Ich finde, dass die Story mehr Potenzial gehabt hätte. Leider ist mir auch das Ende etwas zu kurz beschrieben und einige Fragen bleiben offen.

  8. Cover des Buches Izara - Sturmluft (ISBN: 9783522506489)
    Julia Dippel

    Izara - Sturmluft

     (448)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Klappentext:

    Ari glaubt, ihre große Liebe Lucian für immer verloren zu haben, und begibt sich auf die verzweifelte Suche nach seinem Mörder. Dafür verlässt sie das Lyceum und nimmt die fragwürdige Gastfreundschaft des Teufels an, dem sie noch einen Gefallen schuldet. Endlich gelingt es ihr, Lucians Vater Nemides zu beschwören, der ihrer Meinung nach für den Tod seines Sohnes verantwortlich ist. Der mächtige Dämon schätzt es allerdings ganz und gar nicht, in die Ecke gedrängt zu werden, und setzt einen tödlichen Brachion auf Ari an. Als dieser vor ihr steht, wird Aris Welt aus den Fugen gehoben.

     

    Meinung:

    Nachdem ich Band 1 wie 2 so sehr geliebt habe, musste ich natürlich nach dem fiesen Cliffhanger weiterlesen.

     

    Charaktere

    Im Gegensatz zu den bisherigen Teilen merkt man sofort wie der Verlust von Lucian Ari und ihr Umfeld geprägt haben. Aus der lockeren und schlagfertigen Ari ist eine ehrgeizige und kalte Kämpferin geworden, welche ihre Gefühle wegsperren muss, da sie sonst vor Schmerz nicht handlungsfähig ist. Sie hat nur noch ein Ziel vor Augen: Rache an dem Mörder ihres Gefährten. Man konnte sie aber in allem vollsten verstehen und man konnte mit ihr mitfühlen. Selten habe ich mich so mit einem Charakter verbunden gefühlt. 

    Neben Ari wirkt sich die Abwesenheit von Lucian auch auf die anderen Figuren aus und einzig und allein Belial sorgt mit seiner offenen und lustigen Art für einige Lacher.

    Aber auch die ganzen anderen Nebenfiguren wie Gideon, Ryan, Aaron, Toby und Lizzy haben es alle nicht leicht und haben sich in mein Herz geschlichen.

     

    Handlung

    Diesmal setzt die Geschichte einige Monate nach dem Ende von Band 2 an und man bekommt als Leser nicht die direkten Reaktionen mit sondern erst die Folgen von Lucians Tod. Ari lässt sich von keinem in ihre Mission reinreden und sorgt so dafür, dass sie immer mehr Feinde gewinnt. So setzen ihre Freunde schließlich Bel auf sie an, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. 

    Die Geschichte ist wie immer voller Spannung, Unterhaltung und liebenswerter Momente. Man war auf keiner Seite gelangweilt sondern wollte immer weiterlesen. Besonders schön fand ich es, dass diesmal der Hauptteil der Handlung auf Malta spielt und man somit mal einen Wechsel der Location hat. Von der ersten Seite an wurde man wieder in diese tolle Welt hineingezogen und verliebte sich noch mehr in sie. 

    Das Ende selber ist fast noch fieser als das vom vorherigen Band. Man sitzt komplett fassungslos da und kommt nicht mehr auf sein Leben klar. Selten hat mich eine Buchreihe so fix und fertig gemacht. Zum Glück steht schon der finale Teil in meinem Bücherregal, sodass ich direkt weiterlesen kann. 


    Schreibstil

    Der Schreistil der Autorin gefällt mir wieder richtig gut. Er ist flüssig, leicht und angenehm zu lesen.

     

    Fazit

    Insgesamt wieder ein toller und spannender Teil dieser grandiosen Reihe, welche jetzt schon zu meinen Lieblingsreihen zählt. Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sternen.

  9. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (776)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  10. Cover des Buches Flirting with Fire (ISBN: 9783958184176)
    Piper Rayne

    Flirting with Fire

     (313)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Spiel mit dem Feuer! 


    Tolle Männer und prickelnde Stimmung ist in der Luft! Wer kennt sie nicht die Angst vor einem Klassentreffen vor allem, wenn man früher zu dick, zu klein usw. war und immer gehänselt wurde, so ging es Madison. Als sie bei einer Bachelorversteigerung ausgerechnet ihren Damaligen Schwarm ersteigert, beginnt eine sehr prickelnde und heiße Geschichte und ein Hauch von Gefahr ist von Anfang an zu spüren. Ist das Zufall oder einfach Schicksal!


     Die Geschichte war voll mit vielen Personen, manche echt nervig, zwischen drin hatte ich das Gefühl, ich möchte das Buch abbrechen. Die Freundinnen hätte ich manchmal echt schütteln können. Auch das ständige genervte von Madison ob Mauro sie wirklich mag, klar einerseits verstehe ich sie ja, früher machte er sich über sie lustig und sie ist unsicher, aber es war wirklich extrem lang ihr Zwiespalt, ob sie ihn trauen soll oder nicht. 

     Das Mauro auf einmal vom Selbstbewussten, gutaussehenden Jungen, gezähmt wird und total langweilig wirkt am Ende und handzahm, fand ich so klischeehaft, das fand ich nicht so gut.

      Die Geschichte war ganz nett aber nicht so meins, ich habe zwar das prickeln zwischen den beiden gemerkt und die Handlungen waren auch nicht immer vorhersehbar, es war schön für zwischendurch.

  11. Cover des Buches The Ivy Years - Wenn wir vertrauen (ISBN: 9783736309661)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years - Wenn wir vertrauen

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bella ist eine taffe Studentin: sie managed das Eishockey-Team am College, hat jede Menge One-Night-Stands und weiß sich zu behaupten und durchzusetzen. Doch dann passiert etwas, was genau dieses Selbstbewusstsein bröckeln lässt. Bella zieht sich von allem und allen zurück, verkriecht sich. Einzig Rafe, der vor einiger Zeit eine heiße Nacht mit Bella verbracht hat und im gleichen Studentenwohnheim wohnt, kann Bella allmählich aus der Reserve locken.

    Das Cover passt einheitlich zu den anderen Bänden und ich finde sie richtig hübsch, auch wenn sie schlicht sind. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und locker geschrieben und jedes Mal vergesse ich die Seiten und die Zeit. Was ich sehr gut fand, war die abwechselnden Sichtweisen. Es war schön von beiden die Gedanken zu erfahren, man erfährt viel mehr und die Gefühle kommen so besser rüber.

    Die Protagonisten – allen voran Rafe und Bella sind gewohnt sympathisch und mit Ecken und Kanten beschrieben, die sie lebensecht und liebenswert zugleich machen. Den Schreibstil der Autorin mag ich ebenfalls sehr, da er mich bereits auf den ersten Buchseiten an die Hand nimmt und in den Bann und Sog der Handlung zieht.

    Sarina Bowen hat es wieder geschafft, mich mit einer weiteren Geschichte vom Harkness College zu fesseln. Es gelingt ihr unglaublich gut, Bellas Ängste und Zwiespalte zu beschreiben, gleichzeitig aber auch Rafes Bemühungen und seine tolle Art auf den Punkt zu bringen. Die beiden wachsen aneinander, miteinander und über sich hinaus.

    Was Mobbing mit einem macht, wird hier sehr deutlich dargestellt. Ein kampfeslustiger, offener Mensch fühlt sich plötzlich nicht mehr wohl im eigenen Körper und zieht sich immer mehr zurück. Es war schön mit zu erleben, wie es Rafe gelingt, Bellas Selbstvertrauen wieder aufzubauen und wie schwierig es plötzlich wird, wenn auf beiden Seiten Gefühle entstehen.

    Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Rafe und Bella geschrieben. Das finde ich sehr abwechslungsreich gestaltet und gut gelungen denn so bekommt man einen besseren Einblick in beide und versteht das Handeln der jeweiligen Figure dadurch besser. Außerdem finde ich es auch sehr erfrischend und abwechslungsreich mal die Sicht der Frau, mal die Sicht des Mannes zu lesen und dadurch mehr von den zweien zu erfahren. Hinzu kommt das jedes Kapitel einen Titel hat, dadurch wird bei mir immer das Kopfkino in Gang gesetzt und ich überlege bereits vorm Lesen was hier passieren könnte.

    Mir hat „Wenn wir vertrauen“ unglaublich gut gefallen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und locker und die Geschichte ist glaubwürdig und in sich sehr stimmig. Ich fühle mich gut unterhalten und freue mich das ich Bella und Rafe kennenlernen durfte. Ich kann „Wenn wir vertrauen“ absolut empfehlen. Es handelt sich hier zwar um Band 4 aber er ist auch ohne die Vorgänger leicht zu verstehen, für das große Ganze würde ich mich allerdings an die Reihenfolge halten.

  12. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (483)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  13. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.267)
    Aktuelle Rezension von: Nixi

    Titel: Die Welle

    Autor: Morton Rhue

    Übersetzer: Hans-Georg Noack

    Verlag: Ravensburger 

    Seitenzahl: 186 Seiten

    Erscheinungsdatum: 1. Februar 1997

    Altersempfehlung: ab 13

     

    Inhalt: 

    Wie funktioniert Faschismus?

    Diese Frage möchte ein Lehrer namens Ben Ross, der an einer Highschool das Fach Geschichte unterrichtet, seinen Schüler*innen beibringen.

    Bei ihnen ist gerade der 2. Weltkrieg Thema und damit natürlich auch wie kann es sein, dass sich Hitler so viele Menschen angeschlossen haben.

    Der Lehrer möchte den Jugendlichen anhand eines Experimentes veranschaulichen wie es damals funktioniert hat, allerdings läuft dieses ziemlich aus dem Ruder.

     

    Meine Meinung:

    Ein wirklich interessantes Buch. Es regt zum nachdenken an, ist spannend und klingt realistisch. Letzteres wahrscheinlich, weil die Geschichte tatsächlich so stattgefunden hat1

    Das ist eine der Sachen, die mich ziemlich beeindruckt hat.

    Ich hab mir auch gerne wichtige Stellen markiert, die Stellen an denen die Welle weiter voranschreitet. Zum Beispiel der eigene Gruß oder das eigene Zeichen.

    In diesem Fall machen die Mitglieder der Welle zum Gruß mit der Hand eine Wellenartige Bewegung und ihr Zeichen ist ein gewellter Strich der von einem Kreis eingerahmt wird.

    Ich gebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ und empfehle es allen, die eine kurze Geschichte lesen mögen, die gleichzeitig zum Nachdenken anregt und fasziniert.

  14. Cover des Buches Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt (ISBN: 9783841505972)
    Lynette Noni

    Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt

     (119)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Subjekt Sechs-Acht-Vier. Jane Doe. Jeder ihrer Tage läuft gleich quälend ab, das Tageslicht hat sie seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen.
    Chip. Durch Landon Ward ändert sich ihr Tagesablauf schlagartig und sie beginnt wieder zu leben. Doch dann findet sie heraus, dass nicht so ist, wie sie dachte und man niemandem trauen kann.
    .
    Obwohl Jane die Hauptperson ist und die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, erfährt man so gut wie nichts über sie. Man steckt praktisch in ihrem Kopf, aber trotzdem bleibt sie ein vollkommenes Mysterium. Allein der Wunsch mehr über sie zu erfahren, lässt einen das Buch praktisch verschlingen. Durch Landon verändert sich die Routine, an die sich nicht nur Jane, sondern auch der/die Leser*in gewöhnt hat. Wirklich Antworten liefern kann er zwar auch nicht, eher im Gegenteil, aber genau wie Jane verfällt man seinem Charme und kann gleichzeitig beobachten, wie sie ein wenig auftaut und nicht mehr nur wie ein lebloser Roboter wirkt. In der zweiten Hälfte des Buches werden endlich ein paar der Geheimnisse, die Jane und die Organisation umgeben gelüftet und wieder gemeinsam mit Jane wird man Teil einer vollkommen anderen Welt. Alles, was man vorher zu wissen geglaubt hat, wird erneut auf den Kopf gestellt und man muss sich für eine Seite entscheiden.

  15. Cover des Buches Emily lives loudly (ISBN: 9783646600728)
    Tanja Voosen

    Emily lives loudly

     (105)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca
    Inhalt:

    Verliebe dich in den besten Freund deines Bruders! Ausgerechnet über dieses Klischee möchte die siebzehnjährige Emily einen Film drehen. Und ganz klar selbst die Hauptrolle darin übernehmen. Nicht so klar ist allerdings, was daraufhin passiert. Wer könnte denn auch ahnen, dass Klischees nicht immer klischeemäßig verlaufen und dass dunkle Geheimnisse selbst dann ans Licht kommen, wenn man es mehr als alles andere verhindern will … Und wieso taucht Austin, der gutaussehende, aber absolut nicht vertrauenswürdige Bad Boy der Schule, plötzlich überall da auf, wo Emily ist? Aber ihr Blog heißt ja nicht umsonst »Emily lives loudly« und ist der perfekte Ort, um das alles sich und den anderen zu erklären.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach, jugendlich und modern, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. 

    Ich mag die Bücher der Autorin unheimlich gerne. Aber ich finde hier merkt man, dass es ein recht frühes Werk von Tanja Voosen ist. Die Handlung war ganz nett und schön zu verfolgen, aber sie konnte mich nicht derart packen, wie ich es von ihr gewohnt bin. Es gab die ganze Zeit über Andeutungen, die aber nicht ausgeführt wurden, und man als Leser auch keine Chance hatte hinter das Geheimnis zu kommen. Es gab keine Anhaltspunkte dafür. Am Ende wurde die Lösung kurz und knapp präsentiert. Das fand ich etwas schade, zumal dieser Streitpunkt, dieses Familiengeheimnis etwas umständlich und verwirrend aufgedeckt wurde.

    Die Dreiecksgeschichte zwischen Emily, Austin und Brick war sehr vorhersehbar, zumal ich Bricks Geheimnis schon gleich geahnt habe und es mich nicht überrascht hat.

    Austin mochte ich von Beginn an unheimlich gerne. Er hat sich ins Zeug gelegt und sich nicht von Emilys abweisender Art abhalten lassen. Dabei hat sie sich ihm gegenüber teilweise wirklich fies benommen. Mit Emily konnte ich nicht so richtig warm werden. Ich konnte es nicht so ganz verstehen, wie sie Austin immer wieder als arrogant und selbstverliebt hinstellte, dabei war er es gar nicht. 

    Eine nette Geschichte, eine tolle Idee, deren Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. Sie hat mich dennoch ganz gut unterhalten.

    Fazit:

    Schöne Idee, die Umsetzung ist nicht ganz gelungen. 
  16. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.601)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Nachdem ich bereits einige Bücher von Isabel Abedi gelesen habe, musste ich mir diesen Titel auch noch zulegen und wurde nicht enttäuscht!

    Die erste Hälfte des Buchs hat mich absolut begeistert, ich habe sie in einem Rutsch weggelesen und dachte echt „Wow! Es ist absolut genial!“. Ich fand sie total spannend und wollte von Seite 1 an direkt auf die Insel, weshalb ich an manchen Stellen in den ersten Kapiteln extra schnell gelesen habe :D

    Leider galt das aber für die zweite Hälfte nicht mehr. Irgendwie ist die Spannung für mich total abgeflacht und es konnte mich nicht mehr so stark begeistern. Und dazu muss ich ehrlich sagen: Ich versteh es nicht. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich mochte nämlich, wie sich die Geschichte entwickelt hat und das es, für meine Verhältnisse, auch nicht zu brutal war. Auch die Charaktere fand ich toll und es hat mir Spaß gemacht, sie zu begleiten.

    Warum habe ich dann „nur“ 3.5 Sterne vergeben?

    Nun, 3 Sterne bedeuteten für mich, dass ich ein Buch mochte, was auf „Isola“ aber auch zutrifft. 4 Sterne bedeuten, dass ich es sehr mochte, was auch auf die erste Buchhälfte zutrifft, ABER auch, dass ich das Buch erneut lesen würde. Und das ist bei diesem Buch leider nicht der Fall. Dafür hat mir die Auflösung nicht gut genug gefallen und das Ende war mir auch etwas zu kurz abgefrühstückt, da hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein paar zusätzliche Kapitel oder ein „2 Jahre später …“ gegeben hatte.

    Fazit: Ein solider Jugendthriller, besonders für Einsteiger:innen geeignet ist und für gute Unterhaltung zwischendurch sorgt!

  17. Cover des Buches Todesstoß (ISBN: 9783426503003)
    Karen Rose

    Todesstoß

     (331)
    Aktuelle Rezension von: dieFlo
    in Karen Rose ihren Büchern ertrinke ich jedes mal neu und bin trotzdem süchtig...


    Er tötet so perfekt, dass es keinem auffällt. Er legt den Strick perfekt um den Hals, stellt die Schuhe bedacht hin und ja das Kleid, es ist wichtig und trotzdem wundert er sich, warum niemanden auffällt, dass es doch kein Selbstmord war. 


    Er sitzt in seinem Versteckt, verzerrt sich nach Nachrichten, die von seinem Werken berichten und hat in seiner virtuellen Spielewelt doch schon das nächste Opfer ausgesucht.


    Und dann ist das diese Studentin, die in einem Cafe jobbt und an einer geheimen Studie arbeitet - schon bald entdeckt der Leser den Hintergrund und auch sie erkennt Zusammenhänge, doch der Mörder ist clever...


    karen Rose kann es , sie kann packen und verzaubern und auch hier hat sie wieder einen spannenden Thriller geschrieben. Absolute leseempfehlung@dieflo
  18. Cover des Buches Im Feuer der Nacht (ISBN: 9783802582264)
    Nalini Singh

    Im Feuer der Nacht

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Clay kann es nicht glauben, als plötzlich seine totgeglaubte Kindheitsfreundin Tallin vor ihm steht. Doch sie ist nicht einfach nur so aufgetaucht, sondern braucht seine Hilfe.

    Ich mochte die Geschichte sehr. Die Hintergrundgeschichte war wie immer sehr spannend, aber besonders hat es mir die Geschichte von Clay und Tally angetan. Was die beiden alles erlebt haben, war schon hart und umso mehr habe ich mich beim Lesen gefreut, als die beiden sich langsam angenähert haben.

    Mit jedem weiteren Teil der Reihe werde ich ein immer größerer Fan. Ich bin mal gespannt was mich in den Folgebänden noch alles erwartet.

  19. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Leadezember

    Inhaltsangabe:Mel Monrone hat genug vom Großstadt leben und möchte aufs Land ziehen. In Virgin River, einem kleinen Dorf findet sie ein neuen Job als Krankenschwester und Hebamme unterstützt sie dort den Dorfarzt in seiner Praxis. Nach einem schwierigen Start in Virgin River, Problem mit dem Auto, ein Haus was ehr einer Ruine gleicht überlegt Mel ob das Landleben wirklich was für sie ist. Jack der Barbesitzer in Virgin River versucht Mel davon zu überzeugen das sie im Dorf bleibt und dem Dorfartzt bei seiner Arbeit unterstützt.

    Persönliche Meinung:Das erste Buch der Virgin River Serie konnte mich von sich überzeugen, allerdings hatte ich ein wenig Problem mit der Geschichte, was an der Netflix Serie Virgin River liegt. Die Serie ist ein wenig anders aufgebaut als das Buch, bei der Serie wurden auch meiner Meinung nach wichtig Informationen vergessen. Der Anfang der Geschichte und der Serie sind gleich allerdings ist das Ende des ersten Bands anders als in der Serie. Mel als Hauptcharakter fand ich realistisch dargestellt. Auch die anderen Charaktere wie die Dorfbewohner, die Familie von Jack und Mel fand ich gut dargestellt.

    Fazit: Durch die Netflix Serie fand ich den ersten Band der Reihe an einigen Stellen ein wenig verwirrend, ich mochte aber die Geschichte an sich und die Hauptcharakte Mel.

    Ich wurde allen ersten empfehlen das Buch bzw. die Reihe zu lesen und dann die Netflix Serie zu schauen.

    Ich gebe dem Buch drei Sterne. 

  20. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.975)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Mein zweiter Fitzek und ich muss sagen, dass mir dieser besser gefallen hat als „Das Paket“ – vermutlich auch, weil ich hier von Anfang nicht wusste, wohin es eigentlich geht und was Noah ausmacht bzw wer er ist – wie Noah selbst auch, der absolut null Ahnung über seine Vergangenheit hat.

    Ein guter Einstieg also für einen Thriller und hier stecken wir mitten in einer nun ja, Pandemie … Wie erschreckend es doch eigentlich schon fast ist, wie präzise unser deutscher Bestsellerautor diese weltweite aktuelle Pandemie so gut einschätzen konnte.

    Selbstverständlich geht es hier ganz schön in eine andere Richtung, aber alle Verschwörungsfanatiker würden sich in diesem Buch so selbstgerecht wie nur irgend möglich fühlen.

    Was keineswegs Negativ dem Buch gegenüber klingen soll. Im Gegenteil:

    Genau das hier ist etwas, worin ich Fitzek wirklich bewundere:

    Er schnürt diese innere und ursprüngliche Angst der Menschen und packt es in dieses doch schon gewaltige Buch mit all dem, was viele wirklich in der aktuellen Zeit denken.

    Dabei ist es bereits 2014 erschienen.

    Dieses Mal also wusste ich nicht, wohin die Reise geht und habe mich auf dieses blutige Abenteuer schon fast blindlings eingelassen – denn ja, ich habe so gut wie nichts über dieses Buch gewusst, da ich die Rezensionen dazu nicht gelesen habe.

    Deshalb bleibe ich auch hier nur sehr wage, denn … Spoilern kann man schnell. Möchte man das? Nein.

  21. Cover des Buches Hab ich selbst gemacht (ISBN: 9783462042856)
    Susanne Klingner

    Hab ich selbst gemacht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Meine Schwester hat mir dieses Buch vor einiger Zeit geschenkt und es hat mir viel Spaß gemacht. Die Autorin führt eine Art Tagebuch des Selbermachens. Sie beschäftigt sich dabei mit vielen, sehr unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens: baut ein Regal für die Küche, streicht die Fliesen in ihrem Badezimmer, pflanzt Kartoffeln, Kräuter und Gemüse an, strickt, näht, häkelt, siedet Seife, fertigt Schuhe, macht Käse, bäckt Brot, ...
    Das eine oder andere hab ich ja auch schon gemacht, vieles aber noch nicht und beim Lesen hab ich richtig Lust bekommen, einige für mich neue Dinge auszuprobieren, z.B. mal Kartoffeln anzubauen.
    Besonders sympathisch ist, dass bei der Autorin nicht alles auf Anhieb ein Erfolg ist und sie machmal auch improvisieren muss. 
    Nur an einer Stelle muss ich ihr widersprechen: Bei einem Stricktreff kann man deutlich mehr und andere gemeinsame Interessen entdecken als nur das Stricken! Selbst wenn die anderen alles Omas sind!
  22. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.245)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  23. Cover des Buches Everlasting (ISBN: 9783499256660)
    Holly-Jane Rahlens

    Everlasting

     (410)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ich fand die Geschichte sehr schön und gut geschrieben 

  24. Cover des Buches Der Neue (ISBN: 9783813506716)
    Tracy Chevalier

    Der Neue

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops

    ... auch bei denen findet man Intrigen, Rassismus und Lügen. Das bringt das Buch sehr gut rüber. Mich hat es die 200 Seiten die ganze Zeit an sich gefesselt.

    Nicht nur wegen dem guten Schreibstil, der flüssig und spannend war. Sondern auch aufgrund der Figuren, die allesamt sehr gut ausdifferenziert waren und so vielfältig in ihren Charakteren, wie die Menschheit selbst.

    Das Besondere aber war, wie die Autorin die Geschichte zu diesem packenden Höhepunkt eingefädelt hat. Sehr atmossphärisch, aber auch direkt in all der Hässlichkeit die Ian vorantreibt.

    Einen Punkt Abzug gibt es von mir, für das leicht offene Ende. Da hätte ich mir einen besseren Abschluss gewünscht.

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