Bücher mit dem Tag "prominente"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "prominente" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (582)
    Aktuelle Rezension von: fischwolf

    Das Buch ist ein Thriller und ein SciFi-Roman. Man hätte wohl zwei Bücher draus machen können. Dann wären sie vielleicht auch nicht so dick geworden, was ja gelegentlich Leute vom Lesen abhält.

    Mich hat es nicht abgehalten, was ich nicht bereue. Ich hatte eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung mit dem Buch, war im Schanghai der Zukunft und auf dem Mond in einem toll ausgedachten Hotel.

    Kurz zum Inhalt: Ein Privatmann hat Kraft und Ideenreichtum, eine neue Energiequelle nutzbar zu machen, Helium-3. Der Rohstoff ist auf dem Mond zu finden. Der Abbau wird erst wirtschaftlich, als eben jener kühne Unternehmer einen Weltraumaufzug baut und zur Energieerzeugung den passenden Fusionsrektor. Nebenbei erschließt er dabei noch ein neues Zielgebiet für den Tourismus.
    Die etablierte, auf Öl basierende Energieindustrie leidet darunter sehr. In dem Spannungsfeld zwischen alt und neu gibt es genug Stoff für den Thriller, denn man versucht mit allerlei Gewalt, das Neue zurückzuwerfen.
    Die Figuren sind glaubhaft für mich. Privatdetektiv, pfiffige junge Dame, durchgeknallter Terrorist, sehr menschlicher chinesischer Tech-Unternehmer und der bunte Strauß an reichen Leuten, die auf den Mond eingeladen werden und mit mir gemeinsam die tollen Errungenschaften der Zukunft erleben dürfen. 

    Ab und wird mir etwas zuviel zerstört und werden zuviele Leute getötet. Thriller eben.

  2. Cover des Buches Take a Chance - Begehrt (ISBN: 9783492305662)
    Abbi Glines

    Take a Chance - Begehrt

     (660)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Dies ist bereits das 6. Buch der Rosemary-Beach-Reihe, welches auf Deutsch veröffentlicht wurde. Die Bücher 1-3 beschreiben Rush und Blaire (Rush of love – Verführt, - Erlöst, - Vereint), die nächsten Beiden (Twisted Perfection- Ersehnt und Simple Perfection – Erfüllt) das Drama um Woods und Delia und mit Buch 6 und 7 (Take a Chance – Begehrt und One more Chance - die Geschichte von Harlow und Grand. Empfehlenswert ist es für das Verständnis die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da die Geschichten zwar in sich abgeschlossen sind, jedoch auch aufeinander aufbauen und nötige Hintergrundinformationen enthalten.

     Eine Reihe mit Sucht-Charakter!

  3. Cover des Buches The Cuckoo's Calling (ISBN: 9781408703991)
    Robert Galbraith

    The Cuckoo's Calling

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus
    When a troubled model falls to her death from a snow-covered Mayfair balcony, it is assumed that she has committed suicide. However, her brother has his doubts, and calls in private investigator Cormoran Strike to look into the case. A war veteran, wounded both physically and psychologically, Strike's life is in disarray. The case gives him a financial lifeline, but it comes at a personal cost: the more he delves into the young model's complex world, the darker things get - and the closer he gets to terrible danger ...A gripping, elegant mystery steeped in the atmosphere of London - from the hushed streets of Mayfair, to the backstreet pubs of the East End, to the bustle of Soho.

    Ich kann jedem nur empfehlen, J. K. Rowling im Original zu lesen. Sie hat einfach eine Art zu schreiben, die auch außerhalb der Harry Potter-Romane gelingt und ein wahrer Lesegenuss ist (wie auch bei "A Casual Vacancy", was ich ebenfalls sehr empfehlen kann!).
    Mit "The Cuckoo's Calling" hat sie unter einem Pseudonym, was relativ schnell nach Erscheinen des Romans aufgelöst wurde, ihren ersten Kriminalroman geschrieben. Cormoran Strike ist ein Protagonist, mit dem man erstmal warm werden muss. Er ist kein schöner, sympathischer Mann, in den man sich quasi verliebt. Er ist ein Veteran, lebt nach der (erneuten) Beendigung einer sehr ungesunden Beziehung in seinem Büro, wo er sich nur am Waschbecken waschen kann und geht regelmäßig in den Pub um die Ecke (was allerdings sehr viele Engländer nach Feierabend tun). Die neue, von der Zeitarbeitsfirma geschickte Sekretärin Robin Ellacott ist dagegen jung, hübsch, hat einen erfolgreichen Freund und wollte mit diesem Job nun endlich mal etwas wagen. Stattdessen trifft sie auf den mürrischen Strike, der sich ihren Einsatz finanziell eigentlich gar nicht mehr leisten kann. Die anfängliche Zusammenarbeit der beiden ist also geprägt von Missverständnissen und Enttäuschungen und das Duo muss im Laufe des Romans erstmal zueinander finden. Diese Konstellation und dass es nicht gleich von Anfang an um ein bereits bestehendes Ermittlerpaar geht, fand ich interessant und gut gelungen. 
    Der Fall selbst ist ebenfalls sehr gut konstruiert und entführt in die Welt der Reichen und Schönen, wo nicht alles Gold ist, was glänzt. Mühsam muss Cormoran Strike sich über unzählige Gespräche die kleinen Puzzleteile zur Auflösung des Falles zusammensuchen. Das ist interessant und bestimmt auch authentisch, führt aber in diesem Fall leider zu Längen im Mittelteil. Die Handlung kommt nur sehr langsam voran. Das macht Rowling allerdings mit einem dafür umso rasanterem und dramatischen Ende wett, das für mich völlig unerwartet kam. Die glaubwürdige Konstruktion solcher Wendungen hat sie bereits in den Harry Potter-Romanen praktiziert und auch hier im Rahmen eines Kriminalfalles gelingt es ihr erneut. 
    Die Charaktere werden vor allem durch die Dialoge und ihre dazu beschriebenen körperlichen Regungen bzw. Strikes Kompetenz, diese zu analysieren, sehr plastisch. Die Figuren und Schauplätze kann man sich durch die detailreichen Beschreibungen sehr gut vorstellen, ich hatte sofort Bilder im Kopf.

    Fazit:
    Ein ruhiger Kriminalroman mit dafür rasantem Ende und einem Ermittlerpaar, dass sich gegenseitig erstmal sympathisch werden muss - ebenso wie dem Leser. Einen Stern Abzug gibt es leider für die Längen im Mittelteil, auch wenn die Szenen an sich trotzdem interessant ausgearbeitet waren. Ein großes Plus ist der Schreibstil. Ich liebe es einfach, wie J. K. Rowling Worte zu Papier bringt.
  4. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9781250062963)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: michelles-book-world

    Zu Beginn des Buches wird man sofort in die Geschichte rein geschmissen und mit all den Gefühlen eines Teenagers, der einen geliebten Menschen verloren hat, konfrontiert. Es geht sofort unter die Haut. Sie ist aber nicht nur am Trauern, sondern hat sich auch mit Einsamkeit, mit Selbstzweifel, jeden gefallen wollen und Schuldgefühle zu plagen. Dennoch ist sie an anderen Stellen verdammt weise und nicht auf den Kopf gefallen. Generell ist das Buch mit weisen Sichten auf die Welt bespickt. Wir begleiten Laurel und ihre Freunde beim Erwachsenen werden, und begleiten sie und ihre Familie bei dem Umgang mit Trauer und Schuld.

    Es ist eine Liebeserklärung an Musik, an Freundschaft und eine wundervolle Geschichte darüber, wie man weitermacht, wenn man am Boden ist, wenn Schuld und Verlust einen niederreißen und unter Wasser drücken.

    Mich hat die Geschichte sehr berührt, die Thematik des Buches ist zwar traurig, aber wunderschön und feinfühlig umgesetzt. Den Schreibstil finde ich toll, weil er sehr gefühlvoll ist und gut zur Geschichte passt. Die Erzählform ist interessant und ungewöhnlich, weil das gesamte Buch eine Sammlung von Briefen an verstorbene Persönlichkeiten darstellt und auch deren Lebensgeschichten in Laurels Geschichte eingebaut werden. Die Adressaten wirken sorgfältig ausgewählt, denn jede Person, an die Laurel schreibt, hat in irgendeiner Form Laurels oder Mays Leben beeinflusst, beispielsweise durch ihre Musik oder Gedichte. Manche dieser Persönlichkeiten, wie z.B. Janis Joplin und Elizabeth Bishop, kannte ich bis dahin noch gar nicht, was ich interessant fand. Obwohl das Buch keinen typischen Spannungsbogen besitzt, ist es bis zum Ende spannend, da beispielsweise lange unklar bleibt, was genau mit May passiert ist und die Ereignisse nicht vorhersehbar waren.

    Unsere Protagonistin Laurel ist recht Jung, ich glaube sie war 16 oder so. Das merkt man auch, da sie Natürlich noch einen ganz anderen Blick auf die dinge hat und noch sehr viel Lernen muss. Sie hat für ihr Alter schon sehr viel erlebt, daher benimmt sie sich auch oft Komisch und nicht so ganz nachvollziehbar. Dennoch denke ich das jeder sich so mit 16 verhalten würde wenn er das mitgemacht hat. Laurel macht in diesem Buch eine ganz, ganz große Wandlung durch. Sie entwickelt sich unheimlich und Reift. Sie Lernt sehr viel über sich selber aber auch über das Leben an sich. Es war toll sie auf ihrem Weg begleiten zu können. Laurel wird auf ihrem Weg von ihren Freunden Hannah, Natalie und Sky begleitet. Die unheimlich toll waren. Sie haben ihr Oft geholfen ohne es überhaupt zu wissen. Sie waren für Laurel in ihrer tiefsten Stunde da und wussten es nicht mal. So muss Freundschaft sein. Manchmal hilft man auch wenn man es gar nicht beabsichtigt hat. Vor allem Reifen die drei da selber dran und bekommen es kaum mit. Sie werden alle erwachsener und werden sich ihrer Probleme nach und nach bewusst. Das war schon ein Bunter Haufen. Es war echt super gemacht.

  5. Cover des Buches Blutmond (ISBN: 9783257070583)
    Katrine Engberg

    Blutmond

     (88)
    Aktuelle Rezension von: mixtapemaedchen

    Nach einer exklusiven Party der Kopenhagener Fashion Week wird die zusammengekrümmte Leiche des Modezar Alpha Bartholdy in einem naheliegenden Park im Schnee entdeckt. Mit einem Drink vergiftet, der mit Rohrreiniger versetzt worden ist, starb er einen einsamen und qualvollen Tod. Jeppe Kørner und Anette Werner übernehmen den ungewöhnlichen Fall und stecken schon bald in einer Ermittlung fest, die es in sich hat. Denn zum einen fehlt ihnen ein stichhaltiges Motiv, das eine solche Tat rechtfertigen kann, zum anderen haben sie es mit einem Täter zu tun, der seinen Rachefeldzug akribisch plant. Und bereits am nächsten Tag geschieht ein weiterer Mord, der auf dieselbe perfide Weise verübt worden ist, während Jeppes bester Freund Johannes plötzlich der Hauptverdächtige ist.

    „Blutmond“ ist nach „Krokodilwächter“ der zweite Fall für das eingeschworene Duo Jeppe Kørner und Anette Werner, die diesmal in der exzentrischen Welt der Stars und Modemacher auf die Jagd nach einem Mörder gehen. Ich habe zuerst Blutmond gelesen und hatte überhaupt keine Probleme, in die Geschichte reinzukommen. In einer Welt, in der nach außen hin alles glamourös und faszinierend erscheint und es hinter der schillernden Fassade jede Menge Unrecht und Schmutz zu entdecken gibt. Und genau dorthin lenkt Katrine Engberg die Aufmerksamkeit ihrer Leser und lässt sie erleben, welche verbrecherischen Machenschaften und menschliche Verfehlungen gut geschützt vor dem Blick der Öffentlichkeit geschehen. Mir hat besonders gut gefallen, dass es ein Thriller ist, der nahe an der Realität stattfindet. Keine abgehobenen blutrünstigen Morde, sondern Verbrechen, die theoretisch jeden Tag passieren könnten.

  6. Cover des Buches Deutsches Theater (ISBN: 9783442541911)
    Benjamin v. Stuckrad-Barre

    Deutsches Theater

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das was hier aus deutschen Städten und von deutschen Menschen in Geschichten erzählt wird, fand ich weniger interessant.
  7. Cover des Buches Der Koch (ISBN: 9783257239997)
    Martin Suter

    Der Koch

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Milagro

    Die Geschichte an sich ist schon recht interessant. Mich hatte das Leben in der Fremde, das ungewöhnliche Arbeiten des Protagonisten angezogen. Die Idee mit dem genialen Koch, der auf Familienrezepte zurückgreift und still und ruhig die köstlichsten Gerichte für merkwürdige Leute schafft. Das ist insgesamt sicherlich  gut beschrieben, insbesondere die zugrundeliegende politische Situation in Sri Lanka, aufgrund derer der junge Mann in die Schweiz gekommen ist,  wird hier zeitgleich beleuchtet. Die Nöte der Familien, die inmitten der gewalttätigen Auseinandersetzungen verzweifelt auf den in der Schweiz arbeitenden Verwandten vertrauen. Der gesellschaftliche Druck, der auf diesem liegt, ist enorm. Das ist doch ein spannendes Thema, mit tollem Ansatz. Aber..... Ich wunderte mich, warum ich so wenig mitfühlend war, diese Geschichte ist doch traurig, das Leben für den Protagonisten ist schwer, er sehnt sich zurück in die Heimat, er versucht sich zu arrangieren. Da könnte man doch Mitleid empfinden. Ich hab all das lediglich verfolgt, ohne dass ich berührt wurde von der Geschichte. Mir schreibt Suter zu distanziert, ich lese den Text ohne viel Mitgefühl. Ich fand es unpassend, dass sich alles in  Wohlgefallen auflöst. 

    Ich hadere weiterhin mit Suter. Ich denke, das wird nichts mehr mit uns. 

  8. Cover des Buches Nichts als die Wahrheit (ISBN: 9783453872592)
    Dieter Bohlen

    Nichts als die Wahrheit

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Halleck

    Ein großes und tiefgründiges Buch über einen der großen Poeten und Musiker unserer Zeit. Die Schreibe ist kurzweilig, der Stil geschliffen, die Länge perfekt.

  9. Cover des Buches 100 Fragen (ISBN: 9783462033922)
    Moritz von Uslar

    100 Fragen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Geistreich und witzig, aber doch nicht so originell wie man es erwartet.
  10. Cover des Buches Auch Deutsche unter den Opfern (ISBN: 9783462042245)
    Benjamin v. Stuckrad-Barre

    Auch Deutsche unter den Opfern

     (34)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne
    Er trifft es einfach auf den Punkt. Stuckrad-Barre kommentiert, glosst, kolumniert und reportagt sich durch die deutsche Alltagswelt und schafft es, zu all den Dingen, zu denen man sich auch selbst so seine Gedanken macht, den Nagel auf den Kopf zu treffen. Ob nun zu diversen Wahlwerbeveranstaltungen, zu den Dienstreisen der Kanzlerin, zum Deutschen Fernsehen oder all den Medien-Hypes, die keine sind. Er findet die richtigen Worte. Hunderte Sätze, wie in Stein gemeißelt, finden sich in dieser Sammlung, jeden möchte man mit Edding an eine Wand malen, oder sich zumindest merken und nur selten gelingt es. Gerade deshalb, ist dieses Potpourri auch nach dem ersten Lesen immer wieder einen Blick wert. Sicher finden sich unter so vielen Texten auch einige, die das hohe Niveau der Highlights nicht so ganz mitgehen können, aber alles in allem ist das wirklich ein herausragendes Buch eines herausragenden Autoren/Journalisten/Sprachkünstlers. Stuckrad-Barre war schon Ende der 90er, Anfang der 00er-Jahre, richtig großartig, hatte dann so einen kleinen Hänger, aber hiermit ist er wirklich wieder da und wieder so gut wie zu besten Zeiten. Beeindruckend auch seine „Liebeserklärung“ an Udo Lindenberg anlässlich dessen Comebacks. Nach solch einem Text will man sofort alle Platten Lindenbergs hören und wenn ein Autor so etwas schafft, dann ist er wohl ein guter, da beißt die Maus keinen Faden ab.
  11. Cover des Buches Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin (ISBN: 9783956490682)
    Katja K.

    Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Dieses Buch fand ich sehr charmant und lustig geschrieben. Es ist eine gute Mischung aus erhobenem Zeigefinger, durch die Tips die die Autorin zwischendurch einfliessen lässt, und Erzählungen über diverse Kunden. Als steuerzahlender Mensch hofft man ja Frau Kuckuck niemals vor ihrer Tür zu haben, ich habe aus diesem Buch sehr viele Informationen mitnehmen können und habe mich zeitgleich sehr gut unterhalten gefühlt. Chapeau !
  12. Cover des Buches Yukon (ISBN: 9783866906402)
    Joey Kelly

    Yukon

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Till Lindemann und Joey Kelly, zwei Männer der Extreme: Der eine Sänger von »Rammstein«, der in seinen Texten provozierende wie feine Töne anschlägt; der andere Mitglied der Kelly Family und Ausdauersportler. Die beiden Männer folgen dem »Mythos Yukon« und stellen sich der Herausforderung des Flusses. Die grandiosen Landschaftsaufnahmen von Thomas Stachelhaus erzählen von dem Abenteuer auf diesem grimmigen, kalten Strom. Mit unveröffentlichten Gedichten von Till Lindemann.


    Cover:

    Das Cover zeigt Rammsteins Frontmann Till Lindemann, wie er in dem Fluss Yukon steht und auf seinen Schultern seinen langjährigen Freund Joey Kelly sitzen hat. Das Foto, finde ich, ist sehr vielsagend in Hinsicht auf die Freundschaft, die die beiden Männer verbindet und gibt außerdem auch einen Einblick, welch gigantische Größe der Yukon zu haben scheint und dass die Reise, die die beiden erlebt haben nicht immer einfach war. Einfach genial gemacht.


    Eigener Eindruck:

    Freundschaften können meist unterschiedlicher nicht sein. Den Frontmann Rammsteins und ein Mitglied der Kelly Family prägt eine ganz besondere Verbindung, die sie seit Jahren pflegen. Dies führte auch dazu, dass die beiden gemeinsam eine Reise über den Yukon unternommen haben, bei der nicht immer alles einfach war. In sagenhaften Bildern dokumentieren die beiden Musiker ihre Erlebnisse entlang des Yukon und geben auch einen kleinen privaten Einblick. Begleitet werden diese gigantischen Fotos in diesem Band von Gedichten, die Lindemann während der Reise geschrieben hat und die absolut stimmig zu diesem Band sind.


    Mir persönlich hat der Fotoband/Gedichteband sehr gut gefallen, auch wenn ich den Preis wirklich sehr happig finde. Trotzdem lohnt sich ein Blick in das Buch, besonders, wenn man Fan eines der Musiker ist. Als Fan von Rammstein konnte ich hier also nicht vorbei und was soll ich sagen, bereut habe ich es nicht, auch wenn ich mir doch ein bisschen mehr Text gewünscht hätte – einfach noch mehr Informationen, mehr Erlebnisberichte über die Reise. Die Gedichte, die Lindemann geschrieben hat, sind aber absolut lesenswert und haben mir sehr gut gefallen. Neben den Gedichten gibt es zu beiden Musikern auch noch ein Interview, welches ich regelrecht verschlungen habe. Aber das war es dann leider auch schon. Ein Hauptteil konzentriert sich wirklich auf die Gedichte und auf das Bildmaterial. 


    Fazit:

    Solide 4 von 5 Punkte und für Lindemann-Fans meiner Meinung nach ein absolutes MUSS!


    Daten:

    ISBN: 9783866906402

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Fester Einband

    Umfang: 192 Seiten

    Verlag: National Geographic Deutschland

    Erscheinungsdatum: 02.10.2017


  13. Cover des Buches Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld (ISBN: 9783037633083)
    Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Was, um Himmels willen, geschah mit mir? Die Farben des Himmels und der Bäume erschienen mir unerträglich grell, die Grillen zirpten nicht mehr melodisch, sie kreischten richtiggehend. Der Waldboden, der eben noch so gut nach Moos gerochen hatte, stank plötzlich nach Moder. Ich nahm alles wie durch einen Filter wahr, einen Filter, der die Umgebung nicht in ein angenehmes, weiches Licht tauchte, sondern die Bilder verzerrte. Eine Kälte, wie ich sie vorher nicht kannte, erfasste mich. Noch vor fünf Minuten war mir der Schweiß in Strömen heruntergelaufen, und jetzt hatte ich das Gefühl, in einem Eisblock zu stecken. Für einen Moment schien mein Herz stehen zu bleiben, doch dann begann es noch wilder zu rasen.«

     

    Silvia Aeschbach ist siebzehn, als sie die erste Panikattacke ihres Lebens vollkommen unvorbereitet trifft. Sie fühlt sich wie in einem Horrorfilm, glaubt zu sterben. Ein Erlebnis, das sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte zigfach wiederholen wird…

     

    Sehr viele Menschen leben so wie Silvia mit einer Angsterkrankung, etwa jeder fünfte leidet zumindest zeitweise unter Angstzuständen. Und die Dunkelziffer ist hoch, denn noch immer trauen sich viele nicht, über ihre Ängste zu reden. Oder sie versuchen es, versuchen bei einem Arzt Hilfe zu erhalten, doch dieser behandelt lediglich die Symptome und erkennt nicht die Ursache dahinter.

     

    In einer leicht zu lesenden, humorvollen und selbstironischen Art, schreibt Silvia über ihre Angst und ihr Leben mit ihr. Alles wirkt sehr ehrlich und offen, wer selber betroffen ist, erkennt sich an vielen Stellen wieder. Mir jedenfalls ging es so.

    Ich fand das Buch enorm berührend, ich konnte so gut nachfühlen, was Silvia empfand und gleichzeitig gingen mir beim Lesen so viele Situationen aus meinem eigenen Leben durch den Kopf, ich erinnerte mich an die ersten Attacken, die ich bereits als Kind erlebte, an all das, was danach kam… Ich glaube, ich könnte auch ein Buch füllen. Nur ohne Leonardo ;-) Jedenfalls bin ich sicher, dass es mir sehr geholfen hätte, wenn ich dieses Buch früher gelesen hätte. Als Betroffener erkennt man, dass man es schaffen kann, ein gutes und erfolgreiches Leben zu führen. Mit und trotz der Angst.

    Zusätzlich zu ihren eigenen Erlebnissen vermittelt Silvia viel Wissen rund um die Panik. Angefangen bei ganz allgemeinen Dingen wie dem Fakt, dass man Panik, im Gegensatz zur „normalen“ Angst, nicht durch Mut oder Willen überwinden kann. Es gibt medizinische Hintergrundinfos und einige interessante (oft auch unterhaltsame) Listen mit „Top Ten“, zum Beispiel die Top Ten der Symptome oder der Dinge, die man als Paniker wissen sollte. Sehr treffend auch die Liste der Sätze, die man während einer Panikattacke nicht hören will! Und schließlich Silvias persönliche Tipps – eine tolle Liste!

     

    Nun sind zum Glück die meisten Menschen nicht betroffen. Für sie wird dieses Buch sicher auch hilfreich sein, denn vermutlich können sie sich nicht vorstellen, was ein Paniker durchmacht. Womöglich glauben sie, dass sie jemandem mit einer Panikattacke helfen könnten, wenn sie ganz ruhig auf ihn einreden. Dass alles nur eine Frage der Beherrschung ist und sicher nicht so schlimm. Wer dieses Buch liest, wird hoffentlich mehr Verständnis entwickeln und darf sich im Gegenzug über die sehr selbstironischen Schilderungen amüsieren. Denn ganz ehrlich: Wenn man nicht selbst betroffen ist, ist so einiges wirklich unfreiwillig komisch.

     

    Fazit: Vielen Dank Silvia Aeschbach für dieses informative, ehrliche und mutmachende Buch! Sehr lesenswert für jeden, der selber unter Ängsten leidet und für jeden Interessierten.

  14. Cover des Buches Der Tastenficker (ISBN: 9783942665339)
    Flake

    Der Tastenficker

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Miringa_83
    Nach diesem Buch kann ich sagen: Flake ist ein richtig witziger und tiefsinniger Typ! Die kleinen Anekdoten sind einfach zu gut und er nimmt sich selten ernst und kann Situationen so trocken und gut beschreiben, dass man einfach lachen muss. Als er beschrieben hat, dass seine Bandkollegen ihn für einen alten obdachlosen Opi hielten, als er blutend an der Straße stand, hab ich mich weggeschmissen. Schön, dass Flake Katzen liebt - noch ein Pluspunkt.
  15. Cover des Buches Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5) (ISBN: 9783862315352)
    Felix Partenzi

    Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitat:

    Sherlock: "Sie trauen meinem Charme nicht?"

    Watson: "Doch, doch. Bis jetzt haben Sie noch alle erfolgreich vergrault."


    Inhalt: Sherlock ist Moriarty auf der Spur und zuversichtlich, dass er ihn demnächst bloßstellen kann. Doch warum sucht der sonst so reservierte Detektiv plötzlich die Öffentlichkeit und das Rampenlicht? Er betraut sogar zum ersten Mal Watson mit einem seiner Fälle! Was geht da vor sich..?

    Eindruck: Das Staffelfinale dieser Hörbuch-Reihe hat es nochmal in sich. Der altbekannte Showdown zwischen Moriarty und Holmes, wurde hier neu und modern umgesetzt. Ich kenne schon einige Sherlock Holmes-Interpretationen und war sehr zufrieden mit dem, was sich die Verantwortlichen des Hörspiels für den Showdown überlegt haben. Genau die richtige Mischung aus Vertrautheit und Überraschung. Obwohl ich einen pompöseren, öffentlicheren Abgang erwartet hatte. Aber wahrscheinlich bin ich da gedanklich noch zu sehr bei der Serie SHERLOCK...

    Die Reihenfolge der Erzählung war ein bisschen kompliziert. Die Geschichte springt zwischen dem Ende und dem Anfang hin und her, weshalb ich etwas gebraucht habe, mich zurecht zu finden. Durch diesen Wechsel, hat die Geschichte aber auch etwas von einem Puzzle, dass erst nach und nach für die Hörer erkennbar wird. 

    Ich mag diese Hörspiel-Reihe sehr gerne und werde sie weiter verfolgen. Bald erscheint Staffel 2! :D

  16. Cover des Buches Sonne, Mord Und Sterne (ISBN: 3404148517)
    James Patterson

    Sonne, Mord Und Sterne

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Im Abstand von 13 Jahren habe ich das Buch das 2. Mal gelesen.
    Mir gefällt die Alex Cross-Figur sehr gut. Herz, Verstand, Familiensinn und der alltägliche Wahnsinn. Gut verpackt in einer rasanten, spannenden Story um das Mörderpaar Jack und Jill, plus einem Kindermörder.
    Als Leser wurde ich mehrmals auf die falsche Fährte geschickt, aber egal.
    Ich liebe es, wenn ich bei Krimis und Thriller mit recherchieren kann.
    5 Sterne für die gute Unterhaltung.
  17. Cover des Buches Angel City Love (ISBN: 9783570308516)
    Scott Speer

    Angel City Love

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    Ich habe noch nicht recherchiert ob Scott Speer mehr als ein Buch geschrieben hat.Hoffentlich ist dies aber sein erstes und letztes Buch!Das ist die reinste Katastrophe.Kein Tiefgang,oberflächliche nichssagende Protagonisten und eine vorhersehbare Story.Sorry Herr Speer,aber in diesem Genre müssen Sie sich schon etwas mehr anstrengen.Als Leserin von Jugendbüchern,kann ich sagen,dass dies eines der schlechtesten Bücher in diesem Genre ist, das ich je gelesen habe.Der Schreibstil ist unter aller Würde!Da schreibe ich ja bessere Aufsätze!Langweilige Abschnitte soweit das Auge reicht und kein roter Faden ist ersichtlich.Und gewisse Wörter wie Hollywood-Engel oder Zeitungen, die Unsterblich oder Angels Weekly heissen,liessen mich nur den Kopf schütteln.Ich meine ersthaft jetzt : Auch Jugendbücher können doch Tiefgang und eine anständige Story haben mit coolen Protagonisten😳.Was ich am schlimmsten gefunden habe,war Maddy,die als EINZIGE Person kein Interesse an den Engeln hatte.Und natürlcih weiss sie nicht wer Jackson Godspeed ist,als er vor ihr steht😒😒😒.Alle Städtenamen,Dinge,Personen und so weiter, wurden umbenannt auf irgendetwas OBERFLÄCHLICHES.Hauptsache es kam Engel,unsterblich oder ähnliches im Namen vor.Dementsprechend waren auch die Familiennamen der Charaktere fantasielos,wenn nicht sogar doof!Ich kann leider beim besten Willen nichts positives über dieses Buch sagen.Darum empfehle ich es weder für Erwachsene noch für Jugendliche weiter.Der folgende Klappentext ist noch das beste an diesem Buch...KLAPPENTEXT : 📖 Als Jackson Godspeed , der umschwärmteste Guardian Angel von L.A., auf Maddy Montgomery trifft,passiert ihm etwas Unglaubliches : Er verliebt sich mit Haut und Haaren in das Mädchen das er nicht haben kann - denn als Sterbliche hat Maddy in der Glitzerwelt der Hollywood - Engel keinen Platz.Doch als Maddy ausgerechnet während der Zeremonie, bei der Jackson offiziell zum Schutzengel gemacht wird, Opfer eines Überfalls zu werden droht,überschreitet Jackson das ehernste Gesetz der Zunft : Obwohl sie nicht zu seinen Schutzbefohlenen gehört,rettet er Maddy in letzter Sekunde vor dem Tod - und macht sich damit zum Ausgestossenen,der nun um sein Leben fürchten muss.Und nicht nur das : Auch Maddy muss für ihre verbotene Liebe bezahlen...
  18. Cover des Buches 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern (ISBN: 9783499215025)
    Daniel Westland

    500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Leiraya
    "500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern" richtet sich in erster Linie an junge Leser, aber auch für Erwachsene bietet das Buch jede Menge nützlicher Tipps und Gedanken. In thematisch verschiedenen Kapiteln bietet es unter anderem Anregungen, wie man unsere Umwelt besser schützen kann und wie ein besseres Miteinander der Menschen einer Gesellschaft erreicht wird. Geschickt werden viele Tipps mit Zahlen und Statistiken unterlegt, wodurch eine bessere Glaubwürdigkeit erreicht wird. Außerdem stammen viele Ideen von Prominenten, und erfahren so möglicherweise größeres Gehör. Leider gibt es auch viele Wiederholungen, was beim Lesen doch etwas störend ist. Wahrscheinlich kann man das aber nicht vermeiden, wenn man verschiedene Promis inteviewt und alle etwas ähnliches antworten. Insgeamt ist das Buch sehr übersichtlich gegliedert. Die Themen sind farblich unterteilt, und die einzelnen Ideen klar voneinander abgegrenzt. Bei den Promi-Tipps ist die jeweilige Person mit Beruf und evtl. eine kurze Info angegeben. Außerdem zeigen Symbole an, durch welchen Tipp sichz.B. Geld sparen lässt. Positiv anzumerken ist auch, dass die einzelnen Ideen in kurze Absätze geglieder sind, und man daher dazu ermuntert wird kurz etwas nachzulesen. In der Lesrunde wurde deshalb auch angemerkt, dass sich das Buch ideal als Klolektüre anbietet, da die Abschnitte so kurz sind. :) Für Jugendliche ist das Buch sicher eine Bereicherung, da unterhaltsam aufgezeigt wird, wie sich mit nur wenig Mühe etwas verändern kann. Außerdem ist das Buch sehr ansprechend gestaltet und verspricht durch die kurzen Abschnitte auch eine kurzweilige Leseunterhaltung. Ich kann es mir außerdem gut als Schullektüre vorstellen, z.B. im Gemeinschaftskunde-Unterricht. Für Erwachsene ist noch anzumerken, dass es auch eine Version für Erwachsene gibt, in der die doppelte Anzahl an Anregungen vorkommen und Tipps mit "frage deine Eltern..." wegfallen bzw verändert wurden.
  19. Cover des Buches Die Hunde bellen (ISBN: 9783036959672)
    Truman Capote

    Die Hunde bellen

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Glamorama (ISBN: 9783462318951)
    Bret Easton Ellis

    Glamorama

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Die story:

    Victor Johnson, der sich selbst Victor Ward nennt, ist Mitte der Neunziger der gekürte „boy of the moment“. Seine äußeren Vorzüge öffnen ihm sämtliche Türen in der amerikanischen Club- und Modelszene, einer Welt aus Drogen und Dekadenz, die er in vollen Zügen genießt. Selbst völlig mittellos, träumt er von einem eigenen Restaurant in Manhattan und einer Filmrolle in Hollywood. Liiert mit einem der weltweit angesagtesten Supermodels hat er keinerlei Probleme, dieses nach Strich und Faden mit sämtlichen Frauen zu betrügen, die er in die Finger kriegen kann. Bis er auf seinem Egotrip dann irgendwann den Bogen überspannt und sich mit einflussreichen Größen der Szene anlegt. Ein dubioser Mann tritt auf den Plan und bietet ihm einen hohen Geldbetrag, wenn er sich nach London begibt und von dort ein Mädchen, das er noch aus seiner Collegezeit kennt, zurück nach New York holt. Mangels Alternativen und ohne jede weitere Information willigt er in den Deal ein. Und damit beginnt der Horror.

    Meinung:

    In der ersten Hälfte dieses äußerst umfangreich geratenen Buches wird der Leser entführt in die fragile Blendwelt und die Exzesse der Reichen und Schönen der Musik-, Film- und Schönheitsindustrie. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und zeitweise geradezu diebischer Schadenfreude führt der Autor hier eine Gesellschaft durchgeknallter, labiler, lebens- und geldgeiler Individuen vor, denen Genuss und Selbstdarstellung über alles geht. Allen voran seine insofern gut gelungene Figur Victor, ein schwacher, zutiefst verängstigter Charakter, der außer seinem Körper absolut nichts in die Waagschale zu werfen hat und mittels permanenter Drogenzufuhr krampfhaft versucht, in der von ihm vergötterten Schickeria irgendwie Fuß zu fassen. Was ihm anfangs auch ganz gut gelingt.
    Dieser Teil des Buches ist -trotz der vom Autor bewusst und unablässig eingestreuten Namen wirklich sämtlicher Promis der Neunziger- insgesamt gut gemacht und kurzweilig zu lesen.

    Ab dem Zeitpunkt von Victors Abreise nach Europa gerät die Geschichte dann leider aus den Fugen und wirkt auch auf den konzentrierten Leser irgendwie nur noch konfus. Die eigentliche aus der Perspektive des Victor erzählte Handlung wird eingebettet in das endlos wiederholte Szenario eines fiktiven (nur in seinem Kopf agierenden) Filmsets, an dem diese komplett aufgezeichnet wird. Der Sinn dessen hat sich mir nicht erschlossen, für den Lesefluss ist es jedenfalls reichlich störend. Die verschiedenen Handlungsstränge einschließlich diverser neu hinzukommender, jedoch nicht ausreichend erklärter Figuren werden zunehmend unglaubwürdig. Obwohl man natürlich weiß, welchen Autor man liest, erstaunen außerdem die ganzen expliziten Sex- und vor allem grenzwertigen Gewaltdarstellungen. Völlig überzeichnet und im Grunde für die Geschichte selbst ohne Belang. 

    Und wie sich dann nach über 800 Seiten der Kreis schließt, ist für ein Werk dieses Umfangs nach meinem Empfinden auch irgendwie zu dünn und zu konstruiert.

    Ein Buch mit einigen Stärken, aber leider noch mehr Schwächen. Aus meiner Sicht insgesamt knappe 3 Sterne. 
  21. Cover des Buches Jeden Tag wurde ich dicker und müder (ISBN: 9783868824261)
    Vanessa Blumhagen

    Jeden Tag wurde ich dicker und müder

     (17)
    Aktuelle Rezension von: AnnMey
    ich bekam dieses Buch aufgrund meiner Hashimoto- Erkrankung von meiner Schwester geschenkt. Ich fand es sehr informativ und gut geschrieben. Ich empfehle es jedem, der an Hashimoto Thyreoiditis leidet.

  22. Cover des Buches Ein Märchenschatz aus Afrika (ISBN: 9783869740911)
    Michael Kraus

    Ein Märchenschatz aus Afrika

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Don't Believe the Hype! (ISBN: 9783596164684)
    Sky Nonhoff

    Don't Believe the Hype!

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Nein, es ist kein „Listenbuch“, eher der Gegenentwurf. Sky Nonhoff lässt hier Musiker, Journalisten und diverse Autoren zu Wort kommen, um dem Mythos der „Albumklassiker“ auf den Grund zu gehen. Das man sich am Heiligen Gral der Pop- und Rockmusik vergreift, ist gewollt und durchaus legitim, denn wie oft hat der Normalsterbliche schon vor der Lobhudelei für eine Platte gesessen, sich selbige rauf und runter gehört und ist dabei vor Langeweile fast gestorben? Die in den „ewigen Bestsellerlisten“ und „Platten des Jahrhunderts“ immer wieder auftauchenden Alben werden nie hinterfragt und genau angehört, um vielleicht nicht doch herauszufinden, dass einiges noch nicht mal Durchschnitt ist? Sicher, nicht alle hier erwähnten Platten sind so schlimm, dass man sie in Bausch und Bogen verdammen muss. Einiges, das hier zu lesen ist, spricht aber sicher vielen aus dem Herzen, nur dass man es sich nie getraut hat, zu sagen. Der Tanz ums Goldene Kalb der Mythen muss ja weitergehen und je länger die Popkultur Bestand hat (in welcher Qualität auch immer), desto schwieriger wird es, „the next big thing“ zu finden.

    So alt wie Pop und Rock ist das Klischee, dass Kritiker verhinderte und frustrierte Musiker sind, die sich die eigene Unzulänglichkeit vom Leibe schreiben. Das mag es geben, auch in diesem Buch macht einiges diesen Eindruck, doch die Autoren bemühen sich lediglich, ihre Essays möglichst scharfkantig an den Leser zu bringen. Möglicherweise ist das eine adäquate Möglichkeit, den Heiligenschein von einigen Mythen auf ein relatives Maß zu stutzen.

    Man muss mit den Autoren nicht einer Meinung sein, man darf auch ruhig mal entrüstet aufschreien, aber in 80% der beschriebenen Fälle muss man zumindest partiell beipflichten, wenn es auch wehtut, dass man zugeben muss, dass man schon immer irgendwie dabei war, wenn es darum ging, blinde Heldenverehrung einfach mitzumachen.

    Das Buch ist eigentlich ein Muss für jeden Hörer und Fan von Rockmusik (und da die ja auch eine Art Folklore ist, also populär, fügen wir den Begriff Pop(ular)musik gleich hinzu), um die Dinge mal etwas differenzierter zu sehen. Der Interessent sollte sich vielleicht als erstes Nonhoffs Einleitung vornehmen und gleich danach den Essay von Nick Curry „Schluss mit den Meisterwerken“. Dann kann er mit Genuss oder auch mit ein wenig Verstimmung den Rest lesen. Ganz sicher ist dieses Buch nicht „wasted time“ und schon gar nicht ein Allerweltswerk (das gefühlte 154Tausendste), das einen Anspruch erhebt, den es nicht erfüllen kann. Es ist ein kritisches und provokatives Buch über Rock- und Popmusik, das versucht, mit einigen Missverständnissen aufzuräumen und alternative Sichtweisen aufzuzeigen. Dass dabei eifrig provoziert wird, dient dem Mittel zum Zweck.

  24. Cover des Buches Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers (ISBN: 9783641113919)
    Christian Ritter

    Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Chimiko
    Allein der Titel ist hier doch schon ziemlich außergewöhnlich, ein Titel, der einen definitiv zwei Mal hinschauen lässt. An sich ist Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers eine durchaus amüsante Geschichte, die jedoch oft nur vor sich hin plätschert und mich definitiv nicht vom Hocker reißen konnte. Das Buch liest sich leicht und schnell. Man muss anerkennen, dass es gute Unterhaltung für zwischendurch ist, denn auf seine Weise unterhält es den Lesern, allerdings nicht so, dass ich vor Lachen auf dem Boden gelegen hätte. Man kann fast sagen, dass hier nicht nur eine sanfte Entführung stattfindet, sondern auch der Humor ziemlich 'sanft' ist.
    Ich finde auch, dass der erste Teil sich sehr lange hinzieht, es dauert gefühlte Ewigkeiten, bis Paul endlich im Studio sitzt. Daher kommt auch hier kein Spannungsfaktor auf, da die Inhaltsangabe da einfach schon die Hälfte des Buches vorweg nimmt. Leider gilt hier dann auch das altbekannte "Der Weg ist das Ziel" nur streckenweise.

    Absolut positiv waren für mich jedoch die Charaktere: leicht abgedreht, chaotisch, ungewöhnlich und eindeutig die Tendenz zur Skurrilität - da muss ich an Frau Rottenbauer und ihren Hocker denken... Aber gerade in dieser Einzigartigkeit waren sie mir doch sehr sympathisch. Allgemein fand ich diese dörfliche Supermarktszenerie recht treffend beschrieben.
    Interessant fand ich auch Günther Jauch: Für mich, soweit ich das als Zuschauerin beurteilen kann, ist er recht gut getroffen, so könnte man ihn sich zumindest doch vorstellen. Einige seiner Eigenheiten wurden sehr schön hervorgearbeitet, und dennoch war er nicht zu überzogen dargestellt, wie ein anderer, weiblicher, blonder Charakter, der gegen Ende des Buches noch seinen Auftritt hat.

    Trotzdem... obwohl das Buch an sich wirklich gut lesbar war, es fehlt einfach etwas. Ich habe es durchgelesen, habe mich manchmal amüsiert, fand die Charaktere sympathisch, doch es ist und bleibt einfach eine Lektüre für Zwischendurch, die ich nach dem nächsten richtig guten Buch schon wieder abgehakt habe. Die paar Schmunzler, die die Geschichte erzeugt hat, sind nichts Bleibendes und mehr ist da einfach nicht. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich keine großen Kritikpunkte habe, außer dass es eben doch ziemlich seicht ist.

    Fazit

    Wenn man mal ziemlich leichte und seichte Lektüre zwischendurch benötigt, ist Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers sicherlich nicht verkehrt. Doch es ist auch ein Buch, das keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, nett und mittelmäßig, so dass es eben auch kein absolutes Lesemuss wäre.

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