Bücher mit dem Tag "prostitution"
339 Bücher
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(653)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.
Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣
Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.
Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.
Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊
Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh.
Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.
Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.
Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen.
Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.
Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy.
Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!
Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.
Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.
Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.
Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!
- Sebastian Fitzek
AchtNacht
(1.602)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist toll. Ich mag die Art und Weise wie der Autor Geschichten erzählt. Ich muss dazu gestehen, dass ich die Inspirationsquelle (Film - „the Purge“) nie gesehen habe. Die Grundidee fand ich sehr faszinierend, vor allem die ethische Sichtweise.
Der Handlungsfaden war an manchen Stellen etwas verwirrend für mich. Ich habe tatsächlich bis zum Ende mit gerätselt und versucht mir die ein oder andere Frage zu beantworten. Am Ende habe ich tatsächlich auf alle Fragen eine Antwort bekommen und wurde sogar überrascht.
Ben war ein fesselnder Charakter. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und vor allem die zu seiner Tochter waren interessant zu verfolgen. Rückblickend fand ich die ethische und soziale Perspektive sehr interessant in dem Buch.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. - Audrey Carlan
Calendar Girl - Verführt
(1.119)Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebtIn den Wintermonaten Januar, Februar und März startet das Jahr für die Erzählerin Mia Saunders. Sie steht vor einer Aufgabe die eigentlich viel zu groß für sie ist, doch sie muss ihren Vater einfach helfen. Ihr einziger Weg soll es sein, ein Escort-Girl zu werden. Und das für die nächsten Monate - oder eben das ganze Jahr! Wenn sie sich monatsweise buchen lässt, dann bekommt sie das Geld zusammen um die Schulden ihres Dads zu begleichen. Eine heikle Angelegenheit, doch ich fand es spannend, wie jeder Monat ganze anders und einzigartig verlief. Ich habe mir nach dem ersten Band gleich alle weiteren Bücher bestellt und werde Mia nun durch ihr Jahr begleiten und mitfiebern.
- Stieg Larsson
Verdammnis
(2.589)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueIch habe lange während des Buches gedacht, warum sind es so viele Seiten und wann beginnt der tatsächliche Fall. Aber im Ernst. Das macht alles so viel Sinn.
Diese Reihe ist sehr Charakter basiert und diese, sowie die Beziehungen zueinander stehen im Vordergrund. Eine fesselnde Geschichte. Starke Charaktere und ein bildhafte Schreibstil.
Ganz große Empfehlung!
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(893)Aktuelle Rezension von: Paddy1896Ein sehr unterhaltsamer Krimi im irgendwie ganz eigenen Achtsamkeits-Genre. Kein Blut, auch keine große Spannung, dafür aber viel Humor und Lebensweisheiten.
Ein Buch, dass ich so in seiner Art noch nicht gelesen habe und auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist.
Ich bin gespannt, ob die Fortsetzungen mithalten können. - Iny Lorentz
Die Wanderhure
(3.759)Aktuelle Rezension von: Renate1964Iny Lorentz schreibt flüssig und sehr farbig über dess Schicksal von Marie,einer Bürgerstocher aus Konstanz, die durch ein ungerechten Urteil zum Leben als Wanderhure gezwungen wird. Man erfährt viel über die Rechtssprechung, das harte Leben der einfachen Leute, aber auch über die drei Päpste, Kaiser Sigismund und Jan Hus. Konstanz zur Zeit des Konzils kann man sich gut vorstellen
- Luca Di Fulvio
Der Junge, der Träume schenkte
(1.157)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer Junge, der Träume schenkte ist nichts für schwache Nerven – es enthält auch sensible Themen wie Gewalt und sexuelle Inhalte. Luca Di Fulvios Schreibstil ist einzigartig: Man taucht sofort tief in die Geschichte ein und kann das Buch kaum weglegen. Er schafft es, selbst die vermeintlich langweiligsten Themen spannend und fesselnd zu erzählen. Die Motivation und der Ehrgeiz der Hauptfigur ziehen einen förmlich in den Bann, sodass man als Leser mitfiebert, ob er seinen Traum erfüllen kann. Die berührende Geschichte über Hoffnung, Mut und Freundschaft zeigt schwierige Lebensrealitäten ehrlich und regt zum Nachdenken an.
- Christiane F.
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
(2.335)Aktuelle Rezension von: SerasWorldEin Klasse Buch, wo nichts schön geredet wird und die Atmosphäre und die Realität sehr gut rüberkommt.
Christiane's Geschichte durch ihre Heroinsucht zu begleiten die traurig, interessant und brutal ist, ist wirklich ein Muss zum lesen. Wie schnell man zu einem 'nur mal probieren' in eine Sucht gerät wird hier sehr gut gezeigt. Genauso wie die Konsequenzen, die körperlichen Reaktionen auf das Gift und wie der Entzug durchlebt wird ist wirklich detailliert beschrieben worden.
- Chris Carter
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
(1.563)Aktuelle Rezension von: skloaneChris Carter hat ein Monster erschaffen....ich bin immer noch platt und dieses Ende!!!! Keine Worte habe ich dafür. Definitiv nicht das letzte Buch das ich von ihm lesen werde.
Hunter ist Detektiv im Morddezanat und jagt einen grausamen Killer der seinen Opfer ein Doppelkreuz in den Nacken ritzt. Er quält seine Opfer bis zum äußersten bevor er sie tötet. Hunter bekommt einen neuen Partner zugeteilt....gemeinsam beginnen sie die Jagd.
- J. S. Wonda
Dark Prince
(339)Aktuelle Rezension von: LesenmachtgluecklichEin interessanter Auftakt einer Dark-Romance, die auf jeden Fall dafür sorgt, dass man den nächsten Teil lesen möchte.
Zwei Menschen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten, die aufeinandertreffen, wobei dies erst so richtig während des Buches zum Vorschein kommt. Klar ist jedoch, dass arm und reich auf einander treffen und Mut und Verzweiflung oft dicht bei einander liegen können.
Jeder Charakter hat seine eigenen Beweggründe für seine Handlungen und noch ist nicht ganz klar, wo diese genau liegen, klar ist jedoch, dass es hier um viele dunkle Geheimnisse gibt, die auch vor Gewalt, Drohung und Vergewaltigung nicht halt zu machen scheinen.
Obwohl oder gerade weil Florence nichts zu verlieren hat außer ihrem Bruder, ist sie eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt und sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Doch irgendetwas scheint zwischen ihre und dem dunklen Prinz zu sein, dass im ersten Teil zwar angelegt, aber noch nicht ganz zu entdecken ist.
Der Schreibstil unterstreicht die düstere Umgebung und baut so viel Spannung auf, dass man nur so durch die Seiten fliegt und gar nicht merkt, wie die Stunden vergehen.
Für Fans von dunklen, düsteren Geschichten genau das richtige.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
- Michael Robotham
Adrenalin
(454)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Adrenalin von Michael Robotham•
Dieses Buch war seit Langem wieder der erste Thriller, den ich gelesen habe und der mir wieder gezeigt hat, wie unglaublich gut dieses Genre eigentlich ist! Der Auftakt der Psychothriller-Reihe rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz konnte mich unglaublich doll begeistern und hat definitiv Eindruck bei mir hinterlassen!🔍
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, auch wenn es kein krasser Eyecatcher ist. Dennoch wirkt es mysteriös und passt gleichzeitig richtig gut zur Geschichte. Der Schreibstil von Michael Robotham ist wirklich besonders! Das Buch ist aus der Perspektive von Joe erzählt und alles wirkt unglaublich hautnah, greifbar und realistisch. Die Gedankengänge von Joe waren so spannend. Der Schreibstil hat einen total in diese Welt gezogen und nicht mehr losgelassen.
Joe ist wirklich ein spannender Protagonist, der einem irgendwie direkt sympathisch ist. Ich kann nicht sagen, dass ich Joes Handeln, besonders in Bezug auf seine Ehe und Familie, immer gutheißen konnte, aber grundsätzlich weiß dieser Mann, was er tut. Seine Fähigkeiten als Psychologe sind unglaublich spannend. Der Mann ist unfassbar intelligent, gerissen und steckt voller Überraschungen. Dass er Parkinson hat, fällt meistens gar nicht auf. Ich liebe seine Gedankengänge und wie er seine Patienten angeht und mit ihren Traumata umgeht. Trotz einiger Fehlhandlungen ist Joe ein bewundernswerter Charakter!
Ich habe seine Frau Julien und seine Tochter Charlie sehr ins Herz geschlossen. Charlie ist super lebensfroh und liebenswert und für Joe einfach alles, während Julien immer an Joes Seite ist und stets um ihn bemüht ist. Zudem war auch Elisa ein sehr interessanter Charakter, ebenso wie Vincent Ruiz. Ich konnte Ruiz wirklich sehr schwer einschätzen und mochte ihn zwischendurch überhaupt nicht für sein Handeln. Aber mit der Zeit hat man ihn besser verstanden und gemerkt, was wirklich dahinter steckt. Denn im Grunde hat auch Ruiz ein Herz und ist eigentlich ganz korrekt. Weniger mochte ich hingegen Joed Eltern und Jock. Es war teils super schwierige Charaktere. Allerdings kann man sagen, was man will, Joes Vater hat mich am Ende wirklich überrascht!
Vor diesem Buch hatte ich fast vergessen, wie gut Thriller wirklich sein können! Aber dieses Buch konnte ich von der ersten Sekunde an nicht mehr aus der Hand legen. Mir haben das Setting in England und die düstere, mysteriöse Atmosphäre direkt zugesagt und für Lust nach Mehr gesorgt. Zumal der Einstieg in die Geschichte schon wirklich gut war und für einen klaren Einblick in Joes Arbeit gesorgt haben. Dass er als Psychologe, der nur zufällig in diese Mordermittlungen hineinrutscht, im Mittelpunkt der Geschichte steht, fand ich wirklich sehr spannend. Seine Perspektive zu lesen, hat schon gereicht, um einen intensiven Einblick zu bekommen. Am meisten beeindruckt haben mich jedoch die Geschichte rund um die Morde, Bobby, die Vergangenheit dahinter und alles, was noch dazugehört! Was mit einem Mord an einer Krankenschwester begonnen hat, wurde zu einem riesigen Netz aus Verstrickungen, Rache, Kindheitstraumata und vielem mehr. Ich fand Bobbys Charakter von Anfang an sonderbar, aber dass so viel hinter dieser Figur stecken würde, habe ich nicht erwartet. Ich habe jedenfalls jede Sekunde mitgefiebert und vor allem mitgelitten, als Joe unschuldig in diese Geschichte mithineingezogen wurde. Sein Anteil an dieser langen Mordserie war jedenfalls sehr spannend! Gleichzeitig hatte ich Angst um ihn und seine Familie. Auch seine Beziehung zu Vincent Ruiz war ein interessanter Faktor, ebenso wie zu Elisa. Seine Ehe mit Julien fand ich sehr schwierig zu greifen. Dennoch hat man gemerkt, dass sie ihm wichtig war, ebenso wie Charlie! Am meisten mitgefiebert habe ich jedoch zum Ende hin. Die Geschichte hat sich sehr rasant in eine gefährliche Richtung entwickelt und den Leser sprachlos gemacht. Die Ereignisse am Ende waren krass, aber das Ende an sich richtig schön! Das war einfach ein verdientes Ende für Joe und seine Familie. Die Aufklärung der Morde war ebenfalls super spannend und viel größer, als anfangs gedacht.
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz definitiv 5 von 5 Sternen! Mich konnte die Geschichte rundum beeindrucken und für Lust auf mehr sorgen. Bin gespannt auf Band 2!
- Lilly Lindner
Splitterfasernackt
(440)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchDas Cover ist sehr schlicht und zerbrechlich gestaltet, was perfekt zu der sehr persönlichen und tiefgehenden Geschichte passt. Es wirkt direkt sehr verletzlich. Lilly Lindner hat einen ganz eigenen, fast schon poetischen Schreibstil. Sie findet Worte für Gefühle, die man sonst kaum beschreiben kann. Das Buch ist unglaublich ehrlich und traurig, aber auch wunderschön geschrieben. Es geht um Themen, die weh tun, aber man kann das Buch kaum weglegen, weil es einen so tief berührt. Wer Geschichten mag, die wirklich unter die Haut gehen und ehrlich sind, sollte das hier unbedingt lesen.
- Simon Beckett
Die Verlorenen
(472)Aktuelle Rezension von: Tessa587ich mag die Bücher von Simon Beckett eigentlich sehr gerne, dieses war nichts für mich! Der Protagonist ist alle paar Seiten von einer beschissenere Situationen zur nächsten gekommen, das hatte was von "Lachend ins Messer rennen". Das empfand ich als sehr anstrengend! Wo ich sehr viel Abzug geben muss ist, dass er keine 5 Minuten irgend etwas an Infos für sich behalten kann. Selbst in einer erfunden Geschichte ist das wenig glaubwürdig, das ein Polizist der seit 16 Jahren in seinem Beruf tätig ist, so eine schnatter Tante ist
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(398)Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner"Selfies" ist der 7. Teil der Reihe rund um das Sonderdezernat Q - dieses Mal erfahren wir endlich mehr über den Hintergrund zu Rose - dazu warum sie ist wie sie ist und was sie alles erlebt hat und erdulden musste und warum sie immer wieder wie eine durchgeknallte wandelnde Zeitbombe wirkt. Nach diesem Buch habe ich Verständnis für Rose, ich hatte Mitleid mit ihr, war wütend und geschockt und jetzt hoffe ich für sie dass alles wieder gut wird - soweit das überhaupt möglich ist ... aber das erfahren wir wohl erst im nächsten Teil
Der Fall um den es in diesem Buch geht ist wie gewohnt verzwickt und es gibt mehrere Handlungsstränge die am Ende zusammenfinden und ein großes Gesamtbild ergeben. Normalerweise beginnt das Sonderdezernat Q in einem Cold Case zu ermitteln und dann ergibt sich die Verknüpfung zu einem aktuellen Fall - dieses Mal ist es umgekehrt ... durch einen aktuellen Fall ergibt sich eine vage Verbindung zu einem Cold Case und Carl, Assad und co beginnen zu ermitteln
Parallel dazu erschüttern mehrere Fälle von Unfällen mit Fahrerflucht Kopenhagen und als Leser bekommt man hier die Sicht aus Tätersicht zu lesen
Das Ende was die Fälle angeht fand ich sehr gelungen und ich musste sogar schmunzeln - wie sagt man so schön "Karma schlägt zurück"
was Rose angeht ist das Ende relativ offen und ich hoffe sehr dass man im nächsten Teil noch einiges erfährt - und wenn es vielleicht nur in Form von einem "Rückblick" ist
- Lauren Rowe
The Club – Flirt
(543)Aktuelle Rezension von: MommeetsbooksZum Anfang war ich absolut nicht begeistert, aber ich wollte nicht so schnell aufgeben . Gott sei Dank habe ich es nicht getan , ab der zweiten Hälfte wurde es einfach besser und besser und ich konnte es gar nicht mehr weglegen .
Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht!
Jetzt möchte ich sofort das zweite Buch lesen 😍 - Charlotte Link
Die Entscheidung
(314)Aktuelle Rezension von: til_tomasko9Handlung:
Simon wollte eigentlich sein Weihnachtsfest mit seinen Kindern in dem Ferienhaus an der Französischen Küste verringen, doch diese sagen ihm kurzfristig ab. Als er am Strand spazieren geht trifft er auf eine verwirrte Frau namens Nathalie, dass sie alles radikal verändern wird hat er wohl nicht gedacht....
Die Autorin:
Ich liebe liebe den Schreibstil von Charlotte Link. Sie schreibt aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven. Sie ist für mich die einzige Autorin, die schleichende Spannung aufbauen kann ohne es langweilig zu machen.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch wirklich sehr sehr gut und hat sich definitiv sie 5 Sterne verdient! Es ist unglaublich Spannung und das Buch ist nicht wegzulegen. Trotzdem ist das Thema sehr schwer ernst, also wenn euch Menschenhandel, Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch betreffen ist das eher nicht ein Buch für euch, denn diese Themen kommen während des Buches immer wieder vor.. Aber ich fand dieses Buch so so toll.
- Andreas Franz
Jung, blond, tot
(520)Aktuelle Rezension von: AlissilaDer Thriller konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Vor allem die ermittlerische Seite wirkt für mich eher schwach: Statt die Handlung voranzutreiben oder die Figuren zu vertiefen, verlieren sich die Kapitel häufig in unwichtigen Details – etwa darin, dass die Hauptprotagonistin ständig raucht und trinkt. Wirklich etwas über die Charaktere selbst erfährt man dagegen kaum, was es schwer macht, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.
Auch die Spannung blieb für mein Empfinden nur mittelmäßig. Viele Entwicklungen waren vorhersehbar, und der Mörder war relativ früh erkennbar, sodass die Auflösung kaum Überraschungen bot.
Insgesamt war es für mich daher nur ein durchwachsenes Leseerlebnis – solide geschrieben, aber ohne echten Nervenkitzel oder Tiefgang.
- Paulo Coelho
Elf Minuten
(1.123)Aktuelle Rezension von: Filip2806„11 Minuten“ von Paulo Coelho ist ein faszinierender Roman, der auf poetische Weise die Themen Liebe, Sehnsucht und Selbstfindung erkundet. Die Geschichte der jungen Maria, die ihren Weg von einem kleinen brasilianischen Dorf ins Nachtleben Europas findet, ist sowohl berührend als auch inspirierend. Coelhos einfühlsamer Schreibstil lädt dazu ein, die Grenzen zwischen körperlicher und emotionaler Liebe zu hinterfragen. Besonders die Tagebucheinträge der Protagonisten sind spannend zu verfolgen. Das Buch besticht durch seine Tiefgründigkeit und vermittelt gleichzeitig Hoffnung und Mut, die eigenen Träume zu verfolgen. Eine wundervolle Lektüre, die besonders sich für angenehme Sommernächte geeignet ist.
- Chimamanda Ngozi Adichie
Americanah
(222)Aktuelle Rezension von: anni_055Das Buch erzählt die Geschichte einer jungen nigerianischen Frau und eines jungen nigerianischen Mannes. Beim lesen begleitet man sie durch verschiedene Lebensphasen und kriegt sowohl spannende Einblicke in das Leben der Mittelschicht (damals) in Nigeria wie auch in das Leben als Westafrikaner in den USA und Großbritannien. Es ist sehr gut geschrieben und die Charaktere sind sehr authentisch. Insgesamt konnte ich mich während des Lesens immer wieder gut in sie hineinversetzen und habe mit ihren Erfolgen und Niederlagen sehr mitgefühlt. Die Autorin befasst sich auf eine sehr ehrliche und erfrischende Art mit Themen wie Liebe, Gesellschaftliche Strukturen und Heimat. Dabei fand ich es sehr spannend Einblicke in eine nigerianische Perspektive auf die USA und Großbritannien, aber auch auf Themen wie Rassismus, soziale Unterschiede und Migration zu bekommen. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut und würde es vielleicht sogar zu den besten zählen, die ich bisher gelesen habe. Ich würde es jeder Person weiterempfehlen, die gerne spannende Bücher über das echte Leben liest, inklusive den allgegenwärtigen Themen wie Liebe, Freundschaft und Zukunftsängsten, aber auch mit gesellschaftlich relevanten Themen, wie Korruption, Machtstrukturen, Reichtum, Rassismus und Sexismus.
- Antonia C. Wesseling
Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
(310)Aktuelle Rezension von: SunshinesIch verfolge die Bücher rund um Antonia Wesseling und muss sagen, dass sie sich mit diesem Roamcethriller selbst übertroffen hat. Es ist mal etwas komplett anderes und hat mich dennoch überzeugen können.
Ich finde, dass das Cover schon hervorragend zum Inhalt passt. Es ist schwarz und düster und interessant. Die Handlung des Buches war komplett anders als erwartet, hat mir so jedoch sogar etwas besser gefallen. Es geht um das Verschwinden von Lolas Mitbewohnerin, welche plötzlich nicht mehr nach Hause zurückkehrt. So beschließt diese auf eigene Faust mit ihren Freunden das Verschwinden aufzuklären. Ich finde es gut, dass das Bucht nicht realitätsfern sind, sondern auch wahre Begebenheiten beleuchtet, im dem Sinne, dass schon einige Menschen in die Fänge von Loverboys gekommen sind. Der Einstieg ist ebenso sehr spannend.
- Andreas Franz
Das achte Opfer
(345)Aktuelle Rezension von: AlissilaNachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, war ich gespannt auf die Fortsetzung und muss sagen: „Das achte Opfer“ hat mir inhaltlich deutlich besser gefallen als der erste Band. Die Grundidee der Geschichte ist wirklich packend und besonders das Ende war absolut klasse und überraschend.
Allerdings gibt es auch diesmal Aspekte, die den Lesefluss für mich massiv gestört haben. Das Buch besticht leider wieder durch ständige Wiederholungen und sehr ausschweifende Beschreibungen, die die Story kein Stück voranbringen. Zudem empfinde ich das Verhalten der Kommissare als ziemlich daneben: Der permanente Alkoholkonsum und das ständige Kettenrauchen nehmen einen viel zu großen Raum ein. Wenn man über diese Marotten und die unnötigen Längen hinwegsehen kann, bekommt man zwar einen spannenden Krimi geboten, doch aufgrund der genannten Kritikpunkte reicht es für mich insgesamt nur für drei Sterne.
- Kristina Ohlsson
Schwesterherz
(202)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …
Fazit
Ein Buch das mich gespalten zurück lässt. Der Anfang war sehr langatmig so das ich fast aufgehört hätte. Ab der Mitte wurde es dann richtig spannend mit offenem Ende. Bin gespannt wie es weiter geht. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt.
- Virginie Despentes
Das Leben des Vernon Subutex 1
(109)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Im Angesicht der Katastrophe hält sich Vernon an einen Grundsatz: so tun, als ob nichts wäre.‘ (Seite 7)
Vernon Subutex ist Ende 40 und hat 25 Jahre lang als Plattenverkäufer im ‚Revolver‘ in Paris gearbeitet. 2006 musste er seinen Plattenladen schließen, und nun ist ihm das Geld ausgegangen. Er hat keinen Kaffee mehr im Haus, kaum Tabak, kein Essen, und das Wohngeld kommt schon seit Monaten nicht mehr.
In seinem Umfeld sind zudem viele Leute gestorben, und nun muss er auch noch seine Wohnung räumen.
Als er die Wohnung verlässt, nimmt er drei Tapes mit, die Aufnahmen des verstorbenen Alexandre Bleach enthalten. Und er überlegt, bei wem er sich nun einquartieren kann. Zuerst kommt er bei Emilie unter, die darüber alles andere als begeistert ist, und zieht dann von einem (früheren) Freund zum nächsten.
Ich bin schon seit vielen Jahren um ‚Das Leben von Vernon Subutex‘ geschlichen, aber irgendwie hat es sich nie stimmig angefühlt, das Buch zu lesen oder das Hörbuch zu hören. Nach meiner Approbationsprüfung habe ich mich nun endlich dazu entschlossen, die Roman-Trilogie von Virginie Despentes zu lesen.
Bei der Lektüre kommt von Anfang an eine richtige Paris-Stimmung auf. Paris ist bei Despentes etwas schmuddelig und heruntergerockt, aber ganz unverwechselbar Paris - ein Paris jenseits der Touristenpfade.
Nach einem starken Anfang flachte die Handlung meiner Meinung nach im Verlauf eher ab und hat mich stellenweise nicht mehr richtig fesseln können. Zum Glück bin ich aber bei der Stange geblieben, denn dieser Roman, der sich um Sex, Gewalt, Drogen, Armut, Rassismus, Politik etc. dreht, hat dann wieder ordentlich Fahrt aufgenommen, hat mich begeistert, fasziniert, bewegt, schockiert.
Und am Ende habe ich richtige Lust, auch den zweiten und dritten Band zu lesen. - Truman Capote
Frühstück bei Tiffany
(661)Aktuelle Rezension von: Renate1964Im Mittelpunkt der kurzen Erzählung von aTruman Capote steht das Partygirl Holly Golightly. Sie lernen wir aus Sicht eines namenlosen Ich- Erzählers kennen. Trotz aller reichen Verehrer und länger Nächte ist sie auf der Suche nach sich selbst, nach ihrer Heimat, wo sie keine Angst mehr hat. Auch der Erzähler liebt sie und beschreibt sie sensibel























