Bücher mit dem Tag "provence krimi"

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31 Bücher

  1. Cover des Buches Madame le Commissaire und die tote Nonne (ISBN: 9783426521977)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die tote Nonne

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Ein schöner Ausflug in einen botanischen Garten an der provenzalischen Küste bringt Madame le Commissaire Isabelle Bonnet keine Entspannung, sondern einen neuen Fall. Eine junge Nonne ist die Klippe herumtergestürzt, doch Isabell glaubt nicht an einen Unfall, wie ihre Polizeikollegen. Sie nimmt die Ermittlungen auf und endet schlussendlich in einem Kloster. Findet sie den Mörder mit einer göttlichen Fügung?

    Der fünfte Fall von Madame le Commisaire Isabelle Bonnet ist wie gewohnt flüssig geschrieben und versetzt den Leser wiederum in das savoir vivre der Provence. In der Geschichte wird zudem Isabelle mit ihrer Spezialeinheit-Vergangenheit selbst in den Vordergrund gestellt. Sie hat einiges zu überdenken. Das fand ich schön, so kam man ihr näher als bislang schon. Nach dem Ende bin ich nun gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird, der nächste Band wartet schon auf mich.

    Mein Fazit: Die Reihe geht weiter in einer provenzalischen Wohlfühlatmosphäre und mit einer nachdenklichen Protagonistin. 4 Sterne.

  2. Cover des Buches Gefährlicher Lavendel (ISBN: 9783548289069)
    Remy Eyssen

    Gefährlicher Lavendel

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Auch der 3. Krimi um Rechtsmediziner Leon Ritter ist wieder extrem spannend. Die Ereignisse im beschaulichen Provence-Städtchen Le Lavandou überschlagen sich, es gibt drei Leichen und einen Vermissten. Leon hat einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, aber Polizeichef, Staatsanwältin und die meisten Polizisten sind da ganz anderer Meinung. Sie wollen den Fall möglichst schnell und ohne Skandale lösen. Leon hingegen möchte die Wahrheit herausfinden und ermittelt daher wieder einmal auf eigene Faust.

    Beim Showdown während eines extrem starken Gewitters, muss Leon innerhalb von Sekunden eine Entscheidung treffen und verfolgt die Verdächtige auf eigene Faust. Schafft er es, sie zu einem Geständnis zu überreden? Oder liegt er mit seinen Vermutungen dieses Mal komplett falsch und verfolgt nicht die Richtige? Ein sehr spannendes Ende! 

    Der Krimi ist wie schon die Vorgänger extrem spannend geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Und die wundervolle Kullisse in der Provence und die sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren sorgen dafür, dass man ein paar sehr angenehme Lesestunden verbringt.

  3. Cover des Buches Dunkles Lavandou (ISBN: 9783548291277)
    Remy Eyssen

    Dunkles Lavandou

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Ein neuer Fall für den Gerichtsmediziner Leon Ritter an der Cote d'Azur.

    Nachts fällt eine junge Frau von der Autobahnbrücke direkt vor einen LKW und wird von ihm quasi zermalmt. Leon obduziert die Leiche und sein anfänglicher Verdacht, dass die Frau schon tot war, als sie von der Brücke stürzte, wird bestätigt. 

    Haben sie es mit einem Serienmörger zu tun fragen sich Leon und die Polizistin Isabelle wenige Tage später als eine 2. junge Frau tot aufgefunden wird? Beide Frauen sind vor ihrem Tod gefoltert worden. Doch wer tut so etwas und warum? In Leon beginnt ein schrecklicher Verdacht zu reifen. Und die Zeit läuft ihnen davon, denn es werden weitere Frauen vermisst. 

    Und neben der Arbeit macht Leon sich Sorgen um Isabelle, die krank zu sein scheint. 

    Ein sehr spannender Krimi aus Südfrankreich mit schönen Landschaftsbeschreibungen! Er lässt sich auch unabhängig von der Serie lesen. 

  4. Cover des Buches Das Grab unter Zedern (ISBN: 9783548289076)
    Remy Eyssen

    Das Grab unter Zedern

     (85)
    Aktuelle Rezension von: maria61
    Schon in Jahresfrist versorgt der Autor die Fans von Dr. Leon Ritter mit einem neuen Fall für den engagierten deutschen Gerichtsmediziner, der nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag seine neue Heimat in Südfrankreich fand.
    Im aktuellen Fall wird der vermeintlicher Kindermörder Paul Simon vom Berufungsgericht freigesprochen und kehrt in seinen Heimatort zurück, nicht ohne die Wut der dortigen Bevölkerung heraufzubeschwören. Alle sehen in ihm den Mörder seiner Tochter Amélie. Als am Strand ein Toter gefunden wird, ist für die Polizei schnell ein Verdächtiger gefunden. Leon Ritter beginnt mit seiner ganz persönlichen Suche nach dem Mörder. Dabei hat er nicht nur Gegenwind in den Reihen der Polizei zu spüren, sondern hat auch mit den Intrigen an seinem eigenen Arbeitsplatz zu kämpfen, wo ihm vom Klinikleiter ein weiterer Kollege vor die Nase gesetzt wird.
    Der eigentliche Fall bleibt diesmal etwas flach, auch plätschert die Handlung zu gemütlich dahin, bis dann kurz vor dem Schluss die Spannung steigt. Leon Ritter zeigt sich wieder von seiner kämpferischen Seite, der sich in einen Fall verbeißt und gegen Widerstände anzukämpfen weiß. Dabei kann er immer auf die Unterstützung von Isabelle vertrauen, die sich als stellvertretende Chefin der Gendarmerie auch in ihren eigenen Reihen gegen Anfeindungen wappnen muss. Die persönliche Beziehung der beiden wurde in den vorhergehenden Bänden besser herausgearbeitet.
    Alles in allem ist der 4. Band der Reihe unterhaltsam, reicht aber an die spannenden und weitaus interessanteren Fälle der vorangegangenen Teile nicht heran.
  5. Cover des Buches Verhängnisvolles Lavandou (ISBN: 9783548064185)
    Remy Eyssen

    Verhängnisvolles Lavandou

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Krautgaernter

    Wie die Vorgänger war es wieder ein wunderbarer Krimi mit dem Rechtsmediziner Leon Ritter. Remy Eyssen schafft es wieder das französische Lebengefühl dem Leser zu vermitteln. Der Kriminalfall ist dieses Mal etwas "ausgefallener", aber trotzdem sehr spannend bis zur letzten Minute.


  6. Cover des Buches Provenzalische Verwicklungen (ISBN: 9783734101625)
    Sophie Bonnet

    Provenzalische Verwicklungen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich denke wer die Provence und unterhaltsame Krimis mag, dem kann diese Reihe gut gefallen. Der Auftakt war besser als erwartet und durchaus solide und unterhaltsam. Der Fall selbst war interessant, die Auflösung kam sehr kurz vor Schluss und wurde dann relativ unspektakulär abgehandelt. In dieser Hinsicht nicht unbedingt ein Highlight, aber solide und mit Potential. Den Hauptcharakter mochte ich gern. Leider sticht kein anderer Charakter wirklich hervor. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, die Reihe weiterzulesen, aber es war auch nicht schlecht.

  7. Cover des Buches Madame le Commissaire und der tote Liebhaber (ISBN: 9783426521984)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der tote Liebhaber

     (36)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Kaum aus der Reha zurück in ihrer Heimatstadt, sieht sich Isabelle mit einem Mord konfrontiert, der ihr diesmal sehr nahe geht - ihr Exfreund, der Bürgermeister von Fragolin, wurde brutal ermordet! Isabelle, zunächst unsicher, ob sie sich an den Ermittlungen offiziell beteiligen soll, stürzt sich schließlich mir Eifer in die Suche nach dem Mörder... und wird fündig.

    Ich habe diese Krimireihe vor einiger Zeit eher durch Zufall entdeckt und bin erst mit Band fünf in die Handlung rund um Isabelle eingestiegen, trotzdem hat mich sowohl die Story als auch die idyllische, entspannte Kulisse und Atmosphäre des Buches überzeugt.
    So auch dieser Band sechs. 

    Man findet sich recht schnell in der Geschichte zurecht, weshalb diese Bücher auch bequem unabhängig voneinander gelesen werden können. Nachdem der Leser mit den handelnden Personen bekannt gemacht wurde, steigt man auch schon in den eigentlichen Kriminalfall ein und begleitet die Protagonistin bei ihren Ermittlungen.
    Dem Autor ist es wieder gelungen, eine spannende und gleichzeitig ruhige Atmosphäre zu erschaffen, bei der man unbedingt weiterlesen möchte. Zudem kann man wunderbar miträtseln und versuchen, den wahren Täter zu entlarven. Gekonnt wird man hier aber auf falsche Fährten gelockt, die schließlich aber in einer gelungenen Auflösung entkräftet und geklärt werden.

    Ich habe auch bei diesem Krimi wieder einmal die Idylle, das südfranzösische Flair und das wunderbare Lebensgefühl genossen, dass dieses Buch vermittelt. Zudem hat mich auch der Kriminalfall selbst sehr gut unterhalten. 

    Dank des eingängigen, leichten Schreibstils, der sich herrliche flott lesen lässt, kommt nirgends Langeweile auf, daher möchte ich an dieser Stelle fünf Sterne vergeben.

    Diese Kriminalromane sind Spitze und spielen definitiv in der gleichen Liga wie Donna Leon und Co.

  8. Cover des Buches Provenzalischer Sturm (ISBN: 9783764507589)
    Sophie Bonnet

    Provenzalischer Sturm

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Maddinliest

    Es soll ein ganz besonderes Wochenende für den Chef de Police Pierre Durand und seine Lebensgefährtin Charlotte werden. Die wunderschöne Weinregion Chateauneuf-du-Pape und ein romantisches Hotel sollen der Rahmen für den Heiratsantrag sein, den Pierre vorbereitet hat. Aber es kommt leider alles ganz anders als gedacht, zum einen wird die traute Einsamkeit durch die Anwesenheit der beiden Väter gestört und zum anderen findet dann auch noch eine Verkettung dramatischer Unfälle in der Region eine Fortsetzung im Hotel. Nun ist das Ermittlungstalent von Pierre Durand gefragt, der den großen Zufällen vor Ort keinen Glauben schenkt...

    "Provenzalischer Sturm" ist bereits der achte Band um den liebenswerten und sympathischen Ermittler Pierre Durand. Ich bin mit dem aktuellen Fall in die Reihe eingestiegen und hatte zu keiner Zeit Verständnisprobleme. Die Autorin Sophie Bonnet erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich aufgrund eines wohldosierten Lokalkolorits schnell in den Süden Frankreichs entführte. Der Spannungsbogen wird mit den Unfällen vor Ort und den dramatischen Entwicklungen im Hotel gut aufgebaut und über die sich anschließenden Ermittlungen auf einem konstanten Niveau gehalten. Was das Buch aber für mich besonders lesenswert macht sind weniger die packenden Recherchen als das authentisch geschilderte Leben in der Region, gespickt mit vielen Informationen zu der besonderen Weinregion, und die Protagonisten, die dem Ganzen einen besonderen Charme verleihen. Das Finale kann dann mit einer gut nachvollziehbaren Auflösung überzeugen und schließt den Roman gelungen ab.

    Insgesamt ist "Provenzalischer Sturm" für mich ein gelungener Regional-Krimi, der mit schön gezeichneten Protagonisten, einer fantastischen Umgebung und dem Erzähltalent der Autorin überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  9. Cover des Buches Verhängnisvolle Provence (ISBN: 9783958192836)
    Sandra Åslund

    Verhängnisvolle Provence

     (63)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Eigentlich wollte Kommissarin Hannah Richter ein paar ruhige Urlaubstage mit ihrem Liebsten verleben, doch daraus wird nichts. Ein Mordfall in Köln, mit eindeutigen Verbindungen nach Frankreich, just in die Region, in der Hannah bereits während eines Austauschprogramms arbeitete, gibt der Polizei zahlreiche Rätsel auf. Ein Familienbetrieb in der Naturkosmetikbranche, eine Unternehmensexpansion und Mitarbeiter, die ganz genau hinschauen. Viele Anhaltspunkte für die Ermittler, aber nur wenig Zeit den Fall zu lösen..

    Immer wieder verschlägt es Hannah Richter in die Region Vaison-la-Romaine, mal aus privaten, mal aus beruflichen Gründen, doch über kurz oder lang geht es immer um Mord. In diesem Fall nimmt das Geschehen allerdings in Köln seinen Anfang, die Verbindung nach Frankreich ergibt sich erst während der Ermittlungen.

    Egal ob man als Leser bereits in den vorangegangenen Bänden dabei war oder neu einsteigt, recht schnell hat man sich innerhalb der Gegebenheiten und den Charakteren zurecht- und eingefunden. Hier ist die ruhige und unaufgeregte Erzählweise absolut positiv zu bewerten, da wichtige Informationen zu Figuren und vergangenen Ereignissen kurz und kompakt erläutert werden. Vorkenntnisse sind entsprechend nicht zwingend notwendig.

    Ein wenig mehr Tempo wünscht man sich im weiteren Verlauf allerdings, was auch die Spannung nochmals merklich steigern würde. Zwar ist der Fall als solcher inhaltlich sehr verstrickt und wahrlich nicht einfach zu rekonstruieren, dennoch hätte ein bisschen mehr Esprit nicht geschadet. Ansonsten tragen aber durchaus einige Überraschungsmomente dazu bei, dass man eng an Hannahs Seite bleibt, um keine Wendung zu verpassen. Schließlich könnte hinter der nächsten Ecke die Lösung liegen. Das Wechselspiel zwischen Köln und Frankreich bringt zudem frischen Wind ins Geschehen, auch wenn man sich manchmal in einer Sackgasse wähnt.

    Ein äußerst verwobener Fall mit einer interessanten Grundthematik und gekonnt eingeflochtenem Lokalkolorit beschert dem Leser ein paar spannende Lesestunden.

  10. Cover des Buches Schweigendes Les Baux (ISBN: 9783832181284)
    Cay Rademacher

    Schweigendes Les Baux

     (25)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey

    Mitten in einer Kunstperformance, gehüllt ins Dunkle einer Höhle, wird einem ahnungslosen Herrn von hinten die Kehle durchgeschnitten. Für einen solchen Mord braucht man nicht nur ein scharfes Messer, sondern auch eine gehörige Portion Kaltschnäuzigkeit. Dieser Tod ist lautlos, blutig und grausam.

    Getroffen hat es einen Privatdetektiv, der eigentlich nur bei Millionen-Diebstählen von Gemälden engagiert wird. Er kam in die Provence jedoch nur wegen eines kleinen Porträts, gemalt von einer lokalen Künstlerin, die inzwischen verstorben ist. Es zeigt eine junge Frau und einen Mandelzweig. Dem bestohlenen Eigentümer dieses Bildes gehört eine Mandelbaumplantage, die er erst vor sieben Jahren gekauft hatte, um von Paris in die Provence überzusiedeln.

    Dort lebt er nun mit seiner schönen Frau und deren zwei missratenen Kindern. Außer ihm scheint sich auf seinem Hof niemand wohlzufühlen. Eine Ausnahme ist jedoch sein Sohn aus erster Ehe, der nicht im Haus wohnt und auch ansonsten recht sonderbar zu sein scheint.

    Captain Blanc, der in diesem Mordfall ermittelt, findet schnell heraus, dass es reichlich viele sonderbare zeitliche Zufälle in Zusammenhang mit dem Geschehen gibt. Vor sieben Jahren ermordete ein Familienvater seine Frau und seine Kinder. Seitdem ist seine Spur versickert. Vor sieben Jahren kamen aber auch die Freunde des Plantagenbesitzers in diese Gegend. Und einige kannten den Massenmörder. Es gibt auch keine Daten über den sonderbaren Sohn, die mehr als sieben Jahre zurückreichen.

    Je mehr sich Blanc mit diesem Mord beschäftigt, umso mehr seltsame Zusammenhänge tun sich auf. Nicht nur was den Mord anbelangt. Sein Vorgesetzter vögelt die kriminelle und drogensüchtige Tochter des Mandelbauern und hält die Hand über sie. Das gestohlene Bild zeigt ihre fremdgehende Mutter in jungen Jahren. Und schließlich sammelt deren Sohn Material über den verschwundenen Massenmörder. Wie passt das alles zusammen?

    Blanc kommt nicht vorwärts, und am Ende gehen ihm die Verdächtigen aus. Doch schließlich trifft ihn in letzter Minute fast der Schlag, als sich die einzig logische Lösung vor ihm auftut. Konservativ wie er nun mal ist, hatte er die Vielfältigkeit der Geschlechterlage unterschätzt.

    Die Geschichte ist ein wenig wild, und nicht alles hat wirklich Hand und Fuß darin. Aber was soll’s? Sie ist unterhaltsam und nicht langweilig, weil es Rademacher gelingt, sie in hinreichender Spannung so lange in der Schwebe zu halten, bis das unerwartete Ende die Lösung bringt.

  11. Cover des Buches Provenzalisches Feuer (ISBN: 9783734105920)
    Sophie Bonnet

    Provenzalisches Feuer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: talisha
    Dieser vierte Fall für Pierre Durand taucht tief ein in die Geschichte der Provence.  Ein provenzalisches Feuer wütet, still und leise in den Köpfen einiger Okzitanien-Fans. Doch geht es hier tatsächlich darum, dass einige Menschen sich eine eigenständige Kultur wünschen oder um etwas ganz anderes?

    Vielleicht hätte Journalist Maxim Sachet mehr gewusst, doch beim jährlichen Saint-Jean-Fest wird Maxim ermordet und da stellt sich natürlich die Frage, an welcher Geschichte er dran war. Hat sein Tod etwas mit der okzitanischen Musikszene zu tun oder dem angeblichen Selbstmord eines Schriftstellers vor über vier Jahren? 

    Dieser wollte Bücher über das Leben in Sainte-Valérie schreiben. Für die einen hätte das mehr Tourismus und mehr Geld bedeutet, für die anderen mehr Tourismus und das Verlieren des dörflichen Lebens. Die meisten wollten nicht, dass über sie geschrieben wird und vielleicht sogar ihre Geheimnisse öffentlich werden.  Die Dorfbewohner schweigen, auch der alte Polizist, dessen Stelle Pierre Durand übernahm. 

    Es ist ein verzwickter Fall für Pierre Durand und seine Kollegen. Zwischen Kultur, Politik und Pastis geht er gründlich jeder Spur nach, muss sich sogar von Madame Duprais chauffieren lassen, aber am Ende löst er das fast perfekte Verbrechen. 

    Fazit: Spannender vierter Fall für Pierre Durand, bei dem man einiges über die okzitanische Kultur erfährt. 
    5 Punkte.  
  12. Cover des Buches Madame Beaumarie und die Melodie des Todes (ISBN: 9783709979273)
    Ingrid Walther

    Madame Beaumarie und die Melodie des Todes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Smberge

    Inhalt: 

     

    Florence Beaumairie ist pensionierte Sekretärin bei der Pariser Polizei und möchte ein Musikfestival in Avingnon besuchen. Kurz vor dem Konzert wird der Dirigent tot aufgefunden und schon bald verschwinden weitere Musiker. Bei Florence erwacht der alte Jagdinstinkt, denn sie hat schon während ihres Berufslebens nicht nur als Sekretärin gearbeitet, sondern hat sich auch aktiv an den Ermittlungen beteiligt. Schon schnell wird klar, dass sich Florence wieder mitten einer Ermittlung befindet.

     

    Meinen Meinung: 

     

    Dieser Krimi lebt von dem Charakter der Florence, die sehr offen und freundlich ist und schon sehr bald einige nette Bekannte in Avignon hat. Sehr gut haben mir auch die Beschreibungen der Provence gefallen, die Lavendelfelder, die Menschen und die kleinen Ortschaften, die trotz der Mordermittlungen ein schönes Bild der Region abgeben.

    Mir ist auch positiv aufgefallen, dass dieser Krimi nicht so blutig ist, wie viele andere Krimis. Es ist klar, dass hier Menschen ermordet werden, aber die Beschreibungen der Opfer sind sehr zurückhaltend und werden nur als Anlass für die Ermittlung genommen. Ansonsten ist es mehr eine spannende Ermittlung auf psychologischer Ebene, die aber nicht weniger Spannung erzeugt.

    Die Ermittlungen kommen zu nachvollziehbaren Ergebnissen und verknüpfen sich zu einer logischen Auflösung des Falls.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zu lesen. 

    Ein schöner Krimi, der den Leser mit einer sympathischen Ermittlerin in die schöne Provence entführt.

     

  13. Cover des Buches Die Toten vom Mont Ventoux (ISBN: 9783740802998)
    Ralf Nestmeyer

    Die Toten vom Mont Ventoux

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Der „Mont Ventoux“ aud deutsch „Berg der Winde“ ist eine Challenge für Profi- und Amateurradfahrer, die schon zahlreiche Todesopfer gefordert hat. Doch dass vier Menschen brutal erschossen worden sind, hat wenig mit dem Berg zu tun. 

    Capitaine Malbec beginnt zu ermitteln. Als sich herausstellt, dass drei der Toten eine reiche, arabischstämmige Familie mit Wohnsitz in England haben, wird der Fall zunehmend politisch und er wird - zu seinem Leidwesen - von dieser Ermittlung abgezogen. Doch auch die eingesetzte bilaterale Sonderkommission kann wenig Licht ins Dunkel bringen und wird nach anfänglichem Hype recht bald auf ein Minimum reduziert. Grund genug für Malbec, sich weiter Gedanken zu den Morden zu machen. Was, wenn der Anschlag nicht der Familie, sondern dem  

    Radfahrer gegolten hat? Immerhin war dieser ein bekannter Ex-Radrennfahrer, der nach einem Dopingskandal zurücktreten musste. 

    Meine Meinung: 

    Die Zutaten, eine reiche arabische Familie, Ex-Sportler, Doping etc. eignen sich sehr gut geeignet, einen fesselnden Krimi. Wenn er dann noch in einer der bekanntesten Gegenden Frankreichs spielt, kann nur einen Bestseller herauskommen. Nun, ganz so ist es nicht. Mir persönlich ist Capitaine Malbec nicht ganz so sympathisch. Sein eher üppig besprochenes Privatleben bringt die Handlung nicht weiter und wäre für mich zu reduzieren. Aber, anscheinend ist eine Prise Sex in der Provence inzwischen üblich. Das savoir vivre der Franzosen hingegen passt für mich gut in den Krimi. 

    Wie in fast jedem französischen Krimi sorgen ein missgünstiger Chef oder Staatsanwalt, Verquickungen der Politik für Zores, denen der Held natürlich Herr wird. Auch die ausländerfeindliche Haltung vieler Franzosen kommt wieder vor. Da muss ich mich als Leserin schon fragen, ist die Stimmung wirklich so? Ist das rechte Gedankengut einer Marine Le Pen so weit verbreitet? 

    Gut beschrieben ist die ziemlich miese Ausstattung (wackelige Resopaltischchen, alter PC etc.) der Dienststelle. 

    Die Auflösung ist mir einen Hauch zu schnell gegangen. Hier hätte man, statt die Seiten, die für Malbecs Privatleben zu ver(sch)wenden, etwas mehr Details hineinstecken sollen. 

    „Roter Lavendel“ der andere Provence-Krimi des Autors hat mir etwas besser gefallen. Gut gelungen sind die Beschreibung der Umgebung rund um den Mont Ventoux. Die lassen die Provence vor meinen Augen entstehen. Das ist allerdings keine Kunst, denn der Autor ist als Reiseschriftstelle bekannt.  

    Fazit: 

    Hat mich trotz der zugkräftigen Zutaten nicht ganz so begeistert. Daher gibt es nur 4 Sterne.

     

  14. Cover des Buches Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis (ISBN: 9783426521991)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis

     (22)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Der Beginn dieses siebten Bandes erinnert an den zweiten Band: Isabelle Bonnet wird es langweilig und kaum denkt sie es laut, passiert etwas. Eine Frau läuft Apollinaire vors Auto. Die Frau kann sich an nichts mehr erinnern - eine Zeitungsmeldung soll den Ermittlern Hinweise über die junge Frau liefern. Die gibt es zwar, aber es funktioniert nicht so wie geplant. 

    Spätestens jetzt hat Isabelle ihren Spürsinn ausgefahren und geht davon aus, dass da was faul ist. Der Fall wird aufgerollt und detektivisch wird allen Hinweisen und Spuren nachgegangen. Und tatsächlich - die Leser können es sich nämlich schon seit dem Prolog denken - ist die Frau ohne Gedächtnis nur ein Puzzlestein in einer grossen, kriminalistischen Verstrickung.

    Ich fand diesen sieben Band interessant und total spannend. Wie immer sorgen Aussagen oder Handlungen von Apollinaire für Schmunzler, die amourösen Vorlieben von Madame le Commissaire gerade nicht für viel Romantik und die Anrufe von Balancourt für das Wissen, dass an dem Fall was dran ist. 

    Dieses Mal habe ich den Krimi ausnahmsweise erst im grauen und dunklen Dezember gelesen. "Madame le Commissaire" sorgt mit seinem Setting in der Provence für blauen Himmel, viel Sonne und die im realen Leben vermisste Wärme. Dazu die fesselnde Handlung, so dass man auch nach dem Lesen gedanklich in Fragolin bleibt und sich auf den nächsten Fall freut. 

    Fazit: Erneut ein toller und unterhaltender Fall für die Kommissarin und ihren Assistenten. 

    5 Punkte.

  15. Cover des Buches Der Kommissar und die Morde von Verdon (ISBN: 9783746633268)
    Maria Dries

    Der Kommissar und die Morde von Verdon

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Commissaire Philippe Lagarde und seine Freundin Odette sind im Begriff ein paar gemeinsame Urlaubstage zu verbringen. Doch diese Pläne wirft die Beerdigung von Georges Lebeau, dem Ehemann von Odettes Freundin Hélène, über den Haufen. Immerhin bleiben den beiden ein paar Tage in der Provence.  

    Der örtliche Polizeichef hat Georges Tod als Selbstmord recht schnell zu den Akten gelegt, obwohl es laut Witwe keinen Anlass dafür gegeben hat. Sie ersucht Lagarde, Ermittlungen anzustellen. Da trifft es sich gut, dass sich drei ehemalige Jahrgangskollegen von Philippe in der Nähe wohnen. Gemeinsam klopft man das Umfeld des Toten ab und fördert Erstaunliches zu Tage.  

    Dann gibt es den nächsten Toten: Der ehemalige Bürgermeister stürzt in die Schlucht von Verdon.  

    Als dann noch der Dorfpfarrer erhängt aufgefunden wird, kann auch der Polizeichef Fremdverschulden nicht mehr ausschließen.

    Lagarde und seine Kumpel glauben nicht an Zufälle. Langsam kommen die Legenden rund um die Umsiedlung des Dorfes zu Gunsten des Stausees vor Jahrzehnten ans Tageslicht. Haben die etwas mit den ungewöhnlichen Todesfällen zu tun? 

    Meine Meinung: 

    Diesmal darf Kommissar Philippe Lagarde außerhalb der Normandie ermitteln. Doch auch hier gelingt es ihm durch Hartnäckigkeit und Charme, den komplexen Fall zu lösen. Er hat zwar nicht sein gewohntes Team um sich, aber seine ehemaligen Kollegen aus dem Ausbildungslager sind adäquater Ersatz. Hat doch jeder der drei Freunde ein Spezialgebiet. Allerdings hat genau dieses zufällige Zusammentreffen den Hauch des Glücksfalls, der für mich ein wenig zu konstruiert wirkt. Eleganter wäre es gewesen, seine Spezln „einfliegen“ zu lassen. 

    Wir dürfen wieder an den kulinarischen Genüssen teilnehmen und lernen eine neue bezaubernde Landschaft Frankreichs kennen: Die Gegend um den Lac Saint-Croix.

    Da es sich um den sechsten Band der Reihe handelt, ist der grundsätzliche Ablauf der Krimis klar: Viel Lokalkolorit, köstliches Essen, alte Rotweine und einen unkooperativen bis dämlichen Ortssheriff. Philipp Lagarde wird das Verbrechen schon aufklären. 

    Ich habe recht bald die richtigen Riecher bezüglich Täter gehabt. Das hat mich nicht weiter gestört, ist es doch interessant zu lesen, wann und wie der Ermittler die selbe zündende Idee hat.  

    Fazit: 

    Ein richtig netter Krimi, der Urlaubsfeeling verbreitet. Da muss es nicht hektisch oder voll Action zugehen. Gerne gebe ich 4 Sterne.

     

  16. Cover des Buches Madame le Commissaire und die panische Diva (ISBN: 9783426526736)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die panische Diva

     (18)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Ach ja, Südfrankreichkrimis haben immer dieses besondere Flair von Côte d'Azur und Savoir-vivre. Hierhin hat sich die Kommissarin Isabelle Bonnet hinversetzen lassen, nachdem sie in Paris einen traumatischen Einsatz überlebt hat. So viel jedenfalls schließt man als Leser aus den Andeutungen im Text, denn dieser Krimi ist immerhin schon der 7. Fall für Bonnet. Trotzdem kommt man auch ohne Vorkenntnisse gut in das Geschehen in hinein.

    Der Schauplatz wird sehr anschaulich beschrieben, auch mit den Personen wird man flott warm. Isabelle übernimmt den Personenschutz für eine bekannte Sängerin, die von einem fantasievollen Stalker aufs Hässlichste verfolgt wird.

    So gut mir auch das Setting gefällt, so zu überladen und unrealistisch empfinde ich den Plot. Es gibt einfach zu viele Akteure, und der Sex-Appeal von Isabelle erscheint mir doch maßlos überzogen.
    Das Buch war nett zu lesen, aber ich kann es nicht unbedingt weiterempfehlen. Deswegen nur 3 Lesesterne.
    Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.


  17. Cover des Buches Tod am Cours Mirabeau (ISBN: 9783746633176)
    Mary L. Longworth

    Tod am Cours Mirabeau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Mit seinem Restaurant „La Fontaine“ am Cours Mirabeaux hat der Meisterkoch Bear einen großen Wurf gelandet. Um seinen Erfolg auszubauen, will er noch ein paar Freisitze einrichten, doch damit zieht er den Zorn der Nachbarn auf sich. Als sein Tellerwäscher unweit des Brunnens eine Leiche entdeckt muss sich Verlaque mit den unliebsamen Ereignissen beschäftigen, obwohl er als Feinschmecker das „La Fontaine“ sehr schätzt. Um den Brunnen selbst ranken sich Mythen: erst, wen er wieder Wasser führt, wird der Fluch vom Restaurant genommen werden.

    Ich liebe die Provence-Krimis von Mary L. Longworth! Sie haben so viel Charme, Flair und sympathische Charaktere, dass die manchmal etwas zu beschauliche Kriminalhandlung das Vergnügen nicht beeinträchtigt. Mit Bear und seinem Tellerwäscher zwei weitere bezaubernde Figuren dazu gekommen, die hoffentlich noch häufiger auftreten werden.

    Ein Buch, das einen ganzen Sommerurlaub zwischen seinen Seiten birgt. Eine traumhafte Atmosphäre, die den Leser in ein sonnendurchflutetes Aix entführt. Ich liebe diese Reihe, wenn sie auch ihre Schwächen hat. Mit Verlaque habe ich einen Lieblingscharakter, dem ich durch jede noch so schwache Geschichte folgen würde. Ein wunderbarer Krimi, der sich vor allem durch sein Flair und seine Sympathy auszeichent. Cosy-Crime vom Feinsten!

  18. Cover des Buches Versuchung à la Provence (ISBN: 9783740805142)
    Andreas Heineke

    Versuchung à la Provence

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ckfree
    Das Cover weist einen Kriminalroman aus, während auf der Rückseite von einer Komödie, Liebesgeschichte und kulinarischem Reiseführer die Rede ist.
    Vielleicht ist genau diese Mischung das Problem, weshalb ich nicht wirklich an die Geschichte und die Charaktere heran kam.

    Dabei kann der Autor gut formulieren. Auch sonst ist der Schreibstil detailreich, ruhig und unaufgeregt, sodass man entspannt mit durch die Provence streifen kann ist.
    Leider nimmt daneben die Darstellung der Bruderschaft, ihrer Historie und kulinarischen Ergüsse insbesondere im Mittelteil ebenfalls sehr viel Raum ein, wodurch der eigentliche Kriminalfall für mich in den Hintergrund gerät und zum Ende hin überhastet wieder aufgegriffen wird.
    Dadurch kam für mich keine Spannung auf, und ich konnte das Buch auch gut mal beiseite legen.

    Die aufgeworfene Ethik-Diskussion in Sachen Tierschutz und Gesellschaftskritik regt zwar zum Nachdenken an, aber schießt vielleicht in ihrer Ausführlichkeit in diesem Rahmen übers Ziel hinaus.

    PS: Für zartbesaitete Gemüter oder Tierschützer ist dieses Buch sicher nicht das Richtige.
  19. Cover des Buches Mörderische Provence (ISBN: 9783596701643)
    Pierre Lagrange

    Mörderische Provence

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey
    Die Charakteren finde ich sehr gelungen. Obwohl es eine schlimme Geschichte ist, sind auch kleine witzige Passagen dabei. Die Story in sich ist sehr genau beschrieben, die Landschaft konnte ich mir sehr gut vorstellen . Es ist trotzdem kein Buch für schwache Nerven , was ein wenig über das Cover täuschen kann, da es sich ja um eiskalte Morde handelt.  Es ist für mich ein super Buch und ich werde auf jeden Fall den ersten und zweiten Fall auch noch lesen.
  20. Cover des Buches Das Geheimnis von La Bastide Blanche (ISBN: 9783746634586)
    Mary L. Longworth

    Das Geheimnis von La Bastide Blanche

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier will seine Memoiren in einem angesagten amerikanischen Verlag veröffentlichen, doch er wünscht nur mit einem ganz bestimmten, unbedeutenden Volontär zu verhandeln. Überrascht macht sich Justin auf den Weg nach Paris. Bei einem üppigen Abendessen erzählt Barbier ihm eine merkwürdige Geschichte. Sein Umzug in ein Geisterhaus, der umstrittene Tod seiner Frau Agathe und schließlich sein entführter Stiefsohn haben ihm ein unruhiges Jahr beschert. Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik setzten alles daran diesen Fall aufzuklären.

    Der siebte Band um Verlaque, Marine und Paulik wartet mit einer überraschenden Perspektive auf. Als Rückblick erzählt, wird die Haupthandlung immer wieder durch reflektierende Gespräche am Restauranttisch unterbrochen. Manchmal ging es mir auf den Geist, aber trotzdem gibt dies dem Krimi einen ganz besonderen Touch. Genau wie die angedeutete Geistergeschichte, die für einen tollen Gruseleffekt sorgt.

    Cosy Crime wie ich sie liebe, mit einem meiner Lieblingscharaktere und perfekten Urlaubsflair!

  21. Cover des Buches Provenzalischer Stolz (ISBN: 9783734110160)
    Sophie Bonnet

    Provenzalischer Stolz

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem nunmehr 7. Band verschlägt es Pierre Durand in die Camargue. 

    Doch von Beginn an: Pierre Durand wird durch eine Intrige des neuen Bürgermeisters entlassen und fällt in ein tiefes Loch. Leicht depressiv zieht er sich zurück, was ihm die Dorfbewohner übel nehmen. Als er dann noch zufällig ein abschätziges Gespräch seiner vermeintlichen Freunde belauscht, nimmt er das Angebot seines Nachbarn, ein Hausboot in die Camargue zu überführen dankend an. Auf der Fahrt will er mit sich ins Reine kommen.  

    Gleichzeitig macht ein Kettenbrief mit einer düsteren Prophezeiung rund um drei Sünder, die sterben werden, in ganz Frankreich die Runde. Wer sollen diese drei Sünder sein? Wer ist ohne Schuld? 

    Schon kurz nach Pierres Abreise wird die erste Leiche in seiner Nähe gefunden. Als er auf dem Hausboot einen schwer geschockten, mutmaßlichen Augenzeugen entdeckt, steckt er postwendend wieder in Ermittlungen, denn der Polizeipräfekt teilt ihn dem Ermittlerteam zu. Mit einem Schlag ist Pierre wieder ganz der Alte. 

    In einem zweiten Handlungsstrang macht sich die gute Seele des Rathauses auf, die Malversationen des amtierenden Bürgermeisters aufzudecken, um Pierre und den vormaligen Bürgermeister zu rehabilitieren. Es scheint, als gäbe es da einiges aufzudecken.  

    Meine Meinung: 

    Dieser 7. Fall unterscheidet sich ein wenig von den Vorgängern. Nicht nur, dass der Schauplatz die Camargue ist, sondern auch dadurch, dass Pierre nicht nur der strahlende Held ist. Er darf zweifeln (an sich und seinen Freunden), er darf depressiv sein und sich eine Auszeit gönnen (was ihm nicht gelingen wird). Er darf auch Hilfe in Anspruch nehmen, und zwar nicht nur bei seinen Recherchen, sondern auch im Leben. Das gefällt mir sehr gut. Freundin Charlotte spielt im Moment eine kleinere Rolle, da sie mit ihrem Wunsch nach mehr Nähe, Pierre ein wenig Angst einzujagen scheint. 

    Interessant finde ich Pierres Recherchen im Umfeld der Gitanes, die wie seit Jahrhunderten für alles was schief geht, verantwortlich gemacht werden. Die Vorurteile ihnen gegenüber haben sich nach wie vor nicht verändert. Wir Leser bekommen Informationen über das Leben der Gitanes völlig unaufgeregt und niederschwellig vermittelt.  

    Fazit: 

    Ein komplexer Fall für Pierre Durand, der nun kurzfristig auch außerhalb der Provence ermitteln darf. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

     

  22. Cover des Buches Dunkles Arles (ISBN: 9783832164836)
    Cay Rademacher

    Dunkles Arles

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Capitaine Roger Blanc will mit seiner heimlichen Geliebten Aveline ein gemeinsames Wochenende in Arles verbringen. Doch es kommt anders: Aveline wird Zeugin eines Mordes. Sie entkommt knapp dem Tod, der Täter jedoch stiehlt ihre Handtasche mit wichtigen Dokumenten. 

    Es handelt sich um den fünften Band der Reihe um den eigenwilligen Capitaine Roger Blanc. Er, seine Geliebte Aveline und andere Protagonisten sind bereits bekannt, werden jedoch noch einmal kurz vorgestellt. Insbesondere die gefährliche und deshalb so reizvolle Beziehung zwischen Blanc und der Untersuchungsrichterin und Gattin des Staatssekretärs wird deutlich gemacht. Aveline erscheint hier noch kälter als in den Vorgängerbänden, was letztendlich auch Blanc erkennen muss. Die Figuren des Falls in Arles sind der zwielichtige Commissaire Alphonse Lizeray, die ehrgeizige Kulturdezernentin von Arles Hélène Pelherbes, ihr Sohn und seine Freunde, die der rechten Szene zuzuordnen sind, allesamt sehr unsympathisch gezeichnet. 

    Blanc und Aveline setzen alles daran, die Tasche mit den Dokumenten zurück zu bekommen. Zu diesem Zweck liefern sich Blanc und der Tatverdächtige bzw. seine Freunde Verfolgungsjagden durch das, wie es der Titel zweideutig sagt, dunkle Arles. Außerdem stößt Blanc auf merkwürdige Todesfälle, die sehr schnell als erledigt zu den Akten gelegt werden.  

    Die Idee zu diesem Fall ist sehr gut, die Umsetzung zu Beginn gefällt mit weniger. Erst zum Ende hin nimmt der Krimi Fahrt auf. Am gelungensten ist das letzte Kapitel.

    Fazit: lesenswert, aber nicht der beste Fall dieser Reihe

  23. Cover des Buches Der Kommissar und die Tote von Saint-Georges (ISBN: 9783746635279)
    Maria Dries

    Der Kommissar und die Tote von Saint-Georges

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In seinem elften Fall bekommt es Philippe Lagarde mit einem „Cold Case“ zu tun. Die junge Claire Lamar ist vor vier Jahren ermordet worden und der Täter wurde nicht gefunden. Claires Eltern ersuchen Lagarde, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Da sie beste Beziehungen in die hohe Politik haben, wird der ehemalige Sonderermittler auch wirklich mit dem Fall betraut. Er holt dazu zwei seiner ehemalige Kollegen und Valerie, die kompetente Gendarmin in sein Team. Die vier sind entsetzt, welche Ermittlungspannen auf Grund diverser Streitigkeiten wegen der Zuständigkeiten passiert sind. 

    Typisch für Lagarde und sein Team ist, dass sie auch unkonventionelle Ermittlungsansätze zulassen. Recht bald ist klar, dass Claire nicht das einzige Opfer des Täter ist. Eine Frau hat später Selbstmord begangen und eine lebt in einer Heilanstalt.

    Akribisch arbeiten sie die teilweise lückenhaften Akten durch und befragen Zeugen von damals.  

    Meine Meinung: 

    Auch diesmal wieder ein fesselnder Fall, den Philippe Lagarde und seine Truppe bravourös lösen. Wer Maria Dries und ihren Kommissar Lagarde bereits kennt, weiß, dass kein Täter unentdeckt bleibt. 

    Obwohl Lagarde bereits zum 11. Mal ermittelt, ist die Reihe nicht langweilig. Manchmal ist ein Plot ein wenig spannender als ein anderer. Diesmal kann der Krimi durch seine penibel arbeitenden Ermittler wieder volle punkten. Inzwischen gibt es ja überall „Cold Case“-Spezialisten, die sich in regelmäßigen Abständen diese ungeklärten Fälle ansehen. Oft genug wird dann doch noch der Täter gefasst.  

    Fazit: 

    Philippe Lagarde und sein Team lösen auch 4 Jahre alte Mordfälle mit ihren oft unkonventionellen Methoden bravourös. Daher diesmal 5 Sterne.

     

  24. Cover des Buches Eiskalte Provence (ISBN: 9783596001927)
    Pierre Lagrange

    Eiskalte Provence

     (48)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Die Provence ist weihnachtlich geschmückt. Überall laufen die Vorbereitungen für das Fest. Auch Albin Leclerc steckt mitten im Weihnachtsstress, denn seine Lebenspartnerin Veronique plant ein großes Familienfest.
    Als er von einer toten Frau hört, die in einer Hütte aufgefunden wurde kommt ihm das ganz recht. Er drängt dem Ermittlerteam, dass wegen Weihnachtsurlaub recht ausgedünnt ist förmlich seine Hilfe auf.
    Die Ermittlungen führen ihn zu den Banater, eine Gruppe von Einwanderern, die nach dem 2. Weltkrieg aus Rumänien kamen.
     Und zu einer Sekte mit einem gefährlichem Plan.

    „Eiskalte Provence“ ist bereit der 6. Band der Reihe mit Commissaire Leclerc
     von Pierre Lagrange.

    Der Autor lässt seine Leser*innen in die Provence reisen.
     Die Beschreibung der Orte gefällt mir sehr gut und auch die historischen Elemente mit den Banater Schwaben die sich in La Roque-sur-Pernes angesiedelt haben.

    Commissaire Leclerc ist mittlerweile in Rente, kann aber das Jagen nicht lassen. So drängt er sich seinen ehemaligen Kollegen mehr oder weniger als Berater auf.
     Seine Kollegen, vor allem Castel und Theroux wissen aber was sie an Leclerc haben.

    Seine Erfahrung, seine Hartnäckigkeit und seine Kombinationsgabe lassen ihn auch oft seinen Kollegen einen Schritt voraus sein. Dabei riskiert er nicht selten sein Leben.
     So auch in diesem Fall. Ich möchte mir nicht ausmalen wie das ohne Leclerc geendet hätte.

    Ich finde Albin Leclerc einen tollen Charakter. Er ist etwas kauzig aber durchaus sympathisch und liebenswert auch wenn er Gefühle nicht offen zeigen kann.
     Wenn er Zwiegespräche mit seinem Mops Tyson hält muss ich immer schmunzeln.

     Auch die anderen Charaktere gefallen mir gut. Die Polizisten Theroux und Castel, bei Theroux kommt es einen immer so vor als stehe er auf der Leitung.
    Die Gerichtsmedizinerin Berthe, auch sie verbindet eine langjährige Freundschaft und viele Schokocroissants mit Leclerc, was der aber nie zugeben würde.
    Veronique, Leclercs Partnerin und Manon seine Tochter, sie alle verleihen der Geschichte Leben.

    Der Fall ist äußerst spannend und der Gedanke beängstigend.
     Für mich ist es das bisher spannendste Buch der Krimireihe.

     Pierre Lagrange erzählt sehr lebendig, sein Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Der Spannungsbogen zieht sich über das gesamte Buch. Das Ende ist dann noch einmal sehr aufregend und man muss um das Leben von Leclerc zittern.

    Ich freue mich jetzt schon auf den 7. Fall mit dem sympathischen Commissaire Leclerc.


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