Bücher mit dem Tag "provence"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "provence" gekennzeichnet haben.

203 Bücher

  1. Cover des Buches Die Passantin (ISBN: 9783036962146)
    Nina George

    Die Passantin

    (618)
    Aktuelle Rezension von: Landleben

    In dem Buch beschreibt Nina George einen Buchhändler, der ein Buchhandlung auf einem schwimmenden Schiff betreibt und diese die
    "literarische Apotheke" nennt. Er ist der Meinung, nicht jeder kann jedes Buch lesen und berät sie dementsprechen.
    Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan, bis ich den Sinn verstanden habe. icht jeder kann jedes Buch esen. Es kommt auf den Charakter der einzelnen Personen an, die in diesem Buch liebenswert beschrieben wird.

  2. Cover des Buches Der Lavendelgarten (ISBN: 9783442496907)
    Lucinda Riley

    Der Lavendelgarten

    (850)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Als die Mutter von Emilie verstirbt, stürzt sie in einen Strudel von Gefühlen. Langsam arbeitet sie die Geschehnisse der Vergangenheit ihrer Familie auf und es kommt zu einem völlig unerwartetem Ende

    Der Schreibstil von Lucinda Riley ist auch in diesem Buch wieder unvergleichlich gut. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und die Personen gut dargestellt. Ich habe dieses Buch lange im Regal stehen gehabt und bin froh, dass ich es nun endlich zur Hand genommen habe. Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

  3. Cover des Buches Die Täuschung (ISBN: 9783734110283)
    Charlotte Link

    Die Täuschung

    (571)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Lauras Ehemann Peter reist wie jedes Jahr nach Frankreich, um dort mit seinem Freund segeln zu gehen. Als er sich abends nicht wie abgemacht meldet, beginnt Laura sich Sorgen zu machen. Am nächsten Tag kontaktiert er seinen Freund. Doch der reagiert auch extrem komisch. Bald schon beschließt Laura ihrem verschwundenen Ehemann hinterherzureisen, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Dabei deckt sie Geheimnisse auf, von denen sie lieber nichts gewusst hätte.

    Ein Buch, bei dem sich vielleicht einige an der Seitenzahl erschrecken, aber ich kann euch sagen: es war durchgehend spannend.
    Zu Beginn lernt man viele Charaktere kennen, da brauchte ich ein bisschen, um alle auseinander halten zu können. Als dann die erste Hürde überwunden war und ich richtig gut hineingefunden hatte, begann auch schon meine innere Detektivin ihre Arbeit. Wie würden am Ende alle Personen miteinander verbunden sein? Wer bringt scheinbar wahllos Personen um? Was verbindet sie miteinander? Und was ist das Motiv der Morde?
    Ich hatte dann schon ziemlich bald einen Verdacht, der sich leider auch bestätigte, wobei sich ehrlich gesagt alle sehr verdächtig verhielten. Mir waren zudem alle total unsympathisch bis auf Laura. Aber auch sie war mir manchmal suspekt. Ich hätte sofort bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben, wenn mein Mann verschwunden wäre. Das hat sie nicht und fand ich ein bisschen eigenartig. Auch, dass sie dann in Frankreich plötzlich gar kein Bedürfnis mehr nach ihrer Tochter hatte. Ihr Schicksalsschlag jedoch rührte mich, deshalb sah ich bei ihr darüber hinweg.
    Neben den weiblichen gab es ja noch ganz viele männliche Charaktere, die allesamt toxisch rüber kamen. Man hat fast den Eindruck, die Autorin wäre eine Männerhasserin. 😅
    Abgesehen von den Charakteren war die Story super aufgebaut. Die Autorin füttert den Leser immer nur mit kleinen Häppchen, sodass der Hunger nach Mehr stets aufrecht bleibt.
    Bedenken sollte man auch, dass das Buch im Jahr 2001 spielt und noch nicht alle mit einem Smartphone bewaffnet durch die Gegend rennen. Handys gab es damals schon, trotzdem haben die meisten Protagonisten nur ein Festnetztelefon. Sich in Erinnerung zu rufen, dass wir vor gar nicht allzu langer Zeit sehr gut damit zurechtkamen, ohne dauernd von der Flut des Internets überschwemmt zu werden, fand ich auch sehr erfrischend.

    Fazit: Wer Lust auf Spannung hat, kann mit einem Buch von Charlotte Link nichts falsch machen.

  4. Cover des Buches Die Sünde der Engel (ISBN: 9783442372911)
    Charlotte Link

    Die Sünde der Engel

    (442)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Dieses Buch lag lange auf meinem SuB und wurde jetzt endlich davon befreit.

    Anfangs hatte ich sehr meine Probleme mit den Charakteren, auch weil man quasi in den Kapiteln zwischen den Charakteren hin und her gewechselt hat und ich daher teilweise etwas verwirrt war. Erst nach über der Hälfte kam ich mit den Charakteren klar. Ab dann konnte ich mit den Charakteren mitfühlen und vor allem habe ich mit Tina Mitgefühl gehabt. Andere Charaktere fand ich in ihrem Verhalten allerdings etwas komisch und nicht ganz nachvollziehbar.

    Teilweise hat es sich auch ein bisschen gezogen bzw. hat mir die Motivation zum Weiterlesen gefehlt, da es mich nicht so gepackt hat.

    Das Ende war etwas verrückt, allerdings nur bedingt überraschend. Den wichtigsten Part habe ich quasi vorhergesehen.

    Fazit: Ich bin nicht begeistert von dem Buch und finde es etwas verrückt, aber ich finde es auch nicht schlecht. Ich vergebe also eine Bewertung im guten Mittelfeld und würde dementsprechend 2,9🦉 vergeben. 

  5. Cover des Buches Coherent (ISBN: 9783959910835)
    Laura Newman

    Coherent

    (153)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Laura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?

    Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …

    Könnt ihr euch vorstellen, das Internet im Hirn zu haben? Mit einem Zwinkern digitale Fotogalerien durchstöbern, mit einem Gedanken E-Mails schreiben, mit einem Nicken Bestellungen aufgeben: Sophie, die Protagonistin in Laura Newmans SciFi-Roman „Coherent“, kann genau das. Und mehr. Sie braucht kein Endgerät, um online zu sein. Sie ist das Endgerät. Abgefahren. Aber ist es das wirklich? Oder wagte Newman mit diesem Buch einen Blick in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft? Die Autorin öffnet mit den Fähigkeiten, die sie Sophie verleiht, eine unheimliche Büchse der Pandora moralischer und ethischer Implikationen, die sich in meinem Kopf verselbstständigten. Ich konnte mir mühelos ausmalen, was dieses „Upgrade“ für das Zusammenleben der Menschheit im großen Rahmen bedeuten könnte. Schon jetzt sind wir mit den Auswüchsen der Digitalisierung überfordert, bemängeln zunehmende Beschleunigung, Anonymität und soziale Kälte, Verrohung und Skrupellosigkeit – wie sähe diese Entwicklung erst aus, bräuchten wir Smartphones und Laptops nicht mehr als Krücke? Für mich ist völlig offensichtlich, dass alles noch schneller, noch vernetzter, noch gläserner wäre und ja, diese Aussicht beunruhigt mich. „Coherent“ brachte mein Kopfkino ordentlich auf Touren, obwohl Laura Newman all diese Konsequenzen gar nicht anspricht. Sie spekuliert nicht und beleuchtet Sophies Fähigkeiten lediglich aus der engen Perspektive ihrer sympathischen Protagonistin. Sie erwähnt zwar potenzielle militärische Einsatzgebiete, aber weitere Folgen klammert sie aus. Ich denke, dass diese Beschränkung dem Genre des Buches geschuldet ist. Die negativen gesellschaftlichen Aspekte passen eher in einen Roman für ein älteres Publikum und ich finde nicht, dass „Coherent“ durch den Verzicht darauf etwas fehlt, schließlich breiteten sie sich vor meinem inneren Auge trotzdem aus. Dass ich fähig war, die Idee der Geschichte über ihren Rahmen hinaus zu analysieren, liegt meiner Ansicht nach daran, dass Newman sich stark um Vorstellbarkeit und Realismus bemühte. Sophies Zustand ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis eines fragwürdigen Experiments. Ich schätze es als plausibel ein, dass bereits in diese Richtung geforscht wird. Dennoch bin ich skeptisch, ob die Autorin Sophies Reaktion auf die Datenmenge, die sie überrollt, drastisch genug darstellt. Kopfschmerzen scheinen mir zu wenig zu sein, weil ich glaube, dass das menschliche Hirn unter dieser Informationsflut zusammenbrechen würde. Doch natürlich konnte Sophie schlecht ein sabberndes Wrack sein – Jean hätte sich dann wohl kaum für sie interessiert. Die Romanze zwischen den beiden fand ich putzig und nicht allzu aufdringlich; ich empfand es als glaubhaft, dass sie sich auf der Flucht vor der ominösen Behörde näherkommen. Diese strenggeheime, fiktive Behörde klang durchaus etwas nach Verschwörungstheorie, ich kann allerdings verstehen, dass Newman eine Regierungsvertretung, die keinerlei rechtlichen Restriktionen unterworfen ist, porträtieren wollte. Letztendlich kann ja niemand beweisen, dass es diese Männer und Frauen in Schwarz nicht gibt, die unschuldige Teenager quer über den Globus jagen.

    „Coherent“ ist meiner Meinung nach ein gelungener SciFi-Jugendroman, der das Kunststück vollbringt, über die Grenzen der Geschichte hinaus verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Während der jüngeren Leserschaft eine aufregende, futuristisch anmutende Handlung und nahbare Figuren geboten werden, können sich ältere Leser_innen wie ich zu unausgesprochenen Schlussfolgerungen stimulieren lassen. Das schafft nicht jedes Buch und spricht definitiv für Laura Newmans Talent. Nichtsdestotrotz hätte ich mir insgesamt eine kritischere Auseinandersetzung mit den Fähigkeiten ihrer Protagonistin gewünscht. Es ist vollkommen in Ordnung, dass sie auf den düsteren, mahnenden Zeigefinger verzichtete, doch sie hätte zumindest anklingen lassen können, dass diese nicht nur Vorteile haben. Wir sollten niemals vergessen, dass das Internet zwar ein Raum der Wunder ist – aber eben auch ein Raum voller Gefahren, Heimtücke und Illegalität.

  6. Cover des Buches Tod in der Provence (ISBN: 9783596522460)
    Pierre Lagrange

    Tod in der Provence

    (99)
    Aktuelle Rezension von: SeverusNyssen

    Mit Tod in der Provence habe ich einen Krimi entdeckt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Die Geschichte verbindet die wunderschöne Atmosphäre der Provence mit einem unglaublich spannenden Fall, der mich immer wieder auf falsche Fährten geführt hat.


    Im Mittelpunkt steht der pensionierte Commissaire Albin Leclerc, der sich trotz Ruhestand einfach nicht davon abhalten lässt, weiter zu ermitteln. Genau das macht ihn so sympathisch. Er ist schrullig, sarkastisch und manchmal herrlich eigensinnig, hat aber gleichzeitig einen unglaublich weichen Kern. Besonders seine trockenen Kommentare haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Auch sein Mops Tyson sorgt immer wieder für charmante Momente. Dass er den Hund eigentlich nur bekommen hat, damit er sich nach seiner Dienstkarriere mehr bewegt, fand ich eine richtig witzige Idee.


    Der Kriminalfall selbst ist spannend aufgebaut und hebt sich angenehm von vielen klassischen Regionalkrimis ab. Ein Frauenmörder treibt sein Unwesen, und die Ermittlungen werden immer komplexer. Dabei ist die Geschichte durchaus etwas anspruchsvoller und spielt immer wieder mit literarischen und historischen Anspielungen, unter anderem auf römische Dichter. Gerade diese Mischung aus Spannung, Atmosphäre und intelligenten Details hat mir sehr gefallen.


    Besonders stark fand ich, dass man bis fast zum Schluss wirklich niemanden ausschließen konnte. Immer wieder hatte ich neue Verdächtige im Kopf, nur um kurz darauf erneut zu zweifeln. Die Auflösung hat mich deshalb komplett überrascht – damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.


    Auch die Provence selbst wird so bildhaft beschrieben, dass man beim Lesen sofort Urlaubsgefühle bekommt: kleine Orte, mediterrane Stimmung, gutes Essen und gleichzeitig diese unterschwellige Gefahr durch die Morde. Genau diese Mischung macht das Buch für mich so besonders.


    Für mich war dieser erste Band ein absolut gelungener Auftakt der Reihe. Spannend, atmosphärisch, humorvoll und mit einem Ermittler, den man sofort ins Herz schließt. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten Fälle mit Albin Leclerc und Tyson.


  7. Cover des Buches Das geheime Lächeln (ISBN: 9783453428324)
    Bettina Storks

    Das geheime Lächeln

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Undine_Sittel

    ,,Das geheime Lächeln,, von Bettina Storks.


    Dieser Roman ist 2018 im Diana Verlag erschienen. 


    Auf 476 Seiten nimmt uns die Autorin mit auf eine Geheimnissvolle Suche. 


    Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt auf einer Auktion ein Gemälde das ihr wie ein Zwilling ähnelt. Sie ist verwirrt und weiß nicht was sie davon halten soll.

    Ist es Zufall oder könnte es sich vielleicht sogar um ihre Großmutter Sophie handeln?

    Von ihrer Mutter Pauline bekommt sie diesbezüglich keine Information,sie hüllt sich in Schweigen. Weiß sie nichts oder will sie ihr nichts sagen?

    Emilia bekommt das traurig wirkendende Lächeln auf dem Bild nicht aus dem Kopf, sie will mehr darüber in Erfahrung bringen. 

    Sie versucht eine Spur zu finden und wird diese bis in die Provence und nach Paris verfolgen. 

    Für Wochen zieht sie sich nach Frankreich zurück um dort vor Ort zu recherchieren. 

    Es gelingt ihr tatsächlich Licht in diese Geschichte zu bringen und lernt das Leben der Sophie Langenberg kennen,ihren Großmutter. 

    Es ist das Leben einer großen aber unerfüllten Liebe. 


    Bettina Storks hat auch in diesem Buch wieder viel Gefühl für das Detail einfließen lassen, es war ein Leseerlebnis wie man es sich von jedem Buch wünscht. 

    Es spielt in verschiedenen Zeitzonen was aber sehr gut verständlich zu lesen war. Es gab keine Ungereimtheiten und jede Zeitzone war interessant geschrieben. 


    Vor kurzem hab ich ihr neuestes Buch ,,die Kinder von Beauvallon,, gelesen und nun hab ich einige Protagonisten aus dem Buch in diesem wiedergetroffen. Das finde ich persönlich immer sehr interessant. Hat mir sehr gut gefallen wie diese beiden Geschichten zusammengehören obwohl es eben keine Fortsetzung ist. 

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne. 


    Danke für dieses großartige Buch

  8. Cover des Buches Mörderische Côte d'Azur (ISBN: 9783462046427)
    Christine Cazon

    Mörderische Côte d'Azur

    (80)
    Aktuelle Rezension von: scouter

    Commissaire Duval wird zu einem Mord gerufen auf die Ile Sainte-Marguerite. Ein Mitarbeiter auf einer Jacht wird erstochen aufgefunden. Doch schon die Hinfahrt zum Tatort ist für Duval eine Herausforderung. Es herrscht ein starker Sturm und so sind die zwanzig Minuten der Überfahrt schon schlimm für ihn. Auf der Insel angekommen hat er es mit schwierigen Ermittlungen zu tun, denn es gibt zwar Verdächtige, aber noch kein Motiv. Einer der Verdächtigen allerdings wird vermisst und man denkt er ist geflohen. SO werden alle Bewohner und Gäste dieser Insel befragt, doch bis zum Abend gibt es keine Ergebnisse, so entscheidet sich Duval zu bleiben, da auch der Sturm noch zunimmt. An dem Abend allerdings gibt es entscheidende Neuigkeiten.

    Wie stürmisch es werden kann auf der Insel und vor den Toren von Cannes zeigt schon das Cover des Krimis „Stürmische Cote D´Azur“ von Christine Cazon. Von der ersten Seite an Ist es verständlich, dass Duval und sein Team in einer sehr schwierigen Situation ermitteln müssen, Es ist kalt und regnerisch und so sind auch die äußeren Umstände gegen das Polizeiteam. Auch die Menschen, die mit ihren Booten auf der Insel gestrandet sind, haben sich das wohl anders vorgestellt. Das Team um den Toten ist ebenfalls sehr interessant, sie waren lange mit dem Skipper unterwegs, so dass hier natürlich die Verdachtsmomente fehlen.  Interessant sind die Bewohner der Insel dargestellt, aber auch die Besitzer von Yachten, die momentan im Hafen lagern. Sie erzählen alle Geschichten, die zusammengesetzt werden müssen. Ich finde das ist die Stärke dieses Buches, das die Charaktere gut ausgearbeitet werden. Aber auch die Spannung ist fühlbar in diesem Sturm auf der Insel und es ist fast so, dass das Wetter die Spannung auf der Insel spürt. Der Bogen zum Ende wird sehr überzeugend gespannt und ist natürlich mit Überraschungen gespickt.

    Ich mag diese Art von regionalem Krimi, der die Schönheiten der Region, hier der Insel, beschreibt auch wenn es mal stürmt. Ich kann allen die regionale Krimis mögen, diesen auf jeden Fall empfehlen.

  9. Cover des Buches Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer - und die späte Rache (ISBN: 9783426521670)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer - und die späte Rache

    (149)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    „Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer“ von Pierre Martin ist ein unterhaltsamer und atmosphärischer Krimi, der mich mit seinem französischen Flair und einer sympathischen Ermittlerin gut unterhalten hat.

    Isabelle Bonnet, ehemalige Geheimagentin und nun Madame le Commissaire, ermittelt in der wunderschönen Provence. Der Fall rund um den verschwundenen Engländer ist spannend erzählt und bietet einige überraschende Wendungen. Besonders gefallen haben mir die liebevoll gezeichneten Charaktere und die Mischung aus Krimispannung, Humor und französischer Lebensart.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Die Beschreibungen der Provence schaffen eine schöne Atmosphäre und machen direkt Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich. Dabei steht nicht die actionreiche Spannung im Vordergrund, sondern eher die Ermittlungsarbeit und das Zusammenspiel der verschiedenen Figuren.

    An manchen Stellen hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas mehr Tempo vertragen können. Insgesamt ist es aber ein gelungener, eher gemütlicher Krimi, bei dem das Miträtseln und die Atmosphäre im Mittelpunkt stehen.

    Ein unterhaltsamer Provence-Krimi mit Charme, Humor und einer interessanten Ermittlerin. Besonders empfehlenswert für alle, die Krimis mögen, die nicht zu blutig sind und bei denen man nebenbei wunderbar in die Provence eintauchen kann.
    ich freue mich schon sehr auf die anderen Bände!


  10. Cover des Buches Madame le Commissaire und die tote Nonne (ISBN: 9783426521977)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die tote Nonne

    (132)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ich kannte zuvor den Autor und vor allem die Buchreihe noch nicht, neugierig machte mich aber das Cover und der Klappentext.

    Nun, dieses Buch ist ein schöner Krimi, eigentlich perfekt als leichte, seichte Urlaubslektüre wenn es nicht all zu Gach werden soll.

    In diesem Krimi kommt auch Witz und Humor nicht zu kurz, so gibts auch immer mal wieder etwas zu schmunzeln.

    Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, so im Nachhinein und auf den letzten Seiten war es mir dann glatt etwas zu viel auch wenn ich problemlos lesen konnte und mich schon auf den ersten Seiten zurecht gefunden habe.

    Teilweise hätte es für mich gerne ein bisschen spannender sein dürfen, aber auch so was es schön zu lesen.

    Daher auch für dieses Buch eine Empfehlung, für mich eine passende Urlaubslektüre wenn es etwas seichter und aber humorvoller zugehen darf.

  11. Cover des Buches Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens (ISBN: 9783426530610)
    Pierre Martin

    Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens

    (144)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume9

    Lucien muss am Sterbebett seines Vaters schwören die Familientradition fortzuführen. Diese hat mit Mordaufträgen zu tun und Lucien kann eigentlich keiner Fliege etwas zu Leide tun.


    Der Hauptcharakter Lucien ist sehr sympathisch. Er führt ein kleines Lokal und lebt in den Tag hinein. Insgesamt habe ich mir von dem Buch aber etwas mehr erhofft als nur eine sympathische Hauptperson. Es ist zum Teil langatmig, weil kaum etwas spannendes passiert. Teil 2 werde ich darum vermutlich nicht lesen - schade.

  12. Cover des Buches Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3) (ISBN: 9783864932175)
    Remy Eyssen

    Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3)

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Futziwitch

    Léon Ritter hat wieder genug zu tun in der Gerichtsmedizin denn er bekommt sehr brutal zugerichtete Leichen zu obduzieren , der Verdächtige den die Polizei im Zusammenhang mit den Morden hat ist leider der falsche als Leon auch noch einer falschen Spur nach geht ist der Kommisär mehr als wütend über diese Tatsache . Doch als ein Gewitter über Lavendou hereinbricht folgt Leon einer heißen Spur aber kommt er damit weiter? Ein spannender 3 ter Roman dieser Reihe

  13. Cover des Buches Lavendelsommer (ISBN: 9783764170356)
    Cora Berg

    Lavendelsommer

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92


    Das Buch, " Lavendelsommer", von der Autorin Cora Berg , handelt von Christina. Ihre Eltern sind getrennt. Da Ihre Mutter Petra auf Geschäftsreise muss, soll sie die Sommerferien bei ihrem Vater verbringen.  Dieser hat eine Flusskreuzfahrt geplant. Wie wird die Reise verlaufen? Ist sie vielleicht doch spannender als Gedacht und was hat es mit dem Franzosen Michel auf sich?

    Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Erzählperspektive geschrieben.

    Mein Fazit:

    Bei dem Roman handelt es sich um eine leichte Lektüre mit flüssigen Schreibstil. Mir fehlte etwas die Spannung, da ich Michel´s Geheimnis sehr zeitig durchschaut hatte. Es handelt sich um eine seichte Geschichte über die erste Liebe.

     

  14. Cover des Buches The Artist (ISBN: 9783423285445)
    Lucy Steeds

    The Artist

    (202)
    Aktuelle Rezension von: VioCo

    Mir haben der Klappentext, das Cover und die Leseprobe gefallen.
    Dennoch viel es mir schwer, wirklich in der Geschichte anzukommen bzw. zu bleiben.
    Alle Charaktere haben irgendetwas an sich, mit dem ich nicht ganz warm werde oder Zugang finde. Das Kunstthema und schwierige Künstler/Meister, interessiert mich und fand ich auch hier spannend.
    Trotzdem hat sich die Geschichte um Ettie, Tartuffe und Joseph gezogen, Stellenweise waren die Erzählstränge zu langatmig, fast stehen geblieben, an anderer Stelle hätte ich gerne länger verweilt und mehr erfahren.
    Künstlerisch erschafft die Autorin aber eine Welt, in die ich mich gut reindenken konnte und sie mir auch visuell gut vorstellen konnte. Die Farben, Düfte, Geräusche und Gedanken, die Lucy Steeds beschreibt, haben mich dahingehend abgeholt und in die Geschichte eintauchen lassen.

  15. Cover des Buches Brennender Midi (ISBN: 9783832164119)
    Cay Rademacher

    Brennender Midi

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    ... wobei das eins der besseren Bücher war... Erst fand ich es stinkelangweilig, aber dann gings. Und irgendwas fesselte mich und so kam ich dann doch noch zum Ende. Ich glaub, ich hab ne ganze Woche benötigt, um das Buch zu lesen. 

    Echt schade, dabei gefiel mir der Provenceflair, die Ermittler und der Fall war eigentlich auch interessant. Aber interessant ist was anderes wie spannend. Und Highlights hatte ich - persönlich - leider keins. 

    Aber wer Krimis aus der Provence mag, mit schönem Umfeld, der ist hier eigentlich gut aufgehoben. 

    Nur halt der Krimi war nicht plausibel oder spannend. Schade eigentlich. 

    Immerhin kann der Autor schreiben, er hat mich ans Buch gefesselt, bis es ausgelesen war. ;-) Ja doch, kann man so sagen... :-) Vielleicht sollte er Geschichten aus der Provence schreiben, mit dem Flair und tollen Charakteren? Schreiben kann er jedenfalls. Nur wars nicht so meins. 

  16. Cover des Buches Die Rosenfrauen (ISBN: 9783734100338)
    Cristina Caboni

    Die Rosenfrauen

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Elena Rossini hat zwar ein ungeheures Talent für Düfte und stammt auch aus einer Familie, in der das kreieren von Düften und Parfums dazu gehört, aber sie geht einen anderen Weg. Bald wird sie heiraten und ist einfach nur glücklich. Als sie eines Tages früher nach Hause kommt und ihren Verlobten mit einer anderen erwischt, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Durch Zufall bekommt sie aber die Möglichkeit ihr vergrabenes Talent wieder zu fördern und fängt an sich ihren Talenten zu stellen und vor allem, sie forscht in der Geschichte ihrer Familie nach. Endlich will Elena Klarheit haben und sie will sich auch wieder verlieben und Den Duft finden. Cristina Caboni hat einen wunderschönen Familien/Liebesroman geschrieben und entführt uns unter anderem in die Provence und in die Toskana und im Anhang befindet sich ein tolles Duftlexikon.

  17. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) (ISBN: 9783864932168)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)

    (88)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Rechtsmediziner Leon Ritter lebt sich langsam in Le Lavandou ein, hat das übliche Kompetenz Gerangel mit der Polizei und kommt Kommissarin bzw. Vermieterin Isabelle Morell langsam näher. Tja, das ist genauso typisch wie der Punkt dass sich Isabelle in einer Männerwelt durchsetzen muss. Das alles hätte für mich jetzt nicht so stereotyp sein müssen.
    Eine alte Tante überschreibt Leon einen kleinen Weinberg, dumm nur dass Leon auf seinem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche findet. Da ist nicht nur der berufliche Ehrgeiz geweckt, dies wird genauso persönlich wie das Geschacher um seinen Besitz.
    Während der gerade angelaufenen Weinlese verschwindet eine deutsche Erntehelferin und deren Zwillingsschwester lässt Isabelle keine Ruhe.
    Mir hat das Buch gut gefallen, ich mag die Charaktere und den Schreibstil inkl. der kurzen Kapitel. Dann natürlich die Beschreibung der Provence - dieser Regionalkrimi macht Lust auf Urlaub...

  18. Cover des Buches Provenzalische Geheimnisse (ISBN: 9783734102974)
    Sophie Bonnet

    Provenzalische Geheimnisse

    (70)
    Aktuelle Rezension von: SeverusNyssen

    Mit „Provenzalische Geheimnisse – Der zweite Fall für Pierre Durand“ hat Sophie Bonnet erneut einen wunderbaren Provence-Krimi geschaffen, der genau die richtige Mischung aus Spannung, Humor und französischem Lebensgefühl bietet. Dieses Buch war für mich bereits der dritte oder vierte Band der Reihe, und trotzdem zeigt sich wieder: Man kann die Geschichten auch problemlos unabhängig voneinander lesen und sofort in die Atmosphäre eintauchen.


    Besonders begeistert hat mich erneut der unverwechselbare Charme der Provence. Beim Lesen spürt man förmlich die warme Sonne, riecht den Lavendel und bekommt ständig Lust auf gutes Essen und ein Glas französischen Wein. Genau dieses besondere Flair macht die Reihe für mich so einzigartig. Die Autorin schafft es mit viel Liebe zum Detail, eine lebendige und wunderschöne Kulisse zu erschaffen, in der man sich sofort wohlfühlt.


    Auch die Figuren sind einfach großartig. Pierre Durand ist kein übertriebener Superkommissar, sondern ein sympathischer Ermittler mit kleinen Schwächen, manchmal etwas trottelig, aber gerade deshalb unglaublich menschlich und liebenswert. Die Nebencharaktere sind ebenfalls herrlich eigenwillig, witzig und voller Leben. Viele Dialoge haben mich wirklich zum Schmunzeln gebracht, weil der Humor so charmant und natürlich wirkt. Trotz aller Leichtigkeit bleibt der Kriminalfall aber spannend und ernst genug, sodass man unbedingt weiterlesen möchte.


    Die Ermittlungen sind clever aufgebaut und machen über die gesamten rund 300 Seiten hinweg großen Spaß. Die Geschichte entwickelt sich flüssig und unterhaltsam, ohne langatmig zu werden. Gerade diese Mischung aus Spannung, Witz, französischem Lebensgefühl und liebenswerten Charakteren macht die Reihe für mich zu etwas Besonderem.


    Ich habe das Buch mit sehr viel Freude gelesen und freue mich jetzt schon auf den nächsten Band. Für alle, die gemütliche, humorvolle und gleichzeitig spannende Frankreich-Krimis lieben, ist diese Reihe eine absolute Empfehlung. Ein herrlicher Provence-Krimi mit Herz, Charme und ganz viel Atmosphäre!


  19. Cover des Buches Provenzalisches Feuer (ISBN: 9783734105920)
    Sophie Bonnet

    Provenzalisches Feuer

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Zirruswolke

    Für mich das erste Buch, das ich aus dieser Reihe lese und ich muss sagen - mehr muss es dann auch nicht sein. 


    Es hat mich stark an die Serie um Inspektor Gamache von Louise Penny erinnert, nur dass ich die Umsetzung bei weitem nicht so gut fand. Auch hier gibt es Beschreibung von Land und Leuten, gutes Essen und einen Kriminalfall. Am gelungensten dabei fand ich die Beschreibung des Essens. Der Inspektor ist merkwürdig blass für mich geblieben und die Story fand ich nicht spannend. Habe das Buch vor zwei Wochen gelesen und musste mich gerade anstrengen, um mich zu erinnern: wer war nochmal der Mörder?

  20. Cover des Buches Dunkles Arles (ISBN: 9783832164836)
    Cay Rademacher

    Dunkles Arles

    (70)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ein romantisches Wochenende in Arles war geplant....nun ja, es kam ganz anders. Im Amphitheater kommt ein Mann zu Tode!  Roger und seine Geliebte Aveline sind überzeugt: es war Mord. Der örtliche Ermittler will es herunterspielen und behauptet: es war ein Ünglücksfall!

    Das können die beiden so nicht hinnehmen und fangen zu ermitteln an, obwohl sie in Arles nicht zuständig sind.

    Eine turbulente Geschichte, spannend erzählt, flüssiger Schreibstil, eine absolute Empfehlung für jeden Leser, der gerne spannende Krimis liest!

  21. Cover des Buches Bedrohliche Alpilles (ISBN: 9783755800453)
    Cay Rademacher

    Bedrohliche Alpilles

    (48)
    Aktuelle Rezension von: booksforever

    Bedrohliche Alpilles ist Band 13 der Provonce Krimi Reihe. Optisch passen sich die Bücher einnander an. Der Klappentext hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht. Dieses Buch hat 496 Seiten. Es ist eine Klappenbroschur mit bedruckten Innenseiten. 

    Der Leser begleitet den Capitaine Roger bei seinem neuem Fall. Dieses Mal soll ein Mord aufgeklärt werden, der sich vor 6 Jahren ereignet hat. Damals wurde eine Familie mit ihrem Auto auf einem Parkplatz in den Alpilles nahezu vollständig ausgelöscht, nur ein kleines Mädchen überlebte schwer verletzt. Ebenso starb dort ein Radfahrer, der scheinbar nichts mit den anderen Opfern zu tun hatte. Es wird in zwei kleinen Orten ermittelt, es sind Eyguieres und Aureille, dessen Bewohner jedoch dunkle Geheimnisse mit sich herumtragen. Da ist die Freundin eines Opfers, die durch das Verbrechen zu einem Kind und zu Geld kam. Eine alte Bäuerin, die sich betrogen fühlt, sowie zwei Rentner, die nicht nur als Touristen in die Provonce fahren.. Und dann die Toten selbst, die immer mysteriöser werden, je länger die Ermittlungen dauern. Das Mädchen, das überlebt hat, lebt momentan bei der Witwe des Radfahrer. Es ist genug Arbeit für alle. Nach und nach entwirren Roger, der zusätzlich noch von 2 Kollegen unterstützt wird, ein Gespinst aus Lügen, Täuschungen und Illusionen. Bis sie erkennen, was damals vor 6 Jahren wirklich passiert ist. Und, dass der Mörder, der die 9 Schüsse abgegeben hat, die Provonce nie verlassen hat. 

    Es bleibt spannend bis zum Schluss. Es ist eine interessante Story mit viel Lokalkolrit. Die Provonce wird uns erneut detailliert dargestellt. Man erlebt als Leser Kopfkino pur, als wäre man selbst vor Ort mit dabei. Der Schreibstil des Autors ist unverändert locker und flüssig. Die Charaktere wirken authentisch und lebensecht zugleich und gewinnen im Laufe der Geschichte an persönlicher Stärke. Einige dominieren stärker, was ihre Persönlichkeit mehr zu Geltung bringt. Die Abschnitte sind nicht zu lang, es liest sich gut und mit großer Freude. Man versucht auch, den Mörder zu entlarven, was sich gar nicht so leicht gestaltet.. Man ist neugierig, was als Nächstes passiert, es gibt viele Wendungen und besondere Momente führen den Leser letztendlich ans Ziel. 

    Von mir gibt es vier Sterne und eine Weiterempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall mit Roger. 


  22. Cover des Buches Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild (ISBN: 9783426520321)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

    (104)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 368 Seiten

    Verlag: Knaur (2. Mai 2017)

    ISBN-13: 978-3426520321

    Preis: 11,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Es zieht sich …


    Inhalt:

    Dem Bürgermeister des kleinen Örtchens Fragolin in der Provence wurde ein bisher unbekannter Matisse angeboten. Dieser würde gut in das neu eröffnete Matisse-Museum passen. Doch dummerweise stellt er sich als Fälschung heraus und nicht nur das: in dem Bild ist ein Hilferuf versteckt. Madame le Commissaire Isabelle Bonnet und ihr Assistent Apollinaire machen sich auf die Suche nach einem entführten Kunstfälscher. Zu allem Überfluss soll Bonnet auch noch den mysteriösen Tod eines Pariser Politikers aufklären.


    Meine Meinung:

    Der 4. Band dieser Reihe war für mich der erste und wahrscheinlich auch der letzte. Es gibt wahrlich ansprechendere Provence-Krimis - zumindest ansprechender für mich. 


    Die Kommissarin ging mir ganz schnell auf die Nerven. Über ihren Assistenten und seine Tollpatschigkeit macht sie sich lustig. Dagegen sterben wegen ihres eigenen Unvermögens Menschen. Auch ihren Männergeschichten, die allerdings nicht wirklich ins Rollen kommen, konnte ich nichts abgewinnen. Es war mir einfach schleierhaft, warum die Männer ihr nachrennen und sich alles gefallen lassen.


    Die Handlung ist wenigstens in sich logisch, wenn auch nicht besonders spannend. Ein paar Wendungen gibt es auch; überraschen konnten sie mich allerdings nicht.  


    ★★☆☆☆


  23. Cover des Buches Madame Beaumarie und der Winter in der Provence (ISBN: 9783839202807)
    Ingrid Walther

    Madame Beaumarie und der Winter in der Provence

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Lillith54w

    Worum geht es?

    Florence Beaumarie, pensionierte Kommissarin aus Paris (die ihren Job nicht ganz loslassen kann) will einen geruhsamen Jahreswechsel bei ihrem bis dato noch platonischen Freund Charles in der Provence verbringen.

    Doch es kommt (natürlich, sonst wäre es kein Kriminalroman) ganz anders.
    Es geschieht ein Mord an einer jungen Afrikanerin im Umfeld ihres Bekannten, des ortsansässigen Kommissars, dessen Frau, eine Französin mit algerischen Wurzeln, ein Frauenhaus leitet. Florence kann es natürlich nicht lassen und ermittelt auf ihre Art im Umfeld des Frauenhauses und einer Boutique mit Bio-Label. Nach und nach kommt sie verschiedenen Motiven auf die Spur, der örtlichen Polizei immer eine Nasenlänge voraus. Alles weitere sollten die Leser selbst entdecken.

    Dieses Buch zu rezensieren ist wieder einmal nicht so leicht (für mich).
    Zunächst einmal hat die Autorin einen sehr stimmungsvollen Südfrankreichroman geschieben, mit etwas Liebe und etwas Crime, wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, appetitanregenden kulinarischen Einschüben und überhaupt viel französischem Flair.

    Die „Ermittlungen“ von Florence sind ebenfalls wunderbar beschrieben, ihre Eindrücke, ihre Begegnungen mit Menschen und ihre Gedankengänge.

    Doch die Detailverliebtheit der Autorin hat auch ihre Schattenseiten.
    Zu bedächtig plätschert die Handlung dahin, es passiert viele quälende Seiten lang eigentlich – gar nichts. Die vielen Namen schwirren durcheinander; ich war dankbar, dass das Buch am Ende ein Dramatis personae aufweist, denn ich verwechselte beständig einige Akteure.

    Auch wenn die Autorin sich viel Mühe gibt, originelle Charaktere zu erschaffen und zu beschreiben so blieben mir die handelnden Personen im Gegensatz zur Umgebung doch fremd, ich wurde mit niemandem gänzlich vertraut.

    Das Buch ist in einem angenehm zu lesenden Stil geschrieben, das ist ein Pluspunkt. Ich hoffe jedoch, dass weitere Ausgaben nicht ganz so viele Flüchtigkeitsfehler aufweisen wie das von mir gelesene Exemplar.

    Übrigens ist dies bereits der zweite Band mit Florence Beaumarie als Protagonistin, aber man kann ihn ohne weiteres ohne Vorkenntnisse lesen und verstehen.

    Tja, was soll ich noch erwähnen? Logisch, dass Madames' Instinkt am Ende zur erfolgreichen Verhaftung führt und ja, auf den letzten 30-50 Seiten wird es tatsächlich noch spannend...

    Vielleicht hat die Autorin zu viel gewollt. Sie hat interessante Themen wie Folgen des Algerienkonflikts mit Frankreich, Einsatz für Fair Trade Produkte, Gewalt gegen Frauen und einiges andere mehr recht geschickt miteinander verwoben. Unter Umständen war das Buch auch einfach zu umfangreich.

    Wegen des guten Schreibstils und dem gelungenen „Einfangen“ von südfranzösischem Flair runde ich meine angedachten 3,5* auf 4 auf. Eine Leseempfehlung spreche ich eher für frankophile Leser denn für Krimienthusiasten aus. Ich selbst werde diese Reihe wohl eher nicht weiter verfolgen.

  24. Cover des Buches Mord à la provençale (ISBN: 9783960874164)
    Janet Laurence

    Mord à la provençale

    (19)
    Aktuelle Rezension von: levi

    Darina und William haben endlich geheiratet und wo kann man seine Flitterwochen besser verbringen als unter der Sonne Südfrankreichs...

    Doch rätselhafte Ereignisse, neue Bekanntschaften mit zweifelhaften Machenschaften im Hintergrund, natürlich ein Mord und auch ein Mordversuch - das alles hält dieser Krimi für den Leser bereit und alles natürlich vor einer wunderschönen Kulisse. 

    Darina wäre ja nicht Darina, wenn sie sich aus einem Mordfall heraushalten könnte. Aber diesmal ergeht es ihrem frischgebackenen Ehemann William genauso, denn er hat ja - auch wenn der ermorderte englischer Staatsbürger ist - keine Zuständigkeit in Frankreich. Das wurmt ihn natürlich sehr... So manche Dinge werden hier zutage gefördert und die Wahrheit kommt dann natürlich doch ans Licht... 

    Allerdings dauert es in diesem Roman recht lang, bis der Mord geschieht. Zu Beginn schliessen die beiden neue Bekanntschaften und es werden einige Rätsel zu manchen Personen aufgegeben, die es zu knacken gibt. Ich muss gestehen bis ca. Kapitel 9/10 war es recht langatmig und war doch ein klein wenig gelangweilt und wartete quasi darauf, dass endlich was passiert. Die Hintergründe der einzelnen Personen war sonst in den Kriminalfall mehr verwoben und nicht im Vorfeld so breit erzählt - das hat mir besser gefallen. 

    Als dann endlich gemordet wurde - kommt auch die Spannung und der Spass an der Geschichte wieder und von da an habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. 

    Alles in allem ein guter Krimi mit einem interessanten Fall, der Mörder überraschte mich dann doch - ich hatte eine andere Person in Verdacht.

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