Bücher mit dem Tag "provence"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "provence" gekennzeichnet haben.

278 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426509777)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (515)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Die Idee einer Bücherapotheke ist genial, die Worte fließen und das sprachliche Niveau ist ansprechend. Leider empfand ich die Geschichte als allzu pathetisch, da die Protagonisten, allen voran Monsieur Perdu, konstruiert wirkten. Diese überzeichneten Charaktere verhinderten, dass mich "Das Lavendelzimmer" wirklich für sich einzunehmen vermochte.

  2. Cover des Buches Der Lavendelgarten (ISBN: 9783442477975)
    Lucinda Riley

    Der Lavendelgarten

     (787)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

    Ich habe dieses Buch mit Tränen in den Augen beendet. Das Buch hat mich sehr berührt. Den es hatte tolle Charaktere, die mir durch Lucinda Rileys tolle Art und Weise zu erzählen, sehr nahe waren. Ich fand soweit Emilies als auch Constances Geschichte toll. Vor allem Constance war eine sehr starke Frau. 

    Die Geschichte war einfach nur schön und traurig zu gleich. Ich habe mir an Ende so sehr gewünscht, dass es für alle ein Happy End geben würde, doch leider spielt das Buch auch in der Zeit des zweiten Weltkriegs, und da gab es leider nicht nur Happy Endings. Das Buch bekommt von 4,5/5 Sterne, da ich an Anfang ein kleines bisschen gebraucht habe um in die Geschichte reinzukommen. 

  3. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.069)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Jean-Baptiste Grenouille, wird auf dem Fischmarkt geboren und sofort von seiner Mutter verstossen. Wie auch später von der Amme und selbst im Kloster will ihn keiner haben. Er ist anders alle alle anderen, er nimmt Gerüche intensiver wahr und macht aus dieser Gabe das Beste für sich. Grenouille will mit der Herstellung von Parfüm kein Geschäft machen. Er will die Düfte, die er wahrnimmt bestitzen und das auf grausame Weise...

    Ein fesselner Roman über Genie und Wahnsinn. Den Film habe ich noch nie komplett gesehen, werde ich aber in nächster Zeit mal nachholen.

  4. Cover des Buches Die Rosenfrauen (ISBN: 9783734100338)
    Cristina Caboni

    Die Rosenfrauen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Rezension:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman "Die Rosenfrauen" spielt, ist ihre große Leidenschaft.

    "Ein Parfüm ist wie eine Geschichte, eine Art der Kommunikation, nur sensibler und essenzieller."

    So schön ich den Titel und das Cover finde. So habe ich mich am Ende doch gefragt, was der Titel mit dem Buchinhalt zu tun hat. Inhaltlich passt er nicht, aber dafür, dass es sich um einen Liebesroman handelt und er zum Cover passt, kann ich darüber hinwegsehen.

    Die Autorin überzeugt mit ihrem feinsinnigen Schreibstil auf ganzer Linie. Der Leser wird durch die Geschichte "getragen" und fühlt sich eins damit.

    Allein die Kapitelanfänge, denen Cristina Caboni jeweils einem Duft widmet, den sie in Bezug auf Ähnlichkeiten oder auch auf Wesenszüge erläutert, sind schon eine Reise in die Duftwelt wert. 

    "Meine Großmutter hatte immer die gleichen Aromen benutzt. Orange für die Heiterkeit, Salbei gegen Verwirrung und Zweifel, Minze, um die Fantasie zu stimulieren und Lavendel zur Reinigung der Seele."

    Fazit:

    Eine wunderbar gelungene Geschichte rund um die Entstehung von Parfüm, kombiniert mit einer spannenden Suche nach einem alten Parfüm-Rezept und einer zarten Liebesgeschichte - dies alles an so schönen Schauplätzen wie Florenz, Paris und der Provence. Eins meiner Highlights dieses Jahr!

    "Ein Pfad der Sinne voller magischer Eindrücke,..."

    5+/5*

  5. Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783734105227)
    Charlotte Link

    Die Entscheidung

     (270)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Inhalt:

    Simon möchte Weihnachten mit seinen Kindern an der Südküste Frankreichs verbringen, doch diese springen kurzfristig ab und lassen ihren Vater im Stich. Auch seine neue Freundin hat genug von Simon und gibt ihm kurzerhand telefonisch den Laufpass. Allein und traurig wandert Simon durch den Regen - und trifft dort auf die hilfesuchende Nathalie. Aus Mitleid nimmt er die junge Frau mit in seine Ferienwohnung, nicht ahnend, in welche Gefahren er sich damit selbst bringt...

    Meine Meinung:

    Charlotte Link schafft es gekonnt, die Lesenden an das Buch zu fesseln. Es ist ein flüssiger Schreibstil, geschrieben aus verschiedenen Perspektiven und Orten. Dadurch entsteht ständig ein Informationsdefizit für jeden Handlungsstrang. Nach und nach finden die Fäden zueinander. Dadurch gestaltet sich das Buch insgesamt spannend und man will immer wissen, wie es weitergeht. Es war mir insgesamt recht schnell klar, worum es in der Geschichte insgesamt geht: Sehr zu Anfang ergibt sich eine Szene in Bulgarien, in der ein junges Mädchen ein Angebot auf eine vielversprechende Zukunft im Westen gemacht wird. Weitere Informationsfetzen von anderen Schauplätzen ließen relativ schnell klar werden, mit welchen Gefahren sich Simon und Nathalie konfrontiert sehen... Dennoch war die Geschichte an sich spannend erzählt und konnte mich gut unterhalten.

    Leider konnte ich mich insgesamt nicht so gut mit den Charakteren anfreunden. Simon ist ein Ja-Sager, Nathalie ein naives, verliebtes Mädchen, das einer Illusion hinterherrennt... da hielt sich bei mir der Sympathielevel leider eher gering. Trotzdem tolle Story.

  6. Cover des Buches Die Sünde der Engel (ISBN: 9783442372911)
    Charlotte Link

    Die Sünde der Engel

     (424)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Maximilian ist in einer Klinik. Es wird oft angedeutet, dass er was gemacht hat, warum er dort ist, aber nie genau gesagt, was. Er soll bald entlassen werden, aber vor allem sein Vater möchte ihn nicht zuhause habe. Seine Mutter und sein Bruder schon. Es wird oft erzählt, wie nah die Zwillinge sich stehen. 

    Mario hat eine Freundin, Tina,  und will mit ihr nach Frankreich in ein Ferienhäuschen Urlaub machen. Aber irgendein Problem scheint es zwischen den beiden zu geben, Tinas Freundin Dana findet Mario auch merkwürdig.  

    Erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven. So gelangt man an viel Hintergrundwissen der einzelnen Beziehungen. Mir sind ein paar Figuren sehr ans Herz gewachsen, eine Entwicklung fand ich sehr berührend. Janet ist eine Wegläuferin, ich war manches Mal echt erstaunt, wie sie so viel ausblenden konnte. 

    Das Buch spielt in den 90ern, da fand ich es auch sehr lustig, da es kein Handy oder Internet gab, dass man einfach nicht wusste, wo jemand ist, wenn man ihn nicht irgendwie telefonisch erreichen konnte. 

    Gegliedert ist das Buch nach Datum, so ist manchmal ein "Kapitel" auch 60 Seiten lang. Jedoch gibt es viele Absätze innerhalb eines "Kapitels", immer wenn die Perspektive wechselt. Es gibt teilweise in einer Perspektive einen Cliffhanger, der erst irgendwann später aufgelöst wird. 


    Fazit:

    Dieses Buch war mein erstes Buch von Charlotte Link. Dies ist nun bestimmt 15 Jahre her (wenn nicht länger :)). Mir hat damals vor allem der Twist am Ende sehr gefallen. Das war auch das einzige, an das ich mich bis heute erinnern konnte. So habe ich natürlich einige Dinge im Buch schon anders interpretiert, weil ich wusste, was noch passiert. Es hat mir genauso gut gefallen wie damals. 


  7. Cover des Buches Der geheime Name (ISBN: 9783426511275)
    Daniela Winterfeld

    Der geheime Name

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Dias89

    Dieses Buch hatte ich sehr schnell durch. Fantastischer Schreibstil und die Story war bombastisch. Spannung und Romantik, alles war dabei. Sehr zu empfehlen. 

  8. Cover des Buches Madame le Commissaire und die tote Nonne (ISBN: 9783426521977)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die tote Nonne

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Inflorenzarin

    Mein erster Krimi von Pierre Martin: Also bisher wurde alles gesagt und geschrieben. Ich persönlich bin mit der Protagonistin nicht warm geworden bzw. ich konnte mir so gar kein Bild von ihr machen. Die war irgendwie gesichtslos für mich und ihre seltsamen Verbindungen zu seltsamen Männern. Fand ich gewaltig an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht war sie mir genau deswegen so unsympathisch.

    Bei einem Krimi interessiert es mich ehrlich gesagt herzlich wenig, mit wem die Kommissarin wie oft in die Kiste steigt.

    Ihr Assistent, dieser Apollinaris oder wie der heißt, den fand ich origineller - na ja, bis auf die Socken ... ansonsten lässt sich der Roman sehr gut lesen. Er ist unterhaltsam und entspannend. Aufgrund der kurzen Kapitel, die im Durchschnitt nicht länger als sechs Seiten lang sind, ist man zügig durch. Das Thema und der Stoff sind schon sehr ansprechend, aber auch hier gibt es einige wenige Details, die man bemängeln könnte, aber das ist halt eine gewisse schöpferische Freiheit, die man dem Autor durchaus gönnen sollte.

    Ich meckere nicht, mir hat vor allem das Setting gefallen.

    3,5 Sterne

  9. Cover des Buches Das geheime Lächeln (ISBN: 9783453359741)
    Bettina Storks

    Das geheime Lächeln

     (75)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Dies ist der zweite Roman, den ich von dieser Autorin lese und ich muss sagen, dass ich wieder genauso begeistert war wie bei "Leas Spuren". Geheimnisvoll und spannend, dürfen wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit einer jungen Frau begeben. Schon das Cover verrät  eine wunderbare Suche nach den eigenen Wurzeln. Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, mit all ihren Schwächen, Stärken und Charaktereigenschaften.
    Mit ihrem wunderbaren und flüssigen Schreibstil fesselt uns die Autorin und vermag Geschichten in wunderbare Worte zu fassen. Und was man auf der Suche nach den eigenen Wurzeln findet und was einem auf einem so mutigen Weg alles begegnen kann, sollte jeder selber lesen in diesem wunderbaren und berührenden Roman.
    Ich bin noch nicht lange Fan dieses Genre, Bettina Storks hat einen großen Beitrag geleistet mich für historische Romane zu begeistern.
    Ich gebe hier eine klare Leseempfehlung für eine tiefgründige und nachhaltige Geschichte.

  10. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  11. Cover des Buches Der fremde Gast (ISBN: 9783442379279)
    Charlotte Link

    Der fremde Gast

     (543)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Rebecca Brandt wird von einem Bekannten in ihrem Haus in Südfrankreich besucht. Dieser bringt zwei trampende Studenten mit. In Deutschland wird ein grausames Verbrechen begangen. Im Laufe der Geschichte werden die Zusammenhänge zwischen den Personen aufgedeckt.

    Der Kriminalroman ist, wie man es von Charlotte Link gewohnt ist sehr spannend und voller unerwarteter Wendungen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen und den Leser in ihren Bann zu ziehen. Für mich war die Geschichte in sich schlüssig und nachvollziehbar, wenn auch überhaupt nicht vorhersehbar.

    Leider war ich von der Darstellung der einzelnen Charaktere sehr enttäuscht. Fast alle Frauen wurden als schwach dargestellt und haben sich von ihren Männern abhängig gemacht. Jede der dargestellten Beziehungen wies die gleichen schrägen Machtverhältnisse aus. Eine Notwendigkeit alle Beziehungen auf diese Weise auszugestalten bestand meiner Meinung nach nicht. Aus diesem Grund gab es für mich einen faden Beigeschmack. 

    Der Kriminalroman ist angenehm zu lesen und wirklich fesselnd. Aus der feministischen Perspektive gibt es allerdings ein paar Kritikpunkte. Ob man während dem Lesen darüber hinwegsehen kann, oder das als nicht problematisch ansieht, ist eine persönliche Entscheidung.

  12. Cover des Buches Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer (ISBN: 9783426513842)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

     (91)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Ein Buch für Südfrankreich-Fans, voller Klischees und trotzdem saumäßig wohltuend zu lesen. Leider las ich den zweiten Band zuerst, wusste also schon einiges. Trotzdem war überzeugt mich das Buch, zumal hier der Fall komplex war und raffiniert bis zum stimmigen Ende erzählt wurde. Vielen Dank für die gute Unterhaltung, ich werde noch weitere Bücher der Reihe lesen.

  13. Cover des Buches Gefährlicher Lavendel (ISBN: 9783548289069)
    Remy Eyssen

    Gefährlicher Lavendel

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Auch der 3. Krimi um Rechtsmediziner Leon Ritter ist wieder extrem spannend. Die Ereignisse im beschaulichen Provence-Städtchen Le Lavandou überschlagen sich, es gibt drei Leichen und einen Vermissten. Leon hat einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, aber Polizeichef, Staatsanwältin und die meisten Polizisten sind da ganz anderer Meinung. Sie wollen den Fall möglichst schnell und ohne Skandale lösen. Leon hingegen möchte die Wahrheit herausfinden und ermittelt daher wieder einmal auf eigene Faust.

    Beim Showdown während eines extrem starken Gewitters, muss Leon innerhalb von Sekunden eine Entscheidung treffen und verfolgt die Verdächtige auf eigene Faust. Schafft er es, sie zu einem Geständnis zu überreden? Oder liegt er mit seinen Vermutungen dieses Mal komplett falsch und verfolgt nicht die Richtige? Ein sehr spannendes Ende! 

    Der Krimi ist wie schon die Vorgänger extrem spannend geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Und die wundervolle Kullisse in der Provence und die sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren sorgen dafür, dass man ein paar sehr angenehme Lesestunden verbringt.

  14. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  15. Cover des Buches Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild (ISBN: 9783426520321)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

     (75)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Die besten Geschichten schreibt das Leben. Der Autor ließ sich von Tom Keating inspirieren und mich amüsierte die Geschichte des Mannes. Der Plot war orginell, die Charaktere stimmig und die Geschichte gut erzählt. Dass Madame le Commissaire noch immer zwei Fälle gleichzeitig bearbeiten muss, um den Krimi mit genügend Spannung zu versorgen finde ich leicht bedauerlich.

  16. Cover des Buches Dunkles Lavandou (ISBN: 9783548291277)
    Remy Eyssen

    Dunkles Lavandou

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Ein neuer Fall für den Gerichtsmediziner Leon Ritter an der Cote d'Azur.

    Nachts fällt eine junge Frau von der Autobahnbrücke direkt vor einen LKW und wird von ihm quasi zermalmt. Leon obduziert die Leiche und sein anfänglicher Verdacht, dass die Frau schon tot war, als sie von der Brücke stürzte, wird bestätigt. 

    Haben sie es mit einem Serienmörger zu tun fragen sich Leon und die Polizistin Isabelle wenige Tage später als eine 2. junge Frau tot aufgefunden wird? Beide Frauen sind vor ihrem Tod gefoltert worden. Doch wer tut so etwas und warum? In Leon beginnt ein schrecklicher Verdacht zu reifen. Und die Zeit läuft ihnen davon, denn es werden weitere Frauen vermisst. 

    Und neben der Arbeit macht Leon sich Sorgen um Isabelle, die krank zu sein scheint. 

    Ein sehr spannender Krimi aus Südfrankreich mit schönen Landschaftsbeschreibungen! Er lässt sich auch unabhängig von der Serie lesen. 

  17. Cover des Buches Winteraustern (ISBN: 9783455000788)
    Alexander Oetker

    Winteraustern

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Frenzchen

    Das Aquitaine im Winter. Die Touristen sind fort, es kehrt Ruhe ein, die Franzosen geniessen jetzt vor Weihnachten die Ruhe und ihren Landstrich. Da werden zwei Austernfischer tot aufgefunden. Luc Verlain, der zufällig beim Auffinden der Leichen dabei war, beginnt zu ermitteln. Und Verdächtige gibt es genug.

    Es ist inzwischen der dritte Krimi um Luc Verlain, der in der Region Aquitaine in Frankreich spielt. Alexander Oetker hat seine Figuren weiter entwickelt. Luc ist immer noch hin- und hergerissen zwischen seiner großen Liebe Paris und seinem Heimatort, an der er (vorübergehend) zurückgekehrt ist, um bei seinem todkranken Vater zu sein. Alexander Oetker spielt hier mit der Zerissenheit Lucs, dazu kommt noch eine neue Liebe und die alte wiederentdeckte Liebe zu seiner Heimat.

    Alexander Oetker beschreibt die Region, die Landschaft detailreich und mit viel Liebe, ebenso die kulinarischen Genüsse. Er schafft eine schöne Atmosphäre, so dass man sich die Region gut vorstellen kann. Das macht aus dem Krimi einen Fall, der nicht so schnell vorankommt, und der somit auch nicht super spannend ist. Es macht aber Spaß, ihn zu lesen. Der Fall wird realitätsnah beschrieben, mit Bezug auf aktuelle Probleme wie den Klimawandel, die Globalisierung, die Umweltverschmutzung. Man lernt viel über die Austernzüchterei. 

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, jeder hat seine Ecken und Kanten und Geheimnisse. Es ist nicht notwendig, die vorherigen Bände zu lesen, es ist jedoch von Vorteil. Lucs Privatleben, das neben dem Fall eine große Rolle spielt, ist verworren. Er scheint teilweise nicht zu wissen, was er jetzt will. Und ein Geheimnis, von dem er selber offenbar nichts weiß, deutet schon auf einen nächsten Fall hin. 

    Wenn man die vorherigen Bände kennt, erkennt man, dass sich handwerklich etwas getan hat. Der Krimi liest sich leichter, runder. Alexander Oetker wird von Buch zu Buch besser. Allerdings weniger gefallen hat mir, dass die vielen anscheinend für einen Frankreich-Krimi typischen französischen Wörter und Redewendungen nichts in deutsche übertragen wurden. Warum muss da stehen ‚Sohn eines ostréiculteur‘ und nicht ‚Sohn eines Austernfischers‘? Und das zieht sich durch das ganze Buch.


    Wer einen ruhigen Krimi mit viel Lokalkolorit in Frankreich mag, der wird sich hier wohlfühlen.

  18. Cover des Buches Tödlicher Lavendel (ISBN: 9783548286990)
    Remy Eyssen

    Tödlicher Lavendel

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Sehr hatte ich mich auf diese Krimi Reihe gefreut. Gut geschrieben ist sie tasaechlich, aber leider konnte ich nach 214 Seiten nicht mehr weiterlesen, da mir das Thema doch zu heftig war. Fuer mich leider nicht geeignet. Fuer Krimi Fans, denen das nichts ausmacht, sicher eine Empfehlung. 

  19. Cover des Buches Mörderisches Lavandou (ISBN: 9783548291260)
    Remy Eyssen

    Mörderisches Lavandou

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Thaliomee

    Lavandou – das klingt nach Ferien am Meer. Bestimmt ist auch das ein Grund, warum der detusche Leon Ritter diesen Ort zu seiner Wahlheimat gemacht hat. Der Rechtsmediziner ist mit der Polizistin Isabelle zusammen und eigentlich ist es ein beschaulicher Herbstanfang.

    Doch dann wird ein Fuß gefunden. Abgetrennt vermutlich, als die Person noch am Leben war. So grausam wie es beginnt, geht es weiter.

    Leon Ritter ist ein sympathischer Protagonist, ein guter Rechtsmediziner aber vielleicht manchmal ein schwieriger Lebensgefährte.


    Der Fall um die Frauen, denen Füße abgeschnitten werden ist insgesamt viel blutiger als die Aufmachung als Regiokrimi vermuten lässt. Es gibt Verdächtige, dadurch wird die Spannung hoch gehalten und der angenehme Schreibstil lässt sich gut lesen.


    Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Typischerweise wird dem Täter viel Raum gelassen um dem Ermittler seine Taten und Motive ausführlich zu erklären. Dies ist hier nicht der Fall und so bleibt einiges unklar. Das halte ich für sehr viel realistischer und ich muss nicht bis ins Detail wissen warum er diesen oder jenen Schnitt setzte. Die Grundidee wird klar und ist auch gut ausgearbeitet.

  20. Cover des Buches Das Grab unter Zedern (ISBN: 9783548289076)
    Remy Eyssen

    Das Grab unter Zedern

     (85)
    Aktuelle Rezension von: maria61
    Schon in Jahresfrist versorgt der Autor die Fans von Dr. Leon Ritter mit einem neuen Fall für den engagierten deutschen Gerichtsmediziner, der nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag seine neue Heimat in Südfrankreich fand.
    Im aktuellen Fall wird der vermeintlicher Kindermörder Paul Simon vom Berufungsgericht freigesprochen und kehrt in seinen Heimatort zurück, nicht ohne die Wut der dortigen Bevölkerung heraufzubeschwören. Alle sehen in ihm den Mörder seiner Tochter Amélie. Als am Strand ein Toter gefunden wird, ist für die Polizei schnell ein Verdächtiger gefunden. Leon Ritter beginnt mit seiner ganz persönlichen Suche nach dem Mörder. Dabei hat er nicht nur Gegenwind in den Reihen der Polizei zu spüren, sondern hat auch mit den Intrigen an seinem eigenen Arbeitsplatz zu kämpfen, wo ihm vom Klinikleiter ein weiterer Kollege vor die Nase gesetzt wird.
    Der eigentliche Fall bleibt diesmal etwas flach, auch plätschert die Handlung zu gemütlich dahin, bis dann kurz vor dem Schluss die Spannung steigt. Leon Ritter zeigt sich wieder von seiner kämpferischen Seite, der sich in einen Fall verbeißt und gegen Widerstände anzukämpfen weiß. Dabei kann er immer auf die Unterstützung von Isabelle vertrauen, die sich als stellvertretende Chefin der Gendarmerie auch in ihren eigenen Reihen gegen Anfeindungen wappnen muss. Die persönliche Beziehung der beiden wurde in den vorhergehenden Bänden besser herausgearbeitet.
    Alles in allem ist der 4. Band der Reihe unterhaltsam, reicht aber an die spannenden und weitaus interessanteren Fälle der vorangegangenen Teile nicht heran.
  21. Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257240467)
    Martin Walker

    Bruno Chef de police

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Tommywien

    Bis dato habe ich noch nichts von Martin Walker gelesen, aber da ich ein großer Fan der Diogenes Bücher bin, musste ich mit dieser Reihe beginnen. Vorweg kann ich betonen, dass ich es nicht bereut habe.

    Bruno ist der Polizeichef des kleinen fiktiven Städtchen Saint-Denis. Als Polizeichef von Saint-Denis hat er tag ein tag aus tag aus mit sympathischen, liebenswerten Kleinkriminellen zu tun. Die Idylle wird allerdings abrupt unterbrochen, als die Leiche eines alten Algeriers aufgefunden wurde. Zunächst deutet alles auf ein rechtsradikales Motiv hin, da das Opfer ein Hakenkreuz auf der Brust eingeritzt hatte. Für Bruno ist es die erste Mordermittlung überhaupt und gleich derartig präsanter Fall.

    Passend zu der Kleinstadtumgebung hat Martin Walker einen gemütlichen Erzählton eingeschlagen. Ich liebe solche Krimis, wer allerdings nach Action und Spannung sucht, wird mit diesem Buch keine Freude haben. Die fehlende Spannung wird allerdings mit viel französischem Flair und detallierten histiroschen Fakten ausgeglichen. Hinsichtlich der historischen Fakten, kam Martin Walker seine Ausbildung als Historiker zu gute. Natürlich kommt auch die Kulinarik in diesem Buch nicht zu kurz, ich ertappte mich des öfteren, dass ich hungrig wurde.  Erschreckend ist für mich, dass das Thema nichts an seiner Aktualität eingebußt hat, im Gegenteil Rassismuss ist auf unserer Erde leider präsenter den je. 

    Etwas störend empfand ich die ausufernden Darstellungen von Tennismatches. Ich spiele zwar selber Tennis, aber dies empfand ich in Tat mehr als langweiliges Füllmaterial.

    Wer Krimis aller Donna Leon liebt, wird auch die Reihe von Martin Walker lieben, da bin ich mir sicher. Ich werde jedenfalls immer wieder eines der Bücher lesen.

  22. Cover des Buches Lavendelträume (ISBN: 9783458363507)
    Gabriele Diechler

    Lavendelträume

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Tanni0106

    Meine Meinung: Eine ganz zauberhafte Geschichte, die mich am Ende zu Tränen gerührt hat. Julia und Nicolas scheinen Seelenverwandte zu sein. Allerdings kommen Geheimnisse zu Tage, mit denen man nicht gerechnet hat. Ist die Liebe zwischen Julia und Nicolas zum Scheitern verurteilt? Was wird mit der Weiterentwicklung des Duftes " La vie", den Antoine - Nicos Vater - eigens für Julias Mutter hergestellt hat? Welches Geheimnis wir durch Anouk aufgedeckt, was alles verändert?
    Eine wunderschöne Geschichte mit Höhen und Tiefen fernab von einfachen Zuckerguss- Romanen.

  23. Cover des Buches Küsse im Aprikosenhain (ISBN: 9783328105695)
    Persephone Haasis

    Küsse im Aprikosenhain

     (54)
    Aktuelle Rezension von: claudis_buecherwelt

    Dieses Buch startet mit einer Postkarte die Nathalies Leben verändern wird. Auf dieser Postkarte beendet ihr Freund die Beziehung, doch das will sie nicht so einfach auf sich sitzen lassen, zumal er mit ihrem Camper unterwegs ist. Sofort macht sie sich auf den Weg in Richtung Frankreich wo Nathalies Ex-Freund sich aktuell aufhält. Doch diese Fahrt verläuft alles andere als geplant.

    Auf ihrem Weg "adoptiert" sie erst den herrenlosen Hund Gustave, verliert dabei aber ihre Geldbörse. In ihrer Not streikt auch noch das Auto und Nathalie "strandet" ungewollt auf einem Aprikosenhof...

    Für mich war es das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. 

    Das Cover hat mich direkt angesprochen und war sehr gespannt darauf, was sich hinter dieser Geschichte verbergen wird. 

    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie beschreibt die Landschaft und die Gegend sehr detailliert, sodass man sich direkt ein gutes Bild von der Provence machen kann. 

    In vielen Kapiteln darf man außerdem einen kleinen Einblick in ein Kräuter- und Tagebuch werfen, was sehr interessant war. Hier hätte ich mir sogar noch ein paar mehr Details gewünscht.

    Was ich allerdings leider kritisieren muss ist, dass es an manchen Stellen ziemlich lang geworden ist. Beispielweise bei der Herstellung der Produkte... Es war zwar sehr interessant hier einige Infos zu bekommen wie so etwas hergestellt wird, aber stellenweise dann doch etwas zu ausführlich für einen Roman. 

    Fazit: Eine liebevolle und leichte Familiengeschichte. Man bekommt schnell ein Sommer- und Urlaubsfeeling, auch wenn aktuell noch Winter ist.

    Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sternen

  24. Cover des Buches Die Kirschen der Madame Richard (ISBN: 9783745700176)
    Tania Schlie

    Die Kirschen der Madame Richard

     (60)
    Aktuelle Rezension von: jordisanna

    Auch wenn das Buch „Die Kirschen der Madame Richard“ bereits 2019 erschienen ist, möchte ich diesen leisen und angenehmen Roman von Tania Schlie empfehlen.

    Tania Schlie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihr bildhafter Schreibstil ist einfach nur wohltuend. Man taucht ein in die Geschehnisse und eh man sich versieht, ist das Buch zu Ende obwohl man doch einfach nur weiter, weiter und einfach nur weiter lesen möchte.

    Das Buch „Die Kirschen der Madame Richard“ ist ein Buch für jedes Alter. Ein Wohlfühlroman, über die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

     

    Alles kommt anders als man denkt. Das erlebt auch Miriam, die Hals über Kopf ihr wohlgeordnetes Leben und ihre Zelte in Hamburg für ein idyllisches Haus umgeben von Kirschbäumen in den französischen Pyrenäen abbricht. Mithilfe der Ernteerträge ihrer miterworbenen Kirschbäume möchte Miriam in Zukunft ihren Lebensunterhalt bestreiten. Aber so leicht lässt sich der Traum nicht erfüllen. Allein mit den Eigenarten, die alte Kirschsorten mit sich bringen, hat sie nicht gerechnet. Und auch die eingeschweißt skurrile Dorfgemeinschaft bringt Miriam zur Verzweiflung. Mit viel Durchhaltevermögen und nicht zuletzt ihrer engagiert herzlichen Hartnäckigkeit gewinnt die Hamburgerin nach und nach die sturen Charakterköpfe für sich und bringt ordentlich frischen Schwung in das Dorf. Und dann ist da noch der undurchsichtig charmante Nachbar, der bei Miriam ungewollt für Herzklopfen sorgt.

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