Bücher mit dem Tag "prozesse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "prozesse" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (296)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Daemon (Die Welt ist nur ein Spiel 1) von Daniel Suarez, geht es um Pete Sebeck, welcher Detective ist und um seine Kollegen  Nathan Mantz und Martin Burkow. Er und seine Kollegen ermitteln gerade frisch in einem Mordfall von Joseph Pavlos von welchem man im ersten Kapitel, den Tod miterlebt hat. Außerdem ist noch jemand von den Technickern des Team CyberStorm gestorben und zwar Chopra Singh, auch unter einem Unfall, der eigentlich nicht passieren sollte. Wer steckt hinter diesen Unfällen ? 

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch nach über 100 Seiten abgebrochen, nicht weil es nicht spannend ist. Sondern weil ich gemerkt habe, das technische an der Geschichte interessiert mich zwar etwas, aber nicht so richtig, das ich weiter lesen oder hören mag. Meine Freizeit besteht nämlich nicht darin Computerspiele zu spielen oder mich mit viel Technik auseinander zu setzen, daher sollten vielleicht Leser, die mit dem Thema nicht viel anfangen können, die Geschichte lieber sein lassen. 

    Fazit:
    Das Buch war spannend, aber mit zu viel Technik und Computerspielen gespickt, das ich es abgebrochen habe. Um die Geschichte zu mögen, sollte man an Technik oder auch an Computerspielen interessiert sein.

  2. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (315)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Die Clutters sind eine Farmerfamilie aus Kansas. Sie haben viele Freunde und sind gut angesehen in der Gemeinde. Zwei  der vier Kinder sind bereits ausgezogen als die Eltern und die verbliebenen zwei Kinder ermordet werden. Aber wer hat es auf die Clutters abgesehen gehabt. Vor allem da Mr. Clutter so gut wie alles mit Schecks bezahlt und nie groß Bargeld im Haus hat? Später wird es heißen wir haben zwischen 40 und 50 Dollar erbeutet. Dafür musste vier Menschen sterben.

    Dieses Buch ist schon etwas älter und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es wurde 1965 von Truman Capote geschrieben, der beweisen wollte, dass ein auf Tatsachen basierender Roman genauso spannend sein kann wie eine erdachte Geschichte. Allein deshalb hat es mich interessiert und weil es damals ein Bestseller wurde. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe jetzt zwei Monate benötigt um es zu beenden. Capote erzählt sehr viel was einfach nicht relevant ist für die eigentliche Handlung. Z.b. sind oft Erzählungen wie die Städte aussehen und ich brauch nicht jeden Grashalm der im Wind weht als Bild erzählt. Auch wenn Nebenfiguren erwähnt werden sind da oft Monolog oder Dialoge die einfach nicht benötigt werden für die Geschichte. Ich fand es für 350 Seiten sehr mühsam zu lesen. Schade, war es doch eines meiner 21 für 21 Bücher.

  3. Cover des Buches DARKNET (ISBN: 9783499252440)
    Daniel Suarez

    DARKNET

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos
    Darknet las sich für mich einfacher als der Vorgänger, denn Technisches ist nicht mehr ganz neu und Rahmenhandlung und wesentliche Akteure sind mittlerweise bekannt, sodass ich mich auf neue Zielrichtungen mit allen Details viel besser einlassen konnte. Und diese Entwicklungen halten tatsächlich einige Wow-Effekte bereit, bleiben dabei aber nachvollziehbar. Es gilt, stets konzentriert zu bleiben, insbesondere wenn man – wie ich – keine technische Ausbildung genossen hat.

    Suarez schlägt Brücken zur Realität. Die entlarvende Gesellschaftskritik kommt gut zum Tragen. Sowohl im Gesamtkontext als auch in einigen prägnanten Aussprüchen, beispielsweise: „… zum Glück hat die Realität keinen Werbeetat.“ „Das Daemon-Darknet ist nur die Widerspiegelung der Menschen, die es bilden. Es ist eine neue Gesellschaftsordnung. Eine, die immun gegen Bullshit ist.“ Suarez hat ein Rezept gefunden, Missstände aufzudecken und seine Vorstellungen von einer gerechteren und nachhaltigeren Wirtschaft einzubringen. Der mahnende Zeigefinger wird deutlich, ohne deplatziert zu wirken.
    In Bezug auf elementare Offenbarungen für den anspruchsvollen Leser, der Denkanstöße zu schätzen weiß, kommt Darknet nicht ganz an Daemon heran, was aber auch der hohen Erwartungshaltung geschuldet sein mag.
    Herrlich ist der zynische, scharfzüngige Humor, beispielsweise: „Das Leben schmeißt einen an irgendeiner Kreuzung raus, und eh man sichs versieht – zack! –, dient man einem weltumspannenden kybernetischen Organismus. Immer die gleiche Geschichte.“

    Einen Stern Abzug gibt‘s von mir dafür, dass sich die Handlung streckenweise in Actionsequenzen verliert. Viel Kampf in immer größeren Dimensionen, viel Flucht, sogar Folter. Ich ertrage das, mag‘s aber nicht, zumal auch vorrangig unsympathische Charaktere involviert sind, um die ich nicht mitbangen konnte. Jedenfalls empfand ich die Gewaltdarstellungen in diesen Ausmaßen als unnötig.
    Die leisen, subtilen Töne, wie sie in unhektischen Dialogen hervortreten, haben mir demgegenüber viel besser gefallen.
    Außerdem ist die Geschichte nach der ganzen Action ziemlich abrupt zu Ende. Ich hätte da ein ausführlicheres „Ausklingenlassen“ durch den Autor bevorzugt. Zum einen damit präsent ist, wo die sehr vielen aufgetretenen Figuren letztendlich stehen, denn so gilt es, die Erinnerungen selbst nochmal aufzufrischen und sich gegebenenfalls selbst einen gefälligen Abschluss hinzuzudichten. Zum zweiten damit sich die Botschaften besser im Gedächtnis verfestigen.

    Wie erhofft, eine unterhaltsame Cyber-Thriller-Dilogie mit Denkanstößen, die mir noch besser gefallen hätte, wenn mehr sympathische Figuren und weniger effektheischende Szenen dabeigewesen wären.
    Ich werde gern weitere Romane von Daniel Suarez lesen.
  4. Cover des Buches Die Würde ist antastbar (ISBN: 9783442715008)
    Ferdinand von Schirach

    Die Würde ist antastbar

     (140)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Die Würde ist antastbar" ist eine Sammlung großartiger Essays von Ferdinand von Schirach.

    Nachdem ich "Gott" und "Tabu" gelesen habe und mir die Ansichten und Gedanken des Autors zu den dort behandelten Themen sehr gut gefallen haben, wollte ich mehr davon. So entschied ich mich zu dieser kleinen Sammlung mit zum Teil brisanten Themen.

    Am meisten angetan und zum Nachdenken angeregt hat mich der Part, der sich mit Art. 1 des Grundgesetzes beschäftigt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Doch ist das wirklich so? Ist das die Realität? Hier muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich Straftätern das "Menschsein" relativ schnell abspreche. Und so kam ich beim Nachdenken über das Thema schnell in einen Zwiespalt.

    Über die Story mit den Büchern im Urlaub hingegen musste ich sehr schmunzeln. Auch ich neben in Zeiten der eBooks doch lieber 4 oder 5 echte Bücher aus Papier mit in den Urlaub und schleppe mich lieber Tod, als das ich diese unpersönlichen, kalten Geräte mitnehmen würde.

    In all den Essays in diesem Büchlein nimmt Schirach in seiner klaren Ausdrucksweise Bezug auf Beispiele aus Politik und Gesellschaft und öffnet dem Leser auch ein Teil aus seiner Vergangenheit im Jesuiten-Internat.

    Was soll ich sagen: Ich liebe die Art und Weise, wie Schirach mir Einblicke in seine Gedanken gewährt und mir so das Gefühl gibt, ich würde mit einem guten Freund über Themen plaudern, die und beschäftigen.

    Alles in allem regt Schirach mich auch hier wieder sehr zum Nachdenken an und fordert mich auf, nicht alles einfach hinzunehmen, sondern kritisch zu hinterfragen. Denn letztendlich gilt für das ganze Leben sein Zitat:
    "Die Wahrheit ist nur eine Theorie über die Wirklichkeit."

  5. Cover des Buches Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit (ISBN: 9783423718004)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

     (315)
    Aktuelle Rezension von: fierybooks

    Inhalt: Elizabeth Grey, die ehemals beste Hexenjägerin des Landes Anglia, hat ihr wertvolles Stigma an ihren Geliebten John abgegeben, um sein Leben zu retten. Nun hat sie ihre größte Stärke verloren und muss sich ohne die heilenden Kräfte des Stigma ihrem schlimmsten Feind stellen – dem Hexenmeister Blackwell, der nun König von Anglia ist, und plant, Elizabeth und all ihre Verbündeten zu vernichten, um seine Herrschaft zu festigen. Doch hat sie ohne das Stigma überhaupt eine Chance?

    Diese Rezension enthält Spoiler für Band 1 und 2.

    Nachdem bereits Band 1 für mich nur mäßig war, hatte ich nur minimale Hoffnungen, dass Band 2 besser würde. Ja, was soll ich sagen … ich wurde nicht überrascht, zumindest nicht positiv. Dieses Buch macht dort weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat.
    Es ist nicht sterbenslangweilig, das nicht, man kann es ganz gut lesen, wenn man über die vielen Macken hinwegsieht und sich über die offensichtlichen Probleme nicht aufregt. Leider überwiegen die Probleme jedoch und fern von ihnen bietet die Geschichte auch einfach nicht allzu viel Spannung und Überraschungen.
    Eines der größten Probleme ist, dass „show, don’t tell!“ für dieses Buch ein Fremdwort ist. Emotionen kommen überhaupt nicht rüber, ich habe beim Lesen nichts gefühlt (außer Ärgernis). Protagonistin Elizabeth ist nach wie vor leider eine unfassbar langweilige, nichtssagende und flache Figur, so leid es mir tut. Alles ist aus ihrer Sicht, aber sie schafft es nicht, Emotionen auszulösen. Denn statt zu fühlen, wie es ihr geht, statt wahrzunehmen, wie es ihr geht, kriegen wir immer nur gesagt, wie es ihr geht. Man merkt nie, dass sie Angst hat, dass sie wütend ist, verzweifelt, erleichtert, was auch immer. Es wird uns immer nur von ihr gesagt, von wegen „Ich habe Angst“, „Ich bin wütend“, „Erleichterung durchströmt mich“ (keine 1 zu 1 Beispiele, aber so in der Art läuft es das ganze Buch über ab). Man kann meist nur erahnen, was in ihr vorgeht. Der Schreibstil ist generell recht knapp und hält sich nicht lange auf, in Elizabeth hineinzuschauen, Dialoge haben oft den Vorrang (was grundsätzlich nicht schlimm ist, auch über Dialoge kann viel Charakterisierung stattfinden!). In diesem Buch bleibt leider jedoch (fast) jeder flach und oberflächlich.
    Ich habe bereits im ersten Band nur mittelmäßig verstanden, warum Elizabeth so eine begnadete Hexenjägerin sein soll. Sie hat nichts Besonderes an sich und dass sie mit gerade einmal 16 so badass sein soll … kann natürlich passieren, muss aber gut gemacht sein. Irritierend ist, dass sie nun, da sie ihr Stigma nicht mehr hat, plötzlich super viel trainieren muss. Musste sie das vorher etwa nicht? Im ersten Band hieß es, dass Stigma heilt alle Wunden, nun ist das Stigma plötzlich die ultimative Waffe – dazu später mehr. Ich weiß, dass Elizabeth zwischen Band 1 und 2 verletzt ist und eine gewisse Zeit vergeht, aber dass sie ausgerechnet mit u. A. Fifer (!?) trainiert, war schon seltsam.
    Überhaupt, und es tut mir wirklich leid, das sagen zu müssen, ist mir selten eine sinnlosere Protagonistin untergekommen. Ich habe es im ersten Band sehr begrüßt, dass Elizabeth nicht plötzlich eine Hexe ist – das wäre zu erwarten. Hexenjägerin findet plötzlich heraus, dass sie selbst eine Hexe ist. Puh. Nun in Band 2 habe ich mich öfters dabei erwischt, wie ich mir dachte, dass das womöglich spannender gewesen wäre. Denn Elizabeth hat nun, ohne Stigma, nichts mehr, dass sie besonders hervorhebt. Sie ist austauschbar, öde.
    Wenn die Hexen so mächtig und gefürchtet sind, dass man sie seit Jahren gejagt hat, wieso spielen diese plötzlich kaum noch eine Rolle? Wieso hoffen alle, dass ein unbesonderes Mädchen sie rettet? Elizabeth trägt nämlich so lächerlich wenig zu allem bei, dass ich nicht verstehe, warum sie zwanghaft im Mittelpunkt sein soll. Mir ist bewusst, dass kaum jemand weiß, dass nun John ihr Stigma besitzt, aber ich habe mich ja bereits vorher gefragt, warum sie so besonders sein soll. Für mich hat sie ferner einfach keine Persönlichkeit – vielleicht liegt es auch daran, dass emotional nichts rüberkommt, aber ich werde sie wohl schnell vergessen. Für mich einfach keine Protagonistin, die im Gedächtnis bleibt.

    Auch andere Figuren verhalten sich merkwürdig. Dass John durch das Stigma plötzlich ein anderer ist, kriegen wir auch immer nur gesagt. Ich konnte diese Entwicklung nicht nachempfinden, weil man sie nicht gesehen hat. Er ist halt plötzlich der kampfwütige, stets Stress suchende Arsch. Diese Entwicklung des Stigmas hat mich auch verwirrt, plötzlich ist es mehr als ein Allheilmittel bei Verletzungen. Erklärt wurde Johns Wandel damit, dass das Stigma, welches aus Blackwells böser Magie besteht, im Kontrast steht zu Johns friedlicher Heiler-Magie. Verstehe ich, aber wenn nur eins von beidem existieren kann (Nicholas erzählte nämlich, dass Magie nicht addiert werden kann, es gibt entweder das eine oder das andere), wieso können dann beiden Seiten in John um die Vorherrschaft ringen? Denn erst hat das Stigma die Oberhand, später plötzlich ist das wieder vorbei und John wird wieder friedfertiger, was ja mit seinem Wesen als Heiler in Verbindung gebracht wurde, obwohl er das Stigma noch hat. Komisch, mir haben mal wieder Erklärungen gefehlt.
    Na ja, zurück zu Johns Wandel. Der ergab für mich wenig Sinn bzw. hatte in der Geschichte irgendwie keine andere Funktion, als Drama hervorzurufen. Oh nein, John ist so kampfwütig, alle werden merken, dass er das Stigma hat, dann wird Blackwell das wissen und ihn töten! Oh nein, John ist so gemein zu mir, dabei liebt er mich doch! Oh nein, oh nein, oh nein! So in etwa läuft das in Elizabeths Kopf ab.
    Für uns ist John halt plötzlich ein Arsch. Am Ende dient das Ganze neben dem Drama auch nur dazu, ihn aus dem Weg zu haben, damit Elizabeth losziehen kann, um erfolgreich darin zu scheitern, Blackwell zu erledigen (oh Wunder, dass sie das nicht schafft, sie hat ja keine besonderen Kräfte …). Nun, und wie schafft sie es, John zurückzuhalten? Indem sie ihn verhaften lässt. Auch diese Sache war für mich von vorne bis hinten unlogisch. Klar, John hat verbotene Kräuter – verboten, als folgt eine Strafe. Dass man den besten Heiler weit und breit allerdings wegen ein paar Kräutern, die er wohl kaum nutzt, um den Dorfbewohnern zu schaden (ich weiß gar nicht mehr, ob gesagt wurde, warum er die hatte), wegsperrt, während man eigentlich jeden Mann und (!) einen fähigen Heiler gebrauchen kann, ist mir ein Rätsel.
    Das Beste an der Sache ist aber, dass das Ganze nur so lange von Bedeutung ist, wie es eben vonnöten ist, dass John aus dem Weg ist und Elizabeth nicht dazwischen fuscht. Er ist dann einige Zeit weg – die gefüllt ist von jede Menge Drama, weil die zwei Liebenden entzweit sind und John zuvor meinte, er wolle sie nie wieder sehen, denn sie habe ihn ja verraten –, nur um später einfach wieder draußen zu sein. Warum? Vielleicht weil man eingesehen hat, dass man jeden Mann braucht. Aber auch als alles vorbei ist, wird sein ausstehender Gefängnisaufenthalt nie wieder erwähnt. War dann wohl doch nicht so schlimm mit den Kräutern.
    Letztlich diente das Ganze dann auch noch dazu, Raum für eine große Versöhnung zwischen Elizabeth und John zu haben. Na ja, so in etwa. Man erfährt wieder nicht, was los ist. Plötzlich ist John wieder der Alte, das kriegt man zumindest gesagt. Ich weiß wirklich nicht, wie da die Entwicklung war. Er ist wieder er selbst, verzeiht Elizabeth, sie verzeiht ihm, alles binnen zwei Seiten, und die Welt ist wieder heil. Wow. So viel Drama für genau nichts, richtig? Ach nee, warte. Es war notwendig, um den Weg zu ebnen für das erste große Näherkommen der beiden. Ja, ich mag es auch, wenn es zu einer Art Versöhnungssex kommt und vorher alles in Schutt und Asche lag, aber das muss dann gut gemacht sein und darf nicht so schlecht konstruiert sein, wie es hier nun mal der Fall war. Schade.

    Dann gibt es noch Nicholas, von dem wir immer nur hören, dass er (neben Blackwell) der gefährlichste und mächtigste Zauberer des Landes sein soll. Im ersten Band hatte er eine Ausrede, das nicht zu zeigen, er war ja verflucht – dennoch hat man im ersten Band mehr davon gesehen. Hier habe ich nicht verstanden, warum er noch mal genau stark sein soll. Bis auf die Sache am Ende könnte er als gewöhnlicher Mensch durchgehen. Ach, man. Sag mir nicht nur, dass er stark ist, zeig es mir bitte auch.
    Von Fifer kommt in diesem Band auch nicht mehr viel, dabei war sie in Band 1 noch eine der Figuren mit mehr Persönlichkeit. Georg kommt kaum vor und kriegt bloß ein paar Sätze. Mein Liebling ist tatsächlich noch Skyler. Bei ihm liegt das meiste Potenzial, die meiste Persönlichkeit. Auch hier ist Luft nach oben, aber wenn jemand interessant war, dann er. Leider hat auch hier die Autorin Dinge, die einst für Spannung sorgen sollten, anscheinend im Laufe der Geschichte vergessen.
    In Band 1 erfährt man, dass Skyler von Blackwell den Auftrag bekommt, das Schwert Azoth zu besorgen. Mehr darüber erfährt man auch in der Kurzgeschichte zu Skyler, die interessanter ist als die ganze Dilogie zusammen. Es dauert eine ganze Weile, bis Blackwell das Schwert dann bekommt, allerdings hat Skyler nichts damit zu tun. Ich fand es schade, dass diese Sache nicht mehr angesprochen wird – zu Blackwell würde es passen, es nun ebenfalls auf Skyler abgesehen zu haben, da dieser ja nicht das tat, was er wollte. Wir erfahren aber bloß, dass Skyler ein bisschen Schiss vor ihm hat, das war’s. In der Kurzgeschichte erfährt man übrigens auch, dass Skyler Caleb bereits früher einmal begegnet ist – warum wird das in Band 2 nie erwähnt? Caleb kommt doch immerhin sogar wieder vor (was im Übrigen auch keine Überraschung war).

    Dann noch wenige Worte zu Blackwell. Der Antagonist dieser Geschichte ist einfach nur der Böse. Er ist böse, weil er es sein soll, und nicht mal darin kann er meiner Meinung nach glänzen. Später wird ihm dann noch ein entstelltes, gruseliges Aussehen verpasst, damit es stimmig ist. Der Böse ist verbittert, hässlich und machtgierig. Mehr hat Blackwell auch nicht. Er will Macht und ist gierig. Man erfährt fast nichts über ihn. Blackwell wäre für mich ein Beispiel für einen „No-Go-Antagonisten“. So sollte man es lieber nicht machen. Ich habe nichts gegen Böse, die machthungrig sind. Aber wenn das alles ist, ist es halt schnell langweilig.
    Was bei Blackwell ebenfalls komisch war: Mal hieß es, er hat keine Magie mehr, weil er sie beim Stigma abgab, dann hat er wieder ordentlich Magie … es war verwirrend.

    Und was sollte denn bitte die Sache mit dieser Keagan? Sinn, wo bist du? Mit ihr wird ein neuer Charakter eingeführt, der von der Persönlichkeit her zwar gegebenenfalls, unter Umständen, Potenzial hat, der zugleich aber für die Geschichte wieder mal sinnlos ist und nicht viel beiträgt. Klar, sie befreit Malcom, aber auch der trägt nicht viel bei – seine paar Leutchen da haben den Krieg jetzt nicht gerissen und zu ihm selbst komme ich gleich noch ausführlich. Gut war auch, wie Keagan erst meinte, dass Malcom nicht wieder auf den Thron kommen würde – ähm, sorry, so scheiße er auch sein mag, er ist nun mal der rechtmäßige König –, und etwas später sagt sie dann: Er muss wieder König werden, gibt ja keinen anderen, der den Thron halten kann und einen Anspruch darauf hat. Ach, was du nicht sagst!
    Es war generell komisch, als plötzlich dieser Orden der Rose (I see what you did there, Ms. Boecker …) eingeführt wurde, der vorher auch nie erwähnt wurde. Hat für mich nicht wirklich viel zur Geschichte beigetragen und Keagan hatte eben einfach keine Rolle, außer ständig der Flammenwerfer zu sein. Ich habe die ganze Zeit vergeblich auf ihre Bedeutung gewartet.

    Nun zum größten Kritikpunkt, der dafür sorgt, dass diese Dilogie einfach höchst fragwürdig ist. Ich hatte im ersten Band gehofft, alles sei ein großes Irrtum, aber nein.
    Malcom, der König, hat Elizabeth über einen geschätzten Zeitraum von mindestens einem Jahr regelmäßig vergewaltigt. Wird das als schlimm adressiert? Na ja, geht so. Während ich in Band 1 das Gefühl bekam, Elizabeth habe das alles null ausgemacht, gibt es in Band 2 immerhin eine kurze Stelle mit John, wo man merkt, dass sie durchaus auch traumatisiert ist vom Geschehenen – ist ja logisch!
    Aber was ist die Lösung des Ganzen? Nun, Malcom, der arme, wusste nicht, dass er sie vergewaltigt hat. Also war es technisch gesehen keine Vergewaltigung, richtig? Sie wollte es zwar nicht, hat es gezwungenermaßen getan, weil sie sich nicht getraut hat, Nein zum König zu sein, aber er … er dachte, sie wäre nur schüchtern, aber es würde ihr gefallen. Was zur Hölle? Wie verblendet, blind, dumm und egoistisch muss man sein, um nicht zu merken, wenn es hier wieder und wieder und wieder nicht gefällt?! Das hat mich beim Lesen so sehr aufgeregt, wie dieses wichtige Thema behandelt wurde. Ja, Malcom sagt tatsächlich selbst, er wäre nicht davon ausgegangen, dass sie es nicht wollen könnte, denn es hat noch nie jemand bei irgendetwas Nein zu ihm gesagt. Somit schließt sich der Kreis und es entsteht fast der Eindruck, Elizabeth sei selbst schuld, denn sie hat ja nicht Nein gesagt … holy … Nur weil man nicht ausdrücklich NEIN sagt, sagt man damit nicht direkt JA!
    Meine Güte. Ich habe beim Lesen durchaus verstanden, dass Malcom nicht der brutale, bösartige Typ ist, den man sich vielleicht zuerst vorgestellt hat. Aber er hat trotzdem hochgradig falsch gehandelt, er war trotzdem nur auf seine Lust und Interessen bedacht, er hat sie dennoch gegen ihren Willen gezwungen, mit ihm zu schlafen. Du kannst nicht so blind sein für dein Gegenüber und das dann damit entschuldigen, dass halt noch nie jemand Nein zu dir gesagt hat. Ja, meine Güte, warum wohl? Du bist der König. Und trotzdem hättest du aufmerksamer sein können. Die Unwissenheit ändert nichts an der Tat. Er hat sie monatelang missbraucht, was man Elizabeth halt auch kaum anmerkt. Sie ist ihm erst wieder viel zu neutral gegenüber eingestellt und relativ schnell empfindet sie sogar Sympathie, als wenn nichts gewesen wäre.
    Überhaupt wird Malcom in eine Position gerückt, in der wir Leser Mitleid mit ihm haben sollen, in der wir ihn mögen sollen … der arme Kerl, entthront und in den Kerker geworfen worden vom eigenen Onkel.
    Die ganze Behandlung dieses Themas ist ein Armutszeugnis. Das, was hier vermittelt wird, ist höchst verantwortungslos. Es ist ein Jugendbuch ab 14 und man bekommt sowohl den Eindruck, dass Elizabeth das Ganze nicht viel ausgemacht hat (show, don’t tell …), als auch den, dass sie teils selbst schuld sei. Über allem steht die Tatsache, dass Malcom sich nie wirklich einer Schuld bewusst ist. Für ihn ist es eigentlich kein Missbrauch gewesen, denn er hat sich bloß geirrt und es gut gemeint … Elizabeth verzeiht ihm auch ganz schnell, als wäre nie was gewesen. Es ist und bleibt aber Vergewaltigung, ob Malcom das in dem Moment bewusst war oder nicht.

    Wie das ganze Buch über konnte mich auch das Ende spannungsmäßig einfach nicht packen. Ich habe es einfach nur runtergelesen und wollte es beenden. Das Finale ist nicht todlangweilig, aber auch nicht überragend spannend. Die Tode (oder eher der Tod) haben es leider nicht geschafft, etwas auszulösen – wundert aber nicht, denn auch bei Elizabeth wird nichts ausgelöst Wir kriegen allerhöchstens gesagt, was sie dazu fühlt. Generell wurde auch am Ende wieder deutlich, was ich vorhin bereits schrieb: Elizabeth hat nichts Besonderes an sich. Sie trägt zum Ende kaum etwas bei. Man kann sie eigentlich rausstreichen. Die eine Sache, die sie am Ende macht, hätte früher oder später irgendjemand anderes geschafft. Es ist wichtig, dass man seine Protagonisten nicht zu sehr overpowered, da es sonst schnell langweilig wird. Bei Elizabeth ist eher das Gegenteil der Fall. Wie gesagt, ich werde sie nicht in Erinnerung behalten.
    Wie das ganze Problem am Ende aufgelöst wird, ist auch sehr unspektakulär gewesen. „Ja, ups, Blackwell hat sich halt geirrt.“ Wow.

    Ganz zu Schluss ist dann plötzlich alles perfekt. Es werden diverse Länder erwähnt, wie vorher auch schon, bei denen man, da es dem Buch an einer Karte mangelt, sich fragt, wo genau diese eigentlichen liegen, wie deren Beziehung zu Anglia ist usw. Das World Building lässt leider zu wünschen übrig. Wir haben es hier irgendwie mit unserer Welt im 16. Jahrhundert zu tun, aber bis auf ein paar Hinweise merkt man dies nicht. Man könnte sagen: Zu wenig Kontext für historische Fantasy, zu viel Bezug zu unserer Welt für eine eigenständige Fantasywelt.

    Fazit: Alles in allem bin ich froh, die Dilogie beendet zu haben. Band 1 war ein Reread, damals gefiel es mir besser, ich weiß auch nicht, warum. Witch Hunter strotzt leider vor flachen Figuren, einer langweiligen Protagonistin, unnötigem Drama, fehlenden Erklärungen, Widersrpüchen und, was das Malcom-Thema angeht, vor Verantwortunslosigkeit. Ich kann die Reihe daher nicht guten Gewissens weiterempfehlen, da es einfach bessere Bücher gibt, mit denen man seine Zeit verbringen kann. 2/5 Sterne.

  6. Cover des Buches Komisch, alles chemisch (ISBN: 9783837146233)
    Mai Thi Nguyen-Kim

    Komisch, alles chemisch

     (16)
    Aktuelle Rezension von: missbooklover

    Ich finde Chemie meistens ziemlich interessant, auch wenn es in der Schule nicht das absolute Lieblingsfach war. Jedoch finde ich es super spannend, die Welt durch ganz andere Augen zu sehen und jeden Bestandteil im Detail zu betrachten. Die Autorin bringt einem in diesem Buch die wissenschaftliche Sicht über die Welt der Teilchen genauer näher.

    Ich habe Mai schon vorher auf ihrem Kanal 'mailab' auf YouTube verfolgt, aber auch andere Videos, in denen sie ihren Zuschauern die Chemie verständlich näherbringt. Deswegen war ich auch so gespannt auf dieses Buch und ihre Art, die Dinge zu erklären war auch hier super gut zu verstehen. Ich habe ihr unglaublich gerne zugehört. Ich höre zwar nicht wirklich oft Hörbücher, aber dieses war wirklich angenehm und ich hatte auch keine Probleme, mich auf gesagte Dinge zu konzentrieren. 

    Sie erklärt chemische Grundlagen so leicht, dass Zusammenhänge gut nachvollziehbar sind und gibt dem Hörer oder Leser einen wundervollen Einblick in diese Wissenschaft.✨

    Vieles davon wusste ich schon, allerdings war es eine Art 'Wiederholung' und durch die Einbezüge des Alltages anhand von zahlreichen Beispielen unterhaltsam. Unter anderem wird hier erklärt, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir Alkohol trinken und wieso wir so speziell darauf reagieren. Mai nimmt uns mit in ihren Tag, erzählt zu den verschiedensten Dingen, wie sie aufgebaut sind und wie alles nur mit Teilchen funktioniert. Dabei ist ihre Leidenschaft für die Chemie deutlich spürbar und sie hätte mich mit ihren Worten definitiv von dieser Naturwissenschaft begeistern können, wenn ich nicht so schon davon fasziniert gewesen wäre. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, da es eben alles andere als trocken oder schwer verständlich geschrieben ist, aber trotzdem chemische Zusammenhänge sinnvoll und fachgerecht erklärt sind.

    Definitiv eine Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783844532982)
    Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Ferdinand von Schirachs persönlichstes Werk

    Ferdinand von Schirachs neues Buch verwebt autobiographische Erzählungen, paradoxe Aperçus, Betrachtungen und Reflexionen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines auf faszinierende Weise berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit, um die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen. Diese Vielschichtigkeit macht „Kaffee und Zigaretten“ zum persönlichsten Werk Ferdinand von Schirachs.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Ich hatte von Ferdinand Schirach, ehrlich gesagt, vor diesem Hörbuch weder bewusst etwas gehört, noch gelesen. Auch als Person war er mir im Grunde, bis auf ein wages Wiedererkennen seines Bildes, unbekannt. Das Hörbuch hat durch ein Gewinnspiel seinen Weg zu mir gefunden. Selbst hätte ich es mir nicht gekauft – es war also für mich ganz klar ein Experiment.

     

    Ich war jedoch durch die Erwähnung von „großen Lebensthemen“, „Rechtsfällen“, der „Idee des Rechts“ und der „Würde des Menschen“ durchaus gespannt! Erst durch das Hörbuch habe ich erfahren, dass Ferdinand von Schirach als Anwalt und Strafverteidiger arbeitet. Auf 3 CDs mit ca. 3 Stunden, 35 Minuten, findet sich eine Sammlung aus 48 verschiedenen Texten. Leider sind diese nicht mit Überschriften versehen und gehen so, nur durch die Angabe der Kapitelnummer, ineinander über. Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten an sich, aber hier konnte mich die Länge der einzelnen Kapitel durchaus erreichen. Dabei ist dies, wie die Art der Geschichten, äußerst variabel.

     

    Auch den Hörbuchsprecher Lars Eidinger bringe ich mit keinem anderen, von mir gehörten, Werk in Verbindung. Ich fand den Satz „Lars Eidinger liest, wie ich schreibe“ des Autors äußerst spannend. Bereits der kurze Abstecher in eine Hörprobe zeigt dabei was gemeint ist. Der Sprachstil ist schon ein ganz eigener: Ruhig, klar, sachlich, dabei nicht emotionslos, aber sehr reduziert und knapp. Einerseits finden sich Details und viele persönliche Ansichten, andererseits fühlte es sich für mich doch eher distanziert und lakonisch an. Manche Texte sind sehr berührend, andere poetisch, wieder andere fast banal.

     

    Es fällt mir schwer die einzelnen Texte einzuordnen. Es handelt sich um Geschichten, Betrachtungen, Erzählungen, Augenblicke… Darunter finden sich Begegnungen von Schirach, Szenen aus seiner Kindheit und Jugend, Rechtsfälle, prägende Momente, Reflexionen über Filme, das Thema Tod uvm. An einigen Stellen war es für mich, vielleicht auch wegen meiner Unkenntnis über den Autor, dann allerdings schwer zu verstehen, was autobiographisch und was literarisch war. Bei einigen Themen hat er mein Interesse so geweckt, dass ich im Internet nach weiteren Informationen dazu gesucht habe (z. B. über „Die Anwälte“). Andere fand ich seltsam, abgehakt, losgelöst und teilweise auch sehr melancholisch.

     

    Die Aufmachung des Hörbuches ist schlicht, aber nicht unauffällig. Es wird vor allem mit Schwarz, Rot und Weiß gearbeitet. Der aufsteigende Rauch auf dem Cover wirkt dynamisch, das rote Innere eindringlich.

     

    Bei mir hinterlässt das Hörbuch insgesamt sehr gemischte Gefühle. Außerdem die Frage, ob ich vielleicht nicht die ganz passende Zielgruppe – in Sachen Literatur vielleicht auch nicht gebildet genug – bin. Ich hatte teilweise das Gefühl ich müsste mehr über den Autor, Poesie, Rhetorik, Literatur etc. wissen um es wirklich zu verstehen/wertschätzen zu können. Das wiederum schreckt mich vor weiteren Büchern dieser Art eher ab, weil ich Literatur sehr schätze, die jedem zugänglich sein kann. Auf jeden Fall macht es aber nachdenklich – und das kann wohl nicht schlecht sein.

     

    FAZIT:

    Für mich ein Experiment, dass mich nicht völlig von den Socken gerissen, aber schon auch bewegt hat.

  8. Cover des Buches Die Klientin (ISBN: 9783775156929)
    Randy Singer

    Die Klientin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlentaucher
    James Bannister, Vorstandsvorsitzender der Mobilfunkfirma TalkNet, wird erschossen oder er hat sich selber umgebracht
    Für beide Varianten gibt es Gründe. Seiner Firma ging es mies und zu Hause ist er, wenn er zu viel Alkohol getrunken hat,ein Tyrann.
    Schon bald ist die Sachlage klar, seine Stieftochter  Tara ist die Mörderin. Nachdem James Bannister seine Frau brutal zusammen geschlagen hat, ist er auch gegenüber der  Tochter gewalttätig geworden.  In Notwehr hat sie ihn umgebracht. 

    Die junge Anwältin Leslie Conners hat den Fall zu
    vertreten. Da es ihr erster Fall ist, meinen die Staats-
    anwälte leichtes Spiel mit ihr zu haben. Für Leslie ist
    es auch klar, Tara hat in Notwehr gehandelt und ein
    Vergleich sollte möglich sein. 


    Doch dann wird die ganze Sache immer dubioser.
    Nichts mehr scheint klar sein. Wer sind die Guten
    und wer die Bösen? Möglicherweise ist sogar der
    Staatsanwalt in den Fall direkt verwickelt. Die
    Teenagerin spielt nicht mit und bringt die Anwältin
    zur Verzweiflung. Gegen Ende des Buches ist eines 
    klar, es ist nicht klar, wer der Mörder von James
    Bannister ist. 


    Mit zwei Ausnahmen, der für mich  zu großen 
    Offenheit der Anwältin ihrer Klientin gegenüber (Seite
    151) und ihrem Verhalten gegenüber diesem Teenager
    (z. B. Seite 303) ist für mich der Triller stimmig und
    Situationsgerecht. 


    Mit 14 Büchern ist Randy Singer kein unbeschriebenes
    Blatt und er hat seine Fangemeinde. Man merkt seinen
    Trillern auch an, dass der Glaube in seinem Leben eine
    wichtige Rolle spielt. 


    Trillerliebhaberinnen, die nicht auf jeder Seite einen 
    Mord oder eine Gewaltszene brauchen, kann ich dieses
    Buch empfehlen. Es ist spannend und unterhaltsam
    geschrieben. 



  9. Cover des Buches Eichmann in Jerusalem (ISBN: 9783492264785)
    Hannah Arendt

    Eichmann in Jerusalem

     (35)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder
    Hanna Arendt, Publizistin, Autorin, streitbare politische Theoretikerin, begleitete von April bis Dezember 1961 als Journalistin die Jerusalemer Eichmannprozesse und veröffentlichte dazu eine Berichtstrecke „Eichmann in Jerusalem - von der ‚Banalität des Bösen‘ in der Zeitschrift New Yorker.
    Dieser Veröffentlichung folgte eine große Debatte, in deren Rahmen Arendt heftig kritisiert, ja sogar angefeindet wurde.
    Denn – die deutsch-amerikanische Journalistin, selbst Jüdin, kritisierte in ihrem Text nicht nur offen den Prozessverlauf, ja sie stellte ihn sogar teilweise in Frage.
    Die öffentliche Empörung war riesig. Wie konnte sie es wagen, einen der schlimmsten Massenmörder des Dritten Reiches zu verteidigen? Wie die Schwere seiner Schuld zu relativieren?

    Die 2011 erschienene mit einem sehr aufschlussreichen Vorwort von Hans Mommsen versehene Ausgabe gibt der Berichterstattung eine dankenswert neutrale Plattform.
    Insgesamt sind die zusammengefassten Berichte von Arendt gut lesbar. Chronologisch folgt sie in ihrer Darstellung dem Prozessverlauf, weicht aber auch regelmäßig ab um ergänzende Fakten einzubringen. In diesem Sinne liefert Arendt auch heutigen Lesern noch immer eine fundierte Quelle über die Ereignisse rund um den Prozess. Man kann ihre Texte aber auch als eine große zusammenfassende historische Darstellung der Gräueltaten der Nationalsozialisten sehen.  Arendts Berichtston bleibt dabei immer kühl und sachlich. Bittere Ironie ist das höchste Maß an Polemik, das sie sich als Berichterstatterin gestattet. Diese Nüchternheit, mit der sie das Grauen ungeschönt benennt,  verleiht den zahllosen Opfern die verdiente Würde und weitet den Blick der Leserschaft auf das unfassbare Ausmaß dieses Verbrechens.

    Darüber hinaus sind Arendts Schriften noch in einem weiteren Kontext zu betrachten:
    Immer wieder kommt sie auf die Frage zurück, wie Eichmanns Anteil am Holocaust zu bewerten ist. Und immer wieder kommt sie dabei zu dem Schluss, dass er in Wahrheit lange nicht die tragende Rolle spielte, die man ihm anhängt. Um allen Missverständnissen vorzubeugen: sie nimmt ihn nicht in Schutz, sie zweifelt nicht an seiner Schuld, an seinem Beitrag am Morden. Aber sie stellt die Korrektheit des juristischen Verfahrens in Frage, kritisiert die Verhandlungsführung, die Auslegung der Beweise etc.
    Und sie sieht in den Verbrechen Eichmanns (und der Nationalsozialisten) nicht nur das Verbrechen am jüdischen Volk bzw. ein Verbrechen an der Menschlichkeit sondern das Verbrechen an der Menschheit begangen am jüdischen Volk, wodurch es im Grunde nur noch schwerer wiegt.
    Auch wehrt sie die These ab, das jüdische Volk historisch in einer Opferrolle zu sehen.

    Arendts Beharren auf eine neutrale Behandlung aller historischer Fakten, ihre Forderung nach Objektivität zu jeder Seite hin, hat viele Diskussionen aufgeworfen.
    Sie muss eine unbequeme Frau gewesen sein. Eine mutige Frau war sie in jedem Fall, denn mit ihrer kompromisslosen Art brachte eine breite Öffentlichkeit gegen sich auf.
    Alleine diese ihr eigene unbestechliche Art auf die Wahrheit der Tatsachen zu bestehen, macht dieses Buch zu einer lohnenden und hochaktuellen Lektüre.
  10. Cover des Buches Was geschah mit Schillers Schädel? (ISBN: 9783453600805)
    Rainer Schmitz

    Was geschah mit Schillers Schädel?

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Liedie
    In diesem Buch finden sich 1200 Stichwörter von A bis Z und fast 4000 Namen. Hier kann der Leser herrlich schmöckern und fast alles über die Literatur erfahren - ob wichtig oder unwichtig. Muss man wissen, ob Ernest Hemingway zehn oder zwanzig Bleistifte spitzte, bevor er einen neuen Roman begann oder ob Celan Platanenrinde knetete, bevor er sich an die Arbeit begab? Nein - aber so manche Dinge sind doch sehr amüsant und vieles auch sehr interessant. Für mich ein unverzichtbares Buch, in dem ich immer mal wieder gerne lese und schon viele interessante Informationen zu meinen Lieblingsautoren gefunden habe.
  11. Cover des Buches Hexentage (ISBN: 9783746619996)
    Michael Wilcke

    Hexentage

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieser historische Roman spielt in Osnabrück und beruht auf geschichtlichen Tatsachen und Fakten.
     
    Das grundlegende Thema ist die Hexenverfolgung, was ich sehr interessant fand. Es gibt spannende Intrigen und Verwicklungen. Ich hatte das Gefühl, eine Zeitreise zu unternehmen und die Geschehnisse mit den Protagonisten hautnah mitzuerleben.
     
    Zum Thema der Hexenverfolgungen zur damaligen Zeit habe ich Neues gelernt und konnte mein bereits aus anderen Büchern erworbenes Wissen hierzu vertiefen.
     
    Der Schreibstil konnte mich überzeugen und ich mochte die Zeichnung der Charaktere. Insgesamt ist es ein gelungener historischer Roman, der mich positiv überrascht hat.
  12. Cover des Buches Der Hexenturm (ISBN: 9783442472482)
    Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Salima
    Da ich " Das Hexenmal" schon vor längerer Zeit gelesen habe war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Problemlos fand ich dank den Rückblenden die geschickt in die neue Geschichte eingeflochten wurde wieder zurecht. Die 5 Jungen Menschen gehen auf eine Reise ins Unbekannte. jeder auf der Flucht und geplagt von ängsten. Mann erfährt im zweiten Teil noch mehr von den Charakteren und ihrer Vergangenheit. 
    Der Epilog war mir etwas zu abgeschlossen mit der Geschichte, hätte mir da etwas mehr Spannung gewünscht auf den dritten Teil.
  13. Cover des Buches Gemeingefährlich (ISBN: 9783423260541)
    Stephan Harbort

    Gemeingefährlich

     (10)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    Viele erinnern sich vielleicht, es hat da vor einigen Jahren mal eine Diskussion um die sogenannte Sicherungsverwahrung gegeben. Ob sie grundgesetzkonform ist, zu welchem Zeitpunkt sie angeordnet werden muss und in welchen Fällen sie überhaupt angeordnet werden darf. Aber niemand weiß eigentlich so genau, was das bedeutet und für welchen Typ Täter diese besondere Maßnahme des Strafrechts eigentlich greift.
    Stephan Harbort, der vielleicht einer der bekanntesten Autoren auf diesem Gebiet ist, hat in seinem Buch "Gemeingefährlich" die Geschichten einiger genau solcher Täter erzählt. Ohne irgendetwas zu beschönigen schildert er die größtenteils sehr grausamen Taten, wobei er allerdings nie ganz den Blickwinkel des sachlichen, analytischen Betrachters verliert. Natürlich verurteilt er solche Taten wie jeder andere von uns auch, aber indem man die Menschen einfach verteufelt macht man es sich sehr einfach und dringt kaum bis zum Kern der Sache durch: wie ist aus dieser Person ein kaltblütiger Mörder geworden? Und wie kann anhand ihrer persönlichen Geschichte hergeleitet werden, ob es ein Einzelfall war oder ob in Zukunft weitere Straftaten gegen Leib und Leben anderer Menschen zu erwarten sind?
    Ich fand es sehr interessant zu lesen, welche Parameter herangezogen werden, um so ein Urteil zu fällen. Also ob ein verurteilter Mörder noch über seine im Urteil festgehaltene Freiheitsstrafe hinaus in Verwahrung bleiben muss, damit er keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit darstellt. Genau so interessant, aber auch ein bisschen beängstigend fand ich, dass es sich bei diesen Überlegungen natürlich um keine exakte Wissenschaft handelt. Auch die zuständigen Experten können sich irren und eine fehlerhafte Einschätzung abgeben. Manchmal musste ich das Buch für eine halbe Stunde zur Seite legen, weil ich wirklich schlucken musste wenn das Tatgeschehen geschildert wurde - insbesondere bei dem Fall eines Häftlings, der von seinen Zellennachbarn systematisch gefoltert, gedemütigt und schließlich erhängt wurde. Harbort schildert das meiste so bildhaft, dass es einem eine Gänsehaut macht, verliert sich aber auch manchmal in für den Laien ein wenig hypothetischen Rechtsgrundlagen, was den Lesefluss hier und da etwas ausbremst. Dafür gibt es einen kleinen Punktabzug, auch wenn diese Rechtsgrundlagen natürlich auf ihre Art wichtig sind für das Gesamtverständnis des Sachverhalts.

    "Gemeingefährlich" ist kein Buch für schwache Nerven, denn auch wenn es sich um ein Sachbuch handelt wird hier nicht an Details gespart, die einem die Nackenhaare aufstellen. Insgesamt hat es mir aber interessante neue Aspekte unseres Strafrechts aufgezeigt und bekommt dafür vier Blümchen von mir.
  14. Cover des Buches Terrorziel Europa (ISBN: 9783701731008)
    Jürgen Elsässer

    Terrorziel Europa

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Einführung in die Informatik (ISBN: 9783486597110)
    Heinz-Peter Gumm

    Einführung in die Informatik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Puspe
    deckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.
  16. Cover des Buches Identity Management - eine Einführung: Grundlagen, Technik, wirtschaftlicher Nutzen (ISBN: 9783864912412)
  17. Cover des Buches Moderne Betriebssysteme (ISBN: 9783827373427)
    Andrew S. Tanenbaum

    Moderne Betriebssysteme

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Standardwerk. Lesenswert...
  18. Cover des Buches Das geplante Universum (ISBN: 9783775159609)
    Markus Widenmeyer

    Das geplante Universum

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Machtfrage Change (ISBN: 9783593392035)
    Torsten Oltmanns

    Machtfrage Change

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Bookmeister
    Ein interessanter Ansatz: Veränderung braucht Macht In einer Welt, in der die ständige Veränderung von Unternehmenswirklichkeiten als einzig konstante Größe bleibt, werden die Geschwindigkeit und Präzision interner organisatorische Transformationsprozesse zur überlebenswichtigen Mimese moderner Unternehmen. In dem Buch "Machtfrage Change" stellen Oltmanns und Nemeyer in diesem Zusammenhang die für die heutige Konsens-Gesellschaft vielleicht ketzerischste aller Thesen auf: Veränderungen erfordern Macht! Ein wichtiger Ansatz, den das Autorenteam aus dem Hause Roland Berger auf 200 Seiten gekonnt herleitet und mit einer Reihe praktischer und aktueller Beispiele belegt. Zieht man gerade Erkenntnisse der modernen Entwicklungsbiologie ins Kalkül, ist es ein Wunder, dass die Notwendigkeit ein solches Buch zu schreiben, nicht schon eher erkannt wurde: So ist es für einen lebenden Organismus evolutionär entscheidend, die Summe biochemischer Anpassungsprozesse selbst im Kleinsten von einem einzigen Impuls gesteuert zu initiieren. Die gewagte Hypothese ist klar: Es existiert eine Schöpfungskraft, welche ständige Veränderungsprozesse progressiv initiiert und ihre Komplexität steuert. Somit wären alle Arten von "Change-Prozessen" in ihren morphologischen Grundmustern der Beweis für die Existenz von Macht  und Macht andersherum eine zwingende Notwendigkeit für Change.
  20. Cover des Buches Die Bestie von Buchenwald (ISBN: 9783327000434)
    Pierre Durand

    Die Bestie von Buchenwald

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Endspiel (ISBN: 9783955422097)
    Pete Smith

    Endspiel

     (12)
    Aktuelle Rezension von: MariaKnissel

    Elena Morgenstern, die zentrale Figur in Pete Smiths Roman „Endspiel“, ist Tochter überzeugter Nazis – und Witwe eines Juden. Ihren Mann Seraphin, einen Auschwitz-Überlebenden, lernt sie während ihrer Flucht nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kennen. Es ist die große Liebe, nur über ihre Vergangenheiten können die Beiden nicht sprechen. Dann, 1954, als eigentlich alles in Ordnung scheint und Deutschland sogar Weltmeister wird, hält Seraphin die inneren Qualen nicht mehr aus, und zum Sprechen ist es für immer zu spät.

    1963, 18 Jahre nach dem Krieg, beginnt in Frankfurt der erste Auschwitz-Prozess. Elena Morgenstern verfolgt und protokolliert jeden einzelnen Prozesstag, wie getrieben. Sie will verstehen, sucht Antworten und findet doch nur immer mehr Fragen, auch die nach der eigenen Schuld. Sie zerbricht beinahe an der Ungerechtigkeit, die im Prozess offenbar wird. „Den Opfern klopft das Herz bis zum Hals, doch die Täter sind mit sich im Reinen“, lässt Autor Smith Elena sagen. Besser kann man das nicht auf den Punkt bringen, und besser kann man nicht zeigen, wie wichtig Aufarbeitung ist – und wie schwierig.

    Durch die Geschichte von „Endspiel“ führt uns Ich-Erzähler Lionel, ein Historiker kurz vor Abschluss seiner Promotion im WM-Jahr 2010. In einem Seniorenheim gibt er einen Computerkurs, dort lernt er Elena kennen, die ihn von Beginn an fasziniert und ihn in ihrer wunderbar feinen Art dazu bewegt, ja geradezu verführt, ihre Geschichte aufzuschreiben.

    Damit hat Pete Smith, der für die Arbeit an „Endspiel“ mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet wurde, eine geniale Konstruktion geschaffen, um nicht nur die Tatsachen und Handlungen zu beschreiben, sondern gleichzeitig die Verlässlichkeit von Erinnerungen und Aufzeichnungen zu thematisieren. "Mein Leben – so wie Sie es schildern, habe ich es nicht in Erinnerung", sagt Elena zu Lionel, "aber ich finde mich ausgezeichnet darin zurecht."
    "Endspiel" ist ein komplexer und differenzierter Roman, akribisch recherchiert, sprachlich vielfältig und niemals langatmig oder zu schwer. Denn neben Elena und Lionel lernen wir viele weitere interessante Figuren kennen, die sich durch den heißen, vom Vuvuzela-Sound begleiteten Frankfurter Sommer bewegen: Lionels schwangere Freundin als Wegweiserin in ein zukünftiges Leben, seinen Freund Edgar, seine Ma und die Senioren aus der Residenz („‘Mein Computer hat den Geist aufgegeben‘, begrüßt mich Frau Müller“). Und weil Weltmeisterschaft ist, begegnen wir auch Özil, Messi und Co. Und Julius „Juller“ Hirsch. Auch ein Fußballer. Wer wissen möchte, wer das ist, sollte das Buch lesen. Und nicht nur deshalb!

  22. Cover des Buches Prozesse (ISBN: 9783806725315)
    Marie Sagenschneider

    Prozesse

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Kosten senken (ISBN: 9783448062076)
    Monika Haunerdinger

    Kosten senken

     (1)
    Aktuelle Rezension von: tvb
    Eher Grundbegriffe und Durchschnittskost
  24. Cover des Buches Die Hexe von Miranges (ISBN: 9783499237904)
    Elisabeth Motsch

    Die Hexe von Miranges

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch spielt zur Zeit der Hexenverfolgung in Frankreich. Der Richter Denvers wird in den Ort Miranges entsandt, um die Hexenprozesse zu beaufsichtigen. Mit Erschrecken beobachtet er, wie das Gericht ohne große Beweise und mit durch Folter erzwungene Geständnisse gegen die Angeklagten vorgeht. Durch das Vorgehen gegen die schöne Apothekerswitwe wird er aus seiner Lethargie geholt und versucht Hilfe zu holen. Doch das Böse geht schnell vor. Mehr sei hier zum Inhalt nicht verraten.

    Nach den ersten Seiten hätte ich das Buch fast schon ungelesen zur Seite gelegt. Der Stil gefiel mir überhaupt nicht. Irgendwie wirkte alles, als ob man die Geschichte von Weitem beobachtet. Der Schreibstil wirkt irgendwie steril. So wird zum Beispiel häufig auf direkte Rede verzichtet.
    Was mich etwas versöhnt hat und mich dafür entschädigt hat, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe, war der überraschende Ausgang der Geschichte.

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