Bücher mit dem Tag "prüfungsangst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "prüfungsangst" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Hilfe, ich bin Arzt (ISBN: 9783522502917)
    Antonia Rothe-Liermann

    Hilfe, ich bin Arzt

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenschloss2
    Eigentlich bin ich echt nicht mehr die Zielgruppe dieser Buchreihe und am Anfang war ich auch total skeptisch, zwar habe ich gerne Doctors Diary geguckt, aber ich fand die Hauptdarstellerin schon echt anstrengend und teilweise sogar nervig. Zu Beginn des Buches ging es mir mit Lena genauso. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive was sie in den ersten Wochen im Krankenhaus erlebt und wie das Zusammenleben in der neuen WG in Berlin funktioniert. Mit der Zeit jedoch habe ich mich an sie gewöhnt, bin mit ihr und den anderen Figuren warm geworden und habe sie lieben gelernt. 
    Am Ende des Buches war ich schon sehr traurig, dass es bereits vorbei war und habe mir direkt die anderen vier besorgt, die ich nun schleunigst lesen werde! Mal sehen wie es mit Lena und den anderen so weitergeht!!! 
  2. Cover des Buches Prüfungsangst (ISBN: 9783785532218)
    R. L. Stine

    Prüfungsangst

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Lola1008
    Eine kurze Horrorgeschichte, die mit der Handlung überzeugt

    Oh nein, das darf alles nicht wahr sein. Terry hat in der Mathearbeit nicht so gut abgeschnitten. Was wird nur ihr Vater, ein angesehener Richter, dazu sagen? Er will doch unbedingt, dass sie auf das Princeton-College geht, nur reicht dafür ihre Mathenote nicht aus. Da kommt ihr Adam Messner gerade recht, denn er bietet ihr an, den Test für sie zu wiederholen. Der Preis: Sie soll einmal mit ihm ausgehen. Nichts Großartiges, denkt Terry, doch Adam will rasch mehr und erpresst sie mit allen möglichen Mitteln. Terry weiß nicht mehr, was sie noch tun soll. Bis plötzlich die Polizei an ihrer Haustür klingelt. Und ihr von Adams Tod berichtet...

    Meine Meinung:
    Die zweite "Fear Street"-Geschichte, die ich innerhalb in kurzer Zeit lese und doch hat sie mich sehr begeistert. Da die Thriller dieser Reihe nicht sonderlich lang sind (nur etwa 150 Seiten pro Band), wird meine Rezension höchstwahrscheinlich nicht so lang ausfallen, sondern eher in einer Kurzrezension enden.
    Wer die Reihe kennt, weiß, dass man am Anfang direkt in die Handlug hineingeworfen wird. So ähnlich war das auch bei dem Band "Schulschluss". Dadurch versetzt sich der Leser in Terrys Lage, wird mit unserer Protagonistin bekannt gemacht und erfährt von dem Konflikt, der für die weitere Handlung ausschlaggebend ist: von der Mathearbeit, in der Terry nicht wie gewünscht 700 sondern nur 520 Punkte erreicht hat. Klar, dass sie damit ihren Vater nicht beeindrucken kann.
    Insgesamt erinnerte mich der Aufbau des Anfangs sehr an den vorher gelesenen Band, was mich jedoch nicht sonderlich störte. Das liegt vielleicht auch daran, dass es erst mein zweites Buch aus der Serie war. Ich kann mir aber vorstellen, dass es nach mehreren Büchern der Reihe etwas eintönig wirkt.
    Jedenfalls unterschied sich "Prüfungsangst" deutlich von "Schulschluss", insbesondere was die Handlung betraf. Zwar finden beide Geschichten in der Szenerie Schule statt, jedoch passiert mit beiden Hauptfiguren etwas vollkommen anderes.
    Auch die Sprache gefällt mir in "Prüfungsangst" genauso gut wie in dem vorherigen. Die Sprache ist klar und deutlich ohne irgendwelche verschachtelten Sätze, so dass man der Handlung locker folgen kann. Auch wird nicht groß mit Emotionen oder Gefühlen der Hauptfiguren gearbeitet, so dass ein gewisser Eindruck von Objektivität entsteht. Trotzdem kann der Leser sich in Terrys Situation richtig gut einfühlen, was auch daran liegt, dass die Szenen, in denen Adam sie erpresst, sehr ausführlich und detailreich beschrieben werden.
    Schon von Anfang an merkt man, dass Adam nicht ganz ohne ist und der Leser empfindet eine gewisse Abneigung gegen ihn. Je weiter man liest, desto mehr verstärkt diese sich und man wünscht sich einfach nur noch, dass er Terry in Ruhe lässt. Sein Verhalten Terry gegenüber ist einfach so entsetzlich, dass ich wirklich manchmal nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe und dachte "Wie kann man nur so sein?" Doch das ist durchaus positiv aufzufassen, da man sich Gedanken über das Verhalten der Charaktere macht.
    Terry tat mir einfach nur noch leid. Man hat richtig gemerkt, wie sie unter Adam leidet, so dass es fast körperlich zu spüren war und ich habe mir wirklich für sie gewünscht, dass er mit seinen Erpressungen aufhört.
    Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Aufklärung von Adams Mord. Irgendwie klang es so, als wollte der Autor die 150 Seiten ganz genau einhalten. Von daher kam die Lösung für mich persönlich etwas zu plötzlich und zu abrupt. Wenn er daran noch ein wenig gefeilt hätte, hätte auch der Schluss stimmig mit dem Rest der Handlung geklungen.

    Fazit:
    Ein schöner Krimi oder auch Horror-Thriller für zwischendurch. Es gelingt sogar noch besser als bei "Schulschluss", sich in die Charaktere einzufinden und man blättert Seite für Seite um, weil es in jedem Kapitel einen solch gemeinen Cliffhanger gibt, den man nicht auf sich sitzen lassen kann. Allein der Schluss war für mich etwas unglaubwürdig und zu abrupt geschrieben, so dass die Aufklärung für mich recht erzwungen rüberkam. Hier hätte der Autor noch ein wenig weiterschreiben können, damit dieser den Band schön abrundet.
    "Prüfungsangst" bekommt von mir daher 4 von 5 Sternen.
  3. Cover des Buches Uni- Angst und Uni- Bluff. (6984 665) (ISBN: 9783880221727)
  4. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783899644333)
    Herbert Rosendorfer

    Der Meister

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ginevra
    Zwei alte Freunde treffen sich zufällig in einem venezianischen Café - beide waren Studienkollegen und Mitglieder einer kleinen Clique. Natürlich unterhalten sie sich über alte Zeiten, und darüber, was aus den anderen Freunden geworden ist. Zum Beispiel aus dem "Göttlichen Giselher", einem Typen, der seine zahlreichen Wissenslücken elegant durch Fantasien auffüllte. Oder aus dem allwissenden Thomas Wibesser, auch "Der Meister" genannt. Dem "Meister" wurde damals eine brilliante Karriere in der Musikwissenschaft vorausgesagt - schon als Student freundete er sich mit einem Professor an und arbeitete an einem Musiklexikon mit. Doch sein Perfektionismus treibt mit den Jahren kuriose Blüten: um das Musilexikon aufzupeppen, erfindet er kurzerhand einen Komponisten namens "Thremo Tofandor". Das Interesse der Fachwelt ist groß - so groß, dass der "Meister" sogar Kompositionen seines Fantasiegeschöpfs schreibt. Als sich eine junge Doktorandin auf Tofandors Spurensuche begibt, nimmt das Drama seinen Lauf...
    Herbert Rosendorfer, 1934 - 2012, war ein vielfach preisgekrönter südtiroler Erzähler. Nach seinem Jura-Studium war er lange Amtsrichter in München. In seinen Romanen und Erzählungen zeigte Rosendorfer viel Fantasie und einen Hang zur Satire: Er selbst erfand gemeinsam mit einem befreundetetn Pianisten den Komponisten Otto Jägermeier, der in diversen Musiklexika auftauchte...
    Mir hat das Hörbuch zu diesem Roman, "meister"haft gelesen von dem unvergleichlichen Gerd Heidenreich, sehr gut gefallen. Anfangs fand ich es streckenweise etwas langatmig (zuviele Anschweifungen in die Musikgeschichte), was aber sicher Geschmackssache ist. Gegen Ende wird die Geschichte immer spannender, schräger und sarkastischer - einfach wunderbare, anspruchsvolle Unterhaltung!

    4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle, die sich für die Irrungen und Wirrungen der Musikwissenschaften interessieren.
  5. Cover des Buches Keine Angst vor Prüfungsangst (ISBN: 9783821814964)
  6. Cover des Buches Haken krümmt man beizeiten (ISBN: 9783570057070)
    Helmut Creutz

    Haken krümmt man beizeiten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Meiner Großmutter war an meiner Bildung gelegen. Deshalb schickte sie mich auf keine Schule. [Margret Mead, amerikanische Anthropologin]“. (S.22)

    Zum Inhalt: So gut wie jeder kann bei diesem Thema mitreden. Und leider findet sich so gut wie jeder mit etwas kritischem Blick in diesem Buch wieder. Eine schon ihrer Form – der des Tagebuches – nach sehr persönliche Schilderung des Alltags eines Vaters, der den Ausbildungs- und Werdegang seiner Kinder in der Schule mitverfolgt und dabei einen essentiellen Fehler begeht: er hinterfragt ein System, das sich wie ein Perpetuum mobile verselbständigt hat. Das gut ausgebildete, einwandfrei dressierte und astrein angepasste Untertanen produziert. Abnehmer dieses Produktes finden sich in Wirtschaft und Konsumgesellschaft zuhauf. Auf den Punkt gebracht wird dies in folgendem Satz, der kennzeichnend für die Couleur des Buches ist: „Die Schule fördert Egoismus und Ehrgeiz. Angepaßtheit und Gleichgültigkeit. Die Schule ist ein Ort der Angst und Langeweile. Sie macht Kinder apathisch und aggressiv. Tötet durch sinnloses Pauken Originalität und Eigenständigkeit. Lob und gute Noten werden künstlich verknappt, um den Ehrgeiz noch zu fördern. Zehntelnoten entscheiden über Beruf und Leben. Aber was man in der Schule lernt braucht man meist nicht im Leben. Was man im Studium lernt, meist nicht im Beruf.“ (S.144)
    Creutz wird nicht müde ein Reform der Schule hin zu einer mensch-zentrierten Ausbildungstätte zu fordern, deren Bildungsauftrag wieder ein im besten Wortsinn humanistischer zu sein hat. In deren Zentrum die Anwaltschaft des Lehrers nicht die der Obrigkeit, sondern jene der ihm anvertrauten Kinder sein muss. Denn: „Wissen, Bildung und Intelligenz sind für sich allein noch nichts wert. Sie erhalten erst ihren Wert durch die Koppelung mit Charakter und Gefühl. Mit Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewußtsein. Also durch die Verbindung mit wahrhaft menschlichen Eigenschaften.“ (S.86)

    Fazit: Der Autor fasst in seinem Nachwort die Stoßrichtung des Textes selbst zusammen: „Zugegeben: dieses Tagebuch ist einseitig. Beschreibt vorwiegend negative Aspekte. Aber die gehören zu unserem System Schule. Sind dessen fester Bestandteil. Lassen sich nicht isolieren und herauslösen.“ (S.192) . Man spürt über weite Strecken die fast ohnmächtige Frustration über ein System, dass viele von uns selbst erlebt haben und sich somit den Gedankengängen und Schlussfolgerungen des Autors  größtenteils anschließen können. Es ist, so konnte ich das auch bei meinen drei Söhnen hautnah miterleben, ein Wandel in der Schule bemerkbar, jedoch noch immer treffen 90% der Aussagen dieses 1983 in überarbeiter Form wieder erschienenen Buches zu. Erschreckend, geben wir doch unsere Kinder in die Hände jener Institutionen, deren Lernresistenz hin zu menschlicheren Bildungsorten immer auf’s neue frappant zu Tage tritt. Ein Buch das in die Ausbildung jedes Lehramtkandidaten gehören sollte.

    Zum Buch: Ein gut verklebter Buchblock und eine solide Einbandausführung runden den sauberen Allgemeineindruck des Buches ab. Die typografische Gestaltung ist eher ein Tribut an klassischen Fließtext, denn an Ideenreichtum.

  7. Cover des Buches Prufungsangst Und Lampenfieber (ISBN: 9783540927532)
    Werner Metzig

    Prufungsangst Und Lampenfieber

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Träumer (ISBN: 9783899039368)
    Andrea Hirata

    Der Träumer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Nach "Der Regenbogentruppe" hat Andreas Hirata seine Lebensgeschichte in einem neuen Buch fortgesetzt. "Der Träumer" heißt dieses Werk und ich habe mir die Hörbuchversion geholt.
    Gelesen wird es von Sebastian Rudolf. Ideal, da dieser Sprecher eine junge und sanfte Stimme hat.

    Ikal ist zwölf und könnte seine Familie unterstützen und arbeiten. Denn diese gehört zu den ärmsten auf der Insel Belitung in Indonesien. Doch Ikal will mehr erreichen im Leben. Das ist er den Lehrern der Regenbogentruppe schuldig, die ihm beigebracht haben, für seine Träume zu kämpfen. Es ist aber ein langer und steiniger Weg, der da vor ihm liegt. Zusammen mit seinen Freuden Arai und
    Jimbron jobbt er als Hafenarbeiter, um die Oberschule besuchen zu können.

    Wenn man sich Bilder von Ikal (Andreas Hirata) anschaut, dann spürt man die Lebensfreude und seine positive Einstellung zum Leben. Er liebt seinen Vater sehr, der so stolz auf seinen Sohn sein kann. Er erzählt, wie er seinen Lebensweg beschreitet, sich das Geld mühsam zusammenspart mit harter Arbeit neben der Schulausbildung. Wie er mit seiner Prüfungsangst umgeht und er nach Paris als Student kommt und die Welt bereist mit seinem liebsten Freund Arai. Man erlebt die Eindrücke eines Menschen, der bisher nur seinen Lebensbereich kennt.

    Sein Freund Jimbron allerdings hat einen Traum, er ist besessen von Pferden, die er nur aus dem Buch kennt. Auf Indonesien gibt es diese schönen Pferde nicht. Er braucht aber Indonesien nicht zu verlassen, denn Indonesien hat eine Herde Pferde aus Australien importiert und Jimbron kann sein ganzes Wissen einbringen. Anhand diesen Freundes kann jeder erkennen, das es sich lohnt seinen Traum zu leben, Auch, wenn es manchmal lange dauert. Werden wir noch mehr von Andrea Hirata erfahren, wie es in seinem Leben weiter ging? Ich hoffe doch sehr.

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