Bücher mit dem Tag "psychiatrie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychiatrie" gekennzeichnet haben.

257 Bücher

  1. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446289666)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (658)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Ich habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.

    Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣

    Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.

    Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.

    Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊

    Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh. 

    Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.

    Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.

    Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen. 

    Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.

    Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy. 

    Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!

    Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.

    Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.

    Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.

    Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!

  2. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

    (1.732)
    Aktuelle Rezension von: Athene1989

    Ich habe als Jugendliche gerne Thriller gelesen, aber irgendwann das Interesse verloren. Nun gut 20 Jahre später, hat mich die Neugier wieder gepackt und ich war gespannt auf „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek, da ich schon viel über das Buch gehört hatte. Daher habe ich dieses Buch als Wiedereinstieg genutzt.
     Max wird entführt und kurz darauf wird ein Kindermörder gefangen genommen. Dieser beichtet Morde, aber nicht an Max, was die Eltern, gerade Till, zum Verzweifeln bringt. Im Klapptext steht, dass Monate nach dem Verschwinden von Max ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot macht, was aber nicht stimmt. Till überredet seinen Schwager, ihn in die Psychatrie undercover einweisen zu lassen, in der auch Guido Tramnitz, der Kindermörder, einsitzt, um herauszufinden, was mit seinem Sohn passiert ist. Für mich ist das schon ein kleiner, aber feiner Unterschied. Aber das hat der Story keinen Abbruch getan. Sicherlich konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln, wie das Leser von Thrillern eher passiert, aber das Ende fand ich sehr gut gelungen und recht komplex. Da war ich wirklich begeistert. Die Charaktere waren alle gut durchdacht und gelungen, sei es nun von dem verzweifelten Vater Till, dem Mörder Tramnitz oder auch Kasov, der sich um die Patienten gekümmert hat. Ich habe bei vielen teilweise zwischen Ablehnung und auch ein wenig Mitleid geschwankt, was gerade bei dem Mörder echt schwer ist, aber der Autor hat es geschafft. Ich fand es auch interessant zu lesen, wie das Leben in so einer Geschlossenen aussieht, gerade für Schwerverbrecher. Das Buch wurde aus verschiedenen Sichten geschrieben, damit der Leser die ganzen Einblicke rund um Max´ Verschwinden mitbekommt und auch miträtseln kann. Das fand ich auch sehr gelungen. Deswegen und weil das Ende hin fesselnd war, vergebe ich vier Sterne. 

  3. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783949609107)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

    (2.835)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    Das war mein erster Fitzek, der mir nicht ganz so gut gefallen hat. Die Handlung ist etwas verworren und die Hauptprotagonistin Emma ging mir mit ihrer Paranoia und den ständigen haltlosen Anschuldigungen irgendwann mächtig auf die Nerven. Der Plot (und der Mörder) waren wieder mal nicht voraussehbar, was ich gut fand. Das Ende war für mich ein einziges hin und her. Fazit: Nicht das beste Buch von Fitzek, aber ein solider Thriller.

  4. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426519462)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

    (1.314)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Eine Frau in einer psychischen Ausnahmesituation und ein Mann mit Einfühlungsvermögen – verbunden durch einen Handyanruf.

    Klara wird von ihrem Mann körperlich und seelisch auf brutalste Weise misshandelt und nun hat sie der sogenannte Kalendermörder vor die Alternative gestellt, entweder sich von ihrem Mann zu befreien oder selbst durch seine Hand zu sterben – und das Ultimatum endet in dieser Nacht. In ihrer Verzweiflung will Karla sich das Leben nehmen, doch zufällig ist Jules vom Begleit – Telefon an ihrem Handy und gemeinsam beginnen sie einen blutigen Trip durch Berlin.

    Von der ersten Seite an ist die Story heftig, legt ein hohes Tempo vor und reist den Leser mit. Die Sichtweise des Geschehens wechselt zwischen Klara und Jules hin und her, wobei Rückblenden das dunkle Schicksal der beiden Protagonisten enthüllen und die Ereignisse immer wirrer werden lassen. Es fällt schwer, den Durchblick zu behalten – ist das Ganze eine einzige große Wahnvorstellung oder passiert das Alles wirklich und wer ist hier das wahre Monster – Fragen die wirklich bis zur letzten Seite auf eine Antwort warten und den Leser auch noch darüber hinaus beschäftigen – so erging es zumindest mir bei der Lektüre.

    Fitzek gelingt es den Leser zu packen, Ängste zu manifestieren und zu verwirren – klare Leseempfehlung, aber nichts für schwache Nerven!

  5. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783945386422)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

    (3.446)
    Aktuelle Rezension von: Storysammlerin

    In ,,Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek geht es um einen mysteriösen Täter, der seine Opfer auf psychologisch sehr verstörende Weise in einem abgeschiedenen Setting gefangen hält. Die Geschichte spielt in einem Schneesturm und steigert dadurch die beklemmende und isolierte Atmosphäre zusätzlich.

    Das Buch war mein erster Thriller von Fitzek und hat mich direkt überzeugt. Besonders die psychologische Spannung und die düstere, bedrückende Stimmung haben mich schnell in die Geschichte gezogen. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter allem steckt und wie sich die Ereignisse auflösen.

    Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut und sorgt dafür, dass man ständig miträtselt. Gerade diese Mischung aus Psychothriller und Mystery hat mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr packend, wodurch man schnell durch die Seiten kommt und kaum Pausen machen möchte.

    Insgesamt ein starker Einstieg in die Bücher von Sebastian Fitzek, der mich sofort neugierig auf weitere Thriller von ihm gemacht hat.

  6. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426570531)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

    (3.976)
    Aktuelle Rezension von: EmiLy

    Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Durch die kurzen Kapitel und die ständigen Wendungen wollte ich immer nur noch ein Kapitel weiterlesen – und plötzlich waren es fünf.

    Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Das abgelegene Ferienhaus, die rätselhafte Anna und die ungelösten Fragen rund um Josys Verschwinden sorgen dafür, dass man ständig miträtselt. Immer wieder hatte ich das Gefühl, eine Ahnung zu haben, nur um wenige Seiten später alles wieder zu verwerfen.

    Fitzek spielt gekonnt mit der Wahrnehmung seiner Leser. Realität, Erinnerung und mögliche Wahnvorstellungen verschwimmen zunehmend miteinander, sodass man irgendwann selbst nicht mehr weiß, wem oder was man noch glauben kann. Genau das hat für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht.

    Das Ende hat mich dann überrascht. Rückblickend ergeben viele Dinge Sinn, während man beim Lesen trotzdem lange im Dunkeln tappt. Für mich war das die Art von Psychothriller, die man am liebsten in einem Rutsch lesen möchte.

  7. Cover des Buches Veronika beschließt zu sterben (ISBN: 9783257248319)
    Paulo Coelho

    Veronika beschließt zu sterben

    (3.169)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Mögliche Mini-Spoiler enthalten! 

    Nach Der Alchimist wollte ich mehr von Paulo Coelho lesen. Als ich erfahren habe, dass er hier eigene Erfahrungen aus psychiatrischen Einrichtungen verarbeitet, musste ich das Buch einfach lesen.

    Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und trotzdem immer wieder Pausen gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Eher weil es mich an manchen Stellen so direkt getroffen hat, dass ich erst einmal durchatmen musste. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht ums Sterben geht. Für mich ging es die ganze Zeit um das Leben. Um die Frage, warum wir leben, wann wir aufgehört haben, auf uns selbst zu hören, und warum so viele Menschen irgendwann anfangen, nur noch zu funktionieren.

    Besonders die Gedanken über die Gleichförmigkeit des Lebens haben mich beschäftigt. Arbeiten, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, weitermachen. Das Buch stellt immer wieder die Frage, ob das wirklich alles sein kann. Und genau diese Gedanken haben mich oft nicht losgelassen.

    Was ich sehr mochte! Die Geschichte gehört nicht nur Veronika. Auch Eduard, Mari und Dr. Igor bekommen ihren Platz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit sich herumträgt. Seine eigenen Verletzungen, Ängste, Wünsche und verpassten Chancen. 

    Eduard ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mich von allen am meisten berührt. Vielleicht, weil ich vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Gegen Ende tat es stellenweise richtig weh weiterzulesen, weil ich so sehr mit ihm mitgefühlt habe. Auch Mari ging mir unglaublich nahe. Vor allem ihr Brief an die Bruderschaft. Dieser Wunsch, endlich das eigene Leben zu leben und nicht nur das Leben, das andere für richtig halten, hat mich tief getroffen.

    Überhaupt stecken in diesem Buch so viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Die Frage nach Normalität. Die Idee, dass Bitterkeit entsteht, wenn Menschen gegen ihre eigene Natur leben. Der Mut, anders zu sein, obwohl man weiß, dass man dafür nicht immer verstanden wird. Dazu kommt die Musik, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Veronikas Klavier war für mich wie ein Lichtblick zwischen all den schweren Gedanken. Etwas Tröstliches. Etwas Heilendes.


    Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich das Buch mitgenommen. Die zweite Hälfte hat mich emotional deutlich mehr getroffen als der Anfang. Es gab Stellen, die wehgetan haben. Stellen, bei denen ich schlucken musste. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zwischen all dem Schmerz auch etwas Hoffnungsvolles steckt. 


    Für mich ist dieses Buch eine Erinnerung daran, dass wir nur dieses eine Leben haben. Dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann anzufangen zu leben. Und dass es Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen, wenn er nicht dem entspricht, was andere von uns erwarten.


    Veronika beschließt zu sterben war für mich kein Wohlfühlbuch. Es war schwer, manchmal unbequem und an einigen Stellen sogar schmerzhaft. Aber genau deshalb wird es mir so lange im Gedächtnis bleiben. Es hat mich getroffen. Es hat mich aufgewühlt. Und irgendwie hat es am Ende auch ein kleines Stück geheilt.

  8. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783868007404)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

    (2.334)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    Ehrlich gesagt kam bei mir die Frage auf, wie krank die Menschheit sein kann?! Allein die Gedanken dazu sind ja schon schrecklich, aber leider gibt es ja genau solche Menschen unter uns. Das beunruhigt einen ja noch mehr.

    Die Geschichte nimmt einen vollständig in seinen Bann. Man muss einfach wissen, ob der Protagonist einfach nur krank ist oder sein Umfeld? Wem kann man trauen und wem nicht? Der Charakter Emma in dem Buch, hat mir besonders gefallen. Viele interessante Charaktere und man bleibt am Ende nachdenklich zurück. Was hätte man selbst getan? 

  9. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

    (358)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen. 

    Schreibstil:

    Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen. 

    Protaognist:

    Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend. 

    Fazit:

    Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.

  10. Cover des Buches [(The Perks of Being a Wallflower)] [Author: Stephen Chbosky] published on (January, 2013) (ISBN: B00GX2GHCY)
    Stephen Chbosky

    [(The Perks of Being a Wallflower)] [Author: Stephen Chbosky] published on (January, 2013)

    (653)
    Aktuelle Rezension von: pudelohnekern

    "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky handelt von dem zurückhaltenden, intelligenten und sensiblen Teenager Charlie, der in seinem Leben bereits einige schwierige Situationen erlebt hat. Nun möchte er aus einer daraus resultierten Zurückgezogenheit ausbrechen, Freunde finden und sein Leben aktiv leben. Auf diesem Weg begleiten wir ihn als Leser:innen.

    Das Geschichte wird aus der Ich-Perspektive in Form von Briefen erzählt. Charlie schildert seine Erlebnisse einem unbenannten Freund, wodurch wir einen direkten Zugriff auf Charlies Gefühls- und Gedankenwelt bekommen ohne unmittelbar am Geschehen teilzunehmen. Wir bekommen das Erlebte durch Charlie nacherzählt. Diese Perspektive fand ich außergewöhnlich, denn dadurch ist der Fokus klar auf den Dingen, die Charlie bewegen und die er selbst für relevant hält. Gleichzeitig sorgte dies bei mir stellenweise für Frustration, da ich mich mit manchen Handlungssträngen gerne ausführlicher auseinandergesetzt hätte.

    Das Buch behandelt nämlich gleich mehrere Themen, mit denen Charlie auf seinem Weg ins Erwachsenwerden einen eigenen Umgang finden muss. Und diese Themen sind nicht immer einfach. Neben der ersten Liebe, Freundschaft, Familie und der Suche nach der eigenen Identität, geht es um Suizid, Alkohol, Drogen, Stigmatisierung von Homosexualität, Vergewaltigung sowie um andere Formen von Gewalt. All diese Themen versucht Charlie zu verstehen und für sich einzuordnen. Gleichzeitig werden diese Themen erzählt, ohne zu bewerten, belehrend zu sein oder gar zu stigmatisieren, was ich für eine wesentliche Stärke des Romans halte.

    Diese Offenheit liegt vor allem an der Charakterisierung von Charlie. Obwohl er manche Situationen auf eine fast schon nüchterne Weise betrachtet, begegnet er seinen Mitmenschen stets mit großer Empathie und aufrichtigem Interesse. Seine Art, die Welt wahrzunehmen und zu beschreiben, hebt sich für mich von vielen anderen Ich-Erzählern ab und macht einen großen Reiz des Romans aus. (Womöglich könnte man diskutieren, ob Charlie neurodivers ist? Aber das wäre nur meine Lesart und wird nicht im Roman thematisiert.) Nichtsdestotrotz fiel es mir manchmal schwer, Charlies Handeln nachzuvollziehen, unter anderem, weil manche Themen doch sehr verkürzt behandelt werden.

    Insgesamt ist "The Perks of Being a Wallflower" eine wunderbare, einfühlsame und berührende Erzählung, die trotz ihres Alters auch heute noch funktioniert. Ich kann das Buch Personen jeden Alters empfehlen und halte es zurecht für einen Klassiker des Coming-of-Age-Genres, dessen Einfluss bis heute spürbar ist.

  11. Cover des Buches Liebes Kind (ISBN: 9783423218368)
    Romy Hausmann

    Liebes Kind

    (1.132)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Neubert

    „Liebes Kind“ ist ein Psychothriller, der von der ersten Seite an fesselt. Romy Hausmann schafft eine beklemmende Atmosphäre und erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wodurch die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt. Mit jeder neuen Enthüllung entstehen weitere Fragen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Besonders beeindruckend sind die glaubwürdig gezeichneten Figuren und die emotionale Tiefe der Geschichte. Der flüssige Schreibstil macht das Lesen leicht, obwohl das Thema teilweise sehr belastend und düster ist. Die unerwarteten Wendungen sorgen dafür, dass die Handlung nie vorhersehbar wirkt.

    Wer psychologische Thriller mit viel Spannung, überraschenden Entwicklungen und einer intensiven Atmosphäre mag, sollte „Liebes Kind“ unbedingt lesen. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight und verdient 5 von 5 Sternen.

  12. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

    (506)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
    Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
    Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance.

  13. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453442054)
    Stieg Larsson

    Vergebung

    (2.350)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Stieg Larssons dritter Teil der Millennium-Trilogie ist ein absolutes Muss für jeden, der die Vorgänger gelesen hat. Die Geschichte um Lisbeth Salander findet hier ihren Abschluss, und im Großen und Ganzen ist es sehr spannend, ihre Entwicklung bis zum Ende zu verfolgen.

    Besonders glänzen kann der Roman in seinem Herzstück: der Gerichtsverhandlung. Es war ein echtes Highlight zu lesen, wie Giannini die Gegenseite – allen voran Teleborian – rhetorisch in den Boden stampft. Diese Szenen sind brillant geschrieben und machen beim Lesen richtig Spaß. Auch der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, und die Charaktere sind – trotz ihrer schieren Masse – hervorragend und tiefgründig ausgearbeitet.

    Dennoch muss man als Leser viel Geduld mitbringen. Larsson neigt leider dazu, sich in völlig unwichtigen Details zu verlieren. Ob seitenlange technische Abhandlungen darüber, wie man ein Telefon abhört, oder minutiöse Erklärungen zu Finanzverwaltungen – oft verliert sich der Autor in Belanglosigkeiten, die für den Fortgang der Handlung nicht notwendig gewesen wären. Ein kurzer Hinweis darauf, wer wen abhört, hätte völlig ausgereicht.

    Auch das Ende des Buches schwächelt durch diese Ausführlichkeit. Nach dem eigentlichen Höhepunkt der Gerichtsverhandlung hätte man die Geschichte deutlich knackiger zu Ende bringen können. Der gesamte Gibraltar-Teil und die ausschweifenden Monologe über das Schicksal von Lisbeths Bruder ziehen sich unnötig in die Länge. Hätte man hier mehr gestrafft, wäre das Finale deutlich mitreißender ausgefallen.

    Fazit: Eine tolle Geschichte mit einem starken Kern, die jedoch unter einem zu langsamen Tempo und einer Überdosis an technischen Details leidet. Wer über die Längen hinwegsehen kann, wird mit einer sinnigen und spannenden Auflösung belohnt.

  14. Cover des Buches Das Alphabethaus (ISBN: 9783423219525)
    Jussi Adler-Olsen

    Das Alphabethaus

    (560)
    Aktuelle Rezension von: Catarina90

    „Das Alphabethaus“ von Jussi Adler-Olsen erzählt die Geschichte zweier britischer Piloten, die sich im Zweiten Weltkrieg als SS-Offiziere ausgeben und in einer Nervenheilanstalt untertauchen. Die Grundidee ist stark und gut recherchiert, besonders der erste Teil im Krieg bietet spannende Ansätze. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise konstruiert, langatmig und nicht immer ganz plausibel – vor allem im späteren Teil, der Jahrzehnte danach spielt. Man merkt, dass es sich um ein Frühwerk handelt: interessant, aber erzählerisch noch nicht auf dem Niveau der späteren Thriller. Insgesamt lesbar, aber eher Durchschnitt – daher 3 von 5 Sternen.

  15. Cover des Buches Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (ISBN: 9783462001518)
    Joachim Meyerhoff

    Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

    (383)
    Aktuelle Rezension von: frischelandluft

    Mich erinnert dieser Roman an John Irving, was die Absurdität der Lebensumstände anbelangt. Ein kleiner Junge wächst mit seiner Familie auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik auf – natürlich verschieben sich Normen, natürlich entwickelt das Kind ein ganz anderes Referenzsystem, als die Kinder, die „normal“ aufwachsen. Das führt einerseits zu komischen Situationen – ich habe häufiger laut gelacht – andererseits führt der Roman wunderbar humorvoll das, was wir als „normal“ betrachten ad absurdum und macht Kauzigkeit und extreme Individualität liebenswert – ohne den Ernst und die medizinische Wichtigkeit der Klinik in Frage zu stellen oder den Respekt zu verlieren. Grenzen weichen auf, das Resultat ist ein Erzähler, der mit kindlicher Naivität sein Leben erzählt – eine konsequente Weiterführung bzw. Prequel zu „Alle Toten fliegen hoch“. Alles in allem sehr unterhaltsam, wenn auch insgesamt ein wenig lang – mir fehlt, um auf Irving zurückzukommen ein bisschen der rote Faden, der allem eine übergeordnete Ebene gibt und es mit den anderen Bänden verbindet.

  16. Cover des Buches Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte (ISBN: 9783499012464)
    Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

    (152)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Ich bin auf das Buch gekommen durch eine neurologische Fortbildung zur Kognition. Denn dieses Buch ist dabei einzigartig gut. Es steckt voller skurriler Fälle und dabei eben mehr als lehrreich.

    Das Gehirn als komplexes System voller Irrungen und Wirrungen und das zerbrechliche Sein.

    Zum Beispiel gibt es da ein Mann mit medizinisch gesunden Augen und überdurchschnittlicher Intelligenz, der aber nach und nach  nach seine Fähigkeit Bilder wahrzunehmen verliert. Was steckt dahinter, zudem er es selbst gar nicht wirklich wahrnimmt. Statt seinen Hut zu nehmen nimmt er den Kopf seiner Frau in die Hand. 

    So auch der Titel des Buches.


    Ein anderes Fallbeispiel legt dar, wie es ist, wenn man plötzlich sein eignes Bein als ein fremdes Bein anzieht und es lieber abgeschnitten bekommen will.

    Das Leben mit Psychosen, Paresen , Anogsien oder auch anderen hirnorganischen Schäden werden hier unter die Lupe genommen und dabei emotional und nicht nur rein medizinisch betrachtet, so dass es auch Laien möglich ist den einzelnen Geschichten zu folgen und einen Einblick in die Neurologie zu bekommen. Eine Art Fachliteratur in Romanform. Definitiv zu empfehlen.






  17. Cover des Buches Die Anstalt (ISBN: 9783426504574)
    John Katzenbach

    Die Anstalt

    (783)
    Aktuelle Rezension von: star_dineb

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen.

    Im Prinzip geht es in diesem Buch darum, dass in einer Nervenheilanstalt der 70er Jahre ein Serienmörder ausfindig gemacht werden soll. 

    Ja, natürlich. Es ist schwierig die Spannungskurve über 750 Seiten aufrecht zu halten. So viele Seiten finde ich an sich schon eine Leistung.

    Der Alltag oder auch die alltäglichen Geschehnisse in dieser Klinik wurden aber sehr anschaulich beschrieben, wenn auch alles etwas langatmig gestaltet wurde.

    Die Protagonisten finde ich sympathisch und in der Tiefe absolut ausreichend. Ja, OK, das Ende ist grenzwertig. Es bleiben auch ein paar Fragen offen, das mag ich leider nicht so gern. Auch hätte man auf den Täter absolut nicht kommen können.

    Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, da mir der Schreibstil gefällt und die Story an sich spannend erzählt wurde.



  18. Cover des Buches Schachnovelle (ISBN: 9783755769965)
    Stefan Zweig

    Schachnovelle

    (1.513)
    Aktuelle Rezension von: Airdem

    Die „Schachnovelle“ ist ein Werk, an das man aufgrund seines Rufes mit einer enormen Erwartungshaltung herangeht. Stefan Zweig schreibt handwerklich natürlich auf einem extrem hohen Niveau; die Sprache ist präzise, elegant und schafft es, die beklemmende Atmosphäre der Isolation und den darauffolgenden geistigen Verfall greifbar zu machen.

    Dennoch muss ich sagen: Das Buch war für mich eher „nett“ als ein absolutes Highlight. Die psychologische Tiefe des Protagonisten und sein Kampf gegen die „Schachvergiftung“ sind zwar faszinierend, aber die Geschichte blieb für mich hinter den hohen Erwartungen zurück. Es fehlte mir der letzte Funke, der die Erzählung von einer soliden Novelle zu einem packenden Erlebnis gemacht hätte. Vielleicht liegt es an der Kürze des Textes, dass manche Entwicklungen für mich zu schnell abgehandelt wirkten.

    Insgesamt ein lesenswerter Klassiker, der handwerklich überzeugt, mich emotional aber nicht so tief greifen konnte, wie ich es erhofft hatte.

  19. Cover des Buches Runas Schweigen (ISBN: 9783734106132)
    Vera Buck

    Runas Schweigen

    (232)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Eigentlich hat mich dieses Buch nie wirklich interessiert, bis es dieses dann als Mängelexemplar zu kaufen gab und die Buchkaufsucht zugeschlagen hat. Kein Wunder, dass es deshalb auch so lange ungelesen im Regal stand. Nun war es aber Zeit für die Lektüre dieses doch schon besonderen Werkes, welches ich einerseits schon interessant und streckenweise recht spannend fand, welches aber gerade am Anfang leider lange brauchte, um in Fahrt zu kommen und auch ansonsten einige Dinge an sich hatte, die mir nicht so gut gefallen haben.

    Man begibt sich mit diesem Roman ins Paris des Jahres 1884, wo der junge Medizinstudent Jori versucht, Heilung für seine heimliche Liebe Pauline zu finden. Ihn begleitet man dann auch größtenteils durch die Geschichte, wobei es sehr medizinisch wird, aber nicht so, wie wir es heute kennen, sondern teilweise auf sehr makabere, teils schon bösartige Weise. Gerade Dr. Charcot war dabei ein Beispiel für Machtgehabe und fehlende Liebe für den Mitmenschen, was mich extrem sauer und traurig gemacht hat, zumal der Roman sich sehr an der Realität entlang schlängelt. Vieles, was man hier erfährt, gab es zu dieser Zeit wirklich und obwohl ich davon bereits wusste, hat es mich teilweise sprachlos gemacht. 

    Jori ist dabei ein Charakter, von dem ich nicht so richtig wusste, was ich von ihm halten soll. Einerseits will er unbedingt Pauline retten, will wirklich heilen und scheint eigentlich kein schlechter Kerl zu sein. Andererseits scheint er manchmal etwas schwer von Begriff und macht vieles mit, was er eigentlich nicht tun sollte. Dennoch zeigt er wenigstens ein Gewissen und im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter. Auch zu Runa entwickelt er eine fast schon liebevolle Beziehung.

    Doch wer denkt, dass Jori, der eigentlich Johann Richard Hell heißt, die einzige wichtige Person in diesem Buch ist, der täuscht sich, denn dieses wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, allesamt aus der personellen Sicht, bis auf einen Fall, was im Endeffekt eine tiefere Bedeutung hat. Aber kommen wir erst einmal zu den anderen Charakteren. 

    Da ist zum Beispiel der ehemalige Polizist Lecoq, der sich selbst als Verbrecher betitelt, aber durch einen alten Bekannten auf einen Fall angesetzt wird, der ihn, ohne, dass er es selbst merkt, immer mehr in die Machenschaften rund um Jori, die Salpêtrière und Runa verwickelt. Außerdem gibt es die beiden Kinder Isabelle und Frédéric, die sich mehr oder weniger mit Lecoq anfreunden und ihm helfen. Und dann ist da noch Maxime, der einzige Ich-Erzähler in diesem Buch, der mit der eigentlichen Geschichte gar nicht so viel zu tun hat, aber dennoch im Großen und Ganzen eine wichtige Rolle spielt. Hier will ich aber nicht zu viel verraten.

    Am Wichtigsten ist aber die Figur, die hier im Mittelpunkt steht und das ist natürlich Runa selbst, von der man anfangs gar nicht allzu viel erfährt und die mehr wie ein großes Rätsel wirkt. Dieses Mädchen ist besonders, scheint aggressiv und unnahbar, redet nicht und interagiert auch nicht wirklich. Dafür aber gibt es an verschiedenen Orten mysteriöse Botschaften, welche nach und nach mehr und mehr Sinn ergeben und ein Stück weit erklären, warum Runa so ist, wie sie ist. Leider wird aber nie alles ganz aufgeklärt und es bleiben am Ende viele Fragen offen, was ich echt schade fand.

    Alles in allem begann dieser Roman sehr langsam. Schon allein, bis Runa tatsächlich auftauchte, dauerte es um die hundert Seiten und selbst dann kam die Geschichte nur allmählich in Fahrt. Irgendwann wurde es allerdings echt spannend und ich habe auf eine allumfassende Auflösung hin gefiebert, was es mit Runa und ihrem Verhalten auf sich hat, was eben nicht so kam, wie erwartet. Dafür war das Buch aber wirklich gut geschrieben und bis auf das Medizinische und die französischen Namen ließ es sich flüssig lesen. Ob ich es empfehlen würde, kann ich aber nicht wirklich sagen, da es eben nicht schlecht war, mich aber auch nicht umgehauen hat. Dennoch wird die Geschichte sicher in meinem Kopf bleiben, weil sie doch recht einprägsam und besonders ist.


  20. Cover des Buches Girl in Pieces – Special Edition mit Journal zur Selbstreflexion (ISBN: 9783737375641)
    Kathleen Glasgow

    Girl in Pieces – Special Edition mit Journal zur Selbstreflexion

    (203)
    Aktuelle Rezension von: CelesteRaven

    „Girl in Pieces“ war mein erstes Buch von Kathleen Glasgow und ich muss sagen: Der Einstieg fiel mir anfangs wirklich nicht leicht. Vor allem der Schreibstil und die fehlenden Kapitel haben mich zuerst etwas verwirrt. Stattdessen gibt es kleinere Zeitsprünge, was manchmal unübersichtlich war – besonders wenn man das Buch zwischendurch weglegen wollte. Dafür gab es von mir auch den Stern Abzug.

    Aber je weiter man liest, desto emotionaler wird dieses Buch. Und wirklich: Trigger Warning. Dieses Buch ist dunkel. Es steckt so viel Schmerz, Trauer und emotionale Belastung zwischen diesen Seiten, dass man es beim Lesen richtig spüren kann. Kathleen Glasgow hat Charlies Gedanken und Stimmungsschwankungen unglaublich intensiv geschrieben.

    Charlie selbst ist erst 17 und hat schon unfassbar schlimme Dinge erlebt. Man leidet wirklich mit ihr mit und möchte sie manchmal einfach nur in den Arm nehmen. Auch die anderen Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte auf ihre eigene Art weiter. Besonders bei Johnnie hatte ich oft Momente, in denen ich Charlie einfach nur anschreien wollte, weil man merkt, wie sehr sie sich gegenseitig runterziehen.

    Das Ende wurde dann endlich etwas hoffnungsvoller, mir persönlich aber leider zu kurz. Ich hätte mir noch ein paar schönere Momente oder vielleicht einen kleinen Ausblick in die Zukunft der Charaktere gewünscht. Trotzdem ist es ein sehr starkes und emotionales Buch, das definitiv lange nachhallt. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen. 🖤

  21. Cover des Buches Irre! - Wir behandeln die Falschen (ISBN: 9783328102748)
    Manfred Lütz

    Irre! - Wir behandeln die Falschen

    (283)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Er geht in alle Diagnosen rein. Von der ab Demenz bis zur Suchterkrankung. Und für Praktiker ist schnell ersichtlich, dass hier ein Mann mit fundiertem Wissen& langer Erfahrung spricht. Praxisorientiert und stets mit der nötigen Ernsthaftigkeit, ohne eine Diagnose und ihre Patienten ins Lächerliche zu ziehen. Absolute Empfehlung!

  22. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442498239)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

    (602)
    Aktuelle Rezension von: Rabea

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen. Der typische Andreas-Gruber-Schreibstil hat mich sofort wieder gepackt – atmosphärisch, fesselnd und unglaublich bildhaft. Die Story ist durchgehend spannend, hat einen klaren roten Faden und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen.

    Besonders gefallen hat mir, dass die Spannung selbst dann nicht nachlässt, als bereits klar ist, wer der Täter ist. Das schafft nicht jedes Buch. Die brutalen und durchdachten Morde sowie die düstere Atmosphäre passen perfekt zur Geschichte und dürfen für mich in einem guten Thriller einfach nicht fehlen.

    Diesmal wird es außerdem sehr persönlich für Maarten S. Sneijder. Auf zwei Zeitebenen erleben wir seinen bisher emotionalsten Fall, wodurch auch die Figuren und ihre Beziehungen noch mehr Tiefe bekommen. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, um niemandem die Geschichte zu spoilern.

    Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, gezittert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist definitiv ein Pageturner, der den Spannungsbogen bis zum Schluss hält. Und dann dieses Ende ... was für ein fieser Cliffhanger! 😱

    Für mich entwickelt sich die Reihe mit jedem Band mehr zu einer absoluten Lieblingsreihe. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es weitergeht.

  23. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453440982)
    Wulf Dorn

    Trigger

    (705)
    Aktuelle Rezension von: Juliam47

    Das klingt jetzt wie ein Wortwitz, ist es aber nicht. Meine Ausgabe war von 2008, da waren Triggerwarnungen noch nicht aktuell und dennoch hätte ich sie mir in diesem Fall gewünscht. Vermutlich hätte ich das Buch dann nicht gelesen. 

    Zwischendurch war es sehr verwirrend, was aber mit Sicherheit so gewollt ist. Der Leser wird mit seinem Vermutungen hin und hergerissen. Das Ende war sehr sehr krass für mich. Nun muss ich aber dazu sagen, dass ich eher wenig bis keine Thriller lese. Manch Anderer mag es anders empfinden.

    Spannend geschrieben war es allemal. Auch wenn es mir bisweilen etwas zu irreführend war. Die Hauptprotagonisten waren mir sympathisch, die Figuren gut ausgestaltet, die meisten Handlungen nachvollziehbar. Ich vergebe gutem Gewissens 4 Sterne.

  24. Cover des Buches Morgen ist leider auch noch ein Tag (ISBN: 9783499629273)
    Tobi Katze

    Morgen ist leider auch noch ein Tag

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Es ist schwer das Buch so schlecht zu bewerten weil es ist der Umgang vom Autor mit seinen eigenen Depressionen. Teile vom Buch waren echt toll man hat sich reinfühlen können, die Wohnung die aussieht wie Sau, das Gefühl das man falsch ist weil man nicht glücklich ist, aber viele Kapitel wirken einfach wie aneinander gereihte Wörter die nichts dazu beitragen außer da Buch zu stecken. Ich glaube mit weniger Seiten wäre die Geschichte besser rübergekommen dazu war der Humor einfach nicht meins. 

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