Bücher mit dem Tag "psychische erkrankungen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychische erkrankungen" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (536)
    Aktuelle Rezension von: alles.aber.ich

    Ob ich das Buch wirklich ab 13 empfehlen würde? Nein eher für 16 - 17jährige, damit man sich mehr mit den Hauptcharakteren identifizieren kann.


    Durch Zufall landet Julie bei einer College-Freundin ihrer Mutter und ihrer Familie. Sie wird aufgenommen und braucht sich keine neue Unterkunft suchen, dafür unterstützt sie Celeste die 13jährige Tochter im Alltag, die immer eine Pappfigur ihres großen Bruders mit sich herumschleppt.


    So süß wie Julie beginnt mit Finn emails zu schreiben und wie sie Celeste im Alltag hilft und ihre kleinen Streitereien mit Matt dem zweiten Bruder. Kann man sich nur aufgrund von Mails und einer Pappfigur verlieben?


    Man merkt aber sofort, dass irgendetwas größeres nicht stimmt in dieser Familie und ich war sehr gespannt was dahinter steckt.


    Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, aber Julie ist eindeutig im Mittelpunkt.

    Zeitweise witzig, zeitweise bedrückend, aber immer etwas ganz besonderes.


    Viel Spaß beim Lesen!

  2. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (409)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Hals über Kopf verliebt sich Merith in Sagan, der sich kurz nach ihrem Kuss als der Freund ihrer Zwillingsschwester Honor entpuppt. Zu ihr als auch zum Rest der Familie hat Merith kein gutes Verhältnis, trotzdem würde sie niemals etwas mit mit dem Freund ihrer Schwester anfangen. Bloß kann sie ihn sich einfach nicht aus dem Kopf schlagen. Vor allem als er dann scheinbar noch bei ihrer Familie einzieht.

    Fangen wir mit meinem größtem Problem an, den Charakteren, allen voran Merith Familie. Die Art wie sie miteinander umgegangen sind und eigentlich ihr komplettes Verhältnis war einfach eklig und das nicht auf eine gute weise im Bezug auf die Geschichte. Es war einfach nur unangenehm. Ihnen allen schien es ziemlich egal zu sein, was mit den Menschen um sie herum ist, allen voran Merith. Immer wieder habe ich mir auch gedacht, warum sagst du nicht einfach alles und ähnliches. Das hat es für mich einfach schwer gemacht die Geschichte zu genießen. 

    CoHos Schreibstil ist einfach toll. Anders kann man es einfach nicht sagen. Ich liebe die Art wie sie ihre Geschichten erzählt, auch wenn das hier für mich bisher die schwächste Darstellung war, war es dennoch sehr gut.

    Das Konzept hat mir gut gefallen, auch wenn es unter der Familie gelitten hat. Ich mochte die Art auf die CoHo psychische Krankheit so normal hat einfließen lassen. Es kann jedem passieren und oftmals merkt man es selbst nicht mal. Leider hatte ich bei einem sehr zentralen Plotevent, das ein sehr sensibles und schwieriges Thema ist, das Gefühl, dass es nur für den Plot eingebaut wurde und für seine größe viel zu minimalistisch behandelt wurde. 

    Die Handlung hat ebenfalls finde ich unter den Charakteren gelitten, dennoch hat sie mir gut gefallen. Sie konnte mich nach einer Weile richtig mitreißen. Bloß dieses eine oben schon erwähnte Plotevent hat mich gestört. Im Verhältnis zu den anderen Colleen Hoover Büchern, die ich bisher gelesen habe, war es bisher auch das unrealistischste.

    Insgesamt muss ich trotzdem sagen, dass es mir gut gefallen hat. Ja es hatte einige Schwachstellen, aber viele von ihnen sind mir nur so stark aufgefallen, weil ich sie nun mal mit anderen Büchern von Coho verglichen habe. Für miuch ist es auf jeden Fall nicht ihr bestes Werk, aber dennoch lesenswert.

  3. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Nora_Fieling

    Panikattacken und Depression trieben den 24-jährigen Matt Haig buchstäblich an den Abgrund – er wollte sich von einer Klippe stürzen. Der Gedanke, was wäre, wenn er überlebt und so stark verletzt ist, dass er für immer eine Behinderung hätte, hielt ihn davon ab. Er zieht mit seiner Freundin zu seinen Eltern und beschreibt sein dortiges Leben mit depressiven Krisen und Panikattacken.

    Es ist ein leichter Schreibstil zu einem schweren Thema und ein Mix aus Erinnerungen, allg. Infos, was es eben für Symptome bei Depressionen gibt, was ihm gut tut und was ihm schadet und er gibt Tipps, wie man als Angehörige*r mit Betroffenen umgehen kann

    Fachlich erfährt man nichts Neues, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt hat, aber das steht auch nicht im Vordergrund – es ist eine Lebensgeschichte von einem Mann. Ich persönlich finde es auch super, dass immer mehr Männer sich dazu bekennen und offen darüber schreiben.

    Es ist ein Buch, was eher einen Einblick in die Lebensgeschichte von Matt gibt und die Vielschichtigkeit einer Depression zeigt und anderen Betroffenen einmal mehr zeigt „Du bist nicht allein“.

  4. Cover des Buches Fangirl (ISBN: 9783446257009)
    Rainbow Rowell

    Fangirl

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Auf YouTube wurde dieses Buch in den Himmel gelobt, also musste ich es auch mal lesen. 

    Es geht um Cath Avery. Cath liebt Simon Snow (das ist Harry Potter mit mehr angedeutetem Drarry) und schreibt begeistert Fanfiction, meistens gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Wrenn. Bis die Beiden aufs College kommen und Wrenn sich von Simon Snow abwendet. Für Cath nicht nachvollziehbar. Doch sie muss sich nun ihren eigenen Problemen widmen: Sie macht Erfahrungen mit der Liebe, muss sich um ihren Vater kümmern und in Kreatives Schreiben schafft sie es nicht, von der Fanfiction wegzukommen und eigene Welten zu erschaffen. 

    Kurz gesagt, es geht ums Erwachsenenwerden. So richtig kann man das bei Cath aber nicht wirklich nachvollziehen, denn meistens verhält sie sich naiv und mal ganz im Ernst: Nicht einmal der größte Fanfiction-Fan ever würde jemals eine Fanfiction als Aufsatz bei seiner College-Professorin aufgeben, wenn es nicht die Aufgabe ist und dann bei Kritik gleich rumheulen ("Es ist meine Geschichte" Aber nicht deine Charaktere, gurl" - Sincerly, ein Fanfictionschreiber) ! 

    Generell ist Cath das größte Problem, das ich mit diesem Buch habe. Wenn es um die Probleme mit ihrer Mutter geht, kann ich ihre Handlungen und Gefühle zwar sehr gut nachvollziehen und verstehe sie da auch, aber ansonsten finde ich sie ziemlich unsympathisch, weil sie andere Menschen sehr schnell verurteilt und Wrenn ständig beansprucht. Wrenn tut zwar ziemlich dumme Sachen, aber es ist unfair von Cath zu verlangen, dass Wrenn tut, was sie für sie will. 

    Die Idee, Ausschnitte aus Harry P-ich meine Simon Snow am Ende jedes Kapitels einzubauen sowie den fiktiven Wikipedia-Artikel am Anfang des Buches, finde ich sehr gut, weil es einen Einblick in die Welt von Simon gibt. Caths Fanfiction, die an manchen Stellen direkt ins Kapitel reingeklatscht ist, hab ich jedoch, wenn sie mehrere Seiten geht, immer übersprungen, weil ganz im Ernst, es ist mir ziemlich egal, was Cath schreibt, weil das ein ziemlicher Nervfaktor ist. Ansonsten ist das Buch gut: Cath verliebt sich, muss sich um ihren alleinerziehenden, bipolaren Vater kümmern und sich mit ihrer Mutter auseinandersetzen, die ihre Familie verlassen hat. Das Grundproblem ist und bleibt Cath. Ich fand sie einfach furchtbar unsympathisch und hätte mir am Ende mehr Entwicklung bei ihr gewünscht. Es gibt zwar etwas Entwicklung, aber meiner Meinung nach sieht sie nie ein, dass sie manchmal auch die Entscheidung anderer akzeptieren muss.

  5. Cover des Buches Scorched (ISBN: 9783492310277)
    Jennifer L. Armentrout

    Scorched

     (212)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Andrea und Tanner. Tanner und Andrea. An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia ändert alles. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein? 

    Der Schreibstil: Die Handlung, wird auch wieder wie im 1. Teil, aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt schnell durch die Seiten, jedoch ist mir nicht emotional genug geschrieben. Ich hatte nicht dauerhaft das Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu müssen.

    Die Hauptfiguren: Andrea ist eine sehr fragile Person. Nach außen hin will sie immer die touphe Frau mit den coolen Sprüchen sein, doch innerlich ist sie sehr zerbrechlich. Ihre Probleme wurden gut dargestellt und man hat als Außenstehender eine super Darstellung der Dinge bekommen.

    Tanner ist ein Frauenheld, welcher jedoch schnell einsieht, dass er Gefühle für Andrea hat. Er gibt ihr den Freiraum den sie braucht und das finde ich einfach großartig. Seine Familiengeschichte kam mir leider etwas zu kurz.


    Endfazit: Ein guter Abschlussband der Dilogie, welchen ich durchaus empfehlen kann. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Buch nicht so richtig einzuordnen ist. Bei der ersten Hälfe geht es weitestgehend um die sommerliche Atmosphäre und ab der zweiten Hälfte dann nur noch um Andreas Probleme. Hier hätte man das deutlich besser einteilen können. Insgesamt betrachtet war doch alles sehr vorhersehbar. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch, aber es gibt auch bessere Lektüre in diesem Genre. 

    Das Buch erhält von mir solide 3 von 5 Sternen.

  6. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446262591)
    Angela Lehner

    Vater unser

     (95)
    Aktuelle Rezension von: BirPet

    Dieses Buch ist eine solche Achterbahnfahrt, dass ich noch heute, 3 Tage nach Beendigung ziemlichen Schwindel spüre. Die Achterbahnfahrt befindet sich im Kopf der Protagonistin und dort hinein steigt der/die Leser*in direkt ab Seite 1. Eva Gruber heißt die junge Frau, die uns mitnimmt in ihre Wahrnehmung, durch ihre Augen sehen wird, ihre Gedanken lesen wir und was da Realitität und Fiktion ist, bzw einzig Eva’s subjektive Wahrnehmung, völlig gelöst von der Wahrheit bleibt ein Geheimnis. Eva wird, laut eigener Aussage in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, nachdem sie mit einer Pistole eine ganze Kindergartenklasse erschossen hat. Dies zumindest gibt sie als Grund an, als ihr behandelnder Psychiater in dem ‚Otto-Wagner-Spital‘ in Wien sie fragt, ob sie weiß, warum sie hier ist. Dass dies nicht stimmen kann steht außer Frage, aber was wirklich passiert ist, bleibt auch offen. Was im Verlauf klar wird, ist, dass Eva allerdings eine Gefahr darstellt, für andere und auch irgendwie für sich selber. Sie wollte unbedingt in dieses Spital, denn dort wird ihr jüngerer Bruder Bernhard stationär behandelt wegen ausgeprägter Magersucht, nur noch Haut und Knochen, der allerdings zunächst keinerlei Kontakt mit Eva will. Aufgrund ihrer unfassbar manipulativen Art schafft sie es schließlich doch Bernhard um den Finger zu wickeln. Sie will ihn retten, vor allem will sie mit ihm den Vater töten, ‚unser Geschwür ist der Vater … er dringt uns aus den Poren … kriecht uns den Rache herauf, wenn wir uns verschlucken‘, denn dieser scheint und ist für die Geschwister Kern all ihres Leids. Was es mit dem Vater auf sich hat, wird nicht ganz klar, erst sind beide Elternteile tot, der Vater hat Suizid begangen, dann wiederum lebt er wieder und sie will ihn nun töten um endlich Frieden und Erlösung zu finden. Es wird von liebevollen Szenen mit dem Vater berichtet, dann aber von Missbrauch durch ihn. Das Verhältnis zum Psychiater, den Eva lediglich beim Nachnamen nennt ohne Anrede, ist auch nicht zu durchschauen, zu vertraut, zu eng, zu unprofessionell, wie zwei Bekannte, die sich zum quatschen treffen. Eva’s Ziel ist es Bernhard die Flucht zu ermöglichen, vor den Schläuchen, der Zwangsernährung und mit ihm dann den Vater zu töten. Auf dem Weg zu diesem Ziel erleben wir Eva in ihrem Dasein und einzig aus ihrem Blickwinkel. Das ist manchmal zum schmunzeln, aber nur ganz kurz, denn dann blieb mir an anderen Stellen sinnbildlich der Mund offen stehen. Eva ist nicht nur hoch manipulativ und gefährlich, sie ist auch taktlos, überheblich und hochmütig, süffisant, provokant, zynisch, lakonisch, sarkastisch, unterhaltsam und eine notorische Lügnerin. Was ihr Verhalten den Mitmenschen gegenüber betrifft kennt Eva keinerlei Scheu oder Hemmungen, unterscheidet nicht zwischen fremd und bekannt, zwischen Mitpatient oder Therapeut. 

    Mein Lesejahr 2020 startet direkt mit einem Highlight und ich hoffe sehr weiteres von Angela Lehner zu lesen. Ich werde diesen Roman erneut lesen, ich habe ihn nach dem Lesen bereits mehrmals überflogen, manches sah ich bereits anders, denn das Ende hinterließ mich mit zig Fragen. Manches Mal habe ich mir gewünscht Eva einfach fest zu umarmen und ihr zu sagen ‚alles wird gut‘ und wäre dann aber wohl eine eben solche Lügnerin. Egal was Eva und Bernhard geschehen ist, gut wird es nicht mehr. Ganz ganz klare Leseempfehlung, ein einschlagendes Leseerlebnis mit unvergesslichen Figuren und Geschehnissen.

  7. Cover des Buches Mein Herz und andere schwarze Löcher (ISBN: 9783733500511)
    Jasmine Warga

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

     (721)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    Schon vor Monaten habe ich dieses Buch angefangen, habe aber irgendwie vergessen weiterzulesen, da andere Bücher dazwischen kamen und außerdem da ich zu der Zeit gerade mit Bookstagram begonnen habe. Nun habe ich es endlich fertig gelesen und es war echt toll! 

    WORUM GEHT'S?

    Aysel wartet nur noch darauf ihrem Leben ein Ende zu setzen, doch traut sich nicht alleine zu sterben. Also lernt sie in einem Internetforum Roman kennen und zusammen planen sie ihren gemeinsamen Tod. Doch je länger die beiden miteinander zutun haben, desto klarer wird sich Aysel, dass sie doch noch Glück und Freude in ihrem Leben empfinden kann.

    REZENSION

    Dieses Buch war wirklich schön geschrieben, ich mochte den Schreibstil total gerne, denn er war sehr angenehm zu lesen. Aysel und Roman sind tolle Charaktere die immer näher zusammenwachsen und zusammen erkennen, dass das Leben nicht immer schlecht ist. Zusammen teilen sie ihre tiefsten Geheimnisse und Wünsche. Es war wirklich schön zu lesen. Doch je näher der geplante Todestag der beiden kam, desto mehr Angst hatte ich um beide. 

    Wie es ausgeht möchte ich natürlich nicht erwähnen. Die Geschichte war sehr ruhig gehalten, was super gepasst hat. Das Buch hat mir gezeigt, dass das Leben nicht immer so verläuft wie man es sich manchmal wünscht. Und das ist auch okay so, denn manchmal kann das Leben wirklich gemein sein. Doch so lange man seine Gefühle nicht unterdrückt und versucht mit jemandem darüber zu reden, fühlt man sich nicht mehr so alleine.

  8. Cover des Buches Mein Leben als Sonntagskind (ISBN: 9783959673198)
    Judith Visser

    Mein Leben als Sonntagskind

     (106)
    Aktuelle Rezension von: xshirleyx

    Über eine so sanfte und innige Freundschaft wie in "Mein Leben als Sonntagskind" von der Autorin Judith Visser, habe ich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gelesen. Die Hauptfigur Jasmijn Vink ist besonders einzigartig und nur ihre Hündin Senta scheint ihr immer beizustehen. Bereits als Vorschulkind sammelt Jasmijn die Erfahrung anders zu sein und leidet an öfteren Migräneanfällen, oder Panikattacken vor ihren Mitmenschen. Mit Fremden kann sie nicht sprechen und an Dingen, die sie nicht interessiert, verliert Jasmijn schnell ihre Geduld. Wäre da nicht die ständige Angst vor der Nähe zu Menschen und die Bewältigung von ungewohnten Situationen, hätte Jasmijn sogar beliebt sein können und würde von ihren Freunden geschätzt werden. Ein ganz normales Leben, das für sie unvorstellbar ist. Verzweifelt beginnt sie die Tagebuch Jasmijn zu erfinden und erlebt mithilfe von Elvis Presley und ihrer Hündin Senta ihre Träume. 

    Eine außergewöhnliche Geschichte über das Leben und Erwachsen werden eines Mädchens mit Asperger-Syndrom, welche im Gedächtnis und Herzen bleibt. Besonders in die Charaktere kann man sich schnell hineinversetzen und fühlt jede Emotion mit ihnen gemeinsam. Die Autorin schafft es gefühlvoll und achtsam Jasmijn als ein starkes Mädchen heranwachsen zu lassen und ihr zwar gelegentlich Steine in den Weg zu legen, aber diese sie immer wieder überwinden zu lassen. Der Schreibstil konnte mich fesseln und unterhalten. Ich hatte Spaß beim Lesen und würde das Buch jederzeit gerne erneut in die Hände nehmen und wieder lesen. 

    Die Handlung ist trotz des üppigen Buchumfangs überhaupt nicht langatmig, sondern vollgepackt mit  spannenden, schönen und traurigen Ereignissen. Sie beinhaltet Situationen mit Nachdenklichen Momenten für den Leser, sodass man vieles verstehen und somit auch insbesondere Mitfühlen kann. Das Cover finde ich perfekt gewählt und passt zu der Hauptprotagonistin Jasmijn. 

    Diese Geschichte ist unbedingt lesenswert und daher empfehle ich das Buch auch mit Begeisterung an jeden weiter!

  9. Cover des Buches Schamlos (ISBN: 9783522305211)
    Amina Bile

    Schamlos

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Um mit dem Positiven anzufangen:
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Allein das Cover ist schon ein Traum und auch innen ist die Aufmachung sehr hübsch. Die Seiten haben verschiedene Fareben, es gibt viele Bilder, das Layout ist ansprechend und auf einer Doppelseite kann man sogar selbst etwas schreiben. Allerdings führt diese Aufmachung auch dazu, dass weniger drin steht als man vielleicht von einem Buch mit knapp 160 Seiten erwartet.

    Um meine Bewertung einordnen zu können:
    Ich habe keinen muslimischen oder dementsprechend kulturellen Hintergrund. Ich habe das Buch gelesen, um einen Einblick in diese Lebensweise und die Kultur zu bekommen.

    Ich finde an dem Buch schwierig, dass es zwischen sehr oberflächlich und allgemein und plötzlich sehr politisch schwankt. Vieles wusste man schon, anderes war ein Wust an politischen Begriffen, für die man viel Vorwissen braucht, um zu folgen. Dadurch kann ich das Buch weder als wirklichen Einstieg in die Thematik noch als Vertiefung empfehlen.

    Die Geschichten sind leider sehr kurz (1 bis maximal 2 Seiten), den Großteil des Inhalts füllen Gespräche der drei Frauen über die jeweilige Kurzgeschichte. Dabei bleibt mir die Diskussion oft zu abstrakt und es werden Phrasen genannt (sozialle Kontrolle, Patriarchat, Slutshaming), ohne dass es wirklich konkret wird. Inhaltlich fand ich es daher etwas dürftig und hatte mit mehr gerechnet.

    Vielleicht ist das Buch eher etwas, für muslimische Menschen oder Menschen mit einem ähnlichen kulturellen Kontext wie die drei, die sich in den Erzählungen wiederfinden können. Mich konnte es leider nicht wirklich abholen.

  10. Cover des Buches Dream Maker - Liebe (ISBN: 9783548290676)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Liebe

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Sophie

    Das Märchen von der Schönen und dem Biest hat sein Happy End gefunden. Und nein, das Biest meint nicht Parker, zumindest nicht ihn als Ganzes. Nur einen ihm und seiner Auserwählten zur Folge äußerst imposanten, natürlich sehr ansehnlichen und allzeit bereiten Teil, den er leider auch in diesem Buch viel zu oft aus seiner Hose holt.
    Die von ihm selbsternannte „Bestie“ kommt in jedem Kapitel mindestens einmal zum Einsatz und als unschuldiger Leser hat man dann das zweifelhafte Vergnügen, in ausschweifenden und detaillierten Beschreibungen dieser Vereinigung beizuwohnen, über viele, viele, viele, [...] viele Seiten Gestöhne, Geächze, Gefluche, peinlicher Kosenamen und widerlicher Formulierungen, die wirken, als hätte man einen billigen Porno verschriftlicht.
    Ja, mir ist bewusst, dass das ein Erotikroman ist. Und ja, mir ist bewusst, dass die Figuren in solchen Büchern Sex haben. Das heißt aber nicht, dass das billig und flach dahingeklatscht sein muss, das heißt nicht, dass das Gefühl fehlen darf, und das heißt schon gar nicht, dass ich mich beim Lesen immer ekeln muss. Denn das habe ich an leider viel zu vielen Stellen.

    Und es zeichnet sich ein Muster ab: Die widerlich beschriebenen Szenen sind immer in Kapiteln, die aus Parkers Sicht geschrieben werden. In diesem Buch wechseln sich Parker und Sky ab mit dem Erzählen, was ich persönlich gut fand, die Kapitel von seiner besseren Hälfte stellten zumindest eine kleine Erleichterung dar. Denn die Idee, eine Reihe aus der Sicht eines Typen zu schreiben, schien zunächst vielleicht faszinierend, stellte sich aber mit einem schwanzgesteuerten Protagonisten wie Parker als harte Probe für meine Nerven heraus.
    Seine Gedanken schwanken, wenn er an Sky denkt, zwischen Hintern, Brüsten, ihren Geschlechtsteilen und Sex. Jeder ihrer Reize wird ständig erwähnt, mit immer neuen schmeichelnden Adjektiven versehen, in den Himmel gelobt. Und es ätzt irgendwann einfach nur noch.

    Genauso sehr nerven die überall eingestreuten Beschreibungen von Outfits, die ich nicht verstehe. Sowohl von den Frauen, die sie treffen, allesamt gepaart mit Kommentaren zum Körper, als auch von Kerlen, und zwar aufs Ausführlichste, als würde man gerade einem Fashionblogger zuhören. Habe ich irgendwann nur noch übersprungen, genauso wie die Sexszenen, genauso wie eigentlich jedes Gespräch, in dem Sky und Parker sich lediglich endlos angehimmelt haben. Und, man hat es fast schon geahnt, es ist dann nicht mehr viel von der Story übrig geblieben.

    Der einzige Grund, aus dem ich dieses Buch gelesen habe, ist der, dass es mir wie Verschwendung vergangener Lesezeit vorgekommen wäre, hätte ich Band eins bis drei gelesen ohne dann das Ende zu erfahren. Ab einem bestimmten Punkt war ich dann aber auch nicht mehr gespannt darauf, wer sich hinter dem sich langsam über die anderen Bände angebahnten wahnsinnigen Fan-Verhalten Sky gegenüber, dem Stalking und den zuletzt lebensgefährlichen Entwicklungen verbirgt, denn es wurde schnell mehr als deutlich, wer der Übeltäter war. Leider, denn davon hatte ich mir wenigstens ein wenig Spannung versprochen.

    Auch mit dem Ende bin ich unzufrieden, denn natürlich lässt die Autorin sich jede Menge Handlungsstränge offen, um an vielen Stellen bei unterschiedlichsten Figuren noch eigene Geschichten anschließen zu können, wie sollte es auch anders sein. Sowohl über Bos als auch über Royces Zukunft erfahren wir nichts genaues, was mich persönlich sehr geärgert hat. Aber da ich von der Autorin nichts mehr lesen werde, werden diese Geheimnisse auf ewig ungelüftet bleiben.

    Mein Fazit:
    Zu viel Bett, zu viel Fokus auf Äußerlichkeiten, kein Gefühl, nur platte, oberflächliche, vorhersehbare Story. Ich musste mich arg zusammenreißen, um nicht ganze Kapitel sondern nur einzelne Szenen zu überspringen, um endlich ans Ende zu gelangen, ohne dass mir der Schädel von all dem Mist brummt, den Parker von sich gibt. Ich kann leider nur 1,5 beziehungsweise gerundet 2 von 5 Sternen vergeben.

  11. Cover des Buches Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe (ISBN: 9783596522552)
    Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

     (259)
    Aktuelle Rezension von: ankes_herz

    Dieser Auftakt war grandios!

    Mittlerweile habe ich alle drei Teile gelesen und muss sagen, dass dieser hier der beste für mich war. Die Handlung ist gut, die Charaktere nachvollziehbar und Max Bischoff sehr sympathisch. 

    Bis zum Schluss hatte ich nicht wirklich einen Verdacht, wer es gewesen sein könnte. Genauso muss ein Thriller sein!

  12. Cover des Buches Can you help me find you? (ISBN: 9783805200578)
    Amy Noelle Parks

    Can you help me find you?

     (81)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Evie Beckham hatte bisher kein sonderlich großes Interesse an Jungs – eher an der Mathematik. Sie ist introvertiert und hat in ihrem Leben mit einigen Ängsten zu kämpfen. Nur bei Caleb blüht sie auf, immerhin ist er seit Ewigkeiten ihr bester Freund. Für Caleb ist Evie allerdings mehr als nur die beste Freundin, denn er ist heimlich in sie verliebt. Caleb wartet auf den richtigen Moment, denn er geht schließlich davon aus, dass nur er der Richtige für Evie sein kann. Als sich Evie allerdings in Leo verliebt, muss Caleb handeln. Ein Plan muss her! Aber warum muss das mit der Liebe so verdammt kompliziert sein?

    Meinung:
    Diese lustige Liebesgeschichte macht einfach nur gute Laune. Der Schreibstil ist unbeschwert leicht und die humorvolle Story ist unglaublich romantisch. Die Mathematik spielt in diesem Roman eine sehr große Rolle, allerdings hatte ich nie das Gefühl, dass ich von Formeln und Definitionen erschlagen wurde. Teilweise fand ich das Detailwissen tatsächlich höchst interessant und ich gebe zu, dass in diesem Fall die Mathematik ganz und gar nicht langweilig, sondern eher erfrischend und spannend war. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Evie und Caleb erzählt. Das hat mir richtig gut gefallen, denn so konnte ich beide Gefühls- und Gedankenwelten durchleben. Ich konnte mit den beiden Protagonisten lachen und auch mitfühlen. Beide haben ihre Macken, aber auf ihre ganz spezielle Art und Weise sind beide einfach nur liebenswert. Und obwohl Leo ja der große Konkurrent von Caleb ist, muss man ihn dennoch lieb haben, denn er ist offenherzig, nett und sehr sympathisch. Insgesamt fand ich die Liebesgeschichte süß und sehr unterhaltsam, aber leider viel zu kurz.

    Fazit:
    „Can you help me find you?” von Amy Noelle Parks ist ein zuckersüßer und herzerfrischender Jugendroman. Mädchen ab 14 Jahren, die gerne romantische und lustige Geschichten lesen und ein Faible für Naturwissenschaften haben, werden dieses Buch lieben. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.

  13. Cover des Buches Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten (ISBN: 9783948736033)
    Clara Blais

    Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    In diesem Roman werden sehr wichtige und ernste Themen angesprochen: Trauerbewältigung, Mobbing, Sucht, Coming-Out. Auch Poesietherapie ist ein zentrales Thema. Diese Therapieform stellt einen spannenden Aspekt der Geschichte dar, wobei das Verhalten des Therapeuten manchmal etwas fragwürdig ist. Die Charaktere des Romans sind sehr vielschichtig - auch die Nebenfiguren sind sehr individuell, lebensnah und sympathisch dargestellt. Aber besonders die Protagonistin wächst einem stark ans Herz - als LeserIn fühlt man wahnsinnig mit ihr mit. Die Geschichte von Skyler wird so emotional und ergreifend erzählt, dass sie auch nach dem Lesen im Kopf bleibt. Es gibt immer wieder Passagen, in denen es um Skylers und Matthews Beziehung geht - das ist unglaublich traurig und schön zugleich. Damians Verhalten hingegen ist an manchen Stellen nicht wirklich nachvollziehbar, aber dennoch schafft auch er es, einen sehr zu berühren. Sowohl Skyler als auch Damian entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und lernen, mit ihren Ängsten umzugehen. Darüber hinaus ist der Plot sehr spannend konstruiert, und vor allem am Ende gibt es eine Wendung, die (für mich) absolut unerwartet und erschütternd war.

    Dieser Roman ist so voller Emotionen: Trauer, Angst, Liebe, Wut, Schuldgefühl, Verzweiflung, Hoffnung. Diese große Palette an Gefühlen wird von Clara Blais unfassbar toll rüber gebracht, was die Geschichte wirklich zu einem sehr besonderen und mitreißenden Erlebnis macht. Eine ganz große Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Dornentöchter (ISBN: 9783548285900)
    Josephine Pennicott

    Dornentöchter

     (122)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿

    Als Sadie in das alte Cottage ihrer Familie in Tasmanien zieht, hofft sie auf einen Neubeginn. Doch das schöne Haus hat ein Geheimnis. Vor Jahrzehnten starb dort Sadies Großmutter auf mysteriöse Weise. Ist die Zeit reif, das Rätsel zu lösen? Über Generationen hinweg hat die Familie geschwiegen, nun will Sadie endlich die Wahrheit ans Licht bringen. Sie dringt tief in die Vergangenheit ein und kommt dabei auch ihrem Traum von einem Leben voller Liebe und Vertrauen näher.

    (Quelle: Amazon.de)

    ✿ Meine Meinung ✿

    Och menno, das war aber leider nichts. Ich hatte mich so sehr auf ein spannendes und faszinierendes Familiengeheimnis gefreut, welches so nach und nach ans Tageslicht kommt. Doch die Autorin kommt mir da mit Teufeln und Geistern um die Ecke. Hätte ich das gewusst, dann ... Der Plot teilt sich in zwei Erzählungen auf, die mir aber beide zu träge und öde waren. Die Charaktere, egal ob damals oder heute, konnten mich nicht überzeugen. Sie waren mir alle zu eintönig und zu nervig. 

    ✿ Mein Fazit ✿

    Schade, sehr enttäuschend.

  15. Cover des Buches Die Badende von Moritzburg (ISBN: 9783463406862)
    Ralf Günther

    Die Badende von Moritzburg

     (20)
    Aktuelle Rezension von: simone_richter

    Klappentext: 1910. Die junge Clara Schimmelpfenninck wird wegen hysterischer Atemnot ins Dresdner Lahmann-Sanatorium auf dem "Weißen Hirschen" geschickt. Nach sechs Wochen ist sie symptomfrei, aber zu Tode gelangweilt. Da wird sie zu einem Ausflug ins nahe Moritzburg eingeladen.
    Im Sommerkleid streift sie durch die herrliche Schilflandschaft. Prompt wird sie von einem Mann mit fein geschnittenem Gesicht und energischer Stimme angesprochen. Ob sie sich nicht zu ihm, Kirchner, und seinen Freunden gesellen möge. Die Männer und Frauen picknicken dort, trinken Wein und arbeiten an ihren Staffeleien – in einer Art und Weise, wie Clara es noch nie erlebt hat. Und so verbringt sie einen unvergesslichen Sommertag in der Künstlerkolonie "Die Brücke".

    Das Cover auf dem lilafarbenen Einband ziert tatsächlich die Abbildung Kirchners „Drei badende Frauen“  von 1911.  Der Expressionist war von 1905 bis 1911 in Dresden und hat die Sommer mit Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein und anderen an den Moritzburger Teichen gemalt.

    Diese Sommernovelle hier ist auch auf das Notwendige reduziert, so wie die wenigen Striche in grellen Farben von Kirchner. Dabei ist sie so liebevoll geschrieben, dass man sich wirklich in diese Zeit mit ihren strengen Sitten und medizinischen Maßnahmen wähnt. Aber es gab auch freiheitsliebende Taten, die dieses reizende Büchlein vor der Kulisse Moritzburgs miterlebt und man sofort gefangenen genommen ist und denkt man ist hoffnungsfroh dabei.

    Es liest sich leicht, wie der Sommerwind und man ist hautnah zugegen bei der sich entwickelnden Psychotherapie und der auflodernden sexuellen Selbstbestimmung.

    Das Bild zeigt Kunst als Befreiung und damit ein Lebensgefühl, welches wir nachvollziehen können, wenn wir dieses anschauen.

  16. Cover des Buches Irre! - Wir behandeln die Falschen (ISBN: 9783328102748)
    Manfred Lütz

    Irre! - Wir behandeln die Falschen

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Tubi

    Ein sehr gutes Buch.

  17. Cover des Buches Mein goldener Sprung in der Schüssel (ISBN: 9783417268720)
    Volker Halfmann

    Mein goldener Sprung in der Schüssel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Wortgefluester
    Bist Du Betroffene/r? Dann lies dieses Buch! Dieses Buch ist einfach etwas ganz Besonderes! Als Betroffene habe ich schon viele derartige Bücher gelesen, aber noch keines hat mich so berührt und in mir so fest die Überzeugung hinterlassen, dass es für mich hilfreich ist, was ich hier lese. Wie gut, dass der Autor den Mut gefunden hat, seine Erfahrungen mit uns zu teilen! Schonungslos ehrlich und dadurch sehr authentisch berichtet er von seinem "Sprung in der Schüssel" und wie sich das Leben dadurch für ihn darstellt. Als Betroffene konnte ich sehr gut nachempfinden, was der Autor erzählt und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Obwohl er eine schwere Zeit hinter sich hat und bekennt, nie ganz "geheilt" zu sein, ist die Botschaft des Buches dennoch absolut lebensbejahend und positiv. Ich konnte sehr viel für mich mitnehmen! Der Schreibstil des Autors ist locker und direkt und lässt sich sehr angenehm lesen. Eine Anmerkung noch, weil das Buch ja aus einem christlichen Verlag stammt und von einem Pastor geschrieben wurde: Der Autor schafft es wunderbar, den Leser von dort abzuholen, wo er steht, ohne belehrend zu wirken. Also auch für Nicht-Christen definitiv eine Leseempfehlung! 

  18. Cover des Buches Hiobs Brüder (ISBN: 9783404178704)
    Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

     (554)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Über die Handlung des Buches wurde schon genug geschrieben. Daher beschränke ich mich auf meine Meinung. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es um behinderte Menschen ging. Erschreckend wie mit ihnen umgegangen wurde in dieser Zeit . Sie wuchsen mir gleich ins Herz. Der Roman fesselte mich gleich. Leider gab es nach der Mitte einige Längen. Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung. 

  19. Cover des Buches Time to Love myself (ISBN: 9783753499215)
    Lea-Sophie Schwarzat

    Time to Love myself

     (4)
    Aktuelle Rezension von: AnnaSophie166

    „Time to love myself“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es ist ein realitätsnahes Buch, das einen wirklich berührt. .

    Die Handlung gefiel mir gut. Man stieg gleich in die Geschichte ein mit einem kurzen Blick in die Vergangenheit, das einem die Charaktere und die Vorgeschichte näher bringt. Schnell kommt auch Fahrt auf und es folgen überaus traurige, herzzerreißende Szenen in denen von vorherigen Geschehnissen erzählt wird. Es war ein Auf und Ab der Gefühle, wenn man Hoffnung geschöpft hatte, folgte auf der nächsten Seite die Ernüchterung. Als direkt oder überaus spannend würde ich es nicht beschreiben, wobei ich in manchen Kapiteln auch etwas mitgehibbelt habe. Der Aspekt lag viel mehr auf den psychischen Krankheiten, die sehr verständlich aus der Sicht einer Betroffenen, als auch aus der Sicht einer nahestehenden Person der Betroffenen erzählt wurde. Man erhält tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle, so dass mein Herz teilweise unter der Last litt.

    Lia, unsere Hauptprotagonistin, Sabine und Frau Schäfer mochte ich alle drei sehr gerne.

    Lia ist eine starke Person, die jungen Jahren viel Leid erfahren musste und trotzdem hat sie die Hoffnung nicht ganz aufgegeben. Dass sie Hilfe in Anspruch nimmt zeugt von ihrer Stärke, als auch Reife. Sie verleugnet ihre Probleme nicht und gesteht sie sich ein. Ich fand Lia sympathisch und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Am liebsten hätte ich sie einfach in den Arm genommen und versucht ihr Herz Stück für Stück zusammenzusetzen. Lia‘s Leid hat mich sehr mitgenommen, es schien auch kein Ende zu haben. Ihr Wachstum und ihre Rückschlage waren immer sehr gut zu verfolgen.

    Sabine und Frau Schäfer waren sich in meinen Augen relativ ähnlich (liegt vielleicht auch daran, dass sie beste Freundinnen sind). Beide waren mir sehr sympathisch und schienen sehr herzlich auf mich. Sie haben alles daran gelegt Lia zu helfen. Beide standen an ihrer Seite, wenn sie jemanden braucht. Sie waren selbstlos und verständnisvoll. Lia wurde nie verurteilt und das fand ich sehr sehr wichtig. Gerne hätte ich auch solche Lehrerinnen gehabt, die so aufopfernd sind.

    Bei den Nebenprotagonisten gab es ein paar einzelne Personen, die die Geschichte etwas beeinflusst haben. Sie haben leider gezeigt, wie enttäuschend, verletzend oder grausam manche Menschen mit ihren Aktionen sein können.

    Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls gut, er war immer leicht zu verfolgen und schnell leserlich. Das einzige was meinen Lesefluss etwas gestört hat, waren die Gedanken, die überwiegend als Frage eingewoben waren.

    Dass die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten geschrieben war, fand ich toll. Man hat Einblicke in die verschiedenen Rollen bekommen und konnte so viele Handlungen nachvollziehen. Auch die Flashbacks haben die Geschichte sehr gestützt und vieles erklärt.

    Einiges konnte ich mir recht schnell zusammenreimen, was in meinen Augen jedoch nicht schlimm ist. Manches scheint mir auch bei verschiedenen Ärzten anders gehandhabt zu werden.

    Alles in allem ein wirklich gutes Buch, das sehr viele Einblicke in die Psyche eine Menschen gewährt und auch einen Blick darin, wie sehr wir uns selbst zerstören können. 4,25⭐️

  20. Cover des Buches Rachekuss (ISBN: 9783401066035)
    Bettina Brömme

    Rachekuss

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Hermine96

    Inhalt:
    In dem Thriller "Rachekuss" von der Autorin Bettina Brömme geht es um Flora, die aus Brasilien nach Deutschland kommt, doch es dort nicht leicht hat, denn sie wird als Voodoo-Hexe dargestellt und ihr wird ein Mord unterstellt.
    Flora zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Lucas nach Deutschland zu ihrem Vater. Mit ihren langen lockigen Haaren erregt sie natürlich die Aufmerksamkeit aller Jungs. In ihrer neuen Klasse hat sie nur eine einzige Freundin: Carina. Die Zwei werden sofort dicke Freunde und machen alles zusammen. Doch als ihr ein Sack mit Blut und Innereien unter die Bank gelegt wird, sie komische SMS bekommt und ihre Garage beschmutzt wird, bekommt sie Angst. Dann lernt sie Yannik kennen. Am Anfang ist es für sie nur ein Spaß, denn in Brasilien ist es üblich, dass man mal mit jedem Jungen etwas knutscht und dann mit dem nächsten. Aber für Yannik ist die Angelegenheit ernster und er verfolgt sie.
    Dann wacht Flora nach einem Kaffee mit Carina in der Stadt plötzlich im Wald auf, ohne Unterhose, mit abgeschnittenen Haaren und mit einem Kratzer auf der Wange.
    Und dann passiert Yannik etwas Schreckliches und Flora soll schuld sein, obwohl sie ihre Unschuld beweisen kann.


    Meine Meinung:
    "Rachekuss" ist sehr schnell und flüssig zu lesen. Der Schreibstil der Autorin lässt manchmal ein paar Fragen übrig, doch das ist auch gut so, denn so wird Spannung in dem Buch aufgebaut. Die Autorin beschreibt zum Beispiel Floras Zimmer sehr gut, so kann man sich detailliert zu allem Beschriebenen Bilder vorstellen. Das ist ein Grund, warum das Lesen so viel Spaß gemacht hat.
  21. Cover des Buches Fatura: Die Prüfung der Dunkelheit (ISBN: B0923F4C3X)
    Hannah Ruppenthal

    Fatura: Die Prüfung der Dunkelheit

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Villiam

    Es fällt mir zugegebenermaßen sehr schwer, diesem Buch irgendeine Bewertung zu geben. Die Autorin beschreibt im Vorwort, dass sie die Geschichte ohne professionelle Hilfe veröffentlicht hat und es ein sehr persönliches Werk ist: Sie sei das Buch, das Buch sei sie. Wie könnte ich das bewerten?

    Man steigt ein in eine zunächst recht normale Welt. Emily Mora, die Protagonistin, lebt ein beinahe zufriedenes Leben auf dem Hof ihrer Mutter, wo sie von den Tieren umgehen ist, mit denen es ihr gut geht. Probleme aus der Vergangenheit und damit verbundene Psychiatrieaufenthalte werden angerissen. Von dieser Ausgangssituation aus kommt es immer wieder zu einzelnen Zwischenfällen, für die es zunächst keine Erklärung gibt und ich fand diese Stimmung, dieses Schwanken zwischen Normalität und Unsicherheit sehr spannend. Es hat mich zusammen mit dem Prolog, der bereits mystische Begebenheiten zeigt, sehr angesprochen.
    Dies ist leider etwas, was sich aus meiner Sicht in der Mitte des Buches etwas verliert und erst zum Ende hin wieder stärker wird. Der Mittelteil des Buches las sich für mich eher ein wenig die die Story aus einem Computerspiel, bei dem man viel hin und herirrt, um Rätsel zu lösen und dann doch wieder da zu landen, wo man anfangs schon war. Hier stimmte für mich der Spannungsbogen einfach nicht, was es mir teils schwer gemacht hat, weiterzulesen. Deswegen hatte ich auch den Eindruck, nicht mehr Sterne vergeben zu können. (Ein Computerspiel mit der Handlung würde ich aber tatsächlich spielen. :-)  

    Ich möchte zudem noch benennen, dass es in dem Buch auch um sehr ernste Themen geht: Das Gefühl, "falsch" zu sein, Suizidalität, Schmerz, Verlust, Selbstzweifel, Verrat. Wo es eingangs um ein Schwanken zwischen normaler Welt und Mystischem geht, erleben wir mit der Protagonistin immer wieder ein Schwanken zwischen Kraft und Aufgeben, Mut und Aussichtslosigkeit. Es wäre ein typisches Jugendbuch, wäre es nicht gleichzeitig auch so anders.


  22. Cover des Buches Die verlorene Frau (ISBN: 9783453425514)
    Emily Gunnis

    Die verlorene Frau

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63

    Im Mittelpunkt dieses zweiten hervorragenden Romans von Emily Gunnis steht Rebecca, die bereits als 13jährige 1960 den gewaltsamen Tod ihrer Eltern Harriet und Jakob miterleben musste. Jahre später heiratet sie ihren Jugendfreund Harvey und bekommt die Tochter Jessie. Nach der Scheidung haben Rebecca und Harvey neue Partner und Rebecca bekommt noch eine weitere Tochter Iris. 2014 ist Jessie schwanger und besucht ihre Mutter, zu der sie bislang so gut wie keinen  Kontakt hatte, an einem Freitag auf, bevor sie im Krankenhaus ihr Kind zur Welt bringt. Doch Jessie,  selbst depressiv, verschwindet kurz nach der Geburt spurlos aus dem Krankenhaus mit dem Neugeborenen, das jedoch dringend Medikamente braucht. Rebecca bittet verzweifelt Iris, Jessie zu suchen. Viel Zeit bleibt nicht…..

    Emily Gunnis schildert über drei Generationen hinweg das Leben von Harriet, Rebecca und Jessie. Immer wieder gibt es Zeitsprünge in die Vergangenheit, beginnend mit dem Jahr 1945. Jakob überlebt den Zweiten Weltkrieg, leidet aber an  posttraumatischer Belastungsstörung und kurze Zeit später in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Anfang der 1950er Jahre wird er entlassen. Damit endet jäh die bis dahin ruhige und schöne Zweisamkeit von Harriet und Rebecca. In den Kapiteln über Harriet erfahren wir viel darüber, wie sie in diesen Zeiten ihre Familie ernährte und wie sie Jakobs heftige und brutalen Gefühls- und Gewaltausbrüchen erlebte. Harriet nutzt dazu ein Tagebuch, deren Inhalte  widergegeben werden.

    In der Gegenwart des Jahres 2014 sind nur zwei Tage maßgebend, Freitag, der 14.11. und Mittwoch, der 19.11. Am 14.11. hat Jessie mit Rebecca gesprochen. Hier muss es einen Auslöser für Jessies Verschwinden gegeben haben. Am Mittwoch, den 19.11. wird das Verschwinden von Jessie sowie deren Suche durch die Polizei, Harvey und Iris geschildert. Nach und nach wird ein Familiengeheimnis gelüftet.

    Und dann gibt es auch Kapitel, in der rätselhafterweise eine Person aus der Ich-Perspektive erzählt. Das trägt wunderbar zur Verwirrung und Spannung bei.

    Emily Gunnis hat hier eine wunderbare Geschichte geschrieben, ihr Schreibstil ist wunderbar leicht und bildhaft, man fiebert bei der Suche mit und fragt sich, was im Gespräch zwischen Jessi und Rebecca an diesem Freitag erzählt worden ist. Nach und nach ergeben die Puzzleteile ein Bild. Die Frauenfiguren wirken zerbrechlich, in manchen Szenen unbeholfen und hilfesuchend, aber sie sind auch starke Persönlichkeiten mit ihren Ecken und Kanten, bei denen es nicht immer nur glatt und problemlos im Leben zugeht. Gunnis behandelt die Themen häusliche Gewalt, Kriegstraumata, Psychosen und schildert wie die Gesellschaft mit psychisch Kranken umgegangen ist. Hier ist  nur das Stichwort Elektroschocktherapie zu nennen. Das Buch ist kein Thriller oder Kriminalroman, aber durchaus auch spannend.

    Ein wunderbar erzählter Roman, dem ich 5 von 5 Sternen vergebe.

  23. Cover des Buches Die Leiden eines Amerikaners (ISBN: 9783644002708)
    Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

     (87)
    Aktuelle Rezension von: lisa_tannigel
    Der Tod seines Vaters zu Anfang der Geschichte führt den Psychiater Erik Davidsen dazu, dessen Vergangenheit zu sortieren, wobei er auf ein offensichtliches Geheimnis seines Vaters stößt. Nun bewegt sich die Geschichte fort von der Vergangenheit, hin zu Eriks Gegenwart, in der eine schöne Jamaikanerin mit ihrer Tochter in die Wohnung unter ihm zieht, seine Schwester Inga von einer Unbekannten verfolgt wird und Erik mit den Aufs und Abs des Psychotherapeuten-Daseins umgehen muss. Nach "Was ich liebte" und den ersten 50 Seiten des vorliegenden Romans versprach ich mir viel, worin ich jedoch enttäuscht wurde. Hustvedt verliert sich immer wieder in detailreichen Nebengeschichten, deren Wichtigkeit einem nicht klar werden und die leider in keinster Weise dazu beitragen, die Geschichte voran zu treiben und Spannung aufzubauen. Der Hauptcharakter selbst überzeugt wenig. Der einzige Grund, warum wir trotzdem dran bleiben ist Siri Husvedt's wunderschöne Sprache, die - so Salmann Rushdie - "[...] im Wortsinn traumhaft" ist.
  24. Cover des Buches 600 Hours of Edward (ISBN: 9781612184104)
    Craig Lancaster

    600 Hours of Edward

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden

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