Bücher mit dem Tag "psychische erkrankungen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychische erkrankungen" gekennzeichnet haben.

55 Bücher

  1. Cover des Buches Hiobs Brüder (ISBN: 9783404178704)
    Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

     (568)
    Aktuelle Rezension von: Reisebaeren

    Der Roman spielt im Mittelalter und beginnt auf einer Insel, auf der eine Handvoll Männer und Jungen eingesperrt werden. Sie sind dort aufgrund schwerer Verbrechen oder körperlicher Gebrechen. Ein Sturm lässt den Großteil der Herde schrumpfen, eröffnet den übrig gebliebenen 8 Gefährten aber die Flucht. Sie finden sich in England wieder und machen sich auf die Suche nach einer neuen Heimat. Im Mittelpunkt stehen Losian, ein Mann der sein Gedächtnis verloren hat, und der junge Simon, der an der Fallsucht leidet. Gemeinsam gehen sie durch Höhen und Tiefen, finden ein neues Zuhause und die  große Liebe. Um sie herum tobt der Krieg um die Krone, an dem die Gefährten sich auch so manches Mal beteiligen. 

    Der Roman ist großartig geschrieben, die Charakter, die Landschaft, die Geschichte, es passt einfach und macht jede Menge Spaß zu lesen. Ich mochte die Charaktere sehr und auch ihre Entwicklung war spannend. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Bühne für die ebenfalls spannenden Frauenfiguren gewünscht. Und einen weiteren großen Haken hat das Buch für mich: über den Charakteren scheint ein unfassbar großer Schwarm Schutzengel zu fliegen. Aus jeder absolut ausweglosen Situation, egal wie nah das Schwert an ihrem Hals liegt, in aller allerletzter Sekunde kommt die Rettung. Den Hauptpersonen passiert fast nichts, während ihre Gegner reihenweise krepieren. Diese werden nie gerettet, sondern das Gute gewinnt immer. Das war mir ehrlich gesagt zu viel Happy End. 

    Ansonsten aber klare Leseempfehlung

  2. Cover des Buches Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen (ISBN: 9783751204842)
    Ava Reed

    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

     (623)
    Aktuelle Rezension von: theresa_st

    Das Cover in hoffnungsvollem Grün finde ich hierbei sehr schön. Auch die Lichterketten finde ich toll. Die Titelschrift finde ich auch gelungen. Generell mag ich hier den Titel auch einfach sehr. Da es wirklich um Alles, Nichts und das dazwischen geht irgendwie.

    Leni ist die Hauptfigur der Geschichte. Eigentlich ist sie ein gewöhnliches Mädchen mit Träumen und Ängsten. Aber aus dem Nichts werden diese Ängste immer größer und Leni wird krank. Ich fand es hierbei toll wie nachvollziehbar ihre Situation geschildert wurde und wie sehr man sich dadurch in diese schwere Krankheit reinfühlen konnte.

    Das Buch ist aus der Sicht von Leni und Matti geschrieben, wodurch wir uns noch besser in beide reinversetzen können. Wundervoll fand ich auch die handgeschriebenen Tagebucheinträge von Leni - oft auch mit Zeichnungen - die toll ihre Verzweiflung und Ängste ausdrücken.

    Das Buch hat nicht umsonst eine Trigger-Warnung und daher hier ein kurzer Reminder. Beim Lesen bitte sorgsam mit sich umzugehen - denn Lenis Krankheit kann definitiv triggern. Toll beschrieben fand ich hierbei wie hart Lenis Leidensweg vor allem zu Beginn ist - wo sie noch keine Ahnung hat was ihr wirklich fehlt. Es dauert sehr lange, bis es dann wirklich einen Namen bekommt. Leider fand ich das sehr realistisch und es macht es für Leni und für die in der Realität Betroffenen nicht einfacher, so lange nicht zu wissen, was nicht stimmt.

    Leni kommt dann im Laufe der Geschichte in eine Klinik, in der sie Matti trifft. Matti hat sein eigenes Päckchen zu tragen, welches auch schlimm, aber ganz anderer Natur ist. Hierbei treffen die beiden aufeinander und begeben sich schließlich zusammen auf eine Reise. Hierbei gibt es so einige Hürden, wo sie sich gegenseitig beistehen müssen. Ich fand es hier toll wie die beiden zusammenarbeiten und immer mehr zusammenwachsen.

    Bald kam dann aber schon das Ende des Buches. Auch wenn Leni hier noch immer zu kämpfen hat, hat man doch das Gefühl, dass es nun leichter fällt. Auch Matti scheint nun besser mit einigen Dingen zurecht zu kommen. So kann man die beiden nun getrost ziehen lassen.

    Am Ende gibt es noch ein tolles sehr persönliches Nachwort von Ava, das nochmal aufzeigt wie nah sie diesem Thema ist.

    Mein Fazit:
    Sehr berührende Geschichte mit wunderschönen emotionalen Tagebucheinträgen - von mir 4,5 Sterne

  3. Cover des Buches Irre! - Wir behandeln die Falschen (ISBN: 9783328102748)
    Manfred Lütz

    Irre! - Wir behandeln die Falschen

     (282)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Er geht in alle Diagnosen rein. Von der ab Demenz bis zur Suchterkrankung. Und für Praktiker ist schnell ersichtlich, dass hier ein Mann mit fundiertem Wissen& langer Erfahrung spricht. Praxisorientiert und stets mit der nötigen Ernsthaftigkeit, ohne eine Diagnose und ihre Patienten ins Lächerliche zu ziehen. Absolute Empfehlung!

  4. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (545)
    Aktuelle Rezension von: Alinski003


    Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht.

    Ich bin ehrlich. Am Anfang bin ich nicht so gut in das Buch und in die Story rein gekommen. Der Scheibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und ich bin nur eher schleppend voran gekommen. 


    Aber dann zur Mitte hin wurde es richtig spannend und lustig. Ich wollte dann unbedingt wissen, warum jeder so ein Geheimnis um Finn macht und warum es Alle so normal finden, dass Celeste mit einer Pappfigur in Form ihres Bruders herumläuft. Mich haben aber auch immer wieder einige Konversationen zum lächeln oder zum Lachen, in der Mitte des Buches, gebracht.


    Julie war als Hauptprotagonistin ein sehr lustiges und einfühlsames Mädchen und ich mochte sie sehr. Nur in manchen Momenten war sie meiner Meinung nach ein wenig zu neugierig und aufdringlich. Celeste war an sich ein süßes, kleines Mädchen, aber auch ihr Verhalten war manchmal ein wenig zu sehr auf die Spitze getrieben. Über Matt bzw. Matthew kann ich nicht so viel sagen, außer das er sich sein halbes Leben um seine Schwester gekümmert hat und gerne T-Shirts mit (wie es im Buch beschrieben wird) nerdigen Sprüchen trägt. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass man auf Matt noch ein bisschen mehr eingeht. 


    Der Schluss bzw. der Plottwist hat mich dann wirklich überrascht und ich habe damit nicht gerechnet. Es war dann sogar wirklich ein bisschen schwierig für mich nach dem Plottwist weiter zu lesen, weil ich dann echt in eine traurige Stimmung verfallen bin. 


    Zusammenfassend war das Buch eine positive Überraschung für mich. Es war vieleicht kein Highlight (dafür hat mir noch ein bisschen etwas gefehlt), aber es war trotzdem schön und spannend.

  5. Cover des Buches Mein Herz und andere schwarze Löcher (ISBN: 9783733500511)
    Jasmine Warga

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

     (732)
    Aktuelle Rezension von: BookloverbyJoKe

    Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen - und die Liebe ihres Lebens finden Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben - sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe. 


    Aysels Leben wird bestimmt von der "schwarzen Qualle": einer tiefen Trauer, seit  ihr Vater eine Straftat begangen hat und im Gefängnis einsitzt. Aus Angst genau  wie ihr Vater zu werden, hat sie keinen Lebensmut mehr und sucht im Internet  nach einem Partner, mit dem sie das Leben gemeinsam beenden kann. Sie trifft auf  Frozen Robot alias Roman. Die beiden lernen sich kennen und merken, dass es  hilft, über alles zu sprechen. Werden sie wirklich ihren Plan gemeinsam  umsetzen? 

    Selten habe ich ein Buch gelesen, das offen mit dem Thema Selbstmord  umgeht und einen so in seinen Bann zieht. Dieses Buch kann potentiell triggern und würde betroffenen falsche Hoffnungen machen. Ich kann die Kritik hinter solchen "Verherrlichungen" verstehen. Jedoch ist es einfach nur ein Roman mit eventuellen Triggern.  Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Buch uns seiner mentalen GEsundheit ist vorraussetzung um die Geschichte genießen zu können.

  6. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (281)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Matt Haig leidet seit Jahren an Depressionen und Panikattacken. Diese Themen werden immer wieder in seinen Büchern thematisiert, so wie auch in diesem Buch. Matt Haig wollte sich von einer Klippe stürzen, jedoch wurde er von dem Gedanken abgehalten, dass er überlebt und somit eine schwere Behinderung hat. Seitdem lebt er mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern zusammen. In diesem Buch nennt er viele Gründe, wofür es sich wirklich und wahrhaftig zu leben lohnt.

    Ich habe bereits einige Bücher von Matt Haig gelesen und gerade weil er über Themen wie Depressionen und Panikattacken schreibt, hat er sich in mein Herz geschrieben. Ich finde es richtig gut, wenn Menschen immer mehr solche sensiblen und wichtigen Themen mit in ihre Bücher einbauen und ihnen somit die Möglichkeit geben ein weiteres Tabuthema zu brechen. Egal, welche Bücher Matt Haig bisher geschrieben hat, bisher habe ich mich immer total von ihm verstanden gefühlt.

    Ich bin jemand, der selber mit Depressionen zu kämpfen hat und dadurch finde ich, dass ich sagen kann, dass dieses Buch total authentisch und realistisch geschrieben wurde. Er beschreibt, wie es ist, gegen diese Erkrankung zu kämpfen und was es heißt, immer wieder gegen diese anzukämpfen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für jeden etwas und gibt jedem Hoffnung. Wenn es einem mal nicht so gut gehen sollte, kann man sich durch dieses Buch eine Portion Motivation holen.

    Besonders toll finde ich auch die kleinen Kapitel, in denen er über Dinge wie ,,Wie man für jemanden mit Depressionen und Ängsten da ist‘‘ schreibt und somit auch Menschen, die nicht davon Betroffen sind, geholfen werden kann. Generell würde ich dieses Buch jedem Menschen empfehlen, egal, ob man von diesen Erkrankungen betroffen ist oder eben nicht. Jeder kann aus dem Buch etwas für sich mitnehmen.

    Bei diesem Buch hatte ich so viele Momente, in denen ich mich einfach wiedergefunden habe. In denen ich das Gefühl hatte, der Autor würde ein Buch über mich schreiben. Ich finde es so toll, dass so viele Gedanken auch von anderen mit in dieses Buch eingeflossen sind, da sie diese von so vielen Menschen wiederspiegeln. Durch dieses Buch fühlt man sich nicht mehr allein, man fühlt sich verstanden. Wenn ihr diese Krankheit ein wenig mehr verstehen wollt, solltet ihr euch das Buch zur Hand nehmen und euch damit intensiv auseinandersetzen. Es lohnt sich wirklich!

    Den Schreibstil von Matt Haig kenne ich bereits aus anderen Büchern, jedoch konnte er mich auch in diesem Buch wieder komplett mit seiner unglaublich tollen Schreibweise überzeugen. Matt Haig hat einen flüssigen, fesselnden und teilweise auch echt poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt. Das Buch lässt sich total angenehm lesen und man will es nicht aus der Hand legen. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‘‘ ist ein wahnsinnig tolles Buch, wofür sich jeder Euro lohnt. Dieses Buch hilft einem sich selber ein bisschen besser zu verstehen und für sich selbst Verständnis zu schaffen. Matt Haig schenkt uns mit diesem Buch eine große Portion Hoffnung und Mut und das brauchen auch wir Menschen, die an diesen unglaublich blöden Erkrankungen leiden müssen.

  7. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Books_by_Hannah

    “Die tausend Teile meines Herzens" von Colleen Hoover hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Die Geschichte dreht sich um Merit, eine faszinierende Hauptfigur mit einer komplexen Persönlichkeit, und Sagan, der geheimnisvolle junge Mann, der ihre Welt auf den Kopf stellt.

    Merit und Sagan durchlaufen im Verlauf der Handlung eine beeindruckende persönliche Entwicklung. Merit, zu Beginn ein verschlossener und rätselhafter Charakter, öffnet sich nach und nach und entdeckt ihre eigene Stärke. Sagan hingegen zeigt eine tiefgehende Veränderung von einem zurückhaltenden Außenseiter zu einem einfühlsamen Begleiter.

    Die Handlung des Buches ist von intensiven Emotionen und überraschenden Wendungen geprägt. Themen wie familiäre Konflikte, Verlust, Liebe und die Suche nach Identität werden auf sensible Weise behandelt. Colleen Hoovers Schreibstil ist dabei so einfühlsam und mitreißend, dass ich mich mitten im Geschehen gefühlt habe.

    Die Stärke des Romans liegt nicht nur in seiner fesselnden Handlung, sondern auch in der sensiblen Herangehensweise an schwierige Themen. Colleen Hoover schafft es immer wieder, tiefgründige Charaktere zu erschaffen, deren Entwicklung mich mitgerissen hat.

    Abschließend kann ich "Die tausend Teile meines Herzens" von Colleen Hoover nur wärmstens empfehlen. Eine sehr tiefgründige und berührende Geschichte, die sehr wichtige Themen behandelt. Definitiv eine Leseempfehlung!

  8. Cover des Buches Fangirl (ISBN: 9783446257009)
    Rainbow Rowell

    Fangirl

     (288)
    Aktuelle Rezension von: zeilenranken

    Cath liebt es zu schreiben und zu lesen, besonders Fanfictions haben es ihr angetan. Mit großer Hingabe schreibt sie über zwei fiktive Charaktere einer großen Buchreihe (die mich sehr an Harry Potter & Draco Malfoy erinnerten), wie aus Feinden zwei Liebende werden. Tatsächlich bekommt man als Leser ein bisschen was von der Boys-Lovestory zu lesen, was ich super süß fand. Nur verlangt das Leben von Cath Taten, sie wird sich nicht ewig verstecken können. Cath empfand ich als einen realistischen Charakter und konnte mich an einigen Ecken sehr mit ihr identifizieren. Die Nebencharaktere wurden ebenfalls schön ausgearbeitet und ihre Entwicklungen waren sehr interessant. Es ist ein Coming-of-Age-Roman der mich berühren konnte und überraschend tiefgründig war, unter anderem wurden auch psychische Erkrankungen thematisiert. Zum Ende hin blieben ein paar Fragen offen, was ich etwas schade fand, gibt aber auch mir als Leser den Raum, frei zu interpretieren. Eine klare Leseempfehlung geht raus.

  9. Cover des Buches Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe (ISBN: 9783596522552)
    Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

     (324)
    Aktuelle Rezension von: buecherpfoten

    Wir lernen in diesem Buch den Hauptprotagonisten Max Bischoff und seinen Partner Böhmer kennen. Max ist noch neu in der Düsseldorfer Mordkommision und wird direkt mit einem harten Fall konfrontiert, als plötzlich ein blutüberströmter Mann im Präsidium auftaucht. Dies gibt zunächst viele Rätsel auf. Im Laufe der Zeit taucht dann auf einmal eine brutal zugerichtete Frauenleiche auf und die Jagd auf den Täter beginnt...


    Ein hochspannender Pageturner! Der Schreibstil ist sehr locker und schön zu lesen. Man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt von Max hereinversetzen. Ich fand auch das Zusammenspiel von Max und Böhmer als Neuling und alter Hase sehr amüsant. Es wird eine fesselnde und nervenaufreibende Ermittlungsarbeit beschrieben. Zwischendurch tauchen Kapitel aus Sicht des Täters auf, die einen in die kranken Gedanken eintauchen lassen und schon sehr krass sind. Bis zum Schluss hatte ich tausend Fragezeichen und hatte keine Idee, wie es wohl enden wird. Am Ende stand mir der Mund offen, was für einen mega Plottwist spricht. Eine Gefühlsachterbahn sag ich euch!

  10. Cover des Buches Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film (ISBN: 9783570315323)
    Adriana Popescu

    Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film

     (179)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    In dem Buch geht es um 4 Teenager, die sich auf einen Roadtrip durch den Südwesten von Europa begeben und sich dabei aktuellen Problemen sowie Dämonen aus der Vergangenheit stellen. Das wirklich interessante dabei: Zu Beginn wirkt die Truppe wie ein zusammengewürfelter Haufen, bei der jeder seine eigenen Ziele verfolgt. Erst während der Reise lernt sich ein Großteil besser kennen, was sie mehr und mehr zusammenschweißt.

     

    Der Schreibstil ist super schön und lässt den Leser nicht nur über die Seiten fliegen, sondern komplett in die Geschehnisse eintauchen. Da jeder der Teenager sein eigenes Päckchen zu tragen hat, wechseln sich die Perspektiven dementsprechend ab.

    Adriana beherrscht es, Gedanken und Gefühle ihrer Charaktere auszudrücken, ohne diese direkt zu beschreiben. Daher war es für mich sehr ersichtlich, wer mit wem harmoniert und warum manche Abneigungen entstehen.

     

    Natürlich hat man immer einen Liebling, wenn mehrere Charaktere vorkommen. Meiner war ganz klar Konrad – ob das nur an dem ähnlichen Namen liegt….Hmm….Wieso lest ihr das Buch nicht selbst und findet es heraus? Oder habt ihr es schon gelesen und seht das anders oder genauso?

    Doch auch Nele und Romy habe ich wirklich sehr gemocht. Lediglich Julian und seine Art hat mir schwer zu schaffen gemacht und erst am Ende des Buches konnte er das Eis brechen.

     

    Ich möchte gar nicht so viel vorwegnehmen außer:

    Wer nicht ein 0815 Buch mit Schmusi-Schmusi lesen möchte, sondern auf ein wirklich wahnsinnig gutes Buch mit Tiefgang setzen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

  11. Cover des Buches A Reason To Stay (Intensive New-Adult-Romance von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) (Liverpool-Reihe 1) (ISBN: 9783473585984)
    Jennifer Benkau

    A Reason To Stay (Intensive New-Adult-Romance von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) (Liverpool-Reihe 1)

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Nichts wünscht sich Billy mehr, als endlich ein Zuhause zu finden. Was sie gar nicht braucht, ist noch mehr Chaos in ihrem Leben – bis sie Cedric buchstäblich in die Arme läuft. Mit dem schiefen Lächeln und der entwaffnenden Ehrlichkeit berührt er etwas in Billy. Doch die Gerüchte, die man über ihn erzählt, entsprechen der Wahrheit: Cedric verbringt nie mehr als eine Nacht mit einer Frau. Als Billy den Grund erfährt, weiß sie, dass sie sich von ihm und seiner Dunkelheit fernhalten sollte … 

    Leider passiert so gar nichts im ersten drittel... konnte mich gar nicht überzeugen und die Protagonistin war einfach nur nervend und kindlich... deswegen abgebrochen...

    Mochte von der Autorin früher viele Bücher aber in letzter Zeit breche ich nur noch ab...

  12. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446262591)
    Angela Lehner

    Vater unser

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Agnes_Autorin

    Als Eva in Wien von der Polizei in die Psychiatrie gebracht wird, behauptet sie, eine ganze Kindergartenklasse mit einer Pistole erschossen zu haben. Ihr Vater habe sich umgebracht und ihre Mutter sei sowieso tot. Nur Bernhard, ihr magersüchtiger Bruder, der ebenfalls in der Klinik – nur auf einer anderen Station untergebracht ist – scheint Eva lieb und teuer. Sie will Kontakt zu Bernhard, er offenbar nicht. Eva erzählt aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart, wie sie sich „einlebt“, in der Klinik, ihrem Zimmer und vor allem an die Gespräche mit Doktor Korb „gewöhnt“. Zwischendurch springt sie in die Vergangenheit, in ihre und Bernhards Kindheit, in der sie oft viel zu viel Verantwortung für den Bruder übernehmen musste. Sie erinnert sich an den Vater, der stets rauchend hinter verschlossenen Türen lebte, und an die Mutter, die arbeitend und das Geld verdienend, oft ganz abwesend war. 

    Doch Eva ist kein Kind von Traurigkeit, kein Opfer, im Gegenteil. Aktiv geht sie auf die Pflegekräfte und Ärzte zu, versucht ihren Bruder mit unlauteren Methoden davon zu überzeugen, dass sie zusammengehören, dass sie für ihn sorgen kann und wird und – dass sie gemeinsam den Vater töten müssen. 

    Moment!? An der Stelle blättert man zurück. Hatte sie Doktor Korb gegenüber nicht behauptet, ihr Vater habe sich umgebracht? Ja, was denn nun? Spätestens hier wird einem bewusst, dass die Ich-Erzählerin nicht nur das Krankenhaus-Personal an der Nase herumführt, sondern auch mich als Leserin. Doch wann tut sie dies bewusst und wann unbewusst? Ihren Bruder irgendwann im Schlepptau erinnert das Buch, das aus drei Teilen besteht (der Vater, der Sohn, der Heilige Geist), an den Roadtrip à la Herrndorfs „Tschick“. Vollkommen angetan von Evas Persönlichkeit, ihrer vulgären Sprache und ihrem unsicheren, zerbrechlichen Kern folgt man ihr erst neugierig, was sie als nächstes anstellen und wird und begibt sich dann mit ihr auf die Suche nach der Wahrheit, die erst ganz am Ende steht. 

    Nicht zuletzt durch ihren Humor, der die Schwere der Tatsachen zu übertünchen versucht (mit Erfolg!) erinnert mich Evas Geschichte an die meiner Protagonistin Josy in „Unberührt“. Auch der Sprung zwischen den Zeitebenen, ganze Redewendungen wie „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“, der Besuch der Protagonistin im Ziegengehege sowie der Umgang mit einem kleinen Tier, das in den eigenen Händen aufhört zu atmen – hat mich immer wieder aufhorchen lassen. Und, es ist Angela Lehners Debüt gewesen! Ganz, ganz stark!

    Ich werde Angela Lehner, die 1987 in Klagenfurt geboren wurde und jetzt in Berlin lebt, eine Nachricht schreiben, dass ich mich mit ihr verbunden fühle. Dass ich ihr Buch wunderbar finde, dass ich gelacht und geweint habe, dass ich es weiterempfehlen und Eva und Bernhard noch eine ganze Weile mit mir tragen werde. Absolute Empfehlung!

     

    „Vater unser“ von Angela Lehner, dtv, 2021

     

    Passend zum Roman las ich vorher ein Kapitel aus „Wahnsinns Frauen“ (hrsg. von Sybille Duda und Luise F. Pusch) – und zwar über Johanna die Wahnsinnige (1479-1555) von Swantje Koch-Kanz und Luise F. Pusch. Viel ist Spekulation über Johanna nach so langer Zeit, aber noch viel mehr spricht für das, was das Vorwort hervorragend zusammenfasst – die Rolle der Frau war und ist noch immer keine leichte in unserer Gesellschaft. 

  13. Cover des Buches Mein goldener Sprung in der Schüssel (ISBN: 9783417268720)
    Volker Halfmann

    Mein goldener Sprung in der Schüssel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Wortgefluester
    Bist Du Betroffene/r? Dann lies dieses Buch! Dieses Buch ist einfach etwas ganz Besonderes! Als Betroffene habe ich schon viele derartige Bücher gelesen, aber noch keines hat mich so berührt und in mir so fest die Überzeugung hinterlassen, dass es für mich hilfreich ist, was ich hier lese. Wie gut, dass der Autor den Mut gefunden hat, seine Erfahrungen mit uns zu teilen! Schonungslos ehrlich und dadurch sehr authentisch berichtet er von seinem "Sprung in der Schüssel" und wie sich das Leben dadurch für ihn darstellt. Als Betroffene konnte ich sehr gut nachempfinden, was der Autor erzählt und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Obwohl er eine schwere Zeit hinter sich hat und bekennt, nie ganz "geheilt" zu sein, ist die Botschaft des Buches dennoch absolut lebensbejahend und positiv. Ich konnte sehr viel für mich mitnehmen! Der Schreibstil des Autors ist locker und direkt und lässt sich sehr angenehm lesen. Eine Anmerkung noch, weil das Buch ja aus einem christlichen Verlag stammt und von einem Pastor geschrieben wurde: Der Autor schafft es wunderbar, den Leser von dort abzuholen, wo er steht, ohne belehrend zu wirken. Also auch für Nicht-Christen definitiv eine Leseempfehlung! 

  14. Cover des Buches Die Leiden eines Amerikaners (ISBN: 9783644002708)
    Siri Hustvedt

    Die Leiden eines Amerikaners

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Erik Davidsen lebt seit seiner Scheidung sehr zurück gezogen in einer Stadtvilla in Brooklyn. Seine Arbeit als Psychater nimmt ihn ganz in Anspurch und er widmet sich jedem seiner Patienten mit voller Hingabe und es gibt so einiges zum aufarbeiten und entdecken. Aber auch in seinem Leben gerät so einiges aus den Fugen und es gibt auch Dinge die plötzlich ins Reine zu kommen scheinen. Eriks Leben wird völlig durcheinander gewirbelt, als Miranda mit ihrer Tochter in sein Gartenapartment einzieht und er sich zu ihr hingezogen fühlt. Siri Hustvedt ist eine großartige Erzählerin und erschafft wunderbare Figuren, aber leider fehlt dem Buch an weiten Strecken der Zug und die Lust am weiter lesen. Wie man so schön sagt, weniger wäre hier mehr gewesen.


  15. Cover des Buches Scorched (ISBN: 9783492310277)
    J. Lynn

    Scorched

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Ich fühlte mich wie ein Höhlenmensch, aber in diesen Augenblick wusste ich : Andrea gehörte mir. " - S. 135 Tanner

    Wir lieben doch alle unsere Höhlenmenschen oder? 

    Andy ist Syds beste Freundin und zutiefst verletzt, was sie auch sehr verschlossen gemacht hat - vor allem für Tanner. Sie ist ängstlich trotzdem verdammt witzig, definitiv mutig und sehr rücksichtsvoll und auch stark.

    Tanner ist Selbstbewusstsein in Person. Er ist sehr sexy, offen und vor allem ehrlich. Dabei aber auch immer liebevoll, verständnisvoll und sehr fürsorglich.

    Die beiden haben mich getroffen, ganz klar vor allem Andys Leben und ihre Probleme. Ich fand es klasse wie auch diese ernsten Themen angesprochen wurde und damit auch umgegangen wurde. Gerade das Ende, denn es war realistisch und absolut on point.

    Dennoch hat es an Spritzigkeit und Witz nicht gefehlt denn frech sind beide.

    Auch wie die Nebencharaktere, gerade Syd für Andy eingebaut wurde war wundervoll.

    Ich habe diese Geschichte geliebt für das was sie gezeigt hat, wie sie damit umgegangen ist. Ernst trifft auf süße heiße Story. Wieder mal eine große Empfehlung für meine Lieblings Autorin.


  16. Cover des Buches Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten (ISBN: 9783948736033)
    Clara Blais

    Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten

     (55)
    Aktuelle Rezension von: annapgnr

    Dieses Buch hat mich eine Zeit lang nicht losgelassen.

    Der Klappentext macht Lust auf mehr und sowohl Thematik, aber auch Geschichte wecken Interesse. Ebenso gut gelungen ist der Autorin die Umsetzung des Romans. Der Roman erzählt eine wirklich schöne Geschichte, die mich noch eine Zeit lang begleitet und beschäftigt hat. Der Schreibstile der Autorin ist angenehm, flüssig und relativ einfach zum Lesen. Das Buch an sich lässt sich auch recht schnell durchlesen und eignet sich wirklich gut für verregnete Herbstnachmittage. :)

  17. Cover des Buches Time to Love myself (ISBN: 9783753499215)
    Lea-Sophie Schwarzat

    Time to Love myself

     (31)
    Aktuelle Rezension von: SammyMeyer2000

    Klappentext: Traumatische Erlebnisse stürzen die junge Schülerin Lia in ein tiefes Loch, doch erst am Abgrund erkennt sie, dass sie Hilfe braucht und ihre Kraft Tag für Tag schwindet. Von heute auf morgen ist nichts mehr so, wie es mal war. Durch einen weiteren Schicksalsschlag gerät Lias Leben gänzlich aus den Fugen und dieser bringt sie dazu, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. All die anfänglich harmlosen Alltagsprobleme werden zu scheinbar unüberwindbaren Hindernissen. Die gut behüteten Geheimnisse innerhalb der Familie kommen ans Licht und alles verändert sich plötzlich komplett. Lia muss lernen, Hilfe anzunehmen und mit ihren psychischen Erkrankungen zu leben. Unterstützung findet sie schnell bei ihrer Lehrerin Sabine, doch der Kampf gegen ihre Krankheiten fällt ihr zunehmend schwerer. Lia hat Angst, all ihre wertvollen Bewältigungsstrategien aufzugeben, aber ihre Willensstärke lässt sie weiterkämpfen. Eine Geschichte über Depression, Essstörung und Selbstverletzung, aber vor allem die Hilfe liebenswerter Personen und der Weg in ein neues Leben. 

    Ich habe es damals bei der leserunde gewonnen. Leider musste ich es erst mal abbrechen und habe es jetzt endlich zu ende gelesen. Ich hätte nicht gedacht das es so hart und auf eine Art und weiße recht brutal ist. 

    Der schreibstil ist super. Es ist flüssig geschrieben und man kommt auch super in die Geschichte rein. 

    Mit Lia bin ich leider beim zweiten mal lesen gar nicht mehr warm geworden. Ich bin mir nicht sich ob es so sein soll.  

    Die anderen Protagonisten im Buch, sind sehr real dargestellt. 

    Es ist super beschrieben von dem Vertrauensverhältnis zu Therapeuten bis hin zu der Gewalt. Person die von diesem Thema nicht betroffen oder auch keine Erfahrungen haben könne sich glaube ich schon gut in die Geschichte hineinversetzen. 

    Lias eigene Gefühle haben mir persönlich sehr gefehlt. Es war irgendwie gar nicht greifbar.


  18. Cover des Buches Keine Aufstiegsgeschichte (ISBN: 9783959103312)
    Olivier David

    Keine Aufstiegsgeschichte

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Cha

    In "Keine Aufstiegsgeschichte - Warum Armut psychisch krank macht" geht es um die persönliche Geschichte des Autors Olivier David und sein Leben in Armut. Dabei wechseln sich detaillierte Geschichten über sein Leben und Tagebucheinträge der letzten Jahre, seit er eine Therapie macht, ab.
    Von klein auf hatte er mit Armut zu kämpfen und daraus folgerten viele Probleme wie das Gefühl nicht zur Gesellschaft dazuzugehören und psychische Krankheiten wie PTBS und Depressionen.

    Die Erfahrungen und berichteten Gedanken und Gefühle haben mich teilweise wirklich geschockt und mitgenommen und auch aufgerüttelt, da ich diese gar nicht kannte. Umso eindrücklicher wirken seine Erlebnisse auf mich und haben mich wirklich zum Nachdenken angeregt und auch auf eine Weise aufgeklärt, wie schlimm und verschwiegen in anderen gesellschaftlichen Kreisen Armut auch in Deutschland ist, wie wenig man darüber persönlich weiß, wenn man kaum Berührungspunkte damit hat und was für weitreichende und drastische Konsequenzen für das komplette spätere Leben daraus folgen können.

    Das Buch ist wirklich bewegend und wichtig, wenn auch erschreckend zu lesen. Trotzdem fließt man durch den lockeren Schreibstil nur so durch die Seiten. Allerdings darf man dabei kein allgemeines Sachbuch mit vielen Belegen und Studein erwarten, sondern vielmehr eine Autobiographie, die als eines von vielen Leben in Armut genauer beleuchtet und so auch generelle Probleme aufzeigt.

  19. Cover des Buches Can you help me find you? (ISBN: 9783805200578)
    Amy Noelle Parks

    Can you help me find you?

     (97)
    Aktuelle Rezension von: mysmallbookshelve

    Als ich mir in der Buchhandlung meines Vertrauens den Klapptext dieses Buches das erste Mal durchgelesen hatte, dachte ich mir so: Das musst du lesen!

    Inzwischen denke ich mir: Dieses Buch muss ich definitiv nochmal lesen! 

    Evie und Caleb sind toll gestaltete Charaktere, mit denen man einfach mitfühlen muss! Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Autorin setzt mit ihren Humor die Highlights an den richtigen Stellen!

  20. Cover des Buches Schamlos (ISBN: 9783522305211)
    Amina Bile

    Schamlos

     (70)
    Aktuelle Rezension von: MissKiss

    3 Freundinnen, die einfach mal miteinander reden. 3 Muslima, die über die Welt und in der über ihre eigene Welt uns erzählen.
    Sie erzählen uns über ihre Religion, über Vorurteile, über Mobbing und Feminismus. Aber auch über ihren Alltag.
    Es ist so ob der Leser einfach sich zu ihrem Tisch dazusetzen und einfach mitlauschen könnte.

    Und auch, wenn die Themen oft schwer sind, hat es eine Art Leichtigkeit in sich: vielleicht nicht nur wegen der wunderschönen Grafik des Buches, sondern vielleicht einfach dadurch, dass es gut tut Themen anzusprechen. Es tut gut miteinander zu reden. Und es gibt Hoffnung, wenn man sieht wie reflektiert die heutige Jugend sein kann.

    Und diese Hoffnung, in einer freidlichen Zukunft, brauchen wir heute sehr.

    Eine grosse Empfehlung von mir, ab 12 Jahren! Für Mädchen und Bubben. Für alle.

  21. Cover des Buches Die verlorene Frau (ISBN: 9783453425514)
    Emily Gunnis

    Die verlorene Frau

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Seaview Cottage, 1960: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. Jemand pocht in einer stürmischen Nacht an die Tür des abgelegenen Cottages. Beide Eltern sterben wenig später, doch werden die Umstände ihres Todes  nie aufgeklärt.

    Chichester, 2014: Die junge Mutter Jessi verschwindet spurlos mit ihrem Neugeborenen Baby, welches  schwer krank ist und dringend Medikamente benötigt. Die Journalistin Iris, ihre Schwester, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten ...

    Fazit 

    Wir pendeln zwischen verschiedenen Zeitsträngen, welche aber gut durchdacht sind und sich gut zusammenfügen zu einer spannenden, aber auch tragischen Geschichte. Die drei Hauptfiguren sind starke Frauen, die jede auf ihre eigene Art und Weise sich den Herausforderungen stellen.

    Kein typischer Thriller, aber absolut empfehlenswert!

  22. Cover des Buches Mein Leben als Sonntagskind (ISBN: 9783959673198)
    Judith Visser

    Mein Leben als Sonntagskind

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Der dunkle Einband hätte mich im Laden abgeschreckt, auch der mehr als 600 Seiten dicke Wälzer. Aber mir gefielen der Klappentext und vor allem die Leseprobe sehr gut.

    Die kleine Jasmin sieht die Welt ganz anders als alle anderen Menschen. Geräusche, die für jeden völlig normal sind, erträgt sie nicht. Keine lärmenden Kinder, keine Geschäfte voller Menschen, keine laute Musik – auch keine Fragen. Sie spricht nur mit ihren Eltern und Großeltern und wird deshalb als arrogant empfunden. Doch ich fühlte von Anfang an mit der Hauptperson mit, verstand aber gleichzeitig die Reaktionen ihres Umfeldes, was an der ganz hervorragenden Erzählweise der Autorin lag.

    Dafür erhält sie die fünf verdienten Sterne, wozu ich mich höchst selten entschließen kann.

  23. Cover des Buches Die Royals, ihr Bodyguard und ich (ISBN: 9783423219983)
    Karina Halle

    Die Royals, ihr Bodyguard und ich

     (40)
    Aktuelle Rezension von: claida

    In dem Liebesroman „Die Royals, ihr Bodyguard und ich“ von Karina Halle, geht es um die Grundschullehrerin Piper Evans die plötzlich die Nachbarin von Prinz Edward und seiner Frau der berühmten Sängerin Monica Red wird.

    Eigentlich lebt sie recht beschaulich, mit ihrer psychisch kranken Mutter, direkt an ein Anwesen angrenzend, bis eben in dieses, die Royals ziehen. Nicht nur bringen sie Stress und ein Haufen Medien mit, nein auch den düsteren und heißen Bodyguard Harrison Cole. Dieser beschließt erst mal, dass sie eine Gefahr für die royale Sicherheit ist. Doch hinter seiner Art und seinem Charakter steckt so viel mehr, dass spürt sie schnell. Wie kann sie nur aus diesem Lebens- und Liebeschaos rauskommen?!

    Mir hat das Buch super gefallen. Einfach eine leichte kurzweilige Geschichte die zum Träumen anregt und für Ablenkung sorgt. Denn wer träumt nicht einmal davon Royals zu treffen. Die Charaktere habe mich überzeugt und sie kommen echt rüber. Auch die Royals habe ich schnell ins Herz geschlossen. Die Gefühle und auch die Überforderung durch die Medien kommen super rüber. Eh krass was mache aushalten müssen. Es passieren auch viele lustige und überraschende Dinge die mich so manches mal zum Schmunzeln gebracht und für viel Spaß beim Lesen gesorgt haben.

    Ich kann das Buch nur empfehlen, mich hat es überzeugt.

  24. Cover des Buches Scheiße ich lebe noch... (ISBN: 9783746796383)
    Birgit Münchow

    Scheiße ich lebe noch...

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Luna_Lavendela

    Ein kleines Büchlein mit großer Wirkung - das ist "Scheiße, ich lebe noch..." von Birgit Münchow. Das schwarze Cover mit seiner dunkelroten Schrift trägt zugegeben einen ungewöhnlichen Titel, der jedoch vortrefflich passt.

    Birgit Münchow erzählt in ihm von ihrem ganz eigenen Weg ihres Lebens mit all seinen Hürden, Hindernissen und der Depression und die sie daraus fand. Es ist authentisch,  emotional und bewegend erzählt. Anfangs geht es wirklich erst einmal um die Erfahrungen der Autorin, später fließen dann auch die Tipps mit ein, die sie selbst ausprobiert hat. Dabei geht es vor Allem auch um die Ernährung als eine Art Grundbaustein für eine ganzheitliche Gesundheit, sprich für Körper, Geist und Seele.

    Das Buch vermag man kaum in eine bestimmte Kategorie einordnen. Es ist ein Herzensprojekt der Autorin, das Erzählung und Ratgeber in sich vereint und manchmal leicht biographische Züge hat. Eine tolle Mischung, da man als Leser/ in ein Gefühl davon bekommt,  wie es ist mit einer Depression zu leben und andererseits als eventuell selbst Betroffene die Erfahrung machen kann, dass es einem nicht nur allein so damit geht. 

    Im Buch findet auch Erwähnung, dass die Methoden, Ernährung, usw. auch ärztlich abgeklärt werden sollten und es wichtig ist, sich Unterstützung zu holen. Nicht alles, was im Buch steht, ist auch für jeden geeignet. Jeder hat seinen eigenen Weg.

    Beim Lesen spürt man, dass in dieser kleinen, feinen Lektüre viel Herzblut drin steckt. Es ist ein Buch, dass aufrütteln kann, dass irgendwie auch aufklärt und vor Allem zum Ende hin auch Mut macht, sein Leben mit Allem zu leben, was ist.

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