Bücher mit dem Tag "psychologin"

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118 Bücher

  1. Cover des Buches Berühre mich. Nicht.: Special Edition (ISBN: 9783736319936)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.: Special Edition

    (2.330)
    Aktuelle Rezension von: Kati_5972

    "Ich habe keine Angst. Die Angst ist nicht real." Das ist Sages Mantra, mit dem sie Tag für Tag versucht, ihrer dunklen Vergangenheit zu entkommen und sich ein neues Leben aufzubauen. Trotz oder gerade wegen ihrer Unsicherheiten und Ängste packt sie an ihrem 18. Geburtstag ihre Koffer und bringt mehrere tausende Meilen zwischen sich und ihrer Vergangenheit, um in Nevada neu anzufangen und um all den Schmerz der letzten Jahre vergessen zu können. Dort angekommen, ist sie erst einmal auf sich allein gestellt, sie kennt niemanden, braucht dringend einen Job, um nicht länger in ihrem klapprigen VW-Transporter übernachten zu müssen und die Studiengebühren fürs College zahlen zu können. Dann trifft sie auf Luca, der mit seinem verwegenen Lächeln und den Tattoos die Verkörperung all ihrer Ängste darstellt. Gezwungenermaßen muss sie während ihres Aushilfsjobs mit ihm zusammenarbeiten. Doch nach einiger Zeit merkt Sage, dass Luca nicht dem Bild ihres ersten Eindrucks entspricht und sich hinter seiner unnahbaren Art ein ganz anderer Mann verbirgt - jemand der ihr zerbrechliches Herz auf sanfte Weise schneller schlagen lässt ...

    Nach "The Darlington" habe ich mich nun auch an "Berühre mich. Nicht." gewagt und zähle mich nun offiziell zu einem Fan von Laura Kneidl! Dieses Buch hat mich einerseits zutiefst erschüttert und mich andererseits so sehr berührt und bewegt und mir viele Momente geschenkt, die mein Herz zum Flattern gebracht haben. Das Buch behandelt sehr ernste und schlimme Themen und deren psychische Auswirkungen, weshalb die Triggerwarnung unbedingt beachtet werden sollte. Aber Laura Kneidl hat es mit ihren Protagonisten, allen voran Sage, geschafft diese ernstzunehmenden Themen auf sehr realistischer Weise mit dem nötigen Feingefühl, dass es braucht, um darüber zu schreiben, darzustellen und sie in eine herzzereißende wie auch herzerwärmende Story zu packen, die unter die Haut geht. Zudem wurde alles sehr gefühlsbetont und auf herzergreifende Weise erzählt, dass es mir mehrmals im übertragenen Sinne das Herz gebrochen hat und am Ende wieder zusammengeflickt wurde.

    Die Geschichte wird aus Sages Sicht erzählt und als Leser*in erlebt man ihre Gefühle sehr stark mit, wenn sie plötzlich von einer Panikattacke überrollt wird, sie sich daraus kämpft und dennoch nach und nach Vertrauen fasst und jeden Tag wieder aufsteht und weitermacht, in dem Bemühen und dem Willen ein normales Leben als Studentin führen zu können. So ist Sage aus meiner Sicht eine mutige Protagonistin, die nicht aufgibt, mutig genug ist alleine über tausende Meilen hinweg ein neues Leben anzufangen, wo sie niemanden kennt und ihr Leben von nun an selber in die Hand zu nehmen. Wirklich erzählerisch ganz stark gestaltet!

    Nur das Ende ist ziemlich fies, was mich ziemlich frustriert ausrufen ließ: "Wie bitte!? Das kann doch so nicht enden!" So kann ich jedem nur dazu raten, sobald euch die Story gepackt und gefesselt habt, schafft euch den zweiten Teil umgehend an, sodass ihr nach dem ersten Band direkt weiterlesen könnt. Ich muss mich jetzt noch drei Tage gedulden ... wie nervenaufreibend!

    "Berühre mich. Nicht." bekommt von mir volle fünf Sterne für eine zugleich ernste und mitunter emotional aufwühlende, aber auch erzählerisch so warmherzige und einfühlsame Handlung, die mich sehr bewegt hat ❣️

  2. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783949609107)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

    (2.824)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Eine Frau wird von einem Psychopathen vergewaltigt. Ihre Haare werden abgeschoren. Während alle anderen Frauen umgebracht wurden, lebt sie noch und hat seither Angst, das Haus zu verlassen.

    Lange weiß man nicht, ob die Protagonistin verrückt ist oder vielleicht doch ein Opfer. Ohne medizinischen Hintergrund ist schwer einschätzbar, ob ihre Gedanken – oder sind es Wahnvorstellungen? – nicht doch etwas übertrieben sind. Trotzdem, die Geschichte ist unglaublich fesselnd, irrsinnig bis irre und immer wieder überraschend.

  3. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann (ISBN: 9783596706181)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann

    (1.320)
    Aktuelle Rezension von: Aja81

    „ Vergissmeinnicht- Was man bei Licht nicht sehen kann“ reicht bei weitem nicht an die anderen Werke der Autorin Kerstin Gier heran. Wer einen spannungsgeladenen Auftakt einer Jugendbuchreihe erwartet wird eher enttäuscht werden. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr angenehm  (bildhaft, leicht und flüssig formuliert), doch die Handlung schleppt sich nur so dahin. Nach einem kurzen sehr turbulent Anfang  (Quinns Unfall), geschieht eigentlich nicht mehr viel inhaltlich bis zum Ende des Buches. Das Erzähltempo erscheint einem fast unerträglich langsam.
    Gemessen an der Rubinrot- und der Silber-Trilogie von Kerstin Gier bleibt dieses Buch weit hinter meinen, vielleicht auch zu hohen Erwartungen zurück.

  4. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

    (886)
    Aktuelle Rezension von: Benitabooklover


    Die Story an sich ist gelungen und auch der Aufbau ist mal was anderes, jedoch war es mir zu kompliziert und hat mir dadurch weniger Spaß gemacht. Wir haben hier keine klassischen POVs, sondern schwedische Schauplätze, die sich abwechseln & damit auch die Sichtweise von Personen im hier & damals. Auch wenn ich in den Kapiteln einige Orte in Stockholm wiedererkannt & andere Orte zum Verständnis gegoogelt habe, waren die Ortsüberschriften einfach zu wirr für mich. Sicher für einige, die mal was anderes und Komplexes suchen, ein toller read, aber ich habe mich entschieden Band 2 & 3 auszusortieren.

  5. Cover des Buches Narbenkind (ISBN: 9783442484959)
    Erik Axl Sund

    Narbenkind

    (470)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    Inhalt:
    Die bisherigen Ermittlungen werden auf Eis gelegt, als ein Geschäftsmann ermordet wird. Jeanette Kihlberg wendet sich bei der Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe für die Erstellung eines Täterprofils zu. Immer mehr Morde geschehen auf und Victoria Bergmann scheint zugleich verschollen, aber irgendwie doch in aller Munde zu sein. Zeitgleich kämpft Sofia immer häufiger mit ihren Gedächtnislücken.

    Cover:
    Das Cover ähnelt dem des ersten Teils und man sieht eine karge Landschaft, die auf nichts deuten lässt.

    Meine persönliche Meinung:
    Der 2. Teil packte mich von Anfang an. Das Thema Kindesmisshandlung finde ich immer noch schlimm und werde dieses Reihe deshalb auch sicher nicht noch einmal lesen. Der 2. Teil ist wirklich ein 2. Teil und man muss den ersten gelesen haben, um such auszukennen. Es ist blutig und grausig und viele Leichen. Aber wirklich grandios gelungen ist, sind die Sprünge zwischen den Leuten, den Persönlichkeiten, früher und heute und wie alles nach und nach raus kommt, ohne dass man etwas geahnt hätte oder etwas unstimmig wirkt. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so ausgeklügelt ist und vor allem auch so vielfältig. Es ist absolut kein typischer Thriller und kein Klischee oder sonstiges. Vermutlich gelingt so etwas auch nur jemanden, der wirklich wie hier als Duo schreibt. Ich bin wirklich begeistert von diesem Teich im Sinne der Arbeitsleistung und der Spannung, die bis zur letzten Seite anhielt.

    Fazit:
    Ein unsagbar spannender und bewundernswert ausgeklügelter 2. Teil.

  6. Cover des Buches Dornenmädchen (ISBN: 9783426516904)
    Karen Rose

    Dornenmädchen

    (298)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Nachdem die „Tränen“ Trilogie ein Highlight für mich war, war ich optimistisch gestimmt, um mich an die „Dornen“ Reihe zu wagen, die mich bisher aufgrund der extrem dicken Wälzer abgeschreckt hatte.
    „Dornenmädchen“ ist mit 880 in Minischrift bedruckten Seiten definitiv das dickste Buch, welches ich seit langem gelesen habe. Die Stimmen zu diesem Thriller sind überwiegend positiv und ich bin überrascht sagen zu müssen, dass ich „Dornenmädchen“ nur mittelmäßig fand. Es hat viele Seiten und liest sich leider genauso. Sehr langatmig und ausschweifend. Kurios ist auch, dass bis Seite 400 zum Beispiel erst ein Tag in der Zeitrechnung der Handlung vergangen ist.

    Im Zentrum steht Therapeutin Faye, die von einem Stalker aufs Übelste verfolgt wird. Als sie unter neuem Namen einen Neustart wagt, wartet das Grauen bereit auf sie. Zunächst läuft ihr eine verletzte Frau vors Auto und dann werden Leichen in ihrem Haus gefunden.

    Der Fall um die entführten Frauen ist spannend und schockierend brutal. Es gelang der Autorin sehr erfolgreich, die Identität des Täters undurchsichtig zu halten. Ich war mir lange nicht sicher, wer es ist. Nachdem die Identität dann allerdings endgültig gelüftet ist, ging das Buch für meinen Geschmack noch zu lange weiter.

    Bedauerlicherweise war es immer wieder so, dass jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, die Handlung zieht an, das nächste langatmige Kapitel dazwischen kam.
    Die Liebesgeschichte konnte mich diesmal auch überhaupt nicht überzeugen. Ich fand das Geschmachte zwischen Faye und Gideon eher zum Fremdschämen schwülstig und die Emotionen sind bei mir null angekommen.
    Für mich war „Dornenmädchen“ eher eine Quälerei als ein Genuss und ich war froh, als ich endlich bei der letzten Seite angekommen war.


  7. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462010589)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

    (628)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Roger

    Der Pfau von Isabel Bogdan ist wieder eines dieser Bücher, die einfach Spaß machen. Die Geschichte ist absurd, schräg und voller unerwarteter Momente. Genau das hat mich von Anfang an abgeholt. Die Figuren stolpern von einer peinlichen Situation in die nächste und man kann oft nicht anders, als zu lachen. Trotz all des Humors steckt auch viel Menschlichkeit in der Erzählung. Für mich ist es ein Buch, das man nicht nur liest, sondern genießt. Ich habe es über alles geliebt.

  8. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453440982)
    Wulf Dorn

    Trigger

    (703)
    Aktuelle Rezension von: Juliam47

    Das klingt jetzt wie ein Wortwitz, ist es aber nicht. Meine Ausgabe war von 2008, da waren Triggerwarnungen noch nicht aktuell und dennoch hätte ich sie mir in diesem Fall gewünscht. Vermutlich hätte ich das Buch dann nicht gelesen. 

    Zwischendurch war es sehr verwirrend, was aber mit Sicherheit so gewollt ist. Der Leser wird mit seinem Vermutungen hin und hergerissen. Das Ende war sehr sehr krass für mich. Nun muss ich aber dazu sagen, dass ich eher wenig bis keine Thriller lese. Manch Anderer mag es anders empfinden.

    Spannend geschrieben war es allemal. Auch wenn es mir bisweilen etwas zu irreführend war. Die Hauptprotagonisten waren mir sympathisch, die Figuren gut ausgestaltet, die meisten Handlungen nachvollziehbar. Ich vergebe gutem Gewissens 4 Sterne.

  9. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442498239)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

    (599)
    Aktuelle Rezension von: Pellis_Felis

    Gute mitreißende Story. Roter Faden durch das Buch. Aus meiner Sicht wirklich ein Pageturner, der den Spannungsbogen von Beginn bis Ende aufrecht erhalten kann- dies auch zu einem Zeitpunkt, wo schon klar war, wer der Töter ist.

    Die Erzählung,, dass Piet der Sohn von Marten S. Sneijder und Diana Hess ist - und auch der Stiefsohn vom BKA-Chef bringt Licht in das angespannte aber tiefe Beziehungsgeflecht der handelnden Akteure.
    Hat mir bislang von den „Gruber-Krimis“ am besten gefallen.

  10. Cover des Buches Der Federmann (ISBN: 9783442478828)
    Max Bentow

    Der Federmann

    (767)
    Aktuelle Rezension von: ThrillerHerz

    Ein Serienkiller treibt sein grausames Unwesen und hat es auf Frauen mit vollen blonden Haaren abgesehen. An den Tatorten hinterlässt er Vögel – ein Detail, das sich sofort einbrennt und für eine richtig beklemmende Stimmung sorgt. Der Berliner Kommissar Nils Trojan nimmt die Verfolgung auf, doch irgendwann wird klar: Der Täter hat längst auch ihn im Visier.

    Trojan selbst ist dabei kein typischer Ermittler. Er wirkt gebrochen, psychisch nicht ganz stabil, jemand, der ständig mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Klar, er ist ein verdammt guter Kommissar – aber ich habe mich oft dabei erwischt, ihm den Erfolg gar nicht so richtig zuzutrauen. Genau das macht ihn aber auch irgendwie real.

    Was mich an dem Buch wirklich überzeugt hat? Diese extremen Gefühle beim Lesen. Es kommt selten vor, dass ich bei einem Thriller Tränen in den Augen habe, im nächsten Moment kurz vorm Übergeben bin und gleichzeitig vor Spannung kaum noch Luft bekomme. Gerade Szenen mit kleinen Kindern gehen mir persönlich extrem nah – und meine Fantasie macht es dann nicht besser, weil ich mich gedanklich direkt neben das Opfer stelle. Das war teilweise echt heftig.

    Warum trotzdem „nur“ 4 von 5 Sternen? Zum einen haben sich die letzten Seiten für mich etwas gezogen. Und dann gab es diesen einen Moment, wo ich dachte: Kein Mensch würde das so machen… oder ist er einfach dumm? Kennt ihr das aus Horrorfilmen? So dieses typische: „Oh, ein dunkler Keller ohne Ausweg, irgendwo ist ein Monster und keiner weiß, dass ich hier bin… ach, ich geh trotzdem runter.“ Genau dieses Gefühl hatte ich kurz.

    Alles in allem aber ein wirklich starkes Buch. Spannend, verstörend und emotional packend. Für mich definitiv nicht der letzte Band – ich werde weiterlesen.

  11. Cover des Buches Schlüssel 17 (ISBN: 9783945386958)
    Marc Raabe

    Schlüssel 17

    (432)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Ein wirklich gelungener Thriller. Spannend von Anfang bis Ende, so dass es wirklich schwer war, das Buch zwischendurch mal aus der Hand zu legen.

    Tom Babylon als Ermittler beim LKA und auch Sita sind gut ausgearbeitete Charaktere, die nicht nur interessant und sympathisch sind, sondern auch gut zu harmonieren scheinen. Ich bin schon sehr gespannt auf mehr von den beiden.

  12. Cover des Buches Schattenschrei (ISBN: 9783442484966)
    Erik Axl Sund

    Schattenschrei

    (401)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Sie weiß, dass in ihrem Inneren ein permanenter Maskenball im Gange ist, bei dem die Eigenschaften der Figuren so unterschiedlich oder sogar diametral entgegengesetzt sind, dass sie unterm Strich keine ganze Person mehr ergeben können.“ S. 113

    Inhalt:
    Jeanette kommt mit ihren Ermittlungen weiter und glaubt Mörderinnen identifiziert zu haben. Doch immer wieder taucht etwas verstörendes auf, was einfach nicht zusammen passt. Sofia zieht sich immer mehr zurück, weil sie mit Victoria immer mehr verschmilzt und sich dabei auf nichts anderes konzentrieren kann.

    Cover:
    Das Cover lehnt sich an den Vorgänger Büchern an und unterscheidet sich hauptsächlich nur im Titel.

    Meine persönliche Meinung:
    Der dritte Band war für mich am schwächsten. Es ist immer noch eine Meisterleistung so viele Persönlichkeiten einzubauen, miteinander zu verschmelzen und zwischen den Zeiten hin und her zu springen. Victoria/Sofia rückt eher in den Hintergrund und andere nehmen eine größere Rolle ein. Teilweise war es verwirrend, teilweise wurde einiges klar. Der Verdacht von Beginn änderte sich total und das auf bestialische Weise. Mit Sicherheit ist diese Trilogie das grausligste was ich je gelesen habe - physisch und psychisch. 


    Fazit:
    Das Finale eher verwirrende Finale der Trilogie, welches nochmal richtig schockiert, auflöst und neue Täter liefert. 

  13. Cover des Buches Die Puppenmacherin (ISBN: 9783442480036)
    Max Bentow

    Die Puppenmacherin

    (491)
    Aktuelle Rezension von: enthusiastic_about_books

    Die Reihe habe ich jetzt auch komplett durch gelesen und kann die Bücher von Max Bentow nur weiterempfehlen.

    Die Bücher von Max Bentow sind sehr verstörend und so auch der zweite Band Die Puppenmacherin . Ich liebe die Schreibweise und auch die Denkweise , ich Lese sein Buch an einem Tag komplett durch.

    Eine junge Frau wurde in einem Keller ermordet, ihr Körper liegt im monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Nils Trojan findet ein älterer Fall der zum jetzigen Fall sehr gut passt. Das Opfer konnte damals aber aus letzter Sekunde befreit werden , der Täter der damals identifiziert werden konnte, gilt inzwischen als tot. Wie kann das sein, hat jemand ihn kopiert oder ist der Täter von damals doch noch am Leben?

    Auch der zweite Band, Die Puppenmacherin hat mir richtig gut gefallen.Der Fall war richtig gruselig und mega verstörend. Es gab mega viele Wendungen die ich so nicht kommen sehen habe. Die Kapitel sind kurz gehalten und Enden immer mit einem cliffhanger. 

    Die Erzählweise ist gut und einfach gehalten, man kann sich das richtig wie ein Film vorstellen. Jede Person hat seine eigene Art und Weise an sich, ich verfolge Nils Trojan richtig gerne durch seine Ermittlungsarbeit. Insgesamt ein sehr düsteren und packender Psychothriller der sich zum lesen lohnt.


    Mir gefällt Band zwei etwas besser wie Band 1 und Band 3. Mein Lieblings Bücher aus der Reihe sind Das Bernsteinkind, Der Eisjunge, Eulenschrei und Engelsmädchen.

  14. Cover des Buches The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen? (ISBN: 9783734108334)
    A. J. Finn

    The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

    (311)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_ts

    In diesem Thriller lebt Anna seit einem Jahr in einem Haus ohne es verlassen zu haben. Dabei beobachtet sie aus ihrem Fenster heraus ihre Nachbarn bis sie an einem Tag Zeuge eines Verbrechens wird.
    Als ich dieses Buch begonnen habe, ist es mir zuerst sehr schwer gefallen reinzukommen. Der Schreibstil war für den Anfang etwas kompliziert, doch wenn man erstmal die Handlung verstanden hat, war die Geschichte flüssig zu lesen. Deswegen fand ich es auch nicht schlimm, dass die Spannung erst circa nach 200 Seiten begann. So konnte man es besser nachempfinden. Was ich jedoch als sehr schade empfand, war, dass man auch erst ab diesem Punkt in der Geschichte Dinge erfahren hat, die nicht schon auf dem Klappentext zu finden waren.
    Ab circa der Hälfte des Buches konnte ich es jedoch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wäre niemals auf diesen Ausgang der Geschichte gekommen, vor allem weil man so lange nicht weiß, was man glauben kann und was nicht.
    Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir.  

  15. Cover des Buches Luft zum Leben (ISBN: 9783423149525)
    Helga Schubert

    Luft zum Leben

    (110)
    Aktuelle Rezension von: mimitati_555

    Im vorliegenden Buch sind Texte aus einem Lebenszeitraum von 65 Jahren versammelt, wie die Autorin im Vorwort schreibt. Darunter sind Erzählungen, Vorträge, Aufsätze und sogar WhatsApp-Nachrichten, was eben so zusammenkommt in dem unglaublichen Zeitraum zwischen 1960 und 2025. Als Helga Schubert mit dem Schreiben anfing, war ich also noch nicht einmal geboren, man stelle sich das nur vor!

    »Mit meinen Erzählungen wollte ich mich meiner Welt vergewissern.« (Seite 9)

    Das Buch von Helga Schubert mit dem Titel »Der heutige Tag: Ein Stundenbuch der Liebe« hat mich vor ein paar Jahren begeistert und sehr berührt. Ich mochte ihre Art zu schreiben, die schöne Sprache und ihre Gedankengänge gefielen mir, sodass ich sehr gespannt war auf diese Sammlung ihrer Texte. Nicht alle konnten mich überzeugen, was bei einer solchen Fülle jedoch ganz natürlich ist, aber sprachlich ist auch dieser Band einfach toll. Meine unangefochtenen Favoriten waren das Gedicht »Lebenstopf« sowie ein Text mit dem Titel »Ein Opfer der Literatur«, weniger gefallen haben mir Texte, die so persönlich sind, dass diese für mich nicht ganz verständlich waren, weil mir da der Bezug fehlte und ein Zusammenhang sich nicht erschloss. Insgesamt aber ein schöner und lesenswerter Band. Vielen Dank.

  16. Cover des Buches Das Hexenmädchen (ISBN: 9783442484287)
    Max Bentow

    Das Hexenmädchen

    (304)
    Aktuelle Rezension von: HeikoBe

    Der vierte Teil der Nils Trojan Reihe, und wieder mal richtig gut! Nachdem ich die ersten drei Thriller am Stück weggesuchtet hatte, hab ich ne Pause gemacht, was aber wohl gar nicht nötig gewesen wäre.

    Die Charaktere sind sympathisch (und bekannt), und die Metaebene mit all ihren Höhen und Tiefen ist realistisch. Die Story ist wieder mal angenehm "over the top", aber nicht im negativen Sinne.

    Bin schon gespannt auf den fünften Thriller der Reihe. Und wieder die Frage: Pause oder direkt weiter?

  17. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

    (357)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    „DNA“ ist der erste Fall der Krimireihe um Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Schon im Prolog hatte Yrsa Sigurdardottir meine volle Aufmerksamkeit, denn eine Frau wird auf eine äußerst brutale Art mit einem Staubsauger ermordet. Das Szenario hat mich völlig schockiert, weil die Mordmethode jede Vorstellungskraft übersteigt. Auch die weiteren Todesfälle, zu denen es im Verlauf des Thrillers kommt, befinden sich auf einem ähnlich heftigen Niveau. Trotz der Brutalität ist „DNA“ grundsätzlich kein reißerischer Krimi. Abseits von den Mordfällen wird keine graphische Gewalt dargestellt, stattdessen wird die Ermittlungsarbeit der Polizei detailliert beschrieben. Der Fall ist eine harte Nuss. Als Leser hat man durch den Prolog eine Ahnung, was Ursache für die Verbrechen ist, aber wie genau alles zusammenhängt, hat sich erst auf den letzten Seiten entfaltet.
    Ich fand den Thriller außerordentlich spannend mit einem originellen Plot. Die Idee, dass ein Amateurfunker geheime Botschaften erhält, fand ich sehr gelungen. Dadurch, dass eine wichtige Zeugin ein Kind ist, gewinnt die Geschichte zusätzlich an Emotionalität. Die Auflösung und die Enthüllung der menschlichen Fehlentscheidungen, die zu all dem geführt haben, sind erschütternd.
    Das war ein sehr lesenswerter Thriller!


  18. Cover des Buches Die Totentänzerin (ISBN: 9783442481507)
    Max Bentow

    Die Totentänzerin

    (334)
    Aktuelle Rezension von: DarkOntour-liest

    Max Bentow liefert mit dem dritten Fall für Nils Trojan einen Psychothriller ab, der absolut nichts für schwache Nerven ist. Die Geschichte beginnt mit einem düsteren Rückblick und steigert sich in der Gegenwart zu einem grausamen Szenario rund um ermordete Paare. 


    @maxbentow beschreibt die Tatorte so bildhaft und detailliert, dass man beim Lesen regelrecht das Atmen vergisst.


    Besonders spannend ist die persönliche Ebene in diesem Teil. Nils Trojan kämpft wie gewohnt mit seinen Panikattacken und versucht gleichzeitig, sein Privatleben mit Jana zu ordnen und ihr näher zu kommen. Als die Spur der Morde ausgerechnet zu einer ihm bekannten Person führt, beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das mich komplett in die Irre geführt hat.


    Die Auflösung am Ende ist für mich nicht absolut unerwartet, aber schlägt einen genialen Bogen zum Anfang des Buches. Wer auf düstere Spannung und unvorhersehbare Wendungen steht, kommt an diesem Band nicht vorbei. Ein rasanter Pageturner, der Lust auf die nächste Folge macht. Eins muss man Max Bentow ja lassen, seine Bücher sind immer wieder eine Garantie für Spannung. Einer meiner meist gelesenen Autoren in diesem Jahr. 

  19. Cover des Buches Blauer Montag (ISBN: 9783328102458)
    Nicci French

    Blauer Montag

    (256)
    Aktuelle Rezension von: Libby196

    Ich habe bereits einige Bücher des Autor:innenduos Nicci French gelesen und die meisten haben mir deutlich besser gefallen als dieses. Leider geht die Handlung die meiste Zeit recht schleppend voran, hier hätte an einigen Stellen deutlich gekürzt werden können, um die Story spannender und dynamischer zu gestalten.

    Eine Psychotherapeutin wird plötzlich zur Ermittlerin: Eigentlich klang der Klappentext nach einem spannenden Plot (auch wenn hier schon viel zu viel vorweggenommen wird, sodass man sich die ersten 100 Seiten fast sparen könnte). Einige Handlungen der Protagonistin Frieda waren für mich aber entweder nicht nachvollziehbar oder so haarsträubend unprofessionell und/oder grenzüberschreitend, dass ich die Entwicklung der Ereignisse nicht ganz Ernst nehmen konnte. Auch erscheint es mir unrealistisch, dass ein Hauptkommissar eine Therapeutin sofort derart stark in die Ermittlungen involviert, nur weil sie eine interessante Beobachtung gemacht hat.

    Dazu kam auch viel zu viel Nebenhandlung vor. Natürlich möchte man auch ein wenig Privates über die Protagonist:innen erfahren, aber hier liefen die meisten Kontakte irgendwie ins Leere und ich war oft bei der Erwähnung von Namen irritiert, wer das jetzt nochmal war. Den entscheidenden Hinweis am Ende gibt auch eine Protagonistin, die ich bis dahin wieder vollkommen vergessen hatte, weil sie nur ganz kurz vorher vorkam.

    Dafür, dass die Handlung sich öfter mal zog, war das Ende dann aber irgendwie sehr abrupt und es blieben leider zu viele Aspekte ungeklärt (vielleicht wird darauf nochmal in den Folgebänden eingegangen?). Ich hätte gerne einen irgendwie ausführlicheren Abschluss gehabt (vor allem bzgl. Rose und Joanna sowie Carrie).

  20. Cover des Buches Dark Call - Du wirst mich nicht finden (ISBN: 9783959673785)
    Mark Griffin

    Dark Call - Du wirst mich nicht finden

    (236)
    Aktuelle Rezension von: rayless75

    „Dark Call – Du wirst mich nicht finden“ von Mark Griffin lag schon sehr lange auf meinem SUB und durfte nun endlich „an die Luft“.  Kriminologie, Psychologie, düsterer Atmosphäre und raffinierter Spannung  haben mich überzeugt. Bereits die erste Szene fand ich spannend. Im Zentrum steht Holly Wakefield, eine forensische Psychologin, die sich auf die Psyche von Serienmördern spezialisiert hat. Sie wird von Detective Inspector Bishop zu einer Mordserie hinzugezogen, die in ihrer Brutalität und Präzision erschreckend ist. Schnell zeigt sich: Die Morde folgen einem grausamen Muster, das weit in die Vergangenheit reicht – und Holly selbst scheint auf unheimliche Weise mit dem Fall verbunden zu sein.

    Griffin gelingt es sehr gut, eine beklemmende Stimmung aufzubauen, ohne in Klischees zu verfallen. Statt billiger Schockmomente erwarteten mich psychologische Spannung, präzise Sprache und eine dichte Handlung, die mich zum Mitdenken gezwungen hat. Die Beziehung zwischen Holly und Bishop – professionell, aber voller unausgesprochener Spannung – sorgt zusätzlich für Spice. 

    Die Protagonistin ist hochintelligent, analytisch, zugleich verletzlich und geheimnisvoll. Ihre Vergangenheit bleibt lange im Dunkeln und verleiht ihr eine komplexe Tiefe, die mich neugierig auf mehr gemacht hat. Auch der Täter ist kein typischer Serienmörder nach Standardschema. 

    Die Handlung entfaltet sich flott, verliert aber nie an Klarheit. Mark Griffin streut gezielt Hinweise, baut Wendungen ein, die mich immer wieder überraschen konnten, und mich ab und an auf falsche Fährten geführt haben.

    „Dark Call“ ist ein psychologisch dichter, atmosphärisch starker Roman, der zeigt, wie fesselnd das Genre auch ohne viel Blut sein kann.

    Ein klug konstruierter, düsterer Thriller mit Sogwirkung – intensiv, verstörend und absolut lesenswert.

  21. Cover des Buches Entrissen (ISBN: 9783548283258)
    Tania Carver

    Entrissen

    (374)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Tania Carver hat mit "Entrissen" einen gelungenen Start als Autorin hingelegt. Besonders gefällt mir die Beschreibung der Protagonistin "Hester". Ihr krankes und abgründiges Gedankengut ist fühlbar und verursacht eine wahre Gänsehaut. Ich fand den Thriller sehr spannend, auch wenn die Geschichte etwas trivial war. Frauen, die sich gerade in einer Schwangerschaft befinden, würde ich dringend von diesem Buch abraten ;-).

  22. Cover des Buches Lügenmädchen (ISBN: 9783442479764)
    Luana Lewis

    Lügenmädchen

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Ein Buch, dass im Klappentext sehr hoch gelobt wird, konnte mich allerdings nicht so sehr begeistern. 

    ICh wollte nach 100 Seiten eigentlich abbrechen und habe dann den Klappentext und die guten Kritiken gelesen und mir dann gesagt, dass ich tapfer weiterlese, denn der große Clou wird schon noch kommen. Das ist dann leider nicht passiert, so dass ich mich am Ende geärgert habe, es doch weiter gelesen zu haben. Schade.

  23. Cover des Buches Die Hornisse (Tom-Babylon-Serie 3) (ISBN: 9783548064895)
    Marc Raabe

    Die Hornisse (Tom-Babylon-Serie 3)

    (298)
    Aktuelle Rezension von: Lila1988

    Die Geschichte ist von Anfang an spannend, die Informationen, die der Leser nebenbei vermittelt bekommt sehr interessant und auch Viola spielt wieder eine Rolle. Ganz am Ende wird noch ein Cliffhanger eingebaut, der einen gespannt auf das nächste Buch von Marc Raabe warten lässt.

    Volle Leseempfehlung für die Bücher von Marc Raabe.

  24. Cover des Buches Schwesterlein muss sterben (ISBN: 9783746631516)
    Freda Wolff

    Schwesterlein muss sterben

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Der Thriller „Schwesterlein muss sterben“ spielt in Bergen und in der Abgeschiedenheit der norwegischen Schärenküste, die als rau, einsam und düster dargestellt natürlich perfekt für das Genre ist.

    Merette ist Psychotherapeutin in Bergen und ihr Patient, dem sie eine narzisstischeres Störung bescheinigt, gesteht nicht nur, dass er seinen ersten Mord mit 14 begangen habe (was er wieder zurücknimmt), sondern findet auch heraus, dass die Therapeutin eine Tochter (Julia) hat. Die ist 24 Jahre alt, lebt ebenfalls in Bergen (in eigener Wohnung) und studiert Kunst. Daraus entwickelt sich eine latente Bedrohungslage, die noch konkreter wird, als Julias Freundin Marie (die sie besuchen wollte) plötzlich verschwindet.

    Das Autorenpaar Ulrike Gerold und Wolfram Hänel schreibt unter dem Pseudonym Freda Wolff, einen - wie ich finde - sehr soliden Thriller, der seine Spannung nicht aus unnötiger Brutalität, sondern aus verschiedenen Verdachtsmomenten und Finten zieht, dennoch einem klaren roten Faden folgt und so jederzeit gut lesbar ist und mich auch gut unterhalten hat. Die Protagonisten und Nebenfiguren sind authentisch und haben dennoch Charakter.

    Den Punkt Abzug gibt es, weil ich die Finten und Sackgassen bisweilen zu durchschaubar fand, dadurch entstanden stellenweise Längen. Interessant sind natürlich die wechselnden Perspektiven (Julia, Merette und der Täter). Durch den andern Schriftsatz erkennt Man auch optisch auf den ersten Blick, dass der Täter definitiv in seiner eigenen Welt lebt.

    Außerdem lösen Merette und ihr Ex-Mann Jan-Ole “ganz nebenbei“ einen anderen Fall. Dieser Fall schneidet eine sehr schwierige Thematik an, die deutlich mehr Raum gebraucht hätte und in dieser Form zu stereotyp abgehandelt wurde, als das ich es gut finden könnte, nämlich einen Missbrauch.

    Dennoch hat mir das Ermittler-Ex-Paar Merette und Jan-Ole gut gefallen.


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