Bücher mit dem Tag "psychosomatik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychosomatik" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Heiße Milch (ISBN: 9783462049770)
    Deborah Levy

    Heiße Milch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: imke_wtr

    Sofia und ihre Mutter Rose fahren nach Spanien in eine Spezialklinik, weil Rose lange schon behauptet ihre Füße nicht mehr spüren zu können. Dr. Gomez, der Spezialist, versucht vor allem Mutter und Tochter voneinander zu lösen, die eine enge Beziehung haben, weil Rose darauf beharrt, Sofia als Unterstützung zu brauchen.

    Die Mutter-Tochter-Beziehung ist hochtoxisch, und ich habe sehr gehofft, dass Sofia es schafft, sich zu lösen. Nicht gerade hilfreich ist, dass sie von ihrem Vater keinerlei Unterstützung erhält. Mit seiner neuen Frau, die kaum älter als Sofia ist, lebt er in Athen, und weist seine Tochter bei einem Besuch ab.

    Deborah Levys Stil ist wild und eigenwillig, eindringlich, manchmal auch ein bisschen weird, aber ich mag sehr, wie sie schreibt. Die Mutter-Tochter-Beziehung ist psychologisch interessant aufgezogen, das Setting in Spanien ganz cool, die Krankheit der Mutter rätselhaft, mit Sofia und Ingrid hat das Buch sogar eine kleine queere Liebesgeschichte.

    Ich bin richtig versunken, habe das Buch überraschend gern gelesen. Es geht ums Abnabeln von der Familie, darum, den eigenen Weg zu finden. Thematisch eingrenzbar zwischen Psychologie, Freundschaft und Familie, dazu ein spanischer Strand mit aggressiven Quallen und eine ganz eigene Erzählstimme: Mich hat der Roman bestens unterhalten, weshalb ich ihn definitiv weiterempfehlen kann.

  2. Cover des Buches Acht Wochen verrückt (ISBN: 9783492274685)
    Eva Lohmann

    Acht Wochen verrückt

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Mila ist in ihrem Dasein „ver-rückt“ hat Depressionen und beginnender Burn-out - sie soll erst einmal 8 Wochen in eine Klinik die sich ihrer annimmt.
    Ihr begegnen dort unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichsten Diagnosen und auch mir als Leser gibt es Einblick in diese Art Klinik.
    Humorvoll, ergreifend und lehrreich erzählt Mila uns ihre Geschichte. Ein sehr gutes Buch 

  3. Cover des Buches Trauma und die Folgen (ISBN: 9783873875104)
    Michaela Huber

    Trauma und die Folgen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Trauma und die Folgen - Trauma und Traumabehandlung" ist ein Buch der Autorin Michaela Huber. In diesem Fachbuch geht die Autorin detailliert und verständlich auf das Thema der Traumatisierungen ein. Dies ist übrigens der erste Band, zu dem Thema gibt es auch noch einen zweiten, der sich mit den Wegen der Traumabehandlung befasst. Aber nun zum ersten Band. 

     

    Schon in der Einleitung erfährt man vieles wissenwertes zum Thema des Buches. Es finden sich neben der Einleitung sogar zwei Vorworte. Zum einen von Onno van der Hart, Professor für Psychopathologie Traumatisierungen in Utrecht und zum anderen von Luise Reddemann, die beispielsweise die "Psychodynamisch imaginative Traumatherapie" entwickelte.

     

    Im ersten Kapitel widmet sich Frau Huber der Definition eines Traumas und erläutert was ein Trauma überhaupt ist und was ein belastendes Ereignis. Zudem erfährt man die Fakten, die diese Begriffe unterscheiden. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Dissoziationen. Hier wird erklärt wie und auch wieso ein dissoziativer Zustand hilft ein Trauma zu überleben. Kapitel drei beinhaltet verschiedene Traumatisierungen und es wird aufgezeigt, welche von ihnen besonders schwer zu verarbeiten sind. Das vierte Kapitel fand ich sehr interessant, da es einen direkten Bezug zur Gegenwart herstellt. Hier wird sich damit befasst, wie sich ein Trauma auf die Bindungsfähigkeit eines Menschen auswirken kann und wie sich dies äußert. 

     

    Zwischen, beziehungsweise zu den einzelnen Themen, gibt es auch die themenzugehörigen Fragebögen und Skalen, die man prima einfach kopieren und nutzen kann. Die Texte sind mit Tabellen und Bildern, beziehungsweise Zeichnungen aufgelockert und diese helfen, wie ich finde zusätzlich noch beim Verständnis. 

     

    Auf die Diagnosen und welche Bedeutung diese haben beziehungsweise was sie "taugen" wird in Kapitel fünf näher eingegangen. Auch das sechste Kapitel ist sehr spannend und interessant, hier geht erklärt Frau Huber anschaulich, "warum traumatisierten Menschen, der Tod oft näher als das Leben" ist. Im achten Kapitel wird auf das oftmals tabuisierte Thema der Selbstverletzungen eingegangen und verständlich dargestellt, warum diese bei traumatisierten Menschen öfter vorkommen. Ein besonderer, aber nicht weniger interessanter Exkurs, findet sich im achten und letzten Kapitel - die rituelle Gewalt. 

     

    "Trauma und die Folgen" ist ein vielschichtiges, sehr gut verständliches Buch, mit hilfreichen und interessanten Fakten, welches nicht nur Fachleute lesen können!

     


  4. Cover des Buches Gesund durch Meditation (ISBN: 9783426878378)
    Jon Kabat-Zinn

    Gesund durch Meditation

     (26)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey

    Unser Körper folgt unserem Geist. Falls man darauf noch nicht selbst gekommen ist, erfährt man es gleich zu Beginn dieses Buches. Es handelt sich bei ihm um einen der besten Texte zum Thema Selbstheilung, die ich kenne. Im Grunde erklärt sein Autor eine Prozedur, die bereits vor über 2500 Jahren von Buddha entdeckt wurde. Leider verbinden sich mit Buddha eine Menge falscher Behauptungen, beispielsweise die, dass er ein Religionsstifter sei. Der Buddhismus kennt viele Spielarten, darunter auch religiöse. Nun machen Menschen aus allem Möglichen eine Religion. Buddha selbst hielt wohl von Religionen nichts. Fragen nach der Wiedergeburt und anderem Unfug wich er stets aus. Erfunden hat er diese Legenden schon gar nicht, sie bestanden schon vor ihm.

    Moderne Neurowissenschaftler oder Psychologen sehen in Buddha heute, was er schon damals tatsächlich war, nämlich der erste und wohl bedeutendste Psychotherapeut. Ihn beschäftigte die Frage, warum Menschen unglücklich sind. Seine Erkenntnis über die Ursachen dieses Gefühls beschreibt der Begriff Erleuchtung. Daraus leitet sich eine Methode ab, die man "Achtsamkeitsmeditation" nennt.

    Bei ihr handelt es sich ausschließlich nur um ein Training unseres Geistes. Beobachtet man kommentarlos die Vorgänge in seinem Kopf, dann stellt man leicht fest, dass sich dort ein einziges Chaos abspielt. Ständig kommen neue Gedanken auf und verschwinden wieder. Manchen geht man nach, anderen nicht. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie einen genau von dem Moment ablenken, der gerade ist. Unser Leben findet gerade jetzt statt, aber wir befinden uns fast immer geistig ganz woanders als gerade dort, wo wir wirklich sind. Die Gegenwart nehmen wir nur bedingt wahr, weil wir uns vom eigenen Autopiloten lenken lassen, um mehr Zeit mit Gedanken an alles Mögliche zu verschwenden. Wir leben also größtenteils unbewusst. Und das hat gravierende Folgen.

    Uns überkommen Gefühle, über die wir nur schwer Kontrolle gewinnen können. Angst beispielsweise. Bei vielen Menschen steigert sie sich bis in eine Angst vor der Angst. Man fühlt sich ausgeliefert und glaubt schließlich nichts dagegen machen zu können. Nicht selten findet dieser Prozess ein tragisches Ende.

    Unser Körper kommt durch viele kleine, aber ständig wirkende Belastungen des sogenannten modernen Lebens wie Krach, ständige Erreichbarkeit, Zeitnot oder das leidige Multitasking in Stresszustände, die wiederum eine Spirale zu noch mehr Stress und körperlichen Langzeitfolgen auslösen können. Will man solche Folgen rückgängig machen oder verhindern, dann muss man die Herrschaft über seinen Verstand zurückgewinnen und ihn dazu erziehen, zu machen, was man will, anstatt ihn sich ungehindert austoben zu lassen.

    Allerdings ist das nicht ganz so einfach, denn unser Verstand ist ein raffinierter Geselle. Wenn wir das nämlich als Ziel ausgeben, wird er es nach Kräften sabotieren und dabei leider auch gewinnen. Nichts wollen und nichts tun – das ist, kurz und verwirrend gesagt, unsere Rettung. Für unsere kulturelle Prägung klingt das völlig absurd. Und das ist leider auch der Grund, warum viele Menschen damit entweder nichts anfangen können oder scheitern.

    Unter „nichts tun“ versteht man die Achtsamkeitsmeditation und alle damit im Zusammenhang stehenden Ansätze. Sie werden in diesem Buch ausführlich beschrieben und hervorragend gelehrt. Im Gegensatz zu Büchern von Buddhisten geht der Autor ausführlich auf alle Probleme ein, auf die ein von der westlichen Kultur geprägter Mensch dabei trifft. Und außerdem fehlen glücklicherweise die vielen buddhistische Begriffe und der ganze entsprechende kulturelle Hintergrund, der den Kern des Ganzen für unseren Kulturkreis nicht wirklich herausarbeitet, dafür aber Esoteriker bedient.

    Der Autor leitete eine amerikanische Stressklinik, in der innerhalb von acht Wochen ein Programm abgespult wird, das offenbar sehr hilfreich ist. Es besteht aus drei Komponenten: dem Body Scan, Yoga und einer Sitzmeditation, in der man nichts weiter tun muss, als den eigenen Atem zu beobachten und das Aufkommen und Verschwinden von Gedanken, die der eigene Verstand erfindet, weil ihm gerade fürchterlich langweilig ist. Sowie man sich an einen Gedanken heftet und ihn verfolgt, vergisst man das Beobachten des Atems. Da sieht man, wie unser Verstand arbeitet. Statt nun ärgerlich zu werden und das Ganze zu kommentieren, lässt man einfach los und beginnt erneut mit dem einfachen Beobachten. Erwartet man durch diese Übung mit der Zeit Fortschritte, steht man erneut auf verlorenem Posten. Wieder hat unser Verstand einen seiner Tricks angewandt und unsere Aufmerksamkeit an sich gezogen und gewonnen. Nichts tun bedeutet nur zu beobachten und nichts wollen keine Erwartungen zu haben, die man ständig überprüft. Das ist ungewohnt, aber anders geht es nicht. Einfach üben und nichts hinterfragen – das allein hilft.

    Der Text ist in fünf Teile unterteilt: (1) Die Praxis der Achtsamkeit, (2) Die neue Sicht von Gesundheit und Krankheit, (3) Stress, (4) Praktische Anwendungen im Alltag, (5) Der Pfad der Achtsamkeit. Besonders im vierten Teil geht der Autor auf die üblichen Alltagsprobleme stressgeplagter Zeitgenossen ein, also auf Schlafstörungen, chronische Schmerzen, Furcht, Angst und Panik, Essgewohnheiten, Umweltstress und anderes.

    Das Achtwochenprogramm der Klinik wird an mehreren Stellen besprochen. Es beginnt zunächst mit dem sogenannten Body Scan. Dabei lenkt man die eigene Aufmerksamkeit mit dem Atem fließend durch seinen Körper und nimmt ihn so wahr. Ähnlich wie bei der progressiven Muskelentspannung fühlt man sich danach viel leichter und gelöster. Nach zwei Wochen beginnt die Sitzmeditation. Später dann kommen die im Buch kurz beschrieben Yoga-Übungen hinzu. Auch hier fehlt glücklicherweise das ganze esoterische Brimborium, mit dem Yoga oft begleitet wird. Die Übungen füllen während des Klinikaufenthalts mehrere Stunden aus. Im Alltag wird man das nicht durchhalten können. Doch tatsächlich reichen ein bis zwei Stunden täglich aus, wenn man dabei bleibt.

    Nachweisbar kommt es mit diesen Übungen zur Beruhigung und Entstressung von Körper und Geist, was zu einer schrittweisen Gesundung führt. Unser Körper verfügt, solange noch Kraft in ihm ist, über eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit. Man muss ihm dabei eben nur helfen.

    Dieses Buch ist wohl die beste Anleitung dazu. Allerdings wird man mit ihm allein bleiben, was die Sache im Gegensatz zu einem Klinikaufenthalt mit einer vorgegebenen Tagesstruktur nicht einfacher macht.

  5. Cover des Buches Über das Sterben (ISBN: 9783406629792)
    Gian Domenico Borasio

    Über das Sterben

     (20)
    Aktuelle Rezension von: BettinaKok

    Gian Domenico Borasio ist nicht nur einer der führenden Palliativmediziner im deutschsprachigen Raum, sondern auch ein Arzt, der in der Lage ist, sich für Laien verständlich auszudrücken. Sein Buch enthält zwar schwere Kost, ist aber verhältnismäßig leicht zu lesen. Das allerdings, ohne in irgendeiner Weise populärwissenschaftlich zu argumentieren.

    Borasio bringt die Dinge auf den Punkt und beantwortet Fragen zum Thema Sterben, die viele von uns niemals zu fragen gewagt hätten. Der Erkenntnisgewinn ist groß. Für mich persönlich unglaublich erhellend war die eigentlich schlichte Weisheit "Man stirbt nicht, weil man nicht mehr isst. Man isst nicht mehr, weil man stirbt."

    Ich würde dieses Buch als Standardwerk jedem empfehlen, der mehr über das Sterben erfahren möchte. Die Wahrscheinlichkeit, dass das hier erworbene Wissen irgendwann einmal lebenswichtig wird, ist groß.

  6. Cover des Buches Körperglück (ISBN: 9783426781975)
    Werner Bartens

    Körperglück

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Synapse11

    Inhalt:

    Das Buch widmet sich u.a. den Themen:
    - Warum negative Gefühle und Angst krank machen
    - Warum Küssen und Zärtlichkeit den Körper stärken und die
       Gesundheit fördern
    - Warum Pizza gesünder sein kann als “mediterrane Küche”
    - Wie überraschende Genesung und Selbstheilung möglich sind
    - Können Worte tödlich sein?  
    - Wie wirksam sind “heilende Worte”?
    - Warum in harmonischen Beziehungen beide Partner seltener krank       werden
    - Sechs ungesunde Tatsachen über den Ärger
    - Neun gesunde Tatsachen über die Liebe
    - Dreizehn gesunde Wahrheiten über die Einbildungskraft
    - Neun Tatsachen die unter die Haut gehen
    - Acht hilfreiche Tatsachen zu Angst und Stress

    Diese und andere Themen sind teilweise noch in Unterthemen gegliedert.

    Meine Meinung:

    Bücher über Glück und das Glücklichsein gibt es eine ganze Reihe. Dieses ist jedoch anders als die meisten “Glücksbücher”. Werner Bartens berichtet über medizinische Studien und teils einfachen, teils etwas komplexeren Dingen des Alltags. Allein durch eine neue /andere Denkweise könne sich Gewaltiges in unserem Körper und unserem Erleben verändern. Das Ganze ist gut nachvollziehbar, in einer leicht verständlichen Art geschrieben. Viel mehr als der plumpe Slogan - Denk positiv und du bist glücklich.
    Der lockere und oft sogar humorvolle Schreibstil macht das Buch zum interessanten Lesegenuss.  Beim lesen hatte ich ebenso viele Lachsalven wie Aha-Momente.  

    Meine Lieblingstextstelle:

    “Medizin ist die Kunst, den Patienten die Zeit zu vertreiben, während der Körper mit der Selbstheilung beschäftigt ist.” (ebook - Pos. 3038)

    Fazit:

    Ein rundum lehrreiches Buch, in das man immer mal wieder reinschauen sollte. Das Leben läßt sich leichter meistern als wir denken. Probieren sie es aus!
  7. Cover des Buches Burn-out kommt nicht nur von Stress (ISBN: 9783442177974)
    Mirriam Prieß

    Burn-out kommt nicht nur von Stress

     (9)
    Aktuelle Rezension von: buchgezwitscher_ch

    «Burn-out ist der Ruf nach einer Heimat, der Ruf nach Identität und nach wesensgemässem Leben.» – S. 211

    Es fühlt sich gut an, wenn jemand genau hinschaut, wenn jemand versucht zu verstehen, statt nur «Symptom-Bekämpfung» zu betreiben. Und genau darum kann ich Dr. med. Mirriam Prieß' Buch einfach nur empfehlen. 

    Ihre Arbeit in der Beratung von Ängsten und Burn-out basiert auf der Psychosomatik und dem daraus geformten Dialogprinzip. Durch die Arbeit mit den Patienten hat Prieß erkannt, dass Therapien tiefer gehen müssen:


    «Eine erfolgreiche Burn-out Behandlung sieht anders aus, als sich nur um bloßes Zeitmanagement zu kümmern oder sich willentlich vorzunehmen, von jetzt an einfach mal mehr Grenzen zu ziehen.» – S. 208

    Prieß kritisiert, dass an vielen Ausbildungsstätten noch immer überwiegend gelehrt wird, was Krankheit bedeutet, dass das Verständnis für die Gesundheit aber oft links liegen bleibt. Hier sei ein Umdenken angebracht, sowohl in der Lehre als auch in der Praxis, damit Burn-out Patienten wirklich geheilt werden könnten, was in der Behandlung bedeute «sich mit dem Betroffenen auf die Suche nach ihm selbst zu machen». 

    Dieses Buch bietet fundiertes, aus der Praxis abgeleitetes Wissen, schaut genau hin, bietet Hilfeleistung zur Selbsthilfe und ebenso die Aufforderung, Selbstverantwortung zu übernehmen. Dabei betont Prieß immer wieder die wesentlichen Elemente zur Behandlung von Burn-out und zur Erhaltung der Gesundheit und des inneren und äusseren Gleichgewichts:

    Der Dialog mit sich selber, das Gespräch nach innen und aussen auf Augenhöhe und die Akzeptanz ohne Schuldzuweisung, dass die Vergangenheit nicht, wohl aber die Gegenwart geändert werden kann. 

    Ein informatives Buch, flüssig und anschaulich geschrieben und inhaltlich gut aufgebaut. 

    Alles in allem gibts 5 Sterne von mir!

  8. Cover des Buches Krankheit als Weg (ISBN: 9783442175765)
    Thorwald Dethlefsen

    Krankheit als Weg

     (45)
    Aktuelle Rezension von: suedsee-queen
    Dieses Buch sollte in jedem Haushalt stehen. Es geht darin um den psychologischen Aspekt jedweder Krankheit, die gar nicht so zufällig sind, wie sie erscheinen. Vielmehr laden wir uns Krankheiten ein, durch unsere innere Einstellung zu uns selbst und zu unserem Leben, das wir führen und allen Menschen darin.
    Sprichworte wie: Laus über die Leber gelaufen - oder Galle übergelaufen, die Nase oder Schnauze voll haben, Verschnupft sein,
    ich kann dich nicht sehen oder riechen, bekommen so ihre realistischen Aussagekraft.
  9. Cover des Buches Die neue Medizin der Emotionen (ISBN: 9783956140846)
    David Servan-Schreiber

    Die neue Medizin der Emotionen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: skommi
    Ein ausgezeichnetes Buch. Es beinhaltet alles, was man wissen muss um Methoden, die man im Umgang mit Emotionen nutzen kann.
  10. Cover des Buches Ganzheitliche Gesundheit (ISBN: 9783499183089)
    Frauke Teegen

    Ganzheitliche Gesundheit

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Krankheit als Symbol (ISBN: 9783570122655)
    Ruediger Dahlke

    Krankheit als Symbol

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Chris66
    Wer sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt, für den ist dieses Buch von Rüdiger Dahlke ein goßer Informationsschatz, der mir bei der Erarbeitung eines neuen Buch-Manuskripts zum Thema Sonuspunktur (siehe dazu auch die entsprechende Internetseite www.sonuspunktur.de), das ich hoffentlich noch in 2012 veröffentlichungsreich überarbeiten kann, an vielen Stellen weitergeholfen hat.
  12. Cover des Buches Quis sum - Wer bin ich? (ISBN: 9783000509834)
    Joachim Josef Wolf

    Quis sum - Wer bin ich?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: dieschmitt

    Zum Inhalt:

    Alle Menschen hadern immer mal wieder mit ihrem Schicksal. Man überlegt, warum gerade einen selbst das ein oder andere trifft. Sei es bei Krankheit, bei Problemen mit dem Partner oder anderem, die Liste lässt sich beliebig erweitern.

    Manch einer fragt sich dann vielleicht, warum straft Gott gerade mich? Dieses Buch greift unter anderem diesen Gedanken auf (auch noch viele andere), und führt dabei ganz nach Innen zur Psyche, zum eigenen Selbst und sucht Antworten auf die aufgeworfenen Fragen.

    Anhand von Fallbeispielen und dem eigenen Leben legt der Autor seine Theorien über Gott und die Psyche dar und führt die Leser dabei auf einen möglichen Weg der Selbstheilung bei psychosomatischen Problemen, denn die Kraft hierzu liegt (normalerweise) in uns selbst, bzw. leistet Unterstützung.

    Das Buch beginnt mit einer Biographie des Autors und führt dann in 4 Teilen durch die einzelnen Bereiche des Buches. Zunächst werden Literaturtipps gegeben, die sich näher mit verschiedenen Bereichen dieses Buches beschäftigen und geht auf die Bibel, insbesondere deren Übersetzung ein. Danach beschäftigt sich der Autor mit der Sicht auf die Welt und der Psyche an sich. Im dritten Abschnitt geht es um die Themen Bewusstsein und Unterbewusstsein und den Zusammenhang. Im letzten Abschnitt geht es um verschiedene Heilmethoden.

     

    Meine Meinung:

    Der Autor führt mit einem , für mich sehr gut lesbaren Schreibstil, in sein Buch und damit auch irgendwie in sein eigenes Leben ein.  Anhand von Fallbeispielen erläutert der Autor die einzelnen Punkte. Hierdurch werden diese sehr gut verständlich. Darüber hinaus sind selbst geschriebene und zitierte Sprüche und Verse in dem Buch, thematisch passend, eingebaut. Dies hat mir sehr gut gefallen.

    Ich habe in diesem Buch sehr viele, sehr gut Denkanstöße gefunden. Viele sind am Glauben orientiert, aber sie gehen für mich weit darüber hinaus und auch für Menschen geeignet, die sich nicht viel mit der Bibel oder dem Thema Glauben beschäftigen.

    Dieses, sehr lesenswerte Buch, ist meiner Meinung nach für alle diejenigen geeignet, die sich mit dem eigenen Leben und den eigenen Sichtweisen beschäftigen, die sich für Zusammenhänge interessieren, oder auch einfach mal gerne ein tiefgehendes Buch lesen möchten.

    Allerdings wäre es zu schade, das Buch einfach so zu lesen und nichts daraus mitzunehmen, denn hier finden sich viele, sehr gute Ansätze und interessante Sichtweisen, die einem viel zum Nachdenken mitgeben.

    Dieses Buch ist ein Sachbuch, dennoch musste ich immer wieder schmunzeln, denn der Autor schafft auch neue Worte, die mir gut gefallen haben. Darüber hinaus wird das Buch immer wieder durch Grafiken erläutert und aufgelockert.

    Mitgenommen habe ich vieles, unter anderem, dass jeder vom Grundsatz her erst mal gut ist, wie er ist und auch, dass man selbst (fast) alles selbst in der Hand hat. Es kommt darauf an, was man aus seinen Erlebnissen macht.

    Fazit:

    Ein schönes und umfassendes Buch über die Seele und das Leben und dem was man daraus macht.

  13. Cover des Buches Der zweite Code (ISBN: 9783499624407)
    Peter Spork

    Der zweite Code

     (4)
    Aktuelle Rezension von: vielleichtsagerin
    Neue wissenschaftliche Erkenntnisse schwächen die Annahme von genetischer Determiniertheit deutlich ab: Der Mensch ist nicht Sklave seiner Gene. Er besitzt die Macht, nachhaltig Einfluss auf die eigene Entwicklung und die seiner Nachkommen zu nehmen. Ernährung, Liebe, Hormone, Nikotin, Stress, Klima, Folter und Sport, um nur einige Faktoren zu nennen, können unsere Zellen umprogrammieren, ohne den genetischen Code zu ändern. Weitere molekularbiologische Informationen müssen also vorhanden sein, welche nachträglich die Genaktivität steuern. Sie bilden neben dem ersten genetischen Code das so genannte Epigenom. Dieser zweite Code, nach dem das Buch benannt wurde, definiert die Bestimmung einer Zelle und diktiert, welches Gen zu welcher Zeit aktiv ist. „Es ist die Software, die den Zellen hilft, die Hardware – also ihre Gencode – richtig einzusetzen“, beschreibt Spork bildlich das Verhältnis von Genom und Epigenom. Die Gensteuerung erfolgt mittels epigenetischer Schalter, welche sich gezielt an bestimmte Stellen des Erbguts anlagern. Alleine die Existenz solcher Regulierungsmechanismen hat unter Fachleuten für Aufregung gesorgt. Die Entdeckung, dass epigenetische Programme gespeichert und mit vererbt werden können, wird als Sensation gefeiert. Doch hat diese Erkenntnis einen Nutzen außerhalb des Elfenbeinturms? Zwar steckt Epigenetik noch in den Kinderschuhen, ihr therapeutisches, pharmazeutisches und präventives Potenzial ist bereits heute unumstritten. Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Altersdemenz könnten in Zukunft mit epigenetischen Medikamenten, welche die Gene der Zellen modifizieren, behandelt werden. Das Wissen um die Flexibilität unserer Gene sowie die Wechselwirkung zwischen Genen und Umwelt, legt Freiheit und Verantwortung in Hände des Menschen. Freiheit, das eigene Befinden, eigene geistige und körperliche Gesundheit selbst zu gestalten. Verantwortung, die Entwicklung und Gesundheit kommender Generationen durch negative epigenetische Prägung nicht zu gefährden. Fazit: Genetik ist ein schwer zu durchdringendes Terrain und es bedarf didaktischen Könnens, dieses eingängig und spannend aufzubereiten. Peter Spork hat den Spagat zwischen Wissenschaft und Unterhaltung mit Bravour gemeistert. Ideal für den Einstieg in die faszinierende Welt der Molekularbiologie.
  14. Cover des Buches Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn (ISBN: 9783608957945)
  15. Cover des Buches Instanzen Im Schatten (ISBN: 9783525450130)
    Ulrike Lehmkuhl

    Instanzen Im Schatten

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Grundformen der Angst (ISBN: 9783497615094)
    Fritz Riemann

    Grundformen der Angst

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Auch für Laien sehr gut verständlich.
    Man lernt viel über sich und andere und deren Verhalten.

    Gerade die Darlegung der verschiedenen Arten der Ängste hat mich nachdenklich gemacht und ich habe viele Punkte bei mir und an anderen wieder entdeckt.

    Sehr zu empfehlen!
  17. Cover des Buches Die Unfähigkeit zu trauern (ISBN: 9783492201681)
  18. Cover des Buches Schwarz ärgern - aber richtig (ISBN: 9783608983685)
    Rainer Sachse

    Schwarz ärgern - aber richtig

     (1)
    Aktuelle Rezension von: GeschichtenAgentin
    Köstlicher Humor: wie ruiniere ich durch Stress meine Gesundheit. Geniale Ergänzung zur Anleitung zum Unglücklichsein.
  19. Cover des Buches Sprechstunde Psychotherapie (ISBN: 9783825174774)
    Markus Treichler

    Sprechstunde Psychotherapie

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Psychosomatische Deutung und Auflösung von Symptomen (ISBN: 9783873364653)
  21. Cover des Buches Spüren und Denken (ISBN: 9783211720554)
    Christian Fazekas

    Spüren und Denken

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Heile deinen Körper (ISBN: 9783958832138)
    Louise Hay

    Heile deinen Körper

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina_Vogel

    Ein Interessantes Buch und obwohl ich eher Skeptich das lesen begann muss ich sagen wenn man es nachschlägt trifft es zu 98% zu was es sein könnte. Ich werde suf jeden fall mehr lesen .

  23. Cover des Buches Hinter Knochen - Mein Kampf ums Überleben: Der Weg aus der Essstörung (ISBN: B086FKPWT8)
    Natascha Gligorov

    Hinter Knochen - Mein Kampf ums Überleben: Der Weg aus der Essstörung

     (1)
    Aktuelle Rezension von: babylie

    Für Betroffene ist das Buch genau das Richtige. Sie versucht einem die Augen zu öffnen und beschreibt ihre Geschichte auf interessanter Weise. Ich bin stolz, dass sie es daraus geschafft hat! 

  24. Cover des Buches Mutterliebe (ISBN: 9781520420288)
    Andreas Binder

    Mutterliebe

     (13)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    "Jan Decker ist gehobener Kriminalbeamter im beschaulichen Fürth. Auch wenn seine Karriere etwas schleppend verläuft, so erscheint ihm sein Leben doch glücklich, denn er ist mit einer wunderschönen und intelligenten Frau verheiratet. Doch dann wird Fürth von einer brutale Mordserie eingeholt. Der Fall scheint schnell gelöst. Aber nicht für Jan. Der emsige Kriminalbeamte geht auf eigene Faust Spuren nach, die ihn direkt in das Herz der Kriminalpolizei selbst führen. Und auch seine geliebte Frau Eva scheint etwas mit der Sache zu tun zu haben..."

    Meinung:
    Durch den Klapptext waren meine Erwartungen schon sehr hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Thriller fesselt einen ab der ersten Seite und man fiebert, leidet und fühlt mit Jan mit. Es ist einfach toll wie der Autor es geschafft hat so mitreißend zu schreiben das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Es passieren immer wieder Dinge welche unverhofft sind und durch die Wendungen und Verstrickungen schafft es der Autor den Spannungsbogen noch weiter aufzubauen.
    Einziges Manko: Das Cover der Buches ist nicht besonders ansprechend. Nachdem das Auch zur Bewertung gehört leider nur 4 Sterne.

    Fazit:
    Ein toller thriller der nichts auslässt.

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