Bücher mit dem Tag "psychotherapeut"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychotherapeut" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (859)
    Aktuelle Rezension von: NessaPengy

    Ich habe das Buch von meiner besten Freundin empfohlen bekommen, ich dachte ich lese mal rein und schon vom Prolog war ich so begeistert das ich mein Handy nicht mehr aus der Hand legen konnte, da ich es über Kindle gelesen habe. Sabine war mir von Anfang an sehr sympathisch und ihr schrecklicher Verlust und die Situation in der sie nun steckt, tut ein einfach nur leid.
    Als Sneidjer seinen ersten Auftritt hat, dachte ich, was für ein Idiot. Ich mochte ihn nicht, doch das sollte sich in Laufe des Buches ändern. Immer mehr mochte man ihn, auch wenn er ein sehr eigenen Charakter hat. Für mich ein Charakter den man so nicht immer trifft und genau das macht ihn meiner Meinung nach aus.
    Auch die anderen Charaktere sind sehr gut geschrieben, man erahnt langsam worum es geht, wer derjenige ist, wer all das tut und wenn man denkt, jetzt haben sie es geschafft, falsch gedacht, es bleibt bis zu letzten Seite spannend.
    Eine Situation am Ende des Buches gefiel mir so gut, ab da liebte ich Sneidjer wirklich.
    Der zweite Teil musste also sofort gekauft werden, denn man ist gewillt zu wissen was die beiden noch erleben werden, wie es weiter geht.
    Andreas Gruber hat da ein tolles Buch und eine tolle Reihe ins Leben gerufen, man kann einfach ins geschehen eintauchen. So brutal und detailliert die Morde auch sind, gibt es dank Sneidjer seiner direkten Art immer mal wieder was zu lachen, denn Sabine ließ sich nichts von ihm bieten und schafft es durchaus ihn die Stirn zu bieten. 

  2. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.736)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  3. Cover des Buches Die gute Tochter (ISBN: 9783959671101)
    Karin Slaughter

    Die gute Tochter

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Marisa_Saiano

    Also dieses Buch hat mich nicht überzeugen können. Bis zur Hälfte des Buches habe ich darauf gewartet, dass mich die Geschichte mitreißt. Bis zum Ende ist das nicht passiert. Es ist natürlich gut geschrieben, aber ich finde Karin Slaughter hat viele bessere Bücher geschrieben (zum Beispiel die Sara Linton Reihe).

  4. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  5. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.191)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Karo führt ein ganz normales Leben in Berlin. Sie hat einen Job bei einer Agentur, ist in einer Beziehung und hat Familie und Freunde um sich. Nachdem sie ihren Job verloren hat, stellt sie viel in Frage und trennt sich von ihrem Freund. Über Nacht bekommt sie plötzlich Panikattacken, fühlt sich furchtbar und ist nicht mehr fähig am "normalen" Leben teilzunehmen. Erst durch ihre Therapeutin und die Einnahme von Antidepressiva kommt sie sich selbst wieder näher. Ach, @diekuttner ... Bei KURT war ich schon total geflasht (eines meiner Lieblingsbücher in 2020) und auch bei diesem Buch habe ich mich wieder gefragt wie man so gut schreiben kann... Als Leser hat man das Gefühl Karo ganz nah zu sein, ihre Hand zu halten während man mit ihr in der Achterbahn der Gefühle fährt. Man möchte sie umarmen und sagen, dass alles gut werden wird. Ein tolles Buch über Depressionen, Ängste, die Stolpersteine des Lebens und liebe Menschen, die einen in dieser Zeit unterstützen. PS: Wenn man Zahnschmerzen hat, geht man doch auch zum Zahnarzt, oder?! Think about it!

  6. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

     (305)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Band zwei der Reihe um Joe O'Loughlin & Vincent Ruiz wird diesmal aus der Sicht von Ruiz erzählt. Während man in Band eins die Geschichte aus dem Blickwinkel des überlegten Professors erlebt, taucht man in Band zwei in die doch verkorkste Welt des Inspektors, mit den vielen Baustellen und der derben Ausdruckswiese ab. 

    In dem zweiten Band rollt Ruiz einen alten Fall wieder auf, das einzige Problem: er hat keinerlei Erinnerungen an seine Ermittlungen und die Geschehnisse vor seinem Unfall. 

    Der Autor hat hier verschiedene Zeitschienen eingebaut und schickt Ruiz in verschiedene Handlungsstränge. Die Handlungen selbst geben immer nur ein kleines Puzzlestück preis, sodass viel Platz zum Raten und Interpretieren der Situation und Beweise bleibt. Eine Handlung geht in die andere über, sodass verschiedene Spannungsbögen aufgebaut werden, keine Langeweile entsteht und das Bedürfnis bleibt immer weiter zu lesen. 

    Nebenbei erfährt man einiges über die Privatperson des Ruiz. 

    Im Ganzen: ein sehr gelungener Psychothriller, der natürlich ganz am Ende eine vollkommen unerwartete Auflösung bereithält.

  7. Cover des Buches Ich bin kein Serienkiller (ISBN: 9783492267717)
    Dan Wells

    Ich bin kein Serienkiller

     (663)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover selbst ist glatt gehalten und wirkt wie eine gräuliche Mauer. 

    Die rote Titelschrift ist gut fühlbar und lässt die Schrift wie tropfendes Blut aussehen. Passend zur Story.

    376 Seiten


    Inhalt/Story

    1 Band der 6 teiligen Reihe.

    Wir begleiten die Gedanken und Gefühle eines 15 jährigen Jungen, der selbst merkt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. 

    Er interessiert sich extrem für Serienkiller, will keine Freunde haben und würde am liebsten selber töten.... Morde und Leichen ziehen ihn magisch an.....

    In seinen Inneren spürt er, dass er selbst auch ein perfekter Killer werden könnte, wäre da nur nicht dieses Gewissen, was einem genau diese Lust verbieten will :-)


    Meine Meinung

    Ich muss zugeben, dass ich echt skeptisch war, ob diese Story nicht zu seltsam ist, um sie zu lesen, aber ich bin wirklich positiv überrascht!

    Die Beschreibung Thriller würde ich allerdings noch ergänzen, denn für mich ist es ehr ein Jugendthriller mit leichten Fantasy Touch.

    Die Story wird in der "Ich-Perspektive" erzählt.

    Es war richtig spannend und interessant die Gedanken des Protagonisten zu lesen, denn dieser innerliche Kampf, die er gegen sein "eigenes" Monster führt, macht mit dir selber ein Psychospielchen!

    Da ich ohne Klappentext gestartet bin, wusste ich überhaupt nicht in welche Richtung sich das Ganze entwickelt!

    Begleitet man hier einen Psychopaten der demnächst ein Serienkiller wird? Steckt ein "richtiges Monster (Fantasy)" in ihm? 

    Oder ist die ganze Reihe eine Art Therapiebuch in der man die verschiedenen Stadien des Protagonisten liest???! Fragen über Fragen!

    Auch die Tatsache das Johns Mutter ausgerechnet in einem Leichenhaus arbeitet macht die Sache umso skurriler, denn dadurch hat er auch noch regelmäßigen "Kontakt" zu seiner Lieblingsbeschäftigung ;D


    Mein Fazit

    Unterhaltend und mal was völlig Neues für mich, gerade weil es so seltsam ist war es schon wieder interessant ^^

    4*





  8. Cover des Buches Am Ende des Schweigens (ISBN: 9783442376407)
    Charlotte Link

    Am Ende des Schweigens

     (607)
    Aktuelle Rezension von: Peachesfloop

    Mein zweites Charlotte Link Buch innerhalb kurzer Zeit. 

    Jetzt in der Lockdown Phase hat man endlich wieder Zeit für die wirklich wichtigen Dingen im Leben: Lesen. 

    Und so lese ich mich aktuell auch sämtliche Bücher durch. Wie auch dieses. 

    Ich muss sagen, der Einstieg fiel mir zuerst etwas schwer, ich brauchte ein bisschen bis ich mich mit der Geschichte anfreunden konnte. Doch natürlich ist der erste Teil gleich mal gut geschrieben. Er Verrät nicht zu viel, nur so viel, wie man eben wissen braucht. Und dann geht es los. Auch wenn man bei fast 600 Seiten am Anfang denkt, Puh, das wird sich ziehen, hatte ich das Buch schnell durch. 

    Es fesselte mich tatsächlich doch noch. Charlotte Link hat einfach die Gabe, so viel in einem Buch zu verpacken. Fast mühelos scheinen die Wörter des 600 Seiten Romans von der Hand zu gehen, so kommt es zumindest dem Leser vor.

    Das man bis fast zur Letzten Seite nicht weiß, wer der Mörder ist und so ständig immer wieder zu unfassbaren neuen Erkenntnissen kommt, fesselte nur noch mehr. Obwohl ich bei solchen Büchern immer gut bin, die Zusammenhänge zu erkennen, konnte ich mich dieses Mal nicht durchsetzen und war auch bis zuletzt auch der falschen Fährte des Mörders. 

    Die Hauptfiguren waren alle Zusammen, meiner Meinung nach wirklich gestört. Und ich war immer wieder erschüttert, welche Abgründe sich da auftaten. Alle wirken normal, doch tiefe, tiefe Geheimnisse sind in Ihnen und das reist sie in einen Strudel voller weiteren Abgründe. 

    Ein gutes Buch, sehr zum empfehlen bei langen langen Corona-Tagen. 

  9. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783426306901)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Die berühmte Malerin Alicia hat ihren geliebten Mann brutal ermordet. Mit fünf Schüssen hat sie ihm direkt ins Gesicht geschossen, sich selber hat sie versucht, die Pulsadern aufzuschneiden und ihrem Leben so ein Ende zu bereiten. Doch sie wird gefunden, behandelt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Seit dem Mord hat sie kein einziges Wort mehr gesprochen. Angezogen von diesem faszinierenden Fall, macht es sich Theo Faber zur Aufgabe, hinter die Fassade von Alicia zu blicken und sie so zum Reden zu bringen.

    Die Geschichte wird größtenteils aus der Perspektive von Theo Faber erzählt, einem 42jährigen Psychotherapeuten. Die übrigen Seiten werden durch Tagebucheinträge von Alicia gefüllt, die so das Puzzle nach und nach zusammensetzen.

    Theo Faber wird als Protagonist sehr rund beschrieben. Die/der Leser*in wird nach und nach in seine Geschichte eingeführt, weswegen man eine vermeintlich schnelle Bindung zu ihm aufbauen kann. Leider schwang von Anfang an etwas mit, das ich nicht benennen kann, weswegen mir Theo nie wirklich sympathisch wurde. Seine Versessen- und fast schon Besessenheit ließen mich stetig auf Abstand zu ihm bleiben.
    Auch Alicias Charakter wird durch ihre Tagebucheinträge unterfüttert. Ein krasser Gegensatz zu der nun verstummten Patientin. Nach und nach wird der/dem Leser*in so die Chance gegeben, Alicias Handeln näher zu bringen.

    Das Ende war für mich nicht hervorsehbar und deswegen relativ spannend. Jedoch wirkte es auch in Teilen konstruiert, was mich nicht ganz überzeugt zurücklässt.

    Den Schreibstil empfand ich anfangs als sehr ungewöhnlich und teilweise befremdlich, weil der Protagonist sich direkt an die/den Leser*in wendet. Jedoch hat mich die Geschichte selbst so schnell in ihren Bann gezogen, dass ich mich an den Stil des Autors gewöhnte.

    Alles in allem ein kurzweiliger Thriller, der hin und wieder seine Durststrecken hatte, einen aber aufgrund der Geschichte am Ball bleiben ließ.

  10. Cover des Buches Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch! (ISBN: 9783499268601)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch!

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

     

    Der Psychotherapeit Jakob Jakobi hat wieder mal einen schwierigen Patienten. Anton Auerbach meint er wäre der Teufel höchst persönlich und möchte seine Seele kaufen. Seine Seele wäre für ihn etwas ganz besonderes, da er Gott getroffen hat. Durch den Kauf seiner Seele möchte er unter anderem Gott ärgern. So passieren viele komische Dinge, die mit dem natürlichem Universum nicht zu erklären sind. Unter anderem zeigt Anton Auerbach Jakob die Höhle, nur ist sie nicht so, wie man sie sich vorstellt. Auch sie hat sich in den vielen Jahrhunderten verändert... Seine Ex- Frau fängt eine Affaire mit seinem Patienten, dem angeblichen Teufel an und möchte von ihm auch noch schwanger werden. Jakob Jakobi fängt wieder mal zu zweifeln kann, ob sein Patient krank ist oder ob er wirklich das ist, was er verspricht...

    Ein sehr lustiges und amüsantes Buch. Ist eine gute Vortsetzung vom ersten Buch.

  11. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783862315871)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Jacob ist entsetzt, als er mitansehen muss, wie ein Monster seinen Grossvater tötet. Mit Hilfe seines Psychiaters gelangt er zur Einsicht, dass er sich das Monster nur eingebildet hat und die Geschichten, die ihm sein Grossvater in seiner Kindheit über das Waisenhaus, in dem er aufgewachsen ist und dessen besondere Bewohner, erzählt hat, nur erfunden sind. Um den Tod des alten Mannes zu verarbeiten, fährt Jacob mit seinem Vater nach Wales auf die Insel, auf der das Waisenhaus steht. Doch plötzlich ist er sich nicht mehr so sicher, ob sein Psychiater ihm wirklich die Wahrheit erzählt hat…

    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Jacob erzählt. Er ist 16 und ein ziemlicher Einzelgänger, mit seinem einzigen Freund zerstreitet er sich schon am Anfang der Geschichte. Wieso er in seiner Schule keine Freunde gefunden hat wird mir nicht ganz klar, er scheint recht nett zu sein. Besonders tiefgründig sind die Figuren allerdings nicht gestaltet.

    Die Handlung zieht sich zu Beginn recht in die Länge. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis er endlich beim Waisenhaus und den titelgebenden besonderen Kindern ankommt und die Geschichte so wirklich beginnt. Zusammen mit dem offen gestalteten Ende erhielt ich den Eindruck, dass es sich bei der Trilogie um Miss Peregrin um eine einzige Geschichte handelt, die zur Veröffentlichung einfach mal gedrittelt wurde, damit die Leser nicht von einem einzigen Riesenband erschlagen werden.

    Grosse Wendungen sind hier nicht zu erwarten. Die Handlung läuft ziemlich geradelinig und zu einem gewissen Mass vorhersehbar ab. Dennoch haben mich das Setting und die teilweise recht skurrilen Figuren gefesselt, sodass mich das Hörbuch gut unterhalten hat. Wer allerdings anhand des Covers des Printbuches oder der inhaltlichen Zusammenfassung auf einen Gruselroman oder gar Horrorschocker hofft, wird hier enttäuscht. Bei dieser Buchreihe handelt es sich um "stinknormale" Fantasy, von Horror keine Spur (ein Monster als Gegner ist ja auch bei Fantasyromanen absolut üblich).

    Die Hörbuchversion wird von Simon Jäger gelesen, der die Geschichte überzeugend rübergebracht und den einzelnen Figuren individuelle Stimmen zugedacht hat. Die Leser sollten meiner Ansicht nach nicht unter 14 Jahren alt sein, da hier doch Menschen auf eher brutale Art sterben und auch Themen wie der Holocaust angesprochen werden.

    Mein Fazit
    Gute Fantasy-Unterhaltung ohne grosse Überraschungen
  12. Cover des Buches Schrei nach Rache (ISBN: 9783732586905)
    Matthias Bürgel

    Schrei nach Rache

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina-1994

    Einiges habe ich mir innerhalb der Geschichte anders gewünscht, trotzdem finde ich das Buch sehr gelungen! Das Cover ist schon sehr undurchschaubar und so war die Geschichte auch! Man wusste lange nicht, wie es wohl ausgehen wird! Der Schreibstil war super flüssig und spannend geschrieben! Die einzelnen Charaktere wurden auch super beschrieben! Bin das Buch wirklich nur so durchgeflogen!

  13. Cover des Buches Die Therapeutin (ISBN: 9783442746781)
    Camilla Grebe

    Die Therapeutin

     (143)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    wichtig: PSYCHOthriller (eher vielleicht „Psycho-Krimi“). Hier gibt es lange keine Morde, sondern erst einmal eine sich aufbauende unheimliche Stimmung. Einiges weiß auch nur der allwissende Erzähler. Und als es die erste Leiche gibt, geht es nicht um irgendwelche Folter-Sadisten, es gibt auch keine sexuelle Komponente. Diese Information ist für die, die genau das bei einem Thriller erwarten – oder auch definitiv nicht brauchen. Allerdings ist das, was die Patienten erlebt haben, schon teils heftig (auch sexuell).

    Vermutlich hat alles nichts zu bedeuten. Siri fühlt sich beobachtet, aber wer würde schon extra zu dem einsamen Haus an der Küste kommen. Es liegt sicher eher daran, dass sie sich ohnehin nicht gut fühlt, seit ihr Mann Stefan vor einem Jahr beim Tauchen gestorben ist, oder an ihrem Alkoholkonsum. Und die Ängste im Dunkeln hatte sie schon seit der Kindheit, als eine ihrer Schwestern sie als Strafe eingesperrt hatte, ein Kinderstreich. Die Katze war ja auch sehr eigenständig, so ein Tier kommt gelegentlich einige Tage nicht vorbei. Doch Siri weiß nichts von dem Zelt.

    Siri Bergmann, Doktor der Psychologie, Doktor der Psychotherapie, 35, teilt sich eine Praxisgemeinschaft mit ihrer besten Freundin Aina Davidsson sowie dem älteren Kollegen Sven Widelius. Der gute Geist ist Marianne. In ihrem beruflichen Leben unterstützt sie andere nach Kräften, wie Sara Matteus, die junge Frau mit einer schlimmen Kindheit, die magersüchtige Charlotte Mimer, die unbedingt alles kontrollieren will, oder Peter Carlsson mit seinen Gewaltphantasien. Leider kann sie nicht jedem helfen. Auch ihre eigenen Probleme müssten eigentlich angegangen werden. Doch als eine Leiche im Wasser vor ihrem Haus gefunden wird, sind die ihr geringstes Problem: sie kannte die Person!

    Ich hatte mir diesen ersten Band der Reihe geliehen, weil ich Nummer 2, „Das Trauma“, daheim habe. Es sind Eindrücke der gegensätzlichen Art, die die Lektüre mit sich brachte. Zum einen mag ich diese unterschwellige Spannung, bei der man weiß, das wird nicht gut – ohne das unbedingt allzu viel passiert. Mir hat der Einblick in die Therapie-Sitzungen sehr gut gefallen, gerade auch, was Therapeuten „hinter den Kulissen“ selbst tun, um „vor den Kulissen“ ihre Arbeit mit den Patienten liefern zu können. Ich mochte Siri, das vor allem. Was ich nicht ganz so toll fand: das ganze Buch ist eher so angelegt, dass es dem Leser ziemlich klar ist, dass der Täter jemand sein muss, mit dem Siri zu tun hatte, und dass es um Rache geht, nicht um einen irgendwie wirren Stalker aus dem Nichts. Also ergibt sich erstens, dass der Täter eine der im Buch genannten Personen ist (eher eine Krimi-„whodunnit“-Situation), und zweitens, dass das Motiv irgendwie im Zusammenhang zu Siri zu finden ist. MIr war dieses Motiv extrem früh klar rein aus der Gewichtung im Text, das hätte irgendwie besser aufgebaut sein können – vielleicht, indem der unbekannte Stalker noch eine Option geblieben wäre, vielleicht auch durch eine geschicktere Erwähnung des Motivs (siehe Spoiler). Dafür hatte ich dann ganz lange keine Idee, wer es denn sein möge, der als Täter in Bezug zum Motiv steht; ich habe der Reihe nach fast alle verdächtigt. Die Spannung blieb also, wenn auch auf einem anderen Niveau. Dass Siri sich nicht ganz logisch verhält, konnte ich für mich halbwegs akzeptieren aufgrund ihres Verlusts. Sprachlich fand ich einiges eher passend zu einem Stil von Jugendlichen, oder diesen alten Berufsjugendlichen, die unbedingt hip klingen wollen („Hallo, das meine ich jetzt wirklich“-Stil, zum Beispiel). Mit einem Ermittler etwas anzufangen, war mit etwas zu vorhersehbar. Am meisten Probleme habe ich aber mit dem Ende – da hat jemand gezielt einen anderen Menschen umgebracht, auch wenn es in der Situation gereicht hätte, sich „nur“ zu wehren (was mir schon reicht, um hier mental auszusteigen), und beginnt hinterher eine Therapie, aber nicht deshalb?

    Markus:
    „Wir sitzen wohl alle im selben Boot.“
    „Sie und ich?“
    „Alle. Alle Menschen“, erklärt er und beißt in einen Apfel.
    „Alles, was wir tun. All unsere Handlungen, die wir ausführen, ohne die Konsequenzen überschauen zu können. All die komplizierten Verbindungen zwischen den Geschehnissen, die Beziehungen zwischen den Menschen. Du ziehst an einer Seite an einem Faden, und auf der anderen Seite kippt jemand tot um. Die Schuld von niemandem oder von allen? Aber für mich ist die Absicht wichtiger als die Ursache. Die Usache ist etwas Mechanisches, die Absicht ist eine Richtung, eine eigene Kraft.“

    Ich hatte Elemente dabei von 5 Sternen (die Therapiesitzungen) bis 2 Sterne (der Schluss, wie das Motiv eingebaut wurde). Ich gebe 3 Sterne. Ich bin nicht völlig enttäuscht, aber da ist noch Luft nach oben.

    #2 Das Trauma
    #3 Bevor du stirbst

    Camilla Grebe allein fand ich richtig toll in https://www.lovelybooks.de/autor/Camilla-Grebe/Wenn-das-Eis-bricht-1400908320-w/rezension/1455095974/, aber auch da scheiden sich die Geister, weil es eher ruhig ist, mehr Psychodrama denn Psychothriller.

    Spoiler: alles mögliche über Siri wird mehrfach und in größerer Tiefe beschrieben. Allein eine Person wird zwar erwähnt, auch als wichtig, aber dann nicht weiter ausgearbeitet. Preisfrage: wenn alle anderen genau beschrieben werden, was bedeutet das wohl?


  14. Cover des Buches Dein Wille geschehe (ISBN: 9783945386507)
    Michael Robotham

    Dein Wille geschehe

     (526)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Es gibt immer noch Menschen, die behaupten, Gewalt Gänge nur Nonverbal. Dieses Buch beweist das glatte Gegenteil. Auch das Situationen nicht immer das sind, was man denkt. Eine Frau springt von einer Brücke. Man denkt direkt an Selbstmord. Ich finde allerdings, dass es zwar spannend anfing, aber in der Mitte war die Luft raus. Täter und Tatmotiv stand schon fest. Das finde ich etwas schade. Man legt mit einer Tat noch mal eine Schippe drauf, in meinen Augen bringt diese es aber nicht mehr, was meint ihr?

    Macht euch selbst ein Bild.

  15. Cover des Buches Flammenkinder (ISBN: 9783404178803)
    Lars Kepler

    Flammenkinder

     (202)
    Aktuelle Rezension von: schnad

    "Flammenkinder" ist der 3. Band einer Reihe um den Ermittler Joona Linna, das aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.

    Die Geschichte dreht sich um zwei brutale Morde in einem Heim für schwer erziehbare Mädchen in Schweden. Nicht nur eines der Mädchen, sondern auch eine Betreuerin werden ermordet und allen ist sofort klar: es war eine der anderen Jugendlichen, die in der selben Nacht verschwunden ist und blutige Spuren hinterlassen hat.

    Bei ihrer Flucht stiehlt das Mädchen ein Auto und entführt ein kleines Kind, das auf dem Rücksitz saß. 

    Joona, gegen den zu diesem Zeitpunkt intern ermittelt wird, wird als Beobachter zu dem grausamen Fall gerufen und er ist es auch, der Zweifel am Tathergang bekommt. 

    Im Laufe des Buches wechseln die Perspektiven und auch die Erzählweise (meist im Präsens, wird sie manchmal durch Sätze im Präteritum unterbrochen), was mich manchmal, zusammen mit zum Teil recht abgehackten Sätzen und dem ein oder anderen Logikfehler, ein wenig irritiert hat.

    Nichtsdestotrotz ist die Geschichte wirklich interessant und vor allem das letze Drittel des Buches sehr spannend. Besonders gut gefallen hat mir die Wendung gegen Ende (auch wenn ich schon ein Gefühl in diese Richtung hatte).

  16. Cover des Buches Robert Enke (ISBN: 9783492273169)
    Ronald Reng

    Robert Enke

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Als Robert Enke den Freitod wählte, beschäftigte sich die deutsche Medienlandschaft erstmals mit einer Krankheit, die so noch nicht bekannt war. Depressionen sind schwer fassbar und für den Laien nicht diagnostierzierbar, dennoch ein Zustand, aus dem man aus eigener Kraft nicht herauskommt. Natürlich legte sich das Interesse wieder, als der Stoff medial nichts mehr hergab, umso wichtiger ist dieses Buch, weil der ehemalige Nationaltorwart der Krankheit ein populäres Gesicht gab und somit zumindest einige Informationen ans Licht brachte, die auch vom „normal Sterblichen“ aufgenommen werden konnten.

    Wobei der Anteil an Fakten über diese Krankheit hier gar nicht so groß ist, denn im Mittelpunkt steht das Leben des Torhüters mit allen Facetten, die der Beruf des Fußballers mit sich bringt. Autor Reng, ein anerkannter Sportjournalist und auch persönlicher Bekannter von Enke, musste sich beim Verfassen seines Buches auf einem schmalen Grat bewegen. Was durfte er preisgeben, wo fängt die Intimsphäre an, die auf keinen Fall verletzt werden darf, wieweit konnte er die persönlichen Aufzeichnungen von Robert Enke verwenden, wann bestand die Gefahr, Freunde und Weggefährten zu verletzen und nicht zuletzt musste er auch das Ziel im Auge behalten, das ihm Enke selbst vorgegeben hatte: Über die Krankheit zu berichten, aufzuklären und somit auch die Maske des Sportlers abzunehmen, die er ein ganzes Leben lang getragen hat. Mit der Unterstützung einiger Freunde und Mitarbeiter, sowie Enkes Frau Teresa, ist ihm eine großartige Biografie gelungen, die in der Sportwelt ihresgleichen sucht.

    Der begnadete Torwart Enke hatte eben nicht die „glatte, sportliche“ Karriereleiter erklimmen können, denn seine Krankheit legte ihm Steine in den Weg, genauso wie das gnadenlose Fußballgeschäft, die Wahl falscher Vereine, das Zusammentreffen mit Trainern, die die Persönlichkeit Enkes nicht verstanden. Denn das war er, eine Persönlichkeit, die sich Veränderungen unterwerfen konnte, deren soziale Kompetenz außerordentlich war und dem im Privatleben die ärgsten Prüfungen auferlegt wurden.

    Reng beschreibt ausführlich den Werdegang des Nationaltorhüters, verbindet keineswegs irgendwelche Statistiken mit Erfolg, sondern widmet sich den Wechselwirkungen von Vereinen und Orten auf den Menschen Enke. Das macht er so packend, dass man meint, man liest einen Kriminalroman.

    Wenn man nach der Lektüre das Buch zuklappt, dann spürt man eine große Beklemmung, gar Trauer und vielleicht den Gedanken, dass es sie „Besten immer zuerst erwischt“. Das ist natürlich eine recht banale Essenz, die dem Ganzen auch nicht gerecht wird, aber das Buch ist zutiefst emotional und erst dann lenkt es das Hauptaugenmerk auf die Ursachen. Wer sich damit weiterbeschäftigt, gehört zu denen, die Enke und sein Biograf ansprechen wollten. Deshalb darf man diesem Buch nicht nur eine ausgezeichnete Umsetzung der Recherchen attestieren, sondern auch eine große Nachhaltigkeit. Eines der besten Sportbücher, die man lesen kann.

  17. Cover des Buches Erkenne das Böse (ISBN: 9783952522301)
    Conny Lüscher

    Erkenne das Böse

     (14)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Ich habe dieses Buch von einer lieben Instagramerin geschenkt bekomme, da ich bei der Leserunde leider kein Glück hatte, obwohl ich es UNBEDINGT lesen wollte. 

    Heute war es endlich soweit, in einem Rutsch weggelesen und es war so spannend. Ich weiß gar nicht genau wie ich das Buch rezensieren soll um nichts zu verraten, weil alles zusammenhängt ... ich fange mal so an:

    Es beginnt mit einem spannenden Epilog, der bereits grausames erahnen lässt. Es gibt eine Hand voll Personen, einmal wären da die "Hauptprotagonisten" die mutige und offene Cat und die traumatisierte und depressive Emely - "Freundinnen" fürs Leben die zusammen in ein Ferienhaus fahren um zu entspannen und Walpurgisnacht zu feiern.. Dann gibt es da noch Albert und Rita, die je ein Kind mit in die Ehe brachten - Lisa und Mirko. Mirko ist eine gefühlskalte sadistische Persönlichkeit, der keine Skrupel kennt und frech wie Rotz am Weg ist - er ist das unfassbar Böse in Gestalt. Lisa ist sehr sensibel, schüchtern und hat seit dem Tot des Vaters kein Wort mehr gesprochen - stumm wie ein Fisch. Sie leidet unter den Schikanen von Mirko und auch seine Mutter Rita bekommt die volle Breitseite ab. Rita ist alles egal, schließlich ist es ja ihr Sohn - Lisa konnte sie nie wirklich als Tochter lieben, sie wahr schließlich nicht ihr leibliches Kind (gehasst hat sie sie aber auch nicht, sie hatte Mitleid mit ihr). 

    Zur Person Cat/Emely ^^ möchte ich mich nicht äußern, denn dann würde ich diesen besonderen Thrill herausnehmen. Die Morde und Gewalttaten werden detailliert und teilweise grausig beschrieben, es herrscht immer wieder eine drückende und düstere Stimmung.

    Für mich ist das Buch tatsächlich ein Highlight, kurzweilig, rasant und spannend, bei dem man die Zusammenhänge erst nach und nach versteht, warum alles so kommt wie es kommt. Wie dieses Geflecht sich am Ende entwirrt, darauf wäre ich nie gekommen und wer behauptet, er hätte es ahnen können, DER LÜGT. So etwas ist nicht zu erahnen ;P ... werdet Ihr das Böse auch erkennen ?

    Vielen Dank an die Autorin für die tolle Unterhaltung und vielen Dank an Beate das du mir das Buch geschenkt hast :*

  18. Cover des Buches Die Saat des Bösen (ISBN: 9783734103179)
    Jeffery Deaver

    Die Saat des Bösen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    Jeffery Deaver gehört schon lange zu meinen liebsten Autoren, da seine Thriller immer eine gute Mischung aus Spannung und Action enthalten. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Jeffery Deaver habe ich hohe Erwartungen an dieses Buch gehabt und wurde nicht enttäuscht. Zwar gibt es andere Bücher von ihm, die mir ein bisschen besser gefallen haben, aber dieses kann dennoch gut mit seinen weiteren Werken mithalten. 
    Den Täter kennt man, wie für Werke des Autors oftmals üblich, bereits recht früh und obwohl man meinen könnte, dass dadurch viel Potenzial verloren geht, ist dem nicht so. Im Gegenteil. Mit Tate und dem Psychopathen treffen zwei überaus intelligente Menschen aufeinander, die ein spannendes Katz und Maus Spiel liefern. Während ich dem Täter gegenüber absoluten Hass empfunden habe und ihn am liebsten in die Hölle wünschen würde, so konnte ich für die übrigen Charaktere kaum empfinden. Sie waren recht neutral und keiner war mir sonderlich sympathisch oder hat mein Mitgefühl geweckt, mit Ausnahme von Megan. Aber auch sie blieb mir trotz ihrer, prekären Situation irgendwie fremd.
    Der Spannungsbogen ist ziemlich perfekt und das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, sodass man es kaum aus der Hand legen kann. Leser, die etwas zarter besaitet sind würde ich allerdings von dem Buch abraten, da es doch auch die ein oder andere blutige bzw. brutale Situation gibt. 

  19. Cover des Buches Aufschrei (ISBN: 9783404614981)
    Truddi Chase

    Aufschrei

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Das Buch Aufschrei ist das Werk einer oder vieler Autoren, das Werk einer Frau, die als Multiple Persönlichkeit zählt. Das Buch beschreibt ihren Weg durch die Therapie. Beim Lesen erfährt man erschreckende, unfassbare Details ihrer Kindheit. 

    Ein Buch über Kindesmissbrauch in seiner schlimmsten Form, über Misshandlungen auf eine unvorstellbare Art und Weise. Und ein Buch über die unglaublichen Dinge, die eine menschliche Psyche leisten kann, um sich selbst zu schützen und am Leben zu erhalten.

    Das Buch wird aus Sicht der "Frau" geschrieben. Auch der Therapeut, welcher Stanley genannt wird, bringt einige Passagen und Gedanken ein. Da seine Patientin eine Multiple Persönlichkeit ist, lernt man auch verschiedene andere Personen kennen, welche jedoch alle zur Frau gehören.

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Seiten nicht leicht zu lesen. Der spezielle Sprachstil schafft jedoch etwas Distanz zum Thema. Ich finde, das Geschriebene lässt sich weder mit Worten nacherzählen, noch von einem menschlichen Verstand erfassen. Es ist unglaublich und fremd für Außenstehende. Unfassbar und erschreckend.  

    Ich habe beim  Lesen oftmals Zusammenhänge nicht verstanden, musste Textpassagen wiederholen und begriff es trotzdem nicht. Das Buch ist weder einfach zu lesen noch leicht zu verstehen. Das Krankheitsbild für den normalen Menschenverstand nur schwer zu begreifen. 

    Das in einer Person mehrere weitere Personen existieren können, in diesem Fall über 90, dass diese auch alle individuell und unterscheidbar voneinander sind...oftmals überstieg es beim Lesen meine Vorstellungskraft. Und dennoch, ist es spannend zu sehen, was die menschliche Psyche in der Lage ist zu leisten.

    Da es eine Autobiografie ist, werden die Gedanken, Gefühle und Erlebnisse der Autorin wiedergegeben. Ich glaube, allein  schon, weil jemand genau über solche unfassbaren, immer noch tabuisierten Dinge so ehrlich schreibt,  hat das Buch 5 Sterne verdient.

  20. Cover des Buches Wenn die Wahrheit stirbt (ISBN: 9783442466221)
    Deborah Crombie

    Wenn die Wahrheit stirbt

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie ist ein spannender Krimi um das Londoner Ermittler-Paar Duncan Kincaid und Gemma James. Inhalt vom Klappentext: London: Der Psychotherapeut Tim Cavendish ist besorgt, da sein Klient, der Rechtsanwalt Nasir Malik, nicht zur vereinbarten Sitzung erschienen ist. Seit einigen Monaten ist Nasirs Frau spurlos verschwunden, und der Rechtsanwalt stand längere Zeit unter Verdacht, ihr etwas angetan zu haben. Als kurz darauf seine Leiche gefunden wird, übernimmt Superintendent Duncan Kincaid den Fall. Handelt es sich um Selbstmord? Oder wurde Nasir ermordet? Gemeinsam mit seiner Frau Inspector Gemma James kommt Duncan einem grausamen Geheimnis auf die Spur. Mir hat dieser britische Krimi sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich Startschwierigkeiten, kam nicht so recht in die Handlung rein, aber das legte sich bald. Sobald man im Lesefluss ist, liest sich das Buch sehr angenehm. Es ist gut geschrieben und interessant aufgebaut. Zwischendrin hatte ich immer wieder mal das Gefühl, dass die Handlung ein wenig ins Stocken käme, oder ich nicht so genau wüsste, wohin mich die Autorin führen möchte. Die Erzählstränge sind jedoch abwechslungsreich und gut verwoben, so dass nie wirklich Langeweile aufkam und ich das Buch immer häufiger und immer länger in den Händen hatte und auslesen musste. Sehr detailliert werden die Hauptakteure des Buches geschildert, genauso wie Atmosphäre und Schauplätze der Handlung. Die Handlung spielt in London, dessen Geschichte und Geschichten intensiv in die Handlung integriert sind. Insbesondere Londonfans kommen hier sicherlich auf ihre Kosten. Insgesamt ein spannender, unterhaltsamer Krimi, den ich vor allem Freunden britischer Kriminalromane empfehlen kann. Meine Bewertung: vier Sterne.
  21. Cover des Buches Und Gott sprach: Du musst mir helfen! (ISBN: 9783499271427)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Du musst mir helfen!

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Wie immer wird Jakob Jakobi entweder von Gott (Abel) besucht oder vom Teufel (Toni) höchstpersönlich. Auch dieses mal besucht ihn Gott. Abel möchte das Jakob den Mesias spielt und die Welt vom dem Bösen rettet. Jakob möchte es nicht, er will viel lieber in den wohlverdienten Urlaub fliegen. Da Jakob sich wehrt, versucht Abel mit allen möglichen Mitteln ihn zu überreden. Er schickt ihm sogar Aposteln, die ihm helfen sollen. Sie retten gemeinsam ein paar Hühner und einen Affen...

    Den Anfang find ich sehr witzig, das Jakob vom Nikolaus und vom Knecht Ruprecht bestohlen wird... Die anderen Stellen ihm Buch fand ich jetzt nicht so witzig. Ich finde man hätte mehr von seiner Ex- Frau schreiben solllen, da die Textstellen mit den Beiden oft sehr amüsiant sind.

    Ich finde der Erzählstill hat sich irgendwie in diesem Buch verändert. Die anderen beiden Bücher habe ich sehr gerne gelesen und habe viel geschmunzelt. Bei diesem Buch musste ich mich richtig anstrengen um es fertig zu lesen. Schade

    Es ist ein sehr interessantes Thema, mit dem sich der Autor beschäftigt hat. Gibt es Gott und den Teufel und den Himmel? Schade das es keine weiteren Fortsetzungen zu den Büchern mehr gibt.





  22. Cover des Buches Vertrau mir blind (ISBN: 9783426503904)
    Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Klappentext:

    Man hielt sie für tot, und plötzlich ist sie wieder da: Als die junge Mila Monate nach ihrem Verschwinden auf einer Parkbank gefunden wird, fühlt sich ihre Mutter Heleen wie im siebten Himmel. Doch etwas stimmt nicht mit Mila. Sie erinnert sich an nichts. Sie vertraut sich niemandem an. Und: Sie verschwindet von neuem. Um ihre Tochter zu retten, begibt sich Heleen auf einen seelischen Höllentrip …

    Ein unerwarteter Anruf erreicht die Ärztin Heleen mitten während einer Untersuchung. Es ist ihr Ex-Mann Friso der ihr sagt, dass ihre Tochter Mila, die drei Monate zuvor spurlos verschwunden ist, von der Polizei auf einer Parkbank gefunden wurde. Der Teenager ist stark abgemagert aber sonst unversehrt, leidet aber an Gedächtnisverlust. Mila kann sich an nichts an die Zeit ihrer Abwesenheit erinnern. Eine Psychotherapie bringt wenig Erfolg Schon bald verschwindet Mila erneut, diesmal hinterlässt sie einen Abschiedsbrief. Heleen ist überzeugt, dass Mila diesen Brief nicht freiwillig geschrieben hat, findet aber weder in der Polizei noch bei ihrem Exmann Bestätigung noch Unterstützung. Die verzweifelte Mutter macht sich auf die Suche nach ihrer Tochter und je näher sie dieser auf die Spur kommt desto mehr schweben Mila  und Heleen in Lebensgefahr…

    So rasant Nicole Steemers ihren Thriller auch beginnt, so schnell flacht er leider auch wieder ab. Die ersten ca. 100 Seiten passiert nämlich leider nicht sehr viel, was das Buch etwas langatmig macht. Bis auf  Heleen, mit der der Leser sämtliche Gefühlsachterbahnen durchläuft, bleiben die restlichen Protagonisten etwas zu flach. Das letzte Drittel desThrillers sind im Gegensatz zum Beginn des Buches dann durchaus rasant und fesselnd geschrieben. Hier kommt dann auch Spannung auf, die auch schon von Beginn an wünschenswert gewesen wäre. Ein spektakulärer Verlauf der Erzählung, unvorhersehbare Wendungen und ein packendes Ende versöhnen den Leser dann doch noch.  Trotz des nicht neuen Themas Kindsentführung ist es der Autorin wunderbar gelungen die Verzweiflung einer Mutter in Worte zu fassen.

    Ein gut zu lesender Thriller, der leider durch die Langatmigkeit und der fehlenden Spannung am Anfang von mir  gute drei Sterne bekommt.

  23. Cover des Buches Dead - Alex Cross 13 - (ISBN: 9783442372041)
    James Patterson

    Dead - Alex Cross 13 -

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    In Alex Cross' 13. Fall geht es hoch her. Er ermittelt in einer spektakulären Mordserie, in der sich der Täter medienwirksam in Szene setzt. Außerdem entkommt sein alter Erzfeind aus dem Hochsicherheitsgefängnis und er plant sich an allen zu rächen die ihn dort hin gebracht haben. Und während der Ermittlungen begreift Alex Cross das die Fälle irgendwie zusammen hängen, denn scheinbar kennen sich die Psychopathen und nun machen sie Jagd auf Alex.
    Ein sehr spannendes Buch, was einen bis zum Schluss mitraten lässt, wie denn nun alles zusammen hängt. Wer sich denn nun mit wem verbündet hat oder wer wen umbringen will. Auch ist die Mordserie die im Vordergrund steht hoch spannend.
  24. Cover des Buches Harper - Jäger und Gejagter (ISBN: 9783958131989)
    Stephan Michels

    Harper - Jäger und Gejagter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Odenwaldwurm

    Simon Harper ist kein herkömmlicher Ermittler. Nach einem traumatischen Einsatz, den er bei den britischen Spezialeinheiten SAS geleitet hat, und einem Anschlag auf seine Familie hat er ein neues Leben als ‚Troubleshooter‘ begonnen und bestreitet seinen Lebensunterhalt damit, unkonventionell die Probleme seiner Klienten zu lösen. Seine Fähigkeiten, die er als Elitesoldat erworben hat, sind dabei kein Nachteil.

    Als ihn die Ehefrau des Revisors einer Düsseldorfer Privatbank beauftragt, den angeblichen Unfalltod ihres Mannes zu untersuchen, ahnt er noch nicht, dass er auf diese Fähigkeiten angewiesen sein wird, um zu überleben. Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest, denn er steht plötzlich im Visier des Verfassungsschutzes und eines Profikillers. Auf welche Informationen ist der Revisor gestoßen, die ihn das Leben gekostet haben? Eine seltsame Notiz könnte ein entscheidender Hinweis sein.

    Als sich Harper der Lösung dieses Rätsels nähert, verschärft sich die Situation dramatisch. Vom Jäger wird er zum Gejagten. Nicht nur sein eigenes Leben steht auf dem Spiel, zusätzlich gerät seine Auftraggeberin in Lebensgefahr. In einem finalen Showdown trifft Harper auf den mächtigen Drahtzieher im Hintergrund … (Klappcovertext vom Buch)

    Ein sehr interessanten und spannender Krimi erwartet euch. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. So dass mach ich gleich angekommen fühlt. Besonders das der Jägerzu Gejagten wird ist sehr interessant und auch spannend. So dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann. Ich kann das Buch somit nur empfehlen und ich bin schon gespannt auf weitere Harper Bücher.

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