Bücher mit dem Tag "psychothriller"
831 Bücher
- Sebastian Fitzek
Das Kalendermädchen
(673)Aktuelle Rezension von: Another-Als begnadete Fitzek-Leserin war ich auch von diesem Psychothriller wieder sehr angetan. Lässt sich wie gewohnt sehr leicht und flüssig lesen und führt einen wieder ordentlich an der Nase herum. Ich hatte während des Lesens 1.000 Theorien und war am Ende doch wieder schockiert, wie Fitzek es immer wieder schafft, diese feinen unscheinbaren Fäden zusammen zu führen. Keine meiner Theorien haben schlussendlich gepasst. Die Story und das Setting haben mir sehr gut gefallen und mich persönlich sehr angesprochen. Die Idee mit dem menschlichen Adventskalender war mir ganz neu und daher auch sehr spannend, erschreckend und auch faszinierend. Das Buch davor, Mimik, hatte mir weniger gut gefallen und war recht vorhersehbar für mich, was dann bei Kalendermädchen nicht der Fall war und mir ein wirklich sehr gutes Lese Erlebnis geschenkt hat. Die Auflösung war mir etwas knapp, ich finde da hätte man noch etwas mehr ins Detail gehen können, daher wirkte das Ende leicht gerusht. Tut dem Buch aber absolut keinen Abbruch. Empfehle es sehr gerne weiter.
- Sebastian Fitzek
Passagier 23
(3.126)Aktuelle Rezension von: Bookworm26Passagier 23 ist für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – ein absoluter Favorit! Schon von der ersten Seite an wird man komplett in die Geschichte hineingezogen. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet; man bekommt das Gefühl, jeden einzelnen Passagier wirklich zu kennen.
Besonders gefallen hat mir, wie alle Handlungsstränge und Figuren harmonisch zusammengeführt werden. Man fiebert mit, versucht selbst zu rätseln und fühlt die emotionale Tiefe der Geschichte. Für alle, die psychologisch spannende Thriller mit einer dichten Atmosphäre, cleveren Wendungen und unvergesslichen Charakteren lieben, ist Passagier 23 ein absolutes Muss.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.718)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Ein Jahr nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist, ist noch immer unklar was mit dem Jungen passiert ist. Als einzige Möglichkeit sieht Till nur noch den Weg, sich als Insasse in die psychiatrische Abteilung der Haftanstalt einweisen zu lassen, um dem mutmasslichen Mörder seines Sohnes nahezukommen und so die Wahrheit zu erfahren...
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Trotz Schlafmangel nach Silvester habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach so spannend war. Stellenweise war es zwar wirklich verstörend und brutal, gleichzeitig aber auch faszinierend, wozu Menschen fähig sind. Durch unerwartete Wendungen hatte ich immer wieder neue Theorien, was nun wirklich passiert ist und wer der Schuldige ist. Bis zuletzt blieb so die Spannung hoch. Für mich war es das erste Buch von Sebastian Fitzek, aber bestimmt nicht das letzte.
Spannend, verstörend und dramatisch - die perfekte Lektüre für ein langes Wochenende.
- Colleen Hoover
Verity
(2.217)Aktuelle Rezension von: Jaqueline_Ivanovi_Ich finde das Buch absolut gelungen und konnte es kaum aus der Hand legen.Es war mitreißend von Anfang bis Ende. Mir hat der Schreibstil und auch die Charaktere haben mir so unglaublich gut gefallen. Ich hätte stundenlang weiter lesen können. Ich kann es absolut empfehlen. Das Ende hat mir absolut den Rest gegeben und mich sprachlos zurück gelassen.
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.811)Aktuelle Rezension von: MelinarDas Paket von Sebastian Fitzek war durchgehend spannend und hat mich richtig gepackt. Die Atmosphäre ist beklemmend und man fühlt sich genauso unsicher wie die Protagonistin.
Dass sie immer wieder für verrückt gehalten wird, verstärkt dieses psychologische Spiel enorm, man beginnt selbst zu zweifeln und weiß zeitweise nicht mehr, was real ist und was nicht. Dieses Verwirrende war hier kein negativer Punkt, sondern hat die Spannung noch intensiver gemacht.
Insgesamt ein fesselnder Thriller, der mit der Wahrnehmung spielt und einen bis zum Ende nicht loslässt. Für mich starke 4 Sterne.
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.732)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Der Start ins Buch hätte spannender sein können, ca die ersten 100 Seiten hat mir die Sogwirkung etwas gefehlt. Es war aber auch nicht langweilig, sondern immer gut lesbar, wenn man mit dem Lesen angefangen hatte.
Der Mittelteil und das Finale waren grandios, da konnte ich dann nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Das Ende fand ich wiederum ernüchternd. Einer von beiden hätte zum Schluss sterben oder ins Gefängnis wandern müssen. Dass Amy mit ihren Intrigen einfach so davon kommt, nur weil sie am Ende schwanger ist und Nick unbedingt ein Baby wollte, genügt mir nicht und lässt mich als Leser etwas unbefriedigt zurück.
Trotzdem im Großen und Ganzen ein solider, spannender Psychothriller, mit gut ausgearbeiteten Charaktern und einem flüssigen, angenehm zu lesenden, Schreibstil.
- Sebastian Fitzek
Noah
(2.124)Aktuelle Rezension von: Jaqueline_Ivanovi_Noah war für mich eher durchschnittlich. Die auf realen Fakten basierende Thematik ist interessant und regt zum Nachdenken an. trotzdem hätte ich das Buch vermutlich nicht gelesen. wenn mir das Thema vorher bewusst gewesen wäre Der Schreibstil ist gut und flüssig, aber wirklich interessiert hat es mich leider nicht... Ich habe hauptsächlich weitergelesen, um das Ende zu erfahren.
- Sebastian Fitzek
Der Augensammler
(5.405)Aktuelle Rezension von: BemylifeDer 1. Teil des Augensammlers war mega....
"Der Augensammler" von Sebastian Fitzek
Um was gehts:
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …
Meine Meinung:
Ein etwas anderes Buch wie sonst, denn die Kapitel gehen rückwärts. Das Buch las sich flüssig und der Schreibstil ist toll, wie man von Fitzek gewohnt ist. Die Story besteht aus 2 Teilen. In dem ersten Teil, bei diesem Buch wird zum Schluss aufgelöst, wer der Augensammler ist. Die Story ist verwirrend. Da gibt es die Alina, die blind ist. Dann die weiteren Kollegen von Alexander. Korrupt und ziellos. Das Buch hat mich gefesselt und bin auf den zweiten Teil gespannt.
- Sebastian Fitzek
AchtNacht
(1.593)Aktuelle Rezension von: Anna_seinsDieses Buch schafft es auf meiner Fitzek-Liste definitiv bis ganz weit hoch. Die Seiten (und die Zeit) fliegen einfach vorbei beim Lesen und es lässt sich nur sehr schwer damit aufhören.
Der Schreibstil ist einfach typisch Fitzek. Alle Puzzleteile liegen vor uns und doch kommt die Auflösung überraschend, wenn auch weniger schockierend als in anderen Werken des Thriller-Meisters.
Den beiden Hauptcharakteren kommt man wie üblich recht nah. Kurze Kapitel, flüssige Sätze und und das hinfiebern auf das Ende der 8N8, machen das Buch zu einem kurzweiligen Leseerlebnis.
Wie so oft - Schade, dass das Buch so schnell vorbei war. Man möchte es fast gleich noch ein zweites Mal lesen, um die versteckten Hinweise und Zusammenhänge direkt beim Lesen zu erkennen.
- Sebastian Fitzek
Abgeschnitten
(2.114)Aktuelle Rezension von: xeni_590Sie ist eine 5 von 5
Wieder mal ein echter Burner!
Also, was dieses Duo auf die Beine gestellt hat, ist echt krass. Habe das Buch förmlich inhaliert, weglegen sehr schwierig! XD
Die Handlung ist mega spannend und auch die perspektivenwechsel in den ungünstigsten Situationen sorgen dafür, dass es nur noch spannender wird. An sich muss man auch sagen, dass wenn man das Buch gelesen hat. Man irgendwie. Also zumindest ich das Bedürfnis hat zu weinen, weil es halt echt so ungerecht ist. Also verbessert mich gerne, aber das letzte fallbeispiel auf der allerletzten Seite. Sowas ist doch nicht fair!
Die Charaktere sind auch echt cool. Der Plot mit Linda gegen Ende hin fand ich echt crazy, aber noch verrückter und überraschend fand ich den von Paul! Damit hatte ich so Null gerechnet xD
Insgesamt auf jeden Fall ein top Thriller, hatte aber auch nichts anderes erwartet <3
- Sebastian Fitzek
Mimik
(864)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksIch liebe ja die Bücher von Sebstian Fitzek und hab schon einige von ihm gelesen. Auch das Buch war wieder echt gut, aber trotzdem im Vergleich zu anderen etwas schwächer. Zwar war es bis zuletzt spannend, aber trotzdem teilweise zu vorhersehbar. Die ganze Thematik rund um die Mimikexperten fand ich richtig toll und man hat einiges dazu gelernt, das war echt faszinierend. Die Spannung wurde auch konstant hoch gehalten und man wollte immer weiter lesen. Was mir etwas gefehlt hat, war das Gedankenchaos, dass ich bisher immer bei seinen Büchern hatte. Hier war alles eher klar und strukturiert. Trotzdem hat mich die Geschichte echt gefesselt und ich hab das Buch nur so durchgesuchtet. Vor allem war es echt erstaunlich wie viel in so wenigen Stunden passieren kann. Auch gut gefallen hat mir, dass wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven lesen, so hatte jeder seine eigenen Problem und das große Ganze.
Der Schreibstil war wie immer sehr angenehm. Es wurde alles so bildlich beschrieben und man wurde total in die Geschichte reingezogen.
Fazit: Kann ich empfehlen.
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.433)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch wird der eigentlich unschuldige Thrillerautor Max, der noch nie eine Straftat begangen hat, auf einmal verfolgt von „Joshua“. Ohne zu wissen, was das alles auf sich hat, wird auf einmal sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt.
Dieses Buch war der perfekte Beweis dafür, dass man nicht immer nur auf die Meinungen anderer hören sollte, erst recht nicht bei Büchern. Ich bin normalerweise kein Thriller-Fan. Außerdem habe ich zuvor sehr viel negatives darüber gehört. Doch was kann ich nun anderes sagen als, dass dieses Buch mich absolut überzeugt hat. Schon von Anfang an, war es spannend und trotzdem noch so sehr im Rahmen, dass ich nachts beruhigt einschlafen konnte. Ich liebe den Schreibstil von Fitzek, bei dem ich gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Die Charaktere waren meiner Meinung nach auch alle gut getroffen. Das einzige, was mich gestört hat, war das offene Ende, denn ich hätte sehr gerne gewusst, wie das Ganze ausgeht.
Dieses Buch ist perfekt für jeden Anfänger-Thriller-Leser, so wie ich. - Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.009)Aktuelle Rezension von: KeyofbooksHabe das Buch schon Mal als Jugendliche gelesen, das war also ein schöner ReRead. Hat mich daran erinnert, warum ich Stephen King's Werke schon immer faszinierend fand. Die Story zieht sich langsam, man bekommt sehr viel von dem gewöhnlichen amerikanischen Leben der '80- er Jahren mit. Lediglich gegen das Ende fängt das gruselige erst an und steigert sich rasant in die Höhe. Zwar weiß man schon worauf es hinausläuft, trotzdem ist die Spannung gut gehalten. Passt am besten in die Zeit vor Haloween.
- Sebastian Fitzek
Der Heimweg
(1.290)Aktuelle Rezension von: susileseratteSebastian Fitzeks Der Heimweg konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Obwohl die Grundidee — eine nächtliche Begleitung per Telefon, während eine Frau von einem möglichen Mörder verfolgt wird — viel Spannung verspricht, verliert sich die Geschichte schnell in übertriebenen Wendungen und konstruierten Zufällen.
Die Figuren wirken oft wenig glaubwürdig und bleiben oberflächlich. Besonders die Hauptcharaktere handeln mehrfach unlogisch, nur um die Handlung künstlich voranzutreiben. Dadurch fiel es mir schwer, emotional mitzufiebern. Auch der Stil ist stellenweise sehr reißerisch, was die Spannung eher erzwingt, statt sie organisch entstehen zu lassen.
Hinzu kommt, dass die zahlreichen Twists gegen Ende eher verwirrend als überraschend sind. Statt eines stimmigen Gesamtbildes entsteht der Eindruck, dass möglichst viele Schockmomente aneinandergereiht wurden. Für Leserinnen und Leser, die subtilen Nervenkitzel und tief ausgearbeitete Charaktere schätzen, könnte Der Heimweg daher enttäuschend sein.
Insgesamt ist das Buch zwar schnell gelesen, hinterlässt aber wenig nachhaltigen Eindruck. Ich hatte mir mehr psychologische Tiefe und weniger Effekthascherei gewünscht.
- Juli Zeh
Unterleuten
(677)Aktuelle Rezension von: LidenDatum : 07.11.2025
✨Handlung✨
Unterleuten ist ein kleines 200 Einwohner Dorf in der alten DDR. Nun sollen Windräder in dem Dorf errichtet werden - Konflikte entstehen und alte Reibereien werden hochgeholt. Ein Gesellschaftsroman über Moral und Egoismus.
✨Protagonisten✨
Es wird aus vielen, unterschiedlichen Sichten geschrieben - und jeder davon war kein riesengroßer Sympathieträger, dafür waren die Charaktere vielschichtig, verletzbar und vor allem eins: menschlich. Sie haben Fehler gemacht, haben sich mal mehr, mal weniger reflektiert und auch wenn man bei manchen Dingen dachte: Was stimmt nicht mit dir ?, so war es nie artifiziell sondern immer passend oder glaubwürdig. Ich musste so oft an Menschen aus meinem Umfeld denken und welche Gemeinsamkeiten sie mit den jeweiligen Protagonisten haben (mich selber eingeschlossen). Am meisten Mitleid hatte ich wohl mit Frederik Wachs und Elena Gombrowksi.
PS: Manfred Gortz (Linda Franzen ihre „Bibel“) ist ein rein fiktiver, satirischer Charakter genauso wie sein Buch „Dein Erfolg“. Keine Nachahmung bitte xD
✨Setting✨
Die Geschichte spielt sich in Brandenburg ab, Unterleuten, ein fiktives kleines Dorf mit alteingesessenen Einwohnern und frisch zugezogenen Personen. Meinungsverschiedenheiten sind vorprogrammiert und auch die Manier, wie diese geklärt werden.
✨Schreibstil✨
Die kurzen Kapitel der jeweiligen Protagonisten lässt einen durch das Buch fliegen. Jeder hatte auf seine Art und Weise irgendwie Recht gehabt und auch die Motive waren nachvollziehbar, wenn auch nicht moralisch korrekt. Die Sympathie zu den einzelnen Personen hat geschwankt und auch die Spannung um die jeweilige Geschichte.
✨Fazit✨
Das Soziogramm eines Dorfes. Hier ist nicht die Polizei die Judikative. Juli Zeh hat ein Werk geschrieben, welches mich nachdenklich zurücklässt, wie alle ihre Bücher. Ich freue mich, noch mehr Bücher von ihr zu lesen !
- Sebastian Fitzek
Das Kind
(2.496)Aktuelle Rezension von: Its_angieDas Buch ist ein klassischer Thriller. Der Strafverteidiger Robert Stern aus Berlin übernimmt nach vielen Überlegungen und nach einer DVD den kleinen Simon.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man kann es denn garnicht mehr aus der Hand legen.
Allerdings fand ich das Ende ein wenig verwirrend.
- Sebastian Fitzek
Der Seelenbrecher
(3.434)Aktuelle Rezension von: Hari_T_Mit Der Seelenbrecher beweist Sebastian Fitzek eindrucksvoll, warum er zu den unangefochtenen Meistern des Psychothrillers zählt. Das Werk entfaltet von der ersten Seite an eine beklemmende Atmosphäre, die einen förmlich in den Bann zieht. Die Ausgangslage – drei Frauen, deren Seelen auf grausame Weise gebrochen wurden – ist nicht nur faszinierend, sondern psychologisch intensiv und verstörend zugleich.
Besonders stark wirkt die Kulisse der Geschichte: die abgeschottete Teufelsberg-Klinik, eine psychiatrische Einrichtung, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die rätselhaften Ereignisse, die unheimliche Stimmung und die ständige Unsicherheit darüber, wem man trauen kann, halten die Spannung konstant auf höchstem Niveau.
Der vermeintliche Fall um Sophia, die im Verlauf des Romans als das vierte Opfer des Seelenbrechers gilt, entwickelt sich zum Herzstück der Handlung. Fitzek gelingt es meisterhaft, die Lesenden auf eine falsche Fährte zu locken. Die spätere Enthüllung, dass Sophia in Wahrheit selbst der Seelenbrecher ist, trifft wie ein Schlag und bildet den schockierenden Wendepunkt des Romans. Ihr Motiv – die Rache für ihre Tochter Marie – gibt der Geschichte eine tragische Tiefe. Besonders erschütternd ist die Enthüllung, dass Dr. Nicholas Habermann, Sophias Kollege und gleichzeitig Maries Vater, eine zentrale Rolle in ihrem Rachefeldzug spielt.
Der Seelenbrecher ist ein Werk, das durch seine düstere Atmosphäre, seinen clever konstruierten Plot und seine überraschenden Wendungen überzeugt. Es ist ein Thriller, der nachhallt und den man nur schwer aus der Hand legen kann.
Ein absolut empfehlenswerter Psychothriller.
- Sebastian Fitzek
Die Therapie
(3.956)Aktuelle Rezension von: Its_angieAb der ersten Seite gab es psychologische Spannungen und geniale Twists. Der Vater, der alles dafür tun würde seine verschwundene Tochter zu finden. Es wird die Vorstellungskraft und die Realität vermischt, was das Ganze sehr spannend macht und manchmal zum Nachdenken anregt.
Der Schreibstil ist wieder einmal fesselnd und in kurzen Sätzen geschrieben.
Vergleich zur Serie: ich finde das Buch viel besser und verständlicher, bei der Serie finde ich wird vieles vermischt.
- Stephen King
Shining
(1.740)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenJack Torrance hat ein ziemliches Problem mit seiner Aggression und durch die gerät er an einen Job als Hausmeister in einem abgelegenen Hotel in den Bergen. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er zum Overlook, um sich den Winter über darum zu kümmern. Doch das Overlook hat nicht nur eine berühmt-berüchtigte Geschichte, es dringt auch Tag für Tag mehr in die instabile Psyche von Jack ein und schließlich geht es um Leben und Tod.
Meine Meinung:
Mit manchem Büchern verbindet man besonderes und manche brennen sich einem regelrecht ins Gedächtnis oder zumindest Teile davon. Als ich vor über elf Jahren das erste Mal Shining las, war ich absolut gefesselt und konnte es nicht mehr beseite legen, bis ich damit fertig war. Egal ob auf Arbeit, der Schule oder bei meinem damaligen Freund, der sich irgendwann nicht mehr traute mich anzusprechen, weil ich eh nichts mehr um mich herum mitbekam. Vor allem eine Szene konnte ich niemals vergessen und nun fand ich, dass es Zeit für einen re-read war. Es ist das erste Mal, dass ich auch ein Buch von King erneut gelesen habe und nun weiß ich, warum ich das eigentlich immer vermieden habe. Shining konnte mich vor allem wegen dem Schreibstil wieder sehr fesseln, aber man merkte dem Buch den Zahn der Zeit mehr als deutlich an und manche Dinge fand ich sehr bedenklich; gerade der Umgang mit Frauen, die Gewalt und der Konsum mit Alkohol. Aber dafür ist ein re-read irgendwie auch da und ich finde es immer sehr interessant, wie weit sich meine Meinung von damals mit meiner jetzigen unterscheidet. Ich mochte das Buch dennoch gerne, aber ein Highlight wie damals ist es leider nicht mehr.
Typisch King dauerte es eine sehr lange Zeit, bis man überhaupt ins Overlook reiste und man lernte zunächst Jack und seine Familie kennen, die unter den Stimmungsschwankungen und Agressionen des Vaters litten. Oberflächlich wirkten sie wie eine normale, glückliche Familie, aber durch die Probleme von Jack gab es immer wieder Konfliktsituationen. Durch eine dieser Situationen landen sie im Overlook Hotel, dessen Geschichte voller Skandale und Dramen ist, und wo schließlich alles eskaliert. Ich mochte es gerade wegen der Längen zunächst sehr gerne, weil mich der Schreibstil wieder einmal sehr fesselte. King hat einfach ein Händchen fürs Schreiben und erschuf vor meinem inneren Auge gerade im Overlook eine tolle Szenerie. Ich konnte mir die Heckentiere, die unheimlichen Flure und das besondere Zimmer, vor dem Danny gewarnt wird, so gut vorstellen, dass es echt Spaß machte.
Der langsame Verfall von Jacks Verstand war interessant und stellenweise richtig schön unheimlich, aber irgendwie fesselte es mich nicht mehr wie früher, was vermutlich daran lag, dass ich es noch grob in Erinnerung hatte. Ich meine, es war immer noch packend, aber die großen Wow- Momente waren einfach nicht mehr vorhanden. Dennoch habe ich es sehr gerne gelesen und die Geschichten über das Hotel, seine Leichen, Dramen und Skandale waren ein Highlight für mich, dann verlor ich mich richtig in dem Buch. Allerdings geriet mir das Finale etwas zu langgezogen. Es war zwar durchaus spannend, aber weniger Seiten hätten dem Ganzen durchaus gut getan. Generell gab es immer wieder auch Passagen, die zu sehr ausgeschmückt wurden und dieses Mal störte es mich schon etwas. Genauso die Art, wie über Frauen geredet, bzw, gedacht wurde. Klar, man muss bedenken, dass dieses Buch über 40 Jahre alt ist, aber dennoch fand ich manche Aussagen echt bedenklich und ich sehe es schon kritisch. Damals bemerkte ich das überhaupt nicht, aber nach über elf Jahren fällt es mir umso mehr ins Auge.
Dennoch muss ich auch sagen, dass Wendy eine sehr starke Persönlichkeit war, die gerade zum Ende hin eine Kraft entwickelte, die man zunächst nicht vermutet hätte. Aber auch Danny machte aufgrund seiner Gabe eine Entwicklung durch, die für einen fünfjährigen viel zu schnell voran schritt und manchmal wirkte er auf mich erwachsener als seine Eltern. Eine der Nebenfiguren mochte ich sehr gerne; der Koch war ein toller Mann und die Freundschaft zwischen ihm und Danny war schön. Generell waren die Szenen mit Danny die stärksten im Buch und es gab einige Momentem, wo ich eine fette Gänsehaut im Nacken bekam. Viele andere Figuren tauchten auch nicht mehr auf, wenn man von gewissen Gestalten mal absah und das war ideal, da sich sehr auf die Familie Torrance konzentriert wurde.
Kings Schreibstil ist nicht für jeden etwas, weil er sehr ausschweifen kann. Ich mochte ihn hier sehr gerne und liebte bei einigen Passagen die Detailverliebtheit, bei anderen störte sie mich ein wenig, weil das Geschehen dadurch ins Stocken kam. Dennoch fesselte er mich wieder und trotz gewisser Längen und einem Punkt konnte er mich unterhalten.
Fazit:
Manchmal verändert die Zeit einiges und hier merkte ich es schon stark. Es zog mich nicht mehr in seinen Bann wie früher, aber dennoch habe ich es gerne gelesen. Trotz gewisser Längen war es eine interessante und stellenweise sehr spannende Geschichte, die mich gut unterhielt. Den Umgang/die Gedanken über Frauen finde ich kritisch und es ist auch nicht zeitgemäß, man sollte aber auch bedenken, dass die Geschichte über 40 Jahre alt ist. Das will ich nicht verteidigen, man merkte einfach nur, dass es nicht so gut gealtert ist. Insgesamt mochte ich es aber dennoch, da der Schreibstil mich immer noch begeistern konnte und es gab Momente, die richtig schön unheimlich waren.
4 von 5 Sterne
- Sebastian Fitzek
Der Nachbar
(435)Aktuelle Rezension von: reisemalkiEigentlich gelten ja Nachbarn durchaus als nette Menschen (gut wenn man nicht gerade die alte Allianz Werbung im Kopf hat), dieser Nachbar von Sebastian Fitzek hat es aber echt in sich. Ein Stalker vom Allerfeinsten und ein mörderischer noch dazu. Sarah hat eine schlimme Kindheit hinter sich, welche meist nur aus Hänseleien und Mobbing in der Schule bestand, außerdem hat sie in der Kindheit ein traumatisierendes Erlebnis, welches sich später als Mutter der kleinen Ruby noch weiter durch ihr Leben zieht. Sie ist nicht gerne alleine, aber dank des Nachbars war sie es auch nicht. Die erste Szene beginnt in einer Hütte im Ederbergland, dessen Cliffhanger sich wie ein roter Faden durch den Thriller zieht, das nächste Kapitel hatte ich erst nicht verstanden, macht aber am Ende durchaus Sinn. Was soll ich schreiben, der Meister des Cliffhangers und des Pageturners hat wieder mal geliefert. Ein Thriller, welcher von der ersten bis zur letzten Seite den Leser in seinen Bann zieht und ihn nicht ruhig schlafen lässt.
- Cody McFadyen
Der Todeskünstler
(2.130)Aktuelle Rezension von: TabgDer Roman thematisiert die Manipulation von Menschen durch das Konzept absoluter Liebe. Der Todeskünstler nutzt dieses Gefühl gezielt, um seine Opfer zu kontrollieren, was einen zentralen Aspekt der Handlung darstellt. Sowohl für die Hauptfigur Smokey Barrett als auch für mich als Leserin bleibt der Täter lange Zeit rätselhaft.
Die Handlung ist durchgehend spannend, gleichzeitig aber auch von verstörenden und grausamen Elementen geprägt. Mehrfach entsteht der Eindruck, dass die Gewaltspirale kaum noch zu steigern ist. Das Ende des Buches ist emotional eindringlich und hinterlässt einen nachhaltigen, bedrückenden Eindruck.
- Sebastian Fitzek
Flugangst 7A
(1.409)Aktuelle Rezension von: Manuela_StenglFlugangst hatte ich nie. Deshalb war Flugangst 7A für mich erst mal einfach nur ein Titel. Ein Thriller eben.
Ich habe das Buch vor Kurzem zu Hause gelesen – ganz unspektakulär, auf dem Sofa. Und dann passierte das, was bei guten Thrillern passiert: Der „Nur noch eine Seite-Sog“ ergriff von mir Besitz.
Man klappt das Buch zu – und öffnet es sofort wieder. Nur noch ein Kapitel. Nur noch diese eine Auflösung.
Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, waren nicht die Turbulenzen in der Luft, sondern die psychologischen Abgründe der Akteure. Und diese perfide Konstruktion der Geschichte, bei der man irgendwann merkt: Hier wird mit einer Ur-Angst gespielt. Mit Moral. Mit Schuld. Mit Manipulation.
Und plötzlich sitzt man da – völlig sicher auf dem eigenen Sofa – und fühlt sich trotzdem innerlich unter Druck gesetzt.
Ein Moment hat mich dabei besonders beschäftigt: Ich habe mich angesichts des Motivs des Entführers ertappt gefühlt. Und mich mich gefragt, ob dieses Buch manche Menschen dazu bringt, ihr eigenes Verhalten in diesem Punkt zu überdenken.
Und genau das ist es, was für mich einen starken Psychothriller ausmacht: Nicht nur Spannung beim Lesen, sondern der bleibende Eindruck.
Warum ich dir das erzähle?
Weil Flugangst 7A für mich wieder einmal gezeigt hat: Manchmal ist Angst ein hervorragender Geschichtenerzähler. Sie zwingt uns, hinzusehen. Sie legt offen, wie gering manchmal unser Einfluss ist und wie leicht wir in Extremsituationen in innere Konflikte geraten können.
Wenn du Thriller liebst, psychologische Abgründe spannend findest und Geschichten schätzt, die mehr sind als bloße Action, dann ist dieses Buch definitiv etwas für dich.
- Sebastian Fitzek
Der Augenjäger
(2.234)Aktuelle Rezension von: LidenLeseempfehlung/ Band 2
Datum : 23.11.2025
✨Handlung✨
Dr. Suker, bekannter Augenchirurg, vermuteter Psychopath und Vergewaltiger, wird von der Polizei vernommen. Alina, ein Medium ihresgleichen, soll Suker berühren und herausfinden, wer sein nächstes Opfer sein wird. Dabei gerät sie selbst ins Visier.
✨Protagonisten✨
Wir starten die Reise mit Alina, eine blinde Physiotherapeutin, bekannt aus dem ersten Band. Eine sehr starke Persönlichkeit, mit der man gerne durch das Buch geht.
✨Setting✨
Der Augenjäger ist die Fortsetzung von „der Augensammler“ - es sind 2 abgeschlossene Storys, doch enthält der Augenjäger einige Spoiler, daher würde ich empfehlen, zuerst den Augensammler zu lesen.
Es gibt viele unvorhersehbare Wendungen und das Buch ist intensiv und düster.
✨Schreibstil✨
Fitzek mäßig ist das Buch so geschrieben, das man schnell vorankommt und man nach vielen Kapitel ? Im Kopf hatte. Fitzek schreibt klar sowie vereinzelt vulgär. Wer damit Probleme hat, dem würde ich generell keinen Fitzek empfehlen.
✨Fazit✨
Ein gelungene Fortsetzung des Augensammlers. Aufgrund des düsteren Endes bin ich gespannt, was Playlist zu bieten hat.
- Jilliane Hoffman
Cupido
(2.841)Aktuelle Rezension von: Lisi_WirthStaatsanwältin C.J. Townsend ermittelt in einer brutalen Mordserie. Es werden junge, gut aussehende Frauen misshandelt ermordet und an einem bestimmten Platz dekorativ "abgelegt". Die Ermittler tappen im Dunkel, da nie eine Spur auf den Täter am Tatort hinterlassen wird. Können die Morde aufgeklärt werden?























