Bücher mit dem Tag "punks"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "punks" gekennzeichnet haben.

4 Bücher

  1. Cover des Buches Nichts mehr wie es war (ISBN: 9783750418486)
    Abigail Rook

    Nichts mehr wie es war

    (44)
    Aktuelle Rezension von: BeatriceCarina

    In Abigail’s Buch „No Future – Nichts mehr wie es war“ spielen zwei parallele Geschichten mit tollen Charakteren. In einer Geschichte geht es um Ralle, in der anderen um Credic. Ich kann mich mit beiden Jungs total identifizieren. Der Schreibstil ist leicht lesbar und die Länge der Kapitel ist für mich passend. Durch die passenden Kapitel und dem guten Spannungsbogen ging es mit dem Buch sehr gut voran, auch wenn ich immer wieder lernen musste dazwischen.

    Weiteres befasst sich das Buch mit dem Mobbing, was ich sehr interessant gefunden habe.

    Ich geben Abigail Rook für ihr Buch *No Future – Nichts mehr wie es war* 5 von 5 Sternen und kann es nur weiterempfehlen.

  2. Cover des Buches 89/90 (ISBN: 9783442714650)
    Peter Richter

    89/90

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Wonni1986
    Titel: "89/90"
    Autor: Peter Richter
    Verlag: btb
    Seitenzahl: 411

    Cover:
    Unscheinbar in sommerlichen Farben gehalten und es ist ein Softcover. 

    Schreibstil:
    Es liest sich sehr flüssig und alles was unverständlich geschrieben wurde, wurde mit Fußnoten erklärt. Man merkt richtig, dass es dem Auto wichtig ist, dass zu erzählen was ihm wichtig ist. Es ist ihm gelungen. Handlungen, Personen und Gegenständen wurden so beschrieben und erzählt das man es sich sehr gut vorstellen kann. Er schreit aus der ich und allgemeinen Perspektive.

    Inhalt:
    Das Lebensgefühl einer rebellischen Generation am Ende der DDR Sie sind der letzte Jahrgang, der noch alles mitmachen darf – damals in Dresden vom Sommer vor der Wende bis zur Wiedervereinigung: die lauen Freibadnächte und die Ausweiskontrollen durch die »Flics« auf der »Rue«, die Konzerte im FDJ-Jugendklub »X. Weltfestspiele« oder in der Kirche vom Plattenbaugebiet, wo ein Hippie, den sie »Kiste« nennen, weil er so dick ist, mit wachsamem Blick Suppe kocht für die Punks und ihre Pfarrerstöchter. Sie sind die Letzten, die noch »vormilitärischen Unterricht« haben. Und sie sind die Ersten, die das dort Erlernte dann im Herbst 89 erst gegen die Staatsmacht anwenden. Und schließlich gegeneinander. Denn was bleibt dir denn, wenn du zum Fall der Mauer beiträgst, aber am nächsten Tag trotzdem eine Mathe-Arbeit schreiben musst, wenn deine Freundin eine gläubige Kommunistin ist und die Kumpels aus dem Freibad zu Neonazis werden? Von der Unschuld des letzten Sommers im »Tal der Ahnungslosen« bis zu den Straßenschlachten rund um die deutsche Einheit: Peter Richter beschreibt in seinem autobiografischen Roman das chaotische Ende der DDR aus der Sicht eines damals Sechzehnjährigen – pointiert, authentisch und sprachlich brillant. Coming of Age im Schatten von Weltgeschichte.

    Meinung
    Ich bin ein kleiner DDR Fan, ja richtig gelesen. Ich mag diese Zeitepoche, warum? Alles hatte seinen Platz, es gab alles was man benötigte und keine wirklich keiner wurde zurückgelassen. Sicherlich musste man Abstriche machen, aber das müssen wir heute auch, oder? Ich mag dieses wir Gefühl. Und dieses Buch beschreibt es einfach auf den Punkt! Wenn man es liest, und diese Zeit auch noch erlebt hatte, wird man sich definitiv wieder finden…und auch AHA-Momente haben…oder auch die Flashbacks. Ich hatte es so schnell durchgelesen, dass ich total überrascht war. Ich könnte jetzt stundenlang weiterschwärmen und euch erzählen, dass zu dieser Lektüre Hallorenkugeln oder Knusperflocken hervorragend passen und auch noch viele andere (auch inhaltliche Dinge), aber lest es selber und ihr landest mit 100% Wahrscheinlichkeit zurück im Sommer 89/90….
    Nur möchte ich gerne wissen wer dieser S. ist…hm…
  3. Cover des Buches Korrosion (ISBN: 9783740800406)
    Peter Beck

    Korrosion

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Die Frage war der Bluthund der Intelligenz.“ (Zitat Seite 55)

    Inhalt:
    1971 stirbt ein Bäcker in seinem Backofen. Mehr als vierzig Jahre später wird seine Witwe während der Weihnachtstage ermordet. Ihr Aktiendepot in zweistelliger Millionenhöhe wird seit Jahrzehnten von einer angesehenen Schweizer Privatbank verwaltet. Ihre Anweisungen für den Todesfall legen fest, dass ihr Testament erst vollstreckt werden darf, wenn geklärt ist, welches ihrer drei Kinder damals für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich war. Tom Winter, dem erfahrenen Sicherheitschef der Bank fällt die schwierige Aufgabe zu, die drei möglichen Erben zu finden und den Sachverhalt zu klären.

    Thema und Genre:
    In diesem spannenden Buch, einzuordnen zwischen Roman und Thriller, geht es um aktuelle, wichtige Themen wie Flüchtlinge, Missbrauch und Umwelt, aber auch um Familie. Eine Kernfrage dreht sich um Ursache und Wirkung und den Graubereich zwischen Schuld und Gerechtigkeit. Die Finanzwelt bleibt im Hintergrund.

    Charaktere:
    Tom Winter ist ein erfahrener Ermittler und sein Einsatz bewegt sich zwischen psychologischen und körperlichen Herausforderungen, die ihn an seine Grenzen bringen. Private Befindlichkeiten setzt der Autor maßvoll und nur dort ein, wo es für die Handlung wichtig ist.

    Handlung und Schreibstil:
    Orte der Handlung sind neben der Schweiz die Azoren, England und Deutschland und der Handlungszeitraum erstreckt sich über wenige Wochen zwischen Ende Dezember und Ende Januar. In einem zweiten Handlungsstrang wird der abenteuerliche Weg eines Flüchtlings aus dem Sudan bis nach Europa beschrieben. Beide Erzählstränge sind trotz der intensiven Schilderungen knapp und rasant geschrieben, was die Geschichte dicht und packend macht.

    Fazit:
    Ein anspruchsvoller Thriller mit Tiefgang und Themen, die den Leser nachdenklich stimmen. Dazu eine spannende Handlung mit rasanten Abläufen und einem smarten Ermittler, eine sehr gelungene Kombination.

  4. Cover des Buches Aus den Fugen: Ein Prolog (ISBN: 9783739683270)
    Dustin Weyand

    Aus den Fugen: Ein Prolog

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Kevin ist einer von vielen Jungs, die auf der Straße leben. Eine Gruppe am Rand der Gesellschaft, auf dem Weg in die Kriminalität. Sie haben nur sich selbst, Freundschaft und den Zusammenhalt. Doch es ist nur ein Moment, eine falsche Entscheidung... und das ganze Leben gerät aus den Fugen. Diese Leseprobe erzählt 5 Erlebnisse aus dem Leben des jungen Punks Kevin, der später zu einer der Hauptfiguren eines Krimi-Romans werden soll, der zur Zeit in Arbeit ist. Außerdem möchte ich für mich selbst anhand der Feedbacks prüfen, ob meine schreiberischen Fähigkeiten ausreichen, um die Leser in ihren Bann zu ziehen.


    Kinder der Straße, das sind sie. Sie sind gegen die Regeln, gegen rechte Gesinnung. Sie haben bunte, wilde Haare. Sie protestieren. Sie feiern. Sie nehmen Drogen. Sie sind in Banden organisiert. Jerry ist der Älteste von ihnen. Er hat sich den Kids angenommen und besonders der Junge Kevin scheint sein ganz besonderer Liebling zu sein. Mit 13 hat er ihn aufgefangen. Oft aus der Klemme befreit und ihm das Kämpfen beigebracht - schließlich muss man sich ja auf der Straße behaupten können. Doch Kevin scheint immer mehr sein Eigenleben zu entwickeln. Er liebt das Risiko, scheint keine Skrupel zu haben. Als es zu einem schrecklichen Unfall kommt, bei dem Kevin unter Drogen steht, gerät alles aus den Fugen und Kevin verliert das, was ihm am Wichtigsten in seinem Leben ist...


    Dieser eshort, den man kostenlos im ebokk-store beziehen kann, ist der Vorreiter für einen Roman. An sich hat mir die Schreibweise ganz gut gefallen, wären da nicht die Rechtschreibfehler gewesen. Die Geschichte liest sich interessant und gibt einen Einblick in die linke Szene. Die Beweggründe der Protagonisten sind klar zu erkennen und man interessiert sich dafür, was denn mit den Protagonisten passiert. Die Geschichte bleibt zum Ende hin offen, auch wenn sie einen wirklich dramatischen Schlag entwickelt. Die Brutalität, die hier plötzlich auftritt schreit regelrecht danach, dass das Hauptbuch ein Krimi werden könnte und den sollte es in meinen Augen auch geben.


    Fazit: interessant, aber ausbaufähig. Mit mehr Details und mehr Story lässt sich hier sicher etwas Gutes zusammen bauen. 

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