Bücher mit dem Tag "pupertät"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pupertät" gekennzeichnet haben.

103 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Maik Klingenberg geht in die 8. Klasse eines Gymnasiums, ein recht guter Schüler, aber so langweilig, dass er nicht einmal einen Spitznamen hat und als einer der wenigen nicht auf die große Party seines Schwarms Tatjana eingeladen wird. Auch der Neue in der Klasse, der einfach nur Tschick genannt wird, ist ein Außenseiter. Russischer Spätaussiedler und öfters mal betrunken im Unterricht.

    Als Maiks Eltern ihn in den Sommerwochen allein in der Villa in Marzahn lassen (Vater muss mit seiner jungen Assistentin weg, die Mutter geht wieder mal in eine Entzugsklinik), sieht Maik einer entspannten, aber einsamen Zeit entgegen, bis Tschick plötzlich mit einem geklauten Lada kommt und ihn mit auf einen Trip in die Walachei nimmt. Ein Roadtrip der besonderen Art beginnt.

     

    Wolfgang Herrndorf schafft eine tiefgründige Charakterisierung zweier Jugendlicher, bei denen man sich von den Klischees nicht blenden lassen darf. Maik, das einsame Kind aus einer (ehemals) wohlhabenden Familie, aber von den Eltern allein gelassen und in die Klassenschönheit unglücklich verliebt, lernt auf dem Trip, was wirklich wichtig ist im Leben. Tschick, der verwahrloste Sohn einer Aussiedlerfamilie, erweist sich immer wieder als sensibel und gefühlvoll. Diese Freundschaft lässt beide nicht nur räumlich aus ihrer Isolation ausbrechen.

     
     Das Buch ist eine wundervolle Beschreibung über das Erwachsen werden, denn beide Jungen reifen auf die ein oder andere Weise heran. Vor allem aber erkennen sie, dass man bei allen Personen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, hinter das Äußere schauen, und dass man Verantwortung übernehmen muss

     

    Ein spannender Roman, wenn man aufmerksam auf die Zwischentöne hört.

  2. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.513)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  3. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (922)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Wir beide, irgendwann (ISBN: 9783570309384)
    Jay Asher

    Wir beide, irgendwann

     (1.065)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist durchschnittlich und sticht durch seine Farben hervor.
    Der Schreibstil ist wunderschön und locker leicht gehalten. Man fühlt sich direkt in der Geschichte wohl und hofft mit den Protagonisten gemeinsam auf ein Happy End.
    Die Idee hinter der Geschichte ist mal etwas anderes. Dadurch, dass Facebook, Netflix und Co für uns zur Normalität gehören, ist es toll zu sehen, was Menschen, die nichts damit anzufangen wissen, davon halten.

    Alles in allem also ein locker leichter Roman für Zwischendurch.

  5. Cover des Buches The Perks of Being a Wallflower (ISBN: 9781471100482)
    Stephen Chbosky

    The Perks of Being a Wallflower

     (601)
    Aktuelle Rezension von: fiona

    Diese wunderbare Coming of Age Geschichte ist auf eine wunderbare Weise traurig, doch wunderschön zugleich. Die Geschichte acht einen und die Charaktere wuchsen mir extrem schnell ans Herz. Es erzählt über Probleme beim Erwachsenwerden und übers Einsam sein. Momente im Buch wie die Tunnelszene übertrifft jegliche Vorstellungen die ich vor dem Lesen hatte und wärmte mir das Herz beim Lesen. Der Schreibstil ist etwas neues, etwas was ich zuvor noch nicht kannte. In Briefen zu kommunizieren ist sehr speziell und gibt diesem Buch noch etwas dazu. Ich würde das Buch auf der Stelle nochmals lesen. Dieses Buch ist ein Must-Read für alle!!

  6. Cover des Buches Die Mitte der Welt (ISBN: 9783551583956)
    Andreas Steinhöfel

    Die Mitte der Welt

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Worum geht's?

    Phil hat keine Ahnung davon, was es heißt, ein normales Leben zu führen. Er lebt mit seiner Mutter Glass und seiner verschlossenen Schwester Dianne in einem alten Haus. Und da ist auch noch Nicholas, in den sich Phil am Anfang des Buches unsterblich verliebt hatte...

    Meine Meinung

    Ich habe mir soviel von diesem Buch erhofft. Ich habe mir ein gutes, spannnendes und interessantes Jugendbuch gewünscht, doch das Gegenteil war dieses Buch.

    Ich kann froh sein, dass ich dieses Buch mindestens zu Ende gelesen habe. Was mich störte war der langatmige Schreibstil und große Kapitel (meist mehr als 25 Seiten). Oft denkt Phil an sein Leben früher und an Geschehnisse zurück - was ja auch erstmal nicht schlimm ist - doch diese Rückblicke sind einfach zu lang und zu ausschweifend. Reichen würde ein kurzer Rückblick, der alles Wichtige übermittelt.

    Teilweise war für mich auch alles viel zu ausgearbeitet und deitailreich beschrieben, teilweise grenzt es schon fast an Fantasie.

    Als ich das Buch dann beendet habe, war ich mit dem Ende ganz und garnicht einverstanden und sehr enttäuscht.

    Fazit

    Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diesem Buch zwei oder drei Sterne geben soll. Ich habe mich doch für drei Sterne entschieden, weil ich dieses Buch eine gute Story hat und auch das Leben beschreibt, wie damals (größtenteils wahrscheinlich auch heute) soetwas wie Homosexualität in der Bevölkerung nicht akzeptiert wird. 

    3 von 5 Sterne!



  7. Cover des Buches Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest (ISBN: 9783551260017)
    Dagmar Hoßfeld

    Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest

     (285)
    Aktuelle Rezension von: bookmelli13

    Inhalt: Conni ist 15. Endlich richtig erwachsen ? Keine Ahnung. Aber auf jeden Fal geht es drunter und drüber in ihrem Leben. Ihre Eltern, Phillip, Anna und die anderen Freunde und dann wäre da ja auch noch die Schule. Gar nicht so einfach das Leben als Teenager. Und anlässlich ihres geburtstags soll natürlich auch eine richtig coole Party her..

    Meinung: Ich bin Conni-Fan durch und durch und lebe gefühlt schon immer mit Conni. Angefangen mit der kleinen Bilderbuch-Conni, die in den Kindergarten kommt und das erste mal zu Zahnarzt muss. Auch in der Grundschule habe ich mit meiner Freundin Conni so manche Abenteuer erlebt und Gymnasium hat mich dann Conni&Co begleitet. Mit Conni 15 wurde also eine neue Conni ins Conni-Universum aufgenommen und ich liebe sie. Die mittlerweile 15-jährige Conni Klawitter erzählt nämlich das aller erste mal selbst von sich und ihrem Leben. Dieses ähnelt bestimmt einigen Teeangerleben. Stress in der Schule, nervige Eltern, Freunde und die Liebe: Alle diese „normalen“ Themen kommen in der Geschichte vor. Ich konnte mich so wunderbar mit Conni identifizieren und mit ihr mitfühlen. Der Schreibstil von Dagmar Hoßfeld ist sehr locker und leicht geschrieben. Spannung kommt kaum auf, wobei trotzdem immer mal wieder unerwartete dinge geschehen. Conni war mir richtig sympatisch und auch ihre Freunde mochte ich alle gerne. Es ist einfach so lustig zu sehen wie mit der Zeit alle Erwachsen werden, denn natürlich tauchen auch in Conni 15 die übligen Verdächtigen wie Anna, Billi und Paul auf. Aber es gibt auch ein paar neue Figuren, die sich jedoch problemlos in die Story einfügen.

    Fazit: Band 1 der Conni 15 Reihe hat mir richtig gut gefallen. Ich kann diese authentische Buchreihe allen Mädels ab etwa 12 wärmstens ans Herz legen. Ich hatte sehr vergnügte Lesestunden und gebe deshalb 5 von 5 Sternen.

  8. Cover des Buches Schattenauge (ISBN: 9783473583836)
    Nina Blazon

    Schattenauge

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieses Fantasybuch behandelt Wesen, über die ich noch nie zuvor gelesen habe. Ganz entfernt ähneln sie Werwölfen, aber sie sind doch etwas komplett anderes. Das hat es für mich so spannend gemacht zu lesen.

    Anfangs war ich aber ziemlich verwirrt. Die Schrift ist wirklich seltsam und verändert sich, wenn aus einer anderen Sicht erzählt wird – glaube ich jedenfalls, denn manchmal hat es doch recht willkürlich gewirkt. Es ist schon krass, wie sehr das Aussehen eines Buches den Lesegenuss beeinflussen kann.

    Nichtsdestotrotz war die Geschichte richtig, richtig gut. Mit den Protagonisten kam ich ganz wunderbar zurecht. Die Feinheiten dieser Wesen hat mir besonders gut gefallen. Anders als sonst, wo der Zufall entscheidet, wer ein magisches Wesen ist und wer nicht, kann es hier eigentlich jeder sein. Es hängt von jedem selbst ab, ob er es ruft oder nicht. Auch das habe ich vorher noch nie gelesen und fand es richtig spannend. Da gibt es aber noch so viele besondere Details, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Man muss es einfach gelesen haben.

    Die Message des Buches ist einfach wundervoll. Es geht um Akzeptanz und Selbstliebe. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, diese Themen mit den Fantasyelementen zu verbinden.

    Wenn ihr neugierig auf eine etwas andere Fantasygeschichte seid, solltet ihr auf dieses Buch zurückgreifen. Es verbirgt eine ganz wunderbare Welt, die mehr Leute kennenlernen sollten.

  9. Cover des Buches Wundertüte (ISBN: 9783596031870)
    Susanne Fröhlich

    Wundertüte

     (63)
    Aktuelle Rezension von: uli123

    Die Protagonistin Andrea Schnidt und ihre Familie sind ja bereits aus einigen Vorgängerbänden bekannt. In dem vorliegenden geht es um einen neuen Lebensabschnitt. Ihr neuer Lebensgefährte ist bei ihr eingezogen und es tun sich die typischen Probleme mit dessen Tochter aus erster Ehe auf. Daneben wird mit dem Tod von Andreas Vater und der beginnenden Demenzerkrankung ihrer Mutter ein ernstes Thema angerissen. Es tauchen viele Bekannte aus den Vorbänden auf, besonders amüsant ist insoweit der hesselnde Ex-Schwiegervater. Wie schon bei den früheren Büchern wird man auch hier wieder gut unterhalten.

  10. Cover des Buches Julie und Schneewittchen (ISBN: 9783401506036)
    Franca Düwel

    Julie und Schneewittchen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Julie schreibt Tagebuch und erzählt von den Höhepunkten und Tiefpunkten ihres Alltags. Sie wird selbst ständig davon überrascht, was alles so schief gehen kann, wenn sie versucht zu helfen. Heraus kommt dabei ein herrlich amüsanter Lesespaß voller irrer Wendungen. Die Aufmachung erinnert tatsächlich an ein Teenager-Tagebuch mit Gedankensprüngen und verwirrenden Formulierungen sowie kleinen Skizzen. Glücklicherweise erzählt Julie halbwegs linear und es ist ein Vergnügen ihr zu folgen.

    Julie ist durch ihre herzliche, ungestüme und manchmal unüberlegte tollpatschige Art eine sehr sympathische Protagonistin und Erzählerin, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Einige ihrer Entscheidungen kann ich nicht nachvollziehen, aber ich bin eben auch nicht mehr 12.

    Für Pre-Teenager und darüber hinaus ein herrlicher Spaß.

  11. Cover des Buches Chill mal! (ISBN: 9783841906090)
    Matthias Jung

    Chill mal!

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Die Pubertät. Eine Zeit im Umbruch und eine Herausforderung für die Familie. Und das vermutlich seit der Mensch sich aufrecht durch die Steppen bewegt. Aber jede Generation eröffnet seine eigenen Baustellen, jede Gesellschaft funktioniert anders.

    Von jeder Seite

    Matthias Jung geht in seinem Buch auf viele Aspekte ein. So auch auf die Änderungen in der Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern. Wie sah vor gar nicht mal so langer Zeit die Eltern-Kind-Beziehung aus? Und wie unterscheidet sie sich von der heutigen Zeit. Was treibt die Jugendlichen an und wie sollten Eltern auf das chaotische Verhalten reagieren?

    Ich wette, dass jeder, der ein pubertierendes Kind zu Hause hat, sich an vielen Stellen des Buchs wiederfindet. Und ich wette außerdem, dass viele Eltern mit jüngeren Kindern sich fragen, ob ihr Kind vielleicht verfrüht in die rebellische Phase eingestiegen ist. 

    So oder so erlärt Jung die Pubertät in all ihren Facetten und gibt zahlreiche handfeste Tipps. Dass er nicht nur Pädagoge, sondern auch Comedian ist, erkennt der Leser sehr schnell daran, dass er seine Thesen umgangssprachlich auf den Punkt bringt und so manches Mal (humorvoll) über das Ziel eines klassischen Ratgebers hinausschießt. Was das Buch recht witzig macht und sehr gut die beiden Disziplinen miteinander vereint.

    In einer Zeit, in der Familien mit Einzelkindern zu überwiegen scheinen, werden die meisten (Erziehungs-)Ratgeber auch so geschrieben. Oftmals ist von dem einen Kind die Rede und es wird vollkommen ausgeblendet, dass eine vollkommen andere Dynamik entsteht, wenn Geschwister vorhanden sind. Matthias Jung wirft glücklicherweise auch auf dieses Kapitel einen Blick.

    Fazit

    Ich finde, dass dieses Buch eine gelungene Symbiose von Ratgeber und Humor darstellt. Es ist witzig geschrieben und vermittelt gleichzeitig Wissen und gibt zudem einige handfeste Tipps. Die wichtigsten Themen, die in den entsprechenden Familien mit Sicherheit aufpopen, wurden behandelt und viele (potentielle) Konflikte dargestellt.

  12. Cover des Buches Verdammt gute Nächte (ISBN: 9783737367134)
    Kathrin Schrocke

    Verdammt gute Nächte

     (42)
    Aktuelle Rezension von: KatiKatze
    Die Geschichte ist flüssig erzählt und teilweise auch witzig. Eine nette Sommerlektüre für den Strand. Mir hat allerdings ein weing Tiefgang gefehlt. Die Tatsache, dass Puma und Jojo über KZs sprechen, hat mich da nicht überzeugt und wirkte ein wenig wie der Versuch, Tiefgang hineinzubekommen, wo keiner ist. Aber vielleicht muss das in einem Buch wie diesem auch gar nicht sein. Ich habe zwar hinterher viel übersprungen, weil mir die Handlungen um die Freunde von Jojo zu lang waren, aber die Gedanken zu Sex und die Umgehensweise damit fand ich z.B. gut. Alles in allem kann man dieses Buch gut lesen und lacht zwischendurch auch mal.
  13. Cover des Buches Ich gegen Osborne (ISBN: 9783257242843)
    Joey Goebel

    Ich gegen Osborne

     (106)
    Aktuelle Rezension von: JohnLeeGalt

    "Ich gegen Osborne" spielt an einem einzigen Tag und ist aus der Sicht von James Weinbach geschrieben, welcher in seinen Augen der letzten Vertreter guten Stils, Anstand und echten Werten ist, während die anderen der "großen Hurerei" verfallen. James kämpft für seine Werte und stellt sich diesem Wandel der Zeit, nur um hoffnungslos zu scheitern. 

    Was das Buch so interessant macht, ist dass es meiner Meinung nach nur eine bestimmte Nische von Leuten anspricht und den Großteil wohl eher nicht wirklich zusagt. Ähnlich wie James sehne ich mich nach alten Werten, Stil und Qualität und frage mich daher, wie das Buch von "modernen" Zeitgenossen aufgenommen wird, die wohl laut James zur Gruppe der "großen Hurerei" zählen, aufgenommen wird. 


  14. Cover des Buches Der Pferdeflüsterer (ISBN: 9783746627687)
    Nicholas Evans

    Der Pferdeflüsterer

     (465)
    Aktuelle Rezension von: Bernadette35

    Ich las den "Pferdeflüsterer" von Nicholas Evans mit 21 und 41 (zur Recherche, weil ich auch gerade über Tiere schreibe, allerdings andere), und bin erstaunt, wie sich meine Wahrnehmung geändert hat. Es gibt ja generell keine Bücher, bei denen mir die Filme besser gefallen hätten (tagelanges Kopfkino können einfach nicht in zwei Stunden destilliert werden), so auch hier. Während der gleichnamige Film eine typische Mädchen-/Pferdegeschichte ist, ist das Buch um die Facette der verheirateten Frau, die sich in einen Mann verliebt und von der eigenen Tochter aufgedeckt wird, reicher. Im Film wird dies zwar auch angedeutet, im Buch jedoch viel besser herausgearbeitet und auch ohne kitschiges Ende - sondern mit sehr dramatischem, das mich ebenso berührt wie damals. Seltsam, dass ich mit strengen Moralvorstellungen einer 21 jährigen die Geschichte anders sah als mit der doch gestiegenen Lebenserfahrung mit 41, wo ich die Konflikte jeder einzelnen Figur viel besser verstehen kann. Schön finde ich auch hier, dass sich die Liebesgeschichte sehr langsam "aufheizt" und man auf die wunderschön stimmig herausgearbeiteten Liebesszenen fast 350 Seiten lang warten muss - ich mag es viel lieber, wenn Autoren diese nicht zu früh "ins Rennen werfen". Wer Pferde nicht mag, dem ist das Drumherum vielleicht zu viel, generell jedoch eine zeitlos-weise Mutter-Tochter-Geschichte, in der die Beziehung zwischen den Menschen eine größere Rollen spielt als die zwischen Menschen und Pferden.

  15. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783570311950)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (4.858)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Tote Mädchen lügen nicht
    Ich habe ein Paar Folgen im Fernsehen gesehen und als ich das Buch bekommen hatte, hatte ich mich sehr gefreut.

    Das Cover in rot mit den Neon grünen Streifen und der schwarzen Schrift fand ich ganz gut.

    Es wurde um die Serie so ein Hype gemacht, also habe ich es gelesen und war nicht wirklich von dem Buch überzeugt.

    Der Protagonist Clay bekommt 13 Kassetten (MC's), darauf hört er die Stimme seines verstorbenen Schwarms Hannah. Diese hat sich das Leben genommen. Sehr viele haben an ihrem Tod Schild.

    Der Schreibstil hat mich sehr überrascht, denn er ist sehr kurz angebunden. Teilweise wirken die Sätze wie abgeschnitten. Die zwei Zeiten sind aber gut verknüpft worden.

    Gereizt hat eigentlich nur, inwiefern Clay mit Hannahs Tod zu tun hat. Hannah bringt sich sogar selbst in Situationen, die ihr einen Grund geben soll, sich ihr Leben zu nehmen. Das ist aber gut erklärt. 3 von 5 Sternen 🌟.

  16. Cover des Buches Der Duft des Sommers (ISBN: 9783442474936)
    Joyce Maynard

    Der Duft des Sommers

     (62)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    Henry ist 13 Jahre alt, als der gesuchte Schwerverbrecher Frank Chambers über das Feiertagswochenende des Labour Day bei ihm und seiner Mutter unterschlüpft. Sein Leben dreht sich um typische Teenagerprobleme, wie die neue Familie seines Vaters und die Entdeckung seiner eigenen Sexualität. Doch an diesem Wochenende ändert sich für ihn und seine eigenwillige und isolierte Mutter alles. Mit Frank scheinen sie plötzlich eine richtige Familie zu sein…

    Meine Meinung:

    Am Anfang hatte ich die Befürchtung, dass Buch könnte mir nicht gefallen. Die wörtliche Rede wird nicht in Anführungszeichen gesetzt, was ich überhaupt nicht mag, weil ich das immer sehr schwierig zu lesen finde. Nach einer Weile gewöhnt man sich jedoch daran und kann dann auch bei Dialogen gut unterscheiden, wer wann spricht.

    Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn daran wenig überraschend war. Irgendwie war durch den Klappentext schon klar, worum es in dem Buch geht. Lediglich über das Ende war ich mir nicht sicher, ob Frank nun gefasst wird oder nicht. Es ist aber auch gar nicht nötig, dass die Geschichte Überraschungen bereithält. Der Schreibstil ist sehr einnehmend, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich kann gar nicht viele Worte über das Buch verlieren, man sollte es einfach selbst lesen und entdecken.

    Fazit:
    Eine schöne Liebesgeschichte, die vor allem durch den fesselnden Schreibstil überzeugt.

    Verfilmung:

    "Der Duft des Sommers" wurde 2013 unter dem Titel "Labor Day" mit Josh Brolin und Kate Winslet in den Hauptrollen verfilmt.
  17. Cover des Buches Der Sommer ohne Männer (ISBN: 9783499255861)
    Siri Hustvedt

    Der Sommer ohne Männer

     (148)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Durch die stetigen intellektuellen Abschweifungen wirkt die eigentliche Geschichte sehr abgehackt und gespalten und das Vergnügen an der Geschichte geht mit fortschreitendem Lesen etwas verloren.

    Mia, von ihrem Ehemann Boris verlassen, um eine „Pause“ in der über dreissigjährige Ehe einzuschalten, unterrichtet pubertierende Mädchen in lyrischen Texten und verbringt einen Sommer in der Nähe des Altersheims ihrer Mutter mit den „Schwänen“, wie sie die Altersgenossinnen derselben nennt. Ihre einzige Tochter, enttäuscht von ihrem Vater und in Sorge um die Mutter, will als Detektivin die wahren Gründe für dessen Auszeit erfahren. Die ganze Story wirkt streckenweise konstruiert und ist dann mühsam zu lesen. Gegen Ende des Buches verdichten sich die Gedankengänge wieder zu einer stringenten Handlung.

    Nach dem sehr gelungenen Roman „Die unsichtbare Frau“ war diese Erzählung eher etwas enttäuschend, wenn auch nicht total uninteressant für mich. Ein Roman, den man jedoch schnell wieder vergisst.

  18. Cover des Buches Ein letzter Sommer (ISBN: 9783548610412)
    Steve Tesich

    Ein letzter Sommer

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Duffy

    Daniel Boone Price ist ein 17jähriger High-School Absolvent in einer amerikanischen Kleinstadt. Vor dem Absprung in ein erwachsenes Leben steht ein ereignisreicher Sommer. Seine beiden besten Freunde orientieren sich und das hat Auswirkung auf das Zusammensein der Jungs, der Vater kämpft mit dem Krebs und verliert. Doch die größte Herausforderung ist die Liebe zu einem unergründlichen Mädchen namens Rachel. Es ist nicht die einfache, unkomplizierte Sommerliebe. Es geht tiefer und das in einer Zeit, in der Daniel noch nicht richtig damit umgehen kann. Am Schluss des Sommers haben alle einen Weg gefunden, auf dem sie weitergehen.

    Eine 500seitige Sommerromanze  ist das nicht, zu existenziell sind alle Erzählstränge ausgerichtet. Weitab davon, dass Leben nach der Schulzeit zum Abenteuer zu machen, geht Tesich ganz tief in die Psychologie des Heranwachsens und schreibt ein Drama um Liebe und Werte, das alles enthält, das einem Jugendlichen passieren kann. Krankheit, Liebe, Zukunftsangst und Bewältigung der Gegenwart, Orientierung. Tesich schreibt spannend, verbindet Melancholie, Tränen, Freude, Übermut und Resignation zu einer gelungenen Geschichte über die Herausforderungen an ein jugendliches Leben im Übergang. Es ist ein schöner Roman, kann man sagen, denn er hat mehr versöhnliche Momente als Härten. Das Ende bestreitet der Autor mit einer stilistischen Überraschung und löst so vieles auf, was den Leser das ganze Buch über als mögliche Frage begleitet.

    Es ist wirklich schade, dass der Autor nur 53 Jahre alt geworden ist und nur zwei Romane hinterlassen hat. In jedem Fall sein auch sein zweites Werk "Abspann" empfohlen. 

  19. Cover des Buches Läuft bei uns (ISBN: 9783499274268)
    Steffen Weinert

    Läuft bei uns

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Petzipetra
    Eine 4 die bringt seine geliebte Tochter nach Hause.
    Das gibt es doch nicht. 
    Das gab es doch noch nie!
    Da stimmt was nicht...
    Sebastian muss sich sofort auf die Suche nach dem Grund machen.
    Dieser ist aber schnell gefunden.
    Seine Tochter ist hochbegabt und natürlich mit der gewöhnlichen Schule unterfordert.
    Leider sieht das nur er so...

    Interessante Anekdoten einer Vater Tochterbeziehung. Für zwischendurch ein angenehmes Buch.
  20. Cover des Buches Doktorspiele (ISBN: 9783960873549)
    Jaromir Konecny

    Doktorspiele

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Kuhni77

    INHALT:


    Andi ist ein typischer Teenager in der Pubertät. Er hat nur noch eins im Kopf: Mädchen, Mädchen, Mädchen. Im Moment findet er ja Kati sehr gut, doch dann kommt Lilli zu Besuch. Lilli ist seine Cousine, die er schon lange nicht mehr gesehen hat. Das letzte Mal waren sie 6 Jahre alt und spielten Doktorspiele. Die Frage:„Sind die alle so klein?“ konnte er bis heute nicht vergessen.


    Jetzt steht Lilli nach 10 Jahren wieder vor ihm – inzwischen mit Himmelsaugen und tollen Brüsten. Sofort ist Kati vergessen und auch seine Fußballmannschaft ist im völlig egal. Von nun an zählt nur noch Lilli. Ihr will er endlich beweisen, dass er kein Schlappschwanz ist.


    Dafür nimmt er so einiges in Kauf …


    INHALT:

    Das Buch ist recht dünn und dadurch schnell gelesen. Hätte es mehr Seiten gehabt, weiß ich nicht, ob ich es zu Ende gelesen hätte. Andi war mir einfach zu hormongesteuert und die Sprüch doch ziemlich derb. Ich war leider irgendwann nur noch genervt von ihm. Stellenweise war die Geschichte auch mal lustig, aber konnte mich letztendlich nicht überzeugen.

    Ich habe schon andere Geschichten rund um die erste Liebe gelesen, die haben mir besser gefallen.

    Für diese Geschichte und den Humor war ich dann wohl doch zu alt.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Jungs in der Pubertät wirklich so ticken. Ich kenne auf jeden Fall keine, die so sind wie Andi oder sie können sich sehr gut verstellen.


    Andi ist ziemlich hormongesteuert und denkt nur an – Mädchen, Brüste und den ersten Sex. Er befriedigt sich ständig selbst und will einfach nur Lilli ins Bett bekommen. Er wollte einfach nur seine Ehre retten und beweisen, dass nicht nur er gewachsen ist.

    Ja, die Geschichte sollte humorvoll werden, aber mir wäre es lieber gewesen, wenn man auch von Gefühlen gelesen hätte. So war es einfach nur alles dafür tun, damit er Lilli ins Bett bekommt und endlich sein erstes Mal erlebt hat.


    Das Buch wurde verfilmt und lief im August 2014 in den deutschen Kinos.


    FAZIT:


    Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.


  21. Cover des Buches Tatsächlich 13 (ISBN: 9783864300257)
    Heike Abidi

    Tatsächlich 13

     (58)
    Aktuelle Rezension von: books4ever_78

    Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und auch sehr locker. Obwohl es einfach geschrieben war, wirklich top ;)

    Es wurde gut beschrieben und echt für die Altersgruppe perfekt! Vielleicht hätte man hin und wieder etwas noch ausbauen können!

    Wie es im Buch beschrieben worden ist wirkte echt real und ich glaube im Leben einer 12 jährigen läuft es ähnlich. Vielleicht war es etwas übertrieben, dass sie selbst dauernd einen jungen hatte den sie anbeten, ich weiß das ich definitiv nicht dauernd geschwärmt habe, in dem Alter ;) Aber es gibt sicher diese und solche.

    Der Inhalt war super umgesetzt und wüsste an sich nicht was man besser machen könnte punkto Inhalt ;)

    Besonders gut gefielen mir die Blockeinträge, sie waren super für zwischendurch und man freute sich auch immer auf einen Neuen, also ich zumindest. Das Leben der Mitmenschen war auch ziemlich real.

    Ich hatte ein klares Bild vor Augen, es war gut beschrieben und die einzelnen Szenen brachten mich oft zum Schmunzel, wenn nicht sogar zum Lachen ;)

    Die Charaktere mochte ich sofort auch wenn sie manchmal etwas nervig waren, weil sie halte doch keine Erwachsenen sind. Die Gedanken der Kids waren sehr gut ausgeführt und man fühlt sich auch in dem Alter mit einem mal ;)

    Klare Leseempfelung ab 12!

  22. Cover des Buches Junge rettet Freund aus Teich (ISBN: 9783499266683)
    Heinz Strunk

    Junge rettet Freund aus Teich

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Schon lange wollte ich mal ein Buch von Heinz Strunk lesen und mit „Junge rettet Freund aus Teich“ habe ich einen biografischen Roman erwischt, der sich vielleicht nicht sonderlich überraschend äußert, wie ein 6-, 10- oder 14-jähriger Junge in den Tag hineinlebt und denkt, aber doch den Charme trägt, der sich auch bei Meyerhoff, oder Knausgard finden lässt. Auch wenn die beiden letzteren mir mehr gefallen, war diese persönliche Geschichte teilweise anrührend, teilweise eklig, erschreckend und offen.

    Heinz Strunk wächst ohne Vater auf. Er lebt mit seiner Mutter, die selbst als Musiklehrerin wenig Geld verdient bei deren Eltern in einem Haus. Er liebt seine Großeltern und vor allem seine Oma, die ihm täglich Kuchen backt. Er hat viele Freunde und erinnert mit so einfachen Fragen wie „Kann Axel kommen?“ an die eigene Kindheit, als man ebenso an den Türen der anderen klingelte, um zusammen spielen gehen zu können. Heinz Strunk macht Quatsch wie viele Jungs. Er raucht zu früh, stiehlt sich aus dem Haus, um Alkohol zu trinken, bricht auf ein Grundstück ein, um baden gehen zu können und lügt seine Erziehungsberechtigten an. Kein besonders überraschendes Verhalten. Am Rande wird klar, dass seine Mutter echt Probleme hat, ich tippe auf Depressionen. Auch in der Schule quält er sich mehr, als dass er Freude hat. Zu einem Abenteuer werden die Besuche bei seiner Großtante. Strunk ist ein Stadtkind, das aus Hamburg kommt. Die Großtante wohnt auf dem Land. Dort trifft er auf Manfred, ein Kind von Bauersleuten, den er zwar nicht besonders helle findet, mit dem er aber so viele Dinge erlebt, sodass er gar nicht mehr zu Hause sein will.

    Charmant geschrieben ohne die schmerzlichen oder peinlichen Dinge im jungen Leben auszulassen begleitet der Leser Heinz Strunk zwischen 6 und 14 Jahren. Nett gemacht, ich fühlte mich gut unterhalten.

  23. Cover des Buches Mit dir an meiner Seite (ISBN: 9783453534193)
    Nicholas Sparks

    Mit dir an meiner Seite

     (1.424)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Es ist mein Lieblingsroman von Sparks. Das besondere an diesem Roman für mich war, die schwere Tochter-Vater-Beziehung. Bevor das Drama von Ronnies Eltern begang, liebte sie ihren Vater und komponierten und spielten sie gemeinsam am Klavier. Beide hatten einen guten Draht in der Musiksprache.

    Anschließend rebellierte Ronnie und machte alles was schlecht ist. Ein typisches Verhalten für manche Teenagers, die mit Trennungen der Eltern nicht klar kommen und "dumme Sachen machen".

    Als die beiden Geschwistern ihren Vater über Sommer bleiben, war für mich diese Wendung und Gefühle von Ronnie sehr emotional, tiefergreifend, wie sie ihren Vater hasste, Freundschaft mit Blaze & Will knüpfte, Schildkröten vor den Waschbären retten. Jonas bestechen, dass er ihrem Vater nicht sagt, wo sie steckt, vertrauen der Geschwister & zusammenhalten.

    Ihre Liebe zu Will, mochte ich ebenso, warum seine Eltern schwierig sind, wird gut erklärt.

     Seinem Freund Scott, der in schlimmen Dingen verwickelt ist und ihn unterstützt.

    Vertrauen aufbauen zum Vater, seine Krankheit akzeptieren und ihre Fehler gut machen und einfach für ihren Vater da sein, bis zum Schluss.

    Deshalb liebe ich dieses Buch von N. Sparks, weil seine Geschichten auf persönliche Begebenheiten basieren und daraus einen Roman schreibt, besonders bei Familienbeziehungen.

  24. Cover des Buches Die Anatomie des Erwachens (ISBN: 9783442748945)
    Eleanor Catton

    Die Anatomie des Erwachens

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Zalira
    Zu Beginn des Buches habe ich wirklich sehr lange gebraucht bis ich überhaupt etwas verstanden habe, man erfährt zwar von Victoria und dem Skandal, jedoch steht Victoria selbst gar nicht im Fokus der Geschichte und taucht auch nur selten auf. Gerade mit den Figuren hatte ich bis zum zweiten Drittel große Probleme, als Leser erhält man zwar ein paar Namen und Beschreibungen, dadurch dass die Handlung oft hin und her springt ist es unglaublich schwierig sich die Charaktere als Personen vorzustellen und zu merken, erst später reihen sich diese in die Geschichte und Handlung ein.
    Das ganze Buch hat dabei zwei Erzählstränge, die erst mit der Zeit ineinander greifen. Etwas das mich jedoch ab der ersten Seite begeistern konnte war Eleanor Cattons einmaliger Erzählstil. Sie schafft es mit einer beeindruckenden Rhetorik ungewöhnliche Thesen aufzustellen, die einen sprachlos und tief in Gedanken versunken zum mehrmaligen Lesen eines Absatzes bringen.

    "Das Saxofon spricht die Sprache des Undergrounds, die ermattete, melancholische Sprache des Halbdunkels – schmutzig und sexy und verschwitzt und hart. Es ist die Sprache der Waisen und Bastarde und Huren." (S. 74)

    Der Mittelteil der Geschichte ist sehr spannend und ab dem Zeitpunkt, ab dem die wichtigsten Personen bekannt sind, wird man von der Handlung vollkommen mitgerissen. Die einzelnen Puzzleteile an Information fügen sich langsam zusammen und die Beziehungen der Charaktere untereinander rücken mehr und mehr in den Fokus. Die Beschreibung einzelne Szenen werden als Theaterstück inszeniert, bei dem eine Person im Scheinwerferlicht zu leiser Saxofonmusik erzählt was passiert ist. Gerade hierbei merkt man den guten Schreibstil, der es auf beeindruckende Weise schafft in einem Buch Theater und Musik miteinander zu verknüpfen.
    Allerdings muss ich sagen, dass mich der Schluss dann wiederum enttäuscht hat. Von der ersten Seite an habe ich das Buch als ein großes Rätsel gesehen, das es zu lösen gilt. Weil größten Teils alles sehr verwirrend ist, war ich lange auf der Suche nach dem roten Faden. Den ich dann irgendwann glaubte gefunden zu haben, um am Ende doch wieder verwirrt da zu sitzen. Mir wurde die Mischung aus Theater und Handlung zu abstrakt und auch wenn die Autorin gekonnt mit Anspielungen und Wahrheit spielt, endet das Buch für meinen Geschmack zu offen. Als Leser – zumindest in meinem Fall – bleibt man mit Kopfschmerzen zurück, sodass der letzte Satz des Buches es genau trifft..

    "[…] ich wäre glücklich, wenn du mir einfach genügend Fakten erzählen würdest, damit ich es mir vorstellen kann. Damit ich es mir nacherzählen kann. Damit ich mir vorstellen kann, ich wäre wirklich dabei gewesen." (S. 398)

    Nachdem ich schon mit „Die Gestirne“ von Eleanor Catton etwas Probleme hatte, wollte ich aber nochmal ein Buch der Autorin ausprobieren. Nun bin ich hin und her gerissen, und kann mich nicht entscheiden ob ich das Buch furchtbar oder genial finde. Die Autorin schafft auf kreative Weise ein Spiel mit Rollen und Sexualität. Obwohl ich das Buch teilweise unglaublich beeindruckend finde und froh bin es gelesen zu haben, kann ich doch keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Eigentlich 2,5 Sterne.

    Abschließend noch ein Dankeschön an den Random House Verlag, der mir freundlicherweise das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Der Wert der eigenen Meinung ist jedoch sehr wichtig und meine Meinung bleibt unbeeinflusst.

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