Bücher mit dem Tag "putzfrau"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "putzfrau" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783949609008)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

    (3.130)
    Aktuelle Rezension von: Bookworm26

    Passagier 23 ist für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – ein absoluter Favorit! Schon von der ersten Seite an wird man komplett in die Geschichte hineingezogen. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet; man bekommt das Gefühl, jeden einzelnen Passagier wirklich zu kennen.

    Besonders gefallen hat mir, wie alle Handlungsstränge und Figuren harmonisch zusammengeführt werden. Man fiebert mit, versucht selbst zu rätseln und fühlt die emotionale Tiefe der Geschichte. Für alle, die psychologisch spannende Thriller mit einer dichten Atmosphäre, cleveren Wendungen und unvergesslichen Charakteren lieben, ist Passagier 23 ein absolutes Muss.

  2. Cover des Buches The Mister (ISBN: 9783442490240)
    E. L. James

    The Mister

    (265)
    Aktuelle Rezension von: Karina_Sofia_Rodrigues

    Leider konnte mich The Mister von E. L. James nicht überzeugen. Die Handlung wirkte auf mich sehr vorhersehbar: Ein wohlhabender junger Mann verliebt sich in eine Frau mit schwieriger Vergangenheit und bescheidenen Verhältnissen – ein Plot, der in ähnlicher Form schon häufig erzählt wurde.

    Was mir besonders gefehlt hat, war der Tiefgang der Charaktere. Maxim, der Protagonist, erscheint zu Beginn als typischer Macho, der sich regelmäßig mit wechselnden Frauen trifft. Als plötzlich Alessia in sein Leben tritt, ändert er sein Verhalten von einem Moment auf den anderen – für mich nicht nachvollziehbar und wenig glaubwürdig.

    Auch Alessia konnte mich als Figur nicht überzeugen. Ihre schüchterne, unterwürfige Art machte es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Dass ausgerechnet Maxim von ihr fasziniert sein soll, wirkte auf mich eher konstruiert als authentisch. Die Entwicklung ihrer Beziehung blieb für mich flach, die angedeutete Spannung und Erotik zwischen den beiden kam bei mir kaum an – vieles wirkte eher langatmig und wenig fesselnd.

    Hinzu kommt, dass sich die eigentliche Handlung erst sehr spät entfaltet – erst zur Hälfte des Buchs kommt überhaupt Bewegung in die Story. Das war mir persönlich deutlich zu spät, um mich noch mitreißen zu können.

    Insgesamt hat mich The Mister leider nicht abgeholt. Es fehlte an emotionaler Tiefe, glaubwürdiger Entwicklung und echter Spannung.


  3. Cover des Buches Obsessed: Bis du mein bist (ISBN: 9783961154326)
    Don Both

    Obsessed: Bis du mein bist

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Rupp

    Ich bin mir nach dem Lesen immer noch nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Grundsätzlich hat mir die Geschichte jedoch gut gefallen vor allem, weil sie mehr bietet als nur eine Liebesgeschichte.


    Besonders positiv hervorzuheben ist die Protagonistin Olivia. Dass sie bereits Mutter ist und mit Riley ein wirklich wundervolles Kind hat, verleiht der Geschichte Tiefe und Authentizität. Es geht nicht nur um ihr Liebesleben, sondern auch um ihren Alltag als alleinerziehende Mutter: den Spagat zwischen Arbeit, Verantwortung und fehlenden beruflichen Perspektiven aufgrund eines nicht vorhandenen Abschlusses. Die vielen Herausforderungen, denen Olivia sich stellen musste, haben sie zu dem Menschen gemacht, der sie heute ist und genau das macht sie so greifbar und sympathisch. Auch wenn sie vllt etwas naiv ist. 


    Ihre Anziehung zu toxischen Männern wird durch ihre Vergangenheit, insbesondere durch ihren Ex-Partner, nachvollziehbar dargestellt. Keaton hingegen ist eindeutig anders. Er tritt als Beschützer auf, zeigt ehrliches Interesse an Olivia und kümmert sich aufrichtig um ihren Sohn und genau das ist etwas, das man beim Lesen sehr schätzen lernt.


    Dennoch habe ich mit Keatons Charakter meine Schwierigkeiten. An manchen Stellen ist sein Verhalten einfach zu viel. Aussagen und Dynamiken wie „Du gehörst mir“ mögen im Kontext des Genres für manche reizvoll sein, wirken aber stellenweise übergriffig. Die Art, wie er Olivia Vorschriften macht und sie behandelt, überschreitet für mich persönlich Grenzen.


    Sehr gelungen fand ich hingegen, dass auch Keatons Vergangenheit beleuchtet wird. Seine Motivation, seine inneren Konflikte und vor allem seine tiefsten Geheimnisse werden nachvollziehbar aufgebaut und verleihen seiner Figur zusätzliche Tiefe.


    Das Ende deutet klar auf eine Fortsetzung hin. Es verspricht mehr, wirkt jedoch nicht wirklich offen, sondern eher wie ein vorbereitender Abschluss für den nächsten Band.


    Fazit


    Obsessed ist eine emotional vielschichtige Geschichte mit einer starken Mutterfigur und interessanten Charakteren. Trotz einiger kritischer Aspekte insbesondere in der Beziehungsdynamik bleibt das Buch fesselnd und macht neugierig darauf, wie es weitergeht.

  4. Cover des Buches Tage wie Salz und Zucker (ISBN: 9783499268670)
    Shari Shattuck

    Tage wie Salz und Zucker

    (158)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Im Mai 2016 war ich unterwegs nach Zürich mit der Bahn. Um mir die Fahrtzeit angenehm zu gestalten, habe ich folgendes Buch gelesen:

    Tage wie Salz und Zucker

    Wie mir das Buch gefallen hat, kann man jetzt nachlesen.

     

    Die Freundschaft zweier ungleicher Frauen – oder: die Handlung:

    Ellen Homes ist stark übergewichtig und findet sich unattraktiv. Deswegen freut sie sich, einen Job zu haben, bei dem sie nachts arbeiten muss. Sie putzt in einem Supermarkt.

    Selten kommt sie unter Menschen. Dafür verschanzt sie sich gerne in ihrer kleinen Wohnung und beobachtet durch ein Fenster, was ihre Nachbarn machen.

    Eines Tages verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie lernt Temerity kennen, eine junge charismatische Frau, die blind ist. Ein Mann entreißt ihr ihre Handtasche, will fliehen – und Ellen stellt ihm ein Bein, als sie das gesehen hat. Der Mann stürzt, und Temerity bekommt ihre Handtasche wieder. Sie ist interessiert zu wissen, wer den Handtaschenraub verhindert hat. Ellen und Temerity unterhalten sich miteinander und beginnen von da an, sich immer wieder zu treffen.

    Von da an versuchen sie, ihre Welt und die Welt ihrer unmittelbaren Umgebung etwas angenehmer zu gestalten. Ellen weiß beispielsweise, dass Nachbarin Cindy ein Kind erwartet, aber nicht für das Kind wird sorgen können. Ein wohlhabendes Anwaltsehepaar ist interessiert daran, das Kind zu adoptieren – möchte aber einen Rückzieher machen, als sie erfahren, dass das Kind einen Vater mit afrikanischem Migrationshintergrund hat. Und hier kommen Ellen und Temerity ins Spiel, die versuchen, Cindy zu helfen, aus ihrer Ausweglosigkeit herauszukommen.

    Auch in Ellens Job läuft nicht alles zum Besten. Kollegin Irina kümmert sich um ein Kind, um das sie sich nicht kümmern will – und wird noch zusätzlich vom Chef erpresst. Als Ellen bemerkt, dass der Chef in zwielichtige Geschäfte verwickelt wird, startet sie eine Aktion, um Irina zu helfen…

     

    Fast schon ein modernes Märchen – oder: meine Leseerfahrung:

    Das Buch lässt sich leicht lesen, dank der vielen Dialoge und der oft spannenden Handlung. Einen Ich-Erzähler findet man nicht in dem Buch, und alles ist in der Vergangenheit verfasst – so wie viele Leser es gerne haben.

    Sympathisch sind auch beide Hauptcharaktere – Ellen und Temerity – und ihr näheres Umfeld. So hat Temerity einen Bruder, namens Justice, und einen Hund, namens Wicht. „Wicht“ – diesen Namen für einen Hund finde ich außergewöhnlich. Genauso wie den Namen „Maus“ für den Kater von Ellen.

    Sicherlich läuft vieles in dem Roman zu glatt, zu berechenbar – und ich sagte mir oft beim Lesen, dass manche Ereignisse nicht so laufen können, wie sie im Buch laufen. Wie können beispielsweise wildfremde Menschen andere Menschen in einem Krankenhaus besuchen, ohne dass andere Leute Verdacht schöpfen?

    Andererseits sehe ich diesen Roman als modernes Märchen. Die Freundschaft zwischen Ellen und Temerity hat Auswirkungen auf das Leben der beiden. Und zwar im positiven Sinne. Ellen merkt auf einmal, dass üppiges Essen nicht alles ist im Leben, und man auch von Obst und Gemüse  satt werden kann. Das hat sie durch Temerity gelernt, die sie zum Essen eingeladen hat. Ellen merkt auch, dass sie sich nicht verstecken muss – es gibt durchaus Menschen, die sie als sympathischen Menschen wahrnehmen, ohne zu sehr auf Äußerlichkeiten zu achten. Sie lernt viel durch die Gespräche mit Temerity, die zwar nicht sehen kann, aber deren andere Sinne so gut ausgeprägt sind, dass sie Menschen sehr gut beurteilen kann.

    Mir hat dieses Buch gut gefallen – es ist kurzweilig, hat aber doch auch Tiefgang. Die Idee, wie man das Leben anderer ein bisschen glücklicher machen kann im Rahmen seiner Möglichkeiten, ist zwar schon alt – aber immer noch aktuell. Man sollte sie auf sein ganzes Leben anwenden.

     

    Mein Fazit:

    Das Buch „Tage wie Salz und Zucker“ von Shari Shattuck ist ein gut und leicht zu lesender Roman über zwei unterschiedliche Frauen, die versuchen, das Leben einiger Nachbarn im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein bisschen besser und glücklicher zu machen.

    An einigen Stellen war mir die Handlung in dem Buch jedoch zu glatt und zu unwahrscheinlich – deswegen ziehe ich auch einen Stern ab.

    Ich vergebe dem Buch „Tage wie Salz und Zucker“ vier Sterne und empfehle es weiter.

     

     

     

  5. Cover des Buches The Shape of Water (ISBN: 9783426523070)
    Guillermo del Toro

    The Shape of Water

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schuster

    Allerdings fande ich Elisa wirklich toll und konnte mich gut in Sie hineinversetzen, mir hab der Geschichtenaufbau  auch gut gefallen und ich fande Elisa ihren Ehrgeiz und Mut sehr beachtenswert,  auch Zelda hat  wirklich einen tollen Charakter und auch ihr handeln  und ihren Mut zu sehen war sehr toll 

    Allles in allem eine gutbe Geschichte aber als Buch konnte sie mich nicht abholen was aber nicht heißen soll, dass das Buch Schlecht ist.

  6. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Tina Dreher

    Die Leopardin

    (357)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Es geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.


    Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.

  7. Cover des Buches Die weiteren Aussichten (ISBN: 9783036959474)
    Robert Seethaler

    Die weiteren Aussichten

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der Roman erschien 2008. Herbert Szevko, ein langer, schlaksiger junger Mann, betreibt mit seiner Mutter eine Tankstelle in der Provinz. Eine junge Frau, Hilde Matusovsky, im Gegensatz zu Herbert eher dicklich, auf einem Fahrrad taucht auf und bringt die langsam dahinplätschernde Welt Herberts gewaltig durcheinander. Hilde Es beginnt eine Liebesgeschichte mit allerlei Hürden und Schwierigkeiten.

    Sowohl das Szenario, die Liebe zwischen zwei einfachen, im Grunde benachteiligten, aber liebenswürdigen Menschen, als auch die Darstellung der Romanze und viele Formulierungen haben mich an die Romane von Wolf Haas erinnert. Diese Art, Geschichten zu erzählen, scheint eine österreichische Spezialität zu sein. Jedenfalls kenne ich keinen deutschen Schriftsteller, der Ähnliches erschafft. Das Buch kommt mit ganz wenigen Personen und fast ohne Namen aus. Selbst der Name der Mutter, die doch eine der Protagonistinnen ist, wird erst auf Seite 210 enthüllt. Überhaupt scheinen mir die Namen irgendeine tiefere Bedeutung zu haben, da sie recht ungewöhnlich gewählt sind und zumal ein Hase denselben Vornamen erhält wie ihn der Autor trägt. Aber erschlossen hat sich mir das nicht, auch nicht nach einiger Recherche im Netz. 

    Das Buch startet direkt mit wunderbar formulierten Sätzen, u.a. „Wo nämlich die Normalität beleidigt ist, kann die Pädagogik einpacken.“ (Goldmann Tb, 5. Aufl. 04/2010, S. 10)

    Solche witzigen, amüsanten, nach meinem Gefühl genialen Formulierungen ziehen sich durch das ganze Buch, weshalb ich gerne ein paar zitieren möchte, da sie das Buch im Grunde charakterisieren und ausmachen.

    Als Hilde einmal erschöpft einschläft, formuliert Seethaler das mit den Worten „… und ist nicht einfach in den Schlaf gefallen, sondern kopfüber hineingestürzt.“ (ebd., S. 204)

    „Über die individuellen Motivationen von Wieseninsekten können auch die ehrgeizigsten Naturwissenschaftler eigentlich nur spekulieren." (ebd., S. 282)

    „Im Polizeirevier auf der Marktgemeinde haben verschiedene Amtshandlungen stattgefunden, Telefonate, Verhöre, Feststellungen, Niederschriften, Abschriften, Durchschriften.“ (ebd., S. 286) 

    Am Ende frage ich mich, ob da Robert Seethaler Wolf Haas Stil kopiert hat, oder Wolf Haas den von Robert Seethaler und komme zu dem Schluss, dass das völlig wurscht ist, denn der Unterhaltungswert ist in beiden Fällen ziemlich hoch. Was ich zu kritisieren habe, ist einzig der Teil über die Suche nach einem Krankenhaus mit Mutter und Hilde auf der Liege, der mir zu slapstickhaft geraten ist. Vier Sterne.

  8. Cover des Buches Das lügenhafte Leben der Erwachsenen (ISBN: 9783518471685)
    Elena Ferrante

    Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    Ein junges Mädchen, mitten in der Pubertät, hört vom eigenen Vater, dass ihr Gesicht gerade hässlicher würde. Angeblich ähnele sie immer mehr einer verhassten Tante. Trotz oder gerade wegen dieser Beleidigung fühlt sich Giovanna, das Mädchen, um so mehr zu jener Tante hingezogen. 

    In diesem familiären Netz entfalten sich etliche Lügen der Erwachsenen, treten lange aufrecht erhaltene Beziehungen zutage und schließlich entstehen neue Dramen.

    Wir lesen von einer Zeit der Pubertät, in der manchmal mehr geschieht, als man je erwartet hat. Elena Ferante bringt uns, wie in all ihren Büchern, ganz nahe an die Protagonistinnen und Protagonisten heran. Vielleicht ist diese Nähe das, was ihre Bücher so besonders macht. Die deutsche Übersetzung von Karin Krieger trifft mit ihrer Sprache genau den passenden Stil.

    Mich hat das Buch, wie alle anderen Titel, die ich von Elena Ferante kenne, aufs Neue sehr begeistert. 

  9. Cover des Buches Es gibt ein Sterben nach dem Tod (ISBN: 9783709979761)
    Tatjana Kruse

    Es gibt ein Sterben nach dem Tod

    (63)
    Aktuelle Rezension von: LilienZauber88

    Ich gebe zu: Der Einstieg fiel mir etwas schwer. Vielleicht lag’s am Wetter, vielleicht an meiner mentalen Stimmung - aber dann, zack, hatte mich das Buch. Und wie! Tatjana Kruse schafft es mal wieder, ein Feuerwerk aus Witz, Sarkasmus und schrullig-liebenswerten Charakteren zu zünden. Ich musste oft lauthals los lachen. Und glaubt mir: Ich lache selten laut beim Lesen.

    Die Story ist herrlich schräg, dabei absolut stimmig umgesetzt und mit einem Twist, der mich tatsächlich überrascht hat (und das passiert mir nicht oft). Die Dialoge? Zum Niederknien!

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Sprecherin macht ihre Sache wirklich großartig. Sie ist wirklich ein Volltreffer. 🐆

    Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, frech, charmant - typisch Kruse eben. Ich liebe einfach ihre Bücher und hoffe, es kommt bald mehr.

    Fazit: Wer schräge Krimis mit Herz, Humor und etwas paranormalem Flair liebt, wird hier bestens bedient. Ich wünsche mir dringend eine Fortsetzung, meine Lachmuskeln auch.

    5 von 5 schaurigen Geistern äh Sternen 👻👻👻👻👻

  10. Cover des Buches When I'm Gone – Verloren (ISBN: 9783492307031)
    Abbi Glines

    When I'm Gone – Verloren

    (279)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Keine Leseempfehlung (für Leute über 25 Jahre)

    Datum : 25.06.2025


    ✨Handlung✨

    Armes, schüchternes Mädchen und Steinzeitmann finden sich. 


    ✨Protagonisten✨

    Charaktere : 2 / 5

    Ich Tarzan, du Jane. Ach ne, die beiden hießen ja Mase und Reese. Er, der fürsorgliche und übergriffige Neandertaler (na aber immerhin hat er es zugegeben) und sie die gebrochene und schüchterne Mausi. Okay, ihr Background war wirklich das Tiefste in der Geschichte.


    ✨Setting✨

    Unterhaltung : 1 / 5

    Sehr oberflächlich außer Reese ihre Vergangenheit. Kurzes, plexiglastransparentes Drama. Fands nicht mal süß. Hab’s durchgelesen und werde es jetzt verschenken. Ach, es spielt in Amerika. 


    ✨Schreibstil✨

    Spannung : 1 / 5

    Flüssiger Schreibstil. Hab allerdings ein paar Seiten nur überflogen weil halt nicht viel passiert ist, außer ein bisschen Liebesdudelei. Bei den Spice Szenen musste ich tatsächlich lachen 🤣 Erregt hat mich da nichts. 


    ✨Fazit✨

    Keine Leseempfehlung. Wahrscheinlich, weil ich für die Art Buch zu alt bin oder es grundsätzlich nicht mein Genre ist. Nächstes Mal suche ich mir Protagonisten in meinem Alter, ich schwöre 🤣 Frag mich allerdings, was man für eine Fantasie haben muss, das man als erwachsene Person son.. Teenie Zeug schreiben kann.

  11. Cover des Buches Moin, Moin (ISBN: 9783954516551)
    Cornelia Leymann

    Moin, Moin

    (4)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Cornelia Leymanns Küstenkrimi "Moin, Moin" erschien 2015 im Emons Verlag.


    Hertha Enken ist frisch verwitwet und zu Tode betrübt, da kommt ein Tapetenwechsel mit einem Urlaub in Westerland vielleicht gerade richtig. Doch ihre Reise geht weiter nach Laboe, dort lernt sie eine  neue Liebe kennen und erholt sich prächtig. Aber es gibt eine Nebenbuhlerin, Marlene, die mit genau dem Mann ganz eigene Pläne vorhatte. So kommt es, wie es kommen muss, der Wunsch von Hertha kollidiert mit Marlenes Wunsch. Das Ende vom Lied ist Herthas Tod im Standkorb. Aber Marlene kann ihr Glück nicht geniessen, denn Herthas Freundin Edeltraut untersucht die Gegebenheiten vor Ort. Sie kann Herthas Tod nicht einfach so hinnehmen. Sie ermittelt und findet eine heiße Spur.


    Nach "Kieler Sprotte" hat mich Cornelias Leymanns genialer Erzählstil so begeistert, das ich gleich im Anschluss ihr Buch "Moin, Moin" lesen musste.

    Das Buch beginnt mit Hertha, die in Laboe gut eingeölt im Strandkorb sitzt und die Schiffe beobachtet. Das tut sie eine geraume Zeit, sogar am Abend sitzt sie noch genauso da und bekommt eigentlich gar keine Sonne mehr ab. Kein Wunder, sie merkt es ja nicht mehr, denn sie ist mausetot.
    Ihr Leben hatte mit dem Tod ihres Gatten Heinz eine jähe Wendung genommen und Hertha hat sich in ihrem edlen Zuhause nicht mehr wohlgefühlt. Ihrer Freundin Edeltraut ist es zu verdanken, das Hertha erst mal einen Urlaub unternimmt. Dort soll sie sich erholen und wieder Lebensmut gewinnen. 
    Hertha lernt einen netten Mann kennen und gerät damit ihrer Nebenbuhlerin Marlene in die Quere. Auch der ältere Mann Ernst hat ein Auge auf Hertha geworfen. Eigentlich ist er Heiratsschwindler, aber nun hat er sich auch verliebt.
     
    Auch dieser Band ist auf seine Art charmant witzig und hat mich wieder gut unterhalten. Es ist humorvoll, geht auf die menschlichen Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft ein und bringt damit eine Krimihandlung in Gang, die mit interessanten Wendungen überrascht.
    Besonders schön sind die Einblicke ins Kreuzfahrtgeschäft und Herthas Ausflüge nach Westerland, Föhr und Laboe sind vergnügliche Erlebnisse, die man gerne miterlebt. Jedoch: das Böse im Menschen ist immer mit dabei. In diesem Fall gibt es mehrere Böse und auch die gute Ehefrau Edeltraut geniesst ihre Freiheit fern von Küche, Haus und Ehemann Rudi.

    Mit vergnüglichen Sprüchen kann man auch dieses Buch geniessen und dem Mörder auf die Spur kommen.  Die "Kieler Sprotte" hatte allerdings noch etwas mehr zu bieten.


  12. Cover des Buches Marillen & Sauerkraut (ISBN: 9783218011563)
    Harald Jöllinger

    Marillen & Sauerkraut

    (16)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

    „Weil alle Leute gemeinsam immer depperter werden, merken sie’s nicht.“

    Mehr ist eigentlich gar nicht mehr zu sagen über das Buch, oder doch? Weil eigentlich habe ich das Buch gar nicht gelesen, obwohl es vor mir liegt, mit Lesebändchen sogar, und aufgeschlagen. Kaum hatte ich mit den ersten Zeilen begonnen, da wirkt er schon, der Marillenschnaps. Und ich finde mich in einem Beisl, und da sitzt der Harald Jöllinger mir gegenüber mit seinem Bier, schaut hinterkünftig und erzählt und erzählt und hat seinen Spaß. Vielleicht heißt er auch in echt Helmut Qualtinger. Auf jeden Fall stammt er in direkter Linie ab von Alfred Polgar und den vielen weiteren österreichischen Schreibern, die ihr Hirn als Waffe benutzt haben. Ganz sicher. Denn so bös-lustig, wie der Harald Jöllinger den Spiegel vorhält, das können nicht viele. Eine Übersetzung tät ich manchmal brauchen, aber da schau, da gibt es ja sogar ein Glossar. Jetzt weiß ich auch, was „blad“ heißt. Und der Jöllinger erzählt weiter. Es freut ihn, dass ich seinen musikalischen Zanussi so sehr mag. In was sich der Jöllinger alles hineindenken kann, Respekt.  Schon allein, was die (ganz und gar nicht) hinige Puffn erzählt, dass sie fast schon romantische Gefühle kriegt, oder dass eine Gelse einen sehr feinen Geschmackssinn hat. Hab ich noch nicht gewusst. Geschichten von vorn (schau mir in die Augen) und von hinten (schau mir auf den Hintern) erzählt mir der Harald Jöllinger, von marillensüß bis sauerkrautsauer, alles da. Wie ein Obdachloser so vor sich hin sinniert über die depperten Leut und den Schnee, also da gfriert mir auch alles. So schlimme Geschichten gibt es, so viel Einsamkeit, so viel Grausiges, in dem sich das Leben mancher Leute verheddert, nicht nur im Gummibaum. „Es rötet mir“ ist eine der schlimmsten Geschichten. Gut hinghört und gut hingschaut hat er, der Harald Jöllinger, und er denkt sich schwer was dabei, nix mit Schneckendenk. Er hat’s halt auch, das Hirn als Waffe.

    Und am End all der Gschichten, da hab ich gschaut, dass ich fortkomm, nicht dass der Harald Jöllinger mich plötzlich so anschaut wie all die anderen Leut, und dann anfängt zu erzählen von einer depperten Alten, die ihm von Anfang bis Ende zughört hat und ihm begeistert auf den Leim gegangen ist…


  13. Cover des Buches »Wenn Ende gut, dann alles« (ISBN: 9783328603573)
    Volker Klüpfel

    »Wenn Ende gut, dann alles«

    (181)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Volker Klüpfel hat einen festen Platz in meinem Bücherregal – welchen er sich mit Michael Kobr teilt. Gemeinsam haben die Beiden mit der Kluftingerreihe für viel Lesespass bei mir gesorgt. Nun gehen sie auch Soloprojekten nach und man sieht sehr gut, für welchen Part jeder zuständig ist. Während Kobr‘s Bornholm Krimis ruhig und bedächtig geschrieben sind und Humor dort nur ein Schattendasein fristet, sprüht Klüpfel nur so von Humor, launigen Wortspielen und schreibt nah am Slapstick, wobei seine Handlung eher im Hintergrund bleibt und ein Spannungsbogen bzw. logische Entwicklungen der Story nicht zur Kernkompetenz gehören. Trotzdem ist die Geschichte unterhaltsam, die Protagonisten sind gut aufgebaut, sympathisch und mit genügend Geheimnispotential ausgestattet, um weitere Folgen auszufüllen. Besonders gelungen erscheint mir die Figur der ukrainischen Putzfrau Svetlana die freigiebig ihre Lebensweisheiten in abenteuerlichen Grammatikkonstrukten verbreitet und sicher noch einige Highlights bereithält, aber auch Tommis Vater bietet Potential für neue Abenteuer und das – nicht wirklich vorhandene – Liebesleben unseres Helden könnte auch in den Fokus rücken.

    Kurz gesagt, aller Anfang ist schwer, mit der Kluftingerreihe kann und sollte man dieses Klüpfelsolo nicht vergleichen aber etwas mehr wär schön.

  14. Cover des Buches Das Glück der Geschichtensammlerin (ISBN: 9783423218795)
    Sally Page

    Das Glück der Geschichtensammlerin

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Janice ist hauptberuflich Putzfrau, "nebenberuflich" Geschichtensammlerin, da sie der Meinung ist, keine eigene Geschichte zu haben. Das ist natürlich falsch, aber das muss Janice erst noch erkennen.

    Meine ältere Ausgabe des Buches ist etwas anders gestaltet, der Hintergrund ist beige, oben im abgebildeten Buch ist der Name der Autorin genannt, in der Mitte des Covers steht in violett der Titel "Das Glück der Geschichtensammlerin" und ganz wichtig, der Foxterrier, der in eine Pfütze hüpft, die von einem umgestoßenen Putzeimer kommt. Ich finde es schön, dass der Foxterrier abgebildet wurde, es fehlt mir nur noch der Bus zur Komplettierung.

    Dies ist mein 2. Buch von Sally Page und in diesem war ich sofort in der Geschichte, bei der Protagonistin Janice, angekommen. Die Geschichte wird genauso liebevoll erzählt wie über die Stadt Cambridge geschrieben wird, und man kann sich die herrische Mrs. B. direkt vorstellen. Es gibt toll gezeichnete Charaktere und noch schöner ist, dass die meisten Geschichten auf "echten" Geschichten beruhen, das macht das Buch noch "runder". Ich habe das Buch ziemlich zügig gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit "Becky" und vor allem Protagonistin Janice weitergeht.

  15. Cover des Buches Das Glück hat acht Arme (ISBN: 9783732406012)
    Shelby Van Pelt

    Das Glück hat acht Arme

    (15)
    Aktuelle Rezension von: LilliSt

    3.5 Sterne, aufgerundet

    Ich hatte schon viel von Shelby van Pelts Debut gehört und habe mich sehr über die Gelegenheit gefreut, das Buch als Hörbuch testen zu können.

    Schon das Cover verrät uns, dass es um eine alte Dame (Tova) und einen Riesenkraken (Marcellus) geht, die sich miteinander anfreunden. Tova ist eigentlich im Rentenalter, doch bevor sie nur zu Hause herumsitzt, putzt sie lieber in einem Aquarium in der kleinen Stadt Sowell Bay im pazifischen Nordwesten der USA. Marcellus lebt in Gefangenschaft im Aquarium und ist selbst unter seinen Artgenossen ein besonders intelligentes Exemplar, sodass es für ihn überhaupt kein Problem ist, sein Becken zu verlassen und auf Streifzüge zu gehen. Bei einem solchen trifft er eines Tages auf Tova, die ihn aus einer misslichen Situation befreit - und so nimmt die Freundschaft der beiden ihren Lauf.

    Darüber hinaus gibt es jedoch eine weitere Hauptfigur: Cameron, der schon die 30 überschritten hat, aber von allen für jünger gehalten wird. Vermutlich, weil er nach wie vor noch nichts mit seinem Leben angefangen hat und in der kindlichen Erwartungshaltung lebt, dass ihm Gutes zusteht, schmollend wann immer die Dinge nicht zu seinen Gunsten laufen. Cameron ist die eigentliche Hauptfigur dieses Buches, der größte Teil der Kapitel ist ihm und seiner Geschichte gewidmet. Von dieser soll nicht allzu viel verraten werden außer, dass sein Weg ihn auf der Suche nach seinem Vater nach Sowell Bay führen wird und er mehr und Überraschenderes über seine Familie erfährt, als er erwartet hätte.

    Wie vielleicht schon durchklingt, fand ich Cameron einfach nur unerträglich. Eine dermaßen unreife, sich in Selbstmitleid suhlende Figur, die zugleich keinerlei Verantwortung für sich selbst oder ihr Leben ergreift ist mir wirklich schon lange nicht in einem Buch begegnet. Zu allem Überfluss erhält er von allen anderen Figuren des Buchs so viel Verständnis und Unterstützung, bis er sich wundersamerweise aufrafft und doch noch etwas aus sich macht. Womit er all diese Unterstützung von seiner Umwelt eigentlich verdient hat, ist mir ein vollkommenes Rätsel. Er dreht sich einzig und allein um sich selbst, ist undankbar und weinerlich - durch und durch unsympathisch. Warum ausgerechnet so jemand also "gerettet" werden muss, erschließt sich mir nicht und hat für mich das Vergnügen an diesem Buch leider maßgeblich geschmälert.

    Tova hingegen und ganz besonderes Marcellus fand ich einfach ganz wunderbar. Tova ist das exakte Gegenteil von Cameron: sie nimmt sich selbst überhaupt nicht wichtig, hat einen ausgeprägten Sinn dafür, das Richtige zu tun und tut es einfach, ohne großes Getue. Ich fand sie wirklich klasse! Und dann Marcellus, der Krake. Marcellus war einfach perfekt - seine Reflektionen über das Leben und seine Beobachtungen zu den Menschen und ihren Eigenheiten waren ein großes Vergnügen! Besonders von Marcellus hätte ich mir so viel mehr "Screen-Time" gewünscht als ihm vergönnt war, den tatsächlich sind nur wenige und kurze Kapitel ihm gewidmet.

    Auch die Narration ist eigentlich wundervoll: das Erzähltempo ist undramatisch entspannt und wir erfahren auch viel aus dem Alltagsleben der Protagonisten. Die Prosa ist schnörkellos, was zu den Figuren und der Handlung perfekt passt. Der Tod und der Umgang damit ist eines der zentralen Themen, dennoch handelt es sich um ein heiteres, optimistisches Buch.

    Was mir nicht ganz so gut gefallen hat ist die schiere Anzahl von glücklichen oder manchmal auch unglücklichen Zufällen, die die Handlung vorangebracht haben.

    Das Buch wird von Oliver Kube (Marcellus) und Tanja Fornaro (alle Menschen) gelesen und beide machen ihren Job wirklich gut! Die feine Ironie und Melancholie von Marcellus' Stimme bring Oliver Kube genau auf den Punkt, während es Tanja Fornaro sehr gut gelingt, die verschiedenen menschlichen Figuren auch deutlich unterschiedlich klingen zu lassen.

    Mir wurde ein Rezensionsexpemplar des Romans vom Argon Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt und ich gebe meine ehrliche Meinung freiwillig ab. Vielen Dank!

  16. Cover des Buches Schatten im Glashaus (ISBN: 9782496713787)
    Loreth Anne White

    Schatten im Glashaus

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Marie13

    Ich habe dies in den Bewertungen öfter gelesen und ich stimme zu: die erste Hälfte war wirklich nicht so spannend. Ich hatte Schwierigkeiten, mich zwischen den Figuren und Handlungssträngen zurecht zu finden und war tatsächlich kurz davor, auch abzubrechen. Deswegen war ich dann umso überraschter, als die zweite Hälfte immer spannender wurde! Das Ende hat mir tatsächlich sehr gut gefallen, also Durchhalten lohnt sich! Verzichten könnte ich allerdings auch auf viele feministische Sprüche, die viel zu sehr on the nose präsentiert werden. Dieser Fehler wird leider häufiger gemacht. Der Punkt kommt rüber, auch ohne es wiederholte Male zu betonen und es so klingen zu lassen, als würde man Kalendersprüche auf tumblr lesen. 

  17. Cover des Buches Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten (ISBN: 9783499291630)
    Jo Platt

    Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Grace ist Autorin von Liebesromanen, doch seit ihrer Scheidung kann sie sich nicht mehr zu Happy Ends durchringen. Daher verordnet ihr Agent ihr eine Auszeit, doch was tun, mit der neuen Freizeit? Da kommt es wie gelegen, das ihre Haushaltshilfe verreisen will und dringend eine Vertretung braucht. Also vertritt Grace sie und putzt fortan inkognito im Haus von James, reich gut aussehend, aber ziemlich arrogant. Und plötzlich scheint Grace selbst in einer ihrer Geschichten gelandet zu sein, denn irgendwie geht ihr ihr attraktiver Arbeitgeber nicht mehr aus dem  Kopf...

    Meinung:

    Das Buch erzählt eine wirklich tolle Geschichte, bei der man wunderbar entspannen und abschalten kann. Man lacht, weint und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, denn Grace ist ein Mensch, die zieht das Quaos regelrecht an, was einfach herrlich zu beobachten ist. Die übrigen Charaktere sind zudem ganz wunderbar ausgearbeitet und man möchte am liebsten selber Zeit mit ihnen verbringen.

    Eine wirklich gute, solide Geschichte, mit der man gerne Zeit verbringt und die einen wunderbar unterhält.

    Was will man eigentlich mehr

  18. Cover des Buches Pfote fürs Leben. (ISBN: 9783751906753)
    Caroline Messingfeld

    Pfote fürs Leben.

    (48)
    Aktuelle Rezension von: zauberblume

    „Pfote für Leben“ (k)ein Liebesroman aus der Feder der Autorin Caroline Messingfeld ist ein absolutes Muss für jeden Katzenfan, ist jedoch auch ein toller Roman für jeden der gute Unterhaltungslektüre liebt.

    Unsere Protagonistin Joline hat nach einer unglücklichen Beziehung endgültig genug von den Männern. Von der Liebe will sie nichts mehr wissen. Und sie darf der kleine weiße Perserkater, in den sich Joline sofort verliebt hat, in die Villa Katzenglück einziehen. Als jedoch auch noch ein neuer Nachbar einzieht, wird Jolines Leben ganz schön durcheinander gewirbelt. Der attraktive BadBoy Ben scheint sich für Joline und Snowbell zu interessieren. Doch leider haben sie so gar keine Gemeinsamkeiten – oder vielleicht doch? Jetzt kommt Snowbell als Amor auf vier Pfoten zum Einsatz. Sie möchte ihrem Dosenöffner gern zu neuem Glück verhelfen…

    Ach, war das wieder zum Träumen schön. Die richtige Lektüre, um so richtig zu entspannen und zu träumen. Die Geschichte wird zum Teil aus der Sicht von Snowbell erzählt, und die kleine Perserkatze hat mich des Öfteren mit ihren Ansichten und Taten zum Schmunzeln gebracht. Ihr Einfallsreichtum ist ja wirklich nicht zu verachten. Und Joline ist ja wirklich eine liebenswerte Protagonistin, die ja wirklich etwas Glück verdient hat und Snowbell sieht das genauso. Auch Ben finde ich äußerst sympathisch. Doch wird Snowbell für ihren Einsatz belohnt. Richtig spannend wird es ja dann noch als auch noch Bluebell, die allen auf der Nase herumtanzt in Erscheinung tritt.

    Ein perfekte Unterhaltungslektüre, die mir wunderschöne Lesestunden beschert hat. Ein toller Wohlfühlroman mit einem bezaubernden Cover – am liebsten würde ich ja Snowbell adoptieren – für den ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

  19. Cover des Buches Ein blitzsauberer Mord (ISBN: 9783453427570)
    Andreas Suchanek

    Ein blitzsauberer Mord

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Tilly Blich ist eigentlich nur froh, endlich ihrem unsympathischen Chef entkommen zu sein und eine eigene Reinigungsfirma eröffnen zu können, doch ihr Traum entpuppt sich zunächst als Albtraum. 

    Die Firma, die sie übernommen hat, ist heruntergekommen, und gleich ihr erster Auftrag lässt Tilly quasi über eine Leiche stolpern. Dumm nur, dass sie schon den Tatort gereinigt hat und nun die Hauptverdächtige ist... 

    💚 Ein ziemlich skurriler Fall mit Charakteren, die man einfach mögen muss. Für mich ein sehr gelungener erster Band, der mir Spaß gemacht hat und trotzdem auch spannend war. 

    19.08.2025

  20. Cover des Buches Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung (ISBN: 9783038481522)
    Lydia Schwarz

    Die Kreuzträgerin: Heldendämmerung

    (12)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Anna Tanner, die Tochter des Rebellenkönigs, ist zurück

    „Ich heiße Anna Tanner. Ich erhebe meine Stimme für die Freiheit und für die Demokratie. Ich lasse mir nicht den Boden unter den Füßen wegziehen. Ich glaube immer noch an das Leben, und ich glaube an die Liebe.“

    Die gesuchte Rebellin und Volksheldin Anna Tanner hat einen Weg gefunden, unerkannt in den hermetisch abgeriegelten Teilstaat Mitteleuropa zurückzukehren, um Fluchtwillige aus dem Land zu schleusen. In Mitteleuropa gibt es keinen Respekt vor Menschenleben und keinen Platz für Schwäche, Angst bestimmt das Leben und Denken der Bevölkerung. Der menschenverachtende Despot Demokrit Magellan herrscht mit eiserner Hand, doch es werden immer mehr Stimmen laut, die ein Ende dieses Regimes fordern. Die gefährlichsten Aktivisten sind die sogenannten „Schwarzen Rächer“, eine aus gewaltbereiten finsteren Gestalten bestehende Gruppe, die sich als Volksbefreier präsentiert, dabei aber Schrecken verbreitet. Als die Situation im Land sich zuspitzt, bedarf es nur noch einer kleinen Ermutigung, um die einzelnen Untergrundorganisationen zu einen. Anna, die Tochter des legendären Rebellenkönigs Reinhold Tanner, scheint aufgrund ihrer Beliebtheit beim Volk die perfekte Kandidatin für diese Aufgabe zu sein. Doch selbst die kleinste Kritik gegen das Regime bedeutet in Mitteleuropa das Todesurteil. Ein halsbrecherisches Abenteuer beginnt, das sämtliche Beteiligten in Lebensgefahr bringt.

    Lydia Schwarz hat mit ihrem dritten Roman „Heldendämmerung“ einen fantastischen Abschluss ihrer „Kreuzträgerin-Trilogie“ geschaffen. In diesem aufregenden finalen Band trifft man auf wohlbekannte Gesichter aus den Vorgängerbüchern, unter anderem auch Mitglieder der Christengruppe aus Annas Heimatstadt wie beispielsweise Norbert, Eunice und Giséle. Das Geschwisterpaar David und Stephanie Beyeler, Levin Morton Stanley sowie Annas Halbschwester Antonia begleiten die zweiundzwanzigjährige Protagonistin das gesamte Buch hindurch. Adonis Magellan versteht es wie so oft, sich geschickt zu tarnen und völlig unverhofft aufzutauchen. Als ihre erste große Liebe bringt der attraktive Mann mit den honigfarbenen Augen Annas Gefühlsleben erneut in Aufruhr. Es hat zudem den Anschein, dass der von Hass und Rachegelüsten zerfressene Ziehsohn des Diktators Demokrit Magellan nicht mit offenen Karten spielt. Ob er tatsächlich auf der Seite des Volkes steht, wie er nur allzu gerne betont? Lydia Schwarz zeichnet ein bedrohliches Bild einer vollständig reglementierten Gesellschaft, die ein fremdbestimmtes Leben führt, wo ausnahmslos perfekte Menschen geduldet sind, die lückenlos überwacht werden.

    Die Autorin verlieh ihren handelnden Figuren allergrößte Authentizität und hat sie allesamt hervorragend charakterisiert. Lydia Schwarz präsentiert in diesem aufregenden Finale einige neue, hoch interessante Nebenfiguren. Der düster wirkende Chemondrio Damokles Pergamon, oder aber die regimetreue und gefährliche Humanita Perfecta namens Karneola Pankreas mit ihrer Assistentin Ignatia Orbis waren Beispiele dafür. Neben der tapferen, aber auch mitfühlenden und warmherzigen Anna galt meine größte Sympathie Kephas. Der Mann, dessen erste Begegnung mit Anna das Leben der jungen Apollinerin von Grund auf veränderte, wird als tief gläubiger Krieger des Lichts dargestellt. Ich habe ihn aufgrund seiner warmherzigen und liebevollen Art auf der Stelle ins Herz geschlossen. „Kephas hatte, wo immer er war, jedes einzelne Menschenleben berührt, durch seine sanfte Art, ein mitfühlendes Wort oder eine einfache Tat der Liebe. Sein Leben auf dieser Erde hat tiefgreifende Spuren hinterlassen.“

    „Die Kreuzträgerin – Heldendämmerung“ ist ein faszinierendes, hoch spannendes, und rasantes Buch mit eindrucksvollen Protagonisten und ansprechendem Schreibstil, das mir ausgezeichnet gefallen hat. Es wartet mit vielen Spannungselementen und einem hohen Unterhaltungswert auf und beinhaltet eine sehr ernste Thematik. Mein einziger Kritikpunkt ist die für meinen Geschmack viel zu kleine Schriftgröße mit zu engen Zeilenabständen, ein Umstand, der mein Lesevergnügen ein klein wenig beeinträchtigte.

    Ich vergebe dennoch nur allzu gerne fünf Bewertungssterne und eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Buch, bin jedoch der Meinung, dass eine Lektüre der beiden Vorgängerromane für das bessere Verständnis der Handlung sowie der Vergangenheit der Charaktere unabdingbar ist.

  21. Cover des Buches Die sieben Tode des Max Leif (ISBN: 9783426517253)
    Juliane Käppler

    Die sieben Tode des Max Leif

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Leseknopf

    Ich mochte Max Leif und seine verschrobene Art. Das Buch fand ich sehr amüsant und musste oft über Max und seine eingebildeten Krankeiten lachen. Genau so stelle ich mir einen Hypochonder vor:-) Die Geschichte mit Maja fand ich ein wenig  traurig , deshalb hab ich mich über das glückliche Ende sehr gefreut. Mein heimlicher Liebling im Buch war Hannibal und auch Dr. Bärbeißer fand ich klasse und sehr geduldig:-)

  22. Cover des Buches Der Tag, an dem meine Wohnung abbrannte und ich bei meiner kroatischen Putzfrau einzog: Roman (ISBN: 9783492962834)
    Ulla Ziemann

    Der Tag, an dem meine Wohnung abbrannte und ich bei meiner kroatischen Putzfrau einzog: Roman

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Eva hat alles was sie wollte. Eine schicke Wohnung in Münchens bester Gegend, teure Klamotten, Taschen, Schuhe, In Freunde und jede Menge Spaß. Geld hat sie zwar immer zu wenig und ihr Job läuft eigentlich auch nicht wirklich, aber das wird bestimmt. Nachdem sie mal wieder vom spontan shopping nach Hause kommt ist das Unglück im Gange. Rauchschwaden kommen aus ihren Fenstern und Polizei, Feuerwehr und Nachbarn starren nach oben. Ja, Evas Wohnung brennt und auf der Straße liegen ihre kaputten Sachen. Nein! Denn die Versicherung hat sie schon ewig nicht mehr bezahlt und bekommt so auch nichts. Der Absturz beginnt rasant und sie findet unterschlupf in Dankas WG. Danka ist Evas kroatische Putzfrau und lebt mit zwei anderen Frauen zusammen. Hier lernt Eva die andere Seite der Gesellschaft kennen und kehrt irgendwie zurück zu ihren Wurzeln. Aber das ist Eva nicht genug und irgendwann wacht sie auf und versucht zu kämpfen. Ulla Ziemann hat mehrere tolle Figuren geschaffen und es macht einfach spaß, geht zu Herzen, berührt und man kann herzhaft lachen. Echt super!


  23. Cover des Buches Veranda zum Meer (ISBN: 9783453423206)
    Debbie Johnson

    Veranda zum Meer

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Blueberry87

    Neben dem zentralen Thema Alzheimer und der Pflege von Lynnie, wird Willow auch mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Die Ankunft von Tom, einem neuen Bewohner in Budbury, sorgt für Aufregung und verändert das Leben der Dorfgemeinschaft. Willow findet sich zunehmend zu ihm hingezogen, doch ihre Sorge um ihre Mutter und die Verantwortung für das Café lassen wenig Raum für eine neue Beziehung.

    Parallel dazu beschäftigt sich Willow mit der Beziehung zu ihren Geschwistern. Alte Wunden werden aufgerissen, und es wird deutlich, dass die Familie in der Vergangenheit viele ungeklärte Konflikte hatte. Die Krankheit ihrer Mutter zwingt sie, sich ihren Geschwistern anzunähern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

    Als Protagonistin steht Willow im Mittelpunkt. Sie ist nicht nur eine Kellnerin, sondern auch eine fürsorgliche Tochter, die sich liebevoll um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter kümmert. Ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihr Humor machen sie zu einer sympathischen Figur, mit der sich viele Leserinnen identifizieren können. Willows Mutter ist ein tragischer Charakter. Die Alzheimer-Krankheit raubt ihr langsam aber sicher ihre Identität und ihre Erinnerungen. Debbie Johnson gelingt es, die Verwirrtheit und die Angst, die mit dieser Erkrankung einhergehen, sehr eindringlich darzustellen. Gleichzeitig zeigt sie auch die liebevolle und humorvolle Seite von Lynnie, die trotz ihrer Krankheit ihre Lebensfreude nicht ganz verliert.

    Die Liebesgeschichte zwischen Willow und Tom entwickelt sich langsam und behutsam. Tom ist nicht nur von Willows äußerer Schönheit fasziniert, sondern auch von ihrer Stärke und ihrem Mitgefühl. Er wird zu einer wichtigen Stütze für sie und hilft ihr dabei, ihre Sorgen zu teilen.

    Die Beziehung zwischen Willow und Tom wird jedoch durch die Umstände erschwert. Willows Mutter benötigt ihre volle Aufmerksamkeit, und Tom hat eigene Geheimnisse, die er vor ihr verbirgt. Die Frage, ob ihre Liebe unter diesen Umständen eine Zukunft hat, bleibt lange Zeit offen.

    Ein weiteres wichtiges Thema ist die Familienzusammenführung. Willow und ihre Geschwister sind durch die Krankheit ihrer Mutter gezwungen, sich wieder näherzukommen. Alte Verletzungen werden aufgedeckt, und es kommt zu zahlreichen Konflikten. Dennoch gelingt es ihnen nach und nach, sich einander anzunähern und gemeinsam für ihre Mutter einzustehen.

    Die Autorin zeigt, dass Familie nicht immer einfach ist und dass es oft viel Arbeit erfordert, um Beziehungen zu reparieren. Gleichzeitig betont sie die Bedeutung von Familie und die Kraft der Verbundenheit.

    Fazit:

    "Veranda zum Meer" ist ein Roman, der das Herz berührt und zum Nachdenken anregt. Die Geschichte um Willow, ihre Familie und die Bewohner von Budbury ist voller Emotionen, Wendungen und Überraschungen. Die Autorin schafft es meisterhaft, verschiedene Themen miteinander zu verknüpfen und dabei eine glaubwürdige und berührende Geschichte zu erzählen.

  24. Cover des Buches Ein Sommer in Salerno (ISBN: 9783458684015)
    Serena Giuliano

    Ein Sommer in Salerno

    (28)
    Aktuelle Rezension von: hoonili

    In diesem Buch lernen wir Eleonore kennen, sie ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen und hat einen Job als Reinigungskraft in Salerno. Sie lernt dadurch viele Menschen und Haushalte kennen. Dazu gibt es einige Geschichten zu erzählen. Für Eleonore ist es eine gute Abwechslung in die Leben der anderen Menschen hineinzuschnuppern. Doch sie selbst hat auch ihre eigenen Probleme. So hat sie immer noch wegen der Trennung von Marco, einem verheirateten Mann, zu kämpfen. Wird sie ihn vergessen können?

    Das Buch hat mit gut gefallen. Ich habe Eleonore und die verschiedenen Personen gut kennengelernt. Eleonore schildert ihre Erlebnisse lebhaft und humorvoll. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitellänge hat auch gut gepasst. Doch auch Eleonores Leben kommt nicht zu kurz. Ich mochte es, die Entwicklung von ihr mitzuverfolgen. Ein schönes Buch, welches mich gut unterhalten hat.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks