Bücher mit dem Tag "queen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "queen" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

    (2.760)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn sie mich an vielen Stellen nicht völlig überraschen konnte. Vieles war recht vorausschauend: Schon früh ließ sich erahnen, welche Wendungen die Handlung nehmen würde. Die meisten Charaktere blieben eher gradlinig, ohne größere innere Brüche oder Entwicklungen – man konnte sich emotional noch nicht ganz an sie binden. Vielleicht kommt das in den nächsten Teilen noch, denn das Potenzial ist eindeutig da.

    Einige Szenen hätten mehr Tiefe verdient. Manchmal fehlte der Moment, um wirklich emotional einzutauchen; andere Passagen dagegen zogen sich deutlich in die Länge. Trotzdem hatte ich Spaß am Lesen, und vor allem das Ende hat mich richtig gepackt – so sehr, dass ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen möchte.

    Besonders positiv fand ich, dass die Liebesgeschichten zwar vorhanden sind, aber nie die eigentliche Handlung überlagern. Die weibliche Protagonistin bleibt im Zentrum, mit ihrer Mission und ihren eigenen Entscheidungen. Das hebt die Geschichte angenehm von vielen anderen Fantasy-Erzählungen ab, in denen Romantik oft die weiblichen Figuren vereinnahmt.

    Insgesamt also kein perfekter, aber ein vielversprechender Auftakt – mit einem Finale, das Lust auf mehr macht.

  2. Cover des Buches Selection - Die Krone (ISBN: 9783733502652)
    Kiera Cass

    Selection - Die Krone

    (1.392)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Prinzessin Eadlyn sucht weiter im Casting nach ihrem zukünftigen Prinzgemahl. Aufgrund schwerwiegender Ereignisse muss sie die Entscheidung vorantreiben und den Kreis der Herren verkleinern, um all ihren Pflichten und Aufgaben gerecht zu werden. Ihre fünf Finalisten hat sie alle ins Herz geschlossen, doch wer wird der Mann an ihrer Seite und wird es einer der Herren schaffen, sich endgültig in ihr Herz zu schleichen? 

    Ich kann es auch bei diesem Teil wieder nur betonen, dass mir das Casting der Männer einfach so viel besser gefällt. Es ist so entspannt und freundschaftlich und Eadlyn spielt nicht wie ihr Vater vorher mehrere Personen gegeneinander aus, weil sie Gefühle für mehrere entwickelt und sich nicht entscheiden kann oder will. Sie behandelt alle, die es verdient haben, höflich und respektvoll und macht niemandem unnötig Hoffnungen. Außerdem entwickeln sich ihre Gefühle in einem langsamen, realistischen Tempo. Jeder Charakter entwickelt sich in der Geschichte weiter und lernt etwas dazu, vor allem Eadlyn selbst. Sie wird so schnell erwachsen und verantwortungsvoll und lernt, mit ihrem Erbe umzugehen und es für etwas Gutes zu nutzen.

    Obwohl die Geschichte weniger Drama enthält, ist sie trotzdem spannend gestaltet und ein Pageturner mit Überraschungen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ihr Herz für meinen Favoriten schlägt und sie für alle Probleme eine clevere Lösung gefunden hat.  Der poetische Epilog hat noch länger bei mir nachgewirkt. Für mich ist der letzte Band der Reihe der Beste gewesen und ich werde die Charaktere vermissen. 

  3. Cover des Buches Prince of Passion – Nicholas (ISBN: 9783499273919)
    Emma Chase

    Prince of Passion – Nicholas

    (396)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Eine nette Geschichte für zwischendurch, aber nichts mit Tiefgang. 

    Sehr klischeebehaftet und ein Hauch zu viel Kitsch, aber dennoch schön zu lesen 

    Das Ende war mehr erwartet als unerwartet und ob es ein Happy End gibt, kann man recht gut erahnen.

    Es ist eher ein Buch der Sorte „Lückenfüller“, wenn man nicht weis was man sonst lesen kann, dann geht das ganz gut für zwischendurch. 

  4. Cover des Buches Teenie Voodoo Queen (ISBN: 9783492282024)
    Nina MacKay

    Teenie Voodoo Queen

    (136)
    Aktuelle Rezension von: QueerBeetReads

    Ich war mega begeistert von diesem Buch – es hat alles, was gute Fantasy für Jugendliche braucht, und noch viel mehr.

    Magisch, frech und absolut süchtig machend!

    Teenie Voodoo Queen hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Schon die Grundidee – eine junge Voodoohexe, die eher Chaos stiftet als perfekte Zauber wirkt – ist herrlich erfrischend und macht sofort neugierig. Dawn ist keine glatte Heldin, sondern tollpatschig, unsicher und voller Selbstzweifel. Genau das macht sie unglaublich sympathisch und man fiebert sofort mit ihr mit.

    Der Schreibstil ist locker, witzig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Immer wieder musste ich lachen, weil die Dialoge so frech und schlagfertig sind. Gleichzeitig baut sich nach und nach eine düstere Spannung auf, die die Geschichte perfekt ausbalanciert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin die Magie und das Voodoo-Setting in New Orleans einbindet – exotisch, geheimnisvoll und voller eigener Regeln.

    Die Nebencharaktere sind nicht weniger spannend: Jax und Lin bringen Schwung, Emotionen und Konflikte in die Handlung, und die Dynamik zwischen ihnen sorgt dafür, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch hat außerdem einige überraschende Wendungen parat, die ich so nicht vorhergesehen habe – besonders gegen Ende war ich komplett geflasht.

    Einzig der Mittelteil hätte für meinen Geschmack ein klein wenig straffer sein dürfen, da sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt war ich einfach nur gefesselt.

    Mein Fazit:
    Ein Buch voller Humor, Spannung und Magie, das gleichzeitig charmant und aufregend ist. Für mich ein absolutes Highlight im Urban-Fantasy-Bereich – fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich war mega begeistert von diesem Buch – es hat alles, was gute Fantasy für Jugendliche braucht, und noch viel mehr.

    Magisch, frech und absolut süchtig machend!

    Teenie Voodoo Queen hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Schon die Grundidee – eine junge Voodoohexe, die eher Chaos stiftet als perfekte Zauber wirkt – ist herrlich erfrischend und macht sofort neugierig. Dawn ist keine glatte Heldin, sondern tollpatschig, unsicher und voller Selbstzweifel. Genau das macht sie unglaublich sympathisch und man fiebert sofort mit ihr mit.

    Der Schreibstil ist locker, witzig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Immer wieder musste ich lachen, weil die Dialoge so frech und schlagfertig sind. Gleichzeitig baut sich nach und nach eine düstere Spannung auf, die die Geschichte perfekt ausbalanciert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin die Magie und das Voodoo-Setting in New Orleans einbindet – exotisch, geheimnisvoll und voller eigener Regeln.

    Die Nebencharaktere sind nicht weniger spannend: Jax und Lin bringen Schwung, Emotionen und Konflikte in die Handlung, und die Dynamik zwischen ihnen sorgt dafür, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch hat außerdem einige überraschende Wendungen parat, die ich so nicht vorhergesehen habe – besonders gegen Ende war ich komplett geflasht.

    Einzig der Mittelteil hätte für meinen Geschmack ein klein wenig straffer sein dürfen, da sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt war ich einfach nur gefesselt.

    Mein Fazit:
    Ein Buch voller Humor, Spannung und Magie, das gleichzeitig charmant und aufregend ist. Für mich ein absolutes Highlight im Urban-Fantasy-Bereich – fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches The Crown (ISBN: 9780007580248)
    Kiera Cass

    The Crown

    (156)
    Aktuelle Rezension von: EvieReads

    The Crown bringt die Serie zu einem herzlichen Abschluss. Kiera Cass zeigt uns, wie Eadlyn ihre Wahl trifft und dabei viele Hürden überwinden muss. Der Fokus auf die Freundschaften zwischen den Bewerbern ist eine erfrischende Abwechslung zu den Konflikten, die America durchlebt hat. Obwohl die Romanze für meinen Geschmack etwas unterentwickelt war, fand ich die Geschichte insgesamt sehr zufriedenstellend. Die Entwicklung von Eadlyn ist beeindruckend, und die Freundschaften, die sie pflegt, sind herzerwärmend. Es ist bittersüß, die Reihe zu beenden, denn ich werde diese Charaktere und ihre Geschichten vermissen!

  6. Cover des Buches Fallen Queen (ISBN: 9783959911047)
    Ana Woods

    Fallen Queen

    (133)
    Aktuelle Rezension von: EvE_81

    Ich habe dieses tolle Buch schon ewig im Regal stehen und nach dem Lesen frage ich warum ich es nicht schon früher gelesen habe. 


    Es ist eine etwas düstere Version von Schneewittchen, aus der Sicht der Bösen Königin. Aber ist es wirklich so, war die Königin die Böse und automatisch Schneewittchen die Gute.

    Hmmm, es liegt meistens im Auge des Betrachters und auch daran wer die Geschichte erzählt. 

    Diese Geschichte wird aus der Sicht von Nerina erzählt, quasi die böse Königin und Schneewittchen heißt in dieser Version Eira. Sie sind Schwestern und Eira ist mit Nerina's Art zu regieren nicht einverstanden. 

    Es kommt zum Streit der Schwestern, wegen eines Mannes und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf.

    Ich mag den Schreibstil von Ana Woods und habe sofort in die Geschichte gefunden. Einen Stern musste ich allerdings abziehen, weil mir der Anfang der Geschichte etwas zu lang und kompliziert war. Deswegen 4 von 5 Sternen.

    Das Cover passt super gut zu der Geschichte und hat sofort gefallen. 



  7. Cover des Buches Lord of Shadows (The Dark Artifices) (ISBN: 9781442468405)
    Cassandra Clare

    Lord of Shadows (The Dark Artifices)

    (56)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nachdem mich Lady Midnight wirklich restlos begeistern konnte, musste ich gleich danach zu "Lord of Shadows" greifen. Auch wenn er in meinen Augen etwas schwächer, als der Vorgänger war, konnte mich dieser Teil erneut sehr gut unterhalten.

    Der Schreibstil ist erneut genial und passt perfekt zu der actiongeladenen Geschichte. Mehr werde ich dazu nicht sagen, ich würde mich nur wiederholen.

    Auch die Handlung war diesmal wieder sehr gelungen: die Beziehung zwischen Emma und Julian wird ihnen immer mehr zum Verhängnis und sie können nun nicht mehr ihre Gefühle zueinander verbergen. Doch das bleibt nicht ihr einziges Problem und so kommt es, dass sie zu den Feenwesen aufbrechen müssen - um einen möglichen Krieg zu verhindern. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber es lohnt sich!

    Ebenfalls konnten mich auch die Charaktere in diesem Band wieder begeistern. Besonders Livvy, Ty und Kit mochte ich als Trio unheimlich gerne. Kit lernten wir erst ziemlich am Ende des 1. Bandes kennen, doch ihn konnte ich schnell ins Herz schließen. Auch mit Mark freundete ich mich endlich mehr an, als im Band zuvor. Konnte ich ihn damals noch nicht so richtig einschätzen, zählt er nun mit zu meinen Lieblingen. Emma, Julian, Cristina, Diana und Dru waren auch wieder dabei und über sie habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen. Einzig Kieran ist mir noch sehr widersprüchlich, aber das macht ihn gleichzeitig so interessant - mal schauen, wie er sich noch weiterentwickeln wird.

    Letztendlich habe ich nicht viel zu bemängeln, nur entstanden in diesem Band einige Längen, die meinen Lesefluss etwas gestört haben. Er ließ sich insgesamt nicht so flüssig lesen, wie "Lady Midnight", dafür hat er mich mehr berührt, besonders was das Ende anging. (Es hat mich immer noch nicht ganz losgelassen)

    Trotz kleinerer Kritikpunkte spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe gute 4/5 Sternen!

  8. Cover des Buches Das Windsor-Komplott (ISBN: 9783426527337)
    S. J. Bennett

    Das Windsor-Komplott

    (196)
    Aktuelle Rezension von: kira00

    Ich habe gemischte Gefühle zu diesem Buch. Zum einen eine verzwickte und gut durchdachte Mordgeschichte, die vor allem den Anfang und das Ende recht interessant machten und auch einige humorvolle Stellen und Personen, die ich gerne gelesen habe. Zum anderen konnte ich zumindest nicht verstehen, warum so ein großes Geheimnis um die Mithilfe der Queen gemacht werden musste und fand auch den größten Teil der Erzählung nicht sehr spannend. 

    Trotzdem denke ich, dass das Buch wahrscheinlich Personen gefallen könnte, die sich generell sehr für das Königshaus bzw. Die Queen interessieren und eine eher leichte Lektüre bevorzugen.

  9. Cover des Buches The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1) (ISBN: 9783986602246)
    Juliane Maibach

    The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1)

    (12)
    Aktuelle Rezension von: CleoBe

    Aus Blut und Schatten formt sich Elanas Wille, ein Sturm, der jede Kette sprengt und jeden Namen auslöscht. Wer sie brechen wollte, hat nur ihr Feuer genährt und nun erhebt sich die Verfluchte, um einen König zu stürzen. ⚔️🔥


    Ein Herz, das man zerstören wollte, schlägt jetzt wie eine Waffe.

    Und jeder Schlag ruft: Ich komme für den Thron. ⚡🩸


    Wo Dunkelheit atmet und Hoffnung flackert – Es gibt Romane, die schon in den ersten Zeilen das Versprechen geben, dass sie uns nicht nur entführen, sondern auch in uns etwas entzünden werden. „The Cursed Queen: Seelenmal“ ist genau so ein Werk, erschienen beim Kampenwand Verlag – dunkel, kraftvoll und dennoch von einer feinen Zerbrechlichkeit durchzogen. Juliane Maibach eröffnet ihre neue Reihe mit einer Mischung aus Magie, Intrigen und jener Art von emotionalem Konflikt, der sich wie ein zweiter Herzschlag durch die Seiten zieht. Nichts wirkt konstruiert oder plakativ; vielmehr entsteht das Gefühl, in einen verborgenen Raum geführt zu werden, in dem Schmerz, Macht und Sehnsucht miteinander ringen. Wenn Du jetzt neugierig geworden bist, dann komm mit auf eine Lesereise. Auf geht’s…


    Die Ausgangssituation ist so beklemmend wie faszinierend – Juliane Maibach öffnet die Pforten zu einer Welt, die bebt vor Magie, Macht und Verrat – einer Welt, in der es keine unschuldigen Orte gibt, schon gar nicht Tenebris, jenes magische Hochsicherheitsgefängnis, das mehr wie ein atmendes Wesen wirkt als eine Mauer aus Stein. Und mitten darin: Elana. Gezeichnet, verstoßen, ihrer Kindheit beraubt – aber nicht gebrochen. Die Geschichte nimmt uns an die Hand, aber sie führt uns nicht behutsam. Stattdessen zwingt sie uns hinzusehen, mitzuschwanken, mitzufühlen. Und genau darin liegt ihre Kraft.


    Tenebris, in Ort, der Narben schreibt – Die ersten Kapitel tragen die raue, kalte Struktur eines Ortes, der niemanden überleben sehen will. Tenebris ist nicht einfach Setting – es ist ein Charakter. Ein pulsierendes Herz aus Schatten, Aether und Schmerz. Juliane Maibach gelingt es, die Atmosphäre so dicht aufzubauen, dass man das Metall schmeckt, die brennende Luft spürt und den Druck der Machtverhältnisse körperlich wahrnimmt. Die Aethergeborenen herrschen nicht nur, sie prägen alles. Sie diktieren Todesurteile mit einem Blick. Für Elana ist dieser Ort nicht nur Gefängnis, sondern der einzige „Kindergarten“, den sie je hatte. Und genau das macht ihre Entwicklung so vielschichtig: Was bedeutet Stärke, wenn man nie gelernt hat, anders zu überleben?


    Elana, ein Mädchen, das zur Waffe wurde – Elanas Figur ist ein Meisterwerk aus Verletzlichkeit und Härte. Sie ist nicht die typische Heldin, die „stark“ ist, weil sie es sein will. Sie ist stark, weil die Welt sie nie etwas anderes hat sein lassen. Hinter ihrer kontrollierten Maske verbirgt sich ein Sturm – Trauer, Wut, Verlorenheit, ein Schmerz, der nie ausheilen durfte. Doch gerade in ihren stillsten Momenten wird sichtbar, wie tief ihre Menschlichkeit eigentlich reicht. Sie ist keine Königin der Lichter, sondern eine Königin der Narben. Und genau das macht sie so real, so nah, so unvergesslich.


    Riven Thornevale, Pflicht, Stolz und ein Herz in Ketten – Riven ist der perfekte Gegenpol zu Elana. Diszipliniert bis in die Knochen, gefährlich loyal, vom König geformt und zugleich innerlich zerrissen. Sein Auftrag ist klar – und doch kollidiert er mit allem, was Elana geworden ist. Juliane Maibach verleiht ihm einen faszinierenden Zwiespalt: Er wirkt unerschütterlich, aber unter seiner Rüstung aus Pflichtbewusstsein liegt etwas Zartes, Uneingestandenes, das langsam, beinahe widerwillig an die Oberfläche drängt. Zwischen Elana und Riven entsteht etwas, das nicht laut brüllt, sondern flüstert. Ein Funke, der sich nicht entzünden darf – und gerade deshalb umso heller brennt.


    Intrigen, Machtspiele & das Flüstern der Magie – Die politischen und magischen Fäden dieses Romans sind kunstvoll miteinander verwoben. Hier wird nichts verschenkt, keine Emotion, kein Verrat, kein kurzer Moment der Nähe. Die Welt besitzt Schichten – und jede Schicht schneidet tiefer. Was oberflächlich wie ein intensives Gefängnis-Escape beginnt, entfaltet sich zu einem komplexen Netz aus Prophezeiungen, Machtstrukturen, moralischen Ambivalenzen und einer düsteren, faszinierenden Form von Magie. Die Blutspiele sind dabei ein Symbol für alles, was Tenebris ausmacht: Tod, Ruhm, Kontrolle – und die Frage, was ein Menschenleben wert ist, wenn Mächtige zuschauen.


    Verbotene Nähe, wenn Anziehung zur Klinge wird – Juliane Maibach versteht es meisterhaft, eine romantische Spannung aufzubauen, die kaum greifbar, aber stets präsent ist. Elana und Riven sind zwei Kräfte, die sich berühren müssten, aber nicht dürfen. Jeder Blick, jedes Wort, jede Geste trägt die Last unausgesprochener Gefahr. Diese Anziehung ist nicht süß. Sie ist gefährlich. Intensiv. Sie fühlt sich an wie ein Schritt zu weit vom Abgrund – und genau deshalb liest man weiter, immer weiter, bis das Herz schneller schlägt.


    Der Schreibstil, Cinematisch, atmosphärisch und schneidend klar – Juliane Maibach schreibt mit einer Präzision, die unter die Haut geht. Jeder Satz trägt Atmosphäre. Jede Szene trägt Bedeutung. Der Stil bewegt sich zwischen poetischer Härte und emotionaler Feinfühligkeit, und schafft es, Bilder entstehen zu lassen, die nachhallen: Funken im Dunkeln, kalte Mauern, ein aufblitzendes Lächeln, ein Atemzug, der mehr verrät als Worte je könnten. Das Tempo ist fesselnd, nie gehetzt, aber immer drängend – wie ein Herzschlag in der Stille.


    FAZIT: Ein Beginn, der schneidet und leuchtet zugleich – Dieser erste Band dieser Reihe bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. „The Cursed Queen – Seelenmal“ ist mehr als der Auftakt einer neuen Reihe – es ist ein Statement. Ein Roman, der zeigt, dass Stärke aus Verletzung entstehen kann, dass Vertrauen ein Risiko ist und dass eine einzige Begegnung die Koordinaten eines Lebens verschieben kann. Juliane Maibach erschafft Figuren, die nicht in Schablonen passen, sondern schimmern, verwundbar sind, schwer, widersprüchlich – und gerade deshalb so tief berühren. Es ist ein Buch, das einen nicht nur unterhält, sondern ein Stück weit verändert: Man legt es nicht aus der Hand, ohne über Macht, Moral, Verlust und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit nachzudenken. Zugleich ist es der Beginn eines Abenteuers, das viel größer ist, als es anfangs scheint. Ein düsterer Auftakt, der verspricht, dass diese Reihe uns noch lange nicht loslassen wird.


    Persönliches Schlusswort: Ein Herzschlag zwischen Schatten und Hoffnung – Für mich war „The Cursed Queen – Seelenmal“ ein Erlebnis, das sich leise in meinem Inneren festgesetzt hat. Es gibt Bücher, die liest man – und es gibt Bücher, die spürt man. Dieses gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Elanas Kampf um ihre Würde, ihre Identität und ihre Wahrheit hat mich tief berührt. Ihr Mut, ihre gebrochene Stärke, ihr unerbittlicher Wille… all das hat eine Saite in mir zum Schwingen gebracht, die ich nicht erwartet hatte. Und Riven, dieser Mann, der gleichzeitig Schild und Schwert ist, Gefängnis und Freiheit. Er hat die Geschichte in eine Richtung gezogen, die mich nicht mehr loslässt. Ich schließe dieses Buch mit einem Gefühl von Weite, Dunkelheit und Licht zugleich. Von dem Wissen, dass diese Reise erst beginnt. Und dass ich sie auf keinen Fall verpassen will. Juliane Maibach hat mit „The Cursed Queen – Seelenmal“ eine Welt erschaffen, die mich nicht mehr gehen lässt. Ich kann nur sagen: Ich bin bereit für Band 2. Und mein Herz auch. Mir bleibt nur noch dir eine schöne Lesereise zu wünschen, denn dies ist ein Auftakt, der alles verspricht: Gefahr, Emotion, Machtspiele, geheimnisvolle Magie – und eine Verbindung zwischen zwei Seelen, die niemals hätte entstehen dürfen.

  10. Cover des Buches Very Bad Revenge (ISBN: 9783989426399)
    J. S. Wonda

    Very Bad Revenge

    (97)
    Aktuelle Rezension von: booook_ish

    dieser band ist auf jeden fall komplett anders als die anderen bände. die kings sind erst das letzte drittel anwesend & spice gibt es eigentlich fast gar keinen. 

    dafür war es aber bis jetzt mables charakterlicher höhepunkt. man merkt, dass sie die letzten 4 semester sehr sehr viel durchgemacht hat. so wie der titel schon sagt, gehts hier darum sich zu rächen. an wem verrate ich nicht, weils spoilern würde. aber durch ihre erfahrungen in der kingston university ist sie so selbstbewusst & fokussiert & lässt sich von gar nichts mehr abhalten. es wird so deutlich - das wird auch häufiger erwähnt - dass sie sich nicht auf all das eingelassen, sondern sich genommen hat, was sie wollte. 😮‍💨

    sie ist so stark in diesem band - genau so, wie man es sich immer von ihr gewünscht hätte. 🥹

    sylvian - mein forever liebling - ist natürlich auch wieder da. ich liebs so sehr, dass er in dieser ganzen reihe ihre konstante ist, sie immer beschützt hat, sodass sie sich in einem system, das ständig bröckelt, trotzdem sicher fühlen konnte. 😩😩💞 er hatte wieder so viel showtime. 🥹

    was ich auch cool fand - auch wenn ich die reihe noch nicht gelesen hab - ist, dass nike aus 'dark prince' einen kleinen auftritt hatte. 🤞🏼

    vor allem die letzten kapitel sind in janes büchern immer so dynamisch, dass das lesen teilweise nicht schnell genug geht, weil man unbedingt wissen will, was da gerade alles passiert. dadurch fliegt man so schnell durch die seiten & dann steht man vor der mauer 'cliffhanger', der hier gefühlt wieder den vogel abgeschossen hat. bin so froh, dass 'very bad queen' heute bei mir angekommen ist & ich theoretisch direkt weiterlesen könnte. 

    ich bin jetzt schon traurig, dass ich nur noch 537 seiten im kingston universum verbringen kann & es dann einfach zuende ist, aber ich freu mich gleichzeitig  riesig drauf.🥹💞 

    all in all also mal wieder ein super spannender band, der zwar anders ist als die anderen teile, aber finally die mable beinhaltet, die man die ganze zeit erwartet hat. 😮‍💨


  11. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: B004S5LPN4)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

    (549)
    Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensieren

     

    „… in den Anfangstagen Ihrer Lesebegeisterung waren für sie alle Bücher gleich, und sie fühlte sich verpflichtet, ihnen ebenso wie ihren Untertanen vorurteilsfrei gegenüberzutreten.“

    In dieser Passage habe ich mich sofort wiedergefunden. Als ich mit Bookstagram angefangen habe, habe ich alles gelesen, was mir in die Hände fiel – ganz ohne Vorbehalte. Heute bin ich wählerischer, lese gezielter, entdecke neue Genres und setze mich intensiver mit dem auseinander, was ich lese.

    Genau darum geht es auch in diesem kleinen, wunderbaren Buch: Die Queen entdeckt das Lesen. Alles beginnt damit, dass sie zufällig auf den Bücherbus stößt, der mittwochs am Palast hält. Der Küchenjunge Norman, der einzige regelmäßige Besucher des Busses, empfiehlt ihr ein Buch – und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf.

    Was folgt, ist eine charmante, humorvolle Erzählung über die wachsende Liebe der Queen zur Literatur. Ihre neue Leidenschaft bringt allerdings den gesamten Hofstaat, das Parlament und sogar ihre Hunde durcheinander – letztere, weil sie nun keine Bälle mehr im Park geworfen bekommen und als Rache die Bücher zerkauen.

    Die Queen taucht immer tiefer in die Welt der Bücher ein, entwickelt sich weiter, entdeckt neue Perspektiven. Bücher, die ihr anfangs schwerfielen, begeistern sie plötzlich. Ihre Lesereise ist auch eine Reise der persönlichen Reifung.

    Alan Bennett schreibt „very British“, mit feinem Humor und großer Zuneigung zur Literatur. Sein Stil ist leichtfüßig, klug und pointiert – typisch britisch eben.

    Mein Fazit:
     Ein leider viel zu kurzes Buch, aber ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen und die Kraft der Literatur. Die Entwicklung der Queen – von der neugierigen Anfängerin zur souveränen Leserin – ist unterhaltsam, inspirierend und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

  12. Cover des Buches Constellation - Gegen alle Sterne (ISBN: 9783570313237)
    Claudia Gray

    Constellation - Gegen alle Sterne

    (177)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic

    Klappentext:

    Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

    Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. In einem verlassenen Erd-Raumschiff trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Noemi gelingt es, die Programmierung zu überlisten und ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt wie ein Mensch … 

    Dieses Buch solltest du lesen, wenn dir folgende Themen in Büchern gut gefallen:
    - Science Fiction
    - Menschen und "Roboter"
    - Weltraumreisen in ferne Welten
    - Action ohne Ende
    - Touch her and Die
    - Selbstbestimmung

    Trigger-Warnung:
    Verlust von Freunden und Familienmitgliedern, Vernachlässigung, Körperverletzung, Terroranschl*g, geplante Selbs*tmordoffensive, (sollte ich etwas vergessen haben, bitte kommentieren, damit ich das ergänzen kann). 

    Mein Fazit:

    Zugegebenermaßen habe ich nach den letzten Büchern, die ich gelesen hatte, keine große Erwartungshaltung mehr. Dafür konnte mich Constellation wirklich überzeugen!
    Auch, wenn Science Fiction Bücher im Kern immer gleich bleiben, gab es hier einige überraschende Komponenten, die mich fesselten.
    Noemi und Abel könnten nicht unterschiedlicher sein, denn Noemi ist ein Mensch und Abel ist ein "Mech"-Roboter in menschlicher Hülle. Doch auf Ihrem gemeinsamen Weg den Planeten Genesis zu retten, entwickelt sich Abels Programmierung und er entwickelt eine Seele mit eigenen Wünschen und Gedanken und sogar Träumen.
    Die Entwicklung von Abel ist so gut gelungen! Zu erst wirkte er wirklich nur wie ein Roboter, der Befehle befolgt und Gleichungen ausrechnet, doch im Laufe des Buches benahm er sich immer menschlicher. Noemi wurde selbstsicherer und konnte anderen Menschen und Abel vertrauen, wohin gegen sie zu Anfang des Buch ihre Probleme zu haben schien.

    Das Worldbuilding ist der Autorin gelungen und die verschiedenen Planeten wurden toll und divers dargestellt. So gab es erdähnliche Planeten, und auch bewohnte Monde.

    Constellation war spannend und rührend und man lernt auch einiges für die Zukunft, wenn Roboter eine Seele erlangen und selbstbestimmend leben wollen.

  13. Cover des Buches Winterengel (ISBN: 9783548063393)
    Corina Bomann

    Winterengel

    (163)
    Aktuelle Rezension von: Fidelity

    Inhalt:

    Anna verkauft auf einem schwäbischen Markt selbst gegossene Glasengel, die in Streichholzschachteln passen, um ihrer verwitweten Mutter und jüngeren Schwester unter die Arme zu greifen. Unerwartet steht plötzlich ein Abgesandter der Queen Victoria vor der Haustür und bittet Anna an den englischen Hof. Die Queen ist hellauf begeistert von ihrer handwerklichen Fähigkeit und wünscht für einen Weihnachtsbaum Annas kleine Engel zu erwerben. Mit dem Diener John macht sich die junge Frau auf den Weg nach England und erlebt ein spannendes Abenteuer. 

    Fazit:

    Der Schreibstil macht es dem Leser leicht, mit Anna auf die unerwartete Reise zu gehen. Die Liebe steht nicht im Vordergrund, was ich erfrischend fand. 

    Ich habe Anna sehr gern bei ihrem Abenteuer begleitet . Uneingeschränkte Kaufempfehlung!  


  14. Cover des Buches the princess saves herself in this one (ISBN: 9781449486419)
    Amanda Lovelace

    the princess saves herself in this one

    (64)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Wie ihr vielleicht wisst, lese ich mich so langsam durch die Klassiker der modernen Poesie und dabei darf die amerikanische Bestsellerpoetin Amanda Lovelace mit ihrer "Women Are Some Kind of Magic"-Serie natürlich nicht fehlen. Den Anfang gemacht hat für mich "The Princess Saves Herself in This One", dessen Poesie genau wie die beiden Nachfolger "The Witch Doesn't Burn in This One" und "The Mermaid's Voice Returns in This One" schon beim Titel beginnt. Passend dazu, zieht sich das Thema der Prinzessin, die über sich selbst hinauswächst und keinen Retter braucht, durch die gesamte Anthologie. Eingeteilt in die vier Abschnitte "the princess" "the damsel", "the queen" "& you" erzählt die Autorin Teile ihrer Lebensgeschichte und verarbeitet verschiedene Traumata in kurzen Gedichten, bevor sie sich mit einer schönen Botschaft an ihre LeserInnen wendet. Dementsprechend lang ist die Liste mit Triggerwarnungen, die zu Beginn angefügt ist und dementsprechend anstrengend die Reise durch das Buch. Obwohl ich von vielen Gedichten stark berührt wurde, gibt es für das subjektive Leseerlebnis also dennoch eine gemischte Bewertung. 

  15. Cover des Buches Queen and Blood (ISBN: 9783736307056)
    Amy Harmon

    Queen and Blood

    (139)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    "So sind wir alle, Sasha. [...] Wir alle versuchen nur zu überleben."

    Und wie Kyiell und Sasha das getan haben, ist wirklich wundervoll in diese Geschichte, dieses Buch, komponiert. Ich meine mit Absicht 'komponiert', denn wie bestimmt inzwischen einigen zu Ohren gekommen ist - das Buch ist ja schon was älter -, ist Amy Harmon eine wahre Poetin des geschriebenen Wortes. Ich finde es ganz toll, wie ich so viel aus ihren Geschichten mitnehmen kann und ihre Zitate, im Buch verteilt, keinesfalls wie erzwungen wirken, sondern sich perfekt in die Geschichte einfügen, als gäbe es keinen anderen Platz für sie. Das ist eine hohe Kunst, wie ich finde, und verleiht diesem abschließenden Buch eine ganz besondere Note. Denn ich mochte 'Bird & Sword' schon wirklich gerne und habe mit Lark und Kiras wirklich wahnsinnig doll mitfühlen können, aber Kyiell und Sasha wuchsen mir irgendwie noch um einiges mehr ans Herz. Vor allem weil die Entwicklung und die Reise, die ich - oder falls ihr es gelesen habt oder noch lesen wollt, und wir, mit ihnen betreiten und was die beiden durchmachen müssen, eine echt krasse Reise ist, die sowohl viel abverlangt als auch sich am Ende sehr wohl lohnt. Dieses Buch kommt also mit einem magischen Abschluss daher, der für mich nicht besser hätte sein können. Kleinigkeiten gibt es zwar, die aufgehalten haben, doch das Leben ist nun einmal nicht perfekt. Warum sollte es dann ein Buch sein müssen?

  16. Cover des Buches Queen of Passion – Lenora (ISBN: 9783499001208)
    Emma Chase

    Queen of Passion – Lenora

    (73)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Prinzessin Lenora Celeste Beatrice Arabella Pembrook wurde von Kindesbeinen an darauf vorbereitet, Königin zu werden. Die erste Königin von Wessco. Als sie 1956 mit 19 Jahren gekrönt wird, ist sie also bereit, zu regieren. Lenora ist charmant, klug, selbstbewusst und – wenn nötig – skrupellos.

    Doch eins ist sie nicht: verheiratet.

    Plötzlich hat niemand mehr etwas anderes als ihre Heirat im Sinn. Ihr Beraterstab. Das Parlament. Ihr Volk. Lenora hat keinerlei Verlangen danach, sich an einen Mann zu binden – vor allem an keinen, der sie nur ihrer Krone wegen will. Doch Pflicht ist Pflicht. Selbst für eine Königin. Besonders für eine Königin. Also lässt sie sich auf eine Zweckehe ein. Aber sie hat nicht mit einem Mann wie Edward Rourke gerechnet...

    Dieser Band ist eigentlich Teil vier der Prince-of-Passion-Reihe, ich habe ihn jedoch als erstes gelesen, da ich neben diesem Band nur den ersten besitze und dann auch noch falsch angefangen habe 😅 Aber man kann diese beiden Teile anscheinend - sehr zu meinem Glück - auch vollkommen unabhängig voneinander lesen. 

    In diesem Band begleitet man Lenora durch ihr Leben als junge Königin. Dabei wird vor allen Dingen das "Problem" der Hochzeit problematisiert. Jedoch erhält man auch einen guten Einblick in ihren Alltag. Dabei wandelt man mit ihr auf einem Grat von Emotionen, welche sie sich jedoch als Souverän nicht anmerken lassen darf. Dabei zeigt sich, wie der innere Kampf aussieht. Manchmal ist es gar nicht so leicht die scheinbar gefühlskalte Monarchin mit dem alles bedenken den Blick zu sein. 

    Lenora ist als Protagonistin wunderbar und porositb aufgefallen. Als Frau in einer solchen Position hat sie es ganz und gar nicht leicht. Dennoch ist sie klug, zielstrebig, schlagfertig und für ihr Alter schon sehr autoritär - letzteres liegt wohl auch an der genossenen Erziehung zu solch einer Person. Mir hat es sehr gut gefallen, wie sie immer mehr auftaute, jedoch ist dies auch gleichzeitig ein Kritikpunkt. Sie ist der Souverän, Gefühle sind also tabu, zumindest soweit es in der Öffentlichkeit oder im Ratssaal geschieht. Ihr Verhalten erschien mir später nicht mehr ganz realitätsnah.

    Dann war da noch Edward. Auch seine Sicht wird beleuchtet und zeigt wie es ist im Palast zu wohnen und Teil des großen Ganzen zu sein. Er hat mir ebenfalls ziemlich gut gefallen; hat er es doch geschafft Lenora aus der Reserve zu locken und ihr eine Stütze zu sein. 

    Handlungstechnisch war ich wohl etwas verwirrt. Zuerst wurden große und wichtige Themen angesprochen und dann gerieten diese in den Hintergrund und die sexuellen Erlebnisse wurden mehr und mehr fokussiert. Natürlich erwartet man dies bei dem Genre, allerdings habe ich mich schon gefragt, was dieser Sprung von Todernst zu Sex für Anfänger und später ohne Ende denn sollte... Das hätte man meiner Meinung nach eleganter lösen können, vielleicht hätten mehr Seiten schon viel aus gemacht. Auch die Anziehung der beiden habe ich nicht ganz nachvollziehen können. Der Funke hat mich leider einfach nicht erreicht.

    Der Schreibstil jedoch hat es mir leicht gemacht das Buch durch zu suchten. Es ist leicht geschrieben und lässt sich daher flüssig lesen. 

    Die Geschichte hat mir an und für sich gut gefallen und ist für Romance Freunde, welche einem Touch Erotik nicht abgeneigt sind, genau das Richtige. 

  17. Cover des Buches Belle - Der Fluch von Balmoral Castle (ISBN: 9783423716581)
    Conny Amreich

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89
    Da ich ja ein so grosser Fan von "Die Schöne und das Biest" bin, musste natürlich dieses Buch bei mir einziehen, als ich es per Zufall in einer Buchhandlung gesehen habe. Mir war klar, dass es sich um eine Adaption handeln würde. Vor allem als ich las, dass es sich in Schottland abspielt. Dieses Detail hat mich erst recht neugierig gemacht. Nachdem ich das Buch etwa ein Jahr lang in meinem Regal unbetastet stehen gelassen habe, war heute nun der Tag gekommen und hab mich in die Welt von Belle eintauchen lassen...

    Belle's Vater ist angesehener Tierarzt in ihrem Dorf. Als er plötzlich von der Queen den Auftrag bekommt, zu ihr zu reisen und um ihr geliebtes Pferd zu heilen, ist er hin und weg. Natürlich muss Belle auch mitgehen. Schliesslich will sie in die Fussstapfen ihres Vater treten. Leider wird das nicht gerne gesehen: eine weibliche Tierärztin. Schliesslich leben sie im Jahre 1877. Bevor sie aufbrechen können werden sie vom Staatsanwalt aufgehalten: den gut aussehenden Alberdon. Schon lange hat er ein Auge auf sie geworfen, obwohl er jede haben könnte. Doch Belle weigert sich auch nur in seiner Nähe zu sein. Als sie verkünden, dass die Königin sie aufgesucht hat, um ihr Pferd zu pflegen, macht er ihnen widerwillig Platz. Dorf eingetroffen versucht ihr Vater das Pferd zu untersuchen. Vorher hat er jedoch etwas zu tief ins Glas geschaut und ist etwas betrunken. Als Belle ihre Meinung sagt und vorschlägt, wie sie dem armen Pferd helfen soll, wird das vom Stallburschen abgelehnt. Bis die Königin höchstpersönlich ins Stall kommt und Belle auffordert weiterzumachen. Wie sie vermutet hat, bestätigt sich ihr Verdacht und dem Pferd sollte es bald besser gehen. Als der Abend einbricht will Belle wieder nach Hause reiten, um sich um all ihre Tiere zu kümmern. Leider kommen sie vom Weg ab, die Kutsche überschlägt sich und Belle fällt ihn Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater nirgendwo zu finden. Sie schnappt sich das Pferd und reitet los, bis sie auf ein Schloss stösst, dass sie nicht kennt. Eine Frau führte sie hinein und findet dort im Kerker ihren Vater fort. Bevor sie auch versucht ihn da rauszuholen, taucht eine bestialische Gestalt vor ihr auf. Um ihren Vater zu retten, bietet sie ihm ein Angebot an: sie bleibt freiwillig bei ihm, wenn ihr Vater gehen darf und verspricht, niemandem von dieser Gestalt zu erzählen.
    Gleichzeitig treibt ein Serienmörder sein Unwesen in ihr Dorf. Bisher wurden drei Mädchen auf unnatürliche Art und Weise tot aufgefunden. Natürlich will Alberdon diesen Mörder finden und sich dadurch einen noch höheren Rang verschaffen. Leider weiss niemand, was er wirklich vor hat.
    Belle versucht, mit diesem Tiermensch irgendwie zurecht zu kommen. Doch er lässt sich kaum blicken. Und wenn, dann ist er wegen irgendwas wütend auf sie und wird aggressiv. Doch sie will endlich die Wahrheit erfahren. Sie will alles wissen: wie er heisst, was er angestellt hat, wieso überall indische Sachen in seinem Turm rumstehen. Er weigert sich ihr alles zu erzählen. Nicht mal sein Dienstmädchen macht Anstalten, ihr zu helfen. Also ergründet sie Kinord Castle auf eigene Faust. Nur durch Zufälle erfährt sie zwar etwas mehr, doch sie wird nicht wirklich schlau daraus. Was sie aber gar nicht versteht ist, dass sie sich dennoch zum hm hingezogen fühlt. Sie sieht ihn nicht als Bestie, denn er kann durchaus nett und charmant sein. Dies hat er von allem an ihrem Geburtstag bewiesen. Dennoch bricht er ihr das Herz, als er sie von ihm wegstösst und sie gehen lässt. Genau zu diesem Zeitpunkt taucht die Königin auf und verkündet, dass Belle sofort mit ihr mitgehen müsse und das Biest schleunigst verschwinden muss. Denn genau jetzt, plant Alberdon einen Angriff...

    Es war echt interessant zu lesen, wie Belle und das Biest im alten Schottland zueinander finden. Gleichzeitig wird auch ein uralter Fluch aus Indien miteingewoben, den ich wirklich interessant fand. Überall sind Verräter und man weiss nicht, wem man wirklich trauen kann. Dass das Biest aber etwas mit der Königin zu hat, war auch ganz was Neues. Besonders bemerkenswert fand ich jedoch den Fluch aus Indien. Wie er zustande kam, wie man ihn immer wieder in der Geschichte wiederfindet. Obwohl einem es erst ganz zum Schluss bewusst wird. Geschockt fand ich aber auch die Taten von Alberdon: dass er im Grunde böse ist, kann man sich ja schon dank des Märchens denken. Aber dass er auf diese Weise Belle für sich gewinnen will, ist einfach nur abstossend. Das auch ein tierischer Nebencharakter auftaucht, ist auch ganz ungewohnt, aber er passte so gut in dieser Geschichte. Die Autorin hat sich da einiges einfallen lassen, um Schottland mit dem alten Indien zusammen zu verbinden. Ich fand es weder kitschig, noch unlogisch. Obwohl mich das Ende doch ein wenig verwirrt hat, war es doch einleuchtend. Das Buch hat ja nur 200 Seiten, aber ist dennoch lesenswert, wenn man Märchenadaptionen liebt.
  18. Cover des Buches Ein höchst royaler Mord (ISBN: 9788728478370)
    S. J. Bennett

    Ein höchst royaler Mord

    (18)
    Aktuelle Rezension von: ineszappen

    Selbst ist die Queen: Im humorvollen cosy Krimi "Ein höchst royaler Mord" frönt Königin Elizabeth als Detektivin zum 3. Mal ihrer heimlichen Passion, dem Lösen von Kriminalfällen. Eine schockierende Entdeckung am Strand von Sandringham House lässt für die Königin von England nur einen Schluss zu: Der alte Edward St. Cyr wurde Opfer eines Mordes! Verdächtige gibt es genug – darunter der königliche Pferdepfleger, ein zwielichtiger Landmakler, ein aristokratischer Nachbar sowie etliche Verwandte des Toten –, was den Fall für Queen Elisabeth und ihre schlagfertige Assistentin Rozie nicht eben einfacher macht. Die Spurensuche führt die beiden Damen schließlich bis ins alte Wasserschloss Godwick Hall. Aber wie passen die Teile des Puzzles zusammen? Und puzzeln Rozie und die Queen schnell genug, um das nächste Opfer zu retten?

    🎧 🎤 ✎ 👉 Selbst ist die Queen. Es ist der 3.Teil von "Die Queen ermittelt". Die Vorgängerbände kenne ich nicht und doch bin ich gut in die Geschichte gekommen. Das Hörbuch wurde gut eingesprochen von Sandra Voss. Sie hat eine angenehme Stimme. Das Hörbuch ist ein Download und umfasst 37 Tracks (35 Kapitel in vier Teilen und hat eine Laufzeit von 10 Stunden und drei Minuten. Das Cover gefällt mir und passt zum Hörbuch. Die Queen ist ein Fan von Quizshows und puzzelt gern und so ganz nebenbei löst sie auch noch Mordfälle, also fängt sie an im Hintergrund mit ihrer Sekretärin Rozie zu ermitteln. Es sind viele Figuren und jede Menge Nebengeschnisse und auch Einblicke in die Royale Welt. Die Charaktere sind in ihren Beschreibungen und Verhalten sehr sympathisch und authentisch. Verzwickt, unterhaltsam mit toller Atmosphäre und royalen Ermittlungen und very British. Ein kurzweiliger Cosy-Krimi mit feinem englischen Humor. Eine Detektivgeschichte für Fans des britischen Königshauses. 

  19. Cover des Buches Bee mine - Liebe summt (ISBN: 9783746000626)
    Martina Gercke

    Bee mine - Liebe summt

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    In dem Roman "Bee mine - Liebe summt", von der Autorin Martina Gercke, geht es um die Polizistin Abby. Sie lebt in einer WG mit den sogenannten "Portobello Girls". Abby, Olive, Emily, Holly und Zoey halten zusammen und teilen ihre Probleme miteinander. So kommt es, dass alle die Beziehungskrise von Emily mitnimmt. In Abbys Job ändert sich auch einiges und wer ist der Fremde, welcher immer wieder in brenzligen Situationen auftaucht?

    Das Buch ist in Kapiteln unterteilt  und in der Erzählperspektive geschrieben.

    Mein Fazit:

    Ich kam am Anfang nicht so gut in die Story hinein,  da es zu jeder WG- Bewohnerin  und deren Partner viele Infos gab. Ebenso gab es in der Story einige Ungereimtheiten und Abby kann  ganz schön sticheln. Dafür habe ich Owen und Kyle sehr gern nach und nach besser kennengelernt. Leider konnte mich die Story nicht ganz packen. Vielleicht lag es daran das ich die anderen Portabello Girl Teile nicht kenne. Für mich hatte die Story manchmal eine ziemlich zähe Handlung. Abby `s Projekt der Honey Hunters gefiel mir jedoch sehr. Hier hätte ich gern mehr davon gelesen. Ich gebe dem Gesamtpaket 3,5 von 5 Sterne.


  20. Cover des Buches Die Queen und ich - aus dem Leben eines königlichen Corgis (ISBN: 9783365008621)
    Georgie Crawley

    Die Queen und ich - aus dem Leben eines königlichen Corgis

    (25)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung

    Es ist kurz vor Weihnachten und zusammen mit seiner Familie macht der Corgi Henry einen Ausflug nach London. Dabei besichtigen sie auch den Buckingham Palace und da es dem Hund dort zu trubelig ist, entfernt er sich von der Menschenmenge und will in der Nähe auf seine Familie warten. Stattdessen landet er im Privatpark des Palasts und wird irrtümlicherweise für ein Mitglied des königlichen Corgi-Rudels gehalten. Leider sind die anderen Hunde dem Neuzugang gegenüber sehr zurückhaltend und außerdem vermisst Henry seine Familie. Sein größter Wunsch ist es, Weihnachten wieder daheim zu sein.


    Meinung

    Wie so häufig habe ich auch dieses Buch in die Hand genommen und einfach mit Lesen begonnen. Und war daher ganz perplex, jedes Kapitel hat eine Datumsangabe erhalten, die im Dezember liegt. Woraufhin ich mir die Inhaltsangabe nochmals angeschaut habe und tatsächlich habe ich während ein paar sehr sonnigen und schönen Tagen im April einen ganz wunderbaren Weihnachtsroman gelesen. Was eine schöne Abwechslung war, schließlich bin ich ein großer Fan der kalten Jahreszeit und es war eine Wohltat für meine Seele, gedanklich ein bisschen in den Winter zu reisen und dabei dem Corgi Henry auf seinen Abenteuern im Buckingham Palace zu folgen!

    Ich bin superflüssig und leicht in die Geschichte gekommen. Es liegt eine ganz tolle Sprache vor, die nicht nur sehr lebendig, sondern auch greifbar ist. Sie zeichnet sehr lebendige und farbenfrohe Bilder jeder einzelnen Szene und sorgt dafür, dass man sich von der Handlung, von den Protagonisten eingeladen fühlt.

    Die Kapitel unterteilen sich jeweils in Abschnitte, die im Buckingham Palace und in dem Haus von Henrys Familie spielen. Immer im Wechsel kann man gut verfolgen, was sie erleben, wie die Bindung zueinander ausschaut und wie die Familie nach ihrem Hund sucht. Dadurch wird nicht nur Abwechslung geboten, sondern es zeigt auch gut das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.


    Ganz häufig musste ich beim Lesen innehalten, weil die Ereignisse zuckersüß geschildert sind. Es war einfach so niedlich, Henry auf seinem Abenteuer zu folgen und mitzuerleben, wie er die Tage im Buckingham Palace schildert. Natürlich wurden sowohl Henry, als auch die anderen Corgis im Palast vermenschlicht, was aber echt gut gelungen ist und viel von dem Charme der Geschichte ausmacht!


    Fazit

    Das Buch ist einfach zuckersüß! Ich kann es nicht anders benennen, mich hat die komplette Geschichte überzeugt, ich finde, dass eine ganz liebevoll geschriebene, starke und lebendige Handlung vorliegt, die rundum stimmig und gelungen ist. Interessante Figuren, ein liebreizender Corgi in der Hauptrolle wurden mit einer tollen Sprache und mitreißender Weihnachtsstimmung vermischt. Ich bin rundum begeistert, finde, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt wurde und möchte das Buch hiermit unbedingt weiterempfehlen.

  21. Cover des Buches The Queen of the Tearling (ISBN: 9780062290380)
    Erika Johansen

    The Queen of the Tearling

    (60)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Gut gemacht!
    Kelsea Raleigh wird von einem älteren Ehepaar großgezogen, mit Strenge und Liebe. In einem Cottage im tiefen, tiefen Wald. Sie weiß, dass sie, wenn sie 19 Jahre alt ist, abgeholt werden wird und nach New London gebracht wird, wo ihre Regentschaft als Queen of the Tearling beginnen wird. Natürlich weiß sie nicht, was das bedeutet, aber, dass ihre Verwandtschaft ihren Tod will und dass sie Gefahren bestehen wird – oder früh sterben, das weiß sie.

    Erika Johansen hat diesen ersten Band einer Fantasytrilogie mit allem ausgestattet, was eine dystopische Trilogie braucht. Fantasyelemente, einen Hauch Magie, das Entdecken eines dem Leser unbekannten Landes, na ja, die beigefügte Karte könnte ein wenig detaillierter sein, eine Handlung, die durchgängig spannend bleibt und vieles mehr.

    Natürlich ist das Ganze Trivialliteratur, aber so gut gemacht wie ein Schokoladenkuchen. Es ist immer was los, ohne in Aktionismus auszuarten. Die Dialoge sind witzig, lustig und temporeich. Das Personal ist vielfältig, sorgfältig, nicht nur hingesudelt, sondern sehr lebendig. Das Klischee von der naiven Jungschen, die dem ersten richtigen Mann hinterherschmachtet, der ihr begegnet, ist zwar bedient, durchaus, aber so zart, und vielleicht nimmt sie am Ende doch einen andern, wer weiß?

    Es findet eine Figurenentwicklung statt. Die Informationen werden zwar in Dialogen transportiert, aber so geschickt in die fortlaufende Handlung eingesponnen, dass man nicht sofort die Augen gen Himmel verdreht, wegs der Plumpheit von dummem Frager und klugem Antworterspiel, es gibt einen adäquaten Feind, den es zu besiegen gilt …Schwertkampf, Verräter, Schurken und Helden en masse.

    Ja, der Feind: der ist nun schon ein wenig platt unterwegs. Aber sonst? Einwandfrei. Samt Ende. Ein angemessenes Ende, das erlaubt, den Band auch einzeln zu lesen, und dennoch so spannend das Ganze, dass ich sofort nach der Fortsetzung schmachte.

    Ausserdem spielen Bücher eine witzige und wichtige Rolle! Und sogar die sieben Potter-Romane finden Eingang in das Geschehen. Erika Johansen ist so schön „nebenbei witzig“, zum Beispiel, wenn die Heroine ägerlich darüber ist, dass man sie daran erinnern muss, Gewicht zu verlieren. Haha, Gewichtsprobleme bei einer Prinzessin! Großartig.

    Fazit: Zumindest im Original wundervolle Triviunterhaltung mit der richtigen Mischung von Fantasy und Dystopie, die mir nach den Buchpreiskandidaten wieder komplettes Lesevergnügen verschafft und die Lesebatterien wieder auflädt.

    Kategorie: Fantasy
    Verlag: Harper Collins, 2014
  22. Cover des Buches The Invasion of the Tearling (ISBN: 9780593073117)
    Erika Johansen

    The Invasion of the Tearling

    (25)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Zu viel Magie, aber so viele tolle Einfälle!
    Wenn auch der erste Band der Trilogie „The Queen of the Tearling“ mit einem Überraschungscoup der jungen Queen endete, ist doch der Konflikt mit dem kriegerischen Nachbarsvolk nicht beigelegt. Im Gegenteil. Nach einem militärischen Auftakt, der sich sehen lassen kann, fällt der entscheidende Pass dann doch in die Hände der Gegner und die Truppen marschieren in das Tearlinggebiet.

    In einem zweiten Strang führt die Autorin uns weit zurück in die Vergangenheit als William Tearling die Idee „of a Better World“ hatte. Diesen Strang, der über Lily führt, einer Figur, die seitens ihres Mannes Gewalt erfährt, habe ich über weite Strecken nicht goutiert. Diese Lily ist zu sehr Mainstream, zu klischeehaft, zu einfallslos. Und das ganze Drumherum in diesem Vergangenheitsstrang ist es auch. Dennoch ist es der Autorin gelungen, durch ihre Schreibweise Spannung herauszuholen und indem sie zwischen Hier und Jetzt und Damals switscht, die prekäre momentane Lage zuzuspitzen.

    Ich habe mir die ganze Zeit überlegt, was sich die Autorin einfallen lässt, um in aussichtsloser Lage doch noch zu siegen. Und Magie ist mir als Antwort auf alles zu simpel. Einfach zu simpel. Wenn es auch wieder hervorragend dargestellt ist und die Autorin mich in der Tearlingzeit mit ihren mannigfachen Charakteren verzauberte. Selbst die Liebesgeschichte ist so zart und nett …

    Als es dann zum magischen Showdown kommt, ist es dann doch nicht so platt, wie ich es befürchte und ich habe mitgelitten und da und dort der Queen sogar Ratschläge gegeben, die sie selbstredend alle in den Wind schlug. Es wäre ja nicht die eigensinnige Queen! Auch ihre Berater blitzen ab! Und die Autorin hatte immer noch und immer noch eine nette kleine Überraschung parat, die sie aus der Tasche zauberte, eine Fähigkeit mit der sie sich den fünften Stern zurückgewinnt, den ich bereits für das Winterfeuer verheizen wollte.

    Fazit: Auch der zweite Teil ist gut, ich hätte ihn halt da und dort anders gestaltet und die Magie mehr im Hintergrund gehalten. Die Krise mit dem Nachbarvolk ist immer noch nicht ganz vom Tisch, weswegen wir auf den dritten Band warten, der bald in Angriff genommen werden wird. Ich freu mich drauf, „muss“ aber vorher noch anderes lesen ....

    Kategorie: Fantasy, Dystopie,
    Harper Collins, 2015
  23. Cover des Buches This Woven Kingdom (ISBN: 9783570317426)
    Tahereh H. Mafi

    This Woven Kingdom

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Pampolina

    Persisch inspirierte Fantasy, Sehnsucht eingewebt in jedem Wort, mit einer ganz besonderen Atmosphäre, die wenig Rücksicht auf meine Gefühle und/oder meinen Schlaf nimmt.
    Die Welt in die uns Mafi mitnimmt, ist üppig, poetisch und eindeutig von jemandem geschrieben, der Sprache zutiefst liebt. Wer Tahereh Mafi kennt, wird das verstehen.

    Der Schreibstil ist wunderschön, so wunderschön, dass man innehalten und jeden Satz mehrmals lesen möchte. Die Handlung hingegen lässt sich Zeit. Und mit „lässt sich Zeit“ meine ich, dass wir für eine lange Zeit dramatisch durch Palastkorridore schlenderen und sehnsüchtig aus dem Fenster in die Ferne blicken.
    80% der Geschichte verbringen die Charaktere damit, in prächtigen Räumen emotional zu leiden und dabei gut auszusehen.

    Alizeh ist eine starke, gütige und stille, aber doch kraftvolle Heldin, obwohl ich sie manchmal am liebsten geschüttelt und ihr zugerufen hätte: „Kommuniziere doch einfach mal!“
    Kamran hingegen verkörpert die Energie eines innerlich zerrissenen Prinzen: von seinen eigenen Gefühlen zutiefst gequält.
    Ist es langsam? Ja. Ist es dramatisch? Ja. Hab ich trotzdem weiterglesen? NATÜRLICH.

    Perfekt für Leser, die Folgendes lieben:
    • Langsam aufbauende Spannung, die man bis in die Knochen spürt
    • Blumige Sprache
    • Lange Blicke, die alles bedeuten
    • Fantasy, die mehr Atmosphäre als Drachentöten und Chaos bietet

    Der Anfang war etwas schleppend, aber ich bin froh, dass ich weitergelesen habe, denn jetzt weiß ich, dass Cyrus am Ende auf mich gewartet hat, und das, Leute, hätte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollen

  24. Cover des Buches Teatime mit Lilibet (ISBN: 9783548064840)
    Wendy Holden

    Teatime mit Lilibet

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Elke_R__Richter

    Marion Crawford macht ihre Ausbildung zur Lehrerin und bekommt 1932 die Gelegenheit, die Töchter der Herzogin von York, Prinzessin Elisabeth und Prinzessin Margaret, zu unterrichten. Sie verlässt Edinburgh, ihre Heimat und begräbt ihren Wunsch, arme Menschen zu unterrichten, um mit der königlichen Familie nach London zu ziehen. Indem sie mit Lilybet einkaufen geht oder mit der Underground fährt, bemüht sie sich, ihren Unterricht realitätsnah zu gestalten. Obwohl Marion Crawford anfangs öfter vorhatte, den Posten aufzugeben, begleitete sie die zukünftige Queen 16 Jahre. Ihre persönlichen  Beziehungen verschlechtern sich und sie gibt schließlich auch ihre Freundschaften auf. Sie lernt den normalen Tagesablauf der königlichen Familie kennen und erlebt die politischen Umwälzungen nach dem Ableben des früheren Königs Georg IV. Als Edward VIII. abdankte, übernimmt sie die Rolle des Elternersatzes für Lilybet und Margaret und sorgt während der Krönungsfeierlichkeiten für die Mädchen. Nachdem das Buch "Die kleinen Prinzessinnen" veröffentlicht wurde, hatte die königliche Familie sie leider regelrecht ausgegrenzt. Deshalb gibt es wahrscheinlich nur wenige Informationen über sie, was bedauerlich ist.

    Auf dem Cover sind die beiden Prinzessinnen zu sehen, im Hintergrund ist der Palast abgebildet. Es gibt einen guten Eindruck von der Umgebung, in der die spätere Königin Elizabeth aufgewachsen ist. Auch Wendy Holdens Erzählstil passt sich dem an. 

    Eine empfehlenswerte Lektüre, da sie die Jugendzeit von Elisabeth II. beschreibt.

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