Bücher mit dem Tag "quellen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "quellen" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (457)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Ich darf mich nicht fürchten. Die Furcht tötet das Bewußtsein. Die Furcht führt zu völliger Zerstörung. Ich werde ihr ins Gesicht sehen. Sie soll mich völlig durchdringen. Und wenn sie von mir gegangen ist, wird nichts zurückbleiben. Nichts außer mir."

    Dieses Buch wollte ich wirklich mögen. Wirklich. Mein Partner hatte mir es immer wieder angepriesen und den Film haben wir auch inzwischen 3x gesehen. Dennoch sind "Der Wüstenplanet" und ich einfach nicht miteinander warm geworden, so dass ich das Buch nach knapp 200 Seiten in 1,5 Jahren abgebrochen habe.

    Es gab leider nichts, was mich catchen konnte. Die Handlung war unglaublich zäh, keinerlei Spannung, endlos detaillierte Gespräche und Gedanken und Umgebungsbeschreibungen. Die Charaktere, zu viele, um den Überblick zu behalten, zu unnahbar, um sie im Gedächtnis oder im Herzen zu behalten. Vielleicht war diese geschaffene Welt von Frank Herbert auch einfach zu groß und genial für mich - ich habe ungefähr alle 5 Zeilen Begriffe hinten im Glossar nachschlagen oder meinen Partner fragen müssen, was das gerade Gelesene für eine Bedeutung hat, denn ich habe es einfach nicht verstanden.

    Für andere mag "Der Wüstenplanet" genial sein, ich kann dies nur für den Film aussprechen (wirklich, schaut ihn euch an!), also muss die Grundidee, die ja aus dem Roman stammt, mich trotzdem beeindruckt haben. Nur der schriftlichen Umsetzung konnte ich leider gar nichts abgewinnen. Für die gelesenen 200 Seiten vergebe ich deswegen 1/5 Stern.

  2. Cover des Buches Das Herz der Quelle - Sternenfinsternis (ISBN: 9783401603827)
    Alana Falk

    Das Herz der Quelle - Sternenfinsternis

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Als großer Fan von Teil 1, habe ich Teil 2 natürlich sofort lesen müssen. Dabei wurde ich etwas enttäuscht. Die erste Hälfte des Buches war wirklich langweilig. Es ist nichts wirklich wichtiges passiert. Dafür haben sich die Ereignisse am Ende überschlagen. Das hat zu Chaos geführt und war schwer nachvollziehbar. Ich fand das etwas schade, weil es der Story nicht geschadet hätte, wenn ein paar Twists weniger enthalten gewesen wären. Dann hätte man mehr mitfiebern können und wäre nicht damit beschäftigt gewesen, alles zu verstehen. 

    Wie auch bei Teil 1 wurde man emotional mitgenommen und konnte mitfühlen. Die Charaktere waren ja schon bekannt und auch wenn es geteilte Meinungen über die Protagonistin gibt, finde ich, dass sie sehr realistisch und menschlich rüberkommt. 

    Auf jeden Fall ist Teil 2 auch gut und empfehlenswert. Aber ich glaube, wer Teil 1 gelesen hat, muss sowieso Teil 2 lesen. 

  3. Cover des Buches Zwölf Wasser, Buch 1: Zu den Anfängen (ISBN: 9783423215145)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser, Buch 1: Zu den Anfängen

     (184)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Fazit

    12 Wasser wurde sehr gut geschrieben. Ein sehr guter Einblick in die verschiedenen Personen. Es wurde sehr ausführlich, flüssig und ruhig geschrieben. Auch sehr interessant und spannend. Man sinkt in eine ganz besondere Welt. Ich bin begeistert über dieses Buch und würde es jeden empfehlen der auf Fantasy steht.

  4. Cover des Buches A Good Girl's Guide to Murder (ISBN: B07RP9WQ9Z)
    Holly Jackson

    A Good Girl's Guide to Murder

     (34)
    Aktuelle Rezension von: YaBiaLina

    Ich bin immer auf der Suche nach Thrillern, die nach dem Klappentext sofort mein Interesse wecken und A good Girl´s Guide to Murder war solch ein Buch.

    Seit 5 Jahren scheint der Mord an Andie Bell geklärt zu sein, aber Pippa glaubt nicht daran, das Sal diesen Mord begangen hat. Ihre Abschlussarbeit kommt ihr gerade recht, denn für diese will sie diesen Fall genau durchleuchten und macht sich auf die Suche, nach den wahren Täter...

    Auch wenn dieses Buch ein Jugendbuch ist und man denkt, das Thriller für Erwachsene mit Sicherheit spannender und aufregender sind, wird sich bei diesem Buch täuschen. Ich finde es toppt sogar einige aus dem Erwachsenenbereich, denn es konnte mich permanent unterhalten und fesseln. Die Autorin hat den Leser stetig mit neuen Anhaltspunkten, Verdächtigen und neuen Beweisen gefüttert, so das man als Leser stets mit gefiebert, sowie mit gerätselt hat, wer nun für was verantwortlich ist und vor allem, wer nun den Tod von Andie Bell verursacht hat.

    Besonders die Interviews, Bilder, SMS, Anrufe oder Emailkontakte haben dem Buch noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt, denn das lockerte das Geschehen etwas auf und macht das alles etwas "echter". Ich muss gestehen, mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet, denn ich habe mir etwas ganz anderes ausgemalt...umso überraschter war ich natürlich, was ich wirklich positiv finde.

    Pippa, die Hauptprotagonistin, war mir sehr sympathisch und vor allem wirkte sie sehr mutig. Auch ihre Beziehungen zu ihrer Familie, ihrer besten Freundin oder auch Sals Bruder wirkte authentisch, aber auch sehr liebevoll.

    Ich würde mich sehr freuen, bald wieder einen Thriller aus der Feder von Holly Jackson lesen zu dürfen.

  5. Cover des Buches Zwölf Wasser, Buch 2: In die Abgründe (ISBN: 9783423249669)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser, Buch 2: In die Abgründe

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch ist auch wieder flüssig geschrieben. Man kommt sehr gut in das Buch hinein. Aber such in diesem Teil läßt sich der Autor viel Zeit.

    Der zweite Teil der Geschichte ist ziemlich überraschend. Was man so erfährt, hätte ich jetzt nicht mit gerechnet. Babu ist vollkommen verzweifelt und es wird immer schlimmer. Felt beginnt endlich zu verstehen, was er für eine Aufgabe hat. Wird auch mal langsam Zeit. Kennt ihr schon Unda Reva? Wenn nicht, dann erfährt ihr hier, das sie nach Möglichkeiten sucht, das alles in Ordnung kommt. Man bekommt mehr Informationen über die Protagonisten.

    Im Großen und Ganzen könnte man sagen, das jede einzelne Geschichte der Personen eine wichtige Rolle spielt und dennoch sind sie verbunden miteinander. Man muss da schon richtig lesen, das man diesen kleinen Zusammenhang versteht.

    Gerade wo man in einem Teil drin ist, wird man in die nächste Erzählung gesteckt. Soll ja auch spannend bleiben.

    Das Ende des Buches, hat mich sehr überrascht, da Teil 3 wohl noch spannender ist. Da kommt nämlich noch etwas schrecklicheres auf den Leser zu. Bin gespannt, wie es weitergeht.

  6. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Zweifellos hat der Autor eine unfassbar tiefe Welt, ein unfassbar tiefes Universum geschaffen, auf dessen breiten Schultern Paul Atreides, mit 12 Jahren zeitlichem Versatz, vom Thronfolger zum despotisch anmutenden Herrscher über zahllose Planeten und Völker geworden ist. Ein dafür ursächlicher, schier grenzenloser, von ihm initiierter Glaubenskrieg lässt seinen in Band 1 durchaus sympathische Charakter bröckeln. An vielen Stellen verleitet ihn seine Hellsicht zu Arroganz und Überheblichkeit. Seine Schwester Alia verhält sich da kaum anders.

    Die Geschichte an sich ist super, nur leider wird sie durch langwierige, metaphorisch verschachtelte und nicht eben flotte Gespräche, Dialoge und geistige Monologe vorangetrieben und weniger durch aktive Handlung. Das bessert sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig, insgesamt fehlt aber aus meiner Sicht die Dynamik des ersten Bandes. Für mich sind an manchen Handlungen zu viele Falltüren und Schleifchen angebracht worden.

    Alles in allem ein gutes Buch, mit einigen sich ziehenden Passagen und Gesprächen. Wer tiefen Weltenbau mag und ausgefeilte Gespräche liebt, macht hier sicher nichts falsch.

  7. Cover des Buches Zwölf Wasser, Buch 3: Nach den Fluten (ISBN: 9783423260404)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser, Buch 3: Nach den Fluten

     (22)
    Aktuelle Rezension von: mondy
    Inhalt
    Asing ist zurückgekehrt! Und sie beherrscht nicht nur Babus Körper und Geist, sondern auch die Stadt Agen mit ihren vielen Tunneln und verborgenen Mechanismen. Doch die Stadt ist ihr nicht genug: Asing will die Welt der Menschen vernichten und dafür will sie sich das letzte Untier der alten Zeit zu Nutze machen: den Zorn, der unter der Stadt gefangen gehalten wird. 
    Auch im Westen braut sich Unheil zusammen, denn der Dämonenkönig Hardh hat zur letzten Schlacht gerüstet und seine Dhurmmets lechzen nach Blut. 
    Doch die Undae und ihre Welsen-Begleiter sind nicht untätig. Felt und Reva versuchen, in die Stadt Agen zu den letzten beiden Quellen dieser Welt zu gelangen und Marken bringt Smirn sicher nach Irpen. Kersted reitet, über den Kummer um Untate verrückt geworden, in die Schlacht gegen Hardh. Doch was können drei Welsen und zwei Undae gegen diese Übermacht schon ausrichten? Und wird es ihnen gelingen, sich ihren eigenen Dämonen zu stellen? 

    Meine Meinung
    Was für ein fulminanter Abschluss einer äußerst gelungenen Fantasy-Reihe! Schade, dass es damit schon vorbei ist, ich hätte gerne noch länger in dieser Welt verweilt ... auch wenn sie nicht schön ist. Ganz im Gegenteil sogar: sie ist hässlich, blutig und dreckig und die Autorin schreckt auch nicht davor zurück, ihre Hauptcharaktere in den Wahnsinn zu treiben oder diverse Gliedmaßen verlieren zu lassen (siehe Band 2). Aber gerade das hat mir so gut gefallen, denn auch wenn die Welsen besonders widerstandsfähig sind: sie sind nur Menschen, die zwischen den Mysterien der alten und der jetzigen Zeit aufgerieben werden.

    Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Teil auf Felt, doch auch Kersteds und Markens Geschichte geht natürlich weiter. Außerdem lernt man noch einige neue Charaktere kennen und auch Asings bzw. Babus Gedanken bekommen ihren Platz. ich weiß nicht mehr, ob das in den vorangegangenen Bänden auch schon so war, aber in diesem wechseln sich die Geschichten teilweise ziemlich schnell ab. Da liest man mal eine halbe Seite über Felt, dann wieder über Kersted und dann ist man wieder wo ganz anders. Das ist nur manchmal so, aber mir persönlich hat das weniger gut gefallen, da man dadurch immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wird. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.  

    Über die Reihe hinweg hat sich vor dem Leser eine komplexe Welt entfaltet, die natürlich auch im letzten Band Bestand hat. Für mich war es ein Genuss, in diese Welt abzutauchen und sie zu entdecken. Es gibt viele Mysterien, die diese Welt durchdringen. Ich für meinen Teil fand es besonders gelungen, dass diese nicht weiter erklärt werden. In dieser Welt sind sie zwar auch außergewöhnlich, aber eben bekannt bzw. werden als möglich hingenommen ... da braucht es keine Erklärung. Und auch wenn sie für mich als Leser sehr mysteriös und manchmal unverständlich erscheinen, macht dieser Kniff diese Welt für mich doch wirklicher als wenn mir ständig erklärt werden würde, warum und wie das jetzt möglich ist. Manche Eigenheiten kann man sich irgendwie zusammenreimen, andere bleiben wohl für ewig ein Mysterium.

    Ich werde Vorablesen auf ewig dankbar dafür sein, dass ich dort den ersten Band gewonnen habe. Diese Reihe hätte ich ansonsten sehr wahrscheinlich übersehen und damit hätte ich wirklich etwas verpasst. 
  8. Cover des Buches Vom Schicksal bestimmt – Blood Dynasty (ISBN: 9783732567553)
    Megan Erickson

    Vom Schicksal bestimmt – Blood Dynasty

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Rose27

    Inhalt: In dem ersten von zwei Bänden geht es um Vampire. Eine Nacht verändert Tendras Leben für immer. Bis Vampir Athan auftaucht war sie nur eine Barkeeperin. Jetzt plötzlich erfährt sie, dass sie für mehr bestimmt ist. Sie ist dazu da eine Prophezeiung zu erfüllen.  Ihr Blut ist besonders und man hat generationenlang nur auf sie gewartet. Athan ist geschickt worden, um sie sicher zu seinem Bruder, den künftigen König zu bringen. Er muss von ihr trinken, damit ein Krieg mit einem anderen Vampirclan beendet werden kann. Tendra ist alles andere begeistert plötzlich in eine ihr fremde Welt entführt zu werden. Auch wenn sie die Königin von einem anderen werden soll, knistert es zwischen den beiden gemeinsam, als sie vor den Feinden flüchten.


    Meinung:
    Als allererstes ist mir das Cover aufgefallen. Ich finde, dass das Paar hervorragend zu den beiden Protagonisten passt. Die Ausstrahlung passt einfach zum Buch. Die blutrote mit weiß gemischte Schrift und die Verzierung sieht schön aus und fällt direkt ins Auge. Der Titel passt perfekt zu dem Buch und verrät einem schon worum es geht. Übersetzt wurde das Buch von Susanna Arens. Ich weiß nicht, ob es an der Autorin oder an der Übersetzung lag, aber ich fand den Schreibstil recht platt und langweilig. Das mag zum Teil auch an der Handlung gelegen habe, da zwischendurch immer wieder nicht wirklich etwas passiert ist. Außerdem sind mir zu oft die Worte "ficken" und "harter Schwanz" gefallen. Der Einstieg war recht einfach, da man erstmal Tendra und ihren normalen Alltag kennenlernt. Man erfährt schon ein bisschen von ihrer Vergangenheit und Persönlichkeit. Mir hat ihr Charakter sehr gut gefallen. Sie ist stark und glaubt an das Gute und ist dafür bereut sich zu opfern. Ihr Humor ist toll. Immer wieder gibt es Anspielungen und Witze aus Filmen oder der menschlichen Welt, die Athan, aber nicht versteht. Allerdings fand ich, dass Tendra sich viel zu schnell für die Zukunft der Menschen opfern will. Sie reagiert mir auf die ihr bisher unbekannte Vampirwelt und die Prophezeiung zu gelassen und ruhig. Gerade weil sie so ein starker und kämpferischer Charakter ist findet sie sich zu schnell damit ab.
    Athan war von Anfang an attraktiv und ich hätte nichts dagegen auch einen eigenen Athan zu haben. Er ist der Blutwächter und weiß ganz genau was er zu tun hat. Er nimmt seine Aufgabe ernst. Trotzdem geht er mit Tendra behutsam und zärtlich um. Er hat nicht nur die Seite eines starken Kämpfers. Er kümmert sich und ist besorgt um sie. Er weiß, dass sie seinem Bruder gehört und kämpft immer wieder mit seiner, ihm bisher unbekannten, menschlichen Seite und seinen Gefühlen. Sein Charakter macht eine interessante Entwicklung mit.
    Der Konflikt mit dem anderen Vampirclan, den Valeriens, war jetzt nichts wirklich neues.
    Was ich unlogisch fand waren die Quellen. Am Anfang hieß es, dass sie ziemlich schwer zu töten seien, weil sie Killer und stark sind. Das Athan sie töten kann finde ich noch nachvollziehbar, weil er für solche Situationen ausgebildet wurde. Mein Problem liegt da eher bei Tendra. Ich kann nicht verstehen warum sie die relativ einfach umbringen kann und auch nicht wie die beiden alleine gegen so viele Quellen gewinnen können.
    Auch Tendras Kater, beziehungsweise das öfters über sie geschrieben wurde, was eigentlich nicht nötig war, fand ich ein bisschen nervig. Der Kater an sich war, aber ganz süß.
    Die anderen Charaktere fand ich gut. Besonders Zeb und Idris haben mir sehr gut gefallen.
    Während der Mittelteil etwas langgezogen war und ich zwischendurch recht eintönig fand, war das Ende schon wieder spannender. Ich hätte mir gewünscht mehr von der Spannung im ganzen Buch wiederzufinden. Gegen Ende konnten mich noch ein paar Wendungen etwas überraschen.


    Fazit:
    Ich gebe dem Buch drei Sterne. Für den Anfang war das schon ganz gut und ich bin überzeugt, dass der zweite Band stärker wird. Idris ist eine wirklich interessante Persönlichkeit und ich bin gespannt wie er mit den Veränderungen umgehen wird. Das Buch ist für zwischendurch ganz gut geeignet.

  9. Cover des Buches Die Kinder des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319554)
    Frank Herbert

    Die Kinder des Wüstenplaneten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Paul Atreides ist verschwunden, in die Wüste gegangen und hat sich somit seinem Schicksal entwunden, durch große Opfer zu einem neuen Gott zu wandeln. An seiner statt regiert nun seine Schwester Alia den Wüstenplaneten mit eiserner Hand und unter unheilvollem Einfluss. Das entgeht auch Pauls Zwillingsgeschwistern Ghanima und Leto nicht, die zwar das Wissen von Generationen in sich tragen, wegen ihres jungen Alters aber noch nicht als Regenten eingesetzt werden können…

    Mit seiner Sience Fiction-Reihe um den Wüstenplaneten Dune hat Frank Herbert einen Klassiker des Genres erschaffen, die aktuell in einer leicht angepassten Neuübersetzung erscheinen – aber inhaltlich natürlich keine wesentlichen Änderungen vollzogen wurden. Der dritte Band muss nun erstmals ohne Paul als dominante Hauptfigur im Fokus des Interesses auskommen und weitet die vielen verschiedenen Szenerien noch einmal deutlich aus – sehr deutlich. Neben einigen bekannten Baustellen werden auch neue Handlungsstränge aufgemacht, die oft parallel laufen und sich nur selten kreuzen, dazu gibt es einige Ausflüge zu Nebenschauplätzen, und das alles sorgsam erdacht, sodass wirklich jedem handelnden Charakter die Zeit gegeben wird, sich und seine Gedankenwelt vor dem Leser zu offenbaren. Klingt umfangreich? Ist es auch! Und das vielleicht schon zu detailverliebt, zu wuchtig in den Ausführungen, zu langsam in der Erzählweise. Die teils seitenlangen inneren Monologe drehen sich oft um die gleichen Gedankengänge, und so sehr wohl jeder von uns ein solches inneres Gedankenkarussell kennt: Das sorgt auch für einige langwierige Passagen. Davon abgesehen ist es auch gar nicht so einfach, alle Personen und Details parat zu haben, allein das Glossar umfasst unzählige Seiten, und nachschlagen musste ich darin des Öfteren.

    Warum „Die Kinder des Wüstenplaneten“ mir insgesamt dennoch gefallen hat? Das liegt vor allen an der ungemein atmosphärischen und dichten Erzählweise. Alles ist mit Sinn geschrieben und führt den Leser (wenn auch langsam) an sein Ziel, die Charaktere handeln aus nachvollziehbaren und glaubhaften Motiven, können mit ihrer Aura faszinieren. Zudem werden Gesellschaftsstruktur und viele weitere Details noch weiter aufgefächert und erlauben einen Blick auf das wuchtige, gelungene Konstrukt. Zudem gefällt mir der dystopische Ansatz mit einigen Parallelen zur heutigen Zeit sehr gut, ebenso wie die philosophische Herangehensweise an die vielen Themengebiete wieder sehr gelungen ist.

    Ein wenig mehr Tempo, mehr Handlung statt Statusbeschreibungen, eine Fokussierung auf die wesentlichen Schauplätze hätte dem Roman sicherlich zu mehr Spannung verholfen. Andererseits wäre dann auch der sehr intensive Blick auf die Vorgänge verwehrt geblieben, wäre die Welt von Dune etwas blasser geblieben, wären die Charaktere nicht so intensiv geraten. So richtig konnte mich der Roman zwar nicht fesseln, als Teil des Epos gehört er aber natürlich dennoch zum Zyklus und bringt wichtige neue Elemente mit ein.

  10. Cover des Buches Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453320444)
    Frank Herbert

    Der Gottkaiser des Wüstenplaneten

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Miabioka

    Der Wüstenplanet Band 4

    (Neuauflage)


    ❄Story:


    Nach dreieinhalb tausend Jahren hat sich Arrakis verändert. Grün und fruchtbar ist das frührer Land nun durch technischen Fortschritt.


    Aber nicht jedes Fleckchen ist grün. Die Wüste Sareer, gut versteckt und außer Sichtweite für andere Augen.


    Dort lebt und gedeiht Leto II. selbst zu einer neuen Spezies, da er sich einer Symbiose mit einem Shai-Hulud unterzieht. Aber nicht um den Menschen dadurch zu helfen, die Unterwerfung aller ist sein Ziel.


    Doch es wird Widerstand geben, denn nicht jeder lässt sich unterwerfen und stellt sich ihm in den Weg.


    ❄Meinung:


    Eigentlich bin ich schon immer ein heimlicher Fan der Wüstenplanet Reihe gewesen. Auch wenn es nun schon einige Zeit zurück liegt. 


    Die Neuauflage hat mich dazu verleitet, nochmals intensiv alle Bände zu suchten.


    Denn wer "Dune" der Wüstenplanet noch nie gelesen hat, weiss spätestens nach dem Kinofilm, wie bildgewaltig und umfangreich diese Reihe sein kann.


    Obwohl für mich der vierte Band eigentlich der schwächste von allen ist. Nichtsdestotrotz hat Frank Herbert in all seinen Büchern gezeigt das er imposante Stories erzählen kann und diese auch gefühlt irgendwie lebt hat.


    Es ist die besondere Faszination an Sciencefiction mit vielen Elementen, wobei mir die Aspekte der Soziologie und Philosophie des Gottkaiser einfach zu viel war und mich ein wenig zum Augen rollen verleitete hat.


    Trotzdem bleibt es atemberaubend was für eine Welt hier erschaffen wurde, der meiner Meinung irgendwie in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. 


    Für mich gehört die Dune Reihe zu einer der großen Werke, die von noch mehr Leuten gelesen werden sollte.

  11. Cover des Buches KGI - Gefährliche Hoffnung (ISBN: 9783802595516)
    Maya Banks

    KGI - Gefährliche Hoffnung

     (23)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks
    Das Buch: Nach einem letzten Einsatz in Afghanistan will Nathan Kelly das Militär verlassen und sich dem KGI anschließen - dem Sicherheitsunternehmen seiner Brüder, dass von der Regierung für brisante Aufträge angeheuert wird. Aber dann ging alles schief. Nathan wird gefangen genommen, weggeschleppt und wochenlang aufs Grausamste gefoltert. Schwer verletzt und halb verhungert, ist er sich nicht sicher, wie lange er noch überleben kann. Doch als er kurz davor war, die Hoffnung aufzugeben, hört er plötzlich die Stimme einer Frau. Wieder und wieder spricht sie zu ihm, fleht ihn an durchzuhalten, scheint sogar seine schlimmsten Schmerzen zu lindern. Nathan kann sich das Band, dass ihn und die geheimnisvolle Shea verbindet, nicht erklären. Und obwohl er fürchtet verrückt zu werden, gelingt es ihm, durch sie neue Kraft zu schöpfen - und vor seinen Peinigern zu fliehen. Zurück in den USA ist Nathan überzeigt, dass er sich das ganze nur eingebildet hat. Die Retterin mit der telepathischen Gabe kann unmöglich wirklich existieren. Doch dann, sechs Monate später, empfängt er plötzlich rinen Notruf von niemand anderem als Shea. Sie ist auf der Flucht vor einer Verbrecherbande, die es auf ihre Fähigkeiten abgesehen hat. Nathan zögert keine Sekunde , der Frau zu Hilfe zu kommen, die ihm in seiner schlimmsten Stunde selbstlos zu Seite stand.

    Meine Meinung:Shea und ihre Schwester Grace haben eine besondere Begabung. Während Shea neben ihren telepathischen Fähigkeiten, anderen Menschen ihre Schmerzen nehmen kann, kann ihre Schwester Menschen telepathisch auch heilen.
    Dies ist der eigentliche Bestandteil des Buches. Beide sind getrennt auf der Flucht und Shea hat plötzlich telepathischen Kontakt zu Nathan, dem sie hilft aus der Gefangenschaft zu entkommen bzw. nimmt mit Hilfe von ihm mit seinem Bruder Kontakt auf.
    Nach seiner Befreiung geht es ihm mental nicht gut. Er fühlt sich leer. Er kann Shea nicht vergessen und jeder glaubt, dass er sich diese Frau nur eingebildet hat.
    Doch nachdem sie wieder Kontakt zu ihm aufnimmt, versucht Nathan ihr zu helfen.
    Seine Brüder und er versuchen herauszufinden, wer hinter Shea her ist. Sie finden Dinge heraus, die wirklich schockierend sind.
    Daneben wird natürlich auch Grace erwähnt, die aber immer noch auf der Flucht ist. Rio und sein Team machen sich auf die Suche nach ihr. Im Folgeband geht es damit weiter.
    Maya Banks hat mit Nathan einen Charakter erschaffen, der mir labil und doch wieder sehr stark vorkam. Er hat einen Zwillingsbruder, den man im Laufe der Geschichte auch kennenlernt.
    Während seiner Gefangenschaft war auch ein weitere Kamerad bei Nathan. Swanny hat genauso viel miterlebt wie er und dieser wird auch ganz wunderbar in die Familie Kelly aufgenommen.
    Die Autorin hat mich mal wieder überzeugt. Mit ihrem flüssigen Schreibstil hat es sie mir mal wieder sehr einfach gemacht das Buch innerhalb kurzer Zeit zu lesen.
    Ihre Charaktere sind authentisch. Ich mag die Art wie Maya Banks alle Protagonisten beschreibt und aufleben lässt.

    Mein Fazit: Das Buch war der Hammer und das beste ist, dass ich noch heute mit dem nächsten Band weitermache. Ich will unbedingt wissen, was aus Grace geworden ist, wo sie steckt und ob Rio sie findet.
    Ich liebe Maya Banks Romantic Thriller und kann diese Buchreihe absolut weiterempfehlen.

    Meine Bewertung: 5/5 
  12. Cover des Buches Alexander der Große (ISBN: 9783406590856)
    Alexander Demandt

    Alexander der Große

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Bevor ich mit Euch, werten Lesern, über dieses Buch plaudere, solltet Ihr evtl. wissen, dass ich das Buch nicht vollständig gelesen habe. Das hat 2 Gründe. Erstens hat dieses Buch von Alexander (!) Demandt "Alexander der Grosse. Leben und Legende" (2009) satte 483 Seiten Fließtext, mit Anmerkungen, Zeittafel, Karten, Stammbäumen, sonstigen Verzeichnissen, Bibliographie und Register sogar 655 Seiten. Zweitens wollte ich von vorneherein lediglich über Rezeption und Quellenlage Alexanders lesen, da ich für die Person Alexanders des Großen bereits andere Bücher gelesen habe. Doch eines will ich Euch, werten Lesern, von vorneherein sagen. Dieses Buch hier ist mit bisher das sympathischste.

    Denn mal abgesehen davon, dass die Darstellung der Quellenlage ("Die Quellen", S. 1-32) gut strukturiert und die Erforschung der Alexanderrezeption ("Alexander im Spiegel der Nachwelt", S. 405-455) sehr nachvollziehbar dargelegt ist, schimmert der Autor Alexander Demandt mit einer sehr positiven und einnehmenden Art durch. Damit schafft der Autor die schwierige Brücke zwischen seriöser Wissenschaftlichkeit und gut lesbarerer Literatur.

    Beide Kapitel, die ich gelesen habe, sind international angelegt, bearbeiten also intensiv Quellen und Perspektiven, die den lateinischen Westen hinaus gehen.
    Da mir das Wenige so gut gefiel, habe ich noch das Fazit des Buches ("Alexander der Große?", S. 457-483) gelesen, in dem Demandt scheinbar alle bisherigen Themen und Einzelaspekte zusammenfasst und Alexander somit unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und bewertet (?). Dazu gehören Alexanders Politik, Alexanders Entdeckungen, Alexanders Persönlichkeit als Mensch und mehr.

    Besonders positiv an dieser Biographie ist mir die alte römische Verhaltensorientierung der "variatio" aufgefallen, nach der römische Literaten nicht einfach ihr Thema abarbeiten sollten. Stattdessen sollten sie mit Exkursen (zB Geographie, Ethnologie, Anekdoten, etc.) Freude auf seiten des Lesers hervorrufen. Ähnliches macht Demandt auch, wenn er zB am Ende des Buches die Aporie des Historikers thematisiert, einerseits einen Mörder und (nach heutigen Maßstäben) Verbrecher als "Groß" zu bezeichnen und andererseits doch etwas Achtung vor dieser Person zu haben, da Gewalttaten in allen Zeiten durchaus üblich gewesen waren (und zT noch sind !), was jedem Historiker mehr als bewusst ist.



    Das Thema "Alexander der Große" hatte mich bisher noch nie wirklich interessiert, obwohl Euch das etwas paradox anmuten könnte, wenn Ihr mal in meine Bücherlisten reinschaut (viel mit Antike und so). Doch ganz besonders dieses Buch hat es mir angetan und sollte sich nochmal die Zeit und Gelegenheit bieten, werde ich es nachholen, es in seiner Gesamtheit zu lesen. Denn in einem Punkt zweifle ich nicht: dass es sich lohnen würde.



    Bisher ist mir Alexander Demandt schonmal positiv aufgefallen. Evtl. habt Ihr das Buch in meiner Liste schon gesehen: "Das Attentat in der Geschichte" (hg. von A. Demandt). Auf diesen Namen werde ich in Zukunft auch vermehrt achten. :)
  13. Cover des Buches Dämonenlicht (ISBN: 9783453720282)
    Marion Zimmer Bradley

    Dämonenlicht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Guenhwyvar

    Eine düstere Atmosphäre, unsympathische und sympathische Charaktere. Unsympathische Charaktere, die einem langsam sympathisch werden. Leid, Hoffnung, Wahnsinn, Liebe, Verzweiflung. Dieses Buch von Marion Zimmer Bradley beinhaltet alles was man sich von einem guten Buch wünscht.

    Jedes Kapitel beginnt mit einem Vers über Unglück und Tot und führt einen so in die Melancholie dieses Werkes hinein, obwohl sie zu Beginn noch ohne sinn scheinen erschließt sich dieser von Seite zu Seite.

    Wirklich ausholend ist Dämonenlicht nun nicht gerade, wenn es um Fantasy geht, sondern bleibt auf jener Basis  des Schamanismus, New Age und der Parapsychologie, die jedem so ziemlich bekannt sind. Auch sind die rasanten Sprünge zwischen den einzelnen Charakteren gewöhnungsbedürftig. Z.B. steht auf einer viertel Seite etwas über Truth, dann wieder über Sinah, Dylan, Wycherly, Truth... usw.

     

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es sich bei Dämonenlicht um eine interessante Lektüre handelt, die zwar nicht langweilig wird, bei der man Gedanklich aber immer dabei sein muss, um auch ja nichts zu verpassen. Ist ideal für Erwachsene, die gerne ein normalen Roman mit etwas Fantasy versetzt lesen

  14. Cover des Buches Aus der Zeit der Verzweiflung (ISBN: 9783518108406)
    Gabriele Becker

    Aus der Zeit der Verzweiflung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Red Star Over Russia (ISBN: 9781854376862)
    David King

    Red Star Over Russia

     (4)
    Aktuelle Rezension von: muddi
    Opulenter Bildband, der visuell eindrucksvoll schildert, wozu Worte fehlen: Die Greuel des Stalinismus, des zweiten Weltkrieges, der russischen Front. Bildmaterial, das es in keinem anderen historischen Werk z usehen gibt wurde von Russlandkenner und -forscher David King in Jahrzehnten, oft unter Lebensgefahr, zusammengetragen, sortiert, kontextuiert und schließlich in diesem Band zusammengafasst. Die internationale Anerkenneung findet hoffentlich auch in Deutschland einen entsprechenden Widerhall.
  16. Cover des Buches Dark Age 1: Bedrohung (ISBN: 9783551301598)
    Sabine Schulter

    Dark Age 1: Bedrohung

     (40)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSuhr

    Nicht nur das düstere und geheimnisvolle Cover, sondern auch der wahnsinnig interessante Klappentext haben mich bei diesem Dilogie-Auftakt in den Bann gezogen.

    Sprachlich bleibt sich Sabine Schulter treu und überzeugt mit ihrem unglaublich flüssigen und stimmungsvollen Stil. Ihre Worte werden zu Bildern und lassen einen die Story regelrecht miterleben.

    Die Figuren sind interessant und wirken mit ihren Ecken und Kanten sehr lebendig, was mir gut gefällt. Doch nicht nur die Charaktere begeistern, sondern auch die Handlung überzeugt. Eine gelungene Mischung aus Spannung, Liebe und vielen Geheimnissen, gemischt mit Schattenwesen, die für eine Menge Turbulenzen und Action sorgen.

    Obwohl mir die Story wirklich gut gefallen hat, muss ich gestehen, dass ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Tiefe fehlte. Versteht mich nicht falsch, ich hatte tolle Lesestunden und ich wollte auch unbedingt wissen, wie es weitergeht … aber dennoch hätte man hier und da ein wenig mehr Facetten geben können. Nichtsdestotrotz werde ich auch den zweiten Band lesen und freu mich schon darauf, zu erfahren, wie es enden wird …

  17. Cover des Buches Zwölf Wasser - Zu den Anfängen (ISBN: 9783833729836)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - Zu den Anfängen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Das Hörbuch

    Wasserstände sinken, Quellen versiegen

    Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser. Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen.

    Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?


    Meine Meinung

    Dass ich das Buch gelesen habe, ist lange her, und da die "Zwölf Wasser"-Trilogie zu meinen Fantasy-Favoriten gehört, war es jetzt einfach mal Zeit für das Hörbuch!

    E.L. Greiff hat eine Geschichte geschaffen, in der die Menschlichkeit selbst den Fixpunkt bildet, um den sich alles dreht. Ihre Protagonisten sind einzigartig, haben Stärken und Schwächen, sind bis ins kleinste Detail durchdacht und wirken dadurch absolut authentisch. Zugang zu ihnen zu finden ist daher überhaupt kein Problem. Generell findet man sehr schnell in die Geschichte; dass Bernd Stephan eine äußerst angenehme Erzählstimme hat, trägt dazu natürlich total bei.

    Interessant ist vor allem der Perspektivenwechsel in einzelnen Kapiteln: Einige Kapitel erlebt man aus der Sicht von Babu, dem jungen Hirten, andere wiederum aus der von Felt, dem Schwertkämpfer. So hat man Einblicke in völlig verschiedene Charaktere, die beide auf ihre eigene Art und Weise sehr interessant sind.

    Die Menschlichkeit, die während der ganzen Story im Mittelpunkt steht, wird dem Leser von Greiff auf eine Weise näher gebracht, die zum Nachdenken anregt. Was wäre diese Welt ohne Hoffnung, ohne Liebe, ohne Vertrauen? Das Ende bleibt offen und die Antworten damit auch, aber die Spannung wird dadurch bis über den Schluss hinaus erhalten.

    Fazit

    "Zwölf Wasser" ist wirklich ein Muss für Fantasy-Fans und solche, die es werden wollen. E.L. Greiff versteht es, den Leser - oder in diesem Fall den Zuhörer - zu fesseln und mit auf eine Reise zu nehmen, an dessen Ende der Kampf für die Menschlichkeit steht. Bedenkenlose Weiterempfehlung meinerseits!
  18. Cover des Buches Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.3 (ISBN: 9783150170243)
    Kerstin Michalik

    Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.3

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Der Band enthält Quellen aus Literatur, Kunst, Politik und Rechtsgeschichte, die die kulturgeschichtliche Arbeit in der Frauen- und Geschlechtergeschichte erleichtert. Die Quellen sind je nach Gattung geordnet; allen Teilbereichen ist je eine grobe Einführung vorangestellt. -- Das Buch eignet sich wohl nur für denjenigen, der sich im Rahmen eines Geschichtsstudiums auf die Suche nach Quellenmaterial begeben muss oder für eine schriftliche Arbeit Quellen zu einem bestimmten Bereich gezielt verarbeiten soll. Mithilfe des Nebeneinander der zu einem Themenkomplex zusammengestellten Quellen lassen sich gut Gemeinsamkeiten herausarbeiten.
  19. Cover des Buches Michail Gorbatschow und die deutsche Frage: Sowjetische Dokumente 1986-1991 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 83) (ISBN: 9783486586541)
  20. Cover des Buches Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte. Bd. 3. Dokumente der Novemberrevolution und der Weimarer Republik 1918-1933 (ISBN: B0000BQQHM)
  21. Cover des Buches Der bestellte Tod (ISBN: 9783935731874)
    Dieter Gräbner

    Der bestellte Tod

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.1 (ISBN: 9783150170229)
    Barbara Patzek

    Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.1

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Der Band enthält Quellen (Literatur, Kunst, Inschriften) aus der griechischen und römischen Antike, die die kulturgeschichtliche Arbeit in der Frauen- und Geschlechtergeschichte erleichtern können. Die Quellen sind chronologisch geordnet; allen Teilbereichen ist je eine grobe Einführung vorangestellt. -- Das Buch eignet sich wohl nur für denjenigen, der sich im Rahmen eines Geschichtsstudiums auf die Suche nach Quellenmaterial begeben muss oder für eine schriftliche Arbeit Quellen zu einem bestimmten Bereich gezielt verarbeiten soll. Mithilfe des Nebeneinander der zu einem Themenkomplex zusammengestellten Quellen lassen sich gut Gemeinsamkeiten herausarbeiten.
  23. Cover des Buches Quellen zu den deutsch-französischen Beziehungen 1919-1963 (ISBN: 9783534033072)
  24. Cover des Buches Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte. Band 1. Deutsche Verfassungsdokumente 1803 - 1850 (ISBN: B0000BQQHK)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks