Bücher mit dem Tag "quellen"

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62 Bücher

  1. Cover des Buches Zwölf Wasser - Zu den Anfängen (ISBN: 9783423215145)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - Zu den Anfängen

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Destiny48

    Grundlegendes

    Genre: High Fantasy

    Seitenzahl: 594

    Kapitellänge: akkurat

    Reihe/Band: "Zwölf Wasser" - Band 1 von 3

     

    Zum Autor

    E.L. Greiff gelang mit der Reihe um die „Zwölf Wasser“ ein fantastisches Romandebut, nachdem er schon zahlreiche Jahre als Regisseur und in einer Werbeagentur tätig war. Mittlerweile wohnt er in den Niederlanden und hat sich ganz dem Autorendasein verschrieben.

    Zum Inhalt

    Auf einem fiktiven Kontinent, dessen Name leider nie genannt wird, beginnt die Geschichte drei unterschiedlicher Charaktere aus verschiedenen Regionen. Babu, der eigentlich ein Hirte sein sollte, findet seine Bestimmung in einem Wesen aus der alten Zeit, einem mächtigen Falken. Verbunden treten sie eine schwere Reise an, sinnend nach Rache und  voller Zorn. Zur selben Zeit warnen die Undae, die hohen Frauen, einige welsische Offiziere vor einer drohenden Gefahr: Die Wasserstände sinken, denn die magischen Quellen, die den ganzen Kontinent und vor allem die Menschen darauf am Leben erhalten, versiegen Stück für Stück. Drei von ihnen machen sich in Begleitung einiger Soldaten und Offiziere auf, um zur Handelsstadt Pram zu gelangen und um Unterstützung zu bitten: Sie wollen alle Quellen aufsuchen und die Ursache für den Wandel herausfinden. Doch alles soll anders kommen als gedacht, und das Schicksal von Babu scheint mit dem von Felt, einem Offizier, und der Unda Reva verwoben…

     

    Meine Meinung

    Der Klappentext ist zwar spannend, jedoch setzt die dort beschriebene Handlung erst nach über 100 Seiten ein, was den Einstieg der Geschichte sehr verwirrend erscheinen lässt. Das Cover ist sehr schön und trotzdem relativ schlicht. Trotz anfänglicher Verwirrung muss ich sagen, dass ich wirklich begeistert von „Zwölf Wasser“ bin. Es gibt viel Gutes über den ersten Band der Fantasy Trilogie zu sagen:

     

    Die einzelnen Kapitel bewegen sich immer in einem Rahmen von rund 10 Seiten, was es sehr angenehm zu lesen macht und das Buch nicht zu langatmig wirken lässt. Die Idee an sich ist sehr interessant und hat von Beginn an mein Interesse geweckt, da es nicht wie so oft üblich einen reinen gut-böse Konflikt zu geben scheint, sondern mehr hinter den versiegenden Quellen stecken könnte. Die Quellen an sich stehen alle für jeweils eine menschliche Eigenschaft, die mit ihnen von der Welt verschwinden würde, was ich als faszinierenden Gedanken ansehe. Auch die Umsetzung dieser Idee ist hervorragend gelungen. Der Schreibstil ist wirklich gut, wenngleich es stellenweise etwas verwirrend wird. Es ist durchgehend eine gewisse Spannung vorhanden, die manchmal zwar etwas nachlässt, dann aber schnell wieder aufgenommen wird.

     

    Man erhält stückchenweise Antworten auf seine Fragen als Leser, jedoch nie zu viel, um die Ereignisse wirklich vorhersehen zu können. Die Welt an sich ist auch großartig gestaltet, Greiff gibt hier auch den einzelnen Völkern Hintergrundgeschichten. Außerdem handeln die Konflikte, die größtenteils in der Vergangenheit stattfanden, aber dennoch umfangreich behandelt werden, nicht wie üblich von einer einfachen Herrschsucht des „Bösen“, sondern drehen sich teils auch um Ressourcen oder Land. Selbst der Eroberer, dem es um Macht geht, hat nachvollziehbare Gründe und ist eher in eine Grauzone zu rücken, als als böse angesehen zu werden. Die Entstehung des Landes wird ebenfalls auf gewisse Weise erklärt und die Welt hat viele magische Kreaturen zu bieten, die schön beschrieben werden.

     

    Allgemein sind die Beschreibungen sehr umfangreich und immer schön zu lesen, wodurch man eine gute Vorstellung des fantastischen Kontinents und seiner Bewohner erhält. Es gibt weiterhin verschiedene Sprachen, was eine Verständigung manchmal schwer macht. Trotz des Genres schafft es der Autor, dadurch und durch viele andere oben bereits erwähnte Dinge die Geschichte realistisch und möglich wirken zu lassen. Man kann sich ganz auf die Welt einlassen und findet sich zwischen beeindruckenden Legenden und mystischen Wesen wieder.

     

    Die Charaktere sind authentisch und charakterstark, haben ihre eigenen Geschichten und dadurch nachvollziehbare Handlungsweisen, die sich mit der Story weiterentwickeln. Sie wachsen in gewisser Weise über sich hinaus und gewinnen an Erfahrung und Erkenntnis, was sich jeweils charakterspezifisch auswirkt und lange aufgebaut wird. Im Anhang finden sich weitere kurze Erklärungen und Übersetzungen, da selbst Tage, Jahre und Währungen neue Begriffe erhalten haben, wodurch die Geschichte noch besser wirkt. Die Karte ist sehr übersichtlich und schön gezeichnet, man findet sich mit ihrer Hilfe schnell zurecht und kann den Weg der einzelnen Protagonisten hervorragend nachvollziehen.

     

    Natürlich gibt es auch einige kleinere negative Punkte. Die Beschreibungen sind zwar wirklich gelungen, jedoch an manchen Stellen ziemlich lang. Auch der Einstieg in die Geschichte zieht sich stark und lässt den Leser zuerst einmal mehrere hundert Seiten über seine Bedeutung im Unklaren. An manchen Punkten sinkt die Spannung wie bereits erwähnt ab, allerdings nie besonders lange. Außerdem scheint es ganz am Ende leider doch eher auf eine Art gut-böse Konflikt hinauszulaufen, der nur durch Legenden bestätigt scheint. Letztlich macht mir auch die Entwicklung um die Unda Reva zu schaffen, da ich nicht ganz nachvollziehen kann, weshalb ein einfacher Mensch letzten Endes mehr als diese magische hohe Frau zu wissen scheint. Es wird zwar teilweise etwas erklärt, allerdings sind einige Punkte dennoch etwas unlogisch für mich.

     

    Insgesamt bin ich aber wirklich sehr zufrieden mit diesem Einstieg in die Welt von Greiff und freue mich schon wahnsinnig auf Band 2, um zu sehen, wie die Geschichte wohl weitergeht. Hier also meine abschließende Bewertung:

     

    Schreibstil       4/5

    Figuren            4/5

    Story               5/5

    Spannung        4/5



    Gesamt           4,25/5

     


  2. Cover des Buches Zwölf Wasser - In die Abgründe (ISBN: 9783423249669)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - In die Abgründe

     (38)
    Aktuelle Rezension von: 19Rei-Sama
    Die Geschichte geht weiter und sie erzählt uns Dinge, mit denen wohl so leicht keiner gerechnet hat.
    Babu ist verzweifelt - und das nimmt zu.
    Felt beginnt zu verstehen, was seine Aufgabe ist.
    Die Unda Reva sucht nach weiteren Möglichkeiten, alles ins Reine zu bringen.

    Jede einzelne Geschichte innerhalb dieses Epos' nimmt eine wichtige Rolle im großen Ganzen ein und sie sind so fein miteinander verwoben, dass die Auflösung füreinander nur leise vor sich hinfließt. Und dennoch sind alle so interessant, dass es schwer ist, sich davon zu lösen und in den nächsten Erzählstrang einzutauchen.

    Der Schreibstil ist so fesselnd wie im Vorgänger, die Charaktere gehen tiefer und man beginnt zu fiebern, wen es treffen wird.
    Und das Ende ist etwas, womit so schnell keiner rechnet - nämlich der Auftakt zu etwas besonders finsterem, dem nicht allzuviel entgegenzusetzen ist.
  3. Cover des Buches Das Herz der Quelle - Sternenfinsternis (ISBN: 9783401603827)
    Alana Falk

    Das Herz der Quelle - Sternenfinsternis

     (59)
    Aktuelle Rezension von: enchanted_book_love

    Was ist besser als Teil 1? Richtig Teil 2!

    Wunderschönes Abenteuer und atemberaubende Lovestory. Vom Cover ganz zu schweigen :)

  4. Cover des Buches KGI - Gefährliche Hoffnung (ISBN: 9783802595516)
    Maya Banks

    KGI - Gefährliche Hoffnung

     (23)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks
    Das Buch: Nach einem letzten Einsatz in Afghanistan will Nathan Kelly das Militär verlassen und sich dem KGI anschließen - dem Sicherheitsunternehmen seiner Brüder, dass von der Regierung für brisante Aufträge angeheuert wird. Aber dann ging alles schief. Nathan wird gefangen genommen, weggeschleppt und wochenlang aufs Grausamste gefoltert. Schwer verletzt und halb verhungert, ist er sich nicht sicher, wie lange er noch überleben kann. Doch als er kurz davor war, die Hoffnung aufzugeben, hört er plötzlich die Stimme einer Frau. Wieder und wieder spricht sie zu ihm, fleht ihn an durchzuhalten, scheint sogar seine schlimmsten Schmerzen zu lindern. Nathan kann sich das Band, dass ihn und die geheimnisvolle Shea verbindet, nicht erklären. Und obwohl er fürchtet verrückt zu werden, gelingt es ihm, durch sie neue Kraft zu schöpfen - und vor seinen Peinigern zu fliehen. Zurück in den USA ist Nathan überzeigt, dass er sich das ganze nur eingebildet hat. Die Retterin mit der telepathischen Gabe kann unmöglich wirklich existieren. Doch dann, sechs Monate später, empfängt er plötzlich rinen Notruf von niemand anderem als Shea. Sie ist auf der Flucht vor einer Verbrecherbande, die es auf ihre Fähigkeiten abgesehen hat. Nathan zögert keine Sekunde , der Frau zu Hilfe zu kommen, die ihm in seiner schlimmsten Stunde selbstlos zu Seite stand.

    Meine Meinung:Shea und ihre Schwester Grace haben eine besondere Begabung. Während Shea neben ihren telepathischen Fähigkeiten, anderen Menschen ihre Schmerzen nehmen kann, kann ihre Schwester Menschen telepathisch auch heilen.
    Dies ist der eigentliche Bestandteil des Buches. Beide sind getrennt auf der Flucht und Shea hat plötzlich telepathischen Kontakt zu Nathan, dem sie hilft aus der Gefangenschaft zu entkommen bzw. nimmt mit Hilfe von ihm mit seinem Bruder Kontakt auf.
    Nach seiner Befreiung geht es ihm mental nicht gut. Er fühlt sich leer. Er kann Shea nicht vergessen und jeder glaubt, dass er sich diese Frau nur eingebildet hat.
    Doch nachdem sie wieder Kontakt zu ihm aufnimmt, versucht Nathan ihr zu helfen.
    Seine Brüder und er versuchen herauszufinden, wer hinter Shea her ist. Sie finden Dinge heraus, die wirklich schockierend sind.
    Daneben wird natürlich auch Grace erwähnt, die aber immer noch auf der Flucht ist. Rio und sein Team machen sich auf die Suche nach ihr. Im Folgeband geht es damit weiter.
    Maya Banks hat mit Nathan einen Charakter erschaffen, der mir labil und doch wieder sehr stark vorkam. Er hat einen Zwillingsbruder, den man im Laufe der Geschichte auch kennenlernt.
    Während seiner Gefangenschaft war auch ein weitere Kamerad bei Nathan. Swanny hat genauso viel miterlebt wie er und dieser wird auch ganz wunderbar in die Familie Kelly aufgenommen.
    Die Autorin hat mich mal wieder überzeugt. Mit ihrem flüssigen Schreibstil hat es sie mir mal wieder sehr einfach gemacht das Buch innerhalb kurzer Zeit zu lesen.
    Ihre Charaktere sind authentisch. Ich mag die Art wie Maya Banks alle Protagonisten beschreibt und aufleben lässt.

    Mein Fazit: Das Buch war der Hammer und das beste ist, dass ich noch heute mit dem nächsten Band weitermache. Ich will unbedingt wissen, was aus Grace geworden ist, wo sie steckt und ob Rio sie findet.
    Ich liebe Maya Banks Romantic Thriller und kann diese Buchreihe absolut weiterempfehlen.

    Meine Bewertung: 5/5 
  5. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71

    Frank Herbert hat die Hauptfigur Paul Atreides im zweiten Band des Wüstenplanet-Zyklus mutig weiterentwickelt. Wir haben es nun mit einem von Selbstzweifeln geplagten Antihelden zu tun, dem die negativen Folgen seiner Herrschaft als Imperator und religiöse Galionsfigur nach und nach bewusst werden. Die politischen Intrigen sind sehr spannend geschildert und darüber hinaus regt der Roman auch zum Nachdenken über die Funktion von Recht und Gesetz sowie das Wirken von Religion im Allgemeinen an. Definitiv mehr als reine Unterhaltungsliteratur...

  6. Cover des Buches Aus der Zeit der Verzweiflung (ISBN: 9783518108406)
    Gabriele Becker

    Aus der Zeit der Verzweiflung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Sämtliche Briefe (ISBN: 9783150597064)
    Plinius

    Sämtliche Briefe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Malachy
    Die Briefe von Plinius dem Jüngeren (dem Neffen des berühmten älteren Plinius), sind ein streckenweise sehr erheiterndes, was den Alltag eines Statthalters und eines Kaisers betrifft auch sehr überraschendes Zeitdokument. Bekannt dürfte seine Schilderung des Vesuvausbruchs sein, dem Pompeji und Herculaneum zum Opfer fielen und bei dem auch sein Onkel Plinius sein Leben ließ. Wer sich einen Einblick in die Regierungsgeschäfte und den politischen Alltag von Führungspersönlichkeiten des Römischen Reiches verschaffen will, dem sei die Briefsammlung von Plinius d.J. sehr ans Herz gelegt.
  8. Cover des Buches Red Star Over Russia (ISBN: 9781854376862)
    David King

    Red Star Over Russia

     (4)
    Aktuelle Rezension von: muddi
    Opulenter Bildband, der visuell eindrucksvoll schildert, wozu Worte fehlen: Die Greuel des Stalinismus, des zweiten Weltkrieges, der russischen Front. Bildmaterial, das es in keinem anderen historischen Werk z usehen gibt wurde von Russlandkenner und -forscher David King in Jahrzehnten, oft unter Lebensgefahr, zusammengetragen, sortiert, kontextuiert und schließlich in diesem Band zusammengafasst. Die internationale Anerkenneung findet hoffentlich auch in Deutschland einen entsprechenden Widerhall.
  9. Cover des Buches Alexander der Große (ISBN: 9783406590856)
    Alexander Demandt

    Alexander der Große

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Bevor ich mit Euch, werten Lesern, über dieses Buch plaudere, solltet Ihr evtl. wissen, dass ich das Buch nicht vollständig gelesen habe. Das hat 2 Gründe. Erstens hat dieses Buch von Alexander (!) Demandt "Alexander der Grosse. Leben und Legende" (2009) satte 483 Seiten Fließtext, mit Anmerkungen, Zeittafel, Karten, Stammbäumen, sonstigen Verzeichnissen, Bibliographie und Register sogar 655 Seiten. Zweitens wollte ich von vorneherein lediglich über Rezeption und Quellenlage Alexanders lesen, da ich für die Person Alexanders des Großen bereits andere Bücher gelesen habe. Doch eines will ich Euch, werten Lesern, von vorneherein sagen. Dieses Buch hier ist mit bisher das sympathischste.

    Denn mal abgesehen davon, dass die Darstellung der Quellenlage ("Die Quellen", S. 1-32) gut strukturiert und die Erforschung der Alexanderrezeption ("Alexander im Spiegel der Nachwelt", S. 405-455) sehr nachvollziehbar dargelegt ist, schimmert der Autor Alexander Demandt mit einer sehr positiven und einnehmenden Art durch. Damit schafft der Autor die schwierige Brücke zwischen seriöser Wissenschaftlichkeit und gut lesbarerer Literatur.

    Beide Kapitel, die ich gelesen habe, sind international angelegt, bearbeiten also intensiv Quellen und Perspektiven, die den lateinischen Westen hinaus gehen.
    Da mir das Wenige so gut gefiel, habe ich noch das Fazit des Buches ("Alexander der Große?", S. 457-483) gelesen, in dem Demandt scheinbar alle bisherigen Themen und Einzelaspekte zusammenfasst und Alexander somit unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und bewertet (?). Dazu gehören Alexanders Politik, Alexanders Entdeckungen, Alexanders Persönlichkeit als Mensch und mehr.

    Besonders positiv an dieser Biographie ist mir die alte römische Verhaltensorientierung der "variatio" aufgefallen, nach der römische Literaten nicht einfach ihr Thema abarbeiten sollten. Stattdessen sollten sie mit Exkursen (zB Geographie, Ethnologie, Anekdoten, etc.) Freude auf seiten des Lesers hervorrufen. Ähnliches macht Demandt auch, wenn er zB am Ende des Buches die Aporie des Historikers thematisiert, einerseits einen Mörder und (nach heutigen Maßstäben) Verbrecher als "Groß" zu bezeichnen und andererseits doch etwas Achtung vor dieser Person zu haben, da Gewalttaten in allen Zeiten durchaus üblich gewesen waren (und zT noch sind !), was jedem Historiker mehr als bewusst ist.



    Das Thema "Alexander der Große" hatte mich bisher noch nie wirklich interessiert, obwohl Euch das etwas paradox anmuten könnte, wenn Ihr mal in meine Bücherlisten reinschaut (viel mit Antike und so). Doch ganz besonders dieses Buch hat es mir angetan und sollte sich nochmal die Zeit und Gelegenheit bieten, werde ich es nachholen, es in seiner Gesamtheit zu lesen. Denn in einem Punkt zweifle ich nicht: dass es sich lohnen würde.



    Bisher ist mir Alexander Demandt schonmal positiv aufgefallen. Evtl. habt Ihr das Buch in meiner Liste schon gesehen: "Das Attentat in der Geschichte" (hg. von A. Demandt). Auf diesen Namen werde ich in Zukunft auch vermehrt achten. :)
  10. Cover des Buches Zwölf Wasser - Zu den Anfängen (ISBN: 9783833729836)
    E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - Zu den Anfängen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Das Hörbuch

    Wasserstände sinken, Quellen versiegen

    Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser. Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen.

    Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?


    Meine Meinung

    Dass ich das Buch gelesen habe, ist lange her, und da die "Zwölf Wasser"-Trilogie zu meinen Fantasy-Favoriten gehört, war es jetzt einfach mal Zeit für das Hörbuch!

    E.L. Greiff hat eine Geschichte geschaffen, in der die Menschlichkeit selbst den Fixpunkt bildet, um den sich alles dreht. Ihre Protagonisten sind einzigartig, haben Stärken und Schwächen, sind bis ins kleinste Detail durchdacht und wirken dadurch absolut authentisch. Zugang zu ihnen zu finden ist daher überhaupt kein Problem. Generell findet man sehr schnell in die Geschichte; dass Bernd Stephan eine äußerst angenehme Erzählstimme hat, trägt dazu natürlich total bei.

    Interessant ist vor allem der Perspektivenwechsel in einzelnen Kapiteln: Einige Kapitel erlebt man aus der Sicht von Babu, dem jungen Hirten, andere wiederum aus der von Felt, dem Schwertkämpfer. So hat man Einblicke in völlig verschiedene Charaktere, die beide auf ihre eigene Art und Weise sehr interessant sind.

    Die Menschlichkeit, die während der ganzen Story im Mittelpunkt steht, wird dem Leser von Greiff auf eine Weise näher gebracht, die zum Nachdenken anregt. Was wäre diese Welt ohne Hoffnung, ohne Liebe, ohne Vertrauen? Das Ende bleibt offen und die Antworten damit auch, aber die Spannung wird dadurch bis über den Schluss hinaus erhalten.

    Fazit

    "Zwölf Wasser" ist wirklich ein Muss für Fantasy-Fans und solche, die es werden wollen. E.L. Greiff versteht es, den Leser - oder in diesem Fall den Zuhörer - zu fesseln und mit auf eine Reise zu nehmen, an dessen Ende der Kampf für die Menschlichkeit steht. Bedenkenlose Weiterempfehlung meinerseits!
  11. Cover des Buches Vom Schicksal bestimmt – Blood Dynasty (ISBN: 9783732567553)
    Megan Erickson

    Vom Schicksal bestimmt – Blood Dynasty

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Rose27

    Inhalt: In dem ersten von zwei Bänden geht es um Vampire. Eine Nacht verändert Tendras Leben für immer. Bis Vampir Athan auftaucht war sie nur eine Barkeeperin. Jetzt plötzlich erfährt sie, dass sie für mehr bestimmt ist. Sie ist dazu da eine Prophezeiung zu erfüllen.  Ihr Blut ist besonders und man hat generationenlang nur auf sie gewartet. Athan ist geschickt worden, um sie sicher zu seinem Bruder, den künftigen König zu bringen. Er muss von ihr trinken, damit ein Krieg mit einem anderen Vampirclan beendet werden kann. Tendra ist alles andere begeistert plötzlich in eine ihr fremde Welt entführt zu werden. Auch wenn sie die Königin von einem anderen werden soll, knistert es zwischen den beiden gemeinsam, als sie vor den Feinden flüchten.


    Meinung:
    Als allererstes ist mir das Cover aufgefallen. Ich finde, dass das Paar hervorragend zu den beiden Protagonisten passt. Die Ausstrahlung passt einfach zum Buch. Die blutrote mit weiß gemischte Schrift und die Verzierung sieht schön aus und fällt direkt ins Auge. Der Titel passt perfekt zu dem Buch und verrät einem schon worum es geht. Übersetzt wurde das Buch von Susanna Arens. Ich weiß nicht, ob es an der Autorin oder an der Übersetzung lag, aber ich fand den Schreibstil recht platt und langweilig. Das mag zum Teil auch an der Handlung gelegen habe, da zwischendurch immer wieder nicht wirklich etwas passiert ist. Außerdem sind mir zu oft die Worte "ficken" und "harter Schwanz" gefallen. Der Einstieg war recht einfach, da man erstmal Tendra und ihren normalen Alltag kennenlernt. Man erfährt schon ein bisschen von ihrer Vergangenheit und Persönlichkeit. Mir hat ihr Charakter sehr gut gefallen. Sie ist stark und glaubt an das Gute und ist dafür bereut sich zu opfern. Ihr Humor ist toll. Immer wieder gibt es Anspielungen und Witze aus Filmen oder der menschlichen Welt, die Athan, aber nicht versteht. Allerdings fand ich, dass Tendra sich viel zu schnell für die Zukunft der Menschen opfern will. Sie reagiert mir auf die ihr bisher unbekannte Vampirwelt und die Prophezeiung zu gelassen und ruhig. Gerade weil sie so ein starker und kämpferischer Charakter ist findet sie sich zu schnell damit ab.
    Athan war von Anfang an attraktiv und ich hätte nichts dagegen auch einen eigenen Athan zu haben. Er ist der Blutwächter und weiß ganz genau was er zu tun hat. Er nimmt seine Aufgabe ernst. Trotzdem geht er mit Tendra behutsam und zärtlich um. Er hat nicht nur die Seite eines starken Kämpfers. Er kümmert sich und ist besorgt um sie. Er weiß, dass sie seinem Bruder gehört und kämpft immer wieder mit seiner, ihm bisher unbekannten, menschlichen Seite und seinen Gefühlen. Sein Charakter macht eine interessante Entwicklung mit.
    Der Konflikt mit dem anderen Vampirclan, den Valeriens, war jetzt nichts wirklich neues.
    Was ich unlogisch fand waren die Quellen. Am Anfang hieß es, dass sie ziemlich schwer zu töten seien, weil sie Killer und stark sind. Das Athan sie töten kann finde ich noch nachvollziehbar, weil er für solche Situationen ausgebildet wurde. Mein Problem liegt da eher bei Tendra. Ich kann nicht verstehen warum sie die relativ einfach umbringen kann und auch nicht wie die beiden alleine gegen so viele Quellen gewinnen können.
    Auch Tendras Kater, beziehungsweise das öfters über sie geschrieben wurde, was eigentlich nicht nötig war, fand ich ein bisschen nervig. Der Kater an sich war, aber ganz süß.
    Die anderen Charaktere fand ich gut. Besonders Zeb und Idris haben mir sehr gut gefallen.
    Während der Mittelteil etwas langgezogen war und ich zwischendurch recht eintönig fand, war das Ende schon wieder spannender. Ich hätte mir gewünscht mehr von der Spannung im ganzen Buch wiederzufinden. Gegen Ende konnten mich noch ein paar Wendungen etwas überraschen.


    Fazit:
    Ich gebe dem Buch drei Sterne. Für den Anfang war das schon ganz gut und ich bin überzeugt, dass der zweite Band stärker wird. Idris ist eine wirklich interessante Persönlichkeit und ich bin gespannt wie er mit den Veränderungen umgehen wird. Das Buch ist für zwischendurch ganz gut geeignet.

  12. Cover des Buches Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.3 (ISBN: 9783150170243)
    Kerstin Michalik

    Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.3

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Der Band enthält Quellen aus Literatur, Kunst, Politik und Rechtsgeschichte, die die kulturgeschichtliche Arbeit in der Frauen- und Geschlechtergeschichte erleichtert. Die Quellen sind je nach Gattung geordnet; allen Teilbereichen ist je eine grobe Einführung vorangestellt. -- Das Buch eignet sich wohl nur für denjenigen, der sich im Rahmen eines Geschichtsstudiums auf die Suche nach Quellenmaterial begeben muss oder für eine schriftliche Arbeit Quellen zu einem bestimmten Bereich gezielt verarbeiten soll. Mithilfe des Nebeneinander der zu einem Themenkomplex zusammengestellten Quellen lassen sich gut Gemeinsamkeiten herausarbeiten.
  13. Cover des Buches Michail Gorbatschow und die deutsche Frage: Sowjetische Dokumente 1986-1991 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 83) (ISBN: 9783486586541)
  14. Cover des Buches Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte. Bd. 3. Dokumente der Novemberrevolution und der Weimarer Republik 1918-1933 (ISBN: B0000BQQHM)
  15. Cover des Buches Der bestellte Tod (ISBN: 9783935731874)
    Dieter Gräbner

    Der bestellte Tod

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.1 (ISBN: 9783150170229)
    Barbara Patzek

    Quellen zur Geschichte der Frauen. Tl.1

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Der Band enthält Quellen (Literatur, Kunst, Inschriften) aus der griechischen und römischen Antike, die die kulturgeschichtliche Arbeit in der Frauen- und Geschlechtergeschichte erleichtern können. Die Quellen sind chronologisch geordnet; allen Teilbereichen ist je eine grobe Einführung vorangestellt. -- Das Buch eignet sich wohl nur für denjenigen, der sich im Rahmen eines Geschichtsstudiums auf die Suche nach Quellenmaterial begeben muss oder für eine schriftliche Arbeit Quellen zu einem bestimmten Bereich gezielt verarbeiten soll. Mithilfe des Nebeneinander der zu einem Themenkomplex zusammengestellten Quellen lassen sich gut Gemeinsamkeiten herausarbeiten.
  17. Cover des Buches Kinderstuben (ISBN: 9783423029339)
    Jürgen Schlumbohm

    Kinderstuben

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Aufbruch in Gottes Zukunft (ISBN: 9783765514777)
    Siegfried Großmann

    Aufbruch in Gottes Zukunft

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Synapse11
    Unsere Welt braucht “Licht im Tunnel” Inhalt: Siegfried Großmann zeigt anhand der Zukunftsrede Jesu, die im Matthäusevangelium der Bibel zu finden ist, wie sich christliche Hoffnung in einer bedrohten Welt auswirkt. Dies verdeutlicht er an drei Schritten: 1.Darstellung der Situation der heutigen Welt. 2. Auslegung der Zukunftsrede Jesu: - Was wollte Jesus seinen Zuhörern in der damaligen Situation sagen? - Was ist die zeitlose Botschaft, die auch für uns heute gilt? - 3.Was bedeutet das für unser praktisches Leben im 21. Jahrhundert? - Wie sieht ein zukunftsorientierter Lebensstil aus? - Welche Konsequenzen hat das? - Was können wir davon in die Gesellschaft hineintragen? (Zusammenfassung des Vorwortes S. 8-9) Meine Meinung: Siegfried Großmann zeigt auf, wie wichtig es ist, auf die existentielle Gefährdung des Planeten Erde in persönlicher Weise zu reagieren. Er macht dies z.B. durch den Zusammenhang von Erderwärmung und Energieverbrauch deutlich. Auch hilft das Buch, über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Vieles läßt sich durch Zukunftsprognosen und Berechnungen vorhersagen. Aber es gibt immer noch genügend Ereignisse, die sich einer genauen Vorhersage entziehen. S.Großmann schildert an verschiedenen Beispielen, wie wichtig es ist, dennoch vorbereitet zu sein. “Je schneller ein Autofahrer unterwegs ist, umso weiter muss er sehen können, um sich nicht zu gefährden - und das gilt ebenso für die Zukunft der Weltgesellschaft.” (S. 12) S.Großmann zeigt den Lesern, die sich immer noch in einer schönen, reichen, und sicheren Welt wähnen, wo wir inzwischen wirklich stehen. Aber nicht durch Panikmache wie in einigen Endzeitthrillern, auch nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern realistisch und mit zahlreichen lösungsorientierten Ansätzen. Gut erklärt ist der Unterschied zwischen der außen - geleiteten Gesellschaft un der innen - geleiteten Gesellschaft und die damit zusammenhängenden Folgen für einzelne Personen und Gruppen. Über diese Einflüsse hab ich mir nach der Lektüre bewußter als zuvor Gedanken gemacht. Fachliche Zusammenhänge, die für Laien etwas kompliziert erscheinen, sind häufig durch praktische Beispiele und treffende Bilder aus dem Alltag verdeutlicht. Dadurch muss der Leser weder Wirtschaftswissenschaftler noch Theologe sein um den Inhalt des Buches zu verstehen. Ich habe bislang noch keine so ausführlichen und greifbaren Auslegungen der biblischen Gleichnisse gelesen, wie sie in diesem Buch beschrieben sind. Z.B. die “Balance zwischen der Mitgestaltung der indirekten Anwesenheit Christi und dem Warten auf seine endgültige Ankunft” (S.50) Das Buch ist zeitnah geschrieben. Im letzten Drittel geht es unter anderem um die Frage: “Wie können wir so herrschen (über die Erde - vergl. 1.Mose 1,28) dass die Schöpfung bewahrt und die Erde nicht ausgebeutet wird?” (S.108) Ich kann das Buch sehr empfehlen, es hat mich neugierig gemacht, weitere Werke von S. Großmann zu lesen. Meine Lieblingstextstelle(n): “Wir leben nicht im finsteren Tunnel und können uns nur vorantasten, bis wir das Licht sehen, sondern wir haben Licht im Tunnel und können in einer ganz anderen Art dem Ausgang zustreben, als wenn wir in der totalen Dunkelheit wären.” (S.51) “In unserem Wirtschaftssystem werden uns “Werte” untergejubelt, die dem Stresstest der Natur und unserer Gesundheit nicht standhalten.” (S. 136) Fazit: S. Großmann ist es gelungen, deutlich zu machen, warum es gerade in dieser Zeit notwendig ist, zukunftsorientiert zu leben. Er zeigt Missstände auf und weist auf mögliche Lösungen hin. Noch ist es nicht zu spät.
  19. Cover des Buches Bäuerliches Leben im Mittelalter: Schriftquellen und Bildzeugnisse (ISBN: 9783412136024)
  20. Cover des Buches Dämonenlicht (ISBN: 9783453720282)
    Marion Zimmer Bradley

    Dämonenlicht

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Guenhwyvar

    Eine düstere Atmosphäre, unsympathische und sympathische Charaktere. Unsympathische Charaktere, die einem langsam sympathisch werden. Leid, Hoffnung, Wahnsinn, Liebe, Verzweiflung. Dieses Buch von Marion Zimmer Bradley beinhaltet alles was man sich von einem guten Buch wünscht.

    Jedes Kapitel beginnt mit einem Vers über Unglück und Tot und führt einen so in die Melancholie dieses Werkes hinein, obwohl sie zu Beginn noch ohne sinn scheinen erschließt sich dieser von Seite zu Seite.

    Wirklich ausholend ist Dämonenlicht nun nicht gerade, wenn es um Fantasy geht, sondern bleibt auf jener Basis  des Schamanismus, New Age und der Parapsychologie, die jedem so ziemlich bekannt sind. Auch sind die rasanten Sprünge zwischen den einzelnen Charakteren gewöhnungsbedürftig. Z.B. steht auf einer viertel Seite etwas über Truth, dann wieder über Sinah, Dylan, Wycherly, Truth... usw.

     

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es sich bei Dämonenlicht um eine interessante Lektüre handelt, die zwar nicht langweilig wird, bei der man Gedanklich aber immer dabei sein muss, um auch ja nichts zu verpassen. Ist ideal für Erwachsene, die gerne ein normalen Roman mit etwas Fantasy versetzt lesen

  21. Cover des Buches Poetischer London-Führer (ISBN: 9783534130290)
    Silvia Mergenthal

    Poetischer London-Führer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Obwohl es sich beim "Poetischen London-Führer" nicht um einen handelsüblichen Reiseführer handelt erfährt man durch den Genuss der Gedichte, die im englischen Original und der deutschen Übersetzung vorliegen sowie dem Kommentarteil jede Menge an historischen und demografischen Hintergründen. Beginnend mit dem Kapitel "Eine neue Nation entdeckt ihre Hauptstadt: London im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit" hat die Herausgeberin Silvia Mergenthal signifikant repräsentative Lyrik rund um die faszinierende Metropole Englands und ihre Bewohner zusammengestellt. Mit dem Kapitel "Das Imperium schreibt zurück: Multikulturelle Identitäten im London der Gegenwart" beendet man die lyrische Zeitreise durch eine Stadt, die so wandlungsfähig ist wie ihre Bewohner, die aus der ganzen Welt kommen und das Stadtbild so maßgeblich bereichern. Ein historisches Juwel mit urbritischem Feinschliff und einer der vielfältigsten Fassungen.
  22. Cover des Buches Irische Elfenmärchen (ISBN: 9783458326885)

    Irische Elfenmärchen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Orgho
    Zuerst: Die Überschrift passt nicht zum Buch, ist sogar irreführend. "Eine wissenschaftliche Abhandlung über Irische Elfenmärchen" wäre passender gewesen. Der größte Teil des Buches beschäftigt sich mit staubtrockenem Hintergrundwissen und Quellenforschung. Über die Hälfte ist schlicht und einfach Theorie. Da werden Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern angestellt und Entwicklungsverläufe im Glauben an verschiedene Sagengestalten beschrieben. Dann gibt es seitenlage Zitate aus Originalquellen. Also komplett in Isländisch oder alt- mittelhochdeutsch und was sonst noch. Diese Stellen kann man meist komplett überspringen, da man kein Wort oder nicht ausreichend Wörter für einen Zusammenhang versteht. Zum Schluss kommen doch tatsächlich etwa ein Dutzend kleine Märchen. Die im Anschluss wiederrum analysiert werden. Ein Märchenbuch im klassischen Sinn, ist dieses hier wirklich nicht.
  23. Cover des Buches Geschichte der Quellen des römischen Rechts (ISBN: 9783957386465)
  24. Cover des Buches Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte. Band 2. Deutsche Verfassungsdokumente 1851 - 1918 (ISBN: B0000BQQHL)

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