Bücher mit dem Tag "raben"

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183 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.259)
    Aktuelle Rezension von: IsaPhantastismus

    „Das Lied der Krähen“ ist der Beginn der Dilogie aus dem Grishaverse, welches zeitlich wenige Jahre nach der Trilogie um Alina Starkov einzuordnen ist. Es wird auf 581 Seiten die Geschichte um die Diebesbande der Dregs beschrieben, die sich selbst als ‚Krähen‘ bezeichnen. Es wird in jedem Kapitel die Sicht eines anderen Protagonisten genutzt, um die Handlung zu beschreiben. Dadurch wird eine düstere, dunkle Atmosphäre geschaffen, die im starken Kontrast zur Trilogie steht.

    Kaz Brekker beschreibt sich als Ausgeburt des Barrels – einer Art Slum, die in der Hauptstadt Ketterdam liegt. Sein Nickname „Dirtyhands“ macht dabei wohl deutlich, dass er genau weiß, wie er zu spielen hat, obgleich er immer Handschuhe trägt und seine Hände sicherlich nicht schmutzig werden. Als gefürchteter Anführer der Dregs, stets gefolgt von seiner persönlichen Spinne Inej, auch ‚das Phantom‘ genannt, lehrt er anderen Banden durch seine klugen, undurchsichtigen Pläne und schlauen Tricks das Fürchten und verschafft Per Haskell – der eigentliche Anführer der Dregs – zu Ruhm und Ehre unter den Diebesbanden. Neben ein paar Glückshallen besitzen die Dregs – wie jede Bande im Barrell – auch andere Etablissements, wie Bordelle und Hafenteile, die zusätzlichen Verdienst einspielen.
    Als Kaz schließlich den Auftrag erhält, für einen wohlhabenden Krämer namens van Eck einen Auftrag zu erledigen, der ihm Unmengen von Geld einspielen wird, lehnt er natürlich nicht ab. Auch wenn es bedeutet in das sicherste Gefängnis des Landes – dem Eistribunal – einbrechen zu müssen um dort einen Wissenschaftler zu befreien, der im Eistribunal sein Leben in einer Hochsicherheitszelle fristet. Doch Kaz alleine schafft das natürlich nicht, wodurch folgende Personen sich dieser Aufgabe annehmen:
    Inej – das Phantom, welches sich für ihn in jegliche Gefahr begibt, sowie seine Augen und seine Ohren im Barrell und außerhalb des Barells darstellt.
    Jesper – ein ehemaliger Bauersjunge, der zu einem talentierten Scharfschützen herangewachsen ist und außerdem treu an der Seite der Dregs steht. Wobei seine Treue wohl nur durch seine Sucht des Glücksspiels gebrochen werden könnte.
    Nina – eine mächtige Grisha, die für die Dregs in deren Bordell arbeitet, aber nur ihre Fähigkeiten zum Kauf stellt. Doch gerade ihre Fähigkeiten bringen sie in Konflikte.
    Matthias – ein ehemaliger Grishajäger, der jedoch aufgrund des Vorwurfs des Sklavenhandels im Höllenschlund einsitzt. – Und zudem eine besondere Geschichte zu Nina hat, doch aus dem Lande kommt, in welchem das Eistribunal erbaut wurde. – Und deshalb unter ständigen Gewissenskonflikten leidet.
    Wylan – der ein Faible für Sprengstoff besitzt und schon einmal im Eistribunal gewesen war. Oh, und er ist für jene Aufgabe von sehr großem Wert. 

    Titel: „Das Lied der Krähen“ unterscheidet sich teilweise vom originalen Titel „Six of Crows“. Während jener sehr passend gewählt ist, da es sich um sechs Protagonisten handelt, die irgendwie zur Diebesbande gehören, die sich selbst ‚die Krähen‘ nennen, lässt der deutsche Titel nur Vermutungen zu. Den Liedteil finde ich nicht passend gewählt, da es mit dem Inhalt der Handlung nichts zu tun hat. Die Krähen deuten natürlich auf die Protagonisten hin. Allerdings finde ich den englischen Titel besser. 

    Cover: Es ist düster, aber schön gestaltet und fokussiert sich vor allem auf dunkle Farben, durchzogen von weißen und roten Akzenten. Auf dem Buchrücken werden Krähenfedern dargestellt, während auf dem Cover selbst eine Krähe abgezeichnet ist, die über Türme hinweg fliegt. Der Buchschnitt ist schwarz gefärbt, während der Titel des Buches vom Cover durch eine Prägung hervorsticht.
    Auf dem Cover lassen sich nicht nur Hinweise zum Titel finden, sondern auch zum Inhalt erschließen. Die Türme lassen sich als Ketterdam interpretieren, welchen den hauptsächlichen Schauplatz im Buch darstellt. Die Krähe steht dabei für die Protagonisten, die der Diebesbande angehören. 

    Plot: Er besteht aus einer in sich stimmigen Handlung, die aus sechs (naja, eigentlich sieben) verschiedenen Perspektiven erzählt und ergänzt wird, die allerdings immer ineinander übergehen. Es gibt keine wirklichen Seitenhandlungen, sondern es wird durchgehend ein roter Faden verfolgt, der jedoch  durch die Protagonisten immer wieder anders wahrgenommen und erzählt wird. Nebenbei erfährt man insbesondere mehr über Kaz Brekker, den Kopf der Bande, allerdings ist jene Handlung sehr gut eingearbeitet und wird immer an den richtigen Stellen eingeführt. Es ergibt sich eine harmonische Handlung, die ohne merkwürdige Handlungspausen zu lesen ist. Die Spannung ist durchgehend da und ich konnte das Buch gar nicht weg legen. 

    Charaktere: Diese sind alle sehr gut ausgearbeitet. Alle sechs sind mit einer sinnigen Hintergrundgeschichte gespickt, sowie einzigartigen Aussehens- und Wesensmerkmalen, was auch in der Erzählung sehr deutlich wird. Dadurch wird auch viel spannendes Konfliktpotenzial ausgelöst und jede*r Leser*in hat die Möglichkeit seinen persönlichen Liebling zu finden. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, wobei sie sich prima und auf humorvolle Weise ergänzen. Mein einziger Kritikpunkt: obwohl die Geschichte doch etwas intensiv und düster ist (es geht auch um Sklavenhandel und Bordelle), sind alle Charaktere unter 18, was in den detaillierten Gedankenprozessen der Charaktere nicht widergespiegelt wurde. Gerade der Protagonist Kaz wirkt keinesfalls wie ein 17-jähriger Junge, weder von seiner Art, noch von seiner Aussehensbeschreibung her. Auch Matthias wirkte weitaus reifer und älter (vielleicht auf seine harte Ausbildung zurück zu führen). Mir wurde nicht ganz klar, wieso es so wichtig ist, dass alle Charaktere gerade erst an der Grenze zum Erwachsenwerden sind, obgleich sie eher wie junge Erwachsene handeln und denken. 

    Fazit: ich konnte es nicht weglegen und war total gefesselt. Viel besser als die Trilogie. ABSOLUTE Empfehlung.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.374)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  3. Cover des Buches Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten

     (6.471)
    Aktuelle Rezension von: Fey

    Smaragdgrün der letzte Teil von einer grandiosen Triologie. Ich habe sie alle verschlungen. Ganz klare Buchempfelung.

  4. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.961)
    Aktuelle Rezension von: chrissi_reads

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher :)

  5. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

     (702)
    Aktuelle Rezension von: lilac

    Inhalt:

    Nachdem Inej in Gefangenschaft gerät und die Dregs reingelegt wurden, gibt es ein neues Ziel: Rache! Dafür braucht es einen sehr ausgearbeiteten Plan, denn der Krämer Jan Van Eck ist ziemlich hinterhältig. 

    Meine Meinung: 

    Die Geschichte knüpft an das Ende des ersten Teils an und man befindet sich sofort wieder im spannenden Leben von Kaz Brekker und den Dregs. Dieses Mal spielt die Geschichte nur in Ketterdam, da sich die Bande ein Ziel gesetzt hat: Rache. 

    Der Leser selber wird auch von Kaz ausgeklügelten Plänen überrascht und man stellt sich die Frage, wie ein Mensch auf solche Ideen kommen kann…

    Auch ein paar bekannte Charaktere aus der „Shadow & Bones - Trilogie“ kommen hier vor, weshalb es vom Vorteil ist, diese Reihe von Leigh Bardugo vorab gelesen zu haben. 

    Ich kann die „Krähen-Saga“ von Leigh Bardugo jedem ans Herz legen, der Fantasy liebt und der bereits ein Fan von der „Shadow & Bones- Saga“ ist. 


    Zitat

    „[…] Die wirklichen Monster sehen nicht wirklich aus wie Monster.“

    (S. 41)

  6. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.544)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  7. Cover des Buches Wen der Rabe ruft (ISBN: 9783839001530)
    Maggie Stiefvater

    Wen der Rabe ruft

     (1.080)
    Aktuelle Rezension von: Claudchen

    Blue wusste schon immer, dass ihre wahre Liebe sterben wird, wenn sie sich küssen, dass dieser Zeitpunkt aber schon näher ist als gedacht, findet sie heraus, als sie die toten Seelen für dieses Jahr empfängt. Schon bald wird sie sich mit dem Raven Circle auf eine gefährliche Mission begeben und mehr über die Ley Linien herauszufinden.

    In letzter Zeit war ich öfters überrascht davon, wie gut mir die Protagonistinnen in Dystopian/ Fantasy Büchern gefallen und hier habe ich wieder bemerkt, warum das eine positive Überraschung ist. Mit Blue konnte ich nämlich gar keine Verbindung aufbauen. Ich denke, dass das auch mit dem Schreibstil zusammenhängt, da man einfach aus der Er-Erzähler- Sicht die Gedanken und Gefühle der Charaktere nicht ganz so gut nachvollziehen kann. Irgendwie hat mir bei Blue einfach ein aussagekräftiger Charakter oder wenigstens eine Charaktereigenschaft gefehlt. Klar sie kann Energie verstärken, aber ich finde, dass das nicht wirklich etwas über ihre Persönlichkeit aussagt. Diese wird nämlich, wie ich das Gefühl habe, eher über ihre Familie ihre Freunde oder ihre Kraft definiert. Das finde ich schade, denn sie könnte sicherlich zu einem einzigartigen Charakter werden, so wie es die Jungs aus der Raven Clique sind.
    Mit denen wurde ich nämlich recht schnell warm. Jeder von ihnen ist durch seine Denkweise, seine Vorgeschichte und Handlungen auf ihre eigene Art einzigartig. Man könnte sie leicht mit Adjektiven beschreiben und das gefällt mir sehr gut. Meine Favoriten sind bis jetzt Noah und Adam, aber ich glaube auch Gansey und Ronan haben noch einiges zu bieten.

    Die Handlung war in diesem Buch das Highlight für mich, da die Charaktere wirklich besser sein könnten. Die spannenden Prophezeiungen regen zum mit rätseln an und selbst wenn man sich darunter etwas vorstellt, kann man immer noch überrascht werden, das liebe ich so sehr an den vagen Aussagen der Wahrsagerinnen. Stück für Stück habe ich mich auch besser in die Welt eingefunden und es war eine richtige Erforschungstour, wie sie Gansey sicherlich geliebt hätte. Seine Forschernatur und die Art wie er Logik anwendet, hat mir nämlich was den Plot angeht gut gefallen. Er sorgt dafür, dass man den Geheimnissen ein Stück näher kommt, denn sein Ehrgeiz und seine Neugier machen ihn unermüdlich. Die Freundschaften und Verbindungen unter den Jungs war auch ein klares Highlight für mich. Ich bin allgemein ein großer Fan von starken Beziehungen die nicht romantischer Herkunft sind und dieses Buch liefert da wirklich klasse ab. Es fühlt sich ein wenig wie gefundene Familie an und man merkt, dass nicht einmal magische Kräfte sie auseinander bringen können, obwohl sie so von Grund auf verschieden sind. Auf mich wirkte die Geschichte wie ein großes Puzzle, dass sich geheimnisvoll immer mal wieder ein wenig zusammensetzt, doch es kann auch vorkommen, dass die Teile doch nicht passen. Ich fand es teilweise aber auch ein wenig nervig, wenn so viele Fragen unbeantwortet blieben oder teilweise gar nicht richtig ausgeführt wurden. Der Überblick ist hier schnell mal verloren und die Welt wurde nicht so toll beschrieben, dass man sich nach kurzer Zeit wieder zurechtfindet.

    Mir hat der Schreibstil gar nicht zugesagt. Die Er-Erzähler- Sicht hat dieser Geschichte meines Erachtens nicht gut getan. Es werden schon von Anfang zu viele Namen in den Raum geworfen und bis man die Zusammenhänge ausfindig machen kann und in die Geschichte reinfindet, kann man schnell die Lust verlieren. Außerdem kam es durch diese Art zu erzählen dazu, dass man sich nicht so richtig mit den Gefühlen der Charaktere auseinandersetzten kann und auch ihre Gedanken nur teilweise erahnen kann. Mir hätten ein paar Sichtweisen der Protagonisten gereicht und daraus hätte man sicherlich auch was die Handlung angeht einen Vorteil ziehen können.

    Fazit: Jeder der sich bei gruseligen Filmen mit einer mysteriösen Atmosphäre nichts schöneres vorstellen kann, sollte dieses Buch lesen.

  8. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.313)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    Die neuen Charaktere, die sich ebenfalls auf die weite Reise zum Eisernen Thron begeben, sind genauso interessant und vielschichtig wie die bisher bekannten Protagonisten (einige erhalten jetzt ebenfalls ihre eigenen Kapitel oder mehr Aufmerksamkeit als im ersten Band). Und die erste große Schlacht in Westeros findet ebenfalls statt: Zwar ist deren Verlauf nicht immer einfach zu verfolgen, was aber das Chaos einer solchen Auseinandersetzung nur realistischer macht. Auch in diesem Bereich zeigt sich, dass Martin gelungene Szenen schreiben kann.

  9. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entzaubert (ISBN: 9783959911320)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

     (522)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2
    • Der gelungene zweite Band der »Die dreizehnte Fee«-Reihe, in dem Lilith mit der Eishexe vor dem Hexenjäger flieht und sich so im Eispalast dem Gericht ihrer Schwestern stellen muss. Doch alles läuft anders als geplant und Lilith muss einsehen, dass sie selbst einige grausame Wahrheiten vor sich versteckt hat. Die Story geht weiterhin interessant und mit düster-brutalem Touch voran und es gibt zum Ende hin einige Wendungen, mit denen man so vielleicht nicht rechnet. Auch das Ende selbst ist gut geworden und man möchte durchaus erfahren wie die Geschichte im letzten Band zuende geht.  Die Charaktere sind dabei weiterhin mal was anderes, immerhin ist Lilith in dem Sinne keine unschuldige Heldin, doch man hat Verständnis für sie und ihre Taten, ebenso wie für die des Hexenjägers. Auch der Schreibstil, der weiterhin aus Liliths Sicht erzählt, liest sich gut und manchmal passend sehr schön detailreich. Insgesamt ein solider zweiter Band, der dem ersten in nichts nachsteht und der einem Lust macht, die Reihe zu beenden.  
  10. Cover des Buches Chosen - Die Bestimmte (ISBN: 9783522505109)
    Rena Fischer

    Chosen - Die Bestimmte

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Chrissey22

    Erster Eindruck:

    Der Klappentext verspricht dem Leser eine „Internatsgeschichte“, gespickt mit ein paar Teenagerdramen und einer Prise Romantik. Mich hat vor allem gereizt, dass die Schüler bestimmte Begabungen besitzen und es sich um eine elitäre Gemeinschaft handelt, die offensichtlich etwas zu verbergen hat. Das Cover assoziiere ich zwar nicht unbedingt mit einer „Emotionstaucherin“, wie Emma eine ist, allerdings find ich es dennoch sehr ansprechend, gerade auch aufgrund des metallischen Einbandeffekts.

    Schreibstil:

    Für mich war Chosen – Die Bestimmte das erste Werk von Rena Fischer, aber sicherlich nicht das Letzte. Bereits nach wenigen Seiten war ich wirklich absolut überrascht, dass es sich bei dem Werk um einen Debütroman handelt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und ausschweifend, ohne jedoch jemals zu weit abzudriften. Die Autorin schafft es konsequent den Leser mit ihren Worten einzunehmen, sodass trotz der umfangreichen Seitenzahl von über 450 Seiten nie Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, durch die anschaulichen Beschreibungen der Umgebung, der jeweiligen Räume und Örtlichkeiten hatte ich als Leserin oft das Gefühl vor Ort zu sein. Emotionen der Buchfiguren fängt Rena Fischer außerordentlich glaubhaft ein, sodass man mit den Held/innen mitfiebert-, -lacht und -leidet. Rena Fischer zeigt mit diesem Auftaktband ihrer Dilogie eindrucksvoll was für ein Schreibtalent sie besitzt.

    Inhalt:

    Besonders herausragend empfand ich die Rückblenden, die im Text deutlich hervorgehoben werden, da sie im Vergleich zum Haupterzählstrang heller gedruckt wurden. Dieses stilistische Mittel sorgte dafür, dass man parallel zur Haupthandlung immer mal wieder Bruchstücke aus der Vergangenheit, speziell aus dem Leben von Emmas Mum (Rina) erfuhr. Obwohl diese Rückblenden die Geschichte sicherlich komplexer gestalten, konnte ich alles ohne Probleme zusammenfügen.

    Aber auch der Haupterzählstrang war spannend aufgebaut und hielt einige Überraschungen bereit. Rena Fischer hat mit Chosen – die Bestimmte sicherlich viel mehr geschrieben als eine simple „Internatsstory“. Vielmehr erinnerte es mich doch oft an die X-Men, nur eben mit jüngeren Akteuren. Persönlich würde ich dieses Buch auch nicht wirklich in die „Romantasy-Schiene“ einordnen, denn die Geschichte ist rasant, actionreich und ganz und gar nicht nach einem typischen Schema aufgebaut. In einigen anderen Rezensionen wird auf die „Drei-Ecks-Beziehung“ angespielt, die ich persönlich jedoch gar nicht als störend empfand (und ich bin auch kein wirklicher Fan dieser Konstellation). Die Autorin schafft es nämlich meiner Meinung nach sehr galant, dieses Dreiergespann sehr untypisch anzupacken, sodass man als Leser nicht von Emma und den beiden Jungs genervt ist. Wer eine sehr romantische Geschichte erwartet, ist hier definitiv falsch. Natürlich verbirgt sich auch mal die ein oder andere romantische Szene, diese haben aber keinen hohen „Kitsch-Faktor“, sondern wurden wirklich sehr originell und schön umgesetzt.

    Fazit:

    Ich kann Chosen – die Bestimmte uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer eine spannende, mitreißende Akademiegeschichte sucht, mit authentischen und nachvollziehbaren Charakteren ist hier goldrichtig. Eine starke Backstory und flüssige, witzige Dialoge sorgen für ein tolles Leseerlebnis.
     Für mich ist Chosen ein Jahreshighlight 2020!

  11. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.916)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Im 4. Teil der „House of Night“-Reihe beginnt wieder dasselbe Spiel wie in den Vorgängern: es wird wiederholt bis zum Erbrechen. Zoey ist auserwählt, ihre Freunde sind sauer, mit Zoeys drei Liebhabern ist es aus, Shaunee und Erin sind keine echten Zwillinge (wie gehabt haben beide nur ein Thema: scharfe Jungs), Damien ist schwul (aber keiner hat ein Problem damit, weil ja alle superoffen sind) und so weiter. Immer wieder wird erwähnt, wie blöd es ist, dass der heiße Erik sauer ist, weil Zoey mit jemand anderem Sex hatte (voll gemein, wie er sich jetzt verhält und überhaupt ist er ja eigentlich auch schuld daran, dass Zoey ihn betrogen hat – was Zoey sich für eine Reaktion erwartet hat, bleibt unklar). Das nervige Beziehungsdrama der letzten Bände wird immer wieder neu aufgerollt und das in aller Ausführlichkeit.

    Aber halt, noch ist nicht alles verloren: es gibt einen neuen Schüler und der ist – wer hätte das gedacht – superheiß. Ich brauche wohl keine Worte dazu verlieren, wie es mit besagtem Schüler weitergeht. Die Frage, die sich auftut ist lediglich: ist das jetzt eine Paarbeziehung, oder zählt das schon als Liebesfünfeck? Besonders glaubwürdig gestaltet sich das Ganze nicht – wie schon vorher muss Zoey nur mit den Fingern schnippen, damit ihr alle Welt zu Füßen liegt. Dadurch wird eine tatsächliche Entwicklung in ihren zwischenmenschlichen (romantischen) Beziehungen übersprungen. Nochmal: dass jemand heiß aussieht, reicht nicht aus, um zwischen zwei Charakteren Chemie zu erschaffen. Das hat bei Erik schon nicht funktioniert und das funktioniert auch hier nicht. Mal davon abgesehen ist es wohl langsam an der Zeit, eine Strichliste zu führen, um mit Zoeys Herrenbekanntschaften mithalten zu können.

    Aphrodite bekommt auch in diesem Band wieder eine größere Rolle – Aphrodite ist jetzt ein Mensch (angeblich keine Strafe, aber darüber lässt sich diskutieren. Besser gesagt: man wird nicht darum herumkommen, wenn man am Ende der Reihe nochmal über das Frauenbild in der Reihe sprechen möchte). Dafür, dass Aphrodite zu den wenigen Personen gehört, die tatsächlich eine echte Charakterentwicklung durchleben, bleibt sie aber trotzdem zu sehr im Hintergrund. Um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken: sie ist nur der attraktive Sidekick, während Zoey die eigentlichen Handlungen vollzieht. Aphrodite ist spätestens seit dem 3. Band der eigentliche Sympathieträger der Reihe. Zumindest scheint sie die Gegebenheiten wesentlich besser zu durchschauen als Zoey. Außerdem stößt es mir sauer auf, dass Aphrodite für ihr Fehlverhalten permanent abgestraft wird (auch noch lange danach), während Zoey sich gar nicht so viel anders verhält und niemandem das aufzufallen scheint. Dazu noch eine kurze Zwischenfrage: was ist mit den Typen, die Zoey in einem absichtlich verursachten Autounfall möglicherweise hat sterben lassen? Oder spielen die keine Rolle, weil es Menschen sind und Zoey auserwählt?

    Die Entwicklung der Story ist am Anfang unglaublich simpel. Ergreifende Momente werden weniger ergreifend dadurch, dass eigentlich schon vorher klar ist, was passieren wird. Dafür fängt die Handlung in der Mitte langsam an, abgefahren zu werden (und mit „abgefahren“ meine ich, dass es langsam aber sicher anfängt, ins Absurde abzudriften; hierbei ist anzumerken, dass dies nur der Beginn ist und es jetzt die ersten Anzeichen gibt, dass es bald rapide bergab gehen wird). Was im Klappentext als „uralte, böse Macht“ bezeichnet wird, war in der Story der Punkt, an dem die Reihe mich endgültig verloren hat. Aber auch hier ist am Ende der Reihe noch einmal Potential zu spüren. Wäre der Band nicht mit Wiederholungen und Beziehungsmist künstlich aufgebläht, könnte man „Ungezähmt“ beinahe für ein spannendes Buch halten.

    Auf die Gefahr hin, mich genauso oft zu wiederholen wie die Autorinnen der Buchreihe: der Schreibstil ist gespickt mit zwanghafter Jugendsprache, was sehr anstrengend ist. Das gilt zwar sowieso für jeden Band der Reihe, aber ich fühle mich trotzdem genötigt, es immer wieder zu sagen, weil es einfach so unfassbar störend ist. Auch Zoeys Oberflächlichkeit ist wieder einmal dabei, das Buch vollends zu versauen. Positiv anmerken muss ich jedoch, dass beides gegen Ende wesentlich besser wurde, da man sich hier offenbar doch mehr auf die eigentliche Story konzentrieren wollte. Es gibt wieder einen Cliffhanger bei dem man, so ungern ich es zugebe, am Ende trotzdem wissen möchte, wie es weitergeht.

    Weiterhin positiv: viele Katzen.

    Fazit: Unzählige Wiederholungen, noch mehr Liebesgeschwafel, aber gegen Ende wird es noch interessant.

  12. Cover des Buches Lovely Curse - Erbin der Finsternis (ISBN: 9783473585526)
    Kira Licht

    Lovely Curse - Erbin der Finsternis

     (265)
    Aktuelle Rezension von: hobbelhase

    Die Idee war wirklich super, es kommt jedoch keinerlei Spannung auf. Dreiecksbeziehung ist auch nichts neues. Dieses dauernde hin und her nervte schon etwas, alles ziemlich viel Teenie Drama und keine Spannung.

    Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut und auf die Geschichte mit den Reitern der Apokalypse. Leider musste ich abbrechen. 

  13. Cover des Buches Die Rabenringe - Odinskind (ISBN: 9783038800132)
    Siri Pettersen

    Die Rabenringe - Odinskind

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Visfloreat

    Die Rabenringe Trilogie hat mich komplett gefesselt. Selten habe ich eine Trilogie so schnell verschlungen! Das Cover-Design hat mich natürlich gleich begeistert, zeigt es doch gleich die Andersartigkeit der Story bereits auf den ersten Blick.

    Die Welt

    Der erste Teil der Rabenringe Trilogie spielt in Ymsland, eine herrliche beinahe mittelalterlich beschriebene Welt, nur dass darin keine Menschen sondern Ymlinge leben, die wohl aussehen wie Menschen jedoch mit einem Schwanz (siehe Cover). Nur unsere Heldin Hirka ist kein Ymling sondern ein Odinskind, ein gefürchtetes schwanzloses Wesen, das die Fäulnis in die Welt bringt. Man merkt gleich, dass es sich hier um eine besondere Welt handelt, die man so noch nie gelesen hat. Was ich charakteristisch für Siri Pettersen halte ist ihre Art nur die Gegebenheiten zu beschreiben, als wäre alles natürlich und selbstverständlich - das ist es aber ganz und gar nicht wenn wir in der Rabenringe Trilogie gleich mehrere vollkommen verschiedene Welten kennen lernen. Das macht es nicht immer einfach ihr zu folgen, weil man häufig keine Erklärung erhält, was denn nun eigentlich die Fäulnis ist oder was das Ritual, das Hirka so fürchtet eigentlich beinhaltet. Dennoch konnte ich gut folgen, auch wenn ich manchmal kurz ein paar Seiten zurück springen musste und einzelne Stellen erneut lesen musste. Ich persönlich liebe das Ungewöhnliche und komplexes World-Building, daher hat es mir sehr gut gefallen.

    Protagonisten

    Ich oute mich jetzt als Hirka-Fan. Ich empfand sie als glaubhafte Heldin, die sich mit jeder Seite weiterentwickelt hat und dennoch im Herzen ihrem Charakter treu geblieben ist. Eine starke, junge Frau, die eine große Wandlung durch macht. Das fand ich sehr inspirierend und war nie aufgesetzt oder unglaubwürdig oder out-of-character. Die Nebencharaktere empfand ich ebenfalls als komplex, insbesondere Rime und ihr Gegenspieler waren nie flach sondern entwickelten sich in der Geschichte weiter.

    Fazit

    Ich habe das Buch bereits in meinem Freundeskreis angepriesen und kann diese Empfehlung nun auch digital aussprechen. Eine neue Welt, fantastisches komplexes Setting mit starken Charakteren - was will man mehr?! :)

  14. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.684)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Weiter gehen die Abenteuer mit Zoey und ihren Freunden. Durch die Verletztung die Zoey erlitten hat, müssen sie zurück ins House of Night, wo sie auf Neferet und Kalona treffen. Kalona versucht alles, Zoey auf seine Seite zu bekommen, doch das ist nicht so einfach. Und dann ist da noch die Sache mit den Jungs, jetzt wo sie auf Stark trifft, ist sie in einer 3er Jungsbeziehung. Wieder sehr spannend ging es weiter, dass Ende hätte was anders sein können, weil es auf einmal an einer Stelle beendet wurde und keiner weiß wie es nun weiter geht. Also muss man dann Band 6 hinterher lesen. Ich fand es ist wirklich wieder interessant gewesen, wie es mit der Clieque weiter geht und wie schön das sie noch alle zusammen halten. Die Männergeschichte ist irgendwann etwas nervig, weil sie sich einfach nicht entscheiden kann und da tun mir die anderen immer so leid, weil sie so hinter dem Rücken behandelt werden.

  15. Cover des Buches Die Rabenkönigin (ISBN: 9783959910415)
    Michelle Natascha Weber

    Die Rabenkönigin

     (134)
    Aktuelle Rezension von: jw3

    Heute ein Beutestück das schon seit ein paar Monaten in meinem Bücherregal auf mich wartet. Um genau zu sein, seit meinem Geburtstag 2018 wo ich mir eine Drachenbox bestellt habe.

     

    Die Welt der jungen Maja fesselt einen vom ersten Windhauch an. Zusammen mit ihr entdeckt man die gefährliche Welt der Feen und macht sich auf die Suche nach ihrem Freund Elejas. 

    Die fast schon junge Frau lehnt sich zu Beginn des Buchs gegen die strengen Regeln ihres Vaters auf, der sie aus Angst einsperrt. Ihrem Gefühl folgend begleitet sie ihren Onkel in das Schloss der Raben und stellt fest das die Welt dort oben so ganz anders ist als sie dachte.


    Als sie ihren Freund gegenüber steht verhält dieser sich allerdings so ganz anders als sie es erwartet hat. 


    Zusammen mit Maja folgt man dem Flüstern ihres Feenblutes durch ihre Welt und versucht die merkwürdigen Dinge die in Schloss Rabenschwinge geschehen zu verstehen und den jungen Musiker zu befreien. Ob es gelingt und was sie noch so alles entdeckt müsst ihr selbst herausfinden. 


    Michelle Weber schreibt spannende und mitreißend vom ersten Moment an. Ihre Sätze sind detailverliebt und lassen eine verzauberte Welt voller Licht und Schatten entstehen. Auch kurz vor Ende bleibt es noch spannend durch einige Wendungen. Das Tempo der Erzählung nimmt deutlich zu ohne seine Detailverliebtheit zu verlieren. Am Ende bleiben ein paar kleine Fragen zurück, das schafft es allerdings nicht es zu überschatten. 

  16. Cover des Buches Zirkel (ISBN: 9783841502773)
    Mats Strandberg

    Zirkel

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zirkel (Band 1) von den Autoren Elfgren und Strandberg aus dem Cecilie Dressler Verlag 

    .

    🔮 Inhalt

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    Sechs unterschiedliche Mädchen aus einer kleinen Stadt treffen nachts aufeinander und erfahren von einer Prophezeiung und das sie besondere Kräfte besitzen sollen.

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    🔮 was mir gefallen hat

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    Mit knapp 600 Seiten haben es die Autoren geschafft sich Zeit für die Geschichte zu nehmen... ohne zu langweilen. Man lernt die Mädchen kennen. Sie haben Zeit sich zu entwickeln. Sie erfahren von der Prophezeiung und müssen nicht gleich auf der nächsten Seite zum finalen Kampf in Bestform sein. 

    .

    Trotz vieler Protagonisten haben es die Autoren geschafft den Leser mitzunehmen. Ich war beim Lesen nicht überfordert.

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    🔮 was mir nicht so gut gefiel 

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    In diesem Buch wird auch das Thema Selbstmord beschrieben.... und hier bin ich der Meinung, dass die Geschichte somit nicht zu jedem passt oder von jedem gelesen werden sollte. Eine Warnung oder eine Hotline bzw. Internetadressen zu dem Thema wäre meiner Meinung nach wichtig gewesen.

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    🔮 Fazit 

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    Ein Buch, was mich in seinen Bann genommen hat. Ein Buch irgendwo zwischen Jugendbuch und Erwachsenenbuch. Es war spannend und überraschend. Die Protagonisten waren normale Jugendliche mit Ecken und Kanten und Zweifeln. Die Folgebände möchte ich sehr gerne lesen.

  17. Cover des Buches Chosen - Das Erwachen (ISBN: 9783522505567)
    Rena Fischer

    Chosen - Das Erwachen

     (141)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Chosen Band eins hat mich damals wirklich gepackt, Band zwei hingegen fand ich etwas konfus und konnte mich nicht so packen wie der Vorgänger. Ich hatte echt Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte hineinzufinden und hätte vorher nochmal Band eins lesen müssen. Das ist immer das Problem, wenn viel Zeit zwischen den Bänden vergeht, vor allem wenn man Vielleser ist. Einiges kann man sich dann nicht mehr merken und da wäre eine kurze Zusammenfassung am Anfang echt super. Dennoch war es teilweise echt spannend und man weiß nie wen man nun trauen kann und wem nicht. Das Ende fand ich gelungen und schließt die Diologie schön ab.

  18. Cover des Buches Geweckt (ISBN: 9783596193066)
    P.C. Cast

    Geweckt

     (1.159)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Nachdem Band 7 sich mehr wie eine Werbeunterbrechung angefühlt hat denn wie ein Teil der HoN-Geschichte, geht es in „Geweckt“ weiter mit Kalona, Neferet und Zoey.

    Gefühlt werden die Perspektivwechsel immer mehr. Dadurch wird das Buch aber auch nicht spannender. Eher empfinde ich es als störend, ständig eine neue Perspektive einnehmen zu müssen. Stilistisch ist alles beim Alten geblieben. Die Zeitspannen, die ein Buch abdeckt, werden auch immer kürzer. Dadurch entsteht das Problem, dass die Bücher recht lang sind, dafür dass es eigentlich kaum Handlung gibt. Dieses Problem wird mit jedem Teil schlimmer.

    Wir müssen nochmal über Nyx sprechen. Ich habe sie in einer früheren Rezension mal als gelungenen Charakter bezeichnet. Dessen bin ich mir nicht mehr so sicher. Völlig willkürlich greift sie in das Geschehen ein und trifft sich mit ihrer Lieblingsjungvampyrin zum Plaudern. Alle anderen vernachlässigt sie – ich denke da vor allem an ihren Ältestenrat. Eigentlich wäre es leicht für sie, den ganzen Neferet-Kram zu verhindern. Warum tut sie es nicht? Wenn es um Zoey geht, hat sie schließlich auch kein Problem damit, selbst aufzutauchen und Zoey mit Komplimenten zu überhäufen. Sie wirkt wie ein Charakter, der immer dann auftaucht, wenn es keine andere Lösung gibt. Sackgasse? Nyx taucht auf, macht irgendwas und die Dinge nehmen wieder ihren Lauf. Schlimmer sind aber die meisten anderen Personen: offenbar sind außer Zoey und ihrer Clique alle Vampyre strunzdumm. Da kommt selbst Nyx nicht gegen an. Der Verlauf der Handlung ab dem letzten Drittel ergab daher für mich kaum noch Sinn.

    Tatsächlich muss ich aber sagen, dass mir dieser Teil wieder besser gefallen hat, als der Vorgänger. Die Story war ein wenig kompakter. Im Mittelteil sind die Autorinnen ein Risiko eingegangen und haben das Geschehen tatsächlich recht gut und einfühlsam beschrieben. Ich würde so weit gehen und sagen, dass dieser Abschnitt zu den besten Stellen in der ganzen Reihe zählen. Kleiner Spoiler: jemand stirbt. Von mir aus hätte es lieber jemand anders sein können. Unausgereifte Charaktere wären genug dagewesen – daher finde ich es schade, dass jemand genommen wurde, der halbwegs sympathisch und interessant war.

    Was Zoeys Liebeskatastrophe angeht, haben wir hier eine leichte Verbesserung zu verzeichnen. Stark ist aktuell Kandidat Nr. 1, Heath ist erstmal Geschichte und Erik ist seit neuestem der Depp vom Dienst, weil… ja. So ganz weiß ich das auch nicht. Abgesehen davon hat Zoey erstmal keine Lust, ihrer Verantwortung nachzukommen und verschanzt sich auf der Insel. Wieder mal ein Beweis dafür, dass Zoey einfach keine gute Protagonistin abgibt. Trotz ihrer ganzen Fähigkeiten besitzt sie weder Reife noch ist sie in der Lage, mal über ihren Schatten zu springen und zu tun, was notwendig ist. Leider besitzt sie auch nicht die Sympathie, die notwendig wäre, ihr solche Fehler durchgehen zu lassen. Stevie Rae steht auf der anderen Seite der Medaille und hadert immer noch wegen ihrer Liebe zu Rephaim. Von der Repahim-Sache halte ich zwar immer noch nichts, aber wenigstens ist bei ihm eine Charakterentwicklung zu erkennen (für wie glaubhaft man diese auch halten mag). Das ist mehr, als von anderen Personen gesagt werden kann.

    Am Ende erreicht die Reihe dafür einen neuen Tiefpunkt. Hatte ich zu einem Vorgänger schon geschrieben, dass es abgefahren wird, so setzen die Autorinnen hier noch einen drauf. Zudem wirkt es so, obwohl es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht, als würde die Handlung auf der Stelle treten und sich im Kreis drehen. Ein ganzes Buch wird gefüllt und am Ende stehen alle ungefähr wieder da, wo sie vorher waren. Immerhin: die Reihe nähert sich dem Ende.

    Fazit: Besser als der Vorgänger. In der Mitte wird es besser, gegen Ende wieder schlechter. Alles in allem hat die Reihe ihren Zenit längst überschritten.

  19. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht (ISBN: 9783570304976)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht

     (1.246)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Die Geschichte um Elena und die zwei Salvator-Vampir-Brüder Band 1.

    Okay dieses Buch geht schon in die Kategorie SUB-Leiche... Damals die Serie geliebt und die Bücher für irgendwann aufgehoben... leider war es kein schönes wiedersehen... Die Protagonistin war nervig, oberflächig und anstrengend... Die Liebesgeschichte ist plötzlich da und ohne einander können sie nicht...Der Schreibstil irgendwie nicht meins (kann aber am schlechten Resten liegen). Ich bin fast schockiert dass man so ein Buch als Grundlage für die Verfilmung ausgesucht hat und zugleich fasziniert was daraus entstanden ist... 

    Leider keine Empfehlung, da gibt es weit bessere Vampir-Bücher

  20. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.164)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    In Sledwaya, der ungesundesten Stadt des Kontinentes Zamonien lebt Echo, das kleine Krätzchen. Krätzchen unterscheiden sich von Katzen nur dadurch, dass sie alle Sprachen aller Lebewesen sprechen können, zwei Lebern und ein nahezu perfektes Gedächtnis haben. Echo genoss ein bequemes Hauskrätzchen-Leben, bis seine Besitzerin starb. Ungefüttert und hungernd zieht Echo durch Sledwaya, auf der Suche nach jemanden der es füttert.,

    Schliesslich findet sie den gefürchteten Schreksenmeister Succubius Eißpin, der im geheimen über die Stadt herrscht und geht mit ihm in seiner Not einen Vertrag ein: Eißpin fütter Echo bis zum nächsten Vollmond mit den erlesensten und leckersten Speisen, dafür darf er das Krätzchen töten, um aus ihm das unsterblich machende Krätzchenfett zu gewinnen. Ausserdem weiht Eißpin das Krätzchen in sämtliche Geheimnisse seiner Kunst ein, denn durch das Auskochen von Echo's Fett enthält dieses auch das gesamte Wissen des Krätzchens.

    Anfänglich ist Echo froh, dem Hungertod entronnen zu sein. Als aber der Vollmond immer näher rückt, wächst seine Angst und er sucht nach einem Ausweg (den es denn auch findet, aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

    Der Schreksenmeister ist der fünfte Band der Zamonien-Reihe, allerdings wiederum eine in sich geschlossene Geschichte, die unabhängig von den anderen Gelesen werden kann. Es ist angelehnt an Gottfried Keller's Spiegel das Kätzchen (das ich allerdings noch nicht gelesen habe).

    Das Buch hat mich fasziniert. Es liest sich leicht und flüssig. Witzig sind auch die vielen Illustrationen, die die verschiedenen Kreaturen, die im Buch vorkommen, veranschaulichen.

  21. Cover des Buches Himmelsfern (ISBN: 9783839001431)
    Jennifer Benkau

    Himmelsfern

     (216)
    Aktuelle Rezension von: nchbrjssc

    Was soll ich sagen?

    Noa wird in einen U-Bahn Unfall verwickelt. Eine seltsame Stimme hat sie vor dem Einsteigen noch gewarnt. Geschützt wrid sie von einem jungem Mann. War das ihr Schutzengel?
    Als sie nach ihm sucht, gerät sie zwischen einen Konflikt und wird entführt. 

    Himmelsfern ist eigentlich eine schöne Story. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich ganz gut in die Figuren hineinversetzen.

    Die Geschichte fand ich gut, auch wenn es teilweise langsam voran ging. Bis zur Hälfte habe ich nicht einmal gecheckt, dass es sich um eine Fantasy Geschichte handelt! Ich war etwas überfordert mit der auf einmal auftauchenden Problematik.

    Enttäuscht hat mich die emotionale Ebene. Teilweise konnte ich gar nicht so richtig mitfühlen und die Beziehung der beiden zueinander war für mich bis zum Schluss irgendwie merkwürdig.

    Die Geschichte fand ich eigentlich ganz gut, aber bei den Emotionen und dem auf einmal auftauchenden Fantasy Teil kam das Buch nicht zu 100% bei mir an!

  22. Cover des Buches Die Rabenringe - Fäulnis (ISBN: 9783038800149)
    Siri Pettersen

    Die Rabenringe - Fäulnis

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do

    Rime An-Elderin ist nun der neue Rabenträger, obwohl es keinen Seher mehr gibt. Nie gegeben hat. Der Rat legt Rime laufend Steine in den Weg, denn er hat Schuld an dem ganzen Chaos in Ymsland. Doch nichts anderes was den Rabenträger interessiert ist Hirka. 

    Hirlka ist nun in ihrer Heimat bei den Menschen, doch nach zu Hause fühlt es sich ganz und gar nicht an. Auch hier ist sie eine Fremde. Hirka weiß, dass sie hier nicht bleiben kann. Doch wo soll sie hin? Kuro wird krank und dann tauchen plötzlich diese Männer auf, die nichts Gutes im Sinn haben. Wenn doch nur Rime hier wäre, er würde ihr halt geben.

    Einige Wiederholungen über Hirkas Situation und ihre Gefühle prasseln immer wieder auf den Leser ein. Es ging mir schon langsam auf die Nerven, doch dann wurde die Geschichte richtig spannend, ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 


    Ich bin sehr gespannt auf Band 3.

  23. Cover des Buches The Raven Boys (ISBN: 9781407134611)
    Maggie Stiefvater

    The Raven Boys

     (122)
    Aktuelle Rezension von: peachyread

    Ich hatte dieses Buch auf meiner TBR Liste seit... sechs oder sieben Jahren? Und Quarantäne 2020 sollte endlich die Zeit sein, an dem ich die Reihe lese.


    Ich war skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist. Ich hatte von der Autorin schon „In deinen Augen“ gelesen, welches mir nicht ganz so gut gefallen hat.


    Viele Leute schrieben, dass The Raven Boys sich wie ein langer Prolog liest.

    Und das stimmt. Aber gestört hat es mich nicht.

    Ich mochte die mysteriöse Atmosphäre und war wirklich interessiert an der Geschichte des walisischen Königs und der Ley Line.

    Man wird langsam an die Charaktere herangeführt, die mir allesamt ans Herz gewachsen sind.


    Ich habe die ganze Reihe schon gelesen, deshalb kann ich sagen, dass das Tempo noch ganz schön anzieht.


  24. Cover des Buches Federherz (ISBN: 9783958820012)
    Elisabeth Denis

    Federherz

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, ist mir im Nachhinein der Aufbau der Story schlichtweg zu einfach gestrickt. Es gibt kaum Nervenkitzel, keine überraschenden Wendungen und nur sehr wenig Spannung. Mischa ist erst 14, was man aber trotz des leichten Schreibstils gerne mal vergisst, da sie sich häufig nicht wie ein Mädchen in dem Alter verhält. Die Geschichte an sich ist süß und nett, einfach zu verfolgen, aber fast Null anspruchsvoll. Der Anfang plätschert lange vor sich hin, ohne dass wirklich was passiert.  Erst im letzten Drittel überschlagen sich plötzlich  die Ereignisse. Manche stellen sind etwas unglaubwürdig, wie zb. die angebliche Reise in die Schweiz. Welche Eltern würden so reagieren, wenn jemand fremdes anruft und behauptet die Schule macht spontan ne Klassenfahrt, da kommt gleich wer und holt die Sachen ihres Kindes ab.... Also ich würde da nicht einfach die Tasche für mein Kind packen...

    Insgesamt ist dies für zwischendurch gut zu Lesen und ganz nett geschrieben. Band 2 würde ich lesen wenn er mir in die Finger kommt, aber extra kaufen würde ich ihn nicht. 

    Ich bin bei 3,5 Sternen 

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