Bücher mit dem Tag "rätsel"
732 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.657)Aktuelle Rezension von: MiaKoenigDieses Buch ist einfach ein Muss für jeden Fantasyfan.
Vom Anfang bis zum Ende hat mich dieses Buch komplett die seine Welt mitgenommen.
Ich könnte das Buch nicht zur Seite legen.
Es ist so grandios geschrieben.
Es ist eine Art Märchenadaption meines Lieblingsmärchens, daher waren die Fußstapfen sehr groß. Doch dieses Buch hat diese vollends ausgefüllt.
Freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.541)Aktuelle Rezension von: Michelle0902Harry Potter und die Kammer des Schreckens steigert die Spannung und erweitert die magische Welt eindrucksvoll. Düsterer Ton, cleverer Humor und starke Freundschaften fesseln bis zum Schluss. Ich bin begeistert: Ein gelungener, mutiger zweiter Teil. Das buch mischt Rätsel und Gefahr, Hogwarts wirkt lebendig
- Dan Brown
Inferno - Filmbuchausgabe
(1.527)Aktuelle Rezension von: LiviaaIch hatte mich auf Inferno gefreut, aber ich bin dann doch nicht reingekommen. Der Anfang in Florenz war stark, geheimnisvoll, spannend, schnell mitten im Geschehen. Auch die Schauplätze sind wieder ein Highlight. Man merkt, dass der Autor sich auskennt und Lust auf Details hat.
Trotzdem hat mich das Buch nicht so gepackt wie die früheren. Die Struktur ist dieselbe wie in den Vorgängern. Das funktioniert grundsätzlich, aber diesmal hat es sich für mich zu vertraut angefühlt. Ich wusste, was als Nächstes passiert, und dadurch ging Spannung verloren.
Der Mittelteil zieht sich. Manche Erklärungen über Dantes Göttliche Komödie, Kunst und Biotechnologie fand ich interessant, andere haben mich eher ausgebremst. Ich hatte immer wieder den Eindruck, dass die Figuren vor allem gebraucht werden, um Informationen zu liefern, nicht, um emotional zu tragen.
Was bleibt, ist ein gutes Buch mit guten Ideen, einem spannenden Thema (Überbevölkerung, Ethik, Wissenschaft) und schönen Bildern im Kopf, aber ohne die Intensität, die Sakrileg oder Illuminati für mich hatten.
- Kerstin Gier
Silber - Das erste Buch der Träume
(7.459)Aktuelle Rezension von: GlitzerFehlerSilber – Das erste Buch der Träume hat mich von der ersten Seite an begeistert. Kerstin Gier schafft es, eine faszinierende Mischung aus Realität, Romantik, Humor und Fantasy zu erzählen, die sich wunderbar leicht und gleichzeitig spannend liest.
Die Protagonistin Liv ist eine sympathische, schlagfertige Hauptfigur, mit der man sofort mitfiebert. Besonders gefallen hat mir ihr trockener Humor und die authentischen Dialoge – typisch Kerstin Gier. Die Nebenfiguren, vor allem Livs Familie und die geheimnisvollen Jungs aus der Schule, sind liebevoll ausgearbeitet und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Das Highlight des Buches ist eindeutig die Traumwelt. Die Idee, dass Menschen sich in gemeinsamen Träumen treffen können, ist originell umgesetzt und sorgt für eine geheimnisvolle, stellenweise sogar düstere Atmosphäre. Die Traumsequenzen sind kreativ, bildhaft und unterscheiden sich angenehm von klassischer Fantasy.
Auch der Spannungsaufbau ist sehr gelungen: Nach und nach werden Geheimnisse enthüllt, ohne dass die Geschichte jemals langatmig wirkt. Gleichzeitig kommt die romantische Komponente nicht zu kurz, bleibt aber angenehm unaufdringlich.
Insgesamt ist Silber – Das erste Buch der Träume ein fantasievoller, humorvoller und fesselnder Auftakt einer Reihe, der Lust auf mehr macht. Absolut empfehlenswert für alle, die moderne Fantasy mit Charme, Witz und einer Prise Romantik mögen!
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.558)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppEin wirklich guter erster Band, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat, vor allen Dingen bei diesem Cliffhanger am Ende.
Es ist wirklich spannend, mit anzusehen, wie quasi gleich zwei Männer das Herz seiner Frau erobern können. Aber ist doch im Herzen der Frau immer nur ein Mann gibt, der wirklich heraussticht.
Die Welt und das World Building dazu waren wirklich sehr sehr schön. Sie waren nicht so ausführlich, aber dennoch, so dass man es sich gut vorstellen konnte. Zudem finde ich es diese gesamte Welt auch sehr hübsch anzusehen.
Den Schreibstil finde ich mehr als angenehm. Nicht nur dass wir die Perspektive haben, sondern auch dass wir gleich mehrere Perspektiven haben und dann somit in wirklich jedem hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich, dass man nicht wusste, werde ich ja der beiden Männer wirklich der Attentäter ist und man somit auch noch ein wenig mit rätseln musste. Oft hab ich gedacht, ich bin auf der sicheren Seite und habe mich dann doch getäuscht.
Lia ist eine wirklich sehr, sehr starke Protagonistin. Natürlich könnte man sagen, sie ist vielleicht anfänglich ein wenig naiv, da sie ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Volkes stellt ohne darüber nachzudenken, dass sie natürlich verfolgt werden . Andererseits muss ich sagen, dass ich voll auf ihr Seite bin, niemand solche zu gezwungen sei, jemanden zu heiraten, den er nicht liebt. Ihr sind die Bedürfnisse der anderen wichtiger als ihre eigene. Sie denkt zuerst an alle anderen, bevor sie an sich selbst denkt und sie hat ein großes Herz das ist nicht verdient hat gebrochen zu werden.
Ich würde sagen, dass auch der Attentäter langsam Gefühle für sie entwickelt und man schon merkt, dass er seinen Job eigentlich nicht ausführen möchte und alles versucht um sich noch ein wenig Zeit zu schaufeln was ja auch zeigt, dass er ein gutes Herz hat und wahrscheinlich eine sehr schwierige Vergangenheit.
Auch der Prinz ist mir eigentlich sehr sympathisch. Trotzdem Bedürfnis, sie eigentlich von sich zu stoßen, merkt er, dass sie eigentlich einfach nur das getan hat, wozu er sich nicht getraut hat. Ich denke er kommt hier auch gerade charakterlich sehr weit vor da merkt was er für Fehler in der Vergangenheit gemacht hat und merkt, dass man vielleicht nicht immer das tun kann, was man auch tun möchte und andersherum. Dass er sich so in sie verkuckt hat und ihre Nähe sucht zeigt ja eigentlich auch noch mal mehr was für ein großes Herz Lia eigentlich haben muss.
Die kleinen zwischen Kapitel sage ich jetzt mal, in denen man so ein bisschen in den Einblick der Geschichte bekommt. Finde ich auch wirklich spannend vor allen Dingen, wenn es um die Entschlüsselung des Buches geht welches Lia entwendet hat.
Ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass das Cover mittlerweile geändert wurde und nicht mehr eine Frau das Cover ziert, sondern jetzt sehr viele verknackte Symbole auf dem Cover sind. Das macht das wesentlich schöner und viel ansprechender.
- Kerstin Gier
Silber - Das dritte Buch der Träume
(3.073)Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_Mit „Silber – Das dritte Buch der Träume“ verabschiedet sich Kerstin Gier von Liv Silber und ihrer traumhaften Parallelwelt – und schafft es, ihre Geschichte mit Wärme, Witz und ganz viel Herz zu Ende zu bringen. Schon nach wenigen Seiten war wieder dieses vertraute Gefühl da, als würde man alte Freunde treffen: Liv mit ihrer unverblümten Art, Mia mit ihrem klugen Sarkasmus, Henry mit seiner charmanten Unzuverlässigkeit und natürlich Grayson, der nach wie vor als Fels in der Brandung fungiert.
Was ich an Kerstin Gier so schätze, zeigt sich hier noch einmal deutlich: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Zwischen all den humorvollen Dialogen, den Familienmomenten und den peinlich-ehrlichen Gedanken steckt erstaunlich viel Beobachtungsgabe. Sie trifft genau diesen Punkt zwischen Witz und Echtheit – so, dass man lacht und gleichzeitig denkt: Ja, genauso fühlt sich das an, sechzehn zu sein und die Welt nicht zu verstehen.
Der Roman bleibt durchweg unterhaltsam, verliert aber ein klein wenig von der geheimnisvollen Spannung, die die ersten beiden Bände so stark getragen hat. Die Traumwelt, einst voller Rätsel und Andeutungen, tritt hier stärker in den Hintergrund. Stattdessen stehen die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund – was schön ist, aber auch dazu führt, dass die Magie, die „Silber“ ursprünglich so besonders machte, ein wenig verblasst.
Man merkt, dass Gier sich mehr auf das emotionale Finale konzentriert: auf Vertrauen, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Das ist feinfühlig umgesetzt, nimmt aber etwas Tempo aus der Handlung.Dennoch überzeugt der Abschluss durch seine gewohnt klugen Dialoge und den unverkennbaren Humor. Besonders Livs innere Kommentare sind wieder ein Highlight – herrlich ehrlich, manchmal leicht sarkastisch, aber nie verbittert. Auch die Dynamik der Familie Silber bleibt ein großer Pluspunkt: chaotisch, liebevoll, manchmal absurd, aber immer realistisch.
Ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen – und mit einem kleinen Stich Wehmut, weil sich diese Reihe für mich immer ein bisschen wie ein sicherer Ort angefühlt hat. Vielleicht, weil Gier es schafft, Geschichten zu schreiben, die leicht wirken, aber im Kern etwas ganz Menschliches erzählen: das Bedürfnis, verstanden zu werden – auch in einer Welt, die sich manchmal wie ein Traum anfühlt, aus dem man nicht ganz aufwachen will.
4 von 5 Sternen.
Ein warmherziger, humorvoller Abschluss, der weniger auf große Wendungen setzt, dafür aber auf echte Gefühle. Nicht der spektakulärste, aber der emotional ehrlichste Teil der Trilogie – und damit ein schöner Abschied von Liv Silber und ihrer wunderbaren Traumwelt. - Dan Brown
Das verlorene Symbol
(2.044)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseMir hat das Buch sehr gut gefallen... Manche fragen inm Buch regen sehr dazu an darüber nach zu denken, bei anderen denke ich mir was zur Hölle...
Die Gechichte als solches um die Jagd nach dem Verlorenen wissen bzw altem Wissen ist sehr gut gemacht.
Ich interessiere mich generell für Geheimbünde und und Logen und da passte das Buch sehr gut.
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.324)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Als der Adoptivvater von Maia und ihren Schwestern stirbt, hinterlässt er jeder einen Umschlag mit den Hinweisen zu Ihrer Herkunft. Maias Reise führt sie nach Rio de Janeiro, wo sie sich mit der Hilfe eines befreundeten Schriftstellers auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie macht. Dabei taucht sie ab in das Paris vergangener Tage und in die Geschichte brasilianischer Adelsfamilien...
Die Reihe um die sieben Schwestern wollte ich schon lange lesen und habe es nicht bereut, sie jetzt endlich in Angriff genommen zu haben. Der Einstieg war noch etwas holprig, aber nach einigen Kapiteln hat mich die Geschichte völlig gefangen genommen und ich konnte es jeweils kaum erwarten, weiterlesen zu können. Durch den bildhaften Schreibstil fiel es mir leicht, mich an die jeweiligen Handlungsorte hinzuversetzen. Auch die Protagonisten wirkten vielschichtig und spannend, was die Lesefreude ebenfalls beflügelte.
Ein wundervoller Auftakt zu einer Familiensaga, der Lust auf mehr macht.
- Stephanie Garber
Caraval
(1.154)Aktuelle Rezension von: SIMBOInhalt
Scarlett lebt ein eingeschränktes Leben unter der Kontrolle ihres Vaters und träumt seit Jahren von Caraval, einem legendären Spiel voller Magie, Illusionen und Geheimnisse. Als sie plötzlich die Möglichkeit erhält, selbst Teil dieses Spiels zu werden, betritt sie eine Welt, in der nichts ist, wie es scheint. Realität und Täuschung verschwimmen, Regeln sind trügerisch und jede Entscheidung kann ungeahnte Konsequenzen haben.
Meine Meinung
Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen im Buch versunken. Der Schreibstil ist unglaublich bildlich, jede Szene lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Trotz der Erzählweise in der dritten Person, die ich normalerweise nicht bevorzuge, konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen, da ihre Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte feinfühlig und greifbar beschrieben sind.
Ein großes Highlight war für mich das Worldbuilding. Die Welt von Caraval ist fantasievoll, schillernd und gleichzeitig bewusst verwirrend, aber genau das macht ihren Reiz aus. Diese ständige Unsicherheit darüber, was real ist und was Illusion, hat mir starke „Alice im Wunderland“-Vibes gegeben und perfekt zur Geschichte gepasst.
Besonders gefallen hat mir außerdem, dass die Geschichte einen absichtlich verwirrt zurücklässt. Nicht, weil man nichts versteht, sondern weil sich eigene Theorien ständig drehen, neu formen und immer wieder verworfen werden müssen. Nichts ist so, wie es scheint und genau daraus entsteht eine enorme Spannung.
Charaktere
Im Social Read auf Reado wurde Scarlett häufig als nervig oder überemotional beschrieben, was ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Wenn man sich wirklich in Scarletts Situation, ihre Vergangenheit, ihr Umfeld, ihr Alter und die damaligen Moralvorstellungen hineinversetzt, sind ihre Gedanken und Handlungen absolut plausibel. Scarlett ist eine Figur, die gelernt hat, sich selbst zurückzustellen, die in alten Mustern feststeckt und große Schwierigkeiten hat, für sich selbst einzustehen. Gerade dieser innere Konflikt verleiht ihr Tiefe. Auch ihre Naivität empfand ich nicht als störend, sondern als etwas, das die Handlung antreibt und zusätzliche Spannung erzeugt.
Besonders gelungen fand ich ihre Persönlichkeitsentwicklung zum Ende hin. Diese Entwicklung wirkt nicht aufgesetzt, sondern ergibt sich organisch aus den Ereignissen der Geschichte und macht Scarlett zu einer noch greifbareren und stärkeren Protagonistin.Auch das männliche Love-Interest ist ein extrem spannender Charakter. Während der gesamten Geschichte hatte ich sehr gemischte Gefühle ihm gegenüber: In einem Moment mochte ich ihn sehr, im nächsten wirkte er seltsam oder undurchschaubar.
Genau dieses ständige Hinterfragen macht ihn so faszinierend. Nach der Auflösung am Ende fügt sich sein Verhalten rückblickend logisch zusammen und man versteht, warum er so war, wie er war. Insgesamt ist er ein unheimlich clever konstruierter Charakter, der perfekt zum Spiel mit Illusionen passt.Fazit & Empfehlung: ⭐⭐⭐⭐⭐
Caraval war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle im besten Sinne. Eine wunderschöne Geschichte mit einer außergewöhnlichen Welt, starken Charakteren und genau der richtigen Portion Verwirrung, die am Ende sehr stimmig aufgelöst wird.
Der Epilog macht sofort Lust, direkt mit Band 2 weiterzumachen.Ich empfehle Caraval Leser:innen, die...
• ...atmosphärische Fantasy lieben.
• ...sich gerne vorm Plot-Twist verwirren lassen.
• ...starke innere Konflikte schätzen.
• ...Märchen- und Illusionswelten mögen.
• ...Freude an Rätseln, Theorien und Twists haben. - Dan Brown
Illuminati
(5.123)Aktuelle Rezension von: Ahmad_AlmsokerDas Buch Illuminati, welches im Jahre 2000 unter dem originalen Namen „Angels and Demons“ erschienen ist, ist ein Teil der Robert Langdon Reihe und wurde von Dan Brown geschrieben.
Ich muss offen und ehrlich sagen, dieses Buch muss jeder einmal gelesen haben. Nicht nur wird hier unglaublich viel Wissen über Symbolik und Kunst des Vatikans vermittelt, Dan Brown baut auch viele packende Mittel ein die bis zur letzten Seite Spannung halten.
In dem Buch geht es darum, dass der Havard Professor Robert Langdon einen schockierenden Fax einer Leiche bekommt. Der Absender ist Chef von CERN. Auf des Leichnams Brust ist das Zeichen der Illuminati gebrandmarkt. Langdon begibt sich in die Schweiz, und von dort an direkt in den Vatikan, da dort die Lösung des Rätsels auf ihn wartet. Im Vatikan soll das Konklave stattfinden, jedoch gibt es keine Spur der Preferiti. Im Vatikan deckt Langdon ein erschreckendes Geheimnis nach dem anderen auf.
Das Buch ist sehr gut übersetzt. Ich habe noch vor die Englische Version zu lesen, um mir einen Eindruck über die Kunst des Schreibens von Dan Brown zu machen. Von daher werde ich auch eher auf den Inhalt eingehen.
Was ich so sehr an diesem Buch mag, ist wie viel Wissen vermittelt wird. Manchmal merkt man es gar nicht, aber als ich mit meiner Familie eine Krimi Serie gesehen habe, wo es kurz um christliche Symbole ging die aus älteren Glauben übernommen wurden, konnte ich meine Familie mit meinem Wissen beeindrucken. Das Wissen was ich aus dem Buch habe. Ich wusste nicht einmal wirklich das ich diese Sachen wirklich gespeichert hatte, aber sie sind einfach im Unterbewusstsein hängen geblieben. Die Art mit der Dan Brown sowas gelingt ist einfach einzigartig. Sowas findet man nur bei sehr wenigen Autoren. Was auch dieses Buch von vielen anderen unterscheidet ist die Darstellung von Emotionen.
Emotionen werden sehr packend dargestellt, ohne viel drumherum zu reden oder kitschig zu werden. Wo ich gerade schon bei Emotionen bin: Das Buch weckt wirklich sehr viele davon. Besonders wenn es darum geht einen Plot zu lesen, wo man sich denkt: “Ah wusste ich doch dass er es war”, und du das glorreiche Gefühl der Genialität hast, und auf einmal blätterst du um, und die ganze Geschichte wendet sich nochmal um 180 Grad. Was auch sehr gut war, war das es nicht nur einen Plot gab, sondern so viele das ich es nicht mal mehr in Gedanken nachzählen kann. Auch wenn es viele Bücher kaputt macht, Dan Brown hat es geschafft, die Plots so einzubringen das keiner von ihnen vorhersehbar ist, und keiner davon auch nur ansatzweise dazu beiträgt dass das Buch in irgendeiner Weise zu gequetscht wirken soll. Wo ich dich gerade über die Länge rede sollte ich erwähnen das das Pacing unglaublich gut sind, über die gesamten 700 (meine Ausgabe von Lübbe Hat c.a so viele Seiten) werden ungefähr 7-8 Stunden behandelt, und so spannend gestaltet das die Lust am lesen nie verfliegt. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen.
Jetzt komme ich zu einem klitzekleinen Punkt ,den ich nicht wirklich kritisiere, aber ansprechen möchte da er mich ein kleines bisschen verwirrt hat: Das Buch ist kein historischer Roman.
Ja, historische Personen und Orte, sowie Kunstwerke sind alle real, auch die dazu genannten Informationen, jedoch denkt sich Dan Brown einige historische Verbindungen aus, wie z.B zwischen Galileo und der Illuminati. Das hat mich stutzig gemacht, da ich wusste das Galileo ungefähr um 1640 gestroben sein soll, und die Illuminati erst um 1770 gegründet wurde. Daher immer aufpassen dass man die geschichtlichen Zusammenhänge (nicht nur von diesem Dan Brown Buch) überprüfen sollte.
Anschließend kann ich nur nochmal betonen wie gut dieses Buch ist und lege jedem ab dem Alter von 16 Jahren zu Herzen dieses Buch zu lesen. - Stieg Larsson
Verblendung
(6.236)Aktuelle Rezension von: MarleneVDer Fall ist in aller Munde, Mikael Blomkvist, bekannter Journalist, steht plötzlich vor dem Aus. Wegen Verleumdung verurteilt, sieht es finster aus für ihn und sein Magazin. Genau in dieser Phase erreicht ihn ein ungewöhnliches Angebot: Henrik Vanger, ein früherer Großindustrieller, bittet ihn, ein jahrzehntealtes Familienrätsel zu lösen: das Verschwinden seiner Nichte Harriet. Die Polizei ging damals von einem Weglaufen aus, doch Henrik glaubt an Mord.
Blomkvist beginnt zu ermitteln, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Erst als Lisbeth Salander, eine eigenwillige und brillante Ermittlerin, hinzukommt, beginnt sich etwas zu bewegen. Gemeinsam decken sie Dinge auf, die tief in die Vergangenheit der Familie reichen – und die einige am liebsten für immer vergraben hätten.
Meine Erwartungen an das Buch waren hoch, vielleicht zu hoch. Die ersten 200 Seiten ziehen sich spürbar. Nicht langweilig, aber eben auch nicht das, was man sich bei all dem Hype erhofft. Viel Vorbereitung, viele Figuren, wenig Dynamik. Aber: Wer dranbleibt, wird belohnt. Nach der Hälfte nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf und entfaltet dann auch die Spannung, die man sich von Beginn an gewünscht hätte.
Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall in der Hoffnung lesen, dass der Einstieg dort flüssiger gelingt als bei Verblendung. Für den ersten Teil gibt’s von mir solide 3½ Sterne. Kein perfekter Auftakt, aber ein Buch, das am Ende überzeugt.
- Kerstin Gier
Silber - Das zweite Buch der Träume
(4.651)Aktuelle Rezension von: sozicuVorab: mir ist klar, dass das Buch für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist. Die Tatsache, dass ich hier aus der Sicht eines schwer pubertierenden Mädchens lese, ist also kein Grund für den Abzug.
Das Positive: Kerstin Gier kann einfach schreiben. Es liest sich flüssig und leicht. Es bleibt spannend. Die Fußnoten und Anmerkungen in den Klammern haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Idee mit den Traumtüren ist nach wie vor toll und der Plot wurde schlüssig und fesselnd weitergeführt.
Was mir nicht gefallen hat: Die nicht vorhandene Kommunikation. Das ganze zwischen Liv und Henry tut beim lesen weh. Und nicht auf die “gute” oder “mitreißende” Art. Ich hasse solche Plots, die nur auf Missverständnissen und nicht miteinander Reden basieren. Jaaa, Teenager sind komisch und so. Aber man muss es ihnen ja nicht noch so als “normal” servieren, oder?
Dann finde ich die Art wie Liv Grayson beschreibt befremdlich. Das ist dein Stiefbruder, lass das doch bitte…
Fazit: Ja, es war unterhaltsam, konnte gut an Teil 1 anknüpfen. Aber ich bin doch etwas abgeneigt… ich bin aber zu neugierig und will wissen wer Secrecy ist…
- Carlos Ruiz Zafón
Das Spiel des Engels
(1.412)Aktuelle Rezension von: RosenthalEin wunderschönes Buch aus der Nische magischer Realismus. Ich hatte es vor Jahren gelesen und musste es unbedingt nochmal neu lesen. Es hat von seinem Zauber nichts verloren. Man fühlt sich auch sehr zur Stadt Barcelona und dem Friedhof der verlorenen Bücher hingezogen. Schade das Herr Zafón so früh gestorben ist.
- John Green
Margos Spuren
(1.958)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Leider konnte mich Margos Spuren nicht überzeugen. Der Schreibstil war zwar ungewöhnlich und in gewisser Weise interessant, aber insgesamt empfand ich ihn als zu schnell, hektisch und abgehackt. Dadurch fiel es mir schwer, in die Handlung einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Idee der Geschichte hatte zwar Potenzial, doch die Umsetzung hat mich persönlich nicht erreicht. John Green ist wohl einfach nicht mein Autor.
- Umberto Eco
Der Name der Rose
(1.632)Aktuelle Rezension von: MH41197Man kann mir mit Recht nachsagen, dass ich historische Romane nicht mag. Das hat seine Gründe - das Genre ist meiner Ansicht nach weder Fisch noch Fleisch, meist trivial, neolibreal dazu auffordernd, sich gleichzeitig an vergangenen Brutalitäten zu ergötzen und dabei dankbar zu sein, heute in der "besseren Welt" (die - Ironie! - natürlich frei von jedem Unrecht ist ... Nicht!) leben zu dürfen, und außerdem überfüllt mit sinnentleerten Gewalt- und Sexszenen.
Mit anderen Worten: Ich hätte vielleicht nicht gedacht, dass ich jemals einem historischen Roman eine volle Punktzahl geben würde, hätte ich Umberto Ecos "Der Name der Rose" nicht gekannt. Denn dieser Roman ist in jeder Hinsicht perfekt - obwohl in vergangenem Setting.
Im Italien des Jahres 1327 reist der englische Franziskanermönch und Ex-Inquisitor William von Baskerville (eine von Ecos humoristischen Anspielungen auf andere Literaten - der Nachname ist klar aus Sherlock Holmes entlehnt) mit seinem jugendlichen deutschen Gehilfen Adson von Melk in eine abgelegene, düstere Abtei in den Appenninen, um dort an einer theologischen Debatte zwischen den zerstrittenen Mönchsorden teilzunehmen. Aufgrund seiner Berühmtheit als früherer Inquisitor - vor allem als einer, der diese Tätigkeit mehr als Richter und Detektiv, denn als Hexenverbrenner verstand -, wird William vom Abt gebeten, den sonderbaren Tod eines jungen Mitgliedes des Klosters aufzuklären. William beginnt zu ermitteln - und stößt dabei schon bald an die Grenzen der Weltbilder seiner Zeit, und zwischen die Machenschaften der Post-Kreuzzugs-Ära der spätmittelalterlichen religiösen Extremisten, die für ihre Überzeugungen zu morden und zu sterben bereit sind und jedem Andersdenkenden keinerlei Existenzrecht zugestehen - sei er Wissenschaftler, Freigeist, kritisch denkender Theologe, Katharer, Jude, Muslim ... oder einfach nur eine Frau zur falschen Zeit am falschen Ort.
Spannend ist dieser Roman allemal - aber nicht im klassischen Stil eines Krimis (der "Der Name der Rose" zweifelsohne ist), dafür ist die Handlung sehr viel dichter gepackt, fast schon eine Milieustudie eines (spätmittelalterlichen) Klosters oder: einer religiös fundamentalistischen (oder wie wir es heute nennen würden: "evangelikalen") Gesellschaft - und damit hat der Roman trotz seines fernen Themas auch noch etwas: Aktualität. Wenn wir die Extremisten in Ecos Kloster über "die Ketzer" reden hören und über den Niedergang der Welt, dann fühlt man sich nicht wenig erinnert an moderne Eiferer, deren Ersatzwort für den Begriff Ketzer "die Woken" geworden sind, wenn man die Selbstherrlichkeit des letztendlichen Antagonisten erlebt, der im Bewusstsein vollkommener Rechtschaffenheit seine Mitbrüder zu einem höheren Ziel tötete und als Kollateralschäden in Kauf nahm, so hat man die Worte von selbstgerechten, brutalen Machtmenschen wie Putin oder Netanyahu im Ohr, und mit dem Selbstmord des Antagonisten und seinem Versuch, dabei alles mit sich zu vernichten, so denkt man unweigerlich an die Selbstmordattentate des ISIS. Umberto Eco hat einen Roman in der Vergangenheit geschrieben, der uns etwas über seine Gegenwart, und aus Ecos Perspektive, der ihn in den 1970er Jahren schrieb, sogar über Ecos damalige Zukunft, die heutige Gegenwart, erzählt. Und darin besteht bereits die Genialität des Namen der Rose - und in seinem Schreibstil: Denn Eco schreibt einen Plot im Plot - macht sich selbst zum zweiten Protagonisten, der im "heute" (oder eben: in den 1970ern) die französische Übersetzung der lateinischen Niederschrift des alten Mönches Adson von Melk ins zeitgenössische Italienische übersetzt - und begibt sich in dieser Eigenschaft dann in die Haut des alten Adson von Melk, der im Rahmen seines mittelalterlich-klösterlichen Weltbildes rückblickend die Geschichte seines jugendlichen Ichs an der Seite von William von Baskerville erzählt.
Der Name der Rose ist ein stilistisch, thematisch, plottechnisch und handwerklich ein Werk der Superlative: Der beste und der EINZIGE historische Roman, der nicht als "Märchen für Erwachsene" daher kommt, sondern einen Plot erzählt, der in tieferer Bedeutung von der erzählten Zeit in die Gegenwart seiner Niederschrift und bis ins Heute übergreift. Der Name der Rose ist kein "alter Schinken". Keine Mittelalterromantik. Er ist relevant - damals wie heute. Und auch morgen - solange es religiösen Extremismus und Machtgefälle in der Welt gibt.
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(722)Aktuelle Rezension von: nique_strovenNevernight ist der erste von drei Bänden und erzählt die Geschichte von Mia Corvetes Rachefeldzug gegen die Männer, die ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einsperrten.
Mia ist kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt.
Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Dieser ist jedoch ein Mitglied der "Roten Kirche" und bildet Attentäter für diesen Assassinenorden aus.
Um ihre Ausbildung abzuschließen und zu einer "Klinge" zu werden - ihr einziger Weg, um an die Männer und ihre Rache zu gelangen - muss sie sich gefährlichen Prüfungen der "Roten Kirche" stellen.
Sie ist keine Heldin, sondern ein Mädchen, das sich im Spannungsfeld zwischen Moral und Abgrund bewegt. Man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Am Ende wartet ein großartiger und für mich unvorhersehbarer Plottwist auf.
Die poetische, bildgewaltige Sprache sorgt für ein flüssiges und abwechslungsreiches Leseerlebnis. Es gibt viele explizite Gewaltdarstellungen, viel Blut und undurchsichtige Charaktere.
Ich bin schon sehr gespannt, wie Mias Rachefeldzug weitergeht!
- Jonathan Safran Foer
Extrem laut und unglaublich nah
(1.251)Aktuelle Rezension von: Johann_BaierNach 100 Seiten abgebrochen: die Hauptfigur ist ein 9-jähriger Junge, der altklug wie ein Erwachsener daherredet, der mehr weiß, als die meisten Erwachsenen, der aber gleichzeitig sich auf eine Suche begibt, die so unsinnig ist, dass kein 9-Jähriger das tun würde. Die ein 9-Jähriger in der Riesenstadt New York auch nicht durchführen könnte. Der Protagonist ist eine unrealistische Kunstfigur (ähnlich wie Günther-Grass-Oskar mit der Blechtrommel, der aus Protest aufhört zu wachsen). Mit einer unrealistischen Kunstfigur kann man nicht mitfühlen, sie ist kalt wie eine Science-Fiction-Comic-Figur. Sie erschien mir mehr wie ein abstraktes Fabelwesen, das mir irgendwelche Lebensweisheiten mitteilen soll, ich habe nur nicht verstanden welche.
Bei den unrealistischen (und schwer zu lesenden) Dialogen fragte ich mich: warum sind sie da, warum soll ich sie lesen? Dialoge werden in Romanen eingesetzt, um die Handlung voranzubringen, um die Personen zu charakterisieren, um eine Atmosphäre wiederzugeben, um Konflikte zwischen den Figuren aufzuzeigen – und sie hören auf, wenn diese Ziele erreicht sind. Die Dialoge in dem Roman von Foer dienen keinem dieser Ziele. Sie hören aber trotzdem nicht auf.
Das Buch war angekündigt als Geschichte eines Jungen, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat. Einen solchen Jungen lernt man aber nicht kennen. Man lernt aber nur eine unrealistische geschwätzige Kunstfigur kennen.
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.225)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsSimon ist der Betreiber eines äußerst beliebten Gossip-Blogs und kennt die Geheimnisse seiner Mitschüler nur zu gut. Als er eines Tages gemeinsam mit vier weiteren Schülern zum Nachsitzen verdonnert wird, geschehen merkwürdige Dinge. Am Ende dieses Tages ist Simon tot. Schnell geraten die vier Mitschüler unter Verdacht, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben.
Als kurz darauf neue Blogeinträge veröffentlicht werden, spitzt sich die Lage dramatisch zu: Die Posts enthüllen ausgerechnet die intimsten Geheimnisse der vier Verdächtigen. Damit geraten sie noch stärker ins Visier der Ermittler und ihres Umfelds. Ihr Leben verändert sich schlagartig – sie werden ausgegrenzt, gemieden und als mörderische Gruppe abgestempelt.
Doch die vier wollen diese Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen. Obwohl sie sich kaum kennen und einander kaum vertrauen, beginnen sie, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf immer neue Verdächtige und müssen feststellen, dass fast jeder an der Schule ein Motiv gehabt haben könnte.
Ich habe die Serie bereits vor einiger Zeit gesehen und kannte daher einige Wendungen. Dennoch hat das dem Buch keineswegs die Spannung genommen. Im Gegenteil: Auch für Leserinnen und Leser, die die Serie kennen, lohnt sich das Buch, da das Ende anders gestaltet ist.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Es gibt Charaktere, die man sofort ins Herz schließt, und andere, die bewusst nervig angelegt sind – doch alle erfüllen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Besonders gelungen fand ich die Vielzahl an möglichen Tätern, die zum Miträtseln einlädt und die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält.
- Dan Brown
Der Da Vinci Code
(8.225)Aktuelle Rezension von: LiviaaIch hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.
Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.
Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.
Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.
- Sebastian Fitzek
Der Seelenbrecher
(3.434)Aktuelle Rezension von: Hari_T_Mit Der Seelenbrecher beweist Sebastian Fitzek eindrucksvoll, warum er zu den unangefochtenen Meistern des Psychothrillers zählt. Das Werk entfaltet von der ersten Seite an eine beklemmende Atmosphäre, die einen förmlich in den Bann zieht. Die Ausgangslage – drei Frauen, deren Seelen auf grausame Weise gebrochen wurden – ist nicht nur faszinierend, sondern psychologisch intensiv und verstörend zugleich.
Besonders stark wirkt die Kulisse der Geschichte: die abgeschottete Teufelsberg-Klinik, eine psychiatrische Einrichtung, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die rätselhaften Ereignisse, die unheimliche Stimmung und die ständige Unsicherheit darüber, wem man trauen kann, halten die Spannung konstant auf höchstem Niveau.
Der vermeintliche Fall um Sophia, die im Verlauf des Romans als das vierte Opfer des Seelenbrechers gilt, entwickelt sich zum Herzstück der Handlung. Fitzek gelingt es meisterhaft, die Lesenden auf eine falsche Fährte zu locken. Die spätere Enthüllung, dass Sophia in Wahrheit selbst der Seelenbrecher ist, trifft wie ein Schlag und bildet den schockierenden Wendepunkt des Romans. Ihr Motiv – die Rache für ihre Tochter Marie – gibt der Geschichte eine tragische Tiefe. Besonders erschütternd ist die Enthüllung, dass Dr. Nicholas Habermann, Sophias Kollege und gleichzeitig Maries Vater, eine zentrale Rolle in ihrem Rachefeldzug spielt.
Der Seelenbrecher ist ein Werk, das durch seine düstere Atmosphäre, seinen clever konstruierten Plot und seine überraschenden Wendungen überzeugt. Es ist ein Thriller, der nachhallt und den man nur schwer aus der Hand legen kann.
Ein absolut empfehlenswerter Psychothriller.
- Jennifer Lynn Barnes
The Inheritance Games
(811)Aktuelle Rezension von: wordsbylarajIch bin super schnell in The Inheritance Games reingekommen: Avery ist sympathisch, clever und hat diesen klassischen YA-Charme, der einem sofort gefällt. Man merkt richtig, dass sie versucht, die Highschool und ihr Leben im Griff zu behalten, bis das Multimilliarden-Erbe alles auf den Kopf stellt.
Das Hawthorne House ist einfach ein Traum: riesig, luxuriös, voller Geheimnisse und cleverer Rätsel, die man als Leser:in selbst mitdenken kann. Ich habe es richtig genossen, durch die Räume zu „wandern“ und zu knobeln, welche Hinweise wohin führen. Das Haus hat so etwas von einem goldenen Käfig – opulent, faszinierend und ein bisschen gefährlich.
Die vier Brüder haben mir insgesamt gefallen, auch wenn es am Anfang etwas verwirrend war, wer wer ist. Mein Favorit ist Jameson, bei der angedeuteten Anziehung zu Avery kam bei mir aber nicht so viel Herzklopfen rüber ... trotzdem waren die Familiendynamik und die kleinen Spannungen untereinander spannend zu beobachten.
Die Story ist clever aufgebaut, das Tempo zieht einen durch die Seiten. Zwei Situationen, in denen Avery um ihr Leben fürchten muss, wirken im Schreibstil allerdings etwas locker. Zu locker? Da hätte ich mir mehr Nervenkitzel gewünscht. Dafür machen die Rätsel, die Geheimnisse und die Intrigen vieles wieder wett.
Das Ende kam recht schnell, aber es lässt einen definitiv auf Band 2 hoffen. Ich hätte ruhig noch ein paar hundert Seiten mehr vertragen können, um noch tiefer in die Charaktere und das Hawthorne-Universum einzutauchen.
Fazit: Wer Rätsel liebt, luxuriöse Settings genießen will und gern in eine clevere, leicht dramatische YA-Geschichte abtaucht, ist hier genau richtig. The Inheritance Games macht Lust auf mehr und ich bin definitiv neugierig, wie es mit Avery und der Hawthorne-Familie weitergeht.
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.197)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine führt ein gutes Leben. Ihre Familie gilt als perfekt. Sie gilt als perfekt. Niemand hat etwas auszustehen. Nicht wie die Menschen, die von der Gilde als „fehlerhaft“ beurteilt und ebenso gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Celestine hat eine große Zukunft vor sich und ist glücklich verliebt in Art – den Sohn des obersten Richters der Gilde. Doch dann passiert eines Morgens im Bus etwas, dass Celestines Leben vollkommen aus der Bahn wirft und plötzlich gilt sie selbst als „fehlerhaft“.
Meine Meinung:
Eine Dystopie, die so absurd erscheinen mag beim Lesen und dennoch – wenn man die täglichen Nachrichten liest und hört – in vielen Dingen eine erschreckende Parallele zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung – nicht nur in unserem Land – geworden ist.
Menschen, die nicht den Grundsätzen der Gilde entsprechen und moralisch einwandfreie Menschen sind – wobei die moralischen und ethischen Grundsätze praktischerweise direkt von der Gilde definiert werden – werden als fehlerhafte Menschen gebrandmarkt. An der Schläfe, der rechten Hand, am Brustkorb oder auf der Zunge. Je nach ihrem Vergehen.
Da ist z.B. die junge Frau, die ihre schwerkranke Mutter zum geplanten Suizid ins Ausland begleitet hat und dadurch „fehlerhaft“ wurde.
Das Leben als „fehlerhafter Mensch“ ist schlimm. Nur Grundnahrungsmittel, Ausgangssperre, schlechte Arbeitsbedingungen, ständige Überwachung und viele Repressalien mehr bestimmen den Alltag einer fehlerhaften Person.
Das Celestine eine fehlerhafte Person werden könnte, erscheint ihr vollkommen absurd, doch dann – eines morgens auf dem Weg zu Schule – droht ein fehlerhafter älterer Herr im Bus zu kollabieren. Niemand hilft ihm. Nicht fehlerhaften Menschen ist nämlich das Helfen von fehlerhaften Menschen untersagt. Sonst werden sie selbst zu fehlerhaften Menschen verurteilt.
Celestine kann nicht einfach zusehen, wie der Mann vor ihren Augen stirbt. Egal, ob das erlaubt ist oder nicht. Also greift sie ein. Als Einzige. Alle schauen zu und nehmen in Kauf, dass der Mann vor ihren Augen sterben könnte.
Sie wird verhaftet. Richter Crevan bietet ihr einen Ausweg an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist zu behaupten, dass sie nicht geholfen hat, sondern nur ihre Mitmenschen vor dem fehlerhaften Mann beschützen wollte und der fehlerhafte Mann selbst an der Situation schuld ist. Dann würde alles wieder gut werden.
Doch das wäre gelogen. Das wird ihr sehr schnell klar. Und Celestine – trotz großer Angst vor dem Leben als Fehlerhafte – stellt plötzlich das gesamte Regime in Frage und kann es nicht mit ihren eigenen ethischen Grundsätzen vereinbaren, zu lügen.
Was dann geschieht? Das verrate ich Euch nicht. Nur so viel: Celestine wird zum Aushängeschild einer Revolution, die längst überfällig ist. Eine Revolution, in der die Menschen, die unterdrückt werden, die nicht dem gesellschaftlichen Standard entsprechen, aufbegehren. Einer Revolution gegen eine Gesellschaft, in der die Menschen mit Angst und Drohungen stillgehalten werden, damit die Machthaber ihre Macht behalten und ausbauen können.
Menschen, die Sachverhalte und Situationen hinterfragen, sind für Diktatoren und ähnliche Konstrukte sehr gefährlich. Also müssen sie klein gehalten werden. Das geschieht am besten, in dem man Angst schürt. Immer wieder. In dem man Exempel statuiert.
Doch Celestine ist nicht allein. Das wird ihr allmählich bewusst – als sie sich auf die Suche nach Informationen begibt. Ihr Tun ist gefährlich, doch sie kann nicht mehr zurück. Fehlerhaft ist sie sowieso. Dann kann sie auch dafür kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn viel schlimmer kann es nicht mehr werden…
Die Geschichte geht unter die Haut und oftmals bin ich beim Lesen unfassbar wütend geworden. Auf Menschen, die ein System ungefragt kaufen. Die sich einreden lassen, dass ethische Grundsätze „fehlerhaft“ sind. Die Menschen vorverurteilen und sie auf unaussprechliche Art und Weise aus der Gesellschaft ausschließen. Weil sie nicht ins Bild passen. Weil sie anders sind. Sich anders entschieden haben.
Schon immer werden Menschen, die nicht „perfekt“ in unsere Gesellschaft passen, diskriminiert und ausgegrenzt. Ob damals zu Zeiten der Sklaverei, der Apartheit, des zweiten Weltkriegs. Sei es bei Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit LGBTQ-Hintergrund. Menschen, die Bürgergeld beziehen oder aus anderen Gründen nicht in die Gesellschaft passen. Die Liste ist noch lange nicht am Ende.
Das bringt mich zu folgender Frage: wer definiert denn, wer in einer Gesellschaft überhaupt perfekt ist und dazugehören darf? Und wer nicht? Wer entscheidet das?
Das muss aufhören. Jeder Mensch ist wertvoll. Einzigartig. Und auf seine Weise perfekt.
Denn – um Margot Friedländer zu zitieren: „Es gibt kein jüdisches, kein muslemisches und kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Drum sei Mensch!“
Meine Rezension findet Ijr auch auf www.buchspinat.de - Colleen Hoover
Hope Forever
(2.331)Aktuelle Rezension von: Its_angieIch habe leider den zweiten Teil als erstes gelesen, aber auch den sehr gemocht. Dieses Buch ist aus der Sicht der 17 Jähriger Sky und ich fand es spannend die Geschichte aus ihrer Sicht mitzuerleben. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seiten, deswegen habe ich es auch direkt am Stück durchgelesen. Ich habe auch bei diesem Buch so mitgefiebert und mag beide Charaktere, Sky und Dean.
Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen, einfach perfekt. Es ist außerdem romantisch, tiefgründig, gefühlvoll und schlüssig.
- Dan Brown
The Secret of Secrets
(96)Aktuelle Rezension von: SonjasBookWorldInhalt:
Der Symbolforscher Robert Langdon ist mit seiner Freundin Katherine Solomon zu ihrem Vortrag in Prag. Katherine steht kurz vor der Veröffentlichung ihres Buches, welches bahnbrechende neue Erkenntnisse im Bereich der Bewusstseinsforschung enthält. Am nächsten Tag überschlagen sich die Ereignisse, als Katherines Buch vom Server des Verlags durch einen Hacker-Angriff verschwindet und sich ein Alptraum bewahrheitet...
Meinung:
Lange, lange habe ich auf das neue Buch von Dan Brown gewartet. Die Reihe um Robert Langdon ist wirklich faszinierend! 🤩
Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben mit vielen kurzen Kapiteln, die oft mit einem Mini-Cliffhanger enden. Es gab viele geschichtliche Hintergründe und wunderbare Beschreibungen von Prag. Da ich schon in Prag war hat es umso mehr Spaß gemacht.
Die Geschichte bietet viele interessante Einblicke in die Bewusstseinsforschung. Allerdings musste ich manchmal zweimal lesen um die ganzen wissenschaftlichen Dinge zu verstehen. 😅
Lange war mir nicht klar, was das große Geheimnis sein soll und wohin mich der Autor führen will. Ich will hier nichts verraten, aber das große Geheimnis ist wirklich schwer ergründlich. 🤫
Ich habe das Buch gerne gelesen, obwohl mir tatsächlich die Vorgänger im Vergleich noch besser gefallen haben. Das liegt aber einfach daran, dass mich die Thematik bei den anderen noch mehr gefesselt hat. Das ist aber nur meine Meinung.
Dan Brown liefert hier auf jeden Fall wieder einen spannenden Thriller mit einer interessanten Thematik.
Fazit: 4/5 Sternen
Ich gebe gerne eine Lese-Empfehlung!























