Bücher mit dem Tag "räuber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "räuber" gekennzeichnet haben.

184 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.361)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Da die Serie zu den Büchern sehr Erfolgreich war, dachte ich mir, es ist an der Zeit, diese Bücher zu lesen und anschließend die Filme zu gucken. 

    Allerdings fand ich das Buch nicht fesselnd und mit den vielen Namen und Charakteren sehr verwirrend. Der Titel zum Buch passt meiner Meinung nach nur bedingt. "Das Lied von Eis und Feuer" hatte nichts mit dem zu tun gehabt. Außer das der Winter naht/kommt. Hatte ich nie das Gefühl das irgendwo ein Feuer entfacht wird...   

    Viele schreiben ein Fantasy Epos (so auch die Rückseite) ich habe mich nicht in eine Fantasy Universum versetzt gefühlt. Die Welt wird kaum beschrieben (außer das ein paar Drachen Eier hin und wieder erwähnt werden).

    Mehrere Königshäuser und viele Personen machen für mich kein Fantasy aus. 

    Hoffe die Serie ist dann besser und die anderen Bücher ebenfalls.      


  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.921)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    514 Seiten langer und harte Materie. Was ich vorher nicht ahnte, mich aber schon gewundert hatte, war dass dieses Buch noch in der ersten Staffel der Serie verfilmt wurde. Somit hatte ich einen Vorlauf, weil ich wusste was passiert. Laut dem Internet ist die erste Staffel noch die Staffel, die dem Buch genau entspricht und dies bestätige ich hiermit. Nichtsdestotrotz habe ich es gerne noch mal gelesen. Das Buch ist immer noch mehr ausgeschmückt mit allen Details und Gedanken eines jeden Protagonisten dort. Die ausführlichen Beschreibungen über verschiedene Szenen sagen mir wirklich zu. Das Zusammenspiel der verschiedenen Königshäuser ist wahnsinnig spannend und faszinierend. Jedes Königshaus hat seine Faszination, wenn es sich bei den Lennisters auch auf den Gnom beschränkt. 

    Ich bin nach wie vor ein Stark-Fan aber auch für die Targaryens blutet mein Herz. Dementsprechend hat mich (wie in der Serie auch), die Szenen mit den beiden Häusern am meisten berührt. Ich war wieder fassungslos über den frühen Tod eines der besten Protagonisten.

    Bis zur letzten Minute war das Buch Spannung pur und ich habe das Gefühl, das es jetzt erst richtig los geht. 

  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.842)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  4. Cover des Buches Tintenherz (ISBN: 9783791504650)
    Cornelia Funke

    Tintenherz

     (10.613)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Maggie liebt Bücher über alles und hat eine Kiste voller Bücher unter ihrem Bett. Eines Nachts taucht ein fremder Mann namens Capricorn vor ihrem Haus auf. Kurz danach packt ihr Vater Mo überstürzt ihre Sachen zusammen und fährt mit ihr nach Italien zu ihrer Tante Elinor. Wie Maggie liebt diese Bücher und hat eine riesige Bibliothek. Und wo könnte man ein Buch besser verstecken als zwischen tausend anderen, denn genau auf ein Buch hat es Capricorn abgesehen.


    Tintenherz ist eins meiner mit Abstand ältesten SuB-Leichen. Vor über zehn Jahren hab ich das Buch gekauft und von da an lag es herum. Durch Zufall hab ich nun danach gegriffen und es einfach angefangen. Anfangs brauchte ich etwas um mit dem Buch warm zu werden, ich fand Maggie mit 12 zu jung um eine Protagonistin zu sein, die mir gefallen könnte.

    Ich hab weitergelesen, konnte die Personen immer besser auseinander halten und wurde belohnt, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Maggie und Elinor die beide Bücher so sehr lieben, Staubfinger der Feuertricks beherrscht und natürlich der Marder Gwin, haben mir alle gut gefallen.

    Auch wenn das Buch eher ein Kinder oder Jugendbuch ist, sind darin Bösewichte die nicht mit der Wimper zucken. Ich mochte sie alle so gerne.

    Die ganzen Zitate an den Kapitelanfängen waren so toll und auch die Geschichte rund um Tintenherz und dessen Schriftsteller hat mich begeistert. Ebenso der Schreibstil, der dazu einlädt sich ins Buch fallen zu lassen. Zuerst stand das Buch lange ungelesen im Regal, jetzt hole ich Teil 2 und 3, und diesmal warte ich keine zehn Jahre bevor ich die lese.

  5. Cover des Buches Räuberherz (ISBN: 9783959912105)
    Julianna Grohe

    Räuberherz

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Yonania

    Eines Tages wird Ella von einem gut aussehendem älteren Mann namens Crys entführt. Fort an soll sie in seiner Villa leben und sein Dienstmädchen sein. Entweder das oder der Tod erwartet sie. Sie bleibt. Doch während ihrer Zeit in seiner Villa bringt Crys eine schöne Frau nach der anderen nach Hause. Außerdem hört Ella immer wieder Stimmen, obwohl niemand da ist, und immer wenn sie Crys Haut berührt, trifft sie eine Art elektrischer Schlag. Was geht hier vor und wird Ella überhaupt eine Zukunft haben?

    Mir hat dieses Buch gut gefallen.

    Erst mal zu den Äußerlichkeiten: Ich finde, der Drachenmondverlag macht echt schöne Cover. Dieses trifft nicht ganz mein Geschmack, passt aber zur Geschichte. Mit seinen 400 Seiten hat das Buch eine angenehme Länge.

    Auch der Schreibstil hat mir auf Anhieb gut gefallen.

    Was mich überraschte, war das düstere Setting mit der drückenden Atmosphäre. Ich fand die Geschichte aber gerade deshalb auch so interessant und spannend. Auch die fantastischen Anteile in dieser Geschichte haben mich positiv überrascht.

    Außerdem enthielt diese Geschichte ein paar Elemente, die mir gut gefallen haben z. B. liest unsere Protagonistin gerne und sieht am Anfang nicht traumhaft schön aus. Außerdem sind die Tiere hier toll gestaltet worden und auch der scheinbar griesgrämige Gärtner ist toll.

    Ich mochte Ella sehr. Sie ist klug und auf ihre Art kämpferisch. Sie hat eine bewegende Lebensgeschichte, die mich berührt hat. Ich war schockiert. Dass Ella gerade zu Beginn nur ein sehr geringeres Selbstbewusstsein hat, konnte ich deshalb sehr gut verstehen. Außerdem ist Crys zu ihr auch richtig fies. Natürlich ändert sich das im Laufe der Geschichte, aber der Grund, warum er so ist wie er ist und handelt wie er handelt, fand ich sehr interessant. War für mich mal was Neues und hatte mir deshalb besonders gut gefallen.

    Ich mochte auch die verbalen Schlagabtausche zwischen Ella und Crys.

    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Das war zwar schön, fast schon märchenhaft, passte mir aber nicht zur Grundstimmung der Geschichte. Die Problematik rund um Crys wurde mich zur einfach gelöst.

    Alles in allem hat mich die Geschichte fasziniert und ich habe sie gerne gelesen. Außerdem hat der Plot in Verbindung mit dem Schreibstil einen Suchtfaktor bei mir ausgelöst und ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage beendet. Eine Leseempfehlung!


  6. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.544)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Tolles buch, einfacher Schreibstil. Erinnert mich im weitesten Sinne an "die Welle". Dennoch sehr spannend. Empfehlenswert

  7. Cover des Buches Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintentod

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    ... 

  8. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.225)
    Aktuelle Rezension von: Phoenix2020

    Ich finde, jeder sollte „Momo“ einmal gelesen haben.  Das Buch verzaubert nicht nur durch seinen Schreibstil, sondern auch durch seine tiefgründige und bewegende Geschichte. 

    Ich habe es in meiner Schulzeit gelesen und es hat mich gefesselt.

  9. Cover des Buches Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel (ISBN: 9783442379507)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel

     (405)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Sätze wie »Die in ein unheimliches gelbes Licht getauchte Landschaft sah wie das Gemälde eines Geisteskranken aus.« machen diese Buchreihe aus. Es gibt einfach kein besseres Wort als skurril. Und sympathisch und clever und auch noch stilistisch geschmeidig geschrieben.

    Dieser Kriminalfall ist etwas rauer und hat mehr Wendungen. Die inneren Monologe wie immer ein Genuß. Schwarzer Humor at it's best.

  10. Cover des Buches Tintenblut (ISBN: 9783791504674)
    Cornelia Funke

    Tintenblut

     (3.359)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Im zweiten Teil der Trintenreihe, “Tintenblut“ von Cornelia Funke verschlägt es die Protagonisten in das Buch Tintenherz. Nachdem das Grauen um Capricorn vorbei ist lässt Maggie die Tintenwelt nicht los, weswegen sie kurzerhand beschließt zusammen mit Farid in das Buch einzutauchen um Staubfinger und Fenoglio zu finden. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise die nicht ganz so verläuft wie sie sich das vorgestellt haben. Ein Grund dafür ist die Rückkehr von Basta vor welchen die Staubfinger warnen wollen.

    Ich muss sagen, dass mich der zweite Teil der Reihe leider nicht so mitnehmen konnte wie der erste. Ich weiß jedoch leider nicht genau woran es gelegen hat. Die Welt die die Autorin erschaffen hat ist wirklich wunderbar und man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen. Jedoch hat mich die Geschichte an sich nicht wirklich überzeugt. Fegnolio war die Geschichte über sehr egoistisch und auch das Verhalten von Maggie war sehr naiv. Diese Sichtweise kann jedoch sein, da ich vielleicht nicht zu der Zielgruppe der Leser gehören für die das Buch eigentlich gedacht ist. Der Schreibstil von Cornelia Funke ist an sich wie auch in dem ersten Buch wirklich angenehm, dass man dem Geschehen gut folgen kann.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Welt die erschaffen wurde wirklich toll ist, die Geschichte an sich jedoch leider nichts für mich gewesen ist. Bis ich als den nächsten Teil in die Hand nehmen werde, wird es wohl noch ein wenig dauern.

  11. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257233018)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (668)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Die schlichten, weißen Cover vom Diogenes Verlag sehen immer toll aus, auch hier ist das bunte Bild des Waldes sehr passend gewählt.

     

    Klappentext: Starwirtschaftsanwalt Urs Blank, fünfundvierzig, Fachmann für Fusionsverhandlungen, hat seine Gefühle im Griff. Doch dann gerät sein Leben aus den Fugen. Ein Trip mit halluzinogenen Pilzen führt zu einer gefährlichen Persönlichkeitsveränderung, aus der ihn niemand zurückzuholen vermag. Blank flieht in den Wald und lernt dort zu überleben. Bis er endlich begreift: Es gibt nur einen Weg, um sich aus diesem Alptraum zu befreien.

     

    Meinung: Der Schreibstil Suters ist angenehm zu lesen und ich kam gut in die Geschichte hinein. Blanks Art ist etwas eigen, aber die Person an sich nicht unsympathisch. Sein Leben besteht größtenteils aus seiner Arbeit in der Kanzlei, bis er eines Tages Lucille kennenlernt. Auf einem Bauernhof machen die beiden bei einem Experiment mit, das Blank für immer verändern wird.

    Lucille scheint aufgrund der Pilze einfach nur auf einem Trip gewesen zu sein, doch Blanks Persönlichkeit verändert sich drastisch – er wird zu einer Gefahr für andere. Er beschließt, sich daraufhin von seinem Freund und Therapeuten Wenger behandeln zu lassen. Als das nichts nutzt, flieht Blank in den Wald – dort, wo er bei seinem Trip mit der Natur eins geworden ist – und macht sich auf die Suche nach den Pilzen, die man ihm damals gegeben hat. Er lernt, zu überleben. Ab hier wird die Geschichte für mich langweilig und zäh. Blanks Unterschlupfsuche und Überlebenstaktik wird zum Hauptthema.

    Das Ende ist total abgehackt. Nach dem letzten Wort habe ich umgeblättert, weil ich dachte, die Geschichte würde weitergehen. So ein Ende habe ich noch nie gelesen. Es kam mir so vor, als wäre einfach so abgebrochen worden.

    Das Buch hat gut begonnen, wurde aber ab der Hälfte extrem zäh. Ein Roman, der sicher nicht für jeden etwas ist, aber vermutlich viele Leserinnen und Leser begeistert hat. Mich leider nicht. Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

  12. Cover des Buches Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde (ISBN: 9783846600962)
    Isabell May

    Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Elchi130

    Für das Findelkind Lelani ändert sich an ihrem 18. Geburtstag ihr komplettes Leben. Das Medaillon, welches sie, als einziges Stück von ihrer Mutter, immer um ihren Hals trägt, erwacht zum Leben. Und damit erwacht auch die Magie des Mondes in dem Geburtstagskind zum Leben. Ihr ist klar, dass das Medaillon sie zu ihrer Mutter leiten wird. Auf diese gefährliche Reise begleitet sie ihr bester Freund, Haze, den sie schon ihr Leben lang kennt. Doch auch der geheimnisvolle Kyran, der erst vor kurzem ins Dorf gekommen und ihr sofort das Leben gerettet hat, begleitet die beiden…

    Obwohl ständig etwas passiert, hatte ich während der ersten Hälfte des Buches den Eindruck, dass die Handlung vor sich hinplätschert. Das lag meiner Ansicht nach daran, dass die Autorin, Isabell May, jede Action-Szene extrem in die Länge zieht. Quasi, wie eine Zeitlupe. Dadurch fehlte es dem Buch „Shadow Tales – Das Licht der Fünf Monde“ sehr lange am nötigen Tempo, um mich zu fesseln.

    Doch dann verdichtet sich die Handlung und die Autorin hat sehr gute Einfälle. Sie bedient sich bekannter Märchen und Mythen, um die drei Reisenden in immer neue Abenteuer zu schicken. So begegnen wir z. B. Snow, die mit sieben Männern im Wald lebt. Insgesamt sind mir aber auch hier die einzelnen Szenen zu ausgewalzt. Weniger wäre oft mehr gewesen. Es ist doch sowieso klar, was Inhalt der Szene ist, da muss sie nicht auch noch Satz um Satz gestreckt werden.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet und viele davon haben mir richtig gut gefallen. Lediglich Lelani ist mir teilweise auf die Nerven gegangen, weil sie zu sehr die Rolle des unbeholfenen Weibchens spielen musste. Die Rettung für sie ist dann auch das eine oder andere Mal vom Himmel gefallen. Da hätte die weibliche Hauptfigur gerne stärker und selbstbewusster angelegt sein dürfen. Sehr gut fand ich die Antagonistin, die High Lady Serpia. Sie ist zu Beginn geheimnisvoll, sie ist machtbesessen und im Laufe des Buches, wenn wir sie besser kennenlernen, verstehen wir auch, warum sie auf die ausgetretene Magie des Amuletts zu Beginn des Buches so alarmiert reagiert.

    Dann gibt es auch noch eine Liebesgeschichte, die mir sehr gefällt. Ich bin gespannt, wie sich diese im zweiten Teil der Dilogie weiterentwickelt. Auch auf den neuen Plan von High Lady Serpia bin ich schon sehr gespannt. Insgesamt ein schöner Fantasyroman, der rasanter hätte starten dürfen, indem die Ereignisse kürzer geschildert werden und somit schneller aufeinanderfolgen.

  13. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.491)
    Aktuelle Rezension von: thepassionsofalice

    "Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."

    "Denn Mut ist die wichtigste Gabe für denjenigen, der die Sprache der Welt sucht."

     

     

    Diese kleine, feine Literatur hat mich eine lange Zeit begleitet. Unterwegs mit einem Bleistift lag sie, wie ein wertvoller Schatz, in meinen Taschen. 

    Sie wurde gezeichnet. 

    Voller Granitstriche, 

    voller Gedanken, 

    voller Eselsohren, 

    voller Leserillen. 

    Schiefgelesen.

    Umgekippte Kaffeeflecken. 

    Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Roman nicht in einem Zug verschlungen habe, sondern er ein längerer Begleiter war und mich hat viel und oft über den Inhalt nachdenken lassen. Über mein eigenes Leben, über meine eigenen Visionen. 

    Eine Lektüre voller Gebrauchsspuren, voller Leben. 

    Wortwörtlich eine Lektüre fürs Leben. 

     

    Eine 'klassische Rezension' wird und kann es für dieses Meisterwerk von meiner Seite aus nicht geben. Ich glaube, dass Vielen, die diese Geschichte kennen, bewusst ist, welch wertvollen Schlüssel für ein erfülltes Leben dieser Roman darstellt. Ich glaube, ich habe noch nie solch eine große qualitative Menge an Zitaten aus einem Buch herausgeschrieben, wie aus diesem. Wenn man sich darauf einlässt, ist es eine riesige Sammlung an Lebenstipps und Weisheiten, die man sich wirklich zu Herzen nehmen kann. Eingebettet in eine magische und wunder-volle Geschichte, die einen an Wunschträume glauben lässt. Um diese meisterlich aneinandergereihten Wörter zu würdigen, die eine wundersame Geschichte erzählen, an der wir uns alle ein Beispiel nehmen sollten, wird es hier in der kommenden Zeit immer wieder Postings mit den bereichernden Zitaten aus dem Alchimisten geben. 

    Zitaten, die mich umdenken ließen. 

    Zitaten, die meinen Blickwinkel auf die Welt veränderten. 

    Zitaten, die mich angestoßen haben, an meine Wunschträume ganz fest zu glauben. 

     

     

    "Das Leben ist wirklich sehr großzügig mit dem, der seinem persönlichen Lebensweg folgt."

     

     

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  14. Cover des Buches Wir fallen nicht (ISBN: 9783473401178)
    Seita Vuorela

    Wir fallen nicht

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Eine Geschichte über eine jungen Bande die am Strand leben und eine igenes Leben führen.

    Ich fand das Buch am Anfang ein wenig verwirrend, aber nach und nach wurde es immer interessanter. In den Schreibstilmuss man erst einmal reinfinden, aber danach mach es sehr viel Spaß zulesen. AB der Mitte kommt man schnell dahinter um was es in dem Buch geht, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Jugendbuch greift eine trauriges aber wichtiges Thema auf.


  15. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (465)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Die Brautprinzessin« erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.

    Der Schreibstil ist sehr anstrengend. Spannung heraufbeschwören konnte er leider nicht. Eher im Gegenteil haben die ständigen Wiederholungen und der immer gleiche Satzaufbau führten bei mir dazu, dass das Buch zu einer Qual wurde. 

    Die Idee mit einer gekürzten Fassung eines bestehenden Buches wäre grundsätzlich gut. Leider fand ich die Umsetzung überhaupt nicht gelungen. Zum einen fand ich die Geschichte trotz der «Kürzungen» einfach nur langweilig, immer noch viel zu lang und voller unwichtiger Details… Über x Seiten werden detaillierte Hintergrundberichte zu unwichtigen Personen oder Ereignissen beschrieben. Die Geschichte plätschert ansonsten nur dahin, ohne Spannungskurve oder Überraschungen. 

    Die Kommentare des Autors reissen einem immer wieder aus der Geschichte, teilweise werden künftige Ereignisse vorweggenommen. Zudem sind die Kommentare des Öfteren viel zu lang und ebenfalls voller nicht relevanter Detailinfos. Das beste Beispiel ist das überlange Vorwort, welches minutiös beschreibt, wie es zu dieser Version des Buches gekommen ist. Die Hälfte war so halbwegs interessant, der Rest komplett überflüssig… 

    Für mich leider sehr enttäuschend.
     

  16. Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783518188446)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Emilia Galotti

     (876)
    Aktuelle Rezension von: Bionoema

    Lessing gilt als einer der Autoren der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Eines seiner bekanntesten Werke und z.T. Mitglied des schulischen Lesekanons ist das Drama Emilia Galotti. Ich mag seinen Schreibstiel sehr gerne, auch die Themen, die er anprangert. Leider ist das Einfühlungsvermögen und die Empathie gegenüber der Figuren recht eingeschränkt, das unsere heutige Gesellschaft über diesen Punkt in der Beziehungsebene seit langem herausgewachsen ist; woran Herr Lessing vielleicht nicht ganz unschuldig ist. Daher war es für mich nicht wirklich unterhaltsam, bereichernd oder nachhallend. Dennoch ein Stück Literaturgeschichte, dass uns mal wieder vor Augen führt, wie weit wir innerhalb der letzten 250 Jahren vorangeschritten sind!

  17. Cover des Buches Im Land des Korallenbaums (ISBN: 9783404166015)
    Sofia Caspari

    Im Land des Korallenbaums

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Im Sommer 1863 lernen sich die jungen Deutschen Anna Weinbrenner und Viktoria Santos auf der Überfahrt nach Buenos Aires kennen. Beide Frauen sind erwartunsgfroh auf dem Weg zu ihren Ehemännern, die ihnen vorausgereist sind. In Argentinien trennen sich ihre Wege zunächst. Doch Viktorias wohlhabender Gatte hütet ein schreckliches Geheimnis, das ihre Zukunft überschatten wird, während Annas Familie sie mit einer traurigen Nachricht erwartet. Werden sich dennoch in dem fernen Land ihre großen Hoffnungen vom Glück erfüllen?

    Das buch beschreibt gut die Geschichte der 2 Frauen. Anna musste viel durchmachen und hat es Geschaft ihren teaum zu erfüllen was nicht immer einfach war. Viktoria war mir nicht so sympathisch auch sie hatte es schwer doch sie ist auch sehr egoistisch. Das Buch hat längen dabei aber trotzdem hat es mir gefallen

  18. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Es geht weiter mit der Geschichte des Henkers Jakob Kuisl und seiner Tochter Magdalena.

    Den Scharfrichter Jakob Kuisl hat es ja tatsächlich gegeben, und er stammt aus einer der wohl bekanntesten bayerischen Henkersdynastien. Ebenso seine Tochter Magdalena,sowie seine Frau Anna Maria sind urkundlich erwähnt. 

    Kurz zur Geschichte:

    Schongau 1600; der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. In diesem Teil geht es größtenteils um die Religion, was sie anrichten kann, aber auch dass sie vielen Menschen halt gibt, vor allem zur damaligen Zeit und ich wunder mich stets, dass gerade zur damaligen Zeit soviel Menschen an ihrem Glauben an Gott festhielten. 

    Es beginnt wieder eine turbulente und spannende Jagd nach dem Mörder, der an historisch, belegbaren Schauplätzen spielt. Diesmal gesellen sich zu den bereits aus dem ersten Band bekannten Charakteren, eine Kaufmannsfrau aus Landsberg, sowie einige dubiose Mönche dazu und wieder haben es unsere drei Hauptprotagonisten mit allerhand Wegelagerern, Schurken und vermaledeiten Krankheiten zu tun.  Auch stehen diesmal die langen Arme der Obrigkeit den Ermittlungen im Weg und es darf in diesem Teil die eigentliche Arbeit unseres Henkers auch nicht fehlen. Die Hinrichtung auf dem Schafott, auch wenn diese nicht so verläuft, wie es sich das „gemeine Volk“ damals wohl gerne gewünscht hätte.

    Das Cover ist wieder gelungen, und der Roman liest sich ob des guten Schreibstils wieder flüssig. Ich muss es so sagen: Ich bin ein  Fan von Oliver Pötzsch und seiner Henkerstochter. 

    Auch im zweiten Teil gelingt es dem Autor die Spannung langsam aufzubauen und bis zum Schluss beizubehalten und in einem Finale zu bündeln. Ich finde die vielen kleinen Nebenhandlungen abwechslungsreich und sie passen sehr gut ins große Ganze und ergeben so ein gutes Gesamtkonzept. Auch der Teil, welcher in dieses Mal in Augsburg spielt ist spannend beschrieben, wenngleich ich hier unsere Magdalena in ihrem Handeln etwas Naivität vorwerfen muss. 

    Mit gefallen die  Originalschauplätze, auch wenn Heute vielleicht nicht mehr alles vor Ort zu finden ist. Aber im Epilog ist eine ausführliche und sehr schöne Beschreibung über die Örtlichkeiten zu finden und auch für mich ist der Pfaffenwinkel wohl die schönste Gegend des bayerischen Voralpenlandes und wirklich eine Reise wert.

    Also wieder eine Leseempfehlung für den zweiten Teilund die nachfolgenden Romane sind fest eingeplant für dieses Jahr. 


  19. Cover des Buches Die Gabe der Sattlerin (ISBN: 9783404180790)
    Ralf H. Dorweiler

    Die Gabe der Sattlerin

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    4,5 Sterne

    Im Jahr 1781 flieht Charlotte überstürzt vor einer arrangierten Ehe von ihrem zu Hause. Von ihrem Vater hat sie das Sattlerhandwerk gelernt und kann sich auf dem Gestüt Marbach in Württemberg beweisen. Das passiert natürlich nicht ohne Verwicklungen, hier mit einer Räuberbande, einen dichtenden Regimentsarzt, dem Herzog und Verehrern.

    Das Geschehen auf dem Hofgestüt hätte mich noch mehr interessiert, doch aufgrund der recht umfassenden Geschichte kann man nur einen groben Eindruck gewinnen. Wie auch von den Fertigkeiten eines Sattlers. Wobei ich mir gedacht habe, dass sich heutzutage einige der sog. Fachleute von dem Wissen und Können von Charlotte was abschneiden können.

    In der Geschichte von Charlottes Flucht spielen so viel weitere Personen mit rein. Als Leser trifft man auf einen damals bekannten Räuber, dem Herzog von Württemberg und Friedrich Schiller. Dabei empfand ich beim Lesen keine Längen und war bei manchen Wendungen doch überrascht. Klasse, was hier alles reingepackt wurde. Ob das in der damaligen Zeit so alles möglich gewesen wäre kann ich nicht beurteilen. Ich habe Charlottes Geschichte gerne gelesen und sie hat mich wirklich gut unterhalten.

  20. Cover des Buches Familiensafari (ISBN: 9783570585252)
    Rike Drust

    Familiensafari

     (32)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Sowohl das Cover als auch der Titel lassen auf einen witzig, spritzigen Roman hoffen. Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gelesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht wieder weglegen.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und man fühlt sich sofort mit ihnen verbunden. Jede hat so seine Eigenheit, die sie ganz besonders macht.

    Zur Geschichte, die spießige Mutter Jutta, gerät zufällig in einen Banküberfall und ist davon leicht traumatisiert. Sie möchte nicht mehr alleine zu Hause bleiben und beschließt ihren Mann bei seiner Fahrt zum Klassentreffen zu begleiten. Dabei bietet sich die Gelegenheit, die anderen Familienmitglieder auch mit in den Ausflug zu integrieren, da die Tochter ein Casting und der Sohn einen Wettkampf auf der Strecke haben. Mit dieser Konstellation ergeben sich viele witzige Gegebenheiten.

    Ich hab das Buch mit Begeisterung gelesen und musste immer wieder schmunzeln. Ein sehr unterhaltsames Buch, ohne großen Tiefgang, das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. Es hat mir eine schöne Lesezeit beschert.

  21. Cover des Buches Das letzte Einhorn (ISBN: 9783608939200)
    Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn

     (262)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Das Einhorn lebt in seinem Wald, zurückgezogen und ohne sich Gedanken über das Leben zu machen. Bis es eines Tages durch Zufall hört, dass es das letzte sein soll. So macht es sich auf die Suche nach weiteren Einhörnern und kommt bald dem Roten Stier auf die Spur, der auf König Haggards Schloss lebt und die Einhörner gefangen halten soll. Auf seinem Weg zum Schloss trifft das Einhorn auf den Zauberer Schmendrick, der ihm helfen will. Nach kurzer Zeit schließt sich ihnen Molly Grue an. Als der Rote Stier jedoch das Einhorn angreift, verwandelt Schmendrick es in ein junges, hübsches Mädchen namens Lady Amalthea. Und während Amalthea zusammen mit dem Prinzen Lir eine junge Liebe genießt und mehr und mehr vergisst, dass sie ein Einhorn war, weiß König Haggard, dass das letzte Einhorn in der Nähe ist und der Rote Stier seine Pflicht erfüllen muss.

     

    Der Film "Das letzte Einhorn" gehört für mich und meine Familie zu Weihnachten dazu. Jedes Jahr sehen wir ihn zusammen und genießen die Geschichte, die Musik und wunderschönen Bilder. 

     

    Nach Jahren dieser Tradition wurde es Zeit, einmal das Buch zu lesen, wobei ich jetzt auch erstaunt feststellen muss, dass es sogar einen zweiten Teil gibt (Zwei Herzen). Dieser ist natürlich schon auf meiner Wunschliste gelandet.

     

    Wer den Film kennt, kennt aber auch das Buch. Teilweise wurden Dialoge aus dem Buch in dem Film Wort für Wort übernommen und auch die Szenen waren eins zu eins wie im Buch. Ich hatte die ganzen Figuren vor Augen, konnte z. B. den Schmetterling am Anfang sehen, wie er um das Einhorn flattert und es mit wirren Worten in die Irre führt. Ich konnte sehen, wie das Einhorn durch das Land streift, wie es auf Mummy Fortunas Mitternachtsmenagerie trifft, wie es die Harpyie befreit, wie die Bande um Captain Cully auf Robin Hood trifft usw.

     

    Der Rote Stier, das Einhorn, Schmendrick sowie alle anderen Figuren sind genauso beschrieben, wie es letztendlich im Film auch umgesetzt wurde. Selten habe ich eine so buchnahe Verfilmung erlebt. 

     

    Der Schreibstil des Autors ist genau die Art, die einem im Film erwartet. Man wird mit einer Leichtigkeit durch die Geschichte geführt, die jedoch einen bitteren und traurigen Hintergrund hat. 

     

    Trotz allem ist es jedoch eine wunderschöne Geschichte mit viel Herz.

     

    Meggies Fussnote:

    Das letzte Einhorn auf der Suche nach seinem Glück.

  22. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (155)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Aelvin ist ein Novize in einem Kloster in der Eifel. Im Wald nicht weit weg lebt Libuse mit ihrem Vater Corax, mitten im Wald in einem Turm. Und dann tauchen da noch Besucher auf, Albertus und Favola, die ein Geheimnis haben. Diese Leute werden durch eine Reise verbunden.

    Bewertung:
    Das Buch ist dick und liest sich trotzdem gut. Die Reise ist sehr interessant, den mystischen Inhalt kann ich im Zusammenhang mit dem Mittelalter nachvollziehen, hätte ich aber nicht unbedingt haben müssen. Auch die anderen "geheimnisvollen" Sachen waren zwar interessant und wahrscheinlich aus der Sicht der mittelalterlichen Personen glaubhaft, aber dafür hätte ich etwas mehr Ich-Erzählung gebraucht.
    Das Buch nimmt aber einen auf eine wundersame Reise und streift so viele Themen und Personen, dass man geneigt ist, weiter zu recherchieren und sich mit diesen Personen zu beschäftigen. Das ist ein großes Plus des Buches, es macht einen interessiert an Geschichte.
    Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt, einige besser als andere. Vor allem Corax hat es mir angetan, auch wenn er eigentlich nur eine Nebenperson ist. Sinaida ist auch sehr interessant, auch wenn etwas einseitig aufgebaut, was ihre Motive betrifft. Aber die Einblicke die man durch ihren Charakter bekommt, sind die interessanten im Buch.
    Für mich hat sich das Buch gelohnt.
  23. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  24. Cover des Buches Totenbraut (ISBN: 9783473543915)
    Nina Blazon

    Totenbraut

     (793)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Totenbraut" ist ein Einzelroman von der deutschen Autorin Nina Blazon. Das Buch ist bereits etwas älter und 2009 erschienen. Ich habe schon etliche Bücher der Autorin gelesen, aber mit diesem Mystery-Thrill-Roman konnte sie mich ganz besonders begeistern.

    Klappentext: Es gibt Augenblicke im Leben, die lassen das Herz stillstehen und das Blut kalt werden. Heute weiß ich, es ist der Kuss des Todes, der uns in jenen Sekunden streift und uns alle Wärme nimmt. Das fremde Gesicht, in das ich damals blickte, war von der eisigen Schönheit des Todes und von der Hässlichkeit eines Leidens, tiefer und schmerzhafter, als ein Lebender es ertragen könnte. Ich sah erloschene Augen und totenfahle Haut. Ich sah schwarze Zähne. Und Lippen, die kaum mehr vorhanden waren. Ich roch Taubenfedern und Regen und sah, wie die Gestalt nach meiner ausgestreckten Hand griff.

    Wir befinden uns im Jahre 1731. Unsere junge Protagonistin Jasna wird von ihrem Vater an einen vorbeiziehenden, reichen Fremden verkauft und muss in die unbekannte Ferne reisen, an den Rand Serbiens, nahe der Osmanischen Grenze. Nichts ungewöhnliches für die damalige Zeit. Mädchen wurden oft verkauft, auf das Alter des Bräutigams wurde dabei nur selten geachtet. Arme Familien waren froh, wenn sie die jungen Mädchen unter die Haube bringen, vor allem wenn man viele Töchter hat. Mit 17 galt man schon als alte Jungfer.
    Jasna lebt in einer Zeit und in einem Land, das von Unwissenheit und Aberglauben geprägt ist. Die bäuerlichen Gemeinden am Land bekommen von den großen Änderungen im Kaiserreich in Bezug auf Bildung und Weltanschauung nicht viel mit. Wissenschaft wird als Humbug abgetan. Krankheiten und Hungersnöte werden mit Übernatürlichem erklärt. Wenn plötzlich viele Menschen im Dorf krank werden, treibt sich ein Untoter in der Nähe rum, dass weiß sogar der Pfarrer. Ich habe schon viele Dokumentation über die Herkunft des Vampir-Mythos gesehen, welcher im südöstlichen Europa seine Ursprünge findet. Die Autorin hat wirklich jede Menge Recherchearbeit geleistet, bevor sie sich an dieses Thema wagte. Und das hat sich voll ausgezahlt, ich habe bisher noch keinen Vampir-Roman gelesen, der einen so historisch korrekten Inhalt aufweist. Da kommt die Fragen auf ob es sich hier nicht eher um einen historischen Roman handelt, als um ein Fantasy-Buch. Ist "Übernatürliches" nicht einfach nur ein Mangel an Wissen? Die Angst und der Aberglaube waren damals die größten Feinde der Menschheit.

    Der Inhalt des Buches und dessen Handlungsstrang konnte mich auf jeden Fall voll überzeugen. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und zwischendurch auch gruselig. Außerdem geschehen ständig unvorhergesehene Plottwists. Du denkst du weißt wie sich die Geschichte entwickeln wird - du liegst völlig falsch! Die Autorin hat mich immer wieder überrascht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Auch die Protagonistin konnte mich voll überzeugen. Jasna ist fromm, abergläubisch und ungebildet, so wie die ländliche Bevölkerung es damals eben war. Trotzdem hat sie einen willensstarken Charakter, ist wissbegierig und kann ihr Köpfchen einsetzen. Als Leser/Leserin bleibt man bis zum Schluss genauso unwissend wie Jasna. Ich musste voll mit ihr mitfiebern und habe mich beim Lesen genauso gegruselt, gefürchtet und ungerecht behandelt gefühlt wie sie.

    Der einzige Schwachpunkt war die eingebaute Liebesgeschichte. Die Gefühle kamen bei mir nicht richtig an, weil der Hauptaugenmerk ja am Mystery-Thrill liegt. Wenn aber eine Liebesgeschichte eingebaut wird, dann soll sie auch echt sein. Eine eingebaute Wischi-Waschi-Liebe kann ich nicht nachvollziehen. Die Geschichte hätte diese gar nicht gebraucht.

    Auf jeden Fall ist "Totenbraut" mal etwas völlig anderes und ich finde es sehr schade, dass diese spannende Geschichte so lange auf meinem SUB versauert ist. Wer mal Lust auf den Ursprung der heutigen Vampir-Romane hat, ist hier goldrichtig.
    Mystery-Thrill, gepaart mit historischen Wahrheiten - fesselnd, gruselig und kaum aus der Hand zu legen. - 4,5 Sterne

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