Bücher mit dem Tag "ragnar"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ragnar" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (315)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    ...und er hat eine Menge erlebt. Ich bin voll in der Reihe drin, weil mir die Hauptcharakter so sympathisch ist. Allerdings... sollte man vielleicht nicht alle Bände hintereinander weg lesen, weil einem dann die ganzen Wiederholungen auffallen und die sind wirklich umfangreich. Ich nenne die Serie manchmal nur die "Schildwall"-Serie und wer die einzelnen Personen sind, ist wirklich nur in Band 1 ein kleines Problem. 

    Trotzdem hat es mich gepackt, weil so viel geschieht und ständig die Seiten gewechselt werden. Auch hier gibt es wieder am Ende eine Übersicht, was Wahrheit und was Fiktion ist. - Man weiß, was man bekommt und ich bin zufrieden.

  2. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Maylaa

    Mir kam es während des ersten Drittel so vor, als würde ich die Gedankenwelt von irgendeinem Blödmann vom Schulhof lesen, nur dass Uthred zusätzlich noch irgendwelche Leute auf See überfällt, alle abschlachtet ohne Grund... Nun ja, der einzige Grund ist, dass er sich wieder wie ein Wikinger fühlen will.

    Streitlustig, arrogant, naiv, oberflächlich. So würde ich ihn beschreiben. Wenn er auf etwas keine Antwort hat, teilt er Beleidigungen aus oder holt gleich sein Schwert raus. Er hortet irgendwo seinen fetten Schatz, den er noch aus dem verbrannten Dorf hat, anstatt mal die Schulden von Mildreth zu bezahlen, die immerhin seine Frau ist und die die meiste Zeit unglücklich daheim hockt.

    Ach und dann (ich glaube, das war die Szene in Wales, wo er sich mit diesem Geistlichen auseinandersetzt): Seine gesamte Mannschaft außer 2 Personen besteht aus Christen. Was sagt er zu dem Mann? "Ich hasse alle Christen." Also mal ernsthaft... Ich geh doch auch nicht auf ein Schiff mit ganz vielen Kindern und sag dann: "Ich hasse alle Kinder." Sorry für den Vergleich, aber genauso kam es für mich rüber.

    So ziemlich jede Person im Buch mochte ich lieber als Uthred. Als mir das klar wurde, habe ich mir gedacht, warum gebe ich mich mit jemandem ab, den ich nicht mag? Und habe das Buch kurzerhand zur Seite gelegt.

    Ich will nur noch sagen: Ich glaube nicht, dass die Bücher insgesamt schlecht sind oder so. Die Geschichte ist bestimmt spannend und emotional und episch und so weiter. Aber sie ist nun mal in der Ich-Perspektive geschrieben und ich kann mich absolut nicht mit diesem Typen identifizieren. Ich war richtig genervt zwischendurch.

    Ich wollte die Bücherreihe als Vorbereitung auf die Serie lesen, die ich noch nicht kenne. Ob ich mir die überhaupt noch anschaue, weiß ich nicht.

  3. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (227)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Der Autor gibt am Ende zu, dass hier mehr dazugedichtet wurde als in den Vorgängern, was die Geschichte aber nicht weniger interessant macht. Schreibstiltechnisch bleibt sich der Autor treu und auch die Wiederholungen nehmen nicht ab. 

    Ich hatte Spaß und wollte wie zuvor auch sofort weiterlesen. Ich werde diese Reihe mit großer Wahrscheinlichkeit beenden, wenn der Autor die Spannung halten kann.

  4. Cover des Buches Dragon Fire (ISBN: 9783492268271)
    G. A. Aiken

    Dragon Fire

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Dieser Band gehört wieder zu den „Besseren“ dieser Reihe. Er hat mir gut gefallen, obwohl ich es nicht erwartet hätte und macht auch wieder Lust, in den folgenden Bänden über die neuen anbahnenden Liebesbeziehungen  zu lesen, deren Grundstein hier schon stellenweise gelegt wurde.

    Das Ende des Romans endet zwischen den Hauptprotagonisten nicht so wie in den ersten drei, jedoch finde ich es nicht so tragisch, wie es in einigen amazon-Bewertungen bewertet wurde.

    Ich finde ein annehmbares Happy End.

  5. Cover des Buches Du (ISBN: 9783548283975)
    Zoran Drvenkar

    Du

     (162)
    Aktuelle Rezension von: FranzysBuchsalon
    Inhalt
    Nimm einen Mann, der durch ganz Deutschland reist und keine Gnade kennt. Wo er hinkommt, bleibt niemand am Leben. Nenn ihn Der Reisende, mach ihn zum Mythos und fürchte ihn.

    Nimm fünf Freundinnen, die erst dem Chaos die Tür öffnen und dann die Flucht ergreifen. Nenn sie Die süßen Schlampen und meide sie.

    Nimm einen Vater, der verfolgt wird von seiner Vergangenheit und über Leichen geht, um sein Ziel zu erreichen. Und jetzt stell dir vor, er will die fünf Freundinnen aufhalten. Um jeden Preis. Nenn ihn Der Logist und meide ihn.

    Sie alle bewegen sich aufeinander zu, sie sind voller Rache und haben keine Ahnung, dass du sie beobachtest. (Quelle: Lesejury)

    Anfang
    So sehr wir dem Licht entgegenstreben, so sehr wollen wir auch von den Schatten umschlossen werden. Dassebe Verlangen, das sich nach Harmonie sehnt, sehnt sich in einer dunklen Kammer unseres Herzens nach Chaos. Wir brauchen dieses Chaos in Maßen, denn wir wollen ja keine Barbaren sein.

    Positiv
    Wie auch schon bei Sorry ist mir hier der Schreibstil wieder positiv aufgefallen. Ich hoffe, dass ich noch das ein oder andere Buch des Autors finde, das er auf diese Weise geschrieben hat.
    Neben dem Stil hat mir auch die Art zu schreiben sehr gut gefallen. Dinge, Menschen und Situationen werden ausreichend beschrieben um sich ein Bild davon machen zu können, aber nicht unnötig und nervtötend bis ins letzte Detail ausgeschmückt. Das kann ich nicht leiden, da es mir oft das Gefühl gibt, dass versucht wird Seiten zu füllen ohne etwas zu sagen zu haben.
    Es dauert ganze 429 von 575 Seiten, bis man erfährt, wer sich hinter Der Reisende verbirgt. Die Frage danach hat mich persönlich seit dem ersten Kapitel durch das gesamte Buch begleitet. Es ist keine sonderlich spektakuläre Enthüllung und man leitet es sich mehr oder weniger selbst her, aber zu einem "Ach das ist der Reisende"-Moment hat es mich dann doch geführt.

    Negativ
    Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben. Dabei bekommt man die Geschichte von einem Erzähler näher gebracht, der die kapitelgebende Person oftmals direkt mit ' du' anspricht. Quasi als wäre der Leser gemeint. Das ist mal völlig anders und sehr ungewohnt, aber nicht unbedingt schlecht. Im Laufe der Zeit habe ich mich sehr gut daran gewöhnen können und es fühlte sich völlig normal an. Allerdings hat dieser Umstand und die Tatsache, dass es am Anfang ziemlich viele Personen sind dazu geführt, dass es eine Weile dauerte, bis ich richtig in der Geschichte war. Ich kann verstehen, wenn Leser das Buch nach ein paar Seiten entnervt in die Ecke legen. Wäre durch Sorry nicht so eine Liebe für den Autor in mir entbrannt, hätte ich das vermutlich auch getan.
    Zwischendrin habe ich mich gefragt, ob man die ganze Geschichte nicht hätte kürzer halten können. Ich hatte oftmals das Gefühl gar nicht voran zu kommen und eigentlich unwichtige Handlungsstränge zu lesen. Allerdings wird das daran liegen, dass ich mir sehr viel Zeit für das Buch gelassen und zwischendrin andere Bücher gelesen habe. Alle Dinge, die in dem Buch geschehen, sind tatsächlich unabdingbar für die Geschichte und das Ende. Dementsprechend ist das eigentlich kein Minuspunkt, sondern nur ein Gefühl, das ich zwischendrin (vermutlich selbstverschuldet) hatte.
    Das Ende allerdings war ein Minuspunkt für mich. Es hat mich zeimlich ratlos zurück gelassen und dadurch einiges verhunst.

    Besonderheit
    Der Schreibstil und die besondere Art zu schreiben, haben mich bereits in Sorry begeistern können und sind mir auch hier wieder mehr als poistiv aufgefallen. Einfach mal völlig anders und speziell.

    Schreibstil
    Wie nun schon erwähnt, ist der Schreibstil ziemlich speziell und (zumindest für mich) besonders.
    Es ist mal wieder eine "Entweder man mag es oder nicht...es gibt nichts dazwischen" Sache, weswegen ich definitiv zu einer Leseprobe raten würde, wenn Interesse an dieser Geschichte besteht. Es wäre nicht fair, wenn man die Geschichte verteufelt, nur weil einem der Schreibstil nicht zusagt. Dem kann man ja durchaus entgegenwirken.

    Fazit
    Der Einstig in die Geschichte ist nicht gerade einfach und stellenweise wirklich verwirrend, da man ohne große Vorwarnung auf recht viele Charaktere trifft. Diese Charaktere waren mir mal mehr und mal weniger sympathisch. Viele Handlungen konnte ich stellenweise nicht nachvollziehen und waren mir zu unlogisch, was aber sicherlich daran lag, dass es sich bei den " süßen Schlampen" um 16-jährige Teenager handelt. Da sehe ich vieles mit über 30 einfach anders.
    Die Geschichte an sich war nicht unspannend, aber sie hat mich auch nicht durch die Seiten gepeitscht. Ich wollte immer wissen wer Der Reisende ist und wie der ein oder andere Handlungsstrang weitergeht, aber ein nervenaufreibender Thriller, für den ich die Nacht durchgemacht hätte, war es leider einfach nicht.
    Jede Nebenhandlung und jedes Ereignis ergeben zum Schluss absolut Sinn und greifen ineinander - eine Logik ist also definitiv gegeben. Leider hat mir das Ende nicht gefallen und mich mit einem fragenden Ausdruck im Gesicht zurückgelassen. Es ist kein offenes Ende in dem Sinn, also die Handlung ist durchaus abgeschlossen, aber es stellt mich einfach nicht zufrieden. Schade!

    Bewertung
    Die Bewertung stellt mich tatsächlich vor eine Herausforderung. Es gibt viele positive Aspekte und diesen unglaublich guten Schreibstil, aber leider auch ein paar negative Punkte.
    Da es im Endeffekt zwei negative Punkte für mich gab (an einem war ich eigentlich selbst schuld), würde ich zwei Sterne abziehen. Für den tollen Schreibstil gibt es noch einen halben obendrauf, den ich aber für den ein oder anderen nervigen Charakter wieder abziehe.

    Somit lautet meine Bewertung: 3 Sterne


    Diese und meine anderen Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog


  6. Cover des Buches Elvancor - Das Land jenseits der Zeit (ISBN: 9783442478767)
    Aileen P. Roberts

    Elvancor - Das Land jenseits der Zeit

     (159)
    Aktuelle Rezension von: elchi
    Inhaltsangabe:
    Die 18-jährige Lena muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort lernt sie die alte Frau Winter kennen, diese ihr wunderbare Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fernes magisches Land namens Elvancor erzählt. Nach dem Tod von Frau Winter gehen jedoch merkwürdige Dinge vor sich und Lena gerät ins Grübeln ob an den Geschichten der alten Frau nicht doch etwas Wahres dran sein könnte. Und so begibt sie sich gemeinsam mit Ragnar dem Enkel Frau Winters auf die Suche…

    Meine Meinung:
    „Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts ist der erste Teil einer Fantasy-Dilogie, die mich leider nicht so recht überzeugen konnte. 
    Allein vom Klappentext her habe ich wesentlich mehr erwartet.
    Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht verständlich. Und die bildlichen Beschreibungen der Autorin sind perfekt. Man kann sich die Landschaft wunderbar vorstellen. Allerdings war es an manchen Stellen für meinen Geschmack ein wenig zu detailreich, wodurch es sich einfach nur unnötig in die Länge zog aber nichts wirklich geschah. 
    Auch mit den Charakteren bin ich nicht sonderlich warm geworden. So waren die Hauptprotagonisten doch ziemlich flach gezeichnet und hätten ein wenig mehr Pepp vertragen können. Vor allem Lena, die Hauptprotagonistin ist mir ja ganz suspekt. Wie naiv muss ein Mädel denn sein, um sich so von einem Typen ausnutzen zu lassen?! Sorry, aber diesen Teil konnte ich mal überhaupt nicht nachvollziehen (möchte hierbei nun aber nicht zu viel vornweg nehmen, für alle die es selbst noch lesen möchten). Ragnar hingegen war mir schon wesentlich sympathischer auch wenn er ein wenig sonderbar ist. Aber er birgt doch seine Geheimnisse, die man als Leser aufzudecken vermag, was mich persönlich ein wenig neugierig auf ihn machte. Die Einzige Person, die mich vornweg begeistern konnte, ist Lenas Oma, Gisela. Sie ist eine Oma, wie man sie sich nur wünschen kann und hat der Geschichte ein wenig Schwung verliehen.
    Aber an und für sich war die Geschichte ziemlich langweilig und öde, da nichts, aber so wirklich gar nichts Großartiges passiert ist. Man erfährt ein wenig über Lena, die ihre Sozialstunden in einem Altenheim ableistet. Dort kümmert sie sich um Frau Winter, diese ihr viele Geschichten über ein fernes Land namens Elvancor erzählt. Und dann begibt Lena sich gemeinsam mit Ragnar, dem Enkel Frau Winters auf Schatzsuche um den verborgenen Weg nach Elvancor zu finden…  Erst hier fängt die Geschichte an ein klein wenig an Fahrt aufzunehmen und es passieren in paar kleine Dinge, bis sie es schaffen den geheimen Weg und des Rätsels Lösung nach Elvancor zu gelangen. Kaum dort angekommen ist das Buch auch schon vorbei.
    Tja, ähm… ja, was soll ich dazu sagen? Da habe ich mich also die ganze Zeit dank der Erzählungen von Frau Winter auf Elvancor gefreut und nun da wir endlich in Elvancor angekommen sind, bleiben wir mit einem offenem Ende zurück und müssen uns damit zufrieden geben wohl erst im zweiten Band die Geheimnisse und Magie dieses Landes in Erfahrung bringen zu dürfen…
    Klar bei Dilogien braucht es oft ein wenig Vorlauf für die eigentliche Geschichte, aber fast das ganze Buch, finde ich dann doch einfach zu viel des Guten. Dadurch hat sich die Handlung einfach nur so vor sich hingeschleppt um zum Ende hin in einem Galopp schlagartig zu enden.

    Fazit:
    „Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts ist der erste Teil einer Fantasy-Dilogie, die mich leider nicht so recht überzeugen konnte.  Der Schreibstil lässt sich zwar angenehm lesen, aber die Geschichte zieht sich zu sehr in die Länge um erst einmal auf den Punkt zu kommen.
  7. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (527)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Mein Name ist Uhtred. Ich bin der Sohn Uhtreds, der wiederum Sohn Uhtreds war, dessen Vater ebenfalls Uhtred genannt wurde. Der Schreiber meines Vaters, ein Priester namens Beocca, buchstabierte den Namen Utred. Ich weiß nicht, wie ihn mein Vater geschrieben hätte – er konnte weder lesen noch schreiben; ich aber kann beides, und wenn ich manchmal die alten Schriftrollen aus der Holztruhe hole, sehe ich den Namen mal Uhtred oder Utred, mal Ughtred oder auch Ootred geschrieben. Diese Schriften beurkunden, dass Uhtred, der Sohn Uhtreds, alleiniger Besitzer jener Länder ist, deren Grenzen gewissenhaft markiert sind von Steinen und Deichen, Eichen und Eschen, von Sümpfen und vom Meer, und ich träume von diesen wilden Ländern unter dem windzerwühlten Himmel. Ich träume von ihnen und weiß, dass ich sie mir eines Tages von denen, die sie raubten, wieder zurückholen werde.»


    9. Jahrhundert, Nordengland im Jahre 866: Als der Ich-Erzähler zehn Jahre alt ist, erlebt der junge Fürstensohn den Einfall der Wikinger in Northumbrien, dem nordöstlichsten Gebiet «Englands» vor der schottischen Grenze. Sein älterer Bruder, der die Herrschaft als Aldermann über Bebbanburg (Bamburgh Castle) von seinem Vater übernehmen sollte, wird von den Dänen im Kampf getötet. Nun ist er der neue Erbe, erhält den Väter-Vornamen Uhtred. Nichts ist mehr wie zuvor. Die Dänen brandschatzen das Land, überfallen Gehöfte und Klöster. Der Aldermann der Bebbanburg stellt sich den Wikingern im Kampf und kommt ums Leben. Der junge Uhtred wehrt sich so tapfer, dass der Dänenführer Ragnar von ihm beeindruckt ist, mitnimmt und den Knaben zusammen mit seinen eigenen Kindern großzieht. Thor ist sein neuer Gott. Zwei Herzen in einer Brust: Der «Engländer» und der Däne. Uhtred kennt beide Seiten und versteht, die Unterschiede zu nutzen, beiderlei Denkweisen und zweierlei Arten zu kämpfen, er kennt beide Religionen. Doch irgendwann muss er sich als junger Mann für eine Seite entscheiden. Rückblickend erzählt uns Uhtred seine Lebensgeschichte – die gleichzeitig die des angelsächsischen Königs Alfred ist.


    «Wir nannten sie Wikinger, wenn sie brandschatzten, Dänen oder Heiden, wenn sie als Händler kamen.»


    Mit den Drachenbooten kommt der Tod. Alles beginnt mit der Plünderung des Klosters Lindisfarne im Jahre 793. Die Dänen wollen sich «England» einverleiben, Stück für Stück erobern sie das Land. Bis auf Wessex, das von einem schwachen König regiert wird, ist «England» erobert. Uhtred wird zunächst ein Däne, lernt, zu kämpfen, wie einer der ihnen. Er bewundert Ragnar, liebt seine neue Familie, bei Raub- und Eroberungszügen wird er zum Krieger. Doch auch seine dänische Familie wird zerstört – eine Intrige unter Dänen – er wird sogar beschuldigt, Ragnar ermordet zu haben. Uhtred muss fliehen, lernt Alfred kennen, einen gottesfürchtigen Mann. Als sein Bruder verstirbt, muss Alfred widerwillig die Krone übernehmen, denn die Erben sind noch zu jung, um zu regieren. Sein Ziel war es, in der Kirche seinen Weg zu gehen. Er ist ein kränklicher Schwächling, aber ein kluger Kopf. Wessex, das letzte der fünf angelsächsischen Königreiche steht kurz vor der Übernahme durch die Dänen. Uhtred, nun mittellos, erinnert sich daran, wer er wirklich ist: Der Aldermann Uhtred von Bebbanburg! Und er wird sich sein Erbe zurückholen vom Onkel, der den Vater verraten hatte. Alfred ernennt den jungen Mann zum Heerführer, denn er weiß, wie die Wikinger denken, wie sie sich organisieren. Am Ende des ersten Bands ist Uhtred 20 Jahre alt.


    Vorwort: «… Herrschaft Alfreds von 871 bis 899 zu finden ist. «Aber selbst diese Lösung ist nicht narrensicher. So wird die Insel Hayling dort für das Jahr 956 sowohl Heilincigae als auch Hæglingaiggæ geschrieben. Auch bin ich selbst nicht immer konsequent geblieben; habe die moderne Bezeichnung England dem älteren Englaland vorgezogen und, statt Norðhymbraland, Northumbrien geschrieben, dennoch sind die Grenzen des alten Königreiches nicht mit denjenigen des modernen Staates identisch.» 


    Uhtred von Bebbanburg ist eine literarische Figur, aber alle weiteren wichtigen Personen und Ereignisse sind historisch belegbar. Alfred, der später der Große genannt wird, die Heerführer der «Engländer» und Dänen, die Schlachten; Bernard Cornwell hat sich eng an den geschichtlichen Ablauf gehalten. Dieser Mehrbänder ist letztendlich die Geschichte zum Ursprung Englands, Alfred, der es sich zur Lebensaufgabe macht, den Wikingern erbittert Widerstand zu leisten, ein geeintes England zu gründen. Aber nicht nur das. Cornwell schreibt, beschreibt, mit bildnerischer Kraft, voller Atmosphäre, geht tief in die Charaktere hinein. Der Leser wird hineinversetzt in die Zeit des alten Englands mit allen Sinnen. Ich wollte schon immer Bernard Cornwell lesen … Und kürzlich lief auf Netflix die Verfilmung der Uhtred-Sage, die mich begeistert hat. Mittlerweile gibt es 12 Bände der Sage – der letzte erschien jetzt im September – und das war sicher nicht das Ende. Es lohnt sich, diese Romane zu lesen, den sie sind geschichtlich gut aufgearbeitet, sehr spannend, mit viel Humor bestückt. 


    Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als «Head of Current Affairs» in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither in Cape Cod und in Charleston/South Carolina. Weil er in den USA zunächst keine Arbeitserlaubnis erhielt, begann er Romane zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt – Gesamtauflage: mehr als 30 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem «Order of the British Empire» aus.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/das-letzte-konigreich-von-bernard.html

  8. Cover des Buches Valley - Tal der Wächter (ISBN: 9783442475162)
    Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Jonathan Stroud
    Titel: Valley - Tal der Wächter
    Gattung: Roman, Fantasy
    Erschienen: 2009
    Gelesene Ausgabe: cbj, 2011
    ISBN: 978-3-570-40041-8
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Mai 2016            


    Zum Buch:
    Das im englischen den unoriginellen Titel "Heroes" tragende Fantasybuch von Jonathan Stroud, trägt in der deutschen Übersetzung den absolut bescheuerten Titel "Valley - Tal der Wächter". Doch von diesem furchtbaren Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen, den Jonathan Stroud schafft es auch neben Bartimäus immer wieder Fantasyliebhaber zu beglücken.

    Primär dreht sich die Handlung um ein Tal, dass in mehrere Gebiete eingeteilt ist, über die unterschiedliche Sippen herrschen. Jede dieser Familien besteht aus der Kernfamilie und der Dorfgemeinde und lebt je nach Lage von Fischfang, Jagd, Handel oder Ackerbau. Nach einer Sage, stammt eine jede von einem der 12 namenhaften Helden ab, die vor vielen Jahren das Tal von bösen Fabelwesen, die Trolde heißen, beschützt haben und diese endgültig aus dem Gebiet vertrieben.

    Der Held der Geschichte ist Hal Svenson, der zweitgeborene Sohn aus dem Hause Sven, der als kleinwüchsiger von seiner Sippe nie ernst genommen wird und sich Aufmerksamkeit durch Schabernack erschleicht. Sein größter Traum ist es das Tal zu verlassen, eine Dummheit, die niemand aus dem Tal je begehen würde, denn außerhalb der unsichtbaren Begrenzung herrschen die Trolde, die sich am liebsten von Menschen ernähren, die sie mit ihren Klauen in ihre Höhlen ziehen.

    Erst als Hal Aud kennenlernt, eine Tochter aus dem Hause Arne, scheint sein Traum greifbar zu werden. Auch wenn Valley, ein wenig hinter Strouds anderen Romanen zurückliegt, der Humor und das Niveau ein wenig flacher sind, ist es dennoch ein wunderbarer, klassischer Fantasyroman nach altem Muster, denn ich nur empfehlen kann.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "Ihr Kleid ursprünglich von einem hübschen Violett wie reife Pflaumen, war grünlich verschmiert, und ihr Gesicht war größtenteils unter langen, strohblonden Haarenverborgen, die sich bei ihrem Sturz aus der Spange gelöst hatten. ”[1]

     

    Stil und Sprache: Durchaus mittelprächtig, meist dreigliedriger Satzbau. Eigentlicher Erzählungsstrang durch kurze Zwischenkapitel alter Sagen unterbrochen.
    Zitat: “Nicht dass Hal ein zurückhaltendes, anspruchsloses Kind gewesen wäre, im Gegenteil, er war von klein auf ausgesprochen selbstbewusst und eigensinnig. Aber er wusste auch wann er strikt zu sein hatte. Tag für Tag und Jahr für Jahr lauschte er den Geschichten über Svens Haus. Und Nacht für Nacht woben sich die Fäden einer jeden Geschichte in sein Leben und seine Träume, so wie sich die Fäden auf dem Webstuhl seiner Mutter miteinander verwoben.”[2]

     

    Schlüssigkeit der Handlung: Solider, eingleisiger Handlungsstrang. In sich abgeschlossene Geschichte, die eigentlich keiner Fortsetzung bedarf.

    Das hat mir gefallen: Die sehr glaubwürdige Entwicklung des Helden. Generell die Plausibilität der Charaktere.

    Das hat mir nicht gefallen: Nicht sonderlich innovativ.


    In One Sentence: Solide Fantasy nach altem Muster.

    Sterne: 4


    [1] S.72
    [2]
    S.34

  9. Cover des Buches Elvancor - Das Reich der Schatten (ISBN: 9783442479306)
    Aileen P. Roberts

    Elvancor - Das Reich der Schatten

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Helli

    Elvancor - Das Reich der Schatten von Aileen P. Roberts

    Buch:

     

      Auf der Suche nach ihrer großen Liebe Ragnar hat die 18-jährige Lena die Welt der Menschen verlassen und Elvancor betreten – das Land jenseits der Zeit. Dort warten neue Aufgaben auf sie. Denn geheimnisvolle Schattenwesen bedrohen die Menschen in Elvancor ebenso wie dessen Ureinwohner, die Tuavinn. Krieg droht auszubrechen, und Lena gerät zwischen die Fronten. Verzweifelt hofft sie auf Ragnars Hilfe, doch dieser ist eigenartig distanziert und scheint fasziniert von der Macht der Schatten. Bald ist sich Lena nicht mehr sicher, auf wessen Seite er steht – und ob sie jemals seine Liebe zurückgewinnen wird ...

     

    Autor:

     

      Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten "Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.

    Mehr Informationen unter www.aileen-p-roberts.de

     

    Meinung: 

     

       Auch in dem zweiten Teil der Geschichte um Elvancor - Das Reich der Schatten von Aileen P. Roberts passiert so viel. Die Seiten fliegen nur so daher, was dem bildhaften Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Auch wenn es schon eine Zeit her ist, wo ich den ersten Teil gelesen habe, so komme ich ohne weiteres in die Geschichte rein. Der Spannungsbogen hält bis zur letzten Seite des Buches.

     

    Lena folgt Ragnar in die andere Welt, doch er hat sich verändert. Dort bahnt sich ein Krieg an und Lena befindet sich mittendrin in den Konflikten. Kann sie da helfen oder gar schlichten?

      

     Fazit:

     

        Wunderbarer Abschluss der Story um Elvancor und Lena, die ihrem Liebsten gefolgt ist.   

  10. Cover des Buches Warhammer 40.000 (ISBN: 9783453213180)
    William King

    Warhammer 40.000

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Kain_McRaven
    Wer bei Warhammer 40000 mit den Space Wolves symphatisiert wird diese Reihe mögen. In diesem ersten Buch bekommt der Leser einen spannend aufgebauten Einblick wie der Orden der Space Wolves auf Fenris seine neuen Rekruten ausfindig macht und ausbildet. Das Buch bleibt auch durchweg spannend, leider stößt die absolut grottige Übersetzung des Heyne Verlages dabei sauer auf. Aus Boltpistolen wurden Bolzenpistolen die merkwürdigerweise immer noch raketenbetriebene Granaten verschossen und selbst vor Eigennamen wie dem Imperator wurde kein halt gemacht dieser wurde eben fröhlich in Kaiser umbenannt. Daher auch nur 3 Sterne von mir denn auch wenn die Story an sich gelungen ist nervt die grottige Übersetzung. Die positive Nachricht an alle ist jedoch das ab den folgenden Bänden der Heyne verlag die Begriffe ordentlich übersetzt.
  11. Cover des Buches Evolution (ISBN: 9783945986394)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nach ihrem Flugzeugabsturz in die Zukunft und der Flucht in die Berge werden Jem und seine Freunde getrennt. Während seine Freunde bei den einheimischen Menschen Zuflucht finden, muss Jem sich alleine durch die gefährliche Wildnis schlagen…

    "Der Turm der Gefangenen" ist der zweite Band der 2Evolution"-Trilogie und schliesst inhaltlich direkt an den ersten Teil an. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis notwendig, auch wenn die Geschehnisse von Band 1 als Prolog zusammengefasst werden. Um alles zu verstehen reicht das aber doch nicht aus.

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Sicht erzählt. Meist liegt der Fokus auf Lucie oder Jem, aber auch andere Figuren stehen immer wieder im Mittelpunkt. Beim ersten Band hatte ich angemerkt, dass man über die Figuren nur wenig erfahre, hier ist das leider nicht anders. Ich konnte sie durchaus in "sympathisch" und "unsympathisch" einordnen, aber wirkliche Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheiden, konnte ich niemandem zuordnen. Ihr Handeln passte teilweise gut in das Bild, das ich von ihnen hatte (Marek), bei anderen wie Lucie konnte ich die Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Auch im zweiten Band schreitet die Handlung ohne grosse Wendungen geradelinig voran. Wie auch im ersten Band gab es zwar die eine oder andere Erkenntnis, im Grossen und Ganzen blieb die Geschichte allerdings vorhersehbar. Was ich im ersten Band noch verschmerzen konnte, da es sich um die Einführung handelte, stört mich hier nun merklich. Der zweite Band einer Trilogie ist eigentlich dazu da, die Handlung voranzutreiben und auf das grosse Finale vorzubereiten, wovon ich hier aber nicht viel gemerkt habe.

    Der zweite Band wird, wie auch der erste, von Mark Bremer gelesen, der mir auch hier gut gefallen hat. Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Autor Thomas Thiemeyer alle seine Figuren im selben Stil mit demselben Vokabular sprechen lässt. Das ist ja in Ordnung, wenn alle dieselbe Herkunft haben, aber in "Evolution" haben wir es mit zwei Gruppen zu tun, einerseits mit den Jugendlichen aus dem 20. Jahrhundert, andererseits mit Menschen aus dem 25. Jahrhundert, sie seit 500 Jahren in einer abgeschiedenen Kommune ohne Kontakt nach aussen leben. Da erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Sprache nicht entwickelt haben sollte. Auch sonst gibt es immer wieder kleinere und grösser Logiklöcher, die sich auch schon im ersten Band aufgetan hatten.

    Mein Fazit
    Etwas zu geradelinig
  12. Cover des Buches Der Schlepper - Thriller (ISBN: B019BGIF8M)
    René Junge

    Der Schlepper - Thriller

     (5)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    *Inhalt*
    Sophie Palmer und Simon Stark habe es nun endlich gewagt, sie haben die Agentur Palmer & Stark ins Leben gerufen und ihren ersten Auftrag haben sie auch schon. Martinus vom Verfassungsschutz bittet das Team sich um die Sicherheit von dem Flüchtlingslager von Peter Kleinschmidt kümmern.
    Dann überschlagen sich die Ereignisse, eine Frau wird ermordet und eine Truppe Vermummter will das Lager überfallen. Was weiß der kleine Junge, dessen Familie bei der Flucht umgekommen ist?
    Geht es um Ausländerfeindlichkeit oder steckt etwas ganz Anderes dahinter?

    *Meine Meinung*
    "Der Schlepper" von René Junge ist bereits der vierte Fall mit dem ehemaligen Elitesoldaten Simon Stark. Die Spannung ist von Anfang an ziemlich hoch, hält sich die ganze Zeit und endet mit einem fulminanten Finale. Gleich mit den ersten Worten zieht der Autor mich in den Bann. René Junge beschreibt die schönen Momente wie z.B. die Überraschungsparty für die Neueröffnung der Agentur genauso gut und detailliert wie die schreckliche, z.B. das Auffinden der Leichen am Strand. Was mir besonders gut gefällt ist die Aktualität der Themen: Flüchtlingsproblematik und Schlepperbanden. Erst habe ich gedacht, oh nein, nicht noch ein Thriller mit dem Thema, aber er ist komplett anders als die, die ich bereits gelesen habe. Der Autor führt den Leser gleich zu Anfang auf eine falsche Fährte und auch zwischendurch werden immer wieder falsche Spuren ausgelegt, echt genial!!!

    Das Wiedersehen mit den allbekannten Charakteren hat mir sehr gut gefallen und ich liebe jeden einzelnen auf seine ganz spezielle Art und Weise. Besonders berührt hat mich die Geschichte des kleinen Waisenjungen, den Amir nun unter seine Fittiche genommen hat. Nur aus Amir werde ich nicht schlau, irgendetwas scheint er zu verbergen. Diesen Zwiespalt zwischen gute und böse hat der Autor glaubhaft dargestellt.

    *Fazit*
    Diesen spannenden Thriller kann nur jedem empfehlen, Spannung und Aktualität werden großgeschrieben!!! Von mir bekommt er 5 Sterne.
  13. Cover des Buches Unsterblich - Das Experiment (Simon Stark Reihe 3) (ISBN: B015Z3KMAY)
    René Junge

    Unsterblich - Das Experiment (Simon Stark Reihe 3)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    Simon Stark und Dawn Widow sind in den Fängen des Verfassungsschutz und der resoluten Frau Müller. Sie setzt beide unter Druck und Simon soll eine Gruppe Rechtsradikaler infiltrieren. Dank seiner Elite-Ausbildung und seiner Hightech-Prothesen kann er Eindruck machen und kommt an den Chef der Gruppe ran. Dann ereilt ihn ein Anruf aus London, sein Freund Ragnar ist in Gefahr. Dieser ist in Besitz brisanter Forschungsergebnisse und wird von verschiedenen Leuten gejagt. Kann Simon ihm helfen? Was hat Frau Müller damit zu tun?

    "Unsterblich - Das Experiment" von René Junge ist bereits der dritte Band der Simon Stark Reihe und wieder spannend bis zur letzten Seite. Man kann diesen Teil auch lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen.

    Der Spannungsbogen wird gleich zu Anfang ziemlich doll gespannt, erhöht sich im Laufe der Zeit und endet mit einem überraschenden Finale.
    Hier wird das Thema "Macht" erschreckend gut beschreiben, der exzentrischen Milliardär Jonathan Jones will an die Formel für die Unsterblichkeit gelangen und ihm ist jedes Mittel recht. Ein echter Wahnsinn!!!

    Die Charaktere könnten hier nicht unterschiedlicher sein, Simon Stark, ein liebenswerter Mensch, der schon einiges in seinem Leben durchgemacht hat. Trotz ständiger Überwachung findet er eine Möglichkeit seinem Freund Ragnar in London zu helfen. So einen Freund muss man erstmal finden. Dann ist da Dawn, sie ist richtig clever und schafft es auch Frau Müller auszutricksen.
    Gut gefallen hat mir der Wandel von Martinus, in London muss er sich mit Simon und Ragnar zusammen tun und kann sich endlich eine eigene Meinung über die beiden bilden.
    Aber auch die echt fiesen Rechtsradikalen sind authentisch und anschaulich beschrieben worden. Ihre Wut, ihren Hass aber auch ihre Einfältigkeit konnte man förmlich spüren.

    Fazit:
    Eine rasante Story um Simon Stark und seine Freunde, die man als Action- und Thriller-Fan kennen und lesen muss.
  14. Cover des Buches Der graue Jäger (ISBN: 9783453875357)
    William King

    Der graue Jäger

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Ragnars Mission (ISBN: 9783453863569)
    William King

    Ragnars Mission

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Ein gesegnetes Kind (ISBN: 9783442714919)
    Linn Ullmann

    Ein gesegnetes Kind

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Ein Roman in dem mehrere Themen vereint,


    eine besondere Sicht auf das Leben der Protagonistinnen liefert


    "Drei Frauen machen sich auf den Weg zu der kleinen schwedischen Insel Hammersö, wo sie als Kinder jedes Jahr unvergessliche Sommerferien verbrachten. Erika, Laura und Molly sind Schwestern, die unterschiedliche Mütter, aber denselben Vater haben: den berühmten, temperamentvollen, manchmal zärtlichen, manchmal aber auch unerträglichen Arzt Isak Lövenstad. Inzwischen ist Isak alt und einsam und hat sich in seine Ferienwohnung zurückgezogen. Und während seine drei Töchter nach fünfundzwanzig Jahren zum ersten Mal wieder nach Hammersö unterwegs sind, kehren die Erinnerungen an die Abenteuer und die Erlebnisse ihrer Kindheit mit Macht zurück, vor allem an den letzten, tragischen Sommer, nach dem alles anders war." ( So die Inhaltsangabe des Verlages)


    Ich habe das Buch lange liegen lassen bevor ich es nun doch hier vorstelle.
    Zugegeben es fällt mir etwas schwer denn es ist kein so leicht zu lesender Roman.
    Nordische Literaturkritiker haben das Buch als eines der besten der Autorin, wenn nicht sogar das Beste bezeichnet. Vermutlich muss man mehr in die nordische Mentalität eingebunden sein um sich in die besondere Art der Erzählung wirklich einzufinden.
    Auch wenn mich das Buch zuweilen schockierte und ich drauf und dran war es an die Seite zu legen bin ich auf eine bestimmte Art und Weise froh es zuende gelesen zu haben. Linn Ullmann hat eine besondere Art. Sie konfrontiert den Leser schonungslos und sehr realistisch mit Dingen wie Mobbing und einer schwierigen Vater-Tochter Beziehung, die man vielleicht versucht aus seinem Leben lieber zu verbannen und dennoch sollte man sich auch mit ihnen zuweilen auseinandersetzten oder zumindest darüber nachdenken, und wenn es nur darum ist andere Charaktere kennen zu lernen.
    Man liest schließlich auch die abstrusesten Krimis nah an den Abgründen der Menschheit, ohne es schlimm zu finden. 
    Linn Ullmann schreibt nicht unbedingt so, das sie die Leser permanent fesselt dennoch hat man irgendwie den Drang bis zu Ende zu lesen.
    Manchmal kann man nicht erklären wieso, und so ist es auch bei mir mit diesem Buch, von dem ich am Ende froh war es gelesen zu haben.
    Jedes Buch das man liest erweitert den Horizont ein wenig, auf die ein oder andere Weise. So auch dieses hier.







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