Bücher mit dem Tag "rahel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rahel" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Skarabäus und Schmetterling (ISBN: 9783957340139)
    Elisabeth Büchle

    Skarabäus und Schmetterling

     (58)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    1922: Die junge Sarah reist nach Ägypten, wo sie aufsehenerregende Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Sie scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen, oder will ihr jemand schaden? Wieso?

    90 Jahre später in Berlin: Rahel, Praktikantin, gerät unter Verdacht. Europol ermittelt wegen auftauchenden Tutanchamun-Artefakten. Ist sie wirklich eine Schwarzmarkthändlerin?

    Was für ein spannendes und sehr faszinierendes Buch das nicht nur die Geschichte um die Ausgrabung von Tutanchamun näher bringt sondern auch das Land Ägypten, die unterschiede der Zeiten 1922 und 90 Jahre später. Die wirklich spannenden herausgearbeiteten Unterschiede die bewusst machen, wie viel in 90 Jahren passiert ist.

    Fazit: Ein wundervolles historisches Buch. Spannender Schreibstil entführt direkt in die Wirkungsstätte und macht einfach Lust, Lust auf mehr von der Autorin zum lesen und auch Lust auf Ägypten, auf die Geschichte um Tutanchamun.
  2. Cover des Buches Ada - Im Anfang war die Finsternis (ISBN: 9783401601120)
    Angela Mohr

    Ada - Im Anfang war die Finsternis

     (34)
    Aktuelle Rezension von: melanie_reichert

    „Ada“ ist ein realistisches Jugendbuch, das nicht nur durch sehr authentische Charaktere überzeugen kann, sondern auch noch eine ernste Hintergrundstory bietet, die mich vollkommen überzeugen konnte.

    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven in der direkten Ich-Form, was durch Nennung der Namen in der Überschrift erfolgt. Dieser Wechsel zwischen den Charakteren war sehr gut gelungen, weil man so immer das Eindruck hatte, direkt in die Gefühlswelt der einzelnen Personen eintauchen zu können. Gerade bei Ada hat das Sinn gemacht, da sie eine für sich vollkommen neue Welt entdecken muss und wir dies so ungefiltert miterleben. Der Schreibstil ist absolut fesselnd, denn ich habe das Buch praktisch nicht aus der Hand legen können.

    Ada hat mir als Protagonisten sehr gut gefallen, weil ich sie direkt ab der ersten Szene in mein Herz schließen konnte. Sie ist einfach echt und authentisch. Man nimmt ihr jedes Wort und jede Handlung ab, ohne weiter darüber nachzudenken. Ada macht wohl auch die größte Wandlung im Verlauf der Story mit. Dabei geschieht dies zunächst einmal schleichend und wird dann klarer. Ich konnte vollkommen in ihre Geschichte ziehen lassen und habe mich mit Ada zusammen auf eine Reise begeben können. Diese Fähigkeit habe ich bisher nur bei wenigen Charakteren feststellen können, aber hier muss ich ein dickes Lob an die Autorin aussprechen. Luca hat einen guten Gegenpol zu Ada gebildet, wobei sich dass ab einem gewissen Punkt geändert hat, da sich rausstellt, dass die beiden doch nicht so verschieden sind. Beide haben ihr Päckchen zu tragen und sind ganz bestimmt nicht perfekt.

    Auch bei den Nebencharakteren hat ein wirklich gutes Charakterbuilding stattgefunden, was vor allem auf die Personen im Dorf zutrifft. Ich konnte mir diese Gemeinschaft tatsächlich vorstellen und habe den Leuten ihre jeweilige Rolle abkaufen können. Dabei wurde der Fokus noch nicht mal großartig auf irgendwelche Fakten aus der Vergangenheit gelegt, sondern wir habens die Leute ganz echt im Hier und Jetzt kennenlernen dürfen.

    Die Spannung war durchgängig vorhanden, was – wie schon erwähnt – dazu geführt hat, dass ich das Buch praktisch nicht aus der Hand legen durfte. Wir bekommen mehr als eine Überraschung und Wendung geboten und selbst wenn das nicht gewesen wäre, hätte mich die Autorin allein durch Adas Geschichte fesseln können, weil man einfach wissen möchte, wohin sie ihr Weg führt.

    Da das Buch teilweise auf den Erfahrungen der Autorin beruht, ist das Hintergrundthema gleich doppelt emotional. Zum einen hat mich Adas Einzelschicksal unglaublich berührt und zum anderen ist das Thema an sich sehr ernst. Man denkt immer, dass solche christlichen Sekten nur in Amerika oder ganz weit weg bestand haben, aber nein, Frau Mohr führt uns vor Augen, dass es solche Gruppierungen durchaus auch direkt vor unserer Haustür in Deutschland gibt und das Thema, weil es unbequem ist, viel zu oft totgeschwiegen wird.

    Ich konnte mich vollkommen auf diesen emotionalen, dramatischen, offenlegenden und fesselnden Roman einlassen, weil ich bereit dazu war, mit auf Adas Reise zu gehen. Für mich eine klare Leseempfehlung und eine Geschichte, die ich auch in Zukunft noch gerne weiterempfehlen werde.

  3. Cover des Buches Wintermond (ISBN: 9783453533639)
    Tanja Heitmann

    Wintermond

     (240)
    Aktuelle Rezension von: ArdentlyReader

    Eine Bewertung sollte man ja bekanntlich mit etwas positives beginnen, also werde ich das auch tun. Mir haben wirklich alle Hauptcharaktere gefallen, bis auf einige kleine Ausnahmefälle aber bin mir 100% sicher das diese Charaktere nur da waren um gehasst zu werden. Was mir besondern an der Geschichte von David und Meta gefallen hat , ist das die beiden ihr Leben, durch ihre liebe, positiv geändert haben. Beide haben einfach ihr leben so hingenommen ohne etwas daran zu ändern weil warum etwas ändern das irgendwie noch funktioniert? Erst nachdem sie sich begegnet sind ist beiden klar geworden das es so nicht weitergeht und das sie ein leben führen das sie nicht wollen.


    Nun leider zu etwas was mich extrem stört und nicht nur an Wintermond...

    Nehmen wir zb Bella Swan als Beispiel. Ein Unschaubarer Mensch mit geheimen Fähigkeiten die einen Kampf, der wegen ihres geliebten erst zustande gekommen ist, zum Teil beeinflusst und auch eine wichtige Rolle spielt. 

    Meta hat die selbe Rolle irgendwie. Sie hat auch eine geheime Fähigkeit die wie aus dem Nichts auftaucht und so OP ist das ich mir die ganze Zeit dachte : dein ernst? Ich wünschte die Autorin hätte Meta nicht einfach stumpf diese Fähigkeit gegeben ohne sie ausführlicher zu erklären und sowas kam nicht nur in Twilight und Wintermond vor sondern auch bei vielen anderen Büchern die ich gelesen habe. Macht mir allgemein nichts aus aber ich will einfach wissen was der Ursprung dieser Macht ist .

    Das Buch hat mir trotzdem sehr gefallen und ich kam sehr schnell voran. Habe 4 Tage gebraucht obwohl man das Buch locker an 1-2 Tagen durchlesen kann aber ich wollte es nicht zu schnell beenden. 

    Werde mir weitere Bücher der Autorin kaufen und bin gespannt wie ich diese finden werde. :)

  4. Cover des Buches Der Gott der kleinen Dinge (ISBN: 9783596521685)
    Arundhati Roy

    Der Gott der kleinen Dinge

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    "Der Mai in Ayemenem ist ein heisser, brütender Monat. Die Tage sind lang und feucht. Der Fluss schrumpft, und schwarze Krähen laben sich an leuchtenden Mangos in reglosen, staubgrünen Bäumen. Rote Bananen reifen. Jackfrüchte platzen auf. Schmeissfleigen brummen stumpfsinnig in der nach Früchten duftenden Luft. Dann prallen sie gegen Fensterscheiben und sterben verdutzt in der Sonne"

    "Der Gott der kleinen Dinge" ist ein Roman, den ich vor etlichen Jahren gelesen habe: Ein aussergewöhnlicher Lesegenuss, schillernd, saftig, ergreifend, bildgewaltig, brutal und dicht. Noch ganz genau erinnere ich mich an die wachsende Faszination für diese tragische Familiengeschichte und wie tief ich abgetaucht bin in das ländliche Kerala, in die indischen Machtverhältnisse, in die Auswirkungen des Kastensystems. Wie mich diese ganz eigene Magie von Roys Sprache verhext hat, wie ich gebannt hineingezogen wurde in diesen eigenwilligen, farbenprächtigen Roman. Ein absolutes Lesehighlight. Irgendwann werde ich zurückkehren nach Kerala und dieses Buch noch ein mal lesen. 

    Roy schildert in "der Gott der kleinen Dinge" die Geschichte einer der oberen Kaste angehörenden Familie: Das Zwillingspaar Rahel und Estha wachsen in den 60er Jahren im ländlichen Kerala auf und erleben, wie sich das Leben von einem Moment auf den anderen für immer dramatisch verändern kann. Jahrzehnte stehen sich die Zwillinge nach langer Trennung wieder in Ayemenem, dem Ort ihrer Kindheit, gegenüber...

    Bei aller Begeisterung muss ich allerdings sagen, dass "Der Gott der kleinen Dinge" keine einfache Lektüre ist! Der Roman ist komplex und die Vielzahl an Figuren kann anfangs verwirrend sein. Zeitsprünge und kurze, nur angerissene Absätze erfordern Konzentration. Roy schreckt nicht davor zurück, auch Unglück, Elend und Ekelerregendes bildhaft und ungeschminkt darzustellen. Allen, die anspruchsvolle Familiengeschichten ohne Kitsch mögen, kann ich den Roman jedoch wärmstens empfehlen. Neben der Geschichte an sich sind die kraftvoll geschilderten Figuren wie auch die Einblicke in die indische Geschichte und Gesellschaft unvergesslich. Für mich ein ganz grosser, zeitloser Roman!

    (unbezahlte Werbung | alle Rechte beim btbVerlag)

    Erstveröffentlichung 1997

  5. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (722)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Christoph Marzi hat hier einen tollen Roman im Bereich der Fantasy geschrieben. Litetatur aus Deutschland in einer Ausdrucksformen Sprache. Diese Welt liegt unter der Stadt. Wobei ich sagen muss, dass es ein Paar Ähnlichkeiten zu Neil Gaiman’s - Neverland. Mr. Fox und Mr. Wolf wirken sehr vertraut. Ich denke nicht, dass alles geklaut ist, sondern eher als Inspiration galt. Denn das Buch hat sehr viele eigene Ideen. Klasse Buch.

  6. Cover des Buches Der Fluch der Heilerin (ISBN: 9783426639030)
    Ina-Marie Cassens

    Der Fluch der Heilerin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: simoneg
    Ende des 14. Jahrhunderts: Die junge Melissa zieht als Wanderheilerin durch das Land am Oberrhein. Ihr Ziel ist es, ein Spital zu gründen. Doch der Weg dorthin ist lang und abenteuerreich, und mehr als einmal fragt sich Melissa, ob es ihr tatsächlich gelingen wird, ihre Mission zu erfüllen. Und was hat es mit dem Gürtel auf sich, den ihr sterbender Vater ihr einst vermachte und der angeblich der Heiligen Martha gehört hat? Warum interessiert sich Hagen, ein Deutschordensritter, so für ihn? Melissa würde an ihrer Aufgabe verzweifeln, wäre da nicht Avremar, in den Melissa sich nach ihrer Flucht aus den Fängen einer Söldnerbande verliebt hat... Es handelt sich hier eher um eine Liebesgeschichte mit leicht historischem Hintergrund. Auf dem Klapptext liest es sich, als wäre Melissa eine zielstrebige Frau, aber das täuscht. Sie zieht nicht als Wanderheilerin durch die Lande. Sie ist permanent auf der Flucht und auf der Suche nach ihrem geliebten Avremar. Das Ende ist dann total schnulzig und erinnert eher an ein Märchen.
  7. Cover des Buches Die Charité: Aufbruch und Entscheidung (ISBN: 9783499274541)
    Ulrike Schweikert

    Die Charité: Aufbruch und Entscheidung

     (122)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Unfassbar interessant und spannend!

    Genau wie Teil 1 konnte mich auch der zweite Teil dieser Reihe von Beginn an fesseln. Auch wenn die beiden Bücher eine Reihe bilden, lassen sie sich ohne Probleme unabhängig voneinander lesen.
    Bereits den ersten Teil fand ich unglaublich interessant und dem stand Teil 2 in nichts nach. Auch als absoluter Medizin-Laie war es für mich kein Problem, dieses Buch zu lesen. Eher im Gegenteil - medizinische Phänomene wurden erklärt und es war so spannend zu verfolgen, an welchem Punkte die Medizin zu Beginn des 20. Jahrhunderts war und welche neuen Entdeckungen es gab.

    Einen großen Teil hat dazu die Protagonistin Rahel Hirsch beigetragen. Rahel als reale Person ist eine unglaublich beeindruckende, inspirierende und interessante Persönlichkeit. Gerade die Tatsache, dass man immer im Hinterkopf hatte, dass sie wirklich gelebt hat und dieser Roman (natürlich in stark fiktionalisierter Art) ihr Leben beschreibt, hat ihre Geschichte nur umso mitreißender gemacht.
    Perfekt dazu gepasst hat die andere Protagonistin Barbara, auf den ersten Blick sehr unterschiedlich zu Rahel und dann doch wieder sehr ähnlich. Die ungewöhnliche Freundschaft der beiden und vor allem Barbaras Kampf für die Frauenrechte waren so authentisch und immer schön zu lesen.

    Besonders gut gefallen hat mir allgemein, wie Realität und Fiktion eingebunden wurden. Die Berichte über reale Ereignisse am Anfang vieler Kapitel war sehr informativ und hat einen super Überblick gegeben, was in diesem Kapitel passieren wird und in welchem Kontext diese Ereignisse zu sehen sind.
    Allem voran der Erste Weltkrieg war so erschreckend und emotional geschrieben. Die Schicksale der vielen Bürger, Soldaten, Kriegsgefangenen, (Schwer-)Verletzten und Todesopfer haben mich sehr berührt, sodass mir an mehreren Stellen die Tränen kamen.
    Besonders mit dem Wissen, was am Ende des Buches den Protagonisten noch bevorsteht im Zweiten Weltkrieg macht sehr traurig, was jedoch von der Hoffnung und dem Optimismus der Charaktere zum Ende des Buches beim Lesen überdeckt wird.

  8. Cover des Buches The God of Small Things (ISBN: 9780143028574)
    Arundhati Roy

    The God of Small Things

     (38)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    “Rahel held by Ammu’s hand. A mosquito on a leash. A Refugee Stick Insect in Bata sandals. An Airport Fairy at a railway station. Stramping her feet on the platform, unsettling clouds of settled station-filth. Until Ammu shook her and told her to Stoppit and she Stoppited.” (P.284)

    THE GOD OF SMALL THINGS - is about family and it’s unwritten rules of survival. The truth is getting bent yet the doomed family keeps failing and ultimately falls apart. I seldom read books so full of beautiful detail and love for the little things that are easily overlooked

  9. Cover des Buches Rachesturm (ISBN: 9781717718099)
    Julia Starck

    Rachesturm

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Wuschelchen99

    Nachdem Rahel nur knapp ihre Begegnung mit dem Sektenführer der Garde Gottes, Gabriel, überlebt hat, und eigentlich von ihrem Adoptivvater mit allerhand Mitteln davon abgehalten wird, kann Rahel es nicht lassen und setzt alles an die Umsetzung ihrer Rachepläne. Ein erster Hinweis führt sie nach Tschechien. Rahel erhält dabei Unterstützung durch den Journalisten Sokol. Ihr weiterer Weg führt beide nach Irland, wo sie auf einen alten Bekannten, David Wagner, stoßen. Aber nicht nur auf diesen, sondern auch auf die geballte Kraft der Sekte Garde Gottes. Ein riesiger Sturm zieht auf und reist alles mit sich.

    „Rachesturm“ von Julia Starck ist der Nachfolgeband zu „Racheblind“ und musste aufgrund des dortigen Cliffhangers natürlich unbedingt von mir gelesen werden. Auch mein starkes Interesse an der Person der Hauptprotagonistin Rahel ließ mir keine andere Wahl. Und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht.

    In diesem Band ist nicht nur die weitere Jagd von Rahel nach dem vermeintlich Schuldigen am Tod ihrer Familie, Gabriel, geschildert, sondern es wird auch ein großer Teil auf Wagner, der im ersten Teil nur sehr dubios herüber kam, gewidmet. Meine Vermutungen aus dem ersten Teil „Racheblind“ haben sich teilweise bewahrheitet, doch war ich über die jetzt erfolgten Offenbarungen sehr überrascht. Mit welcher schockierenden Brutalität die Sekte notfalls auch gegen ihre eigenen Mitglieder oder Abtrünnige vorgeht, hat mich wieder komplett überwältigt. Umso überraschend ist es, mit welchem Mut und starkem Wille Rahel ausgestattet ist, all dies über sich ergehen zu lassen, um ihre Rache umzusetzen.

    Der Autorin gelingt es mühlelos, die Story, die ständig zwischen einer mitreißenden, nicht alltäglichen Familiengeschichte und einem fesselnden Racheplan gegen eine wahnsinnige Sekte schwankt, spannend zu gestalten. Das grandiose Finale und ein für mich überraschender, schockierender letzter Satz von Rahel lassen mich aufgewühlt das Buch zur Seite legen. Das kann es nicht gewesen sein, nein, das kann es nicht! Daher eine große Bitte an die Autorin: Das muss einen Band drei geben!

     Eine klare Leseempfehlung von mir für dieses grandiose Buch!

    Am besten vorher den ersten Teil „Racheblind“ lesen, damit sich ein gutes Gesamtbild ergibt.

  10. Cover des Buches Zwischen zwei Träumen (ISBN: 9783404165223)
    Selim Özdogan

    Zwischen zwei Träumen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Traumland Wenn ein Mensch im Traum das Paradies durchwanderte und man gäbe ihm eine Blume als Beweis, dass er dagewesen wäre, und er fände beim Erwachen eine Blume in seiner Hand. Was dann? Nesta lebt in den drei Häusern und tropft gerne. Träume von anderen Menschen. Wie diese Tropfen zustande kommen weiß niemand, seitdem es käufliche Träume gibt, hat sich eine große Industrie dies zunutze gemacht, genauso wie der Untergrund. Es gibt aber auch Menschen bei denen die Tropfen keine Wirkung haben. Wenn Du fühlen kannst, was jemand anders fühlt, wenn Du sehen kannst was in seinem Kopf vorgeht, warum hat sich die Welt nicht verbessert? Warum verstehen wir uns nicht besser? fragt Elia, bei dem Nesta nach Rahels Untreue wohnt. Kritisch wird die Situation aber erst als manche aus dem Traum nicht mehr aufwachen. Selim Özdogan beschreibt in einer träumerischen einfachen und direkten Sprache eine fiktive Zukunft. Die Traumtropfen haben der Menschheit das eigene Träumen weggenommen. Der gekaufte Traum ist einfacher und nicht so anstrengend. Leider fällt das Buch im zweiten Teil komplett aus der Rolle. Die fragile Substanz die Özdogan aufbaut zerfällt im Chaos der Geschichte. Das letzte Drittel kommt zwar nicht ganz an den Anfang, versöhnt aber ein wenig und beleuchtet auch die Hintergründe der Traumtropfen. Özdogan kann seine Leser in den Bann ziehen, aber auch verwirren und ins literarische Nirvana schicken. Das vorliegende Buch hat mich dann doch zu oft im fadenlosen Labyrinth alleingelassen. Nicht ganz an den 4 Sternen, aufgepeppte 3.
  11. Cover des Buches Cheffe versenken (ISBN: 9783548284194)
    Christiane Güth

    Cheffe versenken

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Dataha

    Seit ihre Eltern in die Mongolei ausgewandert sind, wohnt Trixi Gellert bei ihrer Schwester Betty und dessen Tochter Rahel. Betty ist es leid, dass Trixi ihre Miete seit langem nicht bezahlt hat und möchte sie aus der Wohnung rausschmeißen. Da kommt der Vorschlag ihrer Freundin Edith, sich im Reiseführerverlag von Bernold Bellersen vorzustellen, gerade recht. Also überwindet Trixi sich und macht sich zu ihrem Vorstellungsgespräch auf. Bernold Bellersen stellt sie auch sofort ein, und sie wird zu Edith ins Büro gesetzt. Trixi hat 7 Semester Journalismus studiert und soll für das 50jährige Firmenjubiläum eine Chronik schreiben.  Aber noch etwas anderes beschäftigt Trixi. Der Pressesprecher des Verlages wurde vor kurzem mit seinem Porsche von einem Zug erfasst und getötet.

    Trixi lernt das harte Klima des Bellersen-Verlages kennen und bekommt anonyme Anrufe über mögliche weitere Todesfälle im Verlag. Außerdem verliebt sie sich in den Grafiker Alan, obwohl Verbindungen innerhalb des Verlages strengstens verboten sind. Mit Hilfe ihrer Nachbarn und Vermieter Florence und Gerd, sowie ihrer Nichte Rahel entdeckt sie einige Ungereimtheiten bei den verschiedenen Todesfällen und nicht nur sie selbst gerät in die Hände des Mörders.

    Trixi ist eine sympathische Figur, die bisher zu leicht durchs Leben gegangen ist und endlich auf eigenen Füßen stehen muss. Die Personen – der cholerische Verlagschef, seine Sekretärin, die nichts aus der Ruhe bringt, „Miss Piggy“, die unsympatische Marketingchefin, usw. - sind teilweise etwas übersteigert allerdings sehr humorvoll  beschrieben. Das Buch ist gut zu lesen, witzig und zugleich spannend und die Story nimmt zum Schluss eine unerwartete Wendung. Der Titel und das Cover – ein Hase, der ein Plakat mit dem Titel festhält - passen allerdings überhaupt nicht zum Buch.

  12. Cover des Buches Schwesternband: Die Suche nach Glück (ISBN: B07FB5KQHB)
    Sarah Cepin

    Schwesternband: Die Suche nach Glück

     (9)
    Aktuelle Rezension von: MISHY
    In der Geschichte "Schwesternband: die Suche nach Glück" geht es darum, dass man sich im Leben behaupten muss und sich nicht von anderen unterkriegen lassen darf.

    Die Schwestern Ava und Rahel sind schon für einander da, seit sie denken können. Keiner von beiden hat je etwas alleine gemacht und es war auch nie zwingend nötig.
    Doch nach dem frühen Tod ihrer Mutter, muss die damals erst fünfzehn-jährige Ava sich um ihre vier Jahre jüngere Schwester kümmern und nach geraumer Zeit wird sie unglücklich.
    Eines Tages erhält sie die Chance ihres Lebens, denn ein vermeintlicher Waldelf soll ihr einen Ballon geschenkt haben, mit dem sie ins Land der Magie reisen kann. Aber das alles ohne Rahel.
    Ava denkt nicht lange nach und lässt ihre Schwester alleine.
    Für beide beginnt eine spannende und schwere Zeit, in der sie jede Hilfe nötig haben.
    Denn es ist nicht leicht, sich als Frau unter all den Männern zu behaupten und es erfordert viel Mut, sich gegen all die Vorurteile zu stellen.

    Ich finde, Autorin Sarah Cepin hat diese Geschichte wunderbar geschrieben. Es ist alles sehr schön ausgedrückt und gut formuliert. Trotzdem könnte man das Buch schon ab zwölf frei geben, nicht erst ab vierzehn. Das Fazit dieser Geschichte ist auch wirklich schön und gut getroffen, da es wichtig ist, sich mit solchen Themen auseinander zu setzen. Ich würde das Buch also auf jeden Fall weiter empfehlen.


    Zitate:

    Lasst euch nie mit Menschen ein. Erst nehmen sie eure Hilfe, aber wehe, die Medizin wirkt nicht. Dann werfen sie euch ins Feuer. Die Menschen sind grausam und undankbar.

    (Position 76, 13%, Zeile 1-4)


    Erst betten sie dich auf wundervollen roten Rosen und wenn sie dich haben, verfaulen die Blüten und übrig bleiben nur die spitzen Dornen, die sie jeden Tag tiefer und tiefer in dein Fleisch graben, bis du am Ende ebenso verwelkt bist, wie die zarten Blütenblätter.

    (Position 234, 41%, Zeile 1-6)
  13. Cover des Buches Gesellschaftsspiele (ISBN: 9783940813176)
    Louise Jacobs

    Gesellschaftsspiele

     (28)
    Aktuelle Rezension von: LeseratteAnnaHabeIch
    Louise Jacobs Roman handelt nicht nur von der Schickimicki-Gesellschaft der Klugen, Schönen und Reichen, die als Sammler oder Mäzene oder Verkäufer mit Kunst zu tun haben. Vielmehr handelt er von Kunst und davon, wie es ist, sie zu schaffen. Er handelt vom Leben als Künstler und davon,  wie die Kunst jeden Tag etwas davon verschlingt. Leo, der gefeierte Maler, ist ein ewig Suchender: Im Leben sucht er nach Glück und Erfüllung, in der Kunst nach Perfektion. Zwar hat er großartige Erfolge, doch diese kosten ihn seine Unbefangenheit beim Malen. Zwar hat er zwei Frauen, die ihn beide auf ihre Art lieben, doch kann er keine der Beziehungen längere Zeit glücklich leben.

    Fast könnte man glauben, dass am Ende die Kunst das Leben kostet und der Kommerz siegt, doch so einfach ist es nicht...

    Jabobs Roman besticht durch außerordentlich gelungende Psychogramme der Figuren und durch herausragende Schilderungen von Bildern und ihrer Entstehung. An einigen Stellen meint man fast, den Farbengeruch des Ateliers in der Nase zu haben und die Werke vor Augen zu sehen...

    Ein großartiges, sehr reifes Buch von einer erstaunlich jungen Autorin, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte!
  14. Cover des Buches Evas starke Töchter (ISBN: 9783534172344)
    Irene Nowell

    Evas starke Töchter

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Joseph und seine Brüder I (ISBN: 9783596904082)
    Jan Assmann

    Joseph und seine Brüder I

     (47)
    Aktuelle Rezension von: SwissCouchPotato
    Einen gemischten Eindruckt hinterliess bei mir die Sprache: Es wird in  reicher Wortschatz verwendet, wobei zahlreiche dieser Wörter heute völlig aus der Mode gekommen sind und deshalb den Zugang zur Erzählung eher erschwert haben. Das zeigt aber eigentlich nur,  die sehr sich die deutsche Sprache in den letzten 80 Jahren verändert hat.

    Überzeugt hat mich der elegante Satzbau, der die Geschichte sehr schön rhythmisiert hat. Sehr beeindruckend finde ich, wie Thomas Mann hier die alte biblische Jakobsgeschichte mit Gespür für menschliche Befindlichkeiten geformt und mit vielen zeitgeschicht-lichen Details angereichert hat. Das hat er so souverän gemacht, dass er nie gezwungen war, die Vorlage zu verändern; allenfalls hat er sie an ein paar Stellen – wo sie ihm nicht plausibel erschien – in Zweifel gezogen und anders geordnet. Speziell wurde auch der Konflikt zwischen Labans Glauben an die alten Götter und Jakobs neuem Glauben an den Einen Gott - in der Bibel nur kurz angedeutet -  schön herausgearbeitet. Auch in geistlicher Hinsicht ist Jakob ein Wanderer, dessen Glauben seine endgültige Form noch nicht vollständig gefunden hat. Nun bin ich gespannt auf den zweiten Band.
  16. Cover des Buches Racheblind (ISBN: 9781522042075)
    Julia Starck

    Racheblind

     (32)
    Aktuelle Rezension von: ech
    Der Autorin Julia Starck gelingt mit ihrem Debüt gleich ein spannender Roman um eine junge Frau auf einem verhängnisvollen Rachefeldzug, der sie an ihre Grenzen führt und sogar noch ein Stück darüber hinaus.

    Fast 20 Jahre ist es her, das Rahel Kusmin ihre gesamte Familie beim Versuch, einer Sekte den Rücken zu kehren, verloren hat. Nun ist der Zeitpunkt ihrer Rache an dem charismatischen Anführer Gabriel gekommen. Sie bricht alle Brücken hinter sich ab und schleicht sich unter falschem Namen in der Sekte ein. Doch die Begegnung mit Gabriels Sohn Elias bringt ihre Pläne ins Wanken und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

    Die Autorin erzählt ihre Geschichte komplett aus der Sicht von Rahel und lässt uns Leser so hautnah an ihrem verzweifelten Plan teilhaben. Mit einem packenden Schreibstil treibt sie das Geschehen voran, weiß zudem mit einigen überraschenden Wendungen zu überzeugen, verzichtet dabei allerdings weitestgehend auf große Actioneinlagen. Ihre Spannung bezieht die Geschichte in erster Linie aus ihren gut charakterisierten Figuren und ihrer Psychologie.
    Rahels Vorgeschichte bleibt dabei lange Zeit im Dunkeln und wird erst nach und nach in die laufende Handlung eingebunden, bis schließlich das erschütternde Gesamtbild enthüllt wird. Dabei ist Rahels Handeln allerdings nicht immer nachvollziehbar, ab und an verhält sie sich schon ziemlich naiv.
    Diese leichten Schwächen werden aber von der insgesamt sehr gut aufgebauten Geschichte aufgefangen, so das sich unter dem Strich ein absolut positives Gesamturteil ergibt.  

    Wer auf spannende Geschichten aus dem Sektenmilieu steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.
  17. Cover des Buches Wenn das Moses wüßte (ISBN: 9783548205830)
    Marc Hillel

    Wenn das Moses wüßte

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Jakob (ISBN: 9783038481317)
    Leo Bigger

    Jakob

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Schajen
    Leo Bigger zeigt uns in diesem Buch an Hand von Jakob wie Gott unsere Fehler und Umstände in etwas Gutes verwandeln kann.
  19. Cover des Buches Der zerrissene Graf (ISBN: 9783942258067)
    Michael Meinert

    Der zerrissene Graf

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zum zweiten Teil der Hochwald-Saga:

    Der zerrissene Graf



    Aufmerksamkeit:

    Wie immer gibt es diesen Punkt auf dem Blog von mir.

    Inhalt in meinen Worten:

    Leutnant Graf von Schleinitz lässt sich auf eine kuriose Wette ein. Er soll Rosen aus Böhmen bringen, als preußischer Soldat ist er da nicht gerne gesehen und bringt sich dadurch ziemlich in Gefahr, auf dem Weg zurück nach Preußen trifft er die Jägerstochter Lisa. Er legt die Rosen neben sie ab und verliert sein Herz.

    Doch sein Herz muss mehrere Jahre warten um ein Wunder zu erleben.

    Dabei muss er lernen vor dem Herrn Jesus zu kapitulieren und zu seinen Fehlern zu stehen, gar nicht so einfach, wenn man Stolz ist, und zeitgleich noch sich wirklich in blöde Situationen gebracht hat.

    Als dann auch noch ein gemeiner Rachezug an ihm vollführt wird, und alles so scheint, das er Lisa niemals mehr sehen darf, überschlagen sich die Dinge.

    Letztlich hat aber einer immer noch das letzte Wort.



    Wie ich das Gelesene empfand:

    Ich empfinde den zweiten Teil immer wieder spannend, aber es gibt auch langgezogene Szenen, die mir hin und wieder das Lesen erschwerten. Die letzten 200 Seiten hab ich jedoch verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Lisa, dem Grafen und dem Krieg ausgeht, und wohin das alles führen wird, denn eines kann der Autor, mich in in eine Zeit entführen, die mir selbst fremd ist und mir diese doch schmackhaft zu machen.

    Dabei berichtet er von vielen Ereignissen die in der Tat passiert sind, aber vieles ist auch Fiktion.

    Das klärt der Autor aber von Anfang an auf, und deswegen empfinde ich das Buch auch als toll, denn so weiß ich auf was ich mich einstellen darf.



    Charaktere:

    Lisa ist eine Schönheit, nicht nur von außen, auch und gerade von innen, sie hat zum Glauben gefunden und erkennt dank der Geistesunterscheidung, wer jetzt ihr wohlgesonnen ist, und wer es nicht ernst mit ihr meint, doch ihr Vater ist da eben der knurrige Bär, wie man im ersten Teil der Reihe schon erleben durfte. Dagegen ist die Mutter von Lisa hin und her gerissen, wem glaubt sie, wem gibt sie nach und was tut sie um ihrer Tochter zu helfen?

    Dann gibt es einen Grafen, der es ziemlich hinter den Ohren hat, aber nach und nach erkennt, er kann so und will so nicht weiter leben, wie er es bisher getan hat und deswegen gibt er sein Leben Jesus, er versteht zwar nicht alles, aber er erkennt das er es alleine nicht kann, als er im Krieg dann auch noch schwer verwundet wird, und ein Spion sein Widersacher ziemlich Trubel veranstaltet, steht fest, das es Wege gibt, die nur der Herr Jesus führen kann.



    Glaube im Buch:

    Ich finde es toll, dass dieses Buch wirklich vom Glauben durchdrungen ist, dass der Autor klar zu erkennen gibt, das Jesus der einzige Weg ist, und das er aufzeigt, wie ein Leben gelingen kann, gleichzeitig lässt er die Bibel zu Wort kommen, aber nicht so das man erschlagen wird, er setzt einfach in jedem Buch einen kleinen anderen Blickwinkel auf das Glaubensleben und wie man zu Jesus finden könnte, wenn man es wollte, und wer einfach nur eine angenehme Familiengeschichte lesen möchte, kann das tun, selbst wenn der Glaube erwähnt wird, und ein wichtiger Schlüsselfaktor ist, so ist es nicht unnötig aufdringlich sondern lässt mich als Leserin fragen an mein Leben stellen, ich darf erkennen, wo ich mitgehen kann, wo ich vielleicht anders liege und wo der Autor neue Gedankenideen hineinbringt.

    Einfach toll, dass der Verlag mutig dazu steht, dass das Wort verteilt wird und das auf eine nicht seltsame Art und Weise sondern durch einen wirklich interessanten Roman.



    Spannung:

    Irgendwie war die hin und wieder nicht vorhanden, und manches zog sich irgendwie in die Länge, doch das waren kurzfristige Längen. Letztlich ist das Buch spannend aufgebaut, mit der richtigen Würze an Gefühl, Herz und Schmerz.

    Am meisten imponiert mir, wie der Autor mit seinen Figuren und Charakteren arbeitet.



    Empfehlung:

    Wer auf Familiengeschichten steht, die vielleicht nicht die typischen 0/8/15 Storys sind, sollte in dieses Buch einen Blick hineinwerfen und sich überraschen lassen. Wer zeitgleich noch Geschichte mag und sich gerne neues Wissen anlesen möchte, dem empfehle ich ganz klar zu diesem Buch, denn mal ehrlich, so sehr wie ich mich in diesem Buch mit Napoleon (wobei er nur eine Randfigur ist) beschäftigt habe, mach ich das nun doch eher selten.



    Bewertung:

    Nachdem es wirklich einige kleine Durststrecken gab und ich mich hin und wieder zwang zum weiterlesen, aber letztlich doch das Buch spannend und toll war, gebe ich vier Sterne.

    Ich bin gespannt wie es mit Lisa weiter geht, ob ich im dritten Teil noch einmal auf sie treffen werde und ich bin zeitgleich gespannt, wohin es in der Hochwald-Saga im dritten Teil geht.
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