Bücher mit dem Tag "rakete"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rakete" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe das Buch sowohl in der neunten Klasse als auch in der Universität im vierten Semester gelesen (ich studiere Germanistik/Geschichte). Beide Male wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig dieses Buch ist und wie wichtig es auch ist, sich mit diesem auseinanderzusetzen.

    Es handelt sich nicht um eine biografische Erzählung, jedoch um eine Erzählung, die repräsentativ für die Erlebnisse der Soldaten im Ersten Weltkrieg stehen kann. Als Leser erhält man einen Eindruck, wie sich die Soldaten an der Front gefühlt haben, wie sie damit umgegangen sind, dass sie keinen persönlichen Bezug mehr zu den Gegnern hatten, und wie sie damit umgegangen sind, als sie dem Gegner erstmals von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und realisieren, dass sie genauso Menschen sind wie sie selbst.

    Verluste, Umgang mit Entfremdung (vor allem in der eigenen Heimat und auch in Bezug auf die Gegner) und der Kampf ums Überleben sind zentrale Themen des Romans.

    Der Protagonist Paul steht nicht für ein einziges Individuum, sondern für viele Soldaten im Ersten Weltkrieg, die gemeinsam diese Erfahrungen gemacht, gelitten und ihre Seelen und ihre Leben geopfert haben.

    Selbst, nachdem ich den Roman zum zweiten Mal gelesen habe, kann ich sagen, dass es für mich immer noch ein 5-Sterne-Buch ist.

  2. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

     (248)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Eigentlich ist Ruby mit ihren Leben fast zufrieden. Sitzt sie gerade ihren Traummann gegenüber. Bis es plötzlich anfängt zu regnen. Kein normaler Regen. Er ist tödlich. Sie hat nur noch ein Gedanken an ihre Familie. Sie will unbedingt nach Hause, obwohl sie ihren Stiefvater nicht mag. Als sie endlich ankommt ist nichts mehr wie es war. Sie verliert ihre Mutter und den kleinen Bruder. Nun bleibt ihr nur noch der Stiefvater und der Wille zu überleben. Bei ihren Beschaffungsgängen wird er ihr auch noch genommen. Sie beschließt sich zu ihren Vater durchzuschlagen und eine eigenwillige sowie skurille Suche beginnt. 


    Man braucht ein wenig um sich mit der eigenwilligen Protagonisten zurecht zu finden. Benimmt sie sich in manchen Situationen komisch und nicht nachvollziehbar. Sonst ist es ein gutes Buch was auch zum Nachdenken anregt. 

  3. Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)
    Phillip P. Peterson

    Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Der Roman „Paradox“ von Phillip P. Peterson erscheint mir von allen Büchern, die ich vom Autor bisher gelesen habe – Vakuum, Transport –, am Ausgereiftesten zu sein. Dies liegt in meinen Augen daran, dass dem Roman eine überzeugende Figurenauswahl und -charakteristik zugrunde gelegt wird, die verschiedenen Beziehungsverhältnisse der Protagonisten gut zur Geltung kommen und sich die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander auch weiter entwickeln, sie also nicht allzu statisch daherkommen. Das habe ich in anderen Büchern von Peterson, wo die Action und Spannung stärker im Vordergrund stand, deutlich vermisst. Doch auch „Paradox“ startet fulminant. Die Sonde Voyager 2 geht auf rätselhafte Weise am Rande des Sonnensystems verloren und der Wissenschaftler David Holmes, der später in der Privatwirtschaft beim Projekt Helios angeheuert wird, erforscht diese Anomalie. Zeitgleich kommt es auf der ISS bei einem Andockmanöver mit einem Modul zu einer Katastrophe, die an den Film „Gravity“ erinnert und bei der der Kommandant Ed Walker seinen Mut und seine Führungsqualität beweist. Nach Einführung der verschiedenen Figuren und dem furiosen Beginn wird dem Leser das Projekt Helios und die Mission nähergebracht, für die Ed, David, Wendy und Grace als Mitglieder rekrutiert werden. Wir begleiten die vier beim Training, das sehr detailliert und treffend in allen Facetten geschildert wird, erleben Beziehungskrisen zwischen Ed und David, die einander zu Beginn sehr unähnlich sind, und erhalten Einblick in eine Art (unternehmens-)politische Intrige, als es um die Frage geht, ob die Crew harmonisch und passend zusammengesetzt wurde. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Beschreibung der Abläufe des Trainings, der zahlreichen technischen Details und wissenschaftlichen Hintergründe der Mission sowie die differenzierte Schilderung des Startvorgangs der Rakete. Und auch die vier Hauptfiguren finde ich gut gezeichnet: Ed erscheint zunächst grobschlächtig, direkt, selbstbewusst und wagemutig, David hingegen eher sensibel, ängstlich, zurückhaltend und etwas scheu, wird dann aber immer ehrgeiziger und selbstbewusster sowie souveräner. Auch das Verhältnis zwischen Ed und David verbessert sich mit der Zeit. Wendy ist im Team die ruhige, stets freundliche und ausgeglichene, harmonisierende Kraft, sie tritt oft als Mittlerin auf. Grace bleibt zu Beginn des Buchs eher blass, später wird sie dann unmittelbare Konkurrentin von Ed, agiert rebellisch und etwas selbstsüchtig sowie forsch, bevor sie dann merkt, dass sie mehr als Teamplayerin agieren muss. Richtig spannend wird es dann nochmals auf den letzten 100 Seiten, als die Crew entdeckt, was es mit dem Verschwinden der Sonden auf sich hat und das Rätsel gelöst wird. 

     

    Fazit: Eine gut durchdachte Story, mit einem furiosen Beginn und herausragendem Ende sowie einem gemächlicheren Mittelteil, der mit viel Details zur Raumfahrthintergründen aufwartet, und einem gut aufeinander abgestimmten Figurenensemble

  4. Cover des Buches Die Erfindung des Countdowns (ISBN: 9783423282383)
    Daniel Mellem

    Die Erfindung des Countdowns

     (52)
    Aktuelle Rezension von: hannelore259

    Daniel Mellem ht mit seinem Roman Die Erfinung des Countdowns versucht das Leben Hermann Oberths zu beleuchten, dabei aber durch das Fehlen eines roten Fadens bei mir eher viel Verwirrung gestiftet.

    Hermann Oberth lebt vor dem ersten Weltkriegs als Siebenbürgener Sachse in Siebenbürgen und sieht sich als Deutscher. Doch die Folgen des ersten Weltkriegs machen ihn offiziell zu einem Rumänen und damit auch für die Deutschen zwischen den beiden Weltkriegen zu einem Ausländer, den sie nicht zwingend in ihrem Land wollen.
    Hermann hat seit Kindertagen erstaunliche Ideen und einen brillianten Kopf, mit dem er aber immer wieder gegen Wände läuft.
    Er ist eine streitbare Person, die sich im Laufe seines Lebens von einem neugierigen, sonderbaren Wissenschaftler zu einem nationalistisch, rassistischen, verblendeten Mann entwickelt, den noch nicht mal seine lebensfrohe Frau wieder erkennt. 

    Leider war dieses Buch weitesgehend eine Enttäuschung für mich. Konnte ich anfangs noch Sympathie für  Hermann Oberth empfinden, so wandelte sich das Gefühl immer weiter in Unverständnis und Antipathie um. Die Ansichten des Wissenschaftlers wurden immer egozentrischer. Teilweise konnte ich aber auch durch sprunghafte Erzählweise nicht wirklich nachvollziehen was die verschiedenen Protagonisten antreibt. Vor allem die Beweggründe seiner Frau blieben mir unlogisch. Da wäre etwas mehr Tiefe von Vorteil gewesen. 

    Interessant sind natürlich die Denkanstösse, wie weit darf man im Sinne der Wissenschaft gehen, wann wird es unethisch. War Hermann Oberth das? Diese Frage wird nicht beantwortet. Man muß sich seine eigene Meinung bilden. Dazu kann man das Buch lesen, aber ein großer Wurf ist es aus literarischer Sicht für mich nicht.

  5. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


  6. Cover des Buches Armstrong (ISBN: 9783314103483)
    Torben Kuhlmann

    Armstrong

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Blinkerbell182

    Torben Kuhlmann erzählt dem Leser in diesem beeindruckenden Bilderbuch die Geschichte der Maus Armstrong und wie diese den Weg zum Mond geschafft hat. Die Geschichte ist nicht nur schön geschrieben, sondern auch liebevoll und extrem detailiert illustriert.

    Nicht nur ich bin von diesem tollen Buch gefesselt und überaus begeistert, sondern auch meine Schulklasse, welche eine 1. Klasse einer Grundschule ist, war fasziniert und gefesselt. Das Buch hat zudem nicht nur alle Weltraumfans aus der Reserve gelockt, sondern die ganze Klasse zu Diskussionen angeregt. Absolut empfehlenswert!

  7. Cover des Buches Kalle Komet 1 (ISBN: 9783770700134)
    Susanne Glanzner

    Kalle Komet 1

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Sakuko

    Das Buch wurde mir für meinen 6-jährigen Sohn empfohlen, weil er abstruse Geschichten und Weltraum mag. 

    Ich muss zuerst sagen, dass das Buch nicht zum selbst-lesen gedacht ist. Die Schrift ist für ein Kinderbuch recht klein, was dadurch ausgeglichen wird, das es viele, oft halb- bis ganzseite Illustrationen gibt. Die Illustrationen sind übrigens das beste an dem ganzen Buch. Sie sind detailliert und pastell-bunt mit einem gewissen ätherischen Hauch.

    Die Geschichte selbst hingegen hindert sich meiner Meinung nach selbst, weil sie einfach viel zu detailliert geschrieben ist. Details bei einer Fantasygeschichte sind eigentlich kein Manko, aber ich meine, das dass Buch jede Handlung haarklein erzählt, und zwar immer wieder und wieder. Wie Kalle die Rakete vor Pauls Zimmer zum stehen bringt, die Luke der Rakete öffnet,  Pauls Fenster mit seiner Fernbedienung verschwinden lässt. Wie Paul aus dem Sessel auf steht, aus der Ratekete in sein Zimmer klettert. Wie Kalle das Fenster wieder erscheinen lässt, die Luke schließt, winkt und abfliegt. Stellt euch das ungefähr so vor, dann 4 mal für jedes Treffen, nicht nur beim ersten Mal. Und dann noch für jede andere Handlung.

    Ich weiss nicht, das Buch ist offensichtlich für etwas jüngere Kinder gedacht, der Protagonist ist ja auch erst 5 und vielleicht ist das Level an Detailtreue für manche Kinder verständlicher? Interessanter? Mein Sohn und ich fanden es eher langweilig und zäh. 

    Mein Sohn fand das Buch nach eigener Aussage trotzdem ganz nett, eher wegen der Bilder vermute ich, als der Geschichte wie erzählt. Er hat bei dem ganzen Vorlesen exakt einmal gelacht (bei der MARSCHmallow/MARSmallow Sache). Normalerweise lacht sich das Kind über den kleinsten Furz scheckig, also  war das eine echt schlechte Ausbeute, muss ich schon sagen. 

    Und das Buch versucht durchaus, witzig zu sein. Denke ich zumindest. Das Problem ist, das viele der Witze sich lesen wie das Drehbuch für eine Cartoonserie, sprich die Witze sind oft eher visueller Form, obwohl sie geschrieben sind. Das ist... irgendwie seltsam. Ein Beispiel "Sie fliegen an kleinen Monden, blinkenden Sternen und herrenlosen Eiswaffeln vorbei." Mancher mag das lustig finden, bei uns viel das einfach völlig auf die Nase.


    Hinzu kommt, das ich den Plot auch nicht besonders fand. Also, neben Kalle sammeln sich am Ende noch 3 weitere "Haupt"charaktere an, die aber letztendlich teilweise kaum was zur Geschichte beitragen (besonders All-Fred macht eigentlich fast nichts und ich hatte das Gefühl der ist nur dabei um diesen Wortwitz machen zu können, der beim Vorlesen eh komplett untergeht). Sie fliegen etwas durch die Gegend um das Orange vom Regenbogen wiederherzustellen, das Krissie aus verstehen kaputt gemacht hat bis nach ein paar Tagen ziellosen herumeierns Paul dann die rettende Idee hat. 

    Vielleicht existierten die Bilder ja vor der Geschichte und der Autor hat nur versucht, möglichst viele der Bilder in einer Geschichte unterzubringen? Das würde zumindest die Zusammenhanglosigkeit der Geschichte erklären.

    Was ich auch nicht gut fand, war, das Paul sich in Krissie verknallt. Das Kind ist 5, ich fand das eine völlig unpassende Aktion. Diese völlig verfrühte Romantisierung von Kindern muss echt nicht sein. Und es ist immer Junge/Mädchen. Halte ich gar nichts von.

  8. Cover des Buches James Bond - Moonraker (ISBN: 9783864250743)
    Ian Fleming

    James Bond - Moonraker

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kaiaiai
    Ich muss sagen, dass ich von diesem Bond-Roman enttäuscht bin. In der ersten Hälfte wirft Ian Flemming dem Leser die Bridge-Begriffe nur so um die Ohren, sodass es - selbst wenn man (wie ich) die Regeln von Bridge einigermaßen kennt - sehr unverständlich wird, was eigentlich vor sich geht. Spannung kommt dabei dann natürlich nicht auf.

    Für den Leser ist meiner Meinung nach auch recht schnell klar worum es geht, wenn man erfährt, dass der verdächtige Multimillionär allein für das neue Atomwaffenprojekt der Briten zuständig ist (sehr unglaubwürdig) und sich dafür ein Team aus 50 deutschen Arbeitern zusammengestellt hat...

    Wer sich jetzt die Story nicht einigermaßen zusammenreimen kann, der kann das Buch gerne lesen. Ansonsten würde ich davon abraten, da es sich nicht wirklich lohnt für das bisschen Spannung das übrig bleibt über 300 Seiten zu lesen.
  9. Cover des Buches Gottesdienst (ISBN: 9783453675537)
    Meg Gardiner

    Gottesdienst

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Evan Delaney hat ein unvorhergesehenes Wiedersehen mit ihrer Ex-Schwägerin Tabitha. Bei einer Demonstration einer Sekte auf einer Beerdigung ist diese ganz groß mit dabei. Evan gefriert das Blut. Was will Tabitha hier? Vor acht Monaten hat sie ihren Mann und Evans Bruder Brian sitzengelassen, nicht mal ihren fünfjährigen Sohn Luke hat sie mitgenommen. Seither ist Luke bei Evan, weil ihr Bruder Brian auf dem Marinestützpunkt arbeitet. Will Tabitha Luke?
    Der Kampf um Luke und die Sekte geht los.

    Ein spannender Auftakt in die Welt von Evan Delaney. Mir hat das Buch ganz gut gefallen.

  10. Cover des Buches Das zweite Gedächtnis (ISBN: 9783404175758)
    Ken Follett

    Das zweite Gedächtnis

     (445)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Der Roman ist in dem typischen Follett Stil geschrieben. Der Autor kann einfach gut erzählen. Es ist ein Spionagethriller, womit ich eigentlich nicht gerechnet habe, da ich die Kurzbeschreibung des Inhalts nur kurz überflogen habe.   Spionagethriller sind nicht wirklich meins. Doch dieser hat mir gut gefallen. Vor allem da im Vordergrund ein Mann stand, der sein Gedächtnis verloren hat, und herauszufinden versuchte, wer er ist, und was in seinem Leben vorgefallen ist. Das fand ich sehr spannend. Die Handlungszeit 1958 - die Zeit des Kalten Krieges, wurde hervorragend wiedergegeben, sehr authentisch. Wie auch die Charaktere des Romans. Leider war die Handlung recht vorhersehbar, auch wenn es überraschende Wendungen gab. Alles in allem eine gute Unterhaltung.

  11. Cover des Buches Die kleine Rakete L.U.1.7.6 (ISBN: 9783966984966)
    Nadja Klinger

    Die kleine Rakete L.U.1.7.6

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Sabse86

    Amüsante Geschichte, die Kindern, die gerne größer/älter/anders wären, Mut machen kann.

    Nebenbei wird etwas Wissen über Planeten und das Weltall vermittelt.

    Allerdings war meiner Tochter das Buch nicht fesselnd genug, ich musste es alleine zu Ende lesen.

  12. Cover des Buches Die Mars-Chroniken (ISBN: 9783257607505)
    Ray Bradbury

    Die Mars-Chroniken

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Jules_Verne

    Der Mars und die futuristische Technologie passen in die Zukunft und beziehen die Raumfahrt ein, aber Bradbury ist Literat und verwendet einen schönen harmonischen Schreibstil.

    Der Mars könnte auch eine andere Dimension oder das Feenland sein, es spielt keine Rolle, Bradbury hat eine alternative Realität erfunden, um das psychologische Ethos zu erforschen. Wenn Heinlein der Science-Fiction-Ideologe / Soziologe und Clarke der Science-Fiction-Anthropologe und Asimov der Science-Fiction-Theologe ist, dann ist Bradbury der Science-Fiction-Psychologe.

    Aber es besteht kein Zweifel, dass dies mehr Fantasie ist als SF; Bradbury kitzelt und schmeichelt und schreitet spielerisch durch alle Technologien und geht direkt zu einer spirituelleren, psychologischeren Erzählung über - einer traumhaften, absurden Stimme, einer flüsternden Beschwörung.

    Martian Chronicles ist ein chronologischer Satz von Kurzgeschichten, die um das Thema der Kolonisation des Mars herum zusammengebunden sind, aber es geht eigentlich um die menschliche Psyche und eine Studie darüber, was das Beste und Schlimmste an uns ist.

  13. Cover des Buches Alex Rider, Band 6: Ark Angel (ISBN: 9783473585274)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 6: Ark Angel

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Noch während Alex Rider sich im Krankenhaus von seiner Schussverletzung erholt, wird er direkt in das nächste Abenteuer verwickelt. Er bekommt mit, wie sein Zimmernachbar, der 14-Jährige Milliardärssohn Paul Drevin entführt werden soll und gibt sich kurzerhand für ihn aus. Und plötzlich findet er sich wieder in einer Welt von Luxus, Protz - und Lebensgefahr. Und dann ist da auch noch das Weltraumhotelsprojekt Ark Angel, geleitet von Pauls Vater, mit dem auch etwas nicht so ganz zu stimmen scheint...


    Mit 14 Jahren war Alex Rider meine liebste Buchreihe. Jetzt mit 18 lese ich die Bücher noch einmal und kann sagen: Ja, das Buch ist unrealistisch, definitiv. Gerade das Ende erscheint einem sehr weit hergeholt. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, ist das Buch sehr actionreich und lässt sich gut lesen. Es ist für Jugendliche geschrieben, das merkt man definitiv. Aber für den Nostalgie-Faktor kann ich es immer wieder lesen, ohne mich zu langweilen. Dennoch muss ich sagen, die anderen Bücher der Reihe gefallen mir besser. Es dauert bis die Geschichte nach dem ersten Hochpunkt wieder richtig an Fahrt aufnimmt. Und dafür, dass sich die Erzählung dann so lange aufbaut, wird der Höhepunkt für meinen Geschmack zu kurz und zu unspektakulär abgehandelt. 


    Ich finde es also spannend und es macht mir Spaß, das Buch zu lesen, aber ich würde es definitiv nicht als meinen liebsten Alex Rider bezeichnen.

  14. Cover des Buches Unser Leben dort (ISBN: 9781503944718)
    Hugh Howey

    Unser Leben dort

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Krieg um den Mond (ISBN: 9783743101647)
    Klaus Seibel

    Krieg um den Mond

     (14)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der Roman lässt sich nicht in das SF-Genre pressen, da es überwiegend darum geht, wer die auf dem Mond gefundene Schraube bergen darf. Es bricht sogar ein Cyberkrieg aus, die USA und China stehen sich unversöhnlich gegenüber. Fast ist man geneigt Parallelen zur aktuellen Situation zu ziehen. Insgesamt eine spannende Geschichte, die erst ganz zum Schluss richtig wissenschaftlich wird. Dann aber mit Wucht und einer sensationellen Entdeckung. Leider wird dann trotz relativ eigenständiger Geschichte auf die Fortsetzung verwiesen, und viele weitere folgen...
  16. Cover des Buches Sämtliche Märchen und Erzählungen (ISBN: B003K074FG)
    Oscar Wilde

    Sämtliche Märchen und Erzählungen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Veraguth

    Kurze, in wundervoller Sprache verfasste Geschichten und Fabeln aus dem relativ kleinen Fundus eines Weltliteraten, dessen Werk durch Bildsymbolik und Anspielungen sowohl Kinder als auch Erwachsene auf verschiedene Weise anspricht.

    Vom Anprangern von Missständen in der Gesellschaft des ausklingenden 19 Jahrhunderts über rein fantastische Erzählungen ohne konkreten Bezug, deren Eleganz und Schönheit beeindruckt, über Studien menschlicher Eigenschaften reicht der Reigen dieser Geschichtenauswahl. Allein die Rückschlüsse, die sich dem Leser über die Gesellschaft dieser Epoche, die Bigotterie und Ignoranz angesichts der proportional zur industriell anwachsenden Verelendung der Bevölkerung, ziehen lassen, lohnen die Lektüre. Doch darüber hinaus wird man mit einprägsamen Bildern, Metaphern und den sich immer wieder neu manifestierenden, überzeichneten Stereotypen von Gut und Böse konfrontiert, deren Zeitlosigkeit immer Garanten für Nachdenklichkeit und Anlass zur Bestandsaufnahme und Verinnerlichung  des aktuellen Weltgeschehens sein können.

    Mitunter kranken in die Jahre gekommene Bücher ja an antiquierter, umständlicher Sprache und verschließen sich in all ihrer Pracht dadurch leider einer Lektüre der aktuellen Lesergeneration, wenn eine Neuübersetzung von Seiten des Verlags als finanziell nicht amortisierungswahrscheinlich erachtet wird. Umso bemerkenswerter, wie vom Bezug her mitunter aktuell und in seinem Stil zeitlos und eindringlich es Wilde gelungen ist, diese wunderbaren kleinen Geschichtsperlen in solche vollendeter Verpackung anzufertigen, dass ihr erneutes Entfalten auch heute keinerlei Konkurrenz zu scheuen braucht.

  17. Cover des Buches Von der Erde zum Mond (ISBN: 9783846099841)
    Jules Verne

    Von der Erde zum Mond

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Loly

    Der Bürgerkrieg ist vorbei und die Mitglieder des Gun-Clubs fragen sich, was sie nun mit ihrem Leben anfangen sollen. Sie langweilen sich, bis Präsident Barbicane einen Vortrag über eine, von ihm geplante, Unternehmung hält. Er hat vor ein Projektil auf den Mond zu schießen und bereits einige Vorbereitungen getroffen. Die einzige Frage, die sich noch stellt ist: „Wie soll das funktionieren?“.

     


    Von der Erde zum Mond ist das erste Buch, das ich von Jules Verne gelesen habe und es wird nicht das letzte sein. Ich bin komplett begeistert von seinem Schreibstil und seinem offensichtlichen Intellekt. Sein Werk ist eine Mischung aus Abenteuer-Roman, Dystopie und  Sachbuch; eine Mischung, bei der ich nie gedacht hätte, dass sie so gut sein könnte.

    Der wissenschaftliche Aspekt scheint an manchen Stellen primitiv, doch bedenkt man die Zeit, zu der Jules Verne das Buch geschrieben hat, erkennt man den Visionär in seinen Worten. Sein Schreibstil lässt sich flüssig lesen, obwohl er Worte nutzt, die nicht mehr im heutigen Sprachgebrauch vertreten sind. Schritt für Schritt und sehr detailliert, beschreibt er das Vorgehen des Gun-Clubs und widerlegt auch einige Bedenken der geplanten Unternehmung.

    Wie schon gesagt, bin ich sehr beeindruckt von Jules Vernes Wissensstand zu dem Zeitpunkt. Vieles entspricht dem, was uns bekannt ist, aber er stellte auch andere interessante Theorien auf, die zwar nach heutigem Stand widerlegt sind, jedoch bedeutende Fragen aufwerfen. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich eine Zeitreise gemacht und mich sehr über die schönen Illustrationen im Buch gefreut.

    Auch die Charaktere wurden von Jules Verne mit Bedacht gestaltet und jedem ein liebenswertes Merkmal geschenkt. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonisten und auch die des Antagonisten. Sie haben sich Herausforderungen gestellt, Niederlagen weggesteckt und Kompromisse gefunden.

    Die Darstellung des menschlichen Miteinanders ist äußerst realitätsnah und kann mit der heutigen gesellschaftlichen Situation verglichen werden.

    Von der Erde zum Mond ist eine hundertprozentige Empfehlung an alle, die an Raumfahrten und der damit verbundenen Arbeit interessiert sind, auch wenn Jules Vernes Worte nicht mehr ganz der Realität entsprechen.

  18. Cover des Buches Rocket Boys. Roman einer Jugend. (ISBN: 9783959671576)
    Homer Hickam

    Rocket Boys. Roman einer Jugend.

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Homer Hadley Hickham jr. wurde am 19. Februar 1943 in Coalwood, West Virginia, USA geboren. Im Alter von 15 Jahren begann er gemeinsam mit seinen Freunden Raketen zu bauen und zu testen. Für seine Ergebnisse und wissenschaftliche Vorgehensweise gewann er 1960 bei der Nationalen Wissenschaftswoche eine goldene und eine silberne Medaille auf dem Gebiet der Antriebstechnik.
    Nach der Highschool besuchte er das College und wurde Ingenieur. 1964 ging er zum Militär und 1967/68 kämpfte er im Vietnamkrieg. Danach arbeitete Hickham weiter für das Militär als Ingenieur.
    1981 erfüllte sich sein großer Traum, er begann bei der NASA zu arbeiten.
    Mit dem Schreiben begann Hickham nach seiner Rückkehr aus Vietnam. Zunächst schrieb er nur Geschichten für Magazine. Sein erstes Buch erschien 1989.
    Rocket Boys, die Geschichte seiner Jugend, erschien 1998 und wurde zum Bestseller. das Buch wurde 1999 verfilmt und kam mit dem Titel October Sky (einem Anagramm von Rocket Boys) in die Kinos.

    Inhalt (Klappentext):
    Sonny Hickham weiß ganz genau, dass ihm und seinen Freunden in dem verstaubten Bergarbeiternest Coalwood keine rosige Zukunft bevorsteht - nur sein Vater, der die Mine verwaltet und ihr mehr Zeit schenkt als seiner Familie, will nichts davon hören. Wie jeder hier soll auch sein Sohn untertage arbeiten. Doch als Sonny den ersten Satelliten Sputnik über die Stadt fliegen sieht, ändert sich das alles. Mit seinen Freunden gründet er die "Rocket Boys" um eine Rakete zu bauen und die Chance zu ergreifen, dem niedergehenden Coalwood den Rücken zu kehren. Dabei entdeckt jeder von ihnen seine eigene Wahrheit: über die mitreißende Kraft großer Ziele, über die Liebe, über innere und äußere Widerstände.

    Es ist ein wirkliches schönes Buch. Es erzählt die Geschichte einer Jugend in einer Kleinstadt, von Freundschaft und dem Mut, für seine Träume und Ziele, auch gegen Widerstände, zu arbeiten.
    Man erfährt viel über den Alltag der 50er Jahre in der Provinz der USA und über den Zusammenhalt in der Gemeinde.
    Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet, wie überhaupt die ganze Geschichte zeigt, wie verbunden sich der Autor mit seiner Heimat fühlt. Es handelt sich um ein Zeitzeugnis aus einer kleineren Perspektive, optimistisch, humorvoll und berührend.
    Auch der Film "October Sky", der auf diesem Buch basiert, ist sehr sehenswert.

    Fazit: Ein optimistisches Buch, das zeigt, dass es sich lohnt für seine Träume zu arbeiten.
  19. Cover des Buches Das XXL-Entdecker-Set – Weltraum: Mit 10 Modellen zum Selberbauen, Sachbuch, Experimenten und cooler Rakete (ISBN: 9783960934080)
    Rob Colson

    Das XXL-Entdecker-Set – Weltraum: Mit 10 Modellen zum Selberbauen, Sachbuch, Experimenten und cooler Rakete

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Entdecke den Weltraum! Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Abenteuer Reise durch das Universum:

    - Erde und Mond sowie Mondphasen

    - Sonnensystem

    - Sternenbilder

    - Raketen, Satelliten und Raumsonden

    Weltraummodelle (dreistufige Rakete, Planeten, Raumsonde usw.) und Experimente laden ein zum Nachbauen und Mitmachen.

    Wichtige Fachbegriffe werden im Glossar erklärt.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahre (ggf. Hilfe beim Basteln und Experimentieren erforderlich)


    Mein Eindruck:

    Bevor wir uns dem Buch gewidmet haben, wurden zuallererst die Materialien für die Modelle inspiziert.

    Aus der Schachtel wird mit Hilfe der darin befindlichen Schublade eine Startrampe für die Rakete. Auf insgesamt 16 Bögen aus dünnem Karton sind die vorgestanzten Teile für die Modelle (Planeten, Rakete, Satellit, Raumsonde, uvm.) verteilt. Da rückseitig beziffert, findet man sich schnell zurecht und die Teile sind leicht herauszulösen.

    Der Aufbau der Rakete war - wegen der vielen Rundungen - für das Kind alleine nicht zu schaffen und wir haben lange gebraucht (und viel Kleber genutzt) bis sie endlich fertig war. Leider knickt das Papier immer wieder an der falschen Stelle oder die zusammengesteckten Teile springen sogleich wieder auseinander. Nun ziert eine windschiefe Rakete die Abschussrampe, aber der kleine Weltraumforscher ist trotzdem stolz auf seine Baukunst.

    An das Erde-Modell haben wir uns noch nicht herangetraut. Dagegen sind die Planeten fix zusammen gesteckt.

    Die Modelle dienen der Anschauung und sind nicht fürs Spielen konzipiert. 

    Die Bastelanleitung ist zwar mit kleinen Zeichnungen ergänzt, aber auch hier kann es sein, dass die kleinen Weltraumforscher Hilfe brauchen.

    Das beiliegende Buch ist wie eine Reise durch das Weltall gegliedert und Basteln, Experimentieren und Sachwissen wechseln sich ab.

    Die Experimente sind altersgerecht und können teilweise schon alleine vom kleinen Entdecker durchgeführt werden. Beispielsweise werden die Mondphasen mithilfe von Oreo-Keksen nachgebaut und erklärt oder Mithilfe eines Luftballons die Ausdehnung des Universums erläutert.

    Das Set bietet eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Möglichkeit an Regentagen gemeinsam den Weltraum zu erforschen. 


    Fazit:

    Lehrreiches Sachbuch mit anschaulich und kindgerechten Erklärungen rund um das Thema "Weltraum".

    Zusätzlich kann das Gelesene dank zehn Experimenten vertieft werden.

    Die Anleitungen könnten detaillierter sein und die Bastelbögen aus dickerem Papier. Obwohl die Modellteile nur zusammen gesteckt werden sollen, musste viel Kleber beim fixieren helfen.

    Ein fantasisches Abenteuer für Mädchen und Jungen und für für Groß und Klein!


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Das XXL-Entdecker-Set – Weltraum: Mit 10 Modellen zum Selberbauen, Sachbuch, Experimenten und cooler Rakete" aus dem Jahr 2019


  20. Cover des Buches Andy und Marwa (ISBN: 9783570305430)
    Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Todenhöfer berichtet über zwei Menschen, die beide nicht unterschiedlicher von ihrer Herkunft her nicht sein könnten, und dennoch gleiche Wünsche und Ziele für sich und ihre Familie haben. Am 7. April 2003 endet ihr bisheriges Leben auf brutalste Weise. Der Autor erzählt uns parallel die Lebensgeschichte der beiden und zitiert zwischendurch immer wieder die zynischen Reden von George W. Bush. Den Forderungen, die Todenhöfer aus dem Ganzen abgeleitet, kann selbstverständlich nur absolut zugestimmt werden, daß diese beachtet werden, muß man aber leider bezweifeln.
  21. Cover des Buches Tom, der kleine Astronaut (ISBN: 9783737354110)
    Barbara Scholz

    Tom, der kleine Astronaut

     (4)
    Aktuelle Rezension von: CorniHolmes
    Ich liebe die Illustrationen von Barbara Scholz. Für mich war daher ihr Bilderbuch „Tom, der kleine Astronaut“ ein absolutes Muss gewesen. Ich sammle schöne Bilderbücher und bei diesem hier war mir schon nach dem ersten Blick aufs Cover klar, dass Tom in mein Bücherregal einziehen darf.

    Wie wohl jeder kleine Astronaut, so träumt auch Tom davon, mit einem Raumschiff ins Weltall zu fliegen. Dieses ist auch an nur einem Tag gebaut, schließlich ist der kleine Tom ein richtig guter und geschickter Handwerker. Auch ist er auf seine Reise bestens vorbereitet. Für einen Flug ins Weltall braucht man ganz dringend eine Besatzung und auch einige andere wichtige Dinge wie eine Zahnbürste, Toilettenpapier, ein Fernglas oder eine Unterhose. Diese und noch so einiges mehr werden sicher im Koffer verstaut. Tom weiß schließlich ganz genau, was man so alles für das Weltall braucht. Und wenn er mal nicht weiter weiß, dann findet er bestimmt in seinem „Handbuch der Raumfahrt“ die rettende Lösung. Und dann geht es auch schon los. Pfeilschnell saust Toms Raumschiff ins All. Dort kennt sich Tom bestens aus, aber selbst er entdeckt während seiner Reise neue Planeten. Auf einem treffen er und seine Besatzung auf ganz merkwürdige Wesen, die aber sehr freundlich sind. Es kann allerdings auch mal gefährlich im Weltraum werden. Aber selbst dann weiß Tom, was zu tun ist. Nach einer sanften Bruchlandung zu Hause, widmet er sich gleich schon der nächsten tollen Idee, die ihm sicher ebenfalls ein spannendes Abenteuer bescheren wird.

    Was für eine süße Geschichte. Ich war bereits von der wunderschönen farbigen Doppelseite im Einband hellauf begeistert. Diese zeigt den Weltraum, in welchem Tom mit seinem Raumschiff herumdüst. Nach so einem tollen Empfang war ich auf die weiteren Illustrationen schon sehr gespannt.

    Von denen gibt es auch jede Menge. Das Buch lebt von den Bildern, Text gibt es nur sehr wenig. Auf einer Doppelseite befinden sich höchstens zwei Sätze. Und auch diese begleiten die Geschichte nur, erzählt wird diese eindeutig von den vielen wundervollen Bildern von Barbara Scholz.
    Die Illustrationen sind herrlich detailreich und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Das Anschauen und Durchblättern wird hier definitiv nie langweilig werden und ganz besonders Kinder werden hier sehr viel Freude haben. Wobei auch ich als Erwachsene gar nicht genug von dieser niedlichen Bildergeschichte bekommen konnte.

    Mit Tom und seiner Besatzung dürfen wir ein sehr fantasievolles und aufregendes Abenteuer im Weltraum erleben. Für Jungen ist dieses zauberhafte Buch ganz besonders zu empfehlen. Schließlich träumt doch wohl fast jeder kleine Junge einmal in seinem Leben davon, mit einem Raumschiff ins Weltall zu fliegen und ferne Planeten zu entdecken, oder? Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass auch Mädchen „Tom, der kleine Astronaut“ sehr gut gefallen wird.

    Es gibt hier einfach so viel Tolles zu entdecken und dadurch, dass die Geschichte überwiegend in Bildern erzählt wird, wird die Phantasie der Kinder sehr angeregt und vermutlich wird so manches Kind sofort die große Lust verspüren, selbst etwas Kreatives zu basteln, um ein ebenso cooles Abenteuer wie Tom zu erleben. Ob Raumschiff, Rennauto, U-Boot oder vielleicht sogar ein Märchenschloss, wer weiß? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und anhand Tom kann man ja sehen, was schon ganz kleine Kinder zustande bringen und wie viel Spaß man dabei haben kann.

    Ich kann dieses wundervolle Bilderbuch absolut empfehlen! Das schöne hier ist auch, dass Kinder sich das Buch ganz alleine anschauen und verstehen können. Die Bilder sind sogar oft comicartig gezeichnet, sodass es einem wirklich überhaupt nicht schwer fällt, der Geschichte ganz ohne Text zu folgen.

    Fazit: Barbara Scholz ist ein großartiges Bilderbuch gelungen, welches ich mir noch öfters anschauen werde und welches auf jeden Fall in meine Sammlung einziehen darf. „Tom, der kleine Astronaut“ erzählt eine total niedliche, sehr phantasievolle und wunderschöne Geschichte, die von den vielen farbigen Bildern erzählt wird und die uns Leser in eine wundervolle Abenteuerwelt entführt. Ich kann das Buch sehr empfehlen und gebe volle von 5 von 5 Sternen!
  22. Cover des Buches Das zweite Gedächtnis (ISBN: 9783939606420)
    Ken Follett

    Das zweite Gedächtnis

     (28)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Als Luke mit pochendem Schädel und ohne Erinnerungen wach wird, ahnt er noch nicht, dass er Teil einer groß angelegten Verschleierung ist. Auf der Suche nach sich selbst und denjenigen, die ihn in diese Lage befördert haben, stößt er auf zahlreiche Hindernisse, aber auch auf Hinweise, die nichts Gutes verheißen. Luke muss abwägen wem er vertrauen kann und wem nicht, denn noch immer steht er unter Beobachtung und soll unter Kontrolle gehalten werden…

    Dem Hörer ist auch ohne Kenntnis der Inhaltsangabe schnell klar, dass Luke im Zusammenhang mit Raketenwissenschaft steht und einen eklatanten Fund gemacht haben muss, der ihm augenscheinlich zum Verhängnis wird. Doch worum es sich dabei handelt, bleibt zumindest so lange unergründlich, bis er selbst langsam aber sicher hinter seine Identität kommt. Allerdings häufen sich dann gleich die nächsten Fragen. Zwar bekommt man als Hörer von Anfang an ein wenig mehr mit und besitzt entsprechende Informationen den Täterkreis betreffend, nichtsdestotrotz wird ein Netz gesponnen, das zunächst mehr Verwirrung stiftet als dass es Verbindungen liefert.

    Auf Grund diverser Rückblenden ergeben sich interessante Querverweise auf zwischenmenschliche Beziehungen, die durchaus auch für die Handlung als solche relevant sein können. Immer tiefer begibt man sich so in ein Konstrukt, das spannend und informativ zugleich daher kommt. Anfängliches Zögern mag sich mitunter ob der Thematik einstellen, wird aber schnell zerstreut, nicht zuletzt durch die Sprecherleistung Frank Glaubrechts. Man fühlt sich gut aufgehoben, mitgenommen und mit der Zeit immer mehr mit der Materie vertraut, zu der man im Regelfall zuvor keinen großartigen Bezug hatte.

    Ken Follett, den man generell eher mit monumentalen historischen Werken in Verbindung bringt, zeigt, dass er auch nicht so weit zurückliegender Geschichte sowie spannender Erzählweisen gewachsen ist.

  23. Cover des Buches Hör mal (Soundbuch): Tolle Fahrzeuge (ISBN: 9783551250551)
    Christian Zimmer

    Hör mal (Soundbuch): Tolle Fahrzeuge

     (3)
    Aktuelle Rezension von: SilkeundIngo

    Unsere Tochter liebt die Bücher der "Hör mal Reihe" und das selbständige Entdecken der Geräusche. Hier sind es zum Beispiel Geräusche einer Pferdekutsche, Rakete, Betonmischer, Skateboard und Rennwagen. Die Auswahl der Geräusche fanden wir in Bezug auf das Thema "Tolle Fahrzeuge" weniger gelungen.

    Die lebensnahen Illustrationen sind kindgerecht gestaltet und laden zum selbständigen Entdecken ein. Die kurzen Texte geben wissenswertes und spannendes weiter.

  24. Cover des Buches Erklär mir, was Sterne sind (ISBN: 9781782328872)
    Katie Daynes

    Erklär mir, was Sterne sind

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Shaaniel

    🌠🌌Rezensionsexemplar🌌🌠
    (unbezahlte Werbung)
    -Usborne Verlag-

    🌠🌌🌟Erklär mir, was Sterne sind🌟🌌🌠

    Autorin: Katie Daynes
    Illustrator: Marta Álvarez Miguéns
    Übersetzerin: Suzy Dittmar
    Verlag: Usborne Verlag
    Preis: 9,95€, Gebundenes Papp-Buch
    Seiten: 12 Seiten
    ISBN: 978-1782328872
    Alter: ab 3 Jahren
    Erscheinungsdatum: 31. August 2018

    5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

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    Inhaltsangabe:
    Entnommen von: www.usborne.de
    Was sind Sterne? Wie viele gibt es? Und ist unsere Sonne auch ein Stern? Dieses Buch erklärt mithilfe von 35 Klappen einfach und anschaulich, was kleine Kinder über Sterne wissen wollen.
    ⭐🌠🌟🌚🌌🌃⭐🌠🌟🌚🌌🌃⭐🌠🌟🌚🌌🌃⭐🌠
    Weitere Informationen:
    https://www.usborne.de/usborne-verlag-buecher/katalog/produkt/5/13353/erklaer-mir-was-sterne-sind/
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    Hallo ihr Süßen💕
    Dieses Klappen Bilderbuch, ist für die kleinsten Leser unter und gedacht, jedes Kind wird hier vieles entdecken und Erforschen könne. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen der Geschichte und beim öffnen der einzelnen Klappen und auch als Erwachsener, kann man hier noch so einiges Lernen! "Was sind Sterne?", das ist die Leitfrage dies kleinen Büchleins und durch viele Klappen und kurzen Informativen Texten, können die Kinder dies spielerisch entdecken und Erforschen. Es ist zwar ab 3 Jahren, aber ich finde dafür enthält es verdammt viele interessante Informationen und schon alleine das Suchen und Öffnen der einzelnen Klappen macht unglaublich viel Spaß! Eine große empfehlung! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel

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