Bücher mit dem Tag "raketen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raketen" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Der Glückliche Prinz und andere Märchen (ISBN: 9783150193884)

    Der Glückliche Prinz und andere Märchen

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Ein Schwälberich, der einem Prinzen dient und Gutes tut. Ein Feuerwerk der anderen Art. Eine Nachtigall, die alles für die vermeintlich wahre Liebe, aufgibt. Ein selbstsüchtiger Riese, der die Kinder aus seinem Garten sperrt und dafür Frühling, Sommer und Herbst aus seinem Leben ausschließt. Und ganz viel christliche Weisheiten. Das sind die Zutaten die Oscar Wilde in seinen Märchen und seiner Prosa verarbeitet. Und das gelingt ihm sehr gut.

    Wildes Märchen berühren, sind poetisch und haben moralischen Wert und sind manchmal auch bitter böse. Besonders die Sprache hat es mir angetan - und da ziehe ich meinen imaginären Hut vor Übersetzer Ernst Sander... Schwälberich - hach was für ein schönes, poetisches Wort. Und auch inhaltlich kann mich Wilde abholen, immer wieder lässt er kleine christliche Weisheiten einfließen - die ich zugeben nur aus der Kunst kenne - aber die er gekonnt platziert, so dass sie ihre Wirkung nicht verfehlen. Mir gefiel dies sehr gut und daher kann ich nur meine vollste Leseempfehlung aussprechen.

    Fazit: Der glückliche Prinz hat auch mich beglückt. Lesenswert.
  2. Cover des Buches Rocket Boys. Roman einer Jugend. (ISBN: 9783959673006)
    Homer Hickam

    Rocket Boys. Roman einer Jugend.

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Homer Hadley Hickham jr. wurde am 19. Februar 1943 in Coalwood, West Virginia, USA geboren. Im Alter von 15 Jahren begann er gemeinsam mit seinen Freunden Raketen zu bauen und zu testen. Für seine Ergebnisse und wissenschaftliche Vorgehensweise gewann er 1960 bei der Nationalen Wissenschaftswoche eine goldene und eine silberne Medaille auf dem Gebiet der Antriebstechnik.
    Nach der Highschool besuchte er das College und wurde Ingenieur. 1964 ging er zum Militär und 1967/68 kämpfte er im Vietnamkrieg. Danach arbeitete Hickham weiter für das Militär als Ingenieur.
    1981 erfüllte sich sein großer Traum, er begann bei der NASA zu arbeiten.
    Mit dem Schreiben begann Hickham nach seiner Rückkehr aus Vietnam. Zunächst schrieb er nur Geschichten für Magazine. Sein erstes Buch erschien 1989.
    Rocket Boys, die Geschichte seiner Jugend, erschien 1998 und wurde zum Bestseller. das Buch wurde 1999 verfilmt und kam mit dem Titel October Sky (einem Anagramm von Rocket Boys) in die Kinos.

    Inhalt (Klappentext):
    Sonny Hickham weiß ganz genau, dass ihm und seinen Freunden in dem verstaubten Bergarbeiternest Coalwood keine rosige Zukunft bevorsteht - nur sein Vater, der die Mine verwaltet und ihr mehr Zeit schenkt als seiner Familie, will nichts davon hören. Wie jeder hier soll auch sein Sohn untertage arbeiten. Doch als Sonny den ersten Satelliten Sputnik über die Stadt fliegen sieht, ändert sich das alles. Mit seinen Freunden gründet er die "Rocket Boys" um eine Rakete zu bauen und die Chance zu ergreifen, dem niedergehenden Coalwood den Rücken zu kehren. Dabei entdeckt jeder von ihnen seine eigene Wahrheit: über die mitreißende Kraft großer Ziele, über die Liebe, über innere und äußere Widerstände.

    Es ist ein wirkliches schönes Buch. Es erzählt die Geschichte einer Jugend in einer Kleinstadt, von Freundschaft und dem Mut, für seine Träume und Ziele, auch gegen Widerstände, zu arbeiten.
    Man erfährt viel über den Alltag der 50er Jahre in der Provinz der USA und über den Zusammenhalt in der Gemeinde.
    Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet, wie überhaupt die ganze Geschichte zeigt, wie verbunden sich der Autor mit seiner Heimat fühlt. Es handelt sich um ein Zeitzeugnis aus einer kleineren Perspektive, optimistisch, humorvoll und berührend.
    Auch der Film "October Sky", der auf diesem Buch basiert, ist sehr sehenswert.

    Fazit: Ein optimistisches Buch, das zeigt, dass es sich lohnt für seine Träume zu arbeiten.
  3. Cover des Buches LoveStar (ISBN: 9783847900573)
    Andri Snaer Magnason

    LoveStar

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Lovestar von Andri Snær Magnason aus dem #eichbornverlag 

    🚀

    Meinen Leseeindruck beschreibt das Wort ABGEFAHREN am Besten

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    Das Genre möchte ich gar nicht genau einordnen.

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    Der Autor beschreibt eine alternative Welt. Mit einer Firma, die es der Menschheit ermöglicht ohne Kabel oder ohne Endgeräte zu kommunizieren. Per Schallwellen und das direkt. Diese Geschichte wird einfach extrem weiter gesponnen. Was wäre wenn, was würde dann passieren, was ist möglich, was sind die Folgen. Liest sich alles „abgefahren“ aber ist es wirklich soweit hergeholt?

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    Ein anderer Zweig dieser weltweiten Firma kümmert sich um Bestattungen im Weltall. Aber es geht viel weiter… wie kann ein bestimmtes Marketing unsere Meinung verändern, unsere Ansichten und unsere Traditionen.

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    Genial, auf was für Ideen der Autor gekommen ist. Irre zu lesen. Aber auch abgefahren und merkwürdig.

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    Das Buch lässt mich verwirrt zurück. 

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    Fand ich die Geschichte nun irre und verrückt oder irre gut? Hat mich die Fantasie des Autors beeindruckt - ja! Fand ich seinen Schreibstil angenehm - nicht immer. Bin ich verwirrt? Leicht ja 😅

    .

    Das Buch kannst man nicht empfehlen, da muss jeder alleine durch und gucken was passiert. Verrückt, oder?

  4. Cover des Buches Das zweite Gedächtnis (ISBN: 9783785754917)
    Ken Follett

    Das zweite Gedächtnis

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als Luke mit pochendem Schädel und ohne Erinnerungen wach wird, ahnt er noch nicht, dass er Teil einer groß angelegten Verschleierung ist. Auf der Suche nach sich selbst und denjenigen, die ihn in diese Lage befördert haben, stößt er auf zahlreiche Hindernisse, aber auch auf Hinweise, die nichts Gutes verheißen. Luke muss abwägen wem er vertrauen kann und wem nicht, denn noch immer steht er unter Beobachtung und soll unter Kontrolle gehalten werden…

    Dem Hörer ist auch ohne Kenntnis der Inhaltsangabe schnell klar, dass Luke im Zusammenhang mit Raketenwissenschaft steht und einen eklatanten Fund gemacht haben muss, der ihm augenscheinlich zum Verhängnis wird. Doch worum es sich dabei handelt, bleibt zumindest so lange unergründlich, bis er selbst langsam aber sicher hinter seine Identität kommt. Allerdings häufen sich dann gleich die nächsten Fragen. Zwar bekommt man als Hörer von Anfang an ein wenig mehr mit und besitzt entsprechende Informationen den Täterkreis betreffend, nichtsdestotrotz wird ein Netz gesponnen, das zunächst mehr Verwirrung stiftet als dass es Verbindungen liefert.

    Auf Grund diverser Rückblenden ergeben sich interessante Querverweise auf zwischenmenschliche Beziehungen, die durchaus auch für die Handlung als solche relevant sein können. Immer tiefer begibt man sich so in ein Konstrukt, das spannend und informativ zugleich daher kommt. Anfängliches Zögern mag sich mitunter ob der Thematik einstellen, wird aber schnell zerstreut, nicht zuletzt durch die Sprecherleistung Frank Glaubrechts. Man fühlt sich gut aufgehoben, mitgenommen und mit der Zeit immer mehr mit der Materie vertraut, zu der man im Regelfall zuvor keinen großartigen Bezug hatte.

    Ken Follett, den man generell eher mit monumentalen historischen Werken in Verbindung bringt, zeigt, dass er auch nicht so weit zurückliegender Geschichte sowie spannender Erzählweisen gewachsen ist.

  5. Cover des Buches Moonglow (ISBN: 9783462053463)
    Michael Chabon

    Moonglow

    (30)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Moonglow" erzählt eine relativ simple, überschaubare Lebensgeschichte, und zwar diejenige von Michael Chabons Grandpa, von diesem mehr oder weniger selbst berichtet am Sterbebett, in der Woche vor dem eigenen Tod. Zuvor war dieser Großvater ein eher wortkarger Mensch, nachdenklich, pragmatisch, sehr moralisch, eigenbrötlerisch, originell, unerwartet empathisch - und fraglos liebenswert. Um die Episoden aus diesem langen, aber überhaupt nicht übermäßig ereignisreichen Leben etwas attraktiver zu gestalten, verflechtet Chabon sie mit etwas Jetztzeitgeschehen, einigem an Reflexion über die eigene Kindheit, und außerdem verschiebt er ständig die Zeitebenen. Das ist geschickt gemacht und erfüllt seinen Zweck, aber dennoch bleibt am Ende eine gewisse Unzufriedenheit.
    Dabei stimmen alle Komponenten. Der Großvater war während des Zweiten Weltkriegs in einer Art Spezialeinheit, die lohnendes Material und lohnende Menschen hinter den Frontlinien ausmachen und den Geheimdiensten überantworten sollte. Er war rund um das Kriegsende auf der Jagd nach Wernher von Braun, der tatsächlich von den Amerikanern gefasst, rehabilitiert und an prominenter Position im späteren Raumfahrtprogramm eingesetzt wurde, wo er für die Saturn V-Rakete verantwortlich zeichnete, die die ersten Menschen zum Mond gebracht hat. Von Braun verkörpert den moralischen Antagonisten in diesem Roman - und begegnet Chabons Großvater auch physisch. 


    Nach dem Krieg verfiel der Großvater einer mysteriösen, bezaubernden Frau, die er ehelichte und die Chabons Großmutter wurde - eine Frau, die zeitlebens von ihrer Schizophrenie geplagt wurde, die sie vermutlich auch den Geschehnissen im Krieg zu verdanken hatte. Für sie gab der Großvater seine Karriere im Raketenbau auf, aber die Leidenschaft für Raketen blieb ihm bis zum Lebensende.

    Man erfährt viel in diesem wunderbar erzählten Roman, der ganz energisch einen moralischen Standpunkt vertritt, weitgehend ohne Kernkonflikt auskommt und insgesamt eine Liebeserklärung an jenen Großvater ist - eine, die diesem Mann vermutlich gerecht wird, zumal so kunstvoll geschrieben und von einem so großartigen Autor verfasst. Aber das Problem bei halbbiografischen Erzählungen ist immer das gleiche: Die Figuren sind eben echt, man dichtet ihnen keine Eigenschaften an, die es einfach nicht gab und das Bild verzerren würden, die aber der Geschichte etwas Würze verleihen würde. Man verzichtet auf allzu Negatives, was nicht heißt, dass man beschönigt oder verklärt. Aber die besten Geschichten erzählt eben nicht das Leben, wie ständig behauptet wird, sondern die besten Geschichten werden von tollen Autoren ausgedacht (und erzählt). Von Leuten wie Michael Chabon, der mit "Moonglow" einen soliden Roman vorgelegt hat

  6. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783453441446)
    Robert Harris

    Vergeltung

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Randberliner

    Nach seinem Roman „Der zweite Schlaf“ (2019), einem gelungenen Ausflug des britischen Erfolgsautors in eine dystopische Zukunft, in die die Menschheit angesichts der zunehmenden Fragilität unserer Gesellschaft schlittern könnte, kehrt Robert Harris zurück zu seinem Erfolgsrezept, wahre Geschichte durch fiktive Geschichten zu erzählen. Ging es in „München“ (2017) um eine Abrechnung mit der britischen Appeasement-Politik am Vorabend des zweiten Weltkrieges, thematisiert „Vergeltung“ (im englischen Originaltitel „V2“) in der Schlussphase des zweiten Weltkriegs den Kampf gegen die deutsche „Wunderwaffe“, die zwar militärisch völlig wertlos war, aber dennoch die britische Hauptstadt empfindlich terrorisierte.

    In üblicher Erzählmanier erfolgreicher britischer Historienromane handeln die Protagonisten stellvertretend und im Schatten der großen Akteure der Weltpolitik und leisten ihren bescheidenen, aber zuweilen entscheidenden, jedoch immer fiktiven Beitrag zur Weltgeschichte. Natürlich sind die historischen Ereignisse und Personen wieder exzellent recherchiert. Und so wird der Leser von der britischen Offizierin Kay Caton-Walsh und dem deutschen Raketenspezialisten Rudi Graf auf eine, wenngleich an erzählerischen Höhepunkten armen, aber dennoch fesselnde und informative Reise durch eines der interessantesten Kapitel des zweiten Weltkrieges mitgenommen. Nur rund 150 Kilometer voneinander entfernt brennt die junge Britin im belgischen Mecheln darauf, die Startplätze der Raketen in den Wäldern von Scheveningen ausfindig zu machen, von denen unter Aufsicht von Rudi Graf die todbringenden Raketen auf London abgefeuert werden.

    Damit wären wir auch beim eigentliche Hauptthema des Romans und der Figur, die im Roman die heimliche Hauptrolle spielt: Wernher von Braun. Der deutsche Raketenpionier, dessen Person und Lebensweg vor allem durch die Erinnerungen seines Freundes und Weggefährten Graf reflektiert werden, steht wie kaum ein zweiter für den Typ des Wissenschaftlers, der von einer visionären Idee beseelt ist und bei der Verwirklichung dieses Traums vor keiner technischen, finanziellen und moralischen Hürde zurückschreckt. Eigentlich will er mit seiner Rakete zum Mond fliegen, aber von Braun ist nicht nur charismatischer Visionär, sondern auch ein zuweilen eiskalter Realist, der weiß, dass ohne das Geld der Militärs und der Vision von einer unschlagbaren Waffe er sein Projekt nie verwirklichen kann. Wie Jahrzehnte später die weltweite Vernetzung von Milliarden Menschen durch das Internet in den geheimen Labors der Militärs ihren Anfang nahm, sah von Braun mit skrupellosem Weitblick, dass der Weg zum Mond über die Heeresversuchsanstalten in Kummersdorf bei Berlin und Peenemünde auf der Insel Usedom führt.

    Er steht dabei stellvertretend für eine Vielzahl von begnadeten Wissenschaftlern, die sich an die jeweils Herrschenden verdingt haben, um ihre wissenschaftlichen Träume zu verwirklichen. Mit moralischen Kategorien ist das kaum zu bewerten und so kümmert es von Braun nicht, wenn er die schwarze SS-Uniform anzieht, 20.000 Zwangsarbeiter bei der Produktion der Raketen umkommen oder seine Raketen Tod über London und Amsterdam bringen. Und als es mit Hitlerdeutschland zu Ende geht und die Geldquellen für seine Forschungen zu versiegen drohen, zögert er keine Sekunde, neue, diesmal amerikanische Geldquellen zu erschließen. Wenn von Braun zu seinem inzwischen desillusionierten Mitstreiter Rudi Graf sagt: „Wenn ich Adolf Hitler überzeugen konnte, fünf Milliarden Reichsmark für Entwicklung und Bau der Rakete springen zu lassen, glaubst du nicht, dass ich auch einen amerikanischen Präsidenten davon überzeugen könnte, zum Mond zu fliegen?“, mag das zynisch und moralisch verkommen klingen, aber jeder weiß aus dem Geschichtsunterricht, dass von Braun letztendlich diesen seinen Traum verwirklicht hat. Gibt die Geschichte Wernher von Braun also Recht oder wiegt der Blutzoll auf den Weg dorthin nicht vielleicht schwerer?

    Damit weist Robert Harris auch auf den janusköpfigen Charakter von Wissenschaft und Technik hin. Die gleiche Rakete, die mit ihrem tödlichen Sprengkopf Leid und Zerstörung bringt, kann auch Satelliten in den Weltraum schießen, die der Menschheit von großem Nutzen sind. Es sind letztendlich die Menschen und die Gesellschaft, die bestimmen, ob eine neue Technik zum Guten oder zum Bösen eingesetzt wird. Von Braun ist mit sich und seiner Vision im Reinen. Sein Mitarbeiter Graf droht an der moralischen Dimension seiner Forschungsergebnisse zu zerbrechen. Big Data, Gentechnik und künstliche Intelligenz lassen grüßen

    Warum gebe ich dem neuen Werk von Robert Harris nur vier von fünf Punkten? Am Thema liegt es nicht, wenngleich mich das Thema des zivilisatorischen Untergangs im Roman „Der zweite Schlaf“ mehr berührt hat. Jedoch hat „Vergeltung“ die gleichen erzählerischen Schwächen wie andere Bücher von Robert Harris. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, aber der Erzählstil ist zum Teil farblos und arm an Spannung. Gern würde man der Handlung an der einen oder anderen Stelle mehr Spannung und Dramatik wünschen. Einen gelungenen erzählerischen Schluss findet man bei Harris selten und so vermag die Zusammenführung der beiden Erzählstränge am Ende des Buches nicht wirklich zu überzeugen.

    Aber ungeachtet der Schwächen ist Robert Harris wieder ein lesenswerter, hervorragend recherchierter und zumindest in Teilen spannender Roman gelungen.

  7. Cover des Buches Das Universum (ISBN: 9781472357908)

    Das Universum

    (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Seit jeher fragen sich Menschen, welche Geheimnisse der Himmel wohl verbergen mag.*


    Das Universum fasziniert den Menschen schon lange. In diesem reich bebilderten Buch finden sich Antworten auf die Fragen, was das Universum ist, was man alles in ihm finden kann, wie sich der Mensch den Geheimnissen des Universums angenähert hat und wie er es erobert hat. 



    Eingeteilt in elf Kapitel beleuchtet das Buch das Thema Universum sehr umfassend. So geht es vom großen Ganzen (das Universum selbst) in kleinere Details über, beschreibt unterschiedliche Theorien und neueste Forschungen, stellt verständlich Kräfte und Teilchen vor, die für das Verständnis des Universums wichtig sind. Danach geht es auf die unterschiedlichsten Sterne samt ihrer Entwicklung ein und stellt Galaxien vor. Den Planeten unseres Sonnensystems wird je eine Doppelseite gewidmet, während die Erde mit ihrem Mond näher betrachtet wird. Dann wird es technischer in den Kapiteln rund um die Eroberung des Weltalls: Missionen werden ebenso beschrieben, wie die Weltraumforschung. Ein Blick zurück in die Menschheitsgeschichte widmet sich den bekanntesten Astronomen um das Buch mit dem Kapitel „Astronomie im Alltag“ abzuschließen. 


    Das Buch arbeitet besonders mit Bildern. So ist jedem speziellen Thema eine Doppelseite gewidmet. Der Einleitungstext dazu ist kurz gehalten, dafür stellen die Seiten viele Informationen zur Verfügung. Über Bilder werden z.B. Theorien oder zeitliche Abfolgen erklärt, statistische Werte bzw. Steckbriefe und viele erläuternde Skizzen wiedergegeben. Die vielen Bilder ermöglichen einen visuellen Einblick in die Thematik, lassen das Erklärte verständlich und nachvollziehbar wirken und geben jeder Seite den Eindruck, Neues entdecken zu können. 


    Fazit: Den Aufbau des Buches kannte ich in der Form eher aus dem Kindersachbuch-Bereich. In den Bildern samt Beschriftung lassen sich eine Menge Informationen entdecken. Besonders gut fand ich den sehr umfassenden Blick auf das Thema.


  8. Cover des Buches Hallo Leben, hörst du mich? (ISBN: 9783570312469)
    Jack Cheng

    Hallo Leben, hörst du mich?

    (78)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Mannomannomann
    Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, musste ich über so viele Dinge nachdenken.
    Aber lasst uns erstmal zum Inhalt kommen. Das Buch handelt von dem 11-jährigen Alex, auch wenn er in Verantwortungsjahren mindestens 13 ist. Alex ist ein aufgeweckter, kleiner Junge, der sich für Naturwissenschaften und Raketen interessiert. Alex hat sich sogar eine Rakete gebaut, die er beim Raketen-Festival in die Luft schießen will. Für seine Rakete und die Außerirdischen, die sie finden sollen, macht er immer, wenn etwas spannendes oder interessantes passiert, Aufnahmen, die wir im Buch lesen können. Ganz alleine nur mit seinem Hund macht er sich auf den Weg zum Raketen-Festival. Er tut so ziemlich alles, was man nicht tun sollte, wie zum Beispiel bei Fremden ins Auto einzusteigen. Alex jedoch glaubt an das Gute im Menschen und an die Wahrheit. Dennoch trifft er auf seiner Reise neue Leute, von denen manche seine Freunde werden. Zudem findet er Antworten auf Fragen zu seiner Familie, zu sich selbst, aber auch zu allgemeinen Themen. Jack Cheng erlaubt uns, das großartige Abenteuer von Alex mitzuerleben.

    Das Buch war sehr tiefgründig, gibt aber auch verschiedenste Informationen zum Beispiel im Bereich der Naturwissenschaft. Aber keine Angst, man muss kein Wissenschafts-Freak sein, um zu wissen, wovon die Rede ist. Alles wird sehr ansprechend und ein wenig kindlich erklärt, sodass es wirklich jeder versteht. Das Buch erzählt eine schöne Geschichte, von einem kleinen Jungen. Jedoch war das Buch an manchen Stellen etwas langatmig und auch häufiger langweilig. Es ist schön zu sehen, wie Kinder die Welt sehen und was sie von ihr halten. Jedoch wird manchmal auch einfach nur uninteressantes und auch unwichitges erzählt, sodass einem auch einmal die Lust zum Lesen vergeht.

    Im großen und ganzen kann man aber trotzdem sagen, dass Jack Cheng ein schönes Jugendbuch, das zum Nachdenken anregen soll, geschrieben hat.

  9. Cover des Buches See You in the Cosmos (ISBN: 9780399186370)
    Jack Cheng

    See You in the Cosmos

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt: 

    All eleven-year old Alex wants is to launch his iPod into space. With a series of audio recordings, he will show other lifeforms out in the cosmos what life on Earth, his Earth, is really like.

    But for a boy with a long-dead dad, a troubled mum, and a mostly-not-around brother, Alex struggles with the big questions.

    Where do I come from? Who's out there? And, above all, How can I be brave?

    Determined to find the answers, Alex sets out on a remarkable road trip that will turn his whole world upside down . . .


    Meine Meinung:

    Als ich dieses Buch begonnen habe, wusste ich nicht, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Daher hatte ich zu Beginn eine sehr philosophische und tiefgängige Geschichte über das Leben erwartet, die einen zum Nachdenken anregt und die einen auf neue Ideen bringt. Schnell habe ich aber festgestellt, dass die Geschichte wirklich aus der Sicht des 11-jährigen Alex geschrieben ist und wir die Aufnahmen, die er für die Außerirdischen macht, eigentlich in Form eines Tagebuchs lesen. So habe ich dann eben auch festgestellt, dass die Geschichte nicht so tiefgängig für Erwachsene ist, wie ich es gerne gehabt hätte. Eine kurze Recherche zeigte mir dann, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. 

    Dann weiß man natürlich, dass man das Buch aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten muss. Mit dieser Sicht auf die Geschichte muss ich sagen, dass sie mir wirklich gut gefallen hat. Das Buch ist natürlich super leicht, super kindlich und schon recht naiv geschrieben, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich Kinder in Alex Alter wirklich mit ihm identifizieren können und sich vorallem auch von ihm verstanden fühlen. Hier ein großes Lob an den Autor, dass er sich so in einen kleinen Jungen hinein versetzen kann und dabei nicht aus der Rolle fällt oder plötzlich wirklich zu philosophisch und neunmalklug wird. 

    Dennoch ist es für mich keine Geschichte, die man mal eben als Kind abends liest. Ich kann mir schon vorstellen, dass einen die Geschichte als Kind bzw. als Teenie fordert. Ich hätte das aber mit 12/13 wirklich sehr cool gefunden. 

    Insgesamt also eine Geschichte, die man sowohl als Erwachsener als auch als Teenie gut lesen kann und die einen wirklich in ihren Bann zieht. Es gibt kleinere Schwächen im Verlauf der Geschichte und mir persönlich bringt einfach dieser Astronomie- und Raumfahrthintergrund nicht viel, weil das für mich einfach keine Themen sind, die mich sonderlich interessieren. Das ist aber eben persönliche Präferenz ;) 


    Fazit:

    Ein Kinderbuch, welches sich mit wichtigen Themen des Lebens beschäftigt. Es geht um Erziehung, es geht um Selbstständigkeit, es geht um Liebe, Mut und Trauer. Es handelt sich hier wirklich um ein sehr tiefgängiges Buch für Kids, welche vielleicht Lust haben sich etwas mehr mit dem Leben und mit Emotionen zu beschäftigen. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne!
  10. Cover des Buches Niemals den roten Knopf drücken (ISBN: 9783803234773)
    Kati Naumann

    Niemals den roten Knopf drücken

    (1)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DIE UFOS SIND LOS!

    Ich bin Egon und das ist mein Forscher-Tagebuch. Hier darf nur reingucken, wer Forscher ist. Oder wer einer werden will. Aber sonst keiner… Egon und Jojo entdecken auf einer Schul-Exkursion riesige Kornkreise. Wer kann die bloß fabriziert haben? Etwa ein Ufo? Und was passiert, wenn ein Asteroid auf die Erde zurast? Jojo macht das alles ziemlich nervös. Aber Egon tüftelt schon am Plan für eine Asteroiden-und-Alien-Abwehrrakete ... Natürlich stolpern die Freunde beim Experimentieren wieder von einer Katastrophe in die nächste – lustiges Chaos garantiert! (Verlagsbeschreibung)

    Vor etwa zwei Monaten stieß ich zufällig auf diese Reihe, und nachdem mir die ersten drei Bände gut gefallen haben, beschloss ich, hier weiterzuhören. Dies ist nun der vierte und (bislang) letzte Teil.

    Wieder stehen der wissensdurstige Egon und sein ängstlicher Freund Jojo im Mittelpunkt des Geschehens. Man erfährt alles aus Egons Forschertagebuch, das natürlich streng geheim ist und in dem alles Wissenswerte festgehalten wird. Die Kornkreise, die die Kinder bei einem insgesamt eher langweiligen Schulausflug entdecken, entfachen die Fantasie der Jungen. Ufos? Außerirdische? Asteroide? In jedem Fall fühlen sich Egon und Jojo einmal mehr dazu berufen, das kleine Städtchen Düsedau zu retten. Chaos vorprogrammiert...

    Spannend, schräg, chaotisch und unterhaltsam ist auch der vierte Band der Reihe um den roten Knopf, der auch diesmal wieder eine Rolle spielt - wie sonst sollte man wohl die Asteroiden-und-Alien-Abwehrrakete auslösen? Kati Naumann präsentiert hier erneut eine unterhaltsame Mischung aus schrägen Einfällen, Wissenshäppchen, Abenteuerlust und Humor. Der Schreibstil ist einfach gehalten, die Sätze kurz - kindgerecht also. Geeignet ist die Reihe lt. Verlag für Kinder von 8-11 Jahren, was ich so bestätigen würde.

    Tanja Bunke liest die ungekürzte Hörbuchfassung (2 Stunden und 37 Minuten) recht unterhaltsam, wenn auch für meinen Geschmack in dem Versuch, eine Kinderstimme zu imitieren, viel zu schrill und übertrieben betont. Die eingespielten Geräusche sind situationsgerecht, wirkten auf mich allerdings teilweise etwas inflationär und irgendwie comichaft. Für die eigentliche Zielgruppe kann aber genau das sicher sehr unterhaltsam sein.

    Insgesamt jedenfalls hat mir auch der vierte Band der Forschertagebuchreihe für Kinder wieder richtig gut gefallen. Ich würde mich freuen, wenn die Reihe fortgesetzt würde...


    © Parden                

  11. Cover des Buches AUF HÖLLENKURS (ISBN: 9783958353152)
  12. Cover des Buches Ein großer Schritt für die Menschheit (ISBN: 9783806237917)
    Christoph Fasel

    Ein großer Schritt für die Menschheit

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya

    Wer diesen Sommer keinen totalen Medienboykott veranstaltet hat, hat sicherlich mitbekommen, dass sich am 20./21. Juli (je nach Zeitzone) die Mondlandung zum 50. Mal gejährt hat. Als grosser Sci Fi Geek finde ich Raumfahrt auch im echten Leben sehr spannend, darum habe ich mir zum Jubiläum dieses Buch über die Mondlandung gegönnt.


    "Ein grosser Schritt für die Menschheit" ist nicht besonders dick, aber dafür auf jeder Seite farbig bebildert. Neben der ersten Mondlandung werden auch der Weg dorthin (inklusive der Erfolge der Sowjetunion), die weiteren Mondlandungen, die Entwicklung der Raumfahrt bis heute sowie der Mond aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und künstlerischer Sicht beleuchtet. Leider hat mich das letzte Drittel des Buchs nicht sonderlich gepackt. Ich wollte etwas übe die Raumfahrt erfahren und nicht, welche Bücher über den Mond geschrieben oder welche Bilder von ihm gemalt wurden. 


    Inhaltlich ist das Buch klar für Laien gestaltet. Die verwendete Sprache ist leicht verständlich ohne Fachbegriffe. Da "Ein grosser Schritt für die Menschheit" nicht nur die Apollo-11-Mission, sondern auch viele weitere Themen behandelt, geht es nirgends wirklich in die Tiefe. Die ganze mehrtägige Apollo-11-Mission, deretwegen ich das Buch gekauft habe, umfasst lediglich acht Seiten, auf denen wie erwähnt auch viele Bilder zu finden sind. So bietet dieses Fachbuch zwar einen groben Überblick, wer mehr über die Mission erfahren will, muss sich aber vertiefte Fachliteratur suchen.


    Mein Fazit

    Viele Themen, aber jedes nur oberflächlich behandelt.

  13. Cover des Buches Stern des Nordens (ISBN: 9783499274350)
    D.B. John

    Stern des Nordens

    (86)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Stern des Nordens" ist ein Buch, das mich sehr erschüttert hat. Es wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. D.B. John, der selbst lange Zeit in Südkorea gelebt hat und sogar als Tourist Nordkorea bereisen durfte, hat in seinen Recherchen unglaubliche Dinge über dieses Land erfahren. In seinem Buch, das in weiten Zügen auf Tatsachen beruht, kommen diese ganzen grausamen Details zu Tage. Schonungslos berichtet der Autor von Folterungen, Polizeigewalt, Unterdrückung, dem Dahinvegetieren in Konzentrationlagern... Das ist oftmals nur schwer zu ertragen, aber all das muss gesagt werden, denn sonst wird es nie ein Ende finden. Was hier den Menschen angetan wird, ist grausam und einfach nur unvorstellbar.

  14. Cover des Buches WAS IST WAS Mission im Weltraum (ISBN: 9783788686550)
    Matthias Maurer

    WAS IST WAS Mission im Weltraum

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Mandys_Bücherecke

    Inhalt
    Du wolltest schon immer wissen, wie ein Astronaut im Weltall zurechtkommt? Dann begleite Matthias Maurer an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Denn er verbrachte ganze 175 Tage dort und berichtet von seinen Erlebnissen. Egal, ob es darum geht, wie man ohne Schwerkraft auf Toilette geht, oder was man in seiner Freizeit dort macht, hier gibt es Antworten. Natürlich wird auch die Arbeit auf einer Raumstation und vieles mehr erklärt.

    Meine Meinung
    Als mir dieses Buch auf der Frankfurter Buchmesse vom Verlag empfohlen wurde, wusste ich, dass es das Richtige für meinen Sohn ist. Denn reine Sachbücher findet er oft langweilig. Doch hier wurde das Sachbuch im Comic-Stil gestaltet. Somit gibt es neben vielen spannenden Fakten auch viele Comic-Seiten, die das ganze Fachwissen perfekt auflockern. Dennoch lernt man hier auch unglaublich viel und selbst ich konnte noch so einiges beim Lesen erfahren.

    Die Illustrationen sind großartig und das ganze Buch unterhaltsam. Hier kommt definitiv keine Langeweile auf und während mein Sohn das Buch las, kam er oft zu mir und zeigte mir Dinge, die er spannend fand. Voller Begeisterung versank er in dem Buch und lernte dabei unglaublich viel. Denn es wird alles wirklich sehr anschaulich und kindgerecht erklärt. Selbst die Themen Schwerelosigkeit oder die schwierigen Experimente wurden so dargestellt, dass mein Sohn alles wunderbar verstehen konnte.

    Am Ende befinden sich dann noch echte Fotos aus dem Astronautenleben von Matthias Maurer, was eine perfekte Ergänzung zum Rest war. Das Buch ist so viel mehr als ein einfaches Sachbuch und ich muss sagen, dass ich das Konzept großartig finde. Zudem habe ich bei meinem Sohn gesehen, dass dieses Konzept aufgeht und so können wir dieses großartige Buch sehr empfehlen.

    Fazit
    Dieses Sachbuch ist perfekt für Kinder, die keine reinen Sachbücher mögen, aber Interesse an dem Thema Raumfahrt zeigen. Hier wird alles kindgerecht und sehr anschaulich erklärt und dank des Comic-Stils wunderbar aufgelockert. Von uns gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Die Erfindung des Countdowns (ISBN: 9783423148313)
    Daniel Mellem

    Die Erfindung des Countdowns

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGarten

    „Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen."

    Dieses Zitat stammt von Jules Vernes, der durch seine Romane „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, „20.000 Meilen unter dem Meer“ sowie „Reise um den Mond“ bekannt wurde. Insbesondere sein Roman „Reise um den Mond“ (1873) inspirierte nicht nur den Science-Fiction-Genre sondern auch den Naturwissenschaftler Hermann Oberth, der Jules Vernes Vorstellung der Mondreise, verwirklichen wollte. 

    Nur leider wurde er anfangs nicht ernst genommen und musste gegen viele Widerstände ankämpfen, während dessen Ehefrau Tilla versucht, die Familie zusammenzuhalten. Diese Geschichte des Physikers Hermann Oberth erzählt Daniel Mellem in seinem Roman „Die Erfindung des Countdowns“. 

    Das Buch erzählt die Geschichte von Hermann Oberth aus seiner Perspektive, beginnt in seiner Kindheit und endet mit dem Start der Mondrakete 1969. Das Buch ist in elf Kapitel aufgeteilt und wird gemäß einem Countdown absteigend nummeriert. Bei der Lektüre lernt man nebenbei viel über die Raketenwissenschaft und über die damalige Zeit. Überrascht stellte ich fest, wie viele deutsche Wissenschaftler damals aktiv waren und wie groß deren Einfluss war. Es war eine spannende Zeit. Vieles, was sich die Menschen damals vorstellten, war utopisch und es war für Menschen, wie Hermann Oberth nicht einfach, sich mit diesen Ideen durchzusetzen. Die Widerstände, die Entbehrungen, die er und seine Familie durchmachen mussten, wurden sehr gut dargestellt. Auch seine Nähe zum Nationalsozialismus wird angesprochen. Sehr gut fand ich hierzu das Nachwort des Autors. Beim Lesen des Buches merkt man, dass Hermann Oberth ein Mensch voller Widersprüche war. Einerseits war ich von seiner Intelligenz fasziniert, andererseits erschreckten mich seine politischen Ansichten und dann tat er mir auch wieder leid. 

    Fazit:

    Ich habe durch „Die Erfindung des Countdowns“ viel gelernt. Naturwissenschaft und Geschichte wurden hier perfekt in einen Roman gepackt. Hermann Oberth sagte mir vor diesem Buch nichts. Auch war mir nicht bewusst, wie viele deutsche Wissenschaftler maßgeblich an der Entwicklung der Mondrakete beteiligt waren. Sehr überrascht hat mich auch, wie der Countdown „erfunden“ wurde. 

    Es war sehr spannend und faszinierend diese Geschichte zu lesen. Sehr empfehlenswert! 

  16. Cover des Buches Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 4 - Weltraum (ISBN: 9783473600038)
    Carola von Kessel

    Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 4 - Weltraum

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich bin ein großer Fan von Wissensbüchern für Kinder! Diese Reihe richtet sich dabei schon an Erstleser, was ich richtig gut finde. In diesem Band geht es um den Weltraum, was sicherlich sehr viele Kinder interessiert. Planeten, Sterne, Raumfahrt, schwarze Löcher. Das ist alles sehr spannend und wird auch hier im Buch sehr interessant erläutert. Absolut empfehlenswert! 

    04.11.2024

  17. Cover des Buches Der lange Weg zum Mond und zurück (ISBN: 9783869920009)
  18. Cover des Buches James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes (ISBN: 9783966584951)
    Anthony Horowitz

    James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes

    (16)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Fleming's Bond ist tot. Lang lebe Horowitz's Bond!

    Der hervorragende britische Autor Anthony Horowitz (höchst erfolgreich mit seiner Jugendbuchserie "Alex Rider" sowie zwei "Sherlock Holmes"-Romanen, die er im Auftrag der Erben Sir Arthur Conan Doyle's verfasste) wurde von "Ian Fleming Publications" beauftragt, den 39. Roman (!!!) des legendären Geheimagenten James Bond zu verfassen.

    Horowitz placiert sein 007-Abenteuer in die Zeit unmittelbar nach dem spektakulären Fall "Goldfinger" und bringt neben 007 auch seine Liaison Pussy Galore wieder ins Rampenlicht.
    Bond brachte sie aus den Staaten nach London - doch ihre Zeit mit dem Agenten geht zu Ende, da der britische Geheimdienst Kenntnis von intensiven streng geheimen Testrennen eines russischen Rennwagens in der Tschechoslowakei des Jahres 1957 erfährt. Man wird hellhörig, als sich im Umfeld des Rennfahrers SMERSH (Smert Schpionam)-Schergen aufzuhalten beginnen...
    Was hat die russische Spionage- und Mordorganisation mit Rennsport zu tun?
    So wird James Bond an den Nürburgring entsandt, um dort den von der Sowjetunion geforderten Sieg ihres Fahrers zu überwachen. Dort trifft er auch auf die sehr emanzipierte und starke Jeopardy Lane, die an die Stelle Pussy's als Komplizin und Love-Interest tritt.
    Der britische Agent nimmt selbst an einem Rennen teil und entdeckt dabei einen hochrangigen russischen General und einen mysteriösen Koreaner miteinander im Gespräch...
    Eine Überprüfung weist den Koreaner als milliardenschweren Unternehmer namens Sin Jai-Seong - in der westlichen Welt Jason Sin genannt - aus... den Bond alsbald auch als gefährlichen Widersacher im Wettlauf von Ost und West um die Vorherrschaft im All identifiziert...
    Von England über Deutschland bis nach New York führen Bond's Versuche, die Welt wieder einmal vor den bösen Mächten zu retten... wo es zu einem dramatischen Pre-9/11 kommen soll...

    Natürlich bleibt Ian Fleming's großartige Gabe, detaillreich und atmosphärisch seinen Agenten in Szene zu setzen, unerreicht - aber Anthony Horowitz beweist großartiges Gespür und Talent, einen würdigen Nachfolgeroman zu präsentieren.
    Die lebenslange 007-Leidenschaft des Autors zaubert mit seiner Art des Schreibens eine wunderbare nostalgische Atmosphäre. Mit vielen Anmerkungen und Ausführungen bedient er gekonnt die "Die Hard"-Bond-Fans und versteht es doch, in das vorgegebene "Fleming-Korsett" auch seine eigene Note einfließen zu lassen.
    Kurzweilig und flüssig geschrieben lässt dieser Roman die Fadesse des Vorgängers William Boyd ("Solo", 2013) vergessen und knüpft an die herrliche Arbeit Jeffery Deaver's aus dem Jahre 2011 ("Carte Blanche") an.
    "Trigger Mortis - Der Finger Gottes" dürfte auch sehr viele andere 007-Romanfreunde begeistert haben, denn mittlerweile wurde der vorliegende Autor offiziell für einen weiteren Bond-Roman verpflichtet, der 2018 erscheinen soll.
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