Bücher mit dem Tag "random house"
26 Bücher
- Colleen Hoover
Verity
(1.874)Aktuelle Rezension von: AnnalenaRAllgemeines
Das Cover vom Buch gefällt mir wie bei den meisten Büchern von Colleen Hoover sehr gut. Das Zusammenspiel der Farben ist durchaus sehr stimmig, es verrät aber in meinen Augen nicht zu dem Inhalt des Buches bzw. der Geschichte. Der Klappentext auf der Rückseite ist sehr kurz gehalten, ebenso sind die meisten Kapitel nicht so lange, was ein entspanntes Lesen ermöglicht.
Zusammenfassung
Leider kann man das Buch nicht zu sehr zusammenfassen, da man sonst auch schon einige Punkte aus der Geschichte vorwegnimmt.
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords stößt sie auf einige kuriose Dinge und verliert womöglich langsam den verstand.Protagonisten & Persönliche Meinung
Lowen ist eine tolle junge Frau die durchaus schon einiges in ihrem Leben durchstehen musste und erlebt hat, besonders wenn man daran denkt was direkt zu Beginn der Geschichte passiert. Sie ist sehr offen und hat dennoch einige Zweifel, besonders wegen ihr selbst oder ihrer Arbeit die sie macht. Im verlauf der Geschichte hat man das Gefühl ihre Gänsehaut teilweise selbst spüren zu können.
Jeremy ist eigentlich ein Sympathischer Mann, zumindest hat man das immer im Gefühl. Er macht manchmal den Eindruck als hätten all seine Schicksalsschläge, die auch so schnell nacheinander passiert sind keinerlei Probleme davongetragen. In der Geschichte kommt er auch sehr als hilfsbereiter Mensch rüber.
Die neben Protagonisten sind teilweise sehr wenig beschrieben bzw. haben wenig Rolle und sind dann deutlich mehr präsent aber alle passen auf ihre eigene Art perfekt in die Geschichte und haben etwas zu sagen.
Meiner Meinung nach ein ziemlich krasses Buch, dass an manchen Stellen wenig mit einem klassischen Roman zutun hat sondern eher wie ein Psychothriller. Der Schreibstil ist ähnlich wie bei den meisten Büchern von Colleen Hoover, lässt sich sehr flüssig lesen und man ist sehr schnell Teil der Geschichte und kann nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte selbst hat mich ab Seite 1 komplett gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, teilweise fand ich es aber auch ein wenig Gruselig was und wie beschrieben wurde. Mich hat es tatsächlich auch sehr verwirrt weil ich durchaus mehr mit einem Roman gerechnet habe und das Gefühl hatte das diese Ebene weniger Rolle in der Geschichte hat als die Psychothriller. Am Ende hat man leider noch ca. 40 Seiten übrig wobei man eigentlich schon mit allen Handlungen durch ist, der Epilog ist in dem Buch deutlich länger als in den meisten anderen ihrer Bücher. Beim Epilog muss ich leider Sterne abziehen, da ich ihn teilweise zu sehr in die Länge gezogen fand und auch die Geschichte nicht so zufriedenstellend. Alles in allem ein sehr gutes Buch von Colleen Hoover bei dem man nicht enttäuscht wird wenn man die Kombination aus Psychothriller und Roman mag.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie
(1.013)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinLockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe ist ein unglaublich tolles Buch und ein starker Auftakt einer Reihe, die mich sofort gepackt hat. Ich habe zuvor bereits die Netflix-Serie gesehen, war aber trotzdem begeistert, wie gut die Buchvorlage funktioniert und in vielen Punkten sogar noch intensiver wirkt.
Die Welt, in der London seit Jahrzehnten von einer Geisterepidemie heimgesucht wird, ist originell und düster, ohne zu überfordern. Die Idee, dass nur Kinder und Jugendliche Geister wahrnehmen und bekämpfen können, gibt der Geschichte eine besondere Dynamik und hebt sie klar von anderen Fantasy- und Gruselgeschichten ab.
Besonders überzeugt haben mich die Charaktere. Sie wirken sehr echt, lebendig und haben klare Persönlichkeiten. Anthony Lockwood ist charismatisch, geheimnisvoll und nicht ohne Schattenseiten, während Lucy als Erzählerin klug, mutig und reflektiert ist. Auch das Zusammenspiel im Team fühlt sich glaubwürdig an und macht einen großen Teil des Lesespaßes aus.
Der Grusel ist atmosphärisch und spannend, aber nie effekthascherisch. Es gibt viele unheimliche Momente, die echte Gänsehaut erzeugen, ohne dass es zu brutal wird. Gleichzeitig bleibt genug Humor und Leichtigkeit, um das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr gut zugänglich zu machen.
Obwohl ich die Serie bereits kannte, hat mir das Lesen großen Spaß gemacht, da die Geschichte im Buch noch mehr Tiefe bekommt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, die Reihe weiterzulesen.
Fazit:
Ein spannender, gruseliger und zugleich humorvoller Fantasyroman mit starken Figuren und einer frischen Idee. Perfekt für alle, die Geistergeschichten mit Herz und Köpfchen mögen. - Andreas Winkelmann
Tief im Wald und unter der Erde
(343)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr – bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird …
Meinung: „Tief im Wald und unter der Erde“ war mein dritter Winkelmann - und der zweite, der mich nicht überzeugen konnte. Der Inhalt klang vielversprechend, doch schon nach wenigen Kapiteln wurde alles, was im Klappentext angepriesen wurde, vernachlässigt, ja, zum Ende hin sogar ignoriert. Dem mysteriösen Unfall der vier Freunde wird bald schon keine Beachtung mehr geschenkt und auch Melanie verschwindet so schnell wie sie aufgetaucht ist. Das hat mich extrem gestört. Der Fall um den Kidnapper schlägt plötzlich eine andere Richtung ein, die mir zu Mainstream war. Keinerlei Spannung war vorhanden, so ziemlich alles war auf den letzten Seiten, die übrigens extrem langgezogen waren, vorhersehbar. Rechtschreibfehler und unsympathische Protagonisten gesellten sich zur abstrusen Story dazu, die das Gesamtpaket nicht unbedingt besser machten. Der einzig halbwegs angenehme Charakter war meiner Meinung nach Dag Hendrik.
Der Schreibstil war großteils mehr holprig als flüssig und das Lesen wurde zunehmend anstrengend.
Leider überwiegen die negativen Aspekte, aber ich vergebe dennoch 2 ⭐️⭐️ von 5 Sternen, weil die beklemmende Atmosphäre im Versteck gut hervorgehoben wurde und die ersten Kapitel meinen Geschmack (und auch den Klappentext) getroffen haben.
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(108)Aktuelle Rezension von: ButtaAmAnfang mochte ich den Sprecher gar nicht, vor allem nach meinem Hörbuch davor, aber mit der Zeit fand ich, dass seine Art zu sprechen doch sehr gut zu dem Buch passt. Ich hab auch die Serie gesehen und muss sagen dass sie ziemlich nah am Buch ist. Die Art und Weise wie das alles erzählt wird ist echt gut gemacht und mal was ganz anderes, die Achtsamkeitsratschläge fand ich sogar gut und hilfreich auch wenn sie auf absurde weise hier angewand wurden. Außerdem mache ich mir Gedanken um den Geisteszustand des Protagonisten, denn wenn der so kalt töten kann ist bei ihm ja auch was nicht in Ordnung. Ich liebte es wie seine Pläne aufgingen, wie intelligent er war und sich seine Probleme lösten. Eine gute unterhaltsame Story, möchte gern noch mehr aus der Reihe lesen
- Homer
Die Odyssee
(161)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Nach dem Trojanischen Krieg macht sich Odysseus auf den Heimweg nach Ithaka zu seiner Frau Penelope. Doch die Götter sind ihm nicht gnädig gestimmt und machen seine Seereise zu einem Höllentrip der über 20 Jahre andauert.
Nachdem die Ilias eine echte Qual für mich war, hatte ich echt Angst mich der Odyssee zu stellen. Erstaunlicher weiße fand ich die Odyssee deutlich angenehmer zu lesen.
Der Schreibstil ist in altertümlicher Sprache und Versform gehalten. Das macht es einem nicht immer leicht den Sinn aufs erste Mal lesen zu verstehen. Mit etwas Geduld und Übung kommt man da aber mit der Zeit gut rein. Auch, weil wie im Märchenstil oft mit Wiederholungen gearbeitet wird. Was mir auch gut gefallen hat ist die Chronologie in der Erzählt wird. Ein paar Kürzungen gerade zum Ende hin hätten aber sicher auch nicht geschadet.
Die Geschichte an sich fand ich auch echt spannend. Jeder weiß ja so grob worum es geht, genaueres weiß aber kaum jemand, weshalb ich Spaß hatte diese Wissenslückeaufzuarbeiten.
Nochmal lesen werde ich das Buch sicher nicht. Dafür nimmt es mir einfach zu viel Zeit in Anspruch. Trotzdem habe ich es nicht bereut und hatte mit etwas Geduld Spaß an der Sache.
- Megan Miranda
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
(324)Aktuelle Rezension von: tines_buecherzimmerNach zehn Jahren kehrt Nic in ihre Heimatstadt Cooley Ridge zurück, um das Haus ihres verschwundenen Vaters zu verkaufen. Doch kaum ist sie dort, verschwindet erneut eine junge Frau. Dieses Ereignis erinnert Nic an das mysteriöse Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne, das vor zehn Jahren nie aufgeklärt wurde.
Wow, für mich ein wirklich tolles Buch, aber nichts für zwischendurch. Denn das besondere an dem Buch ist, dass die Geschichte rückwärts erzählt wird- von Tag 15 bis 1. Mit jedem Tag treten neue Details, Lügen und Zusammenhänge ans Licht, die Nics Erinnerungen an die Vergangenheit in Frage stellen.
Dadurch entsteht praktisch ein Puzzle, das sich erst am Ende zusammensetzt. Ich fand es toll, kann mir aber vorstellen, dass es nicht für jedermann was ist.
- Erin Morgenstern
Das sternenlose Meer
(138)Aktuelle Rezension von: CocuriRubyDer Stil ist wie gewohnt schön: Der Ton und die Wortwahl sind wohl gewählt und erzeugen ein tiefgreifendes Gefühl von Magie. Davon profitiert insbesondere die Atmosphäre.
Dieses Buch bildet eine Ode an das Geschichten erzählen – in all seinen Formen. Von klassischer Literatur, über Erzählungen bis hin zu modernen Videospielen.
Man findet hier Geschichten in der Geschichte. Die sich überlappen oder parallel verlaufen und letztlich zusammen geführt werden und gemeinsam enden.
Das Buch ist dementsprechend verworren und hat unzählige Ebenen, Anspielungen, ist voll von Symbolen und Metaphern.
Ich bin mir keineswegs sicher, ob ich alles davon verstanden habe oder auch nur das Meiste – vermutlich nicht, weil ich zwischendurch immer mal wieder die Übersicht verloren hatte (vor allem wenn mal wieder ein paar Tage Lesepause stattfand) oder ich kurz davor war aufzugeben, verstehen zu wollen.
Das Buch verlangt nach Aufmerksamkeit. Es verlangt, dass man sich hineinliest und mitdenkt und fühlt. Dementsprechend entwickelt sich die Geschichte langsam – es muss sich erst aufbauen und lässt sich Zeit dabei. Das kann man mögen oder eben nicht.
Zurück bleibt das Gefühl von Magie. Es hat für mich den Vibe von „Die unendliche Geschichte“.
- Kate Eberlen
Miss you
(215)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern
- Nacho Figueras
Die Wellington-Saga - Versuchung
(317)Aktuelle Rezension von: Thalia00Eine entspannte Liebesgeschichte, bei der das Drama nicht zu kurz kommt.
Mir waren die Hauptcharaktere sehr ans Herz gewachsen. Bei den Nebencharakteren konnte ich manche Situationen nicht nachvollziehen.
Auch einige sehr unangenehme Charaktere waren dabei, aber das war wichtig für die Geschichte.
Ich finde zum Schluss ist alles sehr schnell gegangen und wurde etwas übereilt.
Aber alles in allem eine schöne Geschichte mit etwas 🔥🤭
- Taylor Jenkins Reid
Maybe In Another Life
(91)Aktuelle Rezension von: MorelineMaybe in Another Life hat mich einmal mehr daran erinnert, warum Taylor Jenkins Reid für mich eine absolute Herzensautorin ist. Ihre Geschichten sind tiefgründig, erfrischend und fühlen sich immer so an, als würden sie direkt aus dem echten Leben stammen.
In diesem Buch spielt sie mit der Frage, die wir uns alle schon gestellt haben: Was wäre, wenn ich eine andere Entscheidung getroffen hätte? Die Protagonistin Hannah erlebt genau das. Durch einen einzigen Moment spalten sich ihre Wege in zwei Paralleluniversen – eines, in dem sie ihrer Jugendliebe folgt, und eines, in dem sie einen anderen Weg einschlägt, der sie zu tragischen, aber auch wertvollen Momenten führt.
Die Kapitel wechseln zwischen den beiden Realitäten, was das Lesen unglaublich spannend macht. Man spürt die Dramatik, die Tragik, aber auch die Hoffnung und die berührenden Augenblicke, die nur TJR so erzählen kann.
Für mich war es wieder eine wunderschöne Lesereise. Ich liebe ihren Schreibstil, ihre Ideen und die Art, wie sie mich zum Nachdenken bringt. Und ich hoffe sehr, dass bald ein neues Buch von ihr erscheint – das ich garantiert verschlingen werde. - Jessica Brody
Eine Woche voller Montage
(103)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaWer hat sich nicht schon mal gewünscht, die Zeit für einem Moment zurückzudrehen, um einen blöd gelaufenen Tag neu zu starten oder eine peinliche Situation zu umgehen? Genauso geht es Ellie: ihr Tag läuft mehr als nur schlecht und so wünscht sie sich bevor sie einschläft, den Tag nochmal von vorne beginnen zu dürfen, um das Ende zu ändern. Natürlich glaubt sie nicht, dass sich ihr Wunsch erfüllt, aber am nächsten Morgen ist immer noch Montag und keiner kann sich an gestern erinnern.
Ein wirklich tolles Buch, welches einen nachdenken lässt, ob es wirklich immer so gut ist, alles perfekt machen zu wollen. Denn vielleicht ist die Art, wie etwas läuft genau die Richtige und man hat es bisher einfach noch nicht gemerkt.
Ab einem gewissen Punkt hat man zwar eine Ahnung, wie das Buch endet, aber das schadet der Geschichte auf keinen Fall.
- Heidi Swain
Frühling im Kirschblütencafé
(44)Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebeSüße, frühlingshafte Geschichte über die Liebe, das Leben und sich selbst zu finden, die allerdings manchmal etwas viel möchte!
"Frühling im Kirschblütencafé" war die perfekte Lektüre für die aktuelle Jahreszeit, die ersten Sonnenstrahlen und die ersten warmen Tage. So zuckersüß wie das Cover ist, ist auch die Geschichte in dem bezaubernden kleinen Örtchen Wynbridge.
Lizzie als Protagonistin mochte ich sehr gern. Sie ist sympathisch und authentisch, auch wenn manche Entscheidungen und Sinneswandel etwas plötzlich kamen. So ähnlich ging es mir auch mit ihrer Mutter, die von einem Moment auf den anderen ihr Verhalten ändert, was mir durch die Schnelligkeit etwas unglaubwürdig erschien.
Auch die anderen Charaktere, allen voran Jemma, Tom, Ella und Ben, konnte man nur ins Herz schließen.
Auch die Geschichte an sich war perfekt für entspannte Lesestunden zwischendurch. Leider zog sich die Geschichte an der ein oder anderen Stelle etwas, was meiner Meinung daran gelegen habe mag, dass die Autorin möglichst viel und damit manchmal zu viel in die Geschichte bringen wollte.
Trotzdem hat es sich locker flockig lesen lassen und hat sehr viel Spaß gemacht! - Nora Roberts
Rückkehr nach River's End
(94)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinIch muss sagen, bei Nora Roberts Büchern vergesse ich oft, dass sie relativ "alt" sind.
Ich komme mit der Mentalität manchmal einfach nicht klar, kann aber jetzt nicht so viel dazu sagen, ohne zu spoilern.
Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und Liebesroman. Es hat sich gelesen wie ein Hollywood Film, unabhängig davon, dass die Eltern von Olivia SchauspielerInnen sind.
Was Olivia miterlebt hat, war schrecklich. Sie hat mir als Kind und Jugendliche leid getan. Als 19-jährige Studentin fand ich sie sehr sympathisch. Mit 24 war sie aber unerträglich. Auch, wenn sie ihre Gründe hatte, konnte ich mit ihrer Art nicht warm werden.
Noah war ein sehr sympathischer Junge und fast schon zu perfekt (hängt auch mit dem Punkt Mentalität zusammen, den ich erwähnt hatte).
Die Grundidee zum Buch finde ich sehr spannend, allerdings hat sich das Buch sehr in die Länge gezogen. Das Ende und die Auflösung passierte dann auf den letzten 10 Seiten. Das war mir zu schnell.
Gut gefallen haben mir übrigens die Fakten und Erklärungen zur Natur, den Wald den Tieren. Ich mag es, wenn man merkt, dass sich AutorInnen wirklich mit ihrer Materie auseinandersetzen.
Der Schreibstil an sich war sehr angenehm, sodass das Buch gut zu lesen war, unterhalten hat, aber jetzt nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
- Eyal Kless
Das schwarze Mal
(38)Aktuelle Rezension von: AleshaneeBevor wir hier die Geschichte von Rafik erfahren, die auf dem Klappentext angekündigt wird, lernen wir erstmal den Schauplatz kennen, an dem die Geschichte spielt: Die Stadt der schwarzen Türme.
Was genau es damit auf sich hat, weiß man noch nicht wirklich genau. Es wird eine "große Säuberung" in der Vergangenheit erwähnt, die die Menschen fast ausgelöscht hat und dass sich nach diesem Ereignis vieles veränderte. Vor allem sind wohl die Cyborgs ein markantes Merkmal, Menschen, die sich mit Maschinenteilen ausstatten ließen, also Körperteile damit ersetzt haben, um wehrhafter zu sein.
Diese werden als "Trolle" bezeichnet und von den Gläubigen als Abschaum angesehen.
Die technischen Modifikationen, mit denen sich die Trolle ausstatten und zu gefürchteten Kriegern werden, sind übrigens nicht ohne und oft mit unsäglichen Schmerzen verbunden. Auch weil das Wissen fehlt und manches nur stümperhaft eingebaut wird. Um dieses Prozedere durchzuhalten, nehmen fast alle das süchtig machende "Skint"
"Du kannst entweder Skint nehmen, um den Schmerz zu betäuben, bis dir eines Tages das Hirn zu den Ohren rauskommt. Oder..." [...] "Oder du stellst dich dem Schmerz, mein junger Freund. Stell dich ihm mit all deiner Willenskraft und du wirst ihn besiegen."
Zitat Seite 217
Ein ebensolches Merkmal für "Ungläubige" sind Tattoos, die meist in der Zeit der Pubertät plötzlich auftauchen, Zeichen auf der Haut, die mit besonderen Fähigkeiten einhergehen. Für die Sekten ein Zeichen von Sünde und Teufelswerk.
Die Stadt selbst ist nur im Tageslicht relativ sicher, doch die Geschichte, die erzählt werden will, wartet im "Loch", tief unterhalb der Stadt: dem Sündenpfuhl, der gefährlichsten Gegend, in der Schaukämpfe stattfinden, Glückspiele in Lasterhöhlen und finstere Gestalten das Gesellschaftsbild prägen.
Diesen Einstieg und das Kennenlernen dieser Welt fand ich sehr spannend gemacht und hat vor allem auch gut eingestimmt auf die Szenerie, die uns hier erwartet. Eine finstere Entwicklung unserer Gesellschaft, die von Angst geprägt ist und die Kluft der Schichten noch weiter auseinander driften lässt.
Schließlich lernen wir dann auch Rafik kennen. Seine Geschichte scheint wichtig für die Zukunft und sie wird hier im Rückblick erzählt - denn auch bei ihm tauchten an seinem 12. Geburtstag schwarze Symbole an seinen Fingern auf, die ihn zu einem äußerst seltenen und begehrten "Puzzler" machen.
Bis dahin hat Rafik ein sehr ruhiges, von religiösen Pflichten bestimmtes Leben im Hinterland geführt, doch diese Zeichen führen ihn auf einen Weg, auf dem er plötzlich mit Ablehnung umgehen muss, mit Hass und Brutalität und dem Gefühl, auf seine Fähigkeit reduziert zu werden. Dennoch bewahrt er sich sein Mitgefühl und entscheidet oft ohne Rücksicht auf sich selbst.
Trotzdem muss er lernen, für sich einzustehen und sich gegen vielerlei Angriffe zu verteidigen.
Der Stil ist einfach, aber auch sehr greifbar und anschaulich. Man kann sich alles sehr bildhaft vorstellen und ich hab mich beim Lesen immer sofort in den jeweiligen Schauplatz versetzt gefühlt.
Manche Abschnitte sind also ruhiger, andere wiederum fesselnd, dann wieder actionreich. Manche sprechen sehr derb miteinander, es gibt Kämpfe, Explosionen und spritzendes Blut -
Zeitlich ist es schwer einzuordnen. Die eingangs erwähnte große Säuberung bzw. die Katastrophe hat jedenfalls einen Großteil der Menschheit ausgelöscht - und diese Menschen waren technisch schon um einiges weiter als wir.
In der Gegenwart der Geschichte versuchen sie, diese "alten" Technologien zu entschlüsseln und heraus zu finden, wozu die Gerätschaften gedient haben. Bei manchen ist es einfach, bei anderen wiederum sehr kompliziert - und da kommt Rafik ins Spiel. Mit seiner seltenen Gabe hat er Zugriff auf begehrtes und wertvolles Material, aber es steckt noch weit mehr dahinter!
Hier bekommen wir großartige Schauplätze, eine düstere Zukunft und eine tolle Verknüpfung mit technischen Raffinessen. Außerdem sehr interessante Figuren natürlich mit Rafik, der eine qualvolle Zeit durchleben muss; aber auch Vincha, die seine Geschichte erzählt, und dem Erzähler, ein Historiker, der glaubt, einzig auf den Spuren der Vergangenheit zu sein.
Von den Nebenfiguren hat mir vor allem der Krieger-Troll Galinak besonders gefallen :)
Es endet mit einem actionreichen Spektakel, was mega neugierig macht, wie es weitergeht! - Mattias Edvardsson
Der unschuldige Mörder
(58)Aktuelle Rezension von: Nani2606Dies ist mein drittes Buch von Mattias Edvardsson und für mich das Beste der Drei.
Kurz zum Buch, der Hauptprotagonist Zack verliert seinen Job und Freundin und zieht zurück zur Mutter. Er beschließt ein Buch zu schreiben über seinen Freund aus Studienzeiten Adrian, der angeblich einen angesehenen Schriftsteller umgebracht haben soll. Er saß dafür 8 Jahre im Gefängnis. Erzählt wird einmal in der Vergangenheit und dann in der Gegenwart. Diese beiden Darstellungen wechseln sich im Buch immer ab.
4 Studenten lernen sich in einem literarischen Kurs kennen und verbringen die Zeit miteinander und werden sowas wie Freunde, die Kursleiterin ist eng mit dem bekannten Schriftsteller Leo Stark verbandelt und niemand weiß genau um dessen Beziehung. Eines Tages werden die Studenten eingeladen Leo Stark kennenzulernen und lernen dadurch seine Eigenschaften kennen. Diese besticht durch Aggressionen und Verzweiflung wenn er ein Buch schreibt bis hin zur Gewalt. Betty, eine der Studenten soll seine neue Muse werden, sie verrät aber nie was passiert wenn sie bei Leo ist.
Zack ist heimlich in Betty verliebt, die bandelt aber mit Adrian an, der aber völlig besessen von der Kursleiterin Li ist. Der Vierte im Bunde weiß nicht so recht wo der hingehört ist eine Art Mitläufer.
Eines Tages passiert etwas schreckliches, Leo Stark plötzlich nicht mehr da ist. Bis zum Schluss weiß man nicht genau, wer dafür verantwortlich ist, aber Zack glaubt an die Unschuld von Adrian. Aber ist er das wirklich? Für mich ein überraschendes Ende.
- Max & Jakob
Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen
(8)Aktuelle Rezension von: evaflMax und Jakob – diese beiden kennt der ein oder andere vielleicht aus dem Erfolgspodcast „Beste Freundinnen“. Unverblümt reden die beiden darüber, was sie als Männer bewegt, glücklich macht oder eben auch runterzieht. Und ja, natürlich geht’s dabei vor allem um Frauen, Sex und Beziehungen.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich den besagten zugehörigen Podcast bis dato nicht angehört habe… ich habe also nur das Buch gelesen und habe mir so meine Meinung gebildet…
Der Schreibstil des Buches ist ein gut verständlicher, recht lockerer Stil. Oftmals gibt es Anfragen von Zuhörern, die man hier als Fragen abgedruckt hat, anschließend die Antworten als Gespräch zwischen Max und Jakob lesen kann. (Markiert mit den Namen der beiden voran, so dass man wirklich genau weiß, wer welche Aussage getroffen hat.) Den Schreibstil würde ich teilweise schon als etwas flapsig bezeichnen, denn wenn vom männlichen Geschlechtsteil die Rede ist, dann vom „Lachs“. Da das Buch gesamt eher sehr locker ist, passt das auch zu den Aussagen.
Die behandelten Themen sind durchaus vielfältig, so geht’s dabei um die verschiedensten Fragen hinsichtlich Beziehungen, Sex und Liebe – und natürlich um Frauen. Auch um Begriffe wie das „Seelenficken“ macht man sich hier so seine ganz eigenen Gedanken – und das Spannende an diesem Austausch von Max & Jakob ist die Tatsache, dass jeder der beiden seine ganz eigene Sicht auf die Dinge hat. Für mich war es eine unterhaltsame Lektüre, die mich des Öfteren hat Schmunzeln lassen, manchmal fand ich aber auch gewisse Ansichten persönlich einfach nicht so gut, Ausdrücke oder Herangehensweisen ein bisschen flapsig. Vielleicht ist das Buch auch einfach für eine andere Generation geschrieben, wie der gesamte Podcast vielleicht. (Wobei ich jetzt nicht glaube, dass die Autoren bzw. Podcaster so enorm viel jünger sind als ich… ich werde das noch recherchieren…)
Generell war dies mal eine Lektüre der anderen Art, eine Art Ratgeber-Buch in unterhaltsamer Form – und vielleicht nicht immer auf einen persönlich anzuwenden. Zumindest würde ich das für mich selbst mal so sehen, was aber auch einfach bezüglich meiner Sichtweise auf die verschiedenen Themen im Buch so ist. Natürlich ist es inhaltlich kein hochtrabendes Buch, für manche ist es aber bestimmt hilfreich um bestehende Fragen darüber zu klären. Ich habe mich immer wieder amüsiert, manchmal war es für mich aber auch viel Geplänkel, das man im Buch lesen konnte, so dass ich hier den Eindruck von Längen hatte. Vielleicht empfindet man das anders, wenn man die Unterhaltung im Podcast hört, weil es dann einfach lebendiger ist. Grundsätzlich glaube ich, dass das Buch eher für jüngere Menschen geeignet ist, eine Leserschaft bis maximal 40-Jährige hat. Zumindest ist das meine Einschätzung.
Alles in allem war es eine unterhaltsame und interessante Lektüre mit Fragen, die ich mir teilweise bisher nie im entferntesten selbst so gestellt habe. Von daher – spannend das mal zu lesen, aber so die wichtigste Lektüre war es für mich allerdings nicht. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen, mit Tendenz zu 3 Sternen, sowie eine Empfehlung.
- Alwyn Hamilton
AMANI - Heldin des Morgenrots
(79)Aktuelle Rezension von: Jule_32Meinung: Dieser letzte Band hat die beiden vorigen noch mal um Längen getoppt, obwohl ich nicht gedacht hätte, dass das noch möglich ist.
Von Anfang bis Ende ist es spannend, ohne Längen, ohne überflüssige Szenen. Ich bin echt begeistert. Man merkt auch, dass Amani sich entwickelt und verändert hat und das nicht plötzlich, sondern in einem realistischen Tempo.
Das große Finale am Ende war genial und hat mich sprachlos zurück gelassen.
Ich kann diese Reihe einfach nur wärmstens Empfehlen!
- Salvatore Basile
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
(22)Aktuelle Rezension von: Marinheira"In diesem Moment erkannte sie in ihm das Kind im Körper des Erwachsenen, selbst ein Verlorener unter seinen verlorenen Gegenständen, den leblosen Dingen, die er im Zug gefunden und sich zu eigen gemacht hatte, als würde er über ihr Schicksal wachen. Michele hatte ihnen ein Happy End beschert, dachte Elena plötzlich. Und dabei aufgehört, genau das für sich selbst zu erhoffen. Mit diesem Gedanken schloss sie ihn endgültig und auf immer in ihr Herz."
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands, Taschenbuch, Seite 73
Der Roman „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile ist im Jahr 2016 im blanvalet Verlag erschienen. Das Taschenbuch habe ich mir selbst gekauft.
Darum geht’s
Michele führt ein zurückgezogenes Leben als Bahnwärter an einem kleinen italienischen Endbahnhof, an dem nur noch ein Zug verkehrt. Jeden Abend reinigt er die Abteile und nimmt verlorene Gegenstände an sich. Jeder Tag gleicht dem anderen, bis ein Fund sein Leben mächtig durcheinanderwirbelt. Es ist sein Tagebuch, welches er als Kind schrieb und das einst seine Mutter mitnahm, bevor sie für immer aus seinem Leben verschwand. Zum ersten Mal seit vielen Jahren bricht Michele auf und begibt sich auf die Suche.
Mein Leseerlebnis
Als mir dieses Buch zufällig beim Stöbern in die Hände fiel, haben mich das Cover und der Titel sofort neugierig gemacht und Fragen aufgeworfen: Welcher Gegenstand? Wohin geht die Reise? Und wieso ist sie wundersam? Als Leserin von Fernweh-Literatur, die an fremde Orte entführt, musste ich einfach zugreifen.
Michele ist ein absolut liebenswerter Protagonist. Er ist auf eine sympathische Art verschroben und schüchtern. Am liebsten würde man ihn an der Hand nehmen und ihm bei seiner Suche helfen. Seine Unbeholfenheit und Unerfahrenheit komplizieren vieles und bringen ihn in Gefahr, sorgen aber auch dafür, dass er den Menschen auf seinem Weg sehr unbefangen und vorurteilsfrei begegnen kann. Diese Personen sind ebenfalls gut und glaubwürdig ausgearbeitet und es macht Freude, die Interaktionen zu beobachten.
Micheles Geschichte wird bewegend erzählt. Der junge Mann, der sich aus Selbstschutz in eine kleine, überschaubare Welt zurückgezogen hat, bricht auf, um dem Ursprung seiner Verletzung auf den Grund zu gehen. Dabei muss er auf sich selbst, aber auch auf fremde Menschen vertrauen. Auf seiner Reise lernt er viele unterschiedliche Personen kennen, die ihm immer wieder neue Perspektiven auf das Leben eröffnen und seinen Horizont erweitern. Michele erlebt Fortschritte und Rückschritte, Hoffnung und Enttäuschung, Unsicherheit und Mut. Und am Ende auch die Erkenntnis, dass vieles anders ist, als gedacht. Die unterschiedlichen Begegnungen und Etappen seiner Reise sorgen für durchgängige Unterhaltung und Spannung. Der Roman hatte keine Längen und phasenweise fiel es mir schwer, ihn aus der Hand zu legen. Ich habe mich durch die Geschichte wunderbar unterhalten gefühlt.
Neben der Story an sich, ist der Roman aber auch parabelhaft. Er ist eine Einladung, seine Schutzzonen zu verlassen und seinen Fragen nachzugehen; offen zu sein, für die Menschen und die Umstände, die einem begegnen; nicht sofort zu urteilen und zu werten, sondern ab und zu den Mut und das Vertrauen aufzubringen, zu vertrauen und sein Leben aktiv zu gestalten.
Der Schreibstil ist bildhaft. Das Wetter, die Landschaft oder die Haltung der Personen unterstreichen häufig Emotionen oder Charakterzüge, die dadurch gut herausgearbeitet werden. Sehr gefallen hat mir außerdem, dass den einzelnen Personen auch unterschiedliche Sprachstile in den Mund gelegt wurden. Häufig konnte ich mir die beschriebene Szene als Filmsequenz vorstellen, was vielleicht auch daran liegt, dass Salvatore Basile als Drehbuchautor arbeitet.
Fazit
DIE WUNDERSAME REISE EINES VERLORENEN GEGENSTANDS ist ein bezaubernder, kurzweiliger und liebenswerter Roman mit einem außergewöhnlichen Protagonisten und bewegenden Begegnungen. Ich empfehle ihn allen Fans von DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY und ALS WIR UNS DIE WELT VERSPRACHEN.
- Claudia Praxmayer
Bienenkönigin
(54)Aktuelle Rezension von: rayless75„Die Bienenkönigin“ von Claudia Praxmayer hat mir gut gefallen. Die Sprache als auch der Stil habe ich als sehr angenehm empfunden. Es geht um eine junge Frau, die mit Freunden in einer Art Wohngemeinschaft lebt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, etwas gegen das Bienensterben zu tun. Wichtiges Thema, wie ich finde, denn ohne Bienen können wir nicht leben. Es stellt sich heraus, dass Mel von ihrer Großmutter ein Talent geerbt hat, was sie mit den Bienen verbindet. Damit, und mit der Unterstützung ihrer Freunde kann sie erfolgreich gegen ein Komplott zur gezielten Vernichtung von Bienen kämpfen. Die Natur siegt über die Technik, die äußerst ausgefeilt ist. Es geht nicht nur immer das Thema Bienensterben, sondern auch um Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Selbstbewusstsein und darum, sich selbst annehmen zu können. Ich habe das Hörbuch sehr gerne gehört und empfehle es auch gerne weiter.
- Nicci French
Blutroter Sonntag
(64)Aktuelle Rezension von: vipfotoLaut Wikipedia diagnostizieren und behandeln Psychotherapeuten psychische Krankheiten im Allgemeinen nach wissenschaftlichen Methoden. Grins J, aber was hat das mit meinem neuesten Thriller zu tun? Das verrate ich euch gern, denn in „Blutroter Sonntag“ von Nicci French, geht es um die Psychologin Frieda Klein, die auch als Ermittlerin tätig ist. Allein das Cover ist meines Erachtens ein echter Eye-Catcher. Der broschierte Thriller hat es in sich und fängt auch schon blutrünstig mit einer Leiche an. Die Protagonistin Frieda Klein wird unfreiwillig von den Ereignissen heimgesucht und geradezu überrollt. Die Ereignisse überschlagen sich und Seite um Seite wird es spannender. Der Schreibstil des Autoren-Duos ist ungewöhnlich und etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach und nach lese ich mich ein und lasse ich mich auf die Geschichte ein. Die Charaktere sind gut beschrieben und sehr detailreich. Ich bin fasziniert und schockiert zugleich von den menschlichen Abgründen, die sich vor mir, beim Lesen, auftun. Ein Sog aus fein gesponnenem Psycho, Crime und einem gutem Gespür für kleine Puzzlestücke, die erst später einen Sinn ergeben, zeichnen meine „Ermittlerin“ aus. Besonders gut gefällt mir dabei, das die Geschichte in London spielt, da ich diesen Ort und seine Menschen dort besonders gerne mag. Und ich als Leser/in den Eindruck bekomme, mich auf einigen Streifzügen und ausgedehnten Fußtouren dort gedanklich sofort hinbegeben kann und es dadurch für mich glaubhaft wirkt. Wenn ich mich bei meinen Besuchen vor Ort, allerdings eher nicht in heruntergekommenen und abgelegen Vierteln aufgehalten habe. Der Thriller baut sich nach und nach auf. Ich empfehle daher mit Band 1 zu starten, um die Geschichte um Frieda richtig genießen zu können. Man kann es aber auch gut alleine lesen, dann muss man sich allerdings einige Dinge gedanklich selber zusammenstricken. Und dazu habe ich meist keine Lust und mag daher Hintergrundinformationen bei Fortsetzungen. Grins, auch die Psychologie der Wochentage, ist meines Erachtens vortrefflich gewählt.
Ich stelle es mir jedenfalls so vor... Montags und Mittwochs fällt die Stimmung bei den meisten Menschen in den Keller. Am Wochenende steigt sie dann schlagartig wieder. Ob es wirklich so ist, wie ich mir das selbst zusammencrime/reime? Jedenfalls Blauer Montag, Eisiger Dienstag, Schwarzer Mittwoch, Dunkler Donnerstag, Mörderischer Freitag, Böser Samstag, das hat doch etwas! Und der Bestseller um Frieda ebenfalls ;-), vielleicht habt ihr nun ebenfalls Lust, euch auf das Psychospiel einzulassen.... Lest mal!
Inhalt:
In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ...
Die Autorin /Der Autor :
Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.
Weitere Bücher:
Der achte Tag: Thriller - Frieda Klein: das fesselnde Finale (Psychologin…
Böser Samstag: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd 6
Mörderischer Freitag: Thriller - Frieda Kleins härtester Fall Bd. 5
Dunkler Donnerstag: Thriller - Der neue Fall für Frieda Klein Bd.4…
Schwarzer Mittwoch: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.3…
Eisiger Dienstag: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.2 (Psychologin…
Blauer Montag: Thriller - Ein Fall für Frieda Klein Bd.1 (Psychologin Frieda…
Fazit: 4 Sterne**** Der broschierte Thriller hat 448 packende Seiten und ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen.
- Britta Teckentrup
Fische, Fische überall
(10)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDas Cover besticht in Optik und Haptik. Leinenbezogen, ein bunter Fischschwarm, figürlich, tastbar aufgesetzt, die Fische silbern schimmernd machen das Cover zum Hingucker. Fische sind Tiere, es gibt sie überall, wo es Wasser gibt, sie gehören zu den ältesten Tieren der Welt, wird erklärt. Auf der nächsten Doppelseite wird erklärt, wie sich Knochenfische von Knorpelfischen unterscheiden, wie sie atmen. Dann geht es weiter zur Entwicklung der Fische, Süßwasserfische, Meeresfische. Gut dargestellt ist die Lebenswelt im Meer – welche Fische, in welcher Tiefe leben. Und weiter geht es zum bunten Korallenriff. Fische ernähren sich nicht alle auf die gleiche Art und Weise und manche von ihnen können sich wundervoll tarnen. Und wie schützen sich die kleinen Fische vor Räubern? Sie machen sich groß, indem sie Schwärme bilden, die hier als Fischschulen beschrieben werden, etwas verwirrend. Ein absoluter Fachausdruck, der auch in Biologiebüchern nicht vorkommt – der Ausdruck, Schwarm wäre für Kinder sinnvoller gewesen. Fischeltern und die Wanderung des Lachses sind weitere Themen. Am Ende wird das Thema Fisch und Mensch besprochen, und was mir gut gefallen hat, Überfischung und Plastikmüll werden thematisiert.
Sachinformation über Fische in kleine Informationskästchen aufgeteilt, kurz und prägnant, eine Aufforderung, sich bei Interesse, mehr Wissen anzueignen. Das Buch ist ab 6 Jahren ausgewiesen und die Texte und Informationen entsprechen dem Alter. Auf manchen Seiten werden Suchaufgaben gestellt, einen bestimmten Fisch zu finden – ein zusätzlicher Mitmachspaß. Von der Grafik her hat mir das Buch gut gefallen, denn die Hintergrundfarbe passt zum Lebensraum der jeweiligen Arten. Die Fische sind in Collage- und Drucktechnik eingefügt, in natürlichen Farben gehalten, lebensnah. Ein rundum gelungenes Sachbilderbuch für Kinder. Das Cover würde ich offen hinstellen, künstlerisch so fein gestaltet, dass man es fast aufhängen mag.
Britta Teckentrup ist in Hamburg geboren und studierte Kunst und Design an der Central Saint Martins College of Art and Design und auf der Royal College of Art in London. Sie illustrierte viel Bücher und erhielt diverse Preise dafür. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.
- Delphine de Vigan
Nach einer wahren Geschichte
(16)Aktuelle Rezension von: wortgetraenkt
Meine erste Geschichte der Autorin und dann eine, die mich auf ganzer Linie für sich eingenommen hat! Die Sprecherin Martina Gedeck ist sehr passend gewählt und lässt eine zusätzliche Stimmung entstehen, der ich mich kaum entziehen konnte.
Der Name der Autorin ist zeitgleich der Name der Protagonistin. Und es geht um sie, um Delphine de Vigan, die bekannte französische Autorin mit Bestseller. Doch was kommt danach? Was schreibt ein Mensch nach solch einem Roman, der so viele Leser*innen begeisterte? Vor genau diesem schwarzen Loch des Nichts steht sie, Delphine.
Der Titel ist provokant, entdeckt man diesen oder ähnliches nur als Untertitel, als Information zur Geschichte. Delphine de Vigan nennt jedoch ihren Roman so, der Grund dafür findet sich innerhalb der Zeilen und ihren Worten (welche keinen autobiographischen Roman geschaffen haben!).
Einen absolut einnehmenden Sog baut die Geschichte nach wenigen Minuten auf, nahm mich gefangen. Einzig Delphines Sichtweise, eben diese Perspektive schildert von Selbstzweifeln, von eigenen Grenzen und von einer Begegnung mit Auswirkungen. Eine Beziehung zweier Frauen, die sich scheinbar gut tun, doch im weiteren Verlauf eine immer düstere Stimmung entstehen lässt.
Die VerfilmungMir wurde gesagt ich solle es lassen. Mir wurde gesagt der Film sei schlecht. Ich wurde vorgewarnt. Ich konnte dennoch nicht widerstehen …
Diesem Film fehlt leider alles was die Geschichte ausmacht! Es ist die Geschichte, nur falsch erzählt. Es steht nicht nur Delphine im Fokus, auch L. lernte ich kennen. Und dies ist der Nachteil in Filmen, denn während L. im Buch aus der Perspektive von Delphine skizziert wird, steht sie im Film für sich alleine. Die Intensität geht dadurch verloren, ich bin als Zuschauerin nicht so nahe an Delphines Gedanken, wie im (Hör)Buchformat und der Verlauf des Films ist dadurch fad, Punkt!
FazitLesen oder hören, aber sich diese intensive Geschichte nicht entgehen lassen. Seid jedoch klüger als ich, verzichtet auf die Verfilmung.
- Jonas Herlin
Krieger des Nordens
(12)Aktuelle Rezension von: Wortmagie„Krieger des Nordens“ von Jonas Herlin erbat ich beim Bloggerportal von Random House, weil ich noch immer die Mission verfolge, endlich meine Nische im Genre der historischen Romane zu finden. Aktuell versuche ich es mit Wikingergeschichten, die meinen generellen Lesevorlieben theoretisch entgegenkommen sollten. Im November 2015 hatte ich mich bereits an „Götter der Rache“ von Giles Kristian herangewagt, war aber leider nur mäßig begeistert. Ich erhoffte mir von „Krieger des Nordens“ den großen Knall, der bei Kristians Trilogieauftakt für mich ausblieb.
Der Raubzug der Nordmänner ins Fränkische Reich versprach, ein voller Erfolg zu werden. Getragen von den Wassern des mächtigen Rheins gelang es den Wikingern, die heikle politische Situation zwischen den drei Enkeln Karls des Großen auszunutzen und bis nach Xanten vorzudringen. Von Gier getrieben segelte Grimr Schädelspalter mit 700 Kämpfern und seinen Söhnen Thorbrand und Olav weiter flussaufwärts. Hier, auf einer Flussinsel mitten im Frankenreich, wendet sich das Blatt. Was als siegreiche Eroberung einer wehrlosen Stadt beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Desaster. Als Grimr einer schweren Verletzung erliegt und Thorbrand für seinen Jähzorn verbannt wird, obliegt es Olav, die Verteidigung gegen die Franken anzuführen, die die Plünderung ihrer Ländereien nicht länger tatenlos hinnehmen. Die Nordmänner sind rettungslos unterlegen, die Lage ist aussichtslos. Doch kein Wikinger würde jemals kneifen, wenn es gilt, für Beute und die Leben seiner Kameraden zu kämpfen. Blut tränkt die Ufer des Rheins. Werden die Krieger des Nordens als reiche Männer in ihre Heimat zurückkehren oder dem Tod die Hand reichen?
So viel zu dem erhofften großen Knall. Ihr seht mich mit weit heruntergezogenen Mundwinkeln und einem tiefen Stirnrunzeln vor dem Laptop sitzen. Meine Güte, war dieses Buch furchtbar. Ich fand es grauenvoll. Wenn Jonas Herlin gern Geschichtsunterricht geben möchte, soll er das tun. Aber bitte, bitte, bitte, er soll nie wieder ein Buch wie „Krieger des Nordens“ verfassen. Ich finde keine Worte, um auszudrücken, wie sehr ich mich gelangweilt habe. Es war so… so… dröge. Mein Hirn wollte sich ständig ausschalten und sich angenehmeren Gedanken hingeben, wie der Frage, wann der nächste Abwasch fällig ist oder ob ich für die Staubfluse in der Ecke extra den Staubsauger rausholen sollte. Ich konnte mich nur mit Mühe über die Seiten quälen und habe mich zwingen müssen, am Ball zu bleiben, um dieses literarische Pendant einer Schlaftablette endlich beenden zu können. Ich hatte das Gefühl, Herlin wollte mir unbedingt ganz viel beibringen, was auch funktionierte, aber die Geschichte, die all die Informationen seiner umfangreichen Recherche transportieren sollte, überzeugte mich leider überhaupt nicht, weil sie hinter den zahllosen Fakten nahezu verschwindet und Herlin meiner Meinung nach einfach kein schriftstellerisches Talent besitzt. Da ist kein Gespür für Atmosphäre, kaum inhaltliche Variabilität, kein durchdacht konstruierter Spannungsbogen. Stattdessen kenne ich jetzt wohl jeden der 700 Nordmänner mit Namen. Die Art und Weise, wie Herlin Charaktere etabliert, ist die seltsamste, die mir je untergekommen ist. Wann immer eine Figur mit einer Sprechrolle starb, war er offenbar der Meinung, sie ersetzen zu müssen, damit stets jemand vorhanden ist, der überflüssige Kommentare abgeben und mit anderen Worten wiederholen kann, was bereits dreimal gesagt wurde. Es ist übrigens ganz wichtig, dass die Schiffe auf die Insel gebracht werden, damit die Franken sie nicht zerstören, klar?! Er stellte mir am laufenden Band neue Persönlichkeiten vor, samt Kurzbiografie. Es waren viel zu viele, oberflächliche Figuren, die kaum erkennbaren Wert für die Handlung hatten. Ich kapiere einfach nicht, was das sollte. Wenn man eine Geschichte schreibt, die auf einen blutigen Belagerungskampf hinausläuft, sterben auf beiden Seiten zwangsläufig einige Akteure. Sonst wäre die Belagerung ja kaum blutig, oder? Ein cleverer Autor lässt Figuren, die für die Handlung unverzichtbar sind, allerdings erst dann sterben, wenn er sie nicht mehr braucht, keine Sekunde früher, damit er ihre Rollen eben nicht erneut ausfüllen muss und nicht jegliche Bindung, die die Leser_innen bis dahin aufgebaut haben, zerstört wird. Irgendjemand sollte das Jonas Herlin wohl mal sagen.
Dann haben wir da noch das Motiv der entzweiten Brüder. Thorbrand und Olav. Die beiden sind so gegensätzlich, dass sie schon wieder stereotyp sind. Ich weiß eigentlich nicht so recht, was mir Herlin durch ihre Schicksale mitteilen wollte. Vermutlich ging es abermals darum, möglichst viel historisches Wissen in das Buch zu quetschen, da Thorbrand in seiner Verbannung an der Seite eines Mönches durch das Fränkische Reich reist und die zeitgenössische Politik kennenlernt, während Olav als Anführer der Wikinger Einblicke in ihre Kultur gewährt. In der Theorie nett, in der Praxis jedoch unzusammenhängend und zu viel Input. Außerdem empfand ich es als unvorteilhaft, dass ich den beiden dadurch stets ein Stück voraus war. Es kam keine Spannung auf, kein Hoffen und Bangen, ob die Nordmänner es nun nach Hause schaffen oder nicht. Ich wusste einfach zu viel.„Krieger des Nordens“ war in jeglicher Hinsicht ein Fehlschlag. Es ist ein quälend fantasieloses Buch, trocken und zermürbend, die längste Geschichtsstunde aller Zeiten. Ich glaube nicht, dass ich Jonas Herlin jemals wieder eine Chance gebe. Dazu war diese Lektüre wirklich zu traumatisierend.
Meine Experimente mit Wikingerromanen werde ich an dieser Stelle allerdings noch nicht abbrechen. Einmal werde ich es noch wagen, geht dieser Versuch auch wieder schief, orientiere ich mich neu. Ich begebe mich vertrauensvoll in Hände eines echten Nordmannes, der dann hoffentlich weiß, wovon er schreibt und sein Werk nicht als Zwangsgeschichtsunterricht missbraucht: Snorri Kristjansson.Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!
- Jan Becker
Du kannst schaffen, was du willst
(9)Aktuelle Rezension von: lesemaus1981Inhalt :
Der Hypnose Experte und Bestsellerautor Jan Becker erklärt die Kunst der Selbsthypnose und zeigt , wie man sie im Alltag am besten einsetzt. Egal welches Ziel man hat oder welche Angewohnheit man ablegen möchte.
Meinung :
Nachdem ich bereits ein Buch von Jan Becker gelesen und auf einer seiner Live Shows ( kann ich sehr empfehlen, das ist der Wahnsinn ) gewesen bin, war ich sehr gespannt auf sein Hörbuch. Das Hörbuch gefällt mir wesentlich besser, als seine Bücher, weil man sich viel besser auf die Hypnose einlassen kann. Nicht unwichtig dabei ist die Stimme von Jan , die wirklich eine beruhigende Ausstrahlung hat. Man kann sich voll und ganz auf die Übungen einlassen. Auf der ersten CD, geht es hauptsächlich um die Grundübungen wie zum Beispiel dem Atemzirkel um in die absolute Entspannung zu kommen. Auf der zweiten CD geht es dann ans eingemachte, Ängste, Beziehungsprobleme, Stress und vieles mehr.
Jan Becker bietet Übungen sehr breit gefächert an, so das wirklich für jeden das richtige dabei sein wird. Sehr positiv finde ich das die einzelne Kapitel nach Thema und Übung unterteilt sind, so kann man direkt das Kapitel abspielen, welches man braucht ohne lange suchen zu müssen. Im Durchschnitt dauert eine Übung 5-10 Minuten . Ich persönlich habe mir zuerst das komplette Hörbuch angehört ohne die Übungen mitzumachen und habe anschließend das für mich wichtigen Themen rausgefiltert. Und wie verrückt das klingen mag, es funktioniert ! Ich bin seit ich die Übungen mache beruflich schon viel selbstsicher und scheue keine Konflikte mehr.
Das allerwichtigste ist natürlich das man sich darauf einlässt und es nicht belächelt, dann kann man es gleich lassen, da das Unterbewusstsein sich schon eine Meinung gebildet hat.
Fazit :
Jeder der gerne etwas ändern möchte , sollte es vielleicht mal mit Jan versuchen, ich bin überzeugt , er erklärt alles sachlich und verständlich und liegt ganz oft nah an der Wahrheit.























