Bücher mit dem Tag "rational"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rational" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.158)
    Aktuelle Rezension von: Junimay

    An sich gute Story, hat mich aber nicht so ganz abgeholt. 

  2. Cover des Buches Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen? (ISBN: 9783649633440)
    Lina Frisch

    Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen?

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst …

    Cover

    Das Cover ist durchaus ein Blickfang, wobei sich der Zusammenhang zum Inhalt erst nach dem Lesen ergibt. 

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    Es ist eine typische Dystopie im Jugendbuch Genre, wobei sich hier schnell einige Ähnlichkeiten zu bereits bekannten Dystopien ergeben. 

    Die Entwicklung der dystopischen Struktur wird hier zwar einerseits sehr ausführlich dargestellt, andererseits ergibt sich trotzdem kein richtiges Gesamtbild. 

    Im Mittelpunkt steht Skye, ein 16jähriges Mädchen, welche unbedingt die Testung als Ratio bestehen möchte, um an einer bestimmten Universität zu studieren. Während der Testung in einem von der Außenwelt abgeschiedenem Zentrum, stellt sie allerdings immer mehr fest, dass die bisherigen Aussagen der Regierenden und die Theorie nur eine Seite darstellen und die Handlungen dagegen andere sind. Zeitgleich kämpft sie mit ihren eigenen Emotionen und Vorstellungen.

    Der Klappentext fasst den Inhalt gut zusammen.

    Obwohl sich das Buch leicht lesen lässt, verlief mir die Geschichte rund um Skye zu gefällig, zu einfach, zu simpel und nur in wenigen Abschnitten ergaben sich einige Spannungsmomente. Es plätscherte mir einfach zu seicht vor sich hin und vieles war absehbar. Es gab keine richtigen Höhepunkte, alle Schwierigkeiten lösten sich umgehend wieder auf, es gab keine Überraschungen oder Wendungen. Auch die Liebesgeschichte war vorprogrammiert.

    Fazit

    Ein nettes Buch für zwischendurch und für Neueinsteiger in diesem Genre sicherlich spannend genug.

     

    220806

  3. Cover des Buches Gefangener der Sinne (ISBN: 9783802582721)
    Nalini Singh

    Gefangener der Sinne

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ashaya hat den Dark River Leoparden geholfen und nun sieht sich Dorian in der Pflicht auch ihr zu helfen. Das hat natürlich nichts mit der großen Anziehungskraft zu tun, die sie auf ihn ausstrahlt.

    Dorian und Ashaya mochte ich sehr, besonders wie die beiden sich gemeinsam weiter entwickelt haben.

    Die Story ist und bleibt spannend, sie wird sogar von Band zu Band immer spannender und ich kann es gar nicht erwarten mit dem nächsten Teil weiter zu machen.

    Von mir bekommt die Reihe bisher eine absolute Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  5. Cover des Buches Gefühl und Vernunft (ISBN: 9783596522774)
    Jane Austen

    Gefühl und Vernunft

     (795)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Nachdem ich von Stolz und Vorurteil sehr begeistert war, wollte ich unbedingt noch mehr Bücher von Jane Austen lesen. "Gefühl und Vernunft" aka "Verstand und Gefühl" aka "Sense and Sensibility"  war das erste Buch, dass Jane Austen veröffentlichen konnte und dessen erste Fassung sie schon in ihren späteren Teenagerjahren geschrieben hat, genau wie die erste von "Stolz und Vorurteil". Deshalb dachte ich mir, dass die beiden Bücher sich recht ähnlich sind und es gibt tatsächlich einige Parallelen. 

    Zu allererst einmal haben wir bei beiden Romanen zwei Schwestern, die die Hauptpersonen sind, einmal Lizzy und Jane bei "Stolz und Vorurteil", einmal Elinor und Marianne hier bei "Gefühl und Vernunft". Die Unterschiede zwischen den Schwestern wurden bei "Gefühl und Vernunft" aber noch stärker zugespitzt als die bei "Stolz und Vorurteil": Während Marianne impulsiv und allgemein sehr emotional ist, ist Elinor eine eher ruhige Person, die stets genau nachdenkt, bevor sie eine ausgesprochen vernünftige Entscheidung trifft. Da beide ein wenig überzogen dargestellt werden, ist es schwierig, sich mit einer der Schwestern zu identifizieren. Die meisten von uns liegen im Verhältnis von Bauch- zu Kopfentscheidungen wohl eher irgendwo zwischen Elinor und Marianne. Trotzdem war es mal interessant zu sehen, was passieren könnte, wenn man immer nur nach seinen Gefühlen oder nur nach der Vernunft geht. Denn auf beide Arten kann man sich selbst ganz schön Steine in den Weg legen, vor allem in Sachen Liebe...

    Aber so muss es ja auch sein, schließlich gehört ein wenig hin- und her bei einem Jane-Austen-Roman einfach dazu. Oder um Mr. Bennet zu zitieren: "Junge Damen mögen es, in der Liebe auch mal unglücklich zu sein." Und das sind zwischendurch sowohl Elinor als auch Marianne, auch wenn es vielmehr an ihren Verehrern als an ihnen selbst liegt. Willoughby und Edward Ferras sind, um mal so zu tun als wäre Jane Austen New Adult, keine eindeutigen Good Boys, aber auch keine eindeutigen Bad Boys, sondern irgendwas dazwischen und das macht sie so interessant. Sie haben ihre Ecken und Kanten, doch auch liebenswerte Seiten und gerade deshalb wirken sie auch 200 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen noch so unglaublich menschlich.

    Doch die interessanten, vielschichtigen Charaktere können nicht verhindern, dass sich die Geschichte zwischendurch etwas zieht. Ich möchte wirklich nicht die Person sein, die an Jane Austen herumnörgelt, aber im Mittelteil, wo sich Elinor und Marianne in London aufhalten, hätte man vielleicht ein bisschen kürzen können. Dafür wird es zum Ende hin noch einmal richtig spannend und DEN Plotttwist hätte ich nicht für möglich gehalten...aber mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern, also lest selbst. 

    Der Schreibstil meiner Ausgabe war altmodisch und zunächst deshalb etwas ungewohnt für mich, aber ich habe Fontanes "Effi Briest" überlebt, also kann ich in der Hinsicht alles schaffen! Ne, Spaß, aber nach den ersten Seiten habe ich mich eingelesen und notfalls Absätze einfach nochmal gelesen. 

    Wie auch bei "Stolz und Vorurteil" gibt es einige lustige Momente, die Jane Austen mit ihrer ganz eigenen, scheinbar neutralen Art schildert, weshalb sie gerade so komisch sind. Vor allem Situationskomik spielt eine Rolle in "Gefühl und Vernunft", auch wenn es durch den verschwurbelten, altmodischen Schreibstil nicht immer leicht war, den Humor zu erkennen.

    Abschließend kann ich nur sagen: Wer "Stolz und Vorurteil" mochte (Oh Gott, ich erwähne dieses Buch in dieser Rezension so oft wie Mr. Collins die ehrenwerte Lady Catherine de Bourgh ;-)) und von den geschliffenen Dialogen, den vielschichtigen Figuren und dem Setting begeistert war, sollte auch "Gefühl und Vernunft" unbedingt lesen. Für mich persönlich ist es zwar nicht so genial wie Stolz und Vorurteil, aber immer noch eine schöne, unterhaltsame Geschichte mit spannenden, vielschichtigen Charakteren.

  6. Cover des Buches Homo faber (ISBN: 9783518471845)
    Max Frisch

    Homo faber

     (3.265)
    Aktuelle Rezension von: blerta

    Walter Faber, ein Ingenieur mit einem strengen rationalistischen Weltbild, berichtet über die Ereignisse seines Lebens. Durch eine Liebesgeschichte wird er dazu gezwungen, dieses Weltbild zu hinterfragen und setzt sich dabei mit entscheidenden Grundfragen der menschlichen Existenz auseinander.

    Es ist spannend, die Entwicklung von Walter Faber zu beobachten. Bevor ich diese Faszination jedoch aufbrachte, musste ich mich zuerst durch das erste Viertel des Buches schlagen, das meiner Meinung nach wirklich zäh war. Dann wiederum, wenn ich mir darüber bewusst werden, dass es ein Bericht von Walter Faber ist, kann ich nichts dagegen einwenden, da diese oft unnötigen und detaillierten Beschreibungen einfach zu seiner Person dazugehören.

    Dieses Buch setzt sich sehr klar mit Gegensätzen wie Technik und Natur und Vernunft und Gefühl auseinander. In Walters Ausführungen erkennt man, wie sehr er sich auf Logik, Mathematik und Statistiken stützt. Und vor allem sieht man, wie er in seiner Rolle als Ingenieur aufgeht – jedoch bedeutet das gleichzeitig für ihn, dass er sich keine andere Rolle aneignen kann, weder als Vater noch als Ehepartner.

    Zwar sind diese Aspekte an sich überzeugend, aber doch etwas zu sehr ins Extrem gerückt; kein Mensch denkt nur rational. Und das ist vermutlich der Gedanke, der Walters Weltbild verrückt. Durch das Aufzeigen des einen Extrems, wollte der Autor vermutlich Walters Entwicklung verdeutlicht darstellen. Jedoch hat mich das während des Lesens immer wieder die Stirn runzeln lassen, denn Walter war für mich nicht authentisch genug. Auch die anderen Charaktere wie Elisabeth oder Hanna scheinen hauptsächlich nur als Verdeutlichung des Kontrasts zu dienen.

    Aber ich muss zugutehalten, dass es definitiv Spannung erzeugt hat. Ich habe als Leserin nur darauf gewartet, dass diese zwei Welten aufeinander krachen, dass irgendetwas Entscheidendes zugrunde geht. Schade nur, dass alles in einem Bericht festgehalten ist, der dramatische Ereignisse so pragmatisch wie nur möglich schildert. Andererseits ist das vermutlich genau der Sinn davon.

    Den Schreibstil fand ich trotzdem angenehm zu lesen. Zwar merkt man, dass das Buch nicht in diesem Jahrhundert geschrieben wurde, aber ich kam trotz einiger Wörter, die ich nicht kannte, gut durch die Seiten.

    Der gesamte Bericht ist ein Rechtfertigungsversuch, eine erhoffte Antwort auf die Schuldfrage, der zeigt, dass Walter Faber vielleicht doch nicht so rational ist, wie er vorzugeben scheint. Denn nicht nur die Identität des Menschen, sondern auch die Schuldfrage zu einem bestimmten Ereignis stehen in diesem Buch im Vordergrund. Das sind wichtige und interessante Themen, die beim oberflächlichen Lesen irgendwie nicht wirklich zur Geltung kommen.

    Ich habe dieses Buch für die Schule gelesen. Und ich bin mir unsicher, ob ich ohne Recherche all die dahinterliegende Bedeutung von Fabers Entwicklung verstanden hätte. Aber mit Recherche liefert das Buch definitiv Diskussionsstoff für die Frage, was die Identität des modernen Menschen ausmacht.

    Fazit
    Das Buch setzt sich mit dem Gegensatz von Technik und Natur auseinander und hinterfragt das rationalistische Weltbild Walter Fabers. Der Anfang ist zwar etwas zäh, aber danach bin ich flüssig durch die Seiten gekommen. Aufgrund dessen, dass die gesamte Geschichte in einem Bericht geschildert wird, kommt nur selten Spannung auf. Aber trotzdem ist es ein Buch, das einen über die Identität des modernen Menschen nachdenken lässt.

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