Bücher mit dem Tag "ratte"
42 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.576)Aktuelle Rezension von: Welpemax„Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist ein wunderbarer Einstieg in die magische Welt von Hogwarts. J. K. Rowling schafft es, eine spannende, fantasievolle und zugleich sehr zugängliche Geschichte zu erzählen, die sofort Lust auf mehr macht. Besonders stark sind die Hauptfiguren: Harry wirkt sympathisch und neugierig, Ron bringt viel Humor und Herz in die Geschichte, und Hermine überzeugt mit Klugheit und Entschlossenheit. Auch Dumbledore sorgt mit seiner ruhigen, geheimnisvollen Art für eine besondere Atmosphäre, während Snape von Anfang an Spannung und Rätselhaftigkeit in die Handlung bringt.
Die Welt ist liebevoll aufgebaut, die Figuren sind gut unterscheidbar, und das Abenteuer entwickelt schnell seinen eigenen Zauber. Ein Stern Abzug, weil manche Passagen noch etwas kindlich und geradlinig wirken — was für den Auftakt aber völlig passend ist. Insgesamt ein sehr gelungener, magischer Roman mit großem Charme.
- Sam Savage
Firmin - Ein Rattenleben
(485)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeFirmin erzählt in diesem Buch von seinem kurzen Ratten-Leben, in dem er Lesen lernt und Bücher liebt, sich zu den Menschen hingezogen fühlt und vor allem sehr viel träumt.
Die Handlung spielt in den 1960-er Jahren in Boston, einer sterbenden Stadt in den USA. Immer wieder wird Bezug genommen auf Klassiker der Weltliteratur, die Firmin liest. Leider habe ich selbst davon kaum welche gelesen, weshalb mir die Verbindung zu diesen Büchern fehlt.
Literaturbegeisterte, die die erwähnten Bücher kennen, werden sicher größere Freude an der Geschichte haben.
Der Erzähl- bzw. Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, daher gibt es eine kleine Aufwertung. Firmins Wortwahl und die Ausdrucksweise ist wirklich überragend und eines großen Literaten würdig.
Ich hätte mir ein Literaturverzeichnis am Schluss gewünscht, eine Auflistung der genannten Bücher um das Lesen gegebenenfalls nachholen zu können. So erhielt ich leider keine Verbindung zu Firmin. Seine Träume waren außerdem extrem verwirrend.
- Haruki Murakami
Wenn der Wind singt / Pinball 1973
(111)Aktuelle Rezension von: Karandi
„Wenn der Wind singt“ ist Haruki Murakamis erster Roman und zweifellos keine leichte Lektüre. Er bricht mit vielen Regeln, die man von einem klassischen Roman erwartet. Es gibt keine klar erkennbare Haupthandlung und auch kein Happy End.
Stattdessen steigen wir mitten in das Leben eines Protagonisten ein, der von seinen Semesterferien und den Erfahrungen dieser Zeit erzählt. Auf gerade einmal rund 100 Seiten erleben wir Melancholie, Tragik und Humor. Wir begegnen seinem besten Freund, der „Ratte“ genannt wird – einer charakterlich sehr interessanten, aber auch äußerst schwierigen Figur.
Außerdem gibt es Liebesgeschichten mit mehreren Frauen, von denen sich einige das Leben genommen haben. Bis zum unvollkommenen Ende lässt Murakami vieles offen und lädt den Leser dazu ein, selbst die Bedeutungen aus der Geschichte herauszulesen, die für ihn persönlich wichtig sind.
Definitiv fünf Sterne.
„Pinball, 1973“ ist sozusagen die Fortsetzung von „Wenn der Wind singt“ und gehört zur Tetralogie rund um den Freund „Ratte“. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich als großer Murakami-Fan von dieser Buchreihe lange nichts wusste – zumal ich „Wilde Schafsjagd“ schon vor vielen Jahren gelesen und immer als Stand-alone-Roman betrachtet habe.
Doch zurück zu „Pinball, 1973“. Beim Lesen ergibt es absolut Sinn, dass es sich um eine Fortsetzung handelt und die Geschichte noch weitergeführt wird. Zwar bekommen wir auch hier kein klares Ende, dafür aber Murakami in seiner typischen Mischung aus Symbolik und einer fast magischen Realität.
Besonders die Zwillinge sind rätselhaft und lassen viel Raum für Spekulationen. Sind sie überhaupt reale Personen oder vielmehr symbolhafte Gestalten? Sie erinnern stark an andere geheimnisvolle Figuren aus Murakamis späteren Romanen.
Im Mittelpunkt steht jedoch ein alter Flipperautomat. Er wird zum Symbol für Erinnerungen und gleichzeitig für die schmerzhafte Erkenntnis, dass in Erinnerungen keine Zukunft liegt, sondern nur Vergangenheit – und in diese kann man nicht zurückkehren.
Ratte hingegen steckt weiterhin in einer tiefen Sinnkrise. Obwohl er erst 25 Jahre alt ist, findet er keinen Platz in der Welt und wirkt innerlich verloren. Murakami schildert auf beeindruckende Weise verschiedene Facetten des Lebens: die Sehnsucht nach Erinnerungen und nach Momenten, die niemals hätten enden sollen, die Zerrissenheit des Erwachsenwerdens, aber auch die leise Hoffnung auf die Zukunft und auf das Ungewisse, das noch vor einem liegt.
Ich finde es unglaublich beeindruckend, dass dies erst Murakamis zweiter Roman war. Dennoch spürt man bereits auf jeder Seite, dass hier ein außergewöhnlicher Schriftsteller die Weltbühne betreten hat.
Ohne zu zögern vergebe ich fünf Sterne.
- Mechthild Gläser
Ophelia und die Bernsteinchroniken
(128)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Eins meiner absoluten Lieblingsfantasybücher ist "Die Buchspringer" von Mechthild Gläser. Seither lese ich alles, was diese Autorin schreibt und bin ein ums andere Mal enttäuscht. Ihre Ideen sind gigantisch, aber die Umsetzung ist dann immer eher mäßig. Das ist so schade! Ich habe dieses Buch abgebrochen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht finde ich doch noch ein ähnlich wunderbares Buch von ihr, das mich verzaubert wie die Buchspringer.
- Thomas Thiemeyer
Evolution - Die Stadt der Überlebenden
(247)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDie Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.
Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.
Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.
Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.
Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht.
- Benjamin Tomkins
Tote Bauern melken nicht
(32)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerRatte Ede, selbsternannter ADAC-Pannenfahrer, sieht sich im Stall bei den Kühen plötzlich mit dem toten Bauern konfrontiert. Eigentlich gar nicht sein Zuständigkeitsbereich, dennoch juckt es ihn in den Pfoten den Fall genauer zu beleuchten. Durch eine Verkettung diverser Zufälle und Umstände findet er sich auf dem Festland wieder, wodurch sich die Gelegenheit ergibt weitere Nachforschungen anzustellen. Ede stehen 24 wilde Stunden bevor, vollgepackt mit Ereignissen und Erkenntnissen, die eine Ratte so wohl noch nicht erlebt hat.
Allein die Vorstellung einer Ratte auf einem quietschgelben Spielzeugmotorrad hat bereits etwas für sich. Wenn sie dann noch beginnt in den Spuren Sherlock Holmes’ zu wandeln, stellt man sich als Leser allerdings durchaus die berechtigte Frage, ob es absurder noch werden kann. Soviel sei verraten: es kann!
In 24 Stunden kann wahrlich viel passieren. Vor allem für Situationen kurioser Natur scheint Ede eindeutig ein Pfötchen zu haben. Es gibt kaum ein Fettnäpfchen, in das er nicht fällt, und dabei ein Chaos sondergleichen anrichtet. Natürlich gibt es für den Leser dadurch einiges zu lachen, der humoristische Aspekt sollte auch keinesfalls außer Acht gelassen werden. Dennoch müssen auch die ermittlungstechnischen wie -taktischen Elemente berücksichtigt werden, schließlich darf die Tötung des Bauern nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Den Leser erwarten einige turbulente Stunden, in denen nicht immer klar ist welche Richtung nun eingeschlagen werden sollte. Es wird gewissermaßen frei Schnauze entschieden, in der Hoffnung nicht beim nächsten Schritt in einer Sackgasse zu landen. Dies gelingt mal mehr mal weniger elegant, mitunter überraschend, erntet hin und wieder aber auch einfach nur Kopfschütteln. Selbst nach Beendigung der Lektüre ist man nicht sicher wie das Werk einzuordnen und zu bewerten ist. Unterhaltsam trifft es vermutlich recht gut, alles weitere ist den subjektiven Empfindungen überlassen.
- Horst Evers
Der König von Berlin
(118)Aktuelle Rezension von: Schmuck_GuggerinMan merkt es sofort, dass der Autor eine Nähe zum Kabarett hat, wie es auf der Umschlagseite angekündigt wird.
Ich fragte mich während des Lesens, ob es eine passende Mischung sein kann, diese Nähe mit einem Krimi herzustellen.
Ein junger Kommissar wird aus Niedersachsen nach Berlin versetzt. Kollegen geben ihm den Namen „Dorfsheriff“ und Schikanen nehmen ihren Lauf.
Als diverse Leichen in der Stadt gefunden werden und zudem eine Rattenplage wichtig für das Schicksal der Stadt und ihrer Menschen wird, ist der junge Kommissar schnell überfordert.
Diese Konstruktion, die an manchen Stellen nur schwer überschaubar ist, entbehrt zu viel davon, was ich von einem Krimi erwarte.
Vielleicht steht das „umwerfend Komische“ im Vordergrund und die von mir erwartete Spannung nimmt einen zu kleinen Raum ein.
Das Buch ist für alle, die sich auf ein Leseabenteuer einlassen genau das Richtige.
- Eiichiro Oda
One Piece 11
(57)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskyi mean, what can i say? i watched the netflix show first before getting into the manga and while the show is good, arlong is soooo much more evil in the manga. the show also didn't truly follow the timeline and left out scenes but that's expected. however, i really enjoyed this volume. you have some action and fight scenes, some banter, some tears and definitely hope. curious to see how it will continue and happy that the arlong story is finished (for now?). off to new adventures!
- Heike Hoyer
Nur der Hamster war Zeuge
(4)Aktuelle Rezension von: LucciolaFilou kann es nicht fassen - Elsbeth, bei der er wohnt, liegt tot im Wohnzimmer - und er weiß als einziger, was wirklich passiert ist! Seine Freundin, die Dohle Marie, versucht, ihn aufzuheitern und zu erfahren, was passiert ist, doch Filou ist in einer Hamster-Depression gefangen. Erst der Kampfhund Caesar, der aber gar kein Kampfhund sein will, bringt ihn zum sprechen. Zusammen mit der Ratte Nasira, die lesen kann und einem Kater, der die Botengänge übernimmt, gründen sie die Soko Elsbeth, um den Mord an der alten Dame aufzuklären - und den Menschen zu zeigen, wie falsch sie mit ihrer Theorie liegen!
„Während sie tief den geliebten Geruch aus vergilbtem Papier und Leim in sich einsog, fragte sie sich einmal mehr, wie viele Ratten es in der Welt geben mochte, die wie sie lesen konnten. Einige mussten es wohl sein, denn selbst die Menschen kannten den Ausdruck Leseratte. Wie konnte er anders entstanden sein als durch die Entdeckung und Beobachtung entsprechender Artgenossen?"
Ein Hamster, der Verbrechen aufklären will? Hört sich gut an! Da ich selbst einen Hamster besaß - und der einfach das süßeste, flauschigste und beste Tier auf der Welt war, hat dieses Buch meine Neugierde geweckt. Von Vornherein sollte einem eines klar sein: das ist ein unblutiger, völlig harmloser "Krimi", der eher mit Witz und Charme überzeugen will als mit Hochspannung - denn die fehlt völlig.
„Zeit?" Was redest du da? Ein Hamster lebt höchstens zwei bis drei Jahre und hat deswegen eben keine Zeit apathisch herum zu sitzen. Ehe er sich versieht, ist er alt und grau."
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach zu lesen. Die Tiere haben sehr menschliche Eigenschaften, die einen des öfteren zum Schmunzeln bringen. Insgesamt ist das Buch aber nicht so lustig und amüsant, wie ich erwartet - oder gehofft - habe. Vielmehr bleiben die Charaktere ziemlich blass und stereotyp und die Story plätschert vor sich hin. Etwas mehr Spannung hätte der Handlung durchaus gut getan!
„Es wird noch öfter vorkommen, dass wir Dinge ganz unterschiedlich sehen und bewerten. Wir werden nur Erfolg haben, wenn wir die anderen Perspektiven nicht abschmettern, sondern als Bereicherung und Ressource sehen."
Eine ganz nette Abwechslung zu den üblichen Krimis, aber insgesamt hatte ich doch mehr erwartet - vor allem mehr Witz. Hin und wieder kann man durchaus schmunzeln, aber das wars dann auch schon... Ich hoffte, auf einen wirklich lustigen Zeitvertreib, den man z.B. gut während der Prüfungszeit lesen kann, aber letztlich war es dafür dann doch zu langweilig und zu wenig Charme und Witz, um das auszugleichen...
Fazit
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Handlung war dann doch etwas zu langweilig und langatmig und witzig war es nur an wenigen Stellen. Etwas mehr Spannung und etwas mehr Charme und Witz hätte dem Buch gut getan, dann wäre es ein amüsantes Buch für Zwischendurch geworden.
https://lucciola-test.blogspot.com/2019/03/books-heike-hoyer-nur-der-hamster-war.html - Leo Born
Brennende Narben
(80)Aktuelle Rezension von: reading_squirrel4.5 Sterne
Ich habe diese Reihe vor Ewigkeiten begonnen und damals auch gemocht; Irgendwie habe ich sie dann einfach aus den Augen verloren. Jetzt bin ich bereit, erneut als Schatten von Mara in die Abgründe Frankfurts einzutauchen.
Ich bin weiterhin Fan von Mara's Figur, eben weil sie keine typische Ermittlerheldin ist; Für mich ist sie beinahe schon eine Antagonistin - scheinbar unnahbar, kühl und distanziert. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre es ein präsenterer Ermittlungspartner für Mara. Rosen ist nur am Rande wahrnehmbar, was ich etwa schade finde.
Born's Schreibstil ist flüssig und die Gliederung der Geschichte ein Gedicht; Die Szenenwechsel sind perfekt gewählt. Die gut überschaubaren Kapitel lassen einen Einblicke in die Gefühlswelt anderer Charaktere erhaschen, was das Lesen super angenehm macht.
Billinsky jagt einen brutalen und blutrünstigen Killer, wobei sie gleichzeitig vergangene Ereignisse aus ihrem Privatleben zu sortieren versucht - diese beiden separaten Handlungsstränge heizen die Spannung zusätzlich an.
Die Reihe ist für mich unbedingt lesenswert und ich freue mich bereits schon auf den nächsten Fall für die Krähe!
- Ute Krause
Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder
(8)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Ein wunderbares Weihnachtsabenteuer mit den kleinen Helden
Es ist Weihnachtszeit und in Frau Fröhlichs Feinkostladen ist zur Freude der Muskeltiere jede Menge los. Da beobachtet Gruyère ein kleines Mädchen, das jeden Tag sehnsüchtig auf die köstlichen Schokoladen von Frau Fröhlich blickt, doch nie etwas kauft. Als sich im Laden Diebstähle häufen, verdächtigt Margarethe das kleine Mädchen. Das können die Muskeltiere nicht glauben, und sie beginnen, auf eigne Faust nach dem Schokoladendieb zu suchen. Und so stolpern sie bei ihren Nachforschungen mitten hinein in ein großes Weihnachtsabenteuer ...Ute Krauses Dein Spiegel-Bestsellerreihe ist wunderbar warmherzig erzählt und mit zahlreichen opulenten Illustrationen ausgestattet und eignet sich zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren und zum Selberlesen ab 8 Jahren. Die mutigen Muskeltiere stehen für Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft - große Themen für kleine Helden!
Meine Inhaltsangabe:
Hamburg: Frau Fröhlichs Feinkostladen brummt und die Muskeltiere freuen sich, dass es dem Geschäft so gut geht (sorgt das doch schließlich für die leckerste Müllbeutelausbeute). Da stellen Frau Fröhlich und ihre Hilfe Margarethe fest, dass immer wieder Dinge aus dem Laden verschwinden. Und zwar immer dann, wenn Lotte, das Mädchen mit der roten Mütze im Laden war. Die Muskeltiere wollen dem nachgehen und die kleine Diebin auf frischer Tat ertappen. Als dann auch noch Geld aus der Kasse verschwindet, ist es Margarethe zu viel: sie schnappt sich das Mädchen und verdächtigt es des Diebstahls. Doch die Muskeltiere haben ganz andere Beobachtungen gemacht und nun ist klar: sie müssen einschreiten und aufklären, was wirklich passiert ist. Dabei lernen sie nicht nur ein paar ihrer menschlichen Nachbarn kennen, sondern auch Suzette, die resolute Hamsterdame, die bei Lotte lebt. Bertram verliebt sich Hals über Schnurrhaar und legt sich noch mehr ins Zeug. Was sie am Ende erreichen, ist ein wunderschönes Weihnachtswunder für einige Menschen in der Deichstraße.Erster Satz: »Schneeflocken fielen im Schein der Laterne vor dem Kellerfenster in der Deichstraße.«
Mein Eindruck:
Dass ich die Muskeltiere heiß und innig liebe, muss ich glaube ich nicht weiter ausführen. Sie haben mein Herz im Sturm erobert und sind daraus nicht mehr wegzudenken! Diesmal also eine Weihnachtsgeschichte. Und die ist zuckersüß und wunderschön und dennoch superlustig. Wieder einmal schafft die Autorin es, mich mit ihrem wunderbar zu lesenden Schreibstil und den vielen unglaublich knuffigen Zeichnungen in die Welt der Nager nach Hamburg zu versetzen und mich dabei völlig zu begeistern. Pfiffig, liebenswert, frech, verfressen, mitfühlend, humorvoll und einfühlsam sind die Worte, die mir zu den Nagern mit den französischen Namen spontan einfallen. Hamster Bertram, ungestüm und galant, Ratte Gruyère immer so einfühlsam und hilfsbereit, Hafenkeipen-Maus Pomme de Terre ist einfach cool und sein Hamburger Dialekt fetzt und schließlich Picandou, verfressen, bisschen faul aber das Herz am rechten Fleck. Ihre Abenteuer sind jedes Mal ein Fest, das Weihnachtswunder macht da keine Ausnahme. Hier kommt Stimmung auf, es wird spannend, lustig und festlich, daher ist dieser 4. Band der Muskeltier-Reihe perfekt für die Advents- und Weihnachtszeit geeignet. Volle Empfehlung als Vorlesebuch für Kids ab 5 Jahren oder zum Selberlesen ab ca. 8 Jahre. 5/5 Sterne. - Bettina Obrecht
Marlene und die wilde Bande
(18)Aktuelle Rezension von: carathis„Marlene und die wilde Bande“ überzeugt nicht nur durch eine spannende Geschichte, sondern auch durch die realistische Darstellung familiärer Strukturen. Besonders hervorzuheben ist die Figur der alleinerziehenden Mutter, die authentisch und lebensnah gezeichnet ist. Sie kämpft mit alltäglichen Herausforderungen, ohne dabei in stereotype Rollenbilder zu verfallen. Diese Darstellung ist wichtig, denn Kinderbücher sollten die Vielfalt moderner Familien abbilden und zeigen, dass auch Alleinerziehende starke, liebevolle Bezugspersonen sein können.
Ein wiederkehrendes Motiv im Buch ist die Verniedlichung von Marlene durch ihre Tante. Diese ständige Betonung des „Püppchenhaften“ wirkt nicht nur überholt, sondern auch störend, da sie Marlenes eigenständigen Charakter untergräbt. Umso erfreulicher ist es, dass Marlene sich klar dagegen positioniert. Sie spielt lieber Räuber und wird von ihrer Ratte Grauswurzula begleitet und zeigt damit, dass Selbstbestimmung und Individualität wichtiger sind als äußere Erwartungen. Diese Botschaft ist für junge Leserinnen und Leser, die vielleicht selbst gerade auf der Suche nach ihrem Platz in der Gemeinschaft sind, von großer Bedeutung.
Problematisch bleibt jedoch das Verhalten des Vaters. Seine distanzierte und teilweise verantwortungslose Haltung wird zwar angedeutet, aber nicht ausreichend kritisch beleuchtet. Hier hätte eine stärkere Aufarbeitung gutgetan, um deutlich zu machen, dass solches Verhalten nicht als akzeptabel gelten sollte. Gerade Kinder, die sich an den Figuren orientieren, brauchen klare Signale, welche Verhaltensweisen unterstützenswert sind und welche nicht.
Insgesamt ist „Marlene und die wilde Bande“ ein gelungenes Kinderbuch, das wichtige Themen wie Selbstbestimmung, Familienvielfalt und Freundschaft behandelt. Mit kleinen Verbesserungen in der Darstellung elterlicher Verantwortung könnte es noch stärker dazu beitragen, jungen Leserinnen und Lesern Orientierung und positive Vorbilder zu bieten. Meine Altersempfehlung: ab 7
- Chris Weigel
Schattenspiegel
(7)Aktuelle Rezension von: Jd_bookworldSchattenspiegel von Chris Weigel erschienen am 31. Oktober 2019
Darum geht es:
Rose lebt mit ihrem Vater Aban im trostlosen Hallowing und wünscht sich nichts mehr, als diese grausame Stadt zu verlassen. Als Aban nach dem Angriff eines weißen Wolfes verschwindet, muss Rose fliehen. Mit Schattenbändiger Marcus und Horrorpuppenspielerin Samara begibt sie sich auf eine fantastische Reise, um die letzten Beschützer der dunklen Wesen unserer Welt und mit ihnen ihren Vater Aban zu finden. Der Beginn der Geschichte voller Dämonen, Magier und Mutanten!
Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und der Klappentext einfach spannend.
Der Schreibstil von dem lieben Autor Chris Weigl ist sehr abwechslungsreich.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet Sehr Detailreich sodass man alle Figuren gut kennenlernen kann. Man fühlt sich direkt mitten hinein gerissen in die Welt von Schattenspiegel und fiebert mit, wenn die Protagonisten in Gefahr geraten, da sie einem einfach alle in kürzester Zeit ans Herz wachsen.
Dieses fantastische Buch möchte ich jeden Liebhabern von Fantasy-Büchern, mit Magischen aber auch vielen anderen tollen Elementen empfehlen
- Eiichiro Oda
One Piece 10
(59)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenNami muss vor den Fischmenschen gerettet werden, denn nun sind Arlong und seine Crew richtig sauer und es werden keine Gefangenen mehr gemacht. Zwischen ihnen, Ruffy, Zorro, Lysop und Sanji kommt es zu einem gewaltigen Kampf, in dem nicht nur Leben auf dem Spiel steht, sondern es auch für Ruffy echt gefährlich wird. Aber sie haben die Rechnung ohne die Dorfmenschen gemacht, die sich ins Zeug legen und ihnen zur Seite stehen.
Vorwort:
"O.K. Let´s stand up!" ist der zehnte Band der Manga-Reihe One Piece und sollte nach Band 1-9 gelesen werden, da dieser darauf aufbaut. Es ist als Taschenbuch, sowie e-book erhältlich.
Meine Meinung:
Was war das für ein auf und ab ?! Nachdem der letzte Band mir zwar sehr gut gefiel, aber auch eher wie ein Zwischenband wirkte, machte mir der zehnte Band der One-Piece Reihe wieder viel mehr Spaß. Es wurde etwas unübersichtlich und irgendwie fehlte mir auch etwas, aber ich hatte es viel Spaß damit und vor allem die Seekuh Muh-Kuh war echt ein absolutes Highlight für mich. Ich fand sie so niedlich und ihre Szenen waren echt lustig.
Die Kämpfe wirkten manchmal etwas unübersichtlich und ich hatte leichte Schwierigkeiten, dem ganzen Geschehen zu folgen. Dennoch fand ich es sehr spannend und ich fieberte mit Ruffy, Zorro, Nami und dem Rest der Crew auf jeder Seite mit. Es gab viele kleinere Handlungsstränge, was dazu führte, dass sich die Gesamthandlung etwas zog, aber den Kampf zwischen Ruffy und Arlong war sehr spannend und wurde dann auch richtig brenzlig. Gerade, wenn man dachte, dass sich das Blatt zu Gunsten von Ruffy drehen würde, zeigte Arlong neue Fähigkeiten, die für mich irgendwo klar, aber auch überraschend kamen. Der Cliffhanger war etwas fies und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
Ein weiteres Highlight war die neue Kurztitelserie, in der nun Coby und Helmeppo die Hauptrolle spielten. Zwar fand ich die Abenteuer von Buggy unterhaltsamer, aber es war sehr interessant, zu erfahren, was die beiden Vollpfosten Coby und Helmeppo nun trieben und es war echt zu heiß !
Der Zeichenstil gefiel mir wieder sehr gut und ich liebte es, wie skurill einige Figuren aussahen. Vor allem bei den Fischmenschen wurde es sehr interessant und es macht darauf neugierig, was noch alles so möglich ist. Meine Higlights hier waren Okta und Kuss, die sehr schräg aussahen.
Fazit:
Es ist kein Highlight, bot aber tolle Momente und unterhielt mich prima. Manchmal war es mir zu wuselig, aber vor allem der Kampf von Ruffy und Arlong war sehr spannend und ein wenig nervenzerrend. Der Zeichenstil war absolut klasse und es war sehr skurill, wie manche Fischmenschen aussahen. Von mir gibt es:
4 von 5 Sterne
- Rico Forwerk
Amurante – Die Krankheit
(10)Aktuelle Rezension von: FlaventusKayleigh Bringstine scheint gerade in einem normalen Leben angekommen zu sein, als ihr wieder absonderliche Ereignisse widerfahren. Diese ziehen sie allerdings nicht derart direkt in eine Parallelwelt, wie im ersten Teil Amurante: Der Wald, sondern der Leser darf mit ihr nach und nach das Puzzle zusammensetzen.
Vorgänger
Dabei ist vor allem der Anfang des Buchs interessant geschrieben und vermag den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dadurch, dass sich immer wieder auf Ereignisse des ersten Teils bezogen wird, macht es durchaus Sinn, diesen zuerst zu lesen. Zwingend notwendig ist es sicherlich nicht, allerdings verbleibt dann der ein oder andere dunkle Fleck im Gesamtkontext.
In der Mitte des Buchs gibt es einen Bruch. Augenscheinlich in der Erzählperspektive, die wechselt und zuerst die Spannung anhebt. Auch wenn dieser Part für das Verständnis der weiteren Handlung essentiell ist, so ist er für mein Gefühl deutlich zu langatmig geworden. Die Geschichte wird gedehnt und es entsteht eine unangenehme Länge im Erzählstrang.
Erzählung
Diese ausgedehnte Erzählung wiederholt sich dann nochmals zum Ende des Buchs, dem es sicherlich gut getan hätte, wenn es ein wenig gestrafft worden wäre. Das Buch hat glücklicherweise eines, wobei sich der Autor eine kleine Hintertür offen hält, um nicht doch eine Erzählung aus dem Amurante-Universum folgen zu lassen.
Ich habe den Eindruck, als wären in diesem zweiten Teil mehr Fehler als im ersten Band enthalten. Seien es die Fotos, die auf dem Film der Digitalkamera landen oder das als Kadaver bezeichnete Skelett, das in einem Sarg liegt, befinden sich neben diversen sprachlichen Fehlern auch inhaltliche.
Fazit
Die Idee des ersten Bandes wird im zweiten konsequent weitererzählt, auch wenn zu Beginn die Zusammenhänge nicht direkt ersichtlich werden. Wer den ersten Band nicht kennt, wird diese natürlich nicht erfahren können, dürfte meiner Einschätzung nach dennoch mit dem ihm zurechtkommen.
Prinzipiell hat mir die dargestellte phantastische Welt wieder gut gefallen, wenn da nicht die ein oder andere Länge wäre, die den Lesespaß etwas getrübt hat. Wer den ersten Teil gemocht hat, macht mit dem zweiten Teil sicherlich nichts verkehrt. Ich persönlich empfehle, zuerst Amurante: Der Wald zu lesen.
- Kristina Scharmacher-Schreiber
Ibbe & Knut - Zwei Freunde und das Meer
(8)Aktuelle Rezension von: LeylascrapEin zauberhaftes Kinderbuch über zwei einsame "Personen", die sich einfach nur einen Freund wünschen. Ansonsten sind sie glücklich jeweils auf ihrer kleinen Insel. Eine Geschichte, die einen zeigt, dass es nicht viel braucht um glücklich zu sein und das jeder doch gerne einen Freund haben möchte. Unterstrichen ist die Geschichte mit der Schönheit und Gefahren der Nordsee.
Zusätzlich abgerundet wird die Geschichte mit sehr schönen und passenden Illustrationen. Für ein Nordlicht, wie ich eins bin, genau richtig. Wir haben Ibbe und Knut und unser Herz geschlossen und hoffen sie bleiben für immer Freunde.
- Kathrin Lena Orso
Der kleine Fuchs liest vor. Zauberhafte Prinzessinnen-Geschichten
(18)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauPrinzessinnen in einem rosa Erdbeerhaus und mit hellblauem Hintergrund? Ja, das könnte auch ganz furchtbar werden, aber von „Zauberhafte Prinzessinnen-Geschichten“ lasst Euch bitte, bitte nicht abschrecken. Denn was auch ein rosa-hellblauer Albtraum sein könnte, macht Kathrin Lena Orso in der Reihe „Der kleine Fuchs liest vor“ zu einem amüsanten (Vor-)Leseerlebnis mit Held*innen, die eben nicht üblichen Normen entsprechen. Damit hat sie das Zeug zum diversen Klassiker für Vor-Schüler*innen.
Eigentlich ist kein Klischee mädchenhafter als Prinzessinnen und ich habe als Kind auch Geschichten über solche Figuren geliebt, vielleicht, weil sie da wenigsten in die Nähe der Selbstbestimmung gekommen sind. Orso nimmt dieses Klischee nun und gibt ihm in jeder Geschichte einen neuen Dreh, so wird z.B. auch die „Jungfrau in Nöten“ umgedreht. Alle acht Geschichten spielen mit Rollenbildern und Klischees und zeigen Alternativen zu klassischen Mädchen-Zuschreibungen auf. Sollten Prinzessinnen nicht brav und ordentlich sein und still beim Tee sitzen? Nein, nicht, wenn man der Königin glaubt. Im Vordergrund stehen tolle Mädchenfiguren, aber in einer Geschichte darf auch ein Junge die Hauptfigur sein, der ein Kleid anziehen möchte. Genial, dass die Mutter das einfach total unkompliziert besorgt, und seine Freunde werden für ihr Auslachen schnell eines besseren belehrt. Hier schwingt auch das Transthema mit und Autorin Orso und Illustratorin Stéffie Becker achten bei den Bildern auf die Repräsentation von dunkelhäutigen Prinzessinnen. In dieser Form kann mein demokratisches Herz sogar mit der Monarchie mitgehen.
Als Zielgruppe ist ab 5 angegeben, daher setzen die Geschichten jetzt nicht auf atemberaubende Spannund, trotzdem haben sie meinen 7,5jährigen Sohn und mich richtig gut unterhalten. Geübte Erstleser*innen können die Geschichten schon selbst lesen, erst recht, da sie recht kurz sind. Zudem punktet die Autorin mit ganz viel Sprachwitz, z.B. heißt die Hundeprinzessin „Hundegunde“, Reim und sprechenden Name packt die Autorin in eine scheinbar antiquierte Vornamenform. So etwas begeistert mich.
Wir haben die Geschichten wirklich sehr genossen. Divers und intersektionell, ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen und für geübtere Erstleser*innen.
- Christian Tielmann
Die Kakerlakenbande − Applaus für die Laus
(7)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin herrliches Kinderbuch mit schrägen Charakteren und einem turbulenten Abenteuer.
Die Protagonisten sind eine Kakerlake, eine Kopflaus und ein Floh.
Die drei wurden aus ihrem Zuhause vertrieben, möchten aber unbedingt zurück. Nur müssen sie dafür an Hund Rex vorbei.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, die drei zu begleiten.
Ein lustiges Kinderbuch für junge Leser, das auch den Erwachsenen beim Vorlesen Spaß macht!18.07.2025
- Thomas Thiemeyer
Evolution
(21)Aktuelle Rezension von: AglayaNach ihrem Flugzeugabsturz in die Zukunft und der Flucht in die Berge werden Jem und seine Freunde getrennt. Während seine Freunde bei den einheimischen Menschen Zuflucht finden, muss Jem sich alleine durch die gefährliche Wildnis schlagen…
"Der Turm der Gefangenen" ist der zweite Band der 2Evolution"-Trilogie und schliesst inhaltlich direkt an den ersten Teil an. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis notwendig, auch wenn die Geschehnisse von Band 1 als Prolog zusammengefasst werden. Um alles zu verstehen reicht das aber doch nicht aus.
Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Sicht erzählt. Meist liegt der Fokus auf Lucie oder Jem, aber auch andere Figuren stehen immer wieder im Mittelpunkt. Beim ersten Band hatte ich angemerkt, dass man über die Figuren nur wenig erfahre, hier ist das leider nicht anders. Ich konnte sie durchaus in "sympathisch" und "unsympathisch" einordnen, aber wirkliche Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheiden, konnte ich niemandem zuordnen. Ihr Handeln passte teilweise gut in das Bild, das ich von ihnen hatte (Marek), bei anderen wie Lucie konnte ich die Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehen.
Auch im zweiten Band schreitet die Handlung ohne grosse Wendungen geradelinig voran. Wie auch im ersten Band gab es zwar die eine oder andere Erkenntnis, im Grossen und Ganzen blieb die Geschichte allerdings vorhersehbar. Was ich im ersten Band noch verschmerzen konnte, da es sich um die Einführung handelte, stört mich hier nun merklich. Der zweite Band einer Trilogie ist eigentlich dazu da, die Handlung voranzutreiben und auf das grosse Finale vorzubereiten, wovon ich hier aber nicht viel gemerkt habe.
Der zweite Band wird, wie auch der erste, von Mark Bremer gelesen, der mir auch hier gut gefallen hat. Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Autor Thomas Thiemeyer alle seine Figuren im selben Stil mit demselben Vokabular sprechen lässt. Das ist ja in Ordnung, wenn alle dieselbe Herkunft haben, aber in "Evolution" haben wir es mit zwei Gruppen zu tun, einerseits mit den Jugendlichen aus dem 20. Jahrhundert, andererseits mit Menschen aus dem 25. Jahrhundert, sie seit 500 Jahren in einer abgeschiedenen Kommune ohne Kontakt nach aussen leben. Da erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Sprache nicht entwickelt haben sollte. Auch sonst gibt es immer wieder kleinere und grösser Logiklöcher, die sich auch schon im ersten Band aufgetan hatten.
Mein Fazit
Etwas zu geradelinig - Kate Saunders
Die genial gefährliche Unsterblichkeitsschokolade
(21)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch punktet für mich mit Witz, unglaublich netten, sympatischen Charakteren und einer total coolen Katze!Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und empfand sie alskurzweilige und unterhaltsame Lektüre. - A. B. Saddlewick
Monster Mia und das große Fürchten
(52)Aktuelle Rezension von: alice169Inhalt:
Mia ist ein Mädchen,dass mit dem typischen Mädchenkram nichts anfangen kann. Sie ist genervt von ihrer Schwester die hingegen alles was rosa und prinzessinenlike ist toll findet während ihre Lieblingsfarbe schwarz ist. Durch ihr aufsässiges Verhalten (in den Augen der Lehrer) wird sie eines Tages von der biedern Lilienthal Schule in die Finsterwaldschule strafversetzt. Schnell merkt sie,dass sie nun Schülerin an einer Monsterschule ist. Ihre Mitschüler sind Vampire,Hexen, Werwölfe und andere kleine Monsterchen. Menschen sind hier eigentlich unerwünscht. Doch bald schon wird sie von ihrem Lehrer enttarnt und ihre einzige Chance an der Schule zu bleiben ist die ihrem Lehrer einen ordentlichen Schrecken einzujagen. Wird sie es schaffen?
Ich habe dieses Buch zusammen mit meiner Tochter gelesen und wir haben es geliebt! Auch meine Tochter konnte noch nie etwas mit Kitsch,rosa und Prinzessinnen anfangen und hat sich unbändig gefreut,dass es endlich ein Buch für Mädchen wie sie gibt. Da sie sich dazu sehr gerne auch etwas gruselt und Monster liebt war dieses Buch ein Treffer!
Es ist locker und witzig erzählt, wird nie langweilig und zeigt Kindern,dass es immer einen Ort und Menschen gibt die einen so nehmen wie man ist. Das hat natürlich auch mir als Mama sehr gut gefallen. Je nach Reifegrad schon ab 6 sehr gut (vor-)lesbar!
- Susanne Lütje
Leseratte Otilie
(5)Aktuelle Rezension von: MirileinLesen, Reimen und dabei das Alphabet lernen – das kann man alles mit der Leseratte Otilie. Wie es der Name bereits verrät ist Otilie eine Leseratte und was machen diese? Sie lesen und lesen. Sie lesen sich durch alle möglichen Bücher. Genauso macht es Otilie und dabei liest sie sich gleich einmal durch das ganze ABC. Es geht von Affenzahn über Drachen und Murmeltiere bis hin zu Zuckerwatte. All diese Dinge kommen in spannenden Büchern vor und besonders spannend und witzig ist es, wenn man dann diese Bücher auch noch widererkennt, z.B. den Jungen, „der Holzmännchen schnitzt“ oder den Esel, der als Stadtmusikant mit seinen drei Freunden durchs Land zieht.
Das Buch macht viel Spaß. Es ist so geschrieben, dass auch Erstleser, den Text gut erfassen können, und Reime sind ja, wenn sie gut gemacht sind, immer schön. Die Reime in diesem Buch lassen sich auf jeden Fall insgesamt sehr gut und flüssig lesen.
Ich glaube nicht, dass man mit einem solchen Buch das ABC „lernt“, aber es macht dennoch Spaß auf die Reise durch die Buchstaben zu gehen. Außerdem kann es zu eigenen ABC-Büchern anregen, die man ebenfalls so gestalten kann, dass die Buchstaben, um die es gerade geht, bunt hervorgehoben werden.
Die Bilder sind fröhlich und vermitteln gute Laune.
Die Leseratte Otilie ist eine sympathische Figur und ich finde es grundsätzlich schön, dass es in Kinderbüchern nicht nur tolle Superhelden gibt, sondern auch lustige Leseratten.a
- Claire Gratias
Hör auf zu lesen!
(9)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Bücher sind Horatios große Leidenschaft. Die kleine Ratte liest immer und überall und ihr Berufswunsch steht fest: »Ich werde Leseratte!« Seine Eltern aber wollen ihr verträumtes Söhnchen mit allen Mitteln aus seiner Bücherwelt auf den Boden der Tatsachen holen. Als der Vater eines Tages alle Bücher aus dem Haus verbannt, ist Horatio verzweifelt. Doch dann fasst er einen mutigen Entschluss und kann am Ende sogar seine Eltern von der Magie des Lesens überzeugen."
Dieses Bilderbuch wird für Kinder im Alter von 4-6 Jahren empfohlen und auch Eltern, Großeltern oder junggebliebene Leser werden mit dieser Geschichte ihre wahre Freude haben.
Die Illustrationen sind gut gewählt und lassen einem Raum um sich selbst noch Bilder im Kopf dazu zu denken. Die Geschichte von Horatio ist für alle Leseratten unter uns absolut nachvollziehbar und ich fand seine Eltern ganz schön grausam als sie Horatio alle Bücher wegnahmen. Aber Horatio ist eine schlaue Ratte und weiß sich zu helfen wie er an neuen Lesestoff herankommt.
Fazit: Ein sehr schönes Bilderbuch für alle Leseratten unter uns, schön illustriert und mit klar verständlichem Text. Absolute Leseempfehlung und eine ganz besondere Geschichte!
- Ute Krause
Die Muskeltiere auf großer Fahrt
(13)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseDa die Muskeltiere nicht 3 Wochen ohne leckere Müllsäcke aus dem Feinkostladen überleben können, schleichen sie sich kurzerhand als blinde Passagiere ins Gepäck von Frau Fröhlich. Und los geht die Reise, das Kreuzfahrtschiff und die Pyramiden warten schon. Doch ein Urlaub ist das für die Mäuse nicht wirklich, treffen sie doch auf einen Jungen, der sie enttarnen möchte und bekommen deswegen mit der Rattenfamilie an Bord einiges an Ärger. Doch die Muskeltiere wären nicht die Muskeltiere, wenn sie es nicht schaffen würden, den Jungen für sich zu gewinnen. Und ganz nebenbei decken sie auch noch einen großen Schwindel auf.
Muss ich sagen, dass ich diese Reihe liebe? Ich glaube jeder, der meine Beiträge verfolgt, weiß das schon! Ich bin wirklich hingerissen von den Muskeltieren. Die Story ist wie immer spannend und total witzig, steckt aber auch voller Liebe und Wärme. Man muss die kleinen Nager einfach liebhaben, geht gar nicht anders. Wie sie sich für das Gute einsetzen und dabei die eigene Sicherheit oftmals aus den Augen verlieren, wie sie mit so viel Witz und Klugheit an die Sachen rangehen und dabei immer ihren kleinen großen Herzen folgen, das macht einfach total Spaß, mitzuerleben. Ein besonderes Schmankerl sind auch hier wieder die vielen Illustrationen in allen möglichen Größen, immer bunt, immer herzallerliebst und immer perfekt passend. Die Botschaft hinter der Geschichte (auch wenn du klein bist, kannst du Großes schaffen, Loyalität, Freundschaft, (Selbst-)Vertrauen) kommt super rüber, herrlich verpackt in ein humorvolles und spannendes Mäuseabenteuer.
Allen kleinen und großen Kindern, ach was, allen Geschichtenliebhabern jeden Alters lege ich dieses Buch bzw. die gesamte Reihe wärmstens an Herz. Wer die Muskeltiere nicht kennt, hat echt was verpasst. 5/5 Sterne.























