Bücher mit dem Tag "rauchen"
31 Bücher
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(387)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- J.R.Ward
Black Dagger - Vampirträume
(721)Aktuelle Rezension von: Schuby233"Black Dagger 12" von J.R. Ward ist ein weiterer spannender Teil der Black Dagger-Reihe, der die Leser in die komplexe Welt der Vampirkrieger entführt und gleichzeitig eine Liebesgeschichte auf den Prüfstand stellt.
Diesmal steht die Geschichte von Phury und Cormia im Mittelpunkt, und ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Phury zögert immer noch, seine Rolle als Primal zu übernehmen, während Cormia sich im Anwesen der Bruderschaft langsam einlebt. Die Beziehung der beiden ist von Zweifeln und Missverständnissen geprägt, und Phury zweifelt an seiner Fähigkeit, seiner Aufgabe gerecht zu werden.
J.R. Ward beweist erneut ihr Talent, komplexe Charaktere zu erschaffen und deren inneren Konflikte glaubwürdig darzustellen. Phurys Selbstzweifel und Cormias Bemühungen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden, verleihen der Geschichte Tiefe und Authentizität.
Die düstere und erotische Atmosphäre der Black Dagger-Reihe bleibt in diesem Buch erhalten und sorgt für eine Mischung aus Spannung, Leidenschaft und übernatürlichem Drama. Die Leser werden erneut in eine Welt voller Geheimnisse und Herausforderungen entführt.
Einige Leser könnten jedoch das Gefühl haben, dass die Schicksale der Charaktere in diesem Teil der Serie extrem sind, was zuweilen die Glaubwürdigkeit der Handlung beeinträchtigen kann. Dennoch scheint die Faszination für die Serie ungebrochen zu sein, da Sie bereits den nächsten Teil beginnen möchten.
Insgesamt verdient "Black Dagger 12" aufgrund seiner fesselnden Charaktere und der fortgesetzten Handlung eine Bewertung von 4 von 5 Sternen. Trotz einiger extremer Wendungen und Schicksalsschläge zieht die Serie die Leser weiterhin in ihren Bann und lässt sie gespannt auf die Entwicklungen der nächsten Bücher warten.
- Matthew Perry
Friends, Lovers and the Big Terrible Thing
(108)Aktuelle Rezension von: MelB2508Matthew Perrys Autobiographie wurde ein Jahr vor seinem Tod veröffentlicht. Lange habe ich mich nicht getraut, sie zu lesen, weil ich Angst vor dem hatte, wie "Chandler" in echt war. Und - das war nicht unberechtigt!
Matthew Perry ist teilweise wirklich wie seine Figur Chandler, aber ohne dessen Entwicklung und Reifung und vor allem ohne ein Happy End.
Wissend, was mit seinem Leben geschah, nachdem er das Buch geschrieben hatte, ist es natürlich maximal heftig, Sätze zu lesen wie "Ich habe Angst zu sterben" "Ich möchte nicht sterben" oder "Ich suche noch die wahre Liebe und wünsche mir Kinder". All das ist nicht eingetreten, er ist alleine in seinem Whirlpool ertrunken, er ist nicht nüchtern gewesen und nicht drogenfrei.
In Matthew Perrys Autobiographie gibt es Stellen, die wirklich sehr Insider-mäßig anmuten. Wir lesen über Castingprozesse, erfahren von Beziehungen und Freundschaften mit anderen berühmten Schauspielern und lesen über seine nicht so glückliche Kindheit und den märchenhaften Reichtum, den er durch Friends erworben hat. Gleichzeitig aber lesen wir auch von den tiefsten Tiefpunkten, von Operationen, Narben, Drogen, von Weinkrämpfen und Einsamkeit, von Verzweiflung und immer wieder von versuchten Entzügen, die entweder fehlschlugen oder später dann doch von den unvermeidlichen Rückfällen. Und das ist auch mein Kritikpunkt. Ich weiß, das Buch ist ehrlich und das honoriere ich auch. Aber es ist keine "schöne" Lektüre. Fernab von anderen Büchern von Menschen, die an einer Sucht litten und diese besiegt haben, wiederholen sich die Rückschläge wieder und wieder, was das Lesen wahnsinnig frustrierend und ein bisschen repetitiv macht. Auch die Selbstreflexion, die der Autor eindeutig hat, bringt ihm nichts und so war ich am Ende des Buches ausgelaugt und frustriert - und ehrlich gesagt, auch wütend. Ein Mensch, der so viel Geld verdient hat - obszön viel Geld! - damit, dass er in einer Fernsehserie mitgespielt hat, der immer nur tiefer sinkt und wieder und wieder die gleichen oder ähnliche Fehler macht, der macht mich am Ende des Buches einfach nur wütend. Er hatte alle Chancen und Möglichkeiten und er war nicht dumm, er wusste, was sein Verhalten bei ihm, seinem Körper, aber auch bei anderen Menschen, die ihm nahe stehen, auslösen würde - und trotzdem tat er es! Das ist etwas, was meinem eigenen Charakter so sehr entgegen steht, dass es mir einfach nicht möglich ist, entspannt damit zu sein. Und auch, wenn ich ein bisschen traurig bin, darüber, wie Matthew Perry gestorben ist und auch darüber, dass seine Wünsche nicht in Erfüllung gegangen sind, kann ich nicht tief mit ihm mit empfinden.
Das Buch kann ich auch nur eingeschränkt empfehlen, da es meiner Meinung nach einfach teilweise zu heftig geraten ist.
- John Grisham
Das Urteil
(238)Aktuelle Rezension von: RadermacherDen Film zum Buch hatte ich mehrfach gesehen, ebenso wusste ich, dass Hollywood wesentliche Dinge geändert hatte. Das machte das Lesevergnügen zu etwas Besonderem, nicht nur, weil vor meinem geistigen Augen die Bilder von Dustin Hoffma, Gene Hackman und John Cusack erschienen und Grishams Figurenbeschreibungen in den Hintergrund rückten.
Vor allem interessierten mich die Unterschiede zwischen Originalbuch und Film und wie sich die Veränderungen auf die Story auswirkten. Wobei mir am Ende der Film einen Tick besser gefallen hat, weil mir die Auflösung und das Ende mehr zusagten. Auch andere Dinge, die Hollywood einfielen, hätten meines Erachtens dem Buch gut getan.
Fazit: Grisham ist mein Lieblingsautor, seine Bücher sind spannend, sein Schreibstil gefällt mir, einige Formulierungen sind genial. Das Urteil ist ein tolles Buch, aber es gibt von ihm noch wesentlich bessere. - T. C. Boyle
Drop City
(227)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchHippies in Alaska, ein paradoxer Gedanke. Es gelang T.C. Boyle stets gut einem diese zwei verschiedenen Lebensstile näher zu bringen und Verständnis für beide alternativen Lebensarten zu erzeugen. Über die Hälfte des Buches wird in 2 Handlungssträngen (immer im Wechsel) erzählt. Auf der einen Seite ist da die Hippie Kommune welche im Drogenrausch in den Tag hinein lebt und auf der andern Seite ein Trapper im tiefen Alaska der versucht eine Frau zu finden und sein Leben zu meistern.
Die einzelnen Charaktere werden einem im ersten drittel des Buches gut näher gebracht. Der ständige Wechsel zwischen den zwei Handlungssträngen (bis die zwei -Welten- aufeinander treffen) erzeugt eine große Spannung.
Als die Kommune im Sommer in Alaska ankommt und sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Einsiedlers niederlässt, hat sie nicht mehr viel Zeit um sich auf den harten Winter vorzubereiten. Hier wird dem Leser das wahre harte leben in Alaska nähere gebracht.
Zwischenmenschliche Konflikte unter den Hippies aber auch unter den Alaskanern bestimmen das letzte drittel des Buches. - Vivien Summer
Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High
(204)Aktuelle Rezension von: FeelblackMein erstes Buch 2026 und dann leider keine 5 Sterne Bewertung. Ich fand den Anfang echt gut und hätte mir gewünscht das es so weiter geht. Der Spice im Buch war auch wirklich gut geschrieben. Nur leider hatte es Stellenweise echt lange Strecken. Dann war es wirklich schon langweilig und ich hab mich dann durchgequält. Das Ende war dann nochmal etwas besser aber alles in allem weiß ich das ich die Reihe, die es ja mal werden sollte, nicht weiter lesen würde.
- Dan Vyleta
Smoke
(189)Aktuelle Rezension von: KayuriIn diesem Buch geht es zu Anfang vor allem um Thomas und Charlie, beides Schüler welche lernen sollen nicht zu rauchen. Ihnen bleiben aber die Tricks der Erwachsenen verwehrt.
Der Grundstein der Geschichte klingt spannend und ist es auch an manchen Stellen. Dennoch finde ich das die Erzählweise einfach anstrengend war. Irgendwie konnte ich mich daran bis zum Schluss nicht gewöhnen.
Die Geschichte kam auch recht lange Zeit nicht vorwärts. Und auch wenn es wahrscheinlich Absicht ist bleibt das Ende offen. Das war frustrierend da es so schon einiges gibt was einfach offen blieb.
- Kyra Groh
Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
(422)Aktuelle Rezension von: Bookish_Dreamer„Zeilenflüstern“ von Kyra Groh hat mich wirklich mehr berührt, als ich anfangs erwartet hätte. 🥹❤️ Für mich war es nicht einfach nur eine süße New-Adult-Lovestory, sondern eine Geschichte, in der unglaublich viel zwischen den Zeilen steckt.
Klara und Noel könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein, und genau diese Dynamik hat mir so gut gefallen. Während Klara vieles mit sich selbst ausmacht und von ihren Unsicherheiten begleitet wird, steckt auch hinter Noel mehr, als man zunächst vermutet. Ich mochte es sehr, wie sich die beiden langsam angenähert haben und ihre Beziehung nicht von heute auf morgen entstanden ist. Es waren gerade die kleinen Momente, Gespräche und unausgesprochenen Gefühle, die ihre Geschichte für mich so besonders gemacht haben.
Klara hat mir vor allem deshalb so gut gefallen, weil sie nicht perfekt ist. Sie zweifelt, macht Fehler und muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Auch Noel trägt seine eigenen Päckchen mit sich herum, und je mehr man ihn kennenlernt, desto mehr versteht man ihn und seine Handlungen.
Kyra Grohs Schreibstil hat für mich perfekt zu dieser Geschichte gepasst: locker, humorvoll und gleichzeitig unglaublich gefühlvoll. Es gab so viele Momente, bei denen ich einfach weiterlesen und gleichzeitig das Gefühl festhalten wollte. 🥹
Für mich war „Zeilenflüstern“ definitiv ein echtes Wohlfühlbuch mit ganz viel Herz. Klara und Noel sind mir unglaublich ans Herz gewachsen und ich hätte von den beiden ehrlich gesagt gerne noch viel mehr gelesen. ❤️
- John Green
Eine wie Alaska
(47)Aktuelle Rezension von: mandalottiDiese Geschichte hat mich nicht so überzeugt. Klar das Thema ist schon nicht einfach, aber ich fand die Umsetzung nicht so toll. Alaska war mir jetzt auch nicht so sympathisch, auch wenn sie kein leichtes Leben hatte. Ich denke das ist eher was für Teenager und junge Erwachsene.
Grundsätzlich ganz gut, aber nicht unbedingt für mich.
- Agnès Martin-Lugand
Glückliche Menschen küssen auch im Regen
(87)Aktuelle Rezension von: VinnyDer Schreibstil war super, genauso die Idee der Geschichte.
Leider hat mich die Geschichte emotional überhaupt nicht abgeholt. Zwar war für mich schon ersichtlich, welche Gefühle rübergebracht werden sollten, aber es wurde für mich nur an der Oberfläche gekratzt. Gerne wäre ich noch tiefer in Dianes Gefühlswelt abgetaucht.
Mich hat auch das ständige Rauchen genervt.
- Andreas Schmidt
Mädchenfresser (Thriller)
(25)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDies war mein erstes Buch das ich von dem Autor Andreas Schmidt gelesen habe.
Der Schreibstil hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen.
In Wuppertal hält ein Phantom die Kommissarin Franke Hahne und ihr Kollegen Michael Stüttger auf Trab.
Er versetzt die Stadt in Angst und Schrecken mit seinen grausamen Verbrechen, man stellt sich natürlich die Frage welche Beweggründe der Täter hat.
Er ist total irre in dem er glaubt er wäre eine Nachtgestalt.
Er ist ihnen immer ein Schritt voraus, und es dauert lange bis sie auf eine heiße Spur kommen und ihn versuchen ausfindig zu machen. Ob sie ihn wirklich stellen können müsst ihr schon selbst raus finden.
Das Ermittler Duo fand ich sympathisch und authentisch, auch haben die beiden zusammen super harmoniert.
Mir hat die Story sehr gut gefallen, sie war spannend, teilweise aber auch recht eklig von den Beschreibungen der hingerichteten Opfer.
Toll fand ich auf jeden Fall auch das die Geschichte nicht direkt vorsehbar war.
Zum Showdown gibt es auch noch eine Überraschende Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte.
Lustig fand ich den Satz, Im Flur riecht es nach verbrannten Essen vom Vortag.
Keine Ahnung ob das anders riecht wie frisch angerannt 🤣
- $ick
Shore, Stein, Papier
(46)Aktuelle Rezension von: HoldenSicks Lebensgeschichte, Grimme-Online-Award-gekrönt die Youtube-Ausgabe, angefangen mit dem Gefühl des Unerwünschtseins und von Anfang an widerspenstig gegen jede Autorität. Daß er seinen Drogenlebenswandel allein damit begründet, nicht gewollt zu sein und dieses Gefühl betäuben zu müssen, greift meiner Meinung nach ein bißchen kurz, auch andere Kinder bzw Jugendliche mit diesem Gefühl werden nicht zum drogenverschlingenden Dauerkriminellen. Interessant, wie Sick die Symptome beschreibt, die man beim "affig-"sein spürt, wenn der Körper auf Drogenentzug reagiert, wie dauernd laufende Nase oder Augentränen, hab ich so noch nirgends anders gelesen. Man kann ihm natürlich nur die Daumen drücken, daß Sick das Cleansein durchhält (man wundert sich, daß der Körper so einen Drogenmarathon überhaupt so lange mitmacht). Und sonst: Dümmster Junkie ever, "wie Shore ist Heroin?"
- Birgit Rabisch
Die vier Liebeszeiten
(58)Aktuelle Rezension von: PetzipetraSo wie das Jahr in ihre Jahreszeiten geteilt ist, genauso ist das Leben in Abschnitte geteilt. Sogar die Liebe hat ihre Höhen.... ihre Tiefen... ihre ruhigen Zeiten... Turbulenzen und wie wir wissen noch viel mehr.
Die Autorin lässt uns mit Rena und Haube genau diese Liebe die Alles überwindet und gemeinsam wächst erleben.Sie lässt uns träumen und regt zum Nachdenken an.Gibt Mut und Kraft zum weitermachen. - Benjamin von Stuckrad-Barre
Nüchtern am Weltnichtrauchertag
(15)Aktuelle Rezension von: wbetty77Ein feucht fröhlicher Abend, an dem der Protagonist mit seinem Glas Wasser in der Hand nur daneben steht und darüber nachsinnt, wie toll es sich damals angefühlt hat, als man noch selbst Teil des rauschenden Festes war. So gut wie ignoriert von den Feiernden und diskriminiert von den Kellner, denn nur wer Alkohol konsumiert bringt Umsatz, ist der Abend ein Trauerspiel, dem man zum Glück kurz vor 22:00 Uhr entrinnen kann.
Natürlich leben wir in einer Gesellschaft, in der Alkohol etabliert und anerkannt ist und natürlich ist Alkohol gerade deshalb eine weit verbreitete, legale Droge. Dennoch ist sie nicht alles bestimmend bzw. sollte es nicht sein. Ich habe Mitleid mit dem Protagonisten. Nicht, weil er als Alkoholiker nicht mehr trinken kann, sondern weil er anscheinend einen sehr oberflächlichen Freundeskreis -Freunde ist in dem Fall sicher die falsche Bezeichnung - hat. Hinzu kommt, seine eigene traurige Sicht auf ihn selbst, der Außenseiter, der nicht mehr mitmachen darf.
Die Erzählung ist so oberflächlich wie all die Klischees, die dort niedergeschrieben sind. Wer dem Rausch auf diese Weise nachtrauert, hat, meiner Meinung nach, absolut nicht verstanden, worum es im Leben geht. Der zweite Teil über das Rauchen ist einfach nur langweilig. Ich hatte mir von diesem Buch wesentlich mehr erhofft. Es ist eine einzige Enttäuschung. - Blanca Imboden
Schule ist doof drei - Tim Tabak
(16)Aktuelle Rezension von: BriggsDieses Buch fängt vieles ein, das in der Pubertät Denken und Fühlen von Jugendlichen bestimmt.
Vordergründig geht es ums Rauchen, doch ebenso um Identität, Kriminalität, Integrität.
Die Grundbotschaft ist in meinen Augen sehr gut, die Umsetzung (locker und flockig) jugendgerecht - gerade für solche, die gerade in die Pubertät einsteigen.Sehr schweizerisch geschrieben, mit einem Ton, der wirklich nach einem Schüler klingt, verwandeln Imboden und ihr wunderbarer Zeichner Baumann die Erlebnisse von Tim Tabak in einen Roman, der ohne Zeigefinger, aber mit vielen Hintergrundinfos das Thema Rauchen beleuchtet und zeigt, dass man von Überzeugungen abrücken kann, ohne sich selbst untreu zu werden.
Auch ohne die zwei Vorgänger-Bände ist das Buch für Jugendliche oder deren Eltern gut zu lesen. Viele große und kleine Bilder lockern die Seiten auf oder liefern Witze oder Informatives nebenher.
Den Kritikpunkt meines Sohnes (14), dass zu viele Erzählsituationen begonnen werden und offen bleiben, kann ich nachvollziehen:Erst in der zweiten Hälfte gibt es Verknüpfungen in Tims Geschichte, die das Ganze zu einem runden Buch werden lassen.
Bis dahin war er als Mitleseer bereits ausgestiegen, und das hatte weder mit der starken Schweizer Färbung noch mit zu vielen Hintergrundinfos oder seiner fehlenden Berührung mit dem Thema Zigaretten zu tun: Ihn hatte es einfach nicht gepackt.
Für mich selbst war es dennoch ein schönes Buch, und ich würde gern sowohl die Vorgänger als auch Nachfolger der Reihe lesen, in erster Linie wegen der tollen Botschaft, dass man weder sich selbst noch einen bestimmten Ruf verlieren muss, wenn man Entscheidungen revidiert, die man einmal voll und ganz und provokativ vertreten hat. - Jessica Ravenwood
Rubinstern
(4)Aktuelle Rezension von: YoyomausAchtung Spoiler!
Zum Inhalt:
Rubinstern Erzählt die Geschichte von Jessica, die einen Faible für Magie, Okkultes, Vampire und Rubine hat. Mit Hilfe eines neu erstandenen Sternrubins lenkt sie die Aufmerksamkeit des äußerst attraktiven Vampirs André auf sich!
Jessica entdeckt beim Bummeln in einem Laden einen Rubinstern, den sie sich schon immer gewünscht hat. Sofort kauft sie ihn und weiht ihn zu Hause in einem magischen Ritual. In der nachfolgenden Nacht träumt Jessy von zwei attraktiven Vampiren. Als sie am nächsten Tag mit ihren Freundinnen feiern geht, trifft sie dort auf den jungen Mann Picasso, welcher dem einen Vampir aus ihren Träumen zum verwechseln ähnlich sieht und auch sein Freund, den sie wenig später kennen lernt, ähnelt dem anderen Vampir aus ihrem Traum... was hat das zu bedeuten?
Da ich bereits ein eshort der Autorin gelesen habe und es mir gefallen hatte, dachte ich mir, dass ein weiteres Werk wohl nicht schaden könnte. Doch mit diesem kostenlosen ebook bin ich einfach nur enttäuscht worden. Das ebook entpuppte sich als FanFiction, wenn man das überhaupt als solches bezeichnen kann. Traurig an diesem Werk ist, dass die Idee vielleicht nicht schlecht war, aber die Umsetzung einfach nur grauenvoll - so hart muss ich es leider sagen. Wir lernen hier Jessica kennen (die wahrscheinlich die Autorin selbst darstellen soll?), welche in der Gothicszene beheimatet ist und deren Lebensstil auch frönt. Musiktechnisch war mir Jessica wirklich sympathisch, aber der Rest an ihr war widersprüchlich. Sie will ein Gothic sein, ein Mauerblümchen, dann wieder erotisch, verletzt, weil ihr Ex sie verlassen hat, dann wieder eiskalt, gleichgültig und mutig. Die Emotionen und ihre Darstellung wechseln so oft und schnell, dass ich mich wirklich gefragt habe, ob sie wohl schizophren ist. Der Verlauf der Geschichte ist sehr sprunghaft, weshalb man gar nicht wirklich in der Geschichte ankommen kann - nach Hause kommen, schlafen, rauchen, bis in die Puppen wach bleiben, feiern, nach Hause, einkaufen, sich wundern, Freunde tauchen auf. Alles Schlag auf Schlag, es fehlen die Details um die Szenen stimmig zu machen, es fehlen Hintergrundinformationen. Die Dialoge sind auch sehr sparsam und von Emotionen will ich mal gar nicht reden. Sie lebt in Trennung, sie trauert nicht wirklich und verliebt sich sofort in den nächstbesten. Sie trifft auf Vampire und betrachtet alles recht nüchtern, da ist keine Angst, kaum eine Faszination. Durch Jessica betrachtet der Leser alles so nüchtern, dass das Lesen einfach keinen Spaß macht. Was mich schließlich nur noch hat den Kopf schütteln lassen waren dann Szenen wie:
1. die Besichtigung der Villa mit den 3 Sarkophagen auf denen sich dann Picasso und ihre Freundin vergnügen - bisschen nen Fetisch scheint die Autorin schon zu haben..
2. die Begegnung mit ihrem Ex und Isabel und ihre Reaktion. Schlecht dargestellt, unglaubwürdig beschrieben.
3. der Typ in der Disco der sofort sein Leben lassen musste und im Müll landete - wie einfallsreich und unvorsichtig vom Herrn Vampir
4. die relativ letzte Szene in der sie ein Mausoleum aufbrechen und gleich überall romantisch Kerzen brennen und sie es auf einem Sarg treiben - ja die Autorin hat definitiv einen Fetisch und ich finde es krank
5. außerdem bleiben an so vielen Stellen Fragen offen, dass man unzufrieden aus der Geschichte hinaus geht.
Für mich war die Story ein absoluter Reinfall und scheint mir eher eine Geschichte von einem 13jährigen Teenie zu sein, der zu viel Emo- und Gothicdrops genascht hat. Schade um die Grundidee, schade um die Zeit.
1 von 5 Sternen - Gerhard Loibelsberger
Killer-Tschick
(39)Aktuelle Rezension von: dorliWien. Penny Lanz und ihre Kollegen Helmuth Nowak und Carl Ribarski von der SOKO Donau müssen in gleich in zwei Mordfällen ermitteln:
Anna Hawlicek ist nach dem Rauchen illegaler Zigaretten gestorben. Schnell steht fest, dass die Zigaretten mit Arsen und Rattengift versetzt waren.
Ungefähr zur gleichen Zeit wird in den Wiener Praterauen ein junger Chinese gefunden, der vor seinem Tod mit glühenden Zigaretten gefoltert wurde…
Obwohl ich die TV-Serie SOKO Donau - SOKO Wien und damit auch Penny Lanz und ihre Kollegen bisher nicht kannte, war ich sofort mittendrin im Geschehen und konnte mir ein gutes Bild von den Ermittlern machen. Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, Spannung wird rasch aufgebaut und bleibt durchgehend hoch.
Das Team um Penny Lanz gerät in einen Strudel aus illegalem Zigarettenhandel, Korruption, Geldwäsche und Mord – die Ermittler stochern in einem Wespennest und scheuchen Wiener Geschäftsleute und Wirtschaftsgrößen auf.
Es ist Gerhard Loibelsberger sehr gut gelungen, seinem Krimi den Charakter eines Fernsehkrimis geben. Die Handlung ist rasant und actionreich und läuft wie ein Film vor den Augen des Lesers ab.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Gerhard Loibelsberger viele Dialoge in Mundart geschrieben hat. Das verleiht dem Krimi eine Extraportion Lokalkolorit und lässt das Geschehen echter wirken. Auch als gebürtige Norddeutsche hatte ich keine Verständnisprobleme, da österreichische Ausdrücke als Fußnote auf der jeweiligen Seite übersetzt bzw. erläutert wurden.
„Killer-Tschick“ hat mir sehr gut gefallen. Die abwechslungsreiche Handlung bietet nicht nur für die Fans der TV-Serie spannende Unterhaltung.
- Wolfgang Jezek
Rachemond
(19)Aktuelle Rezension von: Lese_gerneRachemond ist das Erstlingswerk des Autors Wolfgang Jezek, der privat Psychiater in Wien ist. Im Buch gibt es Parallelen zur Kärntner Dichterin Christine Lavant (1915 -1973) die als Kind an Skrofulose erkrankt ist. Die Protagonistin Elvira Hausmann war mir nicht ganz sympathisch. Ich fand sie sehr egoistisch und kühl. Im Buch kann man spüren, dass der Autor Psychiater ist, da Personen genau analysiert wurden, was ich jetzt in keinem Buch so wahrgenommen habe. Außerdem wurde Elviras Liebesleben sehr in den Vordergrund gerückt was meiner Meinung nach nicht unbedingt erwähnenswert gewesen wäre. Gut hat mir gefallen, dass man einiges im Buch über die Dichterin Christine Lavant erfahren hat. Für mich war sie bis jetzt unbekannt und ich wusste von ihr gar nichts. Gewundert hat mich es wie eine Journalistin in einem Fall ermitteln kann und die Polizei kein Interesse hat den Fall zu lösen. Elvira kann ihren Fall auch beim Schlafen nicht abschließen und träumt auch da von Christine Lavant. Diese Szenen fand ich sehr gut. Da das Buch ein Regionalkrimi ist fließt auch einiges an Lokalkolorit ein, was ich auch schön fand. Ich gebe dem Buch drei Sterne, da es in diesem Genre stimmigere Bücher gibt. Aber da es sich bei dem Buch um das erste Buch des Autors handelt, hat er ja noch viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln - Stefan Wimmer
Die 12 Leidensstationen nach Pasing
(10)Aktuelle Rezension von: Kathi248In seinem neuen Buch "Die zwölf Leidensstationen nach Pasing" erzählt der Autor Stefan Wimmer die Geschichte seines 15-jährigen Ichs im Sommer 1985. Er und seine drei besten Freunde bilden gemeinsam die "Kajal-Clique" und sie halten sich für die absolut coolste Truppe der Gegend. Eventuell sehen das nicht alle Bewohner des Münchner Vorortes Pasing genauso, aber das spielt für die Vier keine große Rolle. Was hingegen eine große Rolle spielt, sind die drei P - Petting, Partys, Punkmusik.
Der Leser begleitet die Freunde in vielen kleinen Episoden durch den Sommer, erzählt wird von Schallplatten-Diebestouren, merkwürdigen Partys im Nirgendwo, Besäufnissen am Kiosk, Prügeleien, der Schule ... eben von allem, was man in diesem Alter so erlebt, und das nicht nur in den Achzigern. So habe auch ich, die ich ein gutes Stück jünger bin und damals gerade erst auf die Welt kam, mich in vielen der Eskapaden der Jungs wiedergefunden, denn all diesen belanglosen Erlebnissen ist eines gemeinsam: sie sind völlig zeitlos. Rückblickend erinnere auch ich mich an diverse Trivialitäten, die mir damals jedoch absolut wichtig und bedeutsam erschienen. Die Gedanken des 15-jährigen Protagonisten könnten teilweise auch meine eigenen gewesen sein, könnten die einer/eines jeden Jugendlichen in diesem Alter sein. Dadurch ruft das Buch viele eigene Erinnerungen wach, oft muss man schmunzeln, manchmal lachen und sich hin und wieder auch ein wenig für sein damaliges Ich schämen - es macht einfach enorm Spaß, von Stefan auf diese Reise mitgenommen zu werden.
Des Weiteren weiß der Autor mit einer scharfen Beobachtungsgabe zu bestechen und auch die Dialoge, besonders die der Freunde untereinander, sind so scharfzüngig, witzig und intelligent, dass es eine echte Freude ist, sie zu lesen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Kinder der achtziger Jahre.
- Barbara Edelmann
Mordskerl
(4)Aktuelle Rezension von: gaby2707Während in einem der Luxuszimmer der Senioren-Wohnanlage Moserhof vor den Toren Legaus im Unterallgäu gesoffen und geraucht wird, was das Zeug hält, dümpelt im Pool der Anlage einer der insgesamt sechs Bewohner, Alleinunterhalter Norbert Heiler, vor sich hin. Außer Hochprozentigem hatte er auch noch Potenz- und Beruhigungsmittel im Blut. Die Kommissare Sissi Sommer und Klaus Vollmer aus Memmingen bekommen schnell einen Eindruck der Bewohner, die so gar nicht in das Klischee von Altenheimbewohnern passen wollen. Da ist nicht nur sehr viel Geld im Spiel und abends auf dem Tisch. Die weiblichen Angestellten halten sich mit ihren Reizen absolut nicht zurück. Aber wer hat den lebenslustigen, rüstigen Mann auf dem Gewissen?
Sissi Sommer und Klaus Vollmer ermitteln hier im Allgäu schon zum 6. Mal. Ich bin zum ersten Mal dabei und hatte keine Probleme ohne Vorkenntnisse in den Fall einzusteigen. Da die vorherigen Fälle immer wieder mal kurz angesprochen werden, weckt dies natürlich die Lust, auch diese Fälle noch „abzuarbeiten“.
Diese Senioren-WG hat es in sich. Die bissige und dauerkeifende Renate Reismann, ihre unterwürfige Freundin Frauke Schussel und Dieter Brumbach, der hinter allem her ist, was bei drei den Baum nicht erreicht hat, möchte ich nicht als Freunde haben. Aber auch der Tote scheint keinen Deut besser gewesen zu sein. Da wird gelogen und betrogen, da wird gesoffen, geraucht und gezockt. So hatte sich Seniorenresidenz-Betreiber Martin Moser sein Klientel nicht vorgestellt.
Und das alles vor der idyllischen Kulisse des wunderschönen Allgäu und der Bewohner von Legau, von denen ich auch den ein oder anderen kennenlernen.
Die Seiten sind mit Situationskomik gepflastert und die Dialoge triefen vor Bosheit, Ignoranz und Desinteresse am Gegenüber. Da haben es die Ermittler wahrlich nicht leicht. Denn nicht nur jeder einzelne der anwesenden Bewohner ist verdächtig. Auch das Personal scheint irgendwie involviert.
Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht. Nur mit der Zeit fand ich das böse Gekeife nicht mehr witzig, eher nervend. Dadurch verliert auch die Spannung etwas an Tiefe. Die Suche nach dem Täter ist zäh. Aber viele kleine Puzzlesteinchen führen endlich doch noch zum Täter. Da muss ich zugeben, hatte ich Jemand ganz anderen auf dem Schirm.
Insgesamt hat Barbara Edelmann mit „Mordskerl“ einen witzigen, hundsgemeinen, sehr unterhaltsamen Krimi mit viel Lokalkolorit vorgelegt, der mich gut unterhalten hat. Leider war mir manches einfach zu überzogen und zu nervig. Daher nur 4 von 5 Sternen.
- Alexander Graf von Schönburg
Der fröhliche Nichtraucher
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Graf legt ein (auch für Nichtraucher) interessantes Buch vor, wie mit dem Rauchen aufgehört werden kann und was man dabei über sich und seinen Körper lehrt, und greift dabei zunächst auf eigene Erfahrungen zurück. Wie einfach es doch mit dem Aufhören ist, wenn man es wirklich MACHT und es nicht nur versucht. Akutes Rauchverlangen sei schon nach 2 Tagen überwunden, und man habe den "Suchtaffen" dann an sich überlistet. In der Wiederholung des lustvollen Lebens nach der Fluppe mit gewachsener Agilität und Vitalität (was oft genug wiederholt wird), vermag Graf von und zu ein verlockendes Ziel dem Qualmer vor Augen zu halten, so daß dieser beschämt auf seine gelben Finger schaut. Ich kann naturgemäß nicht sagen, ob der Leitfaden wirklich hilfreich ist, habe schon vor Jahren aufgehört und vermutlich auch nicht richtig inhaliert, sonst wärs mir wahrscheinlich nicht so leicht gefallen.
- Albert Schmitz
A Summer Night in London and Other Stories
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenSpannende und humorvolle Kurzgeschichten für "mittlere" Englischleser von Autoren wie B.J. Chute und Victor Sims, am skurrilesten war die Geschichte rund um das "Beatles-Problem". Naja, aber alles schön altmodisch und von leider fast vergessenen Autoren. - Katy Evans
Womanizer - Wenn ich dich liebe
(50)Aktuelle Rezension von: KreativiiaIm vierten Buch der Reihe geht es um Olivia Roth, die mit Hilfe ihres großen Bruders Tahoe ein Praktikum bei dessen Kumpel Callan Carmichael ergattert hat. Sie zieht für dieses für drei Monate von Texas nach Chicago. Unerwartet trifft sie am Ende des ersten Tages auf der Dachterrasse von Carma Inc. einen Postboten, der ihr Leben für immer verändern wird.
Olivia ist 22 und hat genaue Pläne für ihre Karriere, die in Stein gemeißelt sind. Ansonsten ist sie sehr sympathisch, hat ein enges Verhältnis zu ihrer Familie und findet sich auch schnell in der Clique ihres Bruders ein.
Callan, 28, bekommt nach den spärlichen Auftritten in den vorrangeganen Teilen jetzt endlich mehr Aufmerksamkeit. Er ist sexy, erfolgreich und ein absoluter Weiberheld. Allerdings hatte er es nicht immer leicht im Leben.
Beide zusammen ergeben ein harmonisches Pärchen und machen sehr Spaß beim Lesen.























