Bücher mit dem Tag "raum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raum" gekennzeichnet haben.

20 Bücher

  1. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

    (125)
    Aktuelle Rezension von: books_for_president

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend, über verschiedene Theorien und große Fragen des Universums zu lesen. Stephen Hawking erklärt viele komplexe Themen verständlich. Außerdem fand ich gut, dass das Buch recht kurz ist, denn ich glaube, bei deutlich mehr Seiten hätte ich nicht bis zum Ende durchgehalten. Insgesamt ein sehr interessantes und lesenswertes Buch.

  2. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
    Emma Donoghue

    Raum

    (928)
    Aktuelle Rezension von: pinkyliciousbooks

    Eine schreckliche Geschichte aus Kinderaugen erzählt, die noch lange nachhallt und zum nachdenken anregt.

    Für mich waren die Kapitel teilweise zu langatmig. Auch den Schreibstil der Autorin muss man mögen.
    Da das Buch aus der Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist, muss man sich an seine Sprache gewöhnen, aber diese Art und Weise macht das ganze auch liebenswert.

  3. Cover des Buches Dunkelheit (ISBN: 9783641061944)
    Anne Bishop

    Dunkelheit

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Moelli116

    Der Aufbau ist eigentlich typisch für Fantasy-Geschichten: Es geht um ein junges Mädel, was insgeheim eine große Macht besitzt und damit in unterschiedlich schwierige Situationen gerät. Dennoch ist es nicht langweilig der Geschichte zu folgen. 

    Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten herauszufinden, welcher der Charaktere gut oder böse in der Geschichte sind. Insbesondere der Höllenfürst persönlich wird regelmäßig als sehr liebenswürdig dargestellt. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas widersprüchlich, aber so kann man sich noch selbst ein Bild über die Charaktere machen. 

    Spannendes Ende, sodass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte.


  4. Cover des Buches Raum der Angst (ISBN: 9783548063805)
    Marc Meller

    Raum der Angst

    (322)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Lorenz Stassen schreibt unter dem Pseudonym Marc Meller:

    Der Thriller war spannend und angenehm flüssig geschrieben – ein Buch, das sich leicht und zügig lesen lässt. Trotz der düsteren Elemente wie Mord und Gefahr wirkt es eher wie eine Lektüre für zwischendurch. Ich bezweifle, dass es mir langfristig im Gedächtnis bleiben wird.

    Das Ende wartet mit einem Cliffhanger auf, der klar auf einen zweiten Band hinweist. Dennoch empfinde ich die Geschichte als in sich abgeschlossen genug, um nach Band 1 aufzuhören – was ich vermutlich auch tun werde.

    Alles in allem hat mich das Buch für einige Stunden gut unterhalten, und dafür vergebe ich solide 4 Sterne.

  5. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9780062472106)
    Neil Gaiman

    American Gods

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
    Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt.

  6. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783839814918)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Das galaktische Reich Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden
    beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht. Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Raumkathedrale nach Tiamande gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern müssen zusammenarbeiten, um Iniza zu
    retten. Im Laserfeuer gewaltiger Schiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

    Mein Fazit:

    Ich habe mir sehr viel von der Geschichte erhofft, da ich nun sehr viel Gutes hörte und ich sowohl Klappentext, als auch Cover ansprechend fand. Nur dann ging es los. Der Sprecher ist sehr gut, kann es aber, wie so oft, nicht retten. Denn ein guter Sprecher macht noch keine gute Geschichte. 

    Iniza ist eine sehr unsympathische Protagonistin. Sie ist quängelig wie ein Kind, diskutiert über jede noch so kleine Kleinigkeit...ok abkaufen, dass sie eine Adelige ist tue ich ihr, klug braucht man mit reichen Eltern schließlich nicht zu sein. Ihr Geliebter ist noch so eine Granate. Stupide, nichtssagend und als Geliebter nicht nachvollziehbar, weil einfach unscheinbar.

    Die Geschichte an sich, bzw. die Idee ist brillant, aber es fehlte durch die Geschichte um die Charaktere einfach an einem guten und interessanten Fortschreiten. Ich muss zugeben, dass ich irgendwann begonnen habe manche Kapitel zu überspringen. 

    Dieses übertrieben theatralische, die vielen Kämpfe, die ewigen und immergleichen Diskussionen... nein, dies wird mein erster und einziger Teil dieser Geschichte bleiben.


  7. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783966351690)
    Mona Kasten

    Feel Again

    (75)
    Aktuelle Rezension von: denisexreads

    Sawyer braucht unbedigt ein Projekt für ihr Fotografie Studium und Isaac möchte bei den Mädels auf der Uni besser ankommen. Also schließen sie kurzerhand einen Deal: Sawyer macht aus dem schüchternen „Grant Isaac Grant“ einen Bad-Boy und dafür darf sie seine Veränderung für ihr Projekt dokumentieren. Und obwohl  Sawyer eigentlich nicht auf Typen wie Isaac steht, wird ihr schnell bewusst, dass Isaac so viel mehr als nur ein Freund für sie sein könnte.

    Im Gegensatz zu den beiden anderen Bänden, startet dieser Band sehr slow, was aber nicht schlimm ist und ich hier sogar gut finde, denn irgendwann schlagen die Gefühle ein wie eine Bombe und auf das muss man sich erstmal vorbereiten.
    Die Stimmung generell war super entspannt, auch die Charaktere aus den ersten beiden Bänden lernt man wieder weiter kennen, ich mag dieses Konzept sehr gerne! Isaac kommt ursprünglich von einer Farm, auch diesen Vibe habe ich geliebt. Sawyer und Isaac sind wie Tag und Nacht und dennoch irgendwie gleich, anders kann ich es nicht beschreiben. Isaac wird durch Sawyer selbstbewusster, während Sawyer durch ihn ruhiger wird.

    Die Handlung dieses Bandes war wie gesagt viel ruhiger und langsamer. Die Beziehung war viel weniger körperlich als die der vorherigen Bände. Und doch, oder gerade deswegen war da eine ganz besondere Form der Spannung. 

  8. Cover des Buches Das Universum, das Ich und der liebe Gott (ISBN: 9783981836684)
    Philipp Wehrli

    Das Universum, das Ich und der liebe Gott

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Die ewige Streitfrage, ob Gott und Naturwissenschaft sich gegenseitig ausschließen oder ergänzen wird in diesem Buch umfassend behandelt. Begonnen wird mit ausführlichen Abhandlungen zur Geschichte und derzeitigem Stand von Physik, Mathematik und Naturgeschichte. Immer wieder wird ein Bezug zur Kirche und Glaubensgeschichte hergestellt.

    Das Buch bereitet die Thematik hochinteressant, komplex und akribisch auf. Bekannte und weniger bekannte Fakten werden sowohl isoliert betrachtet als auch in größere Zusammenhänge gestellt. Immer wieder werden die Fakten auch philosophisch und religiös betrachtet, doch liegt der Fokus auf den Fakten. Erst im letzten Kapitel wird der religiöse Bezug hergestellt und das ist auch der einzige Abschnitt, den ich weniger gelungen finde. Ein bisschen gewaltsam wird hier versucht der Glauben mithilfe der Naturwissenschaft ad absurdum zu führen. Bekannte strittige Bibelpassagen und dunkle Episoden der Kirchengeschichte werden hier noch einmal abgehandelt. Mir zu wörtlich und in einer nicht mehr zeitgemäßen Auffassung. Trotzdem zieht man beim Lesen auch hier Parallelen und eigene Schlussfolgerungen.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist fundiert, wissenschaftlich und äußerst interessant. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was der Autor sagt. Er lässt allerdings von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sich für ihn Naturwissenschaft und Glauben ausschließen. Etwas, wovon er mich nicht überzeugen konnte, doch seine Gedankengänge und vielseitigen Herangehensweisen an die Problematik bringen den Leser zum Nachdenken und zu eigenen philosophischen Überlegungen. Ein sehr lesenswertes Werk, dass ich jedem, der an dem Thema Interesse hat ans Herz legen möchte.

  9. Cover des Buches Sieben kurze Lektionen über Physik (ISBN: 9783498058043)
    Carlo Rovelli

    Sieben kurze Lektionen über Physik

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_H_

    „Sieben kurze Lektionen über Physik“ von Carlo Rovelli ist ein einführendes Werk, das komplexe physikalische Konzepte auf verständliche Weise präsentiert. 


    Die 7 Lektionen:

    1. Die Relativitätstheorie

    2. Quantenmechanik

    3. Die Struktur der Raumzeit

    4. Gravitation 

    5. Die Thermodynamik

    6. Die Entstehung des Universums

    7. Das Wesen der Wissenschaft 


    Das Buch vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Faszination und die Herausforderungen der modernen Physik.


    Das Ziel des Autors, sich kurz zu fassen und dennoch Informationen zu vermitteln, wurde vollstens erreicht. Das Buch war unterhaltsam und leicht verständlich. Darüber hinaus wurden auch die Physiker selbst, wie z. B. Albert Einstein, Niels Bohr oder Max Planck, eingehend erwähnt.


    Carlo Rovelli hat es geschafft, dass ich wieder mehr über die Physik erfahren möchte! 


    Das Buch eignet sich gut als Einstieg in das Thema. Wer bereits einiges an Vorwissen mitbringt, wird dieses Buch eher als Auffrischung oder leichte Unterhaltung wahrnehmen.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️✨️

  10. Cover des Buches Wie das Dideldum sich selbst erfand (ISBN: 9783830107293)
  11. Cover des Buches Panic Room, Film-Tie-In (ISBN: 9783426622254)
    James Ellison

    Panic Room, Film-Tie-In

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Buch zu dem gleichnamigen Film von David Fincher, Altman Mutter mit Tochter beziehen ein neues Haus an der Upper West Side in New York, nachdem der Göttergatte mit einem jüngeren Flittchen das Weite gesucht hat. Geld spielt keine Rolle, da darf es auch so eine Luxushütte sein. Gleich in der ersten Nacht stellen sich drei Gangster ein, die etwas Verborgenes im Haus "mopsen" wollen, das sich unglücklicherweise in besagtem Panikzimmer befindet... Die Charakterbeschreibungen der Gangster sind gelungen und hieven das Bauch über das Thriller-Genre-Mittelmaß.

  12. Cover des Buches Flächenland (ISBN: 9783902625304)
    Edwin A Abbot

    Flächenland

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    A. Square, selbst ein Viereck, lebt im zweidimensionalen Flächenland. Er ist Wissenschaftler und wird in einem Traum mit dem König vom eindimensionalen Linienland in einen Disput verwickelt, da dieser nicht glauben kann, dass so etwas wie eine zweite Dimension überhaupt existieren kann. Nur wenig später ergeht es Square aber ganz ähnlich, denn er bekommt Besuch von einer Kugel und erst, als diese ihn mitnimmt in ihre Dimension, glaubt er ihr, dass es eine dritte Dimension gibt. Nun beginnt er zu überlegen, ob es nicht auch eine vierte, fünfte oder gar sechste Dimension geben könnte, was wiederum die Kugel nicht akzeptieren kann und auch im Flächenland wird er mit diesen Gedanken schnell zum Ketzer.

    Raffiniert überträgt der Autor Fragen der Zeitgeschichte, Philosophie, Politik und Gesellschaft mittels geometrischer Formen aufs „Flächenland“ und kreiert damit auf nicht einmal 150 Seiten eine unterhaltsame Satire über das viktorianische Zeitalter. So wird das schwache Geschlecht als Linie ohne Winkel dargestellt, die Arbeiter sind Dreiecke, Polygome sind Akademiker und die höchste Form ist natürlich der Kreis, was im Flächenland gleichbedeutend mit Priestern ist. Die vorherrschenden Naturgesetze sind ganz auf die aristokratische Verfassung ausgerichtet. Für uns Menschen (und damit Körpern aus der dritten Dimension) wird es interessant, wenn Square beginnt darüber nachzudenken, ob es dann nicht auch eine vierte, fünfte und sechste Dimension geben könnte. Das will ja die Kugel nicht wahrhaben, weil es über ihre Vorstellungskraft hinaus geht. Ein wunderbares Gleichnis, für die Eingeschränktheit des Geistes und gleichzeitig eine mehr als futuristische Idee, die der Autor 1884 da aufs Papier brachte. 

    Mein Fazit: Flächenland ist ein Klassiker und Vorreiter der Science Fiction Literatur; ein unglaublich spannendes Gedankenexperiment, das mathematisch, logisch daherkommt und doch weit über die Grenzen der menschlichen Logik hinauszielt. Für mich ein mehr als lesenswertes Büchlein, dass mit rund 100 Seiten den Bogen keinesfalls überspannt.

  13. Cover des Buches Die Wirklichkeit, die nicht so ist, ... (ISBN: 9783498058067)
    Carlo Rovelli

    Die Wirklichkeit, die nicht so ist, ...

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch „Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation “ entstand auf Anfragen aus Carlo Rovelllis Umfeld, berichtet der Professor für Theoretische Physik in seinen Vorbemerkungen. „Aber ich zögerte mit dem Projekt noch immer, weil ich das Buch im Kopf noch nicht vor mir ‚sah. Wie sollte ich eine Welt ohne Raum und Zeit erklären? Als ich 2012 nachts auf einer langen einsamen Fahrt von Italien nach Frankreich unterwegs war, wurde mir klar, dass sich die gegenwärtigen Veränderungen der Begriffe von Raum und Zeit nur dann verständlich erläutern ließen, wenn man die Geschichte von Anfang an erzählt: beginnend mit Demokrit über den ganzen Weg bis hin zu den Raumquanten.“


    Von vier Teilen widmet Rovelli einen den „Wurzeln“. Im zweiten erklärt er die Relativitäts- und Quantentheorie. Den dritten Part nannte er „Quantenraum und relationale Zeit“ und den vierten „Jenseits von Raum und Zeit.“


    Auffällig ist, dass die philosophisch-literarischen Texte den Formeln in diesem Physikbuch den Rang ablaufen. Lukrez besingt die Atome ebenso zauberhaft wie Dante das Universum. Rovelli schreibt: „Ich weiß nicht, ob dem jungen Einstein auf den intellektuellen Streifzügen, mit denen er seine Zeit in Italien verbummelte, das Paradies begegnet ist und ob die entfesselte Phantasie des großen Dante seine Intuition, dass das Universum endlich und zugleich unbegrenzt sein könnte, direkt beeinflusst hat. Aber unabhängig davon zeigt dieses Beispiel meiner Ansicht nach, dass große Wissenschaft und große Dichtung ähnlich visionär sind und bisweilen zur selben Intuition gelangen können.“


    Wer die Relativitätstheorie endlich einmal verstehen möchte, hat hier gute Chancen. Zuerst erläutert der Autor die ausgedehnte Gegenwart, um den Leser behutsam daran zu gewöhnen, dass Uhren unterschiedlich gehen. „Je weiter diese Gegenwart vom Leser entfernt ist, desto länger dauert sie … Fachlich gesprochen, hat Einstein erkannt, dass eine ‚absolute Gleichzeitigkeit‘, also eine Menge von Ereignissen im Universum, die alle ‚jetzt’ stattfinden, nicht existiert.“


    Die Allgemeine Relativitätstheorie erklärt Rovelli unter anderem wie folgt: „Die Sonne krümmt den Raum um sich herum, und die Erde umrundet die Sonne nicht deshalb, weil sie vermittels einer mysteriösen Kraft über eine Entfernung hinweg von ihr angezogen wird, sondern weil sie der Krümmung des Raumes folgt … Aber nicht nur der Raum, sondern auch die Zeit ist gekrümmt. Einstein sagt voraus, dass die Zeit auf der Erde in der Höhe schneller vergeht als weiter unten … Weil Zeit nichts Absolutes und Festes ist. Je nach Masse in ihrer Umgebung dehnt oder verkürzt sie sich: Wie jede Masse verformt die Erde die Raumzeit und lässt Uhren in ihrer Nähe langsamer ticken.“


    Max Planck betrat noch vor Albert Einstein im Jahr 1900 die Bühne. „Um seine experimentellen Ergebnisse in eine Formel zu packen, bedient er sich eines Tricks: Er stellt sich vor, dass das elektromagnetische Feld in ‚Quanten‘, also Energiepäckchen oder -bausteinen, unterteilt sei. Planck nimmt an, dass der Zuschnitt, also die Größe der Päckchen, von der Frequenz der elektromagnetischen Wellen (also der Wärme) abhänge. Für Wellen der Frequenz f nimmt Planck an, dass jedes Quantum, also jedes Päckchen, eine Energie habe von: E = hf. In dieser Formel, der ersten der Quantenmechanik, ist h eine neue Konstante. Diese Planck-Konstante oder dieses Planck’sche Wirkungsquantum, wie sie heute heißt, bestimmt, wie viel Energie in jedem ‚Energiepäckchen’ für das Licht mit der Frequenz (Farbe) f steckt.“


    Den Entdeckungen von Werner Heisenberg hat Rovelli im Jahr 2021 ein ganzes Buch gewidmet. Es heißt „Helgoland: Wie die Quantentheorie unsere Welt verändert“. Im vorliegenden Werk schreibt er kurz und bündig: „Elektronen existieren nicht dauerhaft, sondern nur dann, wenn sie wechselwirken. Sie materialisieren sich an einem Ort, wenn sie mit etwas anderem zusammenstoßen. Real existieren sie nur als ‚Quantensprünge‘ von einer Umlaufbahn zur anderen: Ein Elektron ist eine Gesamtheit an Sprüngen von einer Wechselwirkung zur nächsten. Wenn es nicht gestört wird, befindet es sich nirgendwo.“


    Rovellis Ziel ist eindeutig. Er möchte , möglichst schnell, Relativitäts- und Quantentheorie vereint sehen. Sein Forscherdrang lässt ihn zunächst auf dem Weg von Italien nach Frankreich die zulässige Geschwindigkeit überschreiten. Er wiederholt diesen Fehler, indem er in seinem Buch ethische Einwände überspringt, um rasch seine Vision zu verwirklichen. Der Name Robert Oppenheimer fällt nicht in seinem Werk und dem Abwurf der Atombombe widmet er lediglich zwei Zeilen. Mehrmals erwähnt er das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung in seinen Ausführungen, aber nicht, dass CERN im Jahr 2023 circa 1,27 Milliarden Euro verschlungen hat, während immer noch jeder elfte Mensch auf diesem Planeten hungert.


    Der Naturfreund Heisenberg plädierte bei seiner Forschung immer für den Blick auf das Ganze. Jenen gilt es nicht zu verlieren, wenn im Folgenden die Schleifen-Quantengravitation untersucht wird.


    Die Welt wird jetzt mit einem Spinnennetz durchzogen. Die Knoten der Fäden bilden den Raum, die Linien verbinden die einzelnen Rauminhalte. „Als wichtigste Vorhersage prognostiziert die Loop-Theorie, dass der Raum kein Kontinuum und damit auch nicht unendliche Male teilbar ist, sondern aus ‚Raumatomen‘ besteht … Zwischen Photonen, also den Quanten des elektromagnetischen Feldes, und den Knoten des Graphen, also den ‚Raumquanten‘, besteht ein entscheidender Unterschied. Photonen existieren im Raum, während Raumquanten den Raum selbst ausmachen … Im kleinsten Maßstab ist der Raum ein waberndes Gewimmel aus Gravitationsquanten, die wechselseitig aufeinander einwirken, alle gemeinsam auf die Dinge einwirken und sich in diesen Wechselwirkungen als Spin-Netzwerke, als Quantenkörnchen in wechselseitiger Beziehung, manifestieren …“


    Folgerichtig gibt es keine Prozesse in der Zeit, sondern die Prozesse, genauer die Erzeugung von Wärme, bringen die Zeit hervor. Es gibt nur noch „eine quantisierte ‚Wolke‘, in der alle möglichen Raumzeiten und alle möglichen Wege ‚zusammen existieren‘.“


    Nachdem die Welt vollständig auf Quantenfelder reduziert ist, begibt sich Rovelli im vierten Teil gänzlich ins Jenseits von Raum und Zeit. In der Nähe des Urknalls schwelgt er in der „wimmelnde Wolke aus Wahrscheinlichkeiten“, schaut sich die Fluktuationen der kosmischen Hintergrundstrahlung an, begeistert sich an den Gravitationswellen der Schwarzen Löcher, lässt die Uhr zunächst am Ereignishorizont immer langsamer gehen, wirft sie dann in den Schlund des Ungeheuers, um sich daran zu erfreuen, wie sie in einer fernen Zukunft wieder ausgespien wird, ohne dass merklich Zeit vergangen ist. So in Fahrt geraten schafft er schließlich die Unendlichkeit ab.


    In den letzten Kapiteln seines Werkes wendet sich der Autor der Information zu, unter der „das Maß für die Anzahl der Auswahlmöglichkeiten einer Gegebenheit“ zu verstehen ist. Er berichtet von Ludwig Boltzmann, der den Zusammenhang zwischen zunehmender Entropie und abnehmendem Informationsgehalt aufgedeckt hatte. „Dank Boltzmanns Genie wissen wir: Der Begriff der Wärme ergibt sich aus der Tatsache, dass wir nur mit Mittelwerten zahlreicher Variablen wechselwirken. Das Konzept der thermodynamischen Zeit besteht darin: Auch der Zeitbegriff entspringt der Tatsache, dass wir nur mit 

    ‚makroskopischen’ Variablen, also den Mittelwerten vieler mikroskopischer Variablen, interagieren … Die Zeit ist eine Auswirkung der Tatsache, dass wir die physikalischen Mikrozustände der Dinge außer Acht lassen. Die Zeit ist die uns fehlende Information. Sie ist unser Unwissen.“


    Die Bedeutung der Information habe zuerst John Wheeler erkannt, den Rovelli als Vater der Quantengravitation bezeichnet. Den Titel seines Buches „It from bit“ übersetzt er zunächst wörtlich: „‚Das Es aus dem Bit‘, wobei ein Bit die minimale Informationseinheit bildet, also die kleinste Auswahlmöglichkeit, bestehend aus der Alternative zwischen einem Ja und einem Nein. Dabei steht das ‚It‘ für ‚jedes beliebige Ding‘. Der Slogan bedeutet also ungefähr: ‚Alles ist Information‘.“ 


    Weniger informiert zeigt sich der Naturwissenschaf(f)tler im letzten Kapitel, in welchem er den Glauben und die Religionen auf die Variablen Unkenntnis, Angst und Beruhigung im marxistisch-leninistischen Sinne reduziert und dabei nicht nur den Pantheismus eines Baruch Spinoza übersieht, sondern auch die Wechselwirkung zwischen dem Glaubenden und dem Geglaubten, was mit moralischen Konsequenzen einhergeht.


    Was ist dem noch hinzuzufügen? Ein Dank für ein äußerst verständliches Physikbuch.


    V.S.

  14. Cover des Buches Wie ein Feuer in dunkler Nacht (ISBN: 9783751743013)
    Julie Garwood

    Wie ein Feuer in dunkler Nacht

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    Na ja...Was soll ich sagen.Das Buch habe ich schon vor langer Zeit gelesen und leider gehört es nicht zu meinen Favoriten.Die Protagonisten sind farblos und bleiben einem nicht besonders lang in Erinnerung.Es wurde viel geredet und zwischendurch gekämpft und gestritten.Es kam mir auch so vor als hätte die Geschichte Ähnlichkeit mit einem anderen Buch der Autorin,dessen Titel ich leider nicht mehr weiss.Ich habe schon sehr sehr viele Bücher aus diesem Genre gelesen und weiss daher das es auch besser geht.Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen.Bei Interesse in diesem Genre würde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlen.Klappentext : 📖 Nur knapp einem Massaker entkommen, in dem ihre Familie getötet wurde,muss die schöne Elizabeth Montwright aus der Burg ihrer Vorfahren fliehen.Sie schwört blutige Rache.Dabei wendet sie sich an den mutigen Ritter Geoffrey ,der die Mörder vertrieben hat.Er soll sie bei der Einforderung ihrer Güter unterstützen,doch er plant eine weitaus reizvollere Eroberung...
  15. Cover des Buches Dem Highlander zu Willen (Historical Gold 305) (ISBN: 9783733765477)
    Julianne Maclean

    Dem Highlander zu Willen (Historical Gold 305)

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Larena hat nur noch eine Chance, will sie ihren Vater vor der drohenden Hinrichtung als Verräter retten, der als Anhänger der Jakobiner hingerichtet werden soll. Sie eilt nach Fort William, um dort um Gnade zu bitten. Denn sie kennt dort jemanden, der ihr helfen kann. Doch diese Unterstützung kommt ihr bitter zu stehen. Zwar wird ihr das Begnadigungsschreiben für ihren Vater, das die Todesstrafe in eine Haftstrafe umwandelt, tatsächlich ausgehändigt, doch dafür muss sie sich verpflichten, die Ehefrau von Gregory zu werden. Einem Mann, halb Engländer, halb Schotte, mit dem sie zusammen aufwuchs auf Leathan Castle. Larena stimmt zu und begibt sich mit einer Eskorte aus englischen Soldaten zurück. Unterwegs wird ihre Gruppe jedoch von schottischen Rebellen angegriffen und es kommt zu einem Gemetzel, bei dem auch Larena verwundet wird.

    Darach MacDonald und sein Bruder Logan werden aufmerksam auf ihrem Ritt über das Land und finden die verwundete Larena auf, die sie sogleich zur Burg ihres Chiefs Angus MacDonald, dem Löwen, nach Kinloch Castle bringen. Nachdem Larena mit Angus ein klärendes Gespräch führen konnte, entlässt er sie und schickt sie zusammen mit Darach und Logan, als Beschützer, auf den Weg. Während der attraktive Logan sogleich mit Larena flirtet und überaus umgänglich erscheint, übt sich Darach in Zurückhaltung. Überhaupt scheint er ihrem Vater nicht wohlgesonnen zu sein, denn er bezichtigt ihn des Mordes am vorigen Clanchief der Campbells. Larena kann dieses Gerücht nicht glauben, doch der stille Darach zieht sie dennoch magisch an…

    Im 4. Teil der Highlanderreihe von Julianne MacLean wird nun die Geschichte von Darach erzählt und dessen Geheimnis und des seines Bruders Logan gelüftet. An sich hatte die Geschichte viel Potential und begann auch sehr spannend, doch leider erschien es mir beim Lesen des Romans so, als wären der Autorin plötzlich die Ideen ausgegangen. Darachs Geheimnis hätte eigentlich für ausreichend Zündstoff sorgen können, doch die Konfrontationen mit seinen Gegnern diesbezüglich, verliefen dann für meinen Geschmack viel zu nichtssagend und flach.

    Überhaupt fehlte der Hintergrundstory ein wenig mehr Substanz, einige Handlungsstränge wurden nicht fortgeführt; etwa der, nach Darachs Auseinandersetzung mit Logan, welcher dann zurück geschickt wird, ohne dass beide zuvor einen aussagekräftigen Dialog miteinander geführt hätten, der nicht nur an der Oberfläche kratzt. Und auch in Bezug auf das historische Flair wurde ich ziemlich enttäuscht. Entweder hat sich bereits die Autorin im englischsprachigen Original bereits sehr modern ausgedrückt, oder aber, es liegt an der Übersetzungsleistung, die ich als ganz furchtbar umgangssprachlich empfand.

    Konnten mich die Love Storys in den Vorgängerbänden noch überzeugen und für sich einnehmen, hatte ich diesmal jedoch das Problem, dass ich dem Paar ihre Liebe füreinander nicht wirklich abnehmen konnte. Beide befinden sich tagelang in der Gegenwart des anderen, führen aber kaum Gespräche miteinander, die über das übliche, alltägliche Geplänkel hinausgehen und sind plötzlich Knall auf Fall ineinander verliebt. Zugegeben, die Liebesszenen sind recht hot geschrieben und Darach mag auch ein interessanter Romanheld sein, doch mir fehlte bei „Dem Highlander zu Willen“, in jeglicher Hinsicht Tiefgang.

    Und auf das Hin und Her gegen Ende der Geschichte, als sich Larena nicht klar darüber wird, ob sie nun Darach glauben, bzw. vertrauen soll, oder nicht, hätte ich dann letztendlich auch gut verzichten können. Ich für meinen Teil, war sehr enttäuscht von Julianne MacLeans neuem Teil ihrer Highlanderreihe, doch Leser, die womöglich weniger Probleme mit einer modernen Schreibe und einer recht soft geratenen Story haben, könnten höchstwahrscheinlich mehr Spaß beim Lesen von „Dem Highlander zu Willen“ , entwickeln, als ich.

  16. Cover des Buches Kulturgeschichte (ISBN: 9783825237134)
  17. Cover des Buches Das Geheimnis der Runenmeisterin (ISBN: 9783734527883)
    Mario Lichtenheldt

    Das Geheimnis der Runenmeisterin

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Buchfee52

    Spannung pur, immer wieder „Aha-Erlebnisse“, die so manche Geschichtsstunde in der Schule zum Abenteuer werden lassen, und nicht zuletzt das ganz tiefe, prickelnde Gefühl der ersten Liebe – DAS ist das „Geheimnis der Runenmeisterin“, eines gelungenen Jugendbuches für Leseratten ab 12 von Mario Lichtenheldt und Jule Konrad.

    Gespenstergleich taucht ein Mädchen aus dem Moor auf. Sie ist seit 1.600 Jahren tot, doch die mit filigranen Runen beschrifteten Bronzeringe an ihrem Knöchel bergen eine hochaktuelle Botschaft – und eine wissenschaftliche Sensation! Für Moritz, Anne und Jakob, die inzwischen 15-jährigen Protagonisten des Buches, beginnt eine nur auf den ERSTEN Blick unglaubliche Reise in längst vergangene Zeiten, denn was technisch zunächst völlig unmöglich erscheint, erklärt Moritz (Spitzname „Einstein“) auf wissenschaftliche, spannende und verblüffend leicht verständliche Weise.

    Mit dem 4. Band seiner Reihe „Moritz und eine Freunde“ entführt Mario Lichtenheldt (diesmal mit Co-Autorin Jule Konrad) seine Leser in die fast vergessene Zeit der Germanen, lässt uns teilhaben am tragischen Schicksal des 12-jährigen Hamal und seiner Schwester Imba und zeigt, dass unsere Ahnen eben nicht die primitiven Heiden waren, zu denen sie von der Kirche später gemacht wurden, und auch nicht die plumpen Rauschebärte mit Helm und Hörnern, die Richard Wagner in ihnen sah.

    Längst vergangene Welten werden lebendig, die Welt von Imba und Hamal, ihrer tiefen Liebe zueinander, zur Natur und zu den durchweg menschenfreundlichen und erdverbundenen Göttern und Geistern. Allein durch geduldige, genaue Beobachtung der Natur, der Gestirne und der Zeit haben diese Menschen ein erstaunliches Wissen zusammengetragenen, das unter keinen Umständen verlorengehen darf.

    Wie anders hingegen, voller Angst, geistigem Mief und religiösem Irrsinn, erleben Moritz und seine Freunde die Welt von Maigel, einem Mädchen, das 1.200 Jahre später als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll. Und wie verblüffend treffsicher schließlich erkennt Hamal die existentiellen Herausforderungen UNSERER Zeit, die der Vergangenheit doch scheinbar so überlegen ist.

    Was verbindet Hamal und Imba über die Jahrhunderte hinweg mit Maigel? Und welche Rolle spielt Inga dabei, die „Neue“ in der Klasse von Moritz, Anne und Jakob? Was bedeuten die mit Runen verschlüsselten streng geheimen Nazi-Dokumente in einer verborgenen Felsenhöhle, die seit Jahrzehnten von einem Toten bewacht werden…?

    Ich habe alle vier „Moritz-Bücher“ von Mario Lichtenheldt gelesen, habe Moritz und seine Freunde „wachsen“ sehen vom pfiffigen 5-jährigen Vorschüler bis zum abenteuerlustigen, wissbegierigen und bis über beide Ohren verliebten Teenager und ich kann nur sagen: Es wird immer spannender.

  18. Cover des Buches Isaac oder Die Entdeckung der Raumzeit (ISBN: 9783662572924)
    Martin Bäker

    Isaac oder Die Entdeckung der Raumzeit

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Wer sich schon immer auf populärwissenschaftlichem Niveau über die Relativitätstheorie informieren wollte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

    Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und die Erklärungen größtenteils leicht verständlich, meiner Ansicht nach selbst ohne viel Vorwissen. Denn der Autor beginnt nicht gleich mit der Relativitätstheorie selbst, sondern mit den Gesetzen der klassischen Mechanik und erklärt auch Konzepte wie Kräfte, Koordinatensysteme und Vektoren, was das Verständnis der in späteren Kapiteln erklärten Aussagen der Relativitätstheorie enorm erleichtert.

    Auch sehr zum Verständnis tragen Vergleiche der gekrümmten Raumzeit mit der gekrümmten Erdoberfläche mit entsprechenden Abbildungen und anschauliche Raum-Zeit-Diagramme bei (wie letztere zu lesen sind, wird selbstverständlich auch erklärt).

    Bei der Erklärung der Speziellen Relativitätstheorie geht der Autor (ebenfalls auf populärwissenschaftlichem Niveau) auch auf die mathematischen Grundlagen ein. Zum Beispiel erfährt man, wie die Formel E = mc^2 zustande kommt und was es mit der relativistischen Masse auf sich hat. 

    In den Kapiteln über die Allgemeine Relativitätstheorie verzichtet er dagegen eher auf richtige Formeln, erklärt aber den schematischen Aufbau der Einstein-Gleichung inklusive des Energie-Impuls-Tensors ausführlich. Danach folgen Kapitel über Sterne, Planeten, Gravitationswellen, Schwarze Löcher, die hypothetischen Wurmlöcher und die Ausdehnung des Universums beziehungsweise darüber, was die Relativitätstheorie damit zu tun hat.

    Am Ende kommt noch ein Kapitel über die Quantentheorie und die Versuche, diese und die Allgemeine Relativitästheorie zu einer Theorie der Quantengravitation zu vereinen. Dessen Inhalt hätte auch genauer erläutert werden können, andererseits ist es aber ja hauptsächlich ein Buch über die Relativitätstheorie und weniger über Quantentheorie.

    Alle Kapitel beginnen mit Dialogen zwischen dem Menschen San und dem Roboter Isaac, in denen letzterer Experimente zur Erforschung der Eigenschaften von Raum und Zeit ausführt und die dann im jeweiligen Kapitel genauer erläuterten Sachverhalte genannt werden. Die Dialoge bilden zusammen eine Geschichte, die sogar ein paar unerwartete Wendungen und ein überraschendes Ende hat.

    Im Anhang gibt es tiefergehende Erläuterungen zur mathematischen Berechnung von einigen im Haupttext angesprochenen Sachverhalten, die an Physikstudenten gerichtet sind und ihnen helfen sollen, die Inhalte des Buches mit den Inhalten des Physikstudiums in Verbindung zu bringen.

    Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß gemacht und ich habe auch noch einiges gelernt beziehungsweise verstehe jetzt die Relativitätstheorie und ihre Aussagen besser als vorher. Wirklich empfehlenswert für physikinteressierte Leser.

  19. Cover des Buches Simplify your Home (ISBN: 9783957282200)
    Cary Telander Fortin

    Simplify your Home

    (8)
    Aktuelle Rezension von: cornflake
    Dieses Buch von Cary und Kyle hat mir unglaublich gut gefallen. Zu erst möchte ich das wunderschön gestaltete Cover hervorheben, denn es wirkt so minimalistisch und geradlinig. Überhaupt nicht aufdringlich sondern einfach nur schön. Dieses Buch hat mich dazu bewegt endlich mal wieder Ordnung in mein Chaos zu bringe, besser und strukturierter aufzuräumen und auch mal auszumisten. Einmal über den eigenen Schatten zu springen und sich auch von Dingen zu trennen. Doch in diesem Buch geht es nicht nur allein ums Ausmisten, sondern auch darum, wie ich im Haushalt minimalistisch leben kann. Zum Beispiel Dinge zum Saubermachen selber herstellen oder ähnliches. Auch werden viele Tipps gegeben um sich beim Aufräumen besser zu fühlen und strukturierter an die Sache zu gehen und das beste dabei ist, man bekommt Spaß daran!! Die beiden Autorinnen vermitteln mit viel Humor und Freude Dinge um das eigene Heim minimalistischer zu gestalten. Der Schreibstil der beiden ist sehr gut und einfach gehalten. Die Gestaltung und die Bilder um Buch sind toll ausgewählt und haben einen einheitlichen Stil und Wiedererkennungswert. Ein klasse Buch, das ich sehr empfehle!!!
  20. Cover des Buches Das Schiff: Die letzte Fahrt: Science Fiction Thriller (ISBN: B0DSLK861W)
    Timo Leibig

    Das Schiff: Die letzte Fahrt: Science Fiction Thriller

    (8)
    Aktuelle Rezension von: ManfredLiest

    „Das Schiff – Die letzte Fahrt“ bietet eine durchaus actionreiche Story, die ohne grosse Pausen durch die Handlung rauscht. Für mich blieb der Stil jedoch zu einfach, zu vorhersehbar und stark von gängigen Klischees geprägt. Vieles wirkte konstruiert und wenig realistisch, sodass die Spannung zwar vorhanden war, aber nie wirklich Tiefe gewann.

    Als leichte Kost für den Urlaub funktioniert der Roman sicher gut. Wer jedoch raffiniertere Plots, atmosphärische Dichte oder stilistische Finesse sucht, wird hier eher nicht fündig. Ich persönlich bevorzuge Geschichten, die mehr Überraschung und handwerkliche Präzision bieten.

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