Bücher mit dem Tag "raumfahrt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raumfahrt" gekennzeichnet haben.

257 Bücher

  1. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (801)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Dieses Buch hat mich wirklich toll unterhalten können. 

    Obwohl mit vielen Begriffen gearbeitet wurde die mir persönlich vorher nichts gesagt haben,  hat der Autor es geschafft durch seine Erzählweise es rüber zu bringen als versteht man schon immer worum es grade geht , das fand ich total genial. 

    Jetzt würde ich mir noch gerne den Film dazu anschauen und bin darauf schon sehr gespannt.😊📖

  2. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Iniza wurde als Braut für die Gottkaiserin auserwählt, weswegen sie zur Thronwelt Tiamande gebracht werden soll. Allerdings weiß niemand, was sie dort erwartet. Also versucht ihr heimlicher geliebter Glanis sie schon kurz nach dem Start der Weltraumkathedrale zu retten. Alleine kommen sie jedoch nicht weit und treffen bald auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern mit denen sie schließlich nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen arbeiten, um dem Hexenorden zu entkommen.


    Das Buch musste wirklich sehr lange bei mir liegen, bis ich mich da heran getraut habe. Bei Science Fiction muss ich meist eine gewisse Hemmschwelle überwinden, weil ich für die Welten, die sich in diesem Genre verbergen können, immer in einer gewissen Stimmung sein muss.
    Allerdings konnte mich Kai Meyer bisher immer richtig gut unterhalten und auch hier hätte ich mir da keine Gedanken machen müssen, denn das Buch entwickelt so eine Sogwirkung, dass ich es kaum noch weglegen konnte.

    Das Buch fackelt nicht lange, so dass wir uns schnell mitten in Inizas Flucht   aus einem riesigen Raumschiff befinden und damit direkt mitten in der Action, die im Grunde das komplette Buch über erhalten bleibt und uns nur wenige kleinere Pausen zum Durchatmen gönnt.
    Denn immer wenn man glaubt, dass Iniza und ihre Gefährten die Bedrohung abschütteln konnten, wartet auch schon die nächste böse Überraschung auf sie. So ist fast das komplette Buch eine riesige Flucht vor den verschiedensten Bedrohungen und auch wenn sie zum Ende hin eine scheinbar sichere Zuflucht finden, deutet einiges darauf hin, dass auch diese nur eine Übergangslösung sein wird.

    Meyer vermischt hier für mich sehr wirkungsvoll Science Fiction und Fantasyelemente. Es gibt riesige Raumschiffe, jede Menge Laserfeuer, viele Andeutungen über eine Vorgeschichte zu einer vergangenen Bedrohung durch „Maschinen“ und dann eben den Hexenorden, welche die Maschinen einst besiegt haben und seitdem alle Technologie stark reglementieren und über deren Macht viel noch im Unklaren bleibt. Für mich eine absolut gelungene Mischung und die nächsten beiden Bände sind bei mir schon eingezogen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

    (Übrigens sind auch ein paar Zeichnungen enthalten, die mir sehr geholfen haben mich in diese Welt hineinzuversetzen.)


    Fazit: Ein extrem actionreicher Einstieg in eine Welt, die für mich sehr gekonnt Science Fiction und Fantasy vermischt.

  3. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: Esthi

    Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingen! Kann ich nur empfehlen! Die Protagonisten waren sehr schön beschrieben und man konnte sich regelrecht in sie hinein  versetzten. Die Story an sich fand ich auch sehr interessant. Kann das Buch jedem Dystopie Liebhaber empfehlen.  

  4. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Die Handlung lässt sich in ein paar Sätzen zusammenfassen, ohne zu viel von der Geschichte, die erzählt wird, zu verraten.
    Die Geschichte dreht sich um Rosemary Harper die ihre Vergangenheit auf ihrem Heimatplaneten hinter dich lässt und einen Job auf einem Tunnlerschiff namens Wayfarer annimmt. Rasch freundet sie sich mit der Crew an. Die Crew ist eine gemischte Crew, besteht also aus verschiedene Alienrassen, die der Leser zusammen mit Rosemary kennen und lieben lernt.
    Das Buch habe ich an einem Wochenende durchgelesen, was bei den 539 Seiten und einem eigentlich voll geplanten Wochenende, gar nicht so leicht war. Trotzdem hat der Roman mich von der ersten Seite angefesselt. Hier sind vier Gründe, warum ich den Roman liebe und ihr ihn unbedingt lesen solltet.
    Grund 1: die Detailverliebtheit in den einzelnen Szenen
    Damit ihr euch mehr darunter vorstellen könnt, gebe ich euch ein Beispiel, aber keine Sorge, ich werde euch die große Rahmenhandlung nicht spoilern. Die Crew der Wayfarer macht eine Besorgungstrip auf einen Markt auf eine für Rosemary fremden Planeten. Wie sehen den Markt durch Rosemarys Augen und ich hatte das Gefühl mit auf dem Trip gewesen zu sein. Die Begegnungen mit den Händlern des Markts sind einfach nur schön und die Vielzahl der Kulturen und Sprachen ist atemberaubend. Diese und weitere kleine Szenen haben den kleinen Wunsch in mir geweckt neue Welten und Kluturen und Menschen kennen zu lernen, zu erleben.
    Grund 2: der Weg ist das Ziel
    den namengebenden „kleinen, zoringen Planeten“ sehen wir erst ziemlich zum Schluss, der Großteil der Handlung ist der Weg dorthin, mit all seinen Wendungen und manchmal auch Irrungen. Aber das Großeganze wird nie aus den Augen gelassen.
    Grund 3: die Charaktere
    Nach nur wenigen Seiten habe ich so ziemlich alle Hauptcharaktere, also die Besatzung der Wayfarer, ins Herz geschlossen. Na ja, fast alle, bei zwei Besatzungsmitgliedern hat es eine Weile gedauert, aber nur bis man sie beser kennenlernt, ihre Hintergrundgeschichten und ihre Kulturen. Ab diesem Moment habe ich wirklich verstanden, warum sie so sind wie sie sind und sie ins Herz geschlossen. Am liebsten würde ich sie alle auf ihrer nächsten Tunnlermission begleiten.
    Grund 4: die schiere Unendlichkeit der Welten und Völker und Kulturen
    zu diesem Punkt muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen, ich bin ja schon ein Stückweit in ersten Grund daraufeingegangen. Jedes uns neu vorgestellte Volk verfügt über die oben genannten letzten zwei Punkte. Sie alle sind interessant und haben mich auch ein bisschen zum Nachdenken angeregt. Insbesondere wie auf unserem Planeten mit den indigenen Völkern umgegangen wird, aber darüber soll es nicht gehen. Aber damit nicht alles so wage und unbestimmt bleibt, hier ein Beispiel. Nehmen wir zum Beispiel Sissix, sie ist eine Aandriskfrau, eine Reptilienspezis. Sie arbeitet auf der Wayfarer als Pilotin. Schon als Rosemary Sissix kennenlernt, erfahren wir direkt einige, der Punkte in denen sich die Lebensweise der Aandrisk von der, der Menschen unterschiedet. Sie haben ganz andere Familienstrukturen, später erfahren wir, dass Sissix zwei Familien hat, eine Nestfamilie und eine Federfamilie. Auch das Liebesleben der Aandrisk ist ganz anders, sie bilden keine Paare, sondern leben promiskuitiv in Familienverbänden zusammen. Um nur grob einen Einblick in ein anders Volk zu geben. Ich könnte noch eine Weile so weitermachen und euch noch so viel mehr zu Sissix und den Aandrisk erzählen. Aber nicht nur zu ihr, sondern auch zu den anderen Crewmitgliedern, die nicht zur menschlichen Spezies gehören.
    Hier nochmal mein finales Fazit: lest den Roman und lasst euch mit reißen in eine neue unbekannte Welt voller kleiner Abenteuer.

  5. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.142)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  6. Cover des Buches Godspeed - Die Suche (ISBN: 9783841502520)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Suche

     (555)
    Aktuelle Rezension von: jujumaus

    Nachdem es ewig her war, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, habe ich mich kaum noch getraut, den zweiten Teil zu beginnen. Ich konnte mich zwar noch an das Ende des ersten Teils ("Die Reise beginnt") erinnern, weil das sehr markant und ein riesen Cliffhanger war, aber der Rest war mir nicht mehr so geläufig.

    Bereits nach den ersten Seiten war ich aber wieder voll drin und da die Autorin sowieso auf zu viele Namen verzichtet, waren die Charaktere auch schnell wieder parat. Zwar wurde das ein oder andere Wissen aus Teil eins vorausgesetzt, aber das war überschaubar.

    Was mir auch wieder gefallen hat, waren die kurzen knackigen Kapitel, die jeweils aus der Perspektive zweier Protagonisten (Amy und Junior) geschrieben sind und sich abwechseln. Dadurch, dass die beiden so unterschiedlich sind und so unterschiedliche Stellungen auf der Godspeed beziehen (Amy ist von der Sol-Erde und möchte wieder auf einem Planeten leben und Junior ist auf der Godspeed geboren und soll diese anführen), sind beim Lesen durch allein die zwei Personen fast alle wichtigen Perspektiven abgedeckt.

    Letztendlich ist dieses Buch für mich aber leider nur ein Zwischenbuch zwischen dem ersten und dem letzten Teil dieser Trilogie. Außer einer Meuterei und vielen Lösungsansätzen dagegen passiert hier nicht viel. Dagegen hat das Buch aber einen schönen roten Faden, nämlich hat Orion Hinweise für Amy auf der Godspeed hinterlassen, die sie zu einem großen Geheimnis und zu einer großen Entscheidung führen sollen. Diese „Schnitzeljagd“ hat mir sehr gut gefallen und mich am Lesen gehalten.

    Insgesamt bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sterne, weil die Grundidee einfach toll ist und es auch schön geschrieben ist. Letztendlich arbeitet es aber nur auf Teil 3 hin.

  7. Cover des Buches Aurora erwacht (ISBN: 9783737356701)
    Amie Kaufman

    Aurora erwacht

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana


    Meinung



    Eigentlich mache ich einen großen Bogen um dieses Genre, aber nachdem mir der Titel so stark empfohlen wurde war die Neugier schlichtweg größer als die Skepsis. 






    Anfangs war es schwierig mich auf die Story einzulassen fast so, als würde mein Unterbewusstsein mich daran hindern - da das ja in der Regel nicht so mein Fall ist. Doch nach und nach übernahm die Handlung die Oberhand und ich wurde mitgerissen. Aurora erwacht bestach durch große Überraschung und Charakteren, welche nicht perfekt waren. Jeder einzelne Protagonist hatte seine Last auf den Schultern, seine Ecken und Kanten, seine Eigenarten und genau das sorgte bei mir für ein Leseerlebnis der besonderen Art. 






    Als Leser wird man Teil eines ungewöhnliches Teams. Man wird Mitglied im Squad, setzt sich aktiv mit diesen und den einzelnen Mitglieder auseinander und befindet sich ebenso wie diese in einer Art Lernprozess innerhalb der Galaxis. Man schaut sich um, wird inspiriert vom Weltraum und kann sich nicht sattsehen an all den Gegebenheiten, die einem im Verlauf begegnen. 






    Doch es sind nicht nur die Charaktere oder das Setting, welche letzen Endes auch bei mir für ein Highlight gesorgt haben. Vielmehr ist es der Aufbau des Inhaltes, welcher erst langsam an das Geschehen herantastet, einen emotionalen und gewaltigen Hauptteil hat, am Ende etwas nachlässt um mit einem großen Knall die letzte Seite einzuläuten.






    Fazit



    Aurora erwacht konnte auch mich als Nicht-Fan von Science-Fiction in seinen Bann ziehen. Leicht, bildgewaltig, emotional, spannend und mitreißend wird man hier in ein Werk inmitten der Sterne gezogen. 5 von 5 Sternen 


  8. Cover des Buches Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (ISBN: 9783959670845)
    Margot Lee Shetterly

    Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Veranlassen Sie, dass das Mädchen die Zahlen prüft«, sagte der Astronaut. Wenn sie nichts zu beanstanden hätte, wäre er startbereit.

     

    Februar 1962. John Glenn ist perfekt auf seine Mission vorbereitet. Aber kurz vor dem Countdown stellt er eine Bedingung. Er steigt erst ein, wenn Katherine Johnson die Berechnungen des IBM-Computers allesamt von Hand nachgerechnet hat.

     

    Ich kenne die Aufnahmen aus dem Kontrollraum, die damals und in der Folgezeit in alle Welt übertragen wurden. Fasziniert starrte ich auf die konzentriert und wichtig aussehenden Männer und ahnte nicht, dass sich im Hintergrund, unbemerkt und von den Kameras unbeachtet, jemand so Wichtiges für die Mission aufhalten würde wie Katherine Johnson.

    Sie und zahlreiche weitere Frauen arbeiteten über Jahrzehnte hinweg im Hintergrund und leisteten unverzichtbare Arbeit. In diesem Buch erzählt Margot Lee Shetterly ihre Geschichte.

     

    Die Tochter eines NASA-Forschers wurde auf die Problematik aufmerksam, als ihr Vater ihr eines Tages von einer Nachbarin erzählte, die in Langley „als Computer gearbeitet“ hatte. Dem ersten Gespräch mit dieser Nachbarin folgten weitere Interviews und umfangreiche Recherchen. Das Ergebnis ist mehr als beeindruckend und sollte erzählt werden.

     

    Katherine Johnson war wie die Autorin Afroamerikanerin. Frauen im Allgemeinen hatten es schon schwer, sich im Beruf zu behaupten, aber mit einer nicht-weißen Hautfarbe waren die Probleme noch ungleich größer. Dabei war die Arbeit der „Mädchen“ in Langley und später bei der NASA, die je nach Hautfarbe „West-Computer“ oder „Ost-Computer“ genannt wurden, von Anfang an unverzichtbar. Zunächst mussten sie ran, weil kriegsbedingt die Männer fehlten, Amerika aber bei der Entwicklung von Flugzeugen ganz dringend einen Zahn zulegen musste bzw. wollte. Und als die Russen Jahre später bei der Eroberung des Weltraums die Nase vorn hatte, erkannte Amerika erneut, dass man es sich nicht leisten konnte, auf die tatkräftige Mitarbeit eines großen Teils der fähigen und kompetenten Bürger zu verzichten.

     

    Die Frauen, zum Teil hochqualifizierte Mathematikerinnen, rechneten tagein tagaus. Sie führten die kompliziertesten Berechnungen durch – und sie waren dabei sehr gut. Besser als viele der Ingenieure. Doch erst Mitte der 50er Jahre erhielten Rechnerinnen mit einem Abschluss in Mathematik den Titel Mathematikerinnen, Männer mit derselben Ausbildung führten ihn ganz selbstverständlich. Langleys erste Ingenieurin hatte sich 1939 einen Studienplatz gerichtlich erstreiten müssen und eine Frau, die einem Ingenieur zuarbeitete, konnte nicht damit rechnen, ihren Namen irgendwo in der fertigen Forschungsarbeit vorzufinden.

     

    Für viele Männer waren die Rechnerinnen nicht mehr als ein Stück „lebender Hardware“ und die afroamerikanischen mussten zusätzlich noch mit den Problemen leben, die die Rassentrennung mit sich brachte, zum Beispiel weit laufen, um die Toilette mit der Aufschrift „farbige Mädchen“ zu erreichen oder in der Cafeteria an dem Tisch mit der Kennzeichnung „farbige Computer“ sitzen.

     

    Sich da zu behaupten ist schwer. Sehr schwer. Umso bewundernswerter die Geschichte von beispielsweise Katherine Johnson, die die Zeitfenster für die ersten Astronauten berechnete, von Dorothy Vaughan, der ersten afroamerikanischen Abteilungsleiterin, oder von Mary Winston Jackson, die sich bis zur Ingenieurin durchbiss und dann jahrelang auf Fachkonferenzen nicht nur die einzige Frau, sondern auch noch die einzige schwarze Person war.

     

    Die Autorin hat ihr Buch randvoll mit Wissen gepackt. Wer den Film gesehen hat, zum Buch greift und normalerweise keine Sachbücher liest, könnte enttäuscht werden. Das hier ist kein Roman, auch eine Biografie darf man nicht erwarten. Im Wesentlichen wird die Geschichte der amerikanischen Luft- und Raumfahrt erzählt, mit einem Schwerpunkt auf der Mitarbeit der Frauen, die gleichzeitig unverzichtbar und immens wichtig war und doch fast immer nur im Hintergrund ablief.

     

    Ich muss gestehen, dass ich gerne noch mehr über die Frauen erfahren hätte. In Zwischenabschnitten stellt die Autorin einige von ihnen vor, erzählt etwas über ihr Leben, ihre Herkunft und die Probleme, mit denen sie zu kämpfen hatten. Allerdings führt sie gleichzeitig detailliert aus, woran gerade wie gearbeitet und geforscht wurde. Zudem beschreibt sie stets genau, wie sich die jeweils aktuelle Situation in der Problematik der Rassentrennung entwickelte. Das ist alles hochinteressant und wichtig, doch manches Mal wurden die Geschichten der Frauen so stark unterbrochen, dass sie in den Hintergrund gerieten. Das fand ich sehr schade, genau das sollte doch bei diesem Buch nicht geschehen. Ein wenig mehr Struktur wäre gut gewesen und vielleicht noch ein paar zusätzliche Seiten über die einzelnen Frauen, damit man ihnen beim Lesen noch näherkommen könnte. Diesen Frauen, die es schafften, Rassenschranken zu überwinden und die den Weg ebneten für unzählige weitere Frauen.

     

    Fazit: Sehr beeindruckende Lektüre, die Geschichte dieser starken Frauen fasziniert und sollte unbedingt weitererzählt werden.

     

    »Sagen Sie mir, wo der Mann landen soll, und ich sage Ihnen, an welcher Stelle ihr ihn losschicken müsst.«

  9. Cover des Buches H.O.M.E. - Die Mission (ISBN: 9783570312315)
    Eva Siegmund

    H.O.M.E. - Die Mission

     (82)
    Aktuelle Rezension von: DisasterRecovery

    Der Auftaktband konnte mich komplett überzeugen, weshalb ich schon total gespannt auf die Fortsetzung bzw. den Abschlussband war.

    Der Schauplatz ist diese Mal ein Raumschiff Richtung Keto. Denn dort soll neuer Lebensraum für uns MEnschen entstehen. Auf Diese Mission wurden Zoe und ihre Crew sehr lange vorbereitet, dennoch stehen einige spannende Fragen im Raum.

    Der Schreibstil ist unglaublich spannend.Ich bin von Seite zu Seite durch die Geschichte geflogen.

    Über die sich in Band 1 anbahnende Dreiecksgeschichte musste ich schon im Vorfeld den Kopf schütteln. Glücklicherweise nimmt es nicht Überhand und löst sich zufriedenstellenad auf.

    Das Ende könnte die Leserschaft ggfs. spalten. Ich persönlich fand es sehr gelungen und glaubwürdig.

    Fazit:
    Auch in Band 2 konnte mich die Autorin wieder mit ihrem spannenden Schreibstil fesseln. Sie liefert eine ntollen Abschluss, der mich rundum zufrieden macht.

  10. Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)
    Phillip P. Peterson

    Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit, Band eins der Paradox-Trilogie des deutschen Autors Phillip P. Peterson, ist ein Science-Fiction-Roman, in dem es um eine bemannte Weltraummission irgendwann in der nahen Zukunft zur Grenze des Sonnensystems geht. 

    Der Grund für die Reise ist das plötzliche Verschwinden von drei Raumsonden, die Richtung interstellarer Raum geschickt wurden. Am Ziel angekommen, findet die Crew die Ursache für das Verschwinden der Raumsonden, deren Bedeutung wirklich kosmische Ausmaße hat.

    Die Crew besteht aus dem zu Wutanfällen neigenden Berufsastronauten und Kommandanten der Mission Colonel Ed Walker, der Biologin und ebenfalls Berufsastronautin Wendy Michaels, der Ingenieurin Grace Cooper, die den neuartigen Raumschiffantrieb mitentwickelt hat, und dem eher zurückhaltenden und introvertierten Physiker David Holmes,, der das Verschwinden der dritten Sonde vorausgesagt hat und für den es der erste Aufenthalt im Weltraum ist.

    Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Ed und David erzählt. Der Spannungsaufbau ist eher langsam und im ersten Viertel passiert leider nur wenig, was nicht in der Inhaltsangabe steht, und auch nur wenig wirklich Spannendes. Der in diesem Teil des Romans stattfindende Vorfall auf der ISS gehört allerdings definitv zu den spannendsten Stellen der Handlung.

    Ab dem Beginn des Crewtrainings zur Vorbereitung auf den Flug fand ich den Roman dann immer spannender. Der letzte Teil der Handlung ab der Ankunft der Crew am Rand des Sonnensystems und der Enthüllung, um was es sich bei der von der letzten verschwundenen Sonde registrierten Anomalie handelt, und den darauf folgenden weiteren Enthüllungen war für mich schließlich wirklich hochspannend.

    Der Schreibstil ist flüssig. Vor allem die Beschreibungen der Außenbordeinsätze und der Prozeduren zur Vorbereitung auf den Start des Raumschiffes und beim eigentlichen Start sind detailliert, wodurch das alles auf mich sehr authentisch gewirkt hat. Die Gedanken und Gefühle von Ed und David werden in den aus ihrer Sicht erzählten Kapiteln gut beschrieben, so dass ich ihre Handlungen gut nachvollziehen  konnte.

    In die Handlung eingestreut werden physikalische und technische Fakten sowie tatsächlich existierende Theorien und Hypothesen zum Beispiel zu möglichen Lösungen des Fermi-Paradoxons, die das Szenario auf mich glaubhaft haben wirken lassen, sowie Anekdoten aus der Geschichte der amerikanischen Raumfahrt genannt.

    Nach dem auf der Erde spielenden Epilog, den ich recht deprimierend finde, weil ich ihn leider für nicht ganz unrealistisch halte, kommt noch ein Nachwort, in dem Peterson seine Quellen für die erwähnten technischen Details, physikalischen Konzepte und anderes nennt. Der Raumschiffantrieb basiert zum Beispiel laut Peterson auf zwei tatsächlich existierenden theoretischen Antriebskonzepten.

    Fans von Star Trek wird vielleicht eine Anspielung auf einen wiederkehrenden Charakter aus Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert freuen. Ich musste jedenfalls über diesen tatsächlich nicht gänzlich unpassenden Vergleich schmunzeln. Witzig fand ich auch die beiden Ingenieure, die die Vor- und Nachnamen von zwei recht bekannten Physikern haben.

    Das recht schlichte Titelbild passt gut zur Handlung. Eigentlich sogar etwas zu gut, weil ich finde, dass es ein bisschen spoilert. Jedenfalls hat es mich recht schnell ungefähr in die richtige Richtung denken lassen, was den Grund für das Verschwinden der Raumsonden betrifft (die genauen Details fand ich aber trotzdem sehr überraschend, weil ich darauf nicht gekommen bin).

    Insgesamt kann ich sagen, dass Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit mir gut gefallen hat. Wenn das erste Viertel der Handlung spannender gewesen wäre, hätte ich fünf Sterne vergeben. Mal sehen, wie Band zwei der Reihe ist. Den werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

  11. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

     (645)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Nach dem Abenteuer im letzten Band, möchten alle eigentlich nur noch etwas essen. Deshalb machen sie sich auf den Weg zum nächst besten Restaurant. Leider kommt ihnen etwas dazwischen und so wird der Weg zum Restaurant am Ende des Universums länger als erwartet.

    Auch im zweiten Teil der Reihe gibt es jede Menge Witze, die mich zum lachen bringen konnten. Dabei liebe ich es einfach, dass man dennoch über die Witze nachdenken kann und sie manchmal sogar Kritik an verschiedenen Dingen üben, was oft versteckt hinter albernen Momenten ist. So sind die Witze nicht nur leere Floskel, sondern haben auch einen intelligenten Kern.
    Die Handlung ist dabei genauso schräg wie immer. Bei diesem Teil finde ich sie nicht immer ganz so interessant wie im ersten Teil, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.
    Und auch die Charaktere sind toll. Mittlerweile habe ich sie richtig ins Herz geschlossen, weil einfach jeder auf seine verrückte Art sympathisch ist, selbst wenn es ein depressiver Robotet ist, der zwischendurch mal irgendwo vergessen wird.

    Eine Buchreihe, die ich immer gerne lese und die nicht langweilig wird und mit dessen Verrücktheit kaum eine andere Geschichte mithalten kann.

  12. Cover des Buches Die Erfindung des Countdowns (ISBN: 9783423282383)
    Daniel Mellem

    Die Erfindung des Countdowns

     (51)
    Aktuelle Rezension von: hannelore259

    Daniel Mellem ht mit seinem Roman Die Erfinung des Countdowns versucht das Leben Hermann Oberths zu beleuchten, dabei aber durch das Fehlen eines roten Fadens bei mir eher viel Verwirrung gestiftet.

    Hermann Oberth lebt vor dem ersten Weltkriegs als Siebenbürgener Sachse in Siebenbürgen und sieht sich als Deutscher. Doch die Folgen des ersten Weltkriegs machen ihn offiziell zu einem Rumänen und damit auch für die Deutschen zwischen den beiden Weltkriegen zu einem Ausländer, den sie nicht zwingend in ihrem Land wollen.
    Hermann hat seit Kindertagen erstaunliche Ideen und einen brillianten Kopf, mit dem er aber immer wieder gegen Wände läuft.
    Er ist eine streitbare Person, die sich im Laufe seines Lebens von einem neugierigen, sonderbaren Wissenschaftler zu einem nationalistisch, rassistischen, verblendeten Mann entwickelt, den noch nicht mal seine lebensfrohe Frau wieder erkennt. 

    Leider war dieses Buch weitesgehend eine Enttäuschung für mich. Konnte ich anfangs noch Sympathie für  Hermann Oberth empfinden, so wandelte sich das Gefühl immer weiter in Unverständnis und Antipathie um. Die Ansichten des Wissenschaftlers wurden immer egozentrischer. Teilweise konnte ich aber auch durch sprunghafte Erzählweise nicht wirklich nachvollziehen was die verschiedenen Protagonisten antreibt. Vor allem die Beweggründe seiner Frau blieben mir unlogisch. Da wäre etwas mehr Tiefe von Vorteil gewesen. 

    Interessant sind natürlich die Denkanstösse, wie weit darf man im Sinne der Wissenschaft gehen, wann wird es unethisch. War Hermann Oberth das? Diese Frage wird nicht beantwortet. Man muß sich seine eigene Meinung bilden. Dazu kann man das Buch lesen, aber ein großer Wurf ist es aus literarischer Sicht für mich nicht.

  13. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (584)
    Aktuelle Rezension von: fischwolf

    Das Buch ist ein Thriller und ein SciFi-Roman. Man hätte wohl zwei Bücher draus machen können. Dann wären sie vielleicht auch nicht so dick geworden, was ja gelegentlich Leute vom Lesen abhält.

    Mich hat es nicht abgehalten, was ich nicht bereue. Ich hatte eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung mit dem Buch, war im Schanghai der Zukunft und auf dem Mond in einem toll ausgedachten Hotel.

    Kurz zum Inhalt: Ein Privatmann hat Kraft und Ideenreichtum, eine neue Energiequelle nutzbar zu machen, Helium-3. Der Rohstoff ist auf dem Mond zu finden. Der Abbau wird erst wirtschaftlich, als eben jener kühne Unternehmer einen Weltraumaufzug baut und zur Energieerzeugung den passenden Fusionsrektor. Nebenbei erschließt er dabei noch ein neues Zielgebiet für den Tourismus.
    Die etablierte, auf Öl basierende Energieindustrie leidet darunter sehr. In dem Spannungsfeld zwischen alt und neu gibt es genug Stoff für den Thriller, denn man versucht mit allerlei Gewalt, das Neue zurückzuwerfen.
    Die Figuren sind glaubhaft für mich. Privatdetektiv, pfiffige junge Dame, durchgeknallter Terrorist, sehr menschlicher chinesischer Tech-Unternehmer und der bunte Strauß an reichen Leuten, die auf den Mond eingeladen werden und mit mir gemeinsam die tollen Errungenschaften der Zukunft erleben dürfen. 

    Ab und wird mir etwas zuviel zerstört und werden zuviele Leute getötet. Thriller eben.

  14. Cover des Buches The Martian (ISBN: 9781410469571)
    Andy Weir

    The Martian

     (80)
    Aktuelle Rezension von: kleopatak

    The science-fiction novel „The Martian“ by Andy Weir is about astronaut Mark Watney, who was abandoned by his crew on Mars. All by himself and without any communication with earth, he has to figure out how to survive. In order to succeed, he needs to be creative and confident in his own academic judgement. While describing all of these considerations, decisions, struggles and successes author Andy Weir finds the right balance in explaining the scientific background to the reader and not boring him. 

    Main character Mark Watney is the botanist and engineer of the crew of the fourth manned Mars mission. During an unexpected earlier take-off back to earth due to a storm, Watney gets blown away and seriously injured. Unlike the crew assumes, they are not leaving his dead body behind, but an unconscious crew mate. From that moment, Watney is the only man on planet Mars, only left with two rovers, their main expedition tent, life support systems, limited food supplies, computers and tools. Watney’s log entries are the main part of the novel and allow inspections of Watney’s thoughts. As a result the reader identifies oneself with him immediately. He is a very intelligent, inventive and charismatic person, with an scientific working method. His writing style is easy to read and colloquial, so all in all really realistic. Even though he is in a life-threatening situation, he tries to think positive and even is humorous most of the time. As he is an astronaut himself, he uses many technical terms and abbreviations. It took me a time to get to know all of them, but in the end, you don’t even notice them anymore. At the same time, Watney believes some of them are unnecessarily complex, so he makes fun of them (for example medium flexible sample container instead of ziploc bags). Besides these log entries, the reader witnesses some situations from the NASA-centre on earth and the homecoming crew. Through them the author creates suspense, allows one to look at the rescue from a different point of view and as a result reveals the whole drama of the affair.

    The story itself is well thought through and all the difficulties Watney has to face are, as far as I can tell, plausible. Especially from a scientific perspective the novel is really interesting, but also in terms of entertainment, it is really thrilling and you learn a lot about Mars. Through Watney Andy Weir includes lots of different topics concerning mars: science, of course, in all kind of ways (atmosphere, life support, gravity, geology,...), but also international law, history, botany, astronomy, climatology or the rivalry between different nations concerning space travel. These reveal lots of uncertainties and problems concerning the space and space travel. Also, it illustrates how many problems humans are facing as soon as they’re not on earth; So much to think about and to consider, and if there’s something unconsidered or poorly planned, you can easily have life-threatening problems. This points out how well adapted we are to earth. To put it in a nutshell the novel is thematically very diverse, and most topics are touched lightly.

    To conclude, this novel is really thrilling for everybody, who likes suspense, science-fiction and scientific observations. Mark Watney is a really charismatic and clever main character, who wins every reader’s heart.

  15. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten (ISBN: 9783981564938)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten

     (48)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Der Weltraum. So wunderschön in Blau gehalten mit den zwei Planeten und dem Raumschiff. Ich finde, das Cover passt zum Inhaltlichen des Buches.

    Meine Meinung zum Buch:

    Auch diesen Teil hatte ich schon als Hörbuch gehört und war begeistert gewesen. Der zweite Band beginnt ein paar Wochen nach dem ersten. Da es nur ein paar Wochen war, war es realistischer alles zu verfolgen und die Handlungen besser zu verstehen. Dieser Band hat zwei Handlungsstränge. Der eine wird aufgelöst und beendet und der zweite blieb noch offen was natürlich mein Interesse sehr weckt. Im ersten Band hatte man die Einführung gehabt und in diesem Band erfährt man immer mehr über die Hintergründe. Auch über die Charaktere erfährt man mehr, über deren Fähigkeiten, Vergangenheit. Ich traf alte Bekannte Charaktere wieder aber lernte auch neue Charaktere kennen. Sie machen mich echt neugierig. Jetzt freue ich mich aber schon Band 3 lesen zu können.

    Mein Fazit:

    Alte Bekannte traf ich wieder und durfte neue Charaktere kennenlernen. Wieder wurde ich auf ein neues Abenteuer entführt und freue mich Band 3 lesen zu können um zu erfahren wie es weiter geht.

    Ich vergebe 5 von 5 Sterne

  16. Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)
    Phillip P. Peterson

    Paradox 2

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Paradox 2 - Jenseits der Ewigkeit ist ein Science-Fiction-Roman von Phillip P. Peterson und Band zwei der Paradox-Trilogie. Die Hauptcharaktere sind die aus dem ersten Band bekannten Astronauten Ed Walker, Wendy Michaels, Grace Cooper und David Holmes.

    Nach ihren Erlebnissen am Ende von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit bekommen die vier eine neue Mission von den Fremden, die, wie man ihnen mitteilt, von entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Plans der Fremden ist und sie tief in die unendlichen (?) Weiten des Weltalls führt. 

    Dafür wird ihnen ein neues Raumschiff mit einem noch fortschrittlicheren Antrieb sowie ein fünftes Crewmitglied als Berater zur Verfügung gestellt, das so ziemlich allen Lesern bekannt vorkommen dürfte, da es auf einer realen Person basiert.

    Zunächst läuft alles glatt, aber nach dem Erreichen des ersten Missionsziels häufen sich die unerwarteten Ereignisse und das neue Crewmitglied scheint mehr zu wissen, als es sagen will. Am Ende stellt sich wieder heraus, dass nicht alles so ist, wie es anfangs scheint.

    Die Handlung wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Ed und David erzählt. Deren Gedanken und Gefühle werden in den aus ihrer Sicht erzählten Kapiteln ebenfalls wieder gut beschrieben, so dass ich ihre Handlungen erneut gut nachvollziehen  konnte. Die Sache zwischen David und Grace fand ich aber etwas unpassend.

    Der Schreibstil ist wie im Vorgänger flüssig und sehr angenehm zu lesen. Dadurch und weil ich diesmal die Handlung von Anfang an sehr spannend fand, auch durch die für mich oft unerwarteten Wendungen, bin ich geradezu durch die Seiten geflogen.

    Wie in Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit werden in die Handlung eingebunden physikalische Fakten sowie tatsächlich existierende physikalische Theorien und Hypothesen genannt, die das Szenario auf mich erneut glaubhaft haben wirken lassen.

    Ein paar Mal dachte ich erst, dass etwas im Widerspruch zu vorher Geschehenem oder Gesagtem steht, aber das wurde dann immer von einem der Charaktere angesprochen und eine für mich zufriedenstellende Erklärung geliefert.

    Der wieder auf der Erde spielende Epilog wirft ein neues Licht auf die Ereignisse des Epilogs in Band eins. Danach kommt wieder ein Nachwort, in dem Peterson seine Quellen für die erwähnten physikalischen Konzepte und anderes nennt.

    Das wieder recht schlichte, an ein Schwarzes Loch oder eine Galaxie erinnernde Titelbild passt gut zu einem im Weltall spielenden Science-Fiction-Roman. Diesmal hat es jedoch keinen wirklichen Bezug zur Handlung.

    Insgesamt hat mir Paradox 2 - Jenseits der Ewigkeit besser gefallen als der Vorgänger und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

  17. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (482)
    Aktuelle Rezension von: MiracleYoungster

    "Per Anhalter durch die Galaxis" ist mit Abstand das witzigste Buch, das ich bislang gelesen habe. Der dritte Teil der Reihe, "Das Leben, das Universum und der ganze Rest", ist leider nicht ganz so gut wie seine Vorgänger. Auch wenn er noch immer stellenweise super witzig ist, ist er doch auch für meinen Geschmack ein bisschen zu verrückt und abgedreht, da man sich teilweise echt nicht mehr auskennt. Trotzdem ist er für alle Fans von Douglas Adams und seinem völlig übertriebenem Humor durchaus empfehlenswert. 

  18. Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)
    Dennis E. Taylor

    Ich bin viele

     (50)
    Aktuelle Rezension von: lauravoneden

    Auch wenn ich eigentlich die meiste Zeit Thriller lese, so packt mich mich doch in unregelmäßigen Abständen die Lust auf Science-Fiction. Und so griff ich 2018 ganz impulsiv zu “Ich bin viele”, welches der Auftakt einer nun schon vierteiligen Reihe ist. Nun haben wir inzwischen 2021 und offensichtlich war meine Lust auf Science-Fiction schnell wieder verraucht. Ich muss zugeben, dass ich das Buch angefangen hatte, ihm jedoch wohl nicht die nötige Aufmerksamkeit hatte zukommen lassen. So legte ich das Buch beiseite, um es nun in tatsächlich 2 Tagen zu verschlingen.

    So locker leicht wie das Buch anfängt, so komplex wird es im Laufe der Zeit. Wir steigen schnell in Bobs Leben ein, der scheinbar einiges richtig gemacht hat und deswegen gut Geld verdient und nun für seine Zukuft “vorsorgen” möchte. Nun lesen wir hier halt ein Science-Fiction Buch und deswegen geht es nicht einfach nur um eine nette Rentenanlagemöglichkeit, sondern darum, dass Bob sich nach dem Tod einfrieren lassen möchte. Tja, wer hätte gedacht, dass der Tod so schnell an Bobs Tür klopft, denn kaum ist der Vertrag unterschrieben, wird er auch schon bei einem Verkehrsunfall getötet. Über 100 Jahre später wird Bob tatsächlich “aufgetaut”, allerdings hat er nun keinen Körper mehr, sondern ist eine Künstliche Intelligenz. Obendrein wurde ihm alle Besitze entzogen und er ist Staatseigentum. Im Auftrag des Staates soll er sich nun auf die Reise begeben und für die Menschheit neue bewohnbare Planeten finden…

    Anfangs noch leicht zugänglich und mit viel Humor durchzogen, wird die Geschichte schnell sehr viel komplexer und man muss sich schon sehr konzentrieren, um am Ball zu bleiben. Der gute Bob kann sich außerdem natürlich reproduzieren, deswegen gibt es bald viele neue Bob-Abkömmlinge, die alle einen neuen Namen verpasst bekommen und mit der Zeit wird es etwas unübersichtlich. Außerdem befinden wir uns natürlich im Weltall und da bleiben auch ein paar explosive Weltraumschlachten nicht aus. Leider war ich davon noch nie ein großer Fan, zumindesten in geschriebenen Worten. Das möchte ich allerdings nicht dem Buch ankreiden, mir fehlt es da wohl einfach ein wenig an Fantasie und Vorstellungskraft.

    Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt überzeugen. Nicht alle Stränge waren gleicham interessant, doch die Mischung war durchaus gelungen. Was sich durch das ganze Buch gezogen hat, war der wirklich tolle Humor. Sarkastisch und trocken – also genau meins, noch dazu oftmals gespickt mit Verweisen auf die Popkultur der 80er und 90er.

    Wer damals schon nichts mit dem Thema anfangen konnte, der wird mit dem “Bobbiverse” sicherlich auch nicht glücklich. Wer jedoch gerne mal Science-Fiction liest und eine humorvolle Erzählweise zu schätzen weiß, der könnte mit dieser Reihe durchaus glücklich werden.

  19. Cover des Buches Sternenfeuer - Gefährliche Lügen (ISBN: 9783426283615)
    Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Gefährliche Lügen

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Ally1999
    Friedlich leben Waverly und Kieran in einem der zwei Raumschiffe, die als Experiment ins All geflogen wurden. Nun sind seitdem viele Jahre vergangen und alles scheint perfekt, als sie plötzlich von dem anderen Raumschiff angegriffen werden und alle Mädchen entführt werden, mit ihnen Waverly. Was haben sie mit ihnen vor? Wem kann sie trauen? Und noch wichtiger, was hat ihr eigener Kapitän damit zu tun?


    Wow. Das dachte ich, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich bin immer noch total begeistert von der Geschichte. 

    Sowohl Waverly als auch Kieran gefielen mir von Anfang an. Beide auf ihre eigene Weise mutig und gerecht und immer das Wohl der Gemeinschaft im Fokus. Die wechselnde Perspektive in dem Buch machte es möglich, die beiden Charaktere miteinander zu vergleichen. Sie waren wie füreinander geschaffen.

    In dem Buch werden viele gesellschaftliche sowie politische Aspekte benannt, die einen sehr zum Nachdenken anregt, denn so etwas passiert auch in der wirklichen Welt. 

    Generell war ich sehr fasziniert von der ganzen Weltall Atmosphäre. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, sie wird genauso gut wie der erste Teil.

    Insgesamt bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.
  20. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt (ISBN: 9783608503777)
    Jaroslav Kalfar

    Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Der gebürtige Tscheche Kalfar bearbeitet in seinem Roman die (Lebens-)Geschichte eines tschechischen Raumfahrers auf einer aberwitzigen Mission. Dabei beleuchtet der Autor nicht nur im Hier und Jetzt die sonderbaren Geschehnisse im Raumschiff, sondern widmet sich in Rückblicken auch der Kindheit des Autronauten, dessen Familiengeschichte und der Beziehung zu seiner Ehefrau.
    Aufgrund des Titels und des Covers hatte ich eine locker leichte, durchgängig witzige Lektüre erwartet und wurde - als ob das nicht ausgereicht hätte - darüber hinaus sehr positiv von der Tiefe der Geschichte überrascht. In der Lebensgeschichte des Astronauten gab es demnach einige traumatische Ereignisse. Nebenbei bekommt der zur Tschechischen Republik bis auf grobe Grundkenntnisse unwissende Leser gleich noch einige Informationen zur Landesgeschichte mit auf den Weg.
    Der Plot ist durchgängig flott erzählt und kurzweilig für den Leser. Ich habe das Buch eingesogen und hätte mir so manche Idee sogar noch ein wenig ausgearbeiteter gewünscht.
    Insgesamt bin ich überzeugt vom Buch und würde es definitiv weiterempfehlen.

  21. Cover des Buches Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten (ISBN: 9783442205721)
    S. K. Vaughn

    Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Sakle88

    Meine Meinung:
    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Ich wollte es unbedingt lesen, denn es klang nach einem spannenden und auch gefühlvollen Science-Fiction Roman in dem die Liebe eher zweitrangig ist.
    Leider habe ich das nicht bekommen. Was ich hier bekam? Tja eine Roman in dem die Liebe und viele Rückblenden die Oberhand hat und der Sci-Fi Anteil leider sehr gering blieb.

    Was ich wirklich sehr schade finde, denn hier werden unter anderem viele Fragen offen gelassen. Was ist mit der Crew und dem Raumschiff passiert?
    Darauf erhielt ich nicht wirklich Antworten. Es ging hauptsächlich um die Beziehung zwischen May und ihrem Ex-Mann. Außerdem um ihre zynische Mutter und um Freundschaften. Aber der wirkliche Sci-Fi Anteil war so gering, das es für mich eigentlich kein Science-Fiction Roman gewesen ist.

    Fazit:
    Für mich war das Buch nicht das was ich erwartet habe. Aber vielleicht mögen andere Leser genau das. Das es sich hier nicht um einen reinen Sci-Fi handelt sondern eher um einen Romantischen Roman in der Einsamkeit des Weltalls. Drei Sterne gebe ich.

    Lieben Dank an das Bloggerportal RandomHouse für das Rezensionsexemplar.
    Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  22. Cover des Buches Transport (ISBN: 9783842330610)
    Phillip P. Peterson

    Transport

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    „Transport“ von Phillip P. Peterson ist der Beginn einer 7-teiligen Hard Science-Fiction-Reihe, in der es um einen Transporter geht, der einen zu verschiedenen Orten im Universum bringen kann. Erschienen ist der Roman erstmals im Juni 2014 im Selfpublishing bei books on demand. 


    Ungewöhnliche Projekte erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Als ein außerirdisches Artefakt aus dem Ozean geborgen wird, bekommen zehn Todeskandidaten die Chance ihr Leben zu retten. Das Artefakt ermöglicht das teleportieren zu anderen Sternensystemen. Der Haken dabei: Die Wissenschaftler wissen vorher nicht, ob man an einem Ort rauskommt, an dem man überleben kann oder eben nicht. Die Gefangenen sind Versuchskaninchen und um ihr Leben zu retten, müssen sie schnell an neue Erkenntnisse gelangen. 


    Mit „Vakuum“ konnte mich Phillip P. Peterson letztes Jahr begeistern und so bin ich natürlich auch auf seine anderen Werke neugierig. Das gesamte Universum bereisen zu können ist ein großer Traum der Menschheit und so war ich neugierig, was mich in diesem Buch erwartet. 

    Der Schreibstil war gut zu lesen. Ich hatte keine Probleme den Ereignissen zu folgen und konnte mir alles gut vorstellen. Es geht in dem Buch auch nicht extrem wissenschaftlich zu. Es kommen im Verlaufe der Geschichte wissenschaftliche Begriffe vor. Diese werden alle gut erklärt, so dass man eine gute Vorstellung von allen Vorgängen im Buch hat. 

    Die Spannung war für mich sehr unterschiedlich verteilt in diesem Buch. Der Anfang war für mich eher langweilig und der Wow-Effekt fehlte für mich. Man lernt die Protagonisten kennen, begleitet deren Vorbereitung, hat aber noch keine konkreten Infos zum Projekt. Richtig spannend wird das Buch als die Missionen losgehen. Man ist gespannt, wo die Personen ankommen und ob sie ihre Mission überleben und wenn nicht, in welchem Zustand sie zurückkehren und was man daraus nun schließen kann. Es war auch sehr spannend mitzuverfolgen, was dieses Glücksspiel bei den Missionen in den Menschen auslöst, die in den Transporter steigen müssen. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse dann und mir war vieles zu abrupt. Einige Dinge hätte ich gerne noch mehr erkundet, bevor die Geschichte voranschreitet. Andererseits macht das diesen Roman sehr kurzweilig, so dass man das Buch ingesamt schnell weggelesen hat. 

    Die Zusammensetzung der Personen in diesem Roman war sehr durchmischt. Das hat mir insgesamt gut gefallen. Russell ist die zentrale Person in diesem Roman. Über ihn lernt man die anderen Kandidaten kennen und wie sie mit der Situation umgehen. Man bekommt aber auch einen Einblick in die Wissenschaftler und Militärs, die die Todeskandidaten auf ihre ungewissen Missionen schicken. Da gibt es jemanden, der vor seinem Einsatz in Panik gerät oder jemanden, der ganz ruhig und besonnen mit allem umgeht. Es gibt Wissenschaftler, die total fasziniert vom Transporter und seinen Möglichkeiten sind. 

    Die Idee des Transporters und alles drumherum fand ich mega spannend. Alleine die Möglichkeit, an viele Orte im Universum zu gelangen, womöglich andere Spezies kennenzulernen, ist gleichzeitig faszinierend und gruselig. Ich bin kein jahrelanger Science-Fiction Leser und Hardcore Genre Fans lachen mich jetzt wahrscheinlich aus: Für mich haben die Erkenntnisse rund um den Transporter mit der Zeit einen gewissen Fantasy-Touch bekommen. Zusatzmaterial gibt es in diesem Buch keines. Das finde ich in diesem Fall nicht schlimm, da alles Wichtige schon im Buch erklärt wird und die Personenanzahl überschaubar ist. 


    Fazit: Ein Science-Fiction Roman mit Höhen und Tiefen, der mich insgesamt gut unterhalten hat und kurzweilig war. Empfehlenswert für alle, die eher kürzere Bücher mögen oder die gerne mal ins Genre Science-Fiction reinschnuppern wollen. Die Erklärungen im Buch waren für mich gut verständlich und nicht überfordernd.

  23. Cover des Buches Die Hyperion-Gesänge (ISBN: 9783453529786)
    Dan Simmons

    Die Hyperion-Gesänge

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Nikolaus_Zeindl

    Voller spanender Wendungen. Archaisch, brutal und fantasievoll. Hier und da verstörend.

  24. Cover des Buches Solaris (ISBN: 9783518461310)
    Stanislaw Lem

    Solaris

     (295)
    Aktuelle Rezension von: Goldilocks

    Dieses Buch ist, wie der Titel der Rezension es auch sagt, etwas ganz anderes als ich normalerweise lese. Ich habe es in irgendeinem altem, verstaubtem Regal meiner Verwandten ausgegraben und wäre wahrscheinlich auch gar nicht neugierig geworden wenn es nicht vom Weltraum handeln würde. Denn Exoplaneten und Raumfahrten mag ich einfach sehr gerne. Dieses Buch sollte also einer meiner ersten Sci-Fi Romane werden (wenn man von Star Wars Fan-Fiction absieht).

    Tatsächlich ist dieses Buch 1961 erschienen, was man auch an der Sprache des Autors merkt. Die Idee für die Geschichte war mir selbst in ähnlicher Form, davor noch nie untergekommen. Es handelt von einem Planeten namens Solaris auf dem physikalische Gesetze anders funktionieren als man gewohnt ist. Die Menschen versuchen schon seit über einem Jahrhundert den Ozean der den ganzen Planeten bedeckt zu erforschen. Als der Wissenschaftler Kelvin auf der Raumstation eintrifft ist er noch nicht bereit für all das, was ihm wieder fahren wird.

    Am Anfang und auch während der Geschichte hatte ich keine Ahnung wie sie enden würde. Alles war möglich. Genauso wie auf Solaris alles möglich ist. Aber ich muss sagen, dass Ende hat mir gefallen. Ich fand es sehr passend und ein guter Abschluss.

    Insgesamt weiß ich nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Es war verstörend, ein Bisschen spannend aber nicht direkt fesselnd. Insgesamt weiß ich nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Es war verstörend, ein Bisschen spannend aber nicht direkt fesselnd. Man musste es nicht sofort weiterlesen aber Abschnitt für Abschnitt wollte man es dann doch beenden. Es passieren merkwürdige Dinge im Lauf der Geschichte und irgendwie hat es mich auch ein Bisschen an Schulliteratur erinnert. Teilweise war es auch anstrengend zu lesen da viel sehr genau beschrieben oder spekuliert wurde ohne die Handlung wirklich voran zu treiben. Ganz komische Mischung.

    Es war definitiv nicht schlecht. Nur irgendwie ist es sehr schwer zu beschreiben. Die Charaktere waren gut, manchmal gruselig, man wusste nicht was sie tuen werden, zum Teil nicht mal was sie empfinden. Mit der Solaris hat Stanislaw Lem wirklich eine Bühne geschaffen auf der alles möglich war. Auf einem fremden Planeten gibt es keine Gesetze und Regeln und das hat er ausgenutzt.

    Allem in allem gebe ich dem Buch vier von fünf Sternen. Das Buch steht ein Bisschen für sich, es gibt keinen Vergleich, deshalb fällt es mir schwer zu sagen wie viele Sterne es verdient hat. Drei oder fünf würden meiner Meinung nach genauso gut passen. Es nimmt einen mit auf eine ein Bisschen verstörende Reise die einen zum nachdenken bewegt.

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