Bücher mit dem Tag "raumschiff"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raumschiff" gekennzeichnet haben.

212 Bücher

  1. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

    (2.263)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    ich bin mit dem kleinem blaubär aufgewachsen (war für mich immer das highlight beim sandmann lol) und bin schon sooo oft in der bibliothek an dem buch vorbeigelaufen. habe es jetzt endlich mitgenommen und schon beim durchblättern dachte ich mir dass das gut wird. ich mag die illustrationen sehr! man merkt auch dass der autor richtig viel spass an dem buch hatte weil manche der stories so verrückt und an den haaren herbei gezogen sind dass man nur den kopf schütteln kann (im guten sinn). ich muss aber leider auch sage dass ich es bis atlantis geschafft habe OHNE gelangweilt zu sein, als dann die lügengeschichten und wettbewerbe anfingen, bin ich etwa abgedrift. nichtsdestotrotz hatte ich viel spass :)

  2. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.295)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Roger

    Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams ist pures Chaos und genau das meine ich im besten Sinne. Der Humor ist schräg, trocken und oft völlig unerwartet. Man stolpert von einer verrückten Idee in die nächste und muss ständig schmunzeln oder laut lachen. Die berühmte 42 steht dabei fast sinnbildlich für den ganzen Wahnsinn dieser Reise. Trotz all der Absurdität steckt auch ein kleiner Gedanke über das Leben und das Universum dahinter. Für mich ist es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.

  3. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

    (573)
    Aktuelle Rezension von: auszeit_lesen

    Worum geht’s?

    Gerade noch trennen sich Kady und Ezra, als plötzlich ihr Planet angegriffen wird und sie sich halsüberkopf retten können – auf getrennte Raumschiffe. Doch damit sind sie noch nicht in Sicherheit, denn die KI eines der Raumschiffe gerät außer Kontrolle.

    Wie war’s?

    Zu diesem Buch habe ich schon einige Empfehlungen bekommen und es hat mich völlig unerwartet aus einer Flaute gerettet. Illuminae würde ich in die Schublade YA Sci-Fi stecken und auch wenn es nicht euer favorisiertes Genre ist, lohnt sich der Versuch! 

    Was mich besonders gereizt hat, ist der Buchaufbau. Ich mag es ja sehr, wenn Geschichten anders dargestellt werden. In diesem Fall besteht das Buch aus Interview-Mitschnitten, Überwachungstransskripten, E-Mails und Chatverläufen, Tagebucheinträgen, Daten aus dem KI-Kern usw. Und das funktioniert einfach richtig gut! 

    Gleiches gilt für die Charaktere: Kadie entpuppt sich als toughe Hackerin und Ezra zeigt, dass er mehr ist als ein cooler Macho und einen ziemlich weichen (und witzigen) Kern hat. Die Chemie zwischen den beiden passte und die Handlung war durchgehend spannend, zum Ende hin sogar mehrfach überraschend. 

    Für mich wurde Illuminae damit ganz unerwartet zu einem Highlight!

  4. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

    (877)
    Aktuelle Rezension von: Avada_Kaddavra

    Obwohl ich anfangs von dieser Cyber-Titanic-Atmosphäre gebannt war konnte mich das Buch im weiteren Verlauf nicht mehr so ganz abholen. Mir ist leider zu wenig passiert, zu wenig Spannung aufgekommen und auch die Beziehung zwischen den Charakteren überzeugt mich nicht ganz😐 Trotzdem werde ich die Reihe weiterverfolgen🙂

  5. Cover des Buches Die 100 (ISBN: 9783453269491)
    Kass Morgan

    Die 100

    (659)
    Aktuelle Rezension von: mimgi

    Ich muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es ist eher eine leichte Lektüre, jedoch genau das, wonach ich aktuell gesucht habe. Genau das Richtige, um aus dem Lese-Loch heraus zu kommen. Der Schreibstil gefällt mir, die Beschreibungen ließen mich das Geschehen gut bildlich vorstellen, trotzdem kam man auch schnell zum Punkt. Das World Building war für mich persönlich auch ausreichend. Ich konnte mir sowohl die Szenen im All, als auch auf der Erde sehr gut vorstellen. Das mag jedoch auch daran liegen, dass ich zuerst die Serie geschaut habe.

    Was mir gut gefallen hat:
    Ich persönlich mag sehr gerne, dass im Buch Romance nicht klein geschrieben wird. Während Clarke und Bellamy sich in der Serie nur freundschaftlich annähern, kommen sich die Beiden im Buch regelmäßig auf romantischer Ebene näher. Außerdem mochte ich die Erzählung rund um Glass. Schade, dass sie so gar nicht in der Serie vorkam. Ich habe mir Luke und ihr mitgefiebert und mochte sehr gerne den „Romeo und Julia“ Flair. Ein weiterer positiver Punkt sind die Sprünge in der Erzählung zwischen der Gegenwart und Vergangenheit. Während wir Einsichten in Clarkes, Bellamys und Wells‘ Abenteuer auf der Erde bekommen, werden zwischendurch häufig Erinnerungen vom Leben auf dem Raumschiff gezeigt. Dies hat den Charakteren Tiefe gegeben. So kam noch deutlicher rüber, wie sehr sich Bellamy um Octavia kümmert, wie Clarke das Geheimnis ihrer Eltern wahren musste und zu was Wells im Stande ist, um Clarke zu retten.

    Was mir weniger gefallen hat:
    Hier und da waren in meiner Fassung einige Rechtschreibfehler. Außerdem nervt mich Wells. Es mag sein, dass er Clarke nur beschützen möchte aber die Art und Weise, wie er das tut ist egoistisch und macht mich wahnsinnig.

    Wem würde ich das Buch weiterempfehlen?

    Allen, die dystopische Bücher mit Sci-Fi Elementen mögen, nicht das realistischste Szenario sondern eine relativ einfach und doch sehr spannende Unterhaltung suchen. Ich habe direkt im Anschluss den zweiten Teil angefangen und freue mich schon, die Reihe weiterzulesen. 

  6. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

    (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Für manche Bücher braucht man wirklich gewaltige Schubser um sie endlich zu lesen, und am Ende versteht man gar nicht, wieso man damit so lange gewartet hat!

    "Godspeed - Die Reise beginnt" von Beth Revis liegt seit über drei Jahren auf meinem SuB und war ein Geschenk meiner Freundin, die mir dieses Buch zusammen mit meinem Blogmaskottchen geschenkt hat.

    Da dieses Buch zu einer Monatsaufgabe passte, habe ich es endlich entstaubt und angefangen zu lesen....


    Die Godspeed ist ein Raumschiff, dass mit zig tausend Menschen an Bord auf einer sehr langen Reise unterwegs ist, die über dreihundert Jahre dauern soll. Mit an Bord ist Amy, die sich zusammen mit ihren Eltern hat einfrieren lassen um auf einem neuen Planeten wieder aufgetaut werden zu können. Ihre Mutter ist Bio-Ingenieurin und ihr Vater ein hochrangiger Militäroffizier, die beim Aufbau des neuen Planeten helfen sollen. Amy selbst wird nur als unwichtige Fracht eingestuft - und trotzdem erwacht sie plötzlich unter fürchterlichen Schmerzen und ist dem Erstickungstod nah, denn jemand hat sie vorzeitig und ohne medizinische Aufsicht aufgetaut.

    Vor ihr stehen drei Männer, der Älteste und Anführer der Godspeed, Junior, sein Nachfolger und ein Doktor, die sich das vorzeitige Auftauen nicht erklären können. Während Junior von ihrer Andersartigkeit - dem roten Haar, der hellen Haut und grünen Augen - völlig fasziniert ist, ist ihre bloße Existenz für den Ältesten ein Grund sie zu beseitigen. Andersartigkeit ist ein Grund für Krieg und Amy ein Störfaktor. Doch Junior widersetzt sich und ergreift Partei für Amy's Leben, die erst langsam begreift, dass ihr Leben vielleicht schon vorbei sein kann, wenn auch ihre Eltern endlich aufgetaut werden.


    Die ersten hundertzwanzig Seiten waren ein fast schon unverständlicher Informationsbrei, der sich zwischen Amy und Junior abgewechselt hat. Revis schreibt jedes Kapitel abwechselnd aus den beiden Perspektiven und zeigt dem Leser zwei Seiten einer Medaille. Zwei verschiedene Charaktere, die völlig verschiedene Dinge kennen, was es mir schwer gemacht hat das Gesamtbild sofort einordnen zu können.

    Die Geschichte startet mit Amy und ihren Eltern, die sich einfrieren lassen. Wieso sie diese Qualen auf sich nehmen wurde erst nach einigen Seiten später klar. Wieso Amy ihre Eltern auf diese Reise begleitet und ihr ganzes Leben zurück lässt, kann man nur vermuten.

    Und dann ist da noch Junior, der nach seinem Posten benannt ist, dem seine Herkunft unbekannt ist und der irgendwann mal die Godspeed anführen soll. Der Älteste muss ihn alles lehren, was er weiß, aber die ganze Geschichte ist recht verworren. Wirklich bekannt ist nur ihr Ziel: Die Zentauri-Erde. Die Godspeed soll sie in dreihundertfünfzig Jahren dort hinbringen und das Schiff wird von allen möglichen Menschen "bewohnt". Bauern, Versorgern, Technikern, Wissenschaftlern, Künstlern - alle leben völlig normal vor sich hin und gehen ihren Jobs nach.

    Am besten hat mir Harley gefallen, ein Künstler und bester Freund von Junior, der als Verrückt eingestuft ist und irgendwie traurig rüberkommt. Er ist für Amy eine große Stütze und egal wo er aufgetaucht ist, hatte ich immer das Gefühl ein bisschen mehr durchblicken zu können. Für so manche Szene war er die perfekte Stütze oder das passende, lebende Beispiel. Ihn werde ich auf jeden Fall vermissen, denn er hat der Geschichte etwas frisches verliehen. Wo Amy und Junior aufgeschmissen waren, hat er einfach nur geschnaubt und gelächelt - so einen Charakter braucht jedes Buch!


    Die Betrachtungen, die man als Leser durch Amy und Junior von der Godspeed bekommt, sind schon deshalb hilfreich, weil man weiß, dass man in dem ganzen Chaos nicht alleine ist.


    Als Leser zu verstehen, dass man seit der ersten Seite auf dem Raumschiff sein muss, ist für mich absolut unmöglich gewesen, schließlich ist Amy nicht umsonst anders! Wie ist sie auf das Raumschiff gekommen und wieso denkt Junior, dass sie immer noch fliegen?

    Ich habe es absolut nicht verstanden. Und dann fing die Story endlich an und ich habe gar nicht weiter nachgedacht - was sehr hilfreich war!


    Ich habe mich ein wenig auf anderen Blogs umgesehen, die das Buch als Dystopie und Science Fiction einstufen - beides ist irgendwie zutreffend, auch wenn ich finde, dass hier die Science Fiction ein wenig mehr zu sagen hat.


    Diese Rezension fällt mir sehr schwer, da ich einfach nicht das Gefühl habe wirklich alles verstanden zu haben. Die Autorin erzählt hier eine Geschichte voller Führungszweifel, verschiedener Welten und einer Zukunft, die Angst macht und gleichzeitig fasziniert. Die Charaktere nehmen den Leser sehr schnell für sich ein und es fällt leichter der Geschichte zu folgen, weil man mit Amy und Junior zwei Personen folgen kann, die selbst nach Antworten auf so viele Fragen sind.

    Da "Godspeed - Die Reise beginnt" ein Trilogie-Auftakt ist, hat das Ende einige Wendungen zu bieten, die nach der Fortsetzung schreien und mich einfach sprachlos gemacht haben. 

    Fazit:

    Beth Revis hat eine gleichzeitig verwirrende und einnehmende Geschichte geschrieben, bei der ich gar nicht gemerkt habe wie schnell die Seiten an mir vorbeigeflogen sind. Startschwierigkeiten hatte ich nur auf den ersten hundertzwanzig Seiten, danach wurde ich so von dieser bedrückenden Athmosphäre gepackt und wollte mit den Hauptprotagonisten Amy und Junior begierig hinter die Geheimnisse der Godspeed kommen, dass ich weniger an das gedacht habe, was mein Verstand nicht begreifen konnte.
    Aufwühlend und geheimnisvoll schwebt man als Leser durch ein Buch, dessen wirklicher Mittelpunkt ein Raumschiff ist, das mehr zu erzählen hat, als die Charaktere und Leser verarbeiten können, und dennoch wenig von sich preis gibt.
    Ich möchte eigentlich gar nicht weiter nachdenken, sondern sofort weiterlesen!

    Auffühlend und spannend mit genügend Drama, packt "Godspeed - Die Reise beginnt" den Leser und nimmt ihn mit zu einem geheimnisvollen Trilogie-Auftakt!

  7. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551321695)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden

    (807)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Den dritten Band der Reihe habe ich als Taschenbuch gelesen. Die ersten Bände hatte ich mir ausgeliehen von einer mittlerweile ehemaligen Freundin. Die Buchreihe wollte ich aber trotzdem weiterlesen und da mir die ersten Bände so gut gefielen, habe ich mir einfach die Reihe in der Taschenbuchausgabe gekauft. Das Design ist das gleiche wie bei den Hardcovern, nur ohne Buchumschlag.
    Auf dem Cover dieses Bandes wiederholt sich das goldfarbene Muster eines geflochtenen, abgeschnittenen Zopfes. Der Titel ist ebenfalls goldfarben und befindet sich innerhalb eines Kreises mit goldfarbenen Rand. Der Hintergrund ist schwarz. Die Innenseiten der Buchdeckel sind golden und schimmern leicht.
    Das Cover hat leider keine gute Qualität. Nach einem Mal durchlesen löst sich bereits die Beschichtung an der unteren Kante des Covers.
    Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Auf dem Deckblatt eines jeden Teils befindet sich ein Zitat aus dem Märchen Rapunzel. Denn man ahnt es vielleicht schon, wenn man die Inhaltsangabe auf dem Backcover liest: Während Cinder und Scarlet an Cinderella und Rotkäppchen angelehnt sind, ist Cress quasi Rapunzel - obwohl ihr Name nicht darauf schließen lässt.
    Ich liebe es sehr wie Marissa Meyer eine neue Märchenprinzessin in die Geschichte einführt. Alles ist geheimnisvoll bis sich irgendwann der Kreis schließt. Ich liebe das wirklich sehr.
    Die Geschichte dieses Bandes ist für mich kaum noch voraussehbar, was ich so überhaupt nicht erwartet habe. Diese Reihe scheint sich mit jedem Band zu steigern.
    Auch in Cress konnte ich mich gut hineinversetzen. Wobei ich Scarlet doch immer noch lieber mag. Ich glaube, ich fühl mich mit beiden sehr verbunden, weil beide Persönlichkeiten auch in mir stecken. XD
    Cinder akzeptiert, wer sie ist, und schmiedet entsprechende Pläne ... doch dann werden sie und ihre Gefährten reingelegt und alles droht, den Bach runterzugehen.
    Es gibt einige Schreckmomente und Entwicklungen in diesem Band, die mich noch immer schockieren. Dazu der gewohnte locker-flockige Schreibstil der Autorin und schwupps kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Eine gute Formel, den*die Leser*in ans Buch zu fesseln. XD
    Am Ende des Bandes gibt es keine Leseprobe für den nächsten Band. Außerdem endet dieser Band sehr dramatisch. Man kann zwar erahnen, wie die Geschichte weitergehen könnte, aber man hat am Ende null Plan, ob eine neue Figur eingeführt wird, und falls ja, weiß man auch nicht, welche Märchenprinzessin es sein könnte.
    Ich bin wirklich gespannt, wie das alles ausgeht...

    Mein Fazit:
    Fortsetzung mit düsteren und schockierenden Elementen, die kaum noch voraussehbar sind. Pageturner.

  8. Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)
    Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

    (238)
    Aktuelle Rezension von: Stephanva

    Der Anfang ist ziemlich spannend und fesselnd geschrieben. Ich bin gleich in die Handlung eingetaucht, fand die Konzepte interessant und konnte mich auch mit den Figuren schnell anfreunden. Doch irgendwann wirkte es auf mich zu langatmig. Gerade das zweite Drittel war aus meiner Sicht etwas schwach. Gerne hätte ich hier noch ein bisschen mehr Spannung gehabt und weniger abgedrehte Szenen. Das Ende hat dann wieder einiges wett gemacht. Ich finde auch die Idee der Schiffs-KI ganz gut. Das hat einen guten Drive in die Geschichte gebracht.

  9. Cover des Buches Rat der Neun (ISBN: 9783734161681)
    Veronica Roth

    Rat der Neun

    (466)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu Lesen. Für mich kam der Aufbau der Welt etwas zu kurz.
    Das größte Problem hatte ich mit der fehlenden Tiefe in der Geschichte. Ich fand die Handlung etwas zu oberflächlich und leider konnten mich die Protagonist:innen nicht komplett überzeugen. Die Wendungen und der Spannungsbogen waren für mich leider vorhersehbar.
    Für Zwischendurch war das Buch unterhaltsam, keine Frage. Für mehr hat es für mich leider nicht gereicht. Ich hätte mir mehr von der Handlung erhofft. Band zwei werde ich mir anhören.

    Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

    (255)
    Aktuelle Rezension von: _Eli_

    Die drei Sonnen' ist ein faszinierendes Werk, das mich völlig unerwartet in seinen Bann gezogen hat. Cixin Liu verwebt meisterhaft die düstere Geschichte der chinesischen Kulturrevolution mit einem hochkomplexen Science-Fiction-Plot, der das Genre auf ein neues Level hebt.

    Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, wie es wissenschaftliche Konzepte - von der Quantenmechanik bis zur Astrophysik - mit philosophischen Fragen nach der Existenz der Menschheit verbindet. Das Drei-Körper-Problem als zentrale Metapher ist brilliant gewählt und zeigt, wie chaotisch und unvorhersehbar nicht nur unser Universum, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen sein können.

  11. Cover des Buches Der Astronaut – Project Hail Mary (ISBN: 9783453324329)
    Andy Weir

    Der Astronaut – Project Hail Mary

    (226)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    DNF bei 30%

    Datum: 14.11.2025

    Ich gebe keine Sternebewertung ab, da ich das Buch nach knapp 150 Seiten abgebrochen habe.


    Im Zuge einer Leserunde habe ich mit das Buch „der Astronaut“ gestartet - und nach dem vierten Kapitel gemerkt, that is not my Business. Hab mich dann aber knapp bis Seite 150 gequält und dann aufgegeben, sonst wäre ich in eine Leseflaute geraten. Gerne lese ich mich in andere Genres ein und Sci-Fi ist ein Bereich, den ich noch nie gelesen habe. Dieses Buch war mir aber zu wissenschaftlich.. im mathematischen/ naturwissenschaftlichen Sinne. Wenn plötzlich ellenlange Textpassagen (mehrmals) auftreten, bei denen es um mathematische Formeln und Gleichungen geht, da bin ich raus. Anfangs noch gelesen, dann überflogen und irgendwann abgebrochen.

    Sorry, bin nicht das richtige Publikum für dieses Buch ! Aber ich geb anderen Sci-Fi Büchern trotzdem noch ne Chance .

  12. Cover des Buches Godspeed - Die Ankunft (ISBN: 9783841502537)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Ankunft

    (440)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    !!!Spoilerwarnung !!!

    Selbst ein paar Tage nach Beendigung des Buches weiß ich immer noch nicht so recht, was ich darüber schreiben soll. Einerseits gab es durchaus spannende Handlungsstränge und ein paar heftige Wendungen, aber selbst diese hatten einen faden Beigeschmack.

    Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin jetzt alles an Klischees und Drama rausholte, was in dem Genre Dystopie möglich ist. Eine Dreiecksbeziehung, die irgendwie sehr schräg war, Tod der Menschen, für die man alles opferte und natürlich die heldenhafte Rettung seines Volkes. Tut mir Leid, aber selbst ihr super Stil konnte hier wenig retten.

    Die Ideen dahinter sind super, keine Frage, aber die Umsetzung empfand ich als recht dürftig. Statt Spannung, die einem förmlich die Nackenhaare aufstellt, die Neugier auf eine unbekannte Welt und großen Emotionen wirkte es alles einfach langweilig.

    Vor allem wegen dieser neuen "Erde" malte ich mir unzählige Gefahren und Mythen aus. Nichts davon kam vor. Und selbst das, was die Autorin bot, war irgendwie enttäuschend. Es kamen kaum neue Wesen vor, die Menschen von der Soll-Erde und die von der Godspeed fanden sich doch schnell zurecht und es wurden auch nur ein, zwei Gefahren genannt. Klar, gab es auch Tote und Drama, aber meistens wurde das ganz schnell abgehandelt und dann herrschte große Langeweile bis das nächste Drama passierte.

     Leider konnte ich keinen wirklichen roten Faden erkennen und der Spannungsbogen sauste auch eher kurz rauf, schnell wieder runter und blieb da eine Weile. Und das Ende erschlug einen förmlich mit Handlung. Ja, es war schön, dass alle Geheimnisse aufgedeckt wurden, aber mir war es etwas zu viel. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die Sache mit der Mutation eher aufgedeckt und die Story sich anders entwickelt hätte, denn das bot so viel Potenzial, die kaum genutzt wurde. 

    Leider fand ich auch die Charaktere recht enttäuschend. Amys Vater war so ein ekliger Kotzbrocken, bei dem ich null verstand, warum sie ihn so liebte. Mal im Ernst, der Mann nahm sie null wahr und kein Stück ernst. Und er führte sich auf, als wenn ihm die Welt gehören würde, myilitärischer Rang hin oder her, aber das rechtfertigte nicht immer sein Verhalten. Er war engstirnig und kaum für andere Ideen offen. Erst ganz zum Schluss änderte er sich ein wenig, aber ich konnte nie Sympathie für ihn aufbringen. 

    Und auch von Amys Mutter war ich nicht begeistert. Mich würde es sehr interessieren, wie ihre Beziehung auf der Soll-Erde aussah oder ob sie ihre Tochter schon immer so abweisend behandelt hat und nicht für voll nahm. 

    Und da konnte ich Amy auch nicht so ganz verstehen. Das Mädchen hat in den Bänden zuvor so eine tolle Entwicklung gemacht und all ihre Stärke verpuffte hier ganz schön. Klar, dass sie als Heldin der Geschichte dennoch irgendwie Stärke zeigte und alle rettete, aber es war schon komisch.

    Meine größte Enttäuschung ist aber Junior. Er kam kaum in der Geschichte vor und spielte eher eine Statistenrolle. Warum ? Genauso wie Amy gehört er zu den Hauptfiguren, wurde hier aber eben degradiert und erhielt kaum Raum. Ich fand das so schade und ehrlich gesagt bin ich auch ein wenig sauer darüber, wie passiv er hier agierte. Zum Schluss fiel der Autorin dann wohl auch ein, dass er ja eine Hauptfigur ist und gestand ihm dann einen großen Part zu. Aber so oder so blieb er sehr schwach.

    Und zum Schluss möchte ich noch auf Chris und seiner Rolle zu sprechen kommen. Grundsätzlich finde ich diese nicht schlecht ausgearbeitet. Er wirkte sehr mysteriös und undurchsichtig, aber mich nervte es so extrem, dass natürlich eine Dreiecksbeziehung eingearbeitet werden musste, die einfach nur gruselig wirkte.

    Einerseits kann ich es ja schon verstehen, dass Amy es toll findet, wenn sich außer Junior noch ein junger Mann um sie bemüht, aber ich dachte, dass sie Junior liebt und auf einmal braucht sie doch mehr Auswahl ? Und warum muss sie das auch noch so vorführen, bzw. ich hatte das Gefühl, dass es ihr egal war, dass sie ihn damit verletzte...hauptsache, sie hat Auswahl.

    Grundsätzlich finde ich das ja nicht übel, aber es wirkte so deplatziert und einfach nur überdramatisiert und die Auflösung um Chris Geheimnis fand ich dann etwas lasch.

    Der Schreibstil rettete einiges, da er trotz der Langeweile wieder super interessant war. Das wenige, was Revis von der Welt beschrieb, war dann detailreich und ich konnte mir ein super Bild davon machen.

    Fazit:

    Ich glaube, ich bin mit falschen Erwartungen an das Buch rangegangen. Aber nach den ersten beiden Bänden erwartete ich eine spannende und mysteriöse Welt voller Gefahren. Zwar gab es diese auch bedingt, aber es wirkte eher so, als ob die Autorin die Basics erfüllen und endlich ihre Reihe zuende bringen wollte. Von mir gibt es sehr knappe:

    3 von 5 Sterne



  13. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

    (259)
    Aktuelle Rezension von: die_pingus_

    Becky Chambers’ Roman ist kein klassischer Science-Fiction-Plotroman, sondern eine soziale Langzeitbeobachtung im Gewand eines Raumabenteuers. Die Handlung folgt der Crew der Wayfarer, einem Tunnelbauschiff, dessen eigentliche Aufgabe weniger relevant ist als das Zusammenleben der Figuren an Bord.

    Der Fokus liegt klar auf zwischenmenschlichen und interkulturellen Dynamiken. Chambers konstruiert ein vielschichtiges Universum mit unterschiedlichen Spezies, politischen Systemen und biologischen Voraussetzungen, verzichtet jedoch bewusst auf dramatische Eskalation. Konflikte entstehen leise, oft aus Missverständnissen, kulturellen Differenzen oder individuellen Traumata, nicht aus äußeren Bedrohungen.

    Stärken des Romans sind die Figurenzeichnung und die konsequente Humanisierung des Fremden. Jede Spezies wird nicht als Allegorie, sondern als eigenständige Lebensform mit innerer Logik dargestellt. Moralische Fragen zu Zugehörigkeit, Identität, Familie und Verantwortung werden nicht diskutiert, sondern gelebt. Chambers zwingt keine Antworten auf, sondern zeigt Konsequenzen.

    Schwächen ergeben sich aus genau diesem Ansatz. Wer eine stringente Handlung, Spannungsbögen oder klassische Science-Fiction-Setpieces erwartet, wird enttäuscht. Der Roman ist episodisch, stellenweise fragmentarisch und verweigert narrative Zuspitzung. Das Erzähltempo ist langsam, die Konfliktauflösung oft unspektakulär.

    Sprachlich bleibt die deutsche Übersetzung zugänglich und funktional. Stilistische Experimente fehlen, was zum ruhigen Ton passt, aber keine literarischen Höhepunkte erzeugt. Der Roman lebt nicht von Sprache, sondern von Haltung.

    Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten ist ein bewusst entschleunigtes Buch über Zusammenleben statt Überleben, Science Fiction als sozialer Raum, nicht als Schlachtfeld. Für Leserinnen und Leser, die Weltbau über Handlung, Empathie über Spannung und Beobachtung über Dramaturgie stellen. 



    Rezensiert von Herr U.

  14. Cover des Buches Godspeed - Die Suche (ISBN: 9783841502520)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Suche

    (570)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: ACHTUNG, NICHT LESEN, BEVOR IHR TEIL 1 GELESEN HABT! Nachdem der Älteste tod und Orion eingefroren ist, ist es nun an Junior, das Kommando über die Godspeed zu übernehmen. Doch plötzlich stellen sich Fragen: Wenn das Raumschiff jemals geflogen ist, wie konnte es dann im luftleeren Raum dazu kommen, dass sie stehengeblieben sind? Werden die Bewohner der Godspeed Junior als ihren Anführer akzeptieren, wenn sie nicht mehr unter dem Einfluss der Droge Phydus stehen? Und wenn nicht, wie lang wird es dauern, bis sie eine Revolution anzetteln? Und würde Amy auch Junior wählen, wenn er nicht der einzige andere Teenager auf dem Schiff wäre?

    Fazit: Für mich hat der zweite Teil der Reihe im Vergleich zum ersten Band kein Stück nachgelassen. Die Spannung bleib gleichmäßig hoch und Amy fragt sich, ob sie Junior um seinetwillen liebt oder nur, weil sie keine andere Wahl auf dem Schiff hat (was ich etwas zweifelhaft finde, immerhin ist die 17 und die Godspeed voll mit 20-jährigen, da ist der 16-jährige Junior nicht wirklich die einzige Wahl). Was mir außerdem gut gefallen hat, war, dass dieser Teil viel diverser war als sein Vorgänger. An Band 1 habe ich kritisiert, dass es bis auf Amy keine einzige wichtige Frauenfigur gab. Das war in diesem Teil ganz anders. Was ich jedoch versäumt habe an Band 1 zu kritisieren, ist, wie wenig die Cover dieser Reihe zum Inhalt passen. Immerhin ist Amy rothaarig und Junior alles andere als weiß. Dennoch hat mich dieser Band inhaltlich wieder überzeugt!

    Empfehlung: Ja, ich möchte diese Reihe vielen Jugendlichen in die Hand drücken. So viele wichtige Themen und extreme Spannung!

  15. Cover des Buches Die 100 - Tag 21 (ISBN: 9783453269507)
    Kass Morgan

    Die 100 - Tag 21

    (377)
    Aktuelle Rezension von: mimgi

    Insgesamt hat mir die Fortsetzung gefallen. Das Buch hat mich nicht ganz so gepackt, wie der erste Teil, jedoch konnte ich auch hier mitfiebern.

    Was mir gefallen hat:

    Wells Entwicklung gefällt mir in diesem Teil gut. Im ersten Teil fand ich ihn schrecklich nervig, ich denke, dass ihm der Abstand zu Clarke gut tat. Seine Entscheidungen sind hier nachvollziehbarer und vertretbarer. Das Vertrauen, welches er Sasha geschenkt hat, hat mich ein wenig verwundert. Ich fand es aber umso spannender, mitzufiebern, ob sie ihn hintergehen wird, oder nicht.
    Clarke ist ein Charkter, mit dem ich erstmal ein bisschen warm werde musste. Ihr kontrollierte und teilweise kühle Art frustriert mich manchmal. Mittlerweile mag ich dies aber sehr gern.
    Der Bellamy aus den Büchern gefällt mir sehr gut. Er ist ehrlich und spricht Dinge aus, die man sich als Leser denken kann. Er wirkt, obwohl er Jaha angeschossen hat, moralisch gut und die einzigen Momente, in denen er die Kontrolle verliert sind die, in denen er seine Schwester beschützen möchte.
    Mir gefällt außerdem, dass das Buch manche Fragen offen lässt. Beispielsweise, ob Jaha noch lebt.
    Außerdem mag ich, dass es einige unerwartete Momente gibt. Teilweise sind manche Momente sehr vorhersehbar (zum Beispiel, dass Clarkes Eltern noch leben und statt zu sterben auf die Erde geschickt wurden), jedoch gibt es dann immer wieder einen Augenblick bei dem ich mir denke: „Oh, damit habe ich jetzt nicht gerechnet.“ Hierzu zählt definitiv, dass Bellamy und Wells Brüder sind. (Die Delivery dieser Info hätte aber meiner Meinung nach „epischer“ beschrieben werden können, hier wirkte der Moment etwas plump.


    Was mir weniger gefallen hat: 

    Ich mag den Schreibstil, hätte mir jedoch manchmal ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Beispielsweise fiel es mir bei einigen Charakteren schwer, mir sie bildlich vorzustellen. Das Dorf der Erdgeborenen hatte meiner Meinung nach auch sehr viel Potenzial, detaillierter beschrieben zu werden und es damit lebendig zu machen.
    Außerdem fand ich, dass manche Handlungen nicht sehr logisch beziehungsweise übereilt wirkten. Bellamy war sauer, weil Clarke den Tod bei Lilly herbeigeführt hat. Ich habe mich schon darauf vorbereitet, dass es ein „Katz und Maus“ Spiel geben wird und Clarke mehr Reue zeigen kann. Ich habe mich teilweise auch darüber geärgert, dass Lilly einfach so sterben musste. Ja, Clarkes Eltern wären dafür verantwortlich gemacht wurden. Dennoch passt es nicht zu Clarke, sie da nicht rausholen zu können. Aus diesem Grund habe ich mir mehr Reflexion bei der gesamten Thematik erhofft. Am Ende hat dann aber ein Satz aus ihrem Mund und ein Erinnerungsfetzen von Bellamy dafür gesorgt, dass er ihr in die Arme fiel.
    Genauso war ich etwas enttäuscht von der Begegnung mit den Erdgeborenen. „Clarke, wir haben Octavia für euch gerettet, wollen nur Frieden und achso, deine Eltern leben noch.“ Meiner Meinung nach alles etwas plump und übereilt. Ich muss aber auch sagen, dass ich für Action und Drama lebe und wahrscheinlich einfach mehr erwartet habe, weil ich vorher die Serie sah.
    Als letzten Kritikpunkt nenne ich die Beschreibung der Geschehnisse im All. Ich mag Glass wirklich gern. Jedoch finde ich, dass man die Situation da oben differenzierter hätte darstellen können, wenn man auch den Blickwinkel von bspw. dem Vizekanzler integriert hätte. Inwiefern die Armbänder Daten liefern wissen wir noch immer nicht. Auch hier war ich etwas skeptisch, wenn es um den Handlungsstrang geht. Das Schiff ist undicht, deshalb wird das Schiff evakuiert. Eine Sicht der Entscheidungspersonen hätte ich gern parallel verfolgt.

    Alles in Allem hätte ich mir etwas mehr Action gewünscht. Der Klappentext „Für Clarke, Bellamy und all die anderen beginnt ein Kampf auf Leben und Tod…“ habe ich mir einfach mehr erwartet. Es war mir alles zu friedlich. 

    Fazit 

    Obwohl ich einige Kritikpunkte habe kann ich es nicht übers Herz bringen, dem Buch weniger als vier Sterne zu geben. Es mag nicht sonderlich komplex, realistisch und logisch sein aber ich habe es trotzdem verschlungen und innerhalb von kurzer Zeit gelesen. Außerdem fang ich direkt im Anschluss den dritten Band an. 

  16. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

    (314)
    Aktuelle Rezension von: thrill.tastic

    Schon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
    Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
    Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
    Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
    Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
    Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
    Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist.

  17. Cover des Buches Leviathan erwacht (ISBN: 9783453317819)
    James Corey

    Leviathan erwacht

    (97)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    James Holden hat als Executive Officer des Versorgungsschiffes Canterbury ein recht entspanntes Leben, bis eines Tages ein Notsignal aufgefangen wird. Die Canterbury ist in der Nähe und eilen zur Hilfe. Holden und vier weitere Mannschaftsangehörige machen sich mit einem Shuttle auf zur offenbar havarierten Scopuli, treffen dort aber niemanden an. Noch bevor sie zurück an Bord der Canterbury sind, wird diese angegriffen und pulverisiert. Für Holden und die Shuttlecrew beginnt ein aufreibendes Abenteuer.

    Auf Ceres erhält Detective Miller den Auftrag, Julie Mao, die Tochter reicher Eltern, zu ihrer Familie zu bringen, auch, wenn er sie dafür entführen müsste.

    Vor einiger Zeit sah ich die Serie, die auf der Buchreihe basiert, und fand diese großartig, endlich habe ich nun die Buchreihe begonnen, und war schon nach wenigen Seiten auch von diesem ersten Band überzeugt, habe mich auch sehr gefreut, Bekannte wiederzutreffen. Auch wenn ich die Serie schon kenne, habe ich gespannt gelesen und mich kaum vom Buch lösen können.

    Holden und seine Shuttlecrew, Naomi Nagata, Alex Kamal, Amos Burton und Shed Garvey, wie auch Miller sind mir schnell nahegekommen, nicht nur, weil ich sie bereits aus der Serie kenne, sondern auch, weil James Corey sie schnell greifbar charakterisiert.

    Erzählt wird abwechselnd aus Holdens und Millers Perspektive, zunächst haben die beiden Handlungsstränge scheinbar nichts miteinander zu tun, doch im Laufe der Geschichte kommen sie sich näher, und schließlich treffen sich die beiden, so dass sich ihre Perspektiven sogar überlappen. Ich mag diese Erzählweise sehr, so kann das selbe Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

    James Corey, hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein Autorenduo, erzählt zudem sehr atmosphärisch und bildhaft, man fühlt sich oft mittendrin, das Kopfkino bekommt viel zu tun. Auch die Emotionen werden angesprochen. Der Roman ist mit über 650 Seiten lang, für mich hatte er aber keine Längen.

    Wow, der erste Band verspricht eine spannende, epische Story mit einprägsamen Charakteren. Wer die Serie kennt, kann genauso zugreifen, wie Fans spannender Science Fiction Epen. Ich freue mich aufs Weiterlesen.

  18. Cover des Buches Red Nova: Revolte (ISBN: 9781976791154)
    R.J. Hoenatsch

    Red Nova: Revolte

    (44)
    Aktuelle Rezension von: shopaholic34

    Ich habe mich in das Buch sofort verliebt! Wer Geschichten mag, die ihren Treibstoff langsam verbrennen, für den sind die Chancen groß, dass er an diesem Buch viel Gefallen finden wird!

    Ich lese ja eigentlich vor allem Liebesromane, vielleicht konnte mich deshalb das Buch so begeistern? Kurz zum Inhalt: Schon der Prolog gibt an, worum es eigentlich geht nämlich um Liebe. Der Vater (den wir alle noch nicht kennen) lebt und arbeitet auf einem Sklavenmond. Sein ganzes Leben widmet er der Suche nach der einen wahren Liebe. Kurz vor seinem Tod findet er sie und zeugt mit ihr den Helden der Geschichte: Jake.  Wie der Vater so der Sohn? Auf jeden Fall! Auch Jake möchte von seinem Leben als Sklave fliehen und besucht nach etlichen Strapazen die Weltstadt Light City, in der er sich - völlig unverhofft - das erste Mal verliebt. Und zwar so richtig bis über beide Ohren! Aber wird der Bösewicht, in diesem Fall die Konzernchefin Vana Vaughn, diese Liebe zulassen? Ist die Liebe stärker als der mächtigste Konzern auf der Welt? Oder wird sie am Ende doch zerbrechen? All das sind die Leitfragen, die das Buch für mich so spannend gemacht haben. Ich kenne jedenfalls keinen vergleichbaren Science Fiction Roman.

    Auch weil hier schon fast philosophische Themen angeschnitten werden, nach dem Sinn des Lebens gefragt wird und Träume und Hoffnungen in Frage gestellt werden, glaube ich, dass auch Leser wie ich aus anderen Bereichen einen Mehrwert aus dem Buch ziehen können. Für mich war es jedenfalls ein perfekt gelungener Mix aus Spannung, Liebe und Gefühle und Themen zum Nachdenken.

  19. Cover des Buches These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3) (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3)

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Nachdem ich Band zwei beendet hatte, habe ich direkt Band drei verschlungen.


    Die Charaktere

    Sofia und Gideon sind ganz anders, als die anderen Charaktere der Reihe. Sie sind nicht ehrlich, nicht einmal sich selbst gegenüber. Für mich war die Charakterentwicklung der beiden wirklich sehr spannend anzusehen und ich mochte die Spannung zwischen den beiden sehr. Ich fand es ein bisschen Schade, dass die beiden nicht so viel "Zeit" zusammen hatten, wie die anderen, also dass man eben weniger von den beiden mitbekommen hat.


    Der Schreibstil

    Wie in den beiden anderen Bänden, war der Schreibstil auch hier wirklich gut und flüssig zu lesen.


    Die Story

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich gut gelungen und eine gute Mischung aus Romantik, Fantasy und Spannung. Leider war mir persönlich das Finale ein wenig zu langgezogen. Bereits bei etwa 60% des Buches hatte ich dieses "Finalegefühl", also dass bald der Punkt kommt, dass alles zusammengeführt wird und sich löst. Dadurch, dass sich das dann so gezogen hat, habe ich zwischendurch ein wenig die Motivation verloren. Dabei war die Story eigentlich nur noch spannend! Leider hab ich die Auflösung auch nicht so 100% verstanden, weil mir das mit den Wesen und dem Universum doch ein wenig zu komplex war. 


    Fazit

    Ein gutes Buch mit ein oder zwei Verbesserungspunkten (die aber wirklich Meckern auf hohem Niveau sind). Die gesamte Reihe ist eine absolute Empfehlung für alle, die Fantasy und vor allem Dystopien mit einem guten Schuss Romantik mögen.

  20. Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)
    Phillip P. Peterson

    Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

    (146)
    Aktuelle Rezension von: ReaderH

    „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ ist für mich eines jener seltenen Science-Fiction-Werke, die technische Glaubwürdigkeit, philosophische Tiefe und echte Spannung miteinander vereinen. Phillip P. Peterson versteht es, wissenschaftliche Konzepte nicht als Fremdkörper, sondern als treibende Kraft einer mitreißenden Geschichte einzusetzen.


    Die Mission ins Unbekannte wird Schritt für Schritt aufgebaut, getragen von einer realistischen Darstellung moderner Raumfahrt und Charakteren, die glaubwürdig auf die Herausforderungen reagieren. Dabei bleibt der Ton stets klar, schnörkellos und dennoch atmosphärisch dicht – man spürt die Isolation, die Kälte und zugleich das überwältigende Staunen des Entdeckens.


    Besonders beeindruckt hat mich, wie Peterson komplexe physikalische Hintergründe so vermittelt, dass sie nachvollziehbar und zugleich faszinierend bleiben. Nichts wirkt übertrieben oder effekthascherisch – stattdessen entsteht das Gefühl, einer echten Mission zu folgen, die an den Grenzen menschlicher Erkenntnis operiert.


    Und dann kommt das Ende. Ohne zu viel zu verraten: Der Twist war für mich vollkommen unerwartet und hat die gesamte Geschichte rückblickend in ein neues Licht gerückt. Genau so muss gute Science-Fiction sein – sie überrascht, regt zum Nachdenken an und lässt einen nicht los, lange nachdem man das Buch geschlossen hat.


    Ein außergewöhnliches Werk moderner Hard-SF – intelligent, spannend und emotional zugleich. Absolute Empfehlung!

  21. Cover des Buches Constellation - Gegen alle Sterne (ISBN: 9783570313237)
    Claudia Gray

    Constellation - Gegen alle Sterne

    (177)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic

    Klappentext:

    Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

    Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. In einem verlassenen Erd-Raumschiff trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Noemi gelingt es, die Programmierung zu überlisten und ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt wie ein Mensch … 

    Dieses Buch solltest du lesen, wenn dir folgende Themen in Büchern gut gefallen:
    - Science Fiction
    - Menschen und "Roboter"
    - Weltraumreisen in ferne Welten
    - Action ohne Ende
    - Touch her and Die
    - Selbstbestimmung

    Trigger-Warnung:
    Verlust von Freunden und Familienmitgliedern, Vernachlässigung, Körperverletzung, Terroranschl*g, geplante Selbs*tmordoffensive, (sollte ich etwas vergessen haben, bitte kommentieren, damit ich das ergänzen kann). 

    Mein Fazit:

    Zugegebenermaßen habe ich nach den letzten Büchern, die ich gelesen hatte, keine große Erwartungshaltung mehr. Dafür konnte mich Constellation wirklich überzeugen!
    Auch, wenn Science Fiction Bücher im Kern immer gleich bleiben, gab es hier einige überraschende Komponenten, die mich fesselten.
    Noemi und Abel könnten nicht unterschiedlicher sein, denn Noemi ist ein Mensch und Abel ist ein "Mech"-Roboter in menschlicher Hülle. Doch auf Ihrem gemeinsamen Weg den Planeten Genesis zu retten, entwickelt sich Abels Programmierung und er entwickelt eine Seele mit eigenen Wünschen und Gedanken und sogar Träumen.
    Die Entwicklung von Abel ist so gut gelungen! Zu erst wirkte er wirklich nur wie ein Roboter, der Befehle befolgt und Gleichungen ausrechnet, doch im Laufe des Buches benahm er sich immer menschlicher. Noemi wurde selbstsicherer und konnte anderen Menschen und Abel vertrauen, wohin gegen sie zu Anfang des Buch ihre Probleme zu haben schien.

    Das Worldbuilding ist der Autorin gelungen und die verschiedenen Planeten wurden toll und divers dargestellt. So gab es erdähnliche Planeten, und auch bewohnte Monde.

    Constellation war spannend und rührend und man lernt auch einiges für die Zukunft, wenn Roboter eine Seele erlangen und selbstbestimmend leben wollen.

  22. Cover des Buches Aurora entflammt (ISBN: 9783733505585)
    Amie Kaufman

    Aurora entflammt

    (191)
    Aktuelle Rezension von: auszeit_lesen

    „Und ich bin ein wildes Durcheinander mitternachtsblauer Geisteskraft, durchwebt von brutalen silbernen Fäden, und explodiere in alle Richtungen.“ (Kapitel 2)


    Worum geht’s?

    Aurora und das Squad 312 sind auf der Flucht vor Kopfgeldjägern und verfolgen gleichzeitig ihre Mission die Galaxie vor dem Ra‘haam zu retten. Dazu muss Aurora nicht nur lernen ihre Kräfte als Trigger zu kontrollieren, sondern auch die Waffe der Eshvaren finden.


    Wie war’s?

    Wem Band 1 gefallen hat und wer Lust auf eine Mischung aus YA und Science Fiction hat, go for it! Die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel. Wir haben also 6 verschiedene POVs. Das hat mich beim Lesen aber gar nicht gestört, denn jedes Squadmitglied hat besondere Eigenheiten, die sich durch den Erzählstil voneinander abgrenzen. Ich mag Auris Art zu Fluchen oder wie Scarlett in Nebensätzen die Pros und Cons ihrer Exfreunde einbaut. In diesem Teil entwickelt sich auch (endlich) eine Lovestory. Zwischendurch gab es immer mal kleine Längen, aber insgesamt gefällt mir die Entwicklung der Story und es passiert einiges. 

    Ich habe für mich allerdings festgestellt, dass ich in diesem Genre Hard Science Fiction ein bisschen lieber lese, aber das ist natürlich Geschmackssache. 😊

  23. Cover des Buches Terra (ISBN: 9783453319677)
    T.S. Orgel

    Terra

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Die Erde leidet unter dem Klimawandel, ist hoffnungslos überbevölkert, die Menschheit besiedelt den Mond, formt den Mars mit Hilfe biologischer Treibhausgasbomben zu einem bewohnbaren Planeten und die künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig.
    Ohne Frage eine explosive Mischung, in der sich wirtschaftliche Interessen mit machtbesessenen Ideologien vermengen und eine kleine Gruppe von »Weltraumtruckern« zum Spielball der Mächte verkommen lässt.
    In Terra erwartete mich eine gesunde Mischung aus Science-Fiction, Weltraumkrimi und Dystopie. Handwerklich als auch vom Spannungsbogen hat mich die Story gefesselt und nie gelangweilt. Die Autoren zeichnen ein durchaus realistisches Bild unserer Zukunft und der nie abebbenden, egoistischen Interessen von jenen, die sich anderen überlegen fühlen.
    Bedrückend, spannend, aufschlussreich, glaubwürdig, gut recherchiert und somit eine klare Leseempfehlung für alle, die sich in diesem Genre wiederfinden.

  24. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks