Bücher mit dem Tag "raumschiffe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raumschiffe" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_CubeManga

    Vorweg: Als E-Book kann ich dieses Buch nicht empfehlen, da hier unterschiedliche Medien verwendet werden, um die Geschichte zu erzählen. Dabei werden einige Sachen auch zweiseitig gezeigt. Das lässt sich denke ich mal über den E-Reader schlecht dar stellen Ich habe zwar die E-Reader Variante bisher nicht gesehen, aber kann mir gut vorstellen, dass es nicht so umsetzbar ist wie im Buch.

    Mit dem Schreibstil habe ich mich anfangs echt schwer getan. Die unterschiedlichen Arten eine Geschichte zu erzählen, habe mich erst sehr überfordert. Vor allem, weil am Anfang zwischen Verhören, Chat-Nachrichten und allgemeinen Berichten viel hin und her gewechselt wurde. Das bleibt aber auch über den gesamten Verlauf so. Als ich aber einmal in die Erzählweise rein gefunden habe und mich auch auf die Geschichte voll und ganz eingelassen habe, habe ich die Seiten quasi nur so weg geblättert. Gut an manchen Stellen stand auch echt nicht viel auf den Seiten, aber eigentlich wollte ich sagen, dass sich das Buch dann letztendlich sehr flüssig lesen lassen hat. Gerade die längeren Berichte zwischen drin empfand ich als sehr angenehm, weil sie der klassischen Erzählweise eines Buches entsprachen. Mit den Chatverläufen konnte ich mich mit der Zeit auch gut abfinden. 


    Ehrlich gesagt traue ich mich gar nicht den Inhalt in meinen eigenen Worten nochmal wieder zu geben, weil ich Angst habe zu spoilern. Die Zusammenfassung beschreibt den Anfang des Buches schon verdammt gut. Allerdings kann ich zumindest sagen,, dass ich anfänglich einige Schwierigkeiten hatte in die Geschichte einzufinden. Gerade die Verhöre von Kady und Ezra fand ich schwer. Man hat zwar innerhalb des Verhörs sehr viel Informationen bekommen, aber mir hätte da eine klassische Einführung wie in einem "normalen" Buch deutlich besser gefallen. Nichts desto trotz hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ca. ab Seite 80 empfand ich es schon als spannend, aber ab ca. Seite 200 konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin so begeistert von dem Buch, dass ich die Rezi direkt nach beenden des Buches schreiben musste. Und ich habe so unfassbar viel Redebedarf.


    Hauptsächlich begleitet man Ezra und Kady, die sich beide auf unterschiedlichen Rettungsschiffe befinden. Während Kady auf der Hyperthia gelandet ist, befindet sich Ezra auf der Alexander. Kady und Ezra verbindet ein wichtiges Detail: Sie waren Mal zusammen und insgeheim hegen beide noch Gefühle füreinander. Kady ist ein IT-Genie. Sie hackt sich immer Mal wieder in verschiedene Systeme rein, so auch in das System der Alexander. Ich empfand sie als freches, aber sehr taffes Mädchen mit der Tendenz zur Arroganz. Wobei die Arroganz bei ihr einfach zum Charakter gepasst hat. Es gab zwar die ein oder andere Situation, wo ich die Augen verdreht habe, aber letztendlich hat es einfach gepasst. Zudem war sie auch noch auf andere Weise ein sehr faszinierender Charakter. Besonders ihren Ehrgeiz und ihren starken Willen habe ich sehr geschätzt. Gerade zum Ende des Buches fand ich sie einfach grandios. Ich persönlich hätte mich in den ganzen Szenen zum Ende in, weinend, vielleicht hysterisch im Kreis gedreht.


    Ezra wirkt im Vergleich zu Kady dagegen wie ein riesiger Spaßvogel. Auch er ist recht frech und oft auch in seiner Ausdrucksweise sehr vulgär. Dennoch mochte ich ihn wegen seiner lockeren Art und das er immer wieder ein Spruch auf den Lippen hatte. Gleichzeitig war er Kady gegenüber manchmal ein riesen Romantiker. Da musste ich das ein oder andere Mal schmunzelt die Augen verdrehen, weil es so kitschig war.

    Aber neben dem kitschigen, frechen Zügen, beweist er auch das ein oder andere Mal, dass er ein sehr mutiger Typ ist. 


    Fazit:

    Trotz meiner anfänglichen Skepsis konnte die Geschichte mich in ihren Bann ziehen. Am Ende saß ich perplex und schockiert vor dem Buch, weil ich die Entwicklung der Geschichte nicht kommen sehen konnte. Von gefühlt jetzt auf gleich hat es sich in eine grandiose Story verwandelt und 400 von 600 Seiten habe ich an einem Stück gelesen, da ich es einfach nicht weg legen konnte. Obwohl Scince-Fiction nicht so mein Genre ist und ich auch gehypten Büchern grundsätzlich skeptisch gegenüber bin, kann ich nur sagen, dass dieses Buch den Hype sowas von wert ist.
    Einziges Problem, was ich mit der Reihe habe: Band 3 wird vom Verlag nach aktuellem Stand nicht ins deutsche übersetzt. Für mich wird die englische Ausgabe dann her halten müssen, aber grundsätzlich hoffe ich auf eine deutschsprachige Übersetzung.

  2. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (533)
    Aktuelle Rezension von: lesebezaubert

    Mir hat der vierte und leider letzte Band der Luna-Chroniken sehr gut gefallen. Ich finde die ganze Chronik wunderbar toll und könnte mich glaub ich gar nicht entscheiden welcher Band mir jetzt am Besten gefallen hat.  

    Der letzte Teil war zwischendrin wirklich ein bisschen langwierig, aber trotzdem, einfach so schön. Spannend. Romantisch. Von allem etwas. 


  3. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (981)
    Aktuelle Rezension von: Li-La-Lupsi

    Wie Blut so rot ist der 2. Teil der Luna- Chroniken und eine absolut gelungene Fortsetzung. 

    Marissa Meyer entführte mich und viele andere Leser in eine Welt wo Cyborgs und gemeine Königinnen Alltag sind und Cinder, die Prinzessin von Luna und die rechtmäßige Königin lebt. 

    Die Autorin führt uns mit ihrer Genauigkeit und dem charmanten Schreibstil in eine tolle Welt. Die Handlung ist verständlich und gut miteinander verknüpft. Die Geschichte ist gut umgesetzt und spannend. 

    Man sollte bei dieser Reihe die Bücher nach dem Erscheinungsdatum lesen. In diesem Buch wird ein Märchen völlig neu interpretiert und es hat mich absolut fasziniert.  

    Nach dieser Reihenfolge sollte man die Bücher lesen: 

                                                    - Wie Monde so silbern

                                                    - Wie Blut so rot

                                                    - Wie Sterne so golden

                                                    - Wie Schnee so weiß




  4. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Li-La-Lupsi

    Marissa Meyer entführt und wieder in die Welt der Märchen und Gefühle, wo Träume wahr werden können.

    Der Schreibstil ist flüssig und an spannenden Stellen detailreicher gehalten. Es werden immer wieder die richtigen Worte für verzwickte Situationen gefunden wo ich auch zu Hause lächeln musste ;)

    Die Handlung ist gut verständlich, jedoch finde ich hat die Autorin bei diesem Band ein bisschen geschwächelt. Es war manchmal ein Kapitel wo ich mir weniger oder mehr Detail gewünscht hätte. Aber ich glaube das liegt nicht an der Handlung sondern an der Idee/Geschichte selbst.

    Die Geschichte war bis jetzt die "schlechteste". Sie war schon gut kann aber nicht mit den vorherigen Bänden mithalten. Das Buch hat seine Schwächen, aber im Großen und Ganzen fand ich es toll.

    Man sollte bei dieser Reihe die Bücher in folgender Reihenfolge lesen.

    Alle Bände der Reihe: Wie Monde so silbern                                                                                                  Wie Blut so rot                                                                                                               Wie Sterne so golden                                                                                                 Wie Schnee so weiß

  5. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.131)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Im Radio wurde der Anfang des Hörspiels "Per Anhalter durch die Galaxis" ausgestrahlt. Dass reichte mir völlig aus, es weiter zu lesen.

    Klappentext:

    Vor 30 Jahren wurde von einem der größten Verlage Ursa Minors (und der Erde) das bemerkenswerteste Buch, das je veröffentlicht wurde, der Menschheit zugänglich gemacht: Per Anhalter durch die Galaxis.
     Für Arthur Dent ist es ein ganz normaler Donnerstag, bis sein Haus von Planierraupen niedergewalzt wird. Kurz darauf wird allerdings auch die gesamte Erde von einem vogonischen Bautrupp plattgemacht, weil sie einer Hyperraum-Umgehungsstraße weichen muss. Aber da hat sich Arthurs bester Freund schon längst als Alien entpuppt, und sie sausen durchs Weltall mit nichts als ihren Badetüchern und einem harmlos wirkenden Buch, auf dem in großen, freundlichen Buchstaben »KEINE PANIK« steht. Und dabei hat das Wochenende gerade erst angefangen…

     Meine Meinung:

    Also schon die Anfangsszene ist genial. (Überrede mal einen Bulldozer-Fahrer sich vor seine eigene Maschine in den Matsch zu legen!)

    Wo soll ich mit der Bewertung Anfangen? Der Klassiker ist Chaotisch, Genial, Spacig und Schwarzhumorig. Alles Merkmale die ich (in der richtigen Dosierung, versteht sich) sehr an einem Buch schätze.

    Wenn man zu einem Fantasy-Buch sagen würde: "Das ist ja fantastisch." Dann sollte man zu Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis sagen: "Das ist ja Sience-Fictionisch!"

    Man sollte dieses Buch lesen, wenn...

    ...man Lust auf ein lustiges, verrücktes Sience-Fiction-Abenteuer hat, dass sich selbst nicht so ernst nimmt.

    ...man wissen will, wer die schlausten Bewohner der Erden sind.

    ...man die simple Antwort nach der Frage nach dem Universum, dem Leben und den ganzen Rest haben will.


    5 von 5 Sternen (in den Weiten des Universums...)

    PS. Ich habe teils auch das Hörbuch mit Christian Ulmen als Sprecher gehört und empfehle auch dieses!!!

     

     

  6. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (295)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Iniza wurde als Braut für die Gottkaiserin auserwählt, weswegen sie zur Thronwelt Tiamande gebracht werden soll. Allerdings weiß niemand, was sie dort erwartet. Also versucht ihr heimlicher geliebter Glanis sie schon kurz nach dem Start der Weltraumkathedrale zu retten. Alleine kommen sie jedoch nicht weit und treffen bald auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern mit denen sie schließlich nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen arbeiten, um dem Hexenorden zu entkommen.


    Das Buch musste wirklich sehr lange bei mir liegen, bis ich mich da heran getraut habe. Bei Science Fiction muss ich meist eine gewisse Hemmschwelle überwinden, weil ich für die Welten, die sich in diesem Genre verbergen können, immer in einer gewissen Stimmung sein muss.
    Allerdings konnte mich Kai Meyer bisher immer richtig gut unterhalten und auch hier hätte ich mir da keine Gedanken machen müssen, denn das Buch entwickelt so eine Sogwirkung, dass ich es kaum noch weglegen konnte.

    Das Buch fackelt nicht lange, so dass wir uns schnell mitten in Inizas Flucht   aus einem riesigen Raumschiff befinden und damit direkt mitten in der Action, die im Grunde das komplette Buch über erhalten bleibt und uns nur wenige kleinere Pausen zum Durchatmen gönnt.
    Denn immer wenn man glaubt, dass Iniza und ihre Gefährten die Bedrohung abschütteln konnten, wartet auch schon die nächste böse Überraschung auf sie. So ist fast das komplette Buch eine riesige Flucht vor den verschiedensten Bedrohungen und auch wenn sie zum Ende hin eine scheinbar sichere Zuflucht finden, deutet einiges darauf hin, dass auch diese nur eine Übergangslösung sein wird.

    Meyer vermischt hier für mich sehr wirkungsvoll Science Fiction und Fantasyelemente. Es gibt riesige Raumschiffe, jede Menge Laserfeuer, viele Andeutungen über eine Vorgeschichte zu einer vergangenen Bedrohung durch „Maschinen“ und dann eben den Hexenorden, welche die Maschinen einst besiegt haben und seitdem alle Technologie stark reglementieren und über deren Macht viel noch im Unklaren bleibt. Für mich eine absolut gelungene Mischung und die nächsten beiden Bände sind bei mir schon eingezogen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

    (Übrigens sind auch ein paar Zeichnungen enthalten, die mir sehr geholfen haben mich in diese Welt hineinzuversetzen.)


    Fazit: Ein extrem actionreicher Einstieg in eine Welt, die für mich sehr gekonnt Science Fiction und Fantasy vermischt.

  7. Cover des Buches Die 100 (ISBN: 9783453269491)
    Kass Morgan

    Die 100

     (613)
    Aktuelle Rezension von: Pinckpuf

    Ich  habe das Buch zusammen mit zwei Freundinnen lesen wollen, allerdings habe ich es nach den ersten 100 Seiten abgebrochen. 

    Der Schreibstil ist absolut nicht meins und die Figuren sind mir allesamt unsympathisch, da auch sehr viele Klischeerollen vorhanden sind.                  Die Idee finde ich ja ganz spannend, aber die Umsetzung ist nicht meins. Meine Freunde hatten weitergelesen und fanden es ganz okay, aber nicht herausragend. 

  8. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.242)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    Ich habe das Buch damals primär deswegen gelesen, weil ich ein großer Twilight-Fan war und es die gleiche Autorin geschrieben hat. Aber beim Lesen merkte ich, wie spannend und fesselnd das Buch war.

    Das Buch spielt in der Zukunft. Außerirdische, genannt Seelen, haben die hälfte der Menschheit besetzt und führen so ein friedvolles Leben. Alle unbesetzten Menschen verstecken sich und fliehen vor den Seelen, da sie nicht übernommen werden wollen. Die Protagonistin Melanie wurde bei einer gescheiterten Flucht gefangen genommen und die Seele Wanda wurde in sie hinein gesetzt. Doch Mel ist eine besonders starke Persönlichkeit, sodass Wanda sie nicht komplett unterdrücken kann und Mals sie Emotional beeinflussen kann und sie sich auch in Gedanken unterhalten. Dadurch erfährt Wanda auch von einem jungen Mann, zu welchem sie enorme Gefühle entwickelt, obwohl sie ihn gar nicht kennt. Mel kann Wanda davon überzeugen, diesen suchen zu gehen, da sie Mel ihn liebt.

    Wie werden die Menschen auf Wanda und Mel reagieren?


    Ich bin wirklich positiv überrascht von dem Buch. Ich war von Beginn an gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte für die beiden ausgehen wird, da ein Happy End für beide nicht möglich ist. Die Charaktere sind sehr tiefgründig. Vor allem Mel und Wanda sind toll gelungen. Man merkt beim Lesen richtig, dass es unterschiedliche Charaktere sind. Und auch die Ängste und Zweifel der Menschen finde ich toll und wie deren Unterschlupf dargestellt und beschrieben wird. Ein wirklich tolles und spannendes Buch mit detaillierten Beschreibungen. Ein musst-read für Fantasy-Fans ❤️

  9. Cover des Buches Die Schwarze Harfe (ISBN: 9783952428764)
    Gravity Assist

    Die Schwarze Harfe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Schmiesen
    "Friede verlangt nicht nach Konfrontation, sondern Friede ist Konfrontation - als Ausdruck lebendiger Bewegung und Begegnung."

    Ein außergewöhnliches Werk hält man mit "Die Schwarze Harfe" in den Händen. Allein die hochwertige Aufmachung und die Schwere des fast 800 Seiten langen Buchs lassen Leserherzen höher schlagen. Ein Blick auf den Autor sorgt erst einmal für Staunen: Es handelt sich um ein fünfköpfiges Autorenkollektiv. Wer mehr über Entstehung und "MIttäterschaft" erfahren will, dem empfehle ich dringend die zugehörige Website dieschwarzeharfe.ch. Ein Blick auf diese Seite hat mich nämlich motiviert weiterzulesen. Meine Rezension möchte ich etwas anders aufbauen als sonst und auf einzelne Aspekte gezielt eingehen.

    Der Einstieg...
    fiel mir recht schwer. Laar, Pentaar, Senjasantii? Bromen, Shikani, Ja'en? Sarrakadan, Drial-Vehazzi, Rollm'edo? Um Gottes Willen, dachte ich, Namen über Namen, Bezeichnungen über Bezeichnungen, wie soll ich da jemals durchblicken? Doch tatsächlich lichtet sich der Nebel nach dem ersten Teil - nämlich dann, wenn man mit den beiden Ich-Erzählern in die Handlung einsteigt. Attribut: nicht mehr weglegbar.

    Die Welt...
    besteht eigentlich aus vielen, vielen Welten, Völkern und Mächten. Die Beziehungen sind komplex, insbesondere auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Jedes Detail ist ausgearbeitet, ich hatte oft das Gefühl, besser über die Elawaia (Ring der Sterne) Bescheid zu wissen, als über die Vorgänge auf dem Planeten Erde. Und es hat mir dort auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Zudem sind die physikalischen, mathematischen und raumfahrerischen Aspekte mit einer Präzision erklärt, dass man sich als Leser fragt, wer der fünf Autoren wohl den Physik-Nobelpreis erhalten wird. Zu Beginn mögen Details wie Geschwindigkeiten und Abstände langweilig und überfrachtend wirken, aber im Laufe des Lesens fügen sie sich unabdingbar ins Gesamtbild und machen "Die Schwarze Harfe" zu einem Kunstwerk.

    Die Charaktere...
    muss man einfach lieben. Zwei Ich-Erzähler, die fremdweltliche Shikani und der junge Prinz Ja'en, führen uns durch eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Ja'ens Entwicklung vom Kind zum Gelehrten ist faszinierend und eindringlich geschildert. An Shikani habe ich mein Herz verloren, denn sie steht für mich für Besonnenheit, Fähigkeit, wahre Zuneigung, Toleranz, Öffnung für das Unbekannte, Spiritualität, Vertrauen, Weisheit. Ein unglaublicher Charakter, den ich wahnsinnig gerne begleitet habe und den ich mir manchmal an meiner Seite wünschen würde.Auch alle anderen Charaktere, die in den Berichten und im Leben der Erzähler auftauchen, sind bis in die Feinheiten ausgearbeitet und vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Elawaia. Besonders ans Herz gewachsen ist mir außerdem die Besatzung von Shikanis Schiff, der Schwarz-04, denn ihr Zusammenspiel war für mich an Harmonie nicht zu übertreffen. Die Fähigkeiten jedes Einzelnen wurden gewürdigt und voll zum Einsatz gebracht, nicht zuletzt wegen Bromen Cossan, der Shikani in dieser Hinsicht ausgebildet hat. Bromen bleibt während der ganzen Zeit undurchdringlich. Er ist der einzige Charakter, den ich nicht richtig begriffen habe - aber das liegt wohl daran, dass auch Ja'en und Shikani damit so ihre Probleme hatten. Diese Mystik um Bromen und das Gefühl des Fremdseins macht die Geschichte noch authentischer.

    Der Plot...
    ist außergewöhnlich. Viele Akteure werden durch Bromen in einen Krieg verwickelt, dessen Sinn und Zweck zunächst verborgen bleibt. Ja'en und Shikani werden mehr oder weniger direkt in diesen Krieg involviert - Shikani als Laar (Kommandant) der Königlichen Flotte, Ja'en als Thronfolger einer abgesetzten Monarchie. Ihre Reise durch den Ring nimmt den Leser mit zu jedem einzelnen Planeten, sogar ins Zentrum und zu den fremdweltlichen Senjasantii. Nie wirkt es so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, auch noch diese oder jene Welt schnell unterzubringen, im Gegenteil. Jede Station hatte einen Mehrwert für die Charaktere, ihre Entwicklung und die Geschichte. Das hebt "Die Schwarze Harfe" ganz entscheidend von anderen Büchern ab: Die Erkundung des Universums ist kein Selbstzweck, sondern entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus.Die Geschichte wird stark geformt durch die "Träume der Schwarzen Harfe", die Bromen, Shikan, Etani (Ja'ens Mutter) und einige weitere Akteure haben. Sie sind eine Art Zukunftsvision, öffnen allerdings auch den Zugang zur sogenannten "inneren Welt" (im Kontrast zur "äußeren Welt"), ein Konzept, nach dem insbesondere die Senjasantii (Shikanis Volk) leben. Dieses spirituelle Element hat mich persönlich sehr berührt, denn ich erkenne viel Wahrheit hinter dieser Vorstellung. "Die Schwarze Harfe" ist also keineswegs "nur" eine kriegerische Weltraumodysse, im Gegenteil. Hier werden zur Genüge philosophische und metaphysische Dimensionen bedient.

    "Die Schwarze Harfe" lässt mich in ihrer Außergewöhnlichkeit, ihrer Komplexität und ihrer Schönheit begeistert und erstaunt zurück. Habe ich zu Anfang noch gedacht, ich würde das Buch abbrechen, möchte ich mich jetzt kaum von Shikani, Ja'en und Schwarz-04 verabschieden. Gravity Assist ist ein Monumentalwerk gelungen, das Klassikercharakter hat. Ich wünschte, aus diesem Universum gäbe es bald noch mehr zu lesen. 

  10. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (478)
    Aktuelle Rezension von: MiracleYoungster

    "Per Anhalter durch die Galaxis" ist mit Abstand das witzigste Buch, das ich bislang gelesen habe. Der dritte Teil der Reihe, "Das Leben, das Universum und der ganze Rest", ist leider nicht ganz so gut wie seine Vorgänger. Auch wenn er noch immer stellenweise super witzig ist, ist er doch auch für meinen Geschmack ein bisschen zu verrückt und abgedreht, da man sich teilweise echt nicht mehr auskennt. Trotzdem ist er für alle Fans von Douglas Adams und seinem völlig übertriebenem Humor durchaus empfehlenswert. 

  11. Cover des Buches Sternenfeuer - Gefährliche Lügen (ISBN: 9783426283615)
    Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Gefährliche Lügen

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Ally1999
    Friedlich leben Waverly und Kieran in einem der zwei Raumschiffe, die als Experiment ins All geflogen wurden. Nun sind seitdem viele Jahre vergangen und alles scheint perfekt, als sie plötzlich von dem anderen Raumschiff angegriffen werden und alle Mädchen entführt werden, mit ihnen Waverly. Was haben sie mit ihnen vor? Wem kann sie trauen? Und noch wichtiger, was hat ihr eigener Kapitän damit zu tun?


    Wow. Das dachte ich, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich bin immer noch total begeistert von der Geschichte. 

    Sowohl Waverly als auch Kieran gefielen mir von Anfang an. Beide auf ihre eigene Weise mutig und gerecht und immer das Wohl der Gemeinschaft im Fokus. Die wechselnde Perspektive in dem Buch machte es möglich, die beiden Charaktere miteinander zu vergleichen. Sie waren wie füreinander geschaffen.

    In dem Buch werden viele gesellschaftliche sowie politische Aspekte benannt, die einen sehr zum Nachdenken anregt, denn so etwas passiert auch in der wirklichen Welt. 

    Generell war ich sehr fasziniert von der ganzen Weltall Atmosphäre. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, sie wird genauso gut wie der erste Teil.

    Insgesamt bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.
  12. Cover des Buches Der unmögliche Planet (ISBN: 9783453217317)
    Philip K. Dick

    Der unmögliche Planet

     (52)
    Aktuelle Rezension von: andreasmk
    "Der unmögliche Planet" enthält 30 Kurzgeschichten von Philip K. Dick aus der Zeit von 1952 bis 1981, die bekanntesten dabei "Erinnerungen en gros" und "Der Minderheiten-Bericht", Vorlagen für die Hollywood-Filme "Total Recall" und "Minority Report". Während die meisten Geschichten typische Themen der klassische Science Fiction wie Raumfahrt, Androiden, Außerirdische oder Zeitreisen aufweisen, geht es Dick dabei in erster Linie um die beteiligten Charaktere. Die Geschichten mit einer jeweiligen Länge zwischen 3 und 60 Seiten sind grob geordnet nach dem Datum ihrer Erstveröffentlichung, was einem einen sehr guten Einblick liefert, wie sich Dicks Themen im Laufe der Zeit entwickelt haben. Aber auch vom Autor ganz ungewohntes findet hier Platz. Alles in allem eine der besten Kurzgeschichten-Sammlungen, die ich kenne und nicht nur für Science Fiction Fans. Für eine komplette Sammlung der Kurzgeschichten von Dick sollte man sich übrigens die Sammelbox "Sämtliche 118 SF-Geschichten" des Zweitausendeins Verlags besorgen.
  13. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (158)
    Aktuelle Rezension von: DanaLea

    Ich muss zugeben, obwohl ich wusste, worauf ich mich einließ. Ich hatte ein wenig Angst, dass Gemina nicht so gut sein würde wie Illuminae. Zum Glück war das Gegenteil der Fall.
    Gemina hat meine Erwartungen übertroffen. Ob auf der grafischen Seite: ♥ was sich wieder gelohnt hat und einige der Zeichnungen waren magisch.

    Die Spannung, die uns fast das ganze Buch anhielt: wieder ein Haar besser.

    Neue Charaktere: Ich mochte sofort Nika und Ella, Hanna (sie war sehr nett und ich kann sagen, dass sie mich vom ersten Teil an mehr mochte als Kady). Und auch diesmal gab es keinen Mangel und Schurken: RAPÍR und wie unerwartet mein "Lieblings" SPIRO auftauchte! ■■■■ Nur einige Teile waren zu lang, sonst habe ich nichts zu beanstanden. ♥

  14. Cover des Buches Leviathan erwacht (ISBN: 9783453317819)
    James Corey

    Leviathan erwacht

     (58)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Vor ein paar Monaten habe ich auf einem Streamingkanal, die amerikanische Science Fiction Serie „The Expanse“ entdeckt. Inzwischen gibt es vier Staffeln dieser wirklich gut umgesetzten Reihe. 

    Die Buchvorlage von „James Corey“ (Autoren Daniel Abraham und Ty Franck) überzeugt nicht nur durch eine fortwährend steigende Spannung, sondern auch über eine realistische Atmosphäre und faszinierenden Charakteren. Vergleicht man die literarische Vorlage mit der cineastischen – so merkt man beim Schauen der einzelnen Episoden schnell, dass die beiden Autoren ihren Stil als Mitverantwortliche der filmischen Umsetzung sehr ernst genommen haben. Ebenfalls ein interessanter Aspekt – Die NASA hat der Produktion und Regie des Filmes als Ratgeber zur Seite gestanden. 

    Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird. (Verlagsinfo) 

    Science Fiction – ohne Aliens – ist das möglich? Ja ist es. Die Menschheit war immer schon gut darin Konflikte auszutragen. Also warum tragen wir genau diese wirtschaftlichen, militärischen und lebenswichtigen Ressourcen nicht auch als Konflikthemen in den benachbarten Weltraum?!  In „The Expanse“ ist der Weltraum noch immer unerforschtes Land – In unserem eigenen Sonnensystem wurden Planeten wie der Mars kolonisiert, es gibt große Weltraumstationen und im Asteroidengürtel werden wichtige Bodenschätze abgearbeitet und exportiert. Somit hätten wir als drei Parteien, die jeder für sich, ganz eigene Interessen verfolgen. Die Erde unter UN-Mandat, der autarke Mars der  halt unabhängig ist, und die „Gürtler“, die ggf. eine „Welt“ noch nicht einmal betreten haben, da sich deren Leben auf den Asteroiden und auf Raumstationen abspielt.  

    Die Zukunft der Menschheit zeigen die beiden Autoren also nicht als eine „Einheit“ und somit reicht es aus, dass die Zerstörung eines Raumfrachters – Spannungen, Kriege, Intrigen generiert. Damit ist also die Bühne und die Requisiten aufgestellt – die Charaktere und deren Perspektiven sind überschaubar in Szene gesetzt. Gerade mit den Charakteren haben sich die Autoren außerordentlich gut auseinandergesetzt, denn diese sind alle voller Geheimnisse, und tragen eine Vergangenheit mit sich, die nach und nach dem Leser erklärt wird. Aber gut eingeteilt – und so aufeinander abgestimmt, dass das Figurennetzwerk fantastisch genial dargestellt ist.

    Ebenfalls werden die drei Fraktionen und deren Motive erklärt und hier ist niemand wirklich klassisch gesehen in der Opfer- oder Täterrolle abgelegt. 

    Science Fiction ist immer ein möglicher Blick in die „Technische“ Zukunft. Auch hier verrennt sich das Autorenduo nicht in „abgefahrenen“ der Physik völlig übertriebenen Visionen. Ja klar – die Serie spielt im 24 Jahrhundert – Die Natur der Erde ist weitgehendst zerstört, die Technologie ist sagen- aber nicht märchenhaft. Medizin, Wissenschaft und auch die militärische Technologie ist uns zum jetzigen Zeitpunkt immens voraus, aber orientiert sich an plausiblen Ideen. 

    Kommen wir aber noch zurück zu den „Aliens“ – ja im Universum von „The Expanse“ kommen diese auch vor – sind aber keine grünen Männchen, keine großäugigen „Greys“, oder Reptile Humanoiden. Ob sie eine Bedrohung sind – bleibt offen  - dass ist mit einer der Kernfragen, die sich wohl im Laufe der nächsten Bände erklären lassen wird. 

    Ich bin selbst kein großer Science Fiction, oder Fantasie Leser. Doch „The Expanse“ hat mich absolut eingefangen. Tolle raffinierte und spannende Handlung, sagenhaft gut charakterisierte Figuren, atmosphärisch dicht erzählt. Stil, Ausdruck und Sprache lassen nichts zu bemängeln. 

    „The Expanse“ ist nicht   cineastisch nicht nur eine kleine Perle im Genre „Science Fiction“  sondern beweist auch als Buchvorlage seine absolute Klasse. 

    Fazit

    „The Expanse“ – Leviathan erwacht – ist ein großartiger Roman, der einen schnell einfängt und nicht mehr loslässt. Eine Reihe – die man auch als nicht Science Fiction Fan lesen sollte. Prädikat: Eine Reihe die man zumindest einmal ausprobieren sollte. 

    Michael Sterzik

  15. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Nachdem mich der erste Band der Trilogie sehr gefesselt hat, war ich neugierig auf die Fortsetzung.

    Cover:
     Das Cover passt thematisch gut und auch der Zusammenhang mit Band 1 ist ersichtlich. Man erkennt direkt den Science Fiction-Hintergrund und auch der bekannte Holo-Effekt ist hier wieder drauf.

    Inhalt (Achtung, spoilert den ersten Teil):
     Nachdem sich Iniza zusammen mit Glanis und ihrer Tochter Tanys bei den Piraten Unterschlupf fanden, ereignen sich einige seltsame Dinge und der Friede findet schnell ein Ende. Ein intergalaktischer Komplott reißt die Familie auseinander. Die Hexen beschwören Kamastraka um einen Zugang zum Pilgerkorridor zu erhalten.

    Handlung und Thematik:
     Für alle, bei denen der erste Teil schon etwas her ist, befindet sich gleich am Anfang eine kurze Zusammenfassung. Diese fand ich ausreichend lang und man wird schnell nochmal an das Wichtigste aus dem Vorgängerband erinnert. Dann geht es auch schon los mit dem Space-Abenteuer. Leider muss ich sagen, dass mich die Handlung dieses Mal nicht ganz so begeistern konnte. Im Prinzip war so gut wie nichts Überraschendes für mich dabei, weil es ja im ersten Band schon einige Anspielungen gab. Mit dem was am Ende kam, rechnete ich schon viel früher. Das Buch zog sich diesmal etwas, auch wenn es doch einige spannende Szenen gab.

    Charaktere:
     Auch hier kommen wieder die altbekannten Charaktere aus dem ersten Teil vor, sowie ein paar neue. Iniza und Glanis sind noch immer die alten, auch wenn sie doch eine Entwicklung durchmachen. Mein Liebling ist und bleibt Kranit. Die Erzählungen um ihn fand ich am authentischsten und am mitreißendsten.

    Schreibstil:
     Die kurze Zusammenfassung am Anfang hilft sehr, sich wieder in die Abenteuer von Iniza, Glanis, Kranit und Co. einzufinden. Auch finden sich in diesem Buch wieder die bekannten Zeichnungen die helfen, sich Kai Meyers spacige Welt besser vorzustellen. Die Beschreibungen sind großartig und auch der Schreibstil eigentlich flüssig, allerdings fehlte mir die ein oder andere Überraschung die das ganze spannender machen würde. Trotzdem machte es Spaß das Buch zu lesen.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Kann nicht ganz das Niveau des Vorgängers halten, da vieles bereits in Band 1 angedeutet wurde. Mir fehlten hier ein paar Überraschungsmomente. Trotzdem war es toll, wieder in die Welt einzutauchen.

  16. Cover des Buches Die Haarteppichknüpfer (ISBN: 9783404206971)
    Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Patrick_Eicher

    Andreas Eschbach nimmt den Leser mit in eine fantastische Welt voller Abenteuer. Die Charaktere sind so vielschichtig und fantasievoll beschrieben, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Nach und nach werden verschieden Protagonisten und Aspekte der magischen Story beleuchtet. Der Autor lässt dem Leser unendlich viel Platz für sein eigenes "Kopfkino". Ein Fantasy-Roman der im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch ist. Noch dazu ist die Mischung aus mittelalterlicher Welt und neuzeitigem Weltraumgeschehen perfekt gelungen. 

    Ein tolles Lesevergnügen, dass ich jedem ans Herz legen möchte!

  17. Cover des Buches Insignia - Die Weltenspieler (ISBN: 9783442478347)
    S.J. Kincaid

    Insignia - Die Weltenspieler

     (54)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat

  18. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

     (639)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Nach dem Abenteuer im letzten Band, möchten alle eigentlich nur noch etwas essen. Deshalb machen sie sich auf den Weg zum nächst besten Restaurant. Leider kommt ihnen etwas dazwischen und so wird der Weg zum Restaurant am Ende des Universums länger als erwartet.

    Auch im zweiten Teil der Reihe gibt es jede Menge Witze, die mich zum lachen bringen konnten. Dabei liebe ich es einfach, dass man dennoch über die Witze nachdenken kann und sie manchmal sogar Kritik an verschiedenen Dingen üben, was oft versteckt hinter albernen Momenten ist. So sind die Witze nicht nur leere Floskel, sondern haben auch einen intelligenten Kern.
    Die Handlung ist dabei genauso schräg wie immer. Bei diesem Teil finde ich sie nicht immer ganz so interessant wie im ersten Teil, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.
    Und auch die Charaktere sind toll. Mittlerweile habe ich sie richtig ins Herz geschlossen, weil einfach jeder auf seine verrückte Art sympathisch ist, selbst wenn es ein depressiver Robotet ist, der zwischendurch mal irgendwo vergessen wird.

    Eine Buchreihe, die ich immer gerne lese und die nicht langweilig wird und mit dessen Verrücktheit kaum eine andere Geschichte mithalten kann.

  19. Cover des Buches The Martian (ISBN: 9781410469571)
    Andy Weir

    The Martian

     (80)
    Aktuelle Rezension von: kleopatak

    The science-fiction novel „The Martian“ by Andy Weir is about astronaut Mark Watney, who was abandoned by his crew on Mars. All by himself and without any communication with earth, he has to figure out how to survive. In order to succeed, he needs to be creative and confident in his own academic judgement. While describing all of these considerations, decisions, struggles and successes author Andy Weir finds the right balance in explaining the scientific background to the reader and not boring him. 

    Main character Mark Watney is the botanist and engineer of the crew of the fourth manned Mars mission. During an unexpected earlier take-off back to earth due to a storm, Watney gets blown away and seriously injured. Unlike the crew assumes, they are not leaving his dead body behind, but an unconscious crew mate. From that moment, Watney is the only man on planet Mars, only left with two rovers, their main expedition tent, life support systems, limited food supplies, computers and tools. Watney’s log entries are the main part of the novel and allow inspections of Watney’s thoughts. As a result the reader identifies oneself with him immediately. He is a very intelligent, inventive and charismatic person, with an scientific working method. His writing style is easy to read and colloquial, so all in all really realistic. Even though he is in a life-threatening situation, he tries to think positive and even is humorous most of the time. As he is an astronaut himself, he uses many technical terms and abbreviations. It took me a time to get to know all of them, but in the end, you don’t even notice them anymore. At the same time, Watney believes some of them are unnecessarily complex, so he makes fun of them (for example medium flexible sample container instead of ziploc bags). Besides these log entries, the reader witnesses some situations from the NASA-centre on earth and the homecoming crew. Through them the author creates suspense, allows one to look at the rescue from a different point of view and as a result reveals the whole drama of the affair.

    The story itself is well thought through and all the difficulties Watney has to face are, as far as I can tell, plausible. Especially from a scientific perspective the novel is really interesting, but also in terms of entertainment, it is really thrilling and you learn a lot about Mars. Through Watney Andy Weir includes lots of different topics concerning mars: science, of course, in all kind of ways (atmosphere, life support, gravity, geology,...), but also international law, history, botany, astronomy, climatology or the rivalry between different nations concerning space travel. These reveal lots of uncertainties and problems concerning the space and space travel. Also, it illustrates how many problems humans are facing as soon as they’re not on earth; So much to think about and to consider, and if there’s something unconsidered or poorly planned, you can easily have life-threatening problems. This points out how well adapted we are to earth. To put it in a nutshell the novel is thematically very diverse, and most topics are touched lightly.

    To conclude, this novel is really thrilling for everybody, who likes suspense, science-fiction and scientific observations. Mark Watney is a really charismatic and clever main character, who wins every reader’s heart.

  20. Cover des Buches Jenseits der Zeit (ISBN: 9783453317666)
    Cixin Liu

    Jenseits der Zeit

     (37)
    Aktuelle Rezension von: miss_amanogawa

    Die Kurzform: 🤯😱

    Hier nun die lange Form:

    Dieser Abschluss war vieles. Er war episch, grausam, romantisch. Aber er war nicht sehr leicht zu verstehen. Cixin Liu weiß, wie man die Science in Science-Fiction unterbringt 🤯

    Das Tolle ist, dass man sein gesamtes Wissen, welches aus den Vorbänden eventuell etwas flöten gegangen ist, noch einmal minimal auffrischen kann. Aus der Sicht zweier Personen werden so die wichtigsten Geschehnisse noch einmal Revue passiert. Yun Tianming und Chen Xin, die Zukunft der Menschheit.

    Die Charaktere sind nicht immer wirklich menschlich, manchmal erscheinen sie stumpf oder charakterlos. Die Sprache, die sie sprechen, wirkt irgendwie künstlich und gefühllos. Das wird aber wiederum durch blumige und schon fast poetische Umschreibungen des Autors wieder ausgeglichen.


    Mir hat dieser letzte Band durchaus zugesagt. Nicht nur, dass hier wirklich krasse Sachen passieren, die mir schlichtweg die Sprache verschlagen haben. Hinzu kommen noch Kapitel, die aus einer Art Geschichtsbuch stammen können und das vorangegangene Kapitel inhaltlich unterstützen, oder  Märchen, die Chen Xin als geheime Botschaft erzählt werden.


    Im Großen und Ganzen wirkt alles schlüssig und logisch, was passiert. Aber die physikalischen Vorgänge, Begriffe, fast schon Abhandlungen, haben mich zeitweise etwas überfordert. Es passieren Dinge, die man sich einfach nicht so gut vorstellen kann. Auch wenn viel umschrieben und bildhaft dargestellt wurde, manches überstieg meine Vorstellungskraft. In den beiden Vorgängern geschah das meines Erachtens nach in einem kleineren Umfang. Aber die Bücher waren auch wesentlich dünner.

    Hinzu kommen die eigenartigen Handlungsweisen der Charaktere. In (teilweise extrem langen) Dialogen werden Physik und Naturwissenschaft erklärt und der Adressat versteht ohne Probleme, was gesagt wurde. Generell scheinen alle Chinesen hier Wissenschaftler zu sein. Die Bewohner anderer Länder existieren zwar, aber agieren nicht. Da es hier um chinesische Science-Fiction handelt, kann man natürlich darüber hinwegsehen. Außerdem gab es ja einen Amerikaner und zwei Russen in der Geschichte. Und eine Französin.


    Es war wirklich ein fulminanter Abschluss. Lesen tut es sich wie ein Geschichtsbuch, welches uns Einblick in unsere Zukunft gewährt. Die Zukunft der Menschheit und die Zukunft unseres Universums. Das Ende hat mir noch einmal den Rest gegeben. Zeit und Raum sind hier wirklich nur noch Begriffe ohne Bedeutung. Ich kann hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen, trotz einiger Verständnisschwierigkeiten.

  21. Cover des Buches Kollaps - Das Imperium der Ströme 1 (ISBN: 9783596299669)
    John Scalzi

    Kollaps - Das Imperium der Ströme 1

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BellBel

    Der Auftakt zur neuen Science-Fiction Reihe, bildet KOLLAPS - DAS IMPERIUM DER STRÖME. Der Roman beginnt in einer nicht näher zu definierenden Zukunft, die aber einige Tausend Jahre in der Zukunft liegt. Die Menschheit hat ihren Heimatplaneten verlassen und ein überaus komplex vernetztes System aus Planeten gebildet, welche allesamt bewohnt und durch Handelsrouten miteinander verbunden sind. Dieses Netzwerk aus Systemen und durch die Ströme verbundenen Handelsrouten nennt sich Interdependenz und wurde im späten sechsundzwanzigsten Jahrhundert gegründet. Im Zentrum steht die Welt Nabe - das Herrschaftszentrum des Imperatox, des Herrschers der Interdependenz. Nabe ist als einzige Welt durch die Ströme mit allen anderen Systemen verbunden. Der am weitesten entfernte Planet ist Ende, der zudem noch am schwierigsten zu erreichen ist und seit jeher durch seine ständigen Rebellionen und Putsche beherrscht wird. Im Schnitt wird auf Ende alle zwanzig Jahre ein Herzog durch eine solche Rebellion abgesetzt und durch einen neuen ersetzt. Der Handel wird durch die Gilden dominiert, sowie die Häuser die den Gilden vorstehen - etwa das Haus Tois, Nohamapetan oder Lagos. Sie sind die wichtigsten Geldgeber, besitzen das Monopol über bestimmte Güter und besitzen riesige Transportschiffe um zwischen den Systemen Handel zu treiben und diese so am Leben zu erhalten: Alle Systeme der Interdependenz sind voneinander abhängig und somit nicht autark. Sobald der Handel versiegt, die Systeme von den anderen abgeschnitten sind, droht der unausweichliche Untergang. Genau dies ist bereits zwei Mal passiert: Der erste Strom der versiegte führte zur Erde, der zweite zum System Dalasýsla. Jeglicher Kontakt brach ab, weshalb nicht bekannt ist was aus den genannten Systemen wurde.

    Genau in dieser komplexen Umgebung treffen wir auf die Protagonisten von KOLLAPS: Cardenia Wu-Patrick, die Tochter und Thronerbin von Batrin Wu - Imperatox Attavio VI - wurde ursprünglich gar nicht für den Job vorbereitet und folgt so ihrem Vater als Imperatox Grayland II auf den Thron. Hätte  ihr Bruder Rennered während eines altertümlichen Autorennens keinen Selbstmord begangen wodurch sie ganz oben auf einer ausgesprochen langen Liste von potenziellen Thronerben landete - was ihr erwartungsgemäß nicht viele Freunde beschert - sähe die Sache ganz anders aus. Und das in Anbetracht der Tatsache, dass Cardenia das Ergebnis einer Affäre ihres Vaters mit der Professorin für alte Sprachen Hannah Patrick war und trotz alledem wurde sie von Batrin als rechtmäßige Tochter anerkannt. Eine weitere Figur ist Kiva, ein verwöhntes, fluchendes Mitglied des Hauses Lagos, die auf ihrem Schiff Yes, Sir, That’s My Baby vom System Lankaran lebensnotwendige Haferfrüchte nach Ende transportiert und diese aufgrund einer vom Herzog verhängten Quarantäne nicht verkaufen darf und nun andere Wege sucht, um ihren Verlust von mehreren Millionen Marken auszugleichen. Dabei trifft sie auf erhebliche Gegenwehr seitens des Herzogs, als auch seines Beraters Ghreni Nohamapetan. Und zuletzt Marce Claremont, einem Wissenschaftler auf Ende der in der Universität von Opole seit geraumer Zeit das Wesen und Verhalten der Ströme untersucht. Er hütet dabei das Geheimnis seines Vaters Jamies, der zu beweisen sucht, dass die Ströme entgegen der weitläufigen Meinung von Physikern und Mathematikern nicht etwa stabil sind, sondern sogar zu kollabieren drohen. Sollte sich dessen These bewahrheiten, droht der gesamten Menschheit der Untergang.

    Der 1969 geborene Autor von KOLLAPS - DAS IMPERIUM DER STRÖME, sorgte bereits mit seinem Debütroman „Krieg der Klone“ in Science-Fiction Kreisen für Aufmerksamkeit, und heimste mit diesem sogleich eine Nominierung für den Hugo Award - den wichtigsten Preis für SF Literatur - ein, den er dann 2009 mit seinem Sachbuch „Your Hate Mail Will Be Graded: Selected Writing, 1998-2008“ auch gewann. Das Universum, dass Autor Scalzi in seinem neuesten Roman KOLLAPS - DAS IMPERIUM DER STRÖME skizziert ist überaus vielschichtig und kompliziert. Zu kompliziert, meint man vermutlich wenn man es kurz zusammenzufassen versucht, aber überaus beeindruckend sobald man sich in die Story eingelesen hat. Besonders faszinierend ist daran das Konzept der Ströme. Scalzi erklärt es in seinem Roman auf den ersten Seiten folgendermaßen: „In diesem Universum gibt es keine ‚Raumfahrt mit Überlichtgeschwindigkeit‘. Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht nur eine gute Idee, sie ist ein physikalisches Gesetzt. Man kann sie nicht erreichen, denn je mehr man sich ihr annähert, desto mehr Energie braucht man, um noch mehr zu beschleunigen. Außerdem ist es sowieso eine grässliche Vorstellung, so schnell zu fliegen, weil der Weltraum größtenteils leer ist, und alles, womit man bei einem nennenswerten Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit kollidiert, würde ein so zartes Gebilde wie ein Raumschiff in einen Haufen explodierender Metallstücke verwandeln. […] Die Ströme sind durch ‚Mündungen‘ zugänglich, die erzeugt werden, wenn die Gravitation von Sternen und Planeten auf geeignete Weise mit einem Strom interagieren, so dass Raumschiffe hineingleiten und auf der jeweiligen Strömung zu einem anderen Stern reisen können.“ Innerhalb der Ströme bewegen sich Schiffe also quasi mit Überlichtgeschwindigkeit, wobei Scalzi darauf hinweist, dass „selbst das eine ziemlich bescheuerte Beschreibung ist.“ Das spannende an den Strömen ist, dass selbst die Menschheit in KOLLAPS nicht dazu in der Lage ist, sie zu erklären, sie aber dennoch zum Ausgangspunkt eines ziemlich absurden Konzepts gemacht haben. Quasi nach dem Motto: Wenn es Geld bringt, wen juckt es da schon, ob es von Dauer ist - nach mir die Sinnflut.

    KOLLAPS - DAS IMPERIUM DER STRÖME besteht aus insgesamt 3 Teilen, die in 18 Kapitel zuzüglich Prolog, Zwischenspiel und Epilog unterteilt ist. Die Teile beinhalten dabei quasi den groben Aufbau, das Unheil als auch die Lösungsansätze beziehungsweise den Ausblick. Mit jedem Kapitel erfährt der Leser mehr zu Vergangenheit der Interdependenz, also des Heiligen Imperiums der Interdependen Staaten und der Merkantilen Gilden, wie sich das gesamte von der Menschheit bewohnte System auch nennt. So erfährt Cardenia - Imperatox Grayland II - weshalb ihr Vater ihr den Namen, den sie als Imperatox seiner Ansicht nach tragen sollte, vorschlug. Kapitel für Kapitel wird dem Leser das Ausmaß des Universums klarer, das Scalzi in KOLLAPS skizziert und so eindeutig, wie einige Aspekte zu Beginn noch zu sein scheinen, sind sie letzten Endes gar nicht. Auch die Protagonisten sind vielschichtig und machen interessante Entwicklungen durch, alles andere wäre sowieso zu plakativ für KOLLAPS. Während Cardenia zu Beginn womöglich noch als Naivchen durchgehen mag, mausert sie sich als Grayland II doch sehr schnell zu einer hervorragenden Herrscherin. Kiva Logos hingegen ist vor allem eines: Ein verdammt vorlautes Miststück mit einer ordentlichen Portion Scharfsinn. Auch Marce Claremont ist nicht wirklich als typischer Held stilisiert. Lediglich die Familie Nohamapetan kann man als durchtrieben und giftig stigmatisieren.

    KOLLAPS - DAS IMPERIUM DER STRÖME ist ein lesenswerter und sehr flüssig geschriebener Roman. Während man zu Beginn noch denken könnte, der Autor übernimmt sich in der Skizzierung seines Universums, das auf einer Hypothese wie den Strömen beruht, das er gar nicht erklären kann oder will, wird schnell eines Besseren belehrt. Mit den meisten und dringendsten Fragen räumt Scalzi auf und entwirft so eine überaus glaubwürdige Welt, deren Geschichte man nur allzu gerne lauscht. Dabei lässt er jedoch genug Spielraum für den noch erscheinenden Teil seiner Weltraum-Saga. Man mag vielleicht annehmen, dass der Roman in dem sich die Menschheit in Richtung „unaufhaltsamer Untergang“ bewegt, schwermütig oder gar übertrieben dramatisch wäre - das ganze Gegenteil ist jedoch der Fall. KOLLAPS liest sich überaus flüssig und strotzt nur so vor Slapstick-Einlagen und bissigem Humor. Ein Beispiel dafür sind die eigenartigen Namen, die Scalzi seinen Raumschiffen gibt -  Tell Me Another One; Yes, Sir, That’s My Baby oder No, Sir, I Don’t Mean Maybe. Aber überhaupt kommen einem manche Aspekte, wie das Versiegen der Ströme nur allzu bekannt vor und man darf hier bestimmt mit Recht auch Parallelen zur Realität ziehen. Während also die Regierung in KOLLAPS stur in ihren Annahmen feststeckt das Grundgerüst auf dem die Menschheit existiert - die Ströme - funktionieren unentwegt auf die gleiche Weise, schießt sie die Wissenschaft, die das Gegenteil zu beweisen sucht in den Wind, wodurch also eine gesamte Existenz zu kollabieren droht weil es schlichtweg als finanziell und gesellschaftlich zu Riskant angesehen wird. Geld und Macht dominieren Scalzis Welt, die dabei absichtlich absurd und überzeichnet wirkt, ebenso wie auch die Realität zuweilen zu beschreiben ist. 

  22. Cover des Buches Collector (ISBN: 9783453527386)
    Markus Heitz

    Collector

     (162)
    Aktuelle Rezension von: BlueNa
    Kris Schmidt-Kneen ist Frachter Pilot auf der Erde und unterwegs zu einem vermeintlich normalen Auftrag. Doch kaum bei den angegebenen Koordinaten angekommen, stellt Kris fest, dass nichts an dem Auftrag normal ist: Er soll für einen Konzern einen außerirdischen Antrieb mit seinem Antigrav-Truck zu einem noch unbekannten Ort schaffen. Trotz Bewachung wird Kris angegriffen und samt Truck und Alien Antrieb ins Weltall entführt. Hier lauert nämlich ein weiterer Wirtschaftskonzern darauf, den Alien Antrieb in die Finger zu bekommen um seine unlauteren Ziele zu verfolgen. Währenddessen nimmt eine hochentwickelte außerirdische Rasse, die Collectors, immer mehr von Menschen besiedelte Planeten „in Obhut“ und schottet sie vom Rest des Universums ab. Kris wird mitten in eine Krise geschleudert, mit der er nichts zu tun haben will und in die sogar seine kleine Tochter Soraya hineingezogen wird.

    Markus Heitz bezeichnet seine „Justifiers“-Reihe als eine Space-Opera und das ist es auch. Es gibt Aliens, Betahumanoiden, Roboter, große Raumschiffe und Weltraumschlachten, also alles was das Sci-Fi-Herz begehrt und das ist es auch, was mir an dem Buch so gut gefallen hat. Ich lese leider viel zu selten Science-Fiction, sondern schaue viel mehr Filme und TV-Serien aus diesem Genre, trotzdem bin ich immer wieder begeistert, wenn ich ein Sci-Fi-Buch zwischen die Finger bekomme. Zwischendurch verliert sich „Collector“ zwar in Nebenhandlungssträngen und wird dadurch ein wenig langatmig, doch dies hat mich nicht groß gestört, denn schließlich legt das Buch den Grundstein einer gesamten Reihe und führt das Universum sozusagen ein.

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut und ich lese seine Bücher immer wieder gerne. Er schreibt flüssig, aber auch häufig mit einem ironischen Unterton, der den Geschichten immer dieses gewisse Etwas verleiht, die sie so interessant für mich machen. Heitz schafft es, mich mitten in den Weltraum zu katapultieren, mich auf fremden Planeten Abenteuer erleben zu lassen und außerirdische Rassen so zu beschreiben, als würde ein Film vor meinem inneren Auge ablaufen. Inklusive stimmungsvoller Hintergrundmusik! Manchmal schweift die Story ein wenig ab, der rote Faden zerfasert, aber ich habe es immer geschafft, wieder in die Spur zu kommen, so dass dies zu keinem großen Problem wurde.

    Durch die Vielzahl an Charakteren bleiben einige von Ihnen auf der Strecke, doch die Hauptprotagonisten Kris Schmidt-Kneen und Faye Durrick werden gut skizziert und ich konnte eine emotionale Bindung zu den Beiden aufbauen. Gerne wäre ich noch gerne tiefer in die Psyche von Fayes Schwester Nuria Suede, die von einem Driver in Besitz genommen wurde, und dem Chemical „23“, der über starke psionische Fähigkeiten verfügt und so ein Raumschiff steuern kann.

    Das Cover der Klappbroschur ist schlicht gehalten. Ganz in schwarz gibt es einen leuchtend gelben Fleck, der, wenn man genau hinschaut, einen Ausblick auf das Weltall bietet und den Buchtitel beinhaltet. Der Name des Autors ist in großen weißen Lettern darüber platziert. Ich mag die Gestaltung!

    Fazit: „Collector“ von Markus Heitz ist der spannende Auftakt einer Space-Opera, dem weitere „Justifiers“-Romane von verschiedenen deutschen Fantasy- und Sci-Fi-Autoren nachfolgen. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht und ich freue mich auf alle weiteren „Justifers“-Bücher! Somit vergebe ich gute vier von fünf Sternen!
  23. Cover des Buches Star Wars™ Thrawn (ISBN: 9783734161384)
    Timothy Zahn

    Star Wars™ Thrawn

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
     
  24. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis. Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783548232843)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis. Das Restaurant am Ende des Universums

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Joshy2
    Im ersten Moment doch gewöhnungsbedürftig, aber schnell wird man in den Bann fremder Welten gezogen, auf eine satirische Art und Weise, die einen gefangen hält.

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