Bücher mit dem Tag "ravensburg"
10 Bücher
- Nina Blazon
Feuerrot
(121)Aktuelle Rezension von: ButtaIch bin ein großer Fan von Nina Blazon schons eit einigen Jahren und das nicht nur von ihrer Fantasy. Ihr Schreibstil ist spannend und flüssig und die Beschreibungen bildhaft, man kann sich gut in die charactere reinversetzen.
Zeitweise ist dieses Buch etwas schlepppend aber es kommt immer weider Spannung auf und man bekommt guten einblick in die Zeit der Hexenverfolgung.
- Romina Casagrande
Als wir uns die Welt versprachen
(175)Aktuelle Rezension von: Nika488Berührende Geschichte mit Längen und wenig Tiefe
Als wir uns die Welt versprachen ist eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Schuld und die lange Reise einer alten Frau, die mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen will. Die Idee, eine fast 90-jährige Edna auf eine abenteuerliche Reise über die Alpen zu schicken, ist originell und hat viel Potenzial – besonders, weil sie ein kaum bekanntes Stück europäischer Geschichte in den Mittelpunkt stellt: das Schicksal der sogenannten "Schwabenkinder".
Der Schreibstil ist poetisch, teilweise sehr bildhaft, und Ednas treuer Begleiter, der Papagei Emil, bringt eine besondere Note in die Handlung. Auch die Rückblenden in die Kindheit und Jugend sind emotional und gut nachvollziehbar.
Allerdings verliert sich die Geschichte stellenweise in Wiederholungen und philosophischen Gedankenschleifen. Die Handlung entwickelt sich nur langsam, einige Nebenfiguren bleiben blass, und manche Wendungen wirken konstruiert. Die emotionale Tiefe, die das Thema eigentlich verdient, wird dadurch stellenweise abgeschwächt.
Fazit: Eine rührende Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund und schönen Momenten, der jedoch etwas mehr Dynamik und Tiefe gutgetan hätten. Empfehlenswert für Leser*innen, die ruhig erzählte Romane mit historischen Elementen mögen.
- Leila Howland
Salzige Sommerküsse. Verliebt auf Nantucket
(63)Aktuelle Rezension von: helenaweberbooksIn "Salzige Sommerküsse" wurden alle Charaktere mit sehr einprägsamen Merkmalen und Eigenschaften ausgearbeitet, wodurch sie sehr gut in Erinnerung bleiben. Die Hauptprotagonistin Cricket war mir total sympathisch in ihrer Art und durch die Ich-Perspektive war ich sehr schnell drin in der Geschichte. Cricket muss mit einigen Problemen fertig werden und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand. Anstatt Trübsal zu blasen, sucht sie nach Lösungen und packt Gelegenheiten beim Schopfe. Dadurch wurde die Handlung auch nie langweilig und man hatte richtig Lust darauf, Cricket nach Nantucket zu begleiten.
Neben der Liebesgeschichte, die sich so wunderbar langsam aufgebaut hat und einen hat seufzen lassen, wurden auch Themen wie die Verarbeitung von Tod, Scheidung und freundschaftlichen Zerwürfnissen mit passender Tiefe behandelt. Die Charaktere verhielten sich dabei nachvollziehbar, dem Alter entsprechend und zeigten ihre Ecken und Kanten. Der Schreibstil war einfach und locker und führte angenehm durch die stimmigen Handlungsstränge, welche sehr gut ineinandergriffen.
Am besten gefielen mit die kleinen Details, die immer wieder in die Geschichte gestreut wurden, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen zu werden. Sie waren sehr durchdacht und haben mich oft zum Lächeln gebracht. Das Waffel-Meerschweinchen mit geteiltem Sorgerecht war einfach so herzig!
In Summe ist das ein schöner Liebesroman für Jugendliche, der absolute Sommerstimmung aufkommen lässt. Mit seinen liebevollen Details in der Geschichte bleibt der Roman nachhaltig im Kopf.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! - Silke Nowak
NOCTURNA Die tödliche Schrift
(20)Aktuelle Rezension von: ellischaCa. die ersten zwei Drittel haben mir sehr gut gefallen, die Geschichte, die Personen, es war alles rund. Leider hat in meinen Augen die Geschichte ab dem Schusswechsel stark nachgelassen.Diese ersten zwei Drittel haben mich gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand gelegt habe.Im letzten Drittel waren für mich zuviele Ungereimtheiten, Sprünge, etcTrotzdem kann ich das Lesen des Buches empfehlen. Interessante Wendungen, interessante Thematik. - Helmut Jäger
Den Tod geerbt
(32)Aktuelle Rezension von: Rebecca_86Ex-Journalist Carl Sopran lebt aktuell mehr schlecht als recht von den Erlösen seines ersten Falls als Spezialermittler. Da kommt der neue Auftrag gerade recht. Michaela Schiller, die Erbin eines Gastronomieimperiums verschwindet auf dem Weg in ihr Feriendomizil in der Toskana spurlos. Da ein paar Tage davor ihr Auto gestohlen und für eine Amokfahrt durch die Ravensburger Altstadt verwendet wurde, macht sich Michaelas Tochter Julia große Sorgen und engagiert Carl. Der reist mit Unterstützung einer italienischen Bekannten Francesca in die Toskana und stößt auf düstere Familiengeheimnisse.
Das erste Kapitel macht direkt gespannt auf die Geschichte, denn es spielt nach der eigentlichen Handlung. Carl, der einsame Wolf mit allerlei Ecken und Kanten, lebt spartanisch und ist nur darauf eingestellt, für sich selbst zu sorgen. Plötzlich hat er die lebensfrohe Fotografin Francesca an seiner Seite und zwischen den beiden harmonisiert es gut, auch wenn es immer mal wieder zu Reibereien kommt. Das macht das Ganze sehr authentisch und kurzweilig. Zu Beginn des Falls ahnt man noch nicht mal annähernd, was sich alles an Hintergründen verbirgt. Immer wenn man denkt, man durchschaut die Motive, kommt ein neues Detail ans Licht. Zu keiner Zeit kam Langweile auf, ganz im Gegenteil. Trotz des düsteren Themas hat der Autor es geschafft, immer wieder „Verschnaufpausen“, wie z.B. die wunderschönen Szenen in der Toskana oder am Bodensee, einzubauen. Wer also gerne einen außergewöhnlichen Kriminalroman mit Tiefgang lesen möchte, ist hier genau richtig.
- Kelsey Sutton
Winterseele - Kissed by Fear
(102)Aktuelle Rezension von: Duygu_hatunAnfangs dachte ich mir, nee das Buch gefällt mir nicht, es schien etwas langweilig zu sein. Allerdings, änderte sich meine Meinen sehr schnell. Ich habe dadurch wirklich jede Art on Emotion empfunden können, sei es Freude, romantik, aber auch Angst.. einfach mega
- Stefan Schweizer
Goldener Schuss
(43)Aktuelle Rezension von: diebuchrezensionIch habe mich sehr schwer getan mit der Sprache. Ich finde sie manchmal sehr abgehackt und sie passte für mich einfach nicht in mein Sprachmuster. Im ganzen Buch war das einfach ein riesiges Problem für mich. Der Krimi hinter der Sprache war super, aber die Umsetzung mit der Sprache hat mir einfach nicht gefallen.
Enzo Denz muss den Tod durch Überdosis an der Canan, der Tochter eines türkischen Händlers aufklären. Mehmet Gül hat ihn engagiert um seine Tochter zu finden bzw. um ihren Tod aufzuklären. Deshalb stellt sich die Frage, ob es Mord oder Selbstmord war. Enzo trinkt gerne mal einen. Dennoch ist er sehr engagiert bei der Erfüllung seiens Auftrages. Ich fand, dass die Abgründe und die positiven Seite der Menschen an Enzo selber sehr deutlich werden. Er ist sehr vielschichtig. Das hat mir gut gefallen. Enzo taucht immer weiter in die Familie Gül ein und entdeckt viele Geheimnisse. Sein Art zu ermitteln ist sehr angenehm.
An diesem Buch hat mir gut gefallen, dass am Anfang viele Fragen auftauchen und diese sich immer mehr zu einem gesamten Puzzle zusammensetzen. Je mehr Spuren und Hinweisen Enzo nachgeht, desto klarer wird das Bild. Es ist ein wirklich sehr gelungenes Buch, das mir sprachlich aber nicht gefallen hat und anstrengend zu lesen war.
https://diebuchrezension.de/#/books/book/55
- Paul Steinbeck
Die Rache der Schwabenkinder
(13)Aktuelle Rezension von: Babsi123Mein Fazit:
"Die Rache der Schwabenkinder" ist ein Epos, das mich sehr berührt hat. Wer sind diese Schwabenbauern und welche Schuld haben sie auf sich geladen? Bauern, die Kinder und junge Menschen zu harter Arbeit angetrieben haben, Mädchen vergewaltigt und schwanger vom Hof gejagt haben, sodass sie in" ihrer Heimat" als Huren von den Familien verstoßen wurden. Ist es da ein Wunder, dass sich die sogenannten" Schwabenkinder" rächen wollen? Es kommt am Ende zu einem Showdown der tragischen Art... kann der Kommissar Steven Plodowski, der mit einem Leguan ermittelt, das Schlimmste verhindern? Es bleibt spannend …
Der Schreibstil des Autors ist flüssig, er beschreibt die damalige Zeit in einfachen klaren Worten und beschreibt die Charaktere und Orte in einem bildhaften Schreibstil. Die Geschichte entwickelt eine Dynamik, der man sich nicht entziehen kann. Das Schicksal der Schwabenkinder geht unter die Haut und wird mich noch lange beschäftigen. Die historischen Begebenheiten zu dieser Geschichte gab es wirklich und man merkt, dass sich der Autor mit der Thematik beschäftigt und gut recherchiert hat. Die Story ist gut durchdacht ... Sehr berührend geschrieben, voller Emotionen und Dramatik.
- Silke Nowak
Alinas Grab
(6)Aktuelle Rezension von: RobsiFakten zum Buch
Autorin: Silke NowakSeitenzahl: 290
Verlag: Viktoria Publishing
Klappentext
Kurz nach ihrem achten Geburtstag wird der Kinderstar Alina Odermatt ermordet im Garten ihrer Eltern gefunden. Obwohl die Ermittlungen unter Hochdruck laufen, kann der Fall nicht aufgeklärt werden. Er gehört zu den größten Rätseln in der deutschen Kriminalgeschichte.
Jahre später wendet sich der Vater des getöteten Mädchens an die Detektei Fuchs & Bentwood mit dem Auftrag, Alinas Bruder Mark ausfindig zu machen. Der damals Elfjährige stand zeitweise selbst unter Tatverdacht und brach später den Kontakt zur Familie ab.
Ruby Fuchs und John Bentwood machen sich auf die Suche nach dem jungen Mann. Schnell wird klar: Sein Verschwinden hängt mit dem Geheimnis um den Mord an Alina zusammen. 12 Jahre nach der schrecklichen Tat bricht das Eis des Schweigens – und der Alptraum beginnt erneut.Meine Meinung
Es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Krimireihe, in deren Fokus die ehemalige Polizistin Ruby Fuchs steht. Ruby erschien mir sehr zwiegespalten: Auf der einen Seite wirkt sie wie eine toughe Frau, die sich durchsetzen kann. Auf der anderen Seite wirkt sie unsicher - vermutlich aufgrund ihrer Vergangenheit - und „verloren“. Ich hoffe, dass sich in den nächsten Romanen rund um Ruby Fuchs ein eindeutigeres Bild der Protagonistin ergibt und man sie mehr einschätzen kann.
Das Buch ist sehr gut aufgebaut: Es spielt teilweise in der Gegenwart, wo Ruby Fuchs im Mordfall Alina O. ermittelt und Beteiligte befragt, und in der Vergangenheit, wo der Abend rekonstruiert wird. Durch die Befragungen der Beteiligten ergibt sich ein Gesamtbild, bei dem man sich sehr sicher ist, wer der Täter ist und was als nächstes geschieht. Umso überraschter war ich über das Ende, wodurch einiges noch einmal in neuem Licht erschien.
Etwas fehl am Platz kam mir die Beziehung zu Ruby und Sänger Sam vor. Ich kann es nicht genau benennen, aber für mich passte die Beziehung nicht recht zum Rest des Romans.
Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen: Es war ein gut konstruierter Fall, die Protagonistin hat das Potenzial, im Verlaufe der Reihe eine Entwicklung durchzumachen und es gab eine überraschende Wendung.
Fazit
Gut konstruierter Kriminalroman!***********************************
Danke, dass ich das Buch im Rahmen einer Buchverlosung lesen durfte!
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