Bücher mit dem Tag "rawka"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rawka" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.013)
    Aktuelle Rezension von: caramellatte

    Ich habe das Buch sehr genossen. Es hat alles, was man von einem guten Fantasy-Buch verlangt und besonders die Charaktere waren ausgezeichnet.


    Charaktere: 5/5

    Ich liebe diese Charaktere. Es ist nicht die beste Crew, die ich je gelesen hatte, aber jeder einzelne Charakter war einzigartig und faszinierend.

    Setting: 4/5

    Die Unterschiede zwischen Ketterdam & Fjerda sind unglaublich und trotzdem passt alles zusammen. Außerdem ist das Worldbuilding sehr gut, selbst wenn man die ursprüngliche Trilogie "Legenden der Grisha" nicht kennt.

    Schreibstil: 5/5

    Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen. Der Stil ist beschreibend ohne jedoch den Fokus zu verlieren, was wichtig ist. Sehr simpel zu lesen, aber gleichzeitig sehr schön.

    Handlung: 4/5

    Ein klassischer Diebeszug mit ein paar unerwarteten Kehrtwenden. Es ist nicht die spannendste Handlung (die Entwicklung der Charaktere scheint defintiv wichtiger zu sein), aber die Plottwists zum Ende machen das wieder gut!

  2. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

     (528)
    Aktuelle Rezension von: AnimFlaym

    Ich finde den zweiten Teil einer Reihe meistens schwächer, aber dieses Buch ist wirklich mehr als gelungen und vielleicht übertrifft dieses Buch das erste sogar. 

    Leigh Bardugo hat einen einzigartigen Schreibstil und es ist unglaublich was sie da zu Papier bringen kann.

  3. Cover des Buches Grischa - Goldene Flammen (ISBN: 9783551582850)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Goldene Flammen

     (981)
    Aktuelle Rezension von: Bedoesque

    Wo soll ich nur anfangen?


    Charaktere.

    Kein einziger Charakter liest sich sauber ausgearbeitet. Sie sind flach, es gibt eigentlich keine Entwicklung bei irgendwem, die nennenswert wäre. Und selbst wenn sich eine potentielle Veränderung andeutet, wird sie in unter zwei Kapiteln wieder über den Haufen geworfen. Die Protagonistin ist anstrengend. So unfassbar anstrengend. Erst will sie nicht oberflächlich sein, dann ist sie es nur noch. Sie kann sich zu keinem Zeitpunkt wirklich entscheiden, was sie überhaupt will. Will sie dazugehören oder hervorstechen? Mag sie die anderen Grisha oder mag sie sie nicht? Und egal wann sie diese Entscheidungen trifft, es gibt selten einen Grund für ihre Entscheidung bzw. die Meinungsänderung. Es macht mich so wütend. Sie soll angeblich ca. 18 sein, liest sich aber wie das 15 Jährige Mädchen, das sich selbst nicht hübsch findet und deshalb eine Geschichte erfindet, in der sie die Heldin ist, plötzlich doch so hübsch sein soll und jeder Typ auf sie steht. Nicht zu vergessen, dass sie eine so große Macht besitzen soll. Aber gleichzeitig macht sie immer wieder die gleichen dummen Fehler. Sie lernt einfach nicht dazu. Ugh. Es ist unglaublich frustrierend. 

    Auch Mal ist nur ein 0815 Typ. Nichts aber auch wirklich nichts definiert die beiden wirklich. Es gibt keine besonderen Charakteristika. Und über den Dunklen will und kann ich nicht reden, weil ich sonst einen Spoiler nach dem anderen liefern würde.


    Handlung.

    Neben den so schlecht ausgearbeiteten Figuren steht die Handlung dem Ganzen in nichts nach. Es fühlt sich nicht durchdacht an. Nichts hat wirklich Tiefe und eigentlich passiert alles zufällig oder weil andere Charaktere die Protagonistin darauf stumpen. Es ist einfach ermüdend.


    World-Building.

    Ich hatte gehofft, dass das wenigstens etwas rausreißt, aber leider ist das nicht der Fall. Die Regierungsstrukturen werden grob angerissen, die Hierarchie innerhalb der Grisha grob dargestellt und ansonsten fühlt sich neben der Schattenflur alles an, als ob wir uns im 18. oder 19. Jahrhundert befinden. Die Feste, die vier oder so die in der Zeit stattfinden, werden zwar angerissen, aber ihnen keine große Bedeutung gegeben. Warum heißt die Butterwoche Butterwoche? Warum ausgerechnet Butter? Und warum erwähne ich sie dann überhaupt als Autor?! 


    Um auf den Punkt zu kommen. Ich glaube, einiges hängt hier auch an der Übersetzung. Ich kann und will mir nicht eingestehen, dass jemand, der den ersten Band auf englisch gelesen hat, den zweiten gekauft hat, wenn es so auch im Englischen klingt. Einfach nein. Ansonsten liest sich das wie die Fanfiction einer 15 Jährigen, die gerade den ersten oder zweiten Entwurf des Buches fertig geschrieben hat. Es hätte einfach so viel besser werden können. Und sowas ärgert mich immer zutiefst. Ich glaube, allein die Erzählstruktur aus der Ich-Perspektive hat es dem ganzen so schwer gemacht. Ich bin einfach mit fast 30 zu alt, diesen anstrengenden und unglaublich naiven Gedanken einer 15/18 Jährigen zu folgen, die null Substanz hat. Außer dass sie auf alles steht, was ihr Aufmerksamkeit schenkt. So ein Egozentrismus ist mir zu wider. Jede andere Erzählweise wäre besser gewesen. 


    Ich würde die Reihe eigentlich hier abbrechen, aber da mir von so vielen gesagt wurde, dass der dritte Band so viel besser sein soll... Und ich die beiden Bände hier liegen habe... Auf zum zweiten Band, der angeblich noch schlechter sein soll. Mir graut es. 

  4. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (576)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Rezension vom 19. September 2020


    INHALT

    Nach dem Kampf gegen den „Dunklen“, den ältesten und mächtigsten aller Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch auch jenseits der Wahren See sind die beiden nicht sicher, denn „der Dunkle“ hat überlebt und ist fest entschlossen sich Alina zu sich zu holen, um ihre besonderen Fähigkeiten für sich nutzen zu können. Nur mit ihrer Hilfe, kann er den Thron Ravkas an sich reißen.
    Alina bleibt keine Wahl als den Freibeuter Sturmhond um Hilfe zu bitten und schließlich macht sie sich bereit, die Armee der Grisha anzuführen.

    Direkt nach dem ersten Teil „Goldene Flammen“ habe ich mir „Eisige Wellen“ gegriffen. Ich mochte den ersten Teil recht gerne, war aber nicht in Begeisterungstürme ausgebrochen. Mit der Fortsetzung habe ich mir deshalb wieder mehr erhofft, auch wenn es mit zweiten Teilen ja oftmals so seine Tücken hat. Doch so viele schwärmen nur so von dieser Reihe, da muss doch auch etwas dahinterstecken. Dachte ich.

    Die Geschichte setzt sich fast nahtlos fort, was für mich kein Problem war, da ich ja gerade erst aus Band 1 kam und deshalb keinerlei Schwierigkeiten hatte mich wieder zurecht zu finden. Alina und Maljen waren gezwungen Ravka hinter sich zu lassen und zu fliehen. So viele Menschen kennen Alina und wollen sie für ihre Zwecke einspannen, sie selbst will aber eigentlich nur in Ruhe gelassen werden. Ihre Magie kann sie in der Öffentlichkeit natürlich nicht anwenden, denn damit würde sie sich sofort verraten. Dies schlägt sich jedoch sehr auf ihre Gesundheit aus. Sie kann sich kaum auf den Beinen halten, wirkt unterernährt und kraftlos. Doch sie kann und möchte sich der Macht nicht hingeben, solange sie und Mal nicht in Sicherheit sind. Die Frage ist nur, wo sie diese Sicherheit finden sollen.
    Ich fand die Anfangsszenen sehr anstrengend und langweilig zu lesen. Mit Alina habe ich schon in Teil 1 so meine Schwierigkeiten gehabt, das hat sich nicht geändert. Sie ist, in meinen Augen, eine anstrengende Person, die sich leicht beeinflussen lässt und oft unbedachte und impulsive Entscheidungen trifft. Ich mag Mal und seine besonnene, ruhige Art, kann jedoch überhaupt nicht verstehen, was die Anziehung zwischen den beiden ausmacht. Für mich wäre da viel mehr Gefühl nötig gewesen, denn eine so starke Liebe, wie sie teilweise dargestellt wurde, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Als die beiden dann auf den berühmten Freibeuter Sturmhond treffen war meine Liebe für ihn sofort entfacht. Er ist ungestüm, lustig, ehrlich und entschlossen. Dass hinter ihm sehr viel mehr steckt, als man zunächst annimmt, war auch sehr schnell klar. Leigh Bardugo schafft es hier einfach nicht, ein richtiges Geheimins daraus zu machen und für mich, die wirklich schon sehr viele Jugendfantasy Geschichten gelesen hat, war es wirklich keine Überraschung.
    Auch die erneute Begegnung mit dem „Dunklen“ kam nicht überraschend. Dass er den Angriff der Volkras erfolgreich überlebte, war auch nicht weiter verwunderlich, schließlich ist er der mächtigste Grisha auf Erden und sollte sich aus einer solchen Situation gut befreien können.

    Wobei ich schon bei meinem nächsten Kritikpunkt bin: die Welt der Grisha. Ich habe mir so viel davon erhofft mehr von der Welt zu sehen, solange Alina und Mal unterwegs sind. Ich wollte erfahren, wie die Welt aufgebaut ist, was es genau mit den Grisha auf sich hat. Ich kann nämlich auch nach Band 2 noch immer nicht sagen, welche Kefta zu welcher Art Grisha gehört und welche Fähigkeiten genau zu welcher Art von Grisha gehört. Ohne die kurze Beschreibung vorne im Buch wäre ich weiterhin völlig aufgeschmissen. Das finde ich unglaublich schade, denn natürlich wissen die Charaktere dieser Welt sehr genau wer wohin gehört, doch ich als Leserin muss dies doch erst neu lernen. Nur funktioniert das eben nicht, wenn es mir niemand erklärt. Gleichzeitig ist mir weiterhin ein Rätsel wieso Ravka und die anderen Länder immer wieder in Kriege geraten. Schließlich braucht es die Erste Armee und auch die Zweite Armee um das Land zu schützen. Doch wofür und weshalb? Das bleibt alles weiter im Dunkeln.
    Nun, da Alina dem Dunklen erneut knapp entrinnen konnte, bahnt sich auch noch ein Bürgerkrieg in Ravka an, den niemand aufzuhalten vermag, doch die Kriege der einzelnen Länder sind aus diesem Grund doch nicht ausgesetzt.

    Alina muss sich also nun auf einen Bürgerkrieg einstellen, den sie, wohl oder übel, anführen wird. Ihre Macht ist mittlerweile so groß, dass sie die einzige zu sein scheint, die es wirklich mit dem „Dunklen“ aufnehmen kann. Und gerade das scheint ihr überhaupt nicht gut zu tun. Sie ist mir von Seite zu Seite immer mehr auf die Nerven gegangen. Ich kann es nicht an einzelnen Aktionen fest machen, doch die Gesamtheit ihres Verhaltens hat bei mir nur noch Augenrollen hervorgerufen. Ihre brüchige Beziehung zu Mal wird nun auch noch von ihr selbst torpediert und das aus Gründen, die ich überhaupt nicht greifen konnte. Ja, eine Verbindung mit dem Zarensohn könnte für den Bürgerkrieg und Ravka gut und wichtig sein. Ja, ich verstehe die Beweggründe für eine solche politische Entscheidung. Doch Alina ist eine so starke Grisha, muss sie sich wirklich dem Willen eines Zarensohnes beugen, nur um politisch eine starke Position zu vertreten, wenn sie das auch ohne eine Heirat schaffen könnte? Und überhaupt, kann es nicht mal eine Protagonistin geben, die ohne einen Mann genauso erfolgreich und stark ist, wie mit? Letztlich ist die unscheinbare, überhaupt nicht so hübsche, Alina die beliebteste Frau ganz Ravkas, denn alle männlichen Wesen scheinen sich nach ihr zu verzehren. Ihr merkt schon, ich bin damit wirklich nur schwer zurecht gekommen. Vor allem, weil Bardugo dann noch eine Person eingebunden hat, die nur dazu da war, um in zwei Szenen aufzutauchen und dann qualvoll zu sterben. Für mich ohne Sinn und Verstand, denn es hätte auch ohne diese Person wunderbar funktioniert.

    Gegen Ende des Buches wurde die Spannung dann doch noch aufgebaut und es kam erneut zu Kämpfen. Für mich kamen die Kämpfe jedoch viel zu spät und waren eindeutig zu kurz. Hier hätte man sehr viel mehr Zeit nutzen können, um intensivere Kampfszenen zu integrieren. Schließlich bereitet sich Alina fast das gesamte Buch auf genau eine solche Situation vor und doch sind die Szenen sehr kurz und das Buch dann auch zu ende.

    FAZIT

    Für mich war der zweite Teil der Grisha Trilogie ein Flop. Die Handlung plätscherte einfach nur so dahin, die Spannung konzentrierte sich ganz auf das Ende, welches in meinen Augen dann viel zu schnell abgehandelt wurde. Alina ist mir leider weiterhin sehr auf die Nerven gegangen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nie richtig warm mit ihr werde. Das Worldbuilding hat mir immer noch sehr gefehlt und ich kann mittlerweile sagen, dass diese Buchreihe dem Hype um sie nicht gerecht wird.

  5. Cover des Buches Lodernde Schwingen (ISBN: 9783426524466)
    Leigh Bardugo

    Lodernde Schwingen

     (421)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Das Buch lässt mein Herz höherschlagen und zerbrechen. Die Geschichte ist atemberaubend. Ich habe mich komplett in der Welt verloren. Ich will mehr.. so viel mehr. Aber Alina's Geschichte ist zu Ende. Aus und vorbei.


    Da gab es viele Momente, die mich laut aufschluchzen ließen uᥒd Tränen meinen Blick verschleierten. (Tränen kommen immer mal wieder vor.. aber lautes aufheulen? Nein, sehr selten. Wenn überhaupt gerade mal an einer Hand abzählbar.) Das Buch haut mich einfach um. Emotional sowie die Geschichte. Wow. Ich liebe es.

    Ich musste es zwischen durch immer mal wieder weglegen, weil mich meine Emotionen überrollt hatten. Ich musste Atem tanken. Meine Hände, die zitterten, beruhigen. Meine Tränen trocknen. Ich bin mehrmals gestorben. 

    Es ist so gut. Ich hätte niemals mit so etwas gerechnet, nicht so. Ich bin glücklich aber auch so verdammt leer. Als ich die letzten Zeilen gelesen hatte, rannten mir wieder Tränen über das Gesicht und ein wimmern brach über meine Lippen. Auch nachdem ich das Buch zugeklappt und weg gelegt hatte. Das hatte ich noch NIE. Es war eine etwas anderes Leseerlebnis. Und das ist wunderbar, bezaubernd und grausam in einem.


    Ich habe Malyen so unendlich in mein Herz geschlossen, er ist für mich so gewachsen und hat eine unglaubliche Wandlungen durchgemacht. Ich mochte ihn lange nicht so gerne, doch seit dem Anfang von Band 3 ist er mir unter die Haut gegangen. 

    Alina, wow. Sie macht eine Wandlung durch die mein Herz bricht aber auch zusammensetzt. Ich mag sie so, so sehr. Der erste Eindruck von ihr, dass ich sie teilweise nicht mag ist komplett verflogen. 

    Nikolai. Ich will ein Kind von dir! Das reicht wohl als Beschreibung von ihm. Er hat sich so rasend schnell in mein Herz gestohlen. Und er ist einfach.. hach.. großartig!

    Tamar und Tolya - ihr seid einfach nur wunderbar und habt mein Herz auch ein kleines bisschen gestohlen. 


    Das Buch legt auch unheimlich Wert darauf das man die Nebencharaktere lieben lernt und mehr über sie wissen möchte. Das finde ich absolut großartig. Das ist noch ein weiterer Punkt neben der Geschichte und der Hauptprotagonistin wieso diese Reihe einfach Gold wert ist. Lest sie, lasst euch in eine Welt entführen die euch den Atem raubt, die euer Herz schneller schlagen lässt, die euch zum weinen und verzweifeln bringt. Lest es. Probiert es. Ihr werdet es nicht bereuen.  


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