Bücher mit dem Tag "recht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "recht" gekennzeichnet haben.

509 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.928)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Obsidian von Jennifer L.Armentrout aus dem #carlsenverlag 

    ❤️‍🔥

    Junges unschuldiges Mädchen zieht mit einem allein erziehenden Elternteil um. Neue Schule. Neue Mitschüler. Attraktiver Junge erscheint und er ist anders. Ein Geheimnis muss gelüftet werden. Es besteht Gefahr. Mädchen wird beschützt. Gefühle werden versteckt … so eine Geschichte habe ich schon ziemlich oft gelesen…. Und findet sich auch in diesem Buch.

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    Diese Geschichte ist nicht unbekannt und erinnerte mich beim Lesen auch total oft an #twillight und/oder #ichbinnummer4 

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    Nicht schlecht aber auch nicht neu.

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    Wer dieses Art von Geschichten mag, sollte sich dieses Buch aber unbedingt einmal angucken.

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    Katy, die Protagonistin, ist ohne besondere Fähigkeiten ausgestattet und trotzdem nicht das Opfer oder das mega hilflose Mädchen in dieser Geschichte. Das finde ich gut.

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    Das Hin und Her zwischen ihr und dem attraktiven Jungen war zu erwarten und bei insgesamt 5 Bänden auch zu befürchten. Grundsätzlich völlig in Ordnung und von der Autorin auch nicht übergebührlich nervig ausgenutzt… aber mir war es dann doch zu wenig hin… also zueinander … in diesem Band. Dafür bin ich mittlerweile zu ungeduldig. Ich möchte im schlechtesten Fall nicht 5 Bände lesen um endlich mein Happy End zu erhalten.

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    Also kein schlechtes Buch. Gute Unterhaltung. Aber ich werde trotzdem die Reihe nicht weiterlesen.

    💔

  2. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.166)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Da ich gerne Thriller lese und schon viel von diesem Buch gehört hatte, musste ich es einfach kaufen. Schon das Cover gefiel mir gut, da es schlicht ist und zum Buch passte. Die Story ist gut geschrieben. Insgesamt sind die Handlungsstränge einfach so miteinander verstrickt, dass ich immer wieder fassungslos war und dringend weiterlesen musste. Die geschilderten Morde von Francis Ackermann junior waren gut beschrieben. Ackerman ist wirklich ein sehr gestörter Charakter. Allerdings erfährt man im Laufe der Story immer mehr von Ackerman's Hintergründen und man kann ihn dadurch besser verstehen. Die Jagd auf Ackerman findet durch Marcus in diesem ersten Band ihren Start und bleibt bis zum Ende hin spannend. Die Spannungskurve war bis auf wenige Ausschläge immer konstant. Dieses Buch hat mich sehr in den Bann gezogen, wie es schon lange kein Thriller mehr geschafft hat. Ethan Cross schreibt spannend, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.


  3. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: AlienaR

    „Sturz der Titanen“ begleitet Mitglieder aus fünf Familien in vier Ländern über die Dauer des Ersten Weltkriegs. Liebe und Hass, Politik und Krieg verbinden und entzweien sie und uns als Lesern werden Einblicke nicht nur in die damaligen Gesellschaften der jeweiligen Länder, sondern auch in relevante Ereignisse geliefert, die die Geschichte maßgeblich beeinflusst haben.

    Mit dem Vorhaben, das ganze 20. Jahrhundert in einer Trilogie zu behandeln, hat sich Ken Follett hohe Ziele gesteckt, die er aber im ersten Band absolut erfüllt. Die Charaktere sind nahbar, ihre Probleme verständlich, die geschichtlichen Ereignisse gut in die Story eingearbeitet, sodass man trotz des Wissens, wie es ausgehen wird, dennoch stark mitfiebern (und potenziell auf andere Ausgänge hoffen) kann. Positiv hervorzuheben finde ich, dass wir auf allen beteiligten Seiten sympathische und unsympathische Charaktere treffen und nicht in einem „die bösen Deutschen, die bösen Russen, die guten Engländer etc.“-Schema gefangen sind. Der Schreibstil ist wie immer angenehm und zieht den Leser direkt in die Geschichte hinein. Hoffentlich knüpfen die Folgebände an diesen an!

  4. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: BlackAngel0708

    Das Buch konnte mich nie fesseln,ich habe mich durch die Seiten gequält aus Neugier wegen des allgemeinen Hypes. Zäh,langatmig und mit nichtssagenden, zum Teil infantilen Dialogen der Protagonisten.Dazu dauernd Sexszenen die an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lassen.Softporno als Schmonzette verpackt.

  5. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (766)
    Aktuelle Rezension von: kleine_leseecke

    Kurzrezension: 

    Besonders gut gefiel mir das außergewöhnliche Setting der Geschichte. Man erfährt viel über das Leben und die Bräuche der Amisch. Spannung, Plot und Stil waren auf den Punkt. Trotz kleinerer Längen wurde man stets gut wieder abgeholt. Was nicht zuletzt an den wundervoll charakteristisch gezeichneten Personen lag. Lediglich das Ende konnte mich auf 10 Seiten lieblos abgehandelt nicht überzeugen.

  6. Cover des Buches Light & Darkness (ISBN: 9783551315946)
    Laura Kneidl

    Light & Darkness

     (903)
    Aktuelle Rezension von: thebookstale

    Aaaach Leute ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ganz große Liebe für dieses Buch. Ich hab mich sofort soo wohl gefühlt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. 😍

    In dieser Romantasy Geschichte gibt es Vampiren, Hexen, Dämonen und andere Wesen, doch diese dürfen sich ohne ihren zugewiesenen Deligierten nicht in der Öffentlichkeit bewegen. Bei Light versagt das Auswahlsystem und sie bekommt den Dämon Dante zugewiesen, der rebellischer nicht sein könnte. Sprich: er ist das komplette Gegenteil von Light, wie kann das nur gut gehen? 

    Ich mochte Light sehr gerne. Sie ist höflich, hilfsbereit, eine sehr harmoniebedürftige Person und nimmt ihren Job als Deligierte sehr ernst. Der Dämon Dante hingegen ist rebellisch und versucht so gut wie’s geht Light das Leben schwer zu machen. Lacher sind vorprogramiert und hin und wieder möchte man Dante ein wenig durchschütteln. Ein wenig viel. Okay sehr viel. Nichtsdestotrotz merkt man bald, dass hinter Dante mehr steckt, als der rebellische Dämon mit den bunt gefärbten Haaren. 

    Ich mochte den Schreibstil richtig gerne, obwohls in der Erzähler Sicht geschrieben wurde. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, humorvoll und spannend. Was mir auch mega gut gefallen sind die Kapitel Anfänge. Das Kapitel beginnt immer mit einer kurzen Regel der Delegierten, ich fand das mega spannend zu lesen. 😍 

    Fazit: 

    Eine wundervolle Romantasy Geschichte, mit einer tollen Lovestory, die sich eher langsam entwickelt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach auch perfekt für Einsteiger des Genres geeignet, weil die Fantasy Aspekte so angenehm zu lesen sind, sprich man wird nicht mit Informationen zugeschüttet. Ich hab das Buch echt genossen und kanns jedem nur ans Herz legen. ❤️ 5+/5 🌟

  7. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.780)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    dies war mein erstes Buch von der Autorin und mir hat es nicht sonderlich gefallen. Am Anfang, ich denke so die ersten 70 Seiten, dachte ich mir wow, richtig gut. Danach dachte ich…schreibt jetzt jemand anderer weiter? Diese ganze Gerichtsverhandlungen hat sich hingezogen wie Kaugummi. Furchtbar. Das Buch startet so gut und dann gehts mit Volldampf bergab. Das Ende ging dann wieder aber ist mehr so mit der Tür ins Haus gefallen, Ende.
    Für mich war das gar nichts. Die Idee Mega 👍 viel mehr aber auch nicht. 

  8. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (969)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Scout und ihr Bruder Jem wachsen in den dreißiger Jahren in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Alabama auf. Ihr verwitweter Vater Atticus erzieht die Kinder mit liebevollem Verständnis, so dass Scout ihr Leben zunächst als recht idyllisch empfindet. Als Atticus zum Pflichtverteidiger eines schwarzen Arbeiters berufen wird, zeigt sich Scout nach und nach immer mehr die rassistische Bigotterie ihres Umfelds , im Lauf des Prozesses lernt die Achtjährige viel über die Welt, in der sie lebt. 

    "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee ist ein Klassiker, dessen Zauber sich für mich erst nach und nach entfaltet hat. Nicht dass der Einstieg in die Geschichte direkt langweilig gewesen wäre, die Autorin ergeht sich allerdings zunächst in ziemlich intensiver Darstellung von Scouts kleiner Welt, das Städtchen, die Schule, die Nachbarn und alles was die Kinder beschäftigt, wird detailliert beschrieben. Was zwar den Vorteil bringt, dass der Leser ein sehr deutliches Bild vom Hintergrund der Geschichte erhält, mir jedoch zwischenzeitlich die Neugier auf den Fortgang der Handlung genommen hat. Später hat sich die Spannung dafür mit solcher Wucht ausgebreitet, dass ich das Buch an einem Abend zu Ende gelesen habe - zu Lasten meines Nachtschlafs.

    Scout, aus deren Sichtweise die Handlung erzählt wird, betrachtet die Welt mit unschuldigem, kindlichen Gemüt - wodurch mir beim Lesen die Missstände, wie der alltägliche Rassismus und die von Vorurteilen behaftete Engstirnigkeit, umso deutlicher vor Augen geführt wurden. Unaufdringlich vermittelt die Geschichte ihre Lebensweisheiten, immer wieder gab es Stellen im Buch, die mich während des Lesens zum Innehalten und Nachdenken gebracht haben - ein wenig klingt es in mir immer noch nach. Die enthaltene Thematik ist meiner Meinung nach heute noch genau so relevant sind, wie zum Erscheinungstermin vor über sechzig Jahren, weshalb ich dieses besondere Leseerlebnis unbedingt weiter empfehlen möchte.

    Fazit: Diesem Buch wohnt ein Zauber inne, der sich mir erst langsam erschlossen hat, für diese einzigartige Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.


  9. Cover des Buches The Hate U Give (ISBN: 9783570312988)
    Angie Thomas

    The Hate U Give

     (691)
    Aktuelle Rezension von: beritjohh

    Ein echt spannendes Buch, was sich mit wichtigen Themen wie Rassismus, Gleichheit, Liebe und Freundschaft beschäftigt. Da wir dieses Buch im Englischunterricht gelesen haben, haben wir die Ausgabe auf Englisch gelesen und trotzdem war es leicht zu verstehen und die Emotionen kamen auch sehr gut herüber.

    Insgesamt also eine gute Wahl, für auch en Unterricht, worüber man auch noch im Nachhinein gut drüber sprechen kann. Außerdem werden aktuell immer noch wichtige Dinge angesprochen und ausgeführt. Im Anschluss werden wir jetzt noch den Film gucken, ich freue mich!

  10. Cover des Buches Aschenputtel (ISBN: 9783442375806)
    Kristina Ohlsson

    Aschenputtel

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo Ihr Lieben, 

    die Idee an sich gefiel mir sehr gut. Die Umsetzung allerdings war nicht nach meinem persönlichem Geschmack. Kinder werden hier entführt und es wird ermittelt. Leider ist das ganze nicht so gelaufen, wie es mir gewünscht hätte, auch hat mir das Ende nicht gefallen.

    Bum das wars...war einfach nicht so meins. 

    Hat mich aber dennoch unterhalten und war jetzt auch nicht sooo schlimm :-)

  11. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (988)
    Aktuelle Rezension von: JanaBabsi

    Die Gerichtsmedizinerin Maura Isles wird nach Graystones Abbey gerufen. Das Kloster wurde überfallen und in der Kirche des Ordens der Schwestern unserer lieben Frau vom Himmlischen Licht wurden 2 Opfer gefunden.

    Bei dem einen Opfer handelt es sich um Schwester Camille, 20 Jahre alt und die erste Novizin in diesem Kloster seit 15 Jahren. Camille ist an ihren schweren Schädelverletzungen und Gehirnblutungen gestorben. Das zweite Opfer ist die 68jährige Schwester Ursula, die die gleichen schweren Kopfverletzungen erlitten hat, ihren Verletzungen jedoch noch nicht erlegen ist. Die Ärzte im St.-Francis-Hospital versuchen alles, um ihr Leben zu retten,.

    Bei der Obduktion von Camille finden sich eindeutige Hinweise darauf, dass die junge Frau vor sehr kurzer Zeit ein Baby bekommen hat. Im Kloster weiß jedoch niemand von einem Baby bzw. einer Schwangerschaft der Toten.

    Die nächste Leiche, zu der die Pathologin Maura Isles gerufen wird, findet sich in den verfallenen Räumen eines ehemaligen italienischen Restaurants. Es handelt sich um eine Frau, deren Füße und Hände fehlen und am restlichen Körper haben sich die Ratten die Bäuche vollgefressen, so dass eine Identifizierung der Toten zunächst unmöglich scheint. Aber auch diese Tote „erzählt“ einen Teil ihrer Geschichte unter den erfahrenen Händen von Maura Isles während der Obduktion. Bei dem Hautausschlag, unter dem die Frau zu Lebzeiten gelitten hat, handelt es sich um Lepra.

    Detective Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Maura Isles haben schon früher gemeinsam Ermittlungen durchgeführt und auch in diesen beiden Fällen arbeiten sie zusammen an der Aufklärung. Je mehr Fakten sie über die Toten zusammentragen, desto offensichtlicher wird, dass es zwischen Schwester Camille und der „Rattenfrau“ eine Verbindung gibt. Aber welche?

    Die beiden Hauptprotagonistinnen Jane Rizzoli und Maura Isles sind mir aus dem TV bekannt, die Krimi-Serie „Rizzoli & Isles“ lief ungefähr zwischen 2010 und 2016/2017 auf VOX und ich habe die Serie damals geschaut.

    Die beiden Ermittlerinen sind (zum aktuellen Zeitpunkt der Handlung) nicht befreundet, dazu kennen sie sich zu wenig, aber sie interagieren auf einer Basis miteinander, die auch das eine oder andere private Wort zulässt. Beide haben aktuell Probleme mit den Männern ihn ihrem Leben, was natürlich auch Auswirkungen auf ihren Beruf hat; und einer der beiden Männer hat mehr mit dem aktuellen Fall zu tun, als erwartet.

    Die privaten Probleme von Rizzoli & Isles sind vorhanden und werden thematisiert, überschatten aber nicht die Geschichte, was ich als sehr angenehm empfunden habe.

    Das Buch ist in 24 Kapitel eingeteilt, die von einem auktorialen Erzähler abwechselnd aus der Sicht von Jane und Maura erzählt werden. So ist man als Leser immer ganz nah an den Gedanken und Handlungen der Protagonisten dran. Die Autorin war früher selbst als Ärztin tätig, was man u. a. an den detaillierten Obduktions-Beschreibungen bemerken kann. Für zartbesaitete Menschen kann das eventuell zu detailliert sein. Ich kann so etwas gut lesen, kann es aber im TV nicht anschauen.

    Ich kann jetzt keinen Vergleich zu den Büchern davor oder danach ziehen, bei „Todsünde“ handelt es sich um den 3. Fall von „Rizzoli & Isles“, da ich keines der anderen Bücher gelesen habe, ich kann nur beurteilen, dass mir dieses Buch hier sehr gut gefallen hat und ich es in kürzester Zeit gelesen hab. Die Handlungsstränge der Ordensschwester Chamille und der „Rattenfrau“, die zu Anfang beide parallel laufen und keine offensichtliche Gemeinsamkeit haben, laufen zum Ende des Buches gekonnt ineinander über und verschmelzen zur Auflösung des Falls miteinander.

    Die Autorin hat einen flüssigen und angenehmen Stil, der von Andreas Jäger hervorragend ins Deutsche übernommen wurde. Es gibt Spannung und unvorhergesehene Wendungen, Hochs und Tiefs und zum Ende des Buches gibt es für alles eine Aufklärung: Wo ist das Baby? Wer ist der Vater des Babys? Wer ist die „Rattenfrau“? Welche Verbindung gibt es zwischen Schwester Chamille und der „Rattenfrau“ ? Und warum kam es so wie es kam?

    Vielen Dank für dieses kurzweilige Lesevergnügen!

  12. Cover des Buches Morpheus (ISBN: 9783499236914)
    Jilliane Hoffman

    Morpheus

     (1.321)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    C. J Larsson, eine erfolgreiche Staatsanwältin in Miami wird nochmals mit ihrem schrecklichsten Fall konfrontiert, dem des Serienmörders „Cupido“, der mehrere Frauen töte und zum Tode verurteilt wurde, als ein Polizist ermordet wird. Ihr Lebensgefährte Dominic Falconetti, Ermittler bei der Polizei ermittelt in dem neuen Mordfall zunächst im Drogenmilieu, als dann jedoch weitere Polizisten ermordet werden, die alle mit dem Cupido-Fall zu tun haben, gerät die neue Mordserie in Verbindung mit dem alten Fall des Serienmörders. C.J plagt ein dunkles Geheimnis in Form von manipulierten Beweisen, die zur Verurteilung führten und einen Revisionsgrund darstellten, an dem sie fast zerbricht, da sie vor vielen Jahren selbst Opfer von Cupido war und vergewaltigt wurde. Sie versucht die Manipulation zu vertuschen und gerät selbst ins Ziel des neuen Serienmörders. Dominic kommt den Zusammenhängen nur langsam auf die Spur und am, für ihn seltsamen Verhalten von C.J. droht die Beziehung zu zerbrechen. C.J. gerät schließlich in Lebensgefahr als der Mörder sie töten will und kann sich schließlich retten.

    Ein atemloser Thriller mit einer durchdacht konstruierten Handlung in einem typisch amerikanischen Schreibstil mit wenig literarischem Glanz in Sprache und Stil wird geschaffen. Mit kleinen Kapiteln von wenigen Seiten und immer einem Pageturner am Ende ist das Buch zwar spannend aber auch eine literarische Massenware ohne bleibende Relevanz. Die Handlung war für meinen Geschmack viel zu überfrachtet und eben literarische Massenware ohne bleibende Eindrücke.

     

  13. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

     „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

    Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

    Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

    Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

    Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

    Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

    Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

  14. Cover des Buches Tausendschön (ISBN: 9783442375813)
    Kristina Ohlsson

    Tausendschön

     (151)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Der Einstieg war eher langsam. Aber zum Glück hab ich durchgezogen, denn das Buch hat mich am Ende doch überrascht.

    Es sind so viele Fäden, die augenscheinlich zusammenhängen. Es geht um Flüchtlingsschmuggel, um eine Kirchengemeinde, Nazis und zerrüttete Familien.

    Aber all diese Dinge fließen so gleichmäßig an das Buch, gekonnt und nicht zu aufgesetzt.

    Das Buch ist aus verschiedenen Ansichten geschrieben, wobei einige Passagen natürlich wieder spannender gehalten werden als andere.

    Wie genau die Fäden zusammenhängen und wer hier wirklich wen täuscht, war am Ende wirklich sehr verblüffend. Diese ganze geplante Rache, diese ganze Wut, die in einer einzigen Person steckt, war sehr bedrückend.

  15. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Shenjaliest

    Ferdinand von Schirach berichtet in „Verbrechen“ über wahre Geschichten aus seinem Beruf als Strafverteidiger.
    Schirach beleuchtet die Motive der Täter hinter dem Verbrechen und regt zum Nachdenken über Schuld und Gerechtigkeit an. Er schreibt sachlich und verständlich, er bleibt objektiv und doch entwickelt man Mitgefühl für die Täter.
    Ganz besonders bewegte mich die Geschichte, in der eine Frau ihren Bruder aus Liebe tötete.

  16. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  17. Cover des Buches Argus (ISBN: 9783499269141)
    Jilliane Hoffman

    Argus

     (502)
    Aktuelle Rezension von: BuechermonsterBlog

    Rund sieben Jahre liegen zwischen „Argus“ und den kurz nacheinander erschienen Vorgängerbänden „Cupido“ und „Morpheus“ und auch im Buch selbst macht sich der zeitliche Abstand deutlich bemerkbar. So reiht sich auch dieser Roman zwar offiziell in die Reihe um Staatsanwältin C. J. Townsend ein, allerdings hat diese nach den Vorfällen um „Cupido“-Mörder William Bantling der Stadt Miami längst den Rücken gekehrt und weit entfernt unter neuer Identität ein neues Leben begonnen – und spielt im überwiegenden Teil dieses Buches eigentlich gar keine Rolle mehr.


    Stattdessen rückt einerseits ihr früherer Mitstreiter Detective Manny Alvarez in den Mittelpunkt, zudem wird Townsend nahezu eins zu eins durch die junge Staatsanwältin Daria DeBianchi ersetzt. Und hier beginnen auch schon die Probleme von „Argus“, denn nicht nur die weibliche Hauptfigur ist ein müder Aufguss ihrer Vorgängerin, auch die Geschichte selbst setzt zu goßen Teilen wieder auf die gleichen Zutaten wie die beiden Vorgänger. Wieder geht es um grausame Verbrechen an Frauen, wobei die neuerliche Mordserie streng genommen sogar nur ein Vorwand ist, um den berüchtigten William Bantling alias „Cupido“ wieder in die Handlung hineinzuziehen. Der im Hochsicherheitstrakt vor sich hin vegetierende Todeskandidat behauptet nämlich, einen geheimen Snuff-Club hochnehmen zu können, der angeblich für die brutalen Morde verantwortlich sei.


    Grundsätzlich ist auch „Argus“ zwar wieder ein durchaus spannender und kurzweiliger Thriller, allerdings wirkt dieser nach den beiden vorangegangenen Romanen sehr uninspiriert und kocht mehr oder weniger die gleiche Story nochmal neu auf – und das zum dritten Mal mit dem gleichen Antagonisten, dem zwar eine gewisse teuflische Aura nicht abzusprechen ist, der aber andererseits nun auch wirklich lange genug im Rampenlicht dieser Reihe gestanden hat. Dessen Verwicklung sorgt nämlich auch dafür, dass die Autorin zahlreiche Rückblenden einbaut und immer wieder die Ereignisse von „Cupido“ und „Morpheus“ zusammenfasst. Das ist angesichts des langen Zeitabschnitts zwischen den Veröffentlichungen des zweiten und dritten Buches zwar einerseits löblich und ermöglicht auch Neueinsteigern das problemlose Verständnis dieser Geschichte, lässt aber insgesamt noch weniger Raum für neue Ideen und Entwicklungen. 


    Im Schlussteil des Romans fährt Jilliane Hoffman zwar nochmal schwere Geschütze auf und sorgt für den gewohnten Nervenkitzel und einige unerwartete Wendungen, allerdings bleiben am Ende doch noch viele Fragen ungeklärt und lassen vermeintliche Logiklöcher vermuten, viel eher ist aber damit zu rechnen dass die Autorin den Fall gerne auch noch in den nächsten Band mit hinüberschleifen möchte. Ob das eine gute Idee ist oder die Reihe nach diesem schon mäßigen dritten Band dann endgültig ihren Zenit überschritten hat, wird der Abschlussroman „Nemesis“ dann zeigen.

  18. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.300)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Dieses Buch ist wirklich lesenswert, auch wenn die Handlung nicht direkt an "Die Säulen der Erde" anknüpft, sondern 200 Jahre später spielt. Durch die vielen verstreuten Hintergrundinformationen, die Follett in dieses Buch eingebaut hat, wie die Einblicke in das medizinische Wissen des Mittelalters oder Hintergrundwissen  der mittelalterlichen Architektur, ist es ihm gelungen eine längst vergangene Zeit zum Leben zu erwecken. Das elften Jahrhundert war erschreckend, aber auch gleichzeitig interessant.

    Es gab sehr ekelerregende, wütende und furchtbare Stellen, wie z.B eine  detaillierte Beschreibung der Hinrichtungsart des Häutens, die Denkweise mancher adeligen Männer gegenüber seinen weiblichen Mitmenschen oder der Ausbruch der Pest. Aber auch Schlachten und niederschmetternde Ungerechtigkeit kamen nicht zu kurz. Aber Langeweile gab es während des ganzen Buches nicht. Trotzdem hätte man das Buch etwas verkürzen können auf ca 600 Seiten.

  19. Cover des Buches Kindeswohl (ISBN: 9783257243772)
    Ian McEwan

    Kindeswohl

     (262)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Frage danach, zu welchem Zeitpunkt ein Kind schwerwiegende Entscheidungen treffen und für die Folgen Verantwortung übernehmen kann, ist das zentrale Thema des neuen Buches von Ian McEwan. Fiona Maye die Hauptperson der Geschichte, ist Richterin am High Court of Justice in London und mit vielen schwierigen Fällen des Familien- und Sorgerechts beschäftigt. Hinzu kommt ihre persönliche Ehekrise, die sie zu bewältigen hat, jedoch nicht die Zeit findet oder finden will, um sich mit ihren eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Die Dinge nehmen ihren Lauf und man verfolgt als Leser gespannt die beiden Handlungsstränge.

    Der Autor hat erneut ein brisantes Thema äusserst subtil aufgearbeitet. Es geht um religiöse Fragen, Bevormundung, Recht und Gerechtigkeit und vieles mehr. Gefallen haben mir neben der dramatischen Story, die klar dargelegten, gerichtlichen Auseinandersetzungen und die klugen Gedankengänge und Fakten, die zum Entscheid der Richterin führen.

    Ausserdem ist die Lektüre lehrreich oder kennt jemand von euch den Begriff der Gillick Competence?

  20. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.712)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    * Spoilerfreie Rezension! *

     ~ „Der Vorleser“ ist ein unterhaltsamer, tiefgründiger, interessanter Literaturklassiker, der zum Nachdenken anregt und mir trotz seiner langatmigen Passagen insgesamt gut gefallen hat. Wird das Buch als Schullektüre verwendet, sollte darauf geachtet werden, die ernsten Themen (NS-Vergangenheit, Schuld) altersgerecht aufzubereiten und auch die problematischen Aspekte der Geschichte (Altersunterschied in der Beziehung) nicht unter den Teppich zu kehren, sondern klar anzusprechen. Von mir gibt es jedenfalls eine Leseempfehlung! ~

     

    Inhalt

    Als Michael sich krankheitsbedingt übergeben muss, kommt ihm eine fremde Frau zu Hilfe. Von der Familie wird er zu ihr geschickt, um sich mit Blumen zu bedanken. Er ist 15 Jahre alt, sie ist 36 und wird seine erste Liebe / Affäre. Da sie selbst nicht lesen kann, liest er ihr jeden Tag aus Klassikern vor. Doch eines Tages verschwindet sie plötzlich. Jahre später sieht sie Michael sie unter unerwarteten Umständen wieder und erfährt, dass sie die ganze Zeit ein schreckliches Geheimnis hatte…

     

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Erzählweise: Ich-Erzähler, Präteritum
    Perspektive: männliche Perspektive
    Kapitellänge: sehr kurz

    Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt, gequält oder getötet.
    Triggerwarnung: NS-Zeit, Holocaust, Tod von Menschen, Beziehung zwischen einem Minderjährigen und einer Erwachsenen, toxische Beziehung, Gewalt
    Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): nicht bestanden!
     Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: ---

     

    Kurzrezension


    „Warum? Warum wird uns, was schön war, im Rückblick dadurch brüchig, dass es hässliche Wahrheiten verbarg?“ Seite 38

     

    „Der Vorleser“ gilt als literarischer Klassiker, den man gelesen haben muss, und als beliebte Schullektüre. Pflichtbewusst gekauft, verstaubte das Buch aber zuerst einmal 2 Jahre in meinem Regal, bis ich in den Sommerferien dieses Jahres endlich Lust darauf hatte. 

     

    Zuerst: Hat mir das Buch gefallen? Ja, durchaus! Aber ist es auch so großartig wie angepriesen? Da bin ich mir nicht so sicher. Auf meine hohen Erwartungen folgten zwar ein paar unterhaltsame, interessante und tiefgründige Lesestunden, aber leider auch Ernüchterung. Den ruhigen, unaufgeregten Schreibstil mochte ich, die philosophischen und moralischen Fragen, die immer wieder gestellt werden, haben mich zum Nachdenken angeregt, was mir ebenfalls gefallen hat. Aber Achtung: „Der Vorleser“ ist ein Literaturklassiker, der zwar viele (und vor allem: die richtigen) Fragen stellt, der aber keine klaren, einfachen Antworten liefert! 


    Die ernsten Themen (NS-Vergangenheit, Literatur, Schuld, Erwachsenwerden, erste Liebe, Analphabetismus) und ihre tiefgründige Ausarbeitung haben mich ebenso überzeugt wie die komplexen, glaubwürdigen Figuren (besonders Hanna ist sehr gut gelungen) und der sympathische, selbstkritische, nachdenkliche Protagonist. Teilweise ist diese Mischung aus Liebesgeschichte, Roman und Justizkrimi wirklich spannend geschrieben und es gibt einige unerwartete Wendungen. Aus feministischer Sicht fallen die starken, intelligenten, beruflich erfolgreichen Frauenfiguren positiv auf (besonders da der Roman 1995 erstmals erschienen ist), auch die Darstellung von Frauen als Täter·innen ist außergewöhnlich und bemerkenswert. Die Verfilmung, für die Kate Winslet sogar einen Oscar erhalten hat, werde ich mir auf jeden Fall noch anschauen! 


    Leider enthält das vielschichtige Buch aber auch sehr langatmige, zähe, handlungsarme Passagen, bei denen ich nur im Schneckentempo vorangekommen bin. Ich kann mir gut vorstellen, dass Schüler·innen hier die Geduld verlieren und das Buch abbrechen könnten. Außerdem könnten ihnen die teilweise recht expliziten sexuellen Beschreibungen unangenehm oder peinlich sein. 


    Doch wenn man sich die Frage stellt, ob dieses Buch als Schullektüre (für die Oberstufe, früher würde ich das Buch mit einer Klasse nicht lesen) geeignet ist, muss noch ein Punkt angesprochen werden: Hochproblematisch ist natürlich die toxische, teilweise sogar gewalttätige Beziehung / Affäre zwischen dem Minderjährigen Michael (15 Jahre alt) und der Erwachsenen Hanna (Mitte 30). Gesetzlich wäre so eine Beziehung zumindest in Österreich erlaubt, moralisch bleibt sie trotzdem mehr als fragwürdig, ist in meinen Augen sehr problematisch und grenzt für mich an sexuellen Missbrauch wegen der unterschiedlichen Lebenserfahrung und des Machtgefälles (das Hanna bewusst ausnutzt). Wenn das Buch in der Schule besprochen wird, sollte dieser Aspekt auf jeden Fall nicht ignoriert, sondern klar angesprochen und diskutiert werden. 

     

    Mein Fazit

    „Der Vorleser“ ist ein unterhaltsamer, tiefgründiger, interessanter Literaturklassiker, der zum Nachdenken anregt und mir trotz seiner langatmigen Passagen insgesamt gut gefallen hat. Wird das Buch als Schullektüre verwendet, sollte darauf geachtet werden, die ernsten Themen (NS-Vergangenheit, Schuld) altersgerecht aufzubereiten und auch die problematischen Aspekte der Geschichte (Altersunterschied in der Beziehung) nicht unter den Teppich zu kehren, sondern klar anzusprechen. Von mir gibt es jedenfalls eine Leseempfehlung!

     

    Bewertung

    Idee: 4 Sterne
    Inhalt, Themen, Botschaft: 4 Sterne
    Tiefe: 5 Sterne ♥
    Umsetzung: 3,5 Sterne
    Worldbuilding: 4 Sterne
    Einstieg: 4 Sterne
    Ende: 4 Sterne
    Schreibstil: 4 Sterne
    Protagonist: 4 Sterne
    Figuren: 5 Sterne ♥
    Spannung: 3 Sterne
    Tempo: 3 Sterne
    Wendungen: 4 Sterne
    Atmosphäre: 3 Sterne
    Emotionale Involviertheit: 4 Sterne
    Feministischer Blickwinkel: 4 Sterne
    Einzigartigkeit: 5 Sterne ♥


    Insgesamt:

    ❀❀❀,5 Sterne

    Dieses Buch bekommt von mir 3,5 Sterne! 

  21. Cover des Buches Gefangene des Blutes (ISBN: 9783802581311)
    Lara Adrian

    Gefangene des Blutes

     (995)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das zweite Buch der Midnight-Breed Serie handelt von Dante & Tess. Dieses Buch hat mir besser gefallen als der erste Teil, weil mir Tess gleich sympathisch war und Dante den musste man einfach mögen.  Der Kampf gegen die Rouges geht auch in diesem Teil weiter und es gibt ein wiedersehen mit den Personen aus dem ersten Teil. Das Buch ist klasse geschrieben und auch gut zu lesen,

    Fazit:

    Dieser Roman ist einfach atemberaubend schön. Lesenswert!!!

  22. Cover des Buches Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1) (ISBN: 9783551315830)
    Kristin Cashore

    Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)

     (2.668)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Auf einer geheimen Mission trifft die Beschenkte Katsa auf den mysteriösen Prinzen Bo, der auch mit einer Gabe beschenkt ist. Auch wenn sie von allen in den sieben Königreichen aufgrund ihrer Gabe des Tötens gefürchtet wird, scheint er keinerlei Angst vor ihr zu haben. Als sie auf ein fürchterliches Geheimnis eines Königs stossen, gehen sie gemeinsam auf eine Reise, die sie nicht nur zu Verbündeten macht.

    Dieses Buch ist der Auftakt einer Quadrologie aus der Welt der sieben Königreiche. Die Protagonistin Katsa gefiel mir sehr gut. Ihr Überlebenswille und Kraft kommt in der Geschichte gut rüber. Leider konnte mich die integrierte Liebesgeschichte nicht vollumfänglich überzeugen, da sie mir etwas überstürzt vorkam. Aber das macht das ganze fantasiereiche Setting und Charaktere wieder wett und man begibt sich gedanklich mit Katsa auf eine weite Reise durch die Königreiche.

    Mein Fazit: Ein toller Auftakt einer fantasiereichen Reise einer starken Protagonistin. Ich freue mich auf Band 2. 4 Sterne.

  23. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (521)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    📖

    “𝘝𝘦𝘳𝘵𝘦𝘪𝘥𝘪𝘨𝘶𝘯𝘨 𝘪𝘴𝘵 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧, 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧 𝘶𝘮 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘴 𝘉𝘦𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥𝘪𝘨𝘵𝘦𝘯.“ [...] 

    𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘨𝘦𝘳𝘢𝘥𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘻𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘴 𝘌𝘹𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘸𝘢𝘳 𝘷𝘰𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘱𝘢𝘢𝘳 𝘞𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳 𝘈𝘯𝘸𝘢𝘭𝘵𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘻𝘶𝘨𝘦𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯. 𝘐𝘤𝘩 𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘵𝘦 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘢𝘵𝘻. 𝘐𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦, 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘶̈𝘴𝘴𝘵𝘦, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘵. [...]

    𝘞𝘪𝘳 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘜𝘯𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘰𝘳𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘢𝘴 𝘬𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘙𝘰𝘭𝘭𝘦 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘭𝘵𝘦. 𝘞𝘪𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘮 𝘡𝘶𝘨. [...] 𝘶𝘯𝘥 𝘢𝘭𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘵𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯, 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦 𝘯𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦𝘯.


    Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt - bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. 

    Fünfzehn meisterhaft erzählte Geschichten. Ferdinand von Schirach stellt leise, aber sehr bestimmt die Frage nach der Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse. 


    💭

    Ich lese so gern von Schirach. So war auch Schuld wieder ein Lesevergnügen. 

    Er nimmt uns in der ersten Geschichte mit zu seinen Anfängen als Anwalt und wie er diesen Fall erlebte. 

    Durch den prägnanten Stil erlebt man jede Geschichte in ihrer individuellen Vollständigkeit und Tragik; stellt man sich die Frage der Schuld und kommt durchaus ins Hadern mit seinen eigenen Schlüssen. 

    Aber auch lachen musste ich bei der letzten Geschichte - mein Liebling in dieser Sammlung und ein gelungener Abschluss. 

    Leseempfehlung, nicht nur für Schirach-Fans. 


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  24. Cover des Buches Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6) (ISBN: 9783548613512)
    Tania Carver

    Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6)

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Ein Wahnsinniger, der im Verständnis seines Gerechtigkeitsempfindens Menschen bestialisch tötet oder verstümmelt und mit der Auswahl seiner Opfer sogar Phils Team in eine moralische Grauzone stößt. Ein Pärchen verbunden und gleichermaßen getrennt durch ein altes Verbrechen. Und eine manipulative Narzisstin, die Marinas Angst heraufbeschwört. Alles zusammen ergibt einen spannenden und intelligent vernetzten Krimi/ Thriller.

    Bisher der gesellschaftskritischste Teil dieser Reihe. Da er sich der Thematik von Schuld und Unschuld annimmt, wie das Rechtssystem und die Menschen darauf reagieren. Dazu die Schere zwischen arm und reich, die Schicksale vorherzubestimmen scheint.

    Mich hat dieses Buch mitgerissen und empfehle es gerne weiter, trotz des offenen Endes.
    Wie bei den meisten Carvern geht es nicht um das Rätselraten, denn dafür wird zu viel zu früh verraten. Die Spannung zieht die Geschichte aus der Frage, ob die Pläne gelingen, ob der nächste Schritt dem Täter nahe kommt und wie sich alles ineinander verquickt.
    Aber als Leserin, die ohnehin das Ende nachschlägt, ist das für mich genau der richtige Stil.

     

    Noch ein paar Dinge zum Buch:

    Story:

    Diese Geschichte wird in drei Hauptplots und mehreren kleineren Nebenplots erzählt, zum ersten Mal gibt es auch einen Cliffhanger.
    Als erstes wären da Phils Fall um den Mörder, der die Gerechtigkeit in die eigenen Hände nimmt. Dazu kommen Marina, die mit einer Frau zu tun hat, die sich als Fiona Welch ausgibt und dann ein Pärchen in fast Shakespeare’scher Tradition.

    Am Ende laufen alle Plots ineinander, wobei die Zusammenhänge nicht vollends aufgeklärt werden. Der Wahnsinnige macht zwar Andeutungen, aber diese werden nicht weiter aufgegriffen.

    Diesmal werden kaum Beziehungsprobleme behandelt, auch mal sehr angenehm in dieser Reihe.

     

    Schreibstil/ Struktur:

    Die Geschichte lässt sich wieder flüssig und zügig lesen. Erzählt wird aus der personalisierten Erzählersicht. Die Perspektiven wechseln sehr schnell, zwischen den verschiedenen Ermittlern, Marina, den Tätern und den Opfern.

    Die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Die Kunst des gemeinen und fiesen Cliffhangers wird hier virtuos eingesetzt, so dass man die Zeit schnell mal vergisst.

    Das Gefühlsleben der Figuren wird detailliert beschrieben. Die vielen Gleichnisse und Metaphern mit denen die Angst und Unsicherheit dargestellt wird, ist sehr kreativ und tatsächlich innerhalb eines Buches abwechslungsreich (nicht zwischen zwei Büchern).

     

    Charaktere:

    Mein Lieblingsprotagonist DI Phil Brennan befindet sich in Höchstform. Endlich mal glücklich mit seiner Frau werden keine Beziehungsprobleme gewälzt. Er konzentriert sich auf den Fall, nimmt seine Führungsrolle des neuen Teams immer besser an und zeigt seine Führungsstärke und Cleverness und zweifelnde Menschlichkeit. Sehr sympathisch.

    Marina Esposito handelt in diesem Buch tatsächlich mal als Psychologin und zeigt Kompetenz. Sie handelt umsichtig und rücksichtsvoll und sehr menschlich. Hier hat sie mir sehr gut gefallen… zur Abwechslung.

    Cotter, Phils offen lesbisch lebende Vorgesetzte, dazu Nadish, Sperring und Imani bekommen geschärfte Profile. Auch die Geschichte von Anni und Mickey wird weitererzählt. Die Autoren scheuen sich nicht liebgewonnene Protagonisten leiden zu lassen oder gar zu töten.

     

    Noch ein wenig Kritik:

    Ich würde mich freuen, wenn die Überführung von Gefangenen realistischer dargestellt werden würde, dann hätte mich der Befreiungsversuch der Irren mehr gereizt.

     

    Fazit:

    Ein spannender Krimi/ Thriller, der mich größtenteils überzeugen konnte. Ich gebe 4,5 Sterne, die ich nach oben aufrunde.

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