Bücher mit dem Tag "rechtschreibung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rechtschreibung" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein (ISBN: 9783570163405)
    Anja Janotta

    Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    Anja Janotta hat ihre Mut-mach-Geschichte um Mira, das Mädchen mit der Lese-Rechtschreib-und Namen-Merk-Schwäche, die im ersten Band aus ihrer Achillesferse einfach die „Linkslesestärke“ machte, nun mit „Linkslesemut“ fortgesetzt. Aus diesen Wortkreationen wurden auch gleichzeitig die Buchtitel geschaffen. Wir als Mutter-Tochter-Gespann waren schon ganz neugierig, wie es denn weitergehen würde mit Mira und ihren Freunden. Mit großer Vorfreude erwarteten wir Band 2, den „Linkslesemut“! Ehrlich gesagt gingen wir davon aus, dass Mira inzwischen ein ganzes Stück älter wäre. Das war aber sicher eine persönliche Fehleinschätzung, da meine Tochter selber inzwischen auf der weiterführenden Schule ist und Mira noch in der Grundschule. Außerdem führte uns der Subtitel „… oder Die Sache mit dem Versiebtlein“ ein wenig in die Irre, da wir das Thema „verliebt sein“ eher in einem etwas „fortgeschritteneren“ Alter von über 10 Jahren verortet hätten. Da zeigt sich aber offensichtlich der hohe Identifikationsgrad mit der Protagonistin Mira!

    Im zweiten Band dürfen wir Mira Kurz bei weiteren Schulerfahrungen und –abenteuern begleiten. Mittlerweile konnte die leidgeprüfte Mira, die im ersten Band von ihren Klassenkameraden gemobbt wurde, ihre Position in der Klasse sowie gute Freunde finden. Doch nach wie vor begleitet sie ihre Lese-Rechtschreib-Schwäche, Außerdem scheinen ihre besten Freunde Svenja und Felix, die wir bereits aus Band 1 kennen, ein wenig liebesverwirrt zu sein. Zu allem Überfluss soll Mira auch noch an der Schülerzeitung mitwirken.

    Es ist schön, die Entwicklung Miras mitverfolgen zu dürfen, die sich inzwischen auch die Namen ihrer Mitschüler besser merken kann. Doch bei einigen hält sie an den selbstkreierten „Eselsbrücken-Namen“ fest. So wie bei Maurice. Der bleibt bei ihr weiter der „Maulaufreißer“! Und mit Selbigem muss sie sich im Schülerzeitungsteam auseinandersetzen. Aber nicht nur mit ihm … Schließlich sollte sie ja auch einen Beitrag leisten. Und den zu finden – mit ihrer LRS -, ist gar nicht so einfach. Da kommt ihr die Idee mit dem Kummerkasten. Als „Dr. Ku“ möchte sie sich im Rahmen der Schülerzeitung den Sorgen ihrer Mitschüler annehmen. Doch davon ist die „Reck-tor-in“ gar nicht begeistert und sprüht nur so vor Kreativität im Aufstellen neuer Regeln. Mira bekommt mal wieder Ärger … Dabei meint sie es doch nur gut ... Ausgerechnet der „Maulaufreißer“ springt Mira zur Seite. Ob das aber immer so vorteilhaft ist???
    Die Protagonistin Mira hat einen hohen Identifikationsgrad für Kinder, die eine schulische Schwäche haben, obwohl sie eigentlich mit beiden Beinen mitten im Leben stehen. Mit ihrem „Anecken“ zeigt sie auf, dass nicht immer alles rund läuft im Leben, dass es schwierige Situationen gibt, denen man sich stellen muss. Die Themen im Buch sind aktuell und wie direkt aus dem Leben der Kinder gegriffen. In diesem Buch muss sich Mira vor allem mit strengen, teilweise nicht nachvollziehbaren Regeln auseinandersetzen – wie im echten Leben eben! Manchmal kann man die Rahmenbedingungen nicht ändern, sondern muss lernen, mit ihnen umzugehen. Und manchmal ändern sich Rahmenbedingungen plötzlich. Neue Regeln werden scheinbar willkürlich aufgestellt. Außerdem können Menschen auch ganz anders sein, als anfänglich gedacht. Oder Freunde befinden sich gerade in einer ganz anderen Phase als man selber. Mira geht diese Herausforderungen zwar mit Magengrummeln, aber tapfer an und macht Kindern Mut, sich schwierigen Situationen zu stellen. Mira ist eben ein ganz besonderes mit Mädchen mit ihrem „Linkslesemut“.
    Die Schulrektorin ist der fürchterliche Konterpart in diesem Buch. Wir wurden von ihr dermaßen emotional in Erregung versetzt, dass wir ihr am liebsten „die Meinung gegeigt hätten“ ;o)
    Miras Eltern hingegen sind schwer besorgt und werden arg gefordert. Sie treffen vielleicht nicht immer die perfekten Entscheidungen, fangen Mira aber letztendlich mit ihrer Liebe und Fürsorge auf.
    Die Charakter sind so lebensecht gezeichnet, dass man sich mitten in die Geschichte involviert fühlt.

    Die eingestreuten Wortspiele, Wortverdreher und absichtlichen Verschreiber geben der Geschichte die besondere Note. Allerdings empfehle ich genau aus diesem Grunde bei Kindern mit LRS das gemeinsame Lesen!

    Fazit:
    Anja Janotta ist auch mit der Fortsetzung der Geschichte um die LRS geplagte Mira ein tolles Buch gelungen, das Mut macht, zum Lachen bringt und einen emotional berührt. Eine absolute Leseempfehlung – vor allem für Kinder mit einem LRS Handicap oder Menschen, die mit solchen Kindern Berührung haben!
  2. Cover des Buches Glückskekse (ISBN: 9783868006438)
    Anne Hertz

    Glückskekse

     (653)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist eher schlicht und etwas schmucklos, aber es passt zu den anderen Büchern von Anne Hertz, weil die Cover werden immer so gestaltet. 

    Die Geschichte liest sich im Plot wirklich gut, nach einen süssen kleine Kennenlerngeschichte per SMS, etwas älter zwar, aber das kann ja auch einen gewissen Charme haben, aber der kam hier leider nicht so ganz durch. Jana wird von ihrem Freund verlassen und schickt eine SMS durch die Welt, trifft dabei wie zufällig auf Ihn, damit beginnt eine etwas sehr chaotische Geschichte. 

    Der Perspektivenwechsel ist an sich eine gute Idee, so lernt man Sie und Ihn gut kennen, weil man taucht in zwei verschiedenen Welten ab, die sich doch in einigen Momenten sehr gleichen. 

    Das Autorenduo Anne Hertz versteht es, den Leser mit in die Geschichte zu ziehen, aber leider fehlt einfach etwas die Liebe in der Geschichte, alles ist etwas zu sehr auf das Kennenlernen via SMS ausgerichtet, es geht viel um das Finden von sich selber, was auch nichts schlechtes ist, aber irgendwie ist es für einen Liebesroman zu wenig Liebe und zu wenig Gefühl. Auch zieht es sich an einigen Stellen etwas, was sehr schade ist, weil das macht das Lesen anstrengend. 

  3. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4 (ISBN: 9783462041644)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Neues aus dem Tiergarten der deutschen Sprache
    Uhu - Tier und Kleber in einem! Aber wie sieht das Ganze im Plural aus? Uhus oder vielleicht doch eher Uhue? Und was ist dann mit dem Kuckuck, sprechen wir da von Kuckucks oder Kuckucken? Sprachpflege oder Tierpflege - auch für Bastian Sick häufig genug eine Herausforderung.´
     Abermals taucht Bastian Sick in die tiefen Wasser - oder Wässer? - der abenteuerlichen deutschen Sprache ein und begibt sich auf die Jagd nach Zwiebelfischen. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise in die Welt der Stilblüten und Paradoxe, der grandiosen etymologischen Verballhornungen und regionalen Besonderheiten. Warum heißt der Maulwurf eigentlich Maulwurf? Wachsen Schattenmorellen im Schatten? Ist der Hirsch das männliche Pendant zum Reh und was hat das alles mit Bambi zu tun? Spätestens wenn man von ›eingefleischten Vegetariern‹ spricht, dann sind Flora und Fauna ein undurchdringlicher Dschungel. Auf humorvolle Weise beweist Bastian Sick zum nunmehr vierten Male, dass man eben nie auslernt!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt lediglich ein Klemmbrett, auf dem der Titel prangert. Eyecatcher sehen anders aus, wer aber die Reihe rund um die Rechtschreibferkeleien und deren Aufklärung durch Sick mag, der wird hier auch beherzt zugreifen.

     

    Eigener Eindruck:

    Der deutsche Rechtschreibdschungel ist groß und tückisch. Immer wieder ertappt man sich selbst dabei, wie man Fehler macht. Sei es bei Satzzeichen, Redewendungen, Zeitformen. Irgendwelche Fehler haben sich bei dem Einen oder Anderen durchaus eingeschlichen und die wird man auch nicht mehr so schnell los. Abhilfe schafft das nun schon vierte Buch der Reihe „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ aus der Feder von Bastian Sick. Wer die Bücher bereits kennt, der weiß, dass die Art und Weise des Autors für seine Kolumne in der Zeitung durchaus passend ist, jedoch auf die Masse eines ganzen Buches doch erdrückend wirkt und dem Leser die Nachricht übermittelt, dass man einfach doof ist, nur eben der Autor selbst nicht, der sich mit seiner lustigmachenden Art irgendwie rein menschlich ins Aus katapultiert. Vielleicht ist das nicht so gemeint, kommt aber voll und ganz so rüber und zieht sich leider wie ein roter Faden durch seine vier Bücher. Trotzdem ist das was Bastian Sick aber präsentiert gut recherchiert und durchaus einleuchtend und die eine oder andere Graupe, die man vielleicht selbst innehat, kann hier behoben werden, wenn man sich tapfer durch das Büchlein arbeitet. Ich empfehle das Buch häppchenweise zu genießen, denn man bekommt hier so viel Input, dass man kaum alles auf einmal begreifen kann. Das Buch ist vom Thema her aber auch recht trocken, sodass es durchaus nicht für Jedermann ist.

     

    Fazit:

    Das Buch erklärt anschaulich die Tücken der deutschen Rechtschreibung, jedoch sollte man damit klarkommen, dass die Art des Autors arg von oben herab ist. Nobody is perfect… nur Herr Sick, der ist es scheinbar.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462041644

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 224 Seiten

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 24.09.2009

     

  4. Cover des Buches Langenscheidt Frau-Deutsch/Deutsch-Frau (ISBN: 9783468731228)
    Mario Barth

    Langenscheidt Frau-Deutsch/Deutsch-Frau

     (106)
    Aktuelle Rezension von: nasa
    Ein nettes Buch für zwischendurch. Der Humor und Sarkasmus kommen hier nicht zu kurz.

    In der gewohnten Mario Barth Sprache ist dieses Buch geschrieben. Es lässt sich leicht und schnell lesen. Zudem ist es sehr gut gegliedert. Es gibt ein Vorwort und 14 Kapitel die die verschiedenen Eigenarten der Frau vor Augen führen. Aber auch der Mann bekommt sein fett weg. Auch wenn so manches überspitzt dargestellt wird gibt es doch ein Fünkchen Wahrheit in so manch einer Situation. Und das muss Frau leider zugeben.

    Es ist ein sehr witziges Buch was Frauen sagen, Männer aber verstehen.
  5. Cover des Buches Der Sprachabschneider (ISBN: 9783499206856)
    Hans Joachim Schädlich

    Der Sprachabschneider

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Paul hat Phantasie. Er möchte träumen, muss aber morgens aufstehen, zur Schule gehen, Schularbeiten machen. Dann geschieht etwas. Ein Mann sagt: «Ich übernehme eine Woche deine Hausaufgaben.» Dafür soll Paul ihm ein bisschen von seiner Sprache abgeben. Das ist der Beginn eines großen Abenteuers. Paul merkt zu spät, worauf er sich eingelassen hat.

     

     

    Cover:

    Das Cover fand ich recht interessant. Wir sehen hier Paul, wie er neben einem Mann steht, der eine Schere in der Hand hat und noch einen Regenschirm in der anderen Hand trägt. Das macht natürlich neugierig, was es damit auf sich hat. Außerdem finde ich es vor allem für junge Leser recht ansprechend, da die Figuren als Comic gezeichnet sind. Es ist eine schöne Assoziation für das Abschneiden der Wörter.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Paul hat viele Ideen und Träume, kann diese jedoch kaum ausleben, weil er immer wieder Schulaufgaben machen soll. Wozu eigentlich? Schulaufgaben sind so doof! Da kommt ihm der unbekannte Mann sehr gelegen, der ihm anbietet eine Woche seine Schulaufgaben zu machen, wenn er ihm im Gegenzug ein paar Wörter abgibt. Wörter braucht man ja nicht so viele, findet Paul und geht den Deal ein. Doch schon bald muss er feststellen, dass er nicht mehr richtig reden und auch nicht mehr richtig schreiben kann. Was hat Paul nur getan?

     

     Die Geschichte von Paul liest sich recht einfach durch ihr einfaches Sprachbild und die doch recht großen Buchstaben. Man sieht gleich, dass sich das Buch vor allem an junge Leser richtet und auch für den Schulgebrauch geeignet ist. Jedoch muss ich gestehen, dass die Geschichte recht schwer zu verstehen ist, wenn man zum Ende des Buches hinkommt. Hier fehlen die Worte die Paul verkauft hat und es ist selbst für einen Erwachsenen nicht einfach das Buch zu verfolgen. Dass hier vor allem junge Leser recht schnell aufgeben, kann ich mir also gut vorstellen. Dabei ist die Nachricht, die das Buch vermittelt simpel und auch wichtig. Lernen beziehungsweise Wissen ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden, denn es begleitet einen überall hin und hilft im Alltag (hier speziell die Sprache). Wenn du nicht mehr richtig reden kannst, dann weiß niemand, was du sagen möchtest. Das lässt sich auch auf andere Dinge projizieren. So gesehen ist es also dich ganz raffiniert gemacht. Aber leider für junge Leser echt doof umgesetzt, wenn man das mal so salopp sagen darf.

     

     

    Fazit:

    Das Buch ist etwas verwirrend und ich bin mir ziemlich sicher, dass vor allem junge Leser, die das Buch in der Schule lesen müssen, einfach nur hassen werden. Es ist recht schwer zu interpretieren, wenn man noch so jung ist, finde ich. Das Büchlein würde ich deshalb auch nicht unbedingt weiterempfehlen. Nur dann, wenn man sich etwas mit der Geschichte auseinander setzen will.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783499206856

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 64 Seiten

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 03.05.1993

     

     

     

  6. Cover des Buches Kleine Scheißhausgeschichten (ISBN: 9783941404649)
    Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten

     (24)
    Aktuelle Rezension von: RolandB

    Geschichten die nur eine DIN A4 Seite lang sind? Können die überhaupt funktionieren? Kommt da beim Lesen überhaupt etwas rüber? Ja, ich war wirklich sehr kritisch und habe mich nur wegen der guten Erfahrungen mit "Buchland" zu diesem Buch überreden lassen. Und ja, ich habe mich an die Vorgabe des Autors gehalten und pro "Sitzung" nur eine Geschichte gelesen. Und siehe da, durch dieses Buch habe ich gelernt, dass man mit nur wenigen Worten eine ganze Geschichte erzählen kann. Dieses Buch hat dafür gesorgt, dass der Gang zur Toilette zu einem unterhaltsamen Erlebnis wurde. Nur leider kam es dann, wie es halt kommen musste. Das Buch war plötzlich und natürlich völlig unerwartet zu Ende!

    Was soll ich denn nur jetzt auf dem stillen Örtchen lesen?

  7. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

     (1.859)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

     Zum Inhalt:


    Die erfolgreiche Spiegel-Online-Kolumne Zwiebelfisch - als Buch über eine Million verkaufte Exemplare! Die oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sehr spektakulär und würde mich jetzt so auch nicht unbedingt ansprechen. Wir sehen hier eine Art Ortsschild, auf dem der Titel des Buches prangert und noch ein bisschen Landschaftsgrün und das war es dann auch schon. Ehrlich gesagt, so gar nicht mein Fall. Aber gut, bei dem Inhalt ist es auch recht schwer ein passendes Cover zu finden.

     

    Eigener Eindruck:

    Deutsche Sprache, schwere Sprache. Nicht nur „Nichtdeutsche“, welche die deutsche Sprache lernen wollen, haben mit der Grammatik zu kämpfen, auch der Deutsche selbst neigt immer wieder dazu in den tiefen des Grammatikdschungel den einen oder anderen Fehler zu machen. Da gibt es banale Themen wie die Mehrzahl vom Kaktus – nein, das ist nicht die „Kacktusse“ – aber es gibt auch schwere Themen wie richtiges Ausschreiben von Worten, das Einfügen von diversen Satzzeichen und, und, und. Damit hat sich der Autor dieses Büchleins in regelmäßigen Kolumnen im „Spiegel-Online-Magazin“ ausgelebt und somit dem Leser auch vor Augen geführt, wie doof man eigentlich ist. Denn sind wir mal ehrlich, es gibt wohl kaum jemanden, der die deutsche Sprache zu hundert Prozent fehlerfrei beherrscht. Somit hat das Buch also einen sehr lehrhaften Charakter und sollte eigentlich stark in den Himmel gehoben werden. Aber das kann ich nicht. Als kurze Kolumne in einer Zeitschrift mag das alles noch recht verdaulich und witzig gewesen sein, aber wenn man das alles auf einem Haufen in einem Buch präsentiert bekommt, dann fällt vor allem eins auf. Sehr viel trockene Theorie – zwar sehr gut recherchiert – aber so bösartig verpackt, dass man eigentlich im Strahl kotzen möchte. Die hochnäsige und herabblickende Art des Autors ist irgendwann einfach nicht mehr lustig. Sie nervt einfach nur und vermittelt mir als Leser das Bild, dass eben alle Menschen doof sind, nur eben der gottgleiche Autor nicht. Schade eigentlich. Durch den ganzen trockenen Stoff und die heranlassende Art, war ich öfter gewillt, das Buch einfach in die Ecke zu pfeffern. Wirklich schade drum, weil es ein so wichtiges Thema ist.

     

    Fazit:

    Kann man mal gelesen haben, aber man sollte von vornherein wissen, dass diese Thematik hier sehr trocken und langweilig ist und auch der Humor des Autors teilweise sehr fragwürdig ist.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    • Herausgeber : KiWi-Taschenbuch; 29. Edition (19. August 2004) 
    • Sprache : Deutsch 
    • Taschenbuch : 240 Seiten 
    • ISBN-10 : 3462034480 
    • ISBN-13 : 978-3462034486 
    • Abmessungen : 12.5 x 1.38 x 19 cm 

     

  8. Cover des Buches Wie gut ist Ihr Deutsch? (ISBN: 9783462043655)
    Bastian Sick

    Wie gut ist Ihr Deutsch?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles
    Inhalt: Das Buch teilt sich in drei Abschnitte. Im ersten dieser Abschnitte ist der Test abgebildet, in dem Fragen zur Rechtschreibung, zur Zeichensetzung, zur neuen deutschen Rechtschreibung, zu Fremdwörtern, der Mehrzahlbildung und noch fünf weiteren Themengebieten im Bereich des Schreibens gestellt werden. Zu jedem der zehn getesteten Bereiche werden einem zwanzig Fragen gestellt, die beantwortet werden müssen. Der zweite Abschnitt enthält die Lösungen zu allen Aufgaben und neben diesen auch noch ausführliche Erklärungen warum die Dinge sind, wie sie sind oder auch warum andere Antworten falsch sind. Zu guter letzt gibt es die Auswertung des Tests bei der man Noten wie in der Schule und eine Erläuterung zu seinen Fähigkeiten erhält. Meinung: Die einzelnen Fragen zu den Themenbereichen schwanken eindeutig zwischen realtiv einfachen Fragen und so gut wie unlösbaren Fragen. Teilweise liegt das daran, dass die Frage an sich wirklich schwer ist, in anderen Fälle wirklich daran, dass es manchmal Dinge sind, die gefragt werden, bei denen man nie drüber nachgedacht hat oder von denen man in seinem Leben noch nichts gehört hat. Was mir auf jeden Fall gefallen hat, war, dass diese Fragen alle so unterschiedlich waren von ihrem Schwierigkeitsgrad und einem einiges abverlangt haben, man sich aber auch freuen konnte, wenn man mal einer richitg hatte. Ich selbst hatte ehrlich meine größten Probleme bei den Sprichwörtern und den aus dem Englischen übernommenen Wörtern, denn bei ersteren kannte ich vieler der verwendeten Sprichwörter gar nicht, was dann natürlich nicht unbedingt gut als Grundlage ist. Bei den zweiten habe ich einfach sehr dazu geneigt sie auch weiterhin englisch zu behandeln, was keine gute Idee ist, wenn man deutsch Konjugieren soll, auch wenn ich zugeben muss, das sie mir original Englisch immer noch besser gefallen, als eingedeutscht. Zudem haben mir die Antworten auf die Fragen richtig gut gefallen, ebenso, wie die Fragestellungen an sich, denn die waren auf eine sehr angenehme, manchmal lustige und oft mit Wortspielerein versetzte Art formuliert, was der ganzen Sachen noch ein bisschen mehr Pep gegeben hat. Außerdem kann man durch die Antworten noch einiges lernen, besonders in den Fällen, wo man selbst einfach intuitiv richtig lag, aber gar nicht weiß, warum die Dinge sind, wie sie sind, denn das wir richtig gut erläutert. Besonders beeindruckend fand ich letztendlich, wie falsch man manchmal bei Sachen liegt, bei denen man davon überzeugt ist, dass sie auf eine bestimmte Art und Weise geschireben weren, denn als ich mein letztendliches Endergebnis gesehn habe und dann auch noch in welchen Fällen ich nicht so gut abgeschlossen hatte, war ich schon sehr überrascht. In Bereichen wo ich zunächst geglaubt hab, dass das alles soweit schon ganz ok ist, da hatte ich dann ziemlich viele kleinere Fehler und in anderen Bereichen, wie der Zeichnsetzung, bei der man mich in der Schule zu tiefst verwirrt hat, da ich ein Kind der Rechtschreibreform bin und zwar zu der Zeit als beides noch galt und die neue deutsche Rechtschreibung nicht ausgereift war, grade genau das lernen sollte, war ich dagegen ziemlich gut. Der Test kann einen also auch noch ganz schön überraschen, was mir erhlkich gut gefallen hat. Auch die Aufteilung der Punkte zu den Ergebnisse und die Texte dazu finde ich ziemlich passig, auch wenn man sich erhlich erst erschreckt, wie viel man doch so falsch machen kann, ist die Bewertung dazu hingegen noch ziemlich human. Alles in allem ist es also ein Buch, bei dem man noch so einiges lernen kann, insbesondere auch seine eigen Fehler schnell findet, die sich über lange Jahre und das Anwenden der Sprache fast schon eingebrannt haben und bei denen man nie wusste, dass sie eigentlich falsch sind.
  9. Cover des Buches Der Duden in 12 Bänden. Das Standardwerk zur deutschen Sprache / Die Grammatik (ISBN: 9783411040476)
  10. Cover des Buches Wie war das noch? (ISBN: 9783442172016)
    Martin Tzschaschel

    Wie war das noch?

     (6)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    Ich hatte mir das Buch gekauft, da ich selber unsicher war in welchem Bereich ich was eigentlich nicht mehr weiß. Dieser Sammelband an Schulwissen bietet einen guten Rundumschlag durch alle möglichen Schulthemen; mal tiefer, mal oberflächlicher. Wie tief genau man hier gehen möchte und sein Wissen auffrischen will, ist dem Leser selbst überlassen: der Autor hat die einzelnen Themengebiete nach Tiefe und Priorität geordnet. So kann man Gebiete, die nicht spannend oder zu weit in die Materie hineingehen einfach überspringen. Für mich persönlich war diese Struktur an manchen Stellen dann aber doch etwas störend (so gut ich die Idee immer noch finde), da ich grundsätzlich alles wissen will und mich die Einteilung dadurch oft aus dem Lesefluss gebracht hat.

    Trotzdem lesenswert für Leute die ihren Wissensschatz in kurzer Zeit optimal rebooten wollen.
  11. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2 (ISBN: 9783462301113)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Wenn alle Fälle davonschwimmen … Die zweite Folge des Sensationserfolges

    Noch nie sorgte ein Buch über den richtigen Umgang mit der deutschen Sprache für ein solches Aufsehen und begeisterte Hunderttausende von Lesern. Bastian Sick ist heute Deutschlands bekanntester Sprachpfleger, und sein zweites Buch wird schon sehnlichst erwartet.

     Mit seinem ersten Buch gelang Bastian Sick ein kleines Wunder. Plötzlich lasen viele Menschen über Interpunktion, den korrekten Plural oder guten Stil im Deutschen. Gleichzeitig gewannen sie neues Vertrauen in das eigene Sprachgefühl. Doch längst sind nicht alle Fragen beantwortet und alle Probleme gelöst. Und schaut man genau hin, ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod, sondern es verschwinden noch mehr Fälle – »an den Ufern des Rhein und auch beim US-Präsident«. Natürlich möchte man die Dinge auch nicht schwarzmalen. Halt, heißt es nicht schwarzmalen? Manches lässt einen verzweifeln und manchmal bleibt es ein Zweifelsfall der deutschen Sprache. Bastian Sick geht vielen dieser kleinen und großen Sprachvergehen nach und macht sich so seine Gedanken über das gefühlte Komma, den traurigen Konjunktiv und den geschundenen Imperativ. Und vor allem beantwortet er in diesem Band viele Fragen seiner Leser. Mit großem Deutsch-Test!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt ein Türschild, wie man es aus Hotels kennt, welches man hinaushängen kann, um nicht gestört zu werden. Auf jenem Schild ist der Titel des Buches zu lesen und das war es dann auch schon. Irgendwie ist das meiner Meinung nach nicht ansprechend.

     

    Eigener Eindruck:

    Auch im zweiten Buch rund um die Rechtschreibferkeleien des deutschen Alltags, bekommen wir von der „Zwiebelfisch-Kolumne“ des Spiegel Magazins in Zusammenarbeit mit dem Autor Bastian Sick wieder jede Menge Tücken des Alltags präsentiert. Das ist durchaus informativ und belehrend und man kann die eine oder andere Verbesserung für sich mitnehmen, aber leider ist auch dieses Buch wieder so von oben herab geschrieben, dass der Humor den Bastian Sick hier vermitteln will nach hinten losgeht und alles eher so wirkt, als würde sich der Autor lustig machen. Das kommt in der Masse natürlich weniger gut und dadurch ließ sich das Buch für mich auch recht schleppend lesen – davon abgesehen empfehle ich, dieses Buch sowieso häppchenweise zu genießen, denn irgendwann hat man einfach genug Input. So weit so gut. Bis auf die neuen Themen die hier behandelt werden und einen Test gibt es kaum Unterschiede oder Neuerungen. Wer also das erste Buch mochte, wird auch dieses hier mögen. Wer es nicht mochte, der wird auch dieses hier nicht mögen. So einfach ist das.

     

    Fazit:

    Auch der zweite Band ist sehr informativ, jedoch sehr trocken von der Thematik her und sicherlich nicht Jedermanns Geschmack. Außerdem ist die Art des Autors noch immer sehr von oben herab.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462301113

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 270 Seiten

    Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 21.09.2009

  12. Cover des Buches Deutsch! (ISBN: 9783644437210)
    Wolf Schneider

    Deutsch!

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lax
    In vierundvierzig Rezepten erklärt Wolf Schneider in seinem Buch „Deutsch!“ vor allem Journalisten, wie sie verständlicher und spannender für ihre Leser schreiben können. Viele Menschen, die mit dem Schreiben Geld verdienen müssen oder wollen vergessen oft an ihre Adressaten, die Leser zu denken. Ihre Texte strotzen vor extrem langen Sätzen ohne Punkt und Komma, „Der größte Freund des möglichst gesamtplanetarischen Freihandels, Wiederbeleber steiler Weltraum-Raktenabwehrsysteme aus der technophilen reaganschen Urzeit und tragischer Befreier....etc“, Anglizismen, wo Deutsche Wörter oft besser und verständlicher wären, Attributen, unnötigen Adjektiven und vielem mehr und verursachen damit eine Qual bei dem Leser. „Der Schriftsteller, der seine Sätze nicht foltert, foltert seine Leser.“ Mit dem Buch „Deutsch!“ versucht Wolf Schneider, Journalist, Buchautor und jahrelanger Leiter der renommierten Henri-Nannen-Schule für Journalisten in Hamburg, den Schreibern in vierundvierzig informativen Rezepten beizubringen, an „des Lesers Nöte zu denken.“ Gespickt ist das Buch mit Zitaten von schlechtem Schreibstil, die zum Schmunzeln anregen. „Die Tür ist wegen Zugerscheinungen stets geschlossen zu halten. “ Schneider lehrt den Schreiber, als erstes an den Leser zu denken, zweitens an den Leser zu denken und drittens an den Leser zu denken. Sie sind es schließlich, die die das geschriebene Wort lesen müssen und nur wenn es gut ist sogar wollen. Und damit es gut wird, erzählt der Autor, wie man mit Satzzeichen spielen kann; ja es gibt nicht nur den Punkt. Oder das Komma, sondern deren noch andere. Der Autor zeigt, wie man anreize zum Lesen schaffen kann, „Mit einem Erdbeben anfangen“, und warum man auch in Mails an die Sprache und den Adressaten denken sollte. Das Buch, obwohl es sich an Journalisten richtet, ist allen zu empfehlen, die ihr Schreiben verbessern wollen und es mit Spaß lernen wollen. „Man brauche gewöhnliche Wort und sage ungewöhnliche Dinge.“
  13. Cover des Buches Die döfsten Deutschfehler (ISBN: 9783453600324)
    Angela Troni

    Die döfsten Deutschfehler

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Langenscheidts Taschenwörterbuch, Spanisch (ISBN: 9783468113437)

    Langenscheidts Taschenwörterbuch, Spanisch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die richtigste Rechtschreibung (ISBN: 9783453685246)
    Angela Troni

    Die richtigste Rechtschreibung

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Rheinzwitter
    Genau wie der 1. Band "Die döfsten Deutschfehler" ist "Die richtigste Rechtschreibung" unterhaltsam lehrreich. Im Vergleich zu anderen Lehrbüchern mit humoristischem Ansatz wie "Der Dativ ist dem Genitiv sei Tod" werden einem hier aber die Informationen in gedrängter Form präsentiert, ähnlich einem Schulbuch, ohne dabei aber staubtrockene Wissensvermittlung zu sein. Über zusammengesetzte Wörter, Silbentrennung, Zeichensetzung oder die leidige "ss oder ß?"-Frage werden viele Zweifelsfälle besprochen, die seit der Rechtschreibreformreformreform für Verwirrung sorgen. Ein gute Ergänzung für den Deutschunterricht!
  16. Cover des Buches Bryson's Dictionary of Troublesome Words (ISBN: 0767910435)
  17. Cover des Buches Neue deutsche Rechtschreibung - kurz und klar (ISBN: 9783804543140)
    Hans Lambrich

    Neue deutsche Rechtschreibung - kurz und klar

     (2)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Die Rechtschreibregeln werden zwar oberlächlich erklärt, der Inhalt ist jedoch zu dürftig, um eine wirkliche Hilfe bei auftauchenden Fragen zu sein.
  18. Cover des Buches Duden - Die deutsche Rechtschreibung plus CD (ISBN: 9783411709250)

    Duden - Die deutsche Rechtschreibung plus CD

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Rechtschreibtraining ab 5. Klasse und für Erwachsene (Deutsch: Rechtschreiben und Diktate, Band 260) (ISBN: 9783881000468)
    Gerhard Widmann

    Rechtschreibtraining ab 5. Klasse und für Erwachsene (Deutsch: Rechtschreiben und Diktate, Band 260)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Tine_1980

    Rechtschreibung ist nicht für jeden einfach, sodass dieses Heft eine gute Unterstützung ist. Oft sitzt man vor einem Wort und ist verunsichert, was man zusammenschreibt und was auseinander. Hier gibt es die wichtigsten Rechtschreibregeln mit passenden Erklärungen und dazugehörigen Übungen. Verschiedene Abschlusstests und Übungsdiktate ermöglichen eine Lernkontrolle.

     

    Mein Sohn hat immer wieder gerade beim schnellen Schreiben seine Probleme, sicher zu wissen, wie ein Wort richtig geschrieben wird. So ist dieses Heft genau das richtige für uns, denn auch ich bekomme beim Kontrollieren die ein oder andere Regel in meinen Kopf.

    Hier kann man gezielt Übungen raussuchen, wenn man in bestimmten Bereichen seine Probleme hat, oder sich einfach von vorne nach hinten durcharbeiten. Nach jedem Teilbereich gibt es einen Abschlusstest, der das Gelernte noch vertieft und alle Regeln nochmal bunt durcheinander gemixt zum Üben bereitstellt.

    Im ersten Bereich geht es um Laute und Buchstaben, im nächsten Bereich handelt es sich um Regeln der Groß- und Kleinschreibung und im letzten Abschnitt um Getrennt- und Zusammenschreibung. Danach folgen noch Erklärungen bei der Schreibung mit Bindestrich, Worttrennung am Zeilenende, Trennung bei Fremdwörtern, Zeichensetzung, Übungsdiktate und lateinische Fachausdrücke.

    Natürlich gibt es in der Mitte auch wieder einen herausnehmbaren Lösungsteil, was ich als sehr vorteilhaft empfinde, denn so verführt es nicht zum Spicken.

    Idealerweise eignet es sich durch die DIN A5 Größe perfekt zum Mitnehmen und die Übungen können ohne große Erklärungen vom Schüler zur Hand genommen werden.

     

    Alles in allem ist auch dieses Heft klasse! Die Kombination zwischen Erklärungsfeldern, Übungen und kompakte Tests ist sehr gelungen. Ich kann es nur weiterempfehlen, wenn man sich mit der Rechtschreibung etwas schwer tut.

  20. Cover des Buches Oxford Advanced Learner's Dictionary of Current English (ISBN: B000BRTCI8)
  21. Cover des Buches Wahrig, Die deutsche Rechtschreibung (ISBN: 9783577101776)

    Wahrig, Die deutsche Rechtschreibung

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches 150 Rechtschreibübungen 5. bis 10. Klasse (ISBN: 9783411733330)
  23. Cover des Buches Wir braten Sie gern! (ISBN: 9783462045741)
    Bastian Sick

    Wir braten Sie gern!

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Schaefche85

    Dies ist schon der vierte Band, in dem Bastian Sick Fundstücke präsentiert, in denen jemand mit der Anwendung der deutschen Sprache auf Irrwege geraten ist. Seien es Plakate, Aufsteller, Zeitungsartikel oder auch Kombinationen von Schildern, nichts ist vor ihm und den Spiegelonline-Lesern sicher - und oft einfach so lustig, wenn auch unfreiwillig.

    Das Buch ist unterteilt in verschiedene Rubriken, z.B. "Nicht Fisch, nicht Fleisch", wo es um Fundstücke aus Metzgereien und Werbeprospekten geht, wie das Rinderfilet, "ideal zum Baden" oder die "Fisch- und Wurstplatten für Ihre Freier". Sehr schön auch in der Rubrik "Gesucht wird..." die Marktverkäuferin, die eine neue Stelle sucht und unter "Erfahrung: 5 Jahre Käse" angibt oder das Magazin, das neue Verteiler sucht, "ab 13 Jahre, mit eigenem PKW". Auch, dass ein Elektrofachmarkt seine Mängelexemplare mit "Bücher - Diverse Interpreten" anpreist, soll wohl vorkommen...

    Mein Favorit ist die Rubrik "Wer, wie, was?", in der Zeitungsausschnitte gezeigt werden, bei denen die Zusammenhänge irgendwie falsch verbunden sind - vielleicht durch Kürzungen so entstanden, vielleicht aber auch durch schnelles Runterschreiben (auffälligerweise geht es meist um Randnotizen aus Zeitungen). So z.B. "Die Feuerwehr fing den Hund ein, anschließend brauchte ein Krankenwagen den Mann in eine Klinik. Jetzt wird entschieden, ob er eingeschläfert wird." oder "Ein 43-jähriger wurde gestern bei einer Schießerei im Rotlichtviertel von Hannover getötet. Wenig später stellte er sich der Polizei."

    Wie so oft bei solchen Büchern gibt es auch ein paar Stellen, an denen man eher schmunzelt, wobei hier der Anteil überwiegt, wo ich doch herzhaft lachen musste. Außerdem ist dies kein Buch, das den SuB sonderlich beschwert, sondern dass man gut an einem Abend durchblättern kann oder in Werbepausen lesen kann.

    Fazit: Zum Amüsieren zwischendurch wunderbar geeignet. Ich persönlich würde es aber nicht in der Öffentlichkeit lesen :)

  24. Cover des Buches Duden Praxis kompakt - Stolpersteine der Rechtschreibung (ISBN: 9783411909759)
    Christian Stang

    Duden Praxis kompakt - Stolpersteine der Rechtschreibung

     (1)
    Aktuelle Rezension von: janett_marposnel
    Wer glaubt, etwas unsicher im Umgang mit der deutschen Sprache zu sein, gewinnt mit diesem Ratgeber wahrscheinlich ein wenig mehr Sicherheit. Der Sprachprofi hingegen wird nicht viel Neues entdecken, was aber in der Natur der Sache liegt, weil er die sprachlichen Stolpersteine aus verständlichem Interesse bereits aus seinem Sprachweg geräumt hat.

    Im ersten Teil dieses kleinen Büchleins geht es um einige ausgewählte Wörter, deren einwandfreie Schreibweise wohl immer wieder zum Nachdenken anregt. Schreibt man nun aggressiv oder agressiv? Katheter oder Katheder? Oder sind beide Schreibweisen richtig? Es folgt eine DUDEN-typische Definition, wie man sie kennt, und eine Erläuterung, auf welches ursprüngliche Wort das behandelte Wort zurückzuführen ist, wobei hier noch mal eine extra Aufteilung in deutsche und fremdländische Wörter vorgenommen wurde. Die Erläuterungen zum jeweiligen Wort sind vielleicht informativ, aber zum Merken oder Herleiten eines fehlerfreien Schreibens tragen sie meiner Meinung nach nicht viel bei.

    Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich unter anderem mit der richtigen Schreibart von Straßennamen. Das kann für einige eventuell wichtig sein, muss aber nicht. Leider fand ich zwischen den ganzen Straßennamen-Erklärungen keine passende dafür, wie beispielsweise die Uckermärkische Straße korrekt geschrieben wird.

    Viel interessanter als die eben beschriebenen Stolpergebiete, fand ich zum einen die Klärung nach der nie versiegen wollenden Frage, ob ein Wort nun mit „ss“ oder „ß“ geschrieben wird und zum anderen die Beschäftigung mit dem sinnvollen Einsatz des Lieblingszeichens der Deutschen - dem Apostroph. In diesem Kapitel hätte ich allerdings ein wenig mehr erwartet. Zum Beispiel hätte man bei der Frage, ob es „bestmöglich“ oder „bestmöglichst“ heißt, gleich das stark strapazierte Wort „einzigst“ zur Sprache bringen können, um eine weitere weit verbreitete Fehlerquelle auszumerzen. Außerdem fehlten mir in diesem Teil die wirklich wahren Stolpersteine der deutschen Sprache wie beispielsweise die Klarstellung, dass „winken“ nicht gebeugt wird oder der richtige Gebrauch der Wörter „gewohnt“ und „gewöhnen“ oder die rätselhafte Anwendung des Imperativs. Aber vielleicht bringt die Dudenredaktion mal einen zweiten Stolperstein-Teil heraus, was ich sehr begrüßen würde, denn trotz meiner Kritikpunkte, kann ich das kleine Buch, unter Berücksichtigung der eingangs erwähnten Einschränkung für Fortgeschrittene, empfehlen. 

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